Samstag, 29. Februar 2020

Korruption im Richteramt? Jetzt kommt's knüppeldicke!

Update 14. März 2020:
Wir bedanken uns herzlich für die bundesweite Unterstützung, ausdrücklich auch aus den westlichen Bundesländern sowie international von Kollegen und anderen aufrichtigen Menschen, die uns in dieser Sache Mut zussprechen.
Gegen die einstweilige Verfügung haben wir Widerspruch eingelegt. Den Widerspruch haben insgesamt neun Kollegen unterschrieben, die zu einer möglichen mündlichen Verhandlung für uns sprechen werden.

Westsächsen/Zwickau.- Mit einer einstweiligen Verfügung versucht gerade Peter Bielefeld, Richter am Amtsgericht Zwickau, im Auftrag der Haus- und Hof-Kanzlei der Sparkasse Zwickau PÜHN (Foto: Mitarbeiter Jörg Dietsch) zu erreichen, dass der Westsächsischen Zeitung verboten wird, über ihre Rechercheergebnisse in Bezug auf die Korruptionsvorwürfe gegen die Zwickauer Stadtspitze, die Sparkasse Zwickau und das Amtsgericht Zwickau zu berichten. Bei Zuwiderhandlung drohen eine saftige Geldstrafe von einer viertel Million Euro oder ersatzweise sechs Monate Gefängnis (Einstweilige Verfügung zum Download: hier).
Im Klartext heißt das: Heute, im 21. Jahrhundert, bestimmen in Deutschland ein Provinzanwalt aus Zwickau mit einem ihm wohl gesonnenen Richter über Freiheit oder Haft von unabhängigen Journalisten. Nicht in Nordkorea, China oder im Iran, sondern in Zwickau - Sachsen - Deutschland!
Zur Erklärung:
Amtsrichter Peter Bielefeld weiß seit 2017 über die Überklebungsaffäre und Rechtsbeugung am Oberlandesgericht (OLG) Dresden Bescheid. Der gesamte Sachverhalt zum Az. 4C 1177/17 liegt ihm seit dem vor. Oberstaatsanwalt Stefan Henke schreibt am 24.09.2015 unter dem Aktenzeichen Az. 25Zs 1620/15: „Der Rechtskraftvermerk kann nur in einem zivilgerichtlichen Verfahren abgeändert werden. Ich habe diesbezüglich Ihre Email an das Amtsgericht Zwickau weiter geleitet. Von dort werden Sie weitere Nachricht erhalten“.
Das zivilgerichtliche Verfahren wurde mit dem „Lumpenhund-Richter“ Adolf Lindenberger versucht zu klären. Lindenberger verhinderte seiner Zeit die Aufklärung des Sachverhaltes durch mutmaßliche Rechtsbeugung.  Auch Bielefeld wäre verpflichtet, die Korrektur dieses Rechtskraftvermerkes im Verfahren 4C 1177/17 vorzunehmen. Stattdessen verschleppt er seit zwei Jahren einen dringend angesagten Prozess. Jetzt versucht er, auch Journalisten einzuschüchtern, die ihm auf die Schliche kommen. Hier ist es plötzlich ganz dringend, bei anderen wichtigen Sachen wird verschleppt. Das weißt auf vorsätzliche Vertuschung schwerwiegender Offizialdelikte seiner Kollegen hin. Das wiederum weißt darauf hin, dass die Behauptung der WSZ stimmt, dass hier im Schulterschluss gegen die Allgemeinheit agiert wird.
Aufruf:
Wir rufen alle aufrichtigen Journalistenkollegen dazu auf, sich mit uns zu solidarisieren. So darf das auf gar keinen Fall weitergehen! Heute ist es Zwickau, morgen Chemnitz, dann Leipzig, Dresden, München, Hamburg, Berlin und so weiter... Wenn wir jetzt nicht zusammenstehen und handeln, dann haben wir tatsächlich bald Zustände wie in einem totalitären System.

Alle Hintergründe dazu auf unserer Seite Zwickauer Justiz-Skandal und im Lumpenhund-Buch

Foto: HP Rechtsanwaltskanzlei PÜHN 

Freitag, 28. Februar 2020

Werdauer Frühjahrsflohmarkt am 18. April im Herzen der Stadt

Westsachsen/Werdau.- Wo kleine aber feine Schätze warten, ist er zu einer lieb gewonnenen Tradition der letzten Jahre geworden: Der Werdauer Frühjahrsflohmarkt, der diesmal am Samstag, den 18. April von 10 bis 14 Uhr im Ambiente von Osterbrunnen und Rathaus stattfindet. Im letzten Jahr haben sich über 50 Interessenten angemeldet. Privatpersonen haben hier die Möglichkeit, kleine Schmuckstücke, Haushaltsgegenstände, Kleidung, Spielzeug, Bücher, Schallplatten oder Babyund Kinderartikel an die Frau bzw. den Mann zu bringen. Die Standfläche auf dem Werdauer Markt kostet gerademal 1,40 Euro /m².
Um vorherige Anmeldung bei Marktmeisterin Margit Schleicher (Telefon 03761 / 594295, 3.22schleicher@werdau.de) wird gebeten. Der Händler des jeweiligen Verkaufsstandes/ -platzes ist für die Einhaltung von Ordnung und Sauberkeit verantwortlich.
Im Übrigen gibt es auch weitere interessante Märkte in Werdau. So wird gegenwärtig der Garten- und Pflanzenmarkt vorbereitet, welcher am 09. Mai stattfindet.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 26. Februar 2020

„Ateliercafé Moritz“: Initiatoren erhalten symbolischen Anerkennungspreis

Westsachsen/Zwickau.- Am Freitag, 28. Februar 2020 geben die Initiatoren des zukünftigen Kreativ-und Begegnungscafés in der Hauptstraße 46-48 (ehemals Uta Röder Moden) einen ersten Vorgeschmack auf das „Ateliercafé Moritz“. Das Konzept für den Kreativ- und Begegnungsort ist Ende des Vorjahres beim sachsenweiten Wettbewerb zur Aufwertung der Innenstädte „Ab in die Mitte“ mit einem Anerkennungspreis in Höhe von 5.000 Euro ausgezeichnet worden.
Am Freitag 10 Uhr findet die symbolische Scheckübergabe im Objekt statt. Das „Café“ öffnet an diesem Tag von 9.30 bis 13 Uhr als Pop-up-Café und möchte mit künstlerischen und kulinarischen Kostproben einen ersten kleinen Vorgeschmack auf Zukünftiges geben.
Zum „mal Hineinschnuppern“ recht herzlich eingeladen sind vor allem Nachbarn, Anwohner, Anlieger und interessierte Gäste, die sich unter anderem auf Musik vom „Klavier für Jedermann“, ein Kunstprojekt, kleine Snacks und Kaffee freuen können.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Dienstag, 25. Februar 2020

Chursächsische Philharmonie stiftet Nachwuchspreis für Musizierende

Bad Elster.- Im Rahmen der 7. Chursächsischen Meisterkurse präsentieren zwei der kursleitenden Dozenten am Mittwoch, den 4. März um 19.30 Uhr gemeinsam mit Annegret Kuttner (Klavier) und Andreas Hecker (Klavier) ein hoch virtuoses Kammerkonzert auf Weltniveau im König Albert Theater Bad Elster.
Dabei erwartet die Gäste ein besonderer Leckerbissen erlesener kammermusikalischer Patisserie und ein künstlerisches Stelldichein: Die weltweit gefragte Kammermusikerin Prof. Pauline Sachse (Dresden) wird mit Franz Schuberts Liedern für Viola und Klavier sowie der Sonate für Viola und Klavier op. 147 von Dmitri Schostakowitsch brillieren. Der Ausnahmecellist Prof. Peter Bruns (Leipzig) wird danach Ludwig van Beethovens Sonate op. 64 für Violoncello und Klavier virtuos erstklassig interpretieren. Gemeinsam musizieren diese beiden Ausnahmekünstler das »Schlummerlied« von Robert Volkmann. Außerdem erklingt das Adagio sostenuto aus der »Mondschein«-Sonate von Ludwig van Beethoven.
Die Chursächsische Philharmonie lädt am Sonnabend, den 7. März um 19.30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster zum großen Abschlusskonzert der 7. Chursächsischen Meisterkurse. Unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz musiziert das Orchester dabei wieder mit ausgewählten Absolvent*innen der Meisterkurse auf historischer Bühne und lässt die jungen Stars so besonders leuchten! Ausgewählte Teilnehmer*innen der 7. Chursächsischen Meisterkurse brillieren mit berühmten Meisterwerken der Romantik: Das Publikum kann sich auf Joseph Haydns Symphonie Nr. 25 C-Dur und das Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur freuen, bevor Wolfgang Amadeus Mozarts Symphonie B-Dur und die weltberühmte Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur erklingt. Im Zuge der Chursächsischen Meisterkurse stiftet die Chursächsische Philharmonie auch 2020 wieder für jede Instrumentengruppe einen Nachwuchspreis in Form eines Stipendiums. Die Gewinner*innen dieses Nachwuchspreises werden im Rahmen dieses Konzertes feierlich bekannt gegeben. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Foto (CMW_Abschlusskonzert2019): Jan Bräuer

Sonntag, 23. Februar 2020

Sparkasse und Justiz: In Zwickau eine homogene Einheit

Westsachsen/Zwickau.- Nach monatelangem Schweigen und Vertuschen eigener Straftaten melden sich die Vorstände der Sparkasse Zwickau, Felix Angermann und Josef Salzhuber, jetzt zu Wort. Allerdings nicht, um das angebotene Gespräch mit betroffenen Sparkassenkunden zu suchen, sondern über ihre Rechtsanwaltskanzlei.
Jörg Dietsch (Foto), Mitarbeiter bei „PÜHN Rechtsanwälte“, droht der „Westsächsischen Zeitung“ mit einer Unterlassungsklage. Für die Behauptung, dass der WSZ Beweise vorliegen, wonach die Sparkasse im Schulterschluss mit der Justiz und der Stadtspitze regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstößt, fordert der Advokat 5.000 Euro Strafe. Und das für jede Wiederholung dieser Behauptung. Dumm nur, dass die WSZ tatsächlich beweisen kann, dass Sparkasse, Justiz und Stadtspitze genau dies tun.
Ein Indiz dafür könnte zum Beispiel die Tatsache sein, dass der Sparkassen-Anwalt Jörg Dietsch mit der Zwickauer Staatsanwältin Antje Dietsch verheiratet ist. Letztere lehnt jegliche Ermittlungen in der Überklebungsaffäre am Amtsgericht Zwickau ab, die im ursächlichen Zusammenhang mit der „Betrugsmasche Vorfälligkeitsentschädigung“ der Sparkasse Zwickau steht (WSZ berichtete mehrmals). Wer jetzt noch an die Unabhängigkeit der Justiz glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
Für das Verfassen der einseitigen „Strafbewehrten Unterlassungserklärung“ gegen die WSZ berechnet Jörg Dietsch übrigens knapp 500 Euro. Wenn man davon ausgeht, dass dies ein Vordruck ist, der nur mit Namen und Anschrift ergänzt werden muss, ergibt das ein stattliches Sümmchen Honorar für nur wenige Minuten Arbeit.
Unsere Leser können davon ausgehen, dass die „Westsächsische Zeitung“ auch weiterhin über Misstände in Politik, Wirtschaft und Justiz berichten wird. Unabhängig davon, wie sehr sich die vermeintlich Mächtigen dagegen wehren.

Foto: HP Rechtsanwaltskanzlei PÜHN


Hier das Anwaltsschreiben von Jörg Dietsch als PDF-Datei.
Hier unsere Antwort auf die unverschämte Forderung als PDF-Datei.

Freitag, 21. Februar 2020

Presseanfrage: Verfolgung einer Unschuldigen


Folgende Mail ging heute von uns an die Staatsanwaltschaft Zwickau mit dem Betreff „Presseanfrage - Verfolgung einer Unschuldigen“ raus:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mir liegt das Urteil „Im Namen des Volkes“ des AG Zwickau vom 18.02.2020 mit Az. 7 Cs 180 Js 27175/18 vor, wonach die Angeklagte vom Vorwurf der Richterbeleidigung frei gesprochen wurde. Gleichzeitig ergeht der Hinweis, dass Sie als Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt haben.

In der Urteilsbegründung geht der Richter ausführlich auf zugrunde liegende Straftaten an Ihrem Gericht ein. Die als unschuldig Freigesprochene hatte ausreichend Hinweise und entsprechende Beweise dafür vorgelegt.

Das komplette Urteil ist öffentlich über diesen Link einsehbar: http://zwigge9550.de/Urteil_Freispruch_Beleidigung.pdf

Meine Fragen an Sie lauten heute:
- Werden Sie weiterhin diese unschuldige Frau mit unsinnigen Gerichtsprozessen quälen?
- Mit welcher Begründung geht die Staatsanwaltschaft in eine mögliche Verhandlung?
- Wann werden Sie ermitteln, wer diesen gültigen Rechtskraftvermerk überklebt hat?

Mit freundlichen Grüßen
Olaf Thalwitzer
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WSZ
Westsächsische Zeitung
Max-Pechstein-Straße 7
08056 Zwickau
Fon: (0375) 2109159-0
Fax: (0375) 2109159-9
Mobil: (0174) 5123121
Internet: www.wsz-online.de

Donnerstag, 20. Februar 2020

Trotz Freispruch: Zwickauer Staatsanwaltschaft quält Opfer weiter

Westsachsen/Zwickau.- „Im Namen des Volkes: Die Angeklagte wird freigesprochen.“ So steht es im Urteil des Zwickauer Amtsgerichts vom 18. Februar 2020. Die Staatsanwaltschaft Zwickau unter Leitung des nach wie vor unter Stasi-Verdacht stehenden Oberstaatsanwalts Uwe Wiegner will das jedoch nicht gelten lassen und geht in Berufung. Eine Begründung dafür bleibt der Behördenleiter allerdings schuldig. Aus internen Kreisen drang bislang nur heraus, dass es wohl der Wunsch des Landgerichtspräsidenten Dirk Eberhardt Kirst sei, den Fall an seinem Gericht verhandeln zu lassen. Hier könnte er bei Bedarf in den laufenden Prozess eingreifen, so ein Insider. Wiegner scheint ihm diesen Gefallen mit der eingelegten Berufung jetzt tun zu wollen.
Was diese ständigen Angriffe der Justiz auf jemanden auslösen, der seit mehr als zehn Jahren unter Dauerbeschuss dieser Behörde steht, ist für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar. Gesundheitliche Probleme, körperlich wie seelisch sind die Folge. Ganz abgesehen von der Lebenszeit, die für die ständige Nötigung zur Verteidigung des eigenen Rechts verlorenen geht. Die Betroffene hat darüber inzwischen ein Buch geschrieben. Es ist hier erhältlich: Lumpenhund-Buch
Das komplette Urteil des Amtsgerichts Zwickau mit der Berufungs-Androhung seitens der Staatsanwaltschaft ist hier einsehbar: Download
Oberstaatsanwalt Wiegner weigert sich vehement einer Überprüfung seiner Person auf Stasi-Mitarbeit zuzustimmen. Hintergrund ist die Tatsache, dass er bereits zu DDR-Zeiten als Staatsanwalt in Glauchau tätig war (WSZ berichtete). Kirst hingegen steht im Verdacht, in den Betrugsfall Vorfälligkeitsentschädigung der Sparkasse Zwickau verwickelt zu sein. Ihm werden in diesem Zusammenhang Gefälligkeitsurteile vorgeworfen (WSZ berichtete).

Foto (Archiv) von links: Landgerichtspräsident Dirk Eberhardt Kirst, Ex-Justizminister Sebastian Gemkow, Oberstaatsanwalt Uwe Wiegner

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Mittwoch, 19. Februar 2020

Neue Ausstellung: Familien-Bande im Zeichen der Kunst

Westsachsen/Bad Elster.- Am vergangenen Sonntag wurde im Zuge einer feierlichen Vernissage die neue Ausstellung »Familien-Bande« mit Tapisserie, Grafiken und Skulpturen von Ingeborg & Marco Flierl in der KunstWandelhalle Bad Elster eröffnet. In der beeindruckenden Ausstellung korrespondieren die Arbeiten der 94-jährigen Ingeborg Flierl mit denen ihres Sohnes Marco Flierl, als künstlerischer Dialog zweier Generationen einer Berliner Künstlerfamilie. Im gegenseitigen Austausch und in verschiedenen Blickwinkeln hat sich dabei die künstlerische Inspiration zum Gesamtwerk dieser Ausstellung verdichtet.
Marco Flierl gestaltete die Werkauswahl seiner Mutter ganz nach ihren Wünschen, als eine Zeitreise zurück in ihr frühestes Schaffen, als künstlerischen Blick in die Vergangenheit. Ihre herrlichen Tapisserien, ihre farbenfrohe Gobelins und ihre grafischen Arbeiten geben lebensnahe Einblicke in ihre Kunstsicht der Dinge. „Die bei uns gezeigten Arbeiten zeugen dabei von perfektem Handwerk in höchster ästhetischer Umsetzung“ schwärmt Ausstellungskoordinatorin Ute Gallert von der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und fügt hinzu: „Dies zeugt von ihrer enormen Kreativität und dem unabdingbaren Drang nach stetig neuem künstlerischem Ausdruck ihres Seins und Denkens.“ Farben- und lebensfroh balanciert die Künstlerin so in ihren Arbeiten zwischen Realismus und Abstraktion, findet Symbole und Zeichen für Zustände des Seins, die als Bildersprache ihrer Kunst fungieren.
Marco Flierl selbst wurde 1963 als viertes Kind der Familie geboren. Sein künstlerischer Mittelunkt ist die Bildhauerei. Alle seine Skulpturen durchlaufen die Metamorphose verschiedener Ausgangsmaterialien bis hin zum Bronzeguss, der sich mit farbig patinierten Oberflächen präsentiert. Skulpturen in klassischer Formensprache finden sich neben narrativen, erzählenden  Bildwerken und abstrahierenden Plastiken, die sich aus in Prismen aufgelösten Flächen zu einer klaren Form zusammenfügen. Die Ausstellung präsentiert so ein interessantes Zusammenspiel von Skulpturen, Grafiken und Bildteppichen im Zeichen der Familien-Bande, als eine Art Gegenüberstellung der künstlerischen Ausdrucksformen zweier Generationen in einem Raum, die sich im Ganzen wieder finden und wunderbar ergänzen. „Unsere neue Ausstellung zeigt so die Kunst als sich ständig selbst reflektierende Ausdrucksform, die das Leben, das Fühlen, das Denken auszudrückt“ resümiert Gallert und führt aus: „Diese Herausforderung in der künstlerischen Arbeit schafft eben auch den kreativen Raum für überraschende Momente, Freude und Genugtuung, aber auch für Zweifel und Unzufriedenheit – so auch im Spannungsfeld der Familien-Bande!“
Diese eindrucksvolle und raumgebende Ausstellung kann nun bis zum 19. April 2020 jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 14.00 bis 17.30 Uhr sowie an den Wochenenden und an Feiertagen zusätzlich von 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen in der KunstWandelhalle Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. | www.kunstwandelhalle.de

Foto: AntoniaVogel

Dienstag, 18. Februar 2020

Ausstellung in der Göltzschtalgalerie: „Vormals weißes Blatt“

Westsachsen/Auerbach.- Unter dem Titel „Vormals weißes Blatt“ eröffnet am 21. Februar, 19.30 Uhr eine abwechslungsreiche Schau in der Göltzschtalgalerie Nicolaikirche in Auerbach mit Gemälden und Bronzeskulpturen von Chris Blechschmidt, Druckgrafiken, Bronzeskulpturen und Zeichnungen von Jörg Halsema sowie Gedichten und surrealistische Fotocollagen von Frank Lorenz.
Es ist nicht das erste Mal, dass die drei Künstler und Mitglieder des Fördervereins Kunsthalle Vogtland zusammenwirken. Schon im Sommer letzten Jahres gestalteten sie auf dem internationalen Kunstfestival IBUG (Industriebrachenumgestaltung) im alten Bahnbetriebswerk Reichenbach neben 100 anderen Künstlern aus aller Welt gemeinsam
einen Raum, der zum Besuchermagneten wurde. „Es war eine tolle Erfahrung für uns und obwohl wir aus unterschiedlichen Genres der Kunst kommen, haben wir gesehen, dass eine Zusammenarbeit durchaus funktioniert“, so der Trickfilmzeichner und Karikaturist Jörg Halsema. In der kommenden Ausstellung in Auerbach präsentieren die Drei nun die ganze Bandbreite ihres Könnens.
Neben den Einzelarbeiten der Künstler wird auch ein Gemeinschaftsprojekt von Jörg Halsema und Frank Lorenz zur Vernissage am Freitag vorgestellt: in einem Künstlerbuch
haben die beiden in monatelanger Arbeit Gedichte in freier Assoziation mit originalen Druckgrafiken zwischen zwei Buchdeckeln zusammengefasst. Aus der Verbindung von Text und Bild entstand so ein neues, eigenständiges Kunstwerk. Mit einer Auflage von nur zehn Exemplaren wurde es in Japanischer Bindung von der Buchbinderin Franziska Pucher aus Hainsberg/Thüringen handgefertigt. „In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt, ist das Künstlerbuch aufgrund des immensen Arbeitsaufwandes heute eher selten geworden“, erklärt Frank Lorenz. „Dabei ist das Medium Buch so spannend und wir wollten damit bewusst einen Kontrapunkt zur heutigen digitalisierten Welt setzen“, so Lorenz weiter. Seine lyrischen Texte wird er, musikalisch umrahmt von der Plauener Band ZAMI, am Abend der Eröffnung auch vortragen. Die Eröffnungsrede hält die Leiterin der Göltzschtalgalerie Romy Hartwig.
Zu sehen sind die Werke bis 19. April 2020. Der Eintritt – auch zur Eröffnung – ist frei.
Öffnungszeiten der Galerie:
Mi.-Fr. 11.00 bis 18.00 Uhr
Sa./So. 14.00 bis 18.00 Uhr

Quelle und Foto: Kunsthalle Vogtland

Tipp der Woche: Eine Elsteraner Nacht in Venedig

Westsachsen/Bad Elster.- Am Freitag, den 28. Februar öffnet sich um 19.30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster wieder der Vorhang für den Operettenklassiker »Eine Nacht in Venedig« vom Walzerkönig Johann Strauß. Diese Aufführung ist eine Koproduktion des Theaters mit den Solisten und dem Chor der Landesbühnen Sachsen sowie der Elbland Philharmonie in einer Inszenierung von Wolfgang Dosch unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Dieser Genreklassiker begeistert als typische Wiener Operette mit allem, was dieses Genre so beliebt macht: Eine spritzig-klassische Inszenierung verbindet Amüsement, Verkleidung, Verwechslung, Intrige, erotisches Durcheinander und ein buntes Finale aus Spaß, Tollheit und Lust! Die Ankunft des Herzogs von Urbino beim Karneval sorgt in Venedig für Aufregung. Besonders Senator Delacqua muss um die Ehre seiner Frau Barbara fürchten, da der Herzog auf sie ein Auge geworfen hat. So plant der Senator, Barbara sicherheitshalber aus der Stadt bringen zu lassen, doch Barbara hat ihren eigenen Plan: Um sich heimlich mit ihrem Liebhaber treffen zu können, tauscht sie mit ihrer Vertrauten Annina die Kleider: Dass es sich nun bei der verhüllten Frauengestalt nicht um die Senatorengattin Barbara handelt, sondern um das Fischermädchen Annina, ist Caramello gar nicht recht, denn: An der aufgeweckten Annina ist er selbst interessiert… Verkleidungen und Verwechslungen bestimmen die Handlung fast jeder Operette. Doch in dieser turbulenten venezianischen Nacht setzt zudem der Karneval die übliche gesellschaftliche Ordnung außer Kraft und wirbelt das gesellschaftliche Oben und Unten so gründlich durcheinander, dass von glücklichen Paaren kaum eine Rede sein kann. Es ist vielmehr die rastlose Jagd aller nach persönlichem Glück, die Strauß zu seinen unsterblichen Melodien inspirierte. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Foto: Hagen König

Montag, 17. Februar 2020

Robert-Schumann-Wettbewerb: Bisher schon 279 Anmeldungen

Westsachsen/Zwickau.- Am 15. Februar endete die offizielle Anmeldung fr den diesjährigen Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang, der vom 4. bis 14. Juni dieses Jahres in Zwickau stattfinden wird.
279 junge Musiker haben sich fr den renommierten Wettbewerb in Zwickau angemeldet. Darunter 154 Pianisten und 125 Sänger. Das sind 19 mehr als zum vergangenen Wettbewerb vor vier Jahren.
Dabei spiegelt sich die Internationalität nicht nur im Titel der Veranstaltung wider, auch das Teilnehmerfeld rekrutiert sich aus der ganzen Welt: Aus 45 Nationen aller Kontinente werden die Teilnehmer in diesem Jahr anreisen, wie z.B. aus Aserbaidschan, Australien, Bolivien, Brasilien, Kanada, Litauen, Mexico, Moldawien, Neuseeland, Sdafrika, Taiwan, Thailand oder USA – um nur einige Nationen zu nennen. Die Länder mit den meisten Teilnehmern sind Deutschland (52), Südkorea (44), Japan (34), China (23) und Russland (19).
Die Anmeldung erfolgte in diesem Jahr zum ersten Mal ausschließlich auf elektronischem Wege. Doch auch wenn der Anmeldeschluss erfolgt ist, wird sich erst in den kommenden Tagen zeigen, ob zudem nicht noch eine Anmeldung per Post eingeht. Das ist insofern möglich, als der Poststempel als Datum für die Anmeldung gilt. Wurde er vor dem 15. Februar registriert, ist die Anmeldung zu berücksichtigen.
Schon jetzt haben sich jedoch so viele interessierte junge Musiker wie noch nie registriert. Welche Zahl tatsächlich am Ende steht, wird sich aber erst mit Wettbewerbsbeginn zeigen. Zum einen muss geprüft werden, ob jede Anmeldung die Ausschreibungskriterien erfüllt und somit zugelassen wird. Zum anderen gibt es erfahrungsgemäß immer Teilnehmer, die zurückziehen bzw. nicht anreisen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

OB-Wahl 2020: Vom Regen in die Traufe?

Westsachsen/Zwickau.- Im September findet die Wahl zur Oberbürgermeisterin (zum Oberbürgermeister) der Stadt Zwickau statt. Favorisiert wird dabei die CDU-Kandidatin Kathrin Köhler (Foto oben). Was hierbei von den Akteuren im Rathaus geflissentlich ausgeblendet wird ist die Tatsache, dass Köhler als derzeitige Baubürgermeisterin für den Immobilien- und Korruptionsskandal bei der Sparkasse Zwickau mit verantwortlich ist (WSZ berichtete). Es geht im Wesentlichen darum, dass die derzeitige SPD-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (Foto unten) ihre vom Gesetz her vorgeschriebene Kontrollaufgabe als Veraltungsratsvorsitzende gegenüber der Sparkasse Zwickau vernachlässigt. Eine direkte Anfrage danach, ob es mit einer Oberbürgermeisterin Kathrin Köhler mehr Kontrolle durch den Verwaltungsrat der Sparkasse gibt, blieb bisher unbeantwortet. Man kann also davon ausgehen, dass alles beim Alten bleibt.
Ungeachtet dessen sucht die Stadtverwaltung derzeit Bürger, die sich als Wahlhelfer*innen engagieren wollen. Für den Einsatz am Wahltag sind keine besonderen Qualifikationen erforderlich. Die Helfer müssen das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben und der deutschen Sprache mächtig sein. Sie dürfen weder selbst zur Wahl stehen noch als Vertrauensperson für einen Wahlvorschlag benannt sein. Des Weiteren sollten sie gesundheitlich in der Lage sein, das Ehrenamt auszuüben und teamfähig sein.
Für die ehrenamtliche Tätigkeit als Wahlhelfer bezahlt die Stadt Zwickau eine Aufwandsentschädigung nach der Wahlhelfer-Entschädigungssatzung. Je nach Funktion beträgt diese zwischen 30 und 50 Euro. Für die Wahlvorsteher und Schriftführer sowie für deren Stellvertreter bietet die Stadtverwaltung im Vorfeld entsprechende Schulungen an. Insgesamt soll der Wahlsonntag von 580 Wahlhelfern abgesichert werden. Nähere Informationen sind unter www.zwickau.de/wahlen zu finden.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Freitag, 14. Februar 2020

Falsche Unterschrift: Anwalt lehnt „Lumpenhund-Richter“ ab

Westsachsen/Zwickau/Auerbach.- „Ein glücklicher Moment nach all den Strapazen.“ So nennt Waltraud Pecher die kleine Feier anlässlich ihres 57. Hochzeitstages in ihrer neuen Wohnung. Sie dankt gleichzeitig den rund 20 anwesenden Unterstützern, die ihr in den turbulenten Tagen der Zwangsräumung aus ihrem Haus in Auerbach zur Seite standen.
Ende Januar fuhren mehrere Mannschaftswagen der Polizei am Haus von Waltraud Pecher (75) und ihrem pflegebedürftigen Mann Siegfried (78) vor. Ein Umzugsunternehmen begann in der Karl-Marx-Straße mit der Zwangsräumung. Der Familienhund wurde betäubt und in ein Tierheim gebracht. Der eigene Sohn, SPD-Politiker Mario Pecher (57), hatte 2018 Räumungsklage eingereicht. Das Gericht behauptet, die Klage wäre mit schriftlichem Vorverfahren und Räumungsantrag zugestellt worden und ein Einspruch sei nicht eingegangen. Dem widersprechen Waltraud Pecher und ihr Anwalt Jens Conrad (58) energisch. Letzterer spricht gar von „Terrorismus“. Das Urteil sei nie angekommen und Fristen nicht eingehalten worden.

Tatsächlich wandte sich Mario Pecher noch wenige Wochen vor der Zwangsräumung mit einem schriftlichen Angebot per Brief an seine Eltern. Darin bot er Unterstützung bei der Wohnungssuche, die Übernahme aller Kosten für den Umzug sowie Hilfe bei der Suche nach einer „angemessenen fachgerechten Pflege von Siegfried Pecher“ an. Waltraud Pecher reagiert empört: „Nach allem was dieser Mensch uns angetan hat, ist dieses Angebot einfach nur zynisch! Das Leid, das er uns zugefügt hat, ist mit Geld nicht aufzuwiegen.“ Dennoch forderte sie in einem Gegenangebot eine Entschädigung in nicht näher benannter Höhe. Darauf ging ihr Sohn dann allerdings nicht mehr ein.
Inzwischen gab es einen erneuten Prozess in der Sache bei „Lumpenhund-Richter“ Adolf Lindenberger im Zwickauer Amtsgericht. Dieser wurde von Rechtsanwalt Conrad wegen Befangenheit umgehend abgelehnt, die Verhandlung musste vertagt werden. „Die Unterschrift des Richters stimmt nicht mit seinem tatsächlichen Namen überein“, so Conrads Begründung.

Mittwoch, 12. Februar 2020

Klassische Gitarre im Solokonzert: Ein neuer Lehrer stellt sich vor

Westsachsen/Zwickau.- Sehnsuchtsvolle Renaissanceklänge, romantisches Tremolo, spanische Melodien und „barocke“ Moderne: Dies erwartet die Konzertbesucher am Freitag, dem 28. Februar, um 18.30 Uhr, im Robert-Schumann-Saal des Konservatoriums Zwickau in der Stiftstraße 10. Albrecht Bunk stellt sich mit einem Solokonzert musikalisch als neuer Gitarrenlehrer (seit August 2019) am Robert Schumann Konservatorium vor. Es erklingen Werke von John Dowland, Giulio Regondi, Manuel Maria Ponce, Ignace Strasvogel und Igor Rehkin. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Albrecht Bunk ist 1993 in Freiberg geboren und hat nach seinem Abitur am Musikgymnasium Belvedere in Weimar seinen Bachelor in Gitarre bei Prof. Thomas Müller-Pering gemacht. Danach studierte er in Stuttgart an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst (HMDK) bei Prof. Johannes Monno und schloss seinen Master mit Auszeichnung ab. Seit Sommer 2019 wohnt und arbeitet er in Zwickau.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Gehölzrodungen als Vorbereitungen zum Straßenausbau

Westsachsen/Werdau.- Für den Ausbau und die damit einhergehende Verbreiterung der Straße „Dreiflügel“ von der Leubnitzer Waldsiedlung bis zur „Cotta-Eiche“ ist die Rodung von straßenbegleitende Bäumen und Sträuchern ab dem 17.02.2020 notwendig.
Hintergrund ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer auf dem Dreiflügel. Durch die Straßenverbreiterung analog zum bereits ausgeführten Abschnitt können PKW und Busse gefahrlos an Radfahrern und Fußgänger vorbeifahren.
Zum Rückbau der Industriebrache Richardstraße 1-3 müssen ebenfalls die Bäume und Sträucher auf diesem Areal gefällt werden. Nur so kann eine vollflächige Enttrümmerung des Gebietes als Voraussetzung einer öffentlichen Nachnutzung erfolgen. Viele Fundamente, Gebäudereste und Hofbefestigen sind nicht mehr sichtbar, weil bereits Bäume, Sträucher und Gräser diese überwachsen haben. Dennoch muss auch der Untergrund von Rückständen der industriellen Nutzung befreit werden. Schließlich wollen wir nach dem Rückbau das Gelände zur Pleiße hin abtreppen und abböschen. Auch dazu bedarf es der Rodungen. Die Fällungen bei beiden Vorhaben sind Voraussetzung für die Baudurchführung und sind mit der Naturschutzbehörde abgestimmt.
Die Rodungen erfolgen bis spätestens 28.02.2020, so dass brütende Vögel nicht beeinträchtigt werden. Die Bäume wurden hinsichtlich besetzter Vogelnester und Baumhöhlen kontrolliert. Es erfolgen am Ende der Baumaßnahmen entsprechende Ersatzpflanzungen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 11. Februar 2020

Rundgang mit öffentlicher Führung in der Vogtlandhalle

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.- Öffentliche Führung durch die Vogtlandhalle Greiz für jedermann mit Blicken hinter die Kulissen der im März 2011 eröffneten Vogtlandhalle Greiz.
Das Angebot dieses Rundganges richtet sich an alle Interessierten, die sich gern ein Bild von dem neuen Kulturzentrum im Herzen der Greizer Neustadt machen wollen. Informationen zum Bau, zur Ausstattung und zur Nutzung gehören während der Hausführung ebenso dazu, wie die Besichtigung des Großen Saals, der Studiobühne, des Ballettsaals und vielem weiteren mehr.
Termin: Samstag, 15. Februar 2020
Zeit: 10.00 Uhr
Treffpunkt: Vogtlandhalle Greiz, Carolinenstraße 15, Foyer
Dauer: rund eine Stunde
Preise: Erwachsene 4,00 Euro, Kinder bis 14 Jahre 2,00 Euro
Der Rundgang ist auf 20 Personen begrenzt. Telefonische Anmeldung ist erwünscht unter (03661) 689815. Beachten Sie bitte, dass es aufgrund von Veranstaltungen in der Vogtlandhalle auch zu Einschränkungen bei der Besichtigung der Räumlichkeiten kommen kann.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Tipp der Woche: Charlie Chaplin - ein Musical

Westsachsen/Bad Elster.- Am Sonntag, den 23. Februar öffnet sich um 15.00 Uhr der Vorhang für »Chaplin – Das Musical« im König Albert Theater Bad Elster. Die internationale Produktion basiert auf dem Buch von Thomas Meehan und Christopher Curtis und beleuchtet den Lebensweg des großartigen Komikergenies Charlie Chaplin in all seinen Höhen und Tiefen. Das Stück deckt die Wahrheit hinter den Schlagzeilen auf und zeigt den Mann hinter der Legende, dem unbestrittenen Genie, welches den Film neu erfand. Als einer der vielleicht größten Entertainer aller Zeiten ist Charlie Chaplin eine echte Leinwandlegende. Seine Stummfilme mit Slapstick-Charakter treiben uns heute noch Lachtränen in die Augen. Diese Show mit aufregenden Tanzeinlagen und musikalischen Nummern der Extraklasse ist dabei ein Erlebnis für Jung und Alt! Das Musical zu seinem 130. Geburtstag mit uns Musik und Liedtexten von Christopher Curtis erzählt die Geschichte von Charlie Chaplins Aufstieg und Fall. Als er nach Amerika kam, war er ein Niemand. Als er es verließ, tat er das inmitten von Skandalen und Kontroversen. Doch Charlie Chaplin wurde zu einem der beliebtesten und bekanntesten Entertainer der Welt. Er war Komiker, Schauspieler, Regisseur und Komponist. Chaplin wurde als Genie, revolutionärer Filmemacher und als ein Meilenstein der Filmgeschichte bezeichnet, ebenso aber auch als Geizhals, Frauenheld und als Kommunist. Doch was davon war er wirklich? Von den finsteren Straßen und den verrauchten Music Halls Londons, hin zu Filmen rund um die Welt… Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Orkantief „Sabine“: Schwere Schäden auf Werdauer Waldfriedhof

Westsachsen/Werdau.- Das Orkantief „Sabine“, dass seit den Abendstunden des 9. Februar auch über die westsächsische Stadt Werdau gezogen war, schwächt sich ab. Die Feuerwehren der Stadt waren zu zahlreichen Einsätzen gerufen worden. Am Morgen des 11.02. hatte sich die Lage weitgehend normalisiert, mit der Schadensbegutachtung und Beseitigung konnte begonnen werden.
Besonders starke Schäden hat der Sturm demnach auf dem Werdauer Waldfriedhof angerichtet. Der war seit Montag wegen Windbruch sicherheitshalber voll gesperrt worden – aus gutem Grund, wie sich einen Tag später zeigte. Insgesamt 17 ausgewachsene Bäume fielen „Sabine“ zum Opfer, ein herber Verlust für das Areal, dass nicht nur von Trauernden, sondern auch oft von Ruhe- und Erholungssuchenden aufgesucht wird.
Seit den Morgenstunden sind zahlreiche Mitarbeiter von Bauhof und Friedhof mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Unterstützt werden sie von schwerer Technik, ohne die eine Beräumung der Äste und Stämme kaum möglich wäre. Der Schaden lässt sich durch das Alter der Bäume kaum beziffern. Für Ersatzpflanzungen werden voraussichtlich zwischen 15.000 und 20.000 Euro nötig sein. In diesem Zusammenhang bittet die Stadtverwaltung um Spenden für die nötigen Arbeiten im denkmalgeschützten Ensemble, um die Schäden soweit möglich mittelfristig auszugleichen.
Bankverbindung:
IBAN: DE98 8705 5000 2265 0000 89
BIC: WEBADED1WEI
Verwendungszweck: Spende Waldfriedhof
Bis 200 Euro reicht der eigene Bankauszug zur Anerkennung als Spende beim Finanzamt. Eine separate Spendenquittung ist für Überweisungen bis zu dieser Höhe nicht erforderlich.
Voraussichtlich Ende der Woche, nachdem die Aufräumarbeiten beendet sind, wird der Waldfriedhof wieder für Besucher zugänglich sein.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Freitag, 7. Februar 2020

Mit vollständiger Namenliste: Das Lumpenhund-Buch ist da!

Westsachsen/Leipzig/Zwickau.- Der mit Spannung erwartete Tatsachenbericht eines Justiz-Opfers ist da. Heute Vormittag wurden die ersten Exemplare ausgeliefert und liegen zur Abholung für Interessierte in der Redaktion der Westsächsischen Zeitung bereit.
Das sogenannte „Lumpenhund-Buch“ Mit dem Titel „Adolf L. - Richter am Amtsgericht“ sorgte im Vorfeld für Proteste, weil am Ende eine Liste von Klarnamen veröffentlicht ist. Zuletzt hatte die sogenannte „Freie“ Presse diese Namenliste über ihre Leipziger Rechtsanwaltskanzlei verbieten wollen. Da es sich jedoch ausschließlich um Personen des öffentlichen Lebens handelt, lief dieses Ansinnen ins Leere. Die für das beschriebene Unrecht Verantwortlichen sind mit Namen und Funktion weiterhin benannt.
Derzeit gibt es das Buch ausschließlich in der Redaktion, Max-Pechstein-Straße 7 in Zwickau oder im Internet über diesen Link zu beziehen. PayPal

Donnerstag, 6. Februar 2020

Oberbürgermeisterin schweigt zu „Gemeinsam gegen die Sparkasse“

Westsachsen/Zwickau.- „Arrogant und ignorant“, mit diesen Worten beschreibt eine frustrierte Sparkassenkundin den Umgang der Sparkasse Zwickau mit ihr. Seit Jahren schon tobt ein Streit über eine angebliche Ablösung ihres Darlehens, bei der sich die Sparkasse Zwickau unrechtmäßig eine Vorfälligkeitsentschädigung von rund 11.000 Euro abzweigte (WSZ berichtete).  Mit Wissen und Billigung von Oberbürgermeisterin Pia Findeiß, wie sich später herausstellte. Sie überwacht laut Sparkassengesetz des Freistaates Sachsen (SächsSparkG) als Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse Zwickau das operative Geschäft. Zu einer Stellungnahme sind weder sie noch die Geschäftsführung des Kreditinstitutes bereit. Mehrere Anfragen diverser Medien liefen bisher ins Leere.
Die Sparkasse Zwickau weigert sich außerdem in Absprache mit der Oberbürgermeisterin ein Urteil des Oberlandesgerichts Dresden vom 21.11.2019 anzuerkennen. Deshalb ist die Verbraucherzentrale Sachsen jetzt gezwungen, im Sinne der Verbraucher zu handeln. Nach der Sparkasse Leipzig und der Erzgebirgssparkasse sollen auch die Zwickauer Prämiensparer, die Möglichkeit bekommen, die ihnen zustehende Zinsnachzahlung aus den Langzeitsparverträgen „Prämiensparen flexibel“ zusammen mit der Verbraucherzentrale Sachsen einzuklagen.
„Im Raum Zwickau warten die enttäuschten Kunden des Bankhauses schon seit Monaten auf Neuigkeiten. Wir haben den Sparern zugesagt, sie nicht im Stich zu lassen. Insbesondere weil die Ansprüche Ende 2020 verjähren, gilt es jetzt aktiv zu werden“, erklärt Andreas Eichhorst, Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen. Dabei geht es nicht nur um Peanuts, wie sich seit Februar 2019 im Rahmen der Beratung herausgestellt hat. In dieser Zeit wurden rund 180 Verträge auf Zinsanpassung geprüft. In allen Fällen hat die Sparkasse Zwickau aus Sicht der Verbraucherzentrale Sachsen die variablen Zinsen zum Nachteil der Verbraucher angepasst. Im Durchschnitt handelte es sich um rund 6.000 Euro Nachzahlungsanspruch pro Vertrag.
Alle Kunden der Sparkasse Zwickau, die einen Vertrag über das Langzeitsparprodukt „Prämiensparen flexibel“ abgeschlossen haben, in dem die Klauseln „Die Spareinlage wird variabel, z. Zt. mit ... % verzinst“ oder „Die Sparkasse zahlt neben dem jeweils gültigen Zinssatz, z.Zt. … % am Ende eines Kalender-/Sparjahres eine verzinsliche S-Prämie“ enthalten sind, können sich der Klage anschließen. Für Sparer, die sich dafür entscheiden, entstehen keine Prozesskosten. Der Aufwand begrenzt sich auf die Eintragung ins Register. Das Risiko ist daher sehr gering.
Nach der heutigen Klageeinreichung eröffnet das Bundesamt für Justiz in wenigen Tagen das Klageregister: Dort tragen sich Interessierte selbst ein. Erfahrungen mit den Musterfeststellungsklagen gegen die Sparkasse Leipzig und die Erzgebirgssparkasse haben aber gezeigt, dass es mit Blick auf die Rechtssicherheit sinnvoll ist, sich für die Anmeldung Unterstützung zu holen. Für eine rechtssichere Beteiligung bietet die Verbraucherzentrale in Zwickau im Rahmen der Beratung die Anmeldung ins Klageregister zum Preis von 40 Euro an. Solche Termine können ab sofort online unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de/terminvereinbarung oder telefonisch unter 0341-696 29 29 gebucht werden. Wer sich der Klage bereits vor Registereröffnung anschließen möchte, kann der Verbraucherzentrale in Zwickau eine Vollmacht erteilen.
Weitere Musterfeststellungsklage nicht ausgeschlossen
Bevor die Zinsanpassung zum großen Thema wurde, regte sich der Unmut der Kunden ursprünglich wegen der massenhaften Kündigungen selbiger Verträge. Dazu gab es Ende November 2019 erfreuliche Nachrichten für Sparer mit einer Vertragslaufzeit von 1.188 Monaten: Das positive Urteil des Oberlandgerichtes Dresden (Urteil vom 21.11.2019, Aktenzeichen 8 U 1770/18, nicht rechtskräftig). Die Sparkasse Zwickau will dieses Urteil jedoch nicht akzeptieren und hat Nichtzulassungsbeschwerde beim BGH eingelegt. „Hier wollen wir nun gern im Namen der Verbraucher weitermachen“, so Eichhorst. Deshalb sind alle Sparer aus dem Raum Zwickau aufgerufen, sich bei der Verbraucherzentrale zu melden, wenn sie einen solchen Vertrag besitzen und sich gegen die Kündigung wehren wollen. „Melden sich ausreichend Klagewillige, prüfen wir, ob eine zusätzliche Musterfeststellungsklage eingereicht wird, um die Fortführung dieser Verträge zu ermöglichen“, informiert Eichhorst.

Mittwoch, 5. Februar 2020

Keine Sprechzeiten wegen erhöhten Aufkommens an Eheschließungen

Westsachsen/Werdau.- Stattliche 89 Trauungen wurden im zurückliegenden Jahr im traumhaften Ambiente des Werdauer Rathauses geschlossen. Auch für das neue Jahr liegen bereits zahlreiche Anmeldungen vor. Besonders gefragt ist dabei der 20.02.2020, für den bereits sehr frühzeitig Eheschließungstermine nachgefragt bzw. reserviert wurden. Diesen Wünschen möchten die beiden Standesbeamtinnen der Stadt Werdau natürlich gern nachkommen.
„Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, diesen Tag für Eheschließungen zu reservieren und keine Sprechzeit anzubieten“, erklärt der zuständige Fachbereichsleiter Florian Kieslich.
Die Stadtverwaltung Werda bittet Bürgerinnen und Bürger, auf andere Tage auszuweichen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

DRK bietet Kurs an: Ausbildung mit Wuff

Westsachsen/Zwickauer Land.- Der DRK Kreisverband Zwickauer Land erweitert sein Ausbildungsprogramm durch einen neuen Kurs. Neben den bisherigen Kursen „Erste Hilfe“, „Erste Hilfe am Kind“, „Erste Hilfe Sport“ und „Erste Hilfe Outdoor“ ist jetzt neu „Erste Hilfe am Hund“ im Programm. Durch die Qualifikation von 3 Ausbildern, Thomas Schreiber, Katrin Kühn und Heiko Döhler, beim DRK Bildungswerk Sachsen gGmbH ist diese Schulung für interessierte Hundebesitzer oder Vereine jetzt möglich. Denn wenn es um den besten Freund des Menschen schlecht steht, sind viele Hundebesitzer überfordert und wissen nicht mehr weiter.
Alle 3 Ausbilder waren sich nach der Schulung in Dresden einig, es war eine super Ausbildung beim DRK Bildungswerk - und wann geht es mit Kursen im Kreisverband los? Natürlich sind noch einige Vorbereitungen, wie die Beschaffung von Übungshunden aus Plüsch, Infoflips und anderem Lehrmaterial, notwendig.
In diesem Ausbildungsprogramm werden folgende Inhalte in ca. 4 Stunden praxisbezogen vermittelt. Präventive Maßnahmen im Indoor und Outdoor Bereich, wie Intoxikation durch Rattengift, Lebensmittel oder Haushaltsmittel; Erstickung durch Spielzeug oder Knochen; Stromschläge und Stürze aus großer Höhe, wie Balkon oder Fenster; Beißvorfällen; Unfälle mit Verkehrsmitteln; Gefahr durch Stromzäune; baden in Flüssen; Hitzschlag oder Kreislaufkollaps und vielem mehr. Aber auch grundsätzliche Wundversorgung und Verbände; die Bestimmung von Vitalwerten und die Untersuchung des Hundes. Wichtige Punkte sind vor allem die lebensrettenden Sofortmaßnahmen wie Mund zu Nase Beatmung, kombinierte Herz-Lungen Wiederbelebung und Schockbehandlung.
Die Termine der Kurse werden auf der Webseite des DRK Kreisverbands Zwickauer Land veröffentlicht. Gestartet wird am 06.06.2020 mit dem ersten Kurs. Für Nachfragen oder zeitigere Termine für Gruppen stehen die Ausbilder auch telefonisch zur Verfügung, Ansprechpartner ist Herr Thomas Schreiber, Telefon +49 3761 183 183, t.schreiber@drk-zwickauer-land.de.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 4. Februar 2020

Zwickauer Justiz-Alltag: „Lumpenhund“ sorgt für Alarmstufe ROT

Westsachsen/Zwickau.- Alarmstufe ROT im Amtsgericht Zwickau. Digitale Prozessbeobachtung? Fehlanzeige! Ein halbes Dutzend schwer bewaffnete uniformierte Polizisten kontrollieren am Eingang alles und jeden im Zusammenhang mit einer Verhandlung, die gleich im Sitzungssaal 4 stattfinden soll. „Wir wollen Ihnen nichts böses“, sagt einer der Kontrolleure zu der Frau, die in wenigen Minuten unschuldig auf der Anklagebank sitzen wird. Dennoch wird jeder Kugelschreiber untersucht, Handys werden konfisziert, die Ausweise der Besucher kontrolliert und kopiert. Derartige Vorsichtsmaßnahmen ergreift man sonst nur bei Mordprozessen, gegen schwerstkriminelle Clanführer oder wenn Aufrührer der sogenannten „Reichsbürgerszene“ erwartet werden.
Der Grund für diese kostenintensiven Sicherheitsmaßnahmen liegt in einem Satz: „...krimineller, asozialer, strafvereitelnder, unverschämter Lumpenhund...“. Damit ist das Verhalten des Zwickau Amtsrichters Adolf Lindenberger gemeint, der Claudia Friedrich in einem früheren Prozess mehrfach beleidigt, diskreditiert und herabgewürdigt hat. „Außerdem erkennt dieser Richter nicht an, dass am Amtsgericht Zwickau schwerste kriminelle Handlungen begangen werden. Im Gegenteil: er beteiligt sich nach wie vor an deren Vertuschung“, sagt die heute hier zu Unrecht Angeklagte. Sie ist von diesem Polizeiaufgebot sichtlich erschütterte und fassungslos.
Unter den so scharf kontrollierten Prozessbeobachtern ist auch Gudrun Rödel (kleines Foto). Die gebürtige Zwickauerin wurde durch ihr Engagement im Fall Peggy Knobloch und Gustl Mollath deutschlandweit bekannt. Letzteren bezeichnet die rüstige Rentnerin mittlerweile als ihren guten Freund. „Ich finde es eine Schande, wie hier mit offensichtlich Unschuldigen umgegangen wird“, so Gudrun Rödel. „Ich sage Claudia hiermit meine vollste Unterstützung zu. Ich werde dafür sorgen, dass diese Ungerechtigkeit weit über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt wird“.
Zu Beginn der Verhandlung verlas Richter Heiko Eisenreich die Email mit der angeblichen Richterbeleidigung im Wortlaut vor. Darin war detailliert beschrieben, warum die Angeklagte zu so drastischen Worten wie „krimineller, asozialer, strafvereitelnder, unverschämter Lumpenhund“ greifen musste. Nämlich, weil er gemäß seiner Handlungen genau das ist. Am Ende stand der erwartete Freispruch. Allerdings kündigte die Staatsanwaltschaft bereits an, auch weiterhin gegen die offensichtlich unschuldige Frau vorgehen zu wollen. Völlig grundlos, wie sich heute herausgestellt hat. Das eigentliche Verbrechen (die im Amt begangene Urkundenfälschung) wird seitens der Justiz weiterhin nicht thematisiert.
In wenigen Tagen erscheint das sogenannte „Lumpenhund-Buch“, in dem die Betroffene ausführlich über ihr Martyrium mit der Zwickauer Justiz berichtet. Darin werden auch die Namen der verantwortlichen Richter, Staats- und Rechtsanwälte genannt. Hier geht's zum Download

Weitere Informationen zum Thema auf unserer Seite Justiz-Skandal

Bad Elster: Italienische Operngala der Semperoper zum Valentinstag

Westsachsen/Bad-Elster.- Am Freitag, den 14. Februar öffnet sich der Vorhang im König Albert Theater Bad Elster um 19.30 Uhr für eine große »Italienischen Operngala« zum Valentinstag. Dabei werden sich Solisten der Semperoper Dresden erstmals im Klangverbund mit dem EUCHESTRA EGRENSIS präsentieren, bei welchem unter der Leitung von GMD Florian Merz das Karlsbader Sinfonieorchester und die Chursächsische Philharmonie gemeinsam musizieren werden. Mittlerweile traditionell präsentieren internationale Sänger*innen der Semperoper Dresden zum Valentinstag unsterbliche Opern-Arien, Duette und Ensembles, bei denen es sich um das größte Thema aller Zeiten dreht: Die Liebe! Die Ensemblemitglieder Julia Muzychenko (Sopran), Mariya Taniguchi (Sopran), Anna Kudriashova (Mezzosopran), Beomjin Kim (Tenor), Dogukan Kuran (Bariton) und Matteusz Hoedt (Bass) werden in Begleitung des EUCHESTRA EGRENSIS einen liebevollen musikalischen Abend zelebrieren und das Publikum begeistern: Dabei kann das Publikum Bad Elsters weltberühmte Arien aus »Lucia di Lammermoor« (Donizetti), dem »Barbier von Sevilla« (Rossini) oder Mozarts »Hochzeit des Figaro« erleben bzw. die Grandezza der italienischen Oper bei Auszügen aus dem »Turandot« (Puccini) und Verdis »Machbeth« genießen - Das wird eine Sternstunde des Belcanto! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Foto: Radeberger

Sonntag, 2. Februar 2020

Korruptionsskandal: Welche Rolle spielt die Oberbürgermeisterin?

Westsachsen/Zwickau.- „Frau Dr. Findeiß äußert sich als Verwaltungsratsvorsitzende nicht zum operativen Geschäft der Sparkasse.“. Mit diesem Satz versucht die Pressestelle der Stadt Zwickau gerade, Fragen nach der Verantwortlichkeit der Oberbürgermeisterin in Bezug auf diverse Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit dem Kreditinstitut abzuwimmeln. Was dabei geflissentlich unterschlagen wird ist die Tatsache, dass das Stadtoberhaupt wesentlich mehr Einfluss auf das operative Geschäft der Sparkasse hat, als hier zugegeben wird. Denn sie bestimmt die Richtlinien der Geschäftspolitik und überwacht die Geschäftsführung. So steht es zumindest im Sächsischen Sparkassengesetz. Außerdem gehört es zu ihrem Aufgabenbereich, das operative Geschäft zu überwachen. So bedarf es der Zustimmung des Verwaltungsrats, wenn Beschlüsse des Vorstands über den Erwerb, die Veräußerung und die Belastung von Grundstücken gefasst werden. Nachzulesen im Sparkassengesetz des Freistaates Sachsen (SächsSparkG) unter §8, Abs. 3, Satz 3. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Wenn Unregelmäßigkeiten auftreten, muss der Verwaltungsrat, in diesem Fall Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD), entgegen steuern. Tut Findeiß das nicht, macht sie sich mitschuldig und somit der Korruption verdächtig. So, wie hier offensichtlich geschehen: Geschäftsmodell Vorfälligkeitsentschädigung
Als Anstalt des öffentlichen Rechts ist die Sparkasse Zwickau außerdem in einer besonderen Verantwortung. Sie ist eine mit einer öffentlichen Aufgabe betraute Institution, deren Aufgaben ihr gesetzlich oder satzungsmäßig zugewiesen worden sind.
Soweit die Theorie. In der Praxis sieht das oftmals anders aus. Der WSZ liegen Beweise vor, wonach die Sparkasse im Schulterschluss mit der Justiz und der Stadtspitze regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstößt. Die Sparkassen-Kunden stehen dem meist völlig hilflos gegenüber und verlieren bei langwierigen Rechtsstreitigkeiten aus den genannten Gründen mitunter Haus und Hof.
Dem versucht seit geraumer Zeit auch die Verbraucherzentrale Sachsen entgegen zu wirken. Geschädigte haben hier die Möglichkeit, Unregelmäßigkeiten anzuzeigen. Darüber hinaus nimmt auch jede Polizeidienststelle Anzeigen entgegen, wenn eine Straftat vermutet wird.