Dienstag, 18. Februar 2020

Ausstellung in der Göltzschtalgalerie: „Vormals weißes Blatt“

Westsachsen/Auerbach.- Unter dem Titel „Vormals weißes Blatt“ eröffnet am 21. Februar, 19.30 Uhr eine abwechslungsreiche Schau in der Göltzschtalgalerie Nicolaikirche in Auerbach mit Gemälden und Bronzeskulpturen von Chris Blechschmidt, Druckgrafiken, Bronzeskulpturen und Zeichnungen von Jörg Halsema sowie Gedichten und surrealistische Fotocollagen von Frank Lorenz.
Es ist nicht das erste Mal, dass die drei Künstler und Mitglieder des Fördervereins Kunsthalle Vogtland zusammenwirken. Schon im Sommer letzten Jahres gestalteten sie auf dem internationalen Kunstfestival IBUG (Industriebrachenumgestaltung) im alten Bahnbetriebswerk Reichenbach neben 100 anderen Künstlern aus aller Welt gemeinsam
einen Raum, der zum Besuchermagneten wurde. „Es war eine tolle Erfahrung für uns und obwohl wir aus unterschiedlichen Genres der Kunst kommen, haben wir gesehen, dass eine Zusammenarbeit durchaus funktioniert“, so der Trickfilmzeichner und Karikaturist Jörg Halsema. In der kommenden Ausstellung in Auerbach präsentieren die Drei nun die ganze Bandbreite ihres Könnens.
Neben den Einzelarbeiten der Künstler wird auch ein Gemeinschaftsprojekt von Jörg Halsema und Frank Lorenz zur Vernissage am Freitag vorgestellt: in einem Künstlerbuch
haben die beiden in monatelanger Arbeit Gedichte in freier Assoziation mit originalen Druckgrafiken zwischen zwei Buchdeckeln zusammengefasst. Aus der Verbindung von Text und Bild entstand so ein neues, eigenständiges Kunstwerk. Mit einer Auflage von nur zehn Exemplaren wurde es in Japanischer Bindung von der Buchbinderin Franziska Pucher aus Hainsberg/Thüringen handgefertigt. „In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt, ist das Künstlerbuch aufgrund des immensen Arbeitsaufwandes heute eher selten geworden“, erklärt Frank Lorenz. „Dabei ist das Medium Buch so spannend und wir wollten damit bewusst einen Kontrapunkt zur heutigen digitalisierten Welt setzen“, so Lorenz weiter. Seine lyrischen Texte wird er, musikalisch umrahmt von der Plauener Band ZAMI, am Abend der Eröffnung auch vortragen. Die Eröffnungsrede hält die Leiterin der Göltzschtalgalerie Romy Hartwig.
Zu sehen sind die Werke bis 19. April 2020. Der Eintritt – auch zur Eröffnung – ist frei.
Öffnungszeiten der Galerie:
Mi.-Fr. 11.00 bis 18.00 Uhr
Sa./So. 14.00 bis 18.00 Uhr

Quelle und Foto: Kunsthalle Vogtland

Tipp der Woche: Eine Elsteraner Nacht in Venedig

Westsachsen/Bad Elster.- Am Freitag, den 28. Februar öffnet sich um 19.30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster wieder der Vorhang für den Operettenklassiker »Eine Nacht in Venedig« vom Walzerkönig Johann Strauß. Diese Aufführung ist eine Koproduktion des Theaters mit den Solisten und dem Chor der Landesbühnen Sachsen sowie der Elbland Philharmonie in einer Inszenierung von Wolfgang Dosch unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Dieser Genreklassiker begeistert als typische Wiener Operette mit allem, was dieses Genre so beliebt macht: Eine spritzig-klassische Inszenierung verbindet Amüsement, Verkleidung, Verwechslung, Intrige, erotisches Durcheinander und ein buntes Finale aus Spaß, Tollheit und Lust! Die Ankunft des Herzogs von Urbino beim Karneval sorgt in Venedig für Aufregung. Besonders Senator Delacqua muss um die Ehre seiner Frau Barbara fürchten, da der Herzog auf sie ein Auge geworfen hat. So plant der Senator, Barbara sicherheitshalber aus der Stadt bringen zu lassen, doch Barbara hat ihren eigenen Plan: Um sich heimlich mit ihrem Liebhaber treffen zu können, tauscht sie mit ihrer Vertrauten Annina die Kleider: Dass es sich nun bei der verhüllten Frauengestalt nicht um die Senatorengattin Barbara handelt, sondern um das Fischermädchen Annina, ist Caramello gar nicht recht, denn: An der aufgeweckten Annina ist er selbst interessiert… Verkleidungen und Verwechslungen bestimmen die Handlung fast jeder Operette. Doch in dieser turbulenten venezianischen Nacht setzt zudem der Karneval die übliche gesellschaftliche Ordnung außer Kraft und wirbelt das gesellschaftliche Oben und Unten so gründlich durcheinander, dass von glücklichen Paaren kaum eine Rede sein kann. Es ist vielmehr die rastlose Jagd aller nach persönlichem Glück, die Strauß zu seinen unsterblichen Melodien inspirierte. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Foto: Hagen König

Montag, 17. Februar 2020

Robert-Schumann-Wettbewerb: Bisher schon 279 Anmeldungen

Westsachsen/Zwickau.- Am 15. Februar endete die offizielle Anmeldung fr den diesjährigen Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang, der vom 4. bis 14. Juni dieses Jahres in Zwickau stattfinden wird.
279 junge Musiker haben sich fr den renommierten Wettbewerb in Zwickau angemeldet. Darunter 154 Pianisten und 125 Sänger. Das sind 19 mehr als zum vergangenen Wettbewerb vor vier Jahren.
Dabei spiegelt sich die Internationalität nicht nur im Titel der Veranstaltung wider, auch das Teilnehmerfeld rekrutiert sich aus der ganzen Welt: Aus 45 Nationen aller Kontinente werden die Teilnehmer in diesem Jahr anreisen, wie z.B. aus Aserbaidschan, Australien, Bolivien, Brasilien, Kanada, Litauen, Mexico, Moldawien, Neuseeland, Sdafrika, Taiwan, Thailand oder USA – um nur einige Nationen zu nennen. Die Länder mit den meisten Teilnehmern sind Deutschland (52), Südkorea (44), Japan (34), China (23) und Russland (19).
Die Anmeldung erfolgte in diesem Jahr zum ersten Mal ausschließlich auf elektronischem Wege. Doch auch wenn der Anmeldeschluss erfolgt ist, wird sich erst in den kommenden Tagen zeigen, ob zudem nicht noch eine Anmeldung per Post eingeht. Das ist insofern möglich, als der Poststempel als Datum für die Anmeldung gilt. Wurde er vor dem 15. Februar registriert, ist die Anmeldung zu berücksichtigen.
Schon jetzt haben sich jedoch so viele interessierte junge Musiker wie noch nie registriert. Welche Zahl tatsächlich am Ende steht, wird sich aber erst mit Wettbewerbsbeginn zeigen. Zum einen muss geprüft werden, ob jede Anmeldung die Ausschreibungskriterien erfüllt und somit zugelassen wird. Zum anderen gibt es erfahrungsgemäß immer Teilnehmer, die zurückziehen bzw. nicht anreisen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

OB-Wahl 2020: Vom Regen in die Traufe?

Westsachsen/Zwickau.- Am 7. Juni findet die Wahl zur Oberbürgermeisterin (zum Oberbürgermeister) der Stadt Zwickau statt. Favorisiert wird dabei die CDU-Kandidatin Kathrin Köhler (Foto oben). Was hierbei von den Akteuren im Rathaus geflissentlich ausgeblendet wird ist die Tatsache, dass Köhler als derzeitige Baubürgermeisterin für den Immobilien- und Korruptionsskandal bei der Sparkasse Zwickau mit verantwortlich ist (WSZ berichtete). Es geht im Wesentlichen darum, dass die derzeitige SPD-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (Foto unten) ihre vom Gesetz her vorgeschriebene Kontrollaufgabe als Veraltungsratsvorsitzende gegenüber der Sparkasse Zwickau vernachlässigt. Eine direkte Anfrage danach, ob es mit einer Oberbürgermeisterin Kathrin Köhler mehr Kontrolle durch den Verwaltungsrat der Sparkasse gibt, blieb bisher unbeantwortet. Man kann also davon ausgehen, dass alles beim Alten bleibt.
Ungeachtet dessen sucht die Stadtverwaltung derzeit Bürger, die sich als Wahlhelfer*innen engagieren wollen. Für den Einsatz am Wahltag sind keine besonderen Qualifikationen erforderlich. Die Helfer müssen das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben und der deutschen Sprache mächtig sein. Sie dürfen weder selbst zur Wahl stehen noch als Vertrauensperson für einen Wahlvorschlag benannt sein. Des Weiteren sollten sie gesundheitlich in der Lage sein, das Ehrenamt auszuüben und teamfähig sein.
Für die ehrenamtliche Tätigkeit als Wahlhelfer bezahlt die Stadt Zwickau eine Aufwandsentschädigung nach der Wahlhelfer-Entschädigungssatzung. Je nach Funktion beträgt diese zwischen 30 und 50 Euro. Für die Wahlvorsteher und Schriftführer sowie für deren Stellvertreter bietet die Stadtverwaltung im Vorfeld entsprechende Schulungen an. Insgesamt soll der Wahlsonntag von 580 Wahlhelfern abgesichert werden. Nähere Informationen sind unter www.zwickau.de/wahlen zu finden.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Freitag, 14. Februar 2020

Falsche Unterschrift: Anwalt lehnt „Lumpenhund-Richter“ ab

Westsachsen/Zwickau/Auerbach.- „Ein glücklicher Moment nach all den Strapazen.“ So nennt Waltraud Pecher die kleine Feier anlässlich ihres 57. Hochzeitstages in ihrer neuen Wohnung. Sie dankt gleichzeitig den rund 20 anwesenden Unterstützern, die ihr in den turbulenten Tagen der Zwangsräumung aus ihrem Haus in Auerbach zur Seite standen.
Ende Januar fuhren mehrere Mannschaftswagen der Polizei am Haus von Waltraud Pecher (75) und ihrem pflegebedürftigen Mann Siegfried (78) vor. Ein Umzugsunternehmen begann in der Karl-Marx-Straße mit der Zwangsräumung. Der Familienhund wurde betäubt und in ein Tierheim gebracht. Der eigene Sohn, SPD-Politiker Mario Pecher (57), hatte 2018 Räumungsklage eingereicht. Das Gericht behauptet, die Klage wäre mit schriftlichem Vorverfahren und Räumungsantrag zugestellt worden und ein Einspruch sei nicht eingegangen. Dem widersprechen Waltraud Pecher und ihr Anwalt Jens Conrad (58) energisch. Letzterer spricht gar von „Terrorismus“. Das Urteil sei nie angekommen und Fristen nicht eingehalten worden.

Tatsächlich wandte sich Mario Pecher noch wenige Wochen vor der Zwangsräumung mit einem schriftlichen Angebot per Brief an seine Eltern. Darin bot er Unterstützung bei der Wohnungssuche, die Übernahme aller Kosten für den Umzug sowie Hilfe bei der Suche nach einer „angemessenen fachgerechten Pflege von Siegfried Pecher“ an. Waltraud Pecher reagiert empört: „Nach allem was dieser Mensch uns angetan hat, ist dieses Angebot einfach nur zynisch! Das Leid, das er uns zugefügt hat, ist mit Geld nicht aufzuwiegen.“ Dennoch forderte sie in einem Gegenangebot eine Entschädigung in nicht näher benannter Höhe. Darauf ging ihr Sohn dann allerdings nicht mehr ein.
Inzwischen gab es einen erneuten Prozess in der Sache bei „Lumpenhund-Richter“ Adolf Lindenberger im Zwickauer Amtsgericht. Dieser wurde von Rechtsanwalt Conrad wegen Befangenheit umgehend abgelehnt, die Verhandlung musste vertagt werden. „Die Unterschrift des Richters stimmt nicht mit seinem tatsächlichen Namen überein“, so Conrads Begründung.

Mittwoch, 12. Februar 2020

Klassische Gitarre im Solokonzert: Ein neuer Lehrer stellt sich vor

Westsachsen/Zwickau.- Sehnsuchtsvolle Renaissanceklänge, romantisches Tremolo, spanische Melodien und „barocke“ Moderne: Dies erwartet die Konzertbesucher am Freitag, dem 28. Februar, um 18.30 Uhr, im Robert-Schumann-Saal des Konservatoriums Zwickau in der Stiftstraße 10. Albrecht Bunk stellt sich mit einem Solokonzert musikalisch als neuer Gitarrenlehrer (seit August 2019) am Robert Schumann Konservatorium vor. Es erklingen Werke von John Dowland, Giulio Regondi, Manuel Maria Ponce, Ignace Strasvogel und Igor Rehkin. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Albrecht Bunk ist 1993 in Freiberg geboren und hat nach seinem Abitur am Musikgymnasium Belvedere in Weimar seinen Bachelor in Gitarre bei Prof. Thomas Müller-Pering gemacht. Danach studierte er in Stuttgart an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst (HMDK) bei Prof. Johannes Monno und schloss seinen Master mit Auszeichnung ab. Seit Sommer 2019 wohnt und arbeitet er in Zwickau.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Gehölzrodungen als Vorbereitungen zum Straßenausbau

Westsachsen/Werdau.- Für den Ausbau und die damit einhergehende Verbreiterung der Straße „Dreiflügel“ von der Leubnitzer Waldsiedlung bis zur „Cotta-Eiche“ ist die Rodung von straßenbegleitende Bäumen und Sträuchern ab dem 17.02.2020 notwendig.
Hintergrund ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer auf dem Dreiflügel. Durch die Straßenverbreiterung analog zum bereits ausgeführten Abschnitt können PKW und Busse gefahrlos an Radfahrern und Fußgänger vorbeifahren.
Zum Rückbau der Industriebrache Richardstraße 1-3 müssen ebenfalls die Bäume und Sträucher auf diesem Areal gefällt werden. Nur so kann eine vollflächige Enttrümmerung des Gebietes als Voraussetzung einer öffentlichen Nachnutzung erfolgen. Viele Fundamente, Gebäudereste und Hofbefestigen sind nicht mehr sichtbar, weil bereits Bäume, Sträucher und Gräser diese überwachsen haben. Dennoch muss auch der Untergrund von Rückständen der industriellen Nutzung befreit werden. Schließlich wollen wir nach dem Rückbau das Gelände zur Pleiße hin abtreppen und abböschen. Auch dazu bedarf es der Rodungen. Die Fällungen bei beiden Vorhaben sind Voraussetzung für die Baudurchführung und sind mit der Naturschutzbehörde abgestimmt.
Die Rodungen erfolgen bis spätestens 28.02.2020, so dass brütende Vögel nicht beeinträchtigt werden. Die Bäume wurden hinsichtlich besetzter Vogelnester und Baumhöhlen kontrolliert. Es erfolgen am Ende der Baumaßnahmen entsprechende Ersatzpflanzungen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 11. Februar 2020

Rundgang mit öffentlicher Führung in der Vogtlandhalle

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.- Öffentliche Führung durch die Vogtlandhalle Greiz für jedermann mit Blicken hinter die Kulissen der im März 2011 eröffneten Vogtlandhalle Greiz.
Das Angebot dieses Rundganges richtet sich an alle Interessierten, die sich gern ein Bild von dem neuen Kulturzentrum im Herzen der Greizer Neustadt machen wollen. Informationen zum Bau, zur Ausstattung und zur Nutzung gehören während der Hausführung ebenso dazu, wie die Besichtigung des Großen Saals, der Studiobühne, des Ballettsaals und vielem weiteren mehr.
Termin: Samstag, 15. Februar 2020
Zeit: 10.00 Uhr
Treffpunkt: Vogtlandhalle Greiz, Carolinenstraße 15, Foyer
Dauer: rund eine Stunde
Preise: Erwachsene 4,00 Euro, Kinder bis 14 Jahre 2,00 Euro
Der Rundgang ist auf 20 Personen begrenzt. Telefonische Anmeldung ist erwünscht unter (03661) 689815. Beachten Sie bitte, dass es aufgrund von Veranstaltungen in der Vogtlandhalle auch zu Einschränkungen bei der Besichtigung der Räumlichkeiten kommen kann.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Tipp der Woche: Charlie Chaplin - ein Musical

Westsachsen/Bad Elster.- Am Sonntag, den 23. Februar öffnet sich um 15.00 Uhr der Vorhang für »Chaplin – Das Musical« im König Albert Theater Bad Elster. Die internationale Produktion basiert auf dem Buch von Thomas Meehan und Christopher Curtis und beleuchtet den Lebensweg des großartigen Komikergenies Charlie Chaplin in all seinen Höhen und Tiefen. Das Stück deckt die Wahrheit hinter den Schlagzeilen auf und zeigt den Mann hinter der Legende, dem unbestrittenen Genie, welches den Film neu erfand. Als einer der vielleicht größten Entertainer aller Zeiten ist Charlie Chaplin eine echte Leinwandlegende. Seine Stummfilme mit Slapstick-Charakter treiben uns heute noch Lachtränen in die Augen. Diese Show mit aufregenden Tanzeinlagen und musikalischen Nummern der Extraklasse ist dabei ein Erlebnis für Jung und Alt! Das Musical zu seinem 130. Geburtstag mit uns Musik und Liedtexten von Christopher Curtis erzählt die Geschichte von Charlie Chaplins Aufstieg und Fall. Als er nach Amerika kam, war er ein Niemand. Als er es verließ, tat er das inmitten von Skandalen und Kontroversen. Doch Charlie Chaplin wurde zu einem der beliebtesten und bekanntesten Entertainer der Welt. Er war Komiker, Schauspieler, Regisseur und Komponist. Chaplin wurde als Genie, revolutionärer Filmemacher und als ein Meilenstein der Filmgeschichte bezeichnet, ebenso aber auch als Geizhals, Frauenheld und als Kommunist. Doch was davon war er wirklich? Von den finsteren Straßen und den verrauchten Music Halls Londons, hin zu Filmen rund um die Welt… Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Orkantief „Sabine“: Schwere Schäden auf Werdauer Waldfriedhof

Westsachsen/Werdau.- Das Orkantief „Sabine“, dass seit den Abendstunden des 9. Februar auch über die westsächsische Stadt Werdau gezogen war, schwächt sich ab. Die Feuerwehren der Stadt waren zu zahlreichen Einsätzen gerufen worden. Am Morgen des 11.02. hatte sich die Lage weitgehend normalisiert, mit der Schadensbegutachtung und Beseitigung konnte begonnen werden.
Besonders starke Schäden hat der Sturm demnach auf dem Werdauer Waldfriedhof angerichtet. Der war seit Montag wegen Windbruch sicherheitshalber voll gesperrt worden – aus gutem Grund, wie sich einen Tag später zeigte. Insgesamt 17 ausgewachsene Bäume fielen „Sabine“ zum Opfer, ein herber Verlust für das Areal, dass nicht nur von Trauernden, sondern auch oft von Ruhe- und Erholungssuchenden aufgesucht wird.
Seit den Morgenstunden sind zahlreiche Mitarbeiter von Bauhof und Friedhof mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Unterstützt werden sie von schwerer Technik, ohne die eine Beräumung der Äste und Stämme kaum möglich wäre. Der Schaden lässt sich durch das Alter der Bäume kaum beziffern. Für Ersatzpflanzungen werden voraussichtlich zwischen 15.000 und 20.000 Euro nötig sein. In diesem Zusammenhang bittet die Stadtverwaltung um Spenden für die nötigen Arbeiten im denkmalgeschützten Ensemble, um die Schäden soweit möglich mittelfristig auszugleichen.
Bankverbindung:
IBAN: DE98 8705 5000 2265 0000 89
BIC: WEBADED1WEI
Verwendungszweck: Spende Waldfriedhof
Bis 200 Euro reicht der eigene Bankauszug zur Anerkennung als Spende beim Finanzamt. Eine separate Spendenquittung ist für Überweisungen bis zu dieser Höhe nicht erforderlich.
Voraussichtlich Ende der Woche, nachdem die Aufräumarbeiten beendet sind, wird der Waldfriedhof wieder für Besucher zugänglich sein.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau