Donnerstag, 30. August 2018

Jetzt geht es um die Kinder: der Fotowettbewerb zum Stadtjubiläum

Jury Sieger Juli_Daniel Fischer und Carolin Karger_Sonnenbrand am Traum-Stadt-StrandZwickau.- Passend zum Weltkindertag und zu ZWIKKIFAXX, das am Samstag stattfindet, stehen im kommenden Monat die Jüngsten im Mittelpunkt des Fotowettbewerbs zum Stadtjubiläum. „Kinder an die Macht“ heißt das Thema. Beiträge können bis Sonntag, dem 30. September unter www.900jahre-zwickau.de/fotowettbewerb eingereicht werden.
Die Bilder müssen in dem jeweiligen Monat entstanden sein. Jeder Teilnehmer darf monatlich ein Foto (nur JPEG/JPG, max. 2 MB) zur Bewertung einreichen, welches dann von der unabhängigen Jury bewertet wird. Beurteilt werden die Erkennung des Themas, die Umsetzung, die Technik und Bildidee.
Dem von der Jury ausgewählten Gewinner winkt im September als Preis ein Theaterpaket. Dieses beinhaltet eine Familienkarte für das Puppentheater sowie eine Fundusführung inklusive Kostümierung und Foto im Theater Plauen-Zwickau. Die nächstplatzierten Beiträge stellen sich dem Voting auf der Facebook-Seite der Stadt. Das Bild mit den meisten Likes bekommt den Publikumspreis und nimmt ebenso wie der Jurysieger an der Verlosung des Jahrespreises teil.Publikumssieger Juli_PatrickWeidner
Seit heute stehen auch beide Preisträger des Juliwettbewerbs fest, als es um „Summerfeeling“ ging. Über einen Gutschein von Foto Gärtner können sich Daniel Fischer und Carolin Karger aus Zwickau freuen, die mit ihrem Hauptmarkt-Beach-Bild die Jury überzeugten. Das Publikumsvoting entschied Patrick Weidner aus Werdau mit einem Marienkäfer-Foto für sich. Noch bis einschließlich morgen, 31. August, können Beiträge für den Monat August eingereicht werden. „Horch, ein Audi!“ lautet aktuell das Motto.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Mittwoch, 29. August 2018

20.000 Euro aus Bürgerhaushalt: „Enzos“ laden zum Verweilen ein

Zwickau.- Ein Vorhaben aus dem Bürgerhaushalt 2018 zur Aufwertung der Stadt wird diese Woche realisiert – die Aufstellung großer Freiraum-Sitzmöbel. Die 15 großen, auffälligen Sitzmöbel mit dem Produktnamen „Enzo“ ergänzen zukünftig auf ausgewählten Standorten die vorhandene Stadtmöblierung. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Form und der Farbenvielfalt eroberten die Enzos inzwischen viele europäische Städte und verbreiten überall ein fröhliches südländisches Flair.
Die Enzos sind eine Weiterentwicklung der ab dem Jahr 2002 im Wiener MuseumsQuartier aufgestellten Enzies. Die ursprüngliche Namensgebung erfolgte durch die Entwickler und nahm Bezug auf die damalige Prokuristin des MuseumsQuartiers, Frau Enzi. Die später weiter entwickelten Enzos sind robuster als ihre Vorgänger ausgeführt. Der Name weist jetzt zudem auf das Herstellerland Italien hin. Die industriell gefertigten Hohlformen bestehen aus Polyethylen und werden inzwischen in den verschiedensten Farben gefertigt.
Über den Bürgerhaushalt waren 20.000 Euro für die Anschaffung der ungewöhnlichen Sitzmöbel bereit gestellt worden. Das Planungsbüro Architektur Concept und dessen Gäste anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums unterstützen mit einer Geldspende die Aufwertung der Innenstadt. Die Standorte der Enzos befinden sich im Muldeparadies, auf dem Tränktor-, dem Schumann- und dem Georgenplatz, im Schwanenteichpark sowie im Ringgrün (in der Nähe der Hochschule) und im Areal des Funparks.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Sechster Zwickau Triathlon: Anmeldung bis 16. September möglich

Org-Team ZWICKAU TRIATHLONZwickau.- Am Sonntag, 23. September 2018, findet die 6. Auflage des ZWICKAU TRIATHLON statt. Heute Vormittag informierte das Organisationsteam in einem Pressegespräch im Rathaus über den aktuellen Stand der Vorbereitungen und was Teilnehmer und Besucher alles erwartet.
Die erfolgreiche Entwicklung dieses mittlerweile auch zunehmend über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Sportevents - als letzter großer Triathlon Wettbewerb des Jahres in Deutschland - wurde in der Vergangenheit stetig fortgeführt und war nach 2016 auch im letzten Jahr mit über 500 Teilnehmern wiederum ausgebucht.
Nachdem sich das vor 3 Jahren eingeführte neue Durchführungskonzept mit nur einer Wechselzone bewährt hatte, erfolgt 2018 nochmals eine weitere Optimierung mit Verlagerung der Wechselzone von der Tonstraße unmittelbar an das Veranstaltungsgelände in die Körnerstraße. Mit dieser weiteren Konzentration des Veranstaltungsgeländes können die Wechselaktivitäten und der Zieleinlauf der Sportler nun noch besser von den Zuschauern verfolgt und hautnah erlebt werden.
[Foto Org-Team Zwickau Triathlon von links: Marcel Kruppa, Leiter Amt für Schule, Soziales und Sport, Wolfgang Hertrampf, Organisationsleiter, Christoph Kraus, Vorsitzender Schwimmverein Zwickau von 1904 e. V., Uwe Herfurth, Triathlon-Wart Schwimmverein Zwickau von 1904 e. V.]

2018 ist der ZWICKAU TRIATHLON neben den Distanzen Olympischer – Jedermann – Einsteiger Triathlon sowie dem Kinder und Junior Triathlon erstmals auch Ausrichter der Sachsenmeisterschaft im Sprint. In 9 Wellen, welche aufgrund der Schwimmhalle auf maximal je 64 Starter begrenzt sind, werden wieder packende Wettkämpfe im Zusammenspiel der drei Sportarten Schwimmen – Radfahren – Laufen erwartet.
Der ZWICKAU TRIATHLON wird durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau Frau Dr. Findeiß als Schirmherrin der Veranstaltung um 8.45 Uhr eröffnet und beginnt um 9 Uhr mit der Olympischen Distanz. Der Kinder und Junior Triathlon wurde – ausgehend von den Erfahrungen der letzten Jahre – auf den Nachmittag verlegt, da nach Wettkampfordnung für diese Altersklassen Außentemperaturen von über 14°C gefordert werden.Wettkampf-Übersicht Zwickauer Triathlon 2018Dass sich der ZWICKAU TRIATHLON mit seiner erst jungen Geschichte auch zunehmend in der Triathlon Szene herumspricht, zeigt einmal mehr die diesjährige Teilnahme einer wahren Triathlon Ikone. Dr. Hermann Aschwer, Jahrgang 1947, hat seit 1983 an mehr als 300 Triathlon Wettbewerben, davon allein bei 40 Ironman Distanzen auf Hawaii und rund um den Erdball, teilgenommen und seine sportlichen Erfahrungen in vielen Fachbüchern festgehalten und weitergegeben. Da der ZWICKAU TRIATHLON noch in seiner Wettkampfgeschichte fehlte, wird Dr. Hermann Aschwer mit seinen 71 Jahren in diesem Jahr in Zwickau in der Jedermann Distanz starten sowie Tipps und seine Erfahrungen im Rahmen einer Podiumsdiskussion bzw. eines Buchstandes weitergeben.
Das von Dr. Hermann Aschwer propagierte Lebensmotto der drei m`s „Mit Anderen Sport treiben: maßvoll, moderat und mit Spaß – Menschen zur Bewegung, zu Fitness motivieren und leiten!“ unterstreicht auch die Philosophie und das Anliegen des ZWICKAU TRIATHLON, wonach neben den aktiven Triathleten besonders auch die Freizeitsportler sowie die Firmen und Vereine zur Teilnahme als Einzelstarter oder in Staffeln aufgerufen sind!
Nach dem witterungsunabhängigen Schwimmen auf den 50-m-Wettkampfbahnen in der Glück Auf Schwimmhalle wird die Radstrecke der Erwachsenen wie im Vorjahr nach Zu- und Abfahrt auf der Bahnstraße auf einen um die Planitzer Straße erweiterten Rundkurs absolviert, welcher in Abhängigkeit der Distanzen ein- bzw. mehrfach zu fahren ist.
Die Laufstrecke erfolgt wieder von der Wechselzone auf der Muldenpromenade in Richtung Stadtzentrum und zurück. Die Rad- und Laufstrecken der Kinder und Junior Distanzen werden dagegen ausschließlich nur im Bereich der Körnerstraße und Äußeren Schneeberger Straße ausgetragen.
Finisher-Medaille 2018Jeder Teilnehmer erhält beim Zieleinlauf eine speziell für den ZWICKAU TRIATHLON entworfene keramische Finisher-Medaille und ein Finisher-T-Shirt. Die Erstplatzierten der Altersklassen und die Gesamtsieger werden jeweils rund 30 Minuten nach Abschluss der jeweiligen Distanz im Rahmen einer Siegerehrung auf der Bühne von Radio Zwickau mit Urkunden und entsprechenden Sachpreisen prämiert. Die Bestplatzierten im Kinder und Junior Triathlon erhalten zusätzlich Gold-, Silber- und Bronzemedaillen und die Sieger einen Pokal.
Auf dem Veranstaltungsgelände vor der Schwimmhalle ist neben verschiedenen Verkaufs- und Beratungsständen auch für das leibliche Wohl gesorgt. Radio Zwickau moderiert die Sportveranstaltung ganztägig und sorgt für musikalische Unterhaltung und Motivation.
Neben einer großen LED-Videoleinwand werden die sportlichen Aktivitäten durch Sportfotografen begleitet, deren Schnappschüsse im Nachhinein erworben werden können.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch wieder den Großsponsoren und vielen kleinen Unterstützern sowie der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Zwickau, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre!
Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung sind unter www.zwickau-triathlon.de zu finden. Anmeldungen und Fragen können außerdem per E-Mail an info@zwickauer-triathlon.de oder das ORG-Büro ZWICKAU TRIATHLON c/o. HERTRAMPF Bauplanungs- & Ingenieurbüro GmbH, Dr.-Friedrichs-Ring 9, 08056 Zwickau gerichtet werden.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Dienstag, 28. August 2018

18. Chursächsische Festspiele: Bad Elster feiert Badekultur

ChursaechsischePhilharmonie-Foto_Danny-OttoBad Elster.- Die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster begeistert ganzjährig mit einem abwechslungsreichen und ausstrahlenden Spielplan. Kulturelles Zentrum der Stadt ist das über 100-jährige König Albert Theater als eines der schönsten historischen Theater Deutschlands. Mit den jährlich im September beginnenden Chursächsischen Festspielen wird in Bad Elster traditionell die neue Spielzeit feierlich eröffnet. Die diesjährige 18. Ausgabe des überregional bedeutsamen Festivals widmet sich dabei vom 7. September bis zum 7. Oktober als „Badekultur im Elstertal“ dem großen Jubiläum der 200-jährigen Gesundheitstradition Bad Elsters, da hier bereits im Jahr 1818 die ersten warmen Mineralheilwasserbäder angeboten wurden.
„Mit diesen Festspielen zum Jubiläum der Gesundheitstradition in Bad Elster möchten wir vor allem auch die kulturelle Ausstrahlung der Ortsentwicklung zum Wohle der Region zu beleuchten“, erklärt GMD Florian Merz als Geschäftsführender Intendant der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und ergänzt voller Vorfreude: „Die beiden festlichen Eröffnungskonzerte am 7. und 8. September widmen wir im König Albert Theater gemeinsam mit dem Zwickauer Stargeiger Elin Kolev (Foto links) und der Chursächsischen Philharmonie (Foto oben) dabei mit Werken von Hilf und Spohr dem gebürtigen Elsteraner Orchestergründer und Königlich-Sächsischen Musikdirektor Christoph Wolfgang Hilf anlässlich seines 200. Geburtstages.“Elin Kolev©Foto-Atelier LORENZ (1)
Weitere Höhepunkte des vielstimmigen Festivalprogramms sind das festliche Symphoniekonzert der Chursächsischen Philharmonie am Tag der Deutschen Einheit (03.10.) sowie begeisternde Musiktheater-Aufführungen wie der klassische Ballettabend aus „Carmen & Peer Gynt“ (21.09.) oder die Operette „Eine Nacht in Venedig“ (28.09.). Dazu beehren wieder renommierte Stars und internationale Ensembles die Bühne Bad Elsters: So stehen Auftritte des Vocalensembles ONAIR (09.09.), der Kultikone Sissi Perlinger (14.09.), eine musikalische Andersen-Lesung mit Tatort-Star ChrisTine Urspruch (15.09.), Theater-Chansons von Michy Reincke (29.09.), ein Festspielkonzert des weltberühmten Dresdner Kreuzchors (04.10.) oder ein Familienkonzert von Gerhard Schöne (07.10.) auf dem Programm. Abgerundet wird das Festspielprogramm mit Live-Entertainment von Olympiasieger Dieter Baumann (22.09.), einem Gesundheitskabarett von Dr. Carsten Lekutat (30.09.), einem heiteren Loriot-Theaterabend (05.10) sowie einer großen Big-Band-Hommage an Udo Jürgens (06.10.) im König Albert Theater.
Bad Elster bietet dabei mit seinen kunstvoll gestalteten Königlichen Anlagen aus mondäner Bäder- und Parkarchitektur und den sieben historischen Veranstaltungsstätten auf der weltweit einmaligen „Festspielmeile der kurzen Wege“ eine einzigartige Atmosphäre mit hoher Aufenthaltsqualität für die Chursächsischen Festspiele, die mit einer sehenswerten historischen Bad-Elster-Ausstellung, interessanten Geo-Exkursionen und einem Vortrag zu Schwarmbeben im Bäderdreieck, verschiedenen Themenführungen, einem aktiven Gesundheits-, Präventions- & Sporttag der Sächsischen Staatsbäder GmbH und Kammermusikprogrammen der Chursächsischen Philharmonie ergänzt werden. Die Kombination der Angebote macht dabei den besonderen Flair Bad Elsters aus: Heute eine Wanderung durch eine der reizvollsten Naturgegenden Sachsens, morgen die große Welt der Oper im König Albert Theater und danach Entspannung pur mit den hervorragenden Wohlfühlangeboten in der Soletherme Bad Elster - so schweben Körper und Geist auf anspruchsvolle Weise.

Quelle und Fotos: Chursächsische Verwaltungs GmbH

Montag, 27. August 2018

Nacht der Schlösser: Historische Figur in Lichtenstein gestohlen

Figur

Lichtenstein.- Im Rahmen der Schlössernacht wurde durch Unbekannte auf Schloss Lichtenstein am Samstag in der Zeit von 14 Uhr bis 20 Uhr eine historische Figur (siehe Foto – gleichartige Figur) vom Altar der Kapelle entwendet. Die Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden.

Hinweise auf die Täter, den Tathergang oder auf den Verbleib des Diebesgutes nimmt das Polizeirevier in Glauchau entgegen, Telefon 03763 640.

Quelle: PD Zwickau

Geführter Rundgang zur Geschichte einer letzten Greizer Ruhestätte

friedhofsfuehrungGreiz.- Zu einem ganz besonderen kulturhistorischen Spaziergang über den Neuen Friedhof in der Leonhardtstrasse in Greiz lädt die Tourist-Information für den 01. September 2018 ein. Dieser Greizer Friedhof ist ein Ort, der die Kultur-, Stadt- und Kunstgeschichte aus einer völlig ungewohnten Perspektive zeigt. Neben vielen Details zur Geschichte der Anlage erwarten den Besucher auch Hinweise und Informationen zu den außergewöhnlichen Grabkunstmalen und den Grabstellen der zahlreichen Greizer Persönlichkeiten und Unternehmer.
Infos unter www.greiz.de.
Termin: Samstag, 01. September 2018
Preise: Erwachsene 3,50 Euro, Kinder 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer rund zwei Stunden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Sonntag, 26. August 2018

Vier Monate vor Heiligabend: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Werdau.- Kaum zu glauben aber wahr: In genau vier Monaten ist schon wieder Weihnachten. Und im Werdauer Rathaus ist das Grund genug, um spätestens jetzt die Vorbereitungen für die Adventszeit abzuschließen. Insbesondere der Werdauer Weihnachtsmarkt ist schon zu weiten Teilen in trockenen Tüchern. Der Großteil des Kulturprogramms steht, die Weihnachtsmarkthütten sind nahezu ausgebucht. „Lediglich am Donnerstag und Freitag stehen noch zwei Hütten zur freien Verfügung, alle anderen sind bereits voll belegt“, freut sich Marktmeisterin Natalie Jung, die für die Veranstaltung vom 13.-16. Dezember verantwortlich ist. Die Weihnachtswerkstatt wir mit einer Lego-Eisenbahn, Kinderbasteleien die Blicke auf sich ziehen. Zur Hobbyausstellung am Sonntag sind in diesem Jahr alle Laternenbastler aufgerufen sich zu beteiligen.
Am Samstag werden auch traditionell wieder die Tore des Rathauses geöffnet. Geboten wird ein vielfältiges Programm für Groß und Klein mit Weihnachtscafé, Weihnachtsrätsel, Backstube, Puppenstubenausstellung, Bastelangeboten und Tombola. Auch Schnitzer und Klöpplerinnen zeigen ihr Handwerk.
Bereits jetzt wieder erhältlich sind unterdessen die beliebten Werdau-Schwibbögen. Das Leubnitzer Weihnachtsland, das das Projekt vor einigen Jahren mit initiierte, hat erst vor wenigen Tagen eine große Lieferung der Sonderanfertigungen erhalten. „Damit sind wir für die nächste Zeit wieder gut aufgestellt und können auf die Nachfrage schnell reagieren“, so Inhaberin Anke Zeitz.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Samstag, 25. August 2018

Tag des offenen Denkmals: Werdau ist mit Waldfriedhof dabei

Werdauer Waldfriedhof 2018-08-22 001Werdau.- Am 10. Mai 1906 erfolgte die Einweihung des heutigen Werdauer Waldfriedhofes. Der Bau der Parentationshalle nach den Plänen des Bauamtsarchitekten Kretzschmar erfolgte unter Leitung der Firma von Baumeister Oskar Möbius und ist bis heute ein überregionales, architektonisches Highlight und zählt zu den schönsten Anlagen Sachsens.
Um die Halle herum entwickelte sich jedoch im Laufe der Jahrzehnte noch eine ganz andere Besonderheit, die von ähnlich großer Bedeutung für das ruhespendende Areal ist: Eine Vielzahl an verschiedenen, beeindruckenden und oftmals auch seltenen Bäumen, wie Sie in dieser Vielfalt nahezu einmalig ist.
Und auch die Ruhestätten selbst sind etwas ganz besonderes. Begründet durch die industrielle Vergangenheit der Pleißestadt Werdau entstanden mehrere dutzend beeindruckender, künstlerisch hoch anspruchsvoller Grabanlagen von zeithistorischer Bedeutung.
Wenn am Sonntag, den 9. September 2018, europaweit der Tag des offenen Denkmals stattfindet, öffnen auch hier die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Werdauer Waldfriedhofes in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr die Tore des unter Denkmalschutz stehenden Areals für interessierte Besucher.
Gemeinsam mit dem leitenden Restaurator Herr Wolfram Voigt, der die Sanierungen der letzten Monate und Jahre begleitete, ist ein umfangreiches Programm geplant. So gibt es unter anderem Führungen und Vorträge in der Kapelle, zum vielfältigen Baumbestand und den besonderen, historischen Grabanlagen im parkähnlichen Gelände. Die Besucher erhalten zudem erstmals Einblicke in den 1. Bauabschnitt der Sanierung der 112 Jahre alten Friedhofskapelle.
Neben den Fachleuten vor Ort werden sich auch zwei weitere Partner einbringen, um die Veranstaltung abzurunden: So wird das Hospiz des SRH-Klinikums in Werdau zum Kommunikationscafé einladen. Außerdem werden die Werdauer Benefizkerzen angeboten. Die Erlöse beider Aktionen fließen in die Finanzierung der Einrichtung auf der Crimmitschauer Straße. Und auch das Bestattungsinstitut Naundorf ist mit einer Vielzahl an Informationen und Exponaten vor Ort und steht für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 22. August 2018

Zwickau erhält als erste Sächsische Stadt zweiten Frauenort

Opernsängerin Johanna Brault gratuliert auf ihre WeiseZwickau.- Ohne sie könnte Zwickau in diesem Jahr kein großes Stadtjubiläum feiern - Bertha von Groitzsch (2. Hälfte 11. Jh. -2. Viertel 12. Jh.). Durch ihre Kirchstiftung wurde das „territorio Zcwikaw“ 1118 erstmals urkundlich erwähnt. Zudem gründete sie die erste Pfarrkirche Zwickaus, die sie mit ihrem Vermögen ausstattete.
Heute wurde ihr im historischen Rosengarten des Schwanenteichparks, Ecke Humboldt-/Reichenbacher Straße eine Gedenkstelle gewidmet, die ihr Leben und Wirken als Klosterstifterin & Gründerin der ersten Pfarrkirche Zwickaus würdigt. Es ist bereits der zweite „Frauenort“ in diesem Areal. Ende 2016 ehrte der Landesfrauenrat Sachsen Gertrud Schubart Fikentscher mit einem ersten „Frauenort Sachsen“ in Zwickau.
Heute Nachmittag wurde die Tafel im Beisein von Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß, der Gleichstellungs-, Ausländer-, Integrations- und Frauenbeauftragten der Stadt Ulrike Lehmann sowie Vertreterinnen der Landfrauen in einem kleinen feierlichen Rahmen offiziell enthüllt. „Ich freue mich, dass wir als erste sächsische Stadt den Zuschlag für einen zweiten Frauenort bekommen haben. Und noch mehr freue ich mich darüber, dass sich der frauenorte sachsen-Fachbeirat für Bertha von Groitzsch entschieden hat.“ sagt Ulrike Lehmann, Gleichstellungs-, Ausländer-, Integrations- und Frauenbeauftragte der Stadt. „Ihr haben wir dieses ganz besondere Jahr 2018 mit den vielen wunderbaren, glanzvollen und unvergesslichen Höhepunkten zu verdanken. Nun soll auch sie unvergessen bleiben.“Gedenktafel Bertha von Groitzsch
Das Hochmittelalter war nicht gerade eine Zeit, in der das Wort und Wirken von Frauen große Beachtung fand oder in der viel über Frauen gesprochen und geschrieben wurde. So ist es wenig verwunderlich, wenn die historischen Quellen nur spärliche Angaben zum Wirken von Frauen in dieser Zeit preisgeben. Aber der Kirche war die Stiftung der Bertha von Groitzsch im „territorio Zcwikaw“ durchaus bedeutsam und erwähnenswert und ist damit die erste urkundliche und schriftliche Erwähnung zur Stadt Zwickau überhaupt. „Dieser Fakt war für uns ausschlaggebend, sie als eine Frauenpersönlichkeit Sachsens mit einem Frauenort zu würdigen.“ begründet Susanne Köhler, Vorsitzende des Landesfrauenrates Sachsen e. V., die Entscheidung.
Mit „frauenorte sachsen“ will der Landesfrauenrat Sachsen e. V. die bewegende und vielfältige Frauengeschichte Sachsens sichtbar machen. Seit 2016 wählt der „frauenorte sachsen“-Fachbeirat jedes Jahr unter zahlreichen eingereichten Vorschlägen die Frauenpersönlichkeiten aus, die Sachsen auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen mitgeprägt haben und dafür gewürdigt werden sollen. Um ihr besonderes Engagement zu ehren, werden Infotafeln an den jeweiligen Wirkungsorten der Frauen aufgestellt. Diese ermöglichen eine historische Einordnung des Lebens und Wirkens, eine kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen sowie einen Einblick in Sachsens Frauengeschichte.
Träger von „frauenorte sachsen“ ist der Landesfrauenrat Sachsen e. V. Er ist seit 1991 der Dachverband der sächsischen Fraueninitiativen und vertritt die gesamte Bandbreite der über 150.000 in politischen, gewerkschaftlichen, kirchlichen, künstlerischen und regionalen Frauenverbänden organisierten sächsischen Frauen. Er versteht sich darüber hinaus als Interessenverband aller Frauen und Mädchen in Sachsen.
Das Projekt wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Tatverdächtiger zu Explosionen sitzt in Untersuchungshaft

FeuerwehreinsatzGlauchau.- Gegen einen 43-jährigen Mann ist am Donnerstagnachmittag durch den Haftrichter am Amtsgericht Zwickau die Untersuchungshaft angeordnet worden. Der Mann ist dringend verdächtig, am Sonntagmorgen in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses an der Hermannstraße drei Camping-Gaskartuschen zur Explosion gebracht und dadurch einen Brand im Kellerbereich ausgelöst zu haben. Glücklicherweise brachte die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle und konnte ihn löschen, so dass die beiden im Haus wohnenden Frauen (77 und 91 Jahre) unverletzt blieben. Sie waren durch die hinzugeeilten Polizeibeamten aus dem Haus gebracht und vorsorglich ärztlich untersucht worden. Schließlich hatten sie in ihre Wohnungen zurückkehren können.
Den Ermittlungen der Polizei zufolge war ein 43-jähriger ehemaliger Bewohner besagten Hauses unmittelbar vor den Explosionen gesehen worden, wie er den Ort des Geschehens verlassen hatte. Nach ihm wurde seither gefahndet. Am Dienstagabend ist er dann bei einer Kontrolle durch Bundespolizisten auf dem Bahnhof im bayerischen Hof festgestellt und vorläufig festgenommen worden. Am Mittwoch setzte dann der Haftrichter den Haftbefehl in Vollzug.

Quelle: PD Zwickau
Foto: Symbolbild/Jennewein

Amtsgericht Zwickau: „Richter, Staats- und Rechtsanwälte sind sich einig“

Beschluss_FriedrichWerdau/Zwickau.- Es geht um Urkundenfälschung, Rechtsbeugung und Strafvereitelung im Amt. Der Fall von Claudia Friedrich scheint besonders krass zu sein. Die Werdauerin wirft der Zwickauer Justiz im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit beim Familiengericht Komplettversagen vor.
Eine Petition wurde auf den Weg gebracht, das Sächsische Justizministerium darüber informiert und der Zwickauer SPD-Landtagsabgeordnete Mario Pecher involviert. Doch genützt hat ihr das wenig. Der allgemeine Tenor lautete bisher immer: „Kein öffentliches Interesse“.
Das könnte sich nun ändern, denn Claudia Friedrich hat Strafanzeige gegen zwei Zwickauer Staatsanwälte wegen des „dringenden Verdachts auf Strafvereitelung im Amt“ erstattet. Als Begründung gibt sie an, dass die beiden beschuldigten Staatsanwälte Kenntnis von einer Urkundenfälschung am Familiengericht Zwickau hätten und diese nicht verfolgen würden. Das corpus delicti ist ein Beschluss des Familiengerichts aus dem Jahre 2012. Davon gibt es zwei Versionen des Deckblattes (siehe Foto). Rechts sei eine Kopie des Originals, so Friedrich, und links eine korrigierte Version für die offiziellen Akten. Den Grund für die Fälschung sieht die Betroffene im System: „Man will das Fehlverhalten eines Justizkollegen decken. Mein erster Rechtsanwalt hat eine wichtige Frist versäumt, wodurch mir nicht wieder gut zu machender Schaden entstanden ist. Das sollte wohl später nicht mehr zu erkennen sein. Darin sind sich offenbar Richter, Staats- und Rechtsanwälte einig.“
Gegen diesen Rechtsanwalt lagen bereits zum Zeitpunkt des Versäumnisses mehrere Beschwerden vor. Unter anderem soll er sich einen Doktor-Titel erschlichen haben. Im Fall Friedrich habe er außerdem ein falsches Rechtsmittel beim falschen Gericht eingelegt, schreibt ein involvierter Rechtsanwalt aus Berlin, der seinerseits Schadenersatz fordert.

Quelle und Foto: ZPA

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Dienstag, 21. August 2018

Duo lädt auf eine musikalische Reise im „Pariser Flair“ ein

Chaperon3R0A0275Werdau.- Auf eine ganz und gar besondere Reise durch Paris lädt Sie sowohl fachmännisch als auch Überaus charmant das Duo Pariser Flair ein. Die französische Opernsängerin und jahrelange Wahlpariserin Marie Giroux und die norddeutsche Perle der Ostsee, die Pianistin und Akkordeonistin Jenny Schäuffelen sind am 19. September 2018 zu Gast im Werdauer Rathaus.
Von Aznavour bis Piaf über Brel und Becaud werden Sie auf dieser Tour die ganz großen Klassiker der französischen Chanson hören und besser kennenlernen, aber auch allerlei interessante Tipps über Paris bekommen. Kulturelle Empfehlungen geben die zwei eleganten Stadtführerinnen natürlich auch, ohne dass die Gourmets unter Ihnen nicht zugleich auf ihre Kosten kommen. Auf Ihrer Tour entlang der Seine und durch die Quartiers werden Sie zuweilen auch selbst gefordert: Mal gilt es, durch und durch erstaunliche Zusammenhänge zu erraten, mal werden Sie zum Tanzen ermuntert.
Um das Programm abzurunden, bekommen Sie als Gast einen kleine Tourbeschreibung, in der die ganzen Tipps und Adressen zusammengefasst sind, mit denen Sie an diesem außergewöhnlichen Abend so ganz vertraut gemacht worden sind. Und zwar ohne dass Ihnen bei dieser Stadtführung die Füße wehtun. Bei Ihrem nächsten Besuch in Paris können Sie dann alles ausprobieren! "Also Mesdames et Messieurs einsteigen! Unsere Tour de Paris wird gleich starten...."
Beginn der Veranstaltung ist 19.30 Uhr. Karten sind an der Stadtinformation oder an der Abendkasse zum Preis von 14,00 Euro (7,00 Euro für Schüler und Studenten) erhältlich.

Quelle: Stadtverwaltung Werdau
Foto (Jenny Schäuffelen und Marie Giroux): Laurence Chaperon

Veranstaltungstipp der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster

Howard Carpendale©Hergen SchimpfBad Elster.- Am Sonnabend, den 1. September laden Publikumsliebling Howard Carpendale und seine Gäste Bianca Graf, Maria Voskania und Kurt Elsasser um 19.00 Uhr zu einem großen Schlagerfest in das NaturTheater Bad Elster ein. Zum großen Saisonfinale 2018 im NaturTheater präsentiert Bad Elster das große Schlagerfest! Neben Stargast und Publikumsliebling Howard Carpendale und seinen großen Hits wie »Ti Amo«, »Hello again« oder »Tür an Tür mit Alice« begeistert das Publikum auch die bekannte Gräfin des deutschen Schlagers, Bianca Graf die zudem auch äußert charmant durch den Abend führen wird.
Außerdem verzaubert Maria Voskania die Open-Air-Arena unseres NaturTheaters mit magischem Schlagerpop und der österreichische Schlagerstar Kurt Elsasser begeistert mit seinem unschlagbaren burgenländischen Charme. Die große heile Welt am Weltfriedenstag in Bad Elster! Tickets: 037437/53 900 | www.naturtheater-badelster.de
Jedermann 442Am Sonntag, den 2. September beendet um 19.00 Uhr der weltberühmte Schauspielklassiker »Jedermann« die erfolgreiche Open-Air-Saison im neuen NaturTheater Bad Elster. Weltweite Berühmtheit erlangte das Theaterstück durch die Salzburger Festspiele, als jährlich fester Bestandteil vor der eindrucksvollen Kulisse des Salzburger Doms. In der natürlichen Kulisse des Waldparks von Bad Elster bringen die Landesbühnen Sachsen nun das berühmte Spiel vom Sterben des reichen Mannes in einer Inszenierung von Peter Kube mit dem renommierten Dresdner Staatsschauspieler Tom Quaas in der Titelrolle auf die Open-Air-Theaterbühne Bad Elsters. Dazu begleiten The Purgatorators mit Livemusik in eigenen Arrangements und Kompositionen diese  effektvolle Freiluftinszenierung. Jedermann ist reich. Alles kann er kaufen, Frau und Mann, Grund und Boden. Den Bettler und den armen Nachbarn weist er ab. Stattdessen feiert er mit seiner Buhlschaft ein Fest. Plötzlich steht der Tod neben ihm und fordert ihn auf, sich für den letzten Weg bereit zu machen. Jedermann fleht den Tod an, ihm eine Frist zu gewähren, damit er sich einen Freund suchen kann, der mit ihm vor das Gericht Gottes tritt. Nach langem Bitten gewährt der Tod ihm eine Stunde… Tickets: 037437/53 900 | www.naturtheater-badelster.de

Quelle und Fotos: Chursächsische Verwaltungs GmbH

Montag, 20. August 2018

Psychiatrische Klinik Rodewisch unter Scientology-Verdacht

Dipl_Med_Wilfried_MeissnerSaalfeld/Rodewisch.- Nachdem die Westsächsische Zeitung über fragwürdige Methoden der Patientenbehandlung in der Forensischen Psychiatrie des Sächsischen Krankenhaus Rodewisch (SKH) berichtet hatte (Artikel hier), meldet sich nun ein ehemaliger Mitarbeiter zu Wort. Der Saalfelder Dipl. med. Wilfried Meißner (Foto) ist Facharzt für Anatomie, Psychiatrie, Psychotherapie a.D. und war als Bereichsoberarzt der Allgemeinpsychiatrie in Rodewisch tätig. Außerdem war Meißner psychologischer Leiter der Gruppe Justizkontrolle / Scientology Abwehr Deutschland. Aus dieser Erfahrung heraus sind ihm Ungereimtheiten beim Umgang mit Patienten aufgefallen, die er in einem Brief an das Sächsische Sozialministerium am 24. Juli 2018 formulierte.
Zunächst ging es Meißner darum, ob es Ärzten, Dipl.-Psychologen, Sozialpädagogen oder anderen Mitarbeitern in den Sächsischen Kliniken erlaubt wäre, nebenbei – offen oder insgeheim – dem „Scientology“-System dienstbar zu sein. Seine Frage bezieht sich dabei auf die Handlungsweisen einzelner Mitarbeiter. Namentlich geht es bei der Anfrage an das Sächsische Sozialministerium um Chefarzt Dr. med. Liskowsky, die Dipl. Psychologin Görner (beide Station 8.1.) sowie den Ärztlichen Direktor, Prof. Riedel. Der Mediziner will ihnen Fragen zur Anwendung von „Scientology“ – „Ethik“ bzw. beziehungsdestruktiven und betrügerischen Praktiken aus dem „Handbuch des Rechts“ stellen.
Anlass für die neuerliche Scientology-Vermutung bietet Meißner ein aktueller Fall, bei dem ein dreijähriger Junge über sieben Wochen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Rodewisch behandelt wurde, ohne dass sich die Verantwortlichen mit der Sicht der Mutter und mit kritischen Kollegenanfragen befassen wollten. Die Mutter macht sich nun große Sorgen um das Wohlergehen des Kindes, das zunächst ohne Angabe eines Grundes bis heute nicht wieder in ihre Obhut entlassen wurde.
Die Klinikleitung des SKH Rodewisch verweigert bisher jegliche Stellungnahme.

Quelle: ZPA
Foto: Privat

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Länderübergreifende Einsatzübung des THW in Zwickau

Trinkwasservers_02Zwickau.- Erstmals wird die Fachgruppe Trinkwasserversorgung (TW) des Technischen Hilfswerks in Zwickau eine länderübergreifende Einsatzübung durchführen. Denn am 24. und 25. August sind die Thüringer Kameraden vom Ortsverband Erfurt zu Gast. In Zwickau wollen die Angehörigen der Fachgruppe Trinkwasserversorgung, welche sich in Erfurt im Aufbau befindet, das nötige Wissen aneignen.
Die Übung wurde von den Zwickauer THW-Kräften vorbereitet und organisiert und findet unter der Leitung von TW-Gruppenführer Dr. Jörg Klewer in der Unterkunft des Ortsverbandes Zwickau statt. Die Fachgruppe TW, die aus 3000 Einzelteilen inklusive eines kompletten Trinkwasserlabors besteht, ist wohl damit die aufwendigste Einheit im Technischen Hilfswerk. Sie stellt damit die ehrenamtlichen Einsatzkräfte vor enormen logistischen und einsatzspezifischen Herausforderungen. Dadurch ist es auch notwendig dies regelmäßig und intensiv zu üben, um für mögliche Einsätze gewappnet zu sein. Bei der zweitägigen Ausbildung der Trinkwasserspezialisten sollen der Auf- und Abbau der Trinkwasseraufbereitungsanlage, die Betriebsanalytik, der Rohrleitungsbau und die Desinfektion von Schläuchen geprobt werden. Es werden an die 30 Teilnehmer erwartet.
Beim THW-Ortsverband Zwickau ist eine von bundesweit zehn Trinkwasseraufbereitungsanlagen stationiert. Die Anlage kann 15 Kubikmeter Trinkwasser pro Stunde herstellen. Zum Einsatz kommt die Anlage bei großen Katastrophenlagen im In- und Ausland. Trinkwasserexperten des Technischen Hilfswerkes in Zwickau waren bereits in Uganda, Haiti, China, Libanon und Jordanien im Einsatz.
Information Fachgruppe Trinkwasserversorgung (FGr TW)TrinkwasserAnlage_02
Die Fachgruppe Trinkwasserversorgung (FGr TW) verfügt über eine Wasseraufbereitungsanlage mit einer Leistung von bis zu 15 m3 Trinkwasser pro Stunde. Die Qualität des Trinkwassers wird in mobilen Labors für Wasseranalysen geprüft.
Neben Herstellung, Transport und Förderung zählt auch die Verteilung von Trinkwasser zu den Aufgaben dieser Fachgruppe. Ihre Spezialisten können Trinkwassernetze und -förderstrecken instand setzen oder errichten. Neben Maschinist und Schweißer zählt auch ein Trinkwasserlaborant, der die Wassergüte beurteilen kann und im Bereich der Hygienevorschriften besonders geschult ist, zu dieser Fachgruppe.
Die Geräteausstattung der Fachgruppe Trinkwasserversorgung umfasst neben der Trinkwasser-Aufbereitungsanlage insbesondere Pumpensätze für Roh- und Trinkwasser, eine Wasserinstallationsausstattung, Messgeräte zur Durchflussmessung und Wasseranalyse (Wasserlabor) sowie Leitungsmaterial, PE-Rohrschweißgerät, Wassertransport- und -lagerbehälter (z.B. Falttanks).

Quelle und Fotos: THW Ortsverband Zwickau / Daniel Friedel

Sonntag, 19. August 2018

Hortkinder der Kita „Anne Frank“ können ab sofort bolzen

Eröffnungsspiel Erwachsene gegen KidsZwickau.- Dass auch langersehnte Wünsche in Erfüllung gehen können, bewies heute die Kindertageseinrichtung „Anne Frank“, Joliot-Curie-Straße 2. Vor fünf Jahren feierte die kommunale Kita ihren 50sten Geburtstag. Die Kinder durften einst Wünsche zur weiteren Ausstattung ihrer Kita äußern. Ganz oben auf der Wunschliste stand ein eigener, richtig cooler Bolzplatz. Leider konnte dieser bisher noch nicht umgesetzt werden.
Beharrlichkeit und langer Atem haben sich nun aber gelohnt, denn ab sofort stehen den 28 Mädchen und 32 Jungen im Hortbereich ein nagelneues Spielfeld zum aktiven Bespielen und sportlich-fairen Bolzen zur Verfügung. „Die neue Anlage ist ein sehr großer Gewinn für unsere Einrichtung.“ freut sich Heike Lingrön, Leiterin der I-Kita „Anne Frank“. „Wenn unsere Hortkinder von der Schule kommen, „fliegen“ die Ranzen in die Ecke und dann geht’s zum Bolzen auf den neuen Platz“.
Möglich wurde die Realisierung der Sportanlage durch das gute Zusammenwirken von Stadtverwaltung und Projekt unterstützenden Firmen, wie Taufmann + Heier, Ranstadt, Metallbau Steinbach und Johnson Controls, sowie durch Arbeitseinsätze vieler ehrenamtlicher Helfer. „Im vergangenen Jahr trat Johnson Controls an uns heran und fragte, ob sie uns einen Wunsch erfüllen können.“ berichtet die Leiterin. „Dank dieser weiteren Spende und den Eigenmitteln der Stadt war es Anfang 2018 endlich möglich, den Bau des Bolzplatzes in Angriff zu nehmen.“ freut sich die Leiterin.Eltern eifern mit Kindern um Punkte
Im Frühjahr 2018 startete die Baumaßnahme mit dem Erdaushub und Bodenausbau. Anfang August konnte die Maßnahme mit einem letzten gemeinsamen Arbeitseinsatz abgeschlossen werden. Es wurden Tore aufgestellt, Linien gezogen und Gras angesät.
Heute weihten die Kids ihren Bolzplatz mit einem Eröffnungsspiel gegen die Erwachsenen offiziell ein. Gleich im Anschluss startete das Familiensportfest. An rund 10 verschiedenen Stationen waren vor allem Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefragt. Rund 60 Eltern und Großeltern folgten der Einladung und gaben – trotz hochsommerlicher Temperaturen – alles, um sportlich fürs Team und für die Familie zu punkten. Dank eines kleinen Speisen- und Getränkeangebotes der Kita konnten später die verbrauchten Kräfte schnell wieder aufgetankt werden.
Der Bolzplatz steht zunächst hauptsächlich den 60 Hortkindern zum Fußballspielen zu Verfügung. Zukünftig soll er auch anderweitig genutzt werden, eventuell für Volley- und Basketballspiele, kleine Kita-Sportfeste und eine Cheerleader-Gruppe.
Die integrative Kindertageseinrichtung „Anne Frank“ betreut derzeit insgesamt bis zu 130 Kinder im Alter von 0 bis 11 Jahren.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Freitag, 17. August 2018

Kita Gutwasserstraße erhält zum vierten Mal Auszeichnung

allmorgendliches Tautreten im Außenbereich der KitaZwickau.- Heute stellte sich die „Gesunde Kita“ Gutwasserstraße in Trägerschaft der Stadt Zwickau einer erneuten Überprüfung, um die Auszeichnung als „Gesunde KiTa“ weiterhin tragen zu können. Vergeben wird diese von der Zertifizierungsstelle der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheits-förderung e. V.
Dem vorausgegangen war eine interne Selbsteinschätzung der Einrichtung. Anhand vorgegebener Kategorien wurden in der Kita unter anderem die Rahmenbedingungen, das Betriebsklima, die Gesundheitskompetenzen des Personals und die Sicherheit im gesamten Objekt betrachtet und selbst eingeschätzt. Der daraus entstandene Qualitätsbericht der Kita wurde als Bewerbung an die Zertifizierungsstelle geschickt.
Heute schauten sich ausgebildete Auditoren und Kita-Praktiker aus sächsischen Einrichtungen, die ebenso das Zertifikat tragen, in der Kita Gutwasserstraße um. Sie prüften, ob die Qualitätskriterien des Gesundheits-Audits erfüllt werden und nahmen eine Fremdbewertung und Hospitation im Tagesablauf vor. Zur Auswertung gab es ein eindeutiges JA für eine erneute Zertifizierung. „Der Qualitätsbericht war sehr gut geschrieben und die Prüfung heute vor Ort hat gezeigt, dass die Kita einen hohen Standard hat und die Auszeichnung mehr als verdient.“ lobt Annekathrin Maretzky, Fachberaterin vom SOLIDAR-SOZIALRING e. V. und Auditorin, die Einrichtung. Über 55 Prozent der möglichen Punkte bedarf es, um das Zertifikat erneut zu erhalten. Erreicht hat die Kita Gutwasserstraße heute tolle 93 Prozent und darf sich ab sofort weitere drei Jahre „Gesunde Kita“ nennen.
Aktions-Tabletts mit selbsterklärenden Aufgaben für die KleinstenDas der Kita und dem Team ein gesundes Aufwachsen der Kinder wichtig ist, zeigt nicht allein der Name: Gesundheitsförderung ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Kita-Alltags geworden. Tägliches Tautreten und Aufenthalte im Freien stehen ebenso auf dem Plan wie gesundes Essen und Förderung. „Für unsere Jüngsten halten wir kleine spezielle Aktionstabletts mit einfachen selbsterklärenden Spielen bereit. Vormittags gibt’s eine zusätzliche Obstpause, manchmal ernten wir dieses auch aus unserem hauseigenen Garten. Freitags treiben wir Sport und verlegen unsere Gruppenzimmer - je nach Wetter - auch mal ganztägig nach draußen.“ erklärt Silke Glatzer, Leiterin der Kita Gutwasserstraße. „Toll finden unsere Kinder auch die Fahrradtouren um den nahegelegenen Schwanenteich – natürlich mit Erzieherin und Unterstützung vom Förderverein. All jene mit Rad ohne Stützräder fahren selbst, alle anderen „kutschieren“ im Bollerwagen hinterher. Das gibt immer ne Menge Spaß“ schwärmt die Leiterin.
Die Einrichtung wurde 2009 erstmals als „Gesunde KiTa“ ausgezeichnet. Der eingeschlagene Weg wurde erfolgreich fortgesetzt: 2012 erfolgte die erste Rezertifizierung und 2015 die zweite. Heute bewies die Kita, dass sie sich weiterentwickelt hat und dem Titel abermals gerecht wird.
Das Gesundheits-Audit ist ein Verfahren zur Qualitätssicherung und -entwicklung in Kindertageseinrichtungen. Es wurde durch die Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e. V. entwickelt und wird in Sachsen durch die IKK classic gefördert.
Das Audit „Gesunde KiTa“ möchte Leitung, Eltern, Personal, Träger und lokale Partner zum Thema „Gesundheit“ an einen Tisch bringen, Gelingendes betonen und Mögliches aufzeigen. Einerseits schätzt sich die Kita selber ein, andererseits sind es die Kolleginnen und Kollegen aus anderen Kitas, die im Rahmen der Fremdbewertung gute Hinweise geben, Verständnis zeigen und selbst neue Impulse mitnehmen.
Bundesweit gibt es aktuell insgesamt 255 „Gesunde KiTas“, davon 60 in Sachsen, 5 im Landkreis Zwickau, drei in der Stadt Zwickau (I-Kita "Regenbogenland", I-Kinderhaus "Kuschelkiste" und Kita Gutwasserstraße).

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Mittwoch, 15. August 2018

Dienstag, 14. August 2018

Sächsische Psychiatrie: So werden Patienten in Rodewisch gequält

Olaf_FanghaenelLichtenstein/Rodewisch.- Es ist der Alptraum schlechthin. Sie werden eines Verbrechens beschuldigt, das Sie nicht begangen haben, und keiner glaubt Ihnen. Im Gegenteil: das Gericht verlässt sich auf die Aussage eines einzelnen Gutachters und verurteilt Sie daraufhin zu lebenslanger Freiheitsstrafe mit Sicherungsverwahrung. Klingt absurd? Na dann lesen Sie mal weiter…
Ein Beispiel aus  Rodewisch zeigt, wie schnell jemand in die Fänge der Justiz geraten kann und sich kurze Zeit später in der Forensischen Psychiatrie wiederfindet. Olaf Fanghänel (Foto) war Sozialarbeiter in Lichtenstein. Er hatte beruflich mit Kindern und Jugendlichen in seiner Heimatstadt zu tun.  Beim Spielen traf ein Stein, den der Betreuer einem achtjährigen Mädchen zuwarf, dieses am Fuß. Die Verletzung war gering, doch die Mutter erstattete Strafanzeige. Gleichzeitig kam das Gerücht auf, Fanghänel würde sich für das achtjährige Mädchen interessieren, hätte ihr sogar einen Heiratsantrag gemacht. Der Fall wurde von der Boulevardpresse aufgegriffen und ausgeschlachtet. Es kam zur Gerichtsverhandlung. Unter anderen Umständen hätte das Verfahren mit einer Geld- bzw. Bewährungsstrafe ausgehen können. Aufgrund eines Psychiatrischen Gutachtens landete der Beschuldigte jedoch in der geschlossenen Psychiatrie. Grundlage dafür ist der in Fachkreisen sehr umstrittene §63 StGB. Das bedeutet im schlimmsten Fall lebenslange Sicherungsverwahrung ohne Aussicht auf Entlassung.
Es kann praktisch jeden treffen. Der Fall Gustl Mollath hat auf eindrucksvolle Weise gezeigt, wie die Justiz in Deutschland tickt. Der Sachverhalt kann noch so konstruiert und an den Haaren herbei gezogen sein. Sobald ein Gutachter seine Meinung über einen Angeklagten bei Gericht vorgetragen hat, sind die Messen gelesen. Die meisten Richter verlassen sich darauf blind. Wohl auch deshalb, weil sie selbst keinerlei Kenntnis über die Zusammenhänge in der Psychiatrie und auch keine psychologische Ausbildung haben. Aus diesem Grund ist man als Beschuldigter in einem Strafverfahren meist der Meinung eines einzelnen Gutachters ausgeliefert. Auch der beste Rechtsanwalt kann jetzt nicht mehr helfen.
Olaf Fanghänel kam 2005 in die Forensischen Psychiatrie nach Rodewisch. Hier wurde er als Kinderschänder geführt und auch so behandelt. Da er sich vehement gegen die vom Klinikpersonal verordnete Zwangsmedikation wehrte, verschlechterte sich seine Gesamtsituation immer weiter. Bereits während seiner Inhaftierung berichtete er seiner Mutter, die zur gerichtlichen Betreuerin bestellt war, immer wieder von massiven Übergriffen seitens des Pflegepersonals. 2015 eskalierte eine Situation so sehr, dass die Polizei und ein Notarzt gerufen werden mussten. Die Staatsanwaltschaft ermittelte damals wegen Misshandlung Schutzbefohlener. Artikel in der Westsächsischen Zeitung
Seit dem 10. August 2017 ist Olaf Fanghänel wieder frei. Nach 13 qualvollen Jahren in psychiatrischer Gefangenschaft ist er jetzt dazu in der Lage, über das Erlebte zu berichten. Einen ersten Eindruck vermittelt ein Video, das ohne Kommentar die Aussagen mehrerer Betroffener wiedergibt: Westsächsisches Fernsehen

Quelle und Foto: ZPA

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Stadtfest beginnt mit Metal-Sounds und endet mit Gottesdienst

Oekumenischer Gottesdienst 2017Zwickau.- Das 17. Zwickauer Stadtfest vom 16. bis 19. August beginnt mit Metal-Sounds von HÄMATOM (Headliner der 16. Newcomer Night) und endet mit Latinoklängen der Band Marquess. Auf drei Altstadtbühnen erlebt das Publikum das reine Sommer-Party-Vergnügen unter dem Motto: „Stars hautnah – Party pur – DU mittendrin“.
Für Teeny-Kreischalarm sorgen Wincent Weiss („Feuerwerk“) und Lukas Rieger. Neben jungen Social-Media-Größen und Chartstürmern, zu denen Nico Santos („Rooftop“) sowie das DJ Duo Anstandslos & Durchgeknallt zählen, gesellen sich Langzeitstars wie Julia Neigel, Bernhard Brink, Die Paldauer, Roof Garden und Rockpirat. Rod Stewart-Fans erwartet die seit 2014 weltweit aufgeführte Covershow mit Mr. Rod. Das 17. Stadtfest ist Teil des Festjahres „900 Jahre Zwickau“, deshalb gehört der Freitag auf dem Domhof Zwickauer Bands.
Viel zu bieten hat auch das Muldeparadies. Stars auf der Kinderbühne sind Liedermacher Gerhard Schöne und der Kinderliederkünstler Reinhard Horn. Der Samstagabend steht dort im Zeichen sanfter Singer-/Songwriter-Melodien von Hannes Wittmer (ehemals Spaceman Spiff), Lilly Among Clouds und Lina Maly.
Daneben gibt es seit dem ersten Zwickauer Stadtfest im Jahr 2002 eine Veranstaltung, die den nachdenklichen, leisen und auch mahnenden Tönen vorbehalten ist. Am letzten Tag des viertägigen ausgelassenen größten Festes der Automobil- und Robert-Schumann-Stadt, kommen in guter Tradition Gläubige der Kirchgemeinden zusammen, um beim Ökumenischen Stadtgottesdienst gemeinsam zur inneren Einkehr zu finden, zu beten, zu singen und mit der Kollekte Gutes zu tun.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Tipp der Woche: Jazztage Bad Elster mit Cristin Claas & Nils Landgren

christin-claas-trio©PeterReichlingBad Elster.- Anlässlich der 15. Internationalen Jazztage präsentiert das hinreisende Cristin Claas Trio am Freitag, den 24. August um 19.30 Uhr eine ganz spezielle Interpretation von »Songpoesie« im König Albert Theater Bad Elster.Fantastische Stimme, hinreißende Live-Performance, eingebettet in grandiose Musik - Vorhang auf für das begeisternde Cristin Claas Trio und einen Konzertabend, der lange nachhallt! Die im Mittelpunkt stehende, einzigartige Sängerin Cristin Claas hat mit ihrem Trio in den letzten Jahren einen unverwechselbaren eigenen Sound erschaffen. Ihre Stimme erinnert an die nordischen Sängerinnen wie Victoria Tolstoy, Silje Nergaard oder Torun Eriksen, jedoch hat die deutsche Sängerin ihre eigene Art zu singen gefunden. Vorwiegend deutsch, aber auch in ihrer eigenen Fantasiesprache spielt sie mit dem Gitarristen Stephan Bormann und dem Pianisten Christoph Reuter. Es gibt keinen Schlagzeuger und man vermisst ihn auch nicht - die Band versteht, rhythmisch mitzureißen. Sie ist voller Ideen, Witz und unterhält spielend das Publikum, das schon nach dem ersten Song mit offenem Mund über diese Klangwelten staunt. Zwischen Melancholie und Witz: Musik, die so klingt wie das Leben! Tickets: 037437/53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Nils LandgrenDas NaturTheater Bad Elster freut sich am Sonnabend, den 25. August, die Jazz-Ikone Nils Landgren im Rahmen der 15. Internationalen Jazztage in Bad Elster begrüßen zu dürfen. »Mr. Red Horn« wird dann um 19.30 Uhr gemeinsam mit seinem All Star Quartett und der St. Petersburger Kammerphilharmonie eine große Jazznacht zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein im NaturTheater Bad Elster zelebrieren. Leonard Bernstein war einer der größten Komponisten und Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Mit den Musicals wie der »West Side Story« landete er Welterfolge, aber daneben suchte »Lenny« auch immer wieder die Nähe zum Jazz. Umso kurioser, dass Jazzer bis heute Bernstein so gut wie nie adaptiert haben. Einer der international erfolgreichsten Jazz-Posaunisten, Nils Landgren, präsentiert in Bad Elster nun zum 100. Geburtstag Bernsteins sein furioses Tributekonzert: Gespielt werden Songs aus dem Repertoire des großen Bernstein wie »West Side Story«, »Wonderful Town«, »On the Town« und »Mass« und grenzenlose Melodien aus der Kategorie der zeitlosen Meisterwerke. Für das rhythmische Fundament sorgen Landgrens langjährige Wegbegleiter: Am Bass Lisa-Rebecca Wulf, Pianist Jan Lundgren, der neben nordischem Vemod und impressionistischen Esprit auch in der amerikanischen Jazzpianotradition verwurzelt ist und der formidable schwedische Schlagzeuger Rasmus Kihlberg. Landgrens All Star Quartett wird erweitert durch die Musiker der St. Petersburger Kammerphilharmonie aus Russland, die weiblichen Gesangsparts übernimmt die schwedische Sängerin Viktoria Tolstoy, die große Melodramatikerin des Jazz, welche das Ensemble live komplettieren wird. Homogen verschmilzt die Rhythmusgruppe mit dem Klangkörper der St. Petersburger Kammerphilharmonie und über diesem Klangfundament schweben die unnachahmliche Posaune und der charakteristische, fragile Gesang von Nils Landgren. Tickets: 037437/53 900 | www.naturtheater-badelster.de

Quelle und Fotos: Chursächsische Verwaltungs GmbH

Veranstaltung: Geführter Rundgang durch den Fürstlich Greizer Park

„Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne glücklich zu sein.“ - Fjodor Dostojewskij

parkfuehrung_greizer_parkGreiz.- Er gehört zu den schönsten europäischen Landschaftsparks: der Fürstlich Greizer Park. Angelegt im englischen Stil, verzaubert die wundervolle Parkanlage mit Parksee und atemberaubender Pflanzenvielfalt die Besucher zu jeder Jahreszeit. Der Parkführer führt bei der knapp 2-stündigen Tour zu malerischen Plätzen, öffnet die Augen für die zahlreichen dendrologischen Besonderheiten und gibt Informationen zur Geschichte und Gegenwart des Fürstlich Greizer Parks.www.greiz.de

Termin:
Samstag, 18. August 2018
Preise:
Erwachsene 3,50 Euro, Kinder 1,50 Euro
Treffpunkt:
Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer rund 2 Stunden

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Montag, 13. August 2018

Strandbad will mit zusätzlichen Angeboten an der Kober weiter punkten

Strandbad Kober 2018-08-07 001Werdau.- Das Strandbad an der Koberbachtalsperre im Werdauer Ortsteil Langenhessen ist beliebt bei Groß und Klein. In diesem Jahr erlebt die Freizeiteinrichtung aufgrund des fantastischen Wetters einen wahren Besucheranstrom. Bis zum Ende der Sommerferien am 12. August konnten 18.451 Gäste begrüßt werden. Und auch die Wasserqualität ist ausgezeichnet. Bei Sichttiefen von aktuell gut 1,10 Meter und ohne Algenbelastung gibt es ungetrübten Badespaß. Im EU-Badegewässer Monitoring erreicht die Kober aktuell die Bestnote.
Noch für die laufende Saison gibt es für die Wasserratten und Sonnenanbeter einige Neuerungen: In Kooperation mit der Werdauer Stadtbibliothek wurde der bereits 2017 eingerichtete öffentliche Bücherschrank aufgewertet, unter anderem sind nun zusätzlich zu Romanen und Kinderbüchern auch verschiedene Spiele auszuleihen. „Das Angebot erfreut sich zunehmender Nachfrage“, freut sich Betriebsleiterin Candy Schaub, die auch selbst ein paar Bücher beigesteuert hat. Ebenfalls in einem der historischen Holzspinde wurde dank der guten Kooperation mit Gebäude- und Grundstücksverwaltungsgesellschaft Werdau und der Pleißental-Klinik ein Wickelschrank eingebaut werden. Desinfektion, Reinigungstücher und Co. bieten nun einen kleinen aber praktischen Rückzugsort die jüngsten Badbesucher und ihre Eltern. An beiden Projekten ist auch ist auch die DRK-Wasserwacht beteiligt.
Und auch zwei Veranstaltungshighlights erleben schon bald ihre Prämiere: Am 31. August, dem theoretisch letzten Tag der Strandbadsaison, wird es eine lange Badenacht bis 22 Uhr mit Fackeln, Grill und Cocktails geben. Je nach Wetterlage wird das Bad dann noch bis zum 8. September öffnen. Einen Tag später, am Sonntag, den 9. September, wird es dann von 10-18 Uhr noch einen großen Hundebadetag geben. „Damit wollen wir den vielen Anregungen unserer Kunden entgegenkommen und eine weitere Zielgruppe erschließen“, erklärt Ines von Müller, Geschäftsführerin der Sport- und Freizeit GmbH Werdau, die das Strandbad betreibt und fügt optimistisch hinzu: „Schon kurz nachdem wir erstmals über unsere Pläne informierten, hatten wir für beide Vorhaben eine sehr große Nachfrage.“

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Freitag, 10. August 2018

WEBALU: Junge Wasserratten ziehen wieder ihre Bahnen

Zwickau.- Noch genießen viele Schülerinnen und Schüler der Region die letzten Tage ihrer verdienten Sommerferien, ab dem 13. August beginnt wieder der Ernst des Lebens. Mit dem neuen Schuljahr wird auch das WEBALU Hallen- und Freibad wieder stärker bevölkert.
Bereits ab dem 20.08. ziehen die Kinder der Grundschulen aus Werdau und Umgebung wieder ihre Bahnen in der Freizeiteinrichtung. Unter Anleitung fachkundiger Lehrer findet stets Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag das Schulschwimmen statt.
Wenig später, um genau zu sein ab Mittwoch, den 5. September, greift dann auch wieder die Abteilung Schwimmen des SV Sachsen 90 Werdau e.V. aktiv ins Geschehen ein. Insgesamt vier Gruppen sind in unterschiedlichen Leistungsklassen je 45 Minuten lang im Wasser. Die Trainingszeiten sind 15:45 – 16:30 Uhr, 16:30 – 17:15 Uhr, 17:15 – 18:00 Uhr, 18:00 – 18:45 Uhr, Einlass stets 15 Minuten vor Beginn. Gleichzeitig werden damit freie Kapazitäten für Schwimmer am Montagnachmittag bzw. –Abend geschaffen, die nun wieder alle vier Bahnen nutzen können.
Und auch die Zukunft des Trainings der DRK-Wasserwacht Koberbachtsperre ist gesichert. Ab 6. Oktober nutzen die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer und Helfer während der Wintersaison stets samstags von 8 bis 10 Uhr das WEBALU. Im Sommer werden sie dann wie immer an der Talsperre zu finden sein.
In den letzten Monaten hatte es seitens der Vereine und Schulen mehrfach Kritik an den neuen Bedingungen gegeben. „Wir haben die Hinweise sehr ernst genommen und mit allen Beteiligten das Gespräch gesucht. Das Resultat kann sich sehen lassen“, so Oberbürgermeister Stefan Czarnecki. „Wir sind sehr froh, dass wir für alle Schulen und Vereine eine gute Lösung finden konnten. Das war uns allen ein wichtiges Anliegen“, freut sich Ines von Müller, die Geschäftsführerin der Sport- und Freizeit GmbH. Und auch die Nutzer selbst sind mit den gefundenen Kompromissen überaus zufrieden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Event zum Stadtjubiläum spannt Bogen von 1904 bis in die Gegenwart

900Jahre_Zwickau_AutomobilZwickau.- Über 200 Fahrzeuge aus mehr als einem Jahrhundert werden beim Zwickauer Automobiltag zu bestaunen sein. Dieser findet aus Anlass des Stadtjubiläums am Sonntag, dem 26. August von 10 bis 18 Uhr in der Innenstadt Zwickaus statt. Die Palette reicht von Horch und Audi bis zu den Rennwagen des Racing Teams der Hochschule, vertreten sind Pkw ebenso wie Motorräder, Rallye-, Tuning- oder Nutzfahrzeuge. Der Autotag wird gemeinsam vorbereitet vom August Horch Museum, Intertrab e. V., dem Motorsportclub Zwickau e. V., der Stadt Zwickau, der Volkswagen Sachsen GmbH und der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Unterstützt wird die Veranstaltung außerdem von der FES GmbH – Fahrzeug-Entwicklung Sachsen.
Das innerhalb des Dr.-Friedrichs-Rings liegende Veranstaltungsgelände ist am letzten Augustsonntag in zehn Bereiche gegliedert. Auf dem Hauptmarkt erhalten Besucher einen Überblick über die reichhaltige Geschichte des Zwickauer Fahrzeugbaus. Zu den Highlights zählen hier der Nachbau des ursprünglich 1904 gebauten Horch 14-17 PS, ein Audi Alpensieger von 1919 oder ein Horch 853 von 1937. Die Palette reicht über verschiedene Trabantausführungen bis hin zu einem gepanzerten VW Phaeton. Im Zeichen der Vorkriegsfahrzeuge steht der Domhof, wo auch, aber nicht nur in der Region gebaute Fahrzeuge zu sehen sind. Beispielsweise sollen hier ein Ford T (Baujahr 1914) oder eine Elite S 18 Feuerwehr (Baujahr 1922) zu bestaunen sein.
Auf dem Weg zum Kornmarkt bietet Intertrab mit Modellen wie Trabant 500, Trabant 600, Trabant 601 sowie Trabant 1,1 einen Überblick über die Trabantgeschichte. Der Gegenwart von Fahrzeugbau und -entwicklung widmen sich die Westsächsische Hochschule Zwickau und die Volkswagen Sachsen GmbH auf dem Kornmarkt. Die Hochschule präsentiert beispielsweise Renner der Formula Student und verschiedene Fahrzeuge, wie z. B. einen VW XL1 sowie einen Sachsenring UNI I. Für Kinder gibt es einen Experimentier­pavillon. VW Sachsen zeigt beispielsweise einen E-Golf, den „Wörther See“-Golf oder – aus dem Sonderfahrzeugbau – ein neues Feuerwehrfahrzeug. Außerdem gibt es die Radio Zwickau-Hitbox sowie Angebote für Kinder.900Jahre_Zwickau_Automobil1
Besucher, die ihren Rundgang auf dem Dr.-Friedrichs-Ring fortsetzen, werden ab der Schillerstraße in Richtung Platz der Deutschen Einheit verschiedene Nutzfahrzeuge bestaunen können. Angemeldet sind etwa ein H 3 A von Sachsenring (Baujahr 1954) oder ein Tatra Kolos 8x8 (Baujahr 1980). Auf dem Platz der Deutschen Einheit sind beim Concours d’Elegance besonders schöne und einmalige Automobile zu sehen.
Nicht nur sehen, sondern auch hören kann man – ebenfalls auf dem „Ring“ – Renn- und Rallyefahrzeuge, wie zum Beispiel Rallye-Trabis der Werksmannschaft vom VEB Sachsenring oder der Urquattro von Audi. Diese werden zwischen Innerer Plauenscher und Kreisig­straße zu Präsentationsfahrten die Motoren aufheulen lassen. Daran schließen sich Old- und Youngtimer aus mehreren Jahrzehnten an, etwa der Marken Mercedes, Porsche, Skoda oder Wartburg.
In der Hauptstraße sind schließlich Tuningfahrzeuge zu sehen, Motorräder sind im Bereich Innere Plauensche/Magazinstraße platziert. Komplettiert wird der Autotag durch die Verkehrswacht, welche u. a. mit einem Bremssimulator, einem Reaktionstestgerät oder einem MPU-Test („Idiotentest“) vor Ort ist. Als weiterer Aussteller präsentiert sich die Polizei mit einem Infomobil, einem E-Fahrzeug sowie einer Bastelstrecke für Kinder.
Die im Festgebiet präsentierten Fahrzeuge stammen einerseits von den Organisatoren und deren jeweiligen Partnern. Andererseits konnten sich seit vergangenem Jahr private Old- und Youngtimerbesitzer für den Zwickauer Automobiltag anmelden. Kurzentschlossene haben noch immer die Möglichkeit einer Teilnahme. Die kostenlose Nennung hat bis spätestens 22. August unter www.900jahre-zwickau.de/automobiltag zu erfolgen. Unter dieser Adresse sind außerdem Informationen zur Veranstaltung zu finden, wie beispielsweise der Flyer.
Mit dem Automobiltag, der im Rahmen des Festjahres „900 Jahre Zwickau“ stattfindet, soll insbesondere der langen und ungewöhnlichen Historie Rechnung getragen werden, die der Fahrzeugbau hat. Seit mehr als 114 Jahren werden in Zwickau Fahrzeuge und Fahrzeugteile entwickelt und hergestellt. Nach der Ansiedlung von August Horch im Jahr 1904 wurden zunächst Fahrzeuge der Marken Horch, Audi, DKW und Auto Union produziert. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es vor allem der Trabant, mit dem die automobile Geschichte ihre Fortsetzung fand und der bis 1991 mehr als 3 Mio. Mal vom Band lief.
Heute sind es vor allem die Volkswagen Sachsen GmbH, zahlreiche Zulieferbetriebe und die Westsächsische Hochschule, die diese Tradition erfolgreich fortsetzen. VW wird den Standort Zwickau zum größten Zentrum für E-Mobilität in Europa entwickeln. Ab Ende 2019 sollen auf Basis des I.D. und des I.D. Crozz täglich bis zu 1.500 modernste Elektrofahrzeuge, auch für andere Marken des VW-Konzerns, produziert werden. Eindrucksvoll präsentiert wird diese lange Tradition im August Horch Museum, einer gemeinschaftlichen Einrichtung der Audi AG Ingolstadt und der Stadt Zwickau. Seit der Erweiterung, die im November 2017 abgeschlossen werden konnte, begeistern auf 6.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche rund 160 automobile Großexponate und eine Vielzahl von Kleinexponaten (nicht nur) Auto- und Technikfreunde.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Donnerstag, 9. August 2018

Brennpunkt Neumarkt: So reagieren Zwickaus Stadträte

Zwickau.- Der Neumarkt kommt nicht zur Ruhe. Nach Messerattacken mit Schwerverletzen, Prügeleien unter Migranten, Pöbeleien gegen die einheimische Bevölkerung und illegalen Graffiti-Schmierereien auf dem neu hergerichteten Areal gab es am Montag Abend erneut einen Zwischenfall.Bei einer Ortsbegehung mit Bürgern der Stadt und betroffenen Anwohnern griffen mehrere ausländische Jugendliche die Gruppe verbal an. Es wurden Kraftausdrücke und zum Teil massive Drohungen gegen Leib und Leben der Teilnehmer geäußert. Mehrere Pressevertreter sowie Politiker von AfD, FDP und CDU, die sich unter den Beobachtern befanden, waren schockiert über das Ausmaß der Aggressivität und die Hemmungslosigkeit, mit der die jungen Männer auf sie los gingen. Die herbei gerufene Polizei kontrollierte daraufhin die Kameras der Pressefotografen nach Bildern, die sie eventuell von einem der Angreifer aufgenommen haben könnten. Dieser hatte sie angezeigt, weil er sich in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt fühlte.
Die Westsächsische Zeitung hat zum Thema alle Stadtratsfraktionen befragt. Die Frage lautet: Was werden Sie als xyz-Fraktion im Stadtrat konkret unternehmen, dass die Bürger dieser Stadt sich wieder sicher fühlen können?
Bis auf die SPD haben alle geantwortet. Die LINKE ist der Meinung, dass die erhöhte Polizeipräsenz vor Ort zur Folge haben wird, dass die Häufung der Straftaten am Neumarkt abnehmen wird. Von einem nachts zur NO-GO-AREA verkommenen Neumarktgebietes will deren Vorsitzender Sven Wöhl nichts wissen.
Die Fraktion BfZ/GRÜNE hat im Juni einen Antrag gestellt, wonach derzeit durch die Stadtverwaltung eine umfängliche Prüfung möglicher Maßnahmen zur Verbesserung von Ordnung und Sicherheit, insbesondere an hochfrequentierten Orten der Stadt Zwickau erfolgt. Diese Prüfung schließe auch den Neumarkt ein, so der Geschäftsführer Wolfgang Rau. Nach Vorliegen der Ergebnisse werde über Weiteres zu beraten und entscheiden sein.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Gerald Otto war am Montag anlässlich der Ortsbegehung dabei. Er plädiert seit längerem dafür, die neu aufgestellten Sitzmöglichkeiten wieder zu entfernen. Zum einen sind die Betonklötze mit illegalen Graffiti beschmiert und zweitens würden sie die Migranten zum Herumlungern geradezu einladen.
Robin Schuchardt von der FDP zeigt dagegen Verständnis auch für die sich dort aufhaltenden Jugendlichen. Er war am Montag ebenfalls dabei und hat die Szenerie beobachtet. Er kenne einige der Kids aus dem CityPoint und versuchte sie noch zu beschwichtigen, wie er sagt. Die Verbalattacken auf die vorbei gehenden Passanten findet er jedoch vollkommen inakzeptabel.
Die AfD-Kreisvorsitzende Janin Klatt-Eberle reagierte bereits mit einem Offenen Brief an die SPD-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß. Sie fordert energische Maßnahmen gegen die derzeit vorherrschenden Zustände: „Im Besonderen sollen die gesetzliche Nachtruhe ab 22:00 Uhr sowie das geltende Waffenrecht vor allem im Hinblick auf das Verbot zum Mitführen von Stichwaffen mit aller Konsequenz durchgesetzt werden. Des Weiteren bitte ich um Überprüfung der Einhaltung der staatlichen Fürsorgepflicht für die dort Großteils noch minderjährig aussehenden Jugendlichen.“, so ihre nachdrückliche Aufforderung.
Am kommenden Samstag hat der gemeinnützige Verein „Heimat Region Zwickau e.V“ zu einem Picknick am Muldeparadies eingeladen. Hier gab es bis vor kurzem noch ähnliche Verhältnisse wie jetzt am Neumarkt. Damit es nie wieder so weit kommt, wollen die Vereinsmitglieder ein friedliches Zeichen setzen.

Quelle: ZPA
Foto: Alfredo Randazzo

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Dienstag, 7. August 2018

Schlossführung für jedermann und Besichtigung des Mausoleums

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Greiz.- Am Sonntag, dem 12. August, wird das Mausoleum in Waldhaus in der Zeit von 11 bis 17 Uhr für Besichtigungen geöffnet sein.
Für den letzten regierenden Fürsten Heinrich XXII. Reuss Aelterer Linie war Waldhaus ein beliebter Ort. Aus diesem Grund ließ er sich im Jahr 1883 seine Ruhestätte, das Mausoleum, errichten.
Vor über 15 Jahren wurde die Begräbnisstelle der letzten Greizer Reußen ä.L. durch die Stadt Greiz renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Mausoleums, zu Heinrich XXII. und seiner Familie ist im Inneren der Kapelle zu besichtigen.

Weitere Termine der Öffnung 2018:
09.09.2018 (Tag des offenen Denkmals)
und 14.10.2018.

Das Obere Schloss
ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer interessanten und wechselvollen Geschichte auf.
Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am Samstag, dem 11. August, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind u.a. Inhalt des Rundganges.
schlossfuehrung1Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung.
Internet: www.greiz.de

Termin: Samstag, 11. August 2018
Preise: Erwachsene 3,50 Euro, Kinder 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Oberes Schloss, Torhaus, Schloss-Information
Zeit: 14.00 Uhr
Dauer: ca. 1 ½ Stunden

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Greiz

Montag, 6. August 2018

Brennpunkt Neumarkt: „Ich stech’ Dich ab, Du Hurensohn!“

AfD_Ortsbegehung_ZwickauZwickau.- Brennpunkt Neumarkt und kein Ende. Heute trafen sich Anwohner und Mitglieder der AfD zu einer Ortsbegehung, um erneut auf die seit Monaten andauernden Probleme hinzuweisen. Eingeladen hatte die Vorsitzende vom AfD-Kreisverband Zwickau, Janin Klatt-Eberle.
Die Stimmung war denkbar schlecht bei den Anwohnern des Neumarkts. Diejenigen, die da waren, ließen ihrem Frust freien Lauf. „Man traut sich nicht mehr auf die Straße!”, hört man im Vorbeigehen, „die Polizei kommt immer erst, wenn es schon zu spät ist” und „das Gesocks gehört sofort ausgewiesen.” Starker Tobak für jemanden, der die Zustände auf und am Neumarkt nicht jeden Tag hautnah miterlebt. Die Versammlung versprach also spannend zu werden.
Janin Klatt-Eberle eröffnete mit ein paar Begrüßungsworten, während Benjamin J. Przybylla vom AfD-Kreisverband Zwickau ein Plakat auspackte und sich daneben stellte. Zwei weitere AfD-Mitglieder rollten ein Transparent aus. Ein Anwohner meldete sich zu Wort. Er heißt Uwe Deutschmann und wohnt direkt vor Ort. „Nach 18 Uhr kann ich nicht mehr raus gehen. Die Migranten pöbeln jeden Passanten an. Die sind so aggressiv, dass sogar mein Hund Angst vor ihnen hat.” Auf die Frage, wie man das Problem lösen könne meinte er, es müsste eigentlich ständig Polizei da sein, um die Anwohner zu schützen. Eine Geschäftsfrau aus der unmittelbaren Umgebung berichtet von einer älteren Dame, die am helllichten Tag bei ihr im Laden Schutz gesucht hat, weil sie sich von mehreren Migranten massiv bedroht fühlte und um ihr Leben fürchtete.
Polizei_gegen_AfD_ZwickauNoch bevor Klatt-Eberle darauf antworten konnte, wurde die Versammlung durch die Polizei unterbrochen. Man vermutete eine nicht genehmigte Demonstration. Nach kurzer Aufklärung, dass es sich lediglich um eine ins Freie verlagerte Bürgerversammlung handelte, und nachdem das Transparent zusammen gerollt war, konnte es weiter gehen. Die anwesenden Zuschauer, unter denen sich auch der CDU-Landtagsabgeordnete Gerald Otto befand, bewegten sich in Richtung Straßenbahnhaltestelle. Hier wurden die Teilnehmer, hauptsächlich aber die Fotografen, von den dort herumlungernden Migranten auf's übelste beschimpft und verbal attackiert. Es fielen Sätze wie: „Schmeiß Deine Kamera weg! Ich stech' Dich ab, wenn Du mich fotografierst, du Hurensohn!", und ähnliches.
Als die Gruppe wieder am Ausgangspunkt der Ortsbegehung angekommen war, dauerte es nicht lange, bis die Polizei erneut einschritt. Einer der pöbelnden Migranten fühlte sich offenbar in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt und erstattete deshalb Anzeige gegen die Pressefotografen. Dem kam die Polizei umgehend nach. Sie griff sich drei Fotografen heraus, kontrollierte deren Ausweise und die Kameras.
Janin Klatt-Eberle versprach, dass sie von den Zuständen, wie sie am Neumarkt vorherrschen, im Zwickauer Stadtrat, im Sächsischen Landtag und auch im Bundestag berichten wird. „Damit sich hier endlich etwas ändert", wie sie sagt.

Quelle: ZPA
Fotos: Alfredo Randazzo

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