Dienstag, 9. November 2021

„NSU“-Jahrestag: Zwickauer Dokumentation sorgt für Wirbel

Westsachsen/Zwickau.- Zum zehnten Jahrestag der behaupteten Selbstenttarnung des „NSU“ fanden in den vergangenen Tagen zahlreiche Info- und Gedenkveranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bund, Freistaat und der Zwickauer Stadtspitze statt. Nach offiziöser Darstellung sollen sich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhard vor zehn Jahren selbst getötet haben, während ihre Gefährtin Beate Zschäpe mittels eines Benzinkanisters das gemeinsame Wohnhaus in der Zwickauer Frühlingsstraße in Luft gejagt haben soll. Eine Darstellung, die bis zum heutigen Tag für zahllose Fragen und Zweifel an ihrer Richtigkeit sorgt.
Der mit Abstand am meisten beachtete Beitrag zu diesem Jahrestag stammt jedoch von einem Berliner Medienaktivisten, der unter dem Namen „Der Volkslehrer“ seit Jahren für teils polarisierende Video-Reportagen zu Fragen des Zeitgeschehens bekannt ist. Kamera-Teams des öffentlich-rechtlichen Zwangsgebührensenders MDR reisen zu diesem Zweck bereits seit Tagen nach Zwickau, um mehr über die Hintergründe der Dokumentation zu erfahren.
Die in Zwickau erstellte Reportage betrachtet die Geschehnisse rund um das sogenannte „Terror-Trio“ aus einem ungewohnten Blickwinkel. Eine Sichtweise, die nicht nur auf Gegenliebe stößt und seit Erscheinen der Dokumentation am vergangenen Sonntag für teils hitzig geführte Diskussionen sorgt.
Zur Dokumentation: 10 Jahre NSU – 10 Jahre Lügen | REPORTAGE – Der Volkslehrer

Folgt uns auf Telegram