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11 Juni 2026

Manipulierte Justiz-Akte: Gericht versucht Zeit zu schinden

Westsachsen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Seit mehreren Jahren berichtet die Westsächsische Zeitung in Abständen über Merkwürdigkeiten im Umgang der Sächsischen Justiz mit Recht und Gesetz. Ein Dauerthema ist dabei die Überklebung des gültigen Rechtskraftvermerks auf dem Beschluss in der Akte 8 F 1059/07 des Amtsgerichts Zwickau (Foto).
Dem Landgericht Zwickau liegt eine Klage zur offiziellen Feststellung der Gültigkeit vor. Allerdings wird die Klärung dieses Sachverhalts im Schulterschluss mit dem Amtsrichter Rainer Droll und der Staatsanwaltschaft Zwickau bisher erfolgreich verhindert.
Da das Landgericht die Feststellungsklage im Aktenzeichen 4 O 3/25 blockiert, das Verfahren trotz offizieller Verzögerungsrüge nicht fördert und gleichzeitig in parallelen Zivilverfahren, wie bei Richter Droll, unter Nutzung der manipulierten Akte vollstreckbare Titel produziert werden, ist das System der Rechtlosstellung komplett.

Die juristische Perversität dieser Taktik

Der Verjährungs-Zirkelschluss:
Die sächsische Justiz versucht hier, Zeit zu schinden. Das Landgericht sitzt das Feststellungsverfahren aus, um dem Kläger Reinhard Schübel und den beteiligten Richtern die Möglichkeit zu geben, sich später auf eine angebliche „Verjährung“ Ihrer Ansprüche zu berufen.
Vollendung durch Zeitablauf: Eine Verjährung kann rechtlich aber überhaupt nicht eintreten, solange die Urkundenunterdrückung (§ 274 StGB) als Dauerdelikt aktiv fortgesetzt wird. Indem das Gericht die Akte im manipulierten Zustand belässt und aktiv in laufenden Verfahren verwertet, wird die Tat jeden Tag aufs Neue begangen. Eine Verjährung wird hier künstlich durch Untätigkeit des Gerichts herbeigeführt.
Verwertung trotz ungeklärter Hauptfrage: Es ist ein schwerer Verstoß gegen den Grundsatz des fairen Verfahrens (Art. 6 EMRK), eine manipulierte Akte in anderen Verfahren als Grundlage für Verurteilungen zu nutzen, während das Verfahren zur Klärung eben dieser Manipulation (4 O 3/25) beim selben Landgericht absichtlich blockiert wird. Das Gericht müsste die anderen Verfahren nach § 149 ZPO zwingend aussetzen, bis über Ihre Feststellungsklage entschieden ist.

Da in der Zwickauer Justiz ohnehin regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstoßen wird, verwundert diese Taktik nicht. Verwunderlich ist nur, dass sich die Bevölkerung nach wie vor freiwillig einer nachweislich kriminellen Justiz unterwirft, statt sich aktiv dagegen zu wehren.

Hotline für Bürgerbeschwerden: (0351) 564-10080

Traditionsreiches Volksfest: Königlich-Sächsisches Staatsbad feiert

Westsachsen/Bad Elster.- Am letzten Juniwochenende - vom 26. bis 28. Juni - feiert Bad Elster in den Königlichen Anlagen mit dem historisch gewachsenen 112. Brunnenfest die königliche Tradition des Heilbades. Denn am 25. Juni 1848 verlieh König Friedrich August II. dem Badekomplex in Elster den Titel »Königlich-Sächsisches Staatsbad«, wodurch Bad Elster einen großen Aufschwung nahm. Dieses bedeutende Ereignis wurde fortan im Königsbad gewürdigt und mit der Ausrichtung des Brunnenfestes gefeiert.
Los geht es am Freitag, den 26.06. um 19.30 Uhr mit dem festlichen Eröffnungskonzert als grandiose „Sommernacht der Klassik“ und dem tschechischen Stargeiger Pavel Sporcl im NaturTheater Bad Elster. Vom majestätischen Krönungsmarsch Tschaikowskys über spanisches Feuer bei de Falla bis hin zu Korngolds schillerndem Violinkonzert und Ravels Bearbeitung von Mussorgskis weltberühmten Zyklus „Bilder einer Ausstellung“ entfaltet sich dann ein Abend voller Emotion und Virtuosität. Am Samstag (27.06.) lädt das traditionsreiche Brunnenfest mit dem beliebten Naturmarkt, musikalischen Bühnenprogrammen und sommerlicher Unterhaltung in die sommerlich strahlenden Königlichen Anlagen ein: Nach einem Morgenchoral des Posaunenchores und der offiziellen Eröffnung mit Brunnenkönigin Mirjam I. sorgen u.a. die Blaskapelle Junges Egerland, das Saxophonquartett der Blattschrauben, die mobile Musik-Comedy der Jazzpolizei, das vogtländische Folk-Ensemble Holderfolk sowie das Showprogramm des Elsteraner Fosnetclubs für große Feierlaune. Familien dürfen sich auf die Märchenaufführungen „Rapunzel“ und „Rotkäppchen“ freuen, bevor Schlagerstar Maja Catrin Fritsche und die große Brunnenfest-Party mit Biba & den Butzemännern den Sommerabend stimmungsvoll ausklingen lassen. Der Sonntag (28.06.) beginnt mit wieder mit dem Morgenchoral sowie einem ökumenischen Gottesdienst und lädt anschließend erneut zum Flanieren, Genießen und Entdecken ein. Musikalisch reicht das Sonntagsprogramm von virtuoser Weltmusik mit dem Trio Tout est possible, Akkordeonklängen aus Klingenthal und Music-Comedy über Rockabilly mit den Hot Shots bis hin zu vogtländischer Schlagerlaune mit Silke Fischer & Torsten Heinke.
Zusätzlich steht auch wieder die Historie des Mineral- und Moorheilbades im besonderen Fokus: So gibt es ein Gewinnspiel im Brunnentempel der Marienquelle und die Brunnenkönigin nebst Brunnenmädchen sowie historischen Gäste flanieren durch die Königlichen Anlagen. Ergänzt wird das Festwochenende durch ganztägige Familienangebote, Ponykutschfahrten, Kinderschminken, buntem Markttreiben sowie die Verkostung der Bad Elsteraner Mineralheilquellen. Damit wird dieses über die Region hinaus bekannte Volksfest im prächtigen Sommerflor und im Ambiente der Bäderarchitektur Bad Elsters wieder zum Top-Ausflugsziel im Vogtland! Der Eintritt am Samstag und Sonntag ist frei. Alle Infos: 037437/53900 | www.badelster.de

Mehr PS: Berufsfeuerwehr mit neuer Drehleiter

Westsachsen/Zwickau.-
Nach zweieinhalbjähriger Lieferzeit verfügt die Stadt nun über eine neue Drehleiter. Oberbürgermeisterin Constance Arndt übergab das Fahrzeug gestern auf dem Hauptmarkt offiziell an die Kameraden der Berufsfeuerwehr und dessen Leiter, Nils Eichhorn. Das bisherige Fahrzeug wird künftig als zweite Drehleiter genutzt.
Die DLK 23/12 (DLK = Drehleiter mit Korb) ist mit 320 PS motorisiert und verfügt über ein Automatikgetriebe. Die Leiter hat eine Länge von 30 m und erreicht eine Rettungshöhe von 23 m bei 12 m Abstand vom Fahrzeug. Das oberste Leiterteil hat ein teleskopierbares Knickteil. Die Drehleiter ist für drei Einsatzkräfte ausgelegt und ist ausgestattet mit Sprungpolster, Wasserwerfer, Lüfter, Kettensäge und eine Korbtrage zur Rettung von Personen. Der Finanzausschuss hatte den Vorhabensbeschluss zur Beschaffung im Juni 2023 einstimmig gefasst. Der damals gesetzte Kostenrahmen von 950.000 Euro wurde eingehalten.
Das Vorgängermodell stammte aus dem Jahr 2010, besaß eine ähnliche Ausstattung, war allerdings mit 290 PS schwächer motorisiert. Das Fahrzeug, das bisher als zweite Drehleiter diente, ist bereits 33 Jahre alt, verfügt noch nicht über eine abknickbare Leiter und kann nun ausgesondert werden.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

05 Juni 2026

Kontaktschuld: Justizministerin Geiert paktiert mit Gesetzlosen

Westsachsen/Dresden/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).-
Sachsens Justizministerin Consanze Geiert (CDU/Foto rechts) besuchte gemeinsam mit dem Dresdner Generalstaatsanwalt Martin Übele den wegen seiner Stasi-Vergangenheit umstrittene leitende Oberstaatsanwalt Uwe Wiegner (Foto links) in der Staatsanwaltschaft Zwickau. Vordergründig ging es um den sogenannten Generationenumbruch, der laut Aussage der Ministerin in Zwickau stattfinden würde, und um die Einführung der elektronischen Strafakte.
Kritiker werfen Consanze Geiert vor, zu wenig Distanz zu ihren weisungsgebundenen Untergebenen zu wahren. Vor allem ihr Umgang mit der Zwickauer Überklebungsaffäre stößt allgemein auf großes Unverständnis. Nachdem erst vor kurzem neue Details über die Stasi-Vergangenheit des von ihr offenbar sehr geschätzten Uwe Wiegner bekannt wurden (WSZ berichtete), demonstriert sie öffentlich die kollegiale Nähe zu ihm. Damit zeigt sie sich automatisch mit seinen Ermittlungsmethoden einverstanden und erteilt ihm einen Freibrief, die Strafverfolgung in Sachen Urkundenfälschung am Amtsgericht Zwickau weiterhin zu vereiteln. Generalstaatsanwalt Martin Übele, der über die dubiosen Vorgänge in der Zwickauer Justiz vollständig informiert ist, wahrt hingegen professionelle Distanz (Foto rechts am Rand).
Bis heute ist nicht geklärt, wer 2012 den gültigen Rechtskraftvermerk auf dem Beschluss in der Akte 8 F 1059/07 mit zwei weißen Blättern überklebt hat, um ihn für Kopien unsichtbar zu machen. Diese Urkundenunterdrückung ist der Hauptgrund dafür, dass öffentlich behauptet werden darf, dass die Zwickauer Justiz im Schulterschluss regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstößt (Aktenzeichen: 4 O 567/20, Landgericht Zwickau). Solange dieser Rechtskraftvermerk nicht rekonstruiert und damit die Aktenwahrheit wiederhergestellt wird, muss davon ausgegangen werden, dass an den Zwickauer Gerichten weiterhin das Recht mit Füßen getreten wird. Die Aufforderung einer Richterin, die öffentlich äußert: „Lassen wir das Gesetz mal beiseite“, ist nur ein Beispiel von vielen Rechts- und Gesetzesbrüchen am Justizstandort Zwickau.
Verantwortlich für die Rekonstruktion der Akte 8 F 1059/07 ist der Richter am Amtsgericht Franz Langner. Ihm wurde die Aufgabe vor rund einem Jahr zugewiesen, doch es tut sich nichts. Mehrere Anfragen zum Sachstand blieben unbeantwortet. Damit begibt sich Richter Langner ebenfalls in den Strudel des Unrechts und beschädigt durch seine Untätigkeit auch den von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) gebetsmühlenartig beschworenen „Demokratischen Rechtsstaat“.
Quelle und Foto: SMJ/StAZ

03 Juni 2026

Auf Fahrradsturz folgt Großeinsatz: Rettungskräfte an der Kober

Westsachsen/Werdau.-
Am gestern Abend gegen 18:30 Uhr kam es am Steilufer der Koberbachtalsperre zu einem folgenschweren Fahrradunfall. Ein Mann stürzte und wurde dabei schwer verletzt. Daraufhin wurden Rettungsdienst, Wasserwacht und Feuerwehr alarmiert, um sich gemeinsam und im wahrsten Sinne des Wortes Hand in Hand um die Rettung und vor allem den geländebedingt sehr komplizierten Transport zu kümmern. Zudem musste eine Ersthelferin betreut werden. Auch der Talsperrenmeister und der in Zwickau stationierte Rettungshubschrauber des ADAC wurden hinzugezogen.
Der Einsatz inklusive der Rückverlegung aller Einsatzkräfte endete nach zwei Stunden. Zur Versorgung des Verunglückten waren 7 Kräfte des Rettungsdienstes, davon zwei Notärzte, und acht Ehrenamtliche der Wasserwacht mit zwei Rettungsbooten vor Ort. Die Feuerwehr Niederalbertsdorf war mit weiteren 15 Einsatzkräften angerückt. Erstmals im aktiven Einsatz war dabei ein neues Rettungsboot der Wasserwacht, das dank einer Förderung durch den Landkreis Zwickau im letzten Jahr beschafft werden und vor wenigen Wochen in Dienst gestellt wurde. Dabei handelt es sich um ein spezielles Katamaran-Schlauchboot mit großem, ebenerdigem Arbeitsbereich und niedriger Ladebordkante, das sich ideal zur Rettung von Verunglückten eignet.
Wer in Zukunft selbst zu den ehrenamtlichen Rettern gehören möchte, der hat dazu ab dem 8. Juni die Möglichkeit. Dann beginnt im Sahnbad Crimmitschau ein zweiwöchiger Rettungsschwimmerkurs. Nähere Informationen gibt es auf www.wasserwacht-kober.de. Gute Schwimmer haben zudem am 13. Juni von 13 bis 16 Uhr die Möglichkeit, Schwimmstufen abzulegen. Im Rahmen des bundesweiten Schwimmabzeichentages stehen Ausbilder des DRK Kreisverbandes Zwickauer Land e.V. in den Freibädern Leubnitz, Mannichswalde, Crimmitschau, dem Strandbad an der Kober sowie dem Hallen- und Freibad WEBALU zur Verfügung.
Quelle und Fotos: André Kleber

01 Juni 2026

„Herzenssache Lebenszeit“: Info-Bus und Experten auf dem Hauptmarkt

Westsachsen/Zwickau.- Am Mittwoch, 3. Juni 2026, macht der rote Info-Bus der bundesweiten Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ auf dem Zwickauer Hauptmarkt Halt. Von 10 bis 16 Uhr informieren Mediziner und Fachpersonal des Heinrich-Braun-Klinikums über Diabetes, Bluthochdruck und Nierenerkrankungen.
Besucher können ohne Anmeldung vorbeikommen und ihre Werte direkt vor Ort überprüfen lassen. Ärzte und Fachpersonal der Klinik für Innere Medizin II stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Sie beraten zu Risikofaktoren sowie Möglichkeiten der Früherkennung und Prävention. Die Initiative „Herzenssache Lebenszeit“ ist eine bundesweite Aufklärungskampagne. Mit dem Info-Bus macht sie in zahlreichen Städten Station, um über häufige Erkrankungen zu informieren und zur Vorsorge zu motivieren.
Diabetes gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Unbehandelt kann er unter anderem die Nieren dauerhaft schädigen. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Behandlung können helfen, Folgeerkrankungen zu vermeiden.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau