Freitag, 30. Juli 2021

Ausbildung der Jugendfeuerwehr: Teamgeist, Wissen und Können gefragt

Westsachsen/Zwickau.- Bereits zum 20. Mal konnten sich unter der Regie der Landesjugendfeuerwehr Sachsen junge Feuerwehrkameraden bei der Ausbildungswoche auf die Abnahmeprüfung für die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr vorbereiten. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehr in Deutschland und ist für die Jugendlichen die Krönung und der Abschluss als Mitglied der Jugendfeuerwehr. Bei der abschließenden Prüfung wird das geschlossene Auftreten als Gruppe, Schnelligkeit und Ausdauer, aber auch feuerwehrtechnisches Wissen und Können bewertet. Die Woche fand in der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen in Elsterheide statt.
Die Bedingungen zum Erwerb der Leistungsspange sind:
1.    Auslegen einer Schlauchleitung als Schnelligkeitsübung
2.    Kugelstoßen
3.    Staffellauf
4.    Vortragen eines Löschangriffs
5.    Beantwortung von aktuellen Fragen
In allen Sparten wird eine Gemeinschaftsleistung der Gruppe gefordert, bei der die Stärkeren den Schwächeren helfen müssen - Teamgeist und Kameradschaft steht an oberster Stelle.
Aus Zwickau waren folgende Teilnehmer bei der Ausbildungswoche:
1.    Leon-Finn Kleibl-Schön (FF Zwickau Marienthal)
2.    Moritz Hoffmann (FF Zwickau Mitte)
3.    Lukas Olbrich (FF Zwickau-Mitte)
4.    Ben Peter (FF Zwickau-Schneppendorf)
5.    Tim Trautner (FF Zwickau-Schneppendorf)
6.    Max Bayreuther (FF Zwickau-Schneppendorf)
7.    Paul Röthel (FF Zwickau-Schneppendorf)
Betreut wurden die Jugendlichen von Louis Höfer von der Freiwilligen Feuerwehr Zwickau-Cainsdorf. Komplettiert wurde die Gruppe von zwei Jugendlichen aus anderen sächsischen Wehren.
Darüber hinaus kam auch die aktive Freizeitgestaltung, Baden, Sport und Spiel nicht zu kurz. Das Projekt „Aspekte 112“, die Besichtigung eines Tagebaus, ein Seminar für die Betreuer, sowie weitere Aktionen rundeten das Rahmenprogramm ab. Ein großer Dank gilt den Organisatoren und Betreuern, die diesen Höhepunkt bereits zum 20. Mal für die Jugendlichen organisieren.
Der Amtsleiter des Feuerwehramtes, Branddirektor Nils Eichhorn, begrüßte die erfolgreichen Teilnehmer aus Zwickau bei ihrer Rückkehr am heutigen Abend. Er dankte ihnen für ihr Engagement und gratulierte zu der bestandenen Prüfung. Er würdigte die Leistungen der Angehörigen der Jugendfeuerwehren und deren Ausbilder aus Zwickau, die einen unschätzbaren Beitrag zum Erhalt der Jugendfeuerwehr und damit zur Nachwuchsgewinnung für die aktiven Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehren unserer Stadt beitragen.
Seit dem Jahr 2000 erhielten nun 158 Mitglieder der Zwickauer Jugendfeuerwehr diese hohe Auszeichnung.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau/Wolfgang Zindler (Stadtjugendfeuerwehrwart)

Erste Ladesäule in Betrieb genommen: Zwickau baut Netz weiter aus

Westsachsen/Zwickau.-
Am heutigen Freitag wurde im Beisein von Oberbürgermeisterin Constance Arndt (Foto oben) auf dem Parkplatz Mauritiusbrücke/Alter Gasometer die erste öffentlich zugängliche Ladesäule symbolisch übergeben, die im Rahmen des Projekts E-Com errichtet wurde. Bis Herbst 2022 folgen weitere 51 Normal- sowie 2 Schnelladesäulen. Die Stadt Zwickau baut damit in Zusammenarbeit mit Partnern das Ladenetz aus, das schon jetzt im Bundesvergleich eine Spitzenposition einnimmt, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) jüngst betonte.
Das Verbundprojekt E-Com (E-Commuter, -munity, -municate) mit Gesamtkosten in Zwickau von rund 1,4 Mio. Euro wird zu 100 % durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf Basis des 2017 beschlossenen „Sofortprogramms Saubere Luft“ gefördert. Ziel ist, die Konzentration insbesondere an Stickstoffoxiden (NOx) in den von Grenzwertüberschreitungen betroffenen Kommunen kurzfristig und nachhaltig zu verringern.
Als eine Ursache für die Überschreitung von NOx-Grenzwerten wurden vor allem die Pendler (engl. Commuter) identifiziert. Die „Elektrifizierung“ des Pendlerverkehrs kann somit signifikant zur Senkung der NOx-Belastung beitragen. Um dies zu erreichen, ist jedoch auch ein gut ausgebautes Netz an Ladeinfrastruktur gerade auch im öffentlichen Raum notwendig.
Außerdem gilt es, die vorhandene Ladeinfrastruktur effizient zu nutzen und den weiteren Ausbau bedarfsgerecht zu steuern. Dazu werden geeignete Monitoring- und Kommunikationsplattformen benötigt, welche Nutzern und Akteuren über entsprechende Kanäle die spezifisch benötigten Informationen kommuniziert (engl. Communicate). Die angestrebte Reduzierung der Schadstoffemissionen durch Pendlerverkehre trägt somit allgemein zur Verbesserung der Lebensqualität und Gesundheit in der Gesellschaft (engl. Community) bei.
Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden und den weiteren Partnern Volkswagen Sachsen GmbH, der Westsächsischen Hochschule Zwickau und der Hochschule für Wirtschaft und Technik Dresden werden im Rahmen des Projektes in Dresden und Zwickau Modellregionen zur Demonstration des Abbaus von Netzausbauhemmnissen geschaffen. Die Hauptaufgabe der beiden Kommunen ist dabei der netzverträgliche Ausbau der Ladeinfrastruktur mit der Konzentration auf die Elektrifizierung von Pendlerströmen, vor allem in Kommunen, die von NOx-Grenzwertüberschreitungen betroffen sind (hier insbesondere Dresden).
Konkret ist für das Teilvorhaben der Stadt Zwickau geplant, bis zum Ende der Projektlaufzeit am 30. September 2022 ca. 52 Normalladesäulen und 2 Schnellladesäulen mit dementsprechend 108 Landepunkten zu errichten. Das Investitions- und Forschungsvorhaben „E-Com“ wird vom Dezernat Bauen unter der Federführung des Umweltbüros umgesetzt.
Um die Ziele zu erreichen, spielt die wissenschaftliche Begleitung der beiden Hochschulen eine wichtige Rolle, um den Aufbau von Ladeinfrastruktur im Hinblick der möglichen Netzlast zu untersuchen. Ein weiterer Schwerpunkt der wissenschaftlichen Begleitung sind Maßnahmen zur Erhebung von Daten, sowohl aus den errichteten Ladesäulen selbst als auch aus den ergänzend für ausgewählte Stellplätze vorgesehenen Bodensensoren der Firma Smart City System GmbH aus Fürth. Die dabei gewonnenen Ergebnisse werden in einer Plattform verarbeitet, um so den Nutzern und Akteuren zielgerichtete Informationen zur Verfügung zu stellen.
Mit der Eröffnung der Ladesäule am Parkplatz Mauritiusbrücke/Alter Gasometer ist ein erster wichtiger Schritt zur Zielerreichung für das Teilvorhaben der Stadt Zwickau geschafft. Schrittweise werden die weiteren Ladesäulen mit ihrem unverwechselbaren und eigens entwickelten Design im Stadtgebiet errichtet bzw. in Betrieb gehen. Geplant ist, bis Ende September 2021 insgesamt ca. 20 Normalladesäulen in Betrieb zu nehmen, die nächsten am Baikalcenter und an der Dortmunder Straße in Neuplanitz, an der Cainsdorfer Hauptstraße, an der Lessingstraße sowie am Westsachsenstadion. Die Verteilung aller zu errichtenden Ladesäulen erfolgt nach Vorgabe durch die Stadt Zwickau und erstreckt sich über das gesamte Stadtgebiet, um somit die Wohnquartiere mit Pendlereignung zu erschließen. Teilweise werden auch mehr als eine Ladesäule an einem Standort errichtet.
Die im Rahmen der Planung und Errichtung der ersten Standorte gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse fließen einerseits in die Umsetzung der nächsten Standorte ein und werden andererseits anderen Kommunen (insbesondere den Projektpartnern) zur Verfügung gestellt. Verantwortlich für die Errichtung und Betrieb im Auftrag der Stadt Zwickau bis zum 30.09.2027 ist die envia Mitteldeutsche Energie AG aus Chemnitz. Die Ladesäulen selbst stehen im Eigentum der Stadt Zwickau.
Dass Zwickau mit der Zahl der Ladesäulen bereits jetzt im Bundesvergleich eine führende Position einnimmt, belegt die Auswertung des BDEW-Ladesäulenregisters, die am 9. Juli veröffentlicht wurde. Im Vergleich der sogenannten Mittelstädte (Orte mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern) ist die viertgrößte Stadt Sachsens Spitzenreiter. Danach folgen nach Angaben des BDEW Baunatal, Esslingen, Landau in der Pfalz und Leinfelden-Echterdingen.
Mit dem Projekt „E-Com“ wird ein weiterer wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung Zwickaus zum Zentrum moderner Mobilität geschaffen sowie die Maßnahmen verschiedener städtischer Konzepte und Programme umgesetzt und ergänzt. Zu diesen gehören beispielsweise das kürzlich verabschiedete Elektromobilitätskonzept, die Kooperationsvereinbarung mit der Volkswagen Sachsen GmbH oder das Vorhaben „Z-MOVE 2025“.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Beste Schülerin in Leubnitz: Traumnoten zum Schulabschluss

Westsachsen/Werdau.-
Die Oberschule Leubnitz ist nicht nur eine Schule mit Ideen, sondern auch eine Bildungseinrichtung mit einer sehr guten Quote von Absolventen. In diesem Schuljahr schlossen drei von vier mit einem erfolgreichen Hauptschulabschluss ab. Von 45 Schüler haben 44 einen gelungenen Realschulabschluss abgelegt. Für sie stellt sich nun die Frage, wie sich ihre Zukunft gestalten wird - ein Jahr im Ausland? Ein freiwilliges Jahr? Eine Ausbildung? Oder doch lieber eine weiterführende schulische Ausbildung? Die Möglichkeiten sind spannend und schier unendlich.
Luisa Stöcker (Foto), die mit 1,15er nicht nur den besten Durchschnitt erreicht, sondern auch als Einzige eine Fachhochschulreife abgelegt hat, schaut mit voller Vorfreude auf die kommenden Jahre. Sie strebt eine weiterführende schulische Ausbildung in Chemnitz an um sich schließlich mit einem Kunststudium ihrer Leidenschaft der Kreativität zu widmen.
Die Stadt Werdau gratuliert allen Absolventen der Oberschule Leubnitz zu ihren erhaltenen Abschlusszeugnissen und wünschen für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 27. Juli 2021

Dringender Spendenaufruf: „Die Bevölkerung muss gewarnt werden!“

Westsachsen/Rheinland-Pfalz.-
Weil eine Justizsekretärin im Jahre 2012 am Zwickauer Amtsgericht auf Anweisung des Oberlandesgerichts Dresden (OLG) einen gültigen Rechtskraftvermerk mit einem weißen Blatt Papier überklebt hat (WSZ berichtete), muss eine Werdauerin jetzt Tausende Euro an mehrere betrügerische Rechtsanwälte und Gerichte bezahlen. Sie nimmt ihre langjährigen Erfahrungen jetzt zum Anlass, die Bevölkerung eindringlich zu warnen:
„Lasst Euch auf keine Gerichtsprozesse mehr ein! Der sogenannte ,Rechtsweg' ist ein staatlich organisiertes Betrugssystem, wie es perfider nicht geht! Nach allem, was ich durchgemacht habe, gibt es daran keinerlei Zweifel.“
Die Hauptursachen, dass diese Betrugsmasche so gut funktioniert, sind nach ihrer Einschätzung Anwaltszwang, die sogenannte „richterliche Unabhängigkeit“ und willkürliche Ermittlungen der Staatsanwaltschaften. Letztere verfolgten lieber unschuldige Opfer, statt die Täter in den eigenen Reihen anzuklagen. Und weiter: „Erschwerend kommt gerade in Zwickau hinzu, dass die hiesige Staatsanwaltschaft von ehemaligen MfS-Mitarbeitern des Ex-DDR-Geheimdienstes durchsetzt ist. Diese bilden bereits die nächste Generation nichtsnutziger Juristen aus, die dann weiterhin die Bevölkerung mit unsinnigen Prozessen überziehen und schädigen können“ (WSZ berichtete).
Auch die Politik gibt hier ein klägliches Bild ab. Sämtliche Landtagsabgeordneten aller Parteien in und um Zwickau, sowie die beiden Oberbürgermeisterinnen - früher Pia Findeiß (SPD), jetzt Constance Arndt (BfZ) - ziehen sich feige zurück. Selbst der CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Köber duckt sich weg, nachdem er das ganze Ausmaß der Katastrophe erkannt hat. Einzig Mario Pecher (SPD), René Hahn (Linke) und Wolgang Wetzel (Grüne) waren bereit, zu helfen. Pecher trug den Sachverhalt bereits 2017 dem ehemaligen Sächsischen Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) vor, Hahn nahm sich Zeit, hörte aufmerksam zu und Wetzel bot der Geschädigten eine private Spende von 50 Euro an.
Die Westsächsische Zeitung schließt sich dem an und ruft ihre Leser ebenfalls zur Spende auf. Benötigt werden aktuell 1.400 Euro, damit ein Pfändungsbeschluss des betrügerischen Rechtsanwalts Michael Rößler (Foto von seiner Kanzlei in Kirchheimbolanden/Rheinland-Pfalz) abgewendet werden kann. Wer spenden möchte, wendet sich bitte an die im Impressum angegebene Email-Adresse. Wir setzen uns wegen der Überweisungsdaten mit Euch in Verbindung. Was am Ende noch fehlt, stocken wir ehrenamtlichen Journalisten der WSZ aus eigener Tasche auf.

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Sommerkonzert-Tipp der Woche: Gregor Meyle in Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 6. August wird der sympathische Musiker Gregor Meyle mit seiner Band um 20.00 Uhr das Publikum mit seinem großen Sommerkonzert im NaturTheater Bad Elster begeistern. Bereits im Sommer 2018 berührte der äußerst populäre Musiker aus Münster mit bleibenden Songmomenten unvergesslich unser Publikum in Bad Elster und nun kehrt er zurück, um mit uns einen Abend unter Freunden zu gestalten. Songs wie »Keine ist wie du« oder »Du bist das Licht« lassen seine Seele sprechen. Dabei bleibt er immer der authentische Singer-Songwriter mit Bart und Hut. Im Jahr 2015 bekam er seine eigene TV-Sendung »Meylensteine«, in der er andere Musikergrößen besucht und persönliche Einblicke in ihr künstlerisches Wirken gewährt. Mit Gelassenheit und einer besonderen Lebensfreude erzählt er in Bad Elster nun selbst aus dem Leben - in lauten und leisen Songs. Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de

Montag, 26. Juli 2021

Positives Echo: Schulkinder setzen Zeichen gegen Corona-Wahnsinn

Westsachsen/Zwickau/Wilkau-Haßlau.-
Am vergangenen Freitag, dem offiziell letzten Schultag vor den Sommerferien, nutzten sachsenweit wieder zahlreiche Eltern und Kinder die Gelegenheit, um Spielzeug, handgeschriebene Briefe und andere kleine Dinge vor den hiesigen Rathäusern abzulegen. Die Eltern und Kinder wollten damit noch einmal auf die unhaltbaren Zustände des vergangenen Schuljahres, welche vor allem für die Kleinen zu massiven Einschränkungen und bis dato nicht abschätzbaren Verlusten geführt hatten, aufmerksam machen und ihrer Hoffnung Ausdruck verleihen, dass ihre Klassenzimmer in Zukunft kein Ort mehr für sogenannte Abstands- und Hygieneregeln, Testzwang und Impfpropaganda sein mögen.
In der Öffentlichkeit stieß diese Aktion überall auf ein überaus positives Echo, eröffnete die Möglichkeit für zahlreiche interessante Gespräche und regte viele Passanten zum Nachdenken an. Auch in Zwickau wurde in den frühen Abendstunden neben dem Eingang des Rathauses mit viel Liebe zum Detail ein solches kleines Kunstwerk errichtet (Foto oben). Den teilnehmenden Kindern war die Freude, ihre Wünsche und Hoffnungen auf diese Weise einmal äußern zu können, deutlich anzusehen.
Weniger erfreulich lief die Aktion im benachbarten Wilkau-Haßlau ab. Hier war schon am Freitagmorgen ein kleines Stillleben aus Plüschtieren, von den Kindern handgeschriebenen Briefen und anderen kleinen Dingen aufgebaut worden. Nur wenige Minuten später war es verschwunden. Die Enttäuschung der Kinder kann man sich gut vorstellen. Einige dachten gar, Bürgermeister Stefan Feustel (CDU/Foto unten) hätte die Anweisung gegeben, die Sachen als Müll zu entsorgen. Auf Anfrage des RechercheTeams der Westsächsischen Zeitung, warum  man das Eigentum der Kinder entfernte, äußerte sich Anja Graichen, Fachbereichsleiterin Finanzen/Steuern/Soziales im Wilkau-Haßlauer Rathaus wie folgt: „...ich antworte Ihnen in Vertretung des Bürgermeisters, welcher sich derzeit in Urlaub befindet. Da am vergangenen Freitag (23.07.2021) im Rathaus in Wilkau–Haßlau eine Trauung stattfand, wurden die handgeschriebenen Briefe und die Plüschtiere nicht als Müll entsorgt, sondern weggeräumt und in einem Zimmer des Rathauses untergebracht...“. Warum man die Sachen nach der Trauung nicht wieder aufgebaut hat, erklärt sie allerdings nicht.

Freitag, 23. Juli 2021

Schluss mit Schule: Feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse

Westsachsen/Werdau.-
Die Turnhalle füllte sich, die junge Klavierspielerin Clara S. K. aus der achten Klasse ging im Geiste ihre Noten durch und die angehenden Abiturienten liefen nervös in ihren schicken Roben auf und ab. Eltern schwenkten zufrieden ihre Blicke über die Köpfe der Schüler und der anderen Gäste.
Nun ist es endlich soweit – für die insgesamt 49 Abschlussschüler des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums ist nach zwölf langen Schuljahren endlich Schluss mit klassischem Unterricht. Jörg Oettler, Schulleiter des Gymnasiums, erlebte diesen Wechsel nun bereits zum vierten Mal in Werdau mit und entließ die Abschlussklassen mit „ihren ganz persönlichen Zertifikaten über die Schulzeit“ in den neuen Lebensabschnitt. Besonders stolz ist er auf die wirklich guten Ergebnisse der Alexander-von-Humboldt-Schüler. Mit den Worten: „Genießen Sie den Moment und seien Sie stolz auf das Geleistete!“, übergab der Pädagoge das Wort an sein Lehrerkollegium.
Die einzelnen Tutoren der jeweiligen Leistungskurse erteilten für die herausragenden Leistungen in den Fächern Deutsch, Chemie, Physik und Mathe besondere Auszeichnungen. So wurden zwei Schülerinnen mit der Sonderehrung in Deutsch, eine Schülerin und ein Schüler in Mathe, drei Schülerinnen in Chemie und schließlich ein Schüler und eine Schülerin in Physik ausgezeichnet.
Mit einer Abschlussnote von 1,0 erlangte Lara Geßner den besten Abschluss des Jahrganges. Auf die Frage nach ihrem Wunschwerdegang antwortete Lara: „Ich bin mir noch nicht sicher, ob Medizin oder Lehramt. Aber ich tendiere zum Lehramt. Denn nach dem Studium möchte ich gern zurückkehren und hier in Werdau am Alexander-Humboldt-Gymnasium den kommenden Generationen so viel Wissen und Motivation vermitteln, wie es bei mir der Fall war“. Frau Geßner verließ den Abschlussabend mit einem lachenden und einem weinenden Auge, bis sie erkennt, was ihr mit ihrem fantastischen Abschluss alles für Möglichkeiten geboten werden.
Die Stadt Werdau ist stolz auf ihre hellen Köpfe und wünscht den Abiturienten für ihre Zukunft viel Erfolg und alles erdenklich Gute.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Donnerstag, 22. Juli 2021

Stadtführung für Jedermann: Greiz - fürstlich vogtländisch

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.-
Gehen Sie mit dem Gästeführer der Tourist-Information Greiz auf Entdeckungstour und lernen Sie die ehemalige Residenzstadt Greiz während des Rundganges kennen und lieben. Haben Sie sich schon immer gefragt, wer im Unteren Schloss wohnte und welche Funktion die Alte Wache hatte? Dann kommen Sie mit auf die spannende Erkundungstour. Sie erfahren interessante Details zur Geschichte der Stadtkirche St. Marien, werden am Greizer Schlossgarten vorbei zum Röhrenbrunnen geführt und bestaunen die schönen Architekturdekors der im Jugendstil erbauten Straßenzüge. Das Rathaus mit dem Marktplatz und dem Marktbrunnen bilden den Abschluss Ihres Ausfluges in die Geschichte und die Gegenwart der Stadt Greiz.
Infos und Anmeldung unter www.greiz.de / tourismus@greiz.de
Termin: Samstag, 24. Juli 2021
Preise: Erwachsene 5 Euro / Kinder 3 Euro
Tickets: nur im Vorverkauf in der Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14.00 Uhr / Dauer rund 90 Minuten
Wichtige Hinweise: Für die Stadtführung bitten wir um vorherige Anmeldung. Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf, bzw. bis max. 15 Minuten vor Beginn der Führung, in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind während des Rundganges einzuhalten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Mittwoch, 21. Juli 2021

Modernisierung von Erdgas-, Wassernetz und Straßenbeleuchtung

Westsachsen/Werdau.-
Ab 09.08.2021 bis 05.11.2021 erneuern die Stadtwerke Werdau GmbH und die Wasserwerke Zwickau GmbH Ihre Wasser-, Gas- und Straßenbeleuchtungsanlagen in der Leubnitzer Hauptstraße 4 bis 26. Dabei werden auch die Hausanschlüsse für Wasser und Erdgas mit erneuert. Der Bau soll in 2 Bauabschnitten erfolgen. Zunächst ist geplant die Versorgungsleitungen vom 09.08.2021 bis 15.10.2021 bis zur Leubnitzer Bahnhofstraße zu erneuern. Ab 18.10.2021 kommt es dann zur Sperrung der Kreuzung Leubnitzer Hauptstraße / Leubnitzer Bahnhofstraße bis 05.11.2021. Für diese Baumaßnahme muss die Leubnitzer Hauptstraße ab 09.08.2021 voll gesperrt werden. Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen. Bauausführendes Tiefbauunternehmen ist die Firma: H. Klemm Tiefbaubetrieb Ansprechpartner der Stadtwerke Werdau GmbH sind Herr Seidel (Straßenbeleuchtung 0152-54536735) und Herr Grünert (Erdgasversorgung 0172-3526941).

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 20. Juli 2021

Tipp der Woche: Auf eine Ohrfeige rauf ins Theater

Westsachsen/Zwickau.-
Am Sonntag, den 1. August öffnet sich um 19 Uhr der Vorhang im König Albert Theater Bad Elster für die Erfolgskomödie „Darf ich noch auf eine Ohrfeige mit rauf kommen?“ nach Andrew Robb. Es spielen Tanja Baumgart und Christian Holdt in einer Inszenierung von Jan Käfer.
Groß, dunkelhaarig und blauäugig - nach einer aktuellen Studie machen diese Punkte einen attraktiven Mann aus. Aber was ist mit dem Hausputz, Müll runterbringen oder gar inneren Werten? Genau hier liegen die Fallstricke des Alltags, die mit dieser Komödie aufs Korn genommen werden. Der Held des Stückes ist Thomas, der nach drei Jahren Ehe von seiner Frau verlassen wird. Am Boden zerstört hilft ihm seine langjährige beste Freundin mit einer einfachen wie genialen Idee: Kontaktanzeigen. Und so beginnt für Thomas eine rasante Berg- und Talfahrt der Gefühle...
Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Montag, 19. Juli 2021

FP hört mit: „Niemand hat die Absicht, Zwangsimpfungen einzuführen“

Westsachsen/Zwickau.-
Während das schöne Sommerwetter am vergangenen Freitagabend zahleiche Besucher in die Zwickauer Innenstadt und speziell in die Biergärten der durch die Corona-Maßnahmen gebeutelten Gastronomen lockte, nutzte die Bürgerinitiative „Volksstimme“ einmal mehr die Gelegenheit, um lautstark auf die zahlreichen politischen Mißstände im Lande hinzuweisen. Vor der Lokalredaktion der „Freien“ Presse in der Hauptstraße machten sich die Teilnehmer ordentlich Luft. Ob sie gehört wurden, ist bisher nicht bekannt.
Nach Ansicht der Organisatoren ist die derzeitige Serie von Lockerungen nur als Verschnaufpause zu betrachten, bevor Bundes- und Landesregierungen im Herbst (wenn die anstehenden Bundestagswahlen vorüber sein werden) mit neuen und noch schärferen Freiheitsbeschränkungen aufwarten würden. Dass diese Vermutung durchaus berechtigt ist, zeigte sich bereits in der Vorwoche, als Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer steigende Fallzahlen für den kommenden Herbst angekündigt und „harte Maßnahmen für Impfunwillige“ in Aussicht gestellt hatte. Obwohl Kretschmer bis dato nicht deutlich machte, was genau unter seinen angedachten harten Maßnahmen zu verstehen sei, zeichnet sich immer deutlicher ab, wohin die Reise gehen dürfte. Die einstigen Beteuerungen, niemand hätte die Absicht, Zwangsimpfungen einzuführen, scheinen für Kretschmer und seine Kollegen zum Geschwätz von gestern zu gehören, welches heute keinen mehr wirklich interessiert. „Harte Maßnahmen gegen Impfunwillige sind schließlich in einem Rechtsstaat völlig normal“, so Kretschmer, der in den vergangenen Monaten vor allem durch seine erstaunlichen Kehrtwenden hinsichtlich der Corona-Maßnahmen auf sich aufmerksam machte.
Für die Teilnehmer der Kundgebung war daher am Freitag klar, dass trotz vorübergehender Lockerungen kein Anlass zur Entwarnung besteht. Der Protestaktion schlossen sich ebenfalls zahlreiche Gäste aus dem Chemnitzer Umland sowie der VW-Betriebsrat Andre Krüger (ZENTRUM AUTOMOBIL) an. Weitere Veranstaltungen gegen Lockdown, Impfzwang und Testpflicht sind kontinuierlich in Planung. Treffpunkt ist jeweils der Zwickauer Hauptmarkt, montags ab 19 Uhr und freitags ab 18 Uhr.

Sonntag, 18. Juli 2021

Wegen Terminkollision: Gipfeltreffen kurzfristig verschoben

Westsachsen Zwickau.- Das für den 23. Juli geplante Treffen zwischen MdB Carsten Körber (CDU), Bürgerrechtler Martin Böttger, Oberbürgermeisterin Constance Arndt (Foto) und mehreren Juristen muss verschoben werden. Grund ist eine Terminkollision im Kalender der OBin.
Der Anruf kam beim Veranstalter letzte Woche aus dem Büro des Stadtoberhauptes an: „Frau Arndt kann den Termin leider nicht wahr nehmen, da sie an diesem Abend bereits anders verplant ist“, heißt es. Man werde jedoch Rücksprache nehmen, ob und wann ein Ausweichtermin möglich ist. „Das bringt unsere Planung etwas durcheinander“, meint der Vorstand des Vereins für saubere Justizarbeit. Allerdings sei ein zweiter geladener Gast ebenfalls urlaubsbedingt verhindert, so dass man auch hier einen neuen Terminvorschlag erwarte. Es sei nicht immer leicht, alle unter einen Hut zu bringen, heißt es weiter. Dennoch bewerte man allein die Bereitschaft zum Gespräch schon als positiv.
Hintergrund, warum die Oberbürgermeisterin am so genannten Gipfeltreffen teilnehmen soll, ist die Zwickauer Sparkassenaffäre. In ihrer Funktion als Mitglied im Verwaltungsrat und Stellvertreterin des Ratsvorsitzenden, Landrat Christoph Scheurer (CDU), hat sie laut Sparkassengesetz des Freistaates Sachsen (SächsSparkG) §8, Abs. 3, Satz 3 die Aufgabe, die Richtlinien der Geschäftspolitik zu bestimmen sowie die Geschäftsführung und das operative Geschäft der Sparkasse Zwickau zu überwachen. Dieser Aufgabe ist ihre Vorgängerin, Pia Findeiß (SPD), nicht nachgekommen und musste deshalb vorzeitig als Oberbürgermeisterin zurück treten (WSZ berichtete bereits im Vorfeld). Damit sich ähnliches nicht wiederholt, will man unter anderem mit diesem Treffen, an dem weitere Politiker und Juristen sowie Mitglieder des Vereins für saubere Justizarbeit teilnehmen, vorbeugen. Außerdem gilt es zu erklären, warum es erlaubt sein soll, dass die Sparkasse im Schulterschluss mit der Zwickauer Justiz und der Stadtspitze wissentlich und regelmäßig gegen geltendes Recht verstößt (WSZ berichtete mehrmals).
Sobald ein neuer Termin feststeht, wird er in der WSZ bekannt gegeben.

Samstag, 17. Juli 2021

Zwickauer Überklebungsaffäre: Tatzeitpunkt und Täterin ermittelt

Westsachsen/Zwickau.- Nach fast einem Jahrzehnt intensiver Suche nach dem „unbekannten Überkleber“, wie ihn Exjustizminister Sebastian Gemkow (Foto oben/CDU) in einer Stellungnahme gegenüber dem Petitionsausschuss des Sächsischen Landtags nannte, taucht jetzt ein Schreiben der Potsdamer Rechtsanwaltskanzlei Magerl aus dem Jahr 2018 auf, in dem die Justizsekretärin Annett Swart als Täterin benannt wird. In einer Berufung am Landgericht Zwickau teilt der Rechtsanwalt Ulrich Magerl mit: „Der korrekte Rechtskraftvermerk (RKV), welcher die Rechtskraft des Beschlusses des Amtsgerichts Zwickau vom 23.3.2012 auf den 1.5.2012 bescheinigte, wurde mehr als ein Jahr später unter dem 6.2.2013 überklebt und von der Justizsekretärin Swart beim Amtsgericht Zwickau im Wege einer Urkundenfälschung am 10.4.2013 auf den 6.2.2013 geändert“. Beide mit der Sache befassten Justizsekretärinnen, Katrin Rößler, die den ersten RKV aufbrachte, und Annett Swart, die die Fälschung vornahm, sind im Schreiben als Zeugen aufgeführt. Ein Anruf bei der ebenfalls mit der Angelegenheit betrauten Justizsekretärin Schanz am Oberlandesgericht (OLG) Dresden ergab: „Das ist doch ganz leicht heraus zu bekommen, wer die Akte in den Händen hatte“. Der Pirnaer Rechtsanwalt Martin Braukmann setzt noch eins drauf und behauptet: „Das Mädel von der Zwickauer Geschäftsstelle hat sich nicht getraut, gegen die Anweisung des OLG anzustinken“. Die Berufung wurde seitens des Gerichts verhindert, der Termin kurzfristig abgesagt. Damit ist klar: Die Zwickauer Staatsanwaltschaft hat im Schulterschluss mit allen anderen in der Sache befassten Juristen die vom OLG in Auftrag gegebene Urkundenfälschung gedeckt.
Trotz mehrerer Strafanzeigen, angebotenen Zeugen und zahlreicher weiterer Hinweise verweigert die vom unter Stasi-Verdacht stehenden Oberstaatsanwalt Uwe Wiegner (Foto unten) geleitete Behörde bisher jegliche Ermittlungen. Da nun feststeht, wer der „unbekannte Überkleber“ ist, der den RKV nach Aussage einer studierten Richterin außerdem noch „irrtümlich überklebt“ haben soll, wurde erneut Strafanzeige erstattet. Diesmal gegen die Justizsekretärin Annett Swart. Die Erhebung der öffentlichen Klage wird angestrebt. Man darf gespannt sein, wie viele Beteiligte sich noch in diesen illegalen Strudel mit hinein ziehen lassen.

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Freitag, 16. Juli 2021

Jolinchen freut sich: Die Natur hält Einzug in der Kita Zwergenland

Westsachsen/Werdau.-
Im Februar 2020 nahmen die Eltern aus dem Zwergenland an einer Jolinchen Kids – fit und gesund Befragung von der AOK teil. Dies ist ein Kita-Programm, das die Gesundheit von Kindern fördern soll. Im Mittelpunkt stehen Ernährung, Bewegung und das seelische Wohlbefinden. Momentan befinden sich die Kinder des Zwergenlandes mit dem Drachenkind auf Entdeckungsreise im „Gesund-und-lecker-Land“. Dort erleben sie Tag für Tag viele schöne Aktivitäten und auch die Neugier eines jeden wird geweckt. Dabei lernen sie spielerisch und mit Spaß eine gesunde Lebensweise kennen.
Im Eingangsbereich der Kita steht ein kleiner Zug, mit dem die Kinder gemeinsam zu vielen spannenden Haltestellen fahren: 1. Trinkoase, 2. Der Bunte Garten, 3. Die Station Mach-satt, 4. Der Tierbauernhof, 5. Der Fett Klecks und 6. Die Einmal-am-Tag-Station.
Jolinchen reist derzeit auch noch mit und entdeckt zusammen mit den Kleinsten andere aufregende Orte wie den Fitmach-Dschungel oder ein Ausflug auf die Insel „Fühl mich gut“. Das kleine Drachenkind unterstützt die Erzieherinnen und gibt ihnen einen Leitfaden, Materialien und Schulungen. Besonders wichtig ist eine aktive Mitarbeit der Eltern, um die gesunde Lebensweise auch im Familienleben zu integrieren und auszubauen.
Aber das ist noch nicht alles! Aus dem Jolinchen Kids-fit und gesund - Programm entstand im Außenbereich im Garten ein Hochbeet. Mit diesem können die Kids selbst Gemüse anbauen, dem Wachstum zuschauen und einfach nur bei einem tollen Naturschauspiel dabei sein. Möhren, Kohlrabi, Kürbis & Co – dafür braucht es keinen üppigen Garten mit Gemüsebeet, es reicht eine kleine Ecke mit etwas Sonne in der Kita "Zwergenland". Das Hochbeet ist für die Kita eine echte Bereicherung. So können die Kinder hautnah miterleben, wie aus einem winzigen Samenkorn Gemüse wächst und schlussendlich auch schmeckt.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

„TATORT DALI“: original autorisierte Lithografien zu gewinnen

Westsachsen/Waldenburg.-
Salvador Dalí: Künstler, einflussreiche Persönlichkeit, Genie – so würde er sich wohl allzu gern selbst beschreiben. Dalí war ein Tausendsassa in künstlerischer Hinsicht. Aber das reichte ihm nicht. Er schuf die Kunstfigur Salvador Dalí, die die Massen begeisterte und ihn zu einem der berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts machte. Seine exzentrische, fast schon egomanische Art faszinierte Viele und verschaffte ihm eine Aura der Einzigartigkeit.
Dalí schaffte es mit seinen spektakulären Kunstaktionen viele Schaulustige zu begeistern. Besonders das von ihm neu geschaffene drucktechnische Verfahren „Bouletismus“ (deutsch: Kugelismus) war geradezu ein Spektakel. Er füllte u.a. Gefäße, Muscheln, Rhinozeroshörner mit Tuschetinte und ließ sie auf einem Stein zerschlagen. Die dabei entstandenen Farbkleckse interpretierte er mal als Engelsflügel mal als Windräder. Er experimentierte gern und wusste wie man sich dabei bestens in Szene setzen konnte. Es war bestimmt ein fast schon verstörender Anblick den Künstler in mitten von einer Herde Schafe stehend und auf einen Stein mit einer Pistole schießend zu sehen. Ganze Arenen konnte er mit seinen Experimenten füllen und so schnelles Geld machen. Seine Ehefrau, Muse und Managerin Gala vermarktete ihren Mann so gut, dass sie sich ein luxuriöses Leben leisten konnten.
Werke, die diese Kreativität und Experimentierfreude zeigen, sind in der Waldenburger Ausstellung „Tatort Dali – Original und Fälschung“ genauso wie weitere Arbeiten seines über 1.500 Arbeiten bestehenden grafischen Schaffens zu sehen. So u.a. Populäre Originalarbeiten, wie z.B. „Helene und das trojanische Pferd“, “Melting space time – Schmelzende Raumuhren“ oder „Flordali I und II“. Für das ungeschulte Auge sind Original und Fälschung nicht zu unterscheiden. An welchen Kriterien man einen echten Dalí erkennen kann und wie es kam, dass Salvador Dalí zu einem der meistgefälschten Künstler wurde, können die Besucher bei einer der Führungen erfahren.
Insgesamt kann man sagen, die Sonderausstellung „Tatort Dali“ inkl. der Führungen durch die Galerie sind nicht nur einzigartig, sondern etwas Besonderes. Zum ersten Mal sieht man Originale und Fälschungen nebeneinander. Gerade deshalb möchte Helmut Rebmann, der Eigentümer dieser wertvollen Sammlung, DREI ORIGINAL AUTORISIERTE LITHOGRAFIEN UNTER ALLEN BESUCHERN DER AUSSTELLUNG VERLOSEN. Die Aktion beginnt am 01. August und endet am 30. September 2021.

Donnerstag, 15. Juli 2021

Endlich wieder geöffnet: Strandbad Koberbachtalsperre und WEBALU

Westsachsen/Zwickau.-
Lange mussten wir in diesem Jahr bangen, ob und wenn ja, wann die Schwimm- und Freibäder in Deutschland wieder öffnen können. Seit dem 28. Juni können nun alle Wasserratten im WEBALU und im Strandbad Koberbachtalsperre nach Herzenslust ins kühle Nass springen. Während der Schulferien vom 26. Juli. bis 03. September hat das WEBALU von 10 Uhr bis 19 Uhr durchgehend geöffnet.
Für alle Saunabegeisterten heißt es, noch etwas Geduld aufzubringen. Die Bereitschaft, in den Sommermonaten bei heißen Temperaturen noch in die Sauna zu gehen, ist erfahrungsgemäß gering. Daher ist der Saunabereich derzeit noch geschlossen. Aber kurz vor Ende der Sommerferien, ab dem 01. September, öffnet die Saunalandschaft im WEBALU. Dann steht dem heißen Saunagang nichts mehr im Wege.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 14. Juli 2021

200 Verbandkästen verwertet: Die „Alten“ retten wieder Leben

Westsachsen/Crimmitschau/Werdau.-
Es ist eine gute Tradition beim Deutschen Roten Kreuz in der Region, die immer mehr Unterstützer findet: Seit vielen Jahren sammeln die haupt- und ehrenamtlichen Mitglieder abgelaufene Kfz- und Betriebsverbandkästen, um deren Inhalt zu sortieren und nach zu nutzen.
Das Material, das meist zwar nicht mehr steril aber auch nicht schlecht ist, geht dabei vor allem in den Bereich der Aus- und Fortbildung, wird also zu Übungszwecken genutzt. „Alte, ungeöffnete Erste-Hilfe-Materialien landen oft im Müll. Wir stellen uns dem ganz bewusst entgegen und setzen klar auf die nachhaltige Nutzung dieser Ressourcen“, erklärt Dr. Lars Kretzschmar, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Zwickauer Land e.V.
Insgesamt rund 200 Sani-Kästen sortierten die Helfer der DRK-Wasserwacht Koberbachtalsperre bei ihrem jüngsten Arbeitseinsatz im Katastrophenschutz-Zentrum in Langenhessen. Das Material stammt vor allem aus Autohäusern und von Privatpersonen. Nur ein sehr kleiner Teil geht in die Entsorgung. Die meisten Produkte stehen, säuberlich sortiert, für Erste-Hilfe-Aus- und Fortbildungen zur Verfügung. Somit profitieren insbesondere Führerscheinanwärter und betriebliche Ersthelfer, die sich vom Roten Kreuz schulen lassen. Aber auch der Nachwuchs wird gefördert. So findet das Material auch im Jugendrotkreuz und bei der praktischen Ausbildung von Sanitätern Verwendung. Die leeren Kästen selbst werden wiederum im Bereich der Altenpflegeausbildung eingesetzt. Dort entstehen unter anderem Geräuschkästen für die Betreuung der Senioren.
Wer diesen Nachhaltigkeitsansatz des DRK unterstützen möchte, kann seine alten Verbandmaterialien unter anderem an der Werdauer Stadtinformation und der Werbemanufaktur Werdau GmbH auf der Mühlenstraße abgeben.

Quelle und Foto: André Kleber, Werbemanufaktur Werdau GmbH

Dienstag, 13. Juli 2021

Rote Karte für Kretschmer: Zwickauer sagen NEIN zur Zwangsimpfung

Westsachsen/Zwickau.- Am vergangenen Montagabend hielt die Bürgerinitiative „Bewegung Zwickau“ erneut ihre wöchentliche Kundgebung ab. Diesmal nicht auf dem Hauptmarkt, sondern vor historischer Kulisse: dem Zwickauer Dom.
An Gesprächsstoff mangelte es auch diesmal wahrlich nicht. Erst am vorangegangenen Freitag hatte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer „harte Maßnahmen“ für Impfunwillige für den Herbst im Aussicht gestellt und behauptete, dies sei schließlich „in einem Rechtsstaat völlig normal“. Die unverfrorene Aussage Kretschmers erhitzte die Gemüter auch am Montag. Am offenen Mikrofon machten sich zahlreiche Bürger dahingehend Luft, was sie von dieser Zwangsimpfung durch die Hintertür halten. Angesichts der Tatsache, dass Kretschmer noch vor wenigen Monaten betont hatte, die Behauptung, es sei eine Zwangsimpfung in Planung, sei „eine böswillige Unterstellung gegenüber der Regierung“, lässt die neuesten Ankündigungen Kretschmers als besonders zynisch erscheinen. Sein Argument, Impfen sei doch schließlich Nächstenliebe, stieß am offenen Mikrofon auf besondere Ablehnung. Schließlich sei es Kretschmer selbst gewesen, der seine seltsame Vorstellung von Nächstenliebe dadurch bewiesen habe, dass er über Monate hinweg vereinsamte alte Menschen in Seniorenheimen von ihren Familien trennte und dort einsam vor sich hinsiechen ließ.
Diese Salami-Taktik Kretschmers und seiner Kollegen, die auf ständige Beschwichtigungen setzen, um im Anschluss immer weitere Grundrechte zu schleifen, werfe auch die Frage auf, wie lange es noch dauere, bis man Impfunwillige in entsprechende Lager deportieren würde. Eine Zwangsimpfung oder auch Erpressung zur Impfung durch persönliche oder berufliche Benachteiligungen seien mit der grundgesetzlich als unantastbar geltenden Menschenwürde unvereinbar, darin waren sich die Teilnehmer der Kundgebung einig.
Trotz der düsteren Ankündigungen der politischen Kaste gab es auch positive Worte zu hören. Eine Krise stelle auch eine Herausforderung dar, die mit Kreativität und Verstand überwunden werden kann. Mit uns wird es keine Zwangsimpfung geben, so das eindeutige Fazit der Veranstaltung.
Die nächste Kundgebung der „Bewegung Zwickau“ findet am kommenden Montag um 19 Uhr, voraussichtlich wieder auf dem Zwickauer Hauptmarkt statt. Schon am kommenden Freitag trifft sich die Bürgerinitiative „Volksstimme“ um 18 Uhr, ebenfalls auf dem Hauptmarkt. Danach wird es erneut die vielbeachtete mobile Kunstaktion geben, die schon in der vergangenen Woche für Aufsehen sorgte: Artikel hier.

Freilufttipp der Woche: Der Bundesolaf rebelliert im Doppelpack

Westsachsen/Bad Elster.-
Der Ehrenkünstler Olaf Schubert ist zurück in der Heimat: Am Donnerstag (22.07.) und Freitag (23.07.) freut sich Bad Elster jeweils um 20.00 Uhr auf sein brandneues Programm »Zeit für Rebellen« im NaturTheater als Freiluft-Spektakel der »schubertschen« Art! Dass Olaf Schubert national wie international zu den ganz Großen gehört, ist weithin bekannt. Rebell war Schubert freilich schon immer. Niemals schwamm er mit dem Strom! Aber auch nicht dagegen. Ein Schubert schwimmt neben dem Strom. Auf dem Trockenen, denn dort kann er laufen. Er ist eben vor allem ein sanfter Rebell. Einer, der nicht vorsätzlich unter die Gürtellinie geht, sondern dort zu Hause ist. Wie kaum ein Zweiter versteht sich Olaf zudem darauf, die Sorgen und Nöte der Frauen ernst zu nehmen. Auf der Bühne gibt er eben immer alles. Versetzt Berge. Indem er redet, singt und gelegentlich auch tanzt. Und so verwundert es kaum, dass die überwältigende Mehrheit seiner zahlreichen weiblichen Fans mittlerweile Frauen sind … Rebel Yeah! Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de
Der Klassik-Tipp der Woche: Am Samstag, den 27. Juli erheben die Musikerinnen und Musiker der Chursächsischen Philharmonie um 19.30 Uhr wieder ihre Instrumente für »Die vier Jahreszeiten« als konzertante Bad-Elster-Bilderschau mit der Musik von Vivaldi im König Albert Theater Bad Elster. Diese exklusive Konzertproduktion der Chursächsischen Philharmonie für das König Albert Theater entführt das Publikum mit Vivaldis weltbekanntem Konzert-Zyklus in einen Rausch der Jahreszeiten: In einer passend inszenierten Bilderschau verschmelzen hier Musik und wunderschön eingefangene Bad-Elster-Impressionen zu einer harmonisch-unterhaltsamen Jahreszeiten-Collage, die alle Sinne berührt. Die Konzertmeisterin Almut Seidel wird hierbei den Solopart und die Leitung übernehmen. Die Gäste Bad Elsters tauchen somit in das Klangbild Vivaldis als Frühling im Elstertal, in der Sommerpracht Königlicher Anlagen, im goldenen Herbst der Festspielmeile und im Wintertraum der historischen Bäderarchitektur ein. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Der Kabarett-Tipp der Woche: Am Sonntag, den 25. Juli beehrt der „Meister der Halbsätze“ um 19.00 Uhr erstmalig das König Albert Theater: Vorhang auf für Rolf Miller! Nun ist der Odenwälder Komiker mit seinem neuesten Programm im sommerlichen Bad Elster zu Gast und verspricht ein Chaos der verquerten Pointen, mal ums Eck, mal gerade, mit und ohne Dings. Gesellschaftlich relevante Themen werden dabei häufig auf dem Niveau selbstgefälliger Stammtischreden abgehandelt, in Halbsätzen, mit vielen Pausen, hinter denen die Pointe wartet. Hier der ausländerfeindliche Syrer, da der vegane Jäger, dort Achim, Jürgen und Rolf, wie immer zu viert im Sixpack, all inclusive. Alles scheint wie immer und bleibt genauso anders. Die Zeiten ändern sich, Miller bleibt – trocken wie eh und je, in seiner unnachahmlichen Selbstgefälligkeit. Das Halbsatz-Phänomen zeigt dem Publikum erneut, dass man nicht alles glauben darf, was man denkt. Da hilft dann am Ende halt wieder nur ein ironisches: einwanfrei. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Abgerundet wird das Sommerprogramm in den Königlichen Anlagen Bad Elster mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie, sehenswerten Kunstaustellungen und der Dauerausstellung im Sächsischen Bademuseum. Tickethinweis: Im Zuge der Veranstaltungen gibt es aufgrund der Hygienekonzepte spezielle Veranstaltungsregelungen. Tickets können derzeit über den Onlinevorverkauf oder über den telefonischen Vorverkauf erworben werden. Der Ticketservice in der Touristinformation Bad Elster ist jeweils von Montag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr für den Vorverkauf und sämtliche Programminfos geöffnet. Alle aktuellen Infos: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

Montag, 12. Juli 2021

Gipfeltreffen: DDR Bürgerrechtler und Stasi-Aufklärer eingeladen

Westsachsen/Zwickau.-
Jetzt ist es amtlich: Der Termin zum sogenannten „Gipfeltreffen“ wegen der Verfehlungen in Kreisen der Zwickauer Justiz steht fest. Am 23. Juli  sind unter anderem der CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Körber, die Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast und Oberbürgermeisterin Constance Arndt eingeladen. Das Thema des Abends lautet: „Handlungsweisen in der Zwickauer Justiz - kriminelle Vereinigung oder legaler Geschäftsbetrieb?“. Im Beisein von zwei Rechtsanwälten und einem Richter geht es darum, wie man die offensichtlichen und mehrfach bestätigten Stasi-Strukturen aufbrechen kann. Speziell zu diesem Thema wurde der DDR-Bürgerrechtler und ehemalige Leiter der Chemnitzer Außenstelle der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU), Dr. Martin Böttger vom Werdauer Martin-Luther-King-Zentrum, hinzu gebeten (Foto rechts neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier).
Ziel der Veranstaltung ist es, Wege zu finden, wie zuweilen gesetzeswidrig und nach altbewährter Stasi-Manier agierende Juristen an den Zwickauer Gerichten und in der Staatsanwaltschaft diszipliniert werden können. Hier erhoffen sich die Veranstalter, die Vorstandsmitglieder vom „Verein für saubere Justizarbeit“, erhebliche Fortschritte im Kampf um neutrale Ermittlungen und faire Gerichtsverhandlungen. Dass dies bisher nicht der Fall ist, kann man ausführlich hier nachlesen: Einblicke in die Zwickauer Justiz

Oberbürgermeisterin entsetzt: Galerist ruft „Nazischweine!“ und „Nutten!“

Westsachsen/Zwickau.- Mit einer mobilen Kunstaktion zog die Bürgerinitiative „Volksstimme“ am vergangenen Freitagabend erneut durch die Zwickauer Innenstadt. Trotz des verregneten Wetters kam die Aktion, bei der auch „Helmut Kohl“ (Foto unten) gesichtet wurde, bei Passanten und Zwickauer Gewerbetreibenden sehr gut an.
Bei den Zwischenkundgebungen vor den Zwickauer Arcaden und auf dem Georgenplatz wurde den aktuellen Plänen von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) eine glasklare Absage erteilt. Der Ministerpräsident hatte an diesem Tag verlauten lassen, dass im Herbst, „wenn die Fallzahlen wieder steigen“, mit harten Maßnahmen gegen Ungeimpfte zu rechnen sei. Dies sei „in einem Rechtsstaat völlig normal“, so Kretschmer. Aussagen, die weit über die Grenzen Sachsens hinaus für Ablehnung und Empörung sorgten.
Zu einem sehr unschönen Zwischenfall kam es gegen Ende des Aufzuges in der Marienstraße. Klaus Fischer (Foto oben 2.v.r.) vom Verein der sogenannten „Freunde aktueller Kunst“, welcher großteils aus Empfängern staatlicher Förderprogramme besteht, empörte sich lautstark darüber, dass man „seine Straße“ für den Umzug nutze. Ohne ersichtlichen Grund begann Fischer daraufhin, mit seinem Mobiltelefon Porträtaufnahmen der Teilnehmer anzufertigen. Besonderes Interesse erregte bei ihm ein 12jähriges Mädchen, welches er aus rund 30 Zentimeter Entfernung direkt ins Gesicht fotografierte. In der darauffolgenden verbalen Auseinandersetzung mit den Eltern des Mädchens titulierte Fischer die Mitglieder der Bürgerinitiative als „Nazischweine“ und „Nutten“, was schließlich die Polizei auf den Plan rief, die für die Klärung des Sachverhalts nun verantwortlich ist.
Auch Oberbürgermeisterin Constanze Arndt (Bürger für Zwickau/Foto oben rechts), die für diesen Abend bei den „Freunden aktueller Kunst“ als Gast geladen war, erlebte den Ausfall des selbsternannten Schöngeistes Klaus Fischer bei ihrer Ankunft hautnah mit und distanzierte sich vom Verhalten ihres Gastgebers. Was sie jedoch nicht daran hinderte, mit seinem Verein im Anschluss Sekt zu schlürfen.
Nach diesem unangenehmen Zwischenfall setzte die Bürgerinitiative „Volksstimme“ ihren Weg fort und bekräftigte bei der Abschlusskundgebung vor dem Zwickauer Rathaus noch einmal den Ernst der Lage in diesem Land, dem man trotz allem mit der lebensnotwendigen Portion Humor entgegentreten müsse.

Sonntag, 11. Juli 2021

+ + + Eilige Mitteilung der Stadtverwaltung Zwickau + + +

Westsachsen/Zwickau.- Der „Musikalische Spaziergang mit Schumanns“, der heute Nachmittag im Park „Neue Welt“ hätte stattfinden sollen, fällt aus. Die Entscheidung fiel am heutigen Sonntagvormittag in Abstimmung zwischen Kulturamt und GMD Leo Siberski. Der Grund für die Absage ist das unbeständige Wetter und die – bekannte - Tatsache, dass Instrumente keine Feuchtigkeit vertragen.
Die Beteiligten bitten um Verständnis für diese Entscheidung. Ob der Schumann-Spaziergang zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt werden kann, steht noch nicht fest.

Freitag, 9. Juli 2021

Regenbogen entsteht: Diesmal ganz ohne ideologischen Hintergrund

Westsachsen/Werdau.- Kunterbunt ging es in unserem Kindergarten Pusteblume zu – die Erzieher und Mitarbeiter der Kindertagesstätte haben sich für ihre Kinder wieder ein wundervolles und pädagogisch wertvolles Jahresprojekt einfallen lassen. Eine Reise ins Reich der Farben. Hier wurde den kleinen Pusteblumen spielerisch die Farbwelt erklärt und somit ein Grundstein für das Verständnis von Farben gelegt. Farben bestimmen unser ganzes Leben. Wir wählen unter anderem unsere Kleidung nach ihnen aus, dekorieren die Wohnung nach unseren Vorlieben oder wissen durch sie, wann wir sicher eine Straße überqueren können. Für Erwachsene ist das Erkennen von Farben selbstverständlich, Kinder müssen jedoch erst lernen, die Farben zu erkennen und zu benennen.
Bereits letztes Jahr wurde damit begonnen, angelehnt an die Jahreszeiten, den Kindern Woche für Woche die Farben des Regenbogens zu erklären und näherzubringen. Zuerst standen Orange, Rot, Blau, Lila, Grün und schlussendlich Gelb auf dem Plan. In diesen Wochen und auch darüber hinaus wurde sich nicht nur mit den Farben in kleineren Projekten auseinandergesetzt, sondern auch verschiedene Techniken angewandt um den Kleinsten die Bedeutung von Farben und deren Schönheit aufgezeigt. Wenn Kinder anfangen, Farben zu lernen, dann werden diese auch hin und wieder mal vertauscht. Daher kam der Regenbogen hierbei immer wieder zum Einsatz und begleitete die Kinder und Erzieher innerhalb des ganzen Jahres. Ob entsprechend bemalt oder mit Rupf-Technik beklebt, der Regenbogen mit seiner Farbenvielfalt war und ist überall im Kindergarten anzutreffen.
Zum Abschluss des Projektes veranstalteten die Kinder und Erzieher im Juni ein Fest im Reich der Farben. Hier waren neben den Kindern auch die Eltern gefragt – farbliche passende Gestaltung der Kleidung, ja sogar die farblich passende Auswahl von Obst und Gemüse oder Getränken wurden bedacht. Den Höhepunkt des Abschlussfestes definierte ein Farbspiel der Kinder, die sich bekleidet mit den entsprechenden Farben so aufstellten, sodass am Ende ein gigantischer Regenbogen am Boden entstand.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Den 24. Greizer Stadttaler ziert das Kronentor des Unteren Schlosses

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.-
In Feinsilber 999, Kaiserzinn, Messing, Kupfer oder Bi-Metall sind die Festtaler Greiz 2021 in der Tourist-Information Greiz eingetroffen und ab sofort erhältlich. Patrick Simm hat den diesjährigen Stadttaler bei sich in der heimischen Werkstatt in Renningen prägen müssen, da aus den bekannten Gründen (Corona) ein Aufenthalt und das Anprägen in Greiz nicht möglich war. Die Abbildung des wunderschönen Kronentor schuf er nach Fotoansichten, welche ihm die Tourist-Information Greiz zur Gestaltung des Talers gern zur Verfügung gestellt haben. Bleiben wir voller Zuversicht, dass der 25. Greizer Festtaler im nächsten Jahr wieder ganz offiziell in Greiz am Röhrenbrunnen, zum Park- und Schlossfest im Juni, angeprägt werden kann.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Buchsommer: Ab Montag in der Stadtbibliothek Zwickau

Westsachsen/Zwickau.- Am kommenden Montag fällt der Startschuss für den diesjährigen Buchsommer in der Stadtbibliothek Zwickau. Für alle lesebegeisterten Jugendlichen im Alter von 11 bis 16 Jahren heißt es wieder, die Ferien mit aufregenden Geschichten aus dem eigens angeschafften Buchbestand zu füllen. Diejenigen Teilnehmer, die es schaffen bis 5. September mindestens drei Bücher zu lesen, erhalten am Ende ein Zertifikat und eine kleine Belohnung. Die Anzahl stellt für echte Bücherwürmer natürlich kein Hindernis dar, was auch die große Teilnehmerzahl der letzten Jahre gezeigt hat. Die Anmeldung erfolgt direkt in der Bibliothek mit dem Schülerausweis und ist nicht an eine Mitgliedschaft bei der Einrichtung gebunden. Daneben küren die Teilnehmer unter zehn nominierten Titeln den Sieger des „Buchsommer-Leserpreises“.
Eigens für den Buchsommer hat die Bibliothek 107 neue Bücher angeschafft, die ausschließlich den Teilnehmern des Buchsommers vorbehalten sind. Darunter unter anderen „Cryptos“ von Ursula Poznanski -ein Thriller der Extraklasse aus dem Bereich der Climate Fiction über eine Welt, die dem Klimawandel erlegen ist. „Scherbenhelden“ von Johannes Herwig gehört ebenfalls zu diesen Werken. In dem neuen Roman wird das wilde und emotionale Porträt von Jugendlichen in einer Zeit der Veränderung und der Ziellosigkeit gezeichnet. Mit dabei ist auch „Sankt Irgendwas“ von Tamara Bach: Wer kann sich nicht an seine Klassenreisen erinnern, an ungerechte Lehrer und das Gefühl, diesen einen Moment für immer festhalten zu wollen? Eine Art Machtkampf zwischen Schülern und Lehrern. Ob in dem Protokoll mehr steht? Und ob wirklich eine ganze Klasse von der Schule geschmissen werden kann? Oder aber Kira Licht mit ihrer Fantasy-Trilogie „Kaleidra“ – Wenn die 17-jährige Emilia eines liebt, dann sind es Rätsel. Als sie bei einem Museumsbesuch das sagenumwobene Voynich-Manuskript lesen kann, spürt sie, dass sie einem unglaublichen Mysterium auf der Spur ist – denn das Dokument gilt als eines der größten, nie entschlüsselten Geheimnisse der Menschheit. So ist für jede Menge Vielfalt gesorgt.
Der Buchsommer ist eine Initiative der sächsischen Bibliotheken für Kinder und Jugendliche. Den Buchsommer gibt es seit 2012 und ist als landesweites Projekt daran interessiert die Lesefreude zu wecken und das freiwillige, selbstgesteuerte Lesen zu unterstützen. Auch wenn in den vergangenen Jahren die Lesekompetenz zugenommen hat, so gibt es dennoch große Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen. Generell lässt sich feststellen, dass Jungen seltener Lesen als gleichaltrige Mädchen. Dem soll mit einer themengerechten Bereitstellung an Literatur auch und besonders für Jungs entgegengewirkt werden.
Im vergangenen Jahr haben in Zwickau insgesamt 78 Kinder und Jugendliche teilgenommen, 44 haben am Ende der Aktion auch ein Zertifikat für mindestens 3 gelesene Bücher erhalten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Donnerstag, 8. Juli 2021

Sonderausstellung: Werke von Salvador Dali im Schloss Waldenburg

Westsachsen/Waldenburg.-
Die spektakuläre Gemäldeausstellung im Schloss Waldenburg „TATORT DALI – ORIGINAL & FÄLSCHUNG“ erlangte längst große Beliebtheit und wurde im Juni bereits von zahlreichen Gästen besucht. Aus Bewunderung wurde Neugier. Viele Fragen zu den Bildern wurden gestellt, welche nun bei einer Führung durch die Sonderausstellung beantwortet werden. Die Sonderführungen werden an festen Daten angeboten (18.07.2021, 01.08.2021 und weitere unter www.schloss-waldenburg.de/veranstaltungen).
Salvador Dali gilt mehr als 30 Jahre nach seinem Tod als eine der schillerndsten, vielseitigsten und produktivsten Künstlerpersönlichkeiten weltweit. Paris, Barcelona, Berlin – wo immer auch Dali Ausstellungen stattfinden - sorgen die Ereignisse für eine wahrhafte „Dali-Manie“ und nun auch im Schloss Waldenburg. Erstmals überhaupt kann man in dieser Zusammenstellung Originale und Fälschungen, die teilweise von den Landeskriminalämtern für diese Ausstellung freigegeben wurden, nebeneinander betrachten und vergleichen. Die Fälschungen wurden überwiegend mit einer verblüffenden Perfektion hergestellt. Die Gesamtschau ist eine Leihgabe und stammt aus der Kunstsammlung Rebmann. Viele der ausgestellten Arbeiten dokumentieren eine handfeste Kriminalgeschichte, so unter anderem hat Helmut Rebmann, gemeinsam mit drei weiteren Sammlerkollegen vor etwa 15 Jahren für insgesamt zwei Millionen Euro Dali-Bilder gekauft, die sich als Fälschungen erwiesen. Aus dieser Geschichte stammt die Idee, nun Originale und Fälschungen zusammen auszustellen.
Während der Ausstellung sind verschiedene Kataloge erhältlich sowie für Interessenten zur Einsicht das druckgrafische Gesamtwerkverzeichnis mit einem Vorwort von Dali. Unter anderem benennt es die Originalitätskriterien der verschiedenen Grafiksignaturen, Papierarten und Auflagebezeichnungen. Eine echte Hilfe Original-Dalis von unautorisierten Auflagen oder Fälschungen zu unterscheiden.


Mittwoch, 7. Juli 2021

„Weltoffene Kommune“: Ein Paradies für Drogendealer?

Westsachsen/Zwickau.-
Seit einigen Monaten wirbt die Zwickauer Stadtspitze mit sichtbar großem Propagandaaufwand damit, an der aus Steuergeld finanzierten Multikulti-Aktion „Weltoffene Kommune“ teilzunehmen. Obwohl diese Teilnahme noch eine Altlast aus der Findeiß-Ära ist, hat auch Zwickaus amtierende Oberbürgermeisterin Constanze Arndt (Bürger für Zwickau) mehrfach bekräftigt, ihr sei die sogenannte „Weltoffene Kommune“ eine Herzensangelegenheit. Man möchte wohl auf diese Weise eine Vorbildfunktion bei der Herbeiführung des Vielvölkerstaates auf dem Gebiet Deutschlands übernehmen und instrumentalisiert zu diesem Zweck die an sich positiv besetzten Begriffe der „Weltoffenheit“ und „Toleranz“. Die angestrebte multiethnische Gesellschaft wird dabei in den schillerndsten (sprich: „bunten“) Farben ausgemalt.
Davon, wie die Realität tatsächlich aussieht, konnten sich zahlreiche Zwickauer vor allem in den letzten Tagen ein aussagekräftiges Bild machen. So hielt am Freitag ein junger Schutzsuchender aus Gambia die Zwickauer Polizei auf Trab, indem er lautstark und offensichtlich unter Drogeneinfluss stehend mit einem feststehenden Messer durch die Zwickauer Innenstadt marodierte. Da dieser „bedauerliche Einzelfall“ von Passanten gefilmt wurde und danach im Internet rasche Verbreitung fand, sah sich im Anschluss auch die „Freie“ Presse genötigt, darüber zu berichten.
Auf Seiten der Polizei ist man offensichtlich an solche Dinge bereits gewöhnt und übt sich in Beschwichtigung: Es habe für unbeteiligte Personen keine Gefahr bestanden, beeilte sich Polizeisprecher Jan Meinel im Anschluss zu versichern. Aus welchem Grund dennoch ein Großaufgebot bewaffneter Polizisten nötig war, um den jungen Mann vom schwarzen Kontinent festzunehmen und in die Psychatrie zu bringen, konnte Meinel leider nicht deutlich machen.
Leider neigen derlei „Einzelfälle“ dazu, sich immer schneller zu häufen. So sorgte schon im Juni eine Hetzjagd auf ein 12jähriges deutsches Mädchen im Stadtteil Marienthal für Aufsehen, ebenso wie ein Überfall auf dem Zwickauer Neumarkt durch schutzsuchende Jugendliche, der für das Opfer schließlich in der Notaufnahme endete. Die Liste ließe sich noch lange weiterführen, nichtsdestotrotz ist davon auszugehen, dass die bekannt gewordenen Fälle aufgrund der allgegenwärtigen Schweigespirale nur die Spitze des kriminellen Eisbergs bilden. Schutzsuchende Migranten gelten hierzulande als gewissermaßen sakrosankt, während man sich mit der Erwähnung von Straftaten wie den oben genannten oder gar mit öffentlich geäußertem Zweifel an der Multikulturellen Gesellschaft leicht mit dem Vorwurf, ein „Rassist“ oder schlimmeres zu sein, konfrontiert sieht.
Ein weiterer Grund für die Annahme, dass die Situation in Wahrheit sehr viel schlimmer ist, als man uns glauben machen möchte, ist die Tatsache, dass bestimmte Straftaten vonseiten der Polizei gar nicht mehr registriert werden und so auch in keinem Polizeibericht oder gar Zeitungsartikel auftauchen. So zum Beispiel geschehen am 1.Juni diesen Jahres. In einer Parkanlage an der Leipziger Straße im Zwickauer Stadtteil Pölbitz kam es an diesem Nachmittag gleich zu zwei aufeinanderfolgenden Polizeieinsätzen wegen einer Gruppe augenscheinlich afrikanischstämmiger Jugendlicher, die auf aggressive Weise andere Parkbesucher belästigten. Die Reaktion der Einsatzkräfte fiel sehr entspannt aus. So hatten die afrikanischstämmigen Jugendlichen nach Eintreffen der Polizei noch reichlich Gelegenheit, mitgeführte Substanzen im Gebüsch zu verstecken, um sich dann im Anschluss der Leibesvisitation zur Verfügung zu stellen. Erst auf Hinweis von Zeugen wurden die Polizisten auf die versteckten Substanzen hingewiesen, sodass sie sich zu einer mehrere Minuten dauernden, eher halbherzig wirkenden Durchsuchung des örtlichen Gebüsches genötigt sahen (Foto). Die kurze Suche blieb indess erfolglos.
Während dieser Suche wurden die Beamten von den mutmaßlichen Drogendealern ausgelacht, was bei Beobachtern dieser Szene für Unmut und Kopfschütteln sorgte. Immerhin erhielten die Schutzsuchenden einen Platzverweis, was sie jedoch nicht davon abhielt, wenige Minuten nachdem die Polizei die Örtlichkeit verlassen hatte, zurückzukommen und ihr „Eigentum“ aus dem Gebüsch zu sichern. Gegenüber einer Parkbesucherin, von der sie offensichtlich vermuteten, dass sie die Polizei informiert hatte, stellten die afrikanischstämmigen Jugendlichen zudem noch mit den Worten „Ich stech dich ab, du Fotze!“* ihre neu erworbenen Sprachkenntnisse unter Beweis.
Auf wiederholte Anfrage des Rechercheteams der Westsächsischen Zeitung teilte Polizeisprecher Jan Meinel mit, dass von den Vorfällen am 1.Juni nichts aktenkundig sei, weshalb auch keine Auskunft über das Geschehen erteilt werden könne. Es kann also nicht verwundern, wenn Vorfälle wie dieser nicht an die Öffentlichkeit dringen, da sie es nicht einmal bis in den Polizeibericht schaffen. Für ideologische Projekte wie das der „Weltoffenen Kommune“ und deren Betreiber dürfte sich diese Verschweigepraxis als durchaus vorteilhaft erweisen. Schließlich fällt es auf diese Weise wesentlich leichter, sich das Scheitern linker Gesellschaftsutopien weiterhin schönzureden. Im Zwickauer Rathaus, wo man überaus stolz auf das Logo „Weltoffene Kommune“ ist, scheint dies der Fall zu sein.

*Wir haben uns im Interesse der authentischen Berichterstattung dazu entschieden, die getätigte Äußerung des afrikanischstämmigen Jugendlichen trotz ihrer Heftigkeit im Wortlaut zu übernehmen. Leser mit besonders sensiblem Sprachgefühl bitten wir um ihr Verständnis.

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Veranstaltungsinformation

Zeit für Veränderung! DU kannst die Verfassung ändern. Glaubst du nicht? Dann informiere dich über die Gemeinwohllobby! Gelegenheit dafür gibt es online. Jeden Montag 19.00 Uhr bieten wir zudem auf dem Hauptmarkt Zwickau Informationen und einen Debattenraum zur Gemeinwohllobby. Informiere dich! www.gemeinwohllobby.de

Wegen Kammermusik: Park „Neue Welt“ wird gesperrt

Westsachsen/Zwickau.-
Am Sonntag, dem 11. Juli verwandelt sich der Park „Neue Welt“ wieder in einen Konzertsaal. Bereits zum zweiten Mal lädt der „Musikalische Spaziergang mit Schumanns“ das Publikum zu einem besonderen Rundgang durch die denkmalgeschützte Anlage des Parks „Neue Welt“ ein, der zwischen 1901 und 1903 als Bestandteil eines Ensembles aus Ballhaus, Festwiese und Park entstand. Der Spaziergang findet zwischen 14 und 17 Uhr statt.
An mehreren Orten erwarten das Publikum zahlreiche Ensembles in abwechslungsreichen Besetzungen und Arrangements: Neben einem Streichquartett und einem Klarinettentrio sind beispielsweise ein Mandolinenduo, ein Bläserquintett und ein Kaffeehaustrio zu erleben. Dabei wechseln sich verschiedene Ensembles an den einzelnen Stationen ab. Die Besucherinnen und Besucher haben damit die Möglichkeit, über die gesamte Veranstaltungsdauer verschiedene kleine Auftritte zu erleben.
Der Park „Neue Welt“ wird für die Zeit der Veranstaltung abgesperrt. Zu diesem abgegrenzten Veranstaltungsort gibt es zwei Zugänge. Vor dem Betreten des Geländes erhält jeder Besucher eine Marke, die er beim Verlassen wieder abgeben muss. Den Gästen ist selbst überlassen, in welcher Reihenfolge sie die einzelnen Stationen besuchen und wie lange sie dort verweilen. So kann sich jeder sein eigenes Konzerterlebnis zusammenstellen und die besondere Atmosphäre des Parks genießen. Gerne kann während des gesamten Veranstaltungszeitraums ein selbst mitgebrachtes Picknick verzehrt werden. Ein Catering vor Ort wird es aufgrund der Pandemiebestimmungen und des Hygienekonzeptes nicht geben.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. Die künstlerische Gesamtleitung und Konzeption des musikalischen Spaziergangs mit Schumanns liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Leo Siberski. Die Ensembles setzen sich aus Mitgliedern der Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau und Schülerinnen und Schülern des Zwickauer Robert Schumann Konservatoriums zusammen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Konrad-Adenauer-Stiftung: „Demokratie-Bus“ der CDU in Zwickau

Westsachsen/Zwickau.-
Im Vorfeld der anstehenden Bundestagswahl rollt in diesen Tagen der sogenannte Demokratie-Bus der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung durch die Lande. Politische Bildung nennen es die einen, Stimmenfang für die CDU die anderen. Am vergangenen Montag legte der Bus einen Zwischenstopp am Georgenplatz in Zwickau ein.
Die Mitarbeiter der Stiftung wollten mit Bürgern und Gästen der Muldestadt auf diesem Wege das Gespräch suchen und erfahren, wo ihnen der Schuh drückt. Als prominentes Zugpferd konnte man für diesen Tag den hiesigen CDU-Landtagsabgeordneten und Stadtrat Gerald Otto (Foto oben, Mitte) gewinnen, der sich in gewohnt freundlicher und nachbarschaftlicher Art den Fragen von Passanten widmete. Die aktuelle Themenpalette, so Otto, sei sehr vielseitig. Viele würden den Bus auch dazu nutzen, um einmal ordentlich Dampf abzulassen, was jedoch völlig in Ordnung und auch berechtigt sei. Der anstehenden Bundestagswahl sieht der CDU-Mann mit großem Optimismus entgegen. In den Kanzlerkandidaten seiner Partei, Armin Laschet, setzt er große Hoffnungen.
Die parteinahe Stiftung hatte eine große Menge an interessantem Infomaterial zu nahezu allen relevanten gesellschaftlichen Themen im Gepäck. Ulrike Büchel, die die Organisation an diesem Tag übernommen hatte, widmete sich mit Geduld und Einfühlungsvermögen den bunt gemischten Anliegen der Zwickauer. Generell bestünde das Problem, dass viele Menschen das Gefühl hätten, ihnen würde niemand mehr zuhören. Positiv überrascht sei man jedoch von der großen Resonanz und dem regen Interesse, welches der Demokratie-Bus auf sich zöge, so Büchel. Dies sei in anderen Regionen, durch die der Bus in den vergangenen Tagen gereist war, nicht immer der Fall gewesen.
Auch Reiner Gelfort von der „Bürgerinitiative für die Energiewende in Zwickau und Umgebung“ ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, dem Bus an diesem Tag einen Besuch abzustatten. Er übergab der Organisationsleitung ein Flugblatt (siehe Foto unten) und schilderte im Anschluss seine Eindrücke folgendermaßen: „Es bestehen große Demokratiedefizite, die auch durch die Werbetour eines Busses nicht ausgeglichen werden können. Wenigstens haben die Akteure diesmal zugehört. Ob sich an den derzeitigen Zuständen etwas ändert, werden wir sehen. Viel Hoffnung habe ich nach all den Erfahrungen der letzten Jahre allerdings nicht mehr. Durch das verantwortungslose Handeln vieler Politiker und Juristen sehe ich die freiheitlich demokratische Grundordnung in Gefahr.“
Also tourt der Demokratie-Bus durch die Lande und die Leute glauben weiter, dass sie durch Wahlen oder mittels Petitionen etwas ändern könnten. Wie wunderbar naiv das ist...

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Dienstag, 6. Juli 2021

Kunst gegen den Verfall: Corona-Proteste werden thematisch vielfältiger

Westsachsen/Zwickau.-  Mit einer mobilen Kunstaktion machten die kreativen Aktivisten der Bürgerinitiative „Volksstimme“ (Foto oben) am vergangenen Montag auf die sich immer weiter ausbreitenden Missstände in diesem Lande aufmerksam. In den frühen Abendstunden zog man vom Georgenplatz in Richtung Hauptmarkt, wo ab 19 Uhr die inzwischen traditionelle Montagsdemo der „Bewegung Zwickau“ (Foto unten) gegen die Lockdown-Maßnahmen der Regierung stattfinden sollte.
Auf halber Strecke legte man einen Zwischenstopp ein, den man für eine Schweigeminute für die Terror-Opfer von Würzburg nutzte. Die Kundgebung auf dem Hauptmarkt machte deutlich, dass man in den Corona-Maßnahmen nur eine von vielen Verfallserscheinungen, die in ihrer Gesamtheit mittlerweile ein sehr düsteres Bild abgeben, sehen sollte. Vor allem die Ereignisse der letzten Woche, als ein Messerschwinger aus Gambia die Zwickauer Innenstadt terrorisierte und das klägliche Bild, welches die hiesige Polizei dabei abgegeben hatte, erhitzten die anwesenden Gemüter sichtlich. Angesichts solcher Ereignisse zeichne es sich immer deutlicher ab, was der wahre Grund für die im Namen des Seuchenschutzes erlassenen Notstandsgesetze sein dürfte: ein Land, welches durch unkontrollierte Einwanderung und inneren Verfall immer weiter erodiert, wird man in Zukunft nur noch mit diktatorischen Mitteln halbwegs unter Kontrolle halten können. Ein Umstand, der die Beerdigung von Freiheits- und Grundrechten zur Notwendigkeit für die politische Klasse dieses Landes mache.
Dies ist die Sichtweise, die sich unter den Kritikern der Corona-Maßnahmen immer mehr durchsetzt. Die Forderung nach klarerer Wortwahl und dass daher allmählich Schluss sein sollte „mit Blümchen und Luftballons“ stieß somit auch auf breite Zustimmung unter den anwesenden Gästen.
Der Zwickauer Polizei selbst dürfte ihr trauriger Auftritt am vergangenen Freitag, als sie sich von einem einzelnen Terror-Gambier vorführen ließ (was dank des Handy-Videos eines Zeugen rasche Verbreitung fand), durchaus bewusst sein: sie ließ sich zur Kundgebung erstmalig nicht blicken. Für den kommenden Freitag ist ab 18 Uhr vom Hauptmarkt ausgehend eine erneute publikumswirksame Aktion der Bürgerinitiative „Volksstimme“ in Planung.

Montag, 5. Juli 2021

Kriminelle Stasi-Brut: Gipfeltreffen soll den Bann jetzt brechen

Westsachsen/Zwickau.- Die Polizei spricht von „Zersetzungsmethoden des ehemaligen DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS)“. Rechtsanwälte trauen sich nicht, bestimmte Fälle anzunehmen, weil sie sich „nicht mit der Stasi und der Mafia anlegen“ wollen. Richter werden strafversetzt, weil sie sich weigern, Rechtsuchende durch von oben befohlene Fehlurteile in den Ruin zu treiben. Die Liste der bekannt werdenden Schweinereien innerhalb der Zwickauer Justiz wird immer länger und die Dunkelziffer dürfte nach wie vor hoch sein.
Jetzt schaltet sich der stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende der Bundesstiftung „Forum Recht“, MdB Carsten Körber (CDU/Foto), in die Debatte ein. Auf Anregung des Vereins für saubere Justizarbeit befürwortet er ein Gipfeltreffen mit den Entscheidern vor Ort. Denn, so seine Forderung: „In der Justiz muss sauber gearbeitet werden“. Neben mehreren betroffenen Juristen (Rechtsanwälte und Richter) sollen zum Termin auch die Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast und Oberbürgermeisterin Constance Arndt geladen werden. Letztere steht als Verwaltungsratsmitglied in der Verantwortung im Sparkassen-Betrugsfall, der unter anderem durch den ehemaligen Präsidenten des Landgerichts Zwickau, Dirk Eberhard Kirst, gedeckt wurde (WSZ berichtete mehrfach).
Carsten Körber will im September erneut als Bundestagsabgeordneter kandidieren. Der Ausgang der Gespräche dürfte für ihn daher besonders wichtig sein. Ein genauer Termin steht aufgrund seines derzeitigen Urlaubs noch nicht fest. Aus seinem Zwickauer Büro war zu erfahren, dass er die erhobenen Vorwürfe sehr ernst nimmt und genau prüft. Dazu liegt ihm umfangreiches Material vor. Unter anderem die Klageschrift einer beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwaltskanzlei, die den Akteuren der Sparkasse Zwickau darin ein verheerendes Zeugnis ausstellt.
Wie mit den Stasi-Vorwürfen gegen Teile der Zwickauer Staatsanwaltschaft umgegangen wird, muss man sehen. Fakt ist, dass im Interesse der Bürger die derzeitigen Zustände auf keinen Fall weiter geduldet werden dürfen.

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