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31 Mai 2019

„Clara 200“: Interview mit Clara Schumann in Zwickau

Zwickau.- Zum diesjährigen Schumann-Fest, das anlässlich ihres 200. Geburtstags unter dem Motto „Clara 200“ steht, trifft sich Clara Schumann, geb. Wieck (Alias Christine Adler) mit dem Direktor des Robert-Schumann-Hauses, Thomas Synowczik, zu einem Interview auf dem Marktplatz:
„Ich habe Robert geliebt, abgöttisch geliebt. Als er in unser Leipziger Zuhause kam, war ich noch ein Kind. Begeistert lauschte ich mit meinen Brüdern seinen phantasievollen Geschichten. Musik und Klavierspiel verbanden ihn und mich von Anfang an“, schwärmt Clara rückblickend von ihrem geliebten Ehemann.
Diese Zuneigung beruhte von Anfang an auf Gegenseitigkeit:
Robert staunte: „Was ist Clara für ein Wesen!...Kaum drei Schuh hoch, liegt ihr Herz schon in einer Entwicklung, vor der mir bangt. Launen und Laune, Lachen und Weinen. Tod und Leben, meist in scharfen Gegensätzen, wechseln in diesem Mädchen blitzschnell…“ (Robert Schumann, Tagebuch, 4.7.1831)
Diese und noch viele weitere Geschichten aus dem Leben von Clara Schumann erfahren Sie am 8. Juni um 17 Uhr unter dem Robert-Schumann-Denkmal auf dem Hauptmarkt in Zwickau.
Über das Leben von Clara Schumann ist auch eine Hörspiel-CD unter dem Titel „Clara in Nöten“ erschienen, die hier erhältlich ist: Hörspiel-CD

28 Mai 2019

Museen und Tourist-Information Greiz an Himmelfahrt geöffnet

Greiz.- Am 30. Mai 2019 (Christi Himmelfahrt) haben das Sommerpalais im Fürstlich Greizer Park, das Museum Oberes und das Museum Unteres Schloss sowie die Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss jeweils von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.
Im Museum Oberes Schloss sind die Dauerausstellung „Vom Land der Vögte zum Fürstentum Reuß älterer Linie“ und die Sonderausstellung „Landschaften – Stationen eines Lebens – zum 110. Geburtstag des Malers & Grafikers Herbert Reiher“ und im Museum Unteres Schloss die Sonderausstellungen „Ruf der Berge…. – 150 Jahre Alpenverein und die Greizer Hütte“ & „Eisige Höhen – Konrad Henker: Radierungen“ zu sehen. Das Sommerpalais im Fürstlich Greizer Park zeigt die große Ausstellung „250 Jahre Sommerpalais“.
Tipp für die Besichtigung der drei Museen: die MuseumsCard Greiz. Sie ist 2 Tage ab der erstmaligen Nutzung gültig und erhältlich im Museum Oberes Schloss, im Sommerpalais und in der Tourist-Information Greiz.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

24 Mai 2019

Robin Schuchardt (FDP) will in drei Jahren E-Wahlen in Zwickau

Hallo, mein Name ist Robin Schuchardt. Ich bin Ihr FDP-Kandidat für Zwickau. Wie allgemein bekannt ist, wird am kommenden Sonntag gewählt.  An dieser Stelle möchte ich noch einmal erläutern, was ich in Zwickau bewirken und verbessern will.

Freies W-Lan und flächendeckend schnelles Internet
In vielen Städten ist es mittlerweile gang und gäbe, dass es im Zentrum freien Zugang zu W-Lan gibt. Dies steigert nicht nur die Attraktivität der Innenstadt für Händler und Besucher, sondern ist ein Zeichen in Richtung Zukunft. Der Ausbau von schnellem Internet in allen Teilen der Stadt ist zudem erforderlich, um einen guten IT- und Medienstandort in Westsachsen zu gründen. Unser Ziel als Stadt sollte es sein, im Jahre 2022 erstmals E-Wahlen (Stimmabgabe über das Internet) durchzuführen.
Beleuchtung von Parks und Plätzen
Viele Wege, Parks und Plätze sind in unserer Stadt nur unzureichend beleuchtet. Beispiele sind Teile des Schwanenteichs oder auch der Mulderadweg. Dies befördert nicht nur die Angst der Menschen vor nächtlichen Überfällen, sondern ist auch eine reale Unfallgefahr. Deshalb schlage ich vor, wir bringen Licht ins Dunkel und sorgen für mehr Beleuchtung auf Wegen, Plätzen und in Parks.
Zuganbindung
Vor rund 20 Jahren war der Zwickauer Hauptbahnhof ein guter Startpunkt, um in viele Teile der Republik zu gelangen. Allein die  Verbindung Zwickau – Göttingen hatte damals viele Vorteile gebracht. Jetzt müssen Zwickauer  erst nach Glauchau oder Gößnitz fahren, um dort umzusteigen. Dies möchte ich ändern und den Hauptbahnhof wieder zu einem Start-Bahnhof machen. Die Strecke Zwickau – Gera wäre ein guter Anfang.

Robin Schuchardt / FDP-Kandidat auf Listenplatz 16

22 Mai 2019

Klein aber oho: Kids sind kleinen Dingen auf der Spur

Werdau.- Kennen sie das: ein kleiner Moment, der zur Ewigkeit wird, ein winziges Steinchen zwischen den Fußzehen, viele kleine Pixel, die ein Foto ergeben oder ein Samenkörnchen, aus dem eine Pflanze wächst? Kleines kann so Unterschiedliches bewirken, Schönes und weniger Schönes. Diesem „kleinen“ und doch so großen Thema widmen sich (nicht nur) am Dienstag, 28. Mai 2019 alle Kinder in Kitas, Horten und Grundschulen, denn dann ist wieder bundesweiter „Tag der kleinen Forscher“. Unter dem Motto „Klein, aber oho!“ gehen sie auf Entdeckungsreise und erkunden, was Kleines alles bewirken kann.
Auch die kommunalen Kitas und Horte Zwickaus verwandeln sich in diesem Jahr wieder in kleine Forscherlabore. Die Kids werden Kompost und Erde sieben, Knallerbsen unter die Lupe nehmen, unterschiedliches Platzempfinden beleuchten, auf Zeitungen tanzen, einen Regenwald im Glas herstellen und sich mit vielen kleinen Schnipseln, die zu buntem Konfetti werden, selbst eine große Freude bereiten. Etwas spannend-kniffliger wird es für sie, Zeiträume zu erkunden. Aber auch dabei hilft entsprechendes Aktionsmaterial der Stiftung, wie z. B. kleine Sanduhr-Experimente. Das Verständnis für Zeit ist eine Grundlage des Zusammenlebens und wichtig, um sich über die Vergangenheit und Zukunft Gedanken machen und sich später für zukünftige Generationen engagieren zu können. Außerdem wird’s hier und da noch ein - wenn auch etwas verspätetes - großes Frühlingserwachen geben, wenn aus kleinen Samen große Blumen wachsen. Weniger schön sind kleine Krankheitserreger. Kein unwichtiges Thema, deshalb wird auch die Alltagshygiene in den Fokus der Kids rücken.
Im Kita-Alltag begegnen die Mädchen und Jungen vielem, das groß oder klein wirkt: Neben einem ausgewachsenen Baum fühlen sich die Steppkes winzig klein. Treffen sie aber auf eine Ameise, dürften sie sich wie ein Riese fühlen. Um sagen zu können, ob etwas groß oder klein ist, ist immer ein Vergleich nötig: Was erscheint uns warum klein, was groß? Auch sollte das Kleine nie unterschätzt werden, denn oft liegt darin vieles verborgen, was nicht auf Anhieb erkennbar ist. Unabhängig von seiner Größe kann ein Lebewesen oder ein Ding der Auslöser für Erstaunen sein und Großes bewirken. Diese Fragen bieten gute Anlässe zum Forschen.
Aufmerksames beobachten, Fragen stellen, sich ausprobieren und nach Lösungen suchen – all das schult die Denkfähigkeit jedes einzelnen Kindes. Der "Tag der kleine Forscher" möchte  Begeisterung für das Forschen wecken, kindgerecht Zusammenhänge vermitteln, stark für die Zukunft machen und zum nachhaltigem Handeln befähigen. Zahlreiche Initiativen und Entscheiderinnen und Entscheider aus der Politik unterstützen den Aktionstag.
Der "Tag der kleinen Forscher" ist eine Aktion der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" und findet seit 2009 statt. Jedes Jahr widmet er sich einem neuen Thema und zeigt, dass Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik lebendig, spannend und allgegenwärtig sind. „Die Wertschätzung der kleinen Dinge und ein bewusster Umgang mit ihnen sind eine wichtige Voraussetzung für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit unserer Welt. Das diesjährige Motto inspiriert dazu, gemeinsam mit Kindern die Perspektive zu wechseln und die Bedeutung, den Wert und auch die Wirkung des scheinbar Kleinen zu erkennen“, sagt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

18 Mai 2019

Amtsgericht Zwickau: Staatsanwaltschaft mauert und Justizminister kneift

Werdau/Zwickau/Dresden.- Die Vorwürfe gegen die beteiligten Richter, Staats- und Rechtsanwälte im Fall der nachgewiesenen Urkundenfälschung am Amtsgericht Zwickau (WSZ berichtete) werden immer lauter. Jetzt wurde bekannt, dass sowohl die Direktorin Eva-Maria Ast, wie auch Gerichtspräsident Dirk Eberhard Kirst seit Jahren Kenntnis von dem Vorfall hatten, jedoch nichts dagegen unternahmen. Kritiker nennen das „Strafvereitelung im Amt“ und fordern sofortige Konsequenzen. Ob es diese in absehbarer Zeit geben wird, bleibt indes fragwürdig. Zwar hat sich zwischenzeitlich Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow mit dem Fall befasst, konnte oder wollte jedoch bisher ebenfalls keine Aufklärung herbei führen.
Die von diesem Justizskandal betroffene Werdauerin kämpft seit Jahren um ihr Recht. Sie verlor ihr gesamtes Vermögen sowie ihr Haus an skrupellose Rechtsanwälte. Und das, wie sie sagt, auch mit Unterstützung von Zwickauer Richtern und Staatsanwälten. Trotz mehrfach nachgewiesener und durch Juristen bestätigter Straftaten innerhalb des Zwickauer Amstgerichts denkt kein Staatsanwalt daran, diesen Fall weiter zu verfolgen. Justizminister Gemkow erteilt, trotz eines vor der Presse abgegebenen Versprechens, keine Anweisung zu weiteren Ermittlungen, obwohl er dazu befugt ist. „Die Angst, selbst ins Kreuzfeuer der Kritik zu geraten, ist wohl zu groß“, vermutet die Betroffene.
Wie brisant die Sache inzwischen geworden ist, zeigen die Reaktionen auf unsere bisher veröffentlichten Artikel. So zum Beispiel die des Dipl. med. Wilfried Meißner (Foto). Er ist Facharzt für Anatomie, Psychiatrie, Psychotherapie a.D. und verfolgt diesen Fall mit großem Interesse. Meißner stellt regelmäßig Anfragen an Behörden und deren Funktionäre, um offensichtlichen Ungereimtheiten sowie Fehlentscheidungen auf den Grund zu gehen. Ihm fällt auf, dass sich in den Verwaltungsstrukturen der Zwickauer Gerichte immer mehr scientologische Merkmale wieder finden: „Die Arbeitsweise mancher Richter ist für mich befremdlich. Wenn ich sehe, mit welchen Argumenten hier teilweise versucht wird, geltendes Recht zu umgehen, stellt sich mir die Frage, inwiefern hier noch von richterlicher Unabhängigkeit gesprochen werden kann und nicht von Schulterschluss-Geist.“
In seinen  Funktionen  im Netzwerk „Deutsches Institut für Totalitarismusabwehr“ hat der Vorsitzende des Vereins „Anti-Korruption . Reformation 2014  e.V.“ schon vieles erlebt. Seine Erfahrungen  reichen zurück bis ans Ende der DDR-Diktatur. Gern würde er Einzelberichte zu einem Buch zusammen fassen, wenn er nicht täglich mit neuen systembedingten Problemen konfrontiert würde, die seine Zeit beanspruchen, wie er sagt. Im aktuellen Fall sieht Meißner die zugrunde liegenden Versäumnisse zunächst beim ersten Rechtsanwalt der Betroffenen. „Dieser sogenannte `Doktor´ Schübel hat zum Beispiel die Beschwerdefrist versemmelt und wird nun von Staatsjuristen geschützt, die zum Teil zu Unrecht `altes Recht´ anwendeten, trotz Fristversäumnis weiterverhandeln ließen und sich nun pflichtwidrig weigern, unrichtige Daten zu korrigieren, die Folgen einer der Vertuschung dienenden  Urkundverfälschung (Verstecken eines Rechtskraftvermerkes) zu korrigeren und somit die Voraussetzungen für die Anerkennung eines Staatshaftungsfalles zu schaffen“, so Meißner. Wobei er gleich zum nächsten Kritikpunkt kommt: „Laut einer Aussage von Jörn Wunderlich, selbst ehemaliger Richter und Bundestagsabgeordneter der LINKEN, sind Richter der fortbildungsresistenteste Berufsstand überhaupt.“

Karikatur aus dem Jahre 2009: Kunst und Justiz

08 Mai 2019

Mausoleum in Waldhaus bei Greiz für Besichtigung geöffnet

Greiz.- Am Samstag, 11. Mai 2019 (50 Jahre Tiergehege der Stadt Greiz), und am Sonntag, 12.05.2019, wird das Mausoleum in Waldhaus in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr erstmalig in diesem Jahr, für Besichtigungen geöffnet sein.
Für den letzten regierenden Fürsten Heinrich XXII. Reuss Aelterer Linie war Waldhaus ein beliebter Ort. Aus diesem Grund ließ er sich im Jahr 1883 seine Ruhestätte, das Mausoleum, errichten.
Vor über 15 Jahren wurde die Begräbnisstelle der letzten Greizer Reußen ä.L. durch die Stadt Greiz renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Mausoleums, zu Heinrich XXII. und seiner Familie ist im Inneren der Kapelle zu besichtigen.
Der Eintritt in das Mausoleum ist frei, Spenden zum Erhalt des Mausoleums sind willkommen.
Weitere Termine der Öffnung 2019:
25.05., 09.06., 14.07., 11.08., 08.09. (Tag des offenen Denkmals) und 13.10.2018.
Möchten Sie gern mit Ihren Gästen das Mausoleum außerhalb der Öffnungstermine besuchen? Gern nehmen wir Ihre Anfrage/Buchung entgegen.
Tourist-Information Greiz
Burgplatz 12 / Unteres Schloss
07973 Greiz
Telefon: (03661) 689815
E-Mail: tourismus@greiz.de

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Greiz

02 Mai 2019

Musikalische „Wanderjahre“ im Werdauer Rathaus

Werdau.- Am Mittwoch, 15.05.2019, wird die internationale Pianistin Gerlint Böttcher für ihr Programm „Wanderjahre“ im Werdauer Rathaus gastieren. Es werden Stücke von den Komponisten F. Liszt aus „Années de Pèlerinage – Wanderjahre“ und von F. Chopin gespielt. Außerdem können die Zuhörer Werke des Künstlers Günther F. Kasseckert wie „Nebelgestalten“, „Feuertanz“ und „Ring der Dunkelheit“ lauschen.
Gerlint Böttcher ist auf vielen Konzertbühnen Europas, Amerikas und des Nahen Ostens tätig. Sie folgte Einladungen u.a. der Berliner Symphoniker und des Philharmonischen Staatsorchesters Halle. In der Saison 2018/19 standen neben zahlreichen solistischen Auftritten auch eine Teilnahme am Hohenloher Kultursommer und gemeinsame Darbietungen mit dem Schauspieler Hans-Jürgen Schatz auf dem Programm. Sie ist Jurorin des internationalen „Mendelssohn Piano Competition 2018“ in China.
Neben ihrer regen Konzerttätigkeit lehrt die Pianistin an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und ist Mitinitiatorin und künstlerische Leiterin der Schlosskonzerte Königs Wusterhausen.
Beginn der Veranstaltung ist 19.30 Uhr. Karten gibt es zum Preis von 14,00 €, ermäßigt 7,00 €, an der Bürgerinformation oder an der Abendkasse im Rathaus.


Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau