Mittwoch, 22. Mai 2019

Klein aber oho: Kids sind kleinen Dingen auf der Spur

Werdau.- Kennen sie das: ein kleiner Moment, der zur Ewigkeit wird, ein winziges Steinchen zwischen den Fußzehen, viele kleine Pixel, die ein Foto ergeben oder ein Samenkörnchen, aus dem eine Pflanze wächst? Kleines kann so Unterschiedliches bewirken, Schönes und weniger Schönes. Diesem „kleinen“ und doch so großen Thema widmen sich (nicht nur) am Dienstag, 28. Mai 2019 alle Kinder in Kitas, Horten und Grundschulen, denn dann ist wieder bundesweiter „Tag der kleinen Forscher“. Unter dem Motto „Klein, aber oho!“ gehen sie auf Entdeckungsreise und erkunden, was Kleines alles bewirken kann.
Auch die kommunalen Kitas und Horte Zwickaus verwandeln sich in diesem Jahr wieder in kleine Forscherlabore. Die Kids werden Kompost und Erde sieben, Knallerbsen unter die Lupe nehmen, unterschiedliches Platzempfinden beleuchten, auf Zeitungen tanzen, einen Regenwald im Glas herstellen und sich mit vielen kleinen Schnipseln, die zu buntem Konfetti werden, selbst eine große Freude bereiten. Etwas spannend-kniffliger wird es für sie, Zeiträume zu erkunden. Aber auch dabei hilft entsprechendes Aktionsmaterial der Stiftung, wie z. B. kleine Sanduhr-Experimente. Das Verständnis für Zeit ist eine Grundlage des Zusammenlebens und wichtig, um sich über die Vergangenheit und Zukunft Gedanken machen und sich später für zukünftige Generationen engagieren zu können. Außerdem wird’s hier und da noch ein - wenn auch etwas verspätetes - großes Frühlingserwachen geben, wenn aus kleinen Samen große Blumen wachsen. Weniger schön sind kleine Krankheitserreger. Kein unwichtiges Thema, deshalb wird auch die Alltagshygiene in den Fokus der Kids rücken.
Im Kita-Alltag begegnen die Mädchen und Jungen vielem, das groß oder klein wirkt: Neben einem ausgewachsenen Baum fühlen sich die Steppkes winzig klein. Treffen sie aber auf eine Ameise, dürften sie sich wie ein Riese fühlen. Um sagen zu können, ob etwas groß oder klein ist, ist immer ein Vergleich nötig: Was erscheint uns warum klein, was groß? Auch sollte das Kleine nie unterschätzt werden, denn oft liegt darin vieles verborgen, was nicht auf Anhieb erkennbar ist. Unabhängig von seiner Größe kann ein Lebewesen oder ein Ding der Auslöser für Erstaunen sein und Großes bewirken. Diese Fragen bieten gute Anlässe zum Forschen.
Aufmerksames beobachten, Fragen stellen, sich ausprobieren und nach Lösungen suchen – all das schult die Denkfähigkeit jedes einzelnen Kindes. Der "Tag der kleine Forscher" möchte  Begeisterung für das Forschen wecken, kindgerecht Zusammenhänge vermitteln, stark für die Zukunft machen und zum nachhaltigem Handeln befähigen. Zahlreiche Initiativen und Entscheiderinnen und Entscheider aus der Politik unterstützen den Aktionstag.
Der "Tag der kleinen Forscher" ist eine Aktion der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" und findet seit 2009 statt. Jedes Jahr widmet er sich einem neuen Thema und zeigt, dass Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik lebendig, spannend und allgegenwärtig sind. „Die Wertschätzung der kleinen Dinge und ein bewusster Umgang mit ihnen sind eine wichtige Voraussetzung für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit unserer Welt. Das diesjährige Motto inspiriert dazu, gemeinsam mit Kindern die Perspektive zu wechseln und die Bedeutung, den Wert und auch die Wirkung des scheinbar Kleinen zu erkennen“, sagt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Samstag, 18. Mai 2019

Amtsgericht Zwickau: Staatsanwaltschaft mauert und Justizminister kneift

Werdau/Zwickau/Dresden.- Die Vorwürfe gegen die beteiligten Richter, Staats- und Rechtsanwälte im Fall der nachgewiesenen Urkundenfälschung am Amtsgericht Zwickau (WSZ berichtete) werden immer lauter. Jetzt wurde bekannt, dass sowohl die Direktorin Eva-Maria Ast, wie auch Gerichtspräsident Eberhard Kirst seit Jahren Kenntnis von dem Vorfall hatten, jedoch nichts dagegen unternahmen. Kritiker nennen das „Strafvereitelung im Amt“ und fordern sofortige Konsequenzen. Ob es diese in absehbarer Zeit geben wird, bleibt indes fragwürdig. Zwar hat sich zwischenzeitlich Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow mit dem Fall befasst, konnte oder wollte jedoch bisher ebenfalls keine Aufklärung herbei führen.
Die von diesem Justizskandal betroffene Werdauerin kämpft seit Jahren um ihr Recht. Sie verlor ihr gesamtes Vermögen sowie ihr Haus an skrupellose Rechtsanwälte. Und das, wie sie sagt, auch mit Unterstützung von Zwickauer Richtern und Staatsanwälten. Trotz mehrfach nachgewiesener und durch Juristen bestätigter Straftaten innerhalb des Zwickauer Amstgerichts denkt kein Staatsanwalt daran, diesen Fall weiter zu verfolgen. Justizminister Gemkow erteilt, trotz eines vor der Presse abgegebenen Versprechens, keine Anweisung zu weiteren Ermittlungen, obwohl er dazu befugt ist. „Die Angst, selbst ins Kreuzfeuer der Kritik zu geraten, ist wohl zu groß“, vermutet die Betroffene.
Wie brisant die Sache inzwischen geworden ist, zeigen die Reaktionen auf unsere bisher veröffentlichten Artikel. So zum Beispiel die des Dipl. med. Wilfried Meißner (Foto). Er ist Facharzt für Anatomie, Psychiatrie, Psychotherapie a.D. und verfolgt diesen Fall mit großem Interesse. Meißner stellt regelmäßig Anfragen an Behörden und deren Funktionäre, um offensichtlichen Ungereimtheiten sowie Fehlentscheidungen auf den Grund zu gehen. Ihm fällt auf, dass sich in den Verwaltungsstrukturen der Zwickauer Gerichte immer mehr scientologische Merkmale wieder finden: „Die Arbeitsweise mancher Richter ist für mich befremdlich. Wenn ich sehe, mit welchen Argumenten hier teilweise versucht wird, geltendes Recht zu umgehen, stellt sich mir die Frage, inwiefern hier noch von richterlicher Unabhängigkeit gesprochen werden kann und nicht von Schulterschluß-Geist.“
In seinen  Funktionen  im Netzwerk „Deutsches Institut für Totalitarismusabwehr“ hat der Vorsitzende des Vereins „Anti-Korruption . Reformation 2014  e.V.“ schon vieles erlebt. Seine Erfahrungen  reichen zurück bis ans Ende der DDR-Diktatur. Gern würde er Einzelberichte zu einem Buch zusammen fassen, wenn er nicht täglich mit neuen systembedingten Problemen konfrontiert würde, die seine Zeit beanspruchen, wie er sagt. Im aktuellen Fall sieht Meißner die zugrunde liegenden Versäumnisse zunächst beim ersten Rechtsanwalt der Betroffenen. „Dieser sogenannte `Doktor´ Schübel hat zum Beispiel die Beschwerdefrist versemmelt und wird nun von Staatsjuristen geschützt, die zum Teil zu Unrecht `altes Recht´ anwendeten, trotz Fristversäumnis weiterverhandeln ließen und sich nun pflichtwidrig weigern, unrichtige Daten zu korrigieren, die Folgen einer der Vertuschung dienenden  Urkundverfälschung (Verstecken eines Rechtskraftvermerkes) zu korrigeren und somit die Voraussetzungen für die Anerkennung eines Staatshaftungsfalles zu schaffen“, so Meißner. Wobei er gleich zum nächsten Kritikpunkt kommt: „Laut einer Aussage von Jörn Wunderlich, selbst ehemaliger Richter und Bundestagsabgeordneter der LINKEN, sind Richter der fortbildungsresistenteste Berufsstand überhaupt.“

Karikatur aus dem Jahre 2009: Kunst und Justiz

Mittwoch, 8. Mai 2019

Mausoleum in Waldhaus bei Greiz für Besichtigung geöffnet

Greiz.- Am Samstag, 11. Mai 2019 (50 Jahre Tiergehege der Stadt Greiz), und am Sonntag, 12.05.2019, wird das Mausoleum in Waldhaus in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr erstmalig in diesem Jahr, für Besichtigungen geöffnet sein.
Für den letzten regierenden Fürsten Heinrich XXII. Reuss Aelterer Linie war Waldhaus ein beliebter Ort. Aus diesem Grund ließ er sich im Jahr 1883 seine Ruhestätte, das Mausoleum, errichten.
Vor über 15 Jahren wurde die Begräbnisstelle der letzten Greizer Reußen ä.L. durch die Stadt Greiz renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Mausoleums, zu Heinrich XXII. und seiner Familie ist im Inneren der Kapelle zu besichtigen.
Der Eintritt in das Mausoleum ist frei, Spenden zum Erhalt des Mausoleums sind willkommen.
Weitere Termine der Öffnung 2019:
25.05., 09.06., 14.07., 11.08., 08.09. (Tag des offenen Denkmals) und 13.10.2018.
Möchten Sie gern mit Ihren Gästen das Mausoleum außerhalb der Öffnungstermine besuchen? Gern nehmen wir Ihre Anfrage/Buchung entgegen.
Tourist-Information Greiz
Burgplatz 12 / Unteres Schloss
07973 Greiz
Telefon: (03661) 689815
E-Mail: tourismus@greiz.de

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Greiz

Donnerstag, 2. Mai 2019

Musikalische „Wanderjahre“ im Werdauer Rathaus

Werdau.- Am Mittwoch, 15.05.2019, wird die internationale Pianistin Gerlint Böttcher für ihr Programm „Wanderjahre“ im Werdauer Rathaus gastieren. Es werden Stücke von den Komponisten F. Liszt aus „Années de Pèlerinage – Wanderjahre“ und von F. Chopin gespielt. Außerdem können die Zuhörer Werke des Künstlers Günther F. Kasseckert wie „Nebelgestalten“, „Feuertanz“ und „Ring der Dunkelheit“ lauschen.
Gerlint Böttcher ist auf vielen Konzertbühnen Europas, Amerikas und des Nahen Ostens tätig. Sie folgte Einladungen u.a. der Berliner Symphoniker und des Philharmonischen Staatsorchesters Halle. In der Saison 2018/19 standen neben zahlreichen solistischen Auftritten auch eine Teilnahme am Hohenloher Kultursommer und gemeinsame Darbietungen mit dem Schauspieler Hans-Jürgen Schatz auf dem Programm. Sie ist Jurorin des internationalen „Mendelssohn Piano Competition 2018“ in China.
Neben ihrer regen Konzerttätigkeit lehrt die Pianistin an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und ist Mitinitiatorin und künstlerische Leiterin der Schlosskonzerte Königs Wusterhausen.
Beginn der Veranstaltung ist 19.30 Uhr. Karten gibt es zum Preis von 14,00 €, ermäßigt 7,00 €, an der Bürgerinformation oder an der Abendkasse im Rathaus.


Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 30. April 2019

Unterhaltungstipp: Chursächsische SommerNews aus Bad Elster

Linda Hesse live & lebensnah
Am Freitag, den 10. Mai öffnet Bad Elster um 19.30 Uhr den Vorhang für die erfolgreiche Schlager-Pop-Interpretin Linda Hesse. Mit ihrer ersten Single »Ich bin ja kein Mann« landete sie gleich einen Nummer 1-Hit. Es folgten Einladungen in die größten deutschen TV-Shows und ihr Auftritt als Sensations-Überraschungsgast in der Helene Fischer Weihnachtsshow – damit war sie im Schlagerhimmel angekommen! Direkt und ehrlich, mit ganz viel Herz performt sie ihre Songs: Schlager war noch nie so lebensnah! Wer die gebürtige Halberstädterin schon mal auf der Bühne live erlebt hat, weiß wie viele Gefühle in ihren Konzerten frei werden: Lachen, Träumen, Tanzen, Klatschen, Weinen, Mitsingen – alles ist ausdrücklich erwünscht. An diesem Abend werden Wünsche wahr.
Tickets unter Telefon (037437) 53 900 oder im Internet: www.koenig-albert-theater.de
Tänzerisches StrauSS-Potpourri zum Muttertag
Am Sonntag, den 12. Mai öffnet sich um 19.00 Uhr der Vorhang für die »Große Johann-Strauß-Gala« im König Albert Theater Bad Elster. Die Produktion mit dem Chursächsischen Hofballverein und dem Chursächsischen Salonorchester präsentiert dabei im prachtvollen Ambiente des König Albert Theaters wieder ein unterhaltsames musikalisch-tänzerisches Potpourri im Glanze der großen Melodien von Johann Strauß.
Auf dem Programm dieser musikalischen Reise im König Albert Theater stehen wieder zahlreiche Weltklassiker der Strauß-Dynastie: Neben dem berühmten Wiener »Donauwalzer« und einem Besuch »Im Krapfenwaldl« zeigen kontinentale Ausflüge mit dem »Egyptischen« und dem »Persischen Marsch«, der schwungvolle »Cachucha-Galopp«, eine lustige Fahrt im »Vergnügungszug« oder der weltberühmte »Radetzky Marsch« die große Vielfalt der Kompositionskunst in der Strauß-Familie.
Die dazu hinreißend inszenierten Choreographien des Chursächsischen Hofballvereins geben dieser Gala in Bad Elster dabei eine besonders reizende Note, welche beim spritzigen »Can Can« oder dem feurigen »Säbeltanz« ihren Höhepunkt erreicht. Abgerundet wird das bunte Programm durch unterhaltende Orchesterwerke des Chursächsischen Salonorchesters. Ein Konzert für alle Freunde der leichten Muse.
Tickets unter Telefon (037437) 53 900 oder im Internet: www.koenig-albert-theater.de

Montag, 29. April 2019

Schlossführung für jedermann: Erkundungen im Wahrzeichen der Stadt

Greiz.- Das Obere Schloss ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer interessanten und wechselvollen Geschichte auf.
Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am Sonntag, 05.05.2019, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind u.a. Inhalt des Rundganges.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung. Internet: www.greiz.de
Termin: Sonntag, 05. Mai 2019
Preise: Erwachsene 4,00 Euro, Kinder 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Oberes Schloss, Torhaus, Schloss-Information
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer rund 1 ½  Stunden
Quelle und Foto: Touristinformation Greiz

Sonntag, 28. April 2019

Besser konzentrieren: Nachhilfeinstitut verschenkt Ratgeber

Zwickau.- Ungesunde Ernährung, zu viel Medienkonsum, zu wenig Bewegung und Schlaf: Dass Schüler häufig unkonzentriert sind, kann viele Ursachen haben. Warum das dennoch kein Grund zur Sorge sein muss, erklärt ein neuer Ratgeber des Nachhilfe-Instituts Studienkreis. Die Broschüre „Besser konzentrieren - Wissen, Tipps und Übungen für effizientes Arbeiten“ gibt es jetzt gratis im Studienkreis Zwickau, Wilkau-Haßlau und Kirchberg - solange der Vorrat reicht.
Darin erfahren interessierte Eltern, wie ein gut eingerichteter Arbeitsplatz aussieht, mit welchen täglichen Ritualen sich Aufmerksamkeit schärfen lässt und wie sie den Störenfried Smartphone in den Griff bekommen. Dazu gibt es ausgewählte Konzentrationsübungen für Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters. Hilfreich ist der Studienkreis Konzentrations-Check, den es in dem Ratgeber und online unter studienkreis.de gibt.
„Konzentrationsprobleme gehören zu den häufigsten Ursachen für Schwierigkeiten in der Schule“, erklärt Thomas Momotow vom Studienkreis. „Deshalb sind Konzentrationsübungen eine wichtige Ergänzung zur Nachhilfe.“ Der Studienkreis bietet Schülern der Klassen 1 bis 6 zudem in unregelmäßigen Abständen seinen Schnupperkurs „Konzentration“ an. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Am Donnerstag, 9. Mai, lädt der Studienkreis Eltern von 17 bis 19 Uhr zu einem Infoabend ein. Thema: „Wie lassen sich die Noten in der noch verbleidenden Zeit des Schuljahres verbessern?“
Kontakt:
Studienkreis Zwickau
Undine Hoffmann
Äußere Plauensche Str. 7
08056 Zwickau
Telefon: 03 75/29 49 00
Beratung: Mo., Do. 13:30-18:30 Uhr, Di. 13:00-18.30 Uhr, Mi. 13:00-18:00 Uhr, Fr. 12:30-17:00 Uhr
E-Mail: zwickau@studienkreis.de
Internet: https://www.studienkreis.de/nachhilfe-zwickau/

Samstag, 27. April 2019

Bau des neuen Spielplatzes „Schwanenstadt“ beginnt

Zwickau.- Nach einem erfolgreichen Festjahr zum 900. Geburtstag gibt’s nun das Geschenk: Zwickau widmet sich - insbesondere den Kindern - einen neuen Spielplatz.
Die Anregung, Projekte wie dieses zu realisieren, die über das Festjahr hinaus Bestand haben, kam von der Sparkasse Zwickau, der Volkswagen Sachsen GmbH und der Zwickauer Energieversorgung. Die Stadt griff diese Idee auf, initiierte und koordinierte neben vielen anderen Personen, Institutionen und Firmen verschiedene Spendenaktionen und -aufrufe, um ein schönes Projekt zu verwirklichen: Anstelle der in die Jahre gekommenen Spielanlage auf der Melzerwiese am Schwanenteich soll eine kleine „Schwanenstadt“ entstehen.
Aus der Vision wird nun Wirklichkeit. Dank der großen Spendenbereitschaft kann heute, Freitag, 26. April, der Bau der neuen Spielanlage mit einem ersten symbolischen Spatenstich starten. „Das ist echt Klasse! Ich hatte es mir gewünscht, aber nicht gedacht, dass so viel Geld zusammenkommt. Und es ist toll zu sehen, dass man GEMEINSAM so viel bewegen kann!“, freut sich Bernd Meyer, Bürgermeister für Finanzen und Ordnung, über die große Beteiligung der Zwickauerinnen und Zwickauer an dieser Gemeinschaftsaktion. Freude über den Baustart gab es auch unter den Mädchen und Jungen der „Gesunden Kita Gutwasserstraße“, die den offiziellen Termin mit einem Lied und eigenen Spielplatz-Entwürfen ausschmückten.Spielplatz „Schwanenstadt“Anfang Dezember 2018 erfolgten bereits die Abbrucharbeiten der alten Spielburg auf der Melzerwiese. Die wiederverwendbaren Spielgeräte wurden ausgebaut und die Holzaufbauten und Fundamente abgebrochen. Für den Fallschutzkies wurde ein Zwischenlager am Rand des Baufeldes errichtet. Dieses Material findet beim neuen Spielplatz Wiederverwendung.
In der kommenden Woche beginnen zunächst die Bauarbeiten zur Herstellung des Wasseranschlusses und die Vorbereitungen für die Fundamentierung der gesamten Spielanlage. Nach der Errichtung des ersten Spielturmes Mitte Mai werden nach und nach die Spielelemente der Stadtmauern und die weiteren Türme errichtet. Noch im Sommer dieses Jahres soll die „Schwanenstadt“ von den Kids erobert werden können.
Die Gestaltungsidee des neuen Spielplatzes beruht auf einer historischen Stadtanlage mit 4 (Wehr-)Spieltürmen, einem Marktplatz und bespielbaren Stadtmauern. Durch ein mit einem Holzsteg überspanntes Stadttor führt der Weg vom Park durch zwei Türme in die bespielbare Stadt. Mit Hilfe von Hängebrücke, Seilbalancierstrecke oder Seilröhre wird es auf verschiedenen Ebenen zahlreiche Möglichkeiten geben, die Stadtmauer zu erforschen und zu erklettern. Über zwei Rutschen gelangen die Kinder dann schnell wieder nach unten. Ein Wasserspielbereich, Spielskulpturen, ein gestrandetes Sand-Boot und vieles mehr laden zum weiteren Ausprobieren und Entdecken ein.
ZuständigkeitenDie Planungen werden federführend durch das Zwickauer Büro Architektur Concept Pfaffhausen + Staudte GbR erstellt. Unter Leitung des Architekturbüros erstellt die mit dem Spielanlagenbau beauftragte Firma KindRaum GmbH aus Leipzig eine detaillierte Werkplanung. Auf dieser Basis werden die Spieltürme und Anlagen in der Leipziger Werkstatt vorgefertigt.
Die vorbereitenden Landschaftsbauarbeiten liegen in den Händen der Fa. Tirschmann Garten- und Landschaftsbau Glauchau. Die Landschaftsbauer führen umfangreiche Bodenarbeiten aus, bereiten die Fundamente für die Spieltürme, Spielanlagen und Stützen vor, legen den Wasserspielbereich an und stellen die Fallschutzflächen her. Auch die Baustellensicherung, Wegebauarbeiten, Entwässerungen, Ausstattungen, Pflaster- und vegetationstechnische Arbeiten liegen in Zuständigkeit dieser Firma.
Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes und des Garten- und Friedhofsamtes unterstützen die Fachfirmen nach Bedarf, stehen den Planungen bei den vielen Ausführungsdetails beratend zur Seite und unterstützen die Koordination der verschiedenen Abläufe.
AbsperrungenDas Baugelände wird von der Humboldtstraße aus über eine Betriebseinfahrt in Höhe Amalienstraße und weiter über eine Baustraße auf der Melzerwiese angefahren. Dabei wird der Parkweg parallel zur Humboldtstraße gequert, der auch häufig durch Radfahrer genutzt wird. Es wird deshalb in diesem Bereich um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten
Das Baufeld wird während der Bauzeit komplett mit einem Bauzaun gesichert und darf nicht betreten werden. Die übrigen Parkwege an der Melzerwiese können weiterhin uneingeschränkt genutzt werden.
Mit dem Beginn der Bauarbeiten werden Kinder und Parkbesucher gebeten, die Baustellenabsperrungen unbedingt zu beachten und die Baustelle auf dem Parkwegenetz zu umgehen. Im Umfeld der Melzerwiese finden derzeit auch Baumaßnahmen der Wasserwerke Zwickau GmbH und der Zwickauer Energieversorgung GmbH statt. Weitere Einschränkungen wird es nach dem geplanten Baubeginn an der Radroute 5 Anfang Juni geben, die im Parkgelände parallel neben der Humboldtstraße verläuft.
KostenDie Kosten für die neue Spielanlage belaufen sich gemäß Vorhabenbeschluss auf insgesamt 434.000 EUR. Über das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt (SSP) wird die Baumaßnahme zu 2/3 gefördert. Der städtische Eigenanteil in Höhe von knapp 145.000 EUR kann aus Eigenmitteln und den vielen Spenden gedeckt werden. Bislang sind insgesamt Spenden in Höhe von rund 131.600 € in der Stadtverwaltung eingegangen.
Ergänzendes zur SpendenaktionGespendet haben ca. 300 bis 400 ortansässige Großfirmen und kleinere Unternehmen, Kaufleute und Handwerker sowie auswertige Firmen, Privatpersonen aus Zwickau, Umgebung und deutschlandweit sowie von Übersee, aber auch Vereine und eine Partei. Auch Spenden von 6 kommunalen Kitas füllen die Spendenbox. Kinder, Eltern und Erzieher-Teams unterstützten mit Aktionen wie Kuchenbasaren und halfen damit, der Umsetzung des Spielplatzprojektes ein Stück näher zu kommen. Seitens der Stadt ließen drei öffentliche Spendenboxen die Spielplatz-Kasse klingeln. Einheimische wie Gäste nutzten z. B. Rathausführungen, einen Besuch zum Automobiltag und das historisches Markttreiben, um ihren ganz persönlichen Beitrag zu leisten.
Einen kleinen Beitrag zur „Schwanenstadt“ leisten auch die in den Mauritius-Werkstätten. Diese fertigten Holztaler mit den 5 ZWICKAUER ORIGINALEN (Benzinsicherheitslampe, Trabi, Robert Schumann, Max Pechstein und Gert Fröbe). Seit November 2017 sind einige von diesen für je 2 Euro in der Tourist Information, dem Robert-Schumann-Haus, den Priesterhäusern und den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU im Verkauf. Diese Erlöse kommen komplett dem neuen Spielplatz zu Gute.
Auch dem ersten Zwickauer Schwanenteich-Spendenlauf folgten zahlreiche Starter. Weiterhin wurde auf einem großen Familientreffen der Sarferts und zwei Geburtstagsjubiläen (60zigste Geburtstage) kräftig gesammelt und gespendet.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Donnerstag, 25. April 2019

Der Vetter aus Dingsda kommt nach Bad Elster

Bad Elster.- Am Freitag, den 3. Mai öffnet sich um 19.30 Uhr wieder der Vorhang für die Erfolgsoperette »Der Vetter aus Dingsda« von Eduard Künneke im König Albert Theater Bad Elster. Es musizieren das Ensemble der Landesbühnen Sachsen und der Elbland Philharmonie Sachsen in einer Inszenierung von Manuel Schöbel unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Mit dieser Verwechslungskomödie von 1921 erlangte der Berliner Komponist Eduard Künneke internationale Bekanntheit. Höchstpersönlich dirigierte er sein Meisterwerk mit vielen Operettenschlagern bereits 1939 in Bad Elster. Für die reiche Erbin Julia haben ihre beiden Vormunde verschiedene Heiratskandidaten vorgesehen, damit das Geld in der Familie bleiben möge. Doch Julia hat ihre eigenen Pläne: Sie wartet auf ihren Traummann, den Vetter Roderich, dem sie einst Treue geschworen hat, als dieser sie vor vielen Jahren verließ – Richtung »Dingsda« in den indischen Kolonien. Spontan gibt sich August, von einem der Vormunde aus der Ferne herbeizitiert und sofort in Julia verliebt, als dieser Roderich aus. Nun ist bei Julia die Freude groß, doch nur solange, bis der echte Roderich aus Indien erscheint ... Natürlich werden zum guten Schluss wie üblich (fast) alle glücklich! Und glücklich macht hier vor allen die Musik, denn die Melodien dieser schwungvollen Operette sind weltbekannte Schlager und Ohrwürmer geworden: »Onkel und Tante, ja das sind Verwandte, die fallen einem Mädchen auf‘s Gemüt« – hört man Julias Freundin Hannchen schimpfen, der Valse Boston »Strahlender Mond, der am Himmelszelt thront« soll Julias Küsse nach Indien tragen, und August übt sich in Verstellungskünsten mit dem Lied »Ich bin nur ein armer Wandergesell‘« oder dem exotisch angehauchten Foxtrott »Sieben Jahre lebt‘ ich in Batavia«. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Foto: Jan Bräuer

Geführter Rundgang durch die Greizer Neustadt


Greiz.- Lassen Sie sich vom Charme der Greizer Neustadt verführen und von den prächtigen Bauwerken des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts verzaubern. Die Greizer Neustadt entstand als planmäßig angelegter Stadtteil zur Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Dabei entstanden u.a. die repräsentativen Gründerzeitvillen der Greizer Textilfabrikanten entlang der Carolinenstraße, das Post- und das Bahnhofsgebäude, das heutige „Ulf-Merbold-Gymnasium“ sowie das Justizgebäude am Neustadtring. Lernen Sie die Geschichte dieses Stadtteils kennen und erleben Sie die architektonischen Besonderheiten während des Rundganges. Abgerundet durch liebenswerte Geschichte über Bewohner, Kultur und Handel wird diese besondere Führung  unvergesslich.
Termine: Samstag, 27. April 2019
Preise: Erwachsene 4,- Euro, Kinder 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14.00 Uhr / Dauer rund 1 ½ Stunden

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Freitag, 19. April 2019

Erste Lesung zum Stück „Kids mit Clara in Nöten“

Zwickau.- Die Autorin des Stücks, Christine Adler, bereitet auf Initiative des Vereins „Ich sehe die Sonne e.V.“ mit den Schülerinnen und Schülern des Clara-Wieck-Gymnasiums in Planitz ein Theaterstück vor, das im September anlässlich des 200. Geburtstags von Clara Schumann mehrmals aufgeführt werden soll. Nach einer vorläufigen Rollenverteilung begann die erste Lesung. Nach dem Unterricht sagte die Autorin: „Ich war sehr angenehm überrascht, wie interessiert und diszipliniert die Kids mitgearbeitet haben. So kann es gerne weiter gehen.“
Die meisten Proben finden während des Unterrichts statt. Wenn es nach den Sommerferien dann in die „heiße Phase“ geht, werden auch einige Nachmittage für die Vorbereitungen auf die Aufführungen verwandt.

Foto: ZPA

Freitag, 5. April 2019

Sonderausstellung zu Max Pechstein: TANZ! Bühne, Parket, Manege

Zwickau.- Erstmals wendet sich ein Ausstellungsprojekt der Bedeutung des Tanzes im Werk von Max Pechstein zu. Tanz-, Varieté- und Zirkusdarstellungen, in denen Bewegung und Unterhaltungskultur verschmelzen, werden genauer in den Blick genommen und auf ihre stilistische und inhaltliche Funktion befragt. Die Sonderausstellung „TANZ! Max Pechstein: Bühne, Parkett, Manege“ mit zahlreichen deutschen und europäischen Leihgaben ist vom 6. April bis 14. Juli in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum zu sehen.
…so ein Körper gibt doch mehr Anregung, als eine Landschaft es zu tun vermag,…
Max Pechstein 1908
Der Tanz als Ausdruck eines neuen Lebens- und Körpergefühls elektrisiert Anfang des 20. Jahrhunderts Künstler wie Max Pechstein (1881–1955). Der Körper in Bewegung – ob auf der Bühne, dem Parkett oder der Manege – wurde für den Expressionisten zu einem wichtigen Thema. Der gebürtige Zwickauer Pechstein, Mitglied der 1905 in Dresden gegründeten Künstlergruppe Brücke, lässt sich 1908 in Berlin nieder, das sich schnell zu einer pulsierenden Metropole mit einem boomenden Vergnügungsbetrieb etabliert. Vor Ort hält er das Gesehene in spontanen Skizzen fest, die ihm häufig als Vorlagen für Druckgrafiken und Gemälde dienen. Seit 1906 finden sich bei Max Pechstein Darstellungen von Tänzern auf Papier, 1909 bannt er zum ersten Mal den Tanz auf Leinwand. Noch im Spätwerk, im Jahr 1951, malt er den von seiner Südseereise inspirierten Mondscheintanz in Öl.
Wie ein roter Faden zieht sich das Thema durch das Werk des Künstlers, der selbst gern tanzte.
Innerhalb der Ausstellung bildet das erste und letzte „Tanz“-Gemälde den Rahmen für über 80 Werke des Expressionisten. Neben Gemälden und Aquarellen sind es besonders die kleinformatigen, selten zu sehenden Zeichnungen, die zeigen, wie Pechstein das Gesehene vor Ort in frischer Unmittelbarkeit ausdrückte. Ebenso sind seine bekannten druckgrafischen Serien  wie „Tanz“ (1910), „Akrobaten“ (1912), „Russisches Ballett“ (1912) oder - erstmals vollständig  - „Karneval“ (1910) zu sehen, wie auch illustrierte Briefe und Postkarten. Ein besonderer Aspekt dieser Ausstellung ist, dass Pechsteins Kunst zusammen mit ausgewählten kulturhistorischen Dokumenten gezeigt wird, darunter Fotografien, Programmhefte, einzigartige Kostüme und historische Filmaufnahmen, die ein umfassendes Bild der Zeit- und Kulturgeschichte vermitteln, vor allem aber Pechsteins Faszination für den Tanz und den Körper.
TANZ! ist ein Eintauchen in eine energiegeladene Zeit, in der sich der Blick auf den Körper und dessen Wahrnehmung wandelt – die Lebens- und Schaffenszeit Max Pechsteins.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Rallye-Frühjahrstraining am kommenden Samstag in Schneppendorf

Zwickau-Schneppendorf.- Die Rallyeteams des MC Zwickau veranstalten am 06. April ein Frühjahrstraining. Die Test- und Einstellfahrten rund um die Kiesgrube in Schneppendorf sollen gleichzeitig die neue Rallyesaison einleiten. Beginn ist um 9:00 Uhr und von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr gibt es eine kleine Mittagspause. Das letzte Fahrzeug soll um 17:00 Uhr über die Strecke fahren.
Zum Rallyetraining auf der 2,5 km langen Testprüfung auf Asphalt stehen insgesamt 40 Startplätze zur Verfügung. Bereits jetzt haben sich viele Teams angemeldet. Darunter auch einige Top-Piloten aus der Region. So werden Ron Schumann (Limbach-Oberfrohna) und Nanett Center (Radebeul) mit ihrem Skoda Fabia R5 aus der Deutschen Rallye Meisterschaft am Training teilnehmen, um sich auf den nächsten Meisterschaftslauf zur AVD-Sachsen-Rallye (24.-25.05.2019) vorzubereiten.
Am Veranstaltungssamstag kann es rund um die Kiesgrube Schneppendorf zu Einschränkungen im Straßenverkehr kommen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.mc-zwickau.de.

Quelle und Foto: Motorsportclub Zwickau e.V.

Mittwoch, 3. April 2019

Sonderausstellung: Clara Schumann und ihre Kinder

Zwickau.- Die nächste Sonderausstellung des Robert-Schumann-Hauses ist Clara Schumann und ihren Kindern gewidmet. Gezeigt werden Briefe, Fotografien, Geschenke oder Kompositionen mit Widmung. Die Ausstellung ist vom 7. April bis 2. Juni zu sehen.
In den dreizehn Jahren, die sie an der Seite ihres Ehemanns Robert Schumann lebte, brachte Clara Schumann (1819–1896) acht Kinder zur Welt. Beim Tod ihres Mannes 1856 waren alle noch minderjährig, so dass sie allein die Verantwortung für Erziehung und Ausbildung trug. Die Ausstellung bietet Originalbriefe aus der Korrespondenz Clara Schumanns mit ihren Kindern, frühe fotografische Portraits – darunter das vermutlich von dem aus Zwickau gebürtigen Fotografen Constantin Schwendler stammende Doppelportrait von Clara und Marie Schumann – Geschenke, Gedichte und Kompositionen mit Widmungen. Besonderes Interesse verdient die den Kindern Robert und Clara Schumanns gewidmete Originalausgabe der Volks-Kinderlieder von Johannes Brahms. Als Leihgabe des Zwickauer Stadtarchivs bietet die Ausstellung einen bisher unveröffentlichten Heimatschein, den Clara Schumann 1858 für sich und ihre Kinder beantragte. Die Hälfte ihrer Kinder musste Clara Schumann vor ihrem eigenen Tod sterben sehen. Bis in ihre letzten Lebensjahre hinein kümmerte sie sich schließlich jedoch noch um die Erziehung ihrer verwaisten Enkelkinder.
Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, dem 7. April, um 16 Uhr statt, der Eintritt ist frei. Im Anschluss gastiert ab 17 Uhr das Alinde Quartett im Rahmen der Schumann Plus-Konzerte.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
Weitere Informationen dazu auch unter www.clara-wieck.de

32 Feuerwehrleute bekämpfen Rauchentwicklung im Tischlerei-Keller



Werdau.- Heute früh um 07:15 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Werdau, Langenhessen und Königswalde zu einer Rauchentwicklung in die Sankt-Florian-Straße gerufen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, qualmte es stark aus dem Heizungskeller einer Tischlerei. Durch den Angriffstrupp konnte relativ schnell die Ursache gefunden werden. Der in Betrieb befindliche Heizkessel hat keinen richtigen Abzug über den Schornstein. Nach Entfernen des Brandgutes aus dem Kessel wurde der Raum belüftet und die Einsatzstelle an den Eigentümer sowie den Schornsteinfeger übergeben.

Neben 32 Kameraden aus den drei Ortsfeuerwehren waren auch noch die Polizei und der Rettungsdienst mit im Einsatz.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 2. April 2019

Fridaysforfuture: Umweltschutz geht auch ohne Schuleschwänzen

Werdau.- Am vergangenen Freitag haben etwa 20 Jugendliche im Alter von zwölf bis 22 Jahren den sonnigen Nachmittag genutzt um mit Müllbeutel und Handschuhen bewaffnet in nur knapp zwei Stunden etwa 30 Säcke voll Müll aus Gebüschen, von Wiesen und Parks zu sammeln. Die Aktion, zu der die Werdauer Jugend-Projektgruppe „MitBestimmer“ aufgerufen hatte, stand unter dem Motto Fridaysforfuture, einer weltweiten Bewegung Naturschutz-interessierter Jugendlicher.
„Durch Schulstreik können wir zwar unsere Meinung zum Thema Klimapolitik mit viel mehr Aufmerksamkeit zur Geltung bringen, doch gerade dadurch haben wir uns besonderen in den letzten Wochen stark mit diesem Thema beschäftigt und überlegt, wie wir selber bei uns zu Hause oder eben in unserer Stadt etwas dafür tun können, dem Klimawandel entgegen zu wirken“, so Nana Lou Drese von den „MitBestimmern“.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Samstag, 30. März 2019

Justizminister Gemkow verlangt Rechenschaft aus Zwickau

Werdau/Zwickau/Dresden.- Durch das Überkleben eines Rechtskraftvermerkes beim Amtsgericht Zwickau wurde ihr „nicht wiedergutzumachender Schaden“ angerichtet (WSZ berichtete). Jetzt hatte Claudia Friedrich aus Werdau ein persönliches Treffen mit Justizminister Sebastian Gemkow im Justizministerium in Dresden. Das Gespräch wird Folgen für die Arbeit der Staatsanwaltschaft in Zwickau haben.
Dem Termin am vergangenen Donnerstag waren unzählige Verfahren, Klagen, Gegenklagen und Strafanzeigen vorausgegangen. Seit 2012 kämpft die Werdauerin um die Aufklärung einer inzwischen offiziell als solche anerkannten Urkundenfälschung, die innerhalb des Amtsgerichts Zwickau passiert ist. Von einer „unbekannten Person“ innerhalb des Gerichts wurde ein Rechtskraftvermerk überklebt, der das Leben von Claudia Friedrich von einem Tag auf den anderen auf den Kopf stellte. Die Folgen hat sie bis heute zu tragen.
Bisher blieben alle Aufklärungsbemühungen ergebnislos. Zahlreiche Rechtsanwälte versuchten sich an dem Fall, legten jedoch jedes Mal ihr Mandat nieder, sobald sie die Akte eingesehen hatten. Staatsanwälte verweigerten es, in dieser Sache weiter zu ermitteln. „Wohl aus Furcht, sie könnten einen ihrer Kollegen ans Messer liefern“, wie die Geschädigte vermutet. Allein ein Richter am Verwaltungsgericht in Chemnitz erkannte die Tragweite des Falls und stellte in seinem Protokoll die offensichtlichen Ungereimtheiten in den Akten fest. (Foto vor dem Gebäude mit Claudia Friedrich)
Als Ministerpräsident Michael Kretzschmer im Februar mit seinem Kabinett zu einem  „Sachsengespräch“ in die Zwickauer „Neue Welt“ kam, fasste Claudia Friedrich sich ein Herz und sprach den ebenfalls anwesenden Justizminister Sebastian Gemkow auf ihr Problem hin an. Dieser versprach ihr, sie baldmöglichst zu Hause in Werdau aufzusuchen. Aus terminlichen Gründen fand dieses Treffen nun bei ihm im Ministerium in Dresden statt.
Über 90 Minuten hörte der Minister aufmerksam den Ausführungen von Claudia Friedrich zu, ohne ein Wort zu erwidern. Seine Mimik verriet jedoch zuweilen, dass es ihm nicht leicht viel, den umfangreichen Ausführungen zu folgen. Lediglich sein persönlicher Referent, Dr. Marc Lehr, ein ehemaliger Rechtsanwalt und Richter, stellte ab und an eine Zwischenfrage und machte sich Notizen. Am Ende war klar: das geht so nicht weiter! Zwar darf ein Justizminister nicht in die Unabhängigkeit der Richter eingreifen, ist jedoch der Staatsanwaltschaft weisungsberechtigt. Und von dieser verlangt Sebastian Gemkow jetzt Bericht. Wenn Claudia Friedrich darauf vertrauen kann, dann wird ihr Fall neu aufgerollt und diesmal hoffentlich richtig aufgeklärt.

Quelle: ZPA/Olaf Thalwitzer
Fotos: dpa/ZPA

Schumann Plus-Konzert mit kleiner Uraufführung

Zwickau.- Als „Durch und durch geistreich“ präsentiert sich ein Konzert am Sonntag, dem 7. April um 17 Uhr im Robert-Schumann-Haus. In der Reihe der Schumann Plus-Konzerte tritt mit dem Alinde-Quartett ein international besetztes, sehr erfolgreiches junges Streichquartett erstmals in Zwickau auf und präsentiert eine interessante Zeitreise durch drei Jahrhunderte. Ihre Uraufführung erlebt dabei eine zehntaktige Fuge Robert Schumanns.
Den Auftakt ins 18. Jahrhundert macht das sogenannte „Quintenquartett“ Joseph Haydns. Für einen seiner Mäzene, Graf Erdödy, komponierte Haydn 1797 insgesamt sechs Streichquartette, die gemeinsam sein Opus 76 bilden. Der „Vater der Wiener Klassik“, wie Haydn gerne tituliert wird, ging in diesen seinen letzten Streichquartetten einen neuen, sinfonischen Weg. In London hatte er erleben dürfen, dass seine Streichquartette op. 64 in einem Sinfoniekonzert erklangen und nicht mehr nur im kleinen Kreis von Kennern und Freunden. Die Ernsthaftigkeit und Tiefe thematischer Verarbeitung, die er in seinen Londoner Sinfonien gefunden hatte, übertrug er nunmehr auf seine Streichquartettkompositionen.
Mit Henry Purcell gelangen die jungen Musiker ins 17. Jahrhundert. Purcell war bereits zu Lebzeiten eine Legende Wird Haydn als Vater der Wiener Klassik gefeiert, so ist Henry Purcell der Vater der englischen Musik. Er starb jung, gerade einmal 36-jährig, war davon 16 Jahre lang Organist an der Westminster Abbey – sein Werkverzeichnis zählt weit über 700 Kompositionen, davon fast 200 Lieder in englischer Sprache. Seine Fantasien entstanden um 1680 für Gambenconsort - dem Vorläufer des Streichquartetts.
Seinem Freund Mendelssohn widmete Robert Schumann seine Drei Streichquartette op. 41, deren erstes in diesem Konzert erklingen und ins 19. Jahrhundert führen wird. Wie auch das Streichquintett op. 44 entstand Opus 41 in seinem sogenannten Kammermusikjahr 1842. Obwohl das erste Quartett in der Tonart a-Moll steht, führt es die Hörer zu Beginn bewusst in die Irre, indem das Hauptthema in F-Dur erklingt.
Und schließlich steht noch eine kleine Schumann-Uraufführung auf dem Programm: eine bisher unbekannte zehntaktige Fuge, in der Robert Schumann den Namen seines holländischen Freundes Martin Bezeth in Tonbuchstaben übersetzte: B - E - (e)s - E - D - H. Im Hinblick auf die etwas freie Transliteration fügte Robert Schumann dem Titel die Bemerkung hinzu „mit orthographischen Bedenken“. Das eigenhändige Albumblatt, das Robert Schumann unmittelbar vor seiner Russlandreise 1844 zu Papier brachte, gehört erst seit kurzer Zeit zum Bestand des Robert-Schumann-Hauses, nachdem es ein irischer Arzt vor einigen Jahren aus dem Nachlass seiner alten Tante anbot. Der Schumann-Forschung war die Quelle bis dahin völlig unbekannt – sie überliefert ein ungedrucktes Werk Robert Schumanns (RSW Anh. N6), von dem man zuvor nur durch ein Skizzenblatt Robert Schumanns wusste. Das Schumann-Werkverzeichnis ordnet die Komposition unter den Werken unbestimmter Besetzung ein. Thomas Synofzik konnte jedoch kürzlich in einem Artikel über das Albumblatt erstmals biographische Informationen über Martin Bezeth liefern und nachweisen, dass er ein vielfach aktiver Streichquartett-Primarius war, dessen Talente von Robert Schumann sogar eigenhändig in Prüfungsprotokollen des Leipziger Konservatoriums hervorgehoben wurden. Auch angesichts des Stimmumfangs der vierstimmigen, zehntaktigen Komposition ist klar, dass es sich um einen Streichquartettsatz handelt.
Das mit Musikern aus drei verschiedenen Nationen besetzte Alinde-Quartett errang zahlreiche Preise, z. B. bei den Internationalen Kammermusikwettbewerben Salieri-Zinetti in Mantua/Verona 2015 und in Città di Pinerolo 2018 oder von Stiftungen wie der Bruno-Frey-Stiftung oder der Carl Doerken Stiftung (Best of NRW).
Eintrittskarten zu 10 Euro (ermäßigt: 7,50 Euro) sind an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Vorbestellte Karten sind bis Mittwoch vor dem Konzerttermin abzuholen, ansonsten werden sie in den freien Verkauf gegeben.

Foto: Ira Weinrauch

Dienstag, 26. März 2019

DRK-Wasserwacht nimmt zusätzliches Fahrzeug in Dienst

Werdau.- Über 4.900 Einsatzstunden als Rettungsschwimmer, Sanitäter oder Helfer leisteten die ehrenamtlichen Mitglieder der DRK-Wasserwacht Koberbachtalsperre im zurückliegenden Jahr. Hinzu kamen gut 7.000 Ausbildungsstunden. Ein Pensum, dass nur mit viel Leidenschaft und Hingabe der rund 220 Mitglieder aus sieben Nationen zu leisten war.
Damit diese Einsatzbereitschaft auch weiter erhalten und bei Bedarf ausgeweitet werden kann, durften die Kameradinnen und Kameraden am Freitag vergangener Woche ein neues Fahrzeug in Dienst stellen: Einen Material- und Mannschafts-Transport-Wagen (MTW) auf Basis eines VW T6 – Allradfahrzeugs. Finanziert wurde das Neufahrzeug, das vorerst über vier Jahre geleast wurde, durch zahlreiche Spendenprojekte der Ehrenamtler. Der Startschuss dafür erfolgte beim Tag der Deutschen Einheit 2016 in Dresden. Durch verschiedenste Aktionen, wie Blutdruck- und Blutzuckermessständen, Tombolas und Kinderanimationen sowie durch eine Spende der Familie Schlegel aus Fraureuth kamen so binnen zwei Jahren 18.000 Euro zusammen.
Zusätzlich ausgestattet mit einer multifunktionellen Sondersignalanlage im Auftrag des DRK-Kreisverband Zwickauer Land e.V. und Digitalfunk durch den Rettungszweckverband Südwestsachsen steht nun ein zweites, leistungsfähiges Einsatzfahrzeug für Absicherungen, Ausbildungen und Großschadenslagen zur Verfügung. Ein Ereignis, das gebührend gefeiert wurde. Oberbürgermeister Stefan Czarnecki, der als einer der Ehrengäste an der Veranstaltung am Katastrophenschutzzentrum in Langenhessen teilnahm, übergab neben sächsischen Ehrenamtskarten für besonders aktive Mitglieder auch einen Scheck über die erste Tankfüllung für den neuen MTW. Andreas Nöske, Geschäftsführer der GAZ Notstromsysteme aus Zwickau und zugleich Sanitäter der Wasserwacht, unterstützte das Projekt unter anderem durch ein modernes Navigationsgerät. Der größte Dank wurde von Präsident Prof. Dr. Gerd Drechsler jedoch den ehrenamtlichen Einsatzkräften selbst ausgesprochen, ohne deren Einsatz die Anschaffung unmöglich gewesen wäre.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Werdau

Schlossführung für jedermann auf dem Oberen Schloss Greiz

Greiz.- Das Obere Schloss ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer interessanten und wechselvollen Geschichte auf.
Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am Samstag, 30.03.2019, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind u.a. Inhalt des Rundganges.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung. Internet: www.greiz.de
Termin: Samstag, 30. März 2019
Preise: Erwachsene 4,00 Euro, Kinder 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Oberes Schloss, Torhaus, Schloss-Information
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer rund 1 ½ Stunden
Quelle und Foto: Touristinformation Greiz

Montag, 25. März 2019

Beeindruckende Einblicke in das Leben einer außergewöhnlichen Frau

Zwickau.- Clara Schumanns Jugendtagebücher bis zur Eheschließung mit Robert Schumann 1840 sind im Robert-Schumann-Haus Zwickau komplett im Original erhalten. Im Jubiläumsjahr des 200. Geburtstages der großen Pianistin und Komponistin erscheinen die Tagebücher erstmals in Buchform. Herausgeber sind Gerd Nauhaus, der frühere Direktor des Robert-Schumann-Hauses, und Nancy B. Reich, die vor wenigen Wochen im Alter von 94 Jahren gestorbene Clara-Schumann-Spezialistin. Mitarbeiterinnen waren u. a. Kristin R. M. Krahe, Isabell Tentler und Hrosvith Dahmen. Die Publikation wurde unterstützt von der Mariann Steegmann Foundation und der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau.
Am Samstag, dem 30. März stellt Dr. Gerd Nauhaus um 17 Uhr im Robert-Schumann-Haus Zwickau diese frühen Tagebücher der Musikerin vor, die anfangs noch von ihrem Vater, Friedrich Wieck, niedergeschrieben und mitverfasst wurden. Speziell zu diesem Anlass werden die kostbaren Originalbände auch in Sondervitrinen gezeigt. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Leipziger Sopranistin Sonja Maria Westermann, die am Klavier von Generalmusikdirektor Leo Siberski begleitet wird. Der Eintritt ist frei.
Die im Olms-Verlag erschienene 702-seitige Buchausgabe ist im Museumsshop des Robert-Schumann-Hauses erhältlich, der Ladenpreis beträgt 48 Euro. Bis zum 30. April gilt der ermäßigte Subskriptionspreis von nur 38 Euro.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Weitere Informationen zu Clara Schumann auch unter: www.clara-wieck.de

Samstag, 16. März 2019

Bundespräsident übernimmt Ehrenpatenschaft für Wahl-Werdauer

Werdau.- Für Oberbürgermeister Stefan Czarnecki war es ein eher außergewöhnlicher Termin, um genau zu sein erst der zweite dieser Art in seiner Amtszeit: Die Übergabe einer Urkunde zur Übernahme einer Ehrenpatenschaft vom Bundespräsidenten.
Erhalten haben sie Katja Fritsche und Sander Lorenz stellvertretend für ihre kleine Tochter Yvonne Jazzmine. Sie ist das siebente Kinde der Familie, die seit Oktober 2018 in Werdau zu Hause ist. „Wir haben lange nach einer geeigneten Wohnung für uns gesucht. Hier sind wir dann endlich fündig geworden“, freut sich Sander Lorenz, der auch von seinen Söhnen Leon (4 Jahre) und Dominic (6 Jahre) ins Rathaus begleitet wurde. Die anderen drei Söhne und die große, neunjährige Tochter, konnten leider nicht teilnehmen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Donnerstag, 14. März 2019

Mal- und Zeichenzirkel: Rüstige Senioren werden zu Künstlern

Werdau.- Seit 11. März sind in der „Kleinen Galerie“ der Werdauer Stadthalle neue Bilder zu sehen. Sie stammen vom Mal- und Zeichenzirkel, der sich regelmäßig im Gemeindezentrum auf der Uferstraße trifft. Zu den Hobby-Künstlern zählen unter anderem Monika Kieslich, Ullrich Brachmann und Ulrich Kosak. Letzterer hat in der Vergangenheit auch Kurse an der Volkshochschule gegeben. Heute gehört er zu insgesamt 8 rüstigen Seniorinnen und Senioren, die sich donnerstags um 18:30 Uhr zum Malen treffen.
Die Gruppe, die noch genug Platz für weitere Kreative hat, gründete sich 2014 mit vier Personen. Alle sind auch heute noch dabei. Eine Auswahl der kleinen und größeren Werke, die im Laufe der Zeit entstanden sind, ist bis Anfang Juni in der Stadthalle „Pleißental“ zu sehen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 13. März 2019

Bau der neuen Zweifeldersporthalle „Am Biel“ ist abgeschlossen

Zwickau.- Der im Juni 2016 im Stadtrat beschlossene Neubau der Zweifeldsporthalle für das nahegelegene Clara-Wieck-Gymnasium (CWG) ist abgeschlossen. Seit Montag, 4. März 2019 läuft bereits der Probebetrieb durch das Clara-Wieck-Gymnasium. Heute kann die neue Sporthalle nun auch offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden.
Der Hallenkörper ist eine leichte Stahlkonstruktion, gegliedert in einen umlaufenden niedrigen Gebäudeteil für Nebenräume (Sanitär-, Umkleide-, Technikräume) und einem hohen Hallenkörper. Die bauliche Ausführung der 2-Felder-Sporthalle für das Clara-Wieck-Gymnasium erfolgte als Standardvariante für den Schulsport zur Mitnutzung Vereine.
Die Außenwände sind mit hoch wärmedämmenden zweilagigen Sandwich-Elementen und einer Metallfassade versehen. Alle Funktionen der Zweifeldsporthalle sind ausnahmslos barrierefrei zu erreichen sein.
Im Gebäude wurde eine moderne und sparsame Haustechnik installiert, so dass die neue Sporthalle zukünftig deutlich weniger Energie benötigen wird, als die beiden alten Hallen.
Zur Baumaßnahme gehören ebenso neue Außenanlagen und Zuwegungen um das Gebäude. Hier befinden sich 18 Parkplätze für PKWs, 28 Stellflächen für Fahrräder und 2 Stellplätze für Behinderte. Die Ausführungen der Fahrstraßen wurden in Asphalt und die Stellplätze in Betonpflaster umgesetzt. Um den PKW-Fahrverkehr auf dem Grundstück weitestgehend zu unterbinden, befinden sich die wesentlichen Besucherparkplätze in unmittelbarer Nähe zum Turnerweg. Der Hauptzugang ist als großzügiger überdachter Bereich auf der Nord-Westseite konzipiert und dient für den Sportplatz gleichzeitig als kleine Tribüne.
Kosten:
Der Kostenrahmen entsprechend des am 19. April 2018 geänderten Vorhabenbeschlusses konnte eingehalten werden. Dieser beläuft sich auf rund 4,3 Mio. Euro. Darin enthalten sind Fördermittel aus dem Programm VwV Investkraft „Brücken in die Zukunft“, Budget „Sachsen“ (Landesmittel) in Höhe von ca. 2,7 Mio. Euro. Ursprünglich geplant waren 3.909.600,00 EUR. Die jetzigen Gesamtkosten übersteigen das anfangs geplante Budget um rund zehn Prozent.
Die vorbereitenden Arbeiten für den Neubau, wie der Abbruch alter Gebäude und Baufeldfreimachung (Rodung Bäume, Bodenaustausch) hatten im Februar 2017 begonnen. Nach der Grundsteinlegung im Juni folgte im September 2017 das Richtfest.
Geplant war, die Halle für August 2018 fertig zu stellen und sie den zukünftigen Nutzern zu übergeben. Fehlende bzw. überteuerte Ausschreibungsangebote im Jahr 2017, witterungsbedingte Einflüsse auf den technologischen Ablauf (lange Austrocknungszeiten Beton, großer Hitze und sehr hoher Luftfeuchtigkeit), lange Lieferfristen für diverse Einbauelemente und nicht zuletzt auch die Insolvenz von Baufirmen machten diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Auf Grund dessen verzögerte sich die Baufertigstellung um 6 Monate. Im Februar 2019 war es dann soweit: Der Bau der neuen Zweifeldsporthalle konnte abgeschlossen werden. Seit 4. März 2019 läuft bereits der Probebetrieb durch das Clara-Wieck-Gymnasium. Ab Donnerstag, 14. März 2019 ist dann auch die Nutzung der Halle durch Vereine möglich.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Donnerstag, 7. März 2019

„Feinkost30“ wird 30 - „Unsere Sachsen sind weltoffene Genießer“

Zwickau/Planitz.- Es lässt sich viel über Sachsen sagen, doch eins ist für Christiane Dreißig besonders wichtig: Sie erlebt ihre Sachsen als weltoffene Genießer, aufgeschlossen für das besonders Gute von nah und fern. Das sind vielleicht nicht alle, aber es müssen genügend sein. Dieses Jahr feiert Feinkost30 seinen 30. Geburtstag.
Das Geschäft für internationale Delikatessen trifft in der westsächsischen Provinz seit 30 Jahren auf Neugier und Wohlwollen. Die Glückwünsche dafür gibt Christiane Dreißig direkt an ihre Kunden weiter. "Viele Leute hier im Osten haben einen ausgesprochenen Sinn für Genuss und Kultur. Unsere Kunden sind nicht solche, die nicht wissen wohin mit ihrem Geld. Es sind bodenständige Leute, aber sie haben Lust, sich öfters was zu gönnen. Sie werden schnell neugierig, auch wenn es manchmal Berührungsängste gibt. Und sie haben ein gutes Gespür für ehrliche, wertvolle Lebensmittel."
Essen und Trinken ist geteilte Kultur.
Was ist gutes Essen? Bei Feinkost30 stehen dafür keine Label und Kennzeichnungen. Wo Käse, Pasta, Konfitüre oder Schokolade wie vor 100 Jahren handwerklich produziert werden, da braucht es nicht noch ein Biosiegel. Im persönlichen Gespräch und mit viel Sensibilität auf der Zunge kann die erfahrene Lebensmittelhändlerin am besten beurteilen, ob ein Produkt hält, was seine Geschichte verspricht. „Gutes Essen beginnt mit Menschen und Begegnungen vor Ort. Es beginnt mit unverwechselbaren Geschichten und überlieferten Traditionen. Essen und Trinken ist nicht nur eine Ware, sondern gelebte und geteilte Kultur, so Christiane Dreißig.
Erste Adresse für kulinarische Entdeckungsreisen
Viele ihrer kleinen, handwerklichen Lieferanten hat die Feinkosthändlerin persönlich kennengelernt. Auf Erkundungstouren durch Südeuropa und Frankreich oder auch zufällig im Familienurlaub. Was sie dort findet, holt sie für die dankbare Genießerszene nach Zwickau und in die Region. So gehen auch die Kunden auf kulinarische Entdeckungsreisen mit unerwarteten Erlebnissen: Beim Stöbern im Laden, als Gast bei einem Buffet oder als Empfänger eines doppelt geschmackvollen Präsents.
Die lebendige, sächsische Genießerszene gibt sich bei Christiane Dreißig die Klinke in die Hand. Tastings, Feinschmeckerabende und Events wie die Filmreihe im Zwickauer Gasometer sind Treffpunkte für alle, die ihren kulinarischen Horizont erweitern wollen. Eine besondere Empfehlung in diesem Jahr: Der 30. Geburtstag von Feinkost30 im Frühjahr mit einmaligen Geschmackserlebnissen von Nah und Fern.
Über Feinkost30
Feinkost Dreißig, Inhaberin Christiane Dreißig, wurde 1989 gegründet. Das Geschäft mit einem Standort in Zwickau-Planitz und fünf Mitarbeitern steht für internationale Delikatessen auf höchsten Niveau. Mit einer einzigartigen Frischetheke und seltenen, handverlesenen Produkten ist es eine der ersten Adressen für exklusives Catering und Präsente in Zwickau und der Region. Auch das stetig erweiterte Veranstaltungsangebot wird gern angenommen. „Unser Geschäft ist gutes Essen und Trinken: Ein Privileg, das wir gerne teilen“, so die Inhaberin.


Mediterrane Streiflichter
Das Mittelmeer ist einer unserer Sehnsuchtsorte. Frau Spyridoula präsentiert uns die authentische Küche Griechenlands in wohlschmeckenden Streiflichtern – charmant, fachkundig und verwurzelt in den Traditionen ihrer Heimat auf der Halbinsel Peloponnes. Genußhandwerker aus der Toskana verwöhnen uns mit kräftigen Wurstwaren, feinem Pecorino und handgemachten Antipasti. Dazu gesellen wir mediterrane Weine und deutschen Winzersekt.
Samstag, 9. März von 10.00 bis 16.00 Uhr

Eine dänische Offenbarung
Lakrids by Bülow ist ein herausragendes Konfekt aus Dänemark. Die Wiederentdeckung einer lange unterschätzten Spezialität kann Ihren kulinarischen Horizont auf erstaunliche Weise erweitern. Für Neulinge und alle, die bisher noch einen Bogen um das geheimnisvolle Konfekt aus Süßholz machen, ist die einzigartige Spezialität aus Kopenhagen immer wieder eine Offenbarung.
Freitag, 12. April von 10.00 bis 16.00 Uhr

Genusswelten entdecken
Obwohl wir es nur zu gern tun würden: Wir können nicht alle Genussorte selbst bereisen. Doch zum Glück gibt es noch unsere handverlesenen Partner wie den Delikatessenhändler Frank Wilk. Er entführt uns in eine Welt kulinarischer Genüsse in einer Vielfalt, die selbst für uns ein seltenes Erlebnis ist.
Samstag, 13. April von 10.00 bis 16.00 Uhr

Eine überraschende Verbindung
Wir haben eine Vorliebe für das Unerwartete. Zum fantastischen „Ybnstoker“ Craftbeer vom Fass gesellt sich Feinstes vom Wild: Ein Highlight aus der Pfanne und erst recht für die kommende Grillsaison. Den exzellenten Kontrast erzeugen unsere handgemachten Weltklasse-Antipasti, eingelegter Käse und Oliven, Büffelmozzarella und mediterrane Pestos. Unkonventionell und unwiderstehlich!
Samstag, 27. April von 10.00 bis 16.00 Uhr
Quelle und Fotos: Feinkost Dreißig

Montag, 4. März 2019

Kulturfestival im Oberen Vogtland erfolgreich beendet

Bad Elster/Bad Brambach/Markneukirchen/Schöneck.- Mit der „Großen Johann Strauß-Gala“ endeten am 24. Februar die 18. Chursächsischen Winterträume im König Albert Theater Bad Elster als verbindendes Festival der Musik- und Wintersportregion Oberes Vogtland. Unter der Schirmherrschaft von Rolf Keil, Landrat des Vogtlandkreises, inszenierte das erfolgreiche Festival in der diesjährigen Ausgabe erneut die kulturelle und touristische Angebotsvielfalt des Oberen Vogtlands rund um die Tourismuszentren Bad Elster, Bad Brambach, Markneukirchen, Schöneck und der Sparkasse Vogtland Arena Klingenthal. Insgesamt konnten dabei vom 1. Advent bis zum 24. Februar unter anderem bei den rund 70 Kulturveranstaltungen der unterschiedlichsten Genres in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster wieder über 25.000 Besucher aus Nah und Fern begrüßt werden.
Hauptaustragungsort des Festivals ist traditionell das historische König Albert Theater in Bad Elster, welches vor allem mit einem vielfältigen Angebot von Klassik bis Pop, von Oper bis Comedy über Schauspiel bis hin zu Jazz, Lesungen und Kleinkunst die zahlreichen Gäste der Winterurlaubsregion des Oberen Vogtlandes begeisterte. Höhepunkte im König Albert Theater waren die Märchenoper „Hänsel & Gretel“, das exklusive Weihnachtskonzert der weltberühmten Wiener Sängerknaben, ein Kirchenkonzert von Trompetenstar Ludwig Güttler und die große Operetten-Premiere „Pariser Leben“ zum Offenbach-Jahr 2019. Außerdem begeisterten Poppoetin Alexa Feser, Bühnenstar Ben Becker, Publikumsliebling Vicky Leandros oder Kabarettstar Helmut Schleich das Publikum im Wintertraum Bad Elsters. „Die mit diesem Festivalansatz verknüpfte touristische Verankerung unseres hochwertigen Kulturangebots im Portfolio der saisonalen Qualitätsprodukte unserer Kooperationspartner platziert vor allem das König Albert Theater Bad Elster bewusst als kulturelles Zentrum der Musik- und Wintersportregion im Oberen Vogtland“ resümiert GMD Florian Merz als Intendant der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und ergänzt: „Damit ergänzen wir nicht nur die Angebotsvielfalt der Erlebnisregion hier vor Ort, sondern setzen auch bewusst Impulse in der touristischen Wahrnehmung, was eben der ganzen Region zu Gute kommt“.
So umfasste das Festival u.a. auch die Wintersportevents in der Sparkasse Vogtland Arena Klingenthal und integrierte passende „Wohfühlträume“ in der einzigartigen Soletherme & Saunawelt Bad Elster bzw. der idyllisch gelegenen Bade- und Saunalandschaft im benachbarten Bad Brambach. Aber auch aktive  „Erlebnisträume“ im Wintersportzentrum der Skiwelt Schöneck und spannende Musik-Erlebniswelten im Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen waren wieder Bestandteil des Festivalkonzepts. „Für unsere derzeit erfolgreichen Weiterentwicklungen in den Bereichen Aufenthaltsqualität und Standortmarketing ist diese Festivalkooperation ein wirklich passender Zukunftsbaustein, der unsere Aktivitäten lebendig bereichert“ freut sich Schönecks Bürgermeisterin Isa Suplie und ihr Amtskollege Andreas Rubner aus Markneukirchen fügt hinzu: „Dieser professionelle touristische Festivalansatz verschafft uns als Musikstadt nicht nur neue Aufmerksamkeit in attraktiven Ziel- und Reisegruppen, sondern gibt der wichtigen Tourismusregion im Oberen Vogtland auch eine gemeinsame Identität.“
Die 19. Chursächsischen Winterträume als Kulturfestival der Musik- und Wintersportregion Oberes Vogtland finden vom 29. November 2019 bis zum 29. Februar 2020 statt. Bereits bestätigte Höhepunkte sind u.a. Auftritte prominenter Stars wie Miroslav Nemec (01.02.20) oder Markus Maria Profitlich  (16.02.20) sowie die russische Weihnachtsrevue „IVUSHKA“ am 25. Dezember. Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

Werdauer Frühjahrsflohmarkt am 6. April im Herzen der Stadt

Werdau.- Er ist zu einer lieb gewonnenen Tradition der letzten Jahre geworden: Der Werdauer Frühjahrsflohmarkt, der diesmal am Samstag, den 6. April von 10-14 Uhr im Ambiente von Osterbrunnen und Rathaus stattfindet.
Privatpersonen haben hier die Möglichkeit, kleine Schmuckstücke, Haushaltsgegenstände, Kleidung, Spielzeug, Bücher, Schallplatten oder Baby- und Kinderartikel an die Frau bzw. den Mann zu bringen. Die Standfläche auf dem Werdauer Markt kostet gerademal 1,40 Euro /m².
Um vorherige Anmeldung bei Marktmeisterin Margit Schleicher (Telefon 03761 594295, 3.22schleicher@werdau.de) wird gebeten. Der Händler des jeweiligen Verkaufsstandes/-platzes ist für die Einhaltung von Ordnung und Sauberkeit verantwortlich.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Donnerstag, 28. Februar 2019

Collegium Musicum Werdau lädt zu drei Passionskonzerten

Werdau.- Bei den diesjährigen Passionskonzerten des Collegium Musicum Werdau steht das Requiem von Gabriel Fauré im Mittelpunkt: Das 1887 entstandene Werk verzichtet auf die Androhung des himmlischen Strafgerichtes und möchte ein friedvolles Bild vom Jenseits zeichnen; Fauré selbst sagte über das Requiem: "Es ist so sanftmütig wie ich selbst." Die von Prof. Georg Christoph Sandmann erstellte Fassung setzt außergewöhnliche Akzente und ermöglicht eine Aufführung durch ein sinfonisches Orchester, das gemeinsam mit einem 80 Stimmen starken Projektchor und zwei Solisten (Anika Paulick, Sopran und Andreas Drescher, Bariton) musizieren wird. Die Passionskonzerte finden am 7. April 2019 in der katholischen Kirche St. Bonifatius, am 14. April 2019 in der St. Laurentius-Kirche in Crimmitschau und am 19. April 2019 in der evangelischen Kirche in Hohndorf statt; Beginn ist jeweils um 17.00 Uhr - der Eintritt ist frei, um Spenden wird herzlich gebeten!

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 27. Februar 2019

Babyschwimmen steht im Werdauer WEBALU hoch im Kurs

Werdau.- Kleine „Wasserratten“ sind im WEBALU Hallen- und Freibad gut aufgehoben. Vor wenigen Wochen startete ein Kurs „Babyschwimmen“, der nun wieder regelmäßig Samstags vom Team des beliebten Bades angeboten wird. „Unser Babyschwimmkurs bietet Ihnen und Ihrem Baby einen Baustein für das Erlernen und den Aufbau spezieller Fähigkeiten“, erklärt Objektleiterin Candy Schaub, die auch selbst eine der Kursleiterinnen ist. Von der Verbesserung der Motorik über die Stärkung von bestimmten Muskelgruppen bis hin zur Vertiefung der Mutter-Kind-Beziehung ist das Babyschwimmen ein geeignetes Instrument zur Förderung der Entwicklung von Kindern, die von Natur aus aufs Lernen und Bewegen programmiert sind. Eltern freuen sich vor allem über eine Vielzahl schöner Momente und einmalige Fotos, die im Rahmen des Kurses bei vorheriger Zustimmung entstehen und am Ende kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.
Angemeldet werden können Babys im Alter von 5 bis 10 Monaten. Zum Kurs gehören 6 Veranstaltungen à 45 Minuten, die stets samstags 9:15 - 10:00 Uhr (Einlass 9:00 Uhr) im WEBALU stattfinden. Anmeldungen sind an der Kasse oder per Telefon unter 03761 8881-13 möglich. Der Preis für die Kurse, deren Termine auch unter www.webalu.de zu finden sind, beträgt 60 Euro. Aufgrund der großen Nachfrage wird künftig auch ein Freitagskurs angeboten. Dieser beginnt 13:00 Uhr.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 26. Februar 2019

Tipp der Woche: Beziehungsgefechte und Familienmusical

Bad Elster.- Das Schauspielstar-Ehepaar Christiane Leuchtmann und Hans Peter Korff (u.a. „Diese Drombuschs“) widmet sich am Sonnabend, den 9. März um 19.30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster mit einem heiter-frivolen Abend den Beziehungsgefechten deutscher Literaten. Mit Texten von Kästner, Ringelnatz, Eugen Roth, Tucholsky, Morgenstern, Erhardt, Heine und Heino Jaeger werden feinsinnig gespickte Wortmalereien auf der Theaterbühne für beste Unterhaltung sorgen! Quicklebendig und herzerfrischend-gut füllt das Paar den Zuschauerraum mit Leben. Während Leuchtmann mit den charmanten »Waffen der Frauen« und einer ungeheuren Bühnenpräsenz besticht, glänzt Korff mit trockenem Humor. Diese Mischung lässt das Kopfkino der Zuhörer mächtig rotieren. Neben etlichen Gedichten und Geschichten von »Tauchgängen« und »altdeutschen Ehebrocken« haben die Hamburger auch einige Texte des Satirikers Heino Jaeger im Gepäck, vornehmlich unter dem Script des selten hilfreichen Telefonarztes »Dr. Jaeger«. So schlüpft Leuchtmann in die Rolle einer verzweifelten Frau und ruft mit einem sehr speziellen Problem beim Arzt an …. Gegen diesen Zwerchfellangriff der liebenswert-humorvollen Art ist keiner gewappnet. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Pinocchio als Familienmusical auf der TheaterbühneAm Sonntag, den 10. März bringt die Kleine Oper Bad Homburg um 15.00 Uhr »Die Abenteuer des kleinen Pinocchio« als modernes Familienmusical auf die Bühne des König Albert Theaters Bad Elster. Ein fantastischer Nachmittag für alle großen und kleinen Abenteurer ab 5 Jahren. Die Kleine Oper Bad Homburg hat aus den Abenteuern des Pinocchio die Spannendsten ausgewählt und sie in Sprache, Musik und Bewegung zusammengeführt. Mit dabei sind auch die blaue Fee, die Bösewichte Fuchs und Kater, sowie der Bauer und ein kleiner Kobold.  Geppetto ist arm und einsam, so beginnt er eine Puppe zu schnitzen. Es entsteht eine Puppe, die laufen und sprechen kann! Er nennt sie Pinocchio und wünscht sich, dass aus Pinocchio ein echter Junge wird. Doch bevor Pinocchio ein Mensch werden kann, muss er beweisen, dass er fleißig und ehrlich ist. Pflichtbewusst schickt Geppetto Pinocchio zur Schule. Doch dieser hat keine Lust zu lernen und das Abenteuer nimmt seinen Lauf … »Echte« Opernsänger laden ihr junges Publikum ein zu einem lustigen Ausflug in die klassische Musik. Sie singen klassische Melodien und Arien aus Oper und Operette zu den Abenteuern des Pinocchio. Live natürlich. Ein Konzertpianist begleitet sie dazu am Flügel. Auch live. Selbstverständlich. Und dazu gibt’s Popmusik und fetzige Tänze. So wird aus den Abenteuern des Pinocchio ein Kaleidoskop aus bunten und lustigen Szenen. Mit farbenfrohen Kostümen und einer aufwändigen Bühnenausstattung, mit ausgefallenem Lichtdesign und Pyrotechnik. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Quelle: Chursächsische Verwaltungs GmbH
Fotos: Jürgen Weyrich / Kleine Oper Homburg

Welttag des Hörens: Rund 184.000 Sachsen damit haben Probleme

Westsachsen/Dresden.- Die Sachsen hören schlechter als der bundesdeutsche Durchschnitt. Laut BARMER Arztreport 2018 leiden rund 4,5 Prozent der Menschen im Freistaat unter Hörbeeinträchtigungen, aufgrund von Schallleitungs- oder Schallempfindungsstörung. Im Bundesdurchschnitt waren es 3,9 Prozent. 2017 mussten sich rund 183.700 Sachsen ärztlich behandeln lassen. Dass sich das Hörvermögen der Deutschen je nach Region unterscheidet, zu diesem Ergebnis kommen auch die Auswertungen des deutschlandweiten „Healthy Hearing Index“. So nehmen Menschen in Dresden Geräusche, Musik und Gespräche um etwa vier Dezibel schlechter wahr als in Oldenburg. „Schwankungen beim Hörvermögen um einige Dezibel sind noch kein Anlass zur Panik. Dennoch gilt es für das Thema zu sensibilisieren. Besonders junge Menschen hören gern laute Musik und können damit ihren Ohren schaden. Sie müssen wir erreichen und ihnen helfen achtsamer mit dem eigenen Gehör umzugehen“, sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER Sachsen mit Blick auf den Welttag des Hörens am 3. März.
Individuell statt laut! - Junge Menschen unterschätzen LautstärkeLaute Geräusche haben negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden. „Dieser Gefahr sind sich gerade junge Menschen beim Hören ihrer Lieblingsmusik über Kopfhörer oft nicht bewusst, denn Musik bringt das Blut in Wallung und das Herz zum Schlagen. Aber egal, ob über Verstärker und Boxen oder Kopfhörer: Nicht so laut!“, mahnt Magerl und verweist auf eine einfache digitale Möglichkeiten die Lautstärke mit der Mimi Hörtest App und Mimi Music App an das individuelle Gehör anzupassen. Gesundes Hören kann so unkompliziert per App in den Alltag integriert werden. „Mit den von Mimi entwickelten Apps kann man einen Hörtest machen, die Musik auf dem Smartphone auf das eigene Gehör einstellen und schließlich bei geringerer Lautstärke mehr Details hören. So lassen sich mögliche Hörschäden vermeiden und die Aufmerksamkeit des Gehörs stärken“, beschreibt Magerl.
Gut für die Ohren sind weniger als 70 Dezibel
Da Lärm ein so wichtiges Thema im Bereich der öffentlichen Gesundheit ist, hat die WHO - Weltgesundheitsorganisation Leitlinien zur Vermeidung von gesundheitlichen Auswirkungen durch Lärm entwickelt. Darin heißt es, die Geräuschbelastung durch Freizeitlärmquellen sollte durchschnittlich weniger als 70 Dezibel betragen. Zum Vergleich: Ein normales Gespräch entspricht 65 Dezibel (dB), Kantinenlärm, Großraumbüro 75 dB, Musik über Kopfhörer 95 dB, Diskomusik, Rock- & Popkonzerte 110 dB. Hörschäden durch Lärm können bereits ab 85 Dezibel auftreten.

Studie Hörfähigkeit: www.barmer.de/s000881
Mehr zur Mimi Hörtest App und Mimi Music App: www.barmer.de/g100362
HÖREX Kleine Dezibel-Kunde: https://www.hoerex.de/service/presseservice/trends-fakten/wie-laut-ist-das-denn.html
Quelle: BARMER
Fotos: mimi/Nowak