Donnerstag, 2. April 2020

Derzeit keine Urnenbeisetzungen auf städtischen Friedhöfen möglich

Westsachsen/Zwickau.- Auf Grund der aktuellen Lage können ab sofort bis auf weiteres auf den kommunalen Friedhöfen Zwickaus - neben feierlichen Abschiednahmen – krankheitsbedingt auch keine Urnenbeisetzungen mehr stattfinden. Das Garten- und Friedhofsamt bedauert das zutiefst und bittet Hinterbliebene um Verständnis. Alle Urnen werden ab sofort kostenfrei im Krematorium eingelagert und eine Urnenbeisetzung zu einem späteren Zeitpunkt ermöglicht. Die vorgeschriebene Frist für Urnenbeisetzungen liegt laut Sächsischen Bestattungsgesetz (SächsBestG), § 19, Abs. 2, bei 6 Monaten nach Einäscherung. Ausnahmen bilden anonyme Bestattungen ohne Angehörige. Diese finden statt.
Eine andere Regelung sieht das Gesetz (SächsBestG, § 19, Abs. 1) bei Erdbestattungen vor. Das besagt, dass Verstorbene frühestens nach 48 Stunden bzw. innerhalb von 8 Tagen erdbestattet werden müssen. Erdbestattungen können mit Angehörigen unter besonderen Auflagen stattfinden, da diese unter „triftige Gründe“ der vorläufigen Ausgangsbeschränkungen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 vom 31. März 2020 fallen. Beerdigungen sind jedoch nur im engsten Familienkreis möglich. Die Anzahl von 15 Personen darf nicht überschritten werden. Feiern in den Trauerhallen werden nicht durchgeführt.
Für Rückfragen ist die Friedhofsverwaltung unter Telefon 0375 836711 erreichbar.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Dienstag, 31. März 2020

Neubau: Klares Bekenntnis zum Bildungsstandort Werdau

Westsachsen/Werdau.- Das Werdauer Gymnasium „Alexander von Humboldt“ erhält ein Multifunktionsgebäude. Start für die Baumaßnahmen war vor wenigen Wochen. Die Erdarbeiten wurden bereits zu rund 50% abgeschlossen. In dieser Woche werden die nötigen Anschlüsse verlegt. Wenige Tage später wird das Fundament in Angriff genommen. Bereits im Vorjahr erfolgte die notwenige Baufeldfreimachung, also die Umverlegung diverser Medienleitungen.
Entstehen wird ein eingeschossiger Verbindungsbau mit 440 m² Grundfläche und integriertem, an der Giebelwand angebauten Aufzug zur barrierefreien Erschließung des gesamten Hauptgebäudes. Es entsteht ein Multifunkionsraum zur Nutzung als Speiseraum mit ca. 100 Sitzplätzen an Tischen und ca. 18ß Sitzplätzen bei Reihenbestuhlung im Rahmen von gemeinsamen Elternabenden einer Jahrgangsstufe sowie bei Aufführungen von einstudierten Darbietungen des künstlerischen Profils. Gleichzeitig wurde die zur Speiseversorgung notwendige Ausgabeküche einschließlich aller erforderlichen Nebenräume in das geplante Gebäude integriert. Weiterhin entsteht ein zusätzliches Klassenzimmer für den Unterricht des künstlerischen Profils.
Der neu entstehende Zugang vom Aufzug in das Schulgebäude führt auf allen Etagen durch die vorhandenen Toilettenanlagen im Südflügel. Durch den massiven Eingriff in diesen Gebäudeabschnitt müssen unter Beachtung der vorgefundenen Bausubstanz sowie des Leitungsbestandes, den brandschutztechnischen und statischen Anforderungen die kompletten Sanitäranlagen erneuert werden. Im Rahmen des Bauablaufs ist vorgesehen, die dafür notwendigen Bauleistungen bereits ab den Sommerferien 2020 zu beginnen und bis voraussichtlich Oktober abzuschließen. Dadurch kann schnellstmöglich die Nutzbarkeit der betreffenden Sanitärräume wiederhergestellt werden.
Die Umsetzung der gesamten Baumaßnahme, die nach aktuellem Stand rund 2.335.000 Euro kosten wird, ist für die Jahre 2020 und 2021 geplant. Hinzu kommen Kosten für die Ausstattung der neuen Räume in Höhe von etwa 50.000 Euro. Für die Baumaßnahme erfolgt eine Förderung über das Stadtumbauprogramm (Programmteil Aufwertung) im Fördergebiet Werdau, östliches Stadtzentrum, durch den Freistaat Sachsen.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Werdau

Nach Korruptionsvorwürfen: Frühester OB-Wahltermin im September

Westsachsen/Zwickau.- Die für den 7. Juni 2020 und den etwaigen zweiten Wahlgang am 28. Juni 2020 geplante Oberbürgermeisterwahl der Stadt Zwickau wurde mit Bescheid des Landratsamtes des Landkreises Zwickau vom 30. März 2020 abgesagt. Gemäß der Festlegung des Freistaates Sachsen darf eine Nachwahl nicht vor dem 20. September 2020 stattfinden. Den genauen Wahltermin bestimmt der Stadtrat.
Alle Wahlhelferanmeldungen, welche bis zum 26. März 2020 eingegangen waren, bleiben für die neuen Termine gültig, solange sie nicht von den Wahlhelfern selbst zurückgenommen werden. Sollten Personen, die sich für die Übernahme dieses Ehrenamtes bereit erklärten, bereits heute wissen, dass sie im Herbst nicht als Wahlhelfer zur Verfügung stehen, sollte dies dem Bürgeramt bitte per Mail, Fax oder auf dem Postweg mitgeteilt werden. Eine telefonische Absage ist nicht möglich.
Sobald die neuen Wahltermine durch den Stadtrat festgelegt wurden, wird die Stadtverwaltung unter www.zwickau.de/wahlen auch wieder das bekannte Onlineformular zur Wahlhelferanmeldung freischalten.
Die Vorverlegung der OB-Wahl von 2022 auf 2020 war notwendig geworden, nachdem die noch amtierende Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (Foto unten) wegen immer lauter werdender Korruptionsvorwürfe überraschend ihren Rücktritt erklärt hatte (WSZ berichtete).

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Sonntag, 29. März 2020

Regionalverband: Johanniter bieten kostenlosen Einkaufsservice an

Westsachsen/Werdau.- Seit kurzem bietet der Regionalverband Zwickau/Vogtland der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. einen kostenlosen Lieferservice für Einkäufe in Werdau an. „Mit dieser kostenlosen Hilfsaktion wollen wir Johanniter vor allem ältere und kranke Menschen unterstützen, die derzeit aufgrund der Einschränkungen durch den Corona-Virus zuhause bleiben sollen.“, sagte Katja Böwe, Pressesprecherin bei den Johannitern.
Unter der Servicenummer 03761 8883-43 können die Menschen montags und mittwochs zwischen 08:00 und 15:00 Uhr ihre benötigten Waren durchgeben. Die Auslieferung der Einkäufe erfolgt immer dienstags und donnerstags über die Mitarbeiter/-innen des Johanniter-Fahrdienstes.
„Für diese Aktion haben wir eine Einkaufsliste mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikel zusammengestellt, um die Auswahl etwas zu begrenzen. Wir arbeiten bei dieser Aktion mit dem Selgros in Zwickau zusammen.“, so Böwe weiter. Beim telefonischen Erstkontakt senden die Johanniter für die Erstbestellung dann den Interessenten die vorbereitete Einkaufsliste zu.
Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es derzeit zahlreiche Maßnahmen und Einschränkungen seitens der Bundesländer, um die Bevölkerung zu schützen und die Ausbreitung zu verhindern.
So sind derzeit vor allem ältere und kranke Menschen, die zur Risikogruppe gehören, in vielen alltäglichen Dingen stark eingeschränkt. Die Johanniter wollen diesen Menschen aktiv helfen und bieten den Einkaufsservice gemeinsam mit ihrem Fahrdienst an.
Auch Pierre Söllner, Mitglied des Regionalvorstandes im Regionalverband Zwickau/Vogtland äußerte sich zur Aktion: „In dieser für alle sehr schwierigen Zeit und der neuen Situation müssen wir alle zusammenhalten. Wir Johanniter wollen als christliche Hilfsorganisation unseren Beitrag dazu leisten und vor allem den Menschen helfen, die derzeit am nötigsten Unterstützung brauchen. Beginnen werden wir erst einmal in Werdau und das Angebot ggf. auch erweitern.“
Weitere Informationen zur kostenlosen Aktion erhalten Sie unter: 03761 8883-43 oder www.johanniter.de/zwickau-vogtland
Bild links: Marcel Abele / rechts: René Floßmann / Mitarbeiter des Fahrdienstes bei den Johannitern

Foto: Katja Böwe (Die Johanniter)

Chursächsische Philharmonie startet digitale Angebotsreihen

Westsachsen/Bad Elster.- Nach den ersten musikalischen Solobeiträgen zur „Ode an die Freude“ am letzten Sonntag, startet die Chursächsische Philharmonie Bad Elster nun zwei eigene Reihen mit spezifischen Onlineangeboten, die die Zeit des ungewollten Stillstands überbrücken und den Kontakt mit Publikum halten sollen.
Unter dem Motto „Von Haus zu Haus – Musik für Sie!“ werden dabei ab nächster Woche immer mittwochs und samstags um 19.30 Uhr verschiedenste Livemitschnitte vergangener Konzerte als Theatermomente aus dem König Albert Theater Bad Elster persönlich vorgestellt und veröffentlicht. Den Anfang macht am kommenden Mittwoch, den 1. April der Chefdirigent und geschäftsführende Intendant des König Albert Theaters, GMD Florian Merz: „Ich habe mir zur Premiere unserer musikalischen Brücke in Zeiten der Stille für unser Publikum den ersten Satz der 4. Beethoven-Sinfonie herausgesucht. Das Konzert dazu fand fast genau vor 3 Jahren im Rahmen der 13. Chursächsischen Mozartwochen 2017 im König Albert Theater statt“ erklärt dieser dazu und führt aus: „Die heitere Grundstimmung der Symphonie erschließt sich hier eben nicht sofort, denn Beethoven notiert die Adagio-Einleitung in dunklem b-Moll. Sein erster Satz ist dabei für mich in dieser Zeit ein faszinierendes Tonbild zur Situation derzeit: Erst langsam, ja behutsam dringt die Musik durch verschiedene Moll-Harmonien heraus, plötzlich bricht hier im Allegro vivace das energiegeladene Leben in B-Dur hervor. Licht gegen Dunkelheit – das Licht siegt: Ein fulminantes Zeichen der Hoffnung!“
Außerdem werden Musiker*innen der Chursächsischen Philharmonie ab sofort auf ganz persönliche Art und Weise verschiedene Stücke als „Hausmusik per Post“ online stellen. Dabei werden Sie kurz beschreiben, warum Ihnen das gewählte Stück geradeso wichtig ist und gut in die konzertlose Zeit passt. Los geht es bereits am Sonntag, den 29. März um 10.00 Uhr mit einer „Matinee“ von Kammermusiker Stefan Bücher.
Alle Videos sind nach Veröffentlichung jederzeit auf den bekannten Online-Portalen (z.B. YouTube) abrufbar. Die Chursächsische Philharmonie hat dazu auch in Ihrem eigenen Webauftritt einen extra Bereich für diese Angebote geschaffen. Die Chursächsische Philharmonie unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz verfolgt vor dem Hintergrund einer bis in das Jahr 1817 zurückreichenden, langen Orchestertradition seit 1992 vor allem in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster das künstlerische Ziel, die Musik aller Epochen möglichst stilsicher im Originalklangerlebnis zur Aufführung zu bringen. Konsequent verfolgt führt dieser Weg aus Sicht der Chursächsischen Philharmonie unweigerlich zur Verwendung historischer Instrumente aus den verschiedenen Stilrichtungen des Barock, der Klassik und der Romantik. Hauptaufgabe des Orchesters ist vor allem das umfassende Konzertangebot in den Sächsischen Staatsbädern Bad Elster und Bad Brambach. Hier geben die "Chursachsen" mit einer großen Repertoirevielfalt jährlich über 500 Konzerte in verschiedensten Formationen, von klassischer Kammermusik, über Symphonik bis hin zu Unterhaltungsprogrammen der leichten Muse. Sitz der Philharmonie ist das renommierte König Albert Theater in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster. Alle Infos: www.chursaechsische-philharmonie.de

Foto: Danny Otto

Freitag, 27. März 2020

Kita „Pusteblume“: Hoffnungszeichen und Optimismusverbreiter

Westsachsen/Werdau.- Kinder und Erzieher der Werdauer Kindertagesstätte „Pusteblume“ haben in den letzten Tagen kleine Hoffnungszeichen gebastelt. Die entstandenen Plakate mit verschiedenen Motiven und Schriftzügen wurden laminiert und am Zaun der Einrichtung an der Braustraße angebracht. „Gern können auch eigene Utensilien, die in Heimarbeit entstanden sind, dazu gehängt werden“, lädt Kita-Leiterin Diana Metzner ein.
Ebenfalls entstanden sind liebevolle Dankeschön-Karten im Papprollendruck, die an Mitarbeiter und Einrichtungen verteilt werden, die auch weiter für andere im Einsatz sind.
In der Kita „Pusteblume“ erfolgt aktuell die Notbetreuung für sieben Kinder. Zudem nutzt das pädagogische Personal die Gunst der Stunde, um Materialien zu sortieren, aufzuräumen und Projekte bzw. Inhalte für die Zeit nach der Corona-Krise vorzubereiten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Trotz Coronakrise: Bauhof macht bislang keine Pause

Westsachsen/Werdau.- Obgleich der aktuellen Situation geschuldet viele Menschen zu Hause bleiben (müssen), geht das Leben in vielen systemkritischen Bereichen trotzdem mit nur kleinen Einschränkungen weiter. So auch im Bauhof der Stadt Werdau. „Viele der hier erbrachten Leistungen dulden keinen Aufschub. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind daher weiter voll im Dienst“, erklärt Bauhofchef Torsten Falk.
Zu den aktuellen Leistungen des Teams zählen unter anderem die Verkehrssicherung der Baustellen und die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit. Aktuell werden beispielsweise neue Verkehrszeichen an der fertig gestellten Marienstraße angebracht. Auch die Müllbeseitigung in der Kernstadt und allen Ortsteilen läuft weiter. Hinzu kommt aktuell die Sperrung, Sicherung und Kontrolle der Spielplätze sowie die Sicherstellung von Beisetzungen auf den kommunalen Friedhöfen, deren Mitarbeiter ebenfalls zum Bauhof gehören. Schlussendlich laufen, so es die Kapazitäten erlauben, nötige Straßenunterhaltungen. Von Stillstand kann also beim städtischen Bauhof Werdau keine Rede sein.
Foto: Jörg Moser vom städtischen Bauhof Werdau bei der Beschilderung der frisch sanierten Marienstraße. Die Mitarbeiter der kommunalen Einrichtung haben trotz der aktuell angespannten Situation alle Hände voll zu tun.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Donnerstag, 26. März 2020

Fakten-Check: „Freie“ Presse unterschlägt wichtige Informationen

Westsachsen/Zwickau.- Seit Jahren wird die Redaktion der sogenannten „Freien“ Presse Zwickau mit Informationen und Fakten zum hiesigen Justiz-Skandal beliefert. Trotzdem liest man im Lokalblatt keinen seriösen Bericht darüber. Einzig eine Falschmeldung über einen bevorstehenden Prozess schaffte es in die Gazette. Darin wurde behauptet: „Weil sie in einer E-Mail an den Präsidenten des Landgerichtes einen Richter am Amtsgericht beleidigt hat, muss sich die Schreiberin vor Gericht verantworten. Vorausgegangen war ein Strafbefehl, den die Angeklagte nicht akzeptiert hatte.“  Diese Meldung ist deshalb falsch, weil die Beschuldigte keinen Strafbefehl erhalten hatte, sondern in der darauffolgenden Gerichtsverhandlung vom Vorwurf der Beleidigung frei gesprochen wurde (WSZ berichtete). Darüber liest man jedoch im systemtreuen Lückenblatt kein Wort. Auch eine später geforderte Richtigstellung der Falschmeldung wurde nicht abgedruckt.
Namentlich der Lokalmatador Michael Stellner (kleines Foto bei einer Wahlkampfveranstaltung der CDU) spielt hier eine sehr unrühmliche Rolle. Er ist in Kenntnis über die Urkundenfälschung am Amtsgericht Zwickau, hat sich die entsprechenden Unterlagen abfotografiert. Seit dem ist in dieser Sache nichts passiert. Im Gegenteil. Er verhöhnt sogar vor Zeugen das Opfer mit den Worten: „Wenn Sie es unbedingt veröffentlicht haben wollen, dann machen Sie es doch selbst!“
Heute erhielt unsere Redaktion wiederum einen Leserbrief, der zum Nachdenken anregt. Frau K. aus Zwickau schreibt uns: „Seit längerem überlege ich, ob ich mich vor dem Landratsamt positioniere oder in den Hungerstreik trete. Meine Nerven sind zum zerreißen gespannt. Ich bin gezwungen, gegen den Freistaat zu klagen. Aber die rechtlich zuständigen Beteiligten sind nicht sonderlich aktiv. Für mich entwickelt sich immer mehr das Gefühl, dass das vorsätzlich ist, oder dass hier etwas vertuscht werden soll.“ Hintergrund ist ein fehlerhaftes Gutachten über die Fahrbahnunterspülung direkt vor ihrem Grundstück mit unbekanntem Ausmaß. Der damit befasste Rechtsanwalt fordere 1.000 Euro für das Gutachten, welches zur Vorlage bei Gericht nichts tauge, sagt die Betroffene und weiter: „Seit drei Jahren wird hier eine Sache vorsätzlich verschleppt und vertuscht, mit der ich nichts zu tun habe. Diese beeinflusst aber mein Privatleben dermaßen, dass ich im letzten Jahr einen Suizid versucht habe.“
Derartige Vorwürfe gegen die hiesige Gerichtsbarkeit verdichten sich immer mehr. Selbst das mdr-Fernsehen hat das inzwischen bemerkt und in der Sendung „Umschau“ vom 24. März über einen Fall in Chemnitz berichtet. Dabei ging es um einen Sorgerechtsfall (hier ab Minute 35). Das Prinzip ist jedoch auch hier das gleiche: Rechtsanwälte nutzen die Unkenntnis ihrer Mandanten aus, fordern je nach Vermögenslage horrende Summen an Honorar. Bei Gericht wird dann gern schon mal der entscheidende Termin geschwänzt, damit ein Versäumnisurteil gegen die eigene Mandantschaft ergeht. Damit kann man sich in der nächsten Instanz dann schön weiter am Elend der Betroffenen bereichern. In Zwickau läuft das sogar im Zusammenspiel mit Staatsanwaltschaft und Richtern wie geschmiert.
All das ist auch der „Freien“ Presse bekannt. Wer Fragen dazu an den verantwortlichen Redakteur hat, kann ihn direkt anrufen: (0375) 549-16151


Quelle: RechercheTeam WSZ
Fotos: privat

Mittwoch, 25. März 2020

König Albert Theater: Neue Termine stehen fest

Westsachsen/Bad Elster.- Aufgrund der aktuellen Veränderungen im Spielbetrieb gibt es nun die ersten bestätigten Terminverlegungen im König Albert Theater Bad Elster: Das Schauspiel „Passagier 21“ (20.03.) wird auf Samstag, den 21. November 2020 verlegt, für die Operetten „Eine Nacht in Venedig“ (27.03.) bzw. „Im weißen Rössl“ (13.04.) gibt es nun mehrere Folgetermine, die ausverkaufte Prinzen-Show (28.03.) wird am Freitag, den 9. Oktober 2020 nachgeholt und die Opernpremiere „Der Vampyr“ wird auf Freitag, den 5. Juni 2020 verschoben. Zudem wird die Schlagershow von Rudy Giovannini (09.04.) auf Sonntag, den 11. Juli 2021 verlegt, das Fantasy-Musical „Der Elfen-Thron von Thorsagon“  (12.04.) findet nun am Samstag, den 9. Oktober 2021 statt und die bereits ausverkaufte Veranstaltung „40 Jahre Traumzauberbaum“ wird am Sonntag, den 5. September 2021 im NaturTheater Bad Elster nachgeholt.
Die Chursächsische Veranstaltungs GmbH (CVG) bedauert die Unannehmlichkeiten im Zuge der Terminverschiebung. Bereits gekaufte Tickets behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit. Für die aktuellsten Infos und für die reibungslose Ticketabwicklung wurde auf www.chursaechsische.de eine neue Serviceseite online gestellt. Für weitere Fragen rund um den Veranstaltungsbesuch steht den Theatergästen der Ticketservice unter der Hotline 037437/53 900 oder ticket@chursaechsische.de weiterhin täglich zur Verfügung.

Foto (Der Vampyr): Sebastian Hoppe

Restaurant „Romantica“ nutzt Zwangspause zum Aufbau einer Terasse

Westsachsen/Werdau.- Das beliebte italienische Restaurant „Romantica“ ist seit Ende November in seinen neuen Räumlichkeiten im Markt 8 zu finden. Mit viel Liebe zum Detail hat das Team um Inhaber Bujar Ismani für ein neues Schmuckstück gesorgt und die alten Gemäuer in neuem Licht erstrahlen lassen. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus ist aktuell jedoch Ruhe in den Räumen eingekehrt.
„Wir machen aus der Zwangspause das Beste, haben das Wetter und die freien Spitzen genutzt und bauen kräftig an unserer neuen Terrasse“, berichtet der Unternehmer. Sie entsteht unmittelbar vor dem Restaurant auf dem oberen Marktspiegel. Die Stadträte der Stadt Werdau hatten in der Sitzung des Technischen Ausschusses am 11. Februar einstimmig grünes Licht für das ca. 8 x 8 Meter große Holzpodest gegeben. Künftig werden hier 16 Tische, 64 Stühle und 4 große Sonnenschirme den Aufenthalt verschönern.
„Sobald es die Situation erlaubt, sollen unsere Gäste dann im neu geschaffenen Außenbereich Pizza, Pasta und andere italienische Spezialitäten genießen können“, verspricht Bujar Ismani. Und auch an allen Festen auf dem Werdauer Markt wird sich das Team des „Romantica“ zukünftig im Rahmen seiner neuen Möglichkeiten einbringen – eine echte Bereicherung für die Innenstadt Werdaus.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau