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11 Juni 2026

Manipulierte Justiz-Akte: Gericht versucht Zeit zu schinden

Westsachsen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Seit mehreren Jahren berichtet die Westsächsische Zeitung in Abständen über Merkwürdigkeiten im Umgang der Sächsischen Justiz mit Recht und Gesetz. Ein Dauerthema ist dabei die Überklebung des gültigen Rechtskraftvermerks auf dem Beschluss in der Akte 8 F 1059/07 des Amtsgerichts Zwickau (Foto).
Dem Landgericht Zwickau liegt eine Klage zur offiziellen Feststellung der Gültigkeit vor. Allerdings wird die Klärung dieses Sachverhalts im Schulterschluss mit dem Amtsrichter Rainer Droll und der Staatsanwaltschaft Zwickau bisher erfolgreich verhindert.
Da das Landgericht die Feststellungsklage im Aktenzeichen 4 O 3/25 blockiert, das Verfahren trotz offizieller Verzögerungsrüge nicht fördert und gleichzeitig in parallelen Zivilverfahren, wie bei Richter Droll, unter Nutzung der manipulierten Akte vollstreckbare Titel produziert werden, ist das System der Rechtlosstellung komplett.

Die juristische Perversität dieser Taktik

Der Verjährungs-Zirkelschluss:
Die sächsische Justiz versucht hier, Zeit zu schinden. Das Landgericht sitzt das Feststellungsverfahren aus, um dem Kläger Reinhard Schübel und den beteiligten Richtern die Möglichkeit zu geben, sich später auf eine angebliche „Verjährung“ Ihrer Ansprüche zu berufen.
Vollendung durch Zeitablauf: Eine Verjährung kann rechtlich aber überhaupt nicht eintreten, solange die Urkundenunterdrückung (§ 274 StGB) als Dauerdelikt aktiv fortgesetzt wird. Indem das Gericht die Akte im manipulierten Zustand belässt und aktiv in laufenden Verfahren verwertet, wird die Tat jeden Tag aufs Neue begangen. Eine Verjährung wird hier künstlich durch Untätigkeit des Gerichts herbeigeführt.
Verwertung trotz ungeklärter Hauptfrage: Es ist ein schwerer Verstoß gegen den Grundsatz des fairen Verfahrens (Art. 6 EMRK), eine manipulierte Akte in anderen Verfahren als Grundlage für Verurteilungen zu nutzen, während das Verfahren zur Klärung eben dieser Manipulation (4 O 3/25) beim selben Landgericht absichtlich blockiert wird. Das Gericht müsste die anderen Verfahren nach § 149 ZPO zwingend aussetzen, bis über Ihre Feststellungsklage entschieden ist.

Da in der Zwickauer Justiz ohnehin regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstoßen wird, verwundert diese Taktik nicht. Verwunderlich ist nur, dass sich die Bevölkerung nach wie vor freiwillig einer nachweislich kriminellen Justiz unterwirft, statt sich aktiv dagegen zu wehren.

Hotline für Bürgerbeschwerden: (0351) 564-10080

Traditionsreiches Volksfest: Königlich-Sächsisches Staatsbad feiert

Westsachsen/Bad Elster.- Am letzten Juniwochenende - vom 26. bis 28. Juni - feiert Bad Elster in den Königlichen Anlagen mit dem historisch gewachsenen 112. Brunnenfest die königliche Tradition des Heilbades. Denn am 25. Juni 1848 verlieh König Friedrich August II. dem Badekomplex in Elster den Titel »Königlich-Sächsisches Staatsbad«, wodurch Bad Elster einen großen Aufschwung nahm. Dieses bedeutende Ereignis wurde fortan im Königsbad gewürdigt und mit der Ausrichtung des Brunnenfestes gefeiert.
Los geht es am Freitag, den 26.06. um 19.30 Uhr mit dem festlichen Eröffnungskonzert als grandiose „Sommernacht der Klassik“ und dem tschechischen Stargeiger Pavel Sporcl im NaturTheater Bad Elster. Vom majestätischen Krönungsmarsch Tschaikowskys über spanisches Feuer bei de Falla bis hin zu Korngolds schillerndem Violinkonzert und Ravels Bearbeitung von Mussorgskis weltberühmten Zyklus „Bilder einer Ausstellung“ entfaltet sich dann ein Abend voller Emotion und Virtuosität. Am Samstag (27.06.) lädt das traditionsreiche Brunnenfest mit dem beliebten Naturmarkt, musikalischen Bühnenprogrammen und sommerlicher Unterhaltung in die sommerlich strahlenden Königlichen Anlagen ein: Nach einem Morgenchoral des Posaunenchores und der offiziellen Eröffnung mit Brunnenkönigin Mirjam I. sorgen u.a. die Blaskapelle Junges Egerland, das Saxophonquartett der Blattschrauben, die mobile Musik-Comedy der Jazzpolizei, das vogtländische Folk-Ensemble Holderfolk sowie das Showprogramm des Elsteraner Fosnetclubs für große Feierlaune. Familien dürfen sich auf die Märchenaufführungen „Rapunzel“ und „Rotkäppchen“ freuen, bevor Schlagerstar Maja Catrin Fritsche und die große Brunnenfest-Party mit Biba & den Butzemännern den Sommerabend stimmungsvoll ausklingen lassen. Der Sonntag (28.06.) beginnt mit wieder mit dem Morgenchoral sowie einem ökumenischen Gottesdienst und lädt anschließend erneut zum Flanieren, Genießen und Entdecken ein. Musikalisch reicht das Sonntagsprogramm von virtuoser Weltmusik mit dem Trio Tout est possible, Akkordeonklängen aus Klingenthal und Music-Comedy über Rockabilly mit den Hot Shots bis hin zu vogtländischer Schlagerlaune mit Silke Fischer & Torsten Heinke.
Zusätzlich steht auch wieder die Historie des Mineral- und Moorheilbades im besonderen Fokus: So gibt es ein Gewinnspiel im Brunnentempel der Marienquelle und die Brunnenkönigin nebst Brunnenmädchen sowie historischen Gäste flanieren durch die Königlichen Anlagen. Ergänzt wird das Festwochenende durch ganztägige Familienangebote, Ponykutschfahrten, Kinderschminken, buntem Markttreiben sowie die Verkostung der Bad Elsteraner Mineralheilquellen. Damit wird dieses über die Region hinaus bekannte Volksfest im prächtigen Sommerflor und im Ambiente der Bäderarchitektur Bad Elsters wieder zum Top-Ausflugsziel im Vogtland! Der Eintritt am Samstag und Sonntag ist frei. Alle Infos: 037437/53900 | www.badelster.de

Mehr PS: Berufsfeuerwehr mit neuer Drehleiter

Westsachsen/Zwickau.-
Nach zweieinhalbjähriger Lieferzeit verfügt die Stadt nun über eine neue Drehleiter. Oberbürgermeisterin Constance Arndt übergab das Fahrzeug gestern auf dem Hauptmarkt offiziell an die Kameraden der Berufsfeuerwehr und dessen Leiter, Nils Eichhorn. Das bisherige Fahrzeug wird künftig als zweite Drehleiter genutzt.
Die DLK 23/12 (DLK = Drehleiter mit Korb) ist mit 320 PS motorisiert und verfügt über ein Automatikgetriebe. Die Leiter hat eine Länge von 30 m und erreicht eine Rettungshöhe von 23 m bei 12 m Abstand vom Fahrzeug. Das oberste Leiterteil hat ein teleskopierbares Knickteil. Die Drehleiter ist für drei Einsatzkräfte ausgelegt und ist ausgestattet mit Sprungpolster, Wasserwerfer, Lüfter, Kettensäge und eine Korbtrage zur Rettung von Personen. Der Finanzausschuss hatte den Vorhabensbeschluss zur Beschaffung im Juni 2023 einstimmig gefasst. Der damals gesetzte Kostenrahmen von 950.000 Euro wurde eingehalten.
Das Vorgängermodell stammte aus dem Jahr 2010, besaß eine ähnliche Ausstattung, war allerdings mit 290 PS schwächer motorisiert. Das Fahrzeug, das bisher als zweite Drehleiter diente, ist bereits 33 Jahre alt, verfügt noch nicht über eine abknickbare Leiter und kann nun ausgesondert werden.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

05 Juni 2026

Kontaktschuld: Justizministerin Geiert paktiert mit Gesetzlosen

Westsachsen/Dresden/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).-
Sachsens Justizministerin Consanze Geiert (CDU/Foto rechts) besuchte gemeinsam mit dem Dresdner Generalstaatsanwalt Martin Übele den wegen seiner Stasi-Vergangenheit umstrittene leitende Oberstaatsanwalt Uwe Wiegner (Foto links) in der Staatsanwaltschaft Zwickau. Vordergründig ging es um den sogenannten Generationenumbruch, der laut Aussage der Ministerin in Zwickau stattfinden würde, und um die Einführung der elektronischen Strafakte.
Kritiker werfen Consanze Geiert vor, zu wenig Distanz zu ihren weisungsgebundenen Untergebenen zu wahren. Vor allem ihr Umgang mit der Zwickauer Überklebungsaffäre stößt allgemein auf großes Unverständnis. Nachdem erst vor kurzem neue Details über die Stasi-Vergangenheit des von ihr offenbar sehr geschätzten Uwe Wiegner bekannt wurden (WSZ berichtete), demonstriert sie öffentlich die kollegiale Nähe zu ihm. Damit zeigt sie sich automatisch mit seinen Ermittlungsmethoden einverstanden und erteilt ihm einen Freibrief, die Strafverfolgung in Sachen Urkundenfälschung am Amtsgericht Zwickau weiterhin zu vereiteln. Generalstaatsanwalt Martin Übele, der über die dubiosen Vorgänge in der Zwickauer Justiz vollständig informiert ist, wahrt hingegen professionelle Distanz (Foto rechts am Rand).
Bis heute ist nicht geklärt, wer 2012 den gültigen Rechtskraftvermerk auf dem Beschluss in der Akte 8 F 1059/07 mit zwei weißen Blättern überklebt hat, um ihn für Kopien unsichtbar zu machen. Diese Urkundenunterdrückung ist der Hauptgrund dafür, dass öffentlich behauptet werden darf, dass die Zwickauer Justiz im Schulterschluss regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstößt (Aktenzeichen: 4 O 567/20, Landgericht Zwickau). Solange dieser Rechtskraftvermerk nicht rekonstruiert und damit die Aktenwahrheit wiederhergestellt wird, muss davon ausgegangen werden, dass an den Zwickauer Gerichten weiterhin das Recht mit Füßen getreten wird. Die Aufforderung einer Richterin, die öffentlich äußert: „Lassen wir das Gesetz mal beiseite“, ist nur ein Beispiel von vielen Rechts- und Gesetzesbrüchen am Justizstandort Zwickau.
Verantwortlich für die Rekonstruktion der Akte 8 F 1059/07 ist der Richter am Amtsgericht Franz Langner. Ihm wurde die Aufgabe vor rund einem Jahr zugewiesen, doch es tut sich nichts. Mehrere Anfragen zum Sachstand blieben unbeantwortet. Damit begibt sich Richter Langner ebenfalls in den Strudel des Unrechts und beschädigt durch seine Untätigkeit auch den von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) gebetsmühlenartig beschworenen „Demokratischen Rechtsstaat“.
Quelle und Foto: SMJ/StAZ

03 Juni 2026

Auf Fahrradsturz folgt Großeinsatz: Rettungskräfte an der Kober

Westsachsen/Werdau.-
Am gestern Abend gegen 18:30 Uhr kam es am Steilufer der Koberbachtalsperre zu einem folgenschweren Fahrradunfall. Ein Mann stürzte und wurde dabei schwer verletzt. Daraufhin wurden Rettungsdienst, Wasserwacht und Feuerwehr alarmiert, um sich gemeinsam und im wahrsten Sinne des Wortes Hand in Hand um die Rettung und vor allem den geländebedingt sehr komplizierten Transport zu kümmern. Zudem musste eine Ersthelferin betreut werden. Auch der Talsperrenmeister und der in Zwickau stationierte Rettungshubschrauber des ADAC wurden hinzugezogen.
Der Einsatz inklusive der Rückverlegung aller Einsatzkräfte endete nach zwei Stunden. Zur Versorgung des Verunglückten waren 7 Kräfte des Rettungsdienstes, davon zwei Notärzte, und acht Ehrenamtliche der Wasserwacht mit zwei Rettungsbooten vor Ort. Die Feuerwehr Niederalbertsdorf war mit weiteren 15 Einsatzkräften angerückt. Erstmals im aktiven Einsatz war dabei ein neues Rettungsboot der Wasserwacht, das dank einer Förderung durch den Landkreis Zwickau im letzten Jahr beschafft werden und vor wenigen Wochen in Dienst gestellt wurde. Dabei handelt es sich um ein spezielles Katamaran-Schlauchboot mit großem, ebenerdigem Arbeitsbereich und niedriger Ladebordkante, das sich ideal zur Rettung von Verunglückten eignet.
Wer in Zukunft selbst zu den ehrenamtlichen Rettern gehören möchte, der hat dazu ab dem 8. Juni die Möglichkeit. Dann beginnt im Sahnbad Crimmitschau ein zweiwöchiger Rettungsschwimmerkurs. Nähere Informationen gibt es auf www.wasserwacht-kober.de. Gute Schwimmer haben zudem am 13. Juni von 13 bis 16 Uhr die Möglichkeit, Schwimmstufen abzulegen. Im Rahmen des bundesweiten Schwimmabzeichentages stehen Ausbilder des DRK Kreisverbandes Zwickauer Land e.V. in den Freibädern Leubnitz, Mannichswalde, Crimmitschau, dem Strandbad an der Kober sowie dem Hallen- und Freibad WEBALU zur Verfügung.
Quelle und Fotos: André Kleber

01 Juni 2026

„Herzenssache Lebenszeit“: Info-Bus und Experten auf dem Hauptmarkt

Westsachsen/Zwickau.- Am Mittwoch, 3. Juni 2026, macht der rote Info-Bus der bundesweiten Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ auf dem Zwickauer Hauptmarkt Halt. Von 10 bis 16 Uhr informieren Mediziner und Fachpersonal des Heinrich-Braun-Klinikums über Diabetes, Bluthochdruck und Nierenerkrankungen.
Besucher können ohne Anmeldung vorbeikommen und ihre Werte direkt vor Ort überprüfen lassen. Ärzte und Fachpersonal der Klinik für Innere Medizin II stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Sie beraten zu Risikofaktoren sowie Möglichkeiten der Früherkennung und Prävention. Die Initiative „Herzenssache Lebenszeit“ ist eine bundesweite Aufklärungskampagne. Mit dem Info-Bus macht sie in zahlreichen Städten Station, um über häufige Erkrankungen zu informieren und zur Vorsorge zu motivieren.
Diabetes gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Unbehandelt kann er unter anderem die Nieren dauerhaft schädigen. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Behandlung können helfen, Folgeerkrankungen zu vermeiden.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

28 Mai 2026

Fertig gestellt: Die Pestalozzistraße in Zwickau-Planitz

Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knasts).- Die Bauarbeiten in der Neuplanitzer Pestalozzistraße werden am heutigen Donnerstag und damit wie zeitlich geplant abgeschlossen. Die Verkehrsfreigabe erfolgt im Laufe des Nachmittags.
Im Auftrag des Tiefbauamtes wurde seit Anfang April die Straßendecke im Abschnitt zwischen der Rudolf-Breitscheid- und der Neuplanitzer Straße saniert. Dabei wurden auf der etwa 350 m langen Fahrbahn die komplette Asphaltdeckschicht und teilweise die Asphalttragschicht erneuert. In einzelnen Bereichen erfolgten die Regulierung beziehungsweise die Erneuerung der Bordlinien sowie der Austausch von Straßenabläufen. Abschließend wurde die Fahrbahnmarkierung wieder aufgebracht. Außerdem ließen die Zwickauer Energieversorgung GmbH (ZEV) Schutzrohre für Stromkabel und die Telekom Straßenquerungen mit Leerrohrsystemen zur späteren Aufnahme von Glasfaserkabeln verlegen.
Die Arbeiten wurden durch die Asphalt-Bau Chemnitz ABC Tief- und Straßenbau GmbH ausgeführt. Die Baukosten in Höhe von 168.000 Euro liegen im geplanten Rahmen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

20 Mai 2026

Uwe Wiegner und die Stasi: Fakten aus Vergangenheit und Gegenwart

Westsachsen/Karl-Marx-Stadt/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).-
Der leitende Oberstaatsanwalt in Zwickau heißt Uwe Wiegner (Foto rechts neben Ex-Justizminister Sebastian Gemkow/CDU und Ex-Gerichtspräsident Dirk Eberhard Kirst, ganz links).
Zu Wiegners Verantwortung in der Zwickauer Überklebungsaffäre wurde in der WSZ schon oft berichtet. Auch seine vermuteten Verbindungen zur DDR-Staatssicherheit (Stasi) waren bereits Gegenstand hiesiger Berichterstattung. Dass er sich trotz zahlreicher Nachfragen nie zu diesem Thema geäußert hat, lässt viele Fragen offen. Wir gehen der Frage nach: War Uwe Wiegner ein Macher oder ein Mitläufer und wendet er noch heute die erlernten Methoden aus seiner DDR-Ausbildung an?

Fakt ist: In Bezug auf den überklebten Rechtskraftvermerk in der Akte 8 F 1059/07 (Foto) beging und begeht er bis heute Strafvereitelung im Amt. Trotz mannigfaltiger Strafanzeigen gegen den mutmaßlichen Täter, Reinhard Schübel (der falsche Doktor aus Plauen), erfindet Wiegner in Zusammenarbeit mit einigen seiner langjährigen Berufskollegen immer neue Ausreden, warum gegen Schübel nicht ermittelt werden soll. Zuletzt nickte er als Gruppenleiter den aberwitzigen Titel einer angeblich von Schübel verfassten Doktorarbeit ab: „Entwicklung und Wirken der Verfahrensgerichte der slowakischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland hinzu einem europäischen Verfassungsgericht?“. Diesen hatte sein Kollege, Oberstaatsanwalt Markus Colli, frei erfunden (WSZ berichtete). Allein dieses kollusive Verhalten lässt den Korpsgeist erahnen, der hinter dieser Vertuschungsaktion steht.

Wie verhält es sich nun mit der vermuteten Stasi-Vergangenheit des Uwe Wiegner?

Linientreu bis zum Schluss: Uwe Wiegner wurde 1962 in Marienberg geboren. Nach erfolgreicher Absolvierung des Studiums der Rechtswissenschaften in Jena begann er zum 1. September 1988 seine Laufbahn in der Justiz als Staatsanwaltsassistent beim Staatsanwalt des Bezirkes Karl-Marx-Stadt – Dienststelle Glauchau, wo anschließend am 1. Februar 1989 auch die Ernennung zum Staatsanwalt erfolgte. Nach einer kurzen Station bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz war Wiegner seit Februar 1992 bei der Staatsanwaltschaft in Zwickau tätig und wurde dort mit Wirkung vom 15. Dezember 1996 zum Staatsanwalt als Gruppenleiter ernannt.
Die Ernennung zum Oberstaatsanwalt erfolgte zum 1. März 2003 und die Ernennung zum Oberstaatsanwalt als ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalts zum 1. Februar 2008. Nach Abordnungen an die Generalstaatsanwaltschaft Dresden von Mai 1997 bis September 1998 und von August 2012 bis März 2013 sowie an die Staatsanwaltschaft Leipzig von April 2013 bis März 2014 erfolgte zum 1. Mai 2014 die Versetzung an die Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Gleichzeitig wurde Uwe Wiegner zum Leitenden Oberstaatsanwalt ernannt und ihm das Amt eines Leitenden Oberstaatsanwalts bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden übertragen.

Was sagt die künstliche Intelligenz (KI) zu den Vorwürfen?

Institutionelle Trennung: Die Staatsanwaltschaften unterstanden formal dem Generalstaatsanwalt der DDR und dem Justizministerium. Die Stasi war als Geheimpolizei und eigener Machtapparat tätig, der mit eigenen Untersuchungshaftanstalten und Ermittlern agierte.
Enge Zusammenarbeit: Dennoch waren die Staatsanwälte als systemtragende Akteure tief in das SED-System eingebunden. Bei politischen Strafverfahren sicherten sie die oft illegalen Ermittlungsergebnisse der Stasi formaljuristisch ab.
Stasi-Mitarbeit (IM): Viele Staatsanwälte waren inoffizielle Mitarbeiter (IM) oder lieferten dem MfS zuarbeitende Berichte, was aber nicht für jeden Juristen zwingend der Fall war.
Überwachung der Justiz: Das Ministerium für Staatssicherheit war so mächtig, dass es seine eigenen Ermittlungen teilweise sogar vor den regulären Staatsanwälten geheim hielt.
Kaderpolitik der SED: Die Auswahl und Ernennung von Juristen für den Staatsdienst unterlag der strengen Kontrolle der SED-Parteiorgane (Nomenklatura-System). Wer kein Parteibuch hatte oder die sozialistische Ideologie nicht voll mittrug, wurde gar nicht erst zugelassen.
Instrument der Partei: Da die Staatsanwaltschaft im Verständnis der DDR die „Macht der Arbeiterklasse“ absichern sollte, galt ein parteiloser Staatsanwalt als politisches Sicherheitsrisiko.
Vorgaben bei Urteilen: In politisch bedeutsamen Verfahren mussten Staatsanwälte ihre Anträge ohnehin vorab mit den zuständigen SED-Gremien abstimmen und genehmigen lassen.
Vergleich zu anderen juristischen Berufen: Während man bei Rechtsanwälten in der DDR noch einen gewissen Anteil an Parteilosen oder Mitgliedern der Blockparteien duldete, war der Druck bei den direkt weisungsgebundenen Staatsanwälten am höchsten.

Fazit: Was auch immer Uwe Wiegner in den Jahren nach der Wende versucht haben mag, der Makel aus finstersten DDR-Zeiten haftet an ihm wie Pech. Andererseits gibt er sich auch keine besondere Mühe, seine erlernten Methoden abzulegen. Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit verunglimpft er die WSZ als „Reichsbürger-Medium“, was seinen Drang nach Denunziation erneut unter Beweis stellt.

15 Mai 2026

Schumann und die Dichter: Das Zwickauer Schumann-Fest im Juni 2026

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Clara-Schumann-Hörspiels).- Es gibt keinen anderen Komponisten, dessen Leben und Werk so eng mit der Dichtung verbunden ist wie Robert Schumann. „Schumann und die Dichter“ lautet daher das Motto des diesjährigen, dem in Zwickau geborenen Romantiker gewidmete Fest. Zugleich knüpft es an die Jubiläen des von Schumann verehrten Gespenster-Dichters E. T. A. Hoffmann (250. Geburtstag) und der Faust-Figur (500 Jahre Auerbachs Keller) an.
Das Zwickauer Schumann-Fest bleibt dabei seiner Zielstellung treu, „Schumann für alle“ zu bieten. Neben dem groß besetzten Eröffnungskonzert am 4. Juni im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“, in dem zwei selten zu hörende Hauptwerke Schumanns erklingen, oder einem Piano-Recital am 7. Juni gibt es die seit Jahren beliebten Fahrradkonzerte oder das Romantische Lichterfest um den jahrhundertealten Schwanenteich zu erleben. Erstmals wird ein Kabarettabend angeboten und zur Geburtstagsfeier am 8. Juni wird das Schumann-Denkmal mit einer grünenden und blühenden Verweilzone umgeben – pünktlich zum 125. Jubiläum des Denkmals auf dem Hauptmarkt. Ungewöhnlich wird schließlich der Abschluss am 14. Juni: Im Saal des Robert-Schumann-Hauses können die Besucher ein Chorkonzert mit Live-Improvisationen (Violine/Klavier) zu Stummfilmszenen erleben. Abgerundet wird das Angebot durch die dem Motto des Schumann-Festes entsprechende Ausstellung im Robert-Schumann-Haus.
Hörspiel-CD aus dem Leben von Clara Schumann

Robert Schumann, der als Sohn des Verlagsbuchhändlers August Schumann in Zwickau geboren wurde und aufwuchs, hatte seit Kindertagen ein enges Verhältnis zur Poesie und Literatur. Seine Begeisterung für die Musik und der zunächst daraus resultierende Wunsch Pianist zu werden, reifte erst später in ihm heran. So wundert es nicht, dass seine Kompositionen sich oft an literarische Vorbilder halten. So stellt das Schumann-Fest in diesem Jahr mit dem Titel „Schumann und die Dichter“ diese einzigartige Beziehung in den Mittelpunkt. Das Thema ist dabei aber nicht nur mottohaft, sondern auch Programm.
Von E. T. A. Hoffmann inspirierte Klavierwerke erklingen mit der Schumann-Preisträgerin Susanne Grützmann in einem Piano-Recital am 7. Juni. Und zum ersten Mal seit über 15 Jahren sind in Zwickau wieder Schumanns Szenen aus Goethes „Faust“ (Teil I/II) und als Pendant auch sein Dramatisches Gedicht „Manfred“ auf einen Text von Lord Byron zu erleben.
Im Programm findet sich in diesem Jahr auch ein musikalischer Kabarettabend (5. Juni). Und auch Stummfilm mit Live-Improvisation ist ein Novum im Programmspektrum: Im Abschlusskonzert am 14. Juni gastiert der Leipziger Kammerchor, dessen Dirigent Andreas Reuter mit dem Leipziger Jazz-Geiger Samuel Seifert zu Charlie Chaplins „A Dog’s Life“ (1918) improvisieren wird. Den Stummfilmszenen werden Chorballaden von Robert und Clara Schumann gegenübergestellt. Sie sind weit mehr als romantische Naturbilder: Sie sind klanggewordene Spiegelbilder einer bewegten politischen Realität des 19. Jahrhunderts und Ausdruck eines sich demokratisierenden Bürgertums. Diese tiefen Sehnsüchte und oft gescheiterten Visionen prägen auch die Bildsprache von Charlie Chaplins meisterhaftem Kurzfilm. Wo Schumann in Tönen dichtet, zeichnet Chaplin mit Wärme und Humor das Schicksal der Außenseiter nach und verbindet dabei messerscharfe Sozialkritik mit einem unerschütterlichen Funken Hoffnung. Dieser außergewöhnliche Dialog der Künste zeigt, dass der Kampf um Menschlichkeit und ein kleines Stück Glück über die Jahrhunderte hinweg dieselbe Sprache spricht.
Tickets gibt es im Robert-Schumann-Haus und an allen bekannten CTS-Vorverkaufs-stellen sowie über Eventim.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Internationaler Museumstag am 17ten Mai in den Zwickauer Museen

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Clara-Wieck-Hörspiels).-
Am Sonntag, dem 17. Mai 2026 öffnen die städtischen Museen ihre Türen zum Internationalen Museumstag und laden Besucher jeden Alters zu einem besonderen Kulturerlebnis ein. Ob spannende Familienführungen, literarische Entdeckungen in sächsischer Mundart oder faszinierende Einblicke in die Welt Max Pechsteins – in den Museen der Stadt erwartet das Publikum ein abwechslungsreicher Tag voller Kunst, Geschichte und Begegnungen.
Bei freiem Eintritt können Gäste die Vielfalt der Einrichtungen kennenlernen, bekannte Sammlungen neu erleben und mit Künstlern, Geschichten und historischen Persönlichkeiten auf inspirierende Weise in Kontakt kommen. Daneben laden die Sonderausstellungen zu neuen Entdeckungen ein: Im Zwischenraum der KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum ist der „Raum für alltägliche Unzulänglichkeiten“ von Theresa Rothe zu sehen, die beim Max-Pechstein-Förderpreis 2025 das Stipendium erhielt. Die Priesterhäuser bieten in einer kleinen Sonderausstellung Einblicke in „FAUST: Seit 250 Jahren“. Um „Schumann und die Dichter“ geht es im Robert-Schumann-Haus.

Familienführung zwischen Plüsch, Fantasie und Kunst
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im ZwischenRAUM, Domhof 2
11.30 Uhr und 13.30 Uhr: „Kuschelig? Komisch? Kunst!“
Gemeinsam mit Museumspädagogin Anne Krzyminiewski gehen Kinder und Erwachsene auf eine spielerische Entdeckungsreise durch die Arbeiten von Theresa Rothe. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie vertraute Materialien plötzlich zu Kunst werden können und welche Geschichten in ihnen stecken. Nach einem kurzen Rundgang dürfen die Teilnehmenden selbst kreativ werden und eigene Fantasiewesen gestalten, die als kleine „Museumsobjekte“ mit nach Hause genommen werden können.
Die Führung richtet sich ausdrücklich an Familien und verbindet Kunstbetrachtung mit kreativem Mitmachen.

Faust auf Sächsisch – humorvoll, klug und überraschend
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5–8
13 Uhr, 14.30 Uhr und 16 Uhr: „Faust oder dr gebrällte Deifel“
Dr. Lutz Mahnke, Leiter der Ratsschulbibliothek, widmet sich der faszinierenden Geschichte der Faust-Figur – von der historischen Vorlage über Goethe bis hin zur sächsischen Mundart-Version der Leipziger Schriftstellerin Lene Voigt. Der ironische und unterhaltsame Text wird zum Museumstag lebendig präsentiert.

Max Pechsteins Sehnsucht nach dem Paradies
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im ZwischenRAUM, Domhof 2
15.30 Uhr: „Max Pechstein sucht das Paradies“
Pechstein-Kuratorin Annika Weise beleuchtet insbesondere jene Südsee-Reise, die den 1881 in Zwickau geborenen Künstler nachhaltig prägte. Die Eindrücke fremder Landschaften, Kulturen und Lebensweisen beeinflussten sein Werk ebenso wie seine Sehnsucht nach einem einfachen, naturverbundenen Leben. Die Führung eröffnet spannende Einblicke in Pechsteins künstlerische Suche nach einem persönlichen „Paradies“, die ihn bis an sein Lebensende begleitete.

Die Einrichtungen haben am Sonntag zu folgenden Zeiten geöffnet:
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU: 11.30 bis 17 Uhr
Priesterhäuser Zwickau: 11.30 bis 17 Uhr
Robert-Schumann-Haus Zwickau: 11 bis 17 Uhr
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

13 Mai 2026

Internationaler Museumstag: Historische Kinderspiele im Museum

Westsachsen/Werdau.-
Zwischen historischen Dampfmaschinen, einer Ausstellung über das Verhältnis von Mensch und Tier und Spielen im Grünen lädt das Werdauer Stadt- und Dampfmaschinenmuseum am Sonntag zum Entdecken ein. Anlass ist der Internationale Museumstag, der zum 49. Mal gefeiert wird.
Wenn sich im Museumsgarten die kleine Gartenbahn in Bewegung setzt und Kinder zwischen alten Maschinen spielen, wird erneut deutlich, dass Museen weit mehr sind als stille Ausstellungsorte. Zum Aktionstag am 17. Mai öffnet das Haus von 10 bis 16 Uhr kostenfrei seine Türen. „Für unsere kleinen Gäste bieten wir Spiele im Garten an“, sagt Leiter Markus Döscher. Auch die Museumsgartenbahn soll bei schönem Wetter ihre Runden drehen.
Quelle und Foto: Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau

12 Mai 2026

Equipage: Edle Pferde und Historische Kutschen in Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Traditionell gehört der Pfingstsonntag (in diesem Jahr der 24. Mai) im Sächsischen Staatsbad Bad Elster den Pferden. Denn dann findet wieder die beliebte »EQUIPAGE BAD ELSTER – Edle Pferde und Historische Kutschen« statt.
Im Jahr 2026 wird das überregional bekannte Pfingstevent bereits zum 21. Mal in den Königlichen Anlagen Bad Elsters veranstaltet und hat sich mittlerweile als absolutes Pfingst- und Pferdehighlight im Vogtland etabliert. Anschauen lohnt sich, Staunen ist garantiert.
Aufgrund der königlich-sächsischen Tradition des Heilbades steht an diesem Tag vor allem der historische Bezug im Vordergrund. Am Vormittag locken ab 10 Uhr über 20 herausgeputzte historische Gespanne aus Sachsen, Bayern und Böhmen vor das Königliche Kurhaus, wo diese stilvoll von einem fachmännischen Moderator präsentiert werden. Nach einer großen Stadtrunde aller Teilnehmer durch Bad Elster und einer grenzenlosen Rundfahrt in das benachbarte, böhmische »Ascher Ländchen« mit einer moderierten Ankunft am Historischen Schloss in Kopaniny bei Asch ab 10.30 Uhr, findet am Nachmittag ab 13.30 Uhr im zentralen Paul-Schindel-Park Bad Elster die große Nachmittagsveranstaltung für die ganze Familie statt. Unter anderem mit einem Wettbewerb im Hindernisfahren, dem 10. Bad-Elster-Derby sowie einer fachkundigen Präsentation von Haflingern. Als heiterer Programmpunkt des »tierisch abwechslungsreichen« Nachmittages wird wieder das beliebte Historische Kutschtheater mit Kutschen und Pferden fantasievoll eine heitere Bad-Elster-Geschichte erzählen.
Das Pfingstevent im Vogtland. Alle Infos unter: 037437/ 53 900

11 Mai 2026

Kultur im Grünen: Veranstaltungen auf der Waldparkbühne Zwickau

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Schumann-Musik).-
Wenn sich der Waldpark im Frühling und Frühsommer von seiner schönsten Seite zeigt, wird auch die Waldbühne zum Treffpunkt für Musikliebhaber, Familien und alle, die besondere Momente in der Natur erleben möchten. Eingebettet in die grüne Kulisse verbinden sich hier Klang, Gemeinschaft und Tradition zu einem ganz eigenen Erlebnis. Ob festlicher Gottesdienst, schwungvolles Jubiläumskonzert oder gemeinsames Singen – das Programm lädt dazu ein, innezuhalten, zuzuhören und gemeinsam Kultur unter freiem Himmel zu genießen.
Donnerstag, 14. Mai 2026, 10 Uhr: Waldgottesdienst mit Posaunenchor
Die evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden der Stadt Zwickau feiern gemeinsam einen Himmelfahrtsgottesdienst im Waldpark Weißenborn. Die musikalische Gestaltung übernehmen die Posaunenchöre der Gemeinden. Die besondere Atmosphäre der Natur verleiht dem Gottesdienst einen feierlichen Rahmen. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Moritzkirche statt. Eine Information hierzu erfolgt am Vortag ab 13 Uhr über die Internetseiten der Kirchgemeinden.
Sonntag, 24. Mai 2026, 15 Uhr: Waldparkkonzert des Jugendblasorchesters
Das traditionelle Waldparkkonzert am Pfingstsonntag verbindet auch 2026 wieder Blasmusik mit der besonderen Kulisse der Waldbühne. Die „Scheffelberger Musikanten“ unter Leitung von Michael Ott präsentieren ein abwechslungsreiches Programm anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums. Unter dem Motto „Zum Geburtstag viel Musik!“ erwartet die Besucher ein unterhaltsamer musikalischer Streifzug – von bekannten Klassikern bis hin zu beliebten Evergreens.
Sonntag, 21. Juni 2026, 15 – 17 Uhr: Waldparksingen mit dem Männerchor Liederkranz 1843
Rund 100 Sängerinnen und Sänger aus Zwickau gestalten das diesjährige Waldparksingen auf der Waldbühne. Gastgeber ist der Männerchor Liederkranz, der ausschließlich Chöre aus der Region eingeladen hat, darunter der Schwanenschloss Kinderchor und die Chorvereinigung Sachsenring. Das Publikum erwartet ein vielfältiges Chorkonzert in familiärer Atmosphäre. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die teilnehmenden Chöre wird gebeten. Ein Kuchenbasar sorgt zusätzlich für einen gemütlichen Familiennachmittag.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

10 Mai 2026

Dubioses Verhalten der Richterschaft: Wen erpresst Schübel noch?

Westsachsen/Plauen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).-
Bisher war es nur eine Vermutung. Alle Hinweise deuteten darauf hin, dass es unter den Juristen im Gerichtsbezirk Plauen/Zwickau Erpressungsversuche geben muss. Jetzt gibt es Gewissheit. Ein hier vorliegendes Schreiben des Plauener Rechtsanwalts Reinhard Schübel an seinen Berufskollegen Stefan Titz beweist die schlimmsten Befürchtungen und offenbart dennoch nur die Spitze eines Eisbergs.
Da ist die Rede von einem Darlehen, das sich Rechtsanwalt Schübel von einem seiner Mandanten geliehen hat. Von rund 50.000 Euro in bar ist die Rede und von Rückzahlungen, die nur kleckerweise erfolgten. Seinem Berufskollegen Titz wirft Schübel vor, ihn seinerseits mehrerer Straftaten bezichtigt, wahrheitswidrige Behauptungen aufgestellt zu haben und ihn in seinem Golfclub denunzieren zu wollen. Wegen der angeblichen Beteiligung des Rechtsanwalts Titz an mehreren Straftaten fordert Schübel von ihm 10.000 Euro Schmerzensgeld. Ein klarer Erpressungsversuch, der darauf abzielt, Staatsanwaltliche Ermittlungen zu vermeiden und aus vermeintlichen Rechtsverstößen Kapital zu schlagen.
Die Westsächsische Zeitung berichtete bereits mehrmals über das dubiose Verhalten einiger Richter und Staatsanwälte in der Zwickauer Justiz. Zuletzt am 29. April, als gewahr wurde, dass der vorsitzende Richter, Rainer Droll, in einem Verfahren mit Rechtsanwalt Reinhard Schübel offensichtlich ebenfalls unter erheblichem Druck stand. Um zu vermeiden, dass Schübel zum Nachweis einer Doktorwürde seine Dissertation vorlegen muss, erfand Richter Droll haarsträubende Ausreden für den Advokaten. Der Verdacht liegt nahe, dass Rechtsanwalt Reinhard Schübel (der falsche Doktor aus Plauen) im Laufe der Jahrzehnte gegen mehrere - auch hochrangige - Juristen in Sachsen hochbrisantes Material gesammelt hat, das er je nach Bedarf zu seinem Vorteil ausspielt.
Was geschieht, wenn ein Organ der Rechtspflege beginnt, das System gegen sich selbst zu instrumentalisieren? Das Schreiben des Plauener Anwalts Reinhard Schübel wirft weitere Fragen auf, die weit über einen einfachen Streit zwischen Anwälten hinausgehen. Es steht der Vorwurf im Raum, dass hier versucht wird, Druck auf die Staatsanwaltschaft Zwickau und die regionale Richterschaft auszuüben, um private und finanzielle Ziele zu erzwingen.
In seinem Schreiben vom 15.05.2024 fordert Schübel von seinem Kollegen Stefan Titz die Zahlung von 10.000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld. Die Begründung: Titz habe sich an einer Straftat (versuchter Prozessbetrug) seines Mandanten beteiligt. Doch die Brisanz liegt im Detail: Schübel koppelt die Forderung an die Erwähnung laufender Ermittlungsbehörden und stellt eine Frist zur Erledigung. Experten für Standesrecht sehen hierin eine gefährliche Grauzone. Wird hier die Justiz als Drohkulisse missbraucht, um eine außergerichtliche Zahlung zu „erpressen“?
Beobachter der Szene in Zwickau zeigen sich alarmiert. Es wird vermutet, dass solche Schreiben Teil einer größeren Strategie sind, um Druck auf die Staatsanwaltschaft Zwickau und die Richterschaft auszuüben. Wenn Anwälte beginnen, sich gegenseitig mit Strafanzeigen und Existenzvernichtung zu drohen, statt rechtliche Differenzen im Gerichtssaal zu klären, gerät das Gefüge des Rechtsstaats ins Wanken.
Schübel scheut dabei nicht vor massiven persönlichen Angriffen zurück. Er bezichtigt Titz der „wesentlichen Beteiligung“ an Straftaten und behauptet, Titz hätte sogar vorgeschlagen, ihn bei seinem Golfclub zu „denunzieren“. Konfrontiert mit den Vorwürfen der gezielten Einschüchterung und der versuchten Instrumentalisierung der Justiz, gibt sich der selbsternannte „Dr.“ Schübel wenig zimperlich. Auf Anfrage unserer Redaktion reagierte er kurz und bündig: „Das geht Sie einen feuchten Kehricht an!“ Diese verbale Entgleisung lässt tief blicken. Es scheint, als fühle sich Schübel der öffentlichen Kontrolle und dem journalistischen Fragerecht entzogen. Während er in seinem Brief von anderen „ein Verhalten an den Tag gelegt“ sieht, das eines „seriösen Rechtsanwalts schlicht nicht würdig ist“, wirft sein eigener Umgang mit Kritikern und den Medien Fragen nach seiner beruflichen Eignung auf.
Fazit: Wer kontrolliert die Kontrolleure? Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Justiz in Zwickau. Es geht nicht mehr nur um 10.000 Euro oder einen alten Streit um Darlehensraten. Es geht darum, ob die Staatsanwaltschaft und die Richterschaft als verlängerter Arm für persönliche Rachefeldzüge herhalten müssen. Wenn die Grenze zwischen legitimer Interessenvertretung und systematischer Einschüchterung verschwimmt, ist die Freiheit der Advokatur – und damit der Rechtsstaat – in Gefahr.

08 Mai 2026

Transformation gestalten: Sebastian Schalk übernimmt Geschäftsführung

Westsachsen/Adorf/Schöneck.-
Die Paracelsus Kliniken Deutschland haben Sebastian Schalk (Foto) mit Wirkung zum 6. Mai 2026 zum Klinikgeschäftsführer der Standorte Adorf und Schöneck im Vogtland berufen. Er folgt auf Jan Müller, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat.
Sebastian Schalk übernimmt gemeinsam mit der bestehenden Klinikleitung die Verantwortung für beide Standorte in einer zentralen Transformationsphase: Seit Oktober 2025 setzen die Paracelsus Kliniken im Vogtland ein innovatives Hybridmodell um, das stationäre und ambulante Versorgung konsequent miteinander verzahnt. Während der Standort Schöneck alle stationären Leistungen — darunter Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Innere Medizin, Orthopädie, Geriatrie, Schmerzmedizin und Palliativmedizin — bündelt und dabei Orthopädie sowie Geriatrie gezielt ausbaut, fokussiert sich Adorf auf ambulante Operationen aller chirurgischen Fachgebiete sowie die Sprechstunden der Medizinischen Versorgungszentren. Das Modell ist ein Vorreiterprojekt bei der praxisnahen Umsetzung der aktuellen Gesundheitsreform.
Sebastian Schalk bringt für diese Aufgabe ausgeprägte Expertise in der kaufmännischen Führung und Transformation von Krankenhausstrukturen mit. Zuletzt verantwortete er als Kaufmännischer Direktor und Prokurist des Evangelischen Herzzentrums Coswig gGmbH die Integration der Klinik in eine neue Konzernumgebung, inklusive der Ablösung zentraler IT-Systeme und der Abwicklung eines Asset Deals. Zuvor leitete er über mehr als vier Jahre das MediClin Herzzentrum Coswig als Kaufmännischer Direktor, wo er unter anderem eine Ambulantisierungsstrategie in der Kardiologie inklusive Praxisintegration erfolgreich umsetzte sowie den Aufbau einer eigenen Fachabteilung für Elektrophysiologie mit gefördertem Neubau verantwortete.
„Mit Sebastian Schalk gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit, die genau das mitbringt, was unsere Standorte Adorf und Schöneck in dieser Phase brauchen: tiefe Erfahrung in der Transformation von Klinikstrukturen, ein klares Verständnis für ambulante und stationäre Versorgungsmodelle und die Fähigkeit, Menschen in Veränderungsprozessen mitzunehmen. Unser Hybridmodell im Vogtland ist bundesweit ein Vorzeigebeispiel dafür, wie zukunftsfähige Krankenhaus­versorgung aussehen kann.“, erklärt Phillip Fröschle, CEO und Miteigentümer der Paracelsus Kliniken Deutschland.
Die Paracelsus Kliniken Deutschland gehören zu den bundesweiten Vorreitern bei der praktischen Umsetzung moderner Krankenhausstrukturen. Mit dem Hybridmodell im Vogtland zeigen sie, wie wohnortnahe Versorgung, spezialisierte Medizin und wirtschaftliche Stabilität erfolgreich verbunden werden können.
Die Paracelsus Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA betreibt 18 medizinische Einrichtungen an 14 Standorten in Deutschland – von Akutkliniken und Fachkliniken bis hin zu Medizinischen Versorgungszentren (MVZs). Rund 2.200 Mitarbeitende versorgen jährlich etwa 30.000 stationäre Patientinnen und Patienten mit höchstem Engagement. Die Klinikgruppe ist spezialisiert auf indikationsgeleitete Versorgung in den Bereichen Orthopädie, Urologie, Neurologie sowie Schmerzmedizin und Innere Medizin an ausgewählten Standorten. Paracelsus steht für medizinische Exzellenz, menschliche Nähe und eine konsequente Weiterentwicklung der Versorgung – in enger Verbindung mit regionalen Partnern und mit einem starken, eigenständigen Team.
Quelle und Foto: Paracelsus Kliniken

Farewell Henrike Naumann: Interventionen im ZwischenRaum

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Pechstein Zentrums).-
Es sollte ein Höhepunkt ihrer Künstlerkarriere werden, dessen Eröffnung sie nicht mehr erleben durfte: Die Biennale in Venedig, zu der die im Februar verstorbene Henrike Naumann den deutschen Beitrag beisteuert. Pünktlich mit der Eröffnung der Biennale am 9. Mai widmen die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum in ihrem Interimsquartier, dem ZwischenRaum, der in Zwickau geborenen Künstlerin eine kleine Hommage. Diese Intervention trifft auf „Made in DDR. Zwickaus Kunst zwischen 1949 und 1989“. Hier wird der Blick auf das vielschichtige Kunstschaffen in Zwickau während der DDR-Zeit gerichtet.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

07 Mai 2026

Im Gerichtssaal: Helle Aufregung wegen eines Feuerwehreinsatzes

Westsachsen/Taucha/Eilenburg.-
Für die Verhandlung in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren, das am 9. Juni am Amtsgericht Eilenburg stattfindet, hat der vorsitzende Richter eine sitzungspolizeiliche Anordnung gemäß § 176 GVG erlassen. Darin heißt es: „Es wird eine Einlasskontrolle angeordnet, der sich sämtliche Zuhörer (einschließlich der Vertreter der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens), Zeugen, Dolmetscher, Sachverständige und die Verteidiger zu unterziehen haben.“ Außerdem müssen sich alle, auch Zeugen, Dolmetscher, Verteidiger, Sachverständige und Zuhörer mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass legitimieren. Selbst Rechtsanwälte kommen nur unter Vorlage eines Ausweises der Rechtsanwaltskammer ins Gebäude. Das ist recht ungewöhnlich für die Verhandlung zu einem einfachen Verkehrsdelikt.
Darum geht es: Um ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen einen Feuerwehrmann aus Taucha. Dieser wendet sich gegen einen von der Stadt Taucha erlassenen Bußgeldbescheid wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit. Dem Betroffenen liegt zur Last, am 07.05.2025 als Fahrer eines Einsatzfahrzeugs der freiwilligen Feuerwehr Taucha im Bereich einer Baustelle auf der Sommerfelder Straße in Taucha auf der Fahrt zu einem Feuerwehreinsatz die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h um 39 km/h überschritten zu haben. Zahlreiche Medien berichteten bereits. Befürchtet man deshalb Unruhen im Saal?
Quelle: Amtsgericht Eilenburg
Foto: Freiwillige Feuerwehr Taucha

05 Mai 2026

Trauerbeflaggung: Sachsen gedenkt der Opfer von Leipzig

Westsachsen/Dresden/Leipzig/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).-
Zum Gedenken an die Opfer der gestrigen Amokfahrt in Leipzig hat der Freistaat Sachsen Trauerbeflaggung auf Halbmast angeordnet. Die Trauerbeflaggung wird heute, am 5. Mai 2026, an allen Gebäuden von Behörden und Dienststellen des Freistaates durchgeführt.
Ministerpräsident Michael Kretschmer äußerte tiefes Mitgefühl für die Betroffenen: »Unser Mitgefühl gilt den Familien und Angehörigen der Opfer. In Gedanken sind wir bei ihnen und allen, die von diesem schrecklichen Ereignis betroffen sind. Den Verletzten wünsche ich Kraft und schnelle Genesung.«
Quelle: Sächsische Staatskanzlei

04 Mai 2026

29. Chursächsischer Sommer: Kulturfestival in Bad Elster grenzenlos

Westsachsen/Bad Elster.-
Mit einem sommerlich-glänzenden Festkonzert „Weber zu Ehren“ der Chursächsischen Philharmonie sowie den beiden Hammerflügel-Virtuosen Tobias Koch (Düsseldorf) und Dmitry Ablogin (Köln) wurde am vergangen Freitag im ausverkauften König Albert Theater zum 29. Mal der Chursächsische Sommer als das größte Kulturfestival in der europäischen Bäderregion feierlich eröffnet. Im Beisein zahlreicher Gäste aus Region, Kultur und Gesellschaft sowie dem Präsidenten des Sächsischen Landtags als Schirmherren wurde so klangvoll die Sommersaison in den Sächsischen Staatsbädern Bad Elster und Bad Brambach eingeläutet.
Die diesjährige Festivalausgabe bespielt dabei noch bis zum 4. Oktober nicht nur die Bühnen der historischen »Festspielmeile der kurzen Wege« in den Königlichen Anlagen, sondern vereint auch wieder über 40 Spielorte der weltweit bekannten, sächsisch-böhmischen Bäderregion sowie der angrenzenden Urlaubsregionen in Bayern und Thüringen im Herzen Europas mit rund 300 Kulturveranstaltungen. Die Generalkonsulin der Tschechischen Republik in Dresden, Frau Ivona Valhová und der Präsident des Sächsischen Landtages, Herr Alexander Dierks haben auch 2026 die Schirmherrschaft für das grenzenlose Festival übernommen.

01 Mai 2026

Anklageschrift vorgelegt: Michael Kretschmer verklagt Olaf Thalwitzer

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU)
Westsachsen/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks). - Lange wurde darüber spekuliert, ob der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (Foto) Strafantrag gegen Verantwortliche des Vereins für saubere Justizarbeit wegen Verleumdung gestellt hat. Nun herrscht Klarheit: Die Staatsanwaltschaft Zwickau hat die Anklageschrift vorgelegt.
Aus dem Dokument geht hervor, dass die Ermittlungen unter anderem auf Bestreben von Rechtsanwalt Reinhard Schübel, der ehemaligen sächsischen Justizministerin Katja Meier (Bündnis 90/Die Grünen) und Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) eingeleitet wurden. Die Klageerhebung erfolgt durch Oberstaatsanwalt Markus Colli (Foto), der in Personalunion auch als Amtsgerichtsdirektor fungiert – eine Konstellation, die der Verein kritisch hinterfragt. Unterstützt wird er von Oberstaatsanwältin Sandy Merkel.
Markus Colli, Amtsgerichtsdirektor
und Oberstaatsanwalt in einer Person

  Colli stand bereits zuvor im Fokus der Kritik des Vereins. Hintergrund ist die Akte 8 F 1059/07 am Amtsgericht Zwickau. In dieser befindet sich ein Beschluss, dessen ursprünglicher Rechtskraftvermerk überklebt wurde – ein Vorgang, den der Verein als rechtswidrig einstuft und der bereits zu mehreren Strafanzeigen gegen die beteiligten Amtsträger führte.
Hintergrund der Auseinandersetzung:
Der Verein für saubere Justizarbeit (www.saubere-justizarbeit.de) führt auf seiner Website eine Liste von Personen des öffentlichen Lebens auf, denen er teils schwere Verfehlungen im Amt vorwirft. Unter den genannten Personen finden sich neben dem Zwickauer Landrat Carsten Michaelis auch der ehemalige Sparkassenvorstand Felix Angermann sowie Richter am Amts- und Landgericht Zwickau.
Olaf Thalwitzer
Medienproduzent/Journalist
Nach Informationen des Vereins soll Oberstaatsanwalt und Amtsgerichtsdirektor Markus Colli zahlreiche der auf der Liste genannten Personen aktiv dazu aufgefordert haben, Strafanträge gegen die Vorstandsmitglieder des Vereins zu stellen. Dies betrifft insbesondere den Medienproduzenten und Journalisten Olaf Thalwitzer (Foto).
Dieser äußert sich dazu kritisch: „Es ist ein bemerkenswerter Vorgang, wenn ein Oberstaatsanwalt, gegen den selbst Anzeigen wegen mutmaßlicher Rechtsverstöße im Amt vorliegen, Mitglieder der Staatsregierung zur Stellung von Strafanträgen gegen Journalisten bewegt. Wir sehen hier eine hochproblematische Vermischung von Funktionen und Interessen.“
Über die Eröffnung des Hauptverfahrens ist noch nicht entschieden. Wir werden über den weiteren Fortgang des Verfahrens berichten.

30 April 2026

NaturTheater-Saison lädt zum Eventsommer nach Bad Elster

Sommer, Stars und Live-Events 2026 in der modernen Open-Air-Arena des Waldparks
Westsachsen/Bad Elster.- Das wunderschön gelegene NaturTheater Bad Elster als hochmoderne Open-Air-Arena präsentiert in der Sommersaison 2026 mit 27 Veranstaltungen wieder einen abwechslungsreichen Spielplan voller Star-Höhepunkte. Die je nach Bedarf fahrbare Zuschauerüberdachung garantiert in der einzigartigen Atmosphäre des historischen Waldparks größtmögliche Wetterunabhängigkeit als Höhepunkt jedes sommerlichen Wohlfühlaufenthalts. Mit dem passenden Umfeld wie dem historischem Ausflugslokal Restaurant-Café „Waldquelle“ und dem Waldspielplatz „Elsterweltchen“ ist das gesamte Areal ein prägender Bestandteil der Königlichen Anlagen und somit ein kulturtouristischer Saisonschwerpunkt in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster.
Nach einem zünftigen Saisonauftakt mit den Goldenen Egerländern zu Himmelfahrt (14.05.) bietet das NaturTheater 2026 erneut hochkarätige Live-Erlebnisse: Mit den PRINZEN (13.06.), Tim Bendzko (10.07.) oder Lou Bega & der Hermes House Band (11.07.) laden beliebte Top-Acts zu einem erlebnisreichen Eventsommer ein. Auch die Klassik setzt wieder eindrucksvolle Akzente: Neben dem spektakulären Opern-Air „Der Troubadour“ (19.06.) begeistern hier die große »Sommernacht der Klassik« mit dem tschechischen Stargeiger Pavel Sporcl (26.06.), ein „Queen Classical“ mit Gänsehautgarantie (03.07.), das große emotionale „Titanic-Musical“ (01.08.), ein Musiksommerkonzert des MDR-Sinfonieorchesters mit der britischen Starsängerin Emma Smith (15.08.) sowie die monumentale »Carmina Burana« (28.08.) als sommerliches Klassikevent.
Der Generalmusikdirektor und geschäftsführende Intendant der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft, Florian Merz, meint: „Zu meinen persönlichen Empfehlungen in diesem Jahr zählen die musikalischen Sommernächte – vom mediterran-stimmungsvollen Verdi-Opern-Air »Der Troubadour« über spektakuläre Symphonik mit Tschaikowskys majestätischem Krönungsmarsch, spanischem Feuer von de Falla bis hin zu Korngolds schillerndem Violinkonzert in der »Sommernacht der Klassik« – und natürlich die klanggewaltige »Carmina Burana«. Dann liegt nicht nur Musik in der Luft, sondern Bad Elster atmet die Kultur.“
Darüber hinaus prägen vielfältige Klangfarben das bunte Saisonprogramm: Alpenvirtuose Herbert Pixner (23.05.), die Hard-Rock-Institution NAZARETH (04.07.), Electro-Artist SCHILLER (25.07.) sowie coole Blasmusik-Vibes von LaBrassBanda (07.08.) sorgen für energiegeladene Sommerabende. Ergänzt wird die Saison durch unterhaltsame Konzerte von NIK P. (24.05.), Melissa Naschenweng (18.07.) und Publikumsliebling Andy Borg (29.08.) sowie durch Auftritte von Comedyikone Paul Panzer (04.09.) und der Ostrocklegende KARAT (05.09.). Auch besondere Eventformate wie eine heitere Filmmusikgala mit Katrin Weber (07.06.), eine Comedyshow von Zärtlichkeiten mit Freunden (17.07.) oder die großartige „Schottische Musikparade“ (30.08.) sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung. Für Familien bieten dazu Ausflüge zu „Feuerwehrmann Sam“ (21.06.), der „Hexe Baba Jaga“ (09.08.) und dem Kindermusical „Anouk“ (06.09.) fantasievolle Gemeinschaftserlebnisse im Märchenwald Bad Elster. Bereits schon jetzt ausverkauft sind die Shows von Max Giesinger (30.05.) und Olaf Schubert (20.06.) im NaturTheater.
Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste nach den Veranstaltungen: Bis Mitternacht lädt eine inszenierte Lichterwelt im Waldpark zum Verweilen ein. Entlang kunstvoll illuminierter Wege und Skulpturen entfaltet sich eine atmosphärische Erlebnislandschaft, die die historische Architektur Bad Elsters in neuem Glanz erscheinen lässt. So wird der Abend bei einem stimmungsvollen Spaziergang durch die Königlichen Anlagen zu einem eindrucksvollen Ausklang – ein Aftershow-Erlebnis im funkelnden Lichterspiel. Alle Infos: 037437 / 53 900

29 April 2026

Justiz-Farce in Zwickau: Richter Droll und die Lizenz zum Schweigen

Der „falsche Doktor aus Plauen“ und die verweigerte Wahrheit

Westsachsen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Was sich am Montag im Sitzungssaal des Amtsgerichts Zwickau abspielte, lässt Prozessbeobachter und Rechtsstaatler fassungslos zurück. In der Verhandlung unter Richter Rainer Droll (Az. 44 C 1177/17) wurde deutlich, dass die Zivilprozessordnung (ZPO) offenbar nur noch als unverbindliche Empfehlung gilt, wenn es darum geht, einen einflussreichen Kläger vor den Konsequenzen massiver Aktenmanipulation zu schützen.
Bereits zu Beginn der Sitzung kam es zum Eklat. Die Beklagte stellte einen erneuten Befangenheitsantrag gegen Richter Droll. Die Gründe wiegen schwer: Der Richter hantiert beharrlich mit einer manipulierten Akte, in der ein entscheidender Rechtskraftvermerk mit zwei weißen Papierstreifen überklebt wurde – ein klarer Fall von Urkundenunterdrückung im Amt. Zudem stützt sich Droll auf Falschauskünfte der Staatsanwaltschaft Zwickau (Oberstaatsanwältin Merkel), um Befangenheitsanträge als „rechtsmissbräuchlich“ abzutun. Doch statt das Verfahren gemäß § 45 ZPO einem unbefangenen Richter zur Prüfung vorzulegen, entschied Droll zum zweiten Mal einfach selbst. Mehr noch: Er überließ die „Prüfung“ des Antrags faktisch dem Kläger, Rechtsanwalt Reinhard Schübel. Auf dessen Zuruf „Abweisen!“ setzte der Richter das Verfahren unbeirrt fort. Ein Vorgang, der jeder rechtlichen Grundlage entbehrt und den Kläger in die Rolle eines „Mit-Richters“ hebt. Die „Prüfung“ durch den Gegner ist ein Schlag ins Gesicht der ZPO.
Der „falsche Doktor“ und die verweigerte Wahrheit ist ein weiteres brennendes Thema: Obwohl Schübel am Landgericht Zwickau seine Doktorarbeit bisher nicht vorlegen konnte, wird er von Richter Droll weiterhin beharrlich mit „Dr.“ tituliert. Ein korrekter Richter hätte hier Aufklärung verlangt: „Herr Schübel, zeigen Sie mir Ihre Promotionsurkunde. Ich lasse mich von Ihnen nicht täuschen.“ Doch Richter Rainer Droll schweigt und deckt den fragwürdigen Titelglanz.
In der Beweisaufnahme wurde es eng für Schübel. Die Beklagte konfrontierte ihn mit harten Fakten: Wer gab ihm die Erlaubnis, 2012 entgegen § 64 FamFG ein Rechtsmittel beim völlig unzuständigen Oberlandesgericht (OLG) Dresden einzulegen? Schübel antwortete ausweichend: „Weiß ich nicht, ich sage nichts.“
Noch schwerer wiegt der Vorwurf der Anstiftung zur Urkundenvernichtung. Die Beklagte warf ihm vor, sie am 14.05.2012 telefonisch aufgefordert zu haben, eine amtliche Beschlussausfertigung (die den korrekten Rechtskraftvermerk vom 01.05.2012 trug) zu vernichten: „Schmeißen Sie das Ding weg!“ Schübel bestritt diesen Vorwurf nicht. Auch zum Vorwurf, er habe den Vermerk in der Akte in Absprache mit der Gegenanwältin Claudia Dietrich aus Werdau überklebt, um eine Fristversäumnis zu vertuschen und Honorare zu sichern, schwieg er beharrlich. Gemäß § 138 ZPO gilt solches Schweigen im Zivilprozess als Geständnis.
Besonders pikant: Richter und Kläger kamen beide verspätet zur Verhandlung. Während die Beklagte und die Öffentlichkeit vor verschlossener Tür warteten, suchte die Justizsekretärin Schlesier den Gang auf und teilte dem verspätet eintreffenden RA Schübel mit: „Herr Dr. Schübel, ich soll dem Richter Droll Bescheid sagen, wenn Sie da sind.“ Diese Worte wurden von der Beklagten und den anwesenden Prozessbeobachtern vor der Tür klar und deutlich vernommen. Eine privilegierte Behandlung, die den Verdacht der Kollusion (Absprache zum Betrug) massiv erhärtet.
Als Richter Droll im Termin damit konfrontiert wurde, versuchte er diesen Vorgang kategorisch zu bestreiten – ein rechtlich absurdes Manöver, da der Richter zum Zeitpunkt der Äußerung nachweislich noch gar nicht im Flur zugegen war und somit überhaupt keine eigene Wahrnehmung dazu haben konnte. Er stellte seine Schutzbehauptung über die Ohrenzeugen im Saal, was seine mangelnde Neutralität und den Versuch, das kollusive Verhalten seines Personals zu decken, einmal mehr unterstrich. Ein Richter am Rande des Zusammenbruchs?
Fazit: In Zwickau scheint der Rechtsstaat pausiert zu haben. Ein Richter, der sich weigert, die Aktenwahrheit wiederherzustellen, und ein Kläger, der zu Vorwürfen der Urkundenfälschung schweigt, bilden eine Allianz, die das Vertrauen in die Justiz erschüttert. Das Dokument, welches den überklebten Vermerk noch zeigt (da es „versehentlich“ an die Gegenseite versandt wurde), liegt vor (Foto). Es ist der rauchende Colt in einem Verfahren, das niemals hätte stattfinden dürfen, solange die strafrechtlich relevanten Taten nicht geklärt sind.
Die Prozessbeobachter verließen den Saal mit einer klaren Erkenntnis: Dieser Richter wirkte nicht mehr frei – er wirkte unter Druck, fast wie erpresst.

28 April 2026

Wie niedlich ist das denn bitte? Nachwuchs im Ziegengehege

Westsachsen/Zwickau
(
Stadt des schlecht erzogenen Rotzlöffels).- Der Schwanenteichpark freut sich über Nachwuchs. In den frühen Morgenstunden des 3. April hat die Mutterziege am Schwanenteich zwei gesunde Jungziegen geboren. Das Trio aus Mutter, Bruder und Schwester ist wohlauf und freut sich über die ersten Auftritte in der Öffentlichkeit. Im Herbst 2025 war die 4 Jahre alte Ziege zu Besuch im Tiergehege Crimmitschau und ist gedeckt worden.
Leider wird diese freudige Neuigkeit auch von einem Trauerfall überschattet. Der hauseigene Ziegenbock lag am Donnerstagmorgen, 23. April tot im Gehege. Bereits nach dem Wochenende war der Bock sehr schwach und nur noch wenig zu motivieren. Auch mehrere Tierarztbesuche konnten ihm nicht mehr helfen.
Es ist leider nicht auszuschließen, dass am Wochenende giftige Pflanzen oder ähnliches gefüttert wurden. Das Garten- und Friedhofsamt richtet daher erneut die eindringliche Bitte an alle Parkbesucher, die Tiere im Gehege nicht selbst zu füttern. Die Tiere werden 365 Tage im Jahr durch die Mitarbeiter artgerecht versorgt, gefüttert und gepflegt. Weitere Futtergaben sind nicht notwendig und können sogar schädliche Wirkung haben.
In diesem Zusammenhang wird nochmals darauf hingewiesen, dass auch die wildlebenden Tiere im Schwanenteichpark kein zusätzliches Futter benötigen, da sie sehr gut an ihren Lebensraum angepasst sind und in jeder Jahreszeit ausreichend Futter finden.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Tanz jetzt: Palucca im König Albert Theater Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 8. Mai präsentieren Studierende der Palucca Hochschule für Tanz aus Dresden um 19.30 Uhr Ausschnitte aus Tanzproduktionen der laufenden Semesterarbeit im besonderen Ambiente des König Albert Theaters. Die renommierte Palucca Hochschule für Tanz Dresden gewährt im König Albert Theater regelmäßig besondere Einblicke in ihre Ausbildung. Im Programm des diesjährigen Tanz- und Ballettabends präsentieren Studierende aus unterschiedlichen Jahrgängen unter der Leitung von Prof. Damian Gmür Choreografien und Ausschnitte aus Tanzproduktionen der laufenden Semesterarbeit - aus dem Klassischen wie auch aus dem Zeitgenössischem Tanz, kreativ und nahbar. 1925 von der Tänzerin und Tanzpädagogin Gret Palucca (1902-1993) gegründet, umfasst das Ausbildungsangebot von Deutschlands einziger eigenständiger Hochschule für Tanz heute ein schulbegleitendes Nachwuchsförderstudium, den Studiengang Tanz (B.A.), die Masterstudiengänge Tanzpädagogik und Choreografie sowie die Künstlerische Meisterklasse und das Elevenprogramm Tanz. Im Mittelpunkt der Ausbildung in den drei Säulen Improvisation, Zeitgenössischer/Moderner Tanz und Klassischer Tanz steht dabei stets das Individuum selbst.
Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

27 April 2026

Abschiedstournee: Peter Orloff & Schwarzmeer Kosaken Chor

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Clara Schumann Hörspiels).-
Am 27.01.2027 kommt Peter Orloff und sein Schwarzmeer Kosaken Chor ins Konzert- und Ballhaus Neue Welt.
Eigentlich wollte Peter Orloff seine seit Jahrzehnten erfolgreiche Konzerttätigkeit mit dem Schwarzmeer Kosaken-Chor auf dem Höhepunkt des Erfolges im Frühjahr 2026 abschließen, aber die Abschiedstournee unter seiner Leitung übertraf alle noch so großen Erwartungen. Fast überall ausverkaufte Konzerte und Zusatzkonzerte machen diese Tournee zu einem wahren Triumphzug - zum „Triumph einer Legende“.
Die Konzertbesucher sind begeistert, aber auch sehr traurig. Aufgrund unzähliger Anfragen, die sich unbedingt noch ein letztes Konzert oder Wiederholungskonzert von Peter Orloff und seinem grandiosen Ensemble wünschen, gibt es jetzt nach langen und intensiven Gesprächen doch noch eine Zugabe. Der „Triumph einer Legende“, ausgezeichnet mit dem SMAGO - Award 2026 als „Tournee des Jahres“, geht in die Verlängerung.
Peter Orloff & Schwarzmeer Kosaken Chor
- Die Abschiedstournee - Die Zugabe
Mittwoch, 27.01.2027 | 19:00 Uhr
Konzert- und Ballhaus Neue Welt
Leipziger Straße 182, 08058 Zwickau
Quelle und Foto: Berlinièros PR

Kaffee-Klecks-Kunst: Neue Ausstellung mit Karikatur-Malerei

Westsachsen/Bad Elster.-
Im Rahmen des 14. KunstFestes Bad Elster wurde am vergangenen Freitag die neue Ausstellung „Kaffee-Klecks-Kunst“ mit außergewöhnlichen Karikatur-Arbeiten der Künstlerin Bianka Bauhaus aus der niederrheinischen Hansestadt Wesel in der Galerie des Königlichen Kurhauses eröffnet. Das wechselnde Ausstellungsprogramm der Kultur- und Festspielstadt ist dabei fester Bestandteil Teil der kulturtouristischen Gästeangebote in den Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades.
Die gezeigten Werke entstanden aus scheinbar zufälligen Kaffeeflecken auf Aquarellpapier und überraschen mit Bildwelten voller Witz, Fantasie und feiner Beobachtungsgabe. Dabei verbinden sich auf spielerische Weise Zufall und künstlerische Gestaltung: Aus zunächst ungeplanten Flecken entwickelt die Künstlerin detailreiche Karikaturen, die durch Zeichnung, Farbe und pointierte Texte eine ganz eigene Handschrift erhalten. Dabei bleibt der Ursprung stets sichtbar – der Kaffeeklecks wird Teil der Bildidee und Ausgangspunkt für neue Perspektiven. Bianka Bauhaus ist Autodidaktin und hat sich über Jahre hinweg in unterschiedlichen künstlerischen Techniken weiterentwickelt. Ihre Arbeiten reichen von Fingermalerei in Öl über abstrakte Bildwelten bis hin zur Hinterglasmalerei. Die Kaffee-Klecks-Malerei ist dabei Ausdruck ihrer besonderen Experimentierfreude und hat sich zu einem unverwechselbaren Markenzeichen entwickelt.
„Die unkonventionelle Kaffee-Klecks-Malerei vereint auf spielerische Weise Zufall und gezielte Gestaltung.“ Ute Gallert (Ausstellungskoordinatorin der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH)
Die Ausstellung bietet dem Publikum so einen spannenden Dialog zwischen Kunst, Material und gesellschaftlicher Reflexion. Besucherinnen und Besucher erwartet ein unterhaltsamer und zugleich nachdenklicher Inspirationsraum, der zeigt, wie aus einem einfachen Kaffeefleck überraschende Kunst entstehen kann – humorvoll, kritisch und voller kreativer Energie. Diese sehenswerte Ausstellung kann jetzt bis zum 22. Mai jeweils Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen im Königlichen Kurhaus Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.