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31 Mai 2013

Kinostar bereichert Zwickauer Jugendserie „Ich sehe die Sonne“

Westsachsen/Zwickau.- Die Dreharbeiten zur ersten Folge der Jugendserie „Ich sehe die Sonne“ sind fast abgeschlossen. Am Sonntag werden die letzten Szenen auf der Pferdefarm in Niederhohndorf gedreht. Dafür hat der Förderverein „Ich sehe die Sonne e.V.“ die Berliner Schauspielerin Carolina Rath (Foto) gewinnen können. Rath ist auch Filmemacherin und hat unter anderem an der New York Film Academy studiert. Bei dem in Andalusien gedrehten Western „Und sie kehrten niemals wieder“, der im Juni seine Kinopremiere feiern wird, spielt sie in der Hauptrolle eine Kopfgeldjägerin. Klar, dass sie da auch reiten können muss. Marina von Stroganoff, die das Projekt ISDS ins Leben gerufen hat, freut sich: „Mit Carolina haben wir eine echte Vollblutschauspielerin gewonnen, die unsere Serie bedeutend aufwertet. Ich freue mich sehr, sie am Wochenende mit unseren Kids gemeinsam in Aktion erleben zu können.“
Der Dreh auf der Pferdefarm ist krönender Abschluss der ersten Folge und dient als „Cliffhanger“ für die Fortsetzung in Folge 2. Inzwischen schreiben die Kids schon an einem 90-Minuten Pilotfilm, der die Charaktere und die Beziehungen der Kinder und Jugendlichen untereinander näher beleuchtet. Die Geschichte handelt von einem  Mädchen, das mit ihrem Vater, der gerade per Gerichtsbeschluss das Sorgerecht für die 16-jährige zugesprochen bekam, in eine andere Stadt umzieht. Hier kommt sie in eine neue Schule. In ihrer Klasse wird sie von Anfang an gemobbt. Sie hat es sehr schwer, sich durchzusetzen. Da ist zum einen in der Schule der Kampf um Anerkennung und zum anderen das schwierige Verhältnis zum Vater, den sie erst neu kennen lernen muss. Mama ist dauerhaft in einer psychiatrischen Klinik untergebracht und die beiden gewöhnen sich nur langsam aneinander. Als sich dann auch noch der von allen Mädchen der Klasse am meisten umschwärmte Junge in sie verliebt, eskaliert die Situation und Konflikte sind vorprogrammiert…
Um diese Story herum werden mehrere Handlungen gleichzeitig aufgebaut. Ausgewählte Teams von Drehbuchautoren (Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Schulen) schreiben kontinuierlich an neuen Geschichten, die von ihnen selbst schauspielerisch umgesetzt werden. Dafür stellt das Jugendcafé City Point in der Hauptstraße dem Förderverein „Ich sehe die Sonne e.V.“ Räumlichkeiten zur Verfügung. Diese dienen nicht nur als Kulisse für Klassenzimmer und Jugendtreff sondern bieten auch die notwendigen Voraussetzungen für das gemeinsame Schreiben an den Drehbüchern.
Nach erfolgreichem Abschluss der Dreharbeiten zur ersten Folge soll die Serie weiteren Fernsehstationen angeboten werden. Einige Sender haben bereits ihre Bereitschaft zur Ausstrahlung signalisiert. Sobald die erforderlichen finanziellen Mittel vorhanden sind, geht der Pilotfilm in die Produktion. Hierfür hat der Förderverein eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen. Interessenten können sich hier informieren und Fan der Serie werden: www.startnext.de/isds-pilotfilm

30 Mai 2013

200 Jahrfeier: 90 Husaren besiegten Napoleons Truppen bei Zwickau

Zwickau.- Anlässlich des 200. Jahrestages fand gestern Abend ein Gedenken am Colombstein in der Äußeren Dresdner Straße statt. Kulturamtsleiter Dr. Michael Löffler (Foto) erinnerte in einer kurzen Ansprache an die Geschehnisse vom 29. Mai 1813. Damals überfiel ein preußisches Freikorps unter Rittmeister Peter von Colomb einen französischen Artilleriezug. Die lediglich 90 Husaren konnten einen Großteil der rund 400 französischen Soldaten gefangen nehmen. 1863 weihten Zwickauer Bürger zum Gedenken an den Handstreich ein Denkmal ein. Dieses wurde 2003 saniert und um eine Informationsschautafel ergänzt.Colombstein
Die Umrahmung der Feierstunde übernahm die Gräflich Schönburgische Schloßcompagnie. Die in französischen Uniformen erschienenen Soldaten exerzierten auf dem Areal und zeigten ein kleines Zeremoniell mit einem Trommel- und Pfeiferstück. Am Ende der Veranstaltung gaben die Musketiere  einige Salutschüsse ab. Es waren außerdem der Bürgermeister der Gemeinde Mülsen, Hendric Freund, sowie sein Amtskollege aus Reinsdorf, Steffen Ludwig anwesend. Ludwig hatte sich vor zehn Jahren gemeinsam mit dem damaligen Zwickauer Oberbürgermeister Dietmar Vettermann für die Sanierung des Colombdenkmals eingesetzt. Ebenso nahmen Mitglieder des 1. Zwickauer Schützenverein ´90 e.V. teil.

Foto: ZPA

Hintergrund (erarbeitet vom Stadtarchiv):
Nach den Siegen bei Lützen (2. Mai 1813) und bei Bautzen (20. Mai 1813) hielt Napoleon ab Ende Mai 1813 ganz Sachsen besetzt. Im thüringischen und sächsischen Hinterland operierten preußische Freischärler. Diese Freikorps wurden Anfang 1813 bei den preußischen Infanterie- und Kavallerieregimentern gebildet. Eine solche Jägerabteilung führte der Rittmeister beim 3. Husarenregiment Peter von Colomb. Seit Ende April 1813 hielt er sich mit seiner Einheit im Rücken des Feindes auf.
Am 28. Mai 1813 machte in Zwickau ein französischer Artilleriezug Rast, der sich mit Nachschub an Geschützen und Munition auf dem Weg von Bayreuth nach Dresden befand. Zu dem Zug gehörten 18 Kanonen, 8 Haubitzen, Munitions- und Fouragewagen und 407 Mann Bedeckung. Rittmeister von Colomb erhielt am 26. Mai Nachricht von diesem Transport und ging mit seinen 90 Husaren von Neustadt an der Orla nach Reichenbach im Vogtland. Dort zog er weitere Erkundigungen ein und begab sich mit seinen Leuten in die Nähe von Zwickau. Auf dem Brückenberg am Chausseehaus richtete er einen Hinterhalt ein, in den der Artilleriezug am Morgen des 29. Mai geriet, nachdem der Kommandeur trotz Warnung den Weitermarsch befohlen hatte.
Durch das Überraschungsmoment gelang es Colomb die Franzosen aufzureiben und den größten Teil gefangen zu nehmen. Das Kriegsgerät wurde unbrauchbar gemacht. Auf beiden Seiten gab es Verwundete. Colombs Leute hatten einen Toten zu beklagen, den Oberjäger Zietelmann, der auf dem Friedhof von Reinsdorf begraben wurde.
Ein Teil von Colombs Leuten, unter dem Befehl von Leutnant von Katte, hatte die in Richtung Zwickau fliehende französische Kavallerie bis in die Stadt verfolgt und mit Hilfe der Einwohner aus ihren Verstecken geholt. Am Nachmittag zog das gesamte Kommando von Colomb in die Stadt ein. Die Husaren wurden mit Wein bewirtet. Gegen Abend marschierten sie Richtung Westen weiter.
Colombs Nachtmarsch nach Zwickau führte über Oberheinsdorf, Hauptmannsgrün, Ebersbrunn, Planitz, unweit Bockwas durch die Mulde über Reinsdorf in den Pöhlwald bei Pöhlau. Auf Grund von Rodungen reichte der Wald nicht mehr bis an die Straße. Deshalb war ein Wechsel der Straßenseite notwendig, ohne bemerkt zu werden. Eine Abteilung blieb auf der östlichen Straßenseite mit 34 Pferden im Wald auf der Höhe (Lippoldsruhe) als Hinterhalt. Colomb ging mit dem Rest Richtung Zwickau und legte einen Hinterhalt in einem „Ellerbusch“ in Höhe des ehemaligen Chausseehauses (heute Colombstein).
Fünfzig Jahre nach dem Handstreich Colombs und nach der Völkerschlacht bei Leipzig, am 18. Oktober 1863, weihten Zwickauer Bürger mit dem Colombstein ein Denkmal ein, das bis heute an diese mutige Tat erinnert.

29 Mai 2013

Museumsanlage lädt zum 30. großen Gartenbahntreffen ein

Westsachsen/Werdau.- Bereits zum 30. Mal lädt der Verein „Museumsgartenbahn Werdau e.V.“ zum traditionellen Gartenbahntreffen am 08. Und 09. Juni im Stadt- und Dampfmaschinenmuseum auf der Werdauer Holzstraße ein. Erstmals zu diesem Jubiläum wird auf dem nahe liegenden Johannisplatz eine 5-Zoll-Feldbahn aufgebaut. Walter Seifert aus Hof lädt Kinder zum Mitfahren ein. Im geschmückten Museumsgarten gibt es wieder jede Menge an Eisenbahnmodellen auf den Gleisen in Aktion zu erleben. Vom modernen ICE bis zur alten „Sächsische 4 K“ ist für jeden Geschmack etwas dabei. Imbissversorgung und Verkauf von Modellbahnzubehör im Vorhof. Das Museum präsentiert seine Ausstellung „Blechschäden“ – Spielzeugautos aus Modell. Geöffnet an beiden Tagen jeweils von 10.00 – 18.00 Uhr.
Die vom Museumsgartenbahnverein Werdau e.V. liebevoll gestaltete Anlage auf dem Gelände des Museums ist immer wieder ein Besuchermagnet. In mühevoller Kleinarbeit entstanden bei den Mitgliedern des Museumsgartenbahnvereins viele detailgetreue Zug- und Lokomotivmodelle .

Quelle und Fotos: Museumsgartenbahnverein Werdau e.V.

27 Mai 2013

Areal Bellmanns Brunnen neu gestaltet wieder freigegeben

Westsachsen/Zwickau.- Nach mehrmonatiger Bauzeit – vor allem witterungsbedingt durch den zurückliegenden Winter – konnte heute Vormittag endlich das neugestaltete Areal um Bellmanns Brunnen im Weißenborner Wald freigegeben werden. Im Zuge der Sanierung des Brunnens wurde auch das Areal neu angelegt. Während der von Ende 2012 bis Mai 2013 andauernden Baumaßnahme wurden folgende Arbeiten realisiert:
Ersatz der desolaten Abfangmauer aus gemauerten Großgranitpflastersteinen durch 19 schwere Steinblöcke aus Granit. Reinigung des Quellsteines und Sanierung (Abdichtung) des Quellbeckens am Standort. Befestigung und Einfassung des Vorplatzes am Quellstein mit Granitpflaster. Erneuerung der Treppenanlage mit 28 Stufen aus Granit und Zwischenpodesten aus Natursteinpflaster. Erneuerung des Treppengeländers sowie des Geländers entlang der Böschungsoberkante mit einer Gesamtlänge von 33,5 m. Ersatz eines Wandersteges durch eine kleine Fußgängerbrücke. Ersatzneubau der Schutzhütte und Instandsetzung des Rastplatzes in Eigenregie.
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 60 Tausend Euro. Die durchgeführten Landschaftsbauarbeiten tragen der Lage des schönen Areals innerhalb des Waldgebietes Rechnung und garantieren zudem eine gute, verkehrssichere Begehbarkeit und lange Haltbarkeit der baulichen Anlagen. Im Rahmen der Freigabe wurden außerdem zwei Rhododendron am Gedenkstein des Erzgebirgszweigvereins Zwickau gepflanzt.
Historisches: Das Areal um Bellmanns Brunnen, einer mit Stein und Becken gefassten Quelle, wurde in die um 1900 beginnenden Aufforstungsarbeiten des Weißenborner Waldgebietes einbezogen. Die ersten Gestaltungsarbeiten der Umgebung des Brunnens begannen im Jahr 1901 durch den Erzgebirgsverein. Das Gelände wurde mit Eichen bepflanzt. Durch Spenden eines Mitgliedes des Erzgebirgsvereins war es möglich, eine Unterstandshütte - Bellmanns Hütte - aufzustellen. Hauptinitiatoren der Gestaltung des Waldparks und Bellmanns Brunnen sind der einst langjährige Oberbürgermeister Karl Keil, der Vorsitzende des Erzgebirgszweigverein Zwickau Dr. Ernst Fritzsche und der Gartenarchitekt Paul Lorenz.
Bellmanns Brunnen wurde wohl erstmalig im Übersichtsplan städtischer Waldgrundstücke im Mai 1911 erfasst. In den 20er Jahren erfolgte ein Ausbau des Areals mit Wegen, Podesten, Treppen sowie Holzbrücken - vermutlich auch eine nochmalige Umgestaltung nach einer Planung von Paul Lorenz. Im Jahr 1930 wurde ein Gedenkstein des Erzgebirgszweigvereins Zwickau anlässlich des 50jährigen Vereinsjubiläums aufgestellt. Erst Ende der 70er Jahre war es möglich, das Gelände wieder zu überarbeiten. Mit begrenzten Möglichkeiten wurde die Böschung auf beiden Seiten des Quellsteines durch zusätzliche Mauern aus gebrauchten Granitpflastersteinen abgefangen. Der Vorplatz erhielt eine Befestigung aus Theumaer Schiefer.
Bellmanns Brunnen wurde einst als Ort der Zusammenkunft größerer Gesellschaften erbaut. Er erinnert an den Vogelfänger Georg Marcus Pöllmann, der am 31. August 1866 in der Nähe dieses Brunnens von einer Kreuzotter gebissen wurde und daran verstarb. Im Laufe der Zeit veränderte sich jedoch der Name Pöllmann in Bellmann aufgrund des hiesigen Dialektes. Der Brunnen galt über Jahrzehnte hinweg bis in die heutige Zeit als einer der wichtigsten Ausflugsziele im Zwickauer Stadtwald.

Text und Fotos: Stadt Zwickau

Im Interview: die Zwickauer Künstlerin Marina von Stroganoff

Gesangsstunde Zwickau.- Den Passanten auf der Max-Pechstein-Straße dringen ungewohnte Klänge aus dem Haus Nummer 7 ans Ohr. In den Räumen der hier ansässigen Kunst- und Musikschule findet gerade ein Intensivtraining bei Marina von Stroganoff statt. Die vielseitige Künstlerin gibt einer ihrer Schülerinnen Gesangsunterricht. Dabei geht es straff zur Sache. Marina von Stroganoff motiviert ihre Schützlinge, indem sie ihnen immer wieder selbst zeigt, wie es geht. Dabei gibt sie alles und erwartet das gleiche auch von ihren Schülern. „Nur so kann ich aus den jungen Talenten das optimale Ergebnis herausholen“, sagt sie.

Die 27-jährige Sängerin „Deleita“ ist ein hoffnungsvolles Talent und wird als Kandidatin für den nächsten Singcontest gehandelt. Auch sie trainiert ihre Stimme bei Marina von Stroganoff. Foto: ZPA

Das Unterrichten im Fach Gesang ist jedoch nur ein Teil des Arbeitspensums, das die gelernte Theaterschauspielerin und Sängerin täglich zu stemmen hat. Neben ihrer Lehrtätigkeit ist sie in viele künstlerische Projekte eingebunden. So zum Beispiel in die Produktion der neuen TV-Serie „Ich sehe die Sonne“, bei der sie als Regisseurin die agierenden Kinder und Jugendlichen betreut. Die Westsächsische Zeitung hat Frau von Stroganoff bei ihrer Arbeit begleitet und sie um ein Interview gebeten.

Hier geht es zum Interview: Kultur

20 Mai 2013

Drehbuch schreiben: Volles Klassenzimmer im City Point

Drehbuchschreiben Zwickau.- Der Eifer am Drehbuch schreiben ist ungebrochen. Am vergangenen Freitag waren wieder zahlreiche ISDS-Kids in den City Point gekommen, um ihre Ideen für die laufende Folge der TV-Serie „Ich sehe die Sonne“ zu Papier zu bringen. Diesmal lag der Schwerpunkt auf dem nahenden Besuch in der Pferdefarm Niederhohndorf. Die Kids teilten sich in mehrere Gruppen auf und erdachten unterschiedliche Handlungen für den Wandertag dorthin, der Anfang Juni stattfinden soll.
Zunächst ist eine Fahrt mit dem Bus bis zur Endhaltestelle Weißenborner Siedlung geplant. Von dort aus geht es einige Hundert Meter zu Fuß über die Frühlingsstraße bis zur Pferdefarm am Niederhohndorfer Querweg, wo die Kids von einer Reitlehrerin erwartet werden. Auf dem Weg dorthin spielen die Schüler bereits einige der selbst erfundenen Dialoge vor der Kamera. Wie es weiter geht, daran schreiben die Kids im Moment noch. Das Ergebnis gibt es dann auf der ersten ISDS-DVD zu sehen, die in wenigen Wochen hier erhältlich sein wird: ISDS-online.TV
Am kommenden Freitag treten einige der Serien-Darsteller im Theater Crimmitschau auf. Sie spielen im Musical „Sonnenkinder“ mit, das um 19.30 Uhr dort Premiere feiert. Nähere Informationen dazu gibt es hier: Sonnenkinder

11 Mai 2013

ISDS-Dreharbeiten: Zoff an der Bar im City Point

Zwickau.- Gestern Nachmittag im Jugendcafé City Point. Die ISDS-Kids haben eine neue Szene geschrieben. Sie spielt an der Bar im Erdgeschoss. Franky hat den Job als Barkeeper erst neu bekommen und arbeitet sich gerade ein. Da kommt Thora, seine alte Schulfreundin herein. Während einer Unterhaltung stellt sich heraus, Bar-Szene-1dass Thora als neue Sozialarbeiterin von der Jugendeinrichtung engagiert wurde. Kurze Zeit später bekommt sie auch gleich Arbeit. Sie muss eine Auseinandersetzung zwischen Lina und Alice schlichten, die sich wegen Nick in die Haare kriegen. Lina ist wütend auf Alice, weil sie glaubt, dass diese ihr den Freund ausspannen will…

Kurze Absprache zwischen Barkeeper Franky und dem Kameramann. Gleich kommt Thora zur Tür herein und die Szene kann beginnen.

Foto: Robin Schuchardt

06 Mai 2013

16. Oldtimertreffen: Historische Fahrzeuge aus ganz Deutschland

Werdau.- 8470 zahlende Besucher konnten die Organisatoren des mittlerweile 16. IFA-Oldtimertreffens am vergangenen Wochenende in Werdau begrüßen. Das waren 578 Gäste mehr als noch im vergangenen Jahr, was klar auch weiter für den Erfolg und Fortbestand von Deutschlands wahrscheinlich größtem Oldtimer-Nutzfahrzeugetreffen spricht. Zu diesem jährlichen Highlight im kulturhistorischen Kalender der Region waren in diesem Jahr rund 500 betagte LKWs und Busse unterschiedlichster Marken aus ganz Deutschland und sogar dem einen oder anderen Nachbarland angereist. So nahm zum Beispiel mit Sepp Camenisch erstmals ein Schweizer Oldtimerfreund teil, der mit einem Setra-Bus viele hundert Kilometer zurücklegte. Zu den prominentesten Gästen gehörte unter anderem Landrat Dr. Christoph Scheurer, der sich zur Freude vieler in diesem Jahr die Ehre gab. Highlight für viele war auch die Auszeichnung der am besten aufgearbeiteten bzw. originellsten Fahrzeuge, die Werdaus Oberbürgermeister Stefan Czarnecki und Cheforganisator Dr. Hans-Jürgen Beier am Samstagabend gemeinsam vornahmen. Das Versprechen und Engagement des Museumsleiters „Wenn ihr weiter kommt, werden wir versuchen weiter zu machen“ wurde mit tosendem Applaus gewürdigt.
IFA-Oldtimertreffen

Auch am Sonntag konnten bei erstklassigem Wetter auf dem Treffen noch einmal viele Besucher begrüßt werden. Beim anschließenden Oldtimercorso durch die Innenstadt von Werdau in Richtung Königswalde säumten viele tausend Fans die Straßen. Auch das Marktfest, das bereits zum 6. Mal das Ende des Oldtimertreffens markiert, erfreute sich in diesem Jahr großer Beliebtheit.

Text und Foto: Stadtverwaltung Werdau