Dienstag, 26. März 2019

DRK-Wasserwacht nimmt zusätzliches Fahrzeug in Dienst

Werdau.- Über 4.900 Einsatzstunden als Rettungsschwimmer, Sanitäter oder Helfer leisteten die ehrenamtlichen Mitglieder der DRK-Wasserwacht Koberbachtalsperre im zurückliegenden Jahr. Hinzu kamen gut 7.000 Ausbildungsstunden. Ein Pensum, dass nur mit viel Leidenschaft und Hingabe der rund 220 Mitglieder aus sieben Nationen zu leisten war.
Damit diese Einsatzbereitschaft auch weiter erhalten und bei Bedarf ausgeweitet werden kann, durften die Kameradinnen und Kameraden am Freitag vergangener Woche ein neues Fahrzeug in Dienst stellen: Einen Material- und Mannschafts-Transport-Wagen (MTW) auf Basis eines VW T6 – Allradfahrzeugs. Finanziert wurde das Neufahrzeug, das vorerst über vier Jahre geleast wurde, durch zahlreiche Spendenprojekte der Ehrenamtler. Der Startschuss dafür erfolgte beim Tag der Deutschen Einheit 2016 in Dresden. Durch verschiedenste Aktionen, wie Blutdruck- und Blutzuckermessständen, Tombolas und Kinderanimationen sowie durch eine Spende der Familie Schlegel aus Fraureuth kamen so binnen zwei Jahren 18.000 Euro zusammen.
Zusätzlich ausgestattet mit einer multifunktionellen Sondersignalanlage im Auftrag des DRK-Kreisverband Zwickauer Land e.V. und Digitalfunk durch den Rettungszweckverband Südwestsachsen steht nun ein zweites, leistungsfähiges Einsatzfahrzeug für Absicherungen, Ausbildungen und Großschadenslagen zur Verfügung. Ein Ereignis, das gebührend gefeiert wurde. Oberbürgermeister Stefan Czarnecki, der als einer der Ehrengäste an der Veranstaltung am Katastrophenschutzzentrum in Langenhessen teilnahm, übergab neben sächsischen Ehrenamtskarten für besonders aktive Mitglieder auch einen Scheck über die erste Tankfüllung für den neuen MTW. Andreas Nöske, Geschäftsführer der GAZ Notstromsysteme aus Zwickau und zugleich Sanitäter der Wasserwacht, unterstützte das Projekt unter anderem durch ein modernes Navigationsgerät. Der größte Dank wurde von Präsident Prof. Dr. Gerd Drechsler jedoch den ehrenamtlichen Einsatzkräften selbst ausgesprochen, ohne deren Einsatz die Anschaffung unmöglich gewesen wäre.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Werdau

Schlossführung für jedermann auf dem Oberen Schloss Greiz

Greiz.- Das Obere Schloss ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer interessanten und wechselvollen Geschichte auf.
Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am Samstag, 30.03.2019, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind u.a. Inhalt des Rundganges.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung. Internet: www.greiz.de
Termin: Samstag, 30. März 2019
Preise: Erwachsene 4,00 Euro, Kinder 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Oberes Schloss, Torhaus, Schloss-Information
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer rund 1 ½ Stunden
Quelle und Foto: Touristinformation Greiz

Montag, 25. März 2019

Beeindruckende Einblicke in das Leben einer außergewöhnlichen Frau

Zwickau.- Clara Schumanns Jugendtagebücher bis zur Eheschließung mit Robert Schumann 1840 sind im Robert-Schumann-Haus Zwickau komplett im Original erhalten. Im Jubiläumsjahr des 200. Geburtstages der großen Pianistin und Komponistin erscheinen die Tagebücher erstmals in Buchform. Herausgeber sind Gerd Nauhaus, der frühere Direktor des Robert-Schumann-Hauses, und Nancy B. Reich, die vor wenigen Wochen im Alter von 94 Jahren gestorbene Clara-Schumann-Spezialistin. Mitarbeiterinnen waren u. a. Kristin R. M. Krahe, Isabell Tentler und Hrosvith Dahmen. Die Publikation wurde unterstützt von der Mariann Steegmann Foundation und der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau.
Am Samstag, dem 30. März stellt Dr. Gerd Nauhaus um 17 Uhr im Robert-Schumann-Haus Zwickau diese frühen Tagebücher der Musikerin vor, die anfangs noch von ihrem Vater, Friedrich Wieck, niedergeschrieben und mitverfasst wurden. Speziell zu diesem Anlass werden die kostbaren Originalbände auch in Sondervitrinen gezeigt. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Leipziger Sopranistin Sonja Maria Westermann, die am Klavier von Generalmusikdirektor Leo Siberski begleitet wird. Der Eintritt ist frei.
Die im Olms-Verlag erschienene 702-seitige Buchausgabe ist im Museumsshop des Robert-Schumann-Hauses erhältlich, der Ladenpreis beträgt 48 Euro. Bis zum 30. April gilt der ermäßigte Subskriptionspreis von nur 38 Euro.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Weitere Informationen zu Clara Schumann auch unter: www.clara-wieck.de

Samstag, 16. März 2019

Bundespräsident übernimmt Ehrenpatenschaft für Wahl-Werdauer

Werdau.- Für Oberbürgermeister Stefan Czarnecki war es ein eher außergewöhnlicher Termin, um genau zu sein erst der zweite dieser Art in seiner Amtszeit: Die Übergabe einer Urkunde zur Übernahme einer Ehrenpatenschaft vom Bundespräsidenten.
Erhalten haben sie Katja Fritsche und Sander Lorenz stellvertretend für ihre kleine Tochter Yvonne Jazzmine. Sie ist das siebente Kinde der Familie, die seit Oktober 2018 in Werdau zu Hause ist. „Wir haben lange nach einer geeigneten Wohnung für uns gesucht. Hier sind wir dann endlich fündig geworden“, freut sich Sander Lorenz, der auch von seinen Söhnen Leon (4 Jahre) und Dominic (6 Jahre) ins Rathaus begleitet wurde. Die anderen drei Söhne und die große, neunjährige Tochter, konnten leider nicht teilnehmen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Donnerstag, 14. März 2019

Mal- und Zeichenzirkel: Rüstige Senioren werden zu Künstlern

Werdau.- Seit 11. März sind in der „Kleinen Galerie“ der Werdauer Stadthalle neue Bilder zu sehen. Sie stammen vom Mal- und Zeichenzirkel, der sich regelmäßig im Gemeindezentrum auf der Uferstraße trifft. Zu den Hobby-Künstlern zählen unter anderem Monika Kieslich, Ullrich Brachmann und Ulrich Kosak. Letzterer hat in der Vergangenheit auch Kurse an der Volkshochschule gegeben. Heute gehört er zu insgesamt 8 rüstigen Seniorinnen und Senioren, die sich donnerstags um 18:30 Uhr zum Malen treffen.
Die Gruppe, die noch genug Platz für weitere Kreative hat, gründete sich 2014 mit vier Personen. Alle sind auch heute noch dabei. Eine Auswahl der kleinen und größeren Werke, die im Laufe der Zeit entstanden sind, ist bis Anfang Juni in der Stadthalle „Pleißental“ zu sehen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 13. März 2019

Bau der neuen Zweifeldersporthalle „Am Biel“ ist abgeschlossen

Zwickau.- Der im Juni 2016 im Stadtrat beschlossene Neubau der Zweifeldsporthalle für das nahegelegene Clara-Wieck-Gymnasium (CWG) ist abgeschlossen. Seit Montag, 4. März 2019 läuft bereits der Probebetrieb durch das Clara-Wieck-Gymnasium. Heute kann die neue Sporthalle nun auch offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden.
Der Hallenkörper ist eine leichte Stahlkonstruktion, gegliedert in einen umlaufenden niedrigen Gebäudeteil für Nebenräume (Sanitär-, Umkleide-, Technikräume) und einem hohen Hallenkörper. Die bauliche Ausführung der 2-Felder-Sporthalle für das Clara-Wieck-Gymnasium erfolgte als Standardvariante für den Schulsport zur Mitnutzung Vereine.
Die Außenwände sind mit hoch wärmedämmenden zweilagigen Sandwich-Elementen und einer Metallfassade versehen. Alle Funktionen der Zweifeldsporthalle sind ausnahmslos barrierefrei zu erreichen sein.
Im Gebäude wurde eine moderne und sparsame Haustechnik installiert, so dass die neue Sporthalle zukünftig deutlich weniger Energie benötigen wird, als die beiden alten Hallen.
Zur Baumaßnahme gehören ebenso neue Außenanlagen und Zuwegungen um das Gebäude. Hier befinden sich 18 Parkplätze für PKWs, 28 Stellflächen für Fahrräder und 2 Stellplätze für Behinderte. Die Ausführungen der Fahrstraßen wurden in Asphalt und die Stellplätze in Betonpflaster umgesetzt. Um den PKW-Fahrverkehr auf dem Grundstück weitestgehend zu unterbinden, befinden sich die wesentlichen Besucherparkplätze in unmittelbarer Nähe zum Turnerweg. Der Hauptzugang ist als großzügiger überdachter Bereich auf der Nord-Westseite konzipiert und dient für den Sportplatz gleichzeitig als kleine Tribüne.
Kosten:
Der Kostenrahmen entsprechend des am 19. April 2018 geänderten Vorhabenbeschlusses konnte eingehalten werden. Dieser beläuft sich auf rund 4,3 Mio. Euro. Darin enthalten sind Fördermittel aus dem Programm VwV Investkraft „Brücken in die Zukunft“, Budget „Sachsen“ (Landesmittel) in Höhe von ca. 2,7 Mio. Euro. Ursprünglich geplant waren 3.909.600,00 EUR. Die jetzigen Gesamtkosten übersteigen das anfangs geplante Budget um rund zehn Prozent.
Die vorbereitenden Arbeiten für den Neubau, wie der Abbruch alter Gebäude und Baufeldfreimachung (Rodung Bäume, Bodenaustausch) hatten im Februar 2017 begonnen. Nach der Grundsteinlegung im Juni folgte im September 2017 das Richtfest.
Geplant war, die Halle für August 2018 fertig zu stellen und sie den zukünftigen Nutzern zu übergeben. Fehlende bzw. überteuerte Ausschreibungsangebote im Jahr 2017, witterungsbedingte Einflüsse auf den technologischen Ablauf (lange Austrocknungszeiten Beton, großer Hitze und sehr hoher Luftfeuchtigkeit), lange Lieferfristen für diverse Einbauelemente und nicht zuletzt auch die Insolvenz von Baufirmen machten diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Auf Grund dessen verzögerte sich die Baufertigstellung um 6 Monate. Im Februar 2019 war es dann soweit: Der Bau der neuen Zweifeldsporthalle konnte abgeschlossen werden. Seit 4. März 2019 läuft bereits der Probebetrieb durch das Clara-Wieck-Gymnasium. Ab Donnerstag, 14. März 2019 ist dann auch die Nutzung der Halle durch Vereine möglich.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Donnerstag, 7. März 2019

„Feinkost30“ wird 30 - „Unsere Sachsen sind weltoffene Genießer“

Zwickau/Planitz.- Es lässt sich viel über Sachsen sagen, doch eins ist für Christiane Dreißig besonders wichtig: Sie erlebt ihre Sachsen als weltoffene Genießer, aufgeschlossen für das besonders Gute von nah und fern. Das sind vielleicht nicht alle, aber es müssen genügend sein. Dieses Jahr feiert Feinkost30 seinen 30. Geburtstag.
Das Geschäft für internationale Delikatessen trifft in der westsächsischen Provinz seit 30 Jahren auf Neugier und Wohlwollen. Die Glückwünsche dafür gibt Christiane Dreißig direkt an ihre Kunden weiter. "Viele Leute hier im Osten haben einen ausgesprochenen Sinn für Genuss und Kultur. Unsere Kunden sind nicht solche, die nicht wissen wohin mit ihrem Geld. Es sind bodenständige Leute, aber sie haben Lust, sich öfters was zu gönnen. Sie werden schnell neugierig, auch wenn es manchmal Berührungsängste gibt. Und sie haben ein gutes Gespür für ehrliche, wertvolle Lebensmittel."
Essen und Trinken ist geteilte Kultur.
Was ist gutes Essen? Bei Feinkost30 stehen dafür keine Label und Kennzeichnungen. Wo Käse, Pasta, Konfitüre oder Schokolade wie vor 100 Jahren handwerklich produziert werden, da braucht es nicht noch ein Biosiegel. Im persönlichen Gespräch und mit viel Sensibilität auf der Zunge kann die erfahrene Lebensmittelhändlerin am besten beurteilen, ob ein Produkt hält, was seine Geschichte verspricht. „Gutes Essen beginnt mit Menschen und Begegnungen vor Ort. Es beginnt mit unverwechselbaren Geschichten und überlieferten Traditionen. Essen und Trinken ist nicht nur eine Ware, sondern gelebte und geteilte Kultur, so Christiane Dreißig.
Erste Adresse für kulinarische Entdeckungsreisen
Viele ihrer kleinen, handwerklichen Lieferanten hat die Feinkosthändlerin persönlich kennengelernt. Auf Erkundungstouren durch Südeuropa und Frankreich oder auch zufällig im Familienurlaub. Was sie dort findet, holt sie für die dankbare Genießerszene nach Zwickau und in die Region. So gehen auch die Kunden auf kulinarische Entdeckungsreisen mit unerwarteten Erlebnissen: Beim Stöbern im Laden, als Gast bei einem Buffet oder als Empfänger eines doppelt geschmackvollen Präsents.
Die lebendige, sächsische Genießerszene gibt sich bei Christiane Dreißig die Klinke in die Hand. Tastings, Feinschmeckerabende und Events wie die Filmreihe im Zwickauer Gasometer sind Treffpunkte für alle, die ihren kulinarischen Horizont erweitern wollen. Eine besondere Empfehlung in diesem Jahr: Der 30. Geburtstag von Feinkost30 im Frühjahr mit einmaligen Geschmackserlebnissen von Nah und Fern.
Über Feinkost30
Feinkost Dreißig, Inhaberin Christiane Dreißig, wurde 1989 gegründet. Das Geschäft mit einem Standort in Zwickau-Planitz und fünf Mitarbeitern steht für internationale Delikatessen auf höchsten Niveau. Mit einer einzigartigen Frischetheke und seltenen, handverlesenen Produkten ist es eine der ersten Adressen für exklusives Catering und Präsente in Zwickau und der Region. Auch das stetig erweiterte Veranstaltungsangebot wird gern angenommen. „Unser Geschäft ist gutes Essen und Trinken: Ein Privileg, das wir gerne teilen“, so die Inhaberin.


Mediterrane Streiflichter
Das Mittelmeer ist einer unserer Sehnsuchtsorte. Frau Spyridoula präsentiert uns die authentische Küche Griechenlands in wohlschmeckenden Streiflichtern – charmant, fachkundig und verwurzelt in den Traditionen ihrer Heimat auf der Halbinsel Peloponnes. Genußhandwerker aus der Toskana verwöhnen uns mit kräftigen Wurstwaren, feinem Pecorino und handgemachten Antipasti. Dazu gesellen wir mediterrane Weine und deutschen Winzersekt.
Samstag, 9. März von 10.00 bis 16.00 Uhr

Eine dänische Offenbarung
Lakrids by Bülow ist ein herausragendes Konfekt aus Dänemark. Die Wiederentdeckung einer lange unterschätzten Spezialität kann Ihren kulinarischen Horizont auf erstaunliche Weise erweitern. Für Neulinge und alle, die bisher noch einen Bogen um das geheimnisvolle Konfekt aus Süßholz machen, ist die einzigartige Spezialität aus Kopenhagen immer wieder eine Offenbarung.
Freitag, 12. April von 10.00 bis 16.00 Uhr

Genusswelten entdecken
Obwohl wir es nur zu gern tun würden: Wir können nicht alle Genussorte selbst bereisen. Doch zum Glück gibt es noch unsere handverlesenen Partner wie den Delikatessenhändler Frank Wilk. Er entführt uns in eine Welt kulinarischer Genüsse in einer Vielfalt, die selbst für uns ein seltenes Erlebnis ist.
Samstag, 13. April von 10.00 bis 16.00 Uhr

Eine überraschende Verbindung
Wir haben eine Vorliebe für das Unerwartete. Zum fantastischen „Ybnstoker“ Craftbeer vom Fass gesellt sich Feinstes vom Wild: Ein Highlight aus der Pfanne und erst recht für die kommende Grillsaison. Den exzellenten Kontrast erzeugen unsere handgemachten Weltklasse-Antipasti, eingelegter Käse und Oliven, Büffelmozzarella und mediterrane Pestos. Unkonventionell und unwiderstehlich!
Samstag, 27. April von 10.00 bis 16.00 Uhr
Quelle und Fotos: Feinkost Dreißig

Montag, 4. März 2019

Kulturfestival im Oberen Vogtland erfolgreich beendet

Bad Elster/Bad Brambach/Markneukirchen/Schöneck.- Mit der „Großen Johann Strauß-Gala“ endeten am 24. Februar die 18. Chursächsischen Winterträume im König Albert Theater Bad Elster als verbindendes Festival der Musik- und Wintersportregion Oberes Vogtland. Unter der Schirmherrschaft von Rolf Keil, Landrat des Vogtlandkreises, inszenierte das erfolgreiche Festival in der diesjährigen Ausgabe erneut die kulturelle und touristische Angebotsvielfalt des Oberen Vogtlands rund um die Tourismuszentren Bad Elster, Bad Brambach, Markneukirchen, Schöneck und der Sparkasse Vogtland Arena Klingenthal. Insgesamt konnten dabei vom 1. Advent bis zum 24. Februar unter anderem bei den rund 70 Kulturveranstaltungen der unterschiedlichsten Genres in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster wieder über 25.000 Besucher aus Nah und Fern begrüßt werden.
Hauptaustragungsort des Festivals ist traditionell das historische König Albert Theater in Bad Elster, welches vor allem mit einem vielfältigen Angebot von Klassik bis Pop, von Oper bis Comedy über Schauspiel bis hin zu Jazz, Lesungen und Kleinkunst die zahlreichen Gäste der Winterurlaubsregion des Oberen Vogtlandes begeisterte. Höhepunkte im König Albert Theater waren die Märchenoper „Hänsel & Gretel“, das exklusive Weihnachtskonzert der weltberühmten Wiener Sängerknaben, ein Kirchenkonzert von Trompetenstar Ludwig Güttler und die große Operetten-Premiere „Pariser Leben“ zum Offenbach-Jahr 2019. Außerdem begeisterten Poppoetin Alexa Feser, Bühnenstar Ben Becker, Publikumsliebling Vicky Leandros oder Kabarettstar Helmut Schleich das Publikum im Wintertraum Bad Elsters. „Die mit diesem Festivalansatz verknüpfte touristische Verankerung unseres hochwertigen Kulturangebots im Portfolio der saisonalen Qualitätsprodukte unserer Kooperationspartner platziert vor allem das König Albert Theater Bad Elster bewusst als kulturelles Zentrum der Musik- und Wintersportregion im Oberen Vogtland“ resümiert GMD Florian Merz als Intendant der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und ergänzt: „Damit ergänzen wir nicht nur die Angebotsvielfalt der Erlebnisregion hier vor Ort, sondern setzen auch bewusst Impulse in der touristischen Wahrnehmung, was eben der ganzen Region zu Gute kommt“.
So umfasste das Festival u.a. auch die Wintersportevents in der Sparkasse Vogtland Arena Klingenthal und integrierte passende „Wohfühlträume“ in der einzigartigen Soletherme & Saunawelt Bad Elster bzw. der idyllisch gelegenen Bade- und Saunalandschaft im benachbarten Bad Brambach. Aber auch aktive  „Erlebnisträume“ im Wintersportzentrum der Skiwelt Schöneck und spannende Musik-Erlebniswelten im Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen waren wieder Bestandteil des Festivalkonzepts. „Für unsere derzeit erfolgreichen Weiterentwicklungen in den Bereichen Aufenthaltsqualität und Standortmarketing ist diese Festivalkooperation ein wirklich passender Zukunftsbaustein, der unsere Aktivitäten lebendig bereichert“ freut sich Schönecks Bürgermeisterin Isa Suplie und ihr Amtskollege Andreas Rubner aus Markneukirchen fügt hinzu: „Dieser professionelle touristische Festivalansatz verschafft uns als Musikstadt nicht nur neue Aufmerksamkeit in attraktiven Ziel- und Reisegruppen, sondern gibt der wichtigen Tourismusregion im Oberen Vogtland auch eine gemeinsame Identität.“
Die 19. Chursächsischen Winterträume als Kulturfestival der Musik- und Wintersportregion Oberes Vogtland finden vom 29. November 2019 bis zum 29. Februar 2020 statt. Bereits bestätigte Höhepunkte sind u.a. Auftritte prominenter Stars wie Miroslav Nemec (01.02.20) oder Markus Maria Profitlich  (16.02.20) sowie die russische Weihnachtsrevue „IVUSHKA“ am 25. Dezember. Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

Werdauer Frühjahrsflohmarkt am 6. April im Herzen der Stadt

Werdau.- Er ist zu einer lieb gewonnenen Tradition der letzten Jahre geworden: Der Werdauer Frühjahrsflohmarkt, der diesmal am Samstag, den 6. April von 10-14 Uhr im Ambiente von Osterbrunnen und Rathaus stattfindet.
Privatpersonen haben hier die Möglichkeit, kleine Schmuckstücke, Haushaltsgegenstände, Kleidung, Spielzeug, Bücher, Schallplatten oder Baby- und Kinderartikel an die Frau bzw. den Mann zu bringen. Die Standfläche auf dem Werdauer Markt kostet gerademal 1,40 Euro /m².
Um vorherige Anmeldung bei Marktmeisterin Margit Schleicher (Telefon 03761 594295, 3.22schleicher@werdau.de) wird gebeten. Der Händler des jeweiligen Verkaufsstandes/-platzes ist für die Einhaltung von Ordnung und Sauberkeit verantwortlich.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Donnerstag, 28. Februar 2019

Collegium Musicum Werdau lädt zu drei Passionskonzerten

Werdau.- Bei den diesjährigen Passionskonzerten des Collegium Musicum Werdau steht das Requiem von Gabriel Fauré im Mittelpunkt: Das 1887 entstandene Werk verzichtet auf die Androhung des himmlischen Strafgerichtes und möchte ein friedvolles Bild vom Jenseits zeichnen; Fauré selbst sagte über das Requiem: "Es ist so sanftmütig wie ich selbst." Die von Prof. Georg Christoph Sandmann erstellte Fassung setzt außergewöhnliche Akzente und ermöglicht eine Aufführung durch ein sinfonisches Orchester, das gemeinsam mit einem 80 Stimmen starken Projektchor und zwei Solisten (Anika Paulick, Sopran und Andreas Drescher, Bariton) musizieren wird. Die Passionskonzerte finden am 7. April 2019 in der katholischen Kirche St. Bonifatius, am 14. April 2019 in der St. Laurentius-Kirche in Crimmitschau und am 19. April 2019 in der evangelischen Kirche in Hohndorf statt; Beginn ist jeweils um 17.00 Uhr - der Eintritt ist frei, um Spenden wird herzlich gebeten!

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 27. Februar 2019

Babyschwimmen steht im Werdauer WEBALU hoch im Kurs

Werdau.- Kleine „Wasserratten“ sind im WEBALU Hallen- und Freibad gut aufgehoben. Vor wenigen Wochen startete ein Kurs „Babyschwimmen“, der nun wieder regelmäßig Samstags vom Team des beliebten Bades angeboten wird. „Unser Babyschwimmkurs bietet Ihnen und Ihrem Baby einen Baustein für das Erlernen und den Aufbau spezieller Fähigkeiten“, erklärt Objektleiterin Candy Schaub, die auch selbst eine der Kursleiterinnen ist. Von der Verbesserung der Motorik über die Stärkung von bestimmten Muskelgruppen bis hin zur Vertiefung der Mutter-Kind-Beziehung ist das Babyschwimmen ein geeignetes Instrument zur Förderung der Entwicklung von Kindern, die von Natur aus aufs Lernen und Bewegen programmiert sind. Eltern freuen sich vor allem über eine Vielzahl schöner Momente und einmalige Fotos, die im Rahmen des Kurses bei vorheriger Zustimmung entstehen und am Ende kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.
Angemeldet werden können Babys im Alter von 5 bis 10 Monaten. Zum Kurs gehören 6 Veranstaltungen à 45 Minuten, die stets samstags 9:15 - 10:00 Uhr (Einlass 9:00 Uhr) im WEBALU stattfinden. Anmeldungen sind an der Kasse oder per Telefon unter 03761 8881-13 möglich. Der Preis für die Kurse, deren Termine auch unter www.webalu.de zu finden sind, beträgt 60 Euro. Aufgrund der großen Nachfrage wird künftig auch ein Freitagskurs angeboten. Dieser beginnt 13:00 Uhr.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 26. Februar 2019

Tipp der Woche: Beziehungsgefechte und Familienmusical

Bad Elster.- Das Schauspielstar-Ehepaar Christiane Leuchtmann und Hans Peter Korff (u.a. „Diese Drombuschs“) widmet sich am Sonnabend, den 9. März um 19.30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster mit einem heiter-frivolen Abend den Beziehungsgefechten deutscher Literaten. Mit Texten von Kästner, Ringelnatz, Eugen Roth, Tucholsky, Morgenstern, Erhardt, Heine und Heino Jaeger werden feinsinnig gespickte Wortmalereien auf der Theaterbühne für beste Unterhaltung sorgen! Quicklebendig und herzerfrischend-gut füllt das Paar den Zuschauerraum mit Leben. Während Leuchtmann mit den charmanten »Waffen der Frauen« und einer ungeheuren Bühnenpräsenz besticht, glänzt Korff mit trockenem Humor. Diese Mischung lässt das Kopfkino der Zuhörer mächtig rotieren. Neben etlichen Gedichten und Geschichten von »Tauchgängen« und »altdeutschen Ehebrocken« haben die Hamburger auch einige Texte des Satirikers Heino Jaeger im Gepäck, vornehmlich unter dem Script des selten hilfreichen Telefonarztes »Dr. Jaeger«. So schlüpft Leuchtmann in die Rolle einer verzweifelten Frau und ruft mit einem sehr speziellen Problem beim Arzt an …. Gegen diesen Zwerchfellangriff der liebenswert-humorvollen Art ist keiner gewappnet. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Pinocchio als Familienmusical auf der TheaterbühneAm Sonntag, den 10. März bringt die Kleine Oper Bad Homburg um 15.00 Uhr »Die Abenteuer des kleinen Pinocchio« als modernes Familienmusical auf die Bühne des König Albert Theaters Bad Elster. Ein fantastischer Nachmittag für alle großen und kleinen Abenteurer ab 5 Jahren. Die Kleine Oper Bad Homburg hat aus den Abenteuern des Pinocchio die Spannendsten ausgewählt und sie in Sprache, Musik und Bewegung zusammengeführt. Mit dabei sind auch die blaue Fee, die Bösewichte Fuchs und Kater, sowie der Bauer und ein kleiner Kobold.  Geppetto ist arm und einsam, so beginnt er eine Puppe zu schnitzen. Es entsteht eine Puppe, die laufen und sprechen kann! Er nennt sie Pinocchio und wünscht sich, dass aus Pinocchio ein echter Junge wird. Doch bevor Pinocchio ein Mensch werden kann, muss er beweisen, dass er fleißig und ehrlich ist. Pflichtbewusst schickt Geppetto Pinocchio zur Schule. Doch dieser hat keine Lust zu lernen und das Abenteuer nimmt seinen Lauf … »Echte« Opernsänger laden ihr junges Publikum ein zu einem lustigen Ausflug in die klassische Musik. Sie singen klassische Melodien und Arien aus Oper und Operette zu den Abenteuern des Pinocchio. Live natürlich. Ein Konzertpianist begleitet sie dazu am Flügel. Auch live. Selbstverständlich. Und dazu gibt’s Popmusik und fetzige Tänze. So wird aus den Abenteuern des Pinocchio ein Kaleidoskop aus bunten und lustigen Szenen. Mit farbenfrohen Kostümen und einer aufwändigen Bühnenausstattung, mit ausgefallenem Lichtdesign und Pyrotechnik. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Quelle: Chursächsische Verwaltungs GmbH
Fotos: Jürgen Weyrich / Kleine Oper Homburg

Welttag des Hörens: Rund 184.000 Sachsen damit haben Probleme

Westsachsen/Dresden.- Die Sachsen hören schlechter als der bundesdeutsche Durchschnitt. Laut BARMER Arztreport 2018 leiden rund 4,5 Prozent der Menschen im Freistaat unter Hörbeeinträchtigungen, aufgrund von Schallleitungs- oder Schallempfindungsstörung. Im Bundesdurchschnitt waren es 3,9 Prozent. 2017 mussten sich rund 183.700 Sachsen ärztlich behandeln lassen. Dass sich das Hörvermögen der Deutschen je nach Region unterscheidet, zu diesem Ergebnis kommen auch die Auswertungen des deutschlandweiten „Healthy Hearing Index“. So nehmen Menschen in Dresden Geräusche, Musik und Gespräche um etwa vier Dezibel schlechter wahr als in Oldenburg. „Schwankungen beim Hörvermögen um einige Dezibel sind noch kein Anlass zur Panik. Dennoch gilt es für das Thema zu sensibilisieren. Besonders junge Menschen hören gern laute Musik und können damit ihren Ohren schaden. Sie müssen wir erreichen und ihnen helfen achtsamer mit dem eigenen Gehör umzugehen“, sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER Sachsen mit Blick auf den Welttag des Hörens am 3. März.
Individuell statt laut! - Junge Menschen unterschätzen LautstärkeLaute Geräusche haben negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden. „Dieser Gefahr sind sich gerade junge Menschen beim Hören ihrer Lieblingsmusik über Kopfhörer oft nicht bewusst, denn Musik bringt das Blut in Wallung und das Herz zum Schlagen. Aber egal, ob über Verstärker und Boxen oder Kopfhörer: Nicht so laut!“, mahnt Magerl und verweist auf eine einfache digitale Möglichkeiten die Lautstärke mit der Mimi Hörtest App und Mimi Music App an das individuelle Gehör anzupassen. Gesundes Hören kann so unkompliziert per App in den Alltag integriert werden. „Mit den von Mimi entwickelten Apps kann man einen Hörtest machen, die Musik auf dem Smartphone auf das eigene Gehör einstellen und schließlich bei geringerer Lautstärke mehr Details hören. So lassen sich mögliche Hörschäden vermeiden und die Aufmerksamkeit des Gehörs stärken“, beschreibt Magerl.
Gut für die Ohren sind weniger als 70 Dezibel
Da Lärm ein so wichtiges Thema im Bereich der öffentlichen Gesundheit ist, hat die WHO - Weltgesundheitsorganisation Leitlinien zur Vermeidung von gesundheitlichen Auswirkungen durch Lärm entwickelt. Darin heißt es, die Geräuschbelastung durch Freizeitlärmquellen sollte durchschnittlich weniger als 70 Dezibel betragen. Zum Vergleich: Ein normales Gespräch entspricht 65 Dezibel (dB), Kantinenlärm, Großraumbüro 75 dB, Musik über Kopfhörer 95 dB, Diskomusik, Rock- & Popkonzerte 110 dB. Hörschäden durch Lärm können bereits ab 85 Dezibel auftreten.

Studie Hörfähigkeit: www.barmer.de/s000881
Mehr zur Mimi Hörtest App und Mimi Music App: www.barmer.de/g100362
HÖREX Kleine Dezibel-Kunde: https://www.hoerex.de/service/presseservice/trends-fakten/wie-laut-ist-das-denn.html
Quelle: BARMER
Fotos: mimi/Nowak

Samstag, 16. Februar 2019

Ärztenotstand in Sachsen: „Praxis platzt aus allen Nähten“

Dresden/Leipzig/Kirchberg.- Knapp drei Millionen Frauen leiden unter einer krankhaften Fettverteilungsstörung (Lipödem). Momentan werden die Kosten der Therapien nicht von der Krankenkasse übernommen. Gesundheitsminister Jens Spahn (Foto oben) will das ändern. Allerdings hat er, was das Hintergrundwissen zu dieser Erkrankung betrifft, offensichtlich einige Defizite. Das könnte nach Meinung von Fachärzten die Umsetzung dieses im Grunde guten Gedankens noch gefährden.
Es gibt vielfältige Ursachen für das Entstehen einer Adipositas (Fettleibigkeit). Darunter fallen Überernährung und Bewegungsmangel, soziokulturelle Faktoren, genetische Faktoren, Nebenwirkungen von Medikamenten, schlechte Nahrungsqualität, Schlafgewohnheiten und anderes mehr. In die Praxis von Dr. Ingolf Kusch (Foto unten) kommen in der Hauptsache Patientinnen mit einer Mischform.
Dr. Kusch: „Entscheidend ist in jedem Fall eine frühzeitige Erkennung und Behandlung des Lipolymphödems. Je früher die Absaugung begonnen wird, desto geringer sind Aufwand und Risiko für die Patientinnen. Außerdem werden so dauerhafte Nachbehandlungen vermieden und damit die Kosten reduziert. Das Adipositas assoziierte Lymphödem ist Teil einer mit vielen Risiken behafteten Erkrankung mit Folgen für das Herz- Kreislaufsystem und den Bewegungsapparat, bis hin zum Tod des Patienten.“
Der Kirchberger Facharzt ist einer von nur drei Spezialisten in Sachsen, die lymphologisch tätig und ausgebildet sind. Vergleichbare Behandlungsmöglichkeiten gibt es nur noch in Leipzig und in Dresden. Schon jetzt platzt seine Praxis aus allen Nähten, wie er sagt. Seit bekannt werden des Spahn’schen Vorschlags hat sich die Anzahl der Patienten, die seine Hilfe suchen, auf 200 pro Monat verzehnfacht. Kusch führt dies auf verbesserte Diagnostik, höhere Sensibilität in der Bevölkerung für diese Thema und den Austausch der Patienten untereinander zurück: „Durch die vernetzten Medien eröffnen sich auch hier neue Möglichkeiten.“ (Mehr dazu auch in einem früheren Artikel der WSZ)

Fotos: ZPA/Luke MacGregor

Donnerstag, 14. Februar 2019

Tradition in Werdau: Ein Jahrhundert Bäckereihandwerk

Werdau.- 16 Brötchensorten, wöchentlich 16 verschiedene Brote, zwischen 35 und 40 Kuchenvarianten im täglichen Verkaufssortiment – die Vielfalt des Angebots bei der Werdauer Bäckerei und Konditorei Kunze ist denkbar groß – und lecker! In diesem Jahr feiert das Familienunternehmen, das in vierter Generation von Gabriele Zierold und Volker Neubert geleitet wird, ihr 100-jähriges Bestehen. Ein Jubiläum, dass es so überaus selten gibt.
Grund genug für Werdaus Oberbürgermeister Stefan Czarnecki, im Unternehmen einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Im Gepäck hatte das Stadtoberhaupt einen Bilderrahmen mit Fotos von zeitgeschichtlichen Dokumenten aus dem Werdauer Stadtarchiv, die die Historie rund um das Werk des Gründers, Hugo Kunze, belegen. Heute gehören zur Bäckerei auf der Ziegelstraße insgesamt 12 Geschäfte und 95 engagierte Mitarbeiter. Gefertigt wird alles noch von Hand, mit eigenem Natursauerteig und vielen frischen Zutaten aus der ganzen Region.
In den Händen von Gabriele Zierold und Volker Neubert als Geschäftsführer liegt das Traditionsunternehmen seit 2017. Zuvor hatte, seit 1978, Lothar Zierold das Sagen. Gemeinsam mit seiner Frau bäckt der rüstige Rentner aber auch heute noch zu Hause. In der Familie ist das Backen eben Hobby, Beruf und Berufung gleichermaßen. Und so verwundert es kaum, dass auch die Urlaube immer wieder zu einer kulinarischen Entdeckungsreise werden, um neue Dinge zu lernen, auszuprobieren und umzusetzen.
Stets gleich ist dabei der Anspruch an die hohe Qualität und das handwerkliche Geschick geblieben. Aber auch das freundschaftliche Verhältnis zu anderen Bäckern in Werdau und den Mitgliedern des christlichen Bundes der Bäcker begleiten Generation um Generation. Und so verwundert es kaum, dass selbst lieb gewonnene Gewohnheiten wie das gemeinsame Mittagessen am Hauptstandort das gewachsene Team halten, stärken und für so manche harte Arbeit zu früher Stunde entschädigen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 13. Februar 2019

„Clara 200“ - ein vielfältiges Programm zu Ehren einer genialen Frau

Zwickau.- „Clara 200“ ist das Motto des Schumann-Festes vom 6. bis 16. Juni 2019. Es ist Höhepunkt eines ganzjährigen Veranstaltungsangebotes, mit dem die Robert-Schumann-Stadt Zwickau den 200. Geburtstag der genialen Gattin des romantischen Komponisten feiert und zugleich ihr Leben und Werk in den Fokus stellt. Heute fand dazu die Pressekonferenz im Rathaus statt.
Erstmals wird es in diesem Jahr im Rahmen des Schumann-Festes internationale Meisterkurse mit angesehenen Gastdozenten geben. Auf Initiative des aus Zwickau stammenden Violinisten Elin Kolev (Foto oben 2. v. l.) konnten als Dozenten hochrangige Künstler ihres Fachs gewonnen werden: Mitsuko Shirai (Gesang), Yair Kless (Violine), Gustav Rivinius (Violoncello) und Pavel Gililov (Klavier). Die Kurse sind für interessierte Besucher öffentlich und finden vom 6. bis 9. Juni ganztägig im Robert-Schumann-Konservatorium, dem Bürgersaal im Rathaus und der Galerie am Domhof statt.
Ein weiterer Höhepunkt sind die russische Pianistin Natalia Posnova und ihr Trio Trinity of Queen, die beim Romantischen Lichterfest auf dem Schwanenteichgelände mit dem Programm „Queen of Piano“ zu hören sein werden. Ausgehend von der Musik Clara und Robert Schumanns spannt sie einen genreüberschreitenden Bogen hin zur populären Musik und den unsterblichen Liedern von Freddy Mercury und der Gruppe Queen – ein durchaus sinnträchtiger Brückenschlag, da Clara Schumann bei ihren Konzerten in England immer wieder als „Queen of Piano“ gerühmt wurde.
Die Zwickauer Autorin Christine Adler studiert mit Schülern des Clara-Wieck-Gymnasiums ihr Stück „Clara in Nöten“ ein. Sie wird am 11. September als Clara Schumann gemeinsam mit dem Jugendensemble im Festsaal des Gymnasiums, und ein weiteres Mal am 14. September im Robert-Schumann-Haus auftreten.
Gefördert werden das Schumann-Fest Zwickau und die Meisterkurse von der Sparkasse Zwickau sowie vom Kulturraum Vogtland-Zwickau. Schirmherr ist der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer.

Auf dem Foto oben von links: Felix Angermann (Vorstand Sparkasse Zwickau), Elin Kolev (Violinist), Thomas Synofzik (Direktor Robert-Schumann-Haus), Dr. Michael Löffler (Kulturamt Zwickau)

Das komplette Programm kann hier eingesehen werden: Clara 200 Programm
Weitere Infos zu Clara Schumann gibt es hier: www.clara-wieck.de

Dienstag, 12. Februar 2019

Zwickauer Justizskandal: Jetzt kümmert sich der Minister persönlich

Werdau/Zwickau/Dresden.- Urkundenfälschung, Rechtsbeugung und Strafvereitelung im Amt. Jetzt kümmert sich der Sächsische Justizminister persönlich um den Fall Claudia Friedrich (Foto unten). Sebastian Gemkow (Foto oben) kommt im März auf eine Stipvisite in ihr Haus nach Werdau. Den letzten Ausschlag gab eine Konfrontation beim sogenannten „Sachsengespräch“ in der „Neuen Welt“ in Zwickau, als die Werdauerin offen und unüberhörbar über ihre Erfahrungen mit der Zwickauer Justiz erzählte. Gemkow kam nicht umhin, seinen Staatssekretär damit zu beauftragen, einen Termin mit der aufgebrachten Frau vereinbaren zu lassen.
Worum geht es im Kern? Das corpus delicti ist ein Beschluss des Familiengerichts aus dem Jahre 2012. Davon gibt es zwei Versionen des Deckblattes (WSZ berichtete). „Eines davon muss eine Fälschung sein“, ist sich Friedrich sicher. Zwei unabhängig voneinander agierende Rechtsanwälte hätten dies inzwischen bestätigt. „Durch das Überkleben eines Rechtskraftvermerkes wurde mir nicht wiedergutzumachender Schaden angerichtet.“ Jetzt sollen die Verursacher zur Verantwortung gezogen werden. Claudia Friedrich lässt nicht locker. Sie weiß genau, was sie dem Justizminister sagen wird, wenn er sie zu Hause in Werdau besucht: „Räumen Sie endlich mit dieser korrupten Justiz in Zwickau auf – ein für allemal!“
Nach den jahrelangen Rechtsstreitigkeiten soll es nun im Mai eine weitere Verhandlung am Landgericht Zwickau geben. Hier geht es auch um die Frage, ob ihr erster Rechtsanwalt, der sich unter anderem einen Doktor-Titel erschlichen haben soll, ein falsches Rechtsmittel bei einem nicht zuständigen Gericht eingelegt hat.
Fotos: Privat/Sandro Halank

Montag, 11. Februar 2019

Intensivfortbildung in Werdau: Stresstest für ehrenamtliche Helfer

Herz-Kreislauf-Störungen, Atemnot, Lagerung und Transport von Patienten, die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen – das waren einige der Themen, zu denen sich gut 20 ehrenamtliche Sanitäterinnen und Sanitäter am Samstag, den 9. Februar im DRK-Ausbildungszentrum in Werdau einfanden. An diesem Tag hatte die DRK-Wasserwacht Koberbachtalsperre ihre Helfer zur Intensivfortbildung eingeladen. Höhepunkt des Tages war ein aus sieben Stationen bestehendes, 90-minütiges Praxistraining, bei dem die Einsatzkräfte in verschiedenen, gestellten Notfallsituationen ihr Können unter Beweis stellen mussten. Dabei wurden sie von erfahrenen Rettungssanitätern, Rettungsassistenten und Ausbildern nicht nur beobachtet und bei Bedarf korrigiert, sondern auch unter den nötigen Stress gesetzt. So war der Parcours mit sportlichen Einlagen versehen, Patienten mussten oft unter schwierigen Lichtverhältnissen oder in unwegsamem Gelände versorgt werden.
Die DRK-Wasserwacht Koberbachtalsperre hatte zum Jahreswechsel insgesamt 211 ehrenamtliche Mitstreiter, die in einem sehr breit gefächerten Einsatzspektrum tätig sind. Wichtigster Bereich neben dem klassischen Rettungsschwimmen ist der Sanitätsdienst bei Veranstaltungen bzw. die Unterstützung bei größeren Schadensereignissen. Die Wintermonate nutzen die Einsatzkräfte, um sich regelmäßig nach dem Schwimmtraining im WEBALU auch in medizinischen Bereichen fortzubilden. Zwei bis dreimal im Jahr findet zusätzlich eine große Intensivfortbildung statt. Die nächste Grundausbildung Sanitätsdienst beginnt am 1. März und findet 14-tägig jeweils freitagabends, samstags und sonntags im „Alten Schützenhaus“ statt. Nähere Informationen gibt es auf Anfrage andre.kleber@wasserwacht-kober.de.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Samstag, 2. Februar 2019

CSD Zwickau: Bündnis lädt zum Mitmachen ein


Zwickau.- Die Rechte und Sichtbarkeit von LSBTTIQ*-Personen stärken! Das ist das Ziel mit dem das „Bündnis CSD Zwickau“ für 2019 eine Veranstaltung im Zwickauer Stadtleben plant. Alle Personen und Organisationen, die dieses Anliegen unterstützen möchten, sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen.

Das nächste Treffen findet am 26. Februar um 18:00 Uhr in den Räumen des „Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V.“ (TIAM) im „Business and Innovation Centre“ (BIC) in der Zwickauer Lessingstraße 4 statt.

Foto: ZPA

Freitag, 25. Januar 2019

Auf Initiative von JACKT: Chistopher Street Day erstmals in Zwickau

Zwickau.- Die Zwickauer Jugendinitiative JACKT organisiert in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein „Ich sehe die Sonne e.V.“ (ISDS) erstmals einen Christopher Street Day (CSD) in Zwickau. Nachdem dieses Ereignis bereits in anderen Sächsischen Städten wie Dresden, Leipzig, Pirna und Chemnitz regelmäßig sehr erfolgreich läuft, startet nun auch Zwickau mit einer ersten Veranstaltung dieser Art.
Dazu erklärt Initiator Robin Schuchardt (Foto): „Ich fand es schade, dass Zwickau als viertgrößte Stadt in Sachsen so etwas bisher noch nicht zu bieten hat. Da ich mich schon immer für die Rechte von Minderheiten einsetze, die aufgrund ihres Geschlechtes bzw. ihrer sexuellen Ausrichtung diskriminiert werden, finde ich persönlich diesen Schritt nur folgerichtig.“
Der 26-jährige organisiert seit einigen Jahren unter anderem diverse Anime-Treffen in Sachsen. So sind die Anime Messe Chemnitz, der Cosplayball im Chemnitzer Kraftwerk e.V. und der Zwickauer K-Pop Tanzworkshop in Zusammenarbeit mit dem Verein ISDS auf sein Wirken zurück zu führen.
Jetzt will der gelernte Mediendesigner den CSD nach Zwickau zu bringen, um das Problem auch hier in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, wie er sagt. „Ich habe mich auf die Suche nach Partnern in Politik, Zivilgesellschaft und der Stadt Zwickau gemacht. Die Resonanz war überwältigend. Darüber habe ich mich sehr gefreut und es hat mich in meinem Bestreben bestärkt.“
Ein erstes Treffen wurde auf den 29. Januar festgelegt. Die Aidshilfe Westsachsen e.V. hat sich bereit erklärt, dafür ihre Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Es werden Vertreter von rund einem Dutzend Organisationen aus Zwickau und darüber hinaus erwartet. Robin Schuchardt hat zu diesem ersten Vorgespräch bewusst keine Vertreter von Parteien eingeladen, weil er befürchte, dass diese Veranstaltung zu Wahlkampfzwecken missbraucht werden könnte. Damit würden die eigentlichen Probleme der LGBTTIQ*-Rechte (Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexuell, Transgender, Intersexuell und Queer) unter den Tisch fallen. Nachdem die grobe Planung steht, werden dann auch Vertreter aller Parteien zu einem erneuten Treffen eingeladen. Der Termin dazu wird am Dienstag vereinbart. Im weiteren Verlauf ist geplant, eine Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten der Stadt Zwickau, die zur Landtagswahl in Sachsen antreten, durchzuführen. Der CSD in Zwickau soll also auch Signalwirkung zum politischen Dresden und darüber hinaus nach Berlin haben.

Quelle und Foto: ZPA

Dienstag, 22. Januar 2019

Ronny Weiland erinnert im Werdauer „Pleißental“ an Ivan Rebroff

Werdau.- Ein besonderes musikalisches Ereignis bietet das Programm: „Lieder vom Wolgastrand“. Ronny Weiland, die Stimme der Extraklasse, lädt ein zu musikalischen Erinnerungen an Ivan Rebroff am Sonntag, den 31. März ab 16 Uhr in die Werdauer Stadthalle „Pleißental“.
Er ist eine der großen Ausnahmestimmen unserer Zeit. Beginnt er zu singen, dann erzeugt er schon ab den ersten Tönen Gänsehaut beim Zuhörer. Ein mächtiger Bass der gern immer wieder mit Ivan Rebroff verglichen wird!
In seinem Programm lässt er mit dem „Wolgalied“ oder „Ich bete an die Macht der Liebe“ keine Wünsche offen! Sein Unterhaltungsprogramm erstreckt sich vom Schlager, über Klassik, Musical, Volksmusik, bis hin zu modernen Klängen und immer wieder überrascht er seine Gäste mit neuen Facetten! Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören das „Ave Maria“, „Wolgaschlepper“, aber auch „Katjuscha“ und „Anatevka“.
In zahlreichen TV-Sendungen, oder mit Stars auf Tourneen war er zu Gast bei „Immer wieder Sonntag“, „Musikantenstadl“, „Herbstfest der Volksmusik“, „Musik für Sie“, „Die Krone der Volksmusik“ u.v.m.
Gemeinsame Duette mit Gaby Albrecht oder Michael Hirte wurden produziert und belegten erste Plätze in Hitparaden und zu verschiedensten Musikwettbewerben.
Seine Liebe zur Musik wurde schon im Elternhaus gefördert. Zunächst sang er wie viele Kinder in seinem Alter im Schulchor, besuchte dann die Musikschule, musizierte im Spielmannzug aber gelernt hat er was „Anständiges“. Ronny wurde Steinmetz. Seine erfolgreiche Meisterprüfung bestand in der Bearbeitung eines Steines für die Dresdner Frauenkirche. „ Man sagt, wer ihn einmal erlebt und gehört hat, kommt nicht wieder los von dieser beeindruckenden Stimme!“
Vorverkauf: www.reservix.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Foto: Tristan Ladwein

Freitag, 18. Januar 2019

Areal am Platz der Völkerfreundschaft wird verkehrsberuhigt

Zwickau.- In der kommenden Woche wird das Quartier innerhalb der Straßenzüge Kolpingstraße, Crimmitschauer Straße, Moritzstraße und Leipziger Straße als Tempo-30-Zone ausgewiesen. Von der neuen Verkehrsregelung betroffen sind folgende Straßen bzw. Straßenabschnitte: Poetenweg, Osterweihstraße, Kreisigstraße, Lessingstraße, August-Bebel-Straße, Walther-Rathenau-Straße, Hölderlinstraße, Heinrich-Heine-Straße.
Mit dem Setzen der 11 neuen Schilderträger wurde bereits begonnen. Das Anbringen der insgesamt 16 neuen Verkehrsschilder soll bis spätestens Ende nächster Woche abgeschlossen sein.
Die Maßnahme dient der Verkehrsberuhigung und der Steigerung der Wohnqualität in diesem Bereich.
Quelle und Grafik: Stadtverwaltung Zwickau

Freitag, 11. Januar 2019

Schon wieder illegale Graffiti: Bürgerhaushalt soll jetzt Abhilfe schaffen

Zwickau.- Unbekannte brachten in einen zum gegenwertigen Zeitpunkt nicht näher bekannten Tatzeitraum ein Graffito an der Hauswand in der Breithauptstraße  des Grundstückes Nr. 12 an. Der Schriftzug hat eine Größe von (5400 x 2250 mm). Der entstandene Sachschaden beläuft sich in etwa auf eine Höhe von 1.500 Euro.
In der Nacht zu Freitag wurde ein weiteres Graffito an einer Hauswand in der Heinrich-Heine-Straße festgestellt. Die Schmiererei hat eine Größe von etwa 350 x 400 Millimetern und wurde mit schwarzer Farbe auf der Fassade aufgebracht. Die Täter sowie der genaue Tatzeitraum sind derzeit  noch nicht bekannt. Der entstandene Sachschaden konnte hier ebenfalls noch nicht beziffert werden. In beiden Fällen bittet die Polizei um Hinweise auf die Täter oder den Tathergang. Telefon: (0375) 44580.
Unterdessen gibt es Vorschläge, wie man dem illegalen Spuk ein Ende setzen könnte. Die Stadt Zwickau hat in den aktuellen Bürgerhaushalt für das laufende Jahr unter Nr. 8a und 8b die Finanzierung  einer  Bürger-/Polizeistreife  zur  Vermeidung illegaler Schmierereien an Häuserfassaden sowie die Einrichtung  eines  Fördertopfes  für  private  Hauseigentümer  zur Finanzierung der Beseitigung illegaler Schmierereien aufgenommen.
Quelle: PD Zwickau/ZPA
Foto: ZPA

Die SVZ informiert: Anschaffung neuer Omnibusse

Zwickau.- Die Städtische Verkehrs-betriebe Zwickau GmbH hat zwei neue Omnibusse des Herstellers MAN – Typ Lion City – angeschafft. Mit dem neuen Standard- sowie Gelenkomnibus verjüngt die SVZ GmbH ihre Busflotte.
Die neuen Niederflurbusse ersetzen ältere Fahrzeuge aus den Baujahren 2000 und 2004, die beide zwischen 600.000 und 800.000 Kilometer im öffentlichen Nahverkehr im Einsatz waren.
Der Standardomnibus hat bereits am 10. Januar 2019 seinen Dienst im Bediengebiet der SVZ GmbH aufgenommen.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
Quelle und Foto: SVZ

Winterchaos: Schneelast sorgt für hohes Einsatzaufkommen


Werdau.- Auch die Feuerwehren der Stadt Werdau wurden in den vergangenen Tagen nicht von witterungsbedingten Einsätzen verschont. Durch die Ortsfeuerwehren Werdau, Königswalde, Leubnitz und Steinpleis mussten an 2 Tagen insgesamt 18 Einsatzstellen abgearbeitet werden. Meist waren es umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste, welche der Schneelast nicht standhielten. Aber auch eine Ölspur musste mit beseitigt werden. Insgesamt waren 30 Kameraden im Einsatz.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 8. Januar 2019

Alzheimer-Demenz: Informationsabend für Angehörige

Zwickau.- Menschen mit Demenz werden vergesslich und haben zunehmend Probleme, sich sprachlich auszudrücken. Auch kann es sein, dass sich Betroffene ungewohnt ängstlich, misstrauisch, passiv oder auch aggressiv zeigen. Hinzu kommen die Scham und Frustration öfter Fehler zu machen und immer mehr die Selbstständigkeit zu verlieren. Durch die Erkrankung verändern sich auch die Beziehungen zu Angehörigen und Freunden. Die Unterstützung anderer Menschen spielt jedoch gerade dann eine wichtige Rolle. Für viele Menschen mit Alzheimer-Demenz ist die Familie daher eine sehr wichtige Stütze. Um die Angehörige über die Krankheit zu informieren, sie im Umgang mit den Betroffenen zu unterstützen, lädt die BARMER zu einem Informationsabend in die Geschäftsstelle, Keplerstr. 2, nach Zwickau ein.
Am 18. Januar 2019, 19.00 – 20.00 Uhr
wird das Kursprogramm, „Begleitung im Andersland“ vorgestellt.
Es handelt sich dabei um ein Informationsangebot der BARMER Pflegekasse in Zusammenarbeit mit WÖRHEIDE Konzepte. Manuela Neubert, Fachergotherapeutin für Geriatrie / Gerontopsychiatrie (IGK) steht an diesem Abend allen Interessierten für Fragen zu Verfügung.
Im Rahmen der Kurse „Begleitung im Andersland“ erhalten Angehörige beispielsweise Informationen zum Krankheitsverlauf, Tipps im Umgang mit Demenz und werden über die Regelungen in der Pflegeversicherung sowie Entlastungsmöglichkeiten informiert.
Außerdem wird die BARMER Pflege Online Informationsmöglichkeiten vorstellen. „Bei der Veranstaltung ist auch ausreichend Zeit für Diskussionen und Austausch eingeplant“, sagt Romy Burghardt, Initiatorin der Informationsveranstaltung und Mitarbeiterin der BARMER in Zwickau.
Begleitung im Andersland ®
Unterstützung für Angehörige von demenziell Erkrankten

Ein Angebot der Pflegekasse bei der BARMER Zwickau in Zusammenarbeit mit WÖRHEIDE Konzepte
Referentin: Manuela Neubert, Fachergotherapeutin für Geriatrie / Gerontopsychiatrie (IGK)
Anmeldung:
BARMER Zwickau, Keplerstr. 2
Romy Burghardt
Telefon: 0800 333004 105-791 (Anrufe aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz sind für Sie kostenfrei)
oder per E-Mail: romy.burghardt@barmer.de
Die Teilnahme ist kostenlos.

Montag, 7. Januar 2019

Premiere: Broadway-Musical „Company“ erobert Elsteraner Bühne

Bad Elster.- Am Freitag, den 18. Januar öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang für die Premiere des Broadway-Musicals »Company« von Stephen Sondheim im König Albert Theater Bad Elster. Es musizieren das Ensemble der Landesbühnen Sachsen und der Elbland Philharmonie Sachsen in einer Inszenierung von Till Nau unter der Gesamtleitung von Hans-Peter Preu. Das preisgekrönte Musical »Company« von 1970, ein frühes Werk des überaus erfolgreichen Komponisten Stephen Sondheim, das mit seinen scharfzüngigen Dialogen an die Filme von Woody Allen erinnert, ist eine amerikanische Großstadtkomödie. Die humorvolle Show mit den bekannten Songs »Another Hundred People«, »The Ladies Who Lunch« oder der Hymne »Being Alive« stellt im Zuge der Flower-Power-Bewegung das klassische Ehemodell zur Diskussion und philosophiert augenzwinkernd über die Vor- und Nachteile der freien Liebe.
In Manhatten lebt Robert allein, da er wechselnde Freundinnen einer festen Bindung vorzieht. Zu seinem 35. Geburtstag wird er jedoch von seinen Freunden mit einer Party überrascht, bei der man ihm endlich «die Richtige» wünscht. Diese Party bildet den Rahmen des Musicals, das Robert mit den verschiedenen Beziehungsgeschichten seiner Freunde konfrontiert, die bereits verheiratet sind – wenn sie nicht schon wieder in Scheidung leben. Und je nachdem, in welcher Lebenslage sich die Freunde samt Frauen gerade befinden oder mit welcher Lebenslüge sie kämpfen, fallen die Ratschläge für Robert natürlich widersprüchlich aus: Soll er lieber frei bleiben mit viel Zeit für seine Freunde oder trotz Bindungsangst eine Ehe wagen? Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Quelle: Chursächsische Verwaltungs GmbH
Foto: Hagen König

Sonntag, 6. Januar 2019

Tourfinale am 12. Januar 2019 im Chemnitzer KRAFTVERKEHR

Chemnitz.- Zehn Instrumente beherrscht er spielend - Multiinstrumentalist und Sänger Mazze Wiesner steht mit seiner Albumtour "5vor12" am 12. Januar 2019 auf der Bühne im Chemnitzer Event- und Kongresszentrum KRAFTVERKEHR. Dann steigt hier das große Tourfinale, bevor WIESNER im Frühjahr mit seinem neuen Album "Nackte Saiten" tourt.
Wer in den letzten sechs Wochen die Chemnitzer Dinnershow MOMENTS besucht hat, der bekam schonmal einen Vorgeschmack auf seine rauchige Stimmgewalt und konnte sich einen Eindruck von seiner instrumentalen Vielseitigkeit verschaffen. Wenn Mazze Wiesner nicht als Leader der Showband "The Matt Lawner Five" auf der Bühne steht, tourt er mit seinem eigenen Progamm durch die Welt. Dabei hinterlässt er schon seit Jahren immer wieder Eindruck auf den Festivalbühnen, in Konzerthäusern und sogar auf Ozeanriesen.
Die Kompositionen und Texte stammen ausschließlich aus seiner eigenen Feder. Sie werden durch Wiesner`s markant-voluminöse Stimme zu kraftvollem Leben erweckt. Das können die Fans von erstklassiger deutscher Rockmusik am Sonnabend, den 12. Januar 2018, im Chemnitzer Event- und Kongresszentrum KRAFTVERKEHR selbst erleben. Dann steigt WIESNERS Tourfinale zum Album "5vor12". "Wer eine Schublade aufmachen will, ist irgendwo zwischen Bryan Adams und Westernhagen auf der richtigen Fährte. Meine Musik richtet sich an alle, die auf handgemachte, erdige Rockmusik stehen", sagt Mazze Wiesner selbst über sein musikalisches Handwerk.
Auch die Presse feiert den Newcomer: „Dank WIESNER braucht man sich um die Zukunft qualitativ hochwertiger deutscher Musik keine Sorgen zu machen.“ (Deutsche Mugge). Für die RockTimes ist Wiesners Kunst gar "ein Juwel deutschsprachiger Rockmusik“.
Das musikalische Multitalent Mazze Wiesner beherrscht neben Gesang Konzert- und E-Gitarre, Bass, Ukulele, Mandoline, Schlagzeug, Percussion, Klavier, und Akkordeon. Mit der Musik ein Bündnis für's Leben einzugehen, so beschreibt er seine Leidenschaft. In Thüringen aufgewachsen, mittlerweile in Sachsen zu Hause, spielte Mazze Wiesner zunächst in diversen Bands. Später stand er u.a. im Wintergarten-Varieté auf der Bühne, spielte auf der MS Europa II und war musikalischer Leiter bei der Premiere der Udo-Jürgens-Hommage "Schmitt singt Jürgens" in Chemnitz. Inzwischen konzentriert er sich mehr und mehr auf seine eigenen Alben, die berühren, fesseln, faszinieren und einfach nur in gute Stimmung versetzen.
Quelle und Foto: GEORGI COMMUNICATION

Für verwaiste Eltern: Trauergruppe startet in Zwickau

Freitag, 4. Januar 2019

BARMER: Schutzimpfungen ab Januar auch im Betrieb möglich

Sachsen.- Ab Januar 2019 können sich BARMER-Versicherte auch am Arbeitsplatz von Betriebsärzten impfen lassen. Möglich wird das durch einen Vertrag der BARMER mit der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin e.V. (DGAUM). „Die Schutzimpfungen am Arbeitsplatz sind eine sinnvolle Alternative und erleichtert es den Beschäftigten, Arzttermine und Arbeitszeiten unter einen Hut zu bringen. Unser Ziel dabei ist es auch, die Impfbereitschaft zu erhöhen“, sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER in Sachsen. Je mehr Menschen sich neben der Grippe gegen Krankheiten wie Pneumokokken oder Masern impfen ließen, desto besser kann man diesen Krankheiten vorbeugen und Epidemien vermeiden.
Alle Betriebsärzte können teilnehmen
Betriebsärzte können sich mit Inkrafttreten des Vertrags ab 1. Januar 2019 bei der DGAUM einschreiben und teilnehmen. Der Vertrag über die Schutzimpfungen durch Betriebsärzte ist bundesweit der erste seiner Art. „Durch unserer Partnerschaft wird es erstmals möglich, dass Betriebsärzte ihren im Rahmen des Präventionsgesetzes gefassten Versorgungsauftrag auch innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung erbringen können. Betriebsmediziner können damit nun ebenfalls aktiv an der Erhöhung der Durchimpfungsquote in der Bevölkerung mitwirken“, beschreibt Magerl.
Vorlage der elektronischen Gesundheitskarte genügt
BARMER-Versicherte können mit ihrer elektronischen Gesundheitskarte zu eingeschriebenen Betriebsärzten gehen und sich impfen lassen. Die Kosten der Impfung und des Impfstoffes rechnet der Betriebsarzt direkt mit der BARMER ab. Der Vertrag umfasst alle gängigen Standardimpfungen, die in der Schutzimpfungs-Richtlinie enthalten sind sowie die ärztliche Anamnese und Beratung. „Erstmals bietet sich die Möglichkeit, Arbeitnehmer direkt in ihrem Arbeitsumfeld für die Prävention durch Schutzimpfungen zu erreichen“, sagt Dr. Thomas Nesseler, Hauptgeschäftsführer der DGAUM. Auch er ist von der neuen Regelung überzeugt. BARMER und DGAUM gehen damit neue Wege und weiten das Engagement für die Themen Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung in Sachsen weiter aus.
Quelle und Foto: BARMER

Donnerstag, 3. Januar 2019

Sonderausstellung: Clara Schumann als Komponistin

Zwickau.- Komponierende Frauen im 19. Jahrhundert waren eine Ausnahme. Dass Clara Schumann sogar mehr als 20 ihrer Werke in Druckausgaben bei renommierten Verlagen vorlegte, ist umso ungewöhnlicher. In einer Sonderausstellung präsentiert das Robert-Schumann-Haus Zwickau Clara Schumanns Kompositionen in Originalhandschriften und -ausgaben mitsamt den zugehörigen Entstehungsdokumenten. Alle Exponate gehören zum reichhaltigen Archivbestand des Museums.
Aus dem Nachlass Friedrich Wiecks kamen die Originalausgaben der frühen Klavierwerke seiner Tochter ins Zwickauer Schumann-Museum, beim Ankauf des Schumann-Nachlasses durch die Stadt Zwickau 1925 wurden auch zahlreiche Notenhandschriften Clara Schumanns erworben. Erst 1971 konnte die Partiturhandschrift von Clara Schumanns vielleicht bedeutendstem Werk, ihrem Klaviertrio op. 17, aus dem Nachlass einer Schülerin für das Robert-Schumann-Haus erworben werden. Erstmals zu sehen sind Neuerwerbungen von Originalausgaben einzelner Klavierstücke Clara Schumanns aus den Jahren 1885 und 1892. Die Musikalien werden ergänzt durch eigenhändige Briefe und Tagebuchdokumente zur Entstehung sowie Programmzettel und Besprechungen in zeitgenössischen Musikzeitschriften.
Die Ausstellung, die bis 31. März zu sehen ist, wird am Sonntag, 13. Januar, um 16 Uhr eröffnet, der Eintritt zur Vernissage ist frei. Im Anschluss findet ab 17 Uhr ein Konzert statt, bei dem auch Clara Schumanns Violinromanzen erklingen.
„Clara Schumann als Komponistin“ ist die erste der Sonderausstellungen des Robert-Schumann-Hauses, mit denen in diesem Jahr unterschiedliche Aspekte des Lebens und Schaffens von Clara Schumann beleuchtet werden. Aus Anlass ihres 200. Geburtstages folgen bis einschließlich Dezember noch „Clara Schumann und ihre Kinder“, „Clara en tour ‑ Konzertauftritte und -reisen“ sowie „Clara Schumann und die Familie Wieck“.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
Weitere Informationen über das Leben von Clara Schumann geb. Wieck: www.clara-wieck.de

„Die Schöne und das Biest“ verzaubert als Familien-Musical

Zwickau.- Am Sonntag, 13. Januar 2019, um 11 Uhr und um 15 Uhr werden Groß und Klein im Konzert- und Ballhaus "Neue Welt" in Zwickau in eine märchenhafte Welt voller Zauber und Poesie entführt: Das Theater Liberi inszeniert das französische Volksmärchen „Die Schöne und das Biest“ als modernes Musical für die ganze Familie. Gefühlvolle Eigenkompositionen und temporeiche Choreografien versprechen ein unterhaltsames Live-Erlebnis für Kinder ab vier Jahren, Eltern und Großeltern.
Nur Liebe kann den Fluch brechen
Seit Jahrhunderten erzählen sich die Menschen das Märchen von der Schönen und dem Biest und der Kraft ihrer Liebe, die so stark ist, dass sie sogar einen Fluch brechen kann. Einen Fluch, der den Prinzen in ein furchteinflößendes Biest verwandelt hat. Als eines Tages ein armer Kaufmann eine Rose im Schlossgarten pflückt, fordert das Biest dafür einen hohen Preis. Fortan muss die jüngste Tochter Belle im verfluchten Schloss leben. Belles anfängliche Angst weicht jedoch schnell der Neugier, als sie feststellt, dass hinter der harten Schale des Biestes ein weicher Kern steckt und dass sie mit ihm sogar lachen und tanzen kann. Doch Belle ist hin- und hergerissen, denn sie stellt sich viele Fragen: Was hat es mit dem geheimnisvollen Prinzen im Spiegel auf sich? Und warum gibt es diese verzauberten Wesen im Schloss? Belle begibt sich auf die Suche nach Antworten…
Eine Geschichte mit bleibendem Wert
Die humorvolle Adaption des Liberi-Autors Helge Fedder entstaubt das altbekannte Märchen, ohne dabei die generationsübergreifende Botschaft zu verlieren: Es kommt auf die inneren Werte an. „Belle lässt sich nicht von der äußeren Erscheinung blenden, sondern sie schaut hinter die Fassade und vertraut dabei ganz auf ihr Herz“, verrät Hauptdarstellerin Anastasia Ivanova. Die Musiker Christoph Kloppenburg und Hans Christian Becker untermalen die Geschichte mit eigens komponierten Titeln. „Sentimental und verzaubernd, aber immer mit einem Augenzwinkern“, beschreibt Kloppenburg die Stücke. „Wir wollen das Publikum mit auf eine musikalische Reise nehmen: Pop trifft Rock, Schlager trifft Chanson und Jazz trifft Folklore.“
Jetzt noch Tickets sichern
Noch bis einschließlich Samstag können Tickets für das Musical zum vergünstigten Vorverkaufspreis von 25,- / 22,- / 18,- Euro je nach Kategorie erworben werden, Kinder bis 14 Jahre erhalten eine Ermäßigung in Höhe von 2,- Euro. Erhältlich sind die Tickets bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie zum Selbstausdrucken auf www.theater-liberi.de. Für Kurzentschlossene gibt es ab 10 Uhr auch noch Karten an der Tageskasse, der Preis beträgt zuzüglich 2,- Euro. Das Musical dauert zwei Stunden inklusive 20 Minuten Pause.
Quelle und Foto: Theater Liberi

Dienstag, 1. Januar 2019

Klassik-Tipp der Woche: Startrompeter Ludwig Güttler in Bad Elster

Bad Elster.- Am Sonntag, den 13. Januar gastiert der Startrompeter Ludwig Güttler mit Meisterwerken für Trompete und Orgel um 15.00 Uhr in der St. Trinitatiskirche Bad Elster. Musikalische Begleiter an diesem Nachmittag sind Friedrich Kircheis an der Orgel und Johann Clemens auf der Trompete. Der Name Ludwig Güttler ist weltweit ein Begriff für meisterhafte Trompetenkonzerte. Als Solist zählt der Maestro zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart. Aber auch als Dirigent, Orchestergründer und Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft insbesondere zur Förderung der Frauenkirche Dresden ist Ludwig Güttler einem breiten Publikum bekannt. Zusammen mit seinem kongenialen Orgelpartner Friedrich Kircheis und Johann Clemens an der Trompete spielt Ludwig Güttler im Wintertraum Bad Elsters Werke von Bach, Händel, Buxtehude, Purcell, Loeillet, Vejvanovski und Heinichen. Das Publikum kann sich auf eine festliche Klangkombination von besonderem Reiz freuen! Tickets: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de
Foto: Juliane Njankouo