Dienstag, 9. November 2021

Corona-Maßnahmen: MDR-Team belästigt Passanten

Westsachsen/Zwickau.-
Die immer brachialer werdenden Freiheitsbeschränkungen der sächsischen Kretschmer-Regierung sorgen auch in Zwickau für stetig wachsenden Unmut. Nach dem Quasi-Verbot von Aufzügen aller Art im Zusammenhang mit den Coronamaßnahmen der Staatsregierung fanden sich am Montagabend gegen 18 Uhr zahlreiche Menschen von jung bis alt auf dem Hauptmarkt ein, die das spontane Bedürfnis auf einen abendlichen Schaufensterbummel in der Innenstadt verspürten.
Den Gesprächen der Besucher war zu entnehmen, dass man die neuesten Zumutungen und Ausgangssperren der Landesregierung sehr kritisch sieht und diese nicht länger zu dulden bereit ist. Nachdem man die Fußgängerzone passiert hatte und die Menge spontaner Spaziergänger auf hunderte Teilnehmer angewachsen war, genoss man die frische Luft auch beim Spaziergang über den Doktor-Friedrichs-Ring zur Katharinenkirche und dann Richtung Studentenwohnheim und zurück in die Innenstadt. Einige Polizeifahrzeuge begleiteten die abendlichen Spaziergänger mit Sondersignal. Über den Grund ihrer Anwesenheit wollten die wenigen Beamten keine Angaben machen.
Unangenehm fiel am Rande ein Kamera-Team des Zwangsgebührensenders MDR auf, welches Passanten mit penetranten Fragen und aggressivem Filmen belästigte. Nach etlichen Unmutsbekundungen von Spaziergängern hinsichtlich des mangelhaften journalistischen Niveaus des MDR-Teams zeigte sich dieses gekränkt. Der MDR-Mitarbeiter Marcel Siepmann (Foto rechts) verbreitete im Anschluss via Twitter ein aus dem Zusammenhang gerissenes Video, er und seine Kollegen seien „angegriffen“ worden.
Unbestätigten Gerüchten zufolge soll es am nächsten Montag wieder um 18 Uhr vom Zwickauer Hauptmarkt aus zu einem spontanen Schaufensterbummel kommen. Man darf also gespannt sein.
Folgt uns auch auf Telegram