Dienstag, 31. März 2020

Neubau: Klares Bekenntnis zum Bildungsstandort Werdau

Westsachsen/Werdau.- Das Werdauer Gymnasium „Alexander von Humboldt“ erhält ein Multifunktionsgebäude. Start für die Baumaßnahmen war vor wenigen Wochen. Die Erdarbeiten wurden bereits zu rund 50% abgeschlossen. In dieser Woche werden die nötigen Anschlüsse verlegt. Wenige Tage später wird das Fundament in Angriff genommen. Bereits im Vorjahr erfolgte die notwenige Baufeldfreimachung, also die Umverlegung diverser Medienleitungen.
Entstehen wird ein eingeschossiger Verbindungsbau mit 440 m² Grundfläche und integriertem, an der Giebelwand angebauten Aufzug zur barrierefreien Erschließung des gesamten Hauptgebäudes. Es entsteht ein Multifunkionsraum zur Nutzung als Speiseraum mit ca. 100 Sitzplätzen an Tischen und ca. 18ß Sitzplätzen bei Reihenbestuhlung im Rahmen von gemeinsamen Elternabenden einer Jahrgangsstufe sowie bei Aufführungen von einstudierten Darbietungen des künstlerischen Profils. Gleichzeitig wurde die zur Speiseversorgung notwendige Ausgabeküche einschließlich aller erforderlichen Nebenräume in das geplante Gebäude integriert. Weiterhin entsteht ein zusätzliches Klassenzimmer für den Unterricht des künstlerischen Profils.
Der neu entstehende Zugang vom Aufzug in das Schulgebäude führt auf allen Etagen durch die vorhandenen Toilettenanlagen im Südflügel. Durch den massiven Eingriff in diesen Gebäudeabschnitt müssen unter Beachtung der vorgefundenen Bausubstanz sowie des Leitungsbestandes, den brandschutztechnischen und statischen Anforderungen die kompletten Sanitäranlagen erneuert werden. Im Rahmen des Bauablaufs ist vorgesehen, die dafür notwendigen Bauleistungen bereits ab den Sommerferien 2020 zu beginnen und bis voraussichtlich Oktober abzuschließen. Dadurch kann schnellstmöglich die Nutzbarkeit der betreffenden Sanitärräume wiederhergestellt werden.
Die Umsetzung der gesamten Baumaßnahme, die nach aktuellem Stand rund 2.335.000 Euro kosten wird, ist für die Jahre 2020 und 2021 geplant. Hinzu kommen Kosten für die Ausstattung der neuen Räume in Höhe von etwa 50.000 Euro. Für die Baumaßnahme erfolgt eine Förderung über das Stadtumbauprogramm (Programmteil Aufwertung) im Fördergebiet Werdau, östliches Stadtzentrum, durch den Freistaat Sachsen.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Werdau

Nach Korruptionsvorwürfen: Frühester OB-Wahltermin im September

Westsachsen/Zwickau.- Die für den 7. Juni 2020 und den etwaigen zweiten Wahlgang am 28. Juni 2020 geplante Oberbürgermeisterwahl der Stadt Zwickau wurde mit Bescheid des Landratsamtes des Landkreises Zwickau vom 30. März 2020 abgesagt. Gemäß der Festlegung des Freistaates Sachsen darf eine Nachwahl nicht vor dem 20. September 2020 stattfinden. Den genauen Wahltermin bestimmt der Stadtrat.
Alle Wahlhelferanmeldungen, welche bis zum 26. März 2020 eingegangen waren, bleiben für die neuen Termine gültig, solange sie nicht von den Wahlhelfern selbst zurückgenommen werden. Sollten Personen, die sich für die Übernahme dieses Ehrenamtes bereit erklärten, bereits heute wissen, dass sie im Herbst nicht als Wahlhelfer zur Verfügung stehen, sollte dies dem Bürgeramt bitte per Mail, Fax oder auf dem Postweg mitgeteilt werden. Eine telefonische Absage ist nicht möglich.
Sobald die neuen Wahltermine durch den Stadtrat festgelegt wurden, wird die Stadtverwaltung unter www.zwickau.de/wahlen auch wieder das bekannte Onlineformular zur Wahlhelferanmeldung freischalten.
Die Vorverlegung der OB-Wahl von 2022 auf 2020 war notwendig geworden, nachdem die noch amtierende Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (Foto unten) wegen immer lauter werdender Korruptionsvorwürfe überraschend ihren Rücktritt erklärt hatte (WSZ berichtete).

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Sonntag, 29. März 2020

Regionalverband: Johanniter bieten kostenlosen Einkaufsservice an

Westsachsen/Werdau.- Seit kurzem bietet der Regionalverband Zwickau/Vogtland der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. einen kostenlosen Lieferservice für Einkäufe in Werdau an. „Mit dieser kostenlosen Hilfsaktion wollen wir Johanniter vor allem ältere und kranke Menschen unterstützen, die derzeit aufgrund der Einschränkungen durch den Corona-Virus zuhause bleiben sollen.“, sagte Katja Böwe, Pressesprecherin bei den Johannitern.
Unter der Servicenummer 03761 8883-43 können die Menschen montags und mittwochs zwischen 08:00 und 15:00 Uhr ihre benötigten Waren durchgeben. Die Auslieferung der Einkäufe erfolgt immer dienstags und donnerstags über die Mitarbeiter/-innen des Johanniter-Fahrdienstes.
„Für diese Aktion haben wir eine Einkaufsliste mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikel zusammengestellt, um die Auswahl etwas zu begrenzen. Wir arbeiten bei dieser Aktion mit dem Selgros in Zwickau zusammen.“, so Böwe weiter. Beim telefonischen Erstkontakt senden die Johanniter für die Erstbestellung dann den Interessenten die vorbereitete Einkaufsliste zu.
Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es derzeit zahlreiche Maßnahmen und Einschränkungen seitens der Bundesländer, um die Bevölkerung zu schützen und die Ausbreitung zu verhindern.
So sind derzeit vor allem ältere und kranke Menschen, die zur Risikogruppe gehören, in vielen alltäglichen Dingen stark eingeschränkt. Die Johanniter wollen diesen Menschen aktiv helfen und bieten den Einkaufsservice gemeinsam mit ihrem Fahrdienst an.
Auch Pierre Söllner, Mitglied des Regionalvorstandes im Regionalverband Zwickau/Vogtland äußerte sich zur Aktion: „In dieser für alle sehr schwierigen Zeit und der neuen Situation müssen wir alle zusammenhalten. Wir Johanniter wollen als christliche Hilfsorganisation unseren Beitrag dazu leisten und vor allem den Menschen helfen, die derzeit am nötigsten Unterstützung brauchen. Beginnen werden wir erst einmal in Werdau und das Angebot ggf. auch erweitern.“
Weitere Informationen zur kostenlosen Aktion erhalten Sie unter: 03761 8883-43 oder www.johanniter.de/zwickau-vogtland
Bild links: Marcel Abele / rechts: René Floßmann / Mitarbeiter des Fahrdienstes bei den Johannitern

Foto: Katja Böwe (Die Johanniter)

Chursächsische Philharmonie startet digitale Angebotsreihen

Westsachsen/Bad Elster.- Nach den ersten musikalischen Solobeiträgen zur „Ode an die Freude“ am letzten Sonntag, startet die Chursächsische Philharmonie Bad Elster nun zwei eigene Reihen mit spezifischen Onlineangeboten, die die Zeit des ungewollten Stillstands überbrücken und den Kontakt mit Publikum halten sollen.
Unter dem Motto „Von Haus zu Haus – Musik für Sie!“ werden dabei ab nächster Woche immer mittwochs und samstags um 19.30 Uhr verschiedenste Livemitschnitte vergangener Konzerte als Theatermomente aus dem König Albert Theater Bad Elster persönlich vorgestellt und veröffentlicht. Den Anfang macht am kommenden Mittwoch, den 1. April der Chefdirigent und geschäftsführende Intendant des König Albert Theaters, GMD Florian Merz: „Ich habe mir zur Premiere unserer musikalischen Brücke in Zeiten der Stille für unser Publikum den ersten Satz der 4. Beethoven-Sinfonie herausgesucht. Das Konzert dazu fand fast genau vor 3 Jahren im Rahmen der 13. Chursächsischen Mozartwochen 2017 im König Albert Theater statt“ erklärt dieser dazu und führt aus: „Die heitere Grundstimmung der Symphonie erschließt sich hier eben nicht sofort, denn Beethoven notiert die Adagio-Einleitung in dunklem b-Moll. Sein erster Satz ist dabei für mich in dieser Zeit ein faszinierendes Tonbild zur Situation derzeit: Erst langsam, ja behutsam dringt die Musik durch verschiedene Moll-Harmonien heraus, plötzlich bricht hier im Allegro vivace das energiegeladene Leben in B-Dur hervor. Licht gegen Dunkelheit – das Licht siegt: Ein fulminantes Zeichen der Hoffnung!“
Außerdem werden Musiker*innen der Chursächsischen Philharmonie ab sofort auf ganz persönliche Art und Weise verschiedene Stücke als „Hausmusik per Post“ online stellen. Dabei werden Sie kurz beschreiben, warum Ihnen das gewählte Stück geradeso wichtig ist und gut in die konzertlose Zeit passt. Los geht es bereits am Sonntag, den 29. März um 10.00 Uhr mit einer „Matinee“ von Kammermusiker Stefan Bücher.
Alle Videos sind nach Veröffentlichung jederzeit auf den bekannten Online-Portalen (z.B. YouTube) abrufbar. Die Chursächsische Philharmonie hat dazu auch in Ihrem eigenen Webauftritt einen extra Bereich für diese Angebote geschaffen. Die Chursächsische Philharmonie unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz verfolgt vor dem Hintergrund einer bis in das Jahr 1817 zurückreichenden, langen Orchestertradition seit 1992 vor allem in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster das künstlerische Ziel, die Musik aller Epochen möglichst stilsicher im Originalklangerlebnis zur Aufführung zu bringen. Konsequent verfolgt führt dieser Weg aus Sicht der Chursächsischen Philharmonie unweigerlich zur Verwendung historischer Instrumente aus den verschiedenen Stilrichtungen des Barock, der Klassik und der Romantik. Hauptaufgabe des Orchesters ist vor allem das umfassende Konzertangebot in den Sächsischen Staatsbädern Bad Elster und Bad Brambach. Hier geben die "Chursachsen" mit einer großen Repertoirevielfalt jährlich über 500 Konzerte in verschiedensten Formationen, von klassischer Kammermusik, über Symphonik bis hin zu Unterhaltungsprogrammen der leichten Muse. Sitz der Philharmonie ist das renommierte König Albert Theater in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster. Alle Infos: www.chursaechsische-philharmonie.de

Foto: Danny Otto

Freitag, 27. März 2020

Kita „Pusteblume“: Hoffnungszeichen und Optimismusverbreiter

Westsachsen/Werdau.- Kinder und Erzieher der Werdauer Kindertagesstätte „Pusteblume“ haben in den letzten Tagen kleine Hoffnungszeichen gebastelt. Die entstandenen Plakate mit verschiedenen Motiven und Schriftzügen wurden laminiert und am Zaun der Einrichtung an der Braustraße angebracht. „Gern können auch eigene Utensilien, die in Heimarbeit entstanden sind, dazu gehängt werden“, lädt Kita-Leiterin Diana Metzner ein.
Ebenfalls entstanden sind liebevolle Dankeschön-Karten im Papprollendruck, die an Mitarbeiter und Einrichtungen verteilt werden, die auch weiter für andere im Einsatz sind.
In der Kita „Pusteblume“ erfolgt aktuell die Notbetreuung für sieben Kinder. Zudem nutzt das pädagogische Personal die Gunst der Stunde, um Materialien zu sortieren, aufzuräumen und Projekte bzw. Inhalte für die Zeit nach der Corona-Krise vorzubereiten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Trotz Coronakrise: Bauhof macht bislang keine Pause

Westsachsen/Werdau.- Obgleich der aktuellen Situation geschuldet viele Menschen zu Hause bleiben (müssen), geht das Leben in vielen systemkritischen Bereichen trotzdem mit nur kleinen Einschränkungen weiter. So auch im Bauhof der Stadt Werdau. „Viele der hier erbrachten Leistungen dulden keinen Aufschub. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind daher weiter voll im Dienst“, erklärt Bauhofchef Torsten Falk.
Zu den aktuellen Leistungen des Teams zählen unter anderem die Verkehrssicherung der Baustellen und die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit. Aktuell werden beispielsweise neue Verkehrszeichen an der fertig gestellten Marienstraße angebracht. Auch die Müllbeseitigung in der Kernstadt und allen Ortsteilen läuft weiter. Hinzu kommt aktuell die Sperrung, Sicherung und Kontrolle der Spielplätze sowie die Sicherstellung von Beisetzungen auf den kommunalen Friedhöfen, deren Mitarbeiter ebenfalls zum Bauhof gehören. Schlussendlich laufen, so es die Kapazitäten erlauben, nötige Straßenunterhaltungen. Von Stillstand kann also beim städtischen Bauhof Werdau keine Rede sein.
Foto: Jörg Moser vom städtischen Bauhof Werdau bei der Beschilderung der frisch sanierten Marienstraße. Die Mitarbeiter der kommunalen Einrichtung haben trotz der aktuell angespannten Situation alle Hände voll zu tun.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Donnerstag, 26. März 2020

Fakten-Check: „Freie“ Presse unterschlägt wichtige Informationen

Westsachsen/Zwickau.- Seit Jahren wird die Redaktion der sogenannten „Freien“ Presse Zwickau mit Informationen und Fakten zum hiesigen Justiz-Skandal beliefert. Trotzdem liest man im Lokalblatt keinen seriösen Bericht darüber. Einzig eine Falschmeldung über einen bevorstehenden Prozess schaffte es in die Gazette. Darin wurde behauptet: „Weil sie in einer E-Mail an den Präsidenten des Landgerichtes einen Richter am Amtsgericht beleidigt hat, muss sich die Schreiberin vor Gericht verantworten. Vorausgegangen war ein Strafbefehl, den die Angeklagte nicht akzeptiert hatte.“  Diese Meldung ist deshalb falsch, weil die Beschuldigte keinen Strafbefehl erhalten hatte, sondern in der darauffolgenden Gerichtsverhandlung vom Vorwurf der Beleidigung frei gesprochen wurde (WSZ berichtete). Darüber liest man jedoch im systemtreuen Lückenblatt kein Wort. Auch eine später geforderte Richtigstellung der Falschmeldung wurde nicht abgedruckt.
Namentlich der Lokalmatador Michael Stellner (kleines Foto bei einer Wahlkampfveranstaltung der CDU) spielt hier eine sehr unrühmliche Rolle. Er ist in Kenntnis über die Urkundenfälschung am Amtsgericht Zwickau, hat sich die entsprechenden Unterlagen abfotografiert. Seit dem ist in dieser Sache nichts passiert. Im Gegenteil. Er verhöhnt sogar vor Zeugen das Opfer mit den Worten: „Wenn Sie es unbedingt veröffentlicht haben wollen, dann machen Sie es doch selbst!“
Heute erhielt unsere Redaktion wiederum einen Leserbrief, der zum Nachdenken anregt. Frau K. aus Zwickau schreibt uns: „Seit längerem überlege ich, ob ich mich vor dem Landratsamt positioniere oder in den Hungerstreik trete. Meine Nerven sind zum zerreißen gespannt. Ich bin gezwungen, gegen den Freistaat zu klagen. Aber die rechtlich zuständigen Beteiligten sind nicht sonderlich aktiv. Für mich entwickelt sich immer mehr das Gefühl, dass das vorsätzlich ist, oder dass hier etwas vertuscht werden soll.“ Hintergrund ist ein fehlerhaftes Gutachten über die Fahrbahnunterspülung direkt vor ihrem Grundstück mit unbekanntem Ausmaß. Der damit befasste Rechtsanwalt fordere 1.000 Euro für das Gutachten, welches zur Vorlage bei Gericht nichts tauge, sagt die Betroffene und weiter: „Seit drei Jahren wird hier eine Sache vorsätzlich verschleppt und vertuscht, mit der ich nichts zu tun habe. Diese beeinflusst aber mein Privatleben dermaßen, dass ich im letzten Jahr einen Suizid versucht habe.“
Derartige Vorwürfe gegen die hiesige Gerichtsbarkeit verdichten sich immer mehr. Selbst das mdr-Fernsehen hat das inzwischen bemerkt und in der Sendung „Umschau“ vom 24. März über einen Fall in Chemnitz berichtet. Dabei ging es um einen Sorgerechtsfall (hier ab Minute 35). Das Prinzip ist jedoch auch hier das gleiche: Rechtsanwälte nutzen die Unkenntnis ihrer Mandanten aus, fordern je nach Vermögenslage horrende Summen an Honorar. Bei Gericht wird dann gern schon mal der entscheidende Termin geschwänzt, damit ein Versäumnisurteil gegen die eigene Mandantschaft ergeht. Damit kann man sich in der nächsten Instanz dann schön weiter am Elend der Betroffenen bereichern. In Zwickau läuft das sogar im Zusammenspiel mit Staatsanwaltschaft und Richtern wie geschmiert.
All das ist auch der „Freien“ Presse bekannt. Wer Fragen dazu an den verantwortlichen Redakteur hat, kann ihn direkt anrufen: (0375) 549-16151


Quelle: RechercheTeam WSZ
Fotos: privat

Mittwoch, 25. März 2020

König Albert Theater: Neue Termine stehen fest

Westsachsen/Bad Elster.- Aufgrund der aktuellen Veränderungen im Spielbetrieb gibt es nun die ersten bestätigten Terminverlegungen im König Albert Theater Bad Elster: Das Schauspiel „Passagier 21“ (20.03.) wird auf Samstag, den 21. November 2020 verlegt, für die Operetten „Eine Nacht in Venedig“ (27.03.) bzw. „Im weißen Rössl“ (13.04.) gibt es nun mehrere Folgetermine, die ausverkaufte Prinzen-Show (28.03.) wird am Freitag, den 9. Oktober 2020 nachgeholt und die Opernpremiere „Der Vampyr“ wird auf Freitag, den 5. Juni 2020 verschoben. Zudem wird die Schlagershow von Rudy Giovannini (09.04.) auf Sonntag, den 11. Juli 2021 verlegt, das Fantasy-Musical „Der Elfen-Thron von Thorsagon“  (12.04.) findet nun am Samstag, den 9. Oktober 2021 statt und die bereits ausverkaufte Veranstaltung „40 Jahre Traumzauberbaum“ wird am Sonntag, den 5. September 2021 im NaturTheater Bad Elster nachgeholt.
Die Chursächsische Veranstaltungs GmbH (CVG) bedauert die Unannehmlichkeiten im Zuge der Terminverschiebung. Bereits gekaufte Tickets behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit. Für die aktuellsten Infos und für die reibungslose Ticketabwicklung wurde auf www.chursaechsische.de eine neue Serviceseite online gestellt. Für weitere Fragen rund um den Veranstaltungsbesuch steht den Theatergästen der Ticketservice unter der Hotline 037437/53 900 oder ticket@chursaechsische.de weiterhin täglich zur Verfügung.

Foto (Der Vampyr): Sebastian Hoppe

Restaurant „Romantica“ nutzt Zwangspause zum Aufbau einer Terasse

Westsachsen/Werdau.- Das beliebte italienische Restaurant „Romantica“ ist seit Ende November in seinen neuen Räumlichkeiten im Markt 8 zu finden. Mit viel Liebe zum Detail hat das Team um Inhaber Bujar Ismani für ein neues Schmuckstück gesorgt und die alten Gemäuer in neuem Licht erstrahlen lassen. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus ist aktuell jedoch Ruhe in den Räumen eingekehrt.
„Wir machen aus der Zwangspause das Beste, haben das Wetter und die freien Spitzen genutzt und bauen kräftig an unserer neuen Terrasse“, berichtet der Unternehmer. Sie entsteht unmittelbar vor dem Restaurant auf dem oberen Marktspiegel. Die Stadträte der Stadt Werdau hatten in der Sitzung des Technischen Ausschusses am 11. Februar einstimmig grünes Licht für das ca. 8 x 8 Meter große Holzpodest gegeben. Künftig werden hier 16 Tische, 64 Stühle und 4 große Sonnenschirme den Aufenthalt verschönern.
„Sobald es die Situation erlaubt, sollen unsere Gäste dann im neu geschaffenen Außenbereich Pizza, Pasta und andere italienische Spezialitäten genießen können“, verspricht Bujar Ismani. Und auch an allen Festen auf dem Werdauer Markt wird sich das Team des „Romantica“ zukünftig im Rahmen seiner neuen Möglichkeiten einbringen – eine echte Bereicherung für die Innenstadt Werdaus.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Planitzbach nahe Strandbad bekommt Ende März neue Brücke

Westsachsen/Zwickau.- Ab Montag, 30. März 2020 beginnt im Zugangsbereich zum Strandbad Planitz der Ersatzneubau der Brücke über den Planitzbach. Nicht nur der schlechte bauliche Gesamtzustand macht die Baumaßnahme erforderlich, auch der zu geringe Abflussquerschnitt des Bestandsbauwerkes. Dieser wird auf Grundlage des vorliegenden Hochwasserrisikomanagementplans angepasst. Für Planung und Bau hat die Stadt Zwickau Leistungen in Höhe von 110.000 Euro vergeben. Während der Bauarbeiten bleiben die Spazierwege um den Geleitsteich nutzbar. Oberhalb der Baustelle wird ein Provisorium für Fußgänger errichtet. Es ist geplant, die Baumaßnahmen bis Ende Juni 2020 abzuschließen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann jedoch noch nicht abschließend eingeschätzt werden, welche Auswirkungen die COVID-19-Pandemie auf die fristgerechte Lieferung von Baustoffen sowie die termingerechte Erbringung notwendiger Fremdleistungen hat.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Montag, 23. März 2020

Fachjury kürt die besten Videoclips des Projekts „Museum in a Clip“ 2019

Westsachsen/Zwickau.- Das vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Kulturraum Vogtland/Zwickau geförderte Projekt „Museum in a Clip 2019“ (MIC) ist beendet.
In den letzten acht Wochen war eine vierköpfige Fachjury damit beschäftigt, aus den 129 Videoclips die qualitativ Besten auszuwählen. Insgesamt wurden vier Preise in den beiden Alterskategorien (3. – 6. und 7. – 12. Klasse) an Schülerinnen und Schüler in Leipzig und im Kulturraum Vogtland/Zwickau vergeben. Die Sieger können sich über die Urkunden und Gutscheine für jeweils eine MDR-Studiotour in Leipzig freuen, die in diesem Jahr aufgrund der Einschränkungen durch das Coronavirus postalisch übersendet wurden.
Im Einzelnen gingen die Preise an:
die Klassen 3a und b der Grundschule Hirschfeld im Freilichtmuseum Eubabrunn (MIC Vogtland|Zwickau 2019 #27 - Die kleine Bäckerei), die Klasse 10 der Internationalen Oberschule Meerane im Robert-Schumann-Haus Zwickau (MIC Vogtland|Zwickau 2019 #47), die Klasse 6a der Oberschule Wiederitzsch im Ägyptischen Museum Leipzig (MIC Leipzig 2019 #022), die Klasse 10 des Gustav-Hertz-Gymnasiums Leipzig im Stadtgeschichtlichen Museum (MIC Leipzig 2019 #046).
Der Zwickauer Projektträger Verein für Medienbildung Sachsen e.V. blickt sehr zufrieden auf das vergangene Jahr zurück: Insgesamt wurden 25 Projekte im Kulturraum Vogtland/Zwickau und 15 Projekte in Leipzig mit jeweils 2 bis 3 betreuenden Medienpädagogen durchgeführt. Insgesamt über 800 Kinder/Jugendliche und Betreuer/Innen seitens der teilnehmenden Einrichtungen zählte das Projekt. Die 129 Videoclips sind auf der Internetseite www.museum-in-a-clip.de und dem Youtubekanal abrufbar.
In beiden Projektregionen war MIC stark nachgefragt. Damit konnten in den teilnehmenden Museen auch im diesen Jahr Kinder und Jugendliche an historische, künstlerische und naturwissenschaftliche Themen herangeführt und ganz nebenbei ein Stück Medienkompetenz vermittelt werden. Dass ein Besuch eines Museums in Verbindung mit der (nur) ca. dreistündigen Kurzfilmproduktion mittels iPads bei Schülerinnen und Schüler wiederholt für Begeisterung sorgte, zeigte sich an der Vielfalt der kreativen Ideen, mit denen sie an die Gestaltung ihrer Clips herangegangen waren. Anhand von humorvollen Spielszenen oder unterhaltsamen Berichten präsentieren die Kinder und Jugendlichen dem Zuschauer ihre ganz persönliche Sicht auf die musealen Inhalte. Die Gewinnervideos nebst Begründungen der Fachjury gibt es unter https://www.museum-in-a-clip.de/gewinner.html.
In diesem Jahr ist eine Neuauflage des Projekts geplant. Aufgrund der Einschränkungen durch das Coronavirus wurde jedoch der Starttermin verschoben. Über das Buchungsformular unter https://www.museum-in-a-clip.de/ können trotzdem ab sofort schulische und außerschulische Einrichtungen Projekttage reservieren. Rückfragen werden unter 0375/210685 beantwortet.

Quelle und Foto: Verein für Medienbildung Sachsen e.V.

Samstag, 21. März 2020

Untätige Staatsanwaltschaft: Weitere Anzeigen gegen Mitarbeiter

Update 31. März 2020:
Heute erging erneut eine Strafanzeige gegen die untätige Staatsanwältin Antje Dietsch, die bereits seit 2016 von Straftaten ihrer Kollegen weiß und nicht ermittelt. Strafvereitelung im Amt ist laut § 258 a StGB mit bis zu fünf Jahren Haft bedroht. Die Anzeige im Wortlaut hier: Download

Westsachsen/Zwickau.- Nachdem die Hintergründe zu Strafvereitelungen in der Zwickauer Justiz jetzt öffentlich sind (WSZ berichtete), hagelt es Strafanzeigen gegen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, Strafvereitelung im Amt und Bildung einer kriminellen Vereinigung. So hat heute eine Betroffene an den zuständigen Staatsanwalt Christian Ruderisch Strafanzeige und gleichzeitig Strafantrag wegen des dringenden Verdachts auf Strafvereitelung im Amt gestellt. Dabei führt sie die Akte 5 O 702/15 an, die „der eindeutige Beweis für eine jahrelange schwere Strafvereitelung im Amt laut § 258 a StGB“ sei. Anzeigen liegen auch von anderer Seite vor: gegen Oberstaatsanwalt, Uwe Wiegner, die Staatsanwälte Jörg Rzehak, Jürgen Pfeiffer und weitere am Korruptions-System beteiligte.
Nachdem versucht wurde, mittels einstweiliger Verfügung die Westsächsische Zeitung an der Veröffentlichung des Zusammenspiels zwischen Stadtverwaltung, Sparkasse und Zwickauer Justiz zu hindern (WSZ berichtete), erreichen uns täglich immer mehr Solidaritätskundgebungen von Lesern, die mit der Zwickauer Gerichtsbarkeit ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Strafanzeigen werden ignoriert, Paragrafen missachtet und Unrecht gesprochen. Rechtsanwälte versprechen Aussicht auf Erfolg und lassen dann ihre Madanten zum Verhandlungstermin im Regen stehen. Meist deswegen, weil sie am Mandanten vorbei Vereinbarungen mit der Gegenseite treffen.
Die stärksten Waffen gegen derartige Zustände sind die Wahrheit und die Öffentlichkeit. Deshalb wird die Westsächsische Zeitung auch weiterhin regelmäßig über diese Themen berichten.

Quelle: RechercheTeam WSZ

Donnerstag, 19. März 2020

Recherchen beendet: Zwickauer Justiz vor dem Offenbarungseid?

Westsachsen/Dresden/Zwickau.- Es geht um Urkundenfälschung, Rechtsbeugung und Strafvereitelung im Amt. Seit mehr als zwölf Jahren quälen Staats- und Rechtsanwälte sowie Richter eine Frau bis heute mit haarsträubenden Fehlentscheidungen im Schulterschluss. Jetzt kommt heraus, warum sie das tun. Es ist der Stoff für einen Psycho-Thriller.
Eine unterdrückte Frau verlässt über Nacht mit ihrem jüngsten Kind den sie bevormundenden Ehemann. Dieser droht ihr nach der Scheidung mit den Worten: „Du wirst massive Probleme bis an Dein Lebensende bekommen!“. Was zunächst wie die leere Drohung eines beleidigten Ex-Partners klingt, sollte sich bald als Alptraum für die Geschädigte herausstellen. Denn geschädigt wurde sie fortan regelmäßig. Über Jahre hinweg. Vom Ex mit Hilfe der Zwickauer Staatsanwaltschaft, der Sparkasse Zwickau und diverser Rechtsanwälte. Selbst Richter sind darin verstrickt. Bis in höchste Kreise.
Der Mann, der hier so viel Macht ausüben kann, macht seit DDR-Vorwendezeiten Geld mit Immobilien, Autohandel und Antiquitäten. Damit hat er sich ein stattliches Vermögen ergaunert. Anwälte bescheinigen ihm eine „besondere Stellung in Sachsen“. Deshalb sind seine juristischen Fehltritte unantastbar, werden von allen Beteiligten gedeckt. Seine Nichte ist Staatsanwältin in Zwickau. Sie sorgt mit ihren Kollegen dafür, dass Anzeigen gegen ihn und seine Kumpane abgeschmettert werden. Es wird einfach nicht ermittelt.
Die Liste der beweisbaren Straftaten ist lang und schmutzig. Erpressungen und Bestechungen in allen Bereichen sind demnach an der Tagesordnung. Damit schaden Zwickauer Amtsträger wissentlich und vorsätzlich die Allgemeinheit, obgleich sie eigentlich das Wohl derselben im Sinn haben müssten.
Nach dem Tatsachenbericht „Adolf L - Richter am Amtsgericht“, in dem bereits einige Andeutungen gemacht wurden, erscheint demnächst ein zweites Buch zu diesem Thema. Darin werden die heute noch existierenden Seilschaften aus Personen, die sich schon im DDR-Unrechtsstaat nahe standen sowie weitere Akteure mit Klarnamen genannt, die direkt oder indirekt mit den kriminellen Machenschaften in Zwickauer Justizkreisen zu tun haben.

Quelle: RechercheTeam WSZ

Sonntag, 15. März 2020

Wegen Ansteckungsgefahr: Städtische Einrichtungen machen dicht


Westsachsen/Zwickau.- Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bleiben städtische Einrichtungen ab Montag, dem 16. März 2020 geschlossen. Diese Regelung betrifft die städtischen Museen (Priesterhäuser, Galerie am Domhof, KUNSTSAMMLUNGEN, Robert-Schumann-Haus), die Stadtbibliothek, die städtischen Bäder und Sportstätten, das Robert Schumann Konservatorium, die Jugendeinrichtungen (Airport, City Point, Atlantis) und die Stadtbibliothek. Das August Horch Museum wird ab der kommenden Woche ebenfalls geschlossen bleiben. Die städtischen Kitas haben zunächst regulären Betrieb.
Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß: „Uns ist bewusst, dass die Maßnahmen teilweise tiefe Einschnitte für die Einwohnerinnen und Einwohner bedeuten, hoffen aber, dass wir angesichts der Lage auf breites Verständnis stoßen. Zugleich bitte ich alle Zwickauerinnen und Zwickauer, Ruhe zu bewahren sowie besonnen und solidarisch zu agieren. Wichtig ist auch, die offiziellen Informationen und Hinweise der Behörden, wie beispielsweise des Landratsamtes oder der Sächsischen Regierung, zu beachten. Dies gilt insbesondere für Hygiene- und Verhaltensvorschriften.“
Die Regelung macht sich wegen der weiteren Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 erforderlich und soll dazu beitragen, die Ausbreitung zu verlangsamen. Die Einrichtungen bleiben zunächst bis einschließlich 30. April 2020 geschlossen.
Die Stadtverwaltung hat weiterhin geöffnet. Geändert werden sollen die Öffnungszeiten des Bürgerservices im Rathaus. Über diese wird noch informiert. Bürgerinnen und Bürger sollten schon jetzt nur diejenigen Anliegen erledigen, die unbedingt erforderlich sind. Auch die städtischen Kindertageseinrichtungen haben zu Wochenbeginn regulär geöffnet. Änderungen können sich mit dem zu erwartenden Erlass des Freistaates ergeben. Hierüber wird die Stadtverwaltung erforderlichenfalls kurzfristig informieren.
Entsprechend der Anordnung des Sächsischen Kultusministeriums gilt ab Montag an öffentlichen Schulen unterrichtsfreie Zeit. Die Schulen bleiben geöffnet, um eine Betreuung der Schülerinnen und Schüler absichern zu können. Auch hier ist jedoch in der kommenden Woche eine weitergehende Regelung seitens des Freistaates angekündigt.
Nutzer der Stadtbibliothek werden gebeten, ihre Verlängerungen telefonisch (Tel.: 0375 834301) oder elektronisch über den Bibliothekskatalog OPAC (www.stadtbibliothek-zwickau.de) vorzunehmen. Die Nutzung der „Onleihe“ sowie des Filmportals „Filmfriend“ ist für angemeldete Nutzer auch weiterhin online möglich. Am Robert Schumann Konservatorium entfallen neben Veranstaltungen auch sämtliche Kurse und Unterrichtseinheiten. Eltern richten etwaige Fragen bitte an die jeweiligen Lehrer oder an das Sekretariat der Musikschule.
Städtische Unternehmen, wie beispielsweise das Theater, das Puppentheater, die Kultour Z und die Senioren- und Seniorenpflegeheim gGmbH Zwickau, informieren eigenständig über Einschränkungen und Änderungen bzw. haben dies bereits getan. Links zu wichtigen Behörden oder zu Informationsmöglichkeiten zum Coronavirus sowie ausgewählte Informationen aus Zwickau sind unter www.zwickau.de/corona zu finden.


Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Freitag, 13. März 2020

26.000 blühende Farbtupfer: Frühjahrspflanzung startet am Montag

Westsachsen/Zwickau.- Die Mitarbeiter des Garten- und Friedhofsamtes beginnen am Montag (16. März) mit der diesjährigen Frühjahrspflanzung.
Zunächst erhalten die Blumenkübel und Hochbeete in der Innenstadt und die Balkonkästen sowie der Eingangsbereich am Rathaus frühlingsfrische Farbtupfer. Gepflanzt wird eine bunte Palette an Narzissen, Primeln, Schöterich und Stiefmütterchen.
Auch auf den städtischen Friedhöfen werden Frühjahrsblüher in die Erde gebracht. Hier werden es überwiegend Stiefmütterchen in verschiedenen Farben sein.
Am Mittwoch (18. März) wird der Wassergarten in Niederplanitz aufgehübscht. Für die hier befindlichen Pflanzflächen sind Stiefmütterchen und Tausendschön in den Farben Orange, Dunkelblau und Weiß vorgesehen.
Frühjahrspflanzungen sind ebenso im Park „Neue Welt“ vorgesehen. In diesem Bereich wird eine bunte Mischung aus Tausendschön den beginnenden Frühling einläuten.
Die Frühjahrspflanzung wird am 19. März mit der Bepflanzung der vier Beete am Platz der Deutschen Einheit beendet. Gepflanzt werden Tausendschönchen und Stiefmütterchen in den Farben Rot und Weiß und orange/dunkelblau.
Geplant sind außerdem Aufwertungsmaßnahmen zur Verschönerung des  Bahnhofsvorplatzes. Erste Arbeiten starteten bereits Anfang März. Neben neuen Bänken und Abfallbehältern wird das Garten- und Friedhofsamt nach Ostern auch sieben neue mobile Pflanzkübel (große, sechseckige Plantener aus Beton) stellen und bepflanzen. Ende Mai kommen noch drei Pflanzpyramiden aus Edelstahl hinzu, die mit einer fertigen Sommerbepflanzung bestückt werden. Derart ‚Blütenberge‘ verschönern bereits seit etwa zehn Jahren die Ringgrünpromenade vor dem Schloss Osterstein am Eingang zum Schloßgrabenweg.
Insgesamt werden im Rahmen der Frühjahrsbepflanzung 18.500 Stiefmütterchen, 5.900 Tausendschön, 220 Narzissen, 600 Schöterich und 600 Vergissmeinnicht in den Boden gebracht. Die Kosten für alle Bereiche betragen insgesamt rund 10.000 Euro.

Quelle und Foto. Stadtverwaltung Zwickau

Wegen SARS-CoV-2: Werdauer IFA-Treffen verschoben

Westsachsen/Werdau.- Ab dem 13.03.2020 gilt die Allgemeinverfügung des Landkreises Zwickau zur Durchführung von Großveranstaltungen. Zunächst bis zum 30.04.2020 sind in Werdau alle Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern untersagt.
Aus diesem Grund muss leider das IFA-Oldtimertreffen (ursprünglich für den 24.04.-26.04.2020 geplant) verschoben werden. Gegenwärtig werden Teilnehmer und Mitwirkende informiert und ein Ersatztermin gesucht. Die Veranstaltung findet in jedem Fall, aber eben zu einem späteren Zeitpunkt statt.
Weiterhin sind alle öffentlichen Veranstaltungen ab 200 Teilnehmern beim Landratsamt anzumelden. Dies betrifft in Werdau eine ganze Reihe unterschiedlichster Veranstaltungen wie den Frühjahrsflohmarkt auf dem Marktplatz, Konzerte und andere Events in der Stadthalle, größere Sportveranstaltungen und vieles andere. Hierzu finden aktuell eine Reihe von Abstimmungen, sowohl für die städtischen Veranstaltungen als auch für Veranstaltungen von Vereinen usw. statt, Ergebnisse werden zeitnah veröffentlicht.
Weitere Fragen beantwortet weiterhin das Gesundheitsamt des Landkreises Zwickau unter folgendem Link (hier finden Sie auch die Anmeldeformulare für öffentliche Versammlungen):
https://www.landkreis-zwickau.de/coronavirus-sars-cov-2
Das Gesundheitsamt des Landkreises Zwickau hat außerdem ein Servicetelefon unter der Rufnummer 0375 4402-22401 geschaltet. Die Telefone sind montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr besetzt.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 11. März 2020

Zwickauer Justiz: Rechts-Bankrott durch kriminelle Vereinigung?

Westsachsen/Zwickau.- Die Missstände in der Zwickauer Justiz werden immer offensichtlicher. Recherchen unserer Zeitung haben jetzt ergeben, dass mehrere Personen in Schlüsselpositionen gemeinschaftlich gegen die Interessen der Allgemeinheit handeln. Viel mehr, als zunächst vermutet. Und es betrifft nicht nur das Amtsgericht in Zwickau.
Die unten aufgelistete Personen hatten bis zum 6. März 2020 Gelegenheit, sich zum Vorwurf der Mitgliedschaft in einer „kriminellen Vereinigung“ zu äußern. Geantwortet hat nur einer. Allerdings über sein Sekretär/innen-Büro: Ex-Richter und jetziger Finanzbürgermeister Peter Lames, Dresden (Foto oben). Er will das Schreiben „zuständigkeitshalber“ an das Sächsische Oberlandesgericht abgeben. Bei all den anderen muss davon ausgegangen werden, dass sie wissentlich und regelmäßig gemeinschaftlich gegen geltendes Recht verstoßen und somit die Allgemeinheit schädigen.
Hintergrund sind mehrere vorliegende Gerichtsakten aus denen hervorgeht, dass seit mindestens zehn Jahren mehrere Staatsanwälte und Richter im Schulterschluss mit willfährigen Rechtsanwälten die Bürger gewohnheitsmäßig um ihr Vermögen bringen. Vornehmlich in Scheidungssachen, aber auch bei anderen Zivil- und sogar Strafverfahren. Auffällig ist auch das Zusammenwirken von Stadtverwaltung, Sparkasse und Justiz in Zwickau. Von richterlicher Unabhängigkeit sind wir hier meilenweit entfernt, wenn zum Beispiel ein Gerichtspräsident Dirk Eberhard Kirst Gefälligkeitsurteile zugunsten der Sparkasse fällt und eine Oberbürgermeisterin Pia Findeiß als deren Verwaltungsratsvorsitzende einfach darüber hinweg sieht.
Einer, der sich seit vielen Jahren mit den Strukturen in der Zwickauer Justiz befasst ist Wilfried Meißner (Foto unten). Der Diplom Mediziner ist Facharzt für Anatomie, Psychiatrie und Psychotherapie a.D. und erklärt die aktuellen Verhältnisse so: „Für mich ist das ein Netzwerk von Kriminellen, die - jeder für sich - ihre gesetzlichen Aufgaben nicht erfüllen, von den anderen wissen, dass diese das auch treiben und die nicht gegeneinander vorgehen, weil sonst ihre eigene kriminelle Tat bzw. ihr Unterlassen gebotenen Einschreitens zur Sprache kommen könnte. Sollte sich herausstellen, dass dies tatsächlich so zutrifft, dann haben wir in Zwickau und auch darüber hinaus den endgültigen Rechts-Bankrott. Es müsste sich doch niemand aus der Bevölkerung mehr um Recht und Gesetz kümmern, wenn die größten Verbrecher im Gericht selbst sitzen.“

Diese „Personen der Rechtspflege“ wurden um Auskunft zu ihrer Mitgliedschaft in einer „kriminellen Vereinigung“ gebeten. Sie haben sich nicht dagegen verwahrt:
Peter Lames (Ex-Richter und jetziger Finanzbürgermeister in Dresden) / Wolfram Jena (Richter am OLG Dresden) / Reinhard Schübel (Rechtsanwalt Plauen) / Claudia Dietrich (Rechtsanwältin Werdau) / Marion Nitschke (Richterin am AG Zwickau) / Harald Richter (Richter am OLG Dresden)

Interessant ist auch die Aussage des Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer in diesem Video.

Dienstag, 10. März 2020

Nabucco Klassik Open Air: Verdis Gefangenenchor unter freiem Himmel

Westsachsen/Vogtland/Netzschkau.- Diese prachtvolle Oper mit dem dramatischen Spiel um Liebe und Macht begeisterte bisher Hunderttausende von Zuschauern. Der Besucher wird von Beginn an durch die wunderschönen Stimmen, die Handlung, die prächtigen Kostüme und das eindrucksvolle Bühnenbild in den Bann gezogen. Es erwartet den Klassik-Besucher mit Giuseppe Verdis Nabucco eine der größten Opern der Musikgeschichte und zugleich ein wunderbares Open Air-Spektakel. Man muss NABUCCO mit dem weltberühmten Gefangenenchor wenigstens einmal unter freiem Himmel und in einer grandiosen Inszenierung erlebt haben.Der gewaltige Chor der Gefangenen wird erklingen mit einem Aufgebot an klangstarken und facettenreich singenden Solisten. Open Air Produktionen bedeuten für jedes Opernensemble eine besondere künstlerische Herausforderung. Hier gilt es Aufführung und Ambiente der Spielstätte zu einem unvergesslichen Opernspektakel zu vereinen. Sänger, Orchester, Regie und Technik müssen sich bei jeder Spielstätte neu auf die atmosphärischen und akustischen Gegebenheiten einstellen. Dies ist der Oper bei den bisherigen Sommer-Open-Air-Aufführungen mit über 2 Millionen Zuschauern hervorragend gelungen. Überblick über das Werk - Grundlage der Oper ist das Libretto des Italieners Temistocle Solera (1816–1878). Die Handlung speist sich aus Legenden um den biblischen Herrscher Nabucco (dt. Nebukadnezar II), König Babylons von 605 bis 562 vor Christus. Mit seiner Herrschaft sind Bauten wie das Ischtartor, die Hängenden Gärten und der babylonische Turmbau verbunden. Hintergrund der Opern-handlung sind die Eroberung Jerusalems 587 v. Chr. und die Wegführung des jüdischen Volkes in babylonische Gefangenschaft 586 v. Chr. (2. Könige 25). Das Libretto übernimmt daraus nur wenige Motive. Die Handlung besteht aus vier Akten.

Kartenverkauf: klick hier

Folter in der Psychiatrie: Zwangsbett und Elektroschock-Therapie

Rodewisch.- Die Berichte über Folter in der Psychiatrie des Sächsischen Krankenhauses (SKH) reißen nicht ab. Ruhigstellung der Patienten durch Zwangsmedikation und stundenlange Fixierungen gegen deren Willen. Schlampig erstellte Gutachten, die eine angezeigte Entlassung unnötig verzögern oder sogar verhindern. Die Liste der Vorwürfe gegen das SKH Rodewisch ist lang. Die Klinikleitung weigert sich, zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen (WSZ berichtete).
Jetzt meldet sich ein weiterer Betroffener zu Wort. Michael Trützschler stammt aus einer Bäckersfamilie im Vogtländischen Auerbach, deren Existenz seit seinem Aufenthalt in der Abteilung B7 4 des SKH, wie er sagt, bedroht ist. Sein Vorwurf: „Ich wurde in der Psychiatrie nicht nur falsch behandelt, sondern fühlte mich oft machtlos und gegen meinen Willen gefoltert.“ Damit meint der ehemalige Patient vor allem seine Fixierung auf dem mit Gurten für die Fesselung präparierten Zwangsbett (Foto rechts). Außerdem seien ihm Medikamente verabreicht worden, die heftige Nebenwirkungen hervorrufen können, so der Betroffene. Man habe ihn zunächst wegen Selbstmordgefährdung eingeliefert, ihm dann jedoch das Antiepileptikum Orfiril gegeben, das bei ihm wiederum Selbstmordgedanken ausgelöst habe. Ein Sedierungsmittel zur Ruhigstellung (Neurocil) habe zudem zu vorübergehender Impotenz geführt. All das habe er dem behandelnden Oberarzt Michael Müller mehrfach mitgeteilt. Dieser ignorierte jedoch die Einwände seines Patienten. Michael Trützschler klagt an: „Diese Klinik hat eine Euthanasiegeschichte! Ich habe mich wie zwangssterilisiert gefühlt.  Neurocil und andere Medikamente bewirken nicht nur Impotenz sondern zum Beispiel ernst zu nehmende Lebererkrankungen, an denen man sterben kann. Außerdem greift man jetzt wieder auf die umstrittene Elektroschock-Therapie zurück.“ Oberarzt Müller bestätigt gegenüber der Presse: „Pro Woche werden bei uns an zwei Tagen je vier bis fünf Patienten mit Elektroschock-Therapie (EKT) behandelt. Ein Zyklus umfasst etwa zwölf EKTs. Künftig sollen mehr Patienten so therapiert werden können, auch ambulant.“ Gleichzeitig gibt er jedoch zu, dass der Wirkmechanismus der Elektroschock-Behandlung bis heute nicht hundertprozentig erforscht sei.
Für den misshandelten Patienten Michael Trützschler klingt das wie Hohn. Er sagt: „Hier findet ein psychiatrischer Missbrauch wie im Stasigefängnis Hohenschönhausen statt.“ Als er einmal wegen starker Schmerzen nicht schlafen konnte und nachts nach einem Arzt rief, wurde er ans Zwangsbett gefesselt. Die Gurte verliefen genau unter seinen Armen, unter denen er ohnehin schon einen Wundausschlag hatte (Foto links). Er bat um ein Spray ohne Alkohol und Parfüm zur Linderung. Darauf habe ihm die Pflegerin geantwortet: „Es gibt keins ohne Parfüm, und hier geht es sowieso nicht nach Ihrem Willen!“.
In einem offenen Brief fordert Michael Trützschler jetzt die Offenlegung von unzumutbaren gesellschaftlichen Zuständen in Sachsen. Dabei bezieht er sich auf seine Erfahrungen in drei Sächsischen Psychiatrien. Es habe Holocaustleugnungen, Sieg Heil Rufe über die gesamte Station und einen Antisemit gegeben, der über Juden wetterte. All dies unter den Augen vorbei gehender Pfleger, die nichts dagegen unternahmen.
Zum Thema Fixierung in der Psychiatrie schreibt Wikipedia: „Eine Fixierung gegen den natürlichen Willen der betreffenden Person erfüllt regelmäßig den Straftatbestand einer Freiheitsberaubung und ist nur zulässig, wenn ein Rechtfertigungsgrund ... vorliegt und dieser durch die Fixierung abgewendet werden kann. In diesem Falle ist eine richterliche Genehmigung erforderlich... . In zurückliegenden Zeiten diente die Fixierung auch der Therapie und der Bestrafung von Patienten (Zwangsbehandlung, Somatotherapie). Zu den Vorrichtungen zählen neben Zwangsjacken und Gurten auch Zwangsstühle und Zwangsbetten (unter anderem auch Netzbetten). Die Maßnahmen stellen einen Eingriff in die persönliche Freiheit des Patienten dar. In einer Studie des Instituts für Rechtsmedizin in München aus dem Jahre 2012 waren bei 26 untersuchten Todesfällen von gurtfixierten Patienten 22 auf die jeweilige Gurtfixierung zurückzuführen.“
Michael Trützschler hat gestern den Ort seiner Folter noch einmal aufgesucht, um die Verantwortlichen zur Rede zu stellen. Dabei ließ er die Kamera mitlaufen: Video zum Missbrauch

Fotos(2) und Video: Privat

Montag, 9. März 2020

Zwickauer Rathaus: FDJ wird geduldet, Stadträte dürfen nicht rein?

Westsachsen/Zwickau.- Am Samstag nachmittag, als etwa 100 Teilnehmer der „Demonstration gegen Faschismus und Krieg“ auf den Zwickauer Hauptmarkt einlaufen, ist das Rathaus bereits in der Hand der FDJ. Zwei junge Frauen in Blauhemd und Fahne der FDJ sprechen vom Balkon aus zu den Demonstrierenden (Foto oben). In diesen Zeiten, in denen die Faschisten wieder in den Parlamenten säßen, im Staatsapparat vom kleinen Polizisten, über Richter bis zu den Geheimdiensten tief verankert seien, könne es nicht dabei bleiben, Gebäude wie diese in Frieden zu lassen. Auch einen der großen Fahnenmasten vor dem Rathaus ließ die FDJ nicht unberührt. Ein gut fünf Meter langes blaues Banner mit FDJ-Zeichen wehte, wie sicherlich seit über 30 Jahren nicht mehr.
Stadtrat Sven Georgi (Zukunft Zwickau) beschwert sich: „Wenn der Bundespräsident am Dienstag im Rathaus mit ausgesuchtem Publikum diskutiert, bleiben wir als Zwickauer Stadträte außen vor.“ Das sei vor dem Hintergrund der Aktion vom Samstag geradezu grotesk. „Auf der einen Seite wird zugelassen, dass auf dem Rathausbalkon die FDJ-Flagge gehisst wird, auf der anderen Seite will man zu einer Diskussionsrunde die betroffenen Kommunalpolitiker nicht zu Wort kommen lassen“, so Georgi. Mathias Merz, Pressesprecher der Stadtverwaltung sagt: „Wir können nicht alle Stadträte einladen. Der Platz reicht dafür nicht aus.“ Deshalb sollen nur die Fraktionsvorsitzenden Zugang bekommen. Sven Georgi ist empört: „Ich bin als Einzelfraktionsmitglied automatisch Vorsitzender. Also was soll das?!“
Bereits seit Freitag früh waren die Aktivisten mit der Kampagne „30 Jahre sind genug! Revolution und Sozialismus!“ an verschiedensten Stationen in Zwickau zu sehen. Kattrin Kammrad, Vorsitzende der FDJ, berichtet, dass man fast den gesamten Freitag vormittag vor und im Beruflichen Schulzentrum „August Horch“ verbrachte. Die künstlerischen Mittel, der auf dem Dach liegende Trabi mit Hyäne (Foto unten) seien nicht ohne Wirkung geblieben. „Die Reaktionen gingen in alle Richtungen“, so Kammrad: Eine aufgebrachte Gruppe an Schülern, die „Ost, Ost, Ostdeutschland“ skandierten, aber ruhig wurden, als gegenskandiert wurde: „Was ist unsere Antwort auf Krieg und Faschismus? Revolution und Sozialismus!“, ein diskutierfreudiger Schuldirektor, der partout nicht erkennen konnte, wo der Plan liege, den Sozialismus wieder aufzubauen und den Schülern, die die Hyäne auf dem Trabi scheußlich fanden, weil man ihn viel besser noch hätte tunen können.
Bereits am Freitag nachmittag demonstrierte der Zug durch die Zwickauer Innenstadt. „Dass es die FDJ noch gibt, hätten wir nicht geglaubt“, ist nicht nur einmal zu hören. Ein Polizist, der mit den Aktivisten vom Balkon sprach, meinte denn noch, dass das auch im Sozialismus nicht erlaubt sei.

Quelle und Fotos: Kampagnenbüro der FDJ

Sonntag, 8. März 2020

Festlich: Spielfreudige Nachwuchstalente brillieren zum Abschluss

Westsachsen/Bad Elster.- Am Samstag wurden die 7. Chursächsischen Meisterkurse in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit einem festlichen Abschlusskonzert der Chursächsischen Philharmonie unter tosendem Applaus im ausverkauften König Albert Theater beendet. Für die Kurswoche vom 2. Februar bis 7. März war es dem Weltklassecellisten Prof. Peter Bruns (Hochschule für Musik und Theater Leipzig) wieder gelungen mit Prof. Heime Müller (Musikhochschule Lübeck) und Prof. Pauline Sachse (Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden) zwei höchst renommierte Mitstreiter als Dozenten zu gewinnen. Gemeinsam mit den 40 Teilnehmer*innen aus zehn Nationen wie Albanien, Andorra, China, Israel, Kanada, Österreich, Spanien, Südkorea und Tschechien wurden im individuellen Einzelunterricht wieder konzentriert ausgewählte Werke erarbeitet.
Als Krönung ihrer Meisterkurswoche musizierten unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz im vollbesetzten König Albert Theater die Nachwuchstalente Benjamin Günst (Violine) aus Kiel, der Bratschist Marvin Stark aus Halle und die beiden Cellisten Jordi Albelda (Andorra) und Raphael Zinner (Ravensburg)  gemeinsam mit der Chursächsischen Philharmonie begeisternde Solokonzerte von Haydn und Mozart. „Es hat mich gemeinsam mit den Professoren wirklich begeistert, welche Perfektion und Spielfreude die Solisten im Zuge der Meisterkurskonzerte in Bad Elster präsentiert haben“ resümiert GMD Florian Merz als Geschäftsführender Intendant der kursveranstaltenden Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und fügt hinzu: „Diese besondere Spielfreude und Begeisterung für klassische Musik überträgt sich immer wieder auf besondere Weise auf Orchester und Publikum, was gerade im König Albert Theater eine wirklich einzigartige Atmosphäre schafft. Dabei macht es uns glücklich zu wissen, dass die Nachwuchstalente diese bleibenden Eindrücke aus Bad Elster mit auf ihren weiteren Weg in die internationale Klassikszene nehmen und vielleicht später einmal beeindruckend auf diese Bühne zurückkehren.“
Zum Abschluss des festlichen Konzerts wurden von der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster auch wieder drei Nachwuchspreise als Stipendien in Höhe von 50 Prozent der Kursgebühren an besonders talentierte junge Künstler vergeben, die sich innerhalb der Kurswoche durch herausragende musikalische Leistungen auszeichneten. Im Fach Violine wurde der 17-jährige Benjamin Günst ausgezeichnet, der zurzeit sein Studium an der Musikhochschule Lübeck absolviert. Der Nachwuchspreis im Fach Viola wurde an die 21-jährigen Marvin Stark vergeben, der derzeit ebenfalls an der Musikhochschule Lübeck studiert. Im Fach Violoncello konnte der Förderpreis an den 22-jährigen Raphael Zinner vergeben werden, der seit der Spielzeit 2019/2020 eine Akademiestelle beim Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck innehat. Die drei an den 7. Chursächsischen Meisterkursen beteiligten Professoren bescheinigten allen Teilnehmer*innen außergewöhnliches Talent, hohe künstlerische Ernsthaftigkeit sowie hervorragende technische und musikalische Fähigkeiten.
Die Chursächsischen Meisterkurse in Bad Elster werden vom Kulturraum Vogtland-Zwickau gefördert. Die 8. Chursächsischen Meisterkurse Bad Elster finden vom 1. bis 7. März 2021 in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster statt. Infos: www.chursaechsische.de

Elf Bands spielen: Reichenbacher Innenstadt wird zum Festivalgelände

Update 13.3.2020:
Nach der Absage einiger Locations und Künstler und um der anhaltenden Situation gerecht zu werden haben wir uns gestern Abend schweren Herzens dafür entschieden das City-HAPPENING am Samstag, 14.3.2020, abzusagen. Alle Tickets können ab kommenden Dienstag (17.3.) bei uns im Büro zurückgegegben werden. Für Fragen stehen wir Ihnen gern unter 03765/6676467 oder 01703262205 zur Verfügung.

Westsachsen/Reichenbach.- Am Samstag den 14. März 2020 ab 18.00 Uhr erlebt das City-HAPPENING seine vierte Auflage. Mit insgesamt elf Künstlern verwandelt sich die Innenstadt für vier Stunden in eine Stadt mit Musik sprichwörtlich an jeder Ecke. Das Festival selbst wird durch die Agentur Realitätsverlust organisiert und ist neben dem Street-Happening und den Bürokonzerten Teil der Happening-Konzertreihe, die seit nunmehr 7 Jahren das kulturelle Leben in Reichenbach bereichert. Das Konzept ähnelt dem der Kneipenfeste die es vielerorts gibt nur eben nicht ganz. Zwischen Waschmaschinen, Friseurhauben oder direkt hinter der Fleischereitheke werden die Konzerte an den ungewöhnlichsten Orten veranstaltet. Neun Reichenbacher Innenstadtgeschäfte und die Kassenhalle des Neuberinhauses werden an diesem Abend zur Bühne. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine After-Show-Party ab 22 Uhr im Foyer des Neuberinhauses mit Band und DJ bis in die frühen Morgenstunden. Tickets gibt es im Vorverkauf in zahlreichen Geschäften. Resttickets gibt es ausschließlich an der zentralen Abendkasse auf dem Postplatz. „Wir freuen uns auch dieses Jahr wieder zahlreiche unterschiedliche Musik präsentieren zu können. Außerdem sind wir dem Neuberinhaus dankbar für die Unterstützung, da das Team um Ronald Böhm sich um die technische Umsetzung in den Location kümmert.“ So Severin Zähringer einer der beiden Veranstalter zum Festival selbst.
Einige der Künstler sind schon durch die HAPPENING-Reihe bekannt, andere verschlägt es das erste Mal nach Reichenbach. In diesem Jahr bei EP: Butz spielt „MELE“ in klassischer 5er Bandbesetzung wunderbaren 80er Jahre Pop mit elektronischen Zügen und einzigartigen Texten. In der Kassenhalle des Neuberinhauses treffen Besucher Johanne Göhring wieder. Mit Ruby Maple war Sie schon einmal beim Bürokonzert und zum City-HAPPENING. In diesem Jahr ist die Dresdner Singer-/Songwriterin solo unterwegs. Im Friseur Salon Lock In ist Gus Ring mit Band zu Gast. Der in Berlin lebende Schwede war schon zum Street-HAPPENING 2019 in Reichenbach. Sein atmosphärischer Dream Pop nimmt die Menschen mit auf eine Reise zu sich selbst. Bei Expert Müller spielen zwei Lokalmatadore. ZAMI aus Plauen kommt in kleiner zwei-Personen Besetzung, quasi Back to the roots, denn Micha und Malö haben einmal genau so angefangen. Auch zu den Stadtwerken kommt ein alter Bekannter. „Another friend of mine“ war schon zu Gast beim Bürokonzert. Damals solo spielt er beim City-HAPPENING mit kompletter Band in 5er Besetzung. Sänger Julius‘ Stimme, die sich zwischen sanftem Falsett und strahlendem Bariton auslebt, treibt dabei die Musik der Band. Bei Lennartz Augenoptik ist Lukas Dolphin zu Gast. Der Hannoveraner Indie-Pop-Künstler spielt im Duo mit Nik Reinicke. Seine Geschichten inspiriert vom Meer treffen auf ausgefeilte Melodien und lassen den Zuhörer in seine Welt eintauchen. Bei der Fleischerei Schaller auf dem Postplatz spielt indes Game Over Baby. Seit der Veröffentlichung ihres Debüt-Albums gelten sie als einer der Geheimtipps in der deutschsprachigen Singer-/Songwriter-Szene. Gegenüber nimmt Ella John in der Sparkasse die Besucher mit auf die andauernde Reise, die sich Leben nennt. Die Geschichtenerzählerin singt übers Auf- und Ausbrechen, über brennende Brücken von der Freiheit und der ewigen Suche. Bei der Fleischerei Schaller geht die Reise durch die Landschaften Sachsen, des Himalayas und anderer Bergmassive weiter. Trailhead aka Tobias Pannwitz ist inspiriert von den Landschaften dieser Welt und spielt englischen Roadside Folk. Verrückter wird es schließlich noch in Conny’s Bar. Dort ist die in Belgrad geborene und Italien aufgewachsene Wahlberlinerin Karla Hajman alias Sterochemistry zu Gast. Im Rampenlicht verwandelt sie sich in eine schillernde Kunstfigur, die zwischen eloquent vorgetragenen Folksongs auf Gitarre, Ukulele und Klavier das menschliche Seelenleben satirisch seziert.
Alle Bands werden im 20 Minuten Rhythmus sechs Sets spielen, sodass die Besucher in den Pausen immer von Bühne zu Bühne gehen und bei leckerem Bier, Wein und Longdrinks den Abend genießen können. An jeder Bühne wird es Astra geben sowie zusätzlich an den 10 Spielorten 10 verschiedene Biere. Durch ein Pfandsystem können Getränke auch problemlos von einer Bühne zur nächsten mitgenommen werden. Viele der Bühnen bieten zudem leckere Speisen zum Probieren und Genießen an.
Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine After-Show im Foyer des Neuberinhauses. Dort wird neben Djmic Dust, Paul Weber spielen. Paul Weber macht mit seiner Band poetischen Pop mit Indienote und Tiefgang! Das Besondere: Zeilen mit ausgefeilten Textgemälden, die gemeinsam mit Percussions und den Gitarren, sowie dem einzigartigen Timbre seiner Stimme farbenreiche Bilder malen in die man sich tief hineinfühlen kann. Im Neuberinhaus laden sie zum Tanzen und Feiern ein. Bei der After Hour sind ebenfalls noch einmal viele Künstler der Bühnen anzutreffen und freuen sich über ein nettes Gespräch.
Tickets für das City-HAPPENING gibt es in allen teilnehmenden Geschäften, außer der Sparkasse und den Stadtwerken sowie in den Presseshops der Freien Presse und der Agentur Realitätsverlust. Die Tickets sind im Vorverkauf für 15 Euro erhältlich. An der zentralen Abendkasse auf dem Postplatz gibt es Restkarten zum Preis von 19 Euro.
Weitere Informationen zu den einzelnen Künstlern und zur Veranstaltung gibt es auf www.event-happening.de

Quelle und Fotos: Agentur Realitätsverlust

Samstag, 7. März 2020

19. Chursächsische Winterträume: Bühne für Kultur und Tourismus

Bad Elster/Bad Brambach/Markneukirchen/Schöneck.- Mit einem ausverkauften Kabarettabend von Simone Solga endeten am vergangenen Samstag die 19. Chursächsischen Winterträume im König Albert Theater Bad Elster als verbindendes Festival der Musik- und Wintersportregion Oberes Vogtland. Unter der Schirmherrschaft von Rolf Keil, Landrat des Vogtlandkreises, inszenierte die Chursächsische Veranstaltungsgesellschaft (CVG) in der diesjährigen Ausgabe erneut die kulturelle und touristische Angebotsvielfalt des Oberen Vogtlands rund um die Tourismuszentren Bad Elster, Bad Brambach, Markneukirchen, Schöneck und der Sparkasse Vogtland Arena Klingenthal. Insgesamt konnten dabei vom 1. Advent bis zum 29. Februar u.a. bei den ca. 70 Kulturveranstaltungen der unterschiedlichsten Genres in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster über 27.000 Besucher aus nah und fern begrüßt werden. Damit konnte ein neuer Besucherrekord des Festivals verzeichnet werden.
Hauptaustragungsort des Festivals ist traditionell das historische König Albert Theater in Bad Elster, welches bei 23 Veranstaltungen ausverkauft war und vor allem mit einem vielfältigen Angebot von Klassik bis Pop, von Oper bis Comedy über Schauspiel bis hin zu Jazz, Lesungen und Kleinkunst die zahlreichen Gäste der Winterurlaubsregion des Oberen Vogtlandes begeisterte. Höhepunkte im König Albert Theater waren das chorsinfonische Eröffnungskonzert der Chursächsischen Philharmonie mit dem Collegium Vocale aus Leipzig, das exklusive Weihnachtskonzert der weltberühmten Wiener Sängerknaben, die große Opern-Premiere „Die Zauberflöte“ und eine italienische Operngala mit Solisten der Semperoper Dresden und dem EUCHESTRA EGRENSIS. Außerdem begeisterten Rockpoet Heinz Rudolf Kunze, Publikumsliebling Tom Beck, Tatort-Kommissar Miroslav Nemec oder ein sehenswertes Tanztheater des Gymnasiums Markneukirchen das Publikum im Wintertraum Bad Elsters. „Die mit diesem Festivalansatz verknüpfte touristische Verankerung unseres hochwertigen Kulturangebots im Portfolio der saisonalen Qualitätsprodukte unserer Kooperationspartner platziert vor allem das König Albert Theater Bad Elster ganz bewusst als kulturelles Zentrum der Musik- und Wintersportregion im Oberen Vogtland“ resümiert GMD Florian Merz als Intendant der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und ergänzt: „Damit leisten wir nicht nur einen kulturellen Beitrag zur aktiven Regionalförderung, sondern schaffen auch eine Bühne für gemeinschaftliche Erlebnisse aller Generationen und gesellschaftlichen Austausch, um mit Kultur und Tourismus positive Identifikationsflächen vor Ort zu generieren“.
So umfasste das Festival u.a. auch die Wintersportevents in der Sparkasse Vogtland Arena Klingenthal und integrierte passende „Wohlfühlträume“ in der einzigartigen Soletherme & Saunawelt Bad Elster bzw. der idyllisch gelegenen Bade- und Saunalandschaft im benachbarten Bad Brambach. Aber auch aktive  „Erlebnisträume“ im Wintersportzentrum der Skiwelt Schöneck und spannende Musik-Erlebniswelten im Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen waren wieder Bestandteil des Festivalkonzepts. „Für die Bereicherung des saisonalen Aufenthaltsangebots in unserer aktiven Erlebnisregion ist diese Festivalkooperation gerade im Hinblick auf neue Zielgruppen-Dynamiken ein wichtiger Baustein“ freut sich Schönecks Bürgermeisterin Isa Suplie und ihr Amtskollege Andreas Rubner aus Markneukirchen fügt hinzu: „Der gesamttouristische Festivalansatz bietet unserer Musikstadt eine attraktive Darstellungsplattform für neue Gäste- und Kundengruppen, was gerade im Hinblick auf unser Musikinstrumenten-Museum passende Synergien ermöglicht.“
Die Jubiläumsausgabe der 20. Chursächsischen Winterträume als Kulturfestival der Musik- und Wintersportregion Oberes Vogtland findet vom 27. November 2020 bis zum 28. Februar 2021 statt. Bereits bestätigte Höhepunkte sind u.a. Auftritte prominenter Stars wie Alfons (04.12.20), Bodo Wartke (23.01.21), Marie-Luise Marjan (07.02.21) oder Wolfgang Stumph (26.02.21). Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

Foto: Jan Bräuer

Donnerstag, 5. März 2020

Die FDJ meldet sich zurück und meint: „30 Jahre sind genug!...“

Westsachsen/Zwickau.- Das Kampagnenbüro beim Zentralrat der Freien Deutschen Jugend (FDJ) teilt mit: „Jeden aufrechten Antifaschisten rufen wir auf, sich die Kampagne anzusehen, mit uns zu streiten und sich die Frage zu stellen, was nötig ist, um kein weiteres mal ein besseres Deutschland zu opfern, um seit 30 Jahren wieder Faschisten, Militär und Armut zu ernten“. Das sagt Kattrin Kammrad, Vorsitzende der FDJ. Sie organisiert deshalb mit ihren Mitstreitern eine Demonstration gegen Faschismus und Krieg, die am 7. März in Zwickau stattfinden soll. Erste Station ist um 14 Uhr am Mahnmal des Faschismus auf dem Schwanenteichgelände. Von dort aus geht es dann um 16 Uhr in Richtung Hauptmarkt. Als Zwischenstation könnte das Zwickauer Amtsgericht dienen. Hier tobt seit Monaten ein erbitterter Kampf von korrupten Staatsanwälten und Richtern im Schulterschluss gegen die Interessen der Allgemeinheit (WSZ berichtete mehrmals).
Seit der Gründung der FDJ ab 1936 in Prag, London und Paris, als man in der Emigration vor den deutschen Nazis unter den verschiedensten Kräften der fortschrittlichen Jugend (Parteilose, Sozialisten, Kommunisten, die Bündische Jugend, Christen und weitere) den Schluss zog sich zu vereinigen, sei es das Prinzip der FDJ, alles dafür zu tun, dem deutschen Imperialismus das Handwerk zu legen, erklärt die Organisationsleitung weiter.
Der über 90jährige Werner Knapp, Mitglied der FDJ Prag und Soldat in der tschechoslowakischen Auslandsarmee in Frankreich, schrieb vor zweit Tagen derweil in aller Kürze: „Auch wir in der Emigration in Prag hatten unsere Schwierigkeiten bei der Gründung der FDJ, wenn diese auch anderer Art waren, aber der Erfolg blieb nicht aus. So wird es auch euch ergehen, wenn nicht heute, dann ´morgen´.“
Die Demonstration in Zwickau verwendet übrigens verschiedenste künstlerische Mittel. Etwa einen auf dem Dach liegenden Trabi, auf dem die weltbekannte Hyäne John Heartfields zu sehen ist (Foto unten). „Natürlich werden wir mit unseren Mitteln auch verschiedenste Lieder gegen Faschismus, Krieg und der Befreiung auf die Straße bringen“, ergänzt die FDJ-Vorsitzende Kattrin Kammrad. Abschließen wird das ganze dann ein W50, auf dem groß zu lesen sein wird: „Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche!“ (Che Guevara)

Quelle und Fotos: Zentralrat der FDJ

Tage der Harmonika: KON-Schüler belegen Platz eins und drei

Westsachsen/Zwickau/Klingenthal.- Die Schüler Erik Emmerlich und Ruben Tizian Roth (beide Akkordeon) waren am vergangenen Wochenende äußerst erfolgreich in Klingenthal. Dort traten 49 Teilnehmer aus Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Bayern, Brandenburg und Tschechien in vier Solokategorien und zwei Kammermusikkategorien zu den 48. Kleinen Tagen der Harmonika an. Erik Emmerlich gewann in der Solokategorie 1a (Kinder bis 10 Jahre) den 1. Preis und einen Sonderpreis. Ruben Tizian Roth konnte in der Solokategorie 2 (Kinder bis 15 Jahre) den 3.Preis erspielen.
Die Schulleitung des Robert Schumann Konservatoriums gratuliert den beiden jungen Musikern und ihrer Lehrerin Elke Kirste ganz herzlich zu diesem Erfolg.

Foto: Robert Schumann Konservatorium

Mittwoch, 4. März 2020

Deutschlandweite Anreise: Prima Klima trotz Greta und FfF?

Westsachsen/Zwickau.- Zum einjährigen Geburtstag von „FridaysforFuture-Zwickau“ wollen die Organisatoren ein Zeichen setzen. Am 13. März soll um 16 Uhr auf dem Georgenplatz demonstriert werden. Zum einen „Für'n prima Klima!“, zum anderen aber auch gegen Rassismus, Faschismus und Sexismus.
Dabei wird das natürliche Klima unserer Umwelt wieder einmal stark strapaziert. Denn es werden laut Veranstalter viele Ortsgruppen aus ganz Deutschland anreisen. Wie sie das tun, darauf wird nicht näher eingegangen. Man kann aber davon ausgehen, dass die wenigsten der aufgerufenen Kids aus Leipzig, Dresden oder Magdeburg sich auf's Fahrrad schwingen werden, um nach Zwickau zu kommen. Also werden mit Sicherheit fossile Brennstoffe benötigt, um die Demonstranten zu transportieren.
„Dieser Tag in Zwickau soll zu einem weiteren Hoffnungssignal für die Region werden“, sagt Calvin Thomas, einer der Mitorganisatoren. Denn mittlerweile ginge es um mehr als nur Klimaschutz. Es müsse darum gehen, in was für einer Welt wir leben wollen. Dazu gehöre auch die Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaft. „Wir können das Klima unserer Erde nicht retten, wenn wir das gesellschaftliche Klima vergessen“, so Thomas weiter.
„Uns läuft die Zeit davon!“, mahnt Greta Zimmermann. Sie ist der Meinung, dass 2020 das entscheidende Jahr im Kampf gegen die Klimakrise sein wird. Wenn sich ihre Aussage ebenfalls auf das gesellschaftliche Klima in Zwickau bezieht, dann sollte die Demonstration besser vor dem Zwickauer Amtsgericht stattfinden. Denn von hier aus wird das gesellschaftliche Klima gerade extrem vergiftet. Sogar die im Grundgesetz festgeschriebene Pressefreiheit wird seit kurzem offen infrage gestellt und vom dort tätigen Richter Peter Bielefeld mit einer einstweiligen Verfügung bekämpft.
Wir rufen weiterhin alle aufrechten Menschen in Zwickau, Sachsen und ganz Deutschland dazu auf, sich dem entgegen zu stellen. Mit unserer Jugend fängt es an. Alle Infos dazu auf der Seite Justiz-Alltag.

Foto: FfF

Dienstag, 3. März 2020

Tänzerisches Strauß-Potpourri im König Albert Theater

Westsachsen/Bad Elster.- Am Sonnabend, den 14. März öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang für die neu arrangierte »Große Johann-Strauß-Gala« im König Albert Theater Bad Elster. Die Produktion mit dem Chursächsischen Hofballverein und dem Chursächsischen Salonorchester präsentiert dabei im prachtvollen Ambiente des König Albert Theaters wieder ein unterhaltsames musikalisch-tänzerisches Potpourri im Glanze der großen Melodien von Johann Strauß. Auf dem Programm dieser musikalischen Reise im König Albert Theater stehen wieder zahlreiche Weltklassiker der Strauß-Dynastie: Neben dem berühmten Wiener »Donauwalzer« und einem Besuch »Im Krapfenwaldl« zeigen kontinentale Ausflüge mit dem »Egyptischen« und dem »Persischen Marsch«, der schwungvolle »Cachucha-Galopp«, eine lustige Fahrt im »Vergnügungszug« oder der weltberühmte »Radetzky Marsch« die große Vielfalt der Kompositionskunst in der Strauß-Familie. Die dazu hinreißend inszenierten Choreographien des Chursächsischen Hofballvereins geben dieser Gala in Bad Elster dabei eine besonders reizende Note, welche beim spritzigen »Can Can« oder dem feurigen »Säbeltanz« ihren Höhepunkt erreicht. Abgerundet wird das bunte Programm durch unterhaltende Orchesterwerke des Chursächsischen Salonorchesters. Ein Konzert für alle Freunde der leichten Muse! Tickets: (037437) 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Foto: Jan Bräuer

Montag, 2. März 2020

Zwickauer Überklebungsaffäre: War es der falsche Doktor aus Plauen?

Westsachsen/Zwickau/Plauen.-
„Lügender, betrügender Lumpenhund!“ Mit diesen Worten beschimpfte am Donnerstag Nachmittag eine Prozessbeobachterin im Amtsgericht Zwickau den Plauener Rechtsanwalt Reinhard Schübel (Foto). Richterin Birgit Nagel lies dies unkommentiert zu. Wohl deshalb, weil sie erkannte, dass dieser Vorwurf durchaus berechtigt ist. Der Advokat selbst war nicht zur Verhandlung erschienen, hatte eine Praktikantin geschickt. Diese gab zu, sich nicht ausreichend mit dem Fall befasst zu haben, kannte sich noch nicht einmal mit der aktuellen Gesetzeslage aus.
Schübel, der sich vor Jahren in Bratislava einen Doktor-Titel gekauft hatte und damit eine Reputation vortäuscht, die er nicht besitzt, wollte gestern erreichen, dass die Westsächsische Zeitung sein Bild nicht mehr veröffentlichen darf. Zu diesem Zweck hatte er einen Mann aus Saalfeld in Thüringen auf Unterlassung verklagt, der den Link eines WSZ-Artikels weiter gegeben hatte. Der Inhalt selbst wurde nicht angezweifelt.
Schon kurz nach Beginn der Verhandlung kam heraus, dass es durchaus plausibel erscheint, Schübel mit dem Überkleben des gültigen Rechtskraftvermerkes im Amtsgericht Zwickau in Verbindung zu bringen (WSZ berichtete). Schließlich hatte er ein persönliches Interesse daran, diesen Rechtskraftvermerk verschwinden zu lassen. War er es doch, der seinerzeit die Frist versäumte, indem er ein fehlerhaftes Rechtsmittel beim falschen Gericht einlegte.
Da es gestern zu keiner Entscheidung in der Sache kam, verwenden wir das Bild des mutmaßlichen Betrügers heute wieder, um die Bevölkerung vor diesem Rechtsanwalt zu warnen. Betroffene können sich außerdem bei der Verbraucherzentrale unter Telefon (0341) 696 290 (www.verbraucherzentrale-sachsen.de) und/oder der Rechtsanwaltskammer unter Telefon (0351) 318 590 (www.rak-sachsen.de) Rat und Hilfe holen.

Foto: Symbolbild