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25 Januar 2019

Auf Initiative von JACKT: Chistopher Street Day erstmals in Zwickau

Zwickau.- Die Zwickauer Jugendinitiative JACKT organisiert in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein „Ich sehe die Sonne e.V.“ (ISDS) erstmals einen Christopher Street Day (CSD) in Zwickau. Nachdem dieses Ereignis bereits in anderen Sächsischen Städten wie Dresden, Leipzig, Pirna und Chemnitz regelmäßig sehr erfolgreich läuft, startet nun auch Zwickau mit einer ersten Veranstaltung dieser Art.
Dazu erklärt Initiator Robin Schuchardt (Foto): „Ich fand es schade, dass Zwickau als viertgrößte Stadt in Sachsen so etwas bisher noch nicht zu bieten hat. Da ich mich schon immer für die Rechte von Minderheiten einsetze, die aufgrund ihres Geschlechtes bzw. ihrer sexuellen Ausrichtung diskriminiert werden, finde ich persönlich diesen Schritt nur folgerichtig.“
Der 26-jährige organisiert seit einigen Jahren unter anderem diverse Anime-Treffen in Sachsen. So sind die Anime Messe Chemnitz, der Cosplayball im Chemnitzer Kraftwerk e.V. und der Zwickauer K-Pop Tanzworkshop in Zusammenarbeit mit dem Verein ISDS auf sein Wirken zurück zu führen.
Jetzt will der gelernte Mediendesigner den CSD nach Zwickau zu bringen, um das Problem auch hier in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, wie er sagt. „Ich habe mich auf die Suche nach Partnern in Politik, Zivilgesellschaft und der Stadt Zwickau gemacht. Die Resonanz war überwältigend. Darüber habe ich mich sehr gefreut und es hat mich in meinem Bestreben bestärkt.“
Ein erstes Treffen wurde auf den 29. Januar festgelegt. Die Aidshilfe Westsachsen e.V. hat sich bereit erklärt, dafür ihre Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Es werden Vertreter von rund einem Dutzend Organisationen aus Zwickau und darüber hinaus erwartet. Robin Schuchardt hat zu diesem ersten Vorgespräch bewusst keine Vertreter von Parteien eingeladen, weil er befürchte, dass diese Veranstaltung zu Wahlkampfzwecken missbraucht werden könnte. Damit würden die eigentlichen Probleme der LGBTTIQ*-Rechte (Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexuell, Transgender, Intersexuell und Queer) unter den Tisch fallen. Nachdem die grobe Planung steht, werden dann auch Vertreter aller Parteien zu einem erneuten Treffen eingeladen. Der Termin dazu wird am Dienstag vereinbart. Im weiteren Verlauf ist geplant, eine Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten der Stadt Zwickau, die zur Landtagswahl in Sachsen antreten, durchzuführen. Der CSD in Zwickau soll also auch Signalwirkung zum politischen Dresden und darüber hinaus nach Berlin haben.

Quelle und Foto: ZPA

22 Januar 2019

Ronny Weiland erinnert im Werdauer „Pleißental“ an Ivan Rebroff

Werdau.- Ein besonderes musikalisches Ereignis bietet das Programm: „Lieder vom Wolgastrand“. Ronny Weiland, die Stimme der Extraklasse, lädt ein zu musikalischen Erinnerungen an Ivan Rebroff am Sonntag, den 31. März ab 16 Uhr in die Werdauer Stadthalle „Pleißental“.
Er ist eine der großen Ausnahmestimmen unserer Zeit. Beginnt er zu singen, dann erzeugt er schon ab den ersten Tönen Gänsehaut beim Zuhörer. Ein mächtiger Bass der gern immer wieder mit Ivan Rebroff verglichen wird!
In seinem Programm lässt er mit dem „Wolgalied“ oder „Ich bete an die Macht der Liebe“ keine Wünsche offen! Sein Unterhaltungsprogramm erstreckt sich vom Schlager, über Klassik, Musical, Volksmusik, bis hin zu modernen Klängen und immer wieder überrascht er seine Gäste mit neuen Facetten! Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören das „Ave Maria“, „Wolgaschlepper“, aber auch „Katjuscha“ und „Anatevka“.
In zahlreichen TV-Sendungen, oder mit Stars auf Tourneen war er zu Gast bei „Immer wieder Sonntag“, „Musikantenstadl“, „Herbstfest der Volksmusik“, „Musik für Sie“, „Die Krone der Volksmusik“ u.v.m.
Gemeinsame Duette mit Gaby Albrecht oder Michael Hirte wurden produziert und belegten erste Plätze in Hitparaden und zu verschiedensten Musikwettbewerben.
Seine Liebe zur Musik wurde schon im Elternhaus gefördert. Zunächst sang er wie viele Kinder in seinem Alter im Schulchor, besuchte dann die Musikschule, musizierte im Spielmannzug aber gelernt hat er was „Anständiges“. Ronny wurde Steinmetz. Seine erfolgreiche Meisterprüfung bestand in der Bearbeitung eines Steines für die Dresdner Frauenkirche. „ Man sagt, wer ihn einmal erlebt und gehört hat, kommt nicht wieder los von dieser beeindruckenden Stimme!“
Vorverkauf: www.reservix.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Foto: Tristan Ladwein

18 Januar 2019

Areal am Platz der Völkerfreundschaft wird verkehrsberuhigt

Zwickau.- In der kommenden Woche wird das Quartier innerhalb der Straßenzüge Kolpingstraße, Crimmitschauer Straße, Moritzstraße und Leipziger Straße als Tempo-30-Zone ausgewiesen. Von der neuen Verkehrsregelung betroffen sind folgende Straßen bzw. Straßenabschnitte: Poetenweg, Osterweihstraße, Kreisigstraße, Lessingstraße, August-Bebel-Straße, Walther-Rathenau-Straße, Hölderlinstraße, Heinrich-Heine-Straße.
Mit dem Setzen der 11 neuen Schilderträger wurde bereits begonnen. Das Anbringen der insgesamt 16 neuen Verkehrsschilder soll bis spätestens Ende nächster Woche abgeschlossen sein.
Die Maßnahme dient der Verkehrsberuhigung und der Steigerung der Wohnqualität in diesem Bereich.
Quelle und Grafik: Stadtverwaltung Zwickau

11 Januar 2019

Schon wieder illegale Graffiti: Bürgerhaushalt soll jetzt Abhilfe schaffen

Zwickau.- Unbekannte brachten in einen zum gegenwertigen Zeitpunkt nicht näher bekannten Tatzeitraum ein Graffito an der Hauswand in der Breithauptstraße  des Grundstückes Nr. 12 an. Der Schriftzug hat eine Größe von (5400 x 2250 mm). Der entstandene Sachschaden beläuft sich in etwa auf eine Höhe von 1.500 Euro.
In der Nacht zu Freitag wurde ein weiteres Graffito an einer Hauswand in der Heinrich-Heine-Straße festgestellt. Die Schmiererei hat eine Größe von etwa 350 x 400 Millimetern und wurde mit schwarzer Farbe auf der Fassade aufgebracht. Die Täter sowie der genaue Tatzeitraum sind derzeit  noch nicht bekannt. Der entstandene Sachschaden konnte hier ebenfalls noch nicht beziffert werden. In beiden Fällen bittet die Polizei um Hinweise auf die Täter oder den Tathergang. Telefon: (0375) 44580.
Unterdessen gibt es Vorschläge, wie man dem illegalen Spuk ein Ende setzen könnte. Die Stadt Zwickau hat in den aktuellen Bürgerhaushalt für das laufende Jahr unter Nr. 8a und 8b die Finanzierung  einer  Bürger-/Polizeistreife  zur  Vermeidung illegaler Schmierereien an Häuserfassaden sowie die Einrichtung  eines  Fördertopfes  für  private  Hauseigentümer  zur Finanzierung der Beseitigung illegaler Schmierereien aufgenommen.
Quelle: PD Zwickau/ZPA
Foto: ZPA

Die SVZ informiert: Anschaffung neuer Omnibusse

Zwickau.- Die Städtische Verkehrs-betriebe Zwickau GmbH hat zwei neue Omnibusse des Herstellers MAN – Typ Lion City – angeschafft. Mit dem neuen Standard- sowie Gelenkomnibus verjüngt die SVZ GmbH ihre Busflotte.
Die neuen Niederflurbusse ersetzen ältere Fahrzeuge aus den Baujahren 2000 und 2004, die beide zwischen 600.000 und 800.000 Kilometer im öffentlichen Nahverkehr im Einsatz waren.
Der Standardomnibus hat bereits am 10. Januar 2019 seinen Dienst im Bediengebiet der SVZ GmbH aufgenommen.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
Quelle und Foto: SVZ

Winterchaos: Schneelast sorgt für hohes Einsatzaufkommen


Werdau.- Auch die Feuerwehren der Stadt Werdau wurden in den vergangenen Tagen nicht von witterungsbedingten Einsätzen verschont. Durch die Ortsfeuerwehren Werdau, Königswalde, Leubnitz und Steinpleis mussten an 2 Tagen insgesamt 18 Einsatzstellen abgearbeitet werden. Meist waren es umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste, welche der Schneelast nicht standhielten. Aber auch eine Ölspur musste mit beseitigt werden. Insgesamt waren 30 Kameraden im Einsatz.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

08 Januar 2019

Alzheimer-Demenz: Informationsabend für Angehörige

Zwickau.- Menschen mit Demenz werden vergesslich und haben zunehmend Probleme, sich sprachlich auszudrücken. Auch kann es sein, dass sich Betroffene ungewohnt ängstlich, misstrauisch, passiv oder auch aggressiv zeigen. Hinzu kommen die Scham und Frustration öfter Fehler zu machen und immer mehr die Selbstständigkeit zu verlieren. Durch die Erkrankung verändern sich auch die Beziehungen zu Angehörigen und Freunden. Die Unterstützung anderer Menschen spielt jedoch gerade dann eine wichtige Rolle. Für viele Menschen mit Alzheimer-Demenz ist die Familie daher eine sehr wichtige Stütze. Um die Angehörige über die Krankheit zu informieren, sie im Umgang mit den Betroffenen zu unterstützen, lädt die BARMER zu einem Informationsabend in die Geschäftsstelle, Keplerstr. 2, nach Zwickau ein.
Am 18. Januar 2019, 19.00 – 20.00 Uhr
wird das Kursprogramm, „Begleitung im Andersland“ vorgestellt.
Es handelt sich dabei um ein Informationsangebot der BARMER Pflegekasse in Zusammenarbeit mit WÖRHEIDE Konzepte. Manuela Neubert, Fachergotherapeutin für Geriatrie / Gerontopsychiatrie (IGK) steht an diesem Abend allen Interessierten für Fragen zu Verfügung.
Im Rahmen der Kurse „Begleitung im Andersland“ erhalten Angehörige beispielsweise Informationen zum Krankheitsverlauf, Tipps im Umgang mit Demenz und werden über die Regelungen in der Pflegeversicherung sowie Entlastungsmöglichkeiten informiert.
Außerdem wird die BARMER Pflege Online Informationsmöglichkeiten vorstellen. „Bei der Veranstaltung ist auch ausreichend Zeit für Diskussionen und Austausch eingeplant“, sagt Romy Burghardt, Initiatorin der Informationsveranstaltung und Mitarbeiterin der BARMER in Zwickau.
Begleitung im Andersland ®
Unterstützung für Angehörige von demenziell Erkrankten

Ein Angebot der Pflegekasse bei der BARMER Zwickau in Zusammenarbeit mit WÖRHEIDE Konzepte
Referentin: Manuela Neubert, Fachergotherapeutin für Geriatrie / Gerontopsychiatrie (IGK)
Anmeldung:
BARMER Zwickau, Keplerstr. 2
Romy Burghardt
Telefon: 0800 333004 105-791 (Anrufe aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz sind für Sie kostenfrei)
oder per E-Mail: romy.burghardt@barmer.de
Die Teilnahme ist kostenlos.

07 Januar 2019

Premiere: Broadway-Musical „Company“ erobert Elsteraner Bühne

Bad Elster.- Am Freitag, den 18. Januar öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang für die Premiere des Broadway-Musicals »Company« von Stephen Sondheim im König Albert Theater Bad Elster. Es musizieren das Ensemble der Landesbühnen Sachsen und der Elbland Philharmonie Sachsen in einer Inszenierung von Till Nau unter der Gesamtleitung von Hans-Peter Preu. Das preisgekrönte Musical »Company« von 1970, ein frühes Werk des überaus erfolgreichen Komponisten Stephen Sondheim, das mit seinen scharfzüngigen Dialogen an die Filme von Woody Allen erinnert, ist eine amerikanische Großstadtkomödie. Die humorvolle Show mit den bekannten Songs »Another Hundred People«, »The Ladies Who Lunch« oder der Hymne »Being Alive« stellt im Zuge der Flower-Power-Bewegung das klassische Ehemodell zur Diskussion und philosophiert augenzwinkernd über die Vor- und Nachteile der freien Liebe.
In Manhatten lebt Robert allein, da er wechselnde Freundinnen einer festen Bindung vorzieht. Zu seinem 35. Geburtstag wird er jedoch von seinen Freunden mit einer Party überrascht, bei der man ihm endlich «die Richtige» wünscht. Diese Party bildet den Rahmen des Musicals, das Robert mit den verschiedenen Beziehungsgeschichten seiner Freunde konfrontiert, die bereits verheiratet sind – wenn sie nicht schon wieder in Scheidung leben. Und je nachdem, in welcher Lebenslage sich die Freunde samt Frauen gerade befinden oder mit welcher Lebenslüge sie kämpfen, fallen die Ratschläge für Robert natürlich widersprüchlich aus: Soll er lieber frei bleiben mit viel Zeit für seine Freunde oder trotz Bindungsangst eine Ehe wagen? Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Quelle: Chursächsische Verwaltungs GmbH
Foto: Hagen König

06 Januar 2019

Tourfinale am 12. Januar 2019 im Chemnitzer KRAFTVERKEHR

Chemnitz.- Zehn Instrumente beherrscht er spielend - Multiinstrumentalist und Sänger Mazze Wiesner steht mit seiner Albumtour "5vor12" am 12. Januar 2019 auf der Bühne im Chemnitzer Event- und Kongresszentrum KRAFTVERKEHR. Dann steigt hier das große Tourfinale, bevor WIESNER im Frühjahr mit seinem neuen Album "Nackte Saiten" tourt.
Wer in den letzten sechs Wochen die Chemnitzer Dinnershow MOMENTS besucht hat, der bekam schonmal einen Vorgeschmack auf seine rauchige Stimmgewalt und konnte sich einen Eindruck von seiner instrumentalen Vielseitigkeit verschaffen. Wenn Mazze Wiesner nicht als Leader der Showband "The Matt Lawner Five" auf der Bühne steht, tourt er mit seinem eigenen Progamm durch die Welt. Dabei hinterlässt er schon seit Jahren immer wieder Eindruck auf den Festivalbühnen, in Konzerthäusern und sogar auf Ozeanriesen.
Die Kompositionen und Texte stammen ausschließlich aus seiner eigenen Feder. Sie werden durch Wiesner`s markant-voluminöse Stimme zu kraftvollem Leben erweckt. Das können die Fans von erstklassiger deutscher Rockmusik am Sonnabend, den 12. Januar 2018, im Chemnitzer Event- und Kongresszentrum KRAFTVERKEHR selbst erleben. Dann steigt WIESNERS Tourfinale zum Album "5vor12". "Wer eine Schublade aufmachen will, ist irgendwo zwischen Bryan Adams und Westernhagen auf der richtigen Fährte. Meine Musik richtet sich an alle, die auf handgemachte, erdige Rockmusik stehen", sagt Mazze Wiesner selbst über sein musikalisches Handwerk.
Auch die Presse feiert den Newcomer: „Dank WIESNER braucht man sich um die Zukunft qualitativ hochwertiger deutscher Musik keine Sorgen zu machen.“ (Deutsche Mugge). Für die RockTimes ist Wiesners Kunst gar "ein Juwel deutschsprachiger Rockmusik“.
Das musikalische Multitalent Mazze Wiesner beherrscht neben Gesang Konzert- und E-Gitarre, Bass, Ukulele, Mandoline, Schlagzeug, Percussion, Klavier, und Akkordeon. Mit der Musik ein Bündnis für's Leben einzugehen, so beschreibt er seine Leidenschaft. In Thüringen aufgewachsen, mittlerweile in Sachsen zu Hause, spielte Mazze Wiesner zunächst in diversen Bands. Später stand er u.a. im Wintergarten-Varieté auf der Bühne, spielte auf der MS Europa II und war musikalischer Leiter bei der Premiere der Udo-Jürgens-Hommage "Schmitt singt Jürgens" in Chemnitz. Inzwischen konzentriert er sich mehr und mehr auf seine eigenen Alben, die berühren, fesseln, faszinieren und einfach nur in gute Stimmung versetzen.
Quelle und Foto: GEORGI COMMUNICATION

04 Januar 2019

BARMER: Schutzimpfungen ab Januar auch im Betrieb möglich

Sachsen.- Ab Januar 2019 können sich BARMER-Versicherte auch am Arbeitsplatz von Betriebsärzten impfen lassen. Möglich wird das durch einen Vertrag der BARMER mit der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin e.V. (DGAUM). „Die Schutzimpfungen am Arbeitsplatz sind eine sinnvolle Alternative und erleichtert es den Beschäftigten, Arzttermine und Arbeitszeiten unter einen Hut zu bringen. Unser Ziel dabei ist es auch, die Impfbereitschaft zu erhöhen“, sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER in Sachsen. Je mehr Menschen sich neben der Grippe gegen Krankheiten wie Pneumokokken oder Masern impfen ließen, desto besser kann man diesen Krankheiten vorbeugen und Epidemien vermeiden.
Alle Betriebsärzte können teilnehmen
Betriebsärzte können sich mit Inkrafttreten des Vertrags ab 1. Januar 2019 bei der DGAUM einschreiben und teilnehmen. Der Vertrag über die Schutzimpfungen durch Betriebsärzte ist bundesweit der erste seiner Art. „Durch unserer Partnerschaft wird es erstmals möglich, dass Betriebsärzte ihren im Rahmen des Präventionsgesetzes gefassten Versorgungsauftrag auch innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung erbringen können. Betriebsmediziner können damit nun ebenfalls aktiv an der Erhöhung der Durchimpfungsquote in der Bevölkerung mitwirken“, beschreibt Magerl.
Vorlage der elektronischen Gesundheitskarte genügt
BARMER-Versicherte können mit ihrer elektronischen Gesundheitskarte zu eingeschriebenen Betriebsärzten gehen und sich impfen lassen. Die Kosten der Impfung und des Impfstoffes rechnet der Betriebsarzt direkt mit der BARMER ab. Der Vertrag umfasst alle gängigen Standardimpfungen, die in der Schutzimpfungs-Richtlinie enthalten sind sowie die ärztliche Anamnese und Beratung. „Erstmals bietet sich die Möglichkeit, Arbeitnehmer direkt in ihrem Arbeitsumfeld für die Prävention durch Schutzimpfungen zu erreichen“, sagt Dr. Thomas Nesseler, Hauptgeschäftsführer der DGAUM. Auch er ist von der neuen Regelung überzeugt. BARMER und DGAUM gehen damit neue Wege und weiten das Engagement für die Themen Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung in Sachsen weiter aus.
Quelle und Foto: BARMER

03 Januar 2019

Sonderausstellung: Clara Schumann als Komponistin

Zwickau.- Komponierende Frauen im 19. Jahrhundert waren eine Ausnahme. Dass Clara Schumann sogar mehr als 20 ihrer Werke in Druckausgaben bei renommierten Verlagen vorlegte, ist umso ungewöhnlicher. In einer Sonderausstellung präsentiert das Robert-Schumann-Haus Zwickau Clara Schumanns Kompositionen in Originalhandschriften und -ausgaben mitsamt den zugehörigen Entstehungsdokumenten. Alle Exponate gehören zum reichhaltigen Archivbestand des Museums.
Aus dem Nachlass Friedrich Wiecks kamen die Originalausgaben der frühen Klavierwerke seiner Tochter ins Zwickauer Schumann-Museum, beim Ankauf des Schumann-Nachlasses durch die Stadt Zwickau 1925 wurden auch zahlreiche Notenhandschriften Clara Schumanns erworben. Erst 1971 konnte die Partiturhandschrift von Clara Schumanns vielleicht bedeutendstem Werk, ihrem Klaviertrio op. 17, aus dem Nachlass einer Schülerin für das Robert-Schumann-Haus erworben werden. Erstmals zu sehen sind Neuerwerbungen von Originalausgaben einzelner Klavierstücke Clara Schumanns aus den Jahren 1885 und 1892. Die Musikalien werden ergänzt durch eigenhändige Briefe und Tagebuchdokumente zur Entstehung sowie Programmzettel und Besprechungen in zeitgenössischen Musikzeitschriften.
Die Ausstellung, die bis 31. März zu sehen ist, wird am Sonntag, 13. Januar, um 16 Uhr eröffnet, der Eintritt zur Vernissage ist frei. Im Anschluss findet ab 17 Uhr ein Konzert statt, bei dem auch Clara Schumanns Violinromanzen erklingen.
„Clara Schumann als Komponistin“ ist die erste der Sonderausstellungen des Robert-Schumann-Hauses, mit denen in diesem Jahr unterschiedliche Aspekte des Lebens und Schaffens von Clara Schumann beleuchtet werden. Aus Anlass ihres 200. Geburtstages folgen bis einschließlich Dezember noch „Clara Schumann und ihre Kinder“, „Clara en tour ‑ Konzertauftritte und -reisen“ sowie „Clara Schumann und die Familie Wieck“.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
Weitere Informationen über das Leben von Clara Schumann geb. Wieck: www.clara-wieck.de

„Die Schöne und das Biest“ verzaubert als Familien-Musical

Zwickau.- Am Sonntag, 13. Januar 2019, um 11 Uhr und um 15 Uhr werden Groß und Klein im Konzert- und Ballhaus "Neue Welt" in Zwickau in eine märchenhafte Welt voller Zauber und Poesie entführt: Das Theater Liberi inszeniert das französische Volksmärchen „Die Schöne und das Biest“ als modernes Musical für die ganze Familie. Gefühlvolle Eigenkompositionen und temporeiche Choreografien versprechen ein unterhaltsames Live-Erlebnis für Kinder ab vier Jahren, Eltern und Großeltern.
Nur Liebe kann den Fluch brechen
Seit Jahrhunderten erzählen sich die Menschen das Märchen von der Schönen und dem Biest und der Kraft ihrer Liebe, die so stark ist, dass sie sogar einen Fluch brechen kann. Einen Fluch, der den Prinzen in ein furchteinflößendes Biest verwandelt hat. Als eines Tages ein armer Kaufmann eine Rose im Schlossgarten pflückt, fordert das Biest dafür einen hohen Preis. Fortan muss die jüngste Tochter Belle im verfluchten Schloss leben. Belles anfängliche Angst weicht jedoch schnell der Neugier, als sie feststellt, dass hinter der harten Schale des Biestes ein weicher Kern steckt und dass sie mit ihm sogar lachen und tanzen kann. Doch Belle ist hin- und hergerissen, denn sie stellt sich viele Fragen: Was hat es mit dem geheimnisvollen Prinzen im Spiegel auf sich? Und warum gibt es diese verzauberten Wesen im Schloss? Belle begibt sich auf die Suche nach Antworten…
Eine Geschichte mit bleibendem Wert
Die humorvolle Adaption des Liberi-Autors Helge Fedder entstaubt das altbekannte Märchen, ohne dabei die generationsübergreifende Botschaft zu verlieren: Es kommt auf die inneren Werte an. „Belle lässt sich nicht von der äußeren Erscheinung blenden, sondern sie schaut hinter die Fassade und vertraut dabei ganz auf ihr Herz“, verrät Hauptdarstellerin Anastasia Ivanova. Die Musiker Christoph Kloppenburg und Hans Christian Becker untermalen die Geschichte mit eigens komponierten Titeln. „Sentimental und verzaubernd, aber immer mit einem Augenzwinkern“, beschreibt Kloppenburg die Stücke. „Wir wollen das Publikum mit auf eine musikalische Reise nehmen: Pop trifft Rock, Schlager trifft Chanson und Jazz trifft Folklore.“
Jetzt noch Tickets sichern
Noch bis einschließlich Samstag können Tickets für das Musical zum vergünstigten Vorverkaufspreis von 25,- / 22,- / 18,- Euro je nach Kategorie erworben werden, Kinder bis 14 Jahre erhalten eine Ermäßigung in Höhe von 2,- Euro. Erhältlich sind die Tickets bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie zum Selbstausdrucken auf www.theater-liberi.de. Für Kurzentschlossene gibt es ab 10 Uhr auch noch Karten an der Tageskasse, der Preis beträgt zuzüglich 2,- Euro. Das Musical dauert zwei Stunden inklusive 20 Minuten Pause.
Quelle und Foto: Theater Liberi

01 Januar 2019

Klassik-Tipp der Woche: Startrompeter Ludwig Güttler in Bad Elster

Bad Elster.- Am Sonntag, den 13. Januar gastiert der Startrompeter Ludwig Güttler mit Meisterwerken für Trompete und Orgel um 15.00 Uhr in der St. Trinitatiskirche Bad Elster. Musikalische Begleiter an diesem Nachmittag sind Friedrich Kircheis an der Orgel und Johann Clemens auf der Trompete. Der Name Ludwig Güttler ist weltweit ein Begriff für meisterhafte Trompetenkonzerte. Als Solist zählt der Maestro zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart. Aber auch als Dirigent, Orchestergründer und Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft insbesondere zur Förderung der Frauenkirche Dresden ist Ludwig Güttler einem breiten Publikum bekannt. Zusammen mit seinem kongenialen Orgelpartner Friedrich Kircheis und Johann Clemens an der Trompete spielt Ludwig Güttler im Wintertraum Bad Elsters Werke von Bach, Händel, Buxtehude, Purcell, Loeillet, Vejvanovski und Heinichen. Das Publikum kann sich auf eine festliche Klangkombination von besonderem Reiz freuen! Tickets: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de
Foto: Juliane Njankouo