Freitag, 30. November 2018

„Es war einmal…“ Weihnachtsausstellung in den Priesterhäusern

Zwickau.- Leuchtende Kinderaugen spiegeln sich im Kerzenschein, wenn sie sehnsuchtsvoll den Weihnachtsabend mit seinen Überraschungen erwarten. Eine geheimnisvolle Sehnsucht liegt über dieser Zeit, und das macht den Advent bis zum Neujahr auch zur Märchenzeit. In Mythen und Geschichten verschmelzen Realität, Wünsche und Träume zu einer Einheit, die auch das Besondere der Zeit „zwischen den Jahren" ausmacht. Wenn die Abendsonne mitunter den Schnee in der Weihnachtszeit glitzern lässt, dann ist es auch Zeit, das große Märchenbuch aufzuschlagen und all jene zum Leben zu erwecken, die der Welt ein wenig von ihrem ewig-kindlichen Zauber abgeben.
In der Adventszeit können Sie und Ihre Kinder nicht nur im Fernsehen schöne Märchenfilme sehen. Die Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8, verwandeln sich in der heimeligen Zeit in ein Märchenland. „Hänsel und Gretel“ oder der „Froschkönig“ wer kennt sie nicht? Ob „Rapunzel“, „Die Schneekönigin“ oder  „Die goldene Gans“ – es gibt viele bekannte Märchen, die sich seit langem großer Beliebtheit bei Jung und Alt erfreuen.
Die diesjährige Weihnachtsausstellung in den Priesterhäusern, die von Samstag, 1. Dezember 2018 bis Sonntag, 6. Januar 2019 zu sehen ist, widmet sich den Märchenklassikern. In einer bunten Märchenwelt gibt es schöne Prinzessinnen, verzauberte Prinzen und vieles andere mehr zu entdecken. Nicht fehlen dürfen dabei zum Beispiel die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm und die Märchenerzählungen von Hans Christian Andersen. Pyramiden, Krippen und weitere weihnachtliche Objekte ergänzen die Schau und sorgen für die passende Einstimmung auf die schönste Zeit des Jahres.
Insgesamt werden über 300 Märchenobjekte zu sehen sein. Darunter finden sich hübsche alte Adventskalender mit Märchenszenen, geschnitzte Märchenfiguren, Märchenpuzzles und Würfelspiele, Porzellan und Scherenschnitte mit Märchenmotiven, filigrane Zinnfigürchen und sogar Briefmarken mit Märchenbildern. Dabei verdankt die Schau ihre Vielfalt nicht zuletzt der großen Zahl an Leihgaben von verschiedenen Vereinen und privaten Leihgebern.
Die ältesten Ausstellungsobjekte sind über 120 Jahre alte, fantasievolle Papiertheaterfiguren. Mit der Verbreitung des Papiertheaters im 19. Jahrhundert konnten Kinder ihre Lieblingsmärchen mit Figuren aus Papier und passenden Textbüchern zu Hause aufführen. Dazu wurden die Papiertheaterfiguren aus Druckbögen ausgeschnitten, mit Pappe verstärkt und mit einem Draht zum Bewegen der Figuren versehen.
Zu den besonders schönen Objekten der Schau gehören drei geschnitzte Märchenhäuser aus der Zeit um 1950. Sie zeigen Szenen aus den Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“, „Rotkäppchen“ und „Hänsel und Gretel“.
Für kleine und große Märchenliebhaber gibt es zur Ausstellung auch ein „Märchen-Quiz“ mit spannenden Rätseln.
Öffnungszeiten:1. Dezember 2018 bis 6. Januar 2019, Dienstag bis Sonntag, Feiertag 13 bis 18 Uhr, Schließtage: Heiligabend, Silvester.
Eintritt:
Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, 1. Mittwoch im Monat frei, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr und Zwickau-Pass-Inhaber. Zur Ausstellungseröffnung am Samstag, 1. Dezember 2018, 16 Uhr ist der Eintritt frei.Programm:- Samstag, 8. Dezember, 17 Uhr und Mittwoch, 19. Dezember 2018, 16 Uhr: Öffentliches Kinderprogramm „Reise ins Märchenland“, Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro
- Freitag, 14. Dezember, 17 Uhr: Märchenstunde im Museum, Veranstaltung mit Gebärdendolmetscher, Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro
- Sonntag, 16. Dezember, 13 bis 17 Uhr: Vorführung Zinngießen
Für das Kinderprogramm und die Märchenstunde wird um Voranmeldung gebeten!

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Donnerstag, 29. November 2018

Staatsanwaltschaft verweigert Aufklärung trotz vorliegender Beweise

Chemnitz/Plauen/Zwickau.- Im Fall des dreijährigen Jungen, der von seinem Vater und einem vom Gericht bestellten Umgangspfleger mehrfach sexuell missbraucht und dabei gefilmt worden sein soll (WSZ berichtete), gibt es neue Erkenntnisse. Ein Tondokument soll die Anschuldigungen gegen den Hauptbe-schuldigten, dem pädophile Handlungs-weisen vorgeworfen werden, erhärten. Ungeachtet davon hat die Zweigstelle der Zwickauer Staatsanwaltschaft in Plauen das Verfahren erneut eingestellt. Dazu führt die Chemnitzer Rechtsanwalts-kanzlei, die die Mutter des mutmaßlichen Opfers vertritt, aus: „Trotz aller Unschuldsvermutungen erweckt die Handlungsweise der Staatsanwaltschaft nach unserem Empfinden mittlerweile den Eindruck, dass hier (bisher) ausschließlich entlastende Tatsachen vorgebracht wurden.“ Vier für die Wahrheitsfindung wichtige Zeugen seien zudem nicht vernommen worden, was diesen Eindruck noch verstärke, so die Chemnitzer Rechtsanwälte. Sie haben wiederum Beschwerde gegen eine erneute Einstellungsverfügung eingelegt.
Nach der WSZ-Veröffentlichung am 1. Oktober 2018  meldeten sich einige Leser/innen mit der Forderung einer Gegendarstellung, da sie die Vorwürfe für nicht zutreffend hielten. Dafür fehlt bisher jegliche Grundlage. „Solange die betroffene Mutter nicht 100%ige Gewissheit hat, dass es ihrem Kind in Obhut des Hauptbeschuldigten gut geht, gibt es keinen Grund zur Entwarnung“, so die Juristen. Besonders, da bisher offensichtlich keine Vernehmung zu den Vorwürfen auf dem Tondokument stattgefunden hat. Brisant ist außerdem, dass die Staatsanwaltschaft sich nach wie vor beharrlich weigert, beim Beschuldigten eine Hausdurchsuchung durchzuführen. Und das vor dem Hintergrund eines weiteren laufenden Verfahrens gegen ihn wegen einer nicht registrierten Waffe (Aktenzeichen: 140 Js 22389/18).
Foto (Staatsanwaltschaft Zwickau): ZPA

Donnerstag, 22. November 2018

Zweifel an der Qualität, zu hohe Kosten und ein „Pflege-Dschungel“

Westsachsen/Thema Gesundheit.- Die Familie, Deutschlands größter Pflegedienst, pflegt mit großem Engagement ihre Angehörigen. In zwei Drittel aller Fälle übernehmen Frauen im Alter zwischen 50 bis 70 Jahren die Pflege. Einige schaffen das neben dem eigentlichen Beruf, aber rund ein Viertel verkürzen ihre Arbeitszeit oder geben Ihren Beruf für die Vollzeitpflege eines Angehörigen auf. In Sachsen leben rund 150.000 Menschen, also mehr als 70 Prozent aller Pflegebedürftigen, zuhause und werden mehrheitlich von pflegenden Angehörigen umsorgt. Für die Angehörigen bedeutet das große Verantwortung und viel Arbeit. „Die pflegenden Familienmitglieder sind ein sehr wichtiger Pfeiler unseres Pflegesystems. Mit Ihrer Motivation aus Liebe und Pflichtbewusstsein leisten sie in der Gesellschaft einen unschätzbaren Dienst. Oft jedoch kommen dabei ihre eigenen Bedürfnisse zu kurz und sie werden krank“, beschreibt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER in Sachsen, die Problemlage. Die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von rund 2.000 pflegenden Angehörigen im aktuellen BARMER Pflegereport zeigen deutliche Alarmsignale: Allein in Sachsen sind nach Hochrechnung der BARMER mehr als 11.000 Angehörige von der Pflege erschöpft und am Ende ihrer Kräfte. Sie stehen kurz davor, ihren Dienst einzustellen.
Eine große Anzahl von Menschen lebt trotz ihrer Pflegbedürftigkeit in der eigenen Häuslichkeit, in Sachsen sind es mehr als 70 Prozent der Bedürftigen. Etwa 30 Prozent von Ihnen werden durch einen ambulanten Pflegedienst betreut, rund 43 Prozent erhalten Pflegegeld. Meist stehen ihnen Angehörigen oder Bekannten pflegend zur Seite. „Durchschnittlich beansprucht die Pflege täglich zwölf Stunden und dauert rund zwei Jahre. Für die Pflegenden ist dieser Einsatz oftmals eine hohe körperliche und psychische Belastung und stellt Betroffene vor große organisatorische Herausforderungen“, beschreibt Steffen Lemme, Landesgeschäftsführer der Volkssolidarität in Sachsen, das ihm bekannte Problem der Überforderung von pflegenden Angehörigen.
Pflege bestimmt bei 85 Prozent der Betroffenen tagtäglich das Leben
Die Pflege in Deutschland wird überwiegend von Frauen getragen. Laut Pflegereport gibt es in Deutschland rund 2,5 Millionen pflegende Angehörige, darunter rund 1,65 Millionen Frauen. Nur ein Drittel aller Betroffenen geht arbeiten, jeder Vierte hat seine Arbeit aufgrund der Pflege reduziert oder ganz aufgeben müssen. „Es stimmt: Als Angehörige kommt man recht schnell an seine Grenzen. Stehen doch auf einmal die eigenen Eltern im Mittelpunkt des Familienlebens. Das bedeutete für uns, dass wir den gesamten Alltag neu strukturieren und eng takten mussten. Da kamen Ruhephasen kaum vor und die Kontakte zu Freunden und Bekannten viel zu kurz“, beschreibt Martina Band, mehrere Jahre betreute sie ihre Schwiegereltern in Leipzig. So wie ihr geht es den meisten. Fast 40 Prozent von ihnen fehlt Schlaf, 30 Prozent fühlen sich in ihrer Rolle als Pflegende gefangen, und jedem Fünften ist die Pflege eigentlich zu anstrengend.
Belastung schlägt sich auch auf die Gesundheit
Dauerhafte Belastung und hoher Verantwortungsdruck schlagen auf die Gesundheit. Pflegende Angehörige sind vergleichsweise häufiger krank als andere. So leiden in Sachsen mehr als die Hälfte (60 Prozent) von ihnen unter Rückenbeschwerden und bis zu 45 Prozent unter psychischen Störungen. Bei Personen, die niemanden pflegen, trifft dies nur auf rund 50 Prozent beziehungsweise 30 Prozent zu. Je kränker und belasteter Angehörige in der Pflege sind, desto eher informieren sie sich über Unterstützungsmöglichkeiten. So sind es bei guter Gesundheit rund 70 Prozent, die die Entlastung durch Kurzzeitpflege nicht kennen oder keinen Bedarf dafür haben. Ist die Gesundheit schlechter, sinkt dieser Prozentsatz auf 58 Prozent. Dabei sollte Hilfe so früh wie möglich genutzt werden, denn dann wirkt sie am besten. Dazu sei nicht nur eine umfassende, frühzeitige Beratung durch Pflegeexperten wichtig, sondern auch ein niedrigschwelliger Zugang zu den Unterstützungsleistungen. „Dabei ist es wichtig, dass Pflegepersonen nicht nur für ihren Angehörigen, sondern auch für sich selbst Hilfe bekommen. Um ihnen den Alltag zu erleichtern, bietet die BARMER für ihre Versicherten kostenlos das Seminar „Ich pflege – auch mich“ an. In mehreren Modulen lernen die Teilnehmer unter anderem, wie sie sich trotz der anstrengenden Pflegesituation entlasten können“, so Magerl.
Hilfsangebote aus Qualitäts- und Kostengründen nicht genutzt
60 Prozent der pflegenden Angehörigen wünschen sich Unterstützung bei der Pflege. Dennoch wurden Kurzzeit-, Tagespflege oder Betreuungs- und Haushaltshilfen eher selten in Anspruch genommen. „Wir stellen in unseren Einrichtungen verschiedenen Angebote zur Verfügung. Besonders häufig werden Kurzzeit- und Tagespflege nachgefragt. Allerdings beobachten wir, dass die Vielfalt an Angeboten und die Ansprüche, die die Betroffenen haben, diesen nicht bekannt sind", beschreibt Lemme. „Die Leute müssen zunächst Beratung erfahren, um sich in diesem Pflege-Dschungel zurechtzufinden." Die vergleichbar seltene Inanspruchnahme wird von den Befragten neben dem fehlenden Angebot hauptsächlich mit Zweifeln an der Qualität und den Kosten begründet. „Es ist alarmierend, dass fast jeder fünfte der pflegenden Angehörigen Zukunfts- und Existenzängste hat. Deshalb ist es auch richtig, dass die Bundesregierung die Kurzzeit- und Verhinderungspflege in einem jährlichen Entlastungsbudget für Pflegebedürftige zusammenführen möchte“, sagte Magerl. Aus Sicht der BARMER sollten die Entlastungsleistungen von aktuell 125 Euro monatlich ebenfalls in ein jährliches Entlastungsbudget einbezogen werden. Damit könnten auch die Eigenanteile zum Beispiel für einen Aufenthalt in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung deutlich reduziert werden. „Wir begrüßen zudem, dass eine weitere Erleichterung für Pflegebedürftige ab Pflegegrad drei geplant ist. Künftig soll für Krankenfahrten zum Arzt für diese Schwerkranken keine Genehmigung der Krankenkasse mehr nötig sein. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung Entbürokratisierung“, betonte Magerl.
Quelle und Foto: BARMER

Gegen Graffiti resistente Stelen schmücken jetzt den Ortseingang

Zwickau.- Gäste der Stadt Zwickau werden jetzt an den Ortseingängen mit einem unübersehbaren „Herzlich Willkommen“ und „Welcome“ begrüßt. An der B 175/Werdauer Straße konnte heute die erste von insgesamt neun neuen Willkommensstelen eingeweiht werden.
Die Stelen sind rund vier Meter hoch und einen halben Meter breit. Die Konstruktion besteht aus einer auf einem Betonfundament gegründeten Stahlkonstruktion, die mit Aluminiumverkleidung sowie einer die Beschriftung tragende entsprechend beschichtete Folierung versehen ist, von der Graffitis rückstandslos entfernt werden können. Sowohl die Begrüßung als auch die auf der Rückseite befindliche Verabschiedung ist zweisprachig. Im unteren Bereich finden sich jeweils die fünf Partnerstädte mit der dazugehörigen Landesflagge wieder. Für Entwurf und Planung zeichnete die Firma Ö-Konzept verantwortlich, Produktion und Montage übernahm das Schilderwerk Beutha. Die Gesamtkosten liegen bei rund 90.000 Euro.
Die Ortseingänge neu zu gestalten geht auf einen Stadtratsbeschluss zurück. Durch das Büro für Wirtschaftsförderung wurde in Zusammenarbeit mit weiteren Ämtern im Jahr 2014 ein entsprechendes Konzept erarbeitet. Nachdem im Jahr 2017 die finanziellen Mittel zur Verfügung standen, konnten die Planungsleistungen vergeben werden. Weiterhin erforderlich waren detaillierte Abstimmungen beispielsweise mit Grundstückseigentümern oder das Einholen von Genehmigungen. Die neun Standorte entsprechen im Wesentlichen denjenigen, wo sich bisher die Tafeln mit den Partnerstädten befanden. Der Standort Leipziger Straße wurde aufgrund der nicht vorhandenen Flächenverfügbarkeit und hinsichtlich der inzwischen geringeren Verkehrsbedeutung der Leipziger Straße aufgegeben.
Mit den neuen Willkommensstelen hat sich die Stadt Zwickau am Ende des Jubiläumsjahres selbst ein Geschenk gemacht, das über das Festjahr hinaus wirkt. Mit dem Gruß „Auf Wiedersehen“ ist der Wunsch verbunden, dass man die aus Zwickau herausfahrenden Besucher und Gäste sehr gern recht bald wieder begrüßen möchte.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

In Werdau: die Cashbags präsentieren „The Johnny Cash Show“

Werdau.- Nach mehreren produktiven Jahren mit Konzerten in Deutschland, Tschechien, Österreich, Slowenien, Italien, Schweiz, Frankreich und Holland freuen sich die Cashbags, neue Show-Termine für das Jahr 2019 ankündigen zu können. The Cashbags um US-Sänger Robert Tyson (Foto) sind mit unzähligen Konzerten seit 2008 Europas erfolgreichstes Johnny Cash Revival.
Das Quartett gleicht in Klang und Erscheinungsbild 1:1 seinem berühmten Vorbild in den späten 60ern und liefert mit authentischer Stimme, Westerngitarre, Telecaster, Kontrabass und Schlagzeug detailgenau alle Klassiker im Rahmen einer mitreißenden Show, angelehnt an die Originalkonzerte mit musikalischen Gästen wie 'June Carter', 'Carl Perkins' und 'The Carter Family'. Songs aus Johnny Cashs 'American Recordings' werden mit Gitarre und Piano in einem speziellen Akustikteil zelebriert.
Im Programm stehen alle Johnny Cash-Klassiker von "Ring of Fire“, „I Walk the Line“ bis hin zu „Folsom Prison Blues“. Der mitreißende BOOM-CHICKA-BOOM-Sound macht allen auf Anhieb Spaß, das Publikum ist völlig aus dem Häuschen.
Der 'Man in Black' wäre verdammt stolz auf diese 4 Jungs gewesen!
Johnny Cash (*26. Februar 1932 in Kingsland, Arkansas als J.R. Cash; †12. September 2003 in Nashville, Tennessee) war einer der einflussreichsten US-amerikanischen Country-Sänger und Songschreiber. Cash war bekannt für seine markante Bassbariton-Stimme und den sogenannten „Boom-Chicka-Boom“-Sound seiner Begleitband Tennessee Three sowie seine kritischen und unkonventionellen Texte. Sein musikalisches Spektrum reichte von den 1950er Jahre mit Country, Gospel, Rockabilly, Blues, Folk und Pop bis hin zum Alternative Country Anfang des 21. Jahrhunderts. Legendär sind seine Konzerte in den Gefängnissen Folsom und San Quentin Ende der 1960er Jahre. Johnny Cash, der den Beinamen „Man in Black“ trug, hat etwa 500 Songs geschrieben, mehr als 50 Millionen Tonträger verkauft und wurde mit 13 Grammy Awards ausgezeichnet. (WIKIPEDIA)
Karten an allen örtlich bekannten Vorverkaufsstellen. Weitere Tickets und Informationen unter: www.paulis.de | Info- und Kartenhotline: 0531- 34 63 72 | Karten gibt es für 32,- Euro.
Quelle: Veranstaltungsbüro Paulis
Foto: Tobias Ebert

Dienstag, 20. November 2018

König Albert Theater: Wilde Karl-May-Lesung mit Ilja Richter

Bad Elster.- Anlässlich der Chursächsischen Winterträume beehrt der beliebte Bühnenkünstler, Schauspieler und Moderator Ilja Richter am Sonntag, den 2. Dezember um 19.00 Uhr erstmals das König Albert Theater: Vorhang auf für einen Abend im Zeichen des wohl berühmtesten sächsischen Abenteuer-Schriftstellers Karl May. Sicher kennen Sie Winnetou! Aber kennen Sie auch Karl May? In 90 Minuten schildert Ilja Richter Mays Schicksalsweg: Vom Kleinkriminellen zum Bestseller-Autor, Hochstapler und Genie. Aber »Winnetou tut nur das, was Karl May versäumt hat. Winne tut nur, was Karl May verträumt hat« so singt Richter. Und das ist nur eine seiner musikalischen Anspielungen auf ein nicht gelebtes Leben voller Nicht-Abenteuer. Karl May und die deutsche Prärie. Da war so viel mehr! Und doch immer zu wenig für den armen Sohn eines Webers. Richter bietet im künstlerischen Alleingang eine Hommage an einen Verkannten. Mit allen Mitteln komischer Unterhaltung. Neben gelesenen Parts aus Büchern von Karl May erwartet das Publikum ein bunter Abend mit selbst komponierten und getexteten Liedern. Außerdem kommen zu Wort: Karl May-Fans wie Adolf Hitler, Friedensnobel-Preisträgerin Bertha von Suttner oder Schriftsteller Carl Zuckmayer. Letzterer taufte vor lauter Karl-May-Begeisterung seine Tochter auf den Namen »Winnetou«. Ilja Richters Collage ist damit nicht zuletzt auch ein Sittenspiegel über Deutschland im Kaiserreich, der NS-Zeit, der BRD und DDR. Also über uns! Ilja Richter reitet für Deutschland - und macht nun Station in Bad Elster. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Quelle: Chursächsische Verwaltungs GmbH
Foto: DERDEHMEL

Montag, 19. November 2018

Workshops für ein neues Ensemble im Theater Crimmitschau

Zwickau/Crimmitschau.- Im Theater Crimmitschau startet ein neues Theater-Projekt. Unter der Leitung der beiden Zwickauer Theatermacher Annegret Thalwitzer und Tilo Nöbel wird ein Amateur-Theater-Ensemble entstehen, das die Bühne des Theaters Crimmitschau mit szenischen Collagen und neuen Inszenierungen erobert. Mit WorkShops zu verschiedenen Themen wollen wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich auszuprobieren, Grundlagen des Theaterspiels zu erlernen und weiter zu entwickeln.
Stimme-Sprache-Text*
Unsere Stimme kann mehr als nur sprechen. Sie ist gleichzeitig Ausdruck unserer 'Stimmungen'. Also ist die Art wie wir einen Text sprechen, entscheidend für das, was die Worte bedeuten. In diesem WorkShop werden wir Atmung und Stimme trainieren, die Möglichkeiten unsere Stimme ergründen und an Textbeispielen ausprobieren.
Körpertheater – Körperlicher und mimisch-gestischer Ausdruck*
Der Körper ist das wichtigste 'Werkzeug' des Schauspielers. Auf der Bühne 'verkörpern' wir eine Figur. Die Art wie wir uns bewegen, was unsere Hände und unser Gesicht ausdrücken ist oft entscheidender als das, was wir sagen. In diesem WorkShop ergründen wir, welche Ausdrucksmöglichkeiten (Haltungen, Gangarten, Mimiken) unser Körper besitzt und wie wir diese für das Spiel auf der Bühne nutzen können.
Szenische Improvisation* (Montag 26.11.2021, 18 Uhr)
Ganz schnell einen Einfall haben, eine Figur und eine Handlung erfinden und damit eine Szene spielen – das ist gut für die Erarbeitung eines Theaterstückes (manchmal auch für das 'richtige Leben') und: Das kann man lernen. In diesem WorkShop lernen wir einige Techniken kennen, mit deren Hilfe wir diese Spontanität trainieren. Und wir werden mit und ohne Text improvisieren.
* Diese WorkShops können unabhängig voneinander besucht werden. Aber natürlich ist es vorteilhaft, wenn vor der „Szenischen Improvisation“ Stimme und Sprache und der körperliche Ausdruck trainiert werden. Die Teilnehmer*Innen sollten ab 16 Jahre alt sein.
Theater-WorkShop für Menschen zwischen acht und 12 Jahren
Theater spielen - eine Königin sein oder eine Hexe; ein Ritter; ein Seeräuber oder was du willst – und das auf einer Bühne vor Publikum! Wer das schon immer mal wollte, kann es jetzt probieren! In unserem Theater-WorkShop wollen wir gemeinsam spielen und herausfinden, wie aus einer Geschichte einzelne Szenen entstehen und dann vielleicht sogar ein kleines Theaterstück.
Theater-WorkShop für Menschen von 13 bis 16
Theaterspielen ist nur was für besonders Coole! Vielleicht ist es ja was für dich? Theater ist viel mehr als Texte sprechen. Theater ist vor allem Aktion, da passiert was auf der Bühne. Und du kannst dabei sein. Also komm zu uns und probier's aus!
Nächster Kurs „Szenische Improvisation“ am 26. November ab 18 Uhr im Theater Crimmitschau
Telefonische Voranmeldung unter: (03762) 47888 oder (0174) 5123121

Donnerstag, 15. November 2018

Verkehrsversuch: Marienstraße wird verkehrsberuhigter Bereich

Zwickau.- Im Rahmen eines Verkehrsversuchs wird ab kommender Woche in der Marienstraße, zwischen Schwanengasse und Marienplatz, eine verkehrsberuhigende Maßnahme erprobt. Hierfür wurde die Marienstraße im bezeichneten Abschnitt bereits verkehrsberuhigt beschildert. Demnächst erfolgt noch das Aufstellen von jeweils 3 Pflanzschalen in Höhe der Hausgrundstücke Marienstraße 13/15 (Höhe Blumenladen Gellrich) sowie 1/3 (Höhe Mariengasse). Neben der verkehrsberuhigenden Wirkung wird durch die Maßnahme ebenso eine Attraktivitätssteigerung für die Marienstraße bezweckt.
Die Wirksamkeit der Maßnahme wird nun für die Dauer eines Jahres erprobt und anschließend über eine dauerhafte Beibehaltung der Verkehrslösung entschieden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Kulinarische Russlandreise im Studentenclub „Tivoli“

Zwickau.- Kultureller Austausch kann - wie die Liebe - durch den Magen gehen. Dazu gibt es am Dienstag, 20. November 2018 erneut Gelegenheit, wenn im Rahmen des Projektes „Kochen verbindet“ wieder gemeinsam „über den Tellerrand“ gekocht, gequatscht und gegessen wird. Gastgeber ist dieses Mal der Studentenclub „Tivoli“, Äußere Schneeberger Straße 18.
Los geht es ab 17 Uhr. Freuen können sich Interessierte auf eine kulinarische Reise nach Russland. Herzstück des gemeinsamen Kochabends ist ein Rezept für Pelmeni aus dem internationalen Zwickauer Kochbuch „Kochen verbindet“ mit vielen Lieblingsgerichten Einheimischer und Zugezogener. Darüber hinaus wird – natürlich außerhalb der Küche - die Culture-Clash-Komödie „Ausgerechnet Sibirien“ von Ralf Huettner gezeigt.
Hobbyköche, Feinschmecker oder einfach nur am Kochen (und/oder Essen) Interessierte verschiedenen Alters, Geschlechts und Herkunft sind dazu recht herzlich eingeladen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Das Projekt „Kochen verbindet“ findet seit Anfang 2017 mehrmals im Jahr in sich wechselnden Einrichtungen statt. Es bietet nicht nur die Möglichkeiten, kulinarische Vielfalt zu entdecken, sondern schafft vor allem auch Raum für Begegnungen, Gespräche, Neugier und interkulturellen Austausch.
Die Aktionen „Kochen verbindet“ und „Grillen verbindet“ wurden durch die Stadt Zwickau, insbesondere das Büro der Gleichstellungs-, Ausländer-, Integrations- und Frauenbeauftragen, initiiert. Das Angebot wird im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben! über die Zwickauer Partnerschaft für Demokratie gefördert.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Mittwoch, 14. November 2018

Weihnachtsangebot: Hörspiel „Clara in Nöten“ zum Sonderpreis

Zwickau.- Das zweistündige Hörspiel „Clara in Nöten“ von und mit Christine Adler ist jetzt zum Weihnachts-Sonderpreis für NUR 9,90 Euro überall im Handel als Doppel-CD, Download oder Streaming erhältlich.

Mehr dazu unter www.clara-wieck.de

Montag, 12. November 2018

Attraktives Streicherkursangebot: Meisterkurse 2019 mit Stardozenten

Bad Elster.- Seit dem Jahr 2014 werden in Bad Elster jährlich Chursächsische Meisterkurse mit dem Ziel durchgeführt, den nationalen und internationalen Profimusikernachwuchs im Herzen Europas zu fördern. Die künstlerische Leitung obliegt dem Weltklassecellisten Prof. Peter Bruns (Leipzig/Berlin) und dem Intendanten des König Albert Theater Bad Elster, GMD Florian Merz (Bad Elster/Düsseldorf). Für die 6. Chursächsischen Meisterkurse im Zeitraum von 25. Februar bis 3. März 2019 konnten der ehemalige Musiker des weltberühmten »Alban Berg Quartetts«, Prof. Gerhard Schulz (Violine/Universität für Musik Wien), Prof. Pauline Sachse (Viola/Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« Dresden) sowie natürlich wieder Prof. Peter Bruns (Violoncello/Hochschule für Musik und Theater Leipzig) gewonnen werden. Die Anmeldungen für die mittlerweile heiß begehrten Plätze sind ab sofort möglich und online freigeschaltet.
„Als Besonderheit unserer Meisterkurse hier in Bad Elster gibt es im Rahmen der Kursarbeit wieder die Möglichkeit, ein vorgegebenes Werk zu erarbeiten und dieses dann nach Auswahl durch die Kursprofessoren beim Abschlusskonzert mit der Chursächsischen Philharmonie im historischen König Albert Theater aufzuführen“ verrät Prof. Peter Bruns und fügt hinzu: „Ein großer Dank gebührt in diesem Zusammenhang der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster, welche im Zuge der Meisterkurse für jede Instrumentengruppe ein Nachwuchspreis in Form eines Stipendiums stiften wird.“ Als weitere Besonderheit wird die Kurswoche durch ein attraktives Rahmenprogramm ergänzt, welches den besonderen Charakter der Meisterkurse unterstreichen soll: Dabei wird für die Teilnehmer ein spezieller Musiker-Gesundheitskurs der Sächsischen Staatsbäder GmbH im Therapiezentrum des historischen Albert Bades angeboten, ein Besuch der vogtländischen Instrumentenbauer in der benachbarten Musikstadt Markneukirchen integriert und der Eintritt in die Badelandschaft Bad Elsters zur Entspannung spendiert.
In dieser Kombination mit den begleitenden Gesundheitsangeboten und dem weltweit bekannten Musikinstrumentenbau in der benachbarten Musikstadt Markneukirchen sowie einer touristisch geprägten Infrastruktur gibt es in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster damit beste Vorrausetzungen, die Chursächsischen Meisterkurse auch zukünftig erfolgreich zu profilieren. „Gemeinsam mit GMD Florian Merz haben wir als künstlerische Leiter das Kurskonzept entwickelt, um im Akademiegedanken dem nationalen und internationalen Profimusikernachwuchs mit renommierten Professor*innen in der sächsischen Kultur- und Festspielstadt Bad Elster die vielseitige Sprache der Musik intensiv nahezubringen.“ erklärt Prof. Bruns und schwärmt: „Vor allem das umrahmende Ortsspektrum aus Ruhe, Natur, Entspannung und den ergänzenden Wohlfühlfaktoren bietet hier dabei gerade im Bereich der Instrumentalpädagogik beste Grundlagen für eine konzentrierte und erfolgreiche Arbeitsatmosphäre.“
Ein schöner Bestandteil der der Chursächsischen Meisterkurse in Bad Elster sind auch die beliebten Publikumskonzerte: In der 6. Ausgabe der Meisterkurse schenken die drei beteiligten Dozenten dem Publikum Bad Elsters erneut eine virtuose »Meisterstunde Kammermusik« auf Weltklasseniveau (27.02.) und die Teilnehmer*innen präsentieren sich zum Abschluss musikalisch im Rahmen des Meisterschüler-Podiums (02.03.) bevor am Ende der 6. Chursächsischen Meisterkurse die Chursächsische Philharmonie beim 7. Symphoniekonzert 2018/2019 im König Albert Theater (03.03.) gemeinsam mit den besten Meisterschülern der Kurswoche musiziert. Die Meisterkurse in Bad Elster werden vom Kulturraum-Vogtland und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert. Die 7. Chursächsischen Meisterkurse Bad Elster finden vom 2. bis zum 8. März 2020 in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster statt.

Sonntag, 11. November 2018

Zum (vorerst) letzten Mal: „Biedermann und die Brandstifter“ in Glauchau

Zwickau/Glauchau.- „Zum letzten Mal: er ist kein Brandstifter!“, beschwört Gottlieb Biedermann seine Frau Babette. „Woher weißt Du das?“, fragt sie. Darauf antwortet  ihr der sichtlich genervte Haarwasserfabrikant: „Ich habe ihn doch selbst danach gefragt - und überhaupt…!“
Zum (vorerst) letzten Mal ist auch das Stück „Biedermann und die Brandstifter“  in einer Inszenierung der beiden Zwickauer Regisseure Annegret Thalwitzer und Tilo Nöbel mit dem Theaterensemble NORAH auf der Bühne des Glauchauer Stadttheaters zu sehen. Dabei gab es bereits zur Premiere am 8. November eine Novität. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte kombinierten die Glauchauer eine Live-Performance mit einer Kinovorführung. Wie das Theaterensemble NORAH diese Herausforderungen gemeistert hat, sollten sich die Zuschauer am 16. November um 19:30 Uhr am besten selbst ansehen.
„Ein Lehrstück ohne Lehre“, so hat Max Frisch sein Stück untertitelt, eine Parabel in der Tradition Brechts, aber ohne Ideologie. Es ist das berühmteste Theaterstück von Frisch und eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Bühnenwerke überhaupt. Es handelt von einem Bürger namens Biedermann, der zwei Brandstifter in sein Haus aufnimmt, obwohl sie von Anfang an erkennen lassen, dass sie es anzünden werden. So zeigt sich, Lehre hin, Lehre her, auf unterhaltsam groteske Weise die Unfähigkeit des Menschen, voraussehbare Katastrophen zu erkennen und durch beherztes Handeln zu verhindern.

Kartenbestellung per E-Mail: stadttheater@glauchau.de
Foto: ZPA

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Donnerstag, 8. November 2018

Robert Schumann Konservatorium: Konzert mit „moment’s concept“

Zwickau.- Mit Philipp Rumsch (Klavier), Carl Wittig (Kontrabass) und Tom Friedrich (Schlagzeug) sind am Donnerstag, dem 22. November wieder ehemalige Schüler des Robert Schumann Konservatoriums zu Gast.
Das Konzept des Moments als Eigenschaft des musikalischen Ausdrucks - für die drei jungen Musiker war dies bei der Gründung der Band 2012 essentieller Bestandteil des Zusammenspiels. Dieses Konzept hat sich im Laufe der Zeit ständig verändert, wurde neu definiert und interpretiert. Auf ihrem zweiten Album with | out, welches am 23. November erscheint, setzt sich die Band nun mit den sich wandelnden äußeren und inneren Zuständen auseinander, die seine Arbeit in den vergangenen drei Jahren geprägt haben. Ausgehend von Auslandsaufenthalten der Bandmitglieder und dem Wirken in diversen Projekten zeichnen die drei Musiker ein Bild, welches sich deutlich vom selbstbetitelten Debütalbum unterscheidet. Die Arbeit mit verschiedenen Spielarten des Jazz, impressionistischen Klangfarben oder Minimal Music sind deutlich spürbar und werden gleichzeitig von einer gemeinsamen Klangvorstellung der traditionsreichen Besetzung Klaviertrio getragen.
Das Trio moment’s concept gewann 2013 den Regional- und Landeswettbewerb von „Jugend jazzt“ und wurde bei der Bundesbegegnung im gleichen Jahr mit dem Studiopreis des Deutschlandfunks ausgezeichnet. Die Band erhielt den Preis der Stadt Dresden, wurde beim Tag der Talente vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geehrt und spielte zahlreiche Tourneen im In- und Ausland. Außerdem erhielt Philipp Rumsch den Leipziger Jazznachwuchspreis 2018. Das selbstbetitelte Debütalbum erschien 2016 bei Unit Records.
Das Konzert mit moment’s concept am Donnerstag, dem 22. November findet im Robert-Schumann-Saal statt und beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Samstag, 3. November 2018

Premiere: Theaterensemble NORAH steht vor neuer Herausforderung

Zwickau/Glauchau.- Wer hat ihnen Streichhölzchen gegeben und wer das Frühstück gemacht? Streitgespräch zwischen Gottlieb Biedermann und seiner Ehefrau Babette nach der Katastrophe.
„Biedermann und die Brandstifter“ kommt in einer Inszenierung der beiden Zwickauer Regisseure Annegret Thalwitzer und Tilo Nöbel mit dem Theaterensemble NORAH auf die Bühne des Glauchauer Stadttheaters. Dabei gibt es zur Premiere am 8. November um 19:30 Uhr auch eine Novität. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte kombinieren die Glauchauer eine Live-Performance mit einer Kinovorführung. Dazu gab es im Vorfeld umfangreiche Dreharbeiten. Auf der Bühne wurde ein komplettes Filmset mit Kameras, extra Licht und Tontechnik eingerichtet. Dazu Claudia Gehler, Hauptrolle Babette: „Für uns Darsteller war dies eine besondere Herausforderung. Vor der Kamera muss man sich zum Beispiel ganz anders bewegen, als auf der großen Bühne. Viel weniger eigentlich, weil man sonst ständig aus dem Bild laufen würde. Dafür braucht man sich den Text nicht so lange zu merken. Wenn die Szene abgedreht ist, kann man ihn getrost wieder vergessen. Das ist manchmal von Vorteil.“
Wie das Theaterensemble NORAH diese Herausforde-rungen gemeistert hat, sollten sich die Zuschauer zur Premiere am besten selbst ansehen. Weitere Termine sind: am 9. und 16. November jeweils um 19:30 Uhr.
„Ein Lehrstück ohne Lehre“, so hat Max Frisch sein Stück untertitelt, eine Parabel in der Tradition Brechts, aber ohne Ideologie. Es ist das berühmteste Theaterstück von Frisch und eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Bühnenwerke überhaupt. Es handelt von einem Bürger namens Biedermann, der zwei Brandstifter in sein Haus aufnimmt, obwohl sie von Anfang an erkennen lassen, dass sie es anzünden werden. So zeigt sich, Lehre hin, Lehre her, auf unterhaltsam groteske Weise die Unfähigkeit des Menschen, voraussehbare Katastrophen zu erkennen und durch beherztes Handeln zu verhindern.

Kartenbestellung per E-Mail: stadttheater@glauchau.de
Fotos: ZPA

Freitag, 2. November 2018

Frauenpersönlichkeiten: Tagungsband „Muldeperlen“ erschienen

Zwickau.- Lang ersehnt und erwartet ist er nun erhältlich, der Tagungsband „Muldeperlen“ zu Frauenpersönlichkeiten aus der Zwickauer Geschichte. Er fasst die Beiträge der Tagung „Muldeperlen“, welche am 8. März dieses Jahres im Rahmen des 900 jährigen Stadtjubiläums im Rathaus stattfand, zusammen.
Der Band enthält viele neue und interessante Erkenntnisse über Frauen aus der älteren und neueren Zwickauer Geschichte, Einsichten über Frauen, die hier in und für unsere Stadt wirkten oder die als in Zwickau Geborene andernorts  Bemerkenswertes leisteten. Es sind Frauen wie die Kirchenstifterin Bertha von Groitzsch, der wir unsere diesjährige 900 Jahrfeier verdanken, Frauen wie Isolde von Arnim, Luise Loof oder Susanna Kosmale, die der eine oder die andere vielleicht noch persönlich kennengelernt hat. Reich bebildert, lehnt er sich an den gleichnamigen Kalender von 2018 an, liefert aber tiefgründiger und teilweise überraschende Informationen aus der stadtgeschichtlichen Forschung.
Er ist ab sofort kostenfrei im Rathaus, bei der Gleichstellungs-, Ausländer- und Integrationsbeauftragten, Zimmer 1/24 und 1/22 sowie im Stadtarchiv Zwickau zu den regulären Öffnungszeiten erhältlich.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau