Dienstag, 14. September 2021

Eltern wehren sich: Kinder-Impflager stößt auf wenig Resonanz

Westsachsen/Zwickau.-
Bis vor kurzem galt die Zwickauer Stadthalle als Ort für Kunst und Kultur. Nähert man sich in diesen Tagen jedoch dem Schedewitzer Zweckbau, erinnert wenig an die ursprüngliche Bestimmung des Gebäudes. Bauzäune umgrenzen das Areal rund um die Stadthalle, an den Eingängen patrouillieren schwarz uniformierte Sicherheitskräfte, großflächige Banner teilen dem Besucher mit, dass er sich hier im sogenannten „Impfzentrum“ befindet. Eine sehr umfangreiche Hausordnung weist darauf hin, welches Verhalten und welche Gegenstände hier genehmigt und was alles verboten ist.
Seitdem nach Protesten von Eltern beschlossen wurde, die äußerst umstrittene „Corona-Schutzimpfung“ für Kinder ab zwölf Jahren doch nicht an Zwickauer Schulen durchzuführen, hat man das Geschehen hierher verlegt. Die Zwickauer Stadthalle dient nun als Impflager, in dem unerforschte Substanzen, über deren mögliche Langzeitwirkung nur spekuliert werden kann, Kindern ab zwölf Jahren gespritzt werden sollen.
Am vergangenen Montag, dem sogenannten „Kinder-Impfstart“, wurde dieses Angebot jedoch kaum wahrgenommen. Trotz massiver Werbung sind bis dato nur wenige Eltern bereit, ihre Kinder diesem Experiment auszuliefern. Zwar wird man von offizieller Seite her nicht müde, die „Freiwilligkeit“ immer wieder zu betonen, die angekündigten Repressionen gegen Ungeimpfte sprechen hingegen eine gänzlich andere Sprache. Zeitgleich zu den geplanten staatlichen Repressalien (Gewalt und Machtmissbrauch), die Kritiker als Erpressung bezeichnen, haben die beteiligten Pharma-Giganten bereits „Corona-Impfstoffe“ für Kinder ab fünf Jahren in Aussicht gestellt. Doch auch bei dieser Untergrenze soll es nicht bleiben.
Die Initiative „Eltern stehen auf“ äußerte sich gegenüber der Westsächsischen Zeitung wie folgt zum Impfstart in der Zwickauer Stadthalle: „Wir sind heilfroh zu sehen, dass das sogenannte Impfangebot für Kinder bisher gottseidank auf nur geringe Resonanz stößt. Den meisten Eltern dürfte wohl klar sein, dass es vollkommen unverantwortlich ist, ihren Kindern Stoffe zu verabreichen, über deren Langzeitwirkungen keiner seriös Auskunft geben kann. Die nur per Notfallzulassung auf den Markt geworfen wurden, zumal die Zielgruppe der Kinder auch zu keinem Zeitpunkt von der sogenannten Pandemie betroffen war.“
Die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constanze Arndt (parteilos) verweigert indes die Beantwortung jeglicher Fragen zur Mitwirkung und Mitverantwortung an den geplanten „Kinder-Impfungen“. Während Rathaussprecher Mathias Merz sich kürzlich darüber empörte, die Proteste von Eltern würden zu „Verunsicherung“ führen und Finanzbürgermeister Sebastian Lasch (SPD) dem Sender Westsachen TV gegenüber ohne jegliche Begründung die Behauptung aufstellte, „es gehe nur mit Impfen“, scheint Constanze Arndt die Angelegenheit aussitzen zu wollen. Bei der sich weiter verschärfenden Diskussion um Zwangsimpfungen und Zwangsmaßnahmen dürfte es allerdings sehr fraglich sein, ob diese Vogel-Strauß-Politik von Erfolg gekrönt sein wird.