Donnerstag, 4. November 2021

Geplante Straßenkrawalle: NSU-Spektakel kurbelt Tagestourismus an

Westsachsen/Zwickau.- Die Stadt Zwickau begeht in diesem Jahr mit großem Pomp den 10. Jahrestag der vermeintlichen „Selbstenttarnung des NSU“. Oberbürgermeisterin Constance Arndt scheint sich in den ideologischen Fußstapfen ihrer Vorgängerin dermaßen wohlzufühlen, dass sie hierfür ein Spektakel auf die Beine gestellt hat, welches sicher selbst die Ultra-Multikulturalistin Pia Findeiß vor Neid erblassen lässt. Schon Findeiß wurden zu ihrer Amtszeit von kritischen Zeitgenossen schizophrene Züge attestiert, da sie einerseits bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit den angeblichen Image-Schaden beklagte, den Zwickau durch den Unterschlupf des sogenannten NSU ihrer Ansicht nach davongetragen hätte, während sie und ihre Genossen andererseits keine noch so peinliche Möglichkeit ausließen, genau dieses Image durch ständige Thematisierung immer wieder aufzupolieren.
Zwickaus neue Oberbürgermeisterin scheint diesem Beispiel nun folgen zu wollen. Bei der themenbezogenen Pressekonferenz am 13. Oktober im Foyer des Zwickauer Gewandhauses dauerte es geschlagene zwanzig Minuten, alle großen und kleinen Veranstaltungen aufzuzählen, mit denen man in diesen Tagen wie üblich „Gesicht zeigen“ möchte (in Corona-Zeiten am liebsten mit Maske). Hierfür wurden wieder Unmengen von Steuergeldern verbraten, über konkrete Beträge schwieg man sich wie üblich aus. Den zweifelhaften Höhepunkt der Zwickauer Schuldstolz-Woche wird heute der Empfang von Sachsens grüner Justizministerin Katja Meier bilden, einer eingefleischten Linksextremistin, die in jüngeren Jahren bekanntlich gern vom Verbrennen von Polizisten fabulierte und heute den Justizapparat des Sachsensumpf-Freistaates leitet. Im Anschluss geht es für die handverlesenen Ehrengäste ins Ballhaus „Neue Welt“, wo es eine Gala unter Leitung der linksextremen Amadeu Antonio-Stiftung geben wird. Mathias Bley, Koordinator des „Bündnisses für Demokratie und Toleranz“ lobte bei dem Startschuss der Aktivitäten die diesbezüglichen Angebote für die migrantische Community.
Wesentlich konkreter wurde Zwickaus Kulturamtsleiter Dr. Michael Löffler (Foto 2.v.l.), der besonders stolz darauf ist, dass man auch die muslimischen Vereine Zwickaus für die Teilnahme an den Feierlichkeiten gewinnen konnte. Wir nutzten bei der Pressekonferenz am 13.10. die Gelegenheit, um Kulturamtsleiter Löffler zum Thema wie folgt zu befragen.
Westsächsische Zeitung: Herr Dr. Löffler, Sie sind in Zwickau bekannt als renommierter Historiker. Wie weit sind Sie in die Materie eingedrungen und für wie plausibel halten Sie die Selbstmord- und die Täterschaftsthese bezüglich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhard?
Dr. Michael Löffler: „Also zu dem letzteren kann ich gar nichts sagen. Da kann ich nur auf das vertrauen, was ich aus den Medien entnehme oder aus irgendwelchen Berichten. Dann ist das für mich erst mal so. Das ist mir, weil Sie mich als Historiker ansprechen, viel zu nahe dran.“
Dessen ungeachtet setzt sich Löffler mit großem Eifer für ein in Planung befindliches „NSU-Dokumentationszentrum“ ein. Auch Oberbürgermeisterin Constance Arndt (BfZ) betonte während der Stadtratssitzung in der vergangenen Woche ausdrücklich, dass sie dieses Vorhaben ebenfalls unterstütze. Für den kommenden Samstag haben sich bereits gewaltbereite Linksextremisten aus dem Leipziger Antifa-Milieu angemeldet, die an diesem Tag durch Zwickau marodieren wollen. Die Zwickauer Stadtspitze hat es mit ihren Aktionen demnach sehr schnell erreicht, den Tagestourismus in der Muldestadt anzukurbeln.
TG