Donnerstag, 18. Juli 2019

Mini Zwickau: Spielstadt feiert am Freitag großes Abschlussfest

Zwickau.- Heute war schon Tag acht in der Spielstadt „Mini Zwickau“. Lange dauert es nicht mehr, dann schließt die fiktive Stadt im Areal der Pestalozzischule, Seminarstraße 3 wieder für ein Jahr ihre Tore. Doch bis dahin gibt es noch einiges zu erleben. Im liebevoll ausgestatteten Spiel-Raum können die Kids nämlich nicht nur den spannenden Alltag der Erwachsenen nachahmen, sondern sich auch über täglich wechselnde Extras freuen. Nach den Bürgermeisterwahlen, verschiedenen Aktionen und Gästen in Spielstadtwoche eins folgten zu Beginn der Spielstadtwoche zwei unter anderem der Besuch des Jugendbeirates. Ein wahrlich freundlicher „Tag der Komplimente“. Und heute ein cooler Disconachmittag.
Am Donnerstag geht es mit Showeinlagen der besonderen Art weiter, denn dann ist „Tag der Talente“. Jeder Spielstädter kann präsentieren, was in ihm steckt – ob tänzerisch, musikalisch, kreativ-handwerklich oder sportlich. Vormittags laufen die Vorbereitungen und nachmittags geht’s auf die Marktplatzbühne.
Am Freitag, dem letzten Spielstadttag 2019, heißt es dann so langsam Abschied nehmen. Aber erst wird noch einmal kräftig gefeiert. Die Abschlussparty startet gegen 13.30 Uhr mit der Schlüsselrückgabe an Amtsleiter Marcel Kruppa. NEU: In diesem Jahr dürfen die Eltern, Großeltern und Geschwisterkinder sogar schon ab 13 Uhr in die Spielstadt und Zaungast bei der letzten Bürgerversammlung in „Mini Zwickau“ sein.
Die Bürgermeisterin, der Stadtrat und die Stadtmusikanten der Spielstadt haben einiges auf die Beine gestellt und organisiert, damit auch der letzte Tag recht kurzweilig und unterhaltsam wird. Vorgesehen sind ein kunterbuntes Bühnenprogramm, coole Gemeinschaftsspiele, wie Limbo-Tanz oder „Die heiße Kartoffel“, und eine große Versteigerung. Als Gäste werden das DRK, die Feuerwehr und ein Ballonmodellierer erwartet. In vielen Betrieben wird nur noch bis mittags geschäftig gebastelt, genäht, geklebt, gefädelt oder gehämmert. Ab 13 Uhr wandern einige der hergestellten Waren zum Verkauf auf den Marktplatz. Hier können die Kinder dann zum letzten Mal ihre verdienten Zwicker nach Herzenslust ausgeben. Auch die Erwachsenen können gern zuschlagen und die Spielstadtprodukte käuflich erwerben. Zwicker erhalten sie am Wechselschalter der Sparkasse „Mini Zwickau“. Für einen Euro gibt’s 3 Zwicker.
Fürs leibliche Wohl sorgen wieder die Bäckerei „Knusper“ mit einem kleinen Angebot an warmen und kalten Snacks und die „Saftbar“ mit Erfrischungsgetränken.
Noch nichts vor am Freitag? Dann einfach vorbeikommen, zuschauen, mitmachen oder treiben lassen. Die Bürger und Paten von „Mini Zwickau“ laden Jedermann, ob groß oder klein, ob jung oder jung geblieben, recht herzlich zum Mitfeiern ein.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Freitag, 12. Juli 2019

Kostenloses Mittagessen: das „Starke-Familien-Gesetz“ tritt in Kraft

Zwickau.- Zum 1. August 2019 wird das Bildungs- und Teilhabepaket verbessert: Es entfällt der Eigenanteil der Eltern bei gemeinschaftlicher Mittagsverpflegung und Schülerbeförderung. Das bedeutet, es gibt für alle anspruchsberechtigten Kinder ein kostenloses warmes Mittagessen in Schule, Kita und Kindertagespflege sowie ein kostenfreies Schülerticket. Mit der Maßnahme werden die Eltern nicht nur finanziell entlastet, sondern es fällt auch eine Menge Bürokratieaufwand für Eltern, Dienstleister und Verwaltung weg. Die Bundesinitiative möchte mit dieser Änderung gezielt Kinder aus Familien mit kleinen und mittleren Einkommen stärken.
Darüber freuen werden sich auch etwa 830 Zwickauer Kinder, die bisher im Leistungsbezug der freiwilligen Leistungen sind. Sie erhalten mit dem Bescheid/Änderungsbescheid bereits die Information, dass ab 1. August 2019 der Eigenanteil am gemeinschaftlichen Mittagessen und den Schülerbeförderungskosten entfallen. Weitergehende Informationen zum zukünftigen Ablauf werden die zuständigen Sozialleistungsträger erteilen.
Der Bürgerservice im Rathaus Zwickau, Hauptmarkt 1, nimmt bereits keine neuen Anträge mehr für den Zeitraum nach dem 1. August 2019 entgegen und informiert die Antragsteller über die veränderten Regularien.
Für junge Menschen und Familien in Zwickau bleiben auch weiterhin zusätzliche Sozialleistungen der Stadt bestehen, wie das Begrüßungsgeld für Neugeborene, das kostenfreie letzte Kindergartenjahr, die Schülerbeförderungskosten und der Zwickau-Pass für einkommensschwache Einwohner mit vergünstigten oder kostenfreien Kultur- und Freizeitangeboten. Die Verfahrensweisen bleiben unverändert und können auf der Internetseite der Stadt unter www.zwickau.de in der Rubrik Dienstleistungen nachgelesen werden.
Ergänzende Informationen sind auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend www.bmfsfj.de nachzulesen.

Quelle und Foto (Symbolbild): Stadtverwaltung Zwickau

Fristlose Kündigung: Arbeitsagentur aus METAWERK rausgeklagt

Zwickau.- Das Landgericht Zwickau hat heute ein Urteil in einem Zivilrechtsstreit gegen die Bundesagentur für Arbeit wegen Räumung der Behördenräume in Zwickau, Pölbitzer Straße 9 und 9a verkündet. Hiernach wurde die Beklagte verurteilt, die gemieteten Räume nebst Parkplätzen und Außenanlagen zu räumen und besenrein an die Klägerin herauszugeben.
Die Vermieterin, eine Aktiengesellschaft, hatte mit der Bundesagentur, vertreten die „BA-Gebäude, Bau- und Immobilienmanagement GmbH“ mit Sitz in Nürnberg 2005 einen schriftlichen Mietvertrag über die Räume für die Dauer von 10 Jahren abgeschlossen, wobei als Mietbeginn der 1.1.2007 vereinbart war mit einer Nettokaltmiete von 751.151,76 Euro pro Jahr. Der Vertrag enthielt ein Optionsrecht zu Gunsten der Beklagten für eine dreimalige Verlängerung des Mietvertrages, wobei die Ausübung der Option an vertraglich vereinbarte Fristen gebunden war. Für den Zeitraum nach Ablauf der vereinbarten Festmietzeit bzw. der optierten Vertragsverlängerung sollte sich der Mietvertrag auf unbestimmte Zeit verlängern, wenn dieser nicht mit einer Frist von 6 Monaten zum Ablauf der Festmietzeit bzw. der jeweiligen Verlängerungszeiträume gekündigt wird.
Nach Ablauf der vereinbarten Festmietzeit übte die Beklagte zweimal eine Verlängerungsoption aus mit letztmaliger Befristung bis zum 31.03.2018. Mit Schreiben vom 26.09.2018 kündigte die Klägerin den Mietvertrag ordentlich zum 31.03.2019. Die Beklagte verlangte mit Schreiben vom 21.12.2018 die Einräumung einer dritten Option mit Befristung bis zum 31.03.2020. Dies lehnte die Klägerin ab. Die Klägerin verlangte nunmehr die Räumung der Mietsache.
Das Landgericht hat der Klage stattgegeben und die Beklagte zur Räumung und Herausgabe verpflichtet. Die Beklagte habe die fristgerechte Ausübung der dritten Verlängerungsoption versäumt. Dadurch habe sich das zuvor befristete Mietverhältnis in ein solches auf unbestimmte Zeit verlängert, wes-halb die Klägerin zur ordentlichen Kündigung mit Wirkung zum 31.03.2019 berechtigt gewesen wäre.
Den Einwand der Treuwidrigkeit hat das Gericht zurückgewiesen. Der Beklagten sei seit 2015 bekannt gewesen, dass sie nach Ablauf der noch auszuübenden Verlängerungsoptionen ein neues Verwaltungsgebäude benötigen würde. Denn ab 2015 habe die Beklagte ein neues Verwaltungsgebäude europaweit ausgeschrieben. Nachdem dieses Vergabeverfahren Mitte 2017
noch nicht beendet gewesen sei, hätte die Beklagte erkennen müssen, dass die bis zum 31.03.2018 gewährte Verlängerung nicht ausreichen würde, um ein neues Verwaltungsgebäude zu beziehen. Das neue Verwaltungsgebäude der Beklagten soll erst Mitte 2020 fertig gestellt werden. Der Beklagten sei auf Grund der klaren Vereinbarungen bekannt gewesen, dass die erforderliche dritte Verlängerungsoption bis spätestens Ende August 2018 auszuüben gewesen wäre. Tatsächlich hat die Beklagte die dritte Verlängerungsoption erst mit Schreiben vom 21.12.2018 verspätet erklärt, nachdem die Klägerin zuvor wirksam die ordentliche Kündigung des Mietvertrages erklärt hatte. Damit war das Mietverhältnis der Parteien wirksam zum 31.03.2019 beendet worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Beklagte kann gegen dieses Urteil Berufung zum Oberlandesgericht Dresden binnen einer Frist von einem Monat einlegen gerechnet ab der Zustellung des Urteils an die Beklagte.


Quelle: Landgericht Zwickau
Foto: WICONA

Kita Sachsenring: Wege fertig, Rasen muss noch anwachsen

Zwickau.- Die kommunale Kindertageseinrichtung Sachsenring, Crimmitschauer Straße 60, freut sich über einen sanierten Gartenbereich. Im Juni wurden im Außengelände zwei befestigte Freiflächen von je 25 Quadratmetern und ein Gehweg mit einer Gesamtlänge von ca. 50 Metern mit Betonverbundpflaster erneuert. Der alte Gehweg und die befestigten Freiflächen waren stark beschädigt und stellten eine erhebliche Unfallgefahr für die Kinder und Erzieherinnen dar.
Im Zuge der Baumaßnahme wurden der Wegeverlauf neu angeordnet und die angrenzenden Rasenflächen dem neuen Geländeniveau angepasst. „Die Erneuerung der Freiflächen ist für unsere Kita sehr wichtig, denn unser Einrichtungskonzept ist auf viel Aufenthalt im Freien ausgerichtet. Jetzt können wir den Garten mit Kindern aus unterschiedlichen Gruppen ganztägig nutzen, vor allem auch zu unseren gemeinsamen Essenszeiten. Die neuen Wege ermöglichen einen sicheren Transport der Speisen mit dem Essenwagen.“ freut sich Anke Mack, Leiterin der Kita. „Außerdem können die Kids ihren Bewegungsdrang ausleben und die Gehwege zusätzlich als Rollerbahn und Radweg nutzen.“
Mit der Nutzung der angrenzenden Grünflächen müssen sich die Kinder noch etwas gedulden. Diese bleiben gesperrt, bis der Rasen angewachsen ist.
Aufs Toben und Spielen im Grünen müssen die Kids aber nicht komplett verzichten. Das ca. 4500 Quadratmeter große Außengelände bietet reichlich Möglichkeiten dafür.
Die geplanten Kosten für die Baumaßnahme von 30.000,00 € wurden eingehalten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Donnerstag, 11. Juli 2019

BARMER mit digitalem Impfplaner gegen Impflücken

Dresden/Westsachsen.- Fast jeder zweite Bundesbürger muss Impfungen auffrischen oder weiß nicht, ob sein Impfschutz noch ausreicht. Das geht aus einer repräsentativen BARMER-Umfrage hervor, für die bundesweit 1.000 Frauen und Männer ab 18 Jahren befragt wurden. Demnach sind 20 Prozent nicht sicher, ob ihr Impfschutz ausreicht, weil sie ihren Impfpass länger nicht mehr geprüft haben. 16 Prozent haben Zweifel, weil sie die aktuellen Impfempfehlungen nicht kennen. Zehn Prozent der Befragten wissen, dass sie Impfungen auffrischen müssen. „Wer sich impfen lässt, schützt sich und andere. Es ist ein Alarmsignal, dass viele Menschen ihren Impfstatus nicht kennen oder womöglich Impflücken haben. Das gefährdet den Impfschutz der Gemeinschaft, der bei einer Durchimpfungsrate von weniger als 95 Prozent nicht mehr gegeben ist. Damit sind Säuglinge und diejenigen, die sich nicht impfen lassen können, vor einer Ansteckung nicht mehr sicher“, sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER in Sachsen. Die BARMER biete daher ab sofort ihren Versicherten einen digitalen Impfplaner als App an. Die Impf-App der BARMER zeige den aktuellen Impfstatus an, warne vor drohenden Lücken und erinnere an Auffrischungsimpfungen.
Mehr als zwei Drittel prüfen Impfstatus nicht regelmäßig von selbst
Laut BARMER-Umfrage prüft weniger als ein Drittel der Befragten regelmäßig, ob und wann eine Auffrischungsimpfung nötig ist. 33 Prozent verließen sich auf den Arzt. 30 Prozent versuchten zwar, den Impfstatus im Auge zu behalten und vergäßen das dann aber wieder. Zehn Prozent legten keinen Wert auf eine Prüfung oder hätten generelle Impfbedenken. „Im hektischen Alltag vergisst man leicht, seinen Impfstatus zu überprüfen. Hier ist unser digitaler Impfplaner ein unkomplizierter Helfer“, sagt Magerl. Nicht von ungefähr würden laut Erhebung mehr als 50 Prozent der Befragten einen Impfplaner als App wohl nutzen. Wer sich dann an den Impfplaner halte, sei auch umfassend immunisiert, so Magerl weiter. Der Digital-Helfer basiere auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission.

Quelle und Foto: BARMER

Dienstag, 9. Juli 2019

Der Konzert-Tipp der Woche: Das berühmteste Blasorchester der Welt

Bad Elster.- Am Sonntag, den 21. Juli laden Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten um 17.00 Uhr als das wohl erfolgreichste Blasorchester der Welt zu einem Open-Air-Konzert in das NaturTheater Bad Elster ein. Blasmusik mit Herzblut und Leidenschaft« – das ist das Motto der vom legendären Ernst Mosch gegründete Blasmusikinstitution. Nicht umsonst wird das Ensemble als erfolgreichstes Blasorchester der Welt betitelt: Seit vielen Jahrzehnten begeistert es die Zuschauer mit virtuosen Klängen, vom Herzen des europäischen Festlandes bis hin in die New Yorker Carnegie Hall. Nun gehört auch Bad Elster auf diese Liste und wird die Tradition und die ausgefeilte Stilistik des Orchesters seinem Publikum präsentieren. Ihr berühmter Titel »Musikantenstolz« ist dabei nicht nur eine weltbekannte Polka, sondern ein musikalisches Lebensgefühl. Fühlen Sie es?! Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de

Stadtführung für Jedermann : Greiz - fürstlich vogtländisch

Greiz.- Gehen Sie mit dem Gästeführer der Tourist-Information Greiz auf Entdeckungstour und lernen Sie die ehemalige Residenzstadt Greiz während des Rundganges kennen und lieben.
Haben Sie sich schon immer gefragt, wer im Unteren Schloss wohnte und welche Funktion die Alte Wache hatte? Dann kommen Sie mit auf die spannende Erkundungstour. Sie erfahren interessante Details zur Geschichte der Stadtkirche St. Marien, werden am Greizer Schlossgarten vorbei zum Röhrenbrunnen geführt und bestaunen die schönen Architekturdekors der im Jugendstil erbauten Straßenzüge. Das Rathaus mit dem Marktplatz und dem Marktbrunnen bilden den Abschluss Ihres Ausfluges in die Geschichte und die Gegenwart unserer Stadt.
Termin: Samstag, 13. Juli 2019
Preise: Erwachsene 4,00 Euro, Kinder 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer ca. 1 ½ Stunden

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Freitag, 5. Juli 2019

Gesunde Sommerferien: BARMER schaltet Hotline für Urlauber

Westsachsen/Sachsen.- Die schönste Reise verliert ihren Reiz, wenn Krankheit oder Unfall den Urlaub durchkreuzen. Was zu tun ist, damit das möglichst nicht passiert, können Urlauber ab sofort bei der BARMER-Urlauber-Hotline erfragen. „Schon vor der Reise lässt sich viel dafür tun, bei Erkrankungen oder Unfällen gut abgesichert zu sein. Dazu gehört, sich rechtzeitig vor dem Urlaub durch Schutzimpfungen vorzubereiten und über besondere gesundheitliche Risiken des Reiseziels zu informieren“, sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER Sachsen. Der Teledoktor der Krankenkasse biete umfassende Hinweise zu Schutzimpfungen, Gesundheitsrisiken bestimmter Reiseregionen oder zu Reisen als chronisch Kranker. Er wisse zudem, wie man sehr lange Reisen gut verkraftet. Daneben halte er auch Tipps zum richtigen Versicherungsschutz im Ausland bereit und erkläre, wie man sich im Falle einer Erkrankung oder eines Unfalls im Ausland medizinische Hilfe holen kann. Im vergangenen Jahr führten 51 Millionen Urlaubsreisen deutsche Touristen ins Ausland, die meisten davon nach Spanien und Italien.
Die kostenlose Hotline steht allen Interessierten rund um die Uhr offen unter 0800 84 84 111. Mehr zum Teledoktor unter www.barmer.de.

Quelle und Foto: BARMER

Wegen anhaltender Trockenheit: Steinpöhlwald in Flammen

Werdau.- Zu einem Waldbrand im Steinpöhlwald an der B175/Zwickauer Straße Höhe Kreisverkehr wurden die Feuerwehren am Dienstag um 14:22 Uhr gerufen. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit standen fast 360 Quadratmeter Waldboden in Flammen. Um schnell ausreichend Personal und vor allem Wasser an der Einsatzstelle zu haben, wurden alle 3 Feuerwehren von Werdau alarmiert bzw. nachgefordert sowie auch das Tanklöschfahrzeug der BF Zwickau.
Umgehend wurde die Brandbekämpfung aus zwei Richtungen eingeleitet. Nur durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Felder verhindert werden. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, wurde die Fläche großflächig gewässert. Gegen 17:00 Uhr konnte die Einsatzstelle verlassen werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren mit 12 Fahrzeugen und 38 Kameraden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 3. Juli 2019

Arbeiten für Ersatzneubau der Kita „Marienhof" haben begonnen

Zwickau.- Die Arbeiten für den Ersatzneubau der Kindertagesstätte Marienhof haben begonnen. Das Bestandsgebäude der städtischen Einrichtung in Marienthal, ein Flachbau aus dem Jahr 1971, wird abgerissen und ein Neubau an gleicher Stelle errichtet.
Das neue Gebäude für den Marienhof soll als integrative Kindertagesstätte entstehen und ausreichend Platz für 74 Kinder in fünf Gruppen bieten, davon 50 Kindergarten- und 24 Krippenkinder auf ca. 950 m² Grundfläche. Der Hort mit 56 Plätzen bekommt in dem vorhandenen, denkmalgeschützten Fachwerkhaus auf dem Areal sein Domizil.
Gegenwärtig erfolgen der Rückbau und die Freimachung des Grundstücks. Der Baubeginn für das Gebäude ist Mitte August vorgesehen, die Fertigstellung ist im zweiten Halbjahr 2020 geplant. Die Gesamtkosten betragen rund 3,4 Mio. Euro, davon sind ca. 1,5 Mio. Euro Fördermittel des Freistaates Sachsen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Montag, 1. Juli 2019

Gewinner der Energiespieletage der Stadtwerke Werdau GmbH 2019

Werdau.- Geschafft! Die 9. Energiespieletage der Stadtwerke Werdau GmbH sind vorbei. 159 Kinder von insgesamt 10 Kindergärten haben dieses Jahr an den Spielen teilgenommen und mit Geschick und Cleverness bewiesen, was sie alles drauf haben. In diesem Jahr haben die Kindertagesstätten „Sonnenschein“ in Langenbernsdorf, das „Zwergenland“ in Steinpleis und die „Schöne Aussicht“ in Werdau den Hauptgewinn erkämpft. Diese 3 Einrichtungen dürfen sich über ein Trampolin freuen. Wir gratulieren den glücklichen Gewinnern und wünschen den Vorschulkindern einen guten Start in der Schule.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 26. Juni 2019

Stadtführung für Jedermann: Greiz - fürstlich vogtländisch

Greiz.- Gehen Sie mit dem Gästeführer der Tourist-Information Greiz auf Entdeckungstour und lernen Sie die ehemalige Residenzstadt Greiz während des Rundganges kennen und lieben.
Haben Sie sich schon immer gefragt, wer im Unteren Schloss wohnte und welche Funktion die Alte Wache hatte? Dann kommen Sie mit auf die spannende Erkundungstour. Sie erfahren interessante Details zur Geschichte der Stadtkirche St. Marien, werden am Greizer Schlossgarten vorbei zum Röhrenbrunnen geführt und bestaunen die schönen Architekturdekors der im Jugendstil erbauten Straßenzüge. Das Rathaus mit dem Marktplatz und dem Marktbrunnen bilden den Abschluss Ihres Ausfluges in die Geschichte und die Gegenwart unserer Stadt.


Termin: Samstag, 29. Juni 2019
Preise: Erwachsene 4,00 Euro, Kinder: 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer rund 1 ½ Stunden
Mehr Infos unter www.greiz.de

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Koberbachtalsperre feiert 90-jähriges Jubiläum

Werdau.- Die Koberbachtalsperre im Werdauer Ortsteil Langenhessen feiert in diesem Jahr ihr 90. Jubiläum. Aus diesem Grund wird es am Samstag, den 31. August von 9 – 18 Uhr einen großen Tag der offenen Talsperre geben. Daran beteiligen sich insgesamt 23 verschiedene Akteure wie Gastronomen, Vereine und Organisationen. Darüber informierte am vergangenen Dienstag das Organisationsteam um Werdaus Oberbürgermeister Stefan Czarnecki, dem unter anderem die GGV Werdau, der Interessensverband Koberbachtalsperre, die Inhaber des Seehauses und der Snackeria WEBALU angehören.
„Uns war es von Anfang an wichtig, die Anrainer aus dem Naherholungsgebiet mit im Boot zu haben, mit ihnen ein authentisches und interessantes Programm auf die Beine zu stellen“, so das Stadtoberhaupt. So werden alle beteiligten Aktionen anbieten und Einblicke gewähren, die Interessenten sonst so nie erhalten. Zudem gibt es ein umfangreiches Kulturprogramm auf der Festbühne am Seehaus.
Am Abend heißt es dann „Kober in Flammen“. Gegen 21 Uhr wird es ein großes Feuerwerk auf dem Wasser geben. Gastronomen sorgen mit verschiedensten Köstlichkeiten für einen schönen und entspannten Abend im Strandbad und am Seehaus.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mini-Zwickau: Ab 8. Juli ist Spielstadt-Zeit

Zwickau.- „Mini Zwickau – Eine Spielstadt“ ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Ferienkalender vieler Zwickauer Kinder. In wenigen Tagen es soweit! Dann verwandelt sich die Pestalozzischule wieder in eine Stadt, in der die jüngsten Bürger in die Alltagsrollen Erwachsener schlüpfen.
Der große Ferienspaß startet diesmal gleich mit Beginn der ersten Sommerferienwoche. Ab Montag, dem 8. Juli 2019, werden die Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren gewohnt stürmisch ihre Stadt übernehmen, wenn Punkt 9 Uhr der symbolische Spielstadt-Schlüssel an die Bewohner von Mini-Zwickau 2019 übergeben wird.
Die von Erwachsenen für Kinder liebevoll geschaffene Projektwelt ermöglicht es den Mädchen und Jungen, komplexe Mechanismen und Zusammenhänge in Politik, Wirtschaft, im sozialen und politischen Leben durch eigenes Agieren spielerisch zu begreifen. Kinder werden zu Bürgern, die ihr Mini-Zwickau betreiben und verwalten. Sie regieren ihre Stadt, produzieren ihre Waren, haben in allen Bereichen das Sagen und natürlich viel Spaß.
Auf die Mädchen und Jungen warten diesmal 45 verschiedene Betriebe, in denen sie sich nach Herzenslust ausprobieren können. Altbekannt und beliebt sind z. B. das Einwohnermeldeamt, die Sparkasse, das Fundbüro, das Gasthaus Hexenkessel, ein Werbestudio, das Standesamt, eine Gärtnerei, die Bäckerei „Knusper“ und natürlich auch die Mini-Post, das Radio und TV Mini Zwickau. Am ersten Spielstadt-Dienstag (9. Juli) ist, wie schon im Vorjahr, das Kölner Integrationsangebot „Kolping Road Show“-Mobil zu Gast, ein (niederschwelliges) Angebot zur Sensibilisierung für die Belange von Geflüchteten (www.kolping.de).
Neugierig spähenden Kids werden schnell die neuen Angebote auffallen. Erstmals mit dabei sind ein Aqua-Park und ein „Fussball-Menschen-Kicker“. Weitere neue Angebote sind eine Dance-Academy, bei der die Kinder verschiedene Tanzstile erlernen können oder die Stadtmusikanten, die gemeinsames Musizieren und Singen sowie den Bau von Instrumenten anbieten. Interessant sind auch diese Offerten: eine Stoff- und Ledermanufaktur, eine Kerzenwerkstatt, eine Holzfaden-Grafik-Werkstatt und Fischers Fritze. Letzteres ist ein maritimes Bastelangebot, das die Stichworte Unterwasserwelten, Fische, Nixen und Seemannsgarn fantasievoll bedient. Auf die Kids warten zudem eine Spieloase und eine Spielwerkstatt, in der die jungen Spielstadt-Bürger Gesellschaftsspiele erfinden und ein XXL-„Mensch ärgere dich nicht“ gestalten können. Vom 15. bis 17. Juli werden Fahrten mit einem Traktor angeboten.
Als Tagesaktionen sind der Besuch der Sponsoren (am 11. Juli) sowie ein Tag der Verkehrswacht und ein Western Camp mit Westernfest geplant. Das große Abschlussfest mit Schlüsselrückgabe ist für Freitag, den 19. Juli, vorgesehen.
Fortgeführt wird eine gute Idee zur Nachmittagsgestaltung aus dem Vorjahren. Nach der täglichen Bürgerversammlung findet auf dem Marktplatz mit Bühne ein buntes Treiben statt. Die Kids können dann Erlerntes, Unterhaltsames, Künstlerisches und selbst Hergestelltes darbieten und verkaufen. Genau die richtige Unterhaltung für Erwachsene und jüngere Geschwisterkinder, die (erst) ab 14 Uhr in die Spielstadt kommen dürfen, um sich dort umzuschauen. In der Zeit davor ist der Zutritt für sie nämlich tabu!
Geöffnet ist die Spielstadt von Montag, 8. Juli bis Freitag 19. Juli 2019, täglich von 9 bis 16 Uhr (außer Samstag und Sonntag). Kurzentschlossene können sich täglich direkt in der Spielstadt anmelden. Die Teilnehmergebühr beträgt pro Kind 2 Euro/Tag, Inhaber des Zwickau-Passes zahlen pro Kind 1 Euro/Tag. Das Mittagessen ist für alle Kinder   kostenlos.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

„Mozart!“: Rathauskonzert außer Haus in der Werdauer Stadthalle

Werdau.- Das diesjährige Rathauskonzert des Collegium Musicum Werdau, das wiederum aus Platzgründen in der Stadthalle „Pleissental“ stattfinden wird, steht unter dem Motto „Mozart!“ – und diese Überschrift ist Programm: In Zusammenarbeit mit dem Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau sind im ersten Teil Ausschnitte aus Opern von Wolfgang Amadeus Mozart zu hören – neben der einleitenden Ouvertüre zu „La Clemenza di Tito“ sind dies verschiedene Gesangsnummern aus „Die Zauberflöte“, „Die Hochzeit des Figaro“ und „Cosi fan tutte“.
Nach der Pause musizieren zwei junge Studenten der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden gemeinsam mit dem Collegium Musicum Werdau – Elsa Maria Klockenbring (Violine) und Josef Vlček (Viola) lassen mit der „Sinfonia Concertante“ ein Zwiegespräch zu Musik werden. Die künstlerische Leitung sowie die Moderation des Konzertes liegen in den Händen von Prof. Georg Christoph Sandmann.
Das Konzert am Mittwoch, den 3. Juli beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19.00 Uhr. Karten gibt es an der Stadtinformation oder an der Abendkasse, der Eintritt beträgt 14 €, ermäßigt für Schüler und Studenten 7 €.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Neuberin Theatertage: Uraufführung des Lustspiels „Schäferfest“

Reichenbach.- Zur Eröffnung der diesjährigen Neuberin Theatertage vom 26. bis 29. September gibt es eine Uraufführung. Das von Friederike Caroline Neuber selbst geschriebene Stück „Schäferfest“ wurde nach Aussage von Ronald Böhm, dem Leiters des Neuberinhauses, bisher „noch niemals öffentlich aufgeführt“. Böhm bekam das Juwel vor zwei Jahren von der damaligen Leiterin des Neuberin-Museums, Marion Schulz, zugespielt.
Für die Auftritte wurde die Urschrift aus dem 18. Jahrhundert leicht bearbeitet, Sprache und Länge der heutigen Zeit angepasst. Seit Februar probt das Ensemble, um dem Anspruch der Neuberin an ein modernes Theater mit ernst zu nehmenden Figuren gerecht zu werden. Dazu sagt die künstlerische Leiterin des Hauses Annegret Thalwitzer: „Trotzdem wird das Stück unter der Regie von Tilo Nöbel komödiantische Züge aufweisen.“ Sie kümmert sich auch um das Neuberin-Ensemble, dem insgesamt 22 Mitglieder angehören. In einer rasanten Inszenierung stellen sich die Akteure den barocken Texten und theatralen Verwirrungen dieses Stücks. Sie begegnen dabei neuen komödiantischen Spielmöglichkeiten und am Ende sogar der Neuberin „persönlich“.
Die Premiere wird zur Eröffnung der Theatertage am 26. September um 19 Uhr auf der Hinterbühne zu erleben sein. Am darauffolgenden Sonntag folgt um 17 Uhr eine weitere Aufführung. Ziel ist es, das Stück nochmals im Neuberinhaus und später an weiteren Spielorten zu zeigen.

Quelle und Foto: Vogtland Kultur GmbH

Montag, 24. Juni 2019

Sommerliche Farb-Ton-Arten in Bad Elster

Bad Elster.- Bad Elster als Kultur- und Festspielstadt widmet sich traditionell auch dem Thema bildende Kunst. Im Zuge des 24. Chursächsischen Sommers als größtem Kulturfestival der europäischen Bäderregion lädt nun eine neue Ausstellung zu einem Sommerausflug in die Königlichen Anlagen Bad Elsters im Herzen Europas ein.
Am vergangenen Freitag wurde im Zuge einer feierlichen Vernissage die neue Ausstellung »Farb-Ton-Art« mit Keramik, Malerei und Mosaikkunst von Gudrun Thriemer aus Neuwürschnitz im Königlichen Kurhaus Bad Elster eröffnet. Die freischaffende Künstlerin beschäftigt sich schon seit langem mit Keramik. Dabei ist sie stets auf der Suche nach dekorativen Werten im Material selbst oder erschafft diese durch Bemalung mit Oxiden. In ihrer Arbeit versucht sie die vielen Möglichkeiten der Ton-Malerei zu nutzen. Als besonders reizvoll empfindet sie für Flächen in der Keramik den Einsatz von Aquarellstudien. Beide Techniken ähneln sich in gewisser Weise, denn beide sind nicht immer voraussehbar. „Besonders bewundernswert erscheint mir ihre Konsequenz, mit der sie sich ihrer Kunst verschrieben hat. Vor allem wenn man bedenkt, dass sich Kunst aus Keramik erst aus  einer Nische heraus etabliert hat und Frau Thriemer doch seit langem schon so vielfältig damit umgeht“ erklärt Ute Gallert als Ausstellungskoordinatorin der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und ergänzt freudig: „Und so füllen nun zu unser aller Freude Vasen, Krüge, Dosen, Kerzenständer, aber auch keramische Bilder und Skulpturen und Aquarelle unsere Galerie und zeigen damit eine nuancierte Werkschau dieser bemerkenswerten Künstlerin inmitten des besonderen Ambientes Bad Elsters.“
Die 1949 in Grimma geborene Künstlerin studierte an der Kunsthochschule auf Burg Giebichenstein in Halle an der Saale bei Gertraut Möhwald und ist seit über 40 Jahren freischaffend nahe Oelsnitz im Erzgebirge tätig. Ihre interessante Ausstellung kann nun noch bis zum 6. September 2019 jeweils Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen im Königlichen Kurhaus Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Der Wahnsinnsritt im Osten: Radmarathon und Triathlon

Werdau/Dresden.- Am Wochenende fand der längste Radmarathon in Deutschland statt. Der Radmarathon über 600km startete am Fichtelberg und ging nonstop zum Kap Arkona. Gestartet wurde in verschiedenen Radgruppen mit insgesamt über 200 Radlern. Ziel ist es in 24 h auf der Insel Rügen anzukommen. Jörg Vincenz vom Team Outfit im SV Sachsen 90 Werdau e.V. durfte bei diesem langen Radmarathon, das nicht als Rennen ausgetragen wird, dabei sein. Es ging um Teamgeist und Durchhaltevermögen. Begleitet wurden die Sportler von Verpflegungsfahrzeugen und Betreuern.  Jörg Vincenz schaffte diesen Wahnsinnsritt in der 2. Radgruppe in 22h:17min. Er kam bei idealen Temperaturen glücklich und geschafft ins Ziel.
Unterdessen startete Nico Künzel (Foto) in der Landeshauptstadt. In der Dresdner City wurde der olympische Triathlon ausgetragen. Highlight war hier die Schwimmstrecke in der Elbe, die 3,8km stromabwärts führte. Normalerweise beträgt die Schwimmstrecke auf der olympischen Distanz 1,5km. Aber durch die Strömung ist man in der selben Zeit am Schwimmziel. Ein besonderes Flair ergab die Streckenführung durch Dresden. Nico Künzel vom Team OUTFIT erreichte als Gesamt 15. in einer Zeit von 2:31h das Ziel.
Am kommenden Wochenende findet an der Koberbachtalsperre der Heimtriathlon der Werdauer Triathleten statt. Dieses Event bietet neben dem Triathlon auf verschiedenen Distanzen, das Meilenschwimmen, den Talsperrenlauf, also ein Event für Groß und Klein, für Jedermänner- und frauen und allen die Spaß an Bewegung haben.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Schwanenstadt auf der Melzerwiese: Wasserspielplatz ist fertig

Zwickau.- Am 26. April wurde der erste Spatenstich für den Spielplatz im Schwanenteichpark gesetzt, nun ist ein neues Element der künftigen „Schwanenstadt“ baulich fertig gestellt: der Wasserspielplatz. Er hat auch den ersten Probelauf bestanden. In den kommenden Tagen soll dieser Teilbereich landschaftsbaulich fertig gestellt werden, so dass bis zur Eröffnung der neuen Spielstadt bereits der frische Rasen aufwachsen kann. Die Bauarbeiten für die gesamte Schwanenstadt befinden sich im Zeitplan, die ersten Spieltürme liegen montagefertig im Baufeld.
Die Idee für den Spielplatz auf der Melzerwiese entstand im Zusammenhang mit dem Stadtjubiläum „900 Jahre Zwickau“. Die Anregung, nachhaltige Projekte umzusetzen, kam insbesondere von der Sparkasse Zwickau, der Volkswagen Sachsen GmbH und der Zwickauer Energieversorgung. Die Stadt griff diese Idee auf und initiierte eine Spendenaktion, an der sich zwischen 300 und 400 Personen, Institutionen und Unternehmen beteiligten. Der Spielplatz, dessen Gestaltungsidee auf einer historischen Stadtanlage mit (Wehr-)Spieltürmen, Marktplatz oder bespielbaren Stadtmauern beruht, soll im August fertig sein.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Sonntag, 23. Juni 2019

200 Jahre Orchestergeschichte - 25 Jahre Chursächsische Philharmonie

Bad Elster.- Mit der Spielzeit 2018/2019 endet in Bad Elster der Jubiläumszyklus zur 200-jährigen Orchestertradition und dem 25-jährigen Bestehen der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster. Im Zuge des festlichen Symphoniekonzerts zum Saisonabschluss im König Albert Theater Bad Elster wurde am vergangenen Freitag eine neue, druckfrische Orchesterfestschrift im Buchformat vorgestellt, welche die 200-jährige Orchestertradition Bad Elsters auch in der Fortführung über die Chursächsische Philharmonie erstmals in Gänze historisch aufbereitet hat.
„Es ist für mich eine große Freude und Ehre zugleich, mit dieser Festschrift erstmals die umfassende Orchestergeschichte Bad Elsters von den Ursprüngen der Familie Hilf im Jahre 1817 bis zum Jubiläumsjahr unseres Sächsischen Staatsbades 2018 detailreich, interessant und kurzweilig aufbereitet vorstellen zu können“ freut sich GMD Florian Merz als Geschäftsführer, Intendant und Chefdirigent der Chursächsischen Philharmonie und ergänzt: „Mein Dank gilt hier in erster Linie dem Recherche- und Redaktionsteam unserer Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und unserem Förderverein, der diese Veröffentlichung großzügig unterstützt hat.“
Auf über 80 umfangreich gestalteten Seiten spannt diese Musiklektüre vor dem Hintergrund der 200-jährigen Historie einen Bogen von der Königlichen Badekapelle über die Orchesterkultur im „Bad der Werktätigen“ bis hin zur aufregenden Nachwendezeit und der Neuprofilierung als erfolgreicher und prägender Klangkörper der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster. Neben historischem Fotomaterial, exklusiven Interviews, einer vollständigen Genealogie der Musikerfamilie Hilf und musikhistorischen Verknüpfungen zu Felix Mendelssohn Bartholdy oder Robert Schumann gibt es auch spannende Hintergrundgeschichten zum aufregenden Neubeginn Mitte der 1990er Jahre oder dem Wirken als Botschafter der grenzenlosen Bäderregion im Herzen Europas sowie eine humorvolle Zitatsammlung wegbegleitender Musiker*innen. „Ich persönlich empfinde diese wirklich angemessene Festschrift wie einen inhaltlichen Spiegel unseres Leitmotives der Chursächsischen Philharmonie frei nach Gustav Mahler: »Tradition ist das Weitergeben der Flamme und nicht die Anbetung der Asche« erklärt Merz und fügt hinzu: „Ich bin ganz sicher, diese Flamme ist heute als ein wichtiger Teil der touristischen Strahlkraft des gesamten Gästeortes, der Lebensqualität seiner Einwohner*innen und zum Wohle der ganzen Musikregion Vogtland weithin wahrnehmbar – Und das macht mich sehr glücklich.“  Die neue druckfrische Festschrift ist ab sofort im Direktvertrieb über die Touristinformation Bad Elster für 10 EUR erhältlich.
Die Chursächsische Philharmonie unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz verfolgt vor dem Hintergrund einer bis in das Jahr 1817 zurückreichenden, langen Orchestertradition seit 1992 vor allem in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster das künstlerische Ziel, die Musik aller Epochen möglichst stilsicher im Originalklangerlebnis zur Aufführung zu bringen. Konsequent verfolgt führt dieser Weg aus Sicht der Chursächsischen Philharmonie unweigerlich zur Verwendung historischer Instrumente aus den verschiedenen Stilrichtungen des Barock, der Klassik und der Romantik. Hauptaufgabe des Orchesters ist vor allem das umfassende Konzertangebot in den Sächsischen Staatsbädern Bad Elster und Bad Brambach. Darüber hinaus gastieren die „Chursachsen“ insbesondere im Kulturraum Vogtland-Zwickau, in Deutschland sowie dem angrenzenden Ausland. Mit großer Repertoirevielfalt geben die Chursachsen jährlich über 500 Konzerte für rund 100.000 Besucher aller Generationen. Alle Spielpläne, Programme und Konzertinfos: www.chursaechsische-philharmonie.de

Donnerstag, 20. Juni 2019

Urkundenfälschung: verdächtigte Justizsekretärin soll aussagen

Zwickau.- Im Justizskandal um Urkundenfälschung, Rechtsbeugung und Strafvereitelung im Amt am Zwickauer Amtsgericht gibt es eine neue Entwicklung. Wie jetzt bekannt wurde, lässt ein Potsdamer Rechtsanwalt, der die Geschädigte seit einiger Zeit vertritt, eine der Urkundenfälschung verdächtigte Justizsekretärin als Zeugin zu einer Berufungsverhandlung vorladen. Der Mitarbeiterin im Amtsgericht wird vorgeworfen, im Jahr 2013 einen gültigen Rechtskraftvermerk widerrechtlich überklebt zu haben, um diesen unkenntlich zu machen.
Dem voraus gegangen war ein fehlerhaftes, bei einem nicht zuständigen Gericht eingereichtes Rechtsmittel durch das Versäumnis des seit langem umstrittenen Plauener Rechtsanwaltes „Dr.“ Reinhard Schübel (kleines Foto). Gegen Schübel richtet sich nun auch die Berufung, die am Landgericht Zwickau stattfinden soll. Demzufolge muss dieser zunächst rund 30.000 Euro Schadenersatz an die durch sein Fehlverhalten geschädigte Werdauerin zahlen. Im voran gegangenen End-Urteil des Zwickauer Amtsgerichts wurde diese Forderung zunächst abgewiesen. Allerdings war dieses Gericht ebenfalls nicht zuständig. Ein Urteil hätte also nicht gefällt werden dürfen. Schon eine Verhandlung darüber war unzulässig. All dies wirft erneut Fragen über den Zustand der Zwickauer Justiz auf.
Die zur Berufungsverhandlung geladenen Zeugin soll nun mit ihrer Aussage Licht ins Dunkel bringen. Kommt das Gericht im Laufe der Verhandlung zu dem Schluss, dass der gültige Rechtskraftvermerk in der Akte 8 F 1059/07 durch eigene Mitarbeiter unzulässig überklebt wurde, muss der ganze Fall neu aufgerollt werden. Der Geschädigten stünden dann Schadensersatz und Wiedergutmachungszahlungen zu, die in ihrer Höhe bisher noch nicht bezifferbar sind.

Fotos: ZPA/HP Schübel

Mittwoch, 19. Juni 2019

Hüttelsgrüner feiern Sommerfest: Spendenschecks überreicht

Zwickau/Hüttelsgrün.- Am 15. Juni hatte die Ebersbrunner Agrarprodukt GmbH die Verpächter ihrer Nutzflächen zu einem Sommerfest eingeladen. Für die Gäste wurde von den Mitarbeitern liebevoll eine Kaffeetafel gedeckt, später gab es Schwein vom Spieß und das eine oder andere Gläschen. Die Kinder wurden mit Spielen vom DJ unterhalten, konnten auf einer Hüpfburg springen und von einem großen Weizenhaufen rutschen.  Für vier Kindergärten aus der Region (Pfiffikus in Stenn, Zwergenland in Schönfels, Parkwichtel in Lichtentanne und Pleißenknirpse in Ebersbrunn) gab es eine besondere Freude: Um lang geplante Projekte für die Kinder umsetzen zu können, erhielten die Leiterinnen der Einrichtungen je einen Scheck in Höhe von 500 Euro überreicht.
Die Geschäftsführerin, Johanna Fuchs sowie Mitglieder der Familie Gröbner konnten viele nette Gespräche mit den Besuchern führen, die sich zum Abschied für ein gelungenes Fest in schöner Atmosphäre bedankten.

Dienstag, 18. Juni 2019

12.000 Besucher feiern in Zwickau ein Clara-Schumann-Fest

Zwickau.- „Clara 200“ lautet das Motto des Schumann-Festes, das am 6. Juni begann und das am heutigen Sonntagabend mit einem Chorkonzert endet. Mehr als 12.000 Menschen nutzten das breite Programmangebot mit Konzerten, Musik- und Puppentheater, Lichterfest oder Ausstellung, das ganz im Zeichen von Clara Schumann stand. Im vergangenen Jahr hatte das Schumann-Fest, dessen Wurzeln in das Jahr 1847 zurück reichen, etwa 10.000 Besucher zu verzeichnen. Das Kulturamt der Stadt Zwickau, wo Robert Schumann 1810 das Licht der Welt erblickte, widmet sich nun bereits die Vorbereitungen für das kommende Jahr, wenn im Juni der Internationale Wettbewerb für Klavier und Gesang stattfindet.
Dr. Thomas Synofzik, Leiter des Robert-Schumann-Hauses, zeigt sich dementsprechend zufrieden mit dem Schumann-Fest: „Wir haben alle Seiten des kompositorischen Schaffens beleuchtet (Klaviermusik, Trio, Duo-Kammermusik, Lieder, Chormusik), aber auch die Persönlichkeit Clara Schumanns selbst in ihrer Vielfalt aus ganz verschiedenen Perspektiven: So z. B. als Pianistin mit der Sonderausstellung und dem dazugehörigen Konzert mit Peter Bruns, Romelia Lichtenstein und Ragna Schirmer. Und die pädagogische Seite durch die von uns veranstalteten Meisterkurse. Die Abschlusskonzerte dieser Meisterkurse mit Pavel Gililov, Mitsuko Shirai und Yair Kless hatten höchstes künstlerisches Niveau bei zahlreichen Teilnehmern, bei beiden Konzerten auf Schloss Planitz und Schloss Osterstein erklangen auch Kompositionen von Clara Schumann.“
Im Verlauf des Schumann-Festes wurde die gesamte kompositorische Bandbreite Clara Schumanns dargestellt. Das Repertoire reichte bis hin zu Orchesterkonzert, Kammermusik, Solo- und Chorlied. Überhaupt war das Programmspektrum mit Konzerten, Puppen- und Musiktheater, Ausstellungen, Ballett sowie Vortrag breit gefächert. Es gab Erst- und Uraufführungen, beispielsweise von Clara Schumanns heutiger Komponisten-Kollegin Charlotte Seither. Ihre im Auftrag des Theaters Plauen-Zwickau (im Verbund mit anderen Schumann-Städten) entstandene Komposition „Sie, die spricht“ erklang zum Eröffnungskonzert im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ und erhielt viel Beifall.
Gleich mehrere Konzerte waren, trotz sommerlicher Temperaturen, bis auf den letzten Platz ausverkauft. Neben dem Eröffnungskonzert war das Konzert „Clara in Concert“ mit der diesjährigen Robert-Schumann-Preisträgerin Ragna Schirmer und Peter Bruns sowie die Ballettaufführungen „Clara tanzt“ in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum und die Abschlusskonzerte der Meisterkurse besonders gut besucht. Aber auch das Oldenburger Puppentheater „Laboratorium“, die Pianistinnen Konstanze Eickhorst und Mara Dobrescu oder die Kammersängerinnen Heike Wittlieb und Romelia Lichtenstein begeisterten die Zuhörer.
Als Besuchermagnet erwies sich erneut das Romantische Lichterfest am vergangenen Freitag. Tausende Besucher strömten in den Schwanenteichpark und lauschten den Klängen der überwiegend aus Zwickau und der Region stammenden Ensembles. Der Abend für die ganze Familie bot ein abwechslungsreiches Programm für die kleinen und großen Besucher. Die Jüngeren freuten sich besonders über das Bastelangebot, bei dem liebevoll dekorierte Lichterflöße entstanden, von denen am Ende knapp 1.000 den Schwanenteich in ein beeindruckendes Lichtermeer tauchten. Ein musikalisches Highlight war der Auftritt der Pianistin Natalia Posnova mit ihrem Trio Trinity of Queen. Mit Tom Götze, einem der besten Bassisten Deutschlands, sowie dem Grammy-nominierten Drummer Tim Hahn begeisterte das Trio das Publikum mit einem Mix aus Melodien Clara und Robert Schumanns bis hin zu den legendären Liedern von Freddy Mercury und Queen. 
„CLARA 200“ war somit Höhepunkt eines ganzjährigen Veranstaltungsangebotes, mit dem die Robert-Schumann-Stadt Zwickau den 200. Geburtstag der genialen Gattin des romantischen Komponisten feiert und zugleich ihr Leben und Werk in den Fokus stellte. Clara Schumann, geb. Wieck, war nicht nur Ehefrau von Robert Schumann und Mutter von acht Kindern, sondern eine einzigartig erfolgreiche Pianistin und Komponistin, die zudem als Klavierpädagogin, Konzertveranstalterin und Herausgeberin arbeitete.
2020 findet rund um den Geburtstag des romantischen Komponisten der Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang statt. Der traditionsreiche musikalische Wettstreit findet seit 1956 und im kommenden Jahr zum 18. Mal statt. Bei der letzten Auflage nahmen über 200 junge Künstler aus mehr als 30 Ländern teil. Weitere Informationen zu dem Wettbewerb, der vom 4. bis 14. Juni 2020 stattfindet, sowie die Anmeldung in den Kategorien Klavier und Gesang (samt Sonderpreis Liedbegleitung) sind unter www.schumann-zwickau.de zu finden.

Quelle und Fotos: Stadt Zwickau

Donnerstag, 13. Juni 2019

Werdauer Museum lädt zur Porzellanbestimmung ein


Werdau.- Das Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau lädt am Sonntag, den 16. Juni von 14.00 bis 16.00 Uhr zu einer Porzellanbestimmung ein. Privatpersonen, die zu Hause Porzellanfiguren oder Geschirre besitzen und erfahren möchten, wo sie hergestellt wurden, wie alt sie sind oder welchen Wert sie haben, können diese einfach zur Begutachtung mitbringen. Das Team des Museums freut sich auf viele Interessenten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Ratsschulbibliothek Zwickau erwirbt kostbares Stammbuch von Adligem

Zwickau.- Die noch heute gepflegte Tradition, sich der gegenseitigen Freundschaft zu versichern und dieser Verbindung in Form von Sinnsprüchen, Literaturzitaten oder Zeichnungen schriftlich Ausdruck zu verleihen, hat ihren Ursprung an den protestantischen Universitäten des 16. Jahrhunderts. Stammbücher, später auch als Poesie- oder Freundschaftsalben bezeichnet, von Studenten und Professoren des 16. bis 18. Jahrhunderts sind daher wichtige Zeugnisse der europäischen Gelehrtenkultur und eine zentrale Quelle für die Erforschung von Personennetzwerken in der Frühen Neuzeit. Zugleich sind sie für internationale Kunstsammler begehrte Objekte, wenn sie Einträge von prominenten Zeitgenossen enthalten oder mit Miniaturmalereien und Ziereinbänden künstlerisch aufwändig ausgestattet wurden.
Das künstlerisch wertvolle Stammbuch eines adligen Studenten aus der Zwickauer Region vom Beginn des 17. Jahrhunderts konnte die Ratsschulbibliothek Zwickau im Mai 2019 im internationalen Antiquaratshandel erwerben. Sein erster Besitzer, Loth von Weißenbach, entstammte dem sächsisch-thüringischen Adelsgeschlecht von Weißenbach/Weißbach, das seinen Sitz seit der Mitte des 15. Jahrhunderts auf Burg Schönfels bei Zwickau hatte. Loth wurde als Sohn Hans Wilhelm von Weißenbachs um 1580 in Neuschönfels geboren. Er besuchte zunächst die Zwickauer Lateinschule und studierte ab 1600 in Jena. 1602 setzte er seine Studien in Wittenberg fort, von 1606 bis 1611 hielt er sich – ebenfalls zu Studienzwecken – in Straßburg auf. Als Assessor (Jurist) vertrat er ab 1613 den obersächsischen Reichskreis am Reichskammergericht in Speyer.
Das von Loth von Weißenbach um 1600 angelegte Stammbuch im Format 10,5 x 13,5 cm enthält auf ca. 250 Seiten rund 180 Einträge von Kommilitonen und Professoren aus seiner Studentenzeit. Über 80 der in Deutsch, Lateinisch und Französisch verfassten Einträge sind mit kolorierten Wappenzeichnungen oder filigraner Miniaturmalerei versehen. Die Miniaturen der Straßburger Einträge dürften aufgrund ihrer Güte von Mitgliedern der bekannten Wappenmalerfamilie Brentel geschaffen worden sein.
Größtenteils handelt es sich bei den Eintragenden um Vertreter angesehener Adelsfamilien aus dem gesamten deutschen Sprachraum sowie aus Böhmen, Dänemark und Polen, darunter später regierende Herzöge von Mecklenburg und Grafen von Stolberg-Wernigerode. Ebenso begegnen einem bekannte Geschlechternamen aus der Geschichte Sachsens, Thüringens und Brandenburgs, wie Bismarck, Bülow, Hoym, Knobelsdorff, Podewils, Schönburg, Watzdorf, Werthern. Noch konnten nicht alle Verfasser der Einträge zweifelsfrei identifiziert werden - eine Aufgabe, der sich Mitarbeiter der Ratsschulbibliothek in nächster Zeit widmen werden.
Der Ankauf erfolgte mit Unterstützung der Sparkasse Zwickau sowie des Fördervereins der Bibliothek „Freunde der Ratsschulbibliothek Zwickau e. V.“.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau


Brunnenfest: Bad Elster feiert den Elsterquell

Bad Elster.- Von Freitag, den 28. bis Sonntag, den 30. Juni findet zum Abschluss der farbenreichen Rhododendronblüte zum 109. Mal das beliebte Brunnenfest Bad Elster als Kultur- und Volksfest in Sachsens traditionsreichstem Staatsbad statt. Dieses über die Region hinaus bekannte Volksfest im prächtigen Ambiente Königlicher Anlagen lässt dabei dieses Sommerwochenende zu einer besonderen Attraktion im Vogtland werden. Eröffnet wird das traditionsreiche Fest bereits am Freitag mit der meisterhaften Verdi-Oper „Nabucco“ in großer Ausstattung im NaturTheater Bad Elster.
Im Jahr 2019 haben sich die Veranstalter des Festes dazu entschieden, am Samstag und Sonntag ein neues, eintrittsfreies Festkonzept umzusetzen, um das traditionsreiche Stadtfest zukunftsfähig im ganzjährigen, breitgefächerten Eventplan der Kultur- und Festspielstadt zu platzieren. Mit dem beliebten 17. Naturmarkt regionaler Direktvermarkter in der Badstraße (Samstag), der großen Brunnenfest-Party mit NOBODY am Samstagabend und den bunten, abwechslungsreichen Programmpunkten auf dem Badeplatz wird Bad Elster dabei wieder zu einem Ausflugsziel für die ganze Familie! Zusätzlich steht in diesem Jahr auch das 350-jährige Jubiläum des »Elsterquells« als dem Gesundbrunnen des Moor- und Mineralheilbades im besonderen Fokus: So gibt es ein Quellenquiz mit einer historischen Fotoecke im Brunnentempel der Marienquelle, Brunnenmädchen flanieren in historischen Kostümen durch die Königlichen Anlagen und Familienangebote wie ein Streichelzoo, Aquazorbing oder eine Mal- und Bastelstraße locken auf das zentral gelegene Festgelände. Durch die Neuauflage eines historischen Traktoren-Korsos mit Landmaschinen aus dem Vogtland, Sachsen, Bayern & Böhmen gibt es am Sonntag zudem eine weitere, publikumsnahe Festattraktion. Insgesamt gibt es an diesem Wochenende aber auch wieder jede Menge bunte Unterhaltung: Dazu zählt Folklore, Tanzeinlagen und Konzerte so zum Beispiel mit schräger Brassmusik der Tam Tam Combony, Jazzstandards der Graslitzer Bigband oder Unterhaltung mit Vogtlandstar Silke Fischer.
Beendet wird das umfangreiche Festprogramm am Sonntag mit der Operettenaufführung „Im weißen Rössl“ im König Albert Theater. Damit wird dieses über die Region hinaus bekannte Volksfest im prächtigen Ambiente der Bäderarchitektur Bad Elsters wieder zum Top-Ausflugsziel im Vogtland!

Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.badelster.de

Freitag, 7. Juni 2019

Gartenbahntreffen zum Start der Museumsgartenbahnsaison

Werdau.- Die Signale stehen auf Grün. Am kommenden Wochenende macht der ICE wieder Station in Werdau, leider nicht auf den Gleisen der Bundesbahn, dafür aber im Gartenbahngelände des Stadt- und Dampfmaschinenmuseums.
Es ist wieder soweit: der Verein „Museumsgartenbahn Werdau e.V.“ veranstaltet am 8. und 9. Juni 2019 sein traditionelles Gartenbahntreffen. Modellbauer aus Sachsen, Thüringen und Brandenburg bringen wieder ihre Modelle nach Werdau, um sie auf der außergewöhnlichen Anlage zu präsentieren. Mit den Modellen im Maßstab von 1:20, die nur im Eigenbau hergestellt werden können, unterscheidet sich das Werdauer Gartenbahngelände von anderen Anlagen. Auf ebenfalls verlegten Gleisen der Spurweite 1:32 (LGB) können auch Besucher an diesem Wochenende ihre mitgebrachten Bahnen fahren lassen. Das neu gebaute Modell der Burg Schönfels wird erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Auf dem Museumshof können Kinder verschiedene alte Spiele aus der Zeit der Großeltern ausprobieren. Ob das Riesenmikado, der „Nussknacker“ oder das Wikinger-Schach - alles verspricht jede Menge Spaß. Modellbahnhändler runden das Angebot ab. Für das leibliche Wohl sorgt in bekannter Weise Birkners Grill- und Löschzug.
Außerdem erwartet Sie im Museum die Sommerausstellungen „Zerbrechliche Reiseträume – Landschaftsbilder auf Porzellantassen und -tellern“ sowie „Bilder, Taschen und Modeaccessoires aus Glasperlen“.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Freitag, 31. Mai 2019

„Clara 200“: Interview mit Clara Schumann in Zwickau

Zwickau.- Zum diesjährigen Schumann-Fest, das anlässlich ihres 200. Geburtstags unter dem Motto „Clara 200“ steht, trifft sich Clara Schumann, geb. Wieck (Alias Christine Adler) mit dem Direktor des Robert-Schumann-Hauses, Thomas Synowczik, zu einem Interview auf dem Marktplatz:
„Ich habe Robert geliebt, abgöttisch geliebt. Als er in unser Leipziger Zuhause kam, war ich noch ein Kind. Begeistert lauschte ich mit meinen Brüdern seinen phantasievollen Geschichten. Musik und Klavierspiel verbanden ihn und mich von Anfang an“, schwärmt Clara rückblickend von ihrem geliebten Ehemann.
Diese Zuneigung beruhte von Anfang an auf Gegenseitigkeit:
Robert staunte: „Was ist Clara für ein Wesen!...Kaum drei Schuh hoch, liegt ihr Herz schon in einer Entwicklung, vor der mir bangt. Launen und Laune, Lachen und Weinen. Tod und Leben, meist in scharfen Gegensätzen, wechseln in diesem Mädchen blitzschnell…“ (Robert Schumann, Tagebuch, 4.7.1831)
Diese und noch viele weitere Geschichten aus dem Leben von Clara Schumann erfahren Sie am 8. Juni um 17 Uhr unter dem Robert-Schumann-Denkmal auf dem Hauptmarkt in Zwickau.
Über das Leben von Clara Schumann ist auch eine Hörspiel-CD unter dem Titel „Clara in Nöten“ erschienen, die hier erhältlich ist: Hörspiel-CD

Dienstag, 28. Mai 2019

Museen und Tourist-Information Greiz an Himmelfahrt geöffnet

Greiz.- Am 30. Mai 2019 (Christi Himmelfahrt) haben das Sommerpalais im Fürstlich Greizer Park, das Museum Oberes und das Museum Unteres Schloss sowie die Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss jeweils von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.
Im Museum Oberes Schloss sind die Dauerausstellung „Vom Land der Vögte zum Fürstentum Reuß älterer Linie“ und die Sonderausstellung „Landschaften – Stationen eines Lebens – zum 110. Geburtstag des Malers & Grafikers Herbert Reiher“ und im Museum Unteres Schloss die Sonderausstellungen „Ruf der Berge…. – 150 Jahre Alpenverein und die Greizer Hütte“ & „Eisige Höhen – Konrad Henker: Radierungen“ zu sehen. Das Sommerpalais im Fürstlich Greizer Park zeigt die große Ausstellung „250 Jahre Sommerpalais“.
Tipp für die Besichtigung der drei Museen: die MuseumsCard Greiz. Sie ist 2 Tage ab der erstmaligen Nutzung gültig und erhältlich im Museum Oberes Schloss, im Sommerpalais und in der Tourist-Information Greiz.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Freitag, 24. Mai 2019

Robin Schuchardt (FDP) will in drei Jahren E-Wahlen in Zwickau

Hallo, mein Name ist Robin Schuchardt. Ich bin Ihr FDP-Kandidat für Zwickau. Wie allgemein bekannt ist, wird am kommenden Sonntag gewählt.  An dieser Stelle möchte ich noch einmal erläutern, was ich in Zwickau bewirken und verbessern will.

Freies W-Lan und flächendeckend schnelles Internet
In vielen Städten ist es mittlerweile gang und gäbe, dass es im Zentrum freien Zugang zu W-Lan gibt. Dies steigert nicht nur die Attraktivität der Innenstadt für Händler und Besucher, sondern ist ein Zeichen in Richtung Zukunft. Der Ausbau von schnellem Internet in allen Teilen der Stadt ist zudem erforderlich, um einen guten IT- und Medienstandort in Westsachsen zu gründen. Unser Ziel als Stadt sollte es sein, im Jahre 2022 erstmals E-Wahlen (Stimmabgabe über das Internet) durchzuführen.
Beleuchtung von Parks und Plätzen
Viele Wege, Parks und Plätze sind in unserer Stadt nur unzureichend beleuchtet. Beispiele sind Teile des Schwanenteichs oder auch der Mulderadweg. Dies befördert nicht nur die Angst der Menschen vor nächtlichen Überfällen, sondern ist auch eine reale Unfallgefahr. Deshalb schlage ich vor, wir bringen Licht ins Dunkel und sorgen für mehr Beleuchtung auf Wegen, Plätzen und in Parks.
Zuganbindung
Vor rund 20 Jahren war der Zwickauer Hauptbahnhof ein guter Startpunkt, um in viele Teile der Republik zu gelangen. Allein die  Verbindung Zwickau – Göttingen hatte damals viele Vorteile gebracht. Jetzt müssen Zwickauer  erst nach Glauchau oder Gößnitz fahren, um dort umzusteigen. Dies möchte ich ändern und den Hauptbahnhof wieder zu einem Start-Bahnhof machen. Die Strecke Zwickau – Gera wäre ein guter Anfang.

Robin Schuchardt / FDP-Kandidat auf Listenplatz 16

Mittwoch, 22. Mai 2019

Klein aber oho: Kids sind kleinen Dingen auf der Spur

Werdau.- Kennen sie das: ein kleiner Moment, der zur Ewigkeit wird, ein winziges Steinchen zwischen den Fußzehen, viele kleine Pixel, die ein Foto ergeben oder ein Samenkörnchen, aus dem eine Pflanze wächst? Kleines kann so Unterschiedliches bewirken, Schönes und weniger Schönes. Diesem „kleinen“ und doch so großen Thema widmen sich (nicht nur) am Dienstag, 28. Mai 2019 alle Kinder in Kitas, Horten und Grundschulen, denn dann ist wieder bundesweiter „Tag der kleinen Forscher“. Unter dem Motto „Klein, aber oho!“ gehen sie auf Entdeckungsreise und erkunden, was Kleines alles bewirken kann.
Auch die kommunalen Kitas und Horte Zwickaus verwandeln sich in diesem Jahr wieder in kleine Forscherlabore. Die Kids werden Kompost und Erde sieben, Knallerbsen unter die Lupe nehmen, unterschiedliches Platzempfinden beleuchten, auf Zeitungen tanzen, einen Regenwald im Glas herstellen und sich mit vielen kleinen Schnipseln, die zu buntem Konfetti werden, selbst eine große Freude bereiten. Etwas spannend-kniffliger wird es für sie, Zeiträume zu erkunden. Aber auch dabei hilft entsprechendes Aktionsmaterial der Stiftung, wie z. B. kleine Sanduhr-Experimente. Das Verständnis für Zeit ist eine Grundlage des Zusammenlebens und wichtig, um sich über die Vergangenheit und Zukunft Gedanken machen und sich später für zukünftige Generationen engagieren zu können. Außerdem wird’s hier und da noch ein - wenn auch etwas verspätetes - großes Frühlingserwachen geben, wenn aus kleinen Samen große Blumen wachsen. Weniger schön sind kleine Krankheitserreger. Kein unwichtiges Thema, deshalb wird auch die Alltagshygiene in den Fokus der Kids rücken.
Im Kita-Alltag begegnen die Mädchen und Jungen vielem, das groß oder klein wirkt: Neben einem ausgewachsenen Baum fühlen sich die Steppkes winzig klein. Treffen sie aber auf eine Ameise, dürften sie sich wie ein Riese fühlen. Um sagen zu können, ob etwas groß oder klein ist, ist immer ein Vergleich nötig: Was erscheint uns warum klein, was groß? Auch sollte das Kleine nie unterschätzt werden, denn oft liegt darin vieles verborgen, was nicht auf Anhieb erkennbar ist. Unabhängig von seiner Größe kann ein Lebewesen oder ein Ding der Auslöser für Erstaunen sein und Großes bewirken. Diese Fragen bieten gute Anlässe zum Forschen.
Aufmerksames beobachten, Fragen stellen, sich ausprobieren und nach Lösungen suchen – all das schult die Denkfähigkeit jedes einzelnen Kindes. Der "Tag der kleine Forscher" möchte  Begeisterung für das Forschen wecken, kindgerecht Zusammenhänge vermitteln, stark für die Zukunft machen und zum nachhaltigem Handeln befähigen. Zahlreiche Initiativen und Entscheiderinnen und Entscheider aus der Politik unterstützen den Aktionstag.
Der "Tag der kleinen Forscher" ist eine Aktion der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" und findet seit 2009 statt. Jedes Jahr widmet er sich einem neuen Thema und zeigt, dass Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik lebendig, spannend und allgegenwärtig sind. „Die Wertschätzung der kleinen Dinge und ein bewusster Umgang mit ihnen sind eine wichtige Voraussetzung für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit unserer Welt. Das diesjährige Motto inspiriert dazu, gemeinsam mit Kindern die Perspektive zu wechseln und die Bedeutung, den Wert und auch die Wirkung des scheinbar Kleinen zu erkennen“, sagt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Samstag, 18. Mai 2019

Amtsgericht Zwickau: Staatsanwaltschaft mauert und Justizminister kneift

Werdau/Zwickau/Dresden.- Die Vorwürfe gegen die beteiligten Richter, Staats- und Rechtsanwälte im Fall der nachgewiesenen Urkundenfälschung am Amtsgericht Zwickau (WSZ berichtete) werden immer lauter. Jetzt wurde bekannt, dass sowohl die Direktorin Eva-Maria Ast, wie auch Gerichtspräsident Eberhard Kirst seit Jahren Kenntnis von dem Vorfall hatten, jedoch nichts dagegen unternahmen. Kritiker nennen das „Strafvereitelung im Amt“ und fordern sofortige Konsequenzen. Ob es diese in absehbarer Zeit geben wird, bleibt indes fragwürdig. Zwar hat sich zwischenzeitlich Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow mit dem Fall befasst, konnte oder wollte jedoch bisher ebenfalls keine Aufklärung herbei führen.
Die von diesem Justizskandal betroffene Werdauerin kämpft seit Jahren um ihr Recht. Sie verlor ihr gesamtes Vermögen sowie ihr Haus an skrupellose Rechtsanwälte. Und das, wie sie sagt, auch mit Unterstützung von Zwickauer Richtern und Staatsanwälten. Trotz mehrfach nachgewiesener und durch Juristen bestätigter Straftaten innerhalb des Zwickauer Amstgerichts denkt kein Staatsanwalt daran, diesen Fall weiter zu verfolgen. Justizminister Gemkow erteilt, trotz eines vor der Presse abgegebenen Versprechens, keine Anweisung zu weiteren Ermittlungen, obwohl er dazu befugt ist. „Die Angst, selbst ins Kreuzfeuer der Kritik zu geraten, ist wohl zu groß“, vermutet die Betroffene.
Wie brisant die Sache inzwischen geworden ist, zeigen die Reaktionen auf unsere bisher veröffentlichten Artikel. So zum Beispiel die des Dipl. med. Wilfried Meißner (Foto). Er ist Facharzt für Anatomie, Psychiatrie, Psychotherapie a.D. und verfolgt diesen Fall mit großem Interesse. Meißner stellt regelmäßig Anfragen an Behörden und deren Funktionäre, um offensichtlichen Ungereimtheiten sowie Fehlentscheidungen auf den Grund zu gehen. Ihm fällt auf, dass sich in den Verwaltungsstrukturen der Zwickauer Gerichte immer mehr scientologische Merkmale wieder finden: „Die Arbeitsweise mancher Richter ist für mich befremdlich. Wenn ich sehe, mit welchen Argumenten hier teilweise versucht wird, geltendes Recht zu umgehen, stellt sich mir die Frage, inwiefern hier noch von richterlicher Unabhängigkeit gesprochen werden kann und nicht von Schulterschluß-Geist.“
In seinen  Funktionen  im Netzwerk „Deutsches Institut für Totalitarismusabwehr“ hat der Vorsitzende des Vereins „Anti-Korruption . Reformation 2014  e.V.“ schon vieles erlebt. Seine Erfahrungen  reichen zurück bis ans Ende der DDR-Diktatur. Gern würde er Einzelberichte zu einem Buch zusammen fassen, wenn er nicht täglich mit neuen systembedingten Problemen konfrontiert würde, die seine Zeit beanspruchen, wie er sagt. Im aktuellen Fall sieht Meißner die zugrunde liegenden Versäumnisse zunächst beim ersten Rechtsanwalt der Betroffenen. „Dieser sogenannte `Doktor´ Schübel hat zum Beispiel die Beschwerdefrist versemmelt und wird nun von Staatsjuristen geschützt, die zum Teil zu Unrecht `altes Recht´ anwendeten, trotz Fristversäumnis weiterverhandeln ließen und sich nun pflichtwidrig weigern, unrichtige Daten zu korrigieren, die Folgen einer der Vertuschung dienenden  Urkundverfälschung (Verstecken eines Rechtskraftvermerkes) zu korrigeren und somit die Voraussetzungen für die Anerkennung eines Staatshaftungsfalles zu schaffen“, so Meißner. Wobei er gleich zum nächsten Kritikpunkt kommt: „Laut einer Aussage von Jörn Wunderlich, selbst ehemaliger Richter und Bundestagsabgeordneter der LINKEN, sind Richter der fortbildungsresistenteste Berufsstand überhaupt.“

Karikatur aus dem Jahre 2009: Kunst und Justiz

Mittwoch, 8. Mai 2019

Mausoleum in Waldhaus bei Greiz für Besichtigung geöffnet

Greiz.- Am Samstag, 11. Mai 2019 (50 Jahre Tiergehege der Stadt Greiz), und am Sonntag, 12.05.2019, wird das Mausoleum in Waldhaus in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr erstmalig in diesem Jahr, für Besichtigungen geöffnet sein.
Für den letzten regierenden Fürsten Heinrich XXII. Reuss Aelterer Linie war Waldhaus ein beliebter Ort. Aus diesem Grund ließ er sich im Jahr 1883 seine Ruhestätte, das Mausoleum, errichten.
Vor über 15 Jahren wurde die Begräbnisstelle der letzten Greizer Reußen ä.L. durch die Stadt Greiz renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Mausoleums, zu Heinrich XXII. und seiner Familie ist im Inneren der Kapelle zu besichtigen.
Der Eintritt in das Mausoleum ist frei, Spenden zum Erhalt des Mausoleums sind willkommen.
Weitere Termine der Öffnung 2019:
25.05., 09.06., 14.07., 11.08., 08.09. (Tag des offenen Denkmals) und 13.10.2018.
Möchten Sie gern mit Ihren Gästen das Mausoleum außerhalb der Öffnungstermine besuchen? Gern nehmen wir Ihre Anfrage/Buchung entgegen.
Tourist-Information Greiz
Burgplatz 12 / Unteres Schloss
07973 Greiz
Telefon: (03661) 689815
E-Mail: tourismus@greiz.de

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Greiz

Donnerstag, 2. Mai 2019

Musikalische „Wanderjahre“ im Werdauer Rathaus

Werdau.- Am Mittwoch, 15.05.2019, wird die internationale Pianistin Gerlint Böttcher für ihr Programm „Wanderjahre“ im Werdauer Rathaus gastieren. Es werden Stücke von den Komponisten F. Liszt aus „Années de Pèlerinage – Wanderjahre“ und von F. Chopin gespielt. Außerdem können die Zuhörer Werke des Künstlers Günther F. Kasseckert wie „Nebelgestalten“, „Feuertanz“ und „Ring der Dunkelheit“ lauschen.
Gerlint Böttcher ist auf vielen Konzertbühnen Europas, Amerikas und des Nahen Ostens tätig. Sie folgte Einladungen u.a. der Berliner Symphoniker und des Philharmonischen Staatsorchesters Halle. In der Saison 2018/19 standen neben zahlreichen solistischen Auftritten auch eine Teilnahme am Hohenloher Kultursommer und gemeinsame Darbietungen mit dem Schauspieler Hans-Jürgen Schatz auf dem Programm. Sie ist Jurorin des internationalen „Mendelssohn Piano Competition 2018“ in China.
Neben ihrer regen Konzerttätigkeit lehrt die Pianistin an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und ist Mitinitiatorin und künstlerische Leiterin der Schlosskonzerte Königs Wusterhausen.
Beginn der Veranstaltung ist 19.30 Uhr. Karten gibt es zum Preis von 14,00 €, ermäßigt 7,00 €, an der Bürgerinformation oder an der Abendkasse im Rathaus.


Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 30. April 2019

Unterhaltungstipp: Chursächsische SommerNews aus Bad Elster

Linda Hesse live & lebensnah
Am Freitag, den 10. Mai öffnet Bad Elster um 19.30 Uhr den Vorhang für die erfolgreiche Schlager-Pop-Interpretin Linda Hesse. Mit ihrer ersten Single »Ich bin ja kein Mann« landete sie gleich einen Nummer 1-Hit. Es folgten Einladungen in die größten deutschen TV-Shows und ihr Auftritt als Sensations-Überraschungsgast in der Helene Fischer Weihnachtsshow – damit war sie im Schlagerhimmel angekommen! Direkt und ehrlich, mit ganz viel Herz performt sie ihre Songs: Schlager war noch nie so lebensnah! Wer die gebürtige Halberstädterin schon mal auf der Bühne live erlebt hat, weiß wie viele Gefühle in ihren Konzerten frei werden: Lachen, Träumen, Tanzen, Klatschen, Weinen, Mitsingen – alles ist ausdrücklich erwünscht. An diesem Abend werden Wünsche wahr.
Tickets unter Telefon (037437) 53 900 oder im Internet: www.koenig-albert-theater.de
Tänzerisches StrauSS-Potpourri zum Muttertag
Am Sonntag, den 12. Mai öffnet sich um 19.00 Uhr der Vorhang für die »Große Johann-Strauß-Gala« im König Albert Theater Bad Elster. Die Produktion mit dem Chursächsischen Hofballverein und dem Chursächsischen Salonorchester präsentiert dabei im prachtvollen Ambiente des König Albert Theaters wieder ein unterhaltsames musikalisch-tänzerisches Potpourri im Glanze der großen Melodien von Johann Strauß.
Auf dem Programm dieser musikalischen Reise im König Albert Theater stehen wieder zahlreiche Weltklassiker der Strauß-Dynastie: Neben dem berühmten Wiener »Donauwalzer« und einem Besuch »Im Krapfenwaldl« zeigen kontinentale Ausflüge mit dem »Egyptischen« und dem »Persischen Marsch«, der schwungvolle »Cachucha-Galopp«, eine lustige Fahrt im »Vergnügungszug« oder der weltberühmte »Radetzky Marsch« die große Vielfalt der Kompositionskunst in der Strauß-Familie.
Die dazu hinreißend inszenierten Choreographien des Chursächsischen Hofballvereins geben dieser Gala in Bad Elster dabei eine besonders reizende Note, welche beim spritzigen »Can Can« oder dem feurigen »Säbeltanz« ihren Höhepunkt erreicht. Abgerundet wird das bunte Programm durch unterhaltende Orchesterwerke des Chursächsischen Salonorchesters. Ein Konzert für alle Freunde der leichten Muse.
Tickets unter Telefon (037437) 53 900 oder im Internet: www.koenig-albert-theater.de