Samstag, 28. November 2020

Erweiterungsbau: Neue Möglichkeiten für den Modelleisenbahnbau

Wenige Monate nach dem erfolgten Führungswechsel im Rahmen einer Nachfolgeregelung freuen sich die neuen und ehemaligen Inhaber der Firma KRES Elektronik Service GmbH über einen weiteren Schritt in eine erfolgreiche Zukunft.

V.l.n.r. die 3 neuen Inhaber: Standortleiter Karsten Becker, die Geschäftsführer Sebastian und Christian Fischer, sowie die noch als Berater tätigen, ehemaligen Inhaber Matthias Rasch und Uwe Köstel

Westsachsen/Werdau.- Am 23. November erfolgte der Baubeginn für einen Erweiterungsneubau am Standort im Gewerbegebiet Werdau Süd in Fraureuth. Mit dem 1000 m² großen Gebäude sollen insbesondere die Kapazitäten für den Werkzeugbau und den Kunststoff-Spritzguss sowie die Montage von Modellbahnprodukten deutlich gesteigert werden. Neben dem Dienstleistungsangebot für Kunden aus zahlreichen Branchen soll dies in erster Linie die Fertigungsmöglichkeiten der bei den Modelleisenbahnern sehr beliebten Marken KRESModelle, Gützold und fischer-modell deutlich verbessern. Gleichzeitig entstehen dadurch im bereits vorhandenen Gebäude die dringend benötigten Möglichkeiten zur Erweiterung und Modernisierung der Elektronik-Produktion, dem noch immer bedeutendsten Geschäftsfeld der Firma KRES. Auch hier werden neben dem Eigenbedarf umfangreiche Fertigungs- Dienstleistungen auf hohem technologischem Niveau für Kunden aus den unterschiedlichsten Industriezweigen erbracht.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Freitag, 27. November 2020

Lumpenhund-Autorin wieder vor Gericht: Es wird immer peinlicher

Westsachsen/Zwickau.- Ein beeindruckendes Lehrstück, wie man eine Gerichtsverhandlung gestaltet, deren Ergebnis offensichtlich von vornherein feststeht, lieferte am Donnerstag Richter Ruppert Geußer (Foto) am Zwickauer Landgericht. Er war eingeteilt, die sogenannte „Lumpenhundverhandlung“ durchzuführen, die ihm die Zwickauer Staatsanwaltschaft eingebrockt hatte. Sonderlich erfreut dürfte er darüber nicht gewesen sein. Ging es doch im Laufe der Verhandlung hauptsächlich darum, wie seine Amtskollegen seit 2012 immer wieder gegen geltendes Recht verstoßen. Konsequenzen hatten sie bisher nicht zu befürchten. Das könnte sich bald ändern.
Der Angeklagten wurde vorgeworfen, einen Kollegen Geußers, Richter Adolf Lindenberger, dessen zweifelhafte Methoden bereits im ersten „Lumpenhund“-Buch ausgiebig thematisiert werden, beleidigt zu haben (WSZ berichtete). In erster Instanz war die Angeklagte bereits vom Vorwurf der Beleidigung freigesprochen worden. Ein Makel, der wohl nach Meinung der Zwickauer Staatsanwaltschaft schleunigst behoben werden musste.
Geußer selbst machte nicht lange einen Hehl daraus, zu welchem Ergebnis er gelangen wollte. Schon nach etwa 20 Minuten Verhandlungsdauer ließ er durchblicken, welchen Winkelzug er zur „Begründung“  konstruieren würde, um den Freispruch des Amtsgerichts ins Gegenteil zu verkehren. So bestünde schließlich ein Unterschied zwischen einer „rechtlichen“ und einer „formalen“ Beleidigung, womit er dem anklagenden Staatsanwalt Christian Ruderisch die passenden Stichworte frei Haus lieferte. Die anwesenden  Schöffen spielten, wie in den von Geußer geführten Verhandlungen durchaus üblich, nur eine untergeordnete Rolle. Der Schöffe zu seiner Linken, der während der Verhandlung ständig auf die Uhr schaute, nickte gegen Ende sogar für einige Minuten ein. Dies schien jedoch keinen der Juristen sonderlich zu stören.
Das Urteil brachte dann auch keine großen Überraschungen. Die Angeklagte sei selbstverständlich der Richterbeleidigung schuldig und der erstinstanzliche Freispruch wird somit aufgehoben. Dass die Angeklagte geäußert hatte, Richter Adolf Lindenberger sei nur im Falle des Begehens oder Duldens von Straftaten ein „Lumpenhund“, sei lediglich Wortspielerei. Dass der angeblich Beleidigte selbst gar keinen Strafantrag gestellt hatte, kam nur am Rande zur Sprache.
Äußerst interessant war auch der Ball, den Staatsanwalt Ruderisch seinem Kollegen hinter dem Richterpult während seines Plädoyers zuspielte. So besäßen Richter seiner Ansicht nach einen viel höheren Schutz vor sogenannten Beleidigungen als andere Bürger. Dieser Aussage folgte der so Umschmeichelte mit einem wohlwollenden Nicken. Als besonderes Zeichen der richterlichen Gnade machte er sodann von dem seltenen Instrument der „Verwarnung mit Strafvorbehalt“ Gebrauch. Die Angeklagte solle demnach künftig „ein wenig zurückfahren“, sonst hätte sie 20 Tagessätze á 13 Euro zu zahlen. Zusätzlich wurden ihr die Kosten des Verfahres aufgebürdet. Die Verurteilte kündigte an, diese Entscheidung nicht zu akzeptieren und Rechtsmittel einzulegen. Den Staatsanwalt bezeichnete sie samt seiner Kollegen wiederum als strafvereitelnde Lumpenhunde, weil sie die Ursache der Überklebungsaffäre noch immer nicht ermitteln wollen.
Fußnote: ein Lumpenhund ist laut Duden ein niederträchtiger Mensch mit schlechtem Charakter.

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Stadtratssitzung am Donnerstag: Klimaschutz-Aktivismus in der Kritik

Westsachsen/Zwickau.- Am Donnerstag fand die erste Zwickauer Stadtratssitzung unter Leitung der neu gewählten Oberbürgermeisterin Constance Arndt (Bürger für Zwickau) statt. Das mittlerweile alles beherrschende Thema „Corona“ und die damit begründeten Verbote und Zwangsmaßnahmen sollten auch diese Sitzung thematisch in weiten Teilen dominieren. Während der Maskenzwang gleich nach Beginn der Sitzung für die anwesenden Stadträte aufgehoben wurde, galt dieses Vorrecht nicht für die anwesenden Besucher, die auf der Zuschauertribüne, deren Kapazität aufgrund der geforderten Mindestabstände bereits stark eingeschränkt war, Platz genommen hatten. Nach den Anweisungen des ständig präsenten Ordnungsamtes hatten diese ihre Masken aufzubehalten.

Auch das Fragerecht der Stadträte wurde, wie unter anderem Stadtrat Jens Heinzig (SPD) monierte, erneut ein Opfer der Corona-Politik. Zwar durften die anwesenden Stadträte ihrem Fragerecht nachkommen, kamen allerdings nicht in den Genuss einer mündlichen Antwort. „Aufgrund der aktuellen Situation“, wie sich die neue Oberbürgermeisterin Constance Arndt ausdrückte, sollen die Fragen ausschließlich schriftlich beantwortet werden. Um den immer weiter ausufernden Sicherheits- und Abstandsverordnungen Rechnung tragen zu können, forderte Stadtrat Michael Luther (CDU) sogar den künftigen Umzug in einen deutlich größeren Saal. Zudem bedauerte er, unter den aktuellen Bedingungen keine adäquate Arbeitsfläche zur Verfügung zu haben und teilte den Anwesenden mit, dass dieses Problem im Bundestag weitaus bequemer gelöst würde.
Zunehmend Sorge bereiten den Zwickauer Stadträten offensichtlich auch die völlig ausufernden Kosten der „Vordringlichkeit des Klimaschutzes“ in der Muldestadt. Während vor vier Monaten noch eine knappe Mehrheit dafür stimmte, schob man diesmal der weiteren Finanzierung von dubiosen Gutachten und der Entwicklung angeblich neuer Strategien einen Riegel vor. Grünen-Stadtrat Lars Dörner war darüber ebenso wenig glücklich wie sein Partei-Kollege Martin Böttger. Dörner präsentierte ein Musterbeispiel grüner Logik, indem er argumentierte, es sei schließlich eine gute Sache, 50 Tausend Euro auszugeben, wenn man dafür eventuell mehr Fördergeld erhielte.
Stadtrat Wolfgang Elsel (AfD) bezeichnete den bisherigen „Klimaschutz-Aktivismus“ der Stadt Zwickau dagegen als Musterbeispiel an unsinniger Bürokratie und Geldverschwendung. Grund zur Freude dürfte der noch unter der Führung von Pia Findeiß (SPD) installierte Jugendbeirat der Stadt Zwickau haben, der bis gestern um die Weiterbewilligung seiner Mittel bangen musste. Kritiker dieser Institution werfen dem Jugendbeirat vor, lediglich als linksideologisch geprägter Stichwortgeber der Stadtspitze zu fungieren. Ein Vorwurf der angesichts der thematischen Schlagseite nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Zudem wird kritisiert, dass die Jugendlichen für ihre „ehrenamtliche politische Tätigkeit“ Geld in Form von Aufwandsentschädigungen bekommen. Zu denken gibt ebenfalls die Tatsache, dass die erste Wahl des Zwickauer Jugendbeirates trotz lautstarker Werbung auf kein nennenswertes Interesse bei der angestrebten Zielgruppe gestoßen war. Ein Problem, das Stadtrat René Hahn (Die Linke) mit dem umstritten Instrument der Online-Abstimmung beheben will. Wie dies nachvollziehbar und fälschungssicher gewährleistet werden sollte, konnte Hahn in diesem Zusammenhang nicht deutlich machen. Dennoch möchte die überwiegnde Mehrheit des Zwickauer Stadtrates weiter an ihrem Jugenbeirat festhalten.
Wo die nächste Sitzung des Zwickauer Stadtrates nun stattfindet und in welcher Weise dort die Corona bedingten Sicherheitsbestimmungen gewährleistet werden sollen, muss demnächst der Ältestenrat entscheiden. Dies gab Oberbürgermeisterin Constance Arndt am Ende der Sitzung bekannt, bevor sich der Stadtrat mit reichlich Applaus für ihren Debütauftritt bedankte.

Foto: TV Westsachsen


Bad Elster: Chursächsischer Adventskalender online

Westsachsen/Bad Elster.-
Auch wenn der Vorhang in der Kultur- und Festspielstadt vorerst verschlossen bleibt: Die Türchen des Chursächsischen Adventskalenders öffnen sich natürlich wieder online ab dem 1. Dezember. Die neuen 24 Türchen des beliebten Chursächsischen Adventskalenders sind dabei wieder königlich glänzend gefüllt: Hinter jeder Tür verstecken sich ab dem 1. Dezember kulturelle Überraschungen und Gewinne, verpackt in lustig-rätselhaften Adventsreimen rund um die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster. Mit diesem heiteren Adventsspaß lässt die Chursächsische Veranstaltungsgesellschaft die knusprige Zeit vor Spannung knistern und öffnet somit auf dem Weg zum Fest der Liebe die Tür für spielerische Vorfreude - auf die Zeit nach Corona … www.chursaechsische.de

Mittwoch, 25. November 2020

Friedlicher Widerstand: Polizeieinsatz wie bei einem Terroranschlag

Westsachsen/Zwickau.- Am Montagabend versammelten sich zahlreiche Menschen auf dem Zwickauer Hauptmarkt. Sie demonstrierten unter dem Motto „Wenn Unrecht zur Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ friedlich gegen die aus ihrer Sicht völlig überzogenen Corona-Auflagen der Stadt Zwickau. Neuestes Beispiel sind die vor kurzem aufgehängten Maskenpflicht-Schilder, wonach das Betreten der Innenstadt ohne Corona-Maske unter Strafe gestellt wird (WSZ berichtete).
Es folgte ein Spaziergang unter Polizeischutz durch die Innenstadt, wobei die bewaffneten und maskierten Einsatzkräfte in Vollmontur ihre Hauptaufgabe darin sahen, mögliche Verstöße gegen die Maskenpflicht videografisch zu dokumentieren. Am Ende der Aktion trafen sich die Menschen wieder vor dem Rathaus, hielten einen Moment inne und gingen dann ihrer Wege.
Die Polizei spricht von rund 200 Teilnehmern, Beobachter haben mindestens 300 gezählt. Welchen Zweck die angefertigten Videoaufzeichungen erfüllen sollen, kann nur gemutmaßt werden. Möglicherweise ist das Ziel, der Stadtverwaltung und dem Landratsamt mit Hilfe von generierten Bußgeldern zusätzliche Einnahmen zu verschaffen.Vielleicht will man auch wissen, wer sich nicht systemkonform verhält, um bei nächster Gelegenheit bereits im Vorfeld zielgerichtet zugreifen zu können. Von Seiten der Polizei wollte man sich jedenfalls nicht dazu äußern, aus welchem Grund man friedliche Spaziergänger, unter denen sich auch zahlreiche Kinder und ältere Menschen befanden, wie mutmaßliche Terroristen behandelt.

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Digitaler Adventskalender mit Bildergeschichten für Familien

Westsachsen/Zwickau.- Da weihnachtliche Veranstaltungen und Gruppenführungen in diesem Jahr leider nicht mehr stattfinden können, haben sich die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum etwas Besonderes einfallen lassen: Einen digitalen Adventskalender mit Bildergeschichten für Familien! Ab dem 1. Dezember öffnet sich jeden Tag ein neues Türchen - abrufbar unter www.kunstsammlungen-zwickau.de.
Hinter jedem steckt eine spannende Hörgeschichte zu einem Museumsbild. Begleitet vom Stieglitz aus dem gleichnamigen Gemälde von Meno Mühlig laden die Geschichten Kinder, Eltern und Großeltern ein, die Museumsbilder einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Erzählt werden die Geschichten von der Museumspädagogin Fabia Günther-Sperber.
Neben Erläuterungen zu Bild und Künstler und der Suche nach versteckten Bilddetails bieten die Hörgeschichten oft überraschende Verbindungen zur Vorweihnachtszeit. Wer hätte beispielsweise gedacht, dass ein Stillleben von Max Pechstein Impulsgeber für ein leckeres Bratapfelrezept sein könnte oder das Bild „Jüngling mit Karten“ dazu anregt, wieder einmal einen Spieleabend zu veranstalten? Zudem sorgen das fröhliche Gezwitscher des Stieglitzes, zahlreiche Ausmalbilder und Rätsel mit Gewinnspielen bis zum Heiligabend für Unterhaltung und machen neugierig auf den hoffentlich bald wieder möglichen Museumsbesuch.
Der neu entstandene Adventskalender bereichert das bereits bestehende digitale Angebot der Kunstsammlungen. Dieses war während der Schließung im Frühjahr entstanden, u. a. mit einem virtuellen 360°-Grad-Rundgang, Malvorlagen, einem Memory-Spiel und der App MuseumStars, mit der die Challenge „Entdeckt die Schätze der Zwickauer Kunstsammlungen!“ gespielt werden kann.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Dienstag, 24. November 2020

Fehlendes Unrechtsbewusstsein: Strafen nur für den einfachen Bürger?

Westsachsen/Zwckau.- Die Maskenpflicht in der Zwickauer Innenstadt wird zum Politikum. Der parteilose Stadtrat Sven Georgi stellt zur Stadtratssitzung am Donnerstag an die Oberbürgermeisterin die Frage, welche Behörde dies veranlasst hat und warum die ausführenden Kräfte vom Ordnungsamt beim Aufhängen der Schilder selbst keine Masken trugen (siehe Foto).
Einmal mehr scheinen sich die Ordnungshüter ihrer Vorbildfunktion nicht bewusst zu sein. Auch das Unrechtsbewusstsein der Politiker hält sich bei diesem Thema stark in Grenzen. Während sie bei so manchen Empfängen masken- und abstandslos feiern, zocken sie über ihre Erfüllungsgehilfen beim Ordnungsamt die Eltern von Kinder ab, die sich angeblich beim Spielen im Sandkasten zu nahe gekommen sind (WSZ berichtete). Auf Presseanfragen reagiert man entweder gar nicht oder mit billigen Ausreden. So wie heute Stadtsprecher Mathias Merz. Seiner Meinung nach sei die Pflicht, in Fußgängerzonen eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen, in § 3 der Sächsischen Corona-Schutzverordnung geregelt. Es handele sich also nicht um eine Maskenpflicht, die von der Stadt oder der Oberbürgermeisterin „verordnet“ worden sei. Dem steht allerdings entgegen, dass auf den Schildern eben „Maskenpflicht“ steht und nicht Verordnung oder Empfehlung oder Hinweis. Außerdem prangt das Logo der Stadt Zwickau darauf, was die Sache noch klarer erscheinen lässt, wer von den eingetriebenen Bußgeldern profitiert.
Die Stadtratssitzung wird am Donnerstag Nachmittag im Lokalfernsehen live übertragen.

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Wegen großer Nachfrage: Wintermarkt mit Sachsenmarkthändlern

Westsachsen/Werdau.- Am Donnerstag, den 10. 12. 2020 führt die Stadtverwaltung Werdau zusätzlich einen Wintermarkt mit den Sachsenmarkthändlern durch. Die Einwohner aus Werdau und Umgebung dürfen sich also noch einmal im Dezember im Herzen der Pleißestadt auf das Markttreiben freuen, bis es im März 2021 mit den Sachsenmärkten wieder richtig losgehen kann.
Als Resümee für die Sachsenmärkte in diesem außergewöhnlich aufregenden Jahr 2020, bedingt durch die lange Corona-Pandemiezeit und den Anordnungen von Hygieneauflagen, konnte die Stadt Werdau dennoch einen positiven Trend verzeichnen: „Wir konnten in diesem Jahr neue Händler gewinnen“, freut sich Oberbürgermeister Sören Kristensen. „Die Händler wünschen sich viel Kundschaft und wir uns alle ein reges, lebendiges Markttreiben in einem hoffentlich besseren Marktjahr 2021.“
Die Stadtverwaltung würde sich auch für das Jahr 2021 sehr über neue Händler auf dem Markt freuen, um das Sortiment zu erweitern. Interessierte Händler, welche am Sachsenmarkt ihre Waren anbieten möchten, können ihre Bewerbungen an die Stadtverwaltung Werdau, Fachdienste Märkte, Markt 10-18 in 08412 Werdau senden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Hoffnungsschimmer: Große Resonanz auf Werdauer Adventszauber

Westsachsen/Werdau.- Die Advents- und Weihnachtszeit steht unmittelbar bevor. Die sonst üblichen, traditionellen Märkte sind jedoch aufgrund der aktuellen Lage nahezu überall abgesagt. Mit der Idee, diese Weihnachtsmarktangebote in die stationären Einzelhandelsgeschäfte hinein zu holen, treffen der Gewerbeverbund Werdau und die Stadtverwaltung offenbar genau den Nerv der Zeit.
Mittlerweile haben 16 Geschäfte eine „Patenschaft“ für Angebote wie erzgebirgische Volkskunst, Lebenssaft der Wasserwacht, Töpfereiprodukte der Region oder Kekse der Feuerwehr übernommen und bieten die entsprechenden Waren an. Am Vormittag des 12. und 19. Dezember wird der Weihnachtsmann in der Innenstadt zu finden sein. Sein Geschenkesack wird, wie im Vorjahr, von den Kauflandfilialen in Werdau und Steinpleis schokoladenfrei gefüllt. Auch das Werdauer Weihnachtsrätsel der Stadtverwaltung erlebt eine Neuauflage. „Zudem freuen wir uns sehr, dass am Abend des 3. Advent wieder das Friedenslicht aus Bethlehem am Adventskranz auf dem Markt verteilt werden wird“, erklärt Oberbürgermeister Sören Kristensen, der das Engagement rund um den „alternativen Weihnachtsmarkt“ sehr zu schätzen weiß.
Und so scheint es nicht nur dem Stadtoberhaupt zu gehen. Allein der Facebook-Beitrag auf Werdau.de mit der offiziellen Presseinformation erreichte binnen einer Woche zirka 20.500 Zugriffe, wurde 127 Mal geteilt und 36 Mal durchweg positiv kommentiert. „Normalerweise liegen wir bei 1.000 – 3.000 erreichte Personen pro Beitrag, nur in Einzelfällen mehr. Der Beitrag zum Werdauer Adventszauber ist hingegen völlig durch die Decke gegangen“, freut sich Sören Kristensen. Eine ähnliche Wahrnehmung gibt es in der lokalen und regionalen Presse: Egal ob Radiosender, Freie Presse, BLICK oder WochenEndSpiegel – die Initiative aus Werdau fällt überall auf fruchtbaren Boden und dürfte somit für einen berechtigten Funken Hoffnung in der gesamten Innenstadt sorgen. In den ersten Geschäften und Schaufenstern ist der alternative Weihnachtsmarkt Werdaus jedenfalls schon angekommen. Wie hier im Bekleidungsgeschäft „Markt 52“ (Foto) mit Pyramiden und Schwibbogen, übernehmen viele Werdauer Geschäfte in diesem Jahr die Patenschaft für klassische Weihnachtsmarktprodukte.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Samstag, 21. November 2020

Von Schafen beweidet: Schöne gerade Nordmanntannen selbst schlagen

Hallo liebe Tannebaumfans, am 5. und am 12. Dezember habt Ihr die Möglichkeit, eine echte, traditionell angebaute „Pio“-Nordmanntanne frisch zu schlagen. Gewachsen ist sie ohne zuhilfenahme von Pflanzenschutzmittel, aber mit extensiver Schafbeweidung, damit sie nicht einwächst und gut gedüngt wird.
Unsere Tannen sind schön gerade gewachsen und sie gibt es von einem bis vier Meter Höhe. Bei Kauf werden sie eingenetzt, Ihr könnt sie aber auch selbst ausgraben.
Adresse: 08124 Werdau, Grünanger 34 am 5. und 12. Dezember jeweils von 10 bis 16 Uhr.
Telefonisch erreicht Ihr uns unter (0157) 313 207 90.
Eine eigene Säge kann mitgebracht werden, um die Tanne zu fällen (Maske bitte nicht vergessen).
Es gibt auch jetzt schon Schmuckgrün von den Tannen als Grababdeckung, zum Beispiel für Totensonntag oder zum Adventsgesteck selbst basteln für die Kinder und Eltern. Gern könnt Ihr uns auch an einem anderen Tag oder am Wochenende besuchen und den Baum holen. Dazu bitte einfach anrufen. Reservierungen können selbst getätigt werden, indem man das am Hoftor hängende Kärtchen mit dem Namen doppelt versieht (Stift beiliegend im Beutel) und an den Baum seiner Wahl hängt. Die Bäume stehen jeweils am Weg vor und hinter dem Hof in den Schafkoppeln.
Liebe Grüße und bis bald. Freut Euch auf einen persönlichen und frischen Weihnachtsbaum!