Mittwoch, 16. Juni 2021

Leserbrief: Zwickauer Richterin soll endlich ihren Fehler korrigieren

Sehr geehrte Frau Richterin Nitschke,
haben Sie vorsätzlich im Jahr 2012 das veraltete, also nicht mehr geltende Familienrecht im Verfahren 8 F 1059/07 angewandt und damit Art.111 Abs. 5 FGG - RG missachtet, oder ist Ihnen ein Fehler unterlaufen? Wenn die Anwendung des nicht mehr geltenden Familienrechtes ein Fehler war, warum wird er nicht korrigiert, obwohl ich schon im Oktober 2014 die Staatsanwaltschaft Zwickau um Überprüfung der gesamten Sache gebeten habe?
Sie sind auch in Kenntnis über die fehlerhafte Rechtsmitteleinlegung des Herrn JUDr.PhD. Reinhard Schübel. Danach brachte Frau Rößler am 02.05.2012 den Rechtskraftvermerk (RKV) „rechtskräftig seit 01.05.2012“ auf den Beschluss vom 23.03.2012 auf. Waren Sie einverstanden mit der Überklebung dieses RKV? Sollte so Ihr vermeintlicher Fehler vertuscht werden? Bitte beantworten Sie mir umgehend meine Fragen. Hier besteht dringender Klärungsbedarf, denn die Rechtslage ist eindeutig. Rechtsanwalt Kay Estel (Foto) von der Chemnitzer Kanzlei „Klaus Bartl & Kollegen“ formuliert es so:
„Sehr geehrte Frau Friedrich,
Ihre Frage, welches Verfahrensrecht in der vorliegenden Konstellation Anwendung hätte finden müssen, ist - nach zugegeben etwas aufwändigerer Recherche - dann doch recht eindeutig zu beantworten: Maßgebliche Norm für die Beanwortung der Frage ist Art. 111 Abs. 5 FGG-Reformgesetz. Demnach kommt dann neues Recht, hier also dasjenige des FamFG zur Anwendung, wenn es sich um ein Verfahren handelt, welcheserstens mit einem Versorgungsausgleichsverfahren im Verbund steht/stand und zweitens im Versorgungsausgleichsverfahren zum 31.08.2010 noch keine erstinstanzliche Entscheidung ergangen war. Beides ist hier der Fall. Das ursprüngliche Verfahren umfasste den Verbund von Scheidungsverfahren, Versorgungsausgleichsverfahren und Zugewinnverfahren. Da das Scheidungsverfahren vor dem Inkrafttreten des FamFG eingeleitet wurde, war auf selbiges bis zum 31.08.2010 altes Verfahrensrecht auch anwendbar. (Dies wurde auch so umgesetzt, da im Februar 2010 ein Urteil erging. Nach neuem Recht hätte statt dessen ein Beschluss gefasst werden müssen.) Die Abtrennung des Zugwinnausgleichsverfahrens und die Aussetzung des Versorgungsausgleichsverfahrens bewirkte im Februar 2010 lediglich eine Auflösung des Verbundes. Da die Verfahren jedoch einmal miteinander im Verbund standen, hatte die Trennung der Verfahren keine Auswirkungen auf die Anwendbarkeit der Übergangsregeln des Art 111 FGG-RG. Zum 31.08.2010 lag nach den mir vorliegenden Informationen allerdings immer noch keine erstinstanzliche Entscheidung zum Versorgungsausgleich vor. Damit war ab dem 01.09.2010 sowohl für das Versorgungsausgleichsverfahren als auch das ehemals im Verbund geführte güterrechtliche Verfahren nach der eingangs benannten Norm die Anwendung des FamFG maßgeblich. Selbiges gilt insbesondere auch für das Rechtsmittelverfahren. Der Bundesgerichtshof hat diese Rechtslage in einem vergleichbaren Fall bereits im August 2012 zugunsten der Anwendung des neuen Verfahrensrechts entschieden. Die betreffende Entscheidung habe ich Ihnen mit Augenmerk auf die Entscheidungsgründe auf Seiten 4 und 5 im Dateianhang beigefügt. Gemäß § 64 Abs. 1 FamFG hätte die Beschwerde damit zwingend beim Ausgangsgericht, hier also dem Amtsgericht eingereicht werden müssen. Das Amtsgericht hat also mit der Aufbringung des Rechtskraftvermerkes Recht. Ich hoffe, dass ich Ihre Frage zu Ihrer Zufriedenheit beantworten konnte ... Mit freundlichen Grüßen, Kay Estel.“
Ich fordere alle Mitlesenden zur Beteiligung an der Klärung auf. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde im fraglichen Zeitraum in etlichen Fällen nach falschem Recht entschieden. Es betrifft also weitere Geschädigte. Und es kann jeden treffen, der in einen Prozess am Zwickauer Gericht verwickelt wird.
Mit freundlichen Grüßen, Claudia Friedrich.

Kommentar zur Montagsdemo: „Neue Normalität“ stößt auf geteiltes Echo

Westsachsen/Zwickau.-
Das herrliche Wetter der letzten Tage lockt zusehends wieder mehr Menschen in die Zwickauer Innenstadt. Vor allem bei Gastronomen und Einzelhändlern, die unter den mittlerweile seit über einem Jahr andauernden desaströsen Lockdown-Maßnahmen besonders zu leiden haben, sorgt dies für ein vorübergehendes Aufatmen. Zudem locken zahlreiche Veranstaltungen und Kundgebungen die Menschen regelmäßig auf und um den Zwickauer Hauptmarkt, wo man in diesen Tagen die politische Vielfalt der Region hautnah miterleben kann.
Die „Bewegung Zwickau“, die auch am vergangenen Montag wieder ihre mittlerweile traditionell gewordene Kundgebung abhielt, hält das vorschnelle Aufatmen, zu dem sich viele Bürger nur allzu leichtfertig hinreißen lassen, jedoch für deutlich verfrüht. Eine „neue Normalität“, in der die Wahrnehmung von unveräußerlichen Grundrechten weiterhin an Bedingungen geknüpft bleiben soll, ist für die Aktivisten ebenso wie für ihre wöchentlichen Gäste absolut inakzeptabel. Viele Kritiker der hiesigen Corona-Politik vermuten hinter den derzeitigen „Lockerungen“ lediglich eine taktisch verordnete Verschnaufpause, bevor man im kommenden Herbst/Winter bei erwartungsgemäß wieder steigenden Erkältungszahlen „die Zügel wieder anziehen“ wird, wie es Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auf recht plastische Weise formulierte.
In der Tat scheinen etliche Randbemerkungen, auch von hiesigen Kommunalpolitikern, die Befürchtung der Kritiker der Corona-Maßnahmen zu bestätigen. Nicht ganz unbegründet dürften die an die derzeitigen Entwarnungen geknüpften Hinweise sein, dass die behauptete Gefahr noch lange nicht vorüber sei. Auch im Vorfeld der im Herbst stattfindenden Bundestagswahlen könnte dem Establishment an vermeintlichen oder tatsächlichen Erfolgsmeldungen sehr gelegen sein, bevor man danach, so zumindest die Befürchtung der Teilnehmer der Montagskundgebungen, dem Volk die ernüchternde Rechnung für das wirtschaftliche Chaos präsentieren wird, das man zuvor mit den Lockdown-Maßnahmen angerichtet hat. Auch vor einem sich möglichweise einschleichenden allgemeinen Gewöhnungseffekt hinsichtlich Ausgangssperren, Überwachungsmaßnahmen, Test- und Impfpflicht sowie vielen weiteren empfindlichen Einschnitten wird von den Kritikern der Corona-Maßnahmen mit Nachdruck gewarnt. Wer sich hierzu weiterbilden oder in den, mitunter auch kontrovers geführten, Dialog treten möchte, hat auch am kommenden Montag um 19 Uhr wieder Gelegenheit dazu. Zudem plant die Bürgerinitiative „Volksstimme“ für den kommenden Freitag um 17 Uhr auf dem Zwickauer Hauptmarkt eine Überraschung der besonderen Art. Für politische Vielfalt im beginnenden Sommer dürfte demzufolge auch in den kommenden Wochen gesorgt sein.

Montag, 14. Juni 2021

Schumann-Wettbewerb: Stadt hofiert Verursacher der Sparkassenaffäre

Vorwort:
Der nachfolgende Text ist eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung  Zwickau. Die Westsächsische Zeitung hat diesen übernommen, weil wir der Meinung sind, dass der Robert-Schumann-Wettbewerb ein wichtiges Ereignis ist, über dass wir berichten sollten. Am Ende des offiziellen Textes haben wir noch ein paar Fakten zur Personalie Felix Angermann hinzu gefügt, der bei der Bekanntgabe der Preisträger zugegen war (Foto rechts). Wir bitten unsere Leser, dies in die Gesamtbeurteilung der Veranstaltung mit einfließen zu lassen.
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Westsachsen/Zwickau.-
Ein besonderer Wettbewerb in einer besonderen Zeit: So lässt sich der Internationale Robert-Schumann-VIDEO-Wettbewerb wohl am besten umschreiben. Aus der anfänglichen Idee, nur die erste Runde als Video-Runde auszutragen und in der zweiten mit Teilnehmern vor Ort zu starten, ist am Ende ein kompletter Video-Wettbewerb in zwei Runden geworden – ohne, dass ein Teilnehmer Zwickau besuchte, und ohne Jury vor Ort, ohne Gasteltern, die mit ihren Gästen mitfiebern, und ohne rauschendes Preisträgerkonzert. Aber: Der Wettbewerb fand mit nicht weniger Mühen und auch nicht weniger Fragen der Teilnehmer statt, nicht mit weniger Engagement der Jury und auch nicht mit weniger Aufregung auf Seiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer; in diesem Jahr nur alles eben digital und ein bisschen anders.
Was bleibt sind die tollen Beiträge der Finalisten auf dem Youtube-Kanal „Schumann in Zwickau“ (www.youtube.com/schumanninzwickau) und die Erfahrung, dass im Notfall auch digitale Lösungen funktionieren. Nur ein einziger der ausgewählten Teilnehmer sandte schließlich kein Video für die Finalrunde. Die meisten haben qualitativ hochwertige Videos eingereicht und sich bestmöglich präsentiert. Auch wenn es natürlich kein Vergleich zur Live-Atmosphäre und dem Auftritt vor Publikum ist, so konnte damit zumindest ein kleiner Eindruck auch der Öffentlichkeit vermittelt werden.
Jetzt ist der Internationale Robert-Schumann-VIDEO-Wettbewerb zu Ende gegangen. Am Donnerstagabend hatten die beiden international besetzten Jurys (mit mehreren ehemaligen Preisträgern des Zwickauer Wettbewerbs) per Video-Konferenz mit Wettbewerbsleiter Thomas Synofzik getagt, um die schlussendliche Entscheidung zu fällen, wer die zwölf Sonderpreise erhalten soll. Die Videoschalte der Juroren hatte sich bereits in der ersten Runde bewährt und konnte ohne große technische Schwierigkeiten über die Bühne gehen. Aufgrund der Zeitverschiebungen, zum Beispiel nach Arizona, war die Terminfindung fast das Komplizierteste.
Preisträger Klavier:
Antonio Di Dedda (Italien/ 29 Jahre)
Viktor Radic (Serbien/ 25 Jahre)
Viktor Soos (Deutschland/ 25 Jahre)
Daeun Song (Südkorea/ 29 Jahre)
Preisträger Gesang (Damen):
Bella Adamova, Mezzosopran (Tschechische Republik/Russland/ 29 Jahre)
Hyun Seon Kang, Sopran (Südkorea/ 29 Jahre)
Soyeon Lee, Mezzosopran (Südkorea/ 32 Jahre)
Preisträger Gesang (Herren):
Ronan Caillet, Tenor (Frankreich/ 26 Jahre)
Vincent Kusters, Bariton (Niederlande/ 30 Jahre)
Johannes Schwarz, Bariton (Deutschland/ 32 Jahre)
Zhuohan Sun, Tenor (China/ 28 Jahre)
Sonderpreis Liedbegleitung:
Malte Schäfer (Deutschland/ 29 Jahre)
Über fehlende Internationalität konnte man sich auch in der Video-Wertung nicht beklagen. In der ersten Runde nahmen 64 Pianisten und 67 Sänger teil. In der Finalrunde kamen noch 16 Klavierbegleiter hinzu, die um den Sonderpreis Liedbegleitung konkurrierten. Die 147 jungen Musiker und Musikerinnen stammen aus insgesamt 33 Ländern, zum ersten Mal dabei war ein Teilnehmer aus Nordmazedonien. Dabei kommt das Fach Klavier auf eine Beteiligung von 19 Nationen, der Gesang auf 21. Am stärksten vertreten waren Deutschland (23), Japan und China (je 13) sowie Südkorea (12). Mit Anmeldungen aus den USA, Australien/Neuseeland und Brasilien waren zudem alle fünf Erdteile vertreten.
Vergeben werden bei dieser Sonderauflage nur gleichdotierte Sonderpreise im Wert von je 2000 EUR. Alle Preisträger sollen im Herbst dieses Jahres zu Auftritten in Zwickau eingeladen werden. Außerdem winken Anschlussauftritte, unter anderem beim Chopin-Festival im französischen Nohant und den Städten des Schumann-Netzwerks. So zum Beispiel der Robert-Schumann-Gesellschaft Düsseldorf e. V.. Museumsbesucher des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau können in den nächsten Tagen, bis zum 27. Juni, die Preisträger mit ihren Videoaufnahmen wenigstens schon mal auf der Leinwand im Konzertsaal konsumieren.
Trotz der schwierigen Planbarkeit und letztlichen Absage des eigentlichen Wettbewerbs sicherten die Fördermittelgeber und Sponsoren ihre Unterstützung auch für den VIDEO-Wettbewerb zu. Somit geht ein großes Dankeschön an die Sparkasse Zwickau, den Kulturraum Vogtland-Zwickau sowie die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen – ohne dieses Engagement wäre auch die Alternativvariante nicht möglich gewesen
Ein Video-Clip, in dem Oberbürgermeisterin Constance Arndt, Dr. Thomas Synofzik, der Leiter des Robert-Schumann-Hauses und Wettbewerbsvorsitzender, gemeinsam mit dem Vorstandvorsitzenden der Sparkasse Zwickau, Felix Angermann, die Preisträger bekannt geben, steht ebenfalls auf dem Kanal www.youtube.com/schumanninzwickau zur Verfügung. Informationen zum Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb sind unter www.schumann-zwickau.de zu finden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Anmerkung der Redaktion:
Felix Angermann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Zwickau (Foto rechts), ist in die Zwickauer Sparkassenaffäre verwickelt (WSZ berichtete). Trotzdem ist sich die Stadtverwaltung Zwickau nicht zu schade, diese fragwürdige Personalie in ihrem Video auftreten zu lassen. Man nimmt im Gegenteil gern das Geld von Leuten wie Herrn Angermann, die sich damit die Gunst der Politiker(innen) erkaufen. Besser kann man Kommunalpolitik nicht gestalten.
Zur Erinnerung: Die WSZ hat nachgewiesen, dass die Sparkasse Zwickau im Schulterschluss mit der Zwickauer Justiz und der Stadtspitze gemeinschaftlich gegen geltendes Recht verstößt. Nachzulesen hier: Justiz und Politik decken Sparkassen-Betrug

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Freitag, 11. Juni 2021

Schwanenteichgelände: Baumaßnahmen gehen voran

Westsachsen/Zwickau.- In den städtischen Parks ist immer etwas los – auch im Schwanenteichpark, derzeit auch im baulichen Sinn. Denn um die älteste gartengestalterische Anlage der Stadt noch attraktiver zu machen, laufen aktuell verschiedene Baumaßnahmen im Rahmen des EFRE-Projektes Integrierte Stadtentwicklung 2014-2020 Schwanenteichpark.
Lan
ger Teich
Aktuell fällt die Sanierung des Langen Teichs im östlichen Bereich der Parkanlage besonders ins Auge. Hier konnten nach der Entwässerung im März und dem anschließenden Abfischen rund ein halber Meter Schlamm beseitigt und der Teichboden neu modelliert werden. Im nördlichen Teich, nahe der Terrasse, ist er nun mit knapp zwei Metern am tiefsten. Damit hat er nicht nur an Volumen gewonnen, sondern sorgt zukünftig auch für eine optimale Gewässerkühlung. Südlich wurde er recht flach gehalten und bietet der Pflanzenwelt, den Amphibien und Insekten somit ideale Bedingungen. In der Mitte wurde der Teichboden im ursprünglichen Niveau belassen.
Die kleine Insel nördlich im Teich, bestehend aus homogenen Teichboden und einer Einfassung aus Wasserbausteinen, ist besonders markant. Da, wo sich jetzt gelegentlich noch Enten tummeln, sollen später einmal Seerosen blühen. Das Wasserniveau wird an dieser Stelle später rund 80 Zentimeter bis 1,20 Meter betragen. Maximal 15 Pflanzen sind vorgesehen. Die „Pflanzinsel“ ermöglicht ein kontrolliertes Wachstum und verhindert eine Ausbreitung der Pflanzen im Gewässer. Aktuell wird am nördlich gelegenen Übergabeschacht (Schachtbauwerk) gearbeitet, welches zukünftig das überschüssige Wasser bei Bedarf ableiten wird. Noch herzustellen ist der Überlauf in Form eines Möchbauwerks, das den Zu- und Ablauf regulieren und damit die ökologische Gewässerstruktur mit einer höheren CO2-Bindung verbessern wird. Mit Wasser versorgt wird der Lange Teich ausschließlich vom höher gelegenen Schwanenteich. Auch dieser erhält ein neues Mönchsbauwerk. Die Baumaßnahme ist bereits für Ende Juni vorgesehen und erfolgt unter kurzzeitiger Vollsperrung (eine Woche) des Dammweges zwischen Schwanenteich und Langer Teich (Crataegusdamm). Nach dessen Fertigstellung können der Lange Teich mit Wasser befüllt und neue Fische eingesetzt werden. Am westlichen Ufer des Langen Teichs ist jetzt schon ein neu angelegter schmaler Plateau-Streifen zu sehen. Die Fläche wird als Wiese hergestellt, soll Wartungsarbeiten am Teich erleichtern und u. a. auch Anglern zur Verfügung stehen. Vorgesehen ist, die Gesamtbaumaßnahme Langer Teich spätestens Ende November abzuschließen.
Radroute 5 von Marienthal nach Planitz

Diese liegt im Parkbereich nahe der Humboldtstraße und ist Bestandteil der Radwegverbindung Marienthaler Fußweg–Schwanenteichpark– Planitz/Schedewitz. Ein Teil davon, zwischen Am Schwanenteich und Saarstraße, konnte 2020 bereits grundhaft saniert und wieder freigegeben werden. Der Abschnitt in Richtung Amtsgericht steht noch aus. Sobald die (groben) Bauarbeiten am Langen Teich abgeschlossen sind, wird auch dieser eine neue Asphaltdeckschicht erhalten. Auch in diesem Bereich liegt der Schwerpunkt im regelkonformer Ausbau der Wegstrecke für eine Befahrung im Gegenverkehr. Im Anschluss der Arbeiten folgen noch die notwendigen landschaftsbaulichen Arbeiten, um die unmittelbaren Geländeanschlüsse zu den Parkflächen wiederherzustellen. Zudem werden an den Parkeingängen erforderliche Beschilderungen angebracht. Auf eine zusätzliche Wegebeleuchtung wird in den 3 Bauabschnitten verzichtet. Spätestens Ende Oktober/Anfang November wird der Weg wieder durchgängig begeh- und befahrbar sein und als attraktive Radverkehrsverbindung westlich der Innenstadt zur Verfügung stehen. Wieder nutzbar ist der Parkweg westlich der Ziegelwiese. Der Abschnitt der West-Ost-Verbindung durch den Schwanenteichpark von der Parkstraße aus in Richtung Innenstadt erhielt im März eine wassergebundene Deckschicht. Auch die Arbeiten im Bereich der anliegenden Ziegelwiese sind so gut wie abgeschlossen.
Zie
gelwiese
Nach erfolgtem Rückbau und Geländemodellierung wurden auf den Brachflächen und im Bereich des Biotops ausgedehnte Pflanzflächen eingeordnet. Der im Jahr 2019 im nördlichen Bereich angelegte Gedenkort für die Opfer des NSU erhielt einen neuen Erkundungsweg, an dem Bänke zum Verweilen einladen. Gut sichtbar ist eine kleine Anhöhe inmitten der Ziegelwiese, auf der neu gepflanzte Bäume und Sträucher „trockenen Fußes“ gedeihen können. Die Pflanzauswahl erfolgte ganz im Sinne des historischen Gestaltungskonzeptes Petzolds, dem gärtnerischen Schöpfer des Areals. Neu in die Ziegelwiese integriert wurden auch zwei Feuchtbiotope für Amphibien und Insekten. Noch führt eine etwas holprige Baustraße direkt in die Fläche hinein. Diese wurde eigens für die Herstellung der Pflanzfläche innerhalb des Biotops angelegt und bleibt als Pflegeweg bestehen. Der Weg wird im Sommer noch mit Schotterrasen begrünt und kann dann für die zukünftigen Pflegearbeiten im Bereich der Ziegelwiese genutzt werden. Ab Mitte Juli werden sich Parkbesucher auf eine weitere Einschränkung einstellen müssen. Dann wird der nächste Wegabschnitt, zwischen Ziegelwiese und Denkmal liegend, grundhaft erneuert. Ab spätestens Mitte September soll die beliebte Querverbindung durch den Park aber wieder nutzbar sein.
Areal Schwanenschloss
Fast fertig ist die Sanierung des Parkbereichs, auf dem einst das Schwanenschloss thronte. Die Fläche wurde zunächst vom Bewuchs befreit, die Schwanenteichquelle gesichert und die Kellerräume schrittweise abgerissen. Die Gewölbe im Bereich der Quelle wurden erhalten und notwendige Untersuchungen zum Erhalt der Quelle sowie zu den Gründungsverhältnissen des Standortes durchgeführt. Das Gelände wurde modelliert und durch den Neubau der Freitreppe und einer Terrasse mit wassergebundener Wegedeckschicht für die öffentliche Nutzung begehbar angelegt. Inmitten dieser kommt nun auch eine alte Kastanie perfekt zur Geltung. Ein Teilbereich der Terrassenfläche an der Parkstraße ist noch gesperrt. Hier wird noch im Bereich zweier Baugruben gearbeitet. In einer befindet sich ein alter Zugang zum Kellergewölbe. In diesem muss der Kellerfußboden noch so hergerichtet werden, dass anfallendes Sicker-/Quellwasser gesammelt und über einen Schacht zum Ablauf in Richtung Schwanenteich geleitet wird. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden die Böschungen und die verbliebene derzeitige Baufläche in Form einer Blumenwiese entsprechend aufbereitet, so dass der gesamte Bereich spätestens Ende August freigegeben kann.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Dienstag, 8. Juni 2021

Gewandhaus-Sanierung: Mehrkosten sollen im Oktober vorgelegt werden

Westsachsen/Zwickau.-
Der Abrechnungsbeschluss zur Sanierung und zum Umbau des Zwickauer Gewandhauses wird voraussichtlich in der Oktobersitzung des Stadtrats behandelt. Der Grund, dass diese Vorlage erst nach der Sommerpause eingebracht wird, sind bisher noch nicht vorliegende Schlussrechnungen.
Seit der Fertigstellung des Gewandhauses und der Übergabe an das Theater Plauen-Zwickau erfolgt fortlaufend die Abrechnung der jeweiligen Leistungen. Am Ende werden insgesamt 189 Schlussrechnungen zu 189 Verträgen stehen. Zum 31. Mai 2021 lagen dem Liegenschafts- und Hochbauamt 178 gestellt Schlussrechnungen vor. 170 davon sind geprüft und mit einer Summe von 20.619.272,83 Euro bezahlt. Die acht, die sich noch in Prüfung befinden, entsprechen einem noch nicht bestätigten Wert von 496.430,19 Euro. Die elf noch offenen Schlussrechnungen haben einen Umfang von 204.296,98 Euro. Prognostiziert ergibt sich daraus für den Umbau und die Sanierung des Gewandhauses eine Maximalsumme von 21.320.000 Euro.
Die dementsprechenden Mehrkosten konnten durch nicht verbrauchte Mittel im Finanzhaushalt des Hochbau- und Liegenschaftsamt im Doppelhaushalt 2019/2020 gedeckt werden. Entsprechende Abstimmungen zwischen Bau- und Finanzverwaltung erfolgten. Die im März 2019 gefasste Änderung zum Vorhabensbeschluss hatte 19,5 Mio. Euro beinhaltet. Abschließend und detailliert dargestellt wird die dann festgestellte Abrechnungssumme in einem Abrechnungsbeschluss zur Maßnahme. Dieser soll im Oktober 2021 dem Stadtrat vorgelegt werden

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Der Kultur-Tipp des Monats: AIDA - das VERDI-OPERN-AIR

Westsachsen/Bad Elster.- Am Freitag, den 18. Juni, erklingt um 19.30 Uhr Verdis Meisteroper „Aida“ in Originalsprache mit dem Ensemble und Orchester des Nordböhmischen Opern- und Balletttheaters Usti nad Labem unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz im NaturTheater Bad Elster. Endlich wieder Oper: Die tragische Liebesgeschichte als episches Drama ist voll von spektakulären Massenszenen und emotionalen Momenten. Giuseppe Verdi paart hier exotische Melodien mit dem »con brio« italienischer Musik – Ein wirklich ganz besonderes Opernerlebnis in diesem Sommer! Schauplatz der Oper ist Ägypten zur Zeit der Pharaonen. Aida ist eine nubische Prinzessin, die nach Ägypten als Geisel verschleppt wurde. Der ägyptische Heerführer Radames muss sich entscheiden zwischen seiner Liebe zu Aida und seiner Loyalität dem Pharao gegenüber bzw. der Hochzeit mit Amneris, der Tochter des Pharaos. Verona-Feeling in Bad Elster! Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de
TÄNZERISCHES STRAUSS-POTPOURRI
Am Samstag, den 19. Juni, öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang wieder für die »Große Johann-Strauß-Gala« im König Albert Theater. Die Produktion mit dem Chursächsischen Hofballverein und dem Chursächsischen Salonorchester präsentiert dabei im prachtvollen Ambiente des König Albert Theaters wieder ein unterhaltsames musikalisch-tänzerisches Potpourri im Glanze der großen Melodien von Johann Strauß. Auf dem Programm dieser musikalischen Reise im König Albert Theater stehen wieder zahlreiche Weltklassiker der Strauß-Dynastie: Neben dem berühmten Wiener »Donauwalzer« und einem Besuch »Im Krapfenwaldl« zeigen kontinentale Ausflüge mit dem »Egyptischen« und dem »Persischen Marsch«, der schwungvolle »Cachucha-Galopp«, eine lustige Fahrt im »Vergnügungszug« oder der weltberühmte »Radetzky Marsch« die große Vielfalt der Kompositionskunst in der Strauß-Familie. Die dazu hinreißend inszenierten Choreographien des Chursächsischen Hofballvereins geben dieser Gala in Bad Elster dabei eine besonders reizende Note, welche beim spritzigen »Can Can« oder dem feurigen »Säbeltanz« ihren Höhepunkt erreicht. Abgerundet wird das bunte Programm durch unterhaltende Orchesterwerke des Chursächsischen Salonorchesters. Ein Konzert für alle Freunde der leichten Muse! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
ARNULF RATING FEGT ÜBER DIE KABARETTBÜHNE
Am Sonntag, den 20. Juni, gastiert um 19.00 Uhr mit Arnulf Rating aus Wuppertal (Foto unten) einer der aktuell renommiertesten Politkabarettisten im König Albert Theater. Der Kabarettstar gewann bisher alle wichtigen deutschen Kabarettpreise und ist regelmäßig im TV zu erleben. Sein aktuelles Kabarettprogramm »Zirkus Berlin« ist eine Reise in die Manege der Abgründe, aber alles mit Netz und doppeltem Boden. Zirkus eben. Was kommt nach Corona? War da was? Wir reden über alles. In den Manegen der Talkshows. Arnulf Rating kennt sich aus: Er lebt in Berlin – und er gehört zur Risikogruppe. In seinem neuen Programm nimmt er uns mit auf den Parforceritt durch die Manege. Mit Tempo und hohem Unterhaltungswert brilliert hier eine der Dienstältesten scharfen Zungen des Landes. Unterhaltung mit Haltung. Gerade, wenn es stürmisch wird. Der Anspruch bleibt: die Menschen oben mit erweitertem Bewusstsein und unten mit nasser Hose aus dem Theater zu entlassen. Unbedingt hingehen! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Abgerundet wird das Sommerprogramm in den Königlichen Anlagen Bad Elster mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie, einer sehenswerten Kunstaustellung in der KunstWandelhalle und der Dauerausstellung im Sächsischen Bademuseum.
Tickethinweis: Im Zuge der Veranstaltungen gibt es aufgrund der Hygienekonzepte spezielle Veranstaltungsregelungen. Tickets können derzeit über den Onlinevorverkauf oder über den telefonischen Vorverkauf erworben werden. Der Ticketservice in der Touristinformation Bad Elster ist jeweils von Montag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr für den Vorverkauf und sämtliche Programminfos geöffnet. Alle aktuellen Infos: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

Quelle und Fotos: Chursächsische Verwaltungs GmbH

 

 

 

Sonntag, 30. Mai 2021

Neuer Spielplatz in der Fichtestraße kann ab sofort bespielt werden

Westsachsen/Zwickau.-
Im Dezember 2020 konnte auf dem städtischen Grundstück Fichtestraße/Ecke Ebersbrunner Straße eine öffentliche Spielanlage für Kinder der Altersgruppe ein bis zehn Jahre fertiggestellt werden. Nutzbar war die Anlage damals noch nicht, da sich erst noch der Boden setzen musste. Auch der frisch gesäte Rasen brauchte Zeit zum Anwachsen. Beides ist jetzt ausreichend erfolgt. Mitarbeiter des Garten- und Friedhofamtes prüften die Fläche nochmals und konnten ihn jetzt freigegeben.
Auf einer Fläche von 270 Quadratmetern laden eine Doppelschaukel mit Kleinkindersitz, ein Sandkasten, zwei Federwippen und eine Spielkombination mit Rutsche, Balanciersteg und Kleinkinderschaukel zu reichlich Spielspaß an der frischen Luft ein. Ausgestattet ist das Spielareal auch mit einer Bank und einem Papierkorb. Neu gepflanzt wurden außerdem ein Kirschbaum und eine Hainbuchenhecke.
Mit der Fertigstellung des Areals konnte den Vorgaben aus dem Stadtentwicklungs- und Fördergebietskonzept für das Stadtumbaugebiet „Nieder-/Oberplanitz 2012 - Fortschreibung 2018“ gefolgt werden. Der für diese Maßnahme genutzte Programmteil „Aufwertung“ innerhalb der Städtebauförderung hat es sich zur Aufgabe gemacht, städtebauliche Missstände und Funktionsverluste nachhaltig zu mildern und die städtebaulichen Strukturen der Ortsteilzentren als kompakte und soziale Stadtbereiche zu entwickeln. Das ist hervorragend gelungen. Bei insgesamt zuwendungsfähigen Ausgaben und Kosten in Höhe von 100.000 Euro werden 66 2/3 Prozent an Zuwendung ausgereicht. Der städtische Anteil beträgt demnach 33.333 Euro und 33 Cent.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Samstag, 29. Mai 2021

PR-Beitrag aus dem Gericht: RTL hofiert mutmaßliche Straftäterin

Westsachsen/Zwickau.- „Diese Richterin sollten Sie sich merken“, wirbt die Moderatorin von RTL in einer Sendung der Reihe „Explosiv“ für die Zwickauer Amtsgerichtsdirektiorin Eva-Maria Ast. „Sie urteilt regelmäßig über Coronaverweigerer und lässt sich nicht über den Tisch ziehen“, lobt Ulla Vollmer ausgerechnet die Person, die wegen mehrerer Straftaten im Amt eigentlich selbst vor den Kadi gehört (WSZ berichtete).
Der Reporter, der vor Ort die „Recherche“ betreibt, heißt Frank Vacik. Er ist wegen seiner Hofberichterstattung in Gerichtskreisen hoch angesehen und genießt offenbar Privilegien, die sonst keinem anderen Journalisten zugestanden werden. So darf er mit seinem Kameramann nicht nur im gesamten Gerichtsgebäude, sondern auch während der Verhandlung im Gerichtssaal filmen. Hier hört und sieht der RTL-Zuschauer, dass der wegen des Verstoßes gegen Corona-Schutzmaßnahmen Beschuldigte sachliche Argumente anführt, warum er keine Maske tragen kann, während die Richterin ihn ständig unterbricht und ihm kein rechtliches Gehör zugesteht. Als es für sie unangenehm wird, weil der Angeklagte sie wegen Befangenheit ablehnen will, schließt sie die Öffentlichkeit kurzerhand aus. Die RTL-Moderatorin kommentiert die Szene mit „gegen diese Respektlosigkeit wird sie jetzt vorgehen“.
Das Resultat sind 710 Euro Strafe und Reporter Frank Vacik fragt den Abgeurteilten, ob es sich für ihn „lohnt“. Dieser kontert mit der Gegenfrage: „Was ist Ihnen die Freiheit wert?“. Moderatorin Ulla Vollmer relativiert mit „Na ja, aber Richterin Eva-Maria Ast lässt sich nicht irreführen“ und frohlockt: „Ihren Gerichtssal verlassen fast alle, die gegen Corona-Regeln verstoßen haben, mit einer Strafe“. Wer mit dieser Richterin ins Gespräch kommen will, bekommt zur Antwort: „Verlassen Sie das Gebäude, mit Ihnen diskutiere ich nicht!“ Diese Verhaltensweise ist typisch für Menschen, die Angst davor haben, dass etwas über ihr eigenes Fehlverhalten bekannt wird. Beispiele dafür gibt es, gerade in der Zwickauer Justiz, zu hauf.

Foto: Szene aus dem RTL-Bericht. Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast straft Maskenverweigerer ab. Sie selbst trägt dabei keine Maske.

Weiterführende Links:
Rechtsstaat ad absurdum: Kirst und Ast gehören in den Knast
Wut auf Gerichtsdirektorin: „Die Ast gehört in den Knast!“

Freitag, 28. Mai 2021

Spielmobil FERDI geht wieder auf Tour: Ab 2. Juni regulärer Fahrplan

Westsachsen/Zwickau.-
Pünktlich zum Kindertag gibt’s grünes Licht für das Spielmobil Ferdi. Mit aktuellem Hygienekonzept und allerlei Spielgeräten im Gepäck kann er ab 1. Juni endlich wieder auf Tour gehen. Sein erster Einsatz wird an der Bebelschule in Oberhohndorf, Helmholzstraße 21 sein. Hier wird er bereits ab Vormittag stehen und (vorerst nur) die Schulkinder zu Sport, Spiel und Spaß unter freiem Himmel einladen.
Ab Mittwoch, 2. Juni, tourt Ferdi dann wieder nach dem regulären Fahrplan in die verschiedenen Stadtteile: Mo: Marienthal, Eschenweg, Gelände Rudolph-Weiß-Schule. Di: Neuplanitz, Erich-Mühsam-Straße, am Ballspielfeld. Mi: Pölbitz, Moseler Straße, Spielplatz hinter den Hochhäusern. Do: Oberhohndorf, Südplatz. Fr: Crossen, Grünfläche vor der Grundschule Crossen.
Vorgesehen sind Einsatzzeiten von Montag bis Freitag jeweils von 13.30 bis spätestens 18 Uhr. Sollte es jedoch Starkregen geben, muss der Einsatz witterungsbedingt abgebrochen werden bzw. geht das Spielmobil nicht auf Tour. Einfluss auf das Einsatzende können außerdem, mit Blick auf Einhaltung des Hygienekonzeptes, die Anzahl der Kinder nehmen. Um die Spiel-, Sport- und Bewegungsangebote nutzen zu können, bedarf es immer noch einiger pandemiebedingter Regelungen. Diese sind über einen Aushang vor Ort nachlesbar. Angebote im Inneren des Busses können aufgrund der aktuell geltenden Corona-Bestimmungen leider noch nicht stattfinden.
Alle anderen kommunalen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen (Kinder- und Jugendcafé Atlantis, Jugendclub Airport, Jugendclub City Point/Spielhaus, Kinder- und Jugendfreizeitzentrum Marienthal) haben aktuell noch eingeschränkte Öffnungszeiten mit entsprechenden Hygienekonzepten. Nachzulesen unter www.zwickau.de/freizeiteinrichtungen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Donnerstag, 27. Mai 2021

Rund 100 Veranstaltungen in den historischen Veranstaltungsstätten

Westsachsen/Bad Elster.- Aufgrund der nächsten, möglichen Öffnungsschritte im Kultur- und Veranstaltungsbereich startet die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster am 1. Juni wieder ein abwechslungsreiches Programm: Unter dem Titel „Sommer Classics Bad Elster 2021“ präsentiert die gesamtverantwortliche Chursächsische Veranstaltungs GmbH (CVG) dabei in den historischen Veranstaltungsstätten bis zum 30. August rund 100 Veranstaltungen als abwechslungsreiches Saisonprogramm in Harmonie aus Kultur und Natur. Hauptspielstätten auf der „Festspielmeile der kurzen Wege“ sind hier das NaturTheater, das König Albert Theater, das Königliche Kurhaus und die KunstWandelhalle.
„Nach der ersten Entscheidung zum Start der Sommersaison im NaturTheater freut es uns nun sehr, den Kulturbetrieb auch in weiteren Spielstätten beginnen zu können“, erklärt CVG-Intendant GMD Florian Merz und führt aus: „Umso glücklicher sind wir jetzt, unseren Gästen trotz der allgemeinen Umstände dieses besondere, rund dreimonatige Veranstaltungsprogramm auf unserer »Festspielmeile der kurzen Wege« anbieten zu können. Die Kultur prägt ja bekanntlich seit jeher den Wohlfühlort Bad Elster, genauso wie die natürlichen Heilmittel – deshalb wird Bad Elster auch im Sommer 2021 seine Gäste mit Kulturveranstaltungen begeistern, als Heilmittel für Geist und Seele.“
Eröffnet wird das neue chursächsische Saisonprogramm am Freitag, den 4. Juni mit dem Tanztheaterabend „Heimatbilder“ der Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen im König Albert Theater. „Die genauen Besucherzahlmöglichkeiten passen wir dabei fortlaufend den behördlichen Vorgaben an“, verdeutlicht Merz und fügt hinzu: „Dies wird erst einmal immer sehr kurzfristig erfolgen und jeweils über unsere digitalen Kanäle bekannt gegeben.“
Neben Konzerten der Chursächsischen Philharmonie, Musiktheater, Kabarett und Konzerten von Jazz bis Rock locken ab Juni vor allem wieder berühmte Bühnenakteure in die sommerliche Atmosphäre Bad Elsters. Publikumslieblinge wie Vicente Patiz (08.06.), Arnulf Rating (20.06.) oder Rolf Miller (25.07.) und Ingo Oschmann (31.07.) freuen sich auf das Publikum. Bad Elster ist aber auch wieder erste Adresse für harmonische Sommerklassik. Neben dem festlichen Debüt-Symphoniekonzert der Staatskapelle Weimar unter der Leitung von GMD Florian Merz (25.06.) und dem Konzert des Moritzburg Festival Orchesters mit Jan Vogler (12.08.) begeistern die Operette „Im weißen Rössl“ (13.06.), die funkelnde Musicalrevue „Best of Broadway“ (27.06.) sowie zahlreiche virtuose Konzerte und Serenaden der Chursächsischen Philharmonie im Königlich-Sächsischen Sommerambiente. Von Mittwoch bis Sonntag - jeweils von 14.00 – 17.00 Uhr - lädt zudem das Sächsische Bademuseum zu einer historischen Zeitreise ein und die beeindruckende, neue Kunstausstellung „Hertz-Töne“ lockt mit Klangkunstskulpturen von Albrecht Fersch in die KunstWandelhalle.
Tickethinweis: Im Zuge der Sommer-Veranstaltungen werden selbstverständlich alle derzeit gebotenen Hygiene-Maßnahmen berücksichtigt, demzufolge gibt es Besucherbegrenzungen und spezielle Veranstaltungsregelungen in Abhängigkeit der aktuellen Inzidenzzahlen. Tickets können derzeit über den Onlinevorverkauf oder über den telefonischen Vorverkauf erworben werden. Ab Montag, dem 31. Mai ist der Ticketservice in der Touristinformation Bad Elster wieder von Montag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr für den Vorverkauf und sämtliche Programminfos geöffnet. Alle aktuellen Infos: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH

 

Dienstag, 25. Mai 2021

Spezialitätenrestaurant: Mit Neuerungen Hoffnung auf Wiedereröffnung

Westsachsen/Zwickau/Steinpleis.-
Asad Qureshi (Foto rechts) sieht Licht am Ende des Tunnels. Wie viele andere Gastronomen in Sachsen blickt der Inhaber des pakistanisch-indischen Spezialitätenrestaurants optimistisch auf die Entwicklung der Inzidenzen im Landkreis und ganz Deutschland. „Ich bin zuversichtlich, dass wir alle schon bald wieder öffnen und gemeinsam mit unseren Kunden und Mitarbeitern zurück zur Normalität kehren können“, so der Wahl-Zwickauer, der vor fünf Jahren sein Restaurant im Pleissen-Center in Steinpleis eröffnete.
Die letzten Monate, in der ja nur Liefer- und Abholservice möglich war, nutzte der 35-jährige Pakistaner aber auch, um Teile seines Gastronomiebetriebes neu zu erfinden. Eine besondere Rolle dabei spielt das Thema Familienfreundlichkeit. Dafür wurde in dem barrierefrei zugänglichen Lokal unter anderem eine Spielecke eingerichtet. Familienfreundliche Tische mit Blick auf den spielenden Nachwuchs sind ausgeschildert. Für die kleinen Gäste gibt es zudem Malsachen. „Das alleine ist jedoch noch nicht ungewöhnlich. Aufgrund meiner eigenen Erfahrung weiß ich jedoch, dass auch Kleinigkeiten wie Hocker für die Nutzung von Toiletten und Waschbecken sowie Wickelmöglichkeiten das Leben von Eltern und Kindern einfacher machen“, erklärt Asad Qureshi, selbst dreifacher Familienvater, seine umgesetzten Intentionen.
In diesen Tagen wird nun noch ein weiterer Plan umgesetzt. Gemeinsam mit seinen Kollegen wird ein bislang wenig genutzter, großflächiger Nebenraum zum Konferenzzimmer umgebaut. Universell bestuhlt und mit verschiedenen Präsentations- und Moderationsmaterialien ausgerüstet, sollen sich hier künftig Firmen, Vereine oder auch Familien einmieten können. Bleibt nur noch zu hoffen, dass eine baldige Nutzung der neu geschaffenen Möglichkeiten realistisch ist.

Quelle und Foto: Werbemanufaktur Werdau/André Kleber

Marvin Siebdrath: Perfekter Start in die Saison 2021

Oschersleben/Westsachsen/Zwickau.-
Auftakt in die Saison 2021 der Internationalen Deutschen Motorrad Meisterschaft (IDM): Nach der Absage des ersten Rennens am Lausitzring ging es jetzt in Oschersleben nach langer Winterpause endlich los. Auch Marvin Siebdrath aus Wildenfels bei Zwickau (Foto oben) startete mit seinem Füsport RT Motosports by SKM Kawasaki Team in ein weiteres IDM Superport 300 Jahr. Das Team, zu dem er Mitte 2019 bereits gestoßen war und mit dem er 2020 schon erste größere Erfolge feiern konnte.
Das Wochenende begann wechselhaft zumindest vom Wetter her. Im Gegensatz dazu lief es direkt am Eröffnungstag schon konstant gut für den 17jährigen Sachsen. Drei freie Trainings standen auf dem Programm, in allen drei Sessions fuhr er die drittschnellste Zeit. Dazu kam eine kontinuierliche Steigerung der eigenen Bestzeiten.
So wechselhaft wie am Freitag ging es mit dem Wetter auch am Samstag weiter. Im ersten Qualifying waren die Bedingungen jedoch noch so gut, dass Siebdrath die schnellste Zeit im Feld herausfahren konnte. Wie wichtig diese Zeit war, zeigte sich im zweiten Qualifying. Dort nahm der Wind stark zu und auch einzelne Tropfen verbesserten nicht gerade die Bedingungen, so dass Siebdrath die erste IDM Pole Position seiner Karriere sicher war.
So ging es dann am Sonntag jeweils von Startplatz eins in beide Rennen. Im ersten Rennen gelang ein guter Start und Siebdrath war von Beginn bis zum Ende in der Spitzengruppe vorne mit dabei. Aus einem drei wurde zur Mitte des Rennens ein Zweikampf zwischen Vorjahresmeister Lennox Lehmann und ihm, den Siebdrath für sich entschied. Erster Sieg in der neuen Saison.
Mit diesem Schwung ging es dann auch in das zweite Rennen am Nachmittag. Bei wieder trockenen Bedingungen gab es fast eine Kopie des ersten Rennens. Jedoch wurde es bis zum Schluss ein Vierkampf, bei dem am Ende auch etwas Pech dabei war. Nach hartem Kampf wurde Siebdrath vierter und verpasste sein nächstes Podium nur hauchdünn.
„Ich war von Anfang an vorne mit dabei, auch wenn der Abstand am Freitag nach den freien Trainings noch recht groß aussah“, so der Wildenfelser. „Aber ich habe da einfach noch nicht diese eine schnelle Runde hinbekommen. Ich wusste aber, dass ich die fahren kann. Das hat sich am Samstag wie auch am Sonntag dann ja auch bewahrheitet. Über die Pole Position am Samstag war ich richtig happy. Zumal es die erste meiner Karriere war. Da lässt sich ein Rennen gleich deutlich entspannter angehen, wenn man nicht von Kurve eins im Aufholjagd Modus unterwegs sein muss. Beide Rennen liefen für mich echt extrem gut. Ich hatte einen super Start. Die KTM‘s neben mir sind am Start einfach etwas fixer unterwegs, trotzdem war ich direkt dabei, wenn es um die Podestplätze ging. Diese Position konnte ich jeweils bis zum Schluss halten. Es war klar, dass es bis zum Ende jeweils extrem eng bleiben würde. Das kennen wir in der Klasse nicht anders. Im ersten Rennen wusste ich, dass Lennox (Lehmann) in der letzten Runde an mir vorbei will. Deswegen bin ich komplette Kampflinie gefahren und konnte mir so den Sieg schnappen. Das war echt ein megamegagutes Gefühl. Mit entsprechendem Ehrgeiz und Antrieb war ich auch beim zweiten Rennstart unterwegs. Im Rennen selbst hatte ich mich einmal verschaltet und so ging eine kleine Lücke zu den ersten beiden Plätzen auf, die ich aber wieder zufahren konnte. In der letzten Runde hatte ich mir meinen Plan schon zurechtgelegt, doch auch hier gab es einen kleinen Verschalter, wegen dem ich den nötigen Schwung verlor und so leider hauchdünn einen erneuten Podestplatz verpasste. Trotzdem bin ich mit dem Saisonstart mehr als zufrieden. Erste Pole, erster Sieg und in der Meisterschaft in Schlagdistanz auf Platz zwei. Darauf lässt sich aufbauen“, freut sich der IDM-Pilot.

Quelle und Fotos: Markus Kahl

Freitag, 21. Mai 2021

Sieben Fälschungen: Für die Zwickauer Justiz kein Grund zur Aufregung

Westsachsen/Plauen/Zwickau.- Petra Eckert (Foto) ist verzweifelt. Seit Jahren leidet sie unter den Schikanen ihres Sohnes Jens Rzezak. 1996/97 hat sie in Plauen ein Haus gebaut. Sohn Jens ist mit eingezogen, hat mehrere Jahre bis 2018 darin gewohnt. Bereits vor dem Jahr 2000 hat ihm seine Mutter das komplette Erdgeschoss sowie zwei Räume im Obergeschoss kostenfrei überlassen. Der Notarvertrag dazu beinhaltet eine Rücküberlassung für sie und ein Verkaufsverbot für ihn. Das Eigenkapital wurde allein von ihr erbracht und darüber hinaus noch vieles mehr von ihr finanziert. Der Hauskredit wurde anteilig von Beiden bedient. Dieser lief von 1996 bis 2006 über die Sächsische Aufbaubank und nach der Umschuldung 2006 über die Allianz Baufinanzierung. Der Sohn selbst führt seit Ende 2001 eine Generalvertretung der Allianz-Versicherungen in Plauen. So weit, so gut.
Seit einigen Jahren hängt jedoch der Haussegen schief. Jens will immer mehr. Erst die Garage, dann die Terrasse, jetzt auch noch die Wohnung der Mutter. Sie pocht auf ein lebenslanges Wohnrecht, er verweigert es ihr. Um seinen Willen durchzusetzen lässt sich der Allianz-Vertreter allerlei perfide Tricks einfallen. „Er fälschte 7-fach meine Unterschrift. So kamen zwei Versicherunsverträge zustande und eine bestehende Unfallversicherung wurde mit einem von ihm gefälschten Schreiben und ebenfalls gefälschter Unterschrift ruhend gestellt“, sagt Petra Eckert. Nach erfolglosem familiären Einigungsversuch habe sie ihn angezeigt.
Die Behörden ermittelten zunächst, stellten das Verfahren später wieder ein. Angeblich könne man die Unterschriftenfälschungen nicht nachweisen, weil sie in der Allianz-Agentur mittels einem elektronischen Pad erstellt worden seien. Frau Eckert gibt an, zu keiner Zeit in der der Agentur zu einer Antragstellung vorgesprochen zu haben. Ihr seien weder genannte Zeugen noch die Büroleiterin bekannt.
Seit 2016 dreht Sohn Jens völlig durch. Er zerstört auf der Dachterrasse der Mutter (Foto unten) die Einrichtung, dreht Heizung, Strom und Wasser ab. Mutter Petra sitzt tagelang im dunklen, friert und hat kein Wasser. Als sie sich selbst helfen und die Heizung wieder in Gang bringen will, kommt Jens wutentbrannt aus seiner Wohnung gestürmt. „Er hat mich gegen einen Schrank geworfen wie ein Stück Dreck, hat mich dann an meinen Kleidungsstücken hochgezogen und massiv gewürgt. Ich konnte mich zunächst losreißen, aber nicht fliehen, weil er die Haustür verschlossen hatte“, so die Betroffene. „Er bekam mich wieder zu fassen, würgte mich erneut und drohte, mich alle zu machen, wenn ich nicht endlich seinen Forderungen nachkäme. Ich krankes Drecksvieh solle endlich verblühen. Das waren seine Worte.“
Auf Anraten der Opferhilfsorganisation „Weißer Ring“ und einer kontaktierten Polizistin des Reviers Plauen begab sie sich in die Rettungsstelle des Plauener Krankenhauses. Dort wurde die Polizei hinzugezogen und eine Anzeige aufgenommen. Die Geschädigte legte den Ermittlungsorganen das ärztliche Gutachten vor. Die Annahme der zur Tatzeit getragenen Kleidungsstücke wurde von der Staatsanwaltschaft verweigert und das Verfahren kurze Zeit später wiederum eingestellt. Man teilte auf nochmalige Rückfrage mit, dass die Kleidungsstücke für das abgeschlossene Verfahren nicht mehr benötigt würden.
Jens Rzezak streitet bis heute alles ab. Er und seine Lebensgegährtin behaupteten in einer Zeugenvernehmung sogar, die Mutter sei psychisch krank und gehöre in ärztliche Behandlung. Auch von einem Polizeibeamten wurde bereits mit dem Hinzuziehen eines Amtsarztes gedroht, was dann eine Zwangseinweisung bedeutet hätte. „Diese und weitere Lügen habe ich nach der Einstellung des Verfahrens bei einer von mir erzwungenen Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft Plauen erfahren. Mehrere Anträge auf Akteneinsicht vor Entscheidungsfindung wurden ignoriert“, so die Betroffene.
Unterdessen geht der Terror weiter: „Bei einem Wohnungseinbruch hat Jens meine Autoschlüssel in seinen Besitz gebracht, meinen Wagen aus unserer gemeinsamen Doppelgarage rausgefahren und die Schlösser zur Garage ausgetauscht. Seitdem ist mir der Zugang zur Garage und meinem gesamten darin befindlichen Eigentum nicht mehr möglich. Auch jetzt noch verwüstet er regelmäßig mein Eigentum. Zuletzt wieder die Dachterasse, weil er der Meinung ist, sie gehöre ihm.“
Petra Eckert lebt weiter in Angst. „Wer weiß, was als nächstes kommt?!“ Die zuständigen Ermittlungsbehörden in Plauen und Zwickau sehen tatenlos zu - wie so oft in ähnlichen Fällen. Möglicherweise hat die gesellschaftliche Stellung des Versicherungsvertreters etwas damit zu tun? Man könnte den Eindruck gewinnen, Geld regiert auch hier die Welt...

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Neustart in Bad Elster: Open-Air-Saison wird am 5. Juni eröffnet

Westsachsen/Bad Elster.- Es ist soweit: Das wunderschön gelegene NaturTheater Bad Elster eröffnet am ersten Juniwochenende nun endlich die Open-Air-Saison voller Star-Höhepunkte in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster. Mit dem aus der RTL-Show DSDS bekannten Popstar Mike Singer (05.06. – 20.00 Uhr) und dem Familienmusical „Der kleine Ritter Kokosnuss“ (06.06. – 15.00 Uhr) gibt es dabei zwei generationsverbindende Events, die dank der fahrbaren Zuschauerüberdachung mit größtmöglicher Wetterunabhängigkeit den Saisonstart des NaturTheaters Bad Elster feiern werden. „Wir sind überglücklich und voller Vorfreude mit solch zwei tollen Veranstaltungen auch für jüngere Gäste hier im historischen Waldpark zu starten“, freut sich GMD Florian Merz als Geschäftsführender Intendant der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft (CVG) und ergänzt: „Dank unserem bereits aktuell bestätigten Hygienekonzept können wir in der modernen Open-Air-Arena nun reichlich Publikumsplätze anbieten.“

Weitere Höhepunkte der aufblühenden Eventzeit sind begeisternde Auftritte vom König des Wortspiels Willy Astor (12.06.), Weltstar Chris Norman (14.08.) oder den Publikumslieblingen Matthias Reim (23.07.) und Max Mutzke (21.08.). Aber auch große klassische Sommerevents wie das Verdi-Opernspektakel „Aida“ (18.06.), ein Konzert des MDR Sinfonieorchesters mit Beethovens Eroica im Rahmen des MDR Musiksommers (03.07.) oder das große Sommer-Fest-Konzert „Carmina Burana & Bolero“ (03.09.) werden für leuchtende Momente der Open-Air-Kultur sorgen. Dazu werden das Konzert der Münchener Freiheit zum 111. Theatergeburtstag (09.07.), ein poetischer Abend mit dem Konstatin Wecker Trio (27.07.) die Comedyabende von Katrin Weber (01.07.) oder Olaf Schubert (22.07.) sowie die Konzerte von Gregor Meyle (06.08.), Truck Stop (07.08.) und der Kultband Silly (13.08.) ganz einzigartige Live-Erlebnisse garantieren. Abgerundet wird diese emotionale Höhepunkt-Saison mit dem von Peter Maffay komponierten „Tabaluga-Musical“ (15.08.), einem magischen Gänsehaut-Konzert von Graceland & Sinfonieorchester zu den Hits von Simon & Garfunkel (03.09.) sowie einer Schlagershow von Thomas Anders (04.09.) und einem bunten Geburtstagsfest zu „40 Jahre Traumzauberbaum“ zum Saisonschluss am 5. September.
Hinweise zum Vorverkauf & Veranstaltungsbesuch:
Tickets sind derzeit ausschließlich im Online-Vorverkauf oder telefonisch über den CVG-Ticketservice der Touristinformation Bad Elster erhältlich. Die Karten werden personengebunden verkauft, um die eventuelle Kontaktnachverfolgung zu gewährleisten.
Alle tagesaktuellen Infos und Tickets gibt es telefonisch: (037437) 53 900 und im Internet: www.naturtheater-badelster.de

Donnerstag, 20. Mai 2021

175 Jahre Goldschmiede Hertel: Bürgermeisterkette teuerstes Kunstwerk

Westsachsen/Werdau.-
Christine Burkhardt ist in 5. Generation Meisterin ihres Handwerks und schmiedet so lange das Eisen noch heiß ist. Nach eigenen Angaben will Sie ihre Berufung noch lange nicht an den Nagel hängen: „Solange meine Augen und Hände noch funktionieren“, ... und Frau Burkhardt noch den Drang nach Schmuck und Schmiede hat, wird sie weiterhin mit ihren traumhaften Schmuckstücken glänzen. (Foto: In einem selbstgemachten Gefäß, bewahrt Frau Burkhardt ihre kleinen Zangen und Werkzeuge auf.)
Zu den Kunden der zweitältesten Goldschmiede in Sachsen gehören hauptsächlich lokale und regionale Schmuckliebhaber, aber auch bekannte Persönlichkeiten tragen den Schmuck der Goldschmiedin. So wurde beispielsweise die Frau des ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler mit einer Kostbarkeit aus der Schmiede von Frau Burkhardt beschenkt. Hierzu wurden seltene und kostbare Materialien verarbeitet wie etwa ein Topas vom bekannten Schneckenstein im Vogtland. Von der klassischen Umarbeitung von Trauringen, Andenken der Liebsten, Einschmelzen von Erinnerungsstücken, Gestaltung nach eigenen Vorstellungen und Wünschen oder schlicht Reparaturen – beim Goldschmied Hertel kann man sich von der Fingerfertigkeit von Frau Christine Burkhardt überzeugen. Auf die Frage nach dem teuersten Kunstwerk nannte sie die Bürgermeisterkette, bei der sowohl Gold- und Silber, als auch Lapis-Lazuli-Steine verarbeitet wurden. Am ungewöhnlichsten empfand Sie den Wunsch einer Friseurin, die einen Ring mit Pelz in Auftrag gegeben hatte.
Gleichwohl zeichnet Frau Burkhardt nicht nur ihre Hingabe zum Familienbetrieb und ihre Leidenschaft zum Thema aus, sondern auch ihr großes Herz für Menschen. Bereits über 40 Volontäre, sowohl Werdauer als auch internationale Praktikanten aus Pakistan, Myanmar, Finnland und Frankreich, durften einen Einblick in die Handwerkskunst eines Goldschmiedes erhaschen. Die Stadt Werdau empfindet das Bestehen der Goldschmiede Hertel und Frau Burkhardt als Bereicherung für die Stadt und wünscht ihr zum 175-jährigen Firmenjubiläum alles Liebe und Gute.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Montag, 17. Mai 2021

Neue Klangkunstausstellung: Kunstwandelhalle pulsiert in Hertz-Tönen

Westsachsen/Bad Elster.-
Am kommenden Pfingstwochenende wird die neue Ausstellung „Hertz-Töne“ des Berliner Performance- und Installationskünstlers Albrecht Fersch in der KunstWandelhalle Bad Elster präsentiert. Aufgrund der noch geltenden Corona-Bestimmungen wird die Ausstellungseröffnung dazu virtuell am Pfingstsonntag, den 23. Mai um 10.00 Uhr mit der Veröffentlichung eines Performance-Videos der Ausstellung gefeiert. Darin stellt der Künstler dem Publikum persönlich seine Klangskulpturen vor und wird durch die Ausstellung führen sowie gemeinsam mit dem Musikerduo Stellmäcke & Müller im Klang seiner besonderen Kunst musizieren.
„Die Ausstellung sollte ursprünglich Teil des 10. KunstFestes »Hertz-Töne« im April 2020 sein, welches wir zum Jahr der Industriekultur 2020 entwickelt hatten. Im Sinne dieses Themas möchten wir uns mit dem industriekulturellen Erbe des traditionellen vogtländischen Instrumentenbaus kreativ-künstlerisch auseinandersetzen“ verdeutlicht Ute Gallert als Projektkoordinatorin der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft (CVG) den Hintergrund der Ausstellung und führt aus: „Die Umsetzung des Gesamt-Projektes scheiterte dann leider zweimal Pandemie-bedingt. Daher ist es uns nun eine große Freude, die Ausstellung jetzt in Bad Elster zu haben und den BesucherInnen bis zur Öffnung des Publikumverkehrs zumindest virtuell die besonderen Klangkunstinstallationen in Form der Videoperformance zu zeigen.“
Albrecht Fersch ist ein äußerst vielseitiger Aktionskünstler, der immer wieder zwischen den einzelnen Disziplinen hin und her wandert und gerne auch mal mit lyrischen oder musikalischen Mitteln auf sich aufmerksam macht. In der KunstWandelhalle Bad Elster werden einige seiner aufwendigen Klangskulpturen gezeigt, die von seinem immensen kreativen Einfallsreichtum zeugen. Der Mittelpunkt ist ein zerlegtes Klavier, 88 Tasten verteilt auf 31 Bretter. Die Klavierhämmer schlagen gegen Metall aller Art: Kreissägeblätter, eine Thermoskanne, Weißblechdosen, Blechkanister, Drähte, Saiten, Feuerschale und Fuß eines Grills, ein Ofenrohr, Kuhglocken… Dazu gesellen sich ein „Tam-Tam-Stamm“, eine „Krachmühle“, „6 Instrumente“, ein „Flaschenklavier“ sowie weitere Fotografien und Videos zu diversen Klanginstallationen des Künstlers. Die vom Kulturraum Vogtland-Zwickau geförderte Ausstellung ist dann nach der hoffentlich baldigen Öffnung der KunstWandelhalle bis zum 27. Juni 2021 in Bad Elster zu sehen. Infos & Video: www.kunstwandelhalle.de

Donnerstag, 13. Mai 2021

Bekenntnis: Sterneset zur Geschichte des industriellen Fahrzeugbaus

Westsachsen/Werdau.-
Schön wäre es gewesen, doch leider ließen es die Rahmenbedingungen auch 2021 nicht zu: Zum zweiten Mal musste das legendäre IFA-Oldtimertreffen in Werdau ausgesetzt werden. Die aktuelle Situation sowie Baustellen im Stadtgebiet machten eine Durchführung unmöglich. Das soll sich jedoch, da sind sich die Verantwortlichen einig, im kommenden Jahr wieder ändern.
Um die Vorfreude auf den Neustart 2022 groß zu halten, hat sich eine Kooperation aus Stadtverwaltung, Museum und Werbemanufaktur etwas besonderes einfallen lassen: Ein siebenteiliges Holzsterneset zur Geschichte der industriellen Fahrzeugproduktion in Werdau. Die Motive, die die Entwicklung seit den Zeiten der Sächsischen Waggonfabrik über die verschiedenen in der Pleißestadt entwickelten und gebauten LKWs bis hin zu den heutigen Sonderaufbauten darstellen, werden von einem Begleitheft unterlegt.
„Mit diesem Produkt wollen wir ein klares Bekenntnis zum Fortbestand des IFA-Oldtimertreffens und damit zum industriellen Erbe und der Zukunft unserer Heimatstadt geben“, beschreibt Oberbürgermeister Sören Kristensen (Foto) das gemeinsam realisierte Projekt. Insbesondere mit Blick auf die diesjährige Advents- und Weihnachtszeit erwarten sich die Partner ein ähnlich großes Interesse wie bei den Produktentwicklungen der Vorjahre. Diese reichten von einer Pyramide über Laternen und Sterne bis hin zum großen Werdauer Schwibbogen.
Das Set der sieben gelaserten, je rund 9,5 cm großen Sterne aus Flugzeugsperrholz kann aktuell in der Werbemanufaktur Werdau GmbH auf der Mühlenstraße bestellt werden. Ab Juni soll es dann zum Preis von 24,50 Euro auch im Stadt- und Dampfmaschinenmuseum und an der Stadtinformation erhältlich sein.

Quelle und Foto: Werbemanufaktur Werdau/André Kleber

Dienstag, 11. Mai 2021

Mit Zuwendung des Freistaates Sachsen: Dorfstraße frei gegeben

Westsachsen/Werdau.-
Seit dem 1. Oktober 2010 ist die Stadt Werdau zuständiger Straßenbaulastträger für die Dorfstraße im Ortsteil Langenhessen. Der Zustand dieser „geschenkten“ ehemaligen Kreisstraße ist sicherlich noch allen bewusst: mehrfach provisorisch ausgebesserter Fahrbahnbelag, zahlreiche Flickstellen, unebene, teilweise stark geneigte Oberfläche, keine funktionierende Straßenentwässerung, kontaminierte, ungebundenen Tragschicht von der ehemaligen Crossener Halde.
Um die Verkehrssicherheit künftig zu gewährleisten und um den vorhandenen, kontaminierten Unterbau zu entfernen, war der grundhafte Straßenausbau unumgänglich. Der Baubeginn zu diesem Vorhaben erfolgte im August 2019. Nicht zuletzt erwächst aus dem baulichen Zustand der Fahrbahnoberfläche eine erhebliche Lärmbelästigung, die die urbane Lebensqualität der Anwohner mindert. Durch die Unterstützung von Bund und Freistaat konnte im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung die Dorfstraße über 2/3 der Länge von der Kirchschulstraße bis zum Brückenweg grundhaft ausgebaut werden. Der Ausbau des nun fertiggestellten Abschnittes vom Brückenweg bis zum Grünanger war durch die Zuwendung des Freistaates Sachsen aus dem Förderprogramm „Förderung von Straßen- und Brückenbauvorhaben kommunaler Baulastträger (RL-KStB)“ i. H. von rund 930.000 Euro möglich.
Der freigegebene Abschnitt umfasst etwa 830 Meter. Die nun fertiggestellte Dorfstraße hat eine Fahrbahnbreite von 4,75 bis 5,50 Meter, besitzt eine Frostschutzschicht, eine 14 Zentimeter dicke Asphalttragschicht und eine vier Zentimeter starke Asphaltdeckschicht. Jan Löffler, Sören Kristensen, Michael Waldemann und Jana Russ (Foto von links) gaben am 7. Mai die Nutzung der Straße frei.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Freitag, 7. Mai 2021

Beethoven-Ballett: Laienorchester präsentiert seine Kunst online

Westsachsen/Werdau.-
Im November soll es endlich wieder los gehen: Die rund 30 Musikerinnen und Musiker des Laienorchesters Collegium Musicum Werdau e.V. wollen dann das Ballett „Die Geschöpfe des Prometheus op. 43“ von Ludwig van Beethoven in der Werdauer Stadthalle und dem Erlenwald Vielau präsentieren. Doch bis dahin ist es, vor allem aufgrund der derzeitigen Bedingungen, noch ein langer Weg.
Damit im Spätherbst dennoch jeder Handgriff sitzt und man sich bis dahin nicht aus den Augen verliert, startete das Orchester unter Leitung von Prof. Georg Christoph Sandmann am 6. Mai in eine Art Onlinesaison. Die erste Probe, die über die Plattform ZOOM koordiniert wurde, war ein voller Erfolg. „Das war seit Oktober 2020 das erste Mal, dass all unsere Musiker im Alter von 16 bis 84 Jahren wieder gemeinsam üben können und somit ein wichtiger Schritt zum Erhalt unseres Gemeinschaftsgefühls“, erklärt Heike Angermann, die die organisatorischen Fäden in den Händen hält. Professor Sandmann, der im wahrsten Sinne des Wortes den Takt vorgab, freute sich über die riesige Resonanz. „Egal ob jung oder alt, technikaffin oder nicht, jeder unserer Musiker, der die Zeit hatte, war bei der Probe dabei. Und trotz der nötigen Ferne konnte man die Begeisterung spüren, endlich wieder bei einander zu sein“; so der Wahl-Werdauer.
Die Onlineproben, die nun regelmäßig stattfinden werden, richtet sich jedoch nicht nur an die Mitglieder des Collegium Musicum. „Auch interessierte Hobbymusiker aller Genres sind herzlich willkommen und werden gebeten, im Vorfeld Kontakt zu uns aufzunehmen“; so Angermann. Interessenten können sich jederzeit unter Mobil 0173 8688433 oder per Mail an angermannfamily@aol.com melden.

Quelle und Foto: Werbemanufaktur Werdau/Andé Kleber

Pfingsten an der Kober: XXL-Autogottesdienstes erlebt Neuauflage

Westsachsen/Werdau.-
Nach der gelungenen Premiere eines Autogottesdienstes am Pfingstmontag 2020 soll es in diesem Jahr eine Neuauflage geben. Die evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden aus Werdau und Umgebung laden gemeinsam zum Pfingst-Gottesdienst an die Talsperre in Langenhessen ein. Dieser soll am Montag, den 24. Mai im Autokino an der Kober stattfinden. Unter Einhaltung der aktuellen Abstandsregeln finden auf dem Areal von Kino 1 bis zu 160 Fahrzeuge Platz. Diese waren im vergangenen Jahr auch sehr gut belegt.
Einlass ist 9:30 Uhr, Beginn des Gottesdienstes, an dem sich auch die Posaunenbläser beteiligen werden, ist um 10:30 Uhr. Die Durchführung dieser ungewöhnlichen Aktion ist möglich dank der Unterstützung durch das Autokino Langenhessen, die Gebäude- und Grundstücksverwaltungs- GmbH Werdau sowie die Firma Gerüstbau Quadflieg aus Langenhessen.

Quelle und Foto: Werbemanufaktur Werdau/André Kleber

Fachwerkhaus saniert: Hortkinder kehren zurück

Westsachsen/Zwickau.-
Die Umbaumaßnahmen im Hort der integrativen Kindertagesstätte „Marienhof“ wurden im April 2021 fertiggestellt. Nun können die Schulkinder der Klassen 1 bis 4 wieder im „Fachwerkhaus“ betreut werden. Interimsweise waren diese in der „Schule am Windberg“ untergebracht.
Um das alte Gebäude wieder auf den notwendigen technischen Stand zu bringen, wurden zahlreiche Umbauarbeiten durchgeführt. So wurden für rund 65.000 Euro die sanitären Einrichtungen auf die Anforderungen für Hortkinder umgerüstet. Auch wurden im Zuge dieser Baumaßnahme die Holzbalkendecke im WC der Jungen ertüchtigt, eine Entlüftungsanlage im WC der Mädchen und der Erzieher eingebaut und eine Kinderküche installiert. Auf dem rund 7.000 m² großen Gelände fand bereits im November vergangenen Jahres die Schlüsselübergabe für den Neubau statt.
Zukünftig haben in der integrativen Einrichtung 94 Kinder bis 7 Jahren und 59 Hortkinder die Möglichkeit abseits der Marienthaler Straße im „Schreberino“ zu werkeln und zu gärtnern oder im „Haus der kleinen Forscher“ den großen Geheimnissen des Lebens auf die Spur zu kommen. Das gesamte Team und die Kinder freuen sich sehr.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Donnerstag, 6. Mai 2021

Reisepässe verloren: Familie bittet um Mithilfe bei der Suche

Westsachsen/Glauchau/.- Alkadhimy Mohammed möchte mit seiner Familie weiter in seiner Wahlheimat Glauchau wohnen bleiben. Als die fünf Familienmitglieder 2015 nach Deutschland einreisten, verloren sie ihre Reisepässe. Diesen Verlust haben sie bei der Polizei angezeigt.
Bevor die Irakische Botschaft neue Reisepässe ausstellen kann, müssen die alten gefunden und bei der Ausländerbehörde abgegeben werden. Dies ist die Voraussetzung für ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland. Deshalb veröffentlichen wir hier auf ausdrücklichen Wunsch der betroffenen Familie die Verlustanzeige bei der Polizeidienststelle Glauchau mit allen Daten (siehe Fotos).
Wer Angaben zum Verbleib eines oder mehrerer der fünf Reisepässe machen kann, meldet sich bitte direkt beim Betroffenen unter der Handynummer 01621867215 oder bei der Polizei in Glauchau unter (03763) 640.