Freitag, 24. September 2021

Entlang der Weißen Elster: Internationaler Tag der Flüsse

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.-
Der Internationale Tag der Flüsse wurde 2005 ins Leben gerufen. Seit dem findet er jährlich am letzten Sonntag im September statt. Über 70 Ländern der Erde nehmen am „World Rivers Day“ teil und erinnern dadurch an den hohen Wert der Flüsse, die Lebensraum für Tiere und Pflanzen sind. Dieser Tag soll das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung von Flüssen erhöhen sowie deren Schutz verbessern.
Unsere Sonderführung „Weiße Elster - Flußlandschaft des Jahres 2021“ lädt am Sonntag, 26. September, alle Natur- und Wasserbegeistern ein. Welche Bedeutung unser Fluss, die Weiße Elster, hinsichtlich geographischer Lage, Industriestandort, Tourismus, Kultur und Naturschutz hat und warum wir uns glücklich schätzen können, die Elster unseren Fluss nennen zu können, erfahren Sie von unseren Gästeführerinnen Almut Kaul und Sabine Künzel.
Die Tour führt über den Schlossgarten zum Elstersteig, entlang der Bruno-Bergner-Straße und über die Zeulenrodaer Straße. Dort findet die kleine Wanderung ihre Fortsetzung über die Luftbrücke in den Fürstlich Greizer Park. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Flora-Fauna-Habitat der nördlich gelegenen Hammerwiesen und seiner Artenvielfalt. Der Parksee mit seiner reichen dendrologischen Ausstattung begleitet Sie nochmal auf dem Rückweg. Nach rund zwei Stunden endet diese erlebnisreiche Themenführung in der Brückenstraße mit vielen wertvollen Eindrücken.
Weitere Informationen dazu im Internet
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Zwickau: Mit Bus und Bahn zur Museumsnacht


Westsachsen/Zwickau.-
Am Samstag, 9. Oktober, findet die jährliche Museumsnacht statt.
 
Die Eintrittskarte ist auch dieses Jahr wieder eine Fahrkarte für Bus und Bahn. Diese berechtigt dazu, am Veranstaltungstag ab 17 Uhr bis 04:00 Uhr des Folgetages, alle Verkehrsmittel in der Tarifzone 16 kostenfrei zu nutzen.
 
Die SVZ GmbH bringt ihre Fahrgäste direkt, bequem, umweltbewusst und sicher mit der Buslinie 10 zum August-Horch-Museum oder zu den Kunstsammlungen Zwickau. Die Priesterhäuser, das Robert-Schumann-Haus sowie das Theater Plauen-Zwickau erreicht man mit der Straßenbahnlinie 3.
 
Alle Fahrpläne sind im Internet unter www.nahverkehr-zwickau.de zu finden.
Quelle und Foto: SVZ

Donnerstag, 23. September 2021

Außer Kontrolle: 10.000 schwere Impfreaktionen und über 1.000 Tote

Westsachsen/Deutschland.- „Wenn ich das alles melden sollte, könnte ich die Praxis zumachen. Dafür habe ich keine Zeit.“ Ärzte halten sich nicht immer an die Meldepflicht nach Paragraph 6 (1) Satz 3 IfSG, wonach jede über das übliche Maß hinausgehende Impfreaktion an das Gesundheitsamt zu melden ist, bestätigt auch Antje Greve, ärztliche Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes Karlsruhe.
Die neuartigen Impfstoffe gegen COVID-19 seien völlig sicher, die Skeptiker dagegen wirr und unsozial. In Dauerschleife betet die Bundesregierung dieses Mantra herunter; tagein, tagaus überschütten die Leitmedien ihre Leser, Hörer und Zuschauer damit – und der Druck auf Ungeimpfte steigt. Doch mit der Realität hat das nichts zu tun. Die Datenbank des für Impfstoffe zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) offenbart das Gegenteil: Noch nie wurden so viele Nebenwirkungen, bleibende Schäden und Todesfälle nach Impfungen gemeldet wie bei den vier in der Europäischen Union (EU) vorläufig zugelassenen COVID-19-Vakzinen der Pharmakonzerne Pfizer/BioNTech, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson. Auch bei den Jugendlichen, die nun durchgeimpft werden sollen, registrierte das PEI bereits einen Todesfall.
Mehr als doppelt so viele Meldungen wie in den 21 Jahren davor So wurden dem PEI in den letzten sieben Monaten allein für die COVID-19-Impfstoffe mehr als doppelt so viele Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und bleibenden Schäden zugetragen als in den vorangegangenen 21 Jahren für alle Impfstoffe zusammen und sogar fast dreimal so viele Todesfälle im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung. Nach knapp 75 Mio. Impfungen: PEI meldet 10.000 schwere Impfreaktionen und über 1.000 Tote. Und das sind nur die offiziell gemeldeten Zahlen.
So verzeichnet das PEI in seinem am 20. August veröffentlichten Sicherheitsbericht speziell für die COVID-19-Vakzine insgesamt 131.671 Meldungen mutmaßlicher Nebenwirkungen zwischen dem 27. Dezember 2020 und dem 31. Juli 2021. In diesem siebenmonatigen Zeitraum wurden laut PEI in Deutschland knapp 92,4 Millionen Impfdosen gegen COVID-19 verabreicht. Dasselbe Bundesinstitut registrierte für den ungleich längeren Zeitraum vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2020 für alle verwendeten Impfstoffe zusammen 54.488 gemeldete Nebenwirkungen – also weniger als halb so viele wie bei den COVID-19-Impfungen.
Laut Statistischem Bundesamt verabreichten Ärzte allein zwischen 2003 und 2019 insgesamt 625,5 Millionen Impfdosen verschiedener Vakzine. Die vier fehlenden Jahre mit je rund 35 Millionen verabreichten Dosen addiert, kommt man auf etwa 750 Millionen Impfungen von Anfang 2000 bis Ende 2020. Das sind etwa achtmal so viele, wie in den ersten sieben Monaten 2021 an COVID-19-Dosen verabreicht wurden.
Die genauen Zahlen liegen allerdings im Dunkeln. Zu beachten ist ferner, dass mutmaßliche Nebenwirkungen von Arzneimitteln Studien zufolge nur sehr selten den Behörden übermittelt werden. Laut einer im Mai 2019 veröffentlichten repräsentativen Studie des Unternehmens Medicura Digital Health etwa melden Ärzte oder Patienten weniger als ein Prozent solcher Verdachtsfälle. Vermutlich steigt dieser Prozentsatz mit der Schwere der Reaktion an. Eine Umfrage im Jahr 1999 hatte beispielsweise ergeben, dass die Melderate bei schwerwiegenden mutmaßlichen Folgeschäden etwa bei fünf bis zehn Prozent liegen dürfte.
Das Fazit dieser Analyse: Zu viele Ärzte seien „meldemüde“. Es gibt keinen plausiblen Grund, anzunehmen, dass sich das Meldeverhalten von Ärzten und Bürgern seit Beginn der COVID-19-Impfkampagne maßgeblich geändert haben könnte. Legt man diese Studien zugrunde, könnte die tatsächliche Anzahl von leichteren Nebenwirkungen die Zehn-Millionen-Grenze längst überschritten haben. Geht man davon aus, dass es zehnmal mehr schwerwiegende Reaktionen gibt als solche, die als Verdachtsfall gemeldet wurden, dürfte ihre Zahl inzwischen bei 140.000 liegen. Als schwerwiegend stufen die Behörden Nebenwirkungen ein, die in einer Klinik oder langfristig behandelt werden müssen, bleibende Schäden verursachen oder mit dem Tod enden.
Festzuhalten bleibt: Es darf befürchtet werden, sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen, dass die ärztliche Maxime „primum non nocere“ (zuerst nicht schaden), wonach eine Therapie nicht schädlicher als die Krankheit sein darf, im Corona-Zeitalter ausgedient zu haben scheint – eine bedenkliche Entwicklung.
Mehr dazu bei RT DE

Mittwoch, 22. September 2021

Neues Feuerwehrauto: Löschmittelreserven auch für Waldbrände

Westsachsen/Werdau.-
Mit einer emotionalen Show nahmen die ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Leubnitz am zurückliegenden Wochenende Abschied von ihrem alten W50-Löschfahrzeug Baujahr 1984. Gleichzeitig wurde, mit großer Freude, das neue TLF 4000 offiziell in Dienst gestellt.
Es basiert auf einem Fahrgestell von MAN mit einem 320 PS Dieselmotor in Euro-6-Ausführung und automatischem Getriebe. Sonderauf- und Ausbau erfolgten bei der Firma BAI aus Bagnolo Mella in Italien. Der Wassertank fasst knapp 5.500 Liter Löschwasser sowie 500 Liter Schaum mit einer fest verbauten Zumischanlage. Die eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe hat eine Leistung von stattlichen 3.000 Litern pro Minute, der auf dem Dach montierte Wasserwerfer kann mit bis zu 2.400 Litern Löscharbeiten unterstützen. Damit ist das Fahrzeug bei Bränden aller Art im gesamten Stadtgebiet und den Ortsteilen eine überaus große Unterstützung. Besonders wichtig sind die Löschmittelreserven zudem bei möglichen Bränden im Werdauer Wald. Für derartige Einsätze ist auch eine Waldbrandausrüstung mit Löschrucksäcken sowie ein Faltbehälter für weitere 5.000 Liter Wasser auf dem Tanklöschfahrzeug verlastet. Teleskoplichtmast, Notstromaggregat und viele weitere Ausrüstungsgegenstände runden das Beladungskonzept ab.
Aus Italien nach Werdau überführt werden konnte das neue Einsatzfahrzeug bereits vor knapp einem Jahr. Seither wurden die insgesamt 28 ehrenamtlichen Mitglieder der Leubnitzer Ortsfeuerwehr intensiv auf dem TLF geschult. Auch zu 27 Einsätzen rückte es bereits erfolgreich aus. Die Gesamtkosten für das Fahrzeug, das von der Stadt Werdau beschafft wurde, beliefen sich auf 340.000 Euro. Der Landkreis Zwickau beteiligte sich mit 153.000 Euro Fördermitteln.
Foto: Nicht nur die Großen, sondern auch die kleinen Feuerwehrkameraden nahmen mit großem Stolz ihr neues TLF 4000 in Betrieb. (André Kleber, Werbemanufaktur Werdau GmbH)
Quelle: Gemeindefeuerwehr Werdau

Dienstag, 21. September 2021

Tipp der Woche: Franziska Troegner und Jaecki Schwarz

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 1. Oktober laden die Publikumslieblinge Franziska Troegner und Jaecki Schwarz um 19.30 Uhr zu einem schaurig schönen Abend in das König Albert Theater Bad Elster ein. Unter dem Titel »Mit der Lammkeule auf dem Weg zum Himmel« präsentieren die beiden beliebten Bühnenstars dann heitere Kriminalgeschichten des britischen Erfolgsautors Roald Dahl. Roald Dahl ist vor allem für Kinderbuchklassiker wie »Matilda« oder »Charlie und die Schokoladenfabrik« berühmt. Dass der britische Erfolgsautor jedoch auch Geschichten für Erwachsene geschrieben hat, ist weniger bekannt. Die bundesweit bekannten TV-Publikumslieblinge Franziska Troegner (»Der Landarzt«) und Jaecki Schwarz (»Polizeiruf 110«) widmen sich nun in Bad Elster einen Abend lang seinen humorvollen Kurzgeschichten und beweisen, dass Roald Dahl auch Erwachsene begeistert. In 10 herrlichen Rollen gehen die beiden dabei der Frage nach: Will sich der Mensch die Zuneigung eines geliebten Wesens ewig erhalten - oder nicht? Der englische Autor Roald Dahl bietet in seinen kleinen skurrilen Meisterwerken äußerst originelle Lösungen an. Ein schaurig schöner Abend! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Pathologen untersuchen Todesfälle: „Die Lymphozyten laufen Amok“

Deutschland/Reutlingen.- Auf einer Pressekonferenz pathologischen Institut in Reutlingen stellten gestern zwei erfahrene Pathologen ihre Untersuchungen von zehn Todesfällen vor, die im Zusammenhang mit COVID-19-Impfungen stehen. Sie waren erstaunt über die Ergebnisse.
Professor Arne Burkhardt und Professor Walter Lang sind beide langjährig erfahrene Pathologen. Burkhardt leitete 18 Jahre lang das Pathologische Institut in Reutlingen, Lang leitete 35 Jahre lang ein Privatinstitut, das unter anderem auf Lungenpathologie spezialisiert ist. Beide untersuchten in Zusammenarbeit mit weiteren, ungenannten Pathologen zehn Todesfälle, die nach einer COVID-19-Impfung aufgetreten waren. Sie erhielten das Gewebematerial von den Rechtsmedizinern und Pathologen, die die Fälle zuerst untersucht hatten. Die untersuchten Verstorbenen waren alle über 50. Von den zehn Todesfällen standen, so ihr Ergebnis, fünf sehr wahrscheinlich und zwei wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Impfung; einen erachteten sie als unklar, und bei zweien sahen sie keinen kausalen Zusammenhang. Was sie aber verblüffte, waren die Übereinstimmungen zwischen den Fällen, die sie mit der Impfung in Verbindung brachten.
Bei drei Fällen fanden sie seltene Autoimmunerkrankungen; eine davon so selten, dass sie sie erst bei genauer Betrachtung des digitalisierten Bildes entdeckten. Es handelte sich um Hashimoto, eine autoimmun ausgelöste Schilddrüsenunterfunktion, eine leukoklastische Vaskulitis, eine Entzündungsreaktion in den Kapillaren, die zu Hauteinblutungen führt, und ein Sjögren-Syndrom, eine Entzündung der Speichel- und Tränendrüsen. Auch wenn Todesfälle mit Verdacht auf eine Impfreaktion weit von einer repräsentativen Auswahl der Bevölkerung entfernt sind, sind drei Autoimmunerkrankungen in einer Gesamtheit von zehn eine auffällig hohe Rate.
Der auffälligste Befund bezog sich aber auf die Lymphozyten. „Die Lymphozyten laufen Amok in allen Organen“, nannte das Professor Lang. Dabei zeigte er nicht nur Anhäufungen von Lymphozyten in unterschiedlichsten Geweben, vom Herzmuskel über Niere, Leber und Milz bis zum Uterus; er zeigte auch Bilder, in denen das Gewebe dadurch massiv angegriffen wurde, und eine ganze Reihe von Lymphozytenfollikeln, das sind gewissermaßen kleine, sich entwickelnde Lymphknoten an völlig falschem Ort, beispielsweise im Lungengewebe. Außerdem zeigten sich Ablösungen von Endothelzellen – das sind die glatten Zellen, die die Wand von Blutgefäßen bilden –, Verklumpungen von roten Blutkörperchen, die letztlich Thrombosen auslösen, und Riesenzellen, die sich um eingeschlossene Fremdkörper gebildet haben. Lang meinte, so etwas wie diese Anhäufungen von Lymphozyten habe er in Hunderttausenden von pathologischen Untersuchungen noch nicht gesehen.
Normalerweise fänden sich bei Entzündungen andere weiße Blutkörperchen, die Granulozyten. Diese seien aber in diesen Fällen kaum aufzufinden, stattdessen massenhaft Lymphozyten. Es bedürfe noch weiterer Untersuchungen, um festzustellen, welcher Typ Lymphozyten an diesem Geschehen beteiligt sei und wie genau dieses ausgelöst werde, um den Zusammenhang mit der Impfung hieb- und stichfest zu beweisen; die dafür erforderlichen histologischen Untersuchungen nähmen aber noch mindestens ein halbes Jahr in Anspruch. Dennoch seien die bisher vorliegenden Ergebnisse schon wichtig genug, um sie in Form dieser Pressekonferenz vorab bekannt zu machen.
„Uns gehen 90 Prozent durch die Lappen“, meinte er bezüglich der festgestellten Zahl von tödlichen Impfreaktionen. Das sei nicht das Verschulden der Rechtsmediziner und Pathologen, schließlich könne man nur sehen, was man kenne, und histologische Untersuchungen könne die Rechtsmedizin ohnehin nicht vornehmen. Aber es sei dringend erforderlich, mehr Obduktionen an solchen Fällen vorzunehmen. Leider werde das oft behindert. „Unsere Aufgabe ist die Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen“, sagte er über das Ziel seiner Arbeit. Eine Aufgabe, die eigentlich bei experimentellen Impfstoffen mit einer Notzulassung von Einrichtungen wie dem Paul-Ehrlich-Institut erfüllt werden müsste.
Quelle und Fotos: RT DE

Schulung digitaler Kompetenzen: Gymnasium erhält Glasfaseranschluss

Westsachsen/Zwickau.-
Mit der Inbetriebnahme des Glasfaseranschlusses am Clara-Wieck-Gymnasium hat die Zwickauer Energieversorgung GmbH (ZEV) gemeinsam mit der Stadt Zwickau einen weiteren, bedeutenden Schritt im Rahmen der schulischen Digitalisierung umgesetzt. Durch die Realisierung des Projektes erhielt die Bildungseinrichtung eine digitale Infrastruktur als Voraussetzung für zukunftsfähige Lernbedingungen sowie zur optimalen Umsetzung des Förderprogramms „DigitalPakt Schule“. Der Bildungseinrichtung stehen nun Bandbreiten von pauschal 200 Mbit/s zur Verfügung, die bei Bedarf jederzeit auf Gigabit-Geschwindigkeit erhöht werden können. Die Baumaßnahme, bei welcher unter anderem ein aufwändiges Spülbohrverfahren eingesetzt wurde, konnte in einer sehr kurzen Zeit vollständig beendet werden.
Andreas Müller, Abteilungsleiter Management Netze bei der ZEV: „Die Planungsarbeiten für den Anschluss des Clara-Wieck-Gymnasiums begannen erst nach der entsprechenden politischen Beschlussfassung Anfang des Jahres. Dabei wurde entschieden, dass die Baumaßnahme bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll. Umso mehr freut es uns, dass wir das Vorhaben weit vor der angesetzten Frist realisieren konnten. Als regionaler Energieversorger sehen wir es dabei als unsere Aufgabe, die Stadt bei einem flächendeckenden Aufbau digitaler Infrastruktur in Bildungseinrichtungen zu unterstützen.“
Das Clara-Wieck-Gymnasium ist die zehnte Schule, die im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der ZEV und der Stadt Zwickau schnelleres Internet erhielt. Seit dem Startschuss im März 2020 wurden bereits folgende Einrichtungen an das örtliche Glasfasernetz, welches die ZEV zur Steuerung eigener Anlagen betreibt, angeschlossen:
Grundschulen: Nicolaischule, Adam-Ries-Schule, Schule am Scheffelberg und Dittesschule
Oberschulen: Fucikschule, Pestalozzischule und Humboldtschule
Gymnasien: Käthe-Kollwitz-Gymnasium
Förderschulen/-zentren: Martin-von-Römer-Schule
Darüber hinaus kann sich auch das Förderzentrum Klinik- und Krankenhausschule am Heinrich-Braun Klinikum gGmbH über eine bereits durchgeführte Anbindung freuen – für die Nutzung der schnellen Internetverbindung sind lediglich noch einzelne Restarbeiten notwendig. Abschließend erfolgt der Anschluss der Sprachheilschule Anne Frank im Zuge der laufenden Bauarbeiten.
„Ein breitbandiger Internetanschluss ist ein wesentlicher Bestandteil einer zeitgemäßen Schulausstattung. Dementsprechend sind wir dankbar, dass uns die ZEV als Partner mit umfassendem Know-how bei unseren Projekten zur Seite steht. Besonders freut uns, dass die Anbindung des Clara-Wieck-Gymnasiums mit dem Start des neuen Schuljahres abgeschlossen wurde – somit können die Lehrkräfte, aber auch die Schülerinnen und Schüler von Beginn an vom schnellen Internet profitieren“, fasst Marcel Kruppa, Leiter des Amtes für Familie, Schule und Soziales der Stadt Zwickau, das gemeinsame Projekt zusammen.
Der „DigitalPakt Schule“ ist eine Initiative des Bundes zur Unterstützung der Länder und Gemeinden bei Investitionen in digitale Bildungsinfrastrukturen. Das Förderprogramm soll Schulen zu einer besseren Ausstattung verhelfen und bietet die Grundlage für flexible, interaktive Lehrmethoden und eine frühzeitige Schulung digitaler Kompetenzen.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau/ZEV

Gaga-Zwickau: OB plant Booster-Impfungen im Altenheim

Westsachsen/Zwickau.- Oberbürgermeisterin Constance Arndt (BfZ) beantwortet grundsätzlich keine Fragen zur Mitwirkung der von ihr geführten Stadt an „Corona-Impfaktionen“, weder zur Verantwortung für das Kinder-Impflager in der Zwickauer Stadthalle noch zu den unglaublichen Schilderungen über „Corona-Impfaktionen“ in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Möchte man von der Stadtchefin Details zu den Einzelheiten solcher Aktionen wissen, erhält man von ihr folgende Aussage: „Alle Fragen zur Impforganisation richten Sie bitte an die zuständigen Institutionen.“
Entgegen dieser Verlautbarung wirbt Constance Arndt auf der Internetseite der Stadt Zwickau nun erneut für die „Corona-Impfstoffe“, über deren Neben- und Langzeitwirkungen niemand seriös Auskunft geben kann. Mit einem Millionen Budget an Werbematerial wirbt die Stadtspitze zusammen mit der Bundesregierung unter anderem für die sogenannte Booster-Impfung (auch Dritt- oder Auffrischimpfung genannt), die erst in den letzten Tagen für eine Vielzahl von Todesfällen im Nachgang solcher Impfungen sorgte.
Verabreicht werden soll die experimentelle Substanz, so die Stadtspitze, nun vor allem in diversen Einrichtungen des Roten Kreuzes. Also Seniorenheimen, in denen Hochbetagte vergleichsweise leicht zu ihrem Einverständnis zu dieser Maßnahme „überzeugt“ werden können. Für die Corona-Industrie und deren Profiteure ist das Impfen von Senioren in Pflegeheimen eine lukrative Angelegenheit, zumal sich eventuelle Impfschäden und Todesfälle im Nachhinein leicht als natürliche Alterserscheinungen interpretieren lassen können.
Hierfür sei nicht einmal ein Termin nötig, schwärmt die Zwickauer Stadtspitze auf ihrer Internet-Seite. Als Illustration dient eine Grafik der Sächsischen Landesregierung, die eine glückliche Familie zeigt, zusammen mit der Losung: „Im Herbst gemeinsam weiter Spaß haben“. Dies soll offensichtlich die von vielen ersehnte Rückkehr zu normalen Zuständen suggerieren, für die lediglich die Entscheidung zur „Corona-Impfung“ notwendig sei.
Nach der schier endlosen Reihe gebrochener Zusagen seitens der Impf-Werbenden vom angeblich baldigen Ende der Corona-Maßnahmen fällt es allerdings sehr schwer, dem neuerlichen Versprechen diesmal Glauben zu schenken.
Foto: BARMER
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Montag, 20. September 2021

Spielgerät an Kita übergeben: Cabrio für kleine Sonnenscheine

Westsachsen/Werdau.-
Es war ein besonderer Moment für die Krippengruppe der integrativen Kindertagesstätte „Sonnenschein“, als Ines von Müller von der Gebäude- und Grundstücksverwaltungs- GmbH Werdau die Einrichtung auf der Brüderstraße besuchte. Denn im Gepäck hatte die Geschäftsführerin ein nigelnagelneues Cabrio aus Holz. Dieses soll ab sofort für noch mehr Abwechslung in der Spielplatzlandschaft der kleinen Werdauerinnen und Werdauer sorgen und wurde umgehend von den Kindern erobert.
Nur einen Steinwurf davon entfernt drehen aktuell noch Bagger ihre Kreise – Ein Spektakel, dass die Mädchen und Jungen in den letzten Monaten ebenfalls mit großem Interesse verfolgten. Denn die GGV Werdau hat hier einen alten Wohnblock abgerissen. Raum, auf dem in Zukunft wieder Neues entstehen kann. Auf dem Grundstück entstehen derzeit Garagen für das Wohngebiet.
„Als kleines Dankeschön für die Geduld während der Baumaßnahme hier in der direkten Nachbarschaft haben wir uns in Abstimmung mit der Einrichtungsleitung für dieses Spielgerät entschieden – offensichtlich mit Erfolg“, so Ines von Müller, die sich sehr über die Resonanz freute.
Die Gebäude- und Grundstücksverwaltungs-GmbH Werdau ist in der Pleißestadt aktuell Eigentümer von insgesamt 1.550 Wohnungen und verwaltet darüber hinaus rund 460 weitere Einheiten.
Quelle und Foto: Werbemanufaktur Werdau GmbH

Manipulierte Wahlsimulation: „Alles lief wie am Schnürchen“

Westsachsen/Zwickau.- „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben!“. Dieses Zitat wird dem einstigen SED- und DDR-Führer Walter Ulbricht zugeschrieben und verdeutlicht sehr anschaulich den Wunsch linker Demagogen nach totaler Kontrolle mit pseudo-demokratischem Anstrich. Das heutige linke Milieu hält offenkundig ebenso an Ulbrichts Devise fest, wie die Leitung der heutigen Scheffelberg-Schule (ehemals Walter-Ulbricht-Schule), in der vergangene Woche eine sogenannte U18-Wahl stattfand. Auf Vorschlag der Lehrerschaft nahmen auch neun- bis elfjährige Schulkinder teil, um „ihren“ politischen Willen zum Ausdruck bringen zu dürfen.
Wenn es das Ziel war, den Kindern die Funktionsweise des hiesigen Parteienkartells zu vermitteln, so könnte dies durchaus geglückt sein. Wenn auch auf andere Weise, als von den Organisatoren erwünscht. Hierzu einige Fakten, die von Schulleiterin Claudia Rätz (Foto oben links), die die sogenannte „Wahl“ abschließend als für die Kinder „echt cool“ bezeichnete, verschwiegen wurden:
1. Diese „Wahl“ beschränkte sich einzig auf die im Bundestag vertretenen Parteien, andere Mitbewerber wurden von vornherein mit der nicht näher begründeten Erklärung aussortiert, dies würde die Kinder überbeanspruchen.
2. Die „politische Meinungsfindung“ der Kinder wurde vorher im Frontalunterricht spielerisch diskutiert (was immer das heißen mag). Die zu diskutierenden Themenbereiche hat die Lehrerschaft festgelegt, ebenso die dazu passenden Passagen aus den jeweiligen Wahlprogrammen.
3. Externe Wahlbeobachter waren zur Stimmabgabe nicht zugelassen. Dies wurde von der Schulleitung um Claudia Rätz mit den „Corona-Maßnahmen“ begründet.
4. Medienvertretern der Westsächsischen Zeitung wurde unter fadenscheinigen Gründen der Zutritt verweigert. Vertreter staatsnaher Medien hat man hingegen ausdrücklich, auch mit Unterstützung der Zwickauer Stadtverwaltung, zur Berichterstattung vor Ort eingeladen.
5. Das vorläufige Wahlergebnis wurde von der Scheffelberg-Schule an das soziokulturelle Zentrum „Alter Gasometer“ zur Bearbeitung weitergereicht.
Die Akteure hier haben bereits Erfahrung im Zusammenhang mit mutmaßlich manipulierten Wahlen. Schon beim Ablauf der beiden vergangenen Wahlen zum sogenannten „Zwickauer Jugendbeirat“ kam es zu einer ganzen Reihe von Pannen und Mißverständnissen, die bis heute nicht aufgeklärt wurden. Bereits Stalin stellte seinerzeit für sich fest, dass es bei einer Wahl mehr um die Leute gehe, die die Stimmen zählten, als um die, die wählten.
„Es lief alles wunderbar und wie am Schnürchen“, freute sich deshalb auch Schulleiterin Claudia Rätz nach dem Ende ihrer Wahlsimulation. Sollte sie es tatsächlich ehrlich meinen mit ihrem behaupteten Anliegen, die Kinderwahl so authentisch wie möglich durchgeführt zu haben, müsste sie auch einräumen, dass diese aus obengenannten Gründen (vor allem 2. und 3.) für ungültig erklärt werden müsste.
Besonders neu ist die Idee einer solchen Schülerwahl entgegen den Behauptungen der Ausrichter allerdings nicht. Derartiges fand in Sachsen bereits vor über zehn Jahren statt. Aufgrund der Blamage, dass bei einer solchen Schülerwahl im erzgebirgischen Städtchen Lösnitz einst die NPD die absolute Mehrheit erringen konnte (gefolgt von der Linkspartei auf Platz 2), verzichtete man jedoch jahrelang auf eine Neuauflage solcher Inszenierungen. Diesmal dürfte es wenig überraschen, wenn das Ergebnis eher den Vorstellungen der Organisatoren entspricht, was, realistisch betrachtet, schon aufgrund des Mitgestaltungsraumes der Zählenden zu erwarten ist.
Fotos: FP/WSZ

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Urkundenübergabe: Brandauer und Knauer sind jetzt Ehrenkünstler

Westsachsen/Bad Elster.- Am gestrigen Sonntag wurden die beiden Künstler Klaus Maria Brandauer und Sebastian Knauer zu Ehrenkünstlern des König Albert Theaters Bad Elster ernannt. Die Urkunde dazu wurde durch Verwaltungsdirektorin Heike Schlack von der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft im Zuge ihres exklusiven Auftritts anlässlich der 21. Chursächsischen Festspiele in Bad Elster überreicht (Foto). „Mit dieser Auszeichnung möchten wir die beiden Bühnenkünstler würdigen, da Herr Brandauer durch seine Festspiellesung mit besonderer künstlerische Ausstrahlung die Wertigkeit von Musik & Poesie in der Kultur- Festspielstadt Bad Elster insgesamt stark künstlerisch bereichert“ erklärt Schlack und ergänzt: „Dazu hat Herr Knauer bereits in der Vergangenheit mit exklusiven, literarisch-musikalisch eindrucksvollen Programmen zur kulturellen Ausstrahlung unseres Hauses beigetragen. Es ist uns dabei ein Bedürfnis, beiden Persönlichkeiten damit im Namen des Theaterpublikums und ganz Bad Elsters offiziell Danke zu sagen."
Das König Albert Theater Bad Elster ist eines der prachtvollsten Hoftheater überhaupt und blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Seit den Anfängen des Theaterbetriebs gastierten in Bad Elster regelmäßig »chursächsische« Kulturpartner wie das Königliche Hoftheater Dresden (heutige Semperoper und Staatsschauspiel), die Sächsische Staatskapelle Dresden, die Hoftheater aus Altenburg und Gera, die Dresdner Philharmonie, die Landesbühnen Sachsen und viele mehr, wobei diese das Haus nachhaltig mit ihrer Repertoirevielfalt prägten. Die erstmals in der Spielzeit 2009/2010 verliehene Ehrenkünstlerschaft des Theaters erhielten außerdem u.a. die Publikumslieblinge Wolfgang Stumph, Matthias Grünert, Johannes Heesters, Rolf Hoppe, Jan Vogler, Tom Pauls, Hugo Strasser, Ute Freudenberg, Dr. Nike Wagner, Midori (USA), Heinz-Rudolf Kunze, Ute Lemper, Giora Feidman (USA), Herman van Veen (NL) und die Semperoper Dresden. Seit dem Jahr 2015 ist das König Albert Theater Bad Elster zudem ein fester Bestandteil der Europastraße der historischen Theater und somit ein wichtiger kulturtouristischer Leuchtturm Mitteldeutschlands. Aufgrund des herausragenden, ganzjährigen Spielplanes ist das König Albert Theater heute zur bedeutendsten Veranstaltungsstätte der Region avanciert, welche dem Kulturleben des Vogtlandes, Sachsens sowie der Euregio Egrensis entscheidende Impulse verleiht.

Sonntag, 19. September 2021

Gaga-Zwickau: OB planzt Bäumchen zu Ehren eines SED-Funktionärs

Westsachsen/Zwickau.- Es ist an Absurdität kaum mehr zu übertreffen: Die Zwickauer Stadtspitze hofiert den ehemaligen SED Kreissekretär und späteren Finanzbürgermeister Bernd Meyer (SED/PDS/Linkspartei/DIE LINKE) und pflanzt ihm zu Ehren ein Bäumchen am Schwanenteich.
Reiner Rucks, ein ehemaliger Parteigenosse Meyers, wundert sich: „Wofür bekommt der Mann ein Denkmal gesetzt? Dafür, dass er es geschafft hat, sich nach der Wende praktisch nahtlos von einem hoch dotierten Posten zum nächsten zu hangeln? Ich würde es verstehen, wenn er in ehrenamtlicher Tätigkeit großes für die Stadt vollbracht hätte. Aber unter den bekannten historischen Gesichtspunkten und dafür, dass er für seine jetzt so hoch gelobte Tätigkeit fürstlich entlohnt wurde, ist dieser Personenkult einfach unverschämt. Angesichts der Pandemie hätten alle Helfer im Ehrenamt einen Baum mit Gedenktafel verdient.“
Rucks, der Ende der 1980er Jahre in der Zwickauer SED Kreisleitung direkt mit Meyer zu tun hatte, weist unter anderem auf die im Laufe der vergangenen 30 Jahre aufgelaufenen Fehlleistungen des zuletzt als Finanzbürgermeister tätigen LINKEN-Politikers hin. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Gebäude- und Grundstücksgesellschaft Zwickau mbH (GGZ) ist er verantwortlich für den Verkauf des „Zwickauer Tafelsilbers“ (3000 Immobilien) an die GAGFAH. Mit dem Erlös von knapp 100 Millionen Euro wurden zunächst die von Meyer in seiner Funktion als Finanzbürgermeister verursachten Schulden getilgt, später dann der Bau der „Glück Auf Schwimmhalle“ mit finanziert. In diesem Zusammenhang kritisiert Reiner Rucks: „Das war seine schlechteste Leistung. Dafür hätte ich ihm maximal eine Trauerweide gepflanzt. Der Verkauf des Städtischen Wohneigentums war eine ,Glanzleistung' der Linken unter Führung von Bernd Meyer (Ironie).“
Meyers vorerst letzter Coup als Finanzbürgermeister und GGZ-Aufsichtsrat war der Abkauf des Sparkassengebäudes. Hier wollte die Stadtspitze unter Leitung der ehemaligen Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) das Stadtarchiv unterbringen. Die Verquickung zwischen der Sparkasse Zwickau als Anstalt des öffentlichen Rechts, der GGZ als stadteigene Wohnungsgesellschaft und den Machthabern im Zwickauer Rathaus wurde hier allzu offensichtlich. Zumal es nach wie vor erhebliche Bedenken von Fachleuten bezüglich der Eignung des Gebäudes als Stadtarchiv gibt. In einer teils hitzig geführten Stadtrats-Debatte hatten deshalb vor allem CDU-Vertreter das Vorhaben abgelehnt – aus statischen und finanziellen Gründen sowie wegen einer zu geringen Kapazität und mangelndem Brandschutz. Der damals noch amtierende Finanzbürgermeister Bernd Meyer (LINKE) widersprach in allen Punkten. 2024 soll das neue Archiv fertig sein.
Hier entscheidet also ein ehemaliger SED Kreissekretär, der unter anderem Vorgesetzter und damit weisungsbefugt gegenüber der Stasi war, mehr als 30 Jahre nach der politischen Wende, trotz Kenntnis der Sachlage aus rein eigennützigen Gründen und weil er es aufgrund seiner Machtposition kann, entgegen aller vernünftigen Argumente. Reiner Rucks meint: „Zwickau verdient ein Archiv als rechtlich administratives soziales Gewissen, das dieses Attribut wert ist. Das Sparkassengebäude ist dafür denkbar ungeeignet.“

Auf dem Foto oben von links: Bernd Meyer (LINKE), Ex-OBin Pia Findeiß (SPD), OBin Constance Arndt (BfZ) bei der Einweihung des Bäumchens und der Gedenktafel.

Weiterführende Literatur zum Thema gibt es von Dr. Edmund Käbisch: „Lange Schatten meiner Stasibearbeiter“ und „Der letzte SED-Kreissekretär wird zum Phönix – Bernd Meyer“ unter www.dr-kaebisch.de und von Reiner Rucks: „Wer vorwärts will, sollte rückwärts schauen“ bei Amazon

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Samstag, 18. September 2021

Ein Bild, das Bände spricht: Zwickau bedankt sich bei der Kanzlerin


Originalgetreue Klassiker: The Johnny Cash Show kommt nach Werdau

Westsachsen/Werdau.-
Es ist unglaublich, aber wahr: Johnny Cash ist wieder da! Die Legende des „Man in Black“ lebt in den CASHBAGS weiter, dem wahrhaftigsten Johnny Cash Revival der Welt um US-Sänger Robert Tyson.
Nichts wird hier 1:1 kopiert und trotzdem ist alles echt, live und wie damals. Fans dieser Musik und dieser Epoche müssen das erlebt haben! Die von dem Dresdner Musiker und Cash-Spezialisten Stephan Ckoehler mit viel Liebe zum Detail konzipierte „HELLO, WE'RE THE CASHBAGS * THE JOHNNY CASH SHOW“ orientiert sich in Klang, Erscheinungs- und Bühnenbild an den weltberühmten Auftritten im kalifornischen San Quentin-Gefängnis, aus denen 1969 mit „At San Quentin“ das vielleicht beste Live-Album aller Zeiten hervorging, und liefert originalgetreu alle Klassiker von „I Walk the Line“, über „Ring of Fire“ und „Jackson“ bis hin zu „Hurt“ im Rahmen einer mitreißenden zweistündigen Live-Show, angelehnt an die historischen Konzerte mit musikalischen Gästen wie „June Carter Cash“ und „Carl Perkins“. Songs der Spätphase „American Recordings“ werden in einem speziellen Akustikteil zelebriert.
Die Rolle des Johnny Cash wird von dem gebürtigen US-Amerikaner Robert Tyson verkörpert, der seinem Vorbild stimmlich und äußerlich so verblüffend Nahe kommt, dass man glaubt, das Original vor sich zu haben. Neben Robert Tyson brilliert die aus Coburg stammende Sängerin Valeska Kunath als June Carter Cash und der Australier Josh Angus als Rockabilly-Pionier Carl Perkins („Blue Suede Shoes“).

Donnerstag, 16. September 2021

Neue Ausstellung: Zander, Likörelle & Ottifanten in der Kunstwandelhalle

Westsachsen/Bad Elster.-
Am vergangenen Sonntag wurde anlässlich der 21. Chursächsischen Festspiele in Bad Elster unter großem Interesse und in Anwesenheit von Publikumsliebling Frank Zander die neue Ausstellung „Zander, Likörelle & Ottifanten“ mit ausgewählten Arbeiten großer Künstlerpersönlichkeiten eröffnet. Die Ausstellung als Kooperation der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH (CVG) und der Walentowski Galerien zeigt in der KunstWandelhalle Bad Elster neben den „echten Zandern“ auch „panische Likörelle“ des großen Udo Lindenberg oder Szenen aus dem „Ottifanten“-Universum des Kultkomödianten Otto Waalkes sowie Malerei von Schauspiellegende Armin Mueller-Stahl.
Ein großer Anteil der Werkschau gilt dabei den Arbeiten von Frank Zander. Er ist studierter Grafiker und meistert die Malerei mit einem Feingefühl der Farben und Formen. Mit scheinbarer Leichtigkeit und Hingabe fertigt er bereits seit vielen Jahren Acryl- und Ölbilder und bringt seine Zander-typischen, verrückten und skurrilen Fische auf die Leinwand. „Die Bilder sind fröhlich bunt, frech und mit viel Humor beflügelt und zeugen auch von persönlichen Blickwinkeln und Sichtweisen des Künstlers“, erklärt Ute Gallert als Projektkoordinatorin der gesamtverantwortlichen CVG und ergänzt: „Unsere Ausstellung zeigt jedoch nicht nur seine Zander, sondern auch seine besonderen Portraitmalereien, die Weltstars wie Prince, Freddie Mercury oder Paul McCartney abbilden.“
Das bildgewaltige Arrangement der Gesamtausstellung zeugt so in seiner Fülle von der Kreativität verschiedenster Künstlerpersönlichkeiten. Diese wirklich sehenswerte und farbenfrohe Ausstellung kann nun bis zum 28. November jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 14.00 bis 17.30 Uhr sowie an den Wochenenden und an den Feiertagen zusätzlich von 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen in der KunstWandelhalle Bad Elster inmitten der Königlichen Anlagen besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Infos: 037437/ 53 900 | www.kunstwandelhalle.de

Dienstag, 14. September 2021

Eltern wehren sich: Kinder-Impflager stößt auf wenig Resonanz

Westsachsen/Zwickau.-
Bis vor kurzem galt die Zwickauer Stadthalle als Ort für Kunst und Kultur. Nähert man sich in diesen Tagen jedoch dem Schedewitzer Zweckbau, erinnert wenig an die ursprüngliche Bestimmung des Gebäudes. Bauzäune umgrenzen das Areal rund um die Stadthalle, an den Eingängen patrouillieren schwarz uniformierte Sicherheitskräfte, großflächige Banner teilen dem Besucher mit, dass er sich hier im sogenannten „Impfzentrum“ befindet. Eine sehr umfangreiche Hausordnung weist darauf hin, welches Verhalten und welche Gegenstände hier genehmigt und was alles verboten ist.
Seitdem nach Protesten von Eltern beschlossen wurde, die äußerst umstrittene „Corona-Schutzimpfung“ für Kinder ab zwölf Jahren doch nicht an Zwickauer Schulen durchzuführen, hat man das Geschehen hierher verlegt. Die Zwickauer Stadthalle dient nun als Impflager, in dem unerforschte Substanzen, über deren mögliche Langzeitwirkung nur spekuliert werden kann, Kindern ab zwölf Jahren gespritzt werden sollen.
Am vergangenen Montag, dem sogenannten „Kinder-Impfstart“, wurde dieses Angebot jedoch kaum wahrgenommen. Trotz massiver Werbung sind bis dato nur wenige Eltern bereit, ihre Kinder diesem Experiment auszuliefern. Zwar wird man von offizieller Seite her nicht müde, die „Freiwilligkeit“ immer wieder zu betonen, die angekündigten Repressionen gegen Ungeimpfte sprechen hingegen eine gänzlich andere Sprache. Zeitgleich zu den geplanten staatlichen Repressalien (Gewalt und Machtmissbrauch), die Kritiker als Erpressung bezeichnen, haben die beteiligten Pharma-Giganten bereits „Corona-Impfstoffe“ für Kinder ab fünf Jahren in Aussicht gestellt. Doch auch bei dieser Untergrenze soll es nicht bleiben.
Die Initiative „Eltern stehen auf“ äußerte sich gegenüber der Westsächsischen Zeitung wie folgt zum Impfstart in der Zwickauer Stadthalle: „Wir sind heilfroh zu sehen, dass das sogenannte Impfangebot für Kinder bisher gottseidank auf nur geringe Resonanz stößt. Den meisten Eltern dürfte wohl klar sein, dass es vollkommen unverantwortlich ist, ihren Kindern Stoffe zu verabreichen, über deren Langzeitwirkungen keiner seriös Auskunft geben kann. Die nur per Notfallzulassung auf den Markt geworfen wurden, zumal die Zielgruppe der Kinder auch zu keinem Zeitpunkt von der sogenannten Pandemie betroffen war.“
Die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constanze Arndt (parteilos) verweigert indes die Beantwortung jeglicher Fragen zur Mitwirkung und Mitverantwortung an den geplanten „Kinder-Impfungen“. Während Rathaussprecher Mathias Merz sich kürzlich darüber empörte, die Proteste von Eltern würden zu „Verunsicherung“ führen und Finanzbürgermeister Sebastian Lasch (SPD) dem Sender Westsachen TV gegenüber ohne jegliche Begründung die Behauptung aufstellte, „es gehe nur mit Impfen“, scheint Constanze Arndt die Angelegenheit aussitzen zu wollen. Bei der sich weiter verschärfenden Diskussion um Zwangsimpfungen und Zwangsmaßnahmen dürfte es allerdings sehr fraglich sein, ob diese Vogel-Strauß-Politik von Erfolg gekrönt sein wird.

Für unsere tägliche Sicherheit: Grundsteinlegung in Marienthal

Westsachsen/Zwickau.-
Am vergangenen Montag war es so weit. Nach 18jähriger Planung konnte endlich der Grundstein für das neue Feuerwehr-Gebäude im Zwickauer Stadtteil Marienthal gelegt werden. Es wird in der Hoferstraße, in Nähe des Kaufland-Areals, entstehen. Die Freude über dieses längst überfällige Ereignis war den anwesenden Kameraden der örtlichen Feuerwehr, die für die feierliche Zeremonie Aufstellung genommen hatten (Foto), deutlich ins Gesicht geschrieben. Vor allem für Stadtrat Lutz Reinhold (Bürger für Zwickau) war der gestrige Tag ein lang ersehnter Erfolg, für den der langjährige Feuerwehrmann viele Jahre hat kämpfen müssen.
Trotz einiger budgetbedingter Einschränkungen soll der neue Feuerwehrstützpunkt in Zukunft für ein größeres Maß an Sicherheit in Zwickau sorgen. Auch wegen des Neubaus des Großgefängnisses, welches schon bald wenige hundert Meter entfernt in Betrieb gehen soll, sei dies notwendig, betonte Oberbürgermeisterin Constanze Arndt (parteilos), die bei der Zeremonie neben einigen anderen Regionalpolitikern anwesend war, während ihrer kurzen Ansprache. Die Oberbürgermeisterin vermied dabei den Begriff „Groß-Gefängnis“. Sie sprach von einer „Einrichtung der Justiz“.
Die jungen und alten Kameraden der Feuerwehr blicken jetzt wieder mit großer Zuversicht in die Zukunft. Hoffnung versprühte auch die Anwesenheit des örtlichen Nachwuchses, der sich an der Versenkung einer Zeitkapsel mit aktuellen Utensilien beteiligte (Foto unten), die im Anschluss im Fundament einbetoniert wurde. Auf den feierlichen Akt folgte ein kleiner Sektempfang, den die Kameraden in Eigenregie für die anwesenden Gäste organisiert hatten. Für Zwickau, und speziell für den Stadtteil Marienthal, bedeutet das neue Objekt einen großen Zugewinn an Sicherheit und Lebensqualität. Es bleibt zu hoffen, dass unseren örtlichen Feuerwehrleuten auch weiterhin Respekt und Dankbarkeit entgegengebracht werden möge für ihren täglichen Einsatz zu unser aller Wohl.

Max-Pechstein-Förderpreis 2021: Sonderausstellung ab 2. Oktober

Westsachsen/Zwickau.- Seit 2014 betreibt die Stadt Zwickau für ihren berühmten Expressionisten Max Pechstein (1881-1955) in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU ein eigenes Museum. Aber nicht nur ein eigener Ausstellungsbereich ist dem Künstler gewidmet, sondern auch der nach ihm benannte Kunstpreis der Stadt Zwickau, welcher in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal vergeben wird. Der Förderpreis ist mit einer Summe von 5.000 Euro dotiert, wobei zusätzlich ein Stipendium von 3.000 Euro an einen zweiten Kandidaten ausgelobt wird. Viele der früheren Förderpreisträger und Kandidaten haben sich heute im internationalen Kunstgeschehen etabliert (Tilo Schulz, Manfred Pernice, Jens Haaning, Laura Horelli, Florian Hecker, Jonathan Meese, Luka Fineisen, Jaqueline Jurt, Annika Kahrs, Henrike Naumann).
1947 hat bereits Max Pechstein dafür plädiert, Künstler am Anfang ihrer Laufbahn zu fördern, indem er dem ersten Zwickauer Kunstpreis seinen Namen gab. Der Max-Pechstein-Preis konnte so bis 1962 vergeben werden. Erst nach der politischen Wende wurde an die ursprüngliche Intention des Förderpreises angeknüpft. Seither hat er sich im Wechsel mit dem Ehrenpreis immer mehr in der deutschen Kunstlandschaft etabliert und ist für die bisherigen Preisträger ein wichtiges Ereignis ihrer künstlerischen Karriere geworden.
Zum zehnten Mal seit 1995 stellen junge Künstlerinnen und Künstler in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum aktuelle Positionen der Gegenwartskunst zur Diskussion. Mit dem Förderpreis und dem zusätzlich seit 2003 ausgelobten Stipendium setzt die Stadt Zwickau die von Max Pechstein begründete Tradition fort und bietet der jungen zeitgenössischen Kunst ein aktuelles Forum, ganz im Sinne des großen Expressionisten.
Von anerkannten, mit zeitgenössischer Kunst vertrauten Kuratoren wurden für den Preis fünf Künstler nominiert, die ihre Arbeiten in einer Ausstellung vom 2. Oktober 2021 bis 9. Januar 2022 in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum präsentieren: Maja Behrmann, lebt und arbeitet in Leipzig; Anna Ehrenstein, lebt und arbeitet in Berlin; Wolfgang Günther, lebt und arbeitet in Berlin; Jumana Manna, lebt und arbeitet in Berlin; Irène Mélix, lebt und arbeitet in Dresden.
Vorgeschlagene Künstler und ihre Nominatoren:
• Maja Behrmann, Prof. Jana Gunstheimer, Bauhaus-Universität Weimar
• Anna Ehrenstein, Daniel Niggemann, Freier Kurator, Leipzig
• Wolfgang Günther, Dr. Jörg Daur, Museum Wiesbaden
• Jumana Manna, Lisa Marei Schmidt, Brücke-Museum, Berlin
• Irène Mélix, Silke Wagler, Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Die Jury, die in ihrer Sitzung am 28. September 2021 anhand der eingereichten Arbeiten den Kandidaten für den Förderpreis auswählt, besteht aus:
• Dr. Jenny Graser, Kupferstichkabinett Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz
• Erik Stephan, Kunstsammlungen Jena
• Dr. Jeannette Stoschek, Museum der bildenden Künste Leipzig
• Constance Arndt, Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau
• Christian Siegel, Stadtrat der Stadt Zwickau
• Dr. Michael Löffler, Kulturamtsleiter der Stadt Zwickau
• Dr. Petra Lewey, Leiterin KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum
Die Ausstellung ist vom 2. Oktober 2021 bis zum 9. Januar 2022 zu sehen. Die Preisverleihung selbst findet bereits am Freitag, 1. Oktober um 18 Uhr statt.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Theater-Tipp der Woche: Festspiel-Feuerfest mit Harlekin

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Bundeswahlsonntag, den 26. September präsentiert das Chursächsische Salonorchester als Konzertpremiere im König Albert Theater um 19.00 Uhr »Die große Gala der Salonmusik«. Freuen kann sich das Publikum auf eine illustre Auswahl von Salonmusik der Gründerzeit: Neben Klassikern wie der Ouvertüre zu »Die schöne Helena« (Offenbach) oder Emile Waldteufels »Schlittschuhläufer« überraschen Sie dabei auch Strauß-Kompositionen wie die »Feuerfest-Polka« oder der den Wiener Technikstudenten gewidmete »Accelerationen-Walzer«. Die Romanze des in den Gründerjahren in Leipzig wirkenden Kapellmeisters Johan Svendsen oder die Serenade aus dem Ballett »Die Millionen des Harlekin« als Evergreen jener Zeit werden den Esprit dieser Epoche an diesem Abend salonfähig machen! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Montag, 13. September 2021

Gesetze und Moral: Was sind sie der Oberbürgermeisterin wert?

Westsachsen/Zwickau.-
In der vergangenen Woche sorgte ein Plakat der Rechtsaußen-Partei „Der dritte Weg“ mit der Aufschrift „HÄNGT DIE GRÜNEN!“ für Aufsehen (Foto oben). Obwohl der Zusatz „Macht unsere nationalrevolutionäre Bewegung durch Plakatwerbung in unseren Parteifarben in Stadt und Land bekannt!“ deutlich auf dem Plakat zu lesen ist, wurde der erste Teil von Wolfgang Wetzel (GRÜNE/MdB) als Mordaufruf gewertet. Ein Sturm der Entrüstung, vor allem aus dem linken Milieu, folgte. Die Zwickauer Staatsanwaltschaft erkannte hingegen keinen Grund zu Ermittlungen. Trotzdem verbot Zwickaus Oberbürgermeisterin Constanze Arndt (parteilos) kurzerhand die Plakate und befahl deren Abnahme. Eine Stellungnahme der Eigentümer der Plakate holte sie dafür nicht ein.
Dies ist kein unproblematischer Schritt, denn Arndt greift damit aktiv in einen laufenden Bundestagswahlkampf ein. Auf Nachfrage des RechercheTeams der Westsächsischen Zeitung äußerte sich die Zwickauer Oberbürgermeisterin wie folgt: „Die Inhalte dieser Plakate sind grenzüberschreitend und tragen nicht zu einer demokratischen Debattenkultur bei.“ Auf die Frage, ob nach diesem Präzedenzfall in Zukunft Grund zu der Befürchtung bestehen könnte, dass auch Plakate anderer politischer Akteure nach Gutdünken der Zwickauer Stadtverwaltung abgehängt werden könnten, antwortete Arndt: „Das wird nicht durch das Gutdünken einzelner Personen geregelt, sondern durch Gesetze und Moral - die für alle gelten und verbindlich sind.“ Über diese Wertvorstellungen der Stadtspitze berichtete die WSZ bereits mehrfach. Zum Beispiel hier beim Thema Sparkasse.
Ob die Oberbürgermeisterin ihren eigenen hohen Grundsätzen gerecht wird, wird sich in den kommenden Tagen erneut zeigen. Die Linksaußen-Partei „Die PARTEI“ hat nämlich im Zwickauer Stadtgebiet ebenfalls Plakate aufgehängt, die als Mordaufruf interpretiert werden könnten (Foto unten). Der Sturm der Entrüstung darüber blieb bisher aus, ebenso wie eine weitere Verbotsverfügung aus dem Zwickauer Rathaus.

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Sonntag, 12. September 2021

Direktorin Ast unter Beobachtung: Kontrollzwang oder politisches Kalkül?

Westsachsen/Zwickau.-
„Wehe, ich lese darüber etwas im Internet!“, faucht die Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast (Foto) vor einer öffentlichen Verhandlung die beiden anwesenden Journalisten der Westsächsischen Zeitung (WSZ) an. „Ich dulde keine Tonaufnahmen und mitgeschrieben wird hier auch nichts!“. Wütend fügt sie noch hinzu, dass sie ein Ordnungs-widrigkeitsverfahren einleiten würde, weil sie in der Online-Ausgabe mit Namen im Impressum stünde. Neben einigen anderen Richtern und sogar dem ehemaligen Justizminister wäre sie in mehreren Artikeln veröffentlicht. Zuvor hatte die WSZ beantragt, die Verhandlung im Wortlaut aufzeichnen zu können. Ast lehnte dies kategorisch ab, nachdem sie den schriftlichen Antrag auf digitale Prozessbeob-achtung laut vorgelesen hatte.
Dabei hat die Forderung nach wort-wörtlicher Aufnahme von Gerichtsprozessen einen ernsten Hintergrund. Weil in der Vergangenheit, gerade am Zwickauer Amtsgericht, immer wieder Protokolle unvollständig waren, ganz fehlten oder falsch wieder gegeben wurden, drängt nicht nur unsere Zeitung seit geraumer Zeit auf dieses probate Mittel zur Manipulationsverhinderung. Selbst die Bundesjustiz-ministerin, Christine Lambrecht, spricht sich inzwischen für die digitale Aufzeichnung im Gerichtssaal aus. Nur in Zwickau wehrt man sich nach wie vor vehement dagegen, und das aus gutem Grund.
Zu Beginn der Verhandlung, bei der es um den Vorwurf gegen einen Zwickauer Arzt ging, er habe gegen Corona-Schutzbestimmungen verstoßen, erlaubte die Verhandlungsführerin zunächst dem Rechtsanwalt des Angeklagten, seine Corona-Maske abzusetzen. Sie selbst trug ebenfalls keinen „Mund-Nasenschutz“, wie der Maulkorb im Fachjargon heißt, ihre Protokollführerin ebenfalls nicht. Den anwesenden Prozessbeobachtern blieb die Abnahme desselben hingegen strengstens untersagt. Eine Machtdemonstration, die durchschaubarer kaum sein konnte. Dass die unter dem Verdacht der Urkundenfälschung und Anstiftung zur Rechtsbeugung stehende Frau unter Kontrollzwängen leidet, war auch an diesem Tag wieder deutlich zu erkennen. So wies sie Ihre Protokollantin an, einen Stuhl für die erste Zeugin bereit zu stellen. Mehrmals ließ sie das Sitzmöbel hin- und herrücken, bis es nach ihren Vorstellungen perfekt im Saal stand. Eine Aktion, die bei den Zuschauern für Verwunderung sorgte.
Nach der Beweisaufnahme und Zeugenbefragung stellte sich heraus, dass sich die beiden Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes, die aufgrund einer anonymen Anzeige im März 2021 unangemeldet in der Praxis des Arztes auftauchten, geirrt hatten. Angeblich hätte es keine Abstandsmarkierung am Boden und keine Plexiglasscheibe am Tresen gegeben. Mehrere Fotos und die Aussage der Sprechstundenhilfe bewiesen das Gegenteil. Schlussendlich konnte dem Arzt nur nachgewiesen werden, dass er während des Aufenthaltes innerhalb seiner Praxisräume keine Corona-Maske trug. Patienten waren zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend. Es bestand also keinerlei Ansteckungsgefahr.
Über den Grund der anonymen Anzeige kann nur spekuliert werden. Ein politisches Motiv wird nicht ausgeschlossen, da es sich bei dem Beschuldigten um Dr. Christoph Heinritz-Bechtel (Foto) handelt, der zur Bundestagswahl als Kandidat für dieBasis antritt. Möglicherweise ist er den etablierten Parteien ein Dorn im Auge und soll deshalb diskreditiert werden. Naheliegend wäre auch ein Interesse der Gerichtsdirektorin selbst, die eine Parteifreundin des ebenfalls an der Bundestagswahl teilnehmenden CDU-Kandidaten Carsten Körber ist.
Wie darüber hinaus aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren ist, hat Eva-Maria Ast die Eigenart, sämtliche Rechtsanwälte der Region regelmäßig telefonisch zu kontaktieren. Dabei interessiert sie sich vordergründig für das Wohlergehen der jeweils Angerufenen. Im Laufe der Gespräche wird jedoch oft klar, was sie eigentlich will: Informationen abgreifen, die ihr bei dem einen oder anderen Prozess von Nutzen sein könnten. So etwas nennt man nicht nur in Fachkreisen „illegale Absprachen“.
Zu guter Letzt noch ein Wort zur Pressefreiheit: Da Frau Ast nach wie vor der Meinung ist, sie könne nach Gutdünken bestimmen, wer anlässlich einer öffentlichen Verhandlung in „ihrem“ Gerichtssaal mitschreiben darf, sei an dieser Stelle gesagt, dass die Journalisten des RechercheTeams der Westsächsischen Zeitung sich nicht bevormunden lassen. Auch nicht von einer vermeintlich allmächtigen Gerichtsdirektorin. Wir werden das Verhalten aller Juristen, gerade hier in Zwickau, weiterhin sehr aufmerksam beobachten.

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Freitag, 10. September 2021

Tage der Industriekultur: Tiefe Einbicke in die Sächsische Geschichte

Westsachsen/Chemnitz/Zwickau.-
Am 17. und 18. September steht in der Region Chemnitz-Zwickau erneut alles im Zeichen der Tage der Industriekultur, von gestern, heute und morgen. Nach der Spätschicht am Freitag bündelt der 2. Zeitsprungtag 2021 am Samstag, den 18. September das Erbe Westsachsens in einer Vielzahl von Aktionen.
19 kulturelle Einrichtungen und Museen bieten Zeitsprünge in Vergangenes, zeigen derzeitigen Industriestandard oder Ausblicke in die Zukunft. Bei zwei besonderen Stadtführungen erfährt man Interessantes über die in der Tourismusregion Zwickau gelegenen Orte.
Sportlich startet die Stadt Zwickau mit den Priesterhäusern in den Zeitsprungtag. Eine Ausstellung zeigt die Wiege des Wildwasserslaloms in Zwickau. Im Rahmen des Sommersalons stellen in der Galerie am Domhof KünstlerInnen des Kunstverein Zwickau e.V. ihre neuesten Werke aus. Ein Besuch in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU ist immer ein besonderes Erlebnis.
Bei TextilSprüngen mit den Sommer- und Bademoden im Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal (Foto) oder mit Fingerspitzengefühl bei Maschinenpower im Esche-Museum Limbach-Oberfrohna wird das textile Erbe der Region anschaulich gezeigt.
Quer durch alle Zeitzonen führt die kleine Weltreise in der Miniwelt Lichtenstein. Die Paläste der Industriekultur – die Schlösser des Zeitsprunglandes – laden zu verschiedenen Zeitreisen in die Geschichte der Adelshäuser ein.
Im Schloss Wolkenburg fühlt man sich wie zu Gast beim Grafen von Einsiedel, im Motorradmuseum Schloss Augustusburg gibt es Kurzführungen durch eine der bedeutendsten Motorradsammlungen Europas.
Das August Horch Museum in Zwickau lädt zum „Tag der offenen AutoTür“ und lässt sich bei den Autos unter die Motorhauben schauen. Ebenfalls glänzende Oldtimer können Besucher im Oldtimermuseum Culitzsch bestaunen und mit dem URAL LKW im Gelände selbst fahren. Das Stellwerk Wechselburg zeigt die Funktionsweise der 1902 errichteten Anlage. Kleiner, doch nicht weniger spannend, wartet die Modellbahnwelt Waldenburg mit einer Zeitreise durch die Welten auf. Die Stadt Lichtenstein lädt im Daetz-Centrum zu einer Reise in die Zeit ein, in der unsere heutige Mobilität noch ein Zukunftstraum und jedes neue Fahrzeug ein Experiment war. „Vom Feuerzeug zum Radio“ – 50 Jahre Industriegeschichte“ – unter diesem Titel zeigt Stern-Radio Rochlitz wieder seine Schätzchen. Kleine Gäste können im Haus der Entdecker in Reinsdorf wieder staunen, forschen und Brettspiele aus Oma´s Zeiten ausprobieren. Wer anschließend noch weiter in Reinsdorf bleiben möchte, ist herzlich ins Heimat- und Bergbaumuseum Reinsdorf eingeladen, um die Sonderausstellung zur Zwickauer Bergbaugeschichte „Das schwarz Gold“ zu erleben. Die einst schönste Dorfkirche Sachsens, die Matthäuskirche Bockwa, ein Kleinod sakraler Baukunst öffnet ihre Türen.
Lecker wird es in der Brauerei Vielau, die an diesem Tag einen Einblick in die Bierherstellung von vor 100 Jahren gibt und zum gemeinsamen Anstoßen einlädt. Die Tourist Information Zwickau lädt zu einer Schnuppertour durch die Zwickauer Altstadt ein und in Crimmitschau lädt der Nachtwächter auf den Spuren dunkler Geheimnisse zu einem Spaziergang durch die Innenstadt ein.
Bereits vorfristig am Freitag, den 17. September starten die Schlösser Glauchau mit einer Podiumsdiskussion in den Zeitsprungtag. Bei der Tagung des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde startet Diskussion zum Interesse der Öffentlichkeit an Schlössern und Burgen, umrahmt von historischer Musik des 18. Jahrhunderts.
Quelle und Foto: Zeitsprungland

Donnerstag, 9. September 2021

Bienenpopulation: Paracelsus Klinik will dem Rückgang entgegen wirken

Westsachsen/Bad Elster.- Seit diesem Jahr stellt die Außenanlage der Paracelsus Klinik am Schillergarten das neue Zuhause für 50.000 kleine, geflügelte und fleißige Mitarbeiter. Die Paracelsus Klinik ist neue Heimat eines Bienenvolkes mit rund 50.000 Bienen. In Zusammenarbeit mit der Jens Ebert AG aus Hirschfeld trägt die Klinik nun im Rahmen der Kampagne „Die Firmenbiene“ mit einem neuen Bienenvolk ihren ganz besonderen Anteil zum Naturschutz bei und übernimmt ökologische Verantwortung für zukünftige Generationen. „Fleiß, Ordnung, perfektes Zeitmanagement, Kommunikationsstärke und ein hoher Sinn für Wirtschaftlichkeit zeichnen Ihre neuen Mitarbeiter aus“, gibt Jens Ebert den Klinikverantwortlichen mit auf den Weg.
Der Erhalt der Bienenpopulation ist nicht nur in Deutschland ein äußerst wichtiges Thema. Weltweit geht der Bestand an Bienen in den letzten Jahren zurück. Gründe dafür sind vielfältig. Moderne Landwirtschaft mit Monokulturen und der Einsatz von Pestiziden in der Agrarwirtschaft, der zunehmende Klimawandel sowie Viren und Krankheitserreger wie die Varroamilbe führen vermehrt zum Bienensterben. Auch zu gepflegte grüne Gärten ohne Blumen oder nur mit Zierpflanzen bestückt bieten unseren Bienen keine Nahrung.
Dabei nehmen gerade die Wild- und Honigbienen eine entscheidende Rolle in unseren Ökosystemen und unserem täglichen Leben ein. Sie beeinflussen durch ihre Schlüsselrolle nicht nur die Artenvielfalt in der Natur, sondern bilden auch die Voraussetzung für einen großen Teil unserer Nahrung, denn die Bestäubung heimischer Kultur- und Wildpflanzen erfolgt zu 80 % durch die fleißige Biene. Deshalb sieht auch der Weltbiodiversitätsrat im Rückgang der Bienenpopulation eine erhebliche Bedrohung für die Ernährungssicherheit der Menschen.
Um diesem Problem entgegenzuwirken und sich gleichzeitig für mehr Nachhaltigkeit und Naturnähe einzusetzen, entschied sich die Paracelsus Klinik am Schillergarten Bad Elster für die Aufstellung eines Bienenstocks. Zu finden ist die sogenannte „Beute“, die aus drei gestapelten Holz-Zargen besteht, auf der Grünfläche unterhalb des Besucherparkplatzes. Jährlich bis zu 15 Betreuungstermine der Jens Ebert AG laden sowohl die Patienten und Besucher als auch die Mitarbeiter der Paracelsus Klinik am Schillergarten auf ein ganz besonderes und informatives Erlebnis ein. Doch das Bienenvolk bietet noch viel mehr. Pro Saison werden rund 20 kg Honig in der Beute produziert.
Es ist so einfach dem Rückgang der Bienenpopulation entgegen zu wirken. Mit dieser Kampagne „Die Firmenbiene“ wird ein Bienenvolk gemietet. Die Firma stellt den Lebensraum für die Bienen und die Imker der Jens Ebert AG kümmern sich das ganze Jahr komplett um die Betreuung. Egal ob das Aufstellen der Beute, die regelmäßige Pflege, Klärungen und Beantragung von rechtlichen Angelegenheiten wie die Anmeldung beim Veterinäramt, die Honigernte und die Abfüllung des Honigs. Professionell geerntet und abgefüllt, versüßt der regionale, naturbelassene Honig der fleißigen Bienen den Klinikalltag. „Ein Engagement für Bienenschutz kommt der Natur und Gesellschaft zugute", erklärt Jens Ebert.
Was kann jeder von uns für die Bienen tun?
Wer einen Garten hat, kann bienenfreundliche Blumen säen, so wird der Rasen durch Wildblumen zu einer bunten Bienenweide. Auch auf dem Balkon bieten bienenfreundliche Pflanzen den kleinen fleißigen Insekten Nahrung. Der Kauf von regionalem Honig beim Imker, entlastet die Umwelt, indem lange Transportwege vermieden werden. Auch wer im heimischen Garten auf die Verwendung von Pestiziden, Herbiziden und Bioziden verzichtet und stattdessen Nistmöglichkeiten für Wildbienen schafft, schont die Umwelt. Und wer bienenfreundliche saisonale Lebensmittel aus regionaler ökologischer Landwirtschaft bevorzugt, trägt durch solch bewusstes Einkaufen zum Naturschutz bei.
Quelle und Foto: Paracelsus Klinikum Sachsen

30 Jahre später: Erzieherinnen betreuen Nachwuchs ihrer Schützlinge

Westsachsen/Werdau.-
Die Kita „Kinderland“ feierte am vergangenen Freitag ihren runden Geburtstag und lud neben den Vertretern der Trägerschaft der Johanniter-Unfall-Hilfe und weiteren auch Oberbürgermeister Sören Kristensen zum Fest ein. Selbst für die Kids war dieses Ereignis eine Überraschung. Es wurde gesungen, gespielt, genascht und gelacht. Zum Jubiläum wurden auch Eltern eingeladen, die diesen Kindergarten selbst in ihrer Kindheit besuchten und nun den eigenen Nachwuchs auch dort tagsüber in Obhut geben.
Welche Mutter kann schon von sich behaupten, dass das eigene Kind dreißig Jahre später in den selben Kindergarten gehen würde, wie man selber? Aber nicht nur das – welches Kind kann denn schon von sich behaupten, von der selben Erzieherin umsorgt und betreut zu werden wie einst die Mutter oder der Vater? Nun Karolin Sobe, Sabrina Kloss und ihre beiden Töchter Clara und Amelie können das. Dass zwischen beiden „Besuchen“ dreißig Jahre liegen, ist für die Mütter und auch die Erzieherinnen einfach unbegreiflich und doch spürte man vor Ort die Verbundenheit von allen Beteiligten. Wen wundert es da, dass beide Mütter beflügelt von ihren eigenen Erinnerungen keinen Zweifel daran hatten, in welche Kindertagesstätte die Kinder einmal gehen werden.
So war es zum dreißigsten Geburtstag des „Kinderlandes“ für alle eingeladenen Gäste, Erzieher und auch Kinder etwas ganz besonders, dass die „erwachsenen Kinder“ auch zum Jubiläum eingeladen wurden. Auch die langjährigen Erzieherinnen Anke Wendler, Heike Albert und Anke Puschner, die ihr berufliches Leben zur Herzensangelegenheit gemacht haben, wurden für ihre vertrauens- und liebevolle Arbeit geehrt.
Neben den herzlichen Gratulationen von der Trägerschaft der Johanniter-Unfall-Hilfe, den Eltern und den Erziehern, hat auch Oberbürgermeister Sören Kristensen seine besten Wünsche ausgedrückt. Mit einer kleinen Kindheitserinnerung zum Kindergarten „Kinderland“ berichtete er, wie er selbst als kleiner Bub - dank der Tätigkeit seiner Mutter - hin und wieder seine Zeit in dieser Einrichtung verbrachte. Zur großen Überraschung aller beschenkte er den Kindergarten mit vielen tollen Überraschungen und wünschte im Namen der Stadt alles erdenklich Gute für den Fortbestand der Einrichtung.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 8. September 2021

So geht Wahlkampf auf Sächsisch: CDU und Grüne auf Abwegen

Westsachsen/Dresden/Zwickau.- Finanziert TAG24 (ein regionales News-Portal für junge Leser) den Wahlkampf des Zwickauer CDU-Bundestagskandidaten Carsten Körber? Eine Anzeige bei Facebook (Screenshot) lässt das vermuten. Nachdem das Nachrichtenportal RT DE bereits von „weitreichender Wahlfälschung“ berichtete (siehe Kooperationsbeitrag mit WSZ), scheint sich jetzt ein weiterer Skandal aufzutun. TAG24 als Steigbügelhalter für einen CDU-Abgeordneten? Es scheint vieles möglich in diesen Tagen.
Wolfgang Wetzel, Bundestagskandidat der Grünen, ist der Meinung, unliebsame Journalisten aus seinem Wahlkampf fernhalten zu können. Zu diesem Zweck greift er auch gern mal in den rhetorischen Mülleimer und diskreditiert lieber, statt zu akkreditieren. So speiste er neulich eine Anfrage unseres RechercheTeams zur Teilnahme an einer Wahlkampfveranstaltung mit den Worten ab, dass Personen, die ... rechtsextreme, neonazistische, rassistische, sexistische ... Einstellungen hätten, wegen seines Hausrechtes im First Inn keinen Zutritt haben. Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass zu dieser Veranstaltung auch die Punkrockerin („Advent, Advent – ein Bulle brennt“) und Grüne Justizministerin Katja Meier (Foto) geladen war. Diese ist bekanntlich wegen der nicht vorhandenen Gewaltenteilung in Sachsen für den Zwickauer Justizskandal allein verantwortlich (WSZ berichtete). Deshalb ist nicht auszuschließen, dass die Ausladung und Verächtlichmachung unserer Journalisten damit zusammenhängt, dass kritische Fragen befürchtet wurden.
Wer sich genauer über die Hintergründe zum Agieren des Justizministeriums und der Zwickauer Justiz informieren will, findet hier ausreichend Material: Sächsische Justiz und Sparkasse Zwickau

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Staatsbad Bad Elster: Buntes Markttreiben am 18. und 19. September

Westsachsen/Bad Elster.-
Anlässlich der 21. Chursächsischen Festspiele lädt Bad Elster am 18. und 19. September zu einem Herbstmarkt in die Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades ein. Dabei werden verschiedenste Attraktionen die Gäste zu besonderen Spezialitäten sowie Kultur & Kulinarium in das Herbstgold Bad Elsters einladen. Veranstalter des Herbstmarktes ist der Tourismus- und Gewerbeverein Bad Elster in enger Kooperation mit der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft, der Stadt Bad Elster und der Sächsischen Staatsbäder GmbH. „Es freut uns sehr, dass wir trotz der besonderen Rahmenbedingungen in diesem Jahr diesen Herbstmarkt so durchführen können“ freut sich Thomas Röh, als Vorsitzender des Tourismus- und Gewerbevereins Bad Elster. „Für uns als Tourismusdestination ist es immens wichtig, im Rahmen aller Abwägungen des Gesundheitsschutzes auch weitere Schritte zurück in die Normalität zu gehen.“
Im Zuge des Herbstmarktes werden verschiedenste Attraktionen die Gäste zu besonderen Angeboten sowie Spezialitäten mit umrahmender Liveunterhaltung & Kulinarium einladen. Neben einem exzellenten Angeboten regionaler Freunde laden vogtländische Genussangebote und zahlreiche Herbststände aller Art zum bunten Marktreiben in die Königlichen Anlagen. Dazu grüßt die Brunnenkönigin die Gäste, die Chursächsische Philharmonie und Musikensembles laden zu unterhaltsamen Promenadenkonzerten und auf die kleinen Festbesucher wartet ein Kinderkarussell. Abgerundet wird das Festwochenende in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster wieder mit besonderen Erlebnissen im König Albert Theater: So begeistert am Samstag ein Festkonzert von Alexa Feser und am Sonntag eine Wagner-Lesung mit Weltstar Klaus Maria Brandauer in der historischen Theateratmosphäre. Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.badelster.de

Sahra Wagenknecht: „Corona-Regeln in Deutschland völlig irrational“

Deutschland/Corona-Krise.- Immer wieder erreicht die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hunderttausende Menschen auf ihrem YouTube-Kanal. Denn: Fast seit Beginn der Corona-Krise gehört sie zu den prominentesten Kritikern der staatlichen Maßnahmenpolitik. Nun räumt sie mit „Corona-Mythen“ auf. Auf ihrem YouTube-Kanal geht Wagenknecht hart mit der Corona-Politik ins Gericht. In ihrer „Wochenschau“ beschäftigte sie sich am Freitag mit den „Hauptmythen der öffentlichen Debatte über Corona und den Widersprüchen und Versäumnissen aktueller Politik“.
In ihrem neuen Video „Corona: Mythen statt Fakten – Wie Merkel & Co. die Gesellschaft spalten“ bleibt kein Stein auf dem anderen. Die aktuelle Situation beschreibt sie folgendermaßen: „,Wenn wir jedem ein Impfangebot gemacht haben, können wir zur Normalität in allen Bereichen zurückkehren', tönte es aus dem Kanzleramt noch im März. Leider kann davon keine Rede sein. Die pandemische Notlage wurde ein weiteres Mal verlängert, der Druck auf Ungeimpfte wächst, ihr Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben ist kein Tabu mehr. Gleichzeitig haben wir eineinhalb Jahre nach Beginn der Corona-Krise weniger Krankenhäuser, weniger Vollzeitpflegekräfte und auch weniger Intensivbetten als vorher.“
Obwohl Dänemark oder Großbritannien ihren Bürgern die Grundrechte zurückgeben, passiere das in Deutschland nicht. Hauptproblem ist dabei: „In der öffentlichen Debatte werden die Fakten, die Realitäten in einer Art und Weise verbogen, dass man wirklich sprachlos werden kann.“ Dann geht sie auf den von ihr formulierten Mythos: „Andere Impfungen sind auch verpflichtend“ ein. Der Vergleich hinkt für sie gewaltig, da andere Impfstoffe, wie die gegen Masern, jahrelang erprobt wurden, bevor sie zugelassen wurden. Nicht zuletzt sollten laut Wagenknecht die vor Kurzem geleakten Verträge zwischen den Pharma-Giganten Pfizer und zahlreichen Staaten Anlass zur Beunruhigung geben: Pfizer ist darin von jeglichen Schadenersatzansprüchen entbunden – expliziert auch gegen langfristige Nebenwirkungen.
Der Mythos: „Geimpfte schützen nicht nur sich selbst, sie schützen auch alle anderen“ ist für sie in erster Linie ein massiver sozialer Druck. Eine Gesellschaft, in der Menschen vor sich selbst geschützt werden müssen, ist für Wagenknecht keine Lösung. Genauso übertrieben hält sie die Anstrengungen des Schutzes von Kindern gegen COVID-19, gerade was das Impfen angeht. Letztendlich gäbe es „keine Belege für Long-COVID“ oder besonders viele schwere Verläufe bei Kindern. Im nächsten Mythos geht sie auf eine angebliche (wieder drohende) Überlastung des Gesundheitssystems ein und stellt fest: „Nach 1,5 Jahren COVID haben wir weniger Intensivbetten und weniger Pfleger als vorher.“ Zudem waren im Jahr 2020, in dem noch niemand geimpft wurde, lediglich vier Prozent aller Intensivkapazitäten mit COVID-19-Patienten besetzt.
Zum unter anderem von Markus Söder initiierten Mythos der „Pandemie der Ungeimpften“ weist Wagenknecht darauf hin, dass auch Geimpfte schwere Corona-Verläufe bekommen können und zeigt das Beispiel beim „Impfweltmeister“ Israel auf: Dort finden sich auf den COVID-19-Intensivstationen Geimpfte, und die Zahl der positiven Corona-Tests ist trotz hoher Impfquote vergleichsweise sehr hoch. Wagenknechts Fazit ist eindeutig: „Die ganzen Regeln, die wir jetzt in Deutschland haben, sind völlig irrational. Die helfen nicht dabei irgendwas einzudämmen, die retten auch kein Menschenleben. Es ist einfach eine Drangsalierung einer Bevölkerungsgruppe die eine bestimmte Entscheidung getroffen hat – mag diese richtig oder falsch sein.“

Quelle: RT DE

Dienstag, 7. September 2021

Tipp der Woche: Großes Festspielkonzert in Erinnerung der Gründerzeit

Westsachsen/Bad Elster.-
Mit einem festlichen Symphoniekonzert werden am Freitag, den 17. September um 19.30 Uhr die 21. Chursächsischen Festspiele im König Albert Theater Bad Elster gefeiert. Die 21. Ausgabe widmet sich dabei thematisch den Kulturgeschichten der »Gründerzeit«, die vor 150 Jahren begann und später Architektur, Kunst und Gesellschaft – auch und besonders im Sächsischen Staatsbad Bad Elster - nachhaltig prägte. Das offizielle Festkonzert der diesjährigen Festspiele wird dabei vom Karlsbader Sinfonieorchester gemeinsam mit der Chursächsischen Philharmonie im EUCHESTRA EGRENSIS unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz gestaltet. Passend zum Festspielthema stehen dabei im Spiegel der Gründerzeit die auch freundschaftlich verbundenen Komponisten Brahms und Dvořák im Fokus, welche mit ihren musikalischen Meisterwerken neue, richtungsweisende Maßstäbe setzten. Dabei erklingen mit dem virtuosen Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in B-Dur von Johannes Brahms und der berühmten Symphonie Nr. 3 in Es-Dur von Antonin Dvořák zwei wirklich beeindruckende Werke des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Als Solistin beim Brahms Klavierkonzert gastiert die Klassik-Preisträgerin Annika Treutler aus Berlin (Foto), die seit dem Jahr 2018 auch als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin unterrichtet. Der Einführungsvortrag zum Konzert findet um 18.45 Uhr im König Albert Theater statt. Rest-Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Montag, 6. September 2021

Widerstand: Kreideaktion zum Schulstart in Zwickau Stadt und Land

Westsachsen/Zwickau/Werdau/Crimmitschau.-
Vor vielen Schulen in Sachsen protestierten heute Bürger in unterschiedlichsten Formen gegen den Test-, Impf- und Maskenwahnsinn gegen unsere Kinder. Offensichtlich regt sich Widerstand der Eltern gegen staatliche Gewalt an den Schulen. Auf den Straßen vor den Schulgebäuden waren mit Kreide aufgemalte Forderungen zu lesen wie: „Keine Maske, nicht Impfen, kein Test!“.
Wie hier am Zwickauer Clara-Wieck-Gymnasium (Foto oben) unterstützten die Eltern auch in den Ortsteilen Wilkau-Haßlau, Leubnitz, Neukirchen, Stenn und Lichtentanne ihre Kinder bei der Forderung nach körperlicher Unversehrtheit.



Bahn-Modernisierung: 50 Prozent sind wieder im Linieneinsatz

Westsachsen/Zwickau.-
Mit dem Abschluss der Modernisierung und Hauptuntersuchung der Niederflurstraßenbahn 903 des Typs GT6M kommt das sechste Fahrzeug wieder in den Linieneinsatz der SVZ GmbH zurück – die erste Halbzeit ist geschafft. Damit sind bereits 50 Prozent der Niederflurflotte der SVZ GmbH auf dem neusten Stand der Technik und für die nächsten 16 Jahre einsatzbereit. Die weiteren sechs Fahrzeuge sollen bis Ende 2022 fertiggestellt werden.
Das siebte Fahrzeug (910) befindet sich derzeit zur elektrischen Komplettierung und statischen Inbetriebsetzung in Liberec. An dem achten (906) und neunten (911) Fahrzeug arbeitet derzeit die Deutsche Bahn Fahrzeuginstandhaltung GmbH in Wittenberge. Die mechanische Instandsetzung des Wagenkastens einschließlich Farbgebung sowie Modernisierung einzelner Segmente im Fahrgastraum sind Teil ihrer Aufgabe. Dies beinhaltet u.a. die Auffrischung der Haltestangen, der Fahrgastsitze, des Fußbodens und der Haltewunschtaster. Weiterhin wird der Fahrerarbeitsplatz den Stand der Technik aktueller Niederflurstraßenbahnen angepasst. Dazu zählt zum Beispiel die Ausführung einer geschlossenen Fahrerkabine.
Quelle und Foto: SVZ

Fragen an den Bundestagskandidaten Dr. Christoph Heinritz-Bechtel

Westsachsen/Zwickau.- Dr. Christoph Heinritz-Bechtel ist Bundestagskandidat der Partei dieBasis. Er ist gebürtiger Gelsenkirchener, Jahrgang 1968, verheiratet und Vater von sechs Kindern. Seit 2007 arbeitet er als Facharzt für Gynäkologie in Zwickau. Seine Themenschwerpunkte sind der achtsame Umgang mit Mensch und Natur, Basisdemokratie und Mitbestimmung. Wir haben ihn zu weiteren Themen befragt, die für die Wähler der Region interessant sein könnten.
Derzeit steigen die Inzidenzzahlen wieder. Man spricht bereits offen über eine bevorstehende 4. Corona-Welle. Trotz der vielen Impfungen scheint sich das Coronavirus nicht vertreiben zu lassen.
Frage 1: Wie ist Ihre Meinung dazu?
Antwort zu 1: Es ist schlichtweg Dummheit und/oder Größenwahn zu glauben, wir als Menschen können Viren beherrschen oder gar ausrotten! dieBasis wird oft von den Medien als die Partei der Coronaleugner geframt. Das ist ein grundlegender Irrtum, den ich als Arzt gerne auch noch einmal entkräften möchte! Was wir allerdings sagen ist, dass es keine Pandemie gibt und auch nie gegeben hat. Daten auf höchstem wissenschaftlichen Niveau zeigen:
• Dass ein PCR-Test keine Erkrankung nachweisen kann
• Masken insbesondere Kindern mehr schaden als nutzen
• Der Lockdown hat keinen Nutzen gebracht, aber vielen Menschen und der Wirtschaft, insbesondere dem Mittelstand, einen schweren Schaden zugefügt
• Die Aufdeckung des „Intensivbettenbetruges“ durch den Bundesrechnungshof und die zahlreichen Klinikschließungen in 2020 haben gezeigt, dass das Argument der Regierenden für die Maßnahmen, nämlich die drohende Überlastung des Gesundheitssystem, zu keinem Zeitpunkt bestand oder noch besteht.
• Die Berechnung der Inzidenz als Grundlage des unrechtmäßigen Entzuges zahlreicher Grundrechte beruht auf der unwissenschaftlichen Nutzung eines dafür nicht geeigneten Tests (PCR-Test) sowie der willkürlichen steuerbaren Anzahl der getesteten Personen. Er ist daher ein rein politisches Instrument
• Die als Impfung verkaufte weltweite Verabreichung einer experimentellen Substanz ist ein Verbrechen an der Menschheit und verstößt bei den Kindern gegen den Nürnberger Kodex. Die sogenannte Impfung kann weder eine Immunität erzeugen, noch die Übertragung der Viren oder schwere Verläufe verhindern. Daten aus Israel von über fünf Millionen Menschen zeigen, dass vermutlich sogar das Gegenteil der Fall ist.
dieBasis fordert die sofortige Aufhebung aller Coronamaßnahmen und den sofortigen Beginn einer öffentlichen, wissenschaftlichen Diskussion. Verantwortliche der Maßnahmen und der Schäden an Menschen und Wirtschaft müssen juristisch zu Verantwortung gezogen werden!
Zwickau holte sich im Jahr 2019 zum 3. Mal den Titel „Klimaschutzkommune“. Kritiker geben zu bedenken, dass es auch hier Probleme mit der Abrechnung von Betriebskosten gegenüber den Mietern gibt. Der Vorwurf, Abrechnungsfirmen würden nach Vermietervorgaben handeln und regelmäßig Preissteigerungen einkalkulieren, scheint nicht ganz unberechtigt. Hinzu kommt, dass selbst Großvermieter, wie die GGZ, sich offensichtlich nicht an gesetzlich vorgeschriebene Klimavorgaben halten.
Frage 2: Wie wollen Sie sich dafür einsetzen, dass die Bürger mit ihren Bedenken bezüglich der kommunalen Klimapolitik ernster genommen werden und somit besseren Einfluss auf die Umsetzung der Klimaziele bekommen?
Antwort zu 2: Um zu verstehen, wie dieBasis, also die Basisdemokratische Partei Deutschland, solche Problematiken in den Griff bekommen kann, muss man zuerst einige grundlegende Informationen zur Basisdemokratie bekommen: Die Gesellschaft befindet sich in einem Wandel, der alles erfassen wird. Dieser Wandel soll friedlich, freiheitlich und in einem gemeinsamen Für- und Miteinander geschehen. Alles beginnt mit einem liebevollen Umgang mit sich selbst und seinem Nächsten und kann nur auf diese Art fortgesetzt werden. Immer mehr Menschen erkennen, dass wir mit unserem bisherigen politischen und wirtschaftlichen System an eine Grenze gekommen sind, die grundlegendes Umdenken und mutiges neues Handeln erfordert. Trotz vielfältiger Ideen und Initiativen fehlt aber meist der politische Wille, neue Konzepte gesellschaftlich umzusetzen. Die Basisdemokratische Partei Deutschland steht dafür, dass neue Ideen und Handlungsimpulse auch politisch verwirklicht werden können. Wir sehen ein grundlegendes Problem der gegenwärtigen Menschheitskrise darin, dass immer mehr Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wirtschaftlichen Maximen der Gewinnmaximierung und/oder dem politischen Machtgewinn und -erhalt untergeordnet werden. Eine neue, menschen- und naturgemäße Gesellschaftsordnung setzt daher voraus, dass das gesellschaftliche Leben in drei voneinander relativ unabhängige Bereiche entflochten wird.
1. Der geistig-kulturelle Bereich, zu dem Bildung, Forschung und Wissenschaft, Medizin, Kultur, öffentlicher Sport sowie die Medien gehören, darf nicht von wirtschaftlichen oder machtpolitischen Interessen bestimmt werden, sondern muss Freiheit und Eigenständigkeit bewahren oder erhalten.
2. Der rechtliche Bereich der Politik und Rechtsstaatlichkeit regelt das gesellschaftliche Zusammenleben nach den Grundsätzen der Gleichheit und ausgleichenden Gerechtigkeit. Wir setzen uns dafür ein, dass im politischen Leben eine durchgängige, direkte Beteiligung der Bürger durch basisdemokratische Verfahren gewährleistet wird sowie ein einfacher Zugang zur Gerechtigkeit für alle Menschen.
3. Der wirtschaftliche Bereich beruht auf Zusammenarbeit und Solidarität. Da eine Wirtschaft nur dann zukunftsfähig ist, wenn sie zugleich sozial und ökologisch arbeitet, soll der Staat wirtschaftliche Rahmenbedingungen und steuerliche Anreize festlegen, durch die die wirtschaftliche Tätigkeit dem sozialen und ökologischen Gemeinwohl dient. Die Entflechtung soll gemäß den vier ethischen Grund-sätzen der Basisdemokratie geschehen:
1. Freiheit des Individuums. Die Freiheitsrechte sind die wichtigsten Grundrechte. Eine freiheitliche Gesellschaft kann es nur geben, wenn Macht und Machtstrukturen begrenzt sind.
2. Gleichberechtigung der Menschen untereinander. Eine demokratische Gesellschaft erfordert basisdemokratische Willensbildung, bei der sich alle mündigen Bürger gleichberechtigt an politischen Entscheidungen beteiligen können.
3. Achtsamkeit und Solidarität im Zusammenleben. Das Menschsein und die Beachtung der Menschlichkeit des anderen dienen als Leitbilder in einer freiheitlichen Gesellschaft, in der die Menschen einen liebevollen, friedlichen und solidarischen Umgang miteinander pflegen.
4. Nachhaltigkeit im Umgang mit der Natur. Die Natur stellt unsere unverzichtbare Lebensgrundlage dar. Sie bedarf stetiger Pflege und verantwortungsvoller, umsichtiger Erhaltung. Bei der Lösung des von Ihnen angesprochenen Sachverhaltes vertraut dieBasis auf zwei starke Säulen der Basisdemokratie:
Machtbegrenzung und Schwarmintelligenz.
dieBasis steht für Machtbegrenzung und verwirklicht die klare Trennung zwischen den drei Gewalten Judikative, Legislative und Exekutive. Vertreter der drei Gewalten müssen basisdemokratisch legitimiert und kontrolliert sein. Wir, dieBasis, fordern die vollständige Unabhängigkeit der Justiz. Es darf keine Einflussnahme der Exekutive auf die Auswahl und Beförderung von Richtern und Staatsanwälten geben. Staatsanwaltschaften dürfen nicht weisungsgebunden sein, um auch bei Verfehlungen des Staates, seiner Organe und Mandatsträger ohne Intervention der Exekutive ermitteln und anklagen zu können.
Schwarmintelligenz bedeutet, die Weisheit der Vielen in konkrete Politik zu verwandeln. Oftmals reicht Expertenwissen allein nicht aus, um komplexe, fachübergreifende Themengebiete zu erfassen, denn nur ein aus vielen verschiedenen Perspektiven betrachtetes Problem lässt sich in seiner Gesamtheit erkennen und lösen. Und um die Bedenken der Bürger dann zu zerstreuen, kommt die vierte Macht im Staat ins Spiel, die ebenfalls im basisdemokratischen Sinne gewandelt werden muss: die Medien.
dieBasis steht für eine zensurfreie, aus Steuermitteln finanzierte und demokratisch kontrollierte Medienlandschaft, die umfassend informiert. Demokratie erfordert eine freie und vielfältige Medienlandschaft. Nur umfassend informierte Bürger können auch fundierte Entscheidungen treffen. dieBasis steht für das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung, Informations- und Pressefreiheit. Wir wollen den offenen Dialog und die Einbeziehung aller Meinungen statt vermeintlicher Alternativlosigkeit. Wir setzen uns für Medien und Organisationen ein, die unabhängige Meinungsbildung, frei von politischer und wirtschaftlicher Einflussnahme ermöglichen. Somit ist Basisdemokratie die direkte Lösung für Ihre Fragestellung.
Nach wie vor gibt es Unterschiede in der Bezahlung von Arbeitnehmern zwischen Ost und West.
Frage 3:
Welche Vorschläge haben Sie, die Angleichung der Löhne und Gehälter in Ost und West möglichst zeitnah zu erreichen?
Antwort zu 3:
Ich hatte in Frage 2 die Säule der Achtsamkeit als wichtigste Säule der Basisdemokratie angesprochen. Achtsamkeit im Umgang miteinander sowie die Unterstellung der Wirtschaft dem sozialen Gemeinwohl wird automatisch zu einer Angleichung der Löhne in Ost und West sowie zwischen den Geschlechtern führen.
Zwickau wirbt seit einiger Zeit mit dem Label „Weltoffene Kommune“. Dabei stehen für die Initiatoren laut Website der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration zwei Kernaussagen im Vordergrund: „Wie gewinnen wir insbesondere ausländische Fach- und Arbeitskräfte für unsere Wirtschaft und unsere Unternehmen?“ und „Welche Rahmenbedingungen können und müssen wir schaffen, damit sich Menschen aus aller Welt hier heimisch und wohl fühlen?“.
Kritiker befürchten nun, dass dies eine Aufforderung sein könnte, noch mehr Flüchtlinge ins Land zu lassen. Zwickau scheint sich also mit dieser Aktion an vorderste Front zu stellen. Dies wird durch die Afghanistankrise nun nochmals verstärkt.
Frage 4:
Wie ist Ihre Haltung zur Aktion „Weltoffene Kommune“?
Antwort zu 4: dieBasis steht für ein offenes Deutschland. Menschen anderer Länder sind willkommen, wenn sie hier leben und sich integrieren wollen. Integration muss ermöglicht und organisiert werden. Ausländer, die wegen Kapitalverbrechen verurteilt werden, sollen dauerhaft ausgewiesen werden. Für die Gewährung von Asyl und Zuwande-rung müssen klare Regeln geschaffen werden. dieBasis befürwortet die Einführung einer sogenannten Greencard, ähnlich den Einwanderungsvoraussetzungen in Kanada, Australien und USA.
Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder behauptete kürzlich erneut, er sei besser als Kanzlerkandidat geeignet, als der jetzt nominierte Armin Laschet. Söder befürchtet sogar eine Niederlage bei der Bundestagswahl für die Union.

Frage 5: Wie schätzen Sie diese Behauptung von Markus Söder ein? Würde es Ihrer Kandidatur eher nützen oder schaden, wenn Söder statt Laschet als Kanzlerkandidat zur Bundestagswahl antrete?
Antwort zu 5: dieBasis steht für einen achtsamen, also friedlichen und freundlichen Umgang miteinander. Diesen kann ich bei keinem der beiden Kandidaten erkennen. Insofern sind beide schlecht für unsere Gesellschaft, aber auch wieder gut, denn ihr Verhalten beschleunigt den immer stärker werdenden Wunsch der Menschen nach einer echten Veränderung.
Stichwort „Sparkassenaffäre“: Spätestens seit dem 1. Dezember 2020 ist klar, dass die Sparkasse Zwickau im Schulterschluss mit der Justiz und der Stadtspitze regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstößt. Dazu gibt es ein rechtskräftiges Urteil des Landgerichts Zwickau. Bis heute weigert sich die Sparkasse, ihren an (mindestens) einer Kundin begangenen Betrug einzugestehen und das nachgewiesenermaßen gestohlene Geld zurück zu bezahlen.
Frage 6: Welche Möglichkeiten sehen Sie, dieses offensichtliche Fehlverhalten der Beteiligten (illegale Absprachen bzw. Korruption) zu ahnden und für die Zukunft auszuschließen?
Antwort zu 6: Wie bereits erwähnt, fordert dieBasis die vollständige Unabhängigkeit der Justiz und die demokratische Kontrolle aller gewählten Strukturen - somit wäre dann eine echte Aufklärung der sogenannten „Sparkassenaffäre“ denkbar und zudem die Möglichkeit geschaffen, durch die veränderten Strukturen derartige Vorkommnisse in Zukunft zu verhindern.
In Zwickau agiert nachweislich eine kriminelle Justiz. Es wird seitens der Staatsanwaltschaft willkürlich verfolgt, meistens nach politischen Motiven. Richter spielen sich auf, als wären sie Gott. Sie bestrafen oft völlig unschuldige Menschen nach Gutdünken. Das Ganze gipfelt in der Überklebung gültiger Rechtskraft mittels weißem Blatt Papier und der daraus resultierenden Nachteile für Prozessbeteiligte. Richter, Staats-und Rechtsanwälte agieren gesetzeswidrig im Schulterschluss zum Nachteil der Allgemeinheit.
Frage 7: Was werden Sie unternehmen, um solche Rechtsbrüche in Ihrem Wahlkreis zukünftig wirksam zu verhindern?
Antwort zu 7: Ich kann nur das wiederholen, was ich schon zur „Sparkassenaffäre“ gesagt habe. Zudem sollte es einer Basisdemokratie mit ihrer Säule der Machtbegrenzung und der Achtsamkeit möglich sein, verlorenes Vertrauen in die Justiz in Zwickau zurückzugewinnen.
Die in Zwickau seit 2015 stark zugenommene Drogenkriminalität wird oft verharmlost. Unserer Zeitung liegen aktuell mehrere Beschwerden von Bürgern vor, die sich über offenen Drogenhandel in ihrer Nachbarschaft beschweren und von der Polizei oft nicht ernst genommen fühlen.
Frage 8: Wie wollen Sie dem immer weiter steigenden Drogenkonsum, gerade bei Jugendlichen, entgegen treten? Welche Möglichkeiten sehen Sie, in Zwickau härter gegen Drogenkriminalität vorzugehen?
Antwort zu 8: Sie zäumen das Pferd von hinten auf. Es geht nicht darum, härter gegen etwas vorzugehen. dieBasis versteht Gesundheit ganzheitlich als körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden. Das ist der Ansatz. Und auf dieser Basis muss geschaut werden, welche Faktoren zum Drogenkonsum führen und wie sie entsprechend verändert werden können.
Wir danken für das Gespräch.

Einzelheiten zur Partei dieBasis gibt es auch im Internet unter: www.diebasis-partei.de