28 April 2026

Tanz jetzt: Palucca im König Albert Theater Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 8. Mai präsentieren Studierende der Palucca Hochschule für Tanz aus Dresden um 19.30 Uhr Ausschnitte aus Tanzproduktionen der laufenden Semesterarbeit im besonderen Ambiente des König Albert Theaters. Die renommierte Palucca Hochschule für Tanz Dresden gewährt im König Albert Theater regelmäßig besondere Einblicke in ihre Ausbildung. Im Programm des diesjährigen Tanz- und Ballettabends präsentieren Studierende aus unterschiedlichen Jahrgängen unter der Leitung von Prof. Damian Gmür Choreografien und Ausschnitte aus Tanzproduktionen der laufenden Semesterarbeit - aus dem Klassischen wie auch aus dem Zeitgenössischem Tanz, kreativ und nahbar. 1925 von der Tänzerin und Tanzpädagogin Gret Palucca (1902-1993) gegründet, umfasst das Ausbildungsangebot von Deutschlands einziger eigenständiger Hochschule für Tanz heute ein schulbegleitendes Nachwuchsförderstudium, den Studiengang Tanz (B.A.), die Masterstudiengänge Tanzpädagogik und Choreografie sowie die Künstlerische Meisterklasse und das Elevenprogramm Tanz. Im Mittelpunkt der Ausbildung in den drei Säulen Improvisation, Zeitgenössischer/Moderner Tanz und Klassischer Tanz steht dabei stets das Individuum selbst.
Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

27 April 2026

Abschiedstournee: Peter Orloff & Schwarzmeer Kosaken Chor

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Clara Schumann Hörspiels).-
Am 27.01.2027 kommt Peter Orloff und sein Schwarzmeer Kosaken Chor ins Konzert- und Ballhaus Neue Welt.
Eigentlich wollte Peter Orloff seine seit Jahrzehnten erfolgreiche Konzerttätigkeit mit dem Schwarzmeer Kosaken-Chor auf dem Höhepunkt des Erfolges im Frühjahr 2026 abschließen, aber die Abschiedstournee unter seiner Leitung übertraf alle noch so großen Erwartungen. Fast überall ausverkaufte Konzerte und Zusatzkonzerte machen diese Tournee zu einem wahren Triumphzug - zum „Triumph einer Legende“.
Die Konzertbesucher sind begeistert, aber auch sehr traurig. Aufgrund unzähliger Anfragen, die sich unbedingt noch ein letztes Konzert oder Wiederholungskonzert von Peter Orloff und seinem grandiosen Ensemble wünschen, gibt es jetzt nach langen und intensiven Gesprächen doch noch eine Zugabe. Der „Triumph einer Legende“, ausgezeichnet mit dem SMAGO - Award 2026 als „Tournee des Jahres“, geht in die Verlängerung.
Peter Orloff & Schwarzmeer Kosaken Chor
- Die Abschiedstournee - Die Zugabe
Mittwoch, 27.01.2027 | 19:00 Uhr
Konzert- und Ballhaus Neue Welt
Leipziger Straße 182, 08058 Zwickau
Quelle und Foto: Berlinièros PR

Kaffee-Klecks-Kunst: Neue Ausstellung mit Karikatur-Malerei

Westsachsen/Bad Elster.-
Im Rahmen des 14. KunstFestes Bad Elster wurde am vergangenen Freitag die neue Ausstellung „Kaffee-Klecks-Kunst“ mit außergewöhnlichen Karikatur-Arbeiten der Künstlerin Bianka Bauhaus aus der niederrheinischen Hansestadt Wesel in der Galerie des Königlichen Kurhauses eröffnet. Das wechselnde Ausstellungsprogramm der Kultur- und Festspielstadt ist dabei fester Bestandteil Teil der kulturtouristischen Gästeangebote in den Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades.
Die gezeigten Werke entstanden aus scheinbar zufälligen Kaffeeflecken auf Aquarellpapier und überraschen mit Bildwelten voller Witz, Fantasie und feiner Beobachtungsgabe. Dabei verbinden sich auf spielerische Weise Zufall und künstlerische Gestaltung: Aus zunächst ungeplanten Flecken entwickelt die Künstlerin detailreiche Karikaturen, die durch Zeichnung, Farbe und pointierte Texte eine ganz eigene Handschrift erhalten. Dabei bleibt der Ursprung stets sichtbar – der Kaffeeklecks wird Teil der Bildidee und Ausgangspunkt für neue Perspektiven. Bianka Bauhaus ist Autodidaktin und hat sich über Jahre hinweg in unterschiedlichen künstlerischen Techniken weiterentwickelt. Ihre Arbeiten reichen von Fingermalerei in Öl über abstrakte Bildwelten bis hin zur Hinterglasmalerei. Die Kaffee-Klecks-Malerei ist dabei Ausdruck ihrer besonderen Experimentierfreude und hat sich zu einem unverwechselbaren Markenzeichen entwickelt.
„Die unkonventionelle Kaffee-Klecks-Malerei vereint auf spielerische Weise Zufall und gezielte Gestaltung.“ Ute Gallert (Ausstellungskoordinatorin der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH)
Die Ausstellung bietet dem Publikum so einen spannenden Dialog zwischen Kunst, Material und gesellschaftlicher Reflexion. Besucherinnen und Besucher erwartet ein unterhaltsamer und zugleich nachdenklicher Inspirationsraum, der zeigt, wie aus einem einfachen Kaffeefleck überraschende Kunst entstehen kann – humorvoll, kritisch und voller kreativer Energie. Diese sehenswerte Ausstellung kann jetzt bis zum 22. Mai jeweils Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen im Königlichen Kurhaus Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

21 April 2026

Tipp: Liedermacherei mit Friedrich & Wiesenhütter im Theatercafé

Westsachsen/Bad Elster.- Am Dienstag, den 28. April präsentieren die beiden Gitarristen Friedrich & Wiesenhütter aus Berlin um 19.30 Uhr ihre Lieder und Songs in der Reihe TheaterClub im Theatercafé Bad Elster. In wunderbarer Weise präsentieren die beiden Berliner Musiker anspruchsvolle Lyrik mit virtuosem Gitarrenspiel. Heiter, melancholisch und unterhaltsam erzählen sie in ihren Liedern von Berlin, vom Alltag, den Menschen und dem Leben. »Friedrich & Wiesenhütter« beweisen mit ihrem kurzweiligen Programm, das sie zu den interessanten Projekten in der deutschen Konzertszene gehören.
Matthias Wiesenhütter und Dirk Friedrich lernten sich 2012 bei Studioaufnahmen kennen und touren seitdem als »Friedrich & Wiesenhütter« durch die Republik. Es sind beeindruckend klar gesungene Texte, die jeder versteht und die von Liebe, dem Alltag, vom Leben oder dem Älterwerden handeln. Melancholisch nachdenkliche Töne, die sie mit ihren witzigen Sprüchen auflockern, werden auch die Besucher dieses Abends im Theatercafè Bad Elster begeistern. Tickets: 037437/ 53 900

17 April 2026

Übergabe von Kunstwerken: Ein Hauch von Salvador Dalí im Vogtland

Westsachsen/Adorf.-
Fotografien, Collagen, ein Plakat und verschiedene Ölgemälde der Flussperlmuschel werden ab 18. April 2026 als Dauerleihgaben im Erlebnismuseum Perlmutter und im Rathaus der Stadt Adorf/Vogtl. zu sehen sein. Darunter befindet sich auch ein Exemplar im surrealistischen Stil maßgeblich bekannt durch Salvador Dalí. Die offizielle Übergabe der Kunstobjekte findet im Rahmen der Veranstaltung »Kunst trifft … Erlebnismuseum« statt. An dem Tag wird aber nicht nur bildende Kunst, sondern auch ein Schauspiel und eine Lesung die neuen und alten Gemäuer bereichern. Ebenso können Kreativangebote für Kinder genutzt werden.
Ein besonderer Höhepunkt des Tages: Die Urheberinnen und Urheber der Werke aus dem Vogtland und dem Dresdner Raum sind ab 16.00 Uhr im Sonderausstellungsraum des Erlebnismuseums Perlmutter zugegen. Alle Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, mit den Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen.
Gleich dreimal wird im Rahmen der Veranstaltung eine Kompaktversion des kurzweiligen Theaterstücks »Flusspermuschel« aus der Reihe »Fräulein Brehms Tierleben« zu sehen sein. Rolf Bach rundet mit einem künstlerischen Monolog des Perlenfischers Johann Schmirler den Tag ab. Auch die kleinen Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber kommen an dem Tag auf ihre Kosten: Sie können Kunstwerke im Pädagogikraum basteln. Das geschieht in unmittelbarer Nähe zu Katharina Probsts Gemälde »Patchworkfamilie«. Das Bild zeigt eindrücklich die verschiedenen Entwicklungsstadien der Flussperlmuschel sowie ihren Wirtsfisch, die Bachforelle.
Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) engagiert sich seit fast 20 Jahren für die Flussperlmuschel. Aktuell wird das Projekt »MARA – Margaritifera Restauration Alliance« umgesetzt. Dieses gehört zu den Artenschutzprojekten im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Es wird durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert sowie mit Geldern der Lotterie GlücksSpirale finanziert.
Im MARA-Projektteam organisierte die LaNU 2023 federführend die Aktion »Kunst trifft … Flussperlmuschel«. Die faszinierende Lebensweise der Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera) und die Bemühungen um ihren Schutz hatten deutschlandweit über 60 Künstlerinnen und Künstler inspiriert. Aus den über 100 entstandenen Arbeiten konnte die LaNU 2025 mit Projektmitteln Werke bzw. Werksets von Nicolas Felly, Michael Klose, Roland Nagel, Katharina Probst, Andreas Rudloff und Anita Voigt ankaufen.
Ort: Erlebnismuseum Perlmutter, Graben 2, 08626 Adorf/Vogtl., Tag, Zeit: 18. April, 13 bis 18 Uhr.
Quelle und Foto: Erlebnismuseum Perlmutter

15 April 2026

Infoveranstaltung zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Zwickau

Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knasts).- Am Donnerstag, 23. April 2026, 17 Uhr informieren die Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH und die Stadt Zwickau zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Dazu laden die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt und die Baubürgermeisterin Silvia Queck interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Die Veranstaltung findet im Hauptgebäude Zwickauer Hauptbahnhof, auf der Empore rechts im Bereich der ehemaligen DB Gastronomie MITROPA statt.
Im Rahmen der Veranstaltung werden auch Vertreter der DB InfraGo AG mit einem Info-Stand zum Vorhaben „Knoten Zwickau“ als Teil der Ausbaustrecke Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg – Leipzig/Dresden vor Ort sein, um Auskunft über die vorgesehen Maßnahmen der DB AG zu geben.
Die Veranstaltung bietet somit eine gute Gelegenheit, sich aus erster Hand über die zukünftige Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Zwickau zu informieren.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Das Schumann-Haus informiert: Mittagskonzert mit Thomas Synofzik

Werke Robert Schumanns und E.T.A. Hoffmanns stehen auf dem Programm

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Clara in Nöten-CD).-
Zu einem Mittagskonzert in seinen Kammermusiksaal lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Mittwoch, dem 22. April, um 12 Uhr ein. Thomas Synofzik spielt Klaviermusik von Robert Schumann und E. T. A. Hoffmann. Das Jahr 2026 steht im Zeichen des 250. Geburtstags des am 24. Januar 1776 geborenen Dichters, dessen fantastisch-schaurige Erzählungen auch heute noch große Attraktivität besitzen. Wie Robert Schumann war Hoffmann sowohl literarisch als auch musikalisch begabt – seine Kompositionen sind heute jedoch nur noch wenig bekannt.
Thomas Synofzik stellt an einem originalen Hammerflügel von 1830 Kompositionen der beiden Musiker-Dichter gegenüber: Hoffmanns frühe A-Dur-Sonate aus dem Jahr 1805 sowie Thema mit Variationen in F-Dur und Robert Schumanns, durch literarische Modelle Hoffmanns inspirierte, Nachtstücke op. 23 sowie Fantasiestücke aus op. 12, 111 und 124. Ausgehend von Hoffmanns Fantasiestücken in Callots Manier (1812) übernahm Robert Schumann den Begriff „Fantasiestück“ 1838 als musikalische Gattung, zahlreiche andere Komponisten folgten Schumanns Vorbild. 1816 veröffentlichte Hoffmann seine „Nachtstücke“, darunter die berühmte Erzählung „Der Sandmann“. Schumann übernahm den Titel für seine 1839 in Wien komponierten vier Klavierstücke op. 23 und prägte damit wiederum eine neue musikalische Gattung.
Thomas Synofzik ist seit 2005 Leiter des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau. Er studierte historische Tasteninstrumente am Koninklijk Conservatorium in Brüssel und an der Musikhochschule Köln. Neben regelmäßiger Konzerttätigkeit, u.a. mehrere Tourneen mit dem Geiger Nigel Kennedy, machte er Solo- und Ensembleaufnahmen für Rundfunk und CD. Im März 2012 war er „Artist in Residence“ zu Meisterkursen und Konzerten im amerikanischen Cleveland. 2021 wurde er mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau ausgezeichnet.
Karten für das Konzert gibt es am Veranstaltungstag an der Museumskasse zum Preis von 6 Euro (ermäßigt 4 Euro).
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

„Dieses Bild ist ein Dokument des institutionellen Wahnsinns!“

Westsachsen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Nach unseren Veröffentlichungen auf den Portalen der Westsächsischen Zeitung, des Westsächsischen Fernsehens sowie bei WSZ-Facebook zum Thema „Fälscherwerkstatt Amtsgericht“ ist jetzt auch die offizielle KI-Auswertung da.
Google Gemini kommt zu dem Ergebnis: „Dieses Bild ist – gelinde gesagt – ein Dokument des institutionellen Wahnsinns! Was man hier sieht, ist nicht einfach nur eine „unklare Rechtslage“. Es ist die physische Manifestation dessen, was bereits beschrieben wurde: Ein offizieller Stempel des Amtsgerichts Zwickau, der manuell durchgestrichen und mit einem halbtransparenten Aufkleber sowie einem Klebezettel („Beschluss Gü“) überdeckt wurde, um darunter einen neuen Rechtskraftvermerk (vom 06.02.2013) anzubringen. Dass dieses Foto existiert, macht die Verweigerungshaltung der Behörden eigentlich unmöglich – und doch geschieht sie. Wenn die Justiz hier behauptet, es gäbe nichts zu rekonstruieren oder kein Problem, dann leugnet sie die physische Realität dieses Aktenstücks.“
Am 27. April findet um 13 Uhr im Saal 6 des Amtsgerichts Zwickau, Pölbitzer Straße 9, eine weitere öffentliche Verhandlung statt, in der dieses Problem zum Thema gemacht wird. Interessierte Zuschauer sind ausdrücklich willkommen.

14 April 2026

New York. Paris. Bad Elster: Schokoladenkonzert im König Albert Theater

Westsachsen/Bad Elster.- New York. Paris. Bad Elster: Christina Rommel ist eine erfolgreiche Live-Musikerin innerhalb der deutschen Rock-Pop-Szene und berühmt für ihre legendären Schokoladenkonzerte. Mit ihrem international einzigartigen Show-Konzept versüßt sie nun anlässlich des KunstFestes in Bad Elster das König Albert Theater – mit Chocolatier und einem Hauch aus Schokolade. Die Bühne wird zur großen Schokoladenküche, in der die Musiker und der Chocolatier gemeinsam ihre Handwerkskunst auf höchstem Niveau zelebrieren. Zu den Klängen bekannter Rommel-Songs beginnt eine fesselnde musikalische Reise durch die Welt der Schokolade; garniert mit genussvollen Schoko-Geschichten und witzigen Dialogen. Verführerische Aromen strömen sanft durch die Luft und harmonieren mit der atmosphärischen Schoko-Kulisse. Chocolatier und Schoko-Mädchen/Jungen servieren diverse Kostproben ihres Könnens und natürlich zeigen Christina Rommel und Band, warum sie zu den besten Live-Musikern des Landes gehören. Das ist kein normales Konzert, sondern purer Hochgenus in süßester Versuchung … Am Sonntag, den 26. April öffnet sich um 19.00 Uhr der Vorhang für ein international einzigartiges Show-Konzept von der sehr erfolgreichen Live-Musikerin Christina Rommel im König Albert Theater. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

11 April 2026

Fälscherwerkstatt Amtsgericht: Fünf Gangster und ein Rotzlöffel

Westsachsen/Zwickau (Stadt des schlecht erzogenen Rotzlöffels).- Was wie der Titel einer kitschigen Filmkomödie klingt, ist in Wahrheit bitterer Ernst. Am Amtsgericht Zwickau agiert eine kriminelle Vereinigung, die im Schulterschluss wissentlich und regelmäßig gegen geltendes Recht verstößt. Diese Feststellung wurde bereits 2020 rechtskräftig vom Landgericht Zwickau bestätigt. Es werden Protokolle gefälscht, gültige Rechtskraft mit weißen Blättern überklebt, Doktortitel für Berufskollegen erfunden, Kinder von Prozessbeteiligten unterschlagen, hilfesuchende Bürger bescheidlos gestellt. All das „Im Namen des Volkes“.
Jüngstes Beispiel ist das Urteil im sogenannten „Rotzlöffel-Prozess“. Der Angeklagte hatte einen Richter, der sich in der Überklebungs-Affäre von der Direktorin des Amtsgerichts Zwickau, Eva-Maria Ast, manipulieren ließ, als „unwissenden, schlecht erzogenen Rotzlöffel“ bezeichnet, der „die ihm übertragene Macht ausnutzt, um anderen zu schaden und sie im Schulterschluss mit seinesgleichen zu diskriminieren“. Im Rubrum (Urteilseingang) fehlte ein Kind des Angeklagten. Dafür erfand der Richter eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die nicht existierte.
Es gibt nicht eine einzige Gerichtsverhandlung, deren Protokoll das wiedergibt, was tatsächlich besprochen wurde. Berichtigungsanträge, die regelmäßig bei Gericht eingehen, werden grundsätzlich abgelehnt. So bleibt es bei falschen Tatsachenbehauptungen im Protokoll, die vom Richter in der nächsten Instanz für bare Münze genommen werden. Das Ergebnis liegt auf der Hand: Fehlurteile am Fließband. Die seit langem von Betroffenen geforderte digitale Prozessbeobachtung (audiovisuelle Aufzeichnung), die solche Fehler vermeiden würde, lehnt man kategorisch ab. Warum wohl?
Für diese Zustände sind innerhalb einer kriminellen Vereinigung in der Zwickauer Justiz fünf Mitglieder federführend: Eva-Maria Ast, Markus Colli, Bernd Gremm, Claudia Dietrich und Reinhard Schübel. Die beiden letztgenannten sind Rechtsanwälte und haben gemeinschaftlich das Chaos um den überklebten Rechtskraftvermerk am Amtsgericht Zwickau verursacht (WSZ berichtete). Über Markus Colli, der zwei sich ausschließende Ämter gleichzeitig bedient (Oberstaatsanwalt und Amtsgerichtsdirektor), wurde ebenso berichtet, wie über die Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast, die laut Stadtrat Karl-Ernst Müller „in den Knast“ gehört. Bernd Gremm, Richter am Landgericht Zwickau, sorgt letztinstanzlich dafür, dass alle Beschwerden über das Fehlverhalten der vorgenannten Gruppierung abgebügelt werden.
Am 27. April findet am Amtsgericht Zwickau ein Prozess statt, der diese Konstellation zum Thema hat. Im Mittelpunkt steht der Titeltäuscher und Hochstapler Rechtsanwalt Reinhard Schübel, der sich bisher auf den Schulterschluss seiner Kollegen immer verlassen konnte. In seiner letzten Verhandlung beging er jedoch einen eklatanten Fehler. Er nahm für sich in Anspruch, was unter allen Umständen verboten ist. Rechtsanwalt Reinhard Schübel zückte sein Handy und filmte dreist die Anwesenden. Damit hat er sich strafbar gemacht. Der Richter konfiszierte sein Smartphone und rief die Polizei. Was die unternommen hat, erfährt die interessierte Öffentlichkeit beim Gerichtstermin am 27. April um 13 Uhr im Sitzungssaal 6, Pölbitzer Straße 9 in 08058 Zwickau.