Freitag, 19. April 2019

Erste Lesung zum Stück „Kids mit Clara in Nöten“

Zwickau.- Die Autorin des Stücks, Christine Adler, bereitet auf Initiative des Vereins „Ich sehe die Sonne e.V.“ mit den Schülerinnen und Schülern des Clara-Wieck-Gymnasiums in Planitz ein Theaterstück vor, das im September anlässlich des 200. Geburtstags von Clara Schumann mehrmals aufgeführt werden soll. Nach einer vorläufigen Rollenverteilung begann die erste Lesung. Nach dem Unterricht sagte die Autorin: „Ich war sehr angenehm überrascht, wie interessiert und diszipliniert die Kids mitgearbeitet haben. So kann es gerne weiter gehen.“
Die meisten Proben finden während des Unterrichts statt. Wenn es nach den Sommerferien dann in die „heiße Phase“ geht, werden auch einige Nachmittage für die Vorbereitungen auf die Aufführungen verwandt.

Foto: ZPA

Freitag, 5. April 2019

Sonderausstellung zu Max Pechstein: TANZ! Bühne, Parket, Manege

Zwickau.- Erstmals wendet sich ein Ausstellungsprojekt der Bedeutung des Tanzes im Werk von Max Pechstein zu. Tanz-, Varieté- und Zirkusdarstellungen, in denen Bewegung und Unterhaltungskultur verschmelzen, werden genauer in den Blick genommen und auf ihre stilistische und inhaltliche Funktion befragt. Die Sonderausstellung „TANZ! Max Pechstein: Bühne, Parkett, Manege“ mit zahlreichen deutschen und europäischen Leihgaben ist vom 6. April bis 14. Juli in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum zu sehen.
…so ein Körper gibt doch mehr Anregung, als eine Landschaft es zu tun vermag,…
Max Pechstein 1908
Der Tanz als Ausdruck eines neuen Lebens- und Körpergefühls elektrisiert Anfang des 20. Jahrhunderts Künstler wie Max Pechstein (1881–1955). Der Körper in Bewegung – ob auf der Bühne, dem Parkett oder der Manege – wurde für den Expressionisten zu einem wichtigen Thema. Der gebürtige Zwickauer Pechstein, Mitglied der 1905 in Dresden gegründeten Künstlergruppe Brücke, lässt sich 1908 in Berlin nieder, das sich schnell zu einer pulsierenden Metropole mit einem boomenden Vergnügungsbetrieb etabliert. Vor Ort hält er das Gesehene in spontanen Skizzen fest, die ihm häufig als Vorlagen für Druckgrafiken und Gemälde dienen. Seit 1906 finden sich bei Max Pechstein Darstellungen von Tänzern auf Papier, 1909 bannt er zum ersten Mal den Tanz auf Leinwand. Noch im Spätwerk, im Jahr 1951, malt er den von seiner Südseereise inspirierten Mondscheintanz in Öl.
Wie ein roter Faden zieht sich das Thema durch das Werk des Künstlers, der selbst gern tanzte.
Innerhalb der Ausstellung bildet das erste und letzte „Tanz“-Gemälde den Rahmen für über 80 Werke des Expressionisten. Neben Gemälden und Aquarellen sind es besonders die kleinformatigen, selten zu sehenden Zeichnungen, die zeigen, wie Pechstein das Gesehene vor Ort in frischer Unmittelbarkeit ausdrückte. Ebenso sind seine bekannten druckgrafischen Serien  wie „Tanz“ (1910), „Akrobaten“ (1912), „Russisches Ballett“ (1912) oder - erstmals vollständig  - „Karneval“ (1910) zu sehen, wie auch illustrierte Briefe und Postkarten. Ein besonderer Aspekt dieser Ausstellung ist, dass Pechsteins Kunst zusammen mit ausgewählten kulturhistorischen Dokumenten gezeigt wird, darunter Fotografien, Programmhefte, einzigartige Kostüme und historische Filmaufnahmen, die ein umfassendes Bild der Zeit- und Kulturgeschichte vermitteln, vor allem aber Pechsteins Faszination für den Tanz und den Körper.
TANZ! ist ein Eintauchen in eine energiegeladene Zeit, in der sich der Blick auf den Körper und dessen Wahrnehmung wandelt – die Lebens- und Schaffenszeit Max Pechsteins.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Rallye-Frühjahrstraining am kommenden Samstag in Schneppendorf

Zwickau-Schneppendorf.- Die Rallyeteams des MC Zwickau veranstalten am 06. April ein Frühjahrstraining. Die Test- und Einstellfahrten rund um die Kiesgrube in Schneppendorf sollen gleichzeitig die neue Rallyesaison einleiten. Beginn ist um 9:00 Uhr und von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr gibt es eine kleine Mittagspause. Das letzte Fahrzeug soll um 17:00 Uhr über die Strecke fahren.
Zum Rallyetraining auf der 2,5 km langen Testprüfung auf Asphalt stehen insgesamt 40 Startplätze zur Verfügung. Bereits jetzt haben sich viele Teams angemeldet. Darunter auch einige Top-Piloten aus der Region. So werden Ron Schumann (Limbach-Oberfrohna) und Nanett Center (Radebeul) mit ihrem Skoda Fabia R5 aus der Deutschen Rallye Meisterschaft am Training teilnehmen, um sich auf den nächsten Meisterschaftslauf zur AVD-Sachsen-Rallye (24.-25.05.2019) vorzubereiten.
Am Veranstaltungssamstag kann es rund um die Kiesgrube Schneppendorf zu Einschränkungen im Straßenverkehr kommen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.mc-zwickau.de.

Quelle und Foto: Motorsportclub Zwickau e.V.

Mittwoch, 3. April 2019

Sonderausstellung: Clara Schumann und ihre Kinder

Zwickau.- Die nächste Sonderausstellung des Robert-Schumann-Hauses ist Clara Schumann und ihren Kindern gewidmet. Gezeigt werden Briefe, Fotografien, Geschenke oder Kompositionen mit Widmung. Die Ausstellung ist vom 7. April bis 2. Juni zu sehen.
In den dreizehn Jahren, die sie an der Seite ihres Ehemanns Robert Schumann lebte, brachte Clara Schumann (1819–1896) acht Kinder zur Welt. Beim Tod ihres Mannes 1856 waren alle noch minderjährig, so dass sie allein die Verantwortung für Erziehung und Ausbildung trug. Die Ausstellung bietet Originalbriefe aus der Korrespondenz Clara Schumanns mit ihren Kindern, frühe fotografische Portraits – darunter das vermutlich von dem aus Zwickau gebürtigen Fotografen Constantin Schwendler stammende Doppelportrait von Clara und Marie Schumann – Geschenke, Gedichte und Kompositionen mit Widmungen. Besonderes Interesse verdient die den Kindern Robert und Clara Schumanns gewidmete Originalausgabe der Volks-Kinderlieder von Johannes Brahms. Als Leihgabe des Zwickauer Stadtarchivs bietet die Ausstellung einen bisher unveröffentlichten Heimatschein, den Clara Schumann 1858 für sich und ihre Kinder beantragte. Die Hälfte ihrer Kinder musste Clara Schumann vor ihrem eigenen Tod sterben sehen. Bis in ihre letzten Lebensjahre hinein kümmerte sie sich schließlich jedoch noch um die Erziehung ihrer verwaisten Enkelkinder.
Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, dem 7. April, um 16 Uhr statt, der Eintritt ist frei. Im Anschluss gastiert ab 17 Uhr das Alinde Quartett im Rahmen der Schumann Plus-Konzerte.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
Weitere Informationen dazu auch unter www.clara-wieck.de

32 Feuerwehrleute bekämpfen Rauchentwicklung im Tischlerei-Keller



Werdau.- Heute früh um 07:15 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Werdau, Langenhessen und Königswalde zu einer Rauchentwicklung in die Sankt-Florian-Straße gerufen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, qualmte es stark aus dem Heizungskeller einer Tischlerei. Durch den Angriffstrupp konnte relativ schnell die Ursache gefunden werden. Der in Betrieb befindliche Heizkessel hat keinen richtigen Abzug über den Schornstein. Nach Entfernen des Brandgutes aus dem Kessel wurde der Raum belüftet und die Einsatzstelle an den Eigentümer sowie den Schornsteinfeger übergeben.

Neben 32 Kameraden aus den drei Ortsfeuerwehren waren auch noch die Polizei und der Rettungsdienst mit im Einsatz.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 2. April 2019

Fridaysforfuture: Umweltschutz geht auch ohne Schuleschwänzen

Werdau.- Am vergangenen Freitag haben etwa 20 Jugendliche im Alter von zwölf bis 22 Jahren den sonnigen Nachmittag genutzt um mit Müllbeutel und Handschuhen bewaffnet in nur knapp zwei Stunden etwa 30 Säcke voll Müll aus Gebüschen, von Wiesen und Parks zu sammeln. Die Aktion, zu der die Werdauer Jugend-Projektgruppe „MitBestimmer“ aufgerufen hatte, stand unter dem Motto Fridaysforfuture, einer weltweiten Bewegung Naturschutz-interessierter Jugendlicher.
„Durch Schulstreik können wir zwar unsere Meinung zum Thema Klimapolitik mit viel mehr Aufmerksamkeit zur Geltung bringen, doch gerade dadurch haben wir uns besonderen in den letzten Wochen stark mit diesem Thema beschäftigt und überlegt, wie wir selber bei uns zu Hause oder eben in unserer Stadt etwas dafür tun können, dem Klimawandel entgegen zu wirken“, so Nana Lou Drese von den „MitBestimmern“.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Samstag, 30. März 2019

Justizminister Gemkow verlangt Rechenschaft aus Zwickau

Werdau/Zwickau/Dresden.- Durch das Überkleben eines Rechtskraftvermerkes beim Amtsgericht Zwickau wurde ihr „nicht wiedergutzumachender Schaden“ angerichtet (WSZ berichtete). Jetzt hatte Claudia Friedrich aus Werdau ein persönliches Treffen mit Justizminister Sebastian Gemkow im Justizministerium in Dresden. Das Gespräch wird Folgen für die Arbeit der Staatsanwaltschaft in Zwickau haben.
Dem Termin am vergangenen Donnerstag waren unzählige Verfahren, Klagen, Gegenklagen und Strafanzeigen vorausgegangen. Seit 2012 kämpft die Werdauerin um die Aufklärung einer inzwischen offiziell als solche anerkannten Urkundenfälschung, die innerhalb des Amtsgerichts Zwickau passiert ist. Von einer „unbekannten Person“ innerhalb des Gerichts wurde ein Rechtskraftvermerk überklebt, der das Leben von Claudia Friedrich von einem Tag auf den anderen auf den Kopf stellte. Die Folgen hat sie bis heute zu tragen.
Bisher blieben alle Aufklärungsbemühungen ergebnislos. Zahlreiche Rechtsanwälte versuchten sich an dem Fall, legten jedoch jedes Mal ihr Mandat nieder, sobald sie die Akte eingesehen hatten. Staatsanwälte verweigerten es, in dieser Sache weiter zu ermitteln. „Wohl aus Furcht, sie könnten einen ihrer Kollegen ans Messer liefern“, wie die Geschädigte vermutet. Allein ein Richter am Verwaltungsgericht in Chemnitz erkannte die Tragweite des Falls und stellte in seinem Protokoll die offensichtlichen Ungereimtheiten in den Akten fest. (Foto vor dem Gebäude mit Claudia Friedrich)
Als Ministerpräsident Michael Kretzschmer im Februar mit seinem Kabinett zu einem  „Sachsengespräch“ in die Zwickauer „Neue Welt“ kam, fasste Claudia Friedrich sich ein Herz und sprach den ebenfalls anwesenden Justizminister Sebastian Gemkow auf ihr Problem hin an. Dieser versprach ihr, sie baldmöglichst zu Hause in Werdau aufzusuchen. Aus terminlichen Gründen fand dieses Treffen nun bei ihm im Ministerium in Dresden statt.
Über 90 Minuten hörte der Minister aufmerksam den Ausführungen von Claudia Friedrich zu, ohne ein Wort zu erwidern. Seine Mimik verriet jedoch zuweilen, dass es ihm nicht leicht viel, den umfangreichen Ausführungen zu folgen. Lediglich sein persönlicher Referent, Dr. Marc Lehr, ein ehemaliger Rechtsanwalt und Richter, stellte ab und an eine Zwischenfrage und machte sich Notizen. Am Ende war klar: das geht so nicht weiter! Zwar darf ein Justizminister nicht in die Unabhängigkeit der Richter eingreifen, ist jedoch der Staatsanwaltschaft weisungsberechtigt. Und von dieser verlangt Sebastian Gemkow jetzt Bericht. Wenn Claudia Friedrich darauf vertrauen kann, dann wird ihr Fall neu aufgerollt und diesmal hoffentlich richtig aufgeklärt.

Quelle: ZPA/Olaf Thalwitzer
Fotos: dpa/ZPA

Schumann Plus-Konzert mit kleiner Uraufführung

Zwickau.- Als „Durch und durch geistreich“ präsentiert sich ein Konzert am Sonntag, dem 7. April um 17 Uhr im Robert-Schumann-Haus. In der Reihe der Schumann Plus-Konzerte tritt mit dem Alinde-Quartett ein international besetztes, sehr erfolgreiches junges Streichquartett erstmals in Zwickau auf und präsentiert eine interessante Zeitreise durch drei Jahrhunderte. Ihre Uraufführung erlebt dabei eine zehntaktige Fuge Robert Schumanns.
Den Auftakt ins 18. Jahrhundert macht das sogenannte „Quintenquartett“ Joseph Haydns. Für einen seiner Mäzene, Graf Erdödy, komponierte Haydn 1797 insgesamt sechs Streichquartette, die gemeinsam sein Opus 76 bilden. Der „Vater der Wiener Klassik“, wie Haydn gerne tituliert wird, ging in diesen seinen letzten Streichquartetten einen neuen, sinfonischen Weg. In London hatte er erleben dürfen, dass seine Streichquartette op. 64 in einem Sinfoniekonzert erklangen und nicht mehr nur im kleinen Kreis von Kennern und Freunden. Die Ernsthaftigkeit und Tiefe thematischer Verarbeitung, die er in seinen Londoner Sinfonien gefunden hatte, übertrug er nunmehr auf seine Streichquartettkompositionen.
Mit Henry Purcell gelangen die jungen Musiker ins 17. Jahrhundert. Purcell war bereits zu Lebzeiten eine Legende Wird Haydn als Vater der Wiener Klassik gefeiert, so ist Henry Purcell der Vater der englischen Musik. Er starb jung, gerade einmal 36-jährig, war davon 16 Jahre lang Organist an der Westminster Abbey – sein Werkverzeichnis zählt weit über 700 Kompositionen, davon fast 200 Lieder in englischer Sprache. Seine Fantasien entstanden um 1680 für Gambenconsort - dem Vorläufer des Streichquartetts.
Seinem Freund Mendelssohn widmete Robert Schumann seine Drei Streichquartette op. 41, deren erstes in diesem Konzert erklingen und ins 19. Jahrhundert führen wird. Wie auch das Streichquintett op. 44 entstand Opus 41 in seinem sogenannten Kammermusikjahr 1842. Obwohl das erste Quartett in der Tonart a-Moll steht, führt es die Hörer zu Beginn bewusst in die Irre, indem das Hauptthema in F-Dur erklingt.
Und schließlich steht noch eine kleine Schumann-Uraufführung auf dem Programm: eine bisher unbekannte zehntaktige Fuge, in der Robert Schumann den Namen seines holländischen Freundes Martin Bezeth in Tonbuchstaben übersetzte: B - E - (e)s - E - D - H. Im Hinblick auf die etwas freie Transliteration fügte Robert Schumann dem Titel die Bemerkung hinzu „mit orthographischen Bedenken“. Das eigenhändige Albumblatt, das Robert Schumann unmittelbar vor seiner Russlandreise 1844 zu Papier brachte, gehört erst seit kurzer Zeit zum Bestand des Robert-Schumann-Hauses, nachdem es ein irischer Arzt vor einigen Jahren aus dem Nachlass seiner alten Tante anbot. Der Schumann-Forschung war die Quelle bis dahin völlig unbekannt – sie überliefert ein ungedrucktes Werk Robert Schumanns (RSW Anh. N6), von dem man zuvor nur durch ein Skizzenblatt Robert Schumanns wusste. Das Schumann-Werkverzeichnis ordnet die Komposition unter den Werken unbestimmter Besetzung ein. Thomas Synofzik konnte jedoch kürzlich in einem Artikel über das Albumblatt erstmals biographische Informationen über Martin Bezeth liefern und nachweisen, dass er ein vielfach aktiver Streichquartett-Primarius war, dessen Talente von Robert Schumann sogar eigenhändig in Prüfungsprotokollen des Leipziger Konservatoriums hervorgehoben wurden. Auch angesichts des Stimmumfangs der vierstimmigen, zehntaktigen Komposition ist klar, dass es sich um einen Streichquartettsatz handelt.
Das mit Musikern aus drei verschiedenen Nationen besetzte Alinde-Quartett errang zahlreiche Preise, z. B. bei den Internationalen Kammermusikwettbewerben Salieri-Zinetti in Mantua/Verona 2015 und in Città di Pinerolo 2018 oder von Stiftungen wie der Bruno-Frey-Stiftung oder der Carl Doerken Stiftung (Best of NRW).
Eintrittskarten zu 10 Euro (ermäßigt: 7,50 Euro) sind an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Vorbestellte Karten sind bis Mittwoch vor dem Konzerttermin abzuholen, ansonsten werden sie in den freien Verkauf gegeben.

Foto: Ira Weinrauch

Dienstag, 26. März 2019

DRK-Wasserwacht nimmt zusätzliches Fahrzeug in Dienst

Werdau.- Über 4.900 Einsatzstunden als Rettungsschwimmer, Sanitäter oder Helfer leisteten die ehrenamtlichen Mitglieder der DRK-Wasserwacht Koberbachtalsperre im zurückliegenden Jahr. Hinzu kamen gut 7.000 Ausbildungsstunden. Ein Pensum, dass nur mit viel Leidenschaft und Hingabe der rund 220 Mitglieder aus sieben Nationen zu leisten war.
Damit diese Einsatzbereitschaft auch weiter erhalten und bei Bedarf ausgeweitet werden kann, durften die Kameradinnen und Kameraden am Freitag vergangener Woche ein neues Fahrzeug in Dienst stellen: Einen Material- und Mannschafts-Transport-Wagen (MTW) auf Basis eines VW T6 – Allradfahrzeugs. Finanziert wurde das Neufahrzeug, das vorerst über vier Jahre geleast wurde, durch zahlreiche Spendenprojekte der Ehrenamtler. Der Startschuss dafür erfolgte beim Tag der Deutschen Einheit 2016 in Dresden. Durch verschiedenste Aktionen, wie Blutdruck- und Blutzuckermessständen, Tombolas und Kinderanimationen sowie durch eine Spende der Familie Schlegel aus Fraureuth kamen so binnen zwei Jahren 18.000 Euro zusammen.
Zusätzlich ausgestattet mit einer multifunktionellen Sondersignalanlage im Auftrag des DRK-Kreisverband Zwickauer Land e.V. und Digitalfunk durch den Rettungszweckverband Südwestsachsen steht nun ein zweites, leistungsfähiges Einsatzfahrzeug für Absicherungen, Ausbildungen und Großschadenslagen zur Verfügung. Ein Ereignis, das gebührend gefeiert wurde. Oberbürgermeister Stefan Czarnecki, der als einer der Ehrengäste an der Veranstaltung am Katastrophenschutzzentrum in Langenhessen teilnahm, übergab neben sächsischen Ehrenamtskarten für besonders aktive Mitglieder auch einen Scheck über die erste Tankfüllung für den neuen MTW. Andreas Nöske, Geschäftsführer der GAZ Notstromsysteme aus Zwickau und zugleich Sanitäter der Wasserwacht, unterstützte das Projekt unter anderem durch ein modernes Navigationsgerät. Der größte Dank wurde von Präsident Prof. Dr. Gerd Drechsler jedoch den ehrenamtlichen Einsatzkräften selbst ausgesprochen, ohne deren Einsatz die Anschaffung unmöglich gewesen wäre.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Werdau

Schlossführung für jedermann auf dem Oberen Schloss Greiz

Greiz.- Das Obere Schloss ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer interessanten und wechselvollen Geschichte auf.
Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am Samstag, 30.03.2019, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind u.a. Inhalt des Rundganges.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung. Internet: www.greiz.de
Termin: Samstag, 30. März 2019
Preise: Erwachsene 4,00 Euro, Kinder 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Oberes Schloss, Torhaus, Schloss-Information
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer rund 1 ½ Stunden
Quelle und Foto: Touristinformation Greiz