Mittwoch, 14. April 2021

„April, April“: Montagsdemonstranten haben Salamitaktik endgültig satt

Westsachsen/Zwickau.- Unter dem Motto „April, April“ trafen sich am vergangenen Montagabend erneut hunderte Menschen vor dem Zwickauer Rathaus, um ihre wachsende Unzufriedenheit mit den ständigen Verlängerungen der desaströsen Lockdown-Maßnahmen zum Ausdruck zu bringen. Das Motto sagt bereits aus, was den Menschen besonders unter den Nägeln brennt. Man empfindet die ständigen Vertröstungen, die ein angebliches Ende der Corona-Maßnahmen immer wieder ankündigen, nur um sich einige Wochen später erwartungsgemäß als leere Versprechungen zu entpuppen, als leicht durchschaubare Taktik, um die Menschen einzulullen, permanent in Angst zu halten und dadurch gefügig zu machen. Das besondere Augenmerk richtete sich diesmal auf die angekündigte Übertragung aller Befugnisse, die im Zusammenhang mit dem angeblichen Seuchenschutz stehen, auf die Bundesregierung; einem in dieser Form bis dato historisch einmaligen Vorgang, für den etliche der Teilnehmer die Bezeichnung „Ermächtigungsgesetz“ für angebracht halten. Die Landesregierungen, die schon jetzt für viele nur noch wie lästige Anhängsel der Bundesregierung wirken, könne man dann konsequenterweise gleich ganz einsparen. Für besonders deutliche Unmutsäußerungen sorgten die Redebeiträge, die die derzeitigen chaotischen Zustände an den hiesigen Schulen thematisierten, an denen es nun auch erste Fälle von erzwungenen Tests gegen den ausdrücklichen Willen von Eltern gegeben haben soll. Hierzu wird man bei der nächsten Veranstaltung, die wie gewohnt wieder montags um 19 Uhr auf dem Zwickauer Hauptmarkt stattfinden wird, näheres erfahren. Auch dass es die Polizei für ihre Aufgabe hält, „illegal“ angebrachte Transparente an Schulgebäuden und Schulhöfen, die sich gegen Schulschließungen und andere Zwangsmaßnahmen richten, während der Nacht zu entfernen, stieß auf breite Ablehnung.
Im Unterschied zu früheren Veranstaltungen hielt sich die Polizei zurück und verzichtete auch diesmal auf Schikanen und Provokationen. Es ist deutlich spürbar, dass die hiesige Polizei bei ihrem Vorgehen seit einigen Wochen auf Vernunft und Deeskalation setzt. Die Anwesenheit eines Kamerateams des MDR sorgte hingegen bei den Kundgebungsteilnehmern für mehrheitlich negative Reaktionen. Das aufdringliche Verhalten der öffentlich-rechtlichen Filmer wurde von vielen Teilnehmern als unprofessionell und störend empfunden.
Das bewährte Konzept des Offenen Mikrofons fand auch diesmal wieder großen Anklang bei den Bürgern der Stadt, die sich ihre Sorgen und Nöte auf diesem Wege von der Seele redeten. Die Reaktionen auf die Redebeiträge zweier AfD-Mitglieder stießen hingegen auf ein geteiltes Echo. Zwar genießt ins besondere AfD-Mann Jörg Reichenbach unter den Montagsdemonstranten hohes Ansehen für sein anhaltendes Engagement bei den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen, Versuche parteipolitischer Vereinnahmung stoßen jedoch größtenteils auf ein eher verhaltenes Echo, was nicht zuletzt daran liegen dürfte, dass sich der Zwickauer AfD-Kreisverband unlängst ausdrücklich von den Protesten gegen die Lockdown-Maßnahmen distanziert hat. Auch die Tatsache, dass es ausgerechnet die Sächsische Landtagsfraktion der AfD war, die bereits zu Beginn des vergangenen Jahres, als selbst Ministerpräsident Kretschmer (CDU) noch zu Mäßigung und Vernunft aufrief, für Maskenzwang und Lockdown-Maßnahmen trommelte, scheint bei den Montagsdemonstranten keineswegs vergessen zu sein. Hierzu passt auch, dass während der Veranstaltung drei Zwickauer AfD-Stadträte, die sich vorher zufällig im Rathaus aufgehalten hatten, von dort auf den Nachhauseweg machten ohne von der Kundgebung Notiz zu nehmen.
Kurz vor Ende der Veranstaltung fand xxx noch einige sehr bewegende Worte, mit denen er seine Erlebnisse im Schicksalsherbst 1989 noch einmal Revue passieren ließ und Parallelen zur heutigen Situation aufzeigte. Auch der Vertreter des Bürgerbündnisses „Volksstimme“ hatte zuvor in seinem Redebeitrag angekündigt, dass man im Falle weiterer Freiheitsbeschneidungen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit auch ohne behördliche Anmeldung wahrnehmen werde.

Ein Mittschnitt der Veranstaltung gibt es auf dem Kanal des Westsächsischen Fernsehens.


Donnerstag, 8. April 2021

Vorname Adolf: Ein Freibrief für Machtmissbrauch?

Westsachsen/Zwickau.- Wer nennt sein Kind denn heute noch „Adolf“? Spätestens nach dem Ende des 2. Weltkrieges sollte dieser Name doch tabu sein - denkt man. Doch weit gefehlt. Insgesamt 46.171 Adolfs leben heutzutage in Deutschland. Die meisten davon im Westen, denn in der ehemaligen DDR war es streng verboten, sein Kind Adolf zu nennen. Damit ist Adolf Lindenberger (Foto), Richter am Zwickauer Amtsgericht, schon mal vom Verdacht befreit, ein Zuträger des früheren DDR-Staatssicherheitsdienstes gewesen zu sein. Seine Verhaltensweisen erinnern jedoch an ein anderes dunkles Kapitel deutscher Geschichte.
„Ich kam mir vor wie vor einem Tribunal“, sagt Claudia Friedrich. Sie ist Betroffene im Zwickauer Sparkassenskandal und in der Überklebungsaffäre am Zwickauer Amtsgericht. „Adolf Lindenberger hat mich behandelt, als wäre ich ein unmündiges unartiges Kind, das man erziehen müsste. Als ich ihn mit der Urkundenfälschung konfrontierte, schlug er seine Hände vor's Gesicht und schrie: ,ich will das nicht sehen!'. Später behauptete er, ich hätte den gültigen Rechtskraftvermerk selbst überklebt und gab mir den Rat, ich solle doch zum Arzt gehen“.
Während der Verhandlung drückte Adolf Lindenberger immer wieder den Alarmknopf und ließ vom Wachpersonal Leute aus dem Saal entfernen. Darunter Prozessbeobachter, die ihren Unmut gegen seine Unverschämtheiten lautstark zum Audruck brachten. Aber auch völlig Unbeteiligte, die einfach nur den Kopf schüttelten. Claudia Friedrich war fassungslos: „Ich hatte die Verhandlung im Voraus bezahlt, wollte vom Gericht die Gültigkeit des Rechtskraftvermerks festgestellt haben. Stattdessen blufft mich dieser Richter an, als wäre ich für ihn ein Mensch zweiter Klasse und hätte keine Ahnung. In Wirklichkeit wusste er genau, was hier gespielt wird. Mit seinem Herumgetobe wollte er offenbar von seiner Unsicherheit und Inkompetenz ablenken“. In der Folge nannte sie ihren Peiniger einen asozialen, kriminellen, unverschämten, strafvereitelnden Lumpenhund, was ihr eine Strafanzeige wegen angeblicher Richterbeleidigung einbrachte (WSZ berichtete).
Inzwischen wissen wir, dass faschistische Verhaltensweisen nicht unbedingt etwas mit dem Vornamen zu tun haben müssen. Allerdings braucht es nicht viel Fantasie, sich die Kindheit des kleinen Adolfs vorzustellen. Leicht hatte er es damit bestimmt nicht. Trotzdem ist dies kein Grund, später in Machtposition rechtsuchende Menschen zu traktieren, die ihn und seine Verhandlung auch noch bezahlen müssen. „Von einem Richter erwartet man Größe und dass er über den Dingen steht“, so Claudia Friedrich. „Sich so zu benehmen, ist eines Staatsdieners unwürdig. Eine Entschuldigung wäre angebracht“.

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Mittwoch, 7. April 2021

Kampfszenario: „Kinderspielwelten“ im wilden Westen

Westsachsen/Werdau.-
Das Stadt- und Dampfmaschinenmuseum lädt ein: „Lassen Sie sich in die Kinderspielwelten vergangener Zeiten entführen und bestaunen Sie ausgewählte Stücke der privaten Spielzeugsammlungen der Familien Reißmann und Roth aus Greiz. Reisen Sie in den Wilden Westen Amerikas oder bewundern Sie den Detailreichtum der zwanzig, teils selbst gestalteten Ritterburgen.“
Neben dem Kaufladen, der Eisenbahn und der Puppenstube gilt die Ritterburg als „Klassiker“ des Kinderzimmers und sorgte sowohl damals wie heute, bei Groß und Klein, für strahlende Augen. Der zweite Ausstellungsteil aus „Kinderspielwelten im 20. Jahrhundert“ präsentiert, neben farbenprächtigen Indianer- und Cowboyspielfiguren, auch Westernhäuser, Saloons, Tipis und Forts. In den Vitrinen wurden Szenarien zusammengestellt, die Indianerdörfer, Landschaften und vieles mehr zeigen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Auf Empfang: Ausgewählte Stücke einer Radiosammlung zu bewundern

Westsachsen/Werdau.-
Im Dezember 2020 jährte sich zum 100. Mal die erste zivile Rundfunkübertragung in Deutschland. Damals sprach ein Postbeamter die Worte: „Hallo, hallo! Hier ist Königs Wusterhausen auf Welle 2700“. Mit der Liveübertragung eines Weihnachtskonzerts gelang am 22. Dezember 1920 der Schritt von der drahtlosen Telegrafie zum Radio.
Im ersten Obergeschoss präsentiert das Werdauer Stadt- und Dampfmaschinenmuseum eine Auswahl verschiedener Radios der museumseigenen Sammlung, vom Nürnberger Lumophon der Zwanziger Jahre bis zum rumänischen Transistorradio Cora der Siebziger Jahre. Die ausgewählten Stücke der Werdauer Radiosammlung können ab dem 06. April im Museum bewundert werden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Arbeitseinsatz: Fische schwimmen in die neue Saison

Westsachsen/Werdau.-
Rund 200 Kilogramm Fisch wurden am Ostermontagvormittag vom Angelverein Werdau e.V. in die Teiche im Landwehrgrund eingesetzt. Es war der erste große Arbeitseinsatz 2021 für die Petrijünger, die bereits seit 2003 für das Pachtgewässer verantwortlich zeichnen.
Insgesamt fanden 79 Schleien und 85 Karpfen in den beiden größeren Teichen ein temporäres neues Zuhause. Bei Letzteren handelte es sich um bis zu 67cm lange Spiegelkarpfen, Wild- und Schuppenkarpfen. Der Besatz, der nur einmal im Jahr erfolgt, dient als Ausgleich für die gefangenen Tiere des Vorjahres. Dabei wird über den Bestand genau Buch geführt, wie Thomas Bail berichtet. „Wir werten jedes Fangjahr genau aus, um die Besatzmenge im Auge zu behalten. Es ist wichtig, einen zu hohen Fischbestand zu vermeiden, um den Tieren den nötigen Raum für eine gesunde Entwicklung zu garantieren. Dieser ist genau auf jeden Teich angepasst“, erklärt der Gewässerwart.
Eine sehr gute und enge Zusammenarbeit gibt es, neben der Stadtverwaltung Werdau, auch mit den Heimatverein Landwehrgrund. Gemeinsam wurde das Areal in den letzten Jahren in unzähligen Arbeitseinsätzen mit viel Liebe zu einem beliebten Naherholungs- und Ausflugsort aufgewertet. Einziger Wermutstropfen: Die illegale Einleitung von Abwässern am oberen Zufluss. „Dadurch ist das Leben in den ersten Teichen nahezu vollständig zum Erliegen gekommen“, berichtet Thomas Bail.

Quelle und Foto: André Kleber/Werbemanufaktur Werdau

Dienstag, 6. April 2021

Weißer Ostermontag im Zeichen des Widerstandes

Westsachsen/Zwickau.-
Der vergangene Ostermontag wurde wie in vielen anderen Städten auch in Zwickau trotz des für viele überraschenden Schneefalls wieder zum Schauplatz des deutlichen Protestes gegen die anhaltenden Zumutungen im Zusammenhang mit der Corona-Panik. Die Polizei hielt sich an diesem Feiertag durchweg im Hintergrund, es kam zu keinerlei Schikanen oder Provokationen vonseiten der Staatsmacht.
Etwa 200 Menschen hatten diesmal bis zum Beginn um 19 Uhr den Weg zum Zwickauer Hauptmarkt gefunden, um ein Zeichen gegen die als Willkür empfundenen Corona-Maßnahmen der Bundes- und der Sächsischen Landesregierung zu setzen. Dabei war festzustellen, dass die Themenpalette der Redebeiträge von Woche zu Woche größer wird. Längst sind es nicht mehr nur die belastenden Zwangsschließungen und Abstands- und Verhaltensgebote, die den Unmut der Menschen wecken; die Corona-Maßnahmen entpuppen sich mehr und mehr als der Tropfen, der ein ohnehin schon übervolles Fass zum Überlaufen bringt. Thematisiert wurden in diesem Zusammenhang auch das voraussehbare Scheitern, der sogenannten „Energiewende“, welches durch die für die Wirtschaft desaströsen Lockdown-Maßnahmen immer weiter beschleunigt werden dürfte. Die Initiative „Eltern stehen auf“ kritisiert derweil die von oben erneut befeuerte Diskussion über die Einführung sogenannter Kinderrechte ins Grundgesetz, während nahezu alle anderen Rechte, die das Grundgesetz auf dem Papier nach wie vor garantiert, unter dem Vorwand des „Seuchenschutzes“ mehr und mehr geschliffen werden. Da diese „Kinderrechte“, die von der Bundesregierung und ihren Ministerien favorisiert und von ihren Kritikern als trügerischer Euphemismus für staatliche Einflussnahme bis ins Kinderzimmer betrachtet werden, ohnehin schon geeignet sind, einen Spaltkeil in innerfamiliäre Angelegenheiten zu treiben und dem Staat weitere Gelegenheiten bieten, Kinder im Sinne seiner ideologischen Agenda zu indoktrinieren, dürfte die Sorge nur allzu berechtigt sein, dass sich die angeblichen Kinderechte im Zuge der Corona-Maßnahmen schon bald als Impfzwang für Kinder, auch gegen den Willen ihrer Eltern, entpuppen könnten.
Weitere Künstler, Gewerbetreibende und Menschen von nebenan warteten auch diesmal mit interessanten und engagierten Redebeiträgen auf und machten auf unterschiedlichste Weise auf ihre persönliche Sicht der Dinge aufmerksam. Der Mitschnitt der kompletten Veranstaltung wird in Kürze beim Westsächsischen Fernsehen zu sehen sein. Am meisten trafen jedoch auch diesmal wieder die beiden jüngsten Redner den Nerv der anwesenden Gäste. Josefine (12), die den meisten Besuchern noch von der Veranstaltung am 8.März in guter Erinnerung war (WSZ berichtete), unterstrich noch einmal klar und unmissverständlich ihre Entschlossenheit, sich nicht erpressen zu lassen. Luka (13) warnte mit bemerkenswerter Weitsicht vor dem weiteren Ausbau diktatorischer Maßnahmen unter dem Deckmantel des „Seuchenschutzes“. Mit den berühmten Worten „Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir widerstandslos hinnehmen“, beendete der junge Mann seinen couragierten Redebeitrag, der auf breite Zustimmung unter den anwesenden Gästen stieß. Die gewohnt deutlichen Worte des Vertreters der Bürgerinitiative „Volksstimme“ in Richtung Berliner Reichstag rundeten die äußerst vielseitige Veranstaltung gegen 20.45 Uhr ab. Die nächste Kundgebung dieser Art findet am kommenden Montag um 19 Uhr wie gewohnt auf dem Zwickauer Hauptmarkt statt.

Das Video zur Veranstaltung auf YouTube
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Winter zurück: Frühjahrsbepflanzung eingeschneit - Brunnen abgestellt

Westsachsen/Zwickau.-
In diesem Jahr wird der April seinem Ruf mit wechselhaftem Wetter mehr als gerecht. Nach Sonne, Regen und sinkenden Temperaturen am Osterwochenende kehrte gleich zu Wochenbeginn noch einmal der Winter zurück. Der am Montagabend einsetzende Schneefall aktivierte die Einsatzpläne der städtischen Winterdienste. Diese starteten bereits in der Nacht von Ostermontag zu Dienstag und sind derzeit auf Zwickaus Hauptstraßennetz unterwegs. Auch das Garten- und Friedhofsamt rückte in den Morgenstunden mit Handkräften aus, um die wichtigsten Wege und Übergänge im Zwickauer Stadtgebiet von Schnee zu beräumen. Der noch immer anhaltende Schneefall erschwert allerdings die Räumarbeiten. Besondere Vorkommnisse liegen bis jetzt aber keine vor.
Laut Streuplan werden zunächst die gefährlichen und verkehrswichtigen Stellen beräumt bzw. zu bestreut. Sind die wichtigsten Straßen frei, werden die weniger befahrenen Routen angefahren. Zu beräumen sind öffentliche Straßen mit einer Gesamtlänge von zirka 340 Kilometern, 20 Kilometer Gehwege, Radwege, Treppen und Überwege sowie Grün- und Parkanlagen. Je nach Hinweisen anderer Schwerpunktmeldungen wird der Tourenplan entsprechend angepasst. Alle Verkehrsteilnehmer werden darauf hingewiesen, entsprechend der örtlichen Straßenverhältnisse und insbesondere im Bereich von Kreuzungen langsam zu fahren, da hier durch die Anfahrvorgänge besonders mit Glättebildung zu rechnen ist.
Von der erst kurz vor Ostern erfolgten Frühjahrsbepflanzung ist aktuell leider so gut wie nichts mehr zu sehen. Das wechselhafte Wetter stellt für die Pflanzen aber kein Problem dar, denn sie halten kurzzeitigen Kältephasen schadlos stand. Brunnen und Wasserspiele Anders sieht es bei den Brunnen und Wasserspielen im Stadtgebiet aus. Bei diesen wurden bzw. werden heute vorsorglich die Pumpen und die Elektrik abgestellt, um mögliche Schäden zu vermeiden. Das Wasser verbleibt vorerst in den Becken, da keine länger anhaltende Frostperiode zu erwarten ist. Sobald es die Witterung wieder zulässt, werden die Brunnen wieder in Betrieb genommen.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Freitag, 2. April 2021

Kommentar: Kindersorgen sind rechtextrem? „Freie“ Presse - es reicht!

Westsachsen/Zwickau.-
Kinder stellen in diesen Tagen viele Fragen. Es sind die typischen Fragen von Kindern, die ihr Leid und ihre Sorgen mit ihren Worten mitteilen. Sie wollen wissen, wann sie wieder in die Schule gehen oder wieder mit ihren Freunden spielen dürfen. Und ob sie noch einmal Oma oder Opa werden besuchen können, die im Krankenhaus gerade in Isolation und Einsamkeit im Sterben liegen.
Erwachsene sind in diesen Tagen oft ratlos. Ratlos deshalb, weil sie nicht wissen, was sie auf diese Fragen antworten sollen. Denn es gibt keine befriedigenden Antworten. Umso mehr sollten sich vernünftige Menschen (unabhängig davon, welche Sichtweise der Einzelne zu den verordneten Corona-Maßnahmen haben mag) darüber einig sein, dass die Fragen von Kindern ernst genommen werden müssen. Man sollte vor allem in deren Interesse alle Hebel in Bewegung setzen, um ihnen baldigst wieder Zuversicht und eine lebenswerte Kindheit unter normalen menschlichen Bedingungen zurückgeben zu können.
Dass dieses einfache Gebot des gesunden Menschenverstandes beim Lokalbatt „Freie“ Presse offensichtlich keinen nennenswerten Stellenwert besitzt, befremdet in diesen Tagen sehr viele Menschen. Die propagandaartige Berichterstattung mit ihrer stetig zunehmenden Diffamierung und Entmenschung von Kritikern der Corona-Maßnahmen reicht den Verantwortlichen dieser Tageszeitung offensichtlich nicht mehr aus. Mittlerweile sieht man sich in deren Redaktionsstuben wohl sogar veranlasst, selbst die Sorgen von Kindern in den Kontext von Rechtsextremismus und angeblichen Angriffen auf Polizisten setzen zu müssen. Dies ist auf den Social Media-Kanälen des Lokalblattes nachzulesen (siehe Foto oben). Nach dem Weglassen der bei den systemtreuen Medien sonst üblichen Autorennennung, scheint man dort nun auch die letzten verbliebenen Hemmungen über Bord geworfen zu haben.

Was sind das für Menschen, die so etwas tun? Diese Frage stellten auch die Teilnehmer der Montagsdemo in der vergangenen Woche auf dem Zwickauer Hauptmarkt und forderten den Medienvertreter der „Freien“ Presse auf, sich zu erkennen zu geben. Niemand meldete sich zu Wort, was nur zwei mögliche Schlussfolgerungen zulässt: Entweder betreibt man gar keine eigene Recherche mehr vor Ort, oder als anwesender Medienvertreter der „Freien“ Presse ist man sich durchaus über die beschämende Qualität der eigenen Berichterstattung im klaren. Dies wäre angesichts der jüngsten Fehlleistungen durchaus nachvollziehbar. An ihn gerichtete Fragen zur Einseitigkeit seiner Berichterstattung lässt der für den Zwickauer Lokalteil verantwortliche Redakteur Michael Stellner (Foto unten Mitte, mit Grünen-MdB Wolfgang Wetzel, links und Kunstbanause Klaus Fischer, rechts) nach wie vor konsequent offen.

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