Westsachsen/Bad Elster.- Mit einem symphonischen Festkonzert zu 30 Jahren EUCHESTRA EGRENSIS wurden gestern die 26. Chursächsischen Festspiele „Sehnsucht & Aufbruch“ feierlich eröffnet! Vor ausverkauftem Haus und im Beisein zahlreicher Gäste aus Region, Kultur und Gesellschaft sowie des Kulturattachés der Botschaft der Tschechischen Republik in Deutschland hob sich dabei auch der Vorhang für die neue Spielzeit 2026/2027 in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster. Die nunmehr 113. Theaterspielzeit bietet dabei mit rund 200 verschiedenen Produktionen aller Genres im glanzvollen König Albert Theater – bzw. ab 6. Mai 2027 zudem wieder im wunderschön gelegenen NaturTheater – das wohl abwechslungsreichste Bühnenprogramm in Südwestsachsen mit herausragenden Künstlern und Ensembles aus rund 40 Nationen aller Kontinente an. In einer großen Auswahl typisch „chursächsischer“ Qualität begeistern neben großer Oper, prachtvoller Operette, Ballett, Tanztheater, Musical, Symphoniekonzerten und Kammermusik sowie Schauspiel und Kabarett zahlreiche Konzerte aller Art, Lesungen, Kleinkunst und Kindertheater in einem umfangreichen Spielplan für alle Alters- und Interessengruppen.Intendant und Generalmusikdirektor Florian Merz, Geschäftsführer der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH, sagt: „Unser vielschichtiges Kulturprogramm versteht sich dabei als nachhaltiger Impulsgeber für die Region und möchte Menschen aller Generationen aus nah und fern mit inspirierenden Kulturerlebnissen begeistern – als bereichernde Auszeit vom Alltag und Einladung zu kulturellen Momenten der Begegnung. Diese Begegnungen führen uns in das große »chursächsische« Jubiläumsjahr 2027: Dann feiern wir 35 Jahre Chursächsische Philharmonie, 30 Jahre Chursächsischer Sommer, 25 Jahre Chursächsische Veranstaltungsgesellschaft, 25 Jahre Chursächsische Winterträume, 20 Jahre »neues« NaturTheater, das 15. KunstFest und das große Beethoven-Jahr. Ein Aufbruch, der weiter die Sehnsucht weckt.“
Vor diesem Hintergrund bieten die Bühnen Bad Elsters mit rund 900 Veranstaltungen pro Jahr eine immense kulturelle Vielfalt und Breite, die Gäste und Bewohner der Region begeistert, unterhält und zu ganz besonderen Bühnenerlebnissen in einzigartiger Kulisse und Atmosphäre einlädt. Mit 20 verschiedenen Musiktheaterproduktionen wie Wagners „Siegfried“, Mozarts „Zauberflöte“, der Puccini-Oper „Tosca“ oder Verdis „Nabucco“, den Operettenproduktionen „Die Fledermaus“ oder „Im weißen Rössl“, glitzernden Musicalabenden wie bei „Mein Freund Bunbury“ und „Der kleine Horrorladen“ sowie klassischen Ballettabenden wie bei „Der Nussknacker“ und „Le Corsaire“ gibt es ein vielschichtiges Repertoire aus Kammer-, Chor- und Klavierkonzerten, mit dem Chor der Frauenkirche Dresden, Charlotte Steppes, Salut Salon, dem Clajos Schumann Trio, dem Thomanerchor, dem Dresdner Kreuzchor, dem Filmorchester Babelsberg und dem Moritzburg Festival Orchester. Dazu unterstreichen Schauspielhöhepunkte wie ein Brecht-Abend von Lars Eidinger, der „Hagestolz“ von Philipp Hochmair, ein Theaterabend mit Ferdinand von Schirach oder die Klassiker „Hamlet“ und „Der alte Mann und das Meer“ das exklusive Theaterangebot.
Neben klassischem Schauspiel von Drama bis Komödie, einem zauberhaften Kinder- und Familienprogramm, mitteldeutschem Ensemblekabarett und Auftritten nationaler Comedygrößen wie Simone Solga, Gunter Böhnke, Willy Astor, Andreas Rebers, Alfons, Michl Müller, Guido Cantz oder Lisa Eckhart wird das Repertoire auch durch die Reihe „Gedanken & Gespräche“ im Dialog berühmter Bühnenakteure ergänzt: Dabei beehren u. a. Stars wie Toni Krahl, Thorsten Havener, Alexander Huber, Michaela May, Julia Jäger, Benjamin von Stuckrad-Barre, Jörg Hartmann, Mario D. Richardt, Harald Schmidt, Henry Hübchen oder Gregor Gysi die historische Theaterbühne. Außerdem werden in Bad Elster über 60 Theaterkonzerte von Jazz und Soul über Rock & Pop und Schlager bis hin zu Weltmusik Live-Entertainment vom Feinsten garantieren: Felix Räuber, Linda Feller, Ross Antony, Karussell, Tom Astor, Uschi Brüning, Jasmin Tabatabai, das Duo Stiehler/Lucaciu, Hubert von Goisern sowie The Sweet, Milow, Stefanie Heinzmann, Mono Inc., Suzi Quatro, The Hooters, Chris Norman, Hannes Ringlstetter, Beatrice Egli und viele mehr beweisen: Die Königlichen Anlagen in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster sind ein Erlebnis-Hot-Spot für alle Generationen.
Tickets, Infos & Abonnements: 037437 / 53 900
Quelle und Fotos: Chursächsische Veranstaltungs GmbH
13 September 2026
Stadtrat im September: OB-Wahl, Verkehrsentwicklung, Kita-Sanierung
Westsachsen/Zwickau.- Der Stadtrat tritt am 24. September um 16 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Zu den insgesamt sieben Beschlussvorlagen, die auf der Tagesordnung stehen, gehört unter anderem die Festlegung des Wahltages für die Oberbürgermeisterwahl im kommenden Jahr. Das Bürgeramt schlägt hier den 29. August 2027 für den ersten Wahlgang und den 26. September 2027 für den zweiten Wahlgang vor, soweit dieser erforderlich ist.Ebenfalls behandelt wird der Verkehrsentwicklungsplan 2040 (VEP 2040). Dieser definiert langfristige Ziele, räumlich aufeinander abgestimmte Zielnetze sowie fachliche Entwicklungsschwerpunkte. Zugleich bildet er die erforderliche Grundlage, damit sich die Stadt bei Förderprogrammen zur Entwicklung der Verkehrs- und Mobilitätsinfrastruktur bemühen kann. Behandelt wird schließlich auch die Teilsanierung der Kita Sachsenring, die im kommenden Jahr für knapp 1,3 Mio. Euro realisiert werden soll. Auf der Tagesordnung stehen außerdem fünf Fraktionsanträge sowie von 17 bis 18 Uhr die Einwohnerfragestunde, wobei Fragen spätestens am 10. Tag vor der Sitzung schriftlich oder per E-Mail einzureichen sind.
Tagesordnung und Vorlagen sind im Ratsinfosystem eingestellt (Screenshot).
Tagesordnung und Vorlagen sind im Ratsinfosystem eingestellt (Screenshot).
Quelle und Screenshot: Stadtverwaltung Zwickau
Andrè Kleber ist seiner Zeit ein paar Monate voraus
Westsachsen/Werdau.- Der Baum ist geschmückt, die Lichter leuchten, eine Eisenbahn dreht ihre Runden und die Geschenke stehen bereit – Mitte September
beginnt die Vorweihnachtzeit. Zumindest in der Werbemanufaktur in Werdau. Bereits zum fünften Mal sind Kunden und andere Interessenten
zum „Weihnachts-Manufaktur-Markt“ am 16. September eingeladen.Von 10 bis 16 Uhr gibt das neunköpfige Team einen Einblick in aktuelle Produkte und Neuheiten.
André Kleber, der seit fast sechs Jahren Inhaber und Geschäftsführer des Traditionsunternehmens ist, erklärt warum: „In meinem ersten Jahr
haben wir am 22. Dezember den letzten Auftrag für ein Weihnachtsmailing erhalten. Daraus wurde die Idee geboren, rechtzeitig
und ohne Druck Unternehmen und Vereinen die Möglichkeit zu geben, sich Gedanken zur Adventszeit aber auch Marketingmöglichkeiten
insgesamt zu machen. Das Format wird von vielen sehr gern angenommen.“
Zu entdecken gibt es dabei sehr viel. Das Unternehmen gewährt einen Blick hinter die Kulissen, zahlreiche Messeneuheiten werden präsentiert. „Wir dürfen darüber hinaus aber auch mehrere unserer Lieferanten begrüßen, die aus erster Hand über Textilien, Werbeartikel und andere Produkte informieren. Eine so große Vielfalt zum Anfassen und Ausprobieren, genau auf den Punkt gebracht gibt es so in der Region nicht“, erläutert Carsten Thoms von der Werbemanufaktur. Und, wie es sich zur Vorweihnachtszeit gehört, werden auch Stollen, Lebkuchen, Adventsmusik und Kinderpunsch nicht fehlen. Wer also schon im September einen Blick in die nächsten Monate werfen will, ist hier genau richtig.
Zu entdecken gibt es dabei sehr viel. Das Unternehmen gewährt einen Blick hinter die Kulissen, zahlreiche Messeneuheiten werden präsentiert. „Wir dürfen darüber hinaus aber auch mehrere unserer Lieferanten begrüßen, die aus erster Hand über Textilien, Werbeartikel und andere Produkte informieren. Eine so große Vielfalt zum Anfassen und Ausprobieren, genau auf den Punkt gebracht gibt es so in der Region nicht“, erläutert Carsten Thoms von der Werbemanufaktur. Und, wie es sich zur Vorweihnachtszeit gehört, werden auch Stollen, Lebkuchen, Adventsmusik und Kinderpunsch nicht fehlen. Wer also schon im September einen Blick in die nächsten Monate werfen will, ist hier genau richtig.
Quelle und Foto: André Kleber/Werbemanufaktur Werdau
12 September 2026
Vom Baum zur Bank: Aus Stadtwaldholz entstehen Orte der Begegnung
Westsachsen/Zwickau.- Bänke sind für gewöhnlich zum Sitzen und Verweilen da, einige davon laden darüber hinaus auch ganz bewusst zum Plaudern ein. Sogenannte Plauderbänke gibt es schon seit einigen Jahren in Deutschland. Sie entstanden im Zusammenhang mit Maßnahmen gegen die Einsamkeit und laden zu mehr Austausch und Miteinander im öffentlichen Raum ein. Auch im Zwickauer Stadtgebiet gibt es einige einfache Exemplare, u.a. auf dem Friedhof Planitz und dem Paulusfriedhof in Marienthal. Betreut werden die Plauderbänke vom Projekt „Die Lachfalten“ des Caritasverbandes Zwickau, das vom Bundesfamilienministerium und der Europäischen Union gefördert wird.Im Garten- und Friedhofsamt entstanden in den vergangenen Jahren weitere Plauderbänke, die beim genaueren Hinsehen sogar eine Geschichte erzählen. „Wir unterstützen die schöne Aktion der Plauderbänke sehr gern, wollten uns aber mit etwas ansprechenderen Bänken einbringen, als in Form gewöhnlicher Gartenbänke.“ erinnert sich Alexander Parthy, Meister auf dem Hauptfriedhof Zwickau. Trotz der vielfältigen und verantwortungsvollen Aufgaben, die es auf dem Hauptfriedhof zu erledigen gilt, wurde sich beherzt der Sache angenommen und über einen längeren Zeitraum hinweg 6 neue und besonders hübsche Plauderbank-Exemplare geschaffen. Einige davon sind mit einem für Zwickau typischen Motiv versehen. Umgesetzt hat diese Martin Nowack. Er gehört seit 3 Jahren zum Team des Hauptfriedhofes und hat sich aufgrund seiner handwerklichen Fähigkeiten des Projektes angenommen. Sein heutiges handwerkliches Können hat er sich, neben den beruflichen Anforderungen, vor allem selbst in seiner Freizeit angeeignet – als Autodidakt. Seine Fähigkeiten und Fertigkeiten sind somit nicht nur im täglichen Wirken auf dem Hauptfriedhof von großem Wert, sondern kommen darüber hinaus dem Plauderbank-Projekt zugute und tragen damit auf ganz besondere Weise zu einem lebendigen, menschlichen Miteinander und zu mehr Begegnung in der Gemeinschaft Zwickaus bei.
Die Ideen für die Zwickauer Plauderbänke plant Nowack nicht am Reißbrett. „Die kommen oft erst beim Tun.“ erklärt er. Eine wichtige Rolle spiele die Beschaffenheit des jeweiligen Stammes. „Die Maserung, Form und natürliche Besonderheiten des Holzes können einerseits einschränken, andererseits sind sie für mich auch Inspiration für die Gestaltung.“Verwendet wird vornehmlich Lärche, ein besonders langlebiges und widerstandsfähiges Holz. „Das Holz für die Bänke beziehen wir aus dem Stadtwald. Es handelt sich dabei um Bäume, die zur Pflege des Waldes oder aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten.“ erklärt Nowack. Mit kleinen Gestaltungselementen werden einige dieser Bänke nicht nur zu Unikaten, sondern auch zu nachhaltig hergestellten Sitzmöbeln.
Wo eine Plauderbank nach Fertigstellung aufgestellt wird, wird im Team entschieden. Denn auch der Standort muss passen. „Letztlich sind es aber die Menschen, die eine Bank zu einer guten Plauderbank machen.“ ist Nowack überzeugt. Dass das Konzept funktioniert, erleben die Friedhofsmitarbeiter immer wieder. Und es sind keineswegs nur ältere Menschen, die darauf Platz nehmen. „Oft sitzen auch jüngere Menschen auf den Bänken. Und gelegentlich werden diese auch mal zu Single-Börsen.“ weiß Friedhofsmeister Parthy augenzwinkernd zu berichten. „Manche kommen allein … und gehen später gemeinsam.“
Damit erfüllen die Bänke genau den Zweck, für den sie gedacht sind: Sie schaffen niederschwellige Möglichkeiten für Begegnungen, um sich ein kleines Stück weniger allein zu fühlen – und zuweilen entstehen daraus ganz selbstverständlich Gespräche und neue Bekanntschaften.
Derzeit erhält übrigens eine siebente städtische Plauderbank ihren Feinschliff. Diese wird am Mittwoch, 16. September 2026, ab 10 Uhr noch einmal im Rahmen von „Meet.Move.Marienplatz.“ im Stadtzentrum zum Einsatz kommen. Vorgesehen ist, sie voraussichtlich noch im Herbst an der Mulde im Abschnitt zwischen Muldeparadies und Schlobigpark zu platzieren, um auch hier einen schönen Platz zum Verweilen und (bewussten) gemeinsamen Plaudern zu schaffen.
Die Ideen für die Zwickauer Plauderbänke plant Nowack nicht am Reißbrett. „Die kommen oft erst beim Tun.“ erklärt er. Eine wichtige Rolle spiele die Beschaffenheit des jeweiligen Stammes. „Die Maserung, Form und natürliche Besonderheiten des Holzes können einerseits einschränken, andererseits sind sie für mich auch Inspiration für die Gestaltung.“Verwendet wird vornehmlich Lärche, ein besonders langlebiges und widerstandsfähiges Holz. „Das Holz für die Bänke beziehen wir aus dem Stadtwald. Es handelt sich dabei um Bäume, die zur Pflege des Waldes oder aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten.“ erklärt Nowack. Mit kleinen Gestaltungselementen werden einige dieser Bänke nicht nur zu Unikaten, sondern auch zu nachhaltig hergestellten Sitzmöbeln.
Wo eine Plauderbank nach Fertigstellung aufgestellt wird, wird im Team entschieden. Denn auch der Standort muss passen. „Letztlich sind es aber die Menschen, die eine Bank zu einer guten Plauderbank machen.“ ist Nowack überzeugt. Dass das Konzept funktioniert, erleben die Friedhofsmitarbeiter immer wieder. Und es sind keineswegs nur ältere Menschen, die darauf Platz nehmen. „Oft sitzen auch jüngere Menschen auf den Bänken. Und gelegentlich werden diese auch mal zu Single-Börsen.“ weiß Friedhofsmeister Parthy augenzwinkernd zu berichten. „Manche kommen allein … und gehen später gemeinsam.“
Damit erfüllen die Bänke genau den Zweck, für den sie gedacht sind: Sie schaffen niederschwellige Möglichkeiten für Begegnungen, um sich ein kleines Stück weniger allein zu fühlen – und zuweilen entstehen daraus ganz selbstverständlich Gespräche und neue Bekanntschaften.
Derzeit erhält übrigens eine siebente städtische Plauderbank ihren Feinschliff. Diese wird am Mittwoch, 16. September 2026, ab 10 Uhr noch einmal im Rahmen von „Meet.Move.Marienplatz.“ im Stadtzentrum zum Einsatz kommen. Vorgesehen ist, sie voraussichtlich noch im Herbst an der Mulde im Abschnitt zwischen Muldeparadies und Schlobigpark zu platzieren, um auch hier einen schönen Platz zum Verweilen und (bewussten) gemeinsamen Plaudern zu schaffen.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau
09 September 2026
Die Schönheit des Unvollkommenen: Ausstellung im Königlichen Kurhaus
Westsachsen/Bad Elster.- Im Zuge des 29. Chursächsischen Sommers als Kulturfestival in der europäischen Bäderregion wurde am vergangenen Freitag bei einer feierlichen Vernissage die neue Ausstellung »Bella Figura« mit Plastiken und Gemälden der Chemnitzer Künstlerin Prof. Edith Friebel-Legler in der Galerie des Königlichen Kurhauses eröffnet.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die künstlerische Auseinandersetzung mit der Schönheit des Unvollkommenen. Edith Friebel-Leglers Arbeiten leben von einer subtilen Balance zwischen bewusster Gestaltung und zufälliger Entwicklung. Gerade aus diesem Spannungsverhältnis entsteht eine eigenständige Ästhetik, die ihren plastischen wie malerischen Werken eine besondere Ausdruckskraft verleiht. In ihren aktuellen Arbeiten setzt sich die gebürtige Vogtländerin intensiv mit Farbe und Papier auseinander. Diese treten in einen ebenso harmonischen wie spannungsvollen Dialog mit ihren Tonarbeiten und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Material, Oberfläche und Form. Unter dem Titel »Bella Figura« verbindet die Ausstellung so Malerei und Plastik zu einer vielschichtigen Werkschau über Schönheit jenseits vermeintlicher Perfektion.Ute Gallert, Ausstellungsverantwortliche der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft, sagt: „Gerade die Schönheit des Unvollkommenen eröffnet oft den Raum für neue Perspektiven. Die ausdrucksstarken Arbeiten von Edith Friebel-Legler laden dazu ein, genauer hinzusehen und das Besondere in Form, Farbe und Material zu entdecken. Mit dieser Ausstellung bereichert eine gebürtige Vogtländerin unser anstehendes Festspielprogramm um eine ebenso sinnliche wie inspirierende Werkschau – und das Königliche Kurhaus bietet dafür einen wunderbar passenden Rahmen.“
Die in Klingenthal geborene Edith Friebel-Legler ist eine vielseitige Künstlerin und Gestalterin, deren Schaffen von Mode- und Textildesign über Malerei, Grafik und Collage bis zur Keramik reicht. Als langjährige Hochschullehrerin und Professorin für Gestaltung prägte sie zudem Generationen junger Gestalter, bevor sie sich verstärkt der freien künstlerischen Arbeit und insbesondere der figürlichen Keramik zuwandte. Diese neue und sehenswerte Ausstellung kann jetzt bis zum 12. November jeweils Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen im Königlichen Kurhaus Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die künstlerische Auseinandersetzung mit der Schönheit des Unvollkommenen. Edith Friebel-Leglers Arbeiten leben von einer subtilen Balance zwischen bewusster Gestaltung und zufälliger Entwicklung. Gerade aus diesem Spannungsverhältnis entsteht eine eigenständige Ästhetik, die ihren plastischen wie malerischen Werken eine besondere Ausdruckskraft verleiht. In ihren aktuellen Arbeiten setzt sich die gebürtige Vogtländerin intensiv mit Farbe und Papier auseinander. Diese treten in einen ebenso harmonischen wie spannungsvollen Dialog mit ihren Tonarbeiten und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Material, Oberfläche und Form. Unter dem Titel »Bella Figura« verbindet die Ausstellung so Malerei und Plastik zu einer vielschichtigen Werkschau über Schönheit jenseits vermeintlicher Perfektion.Ute Gallert, Ausstellungsverantwortliche der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft, sagt: „Gerade die Schönheit des Unvollkommenen eröffnet oft den Raum für neue Perspektiven. Die ausdrucksstarken Arbeiten von Edith Friebel-Legler laden dazu ein, genauer hinzusehen und das Besondere in Form, Farbe und Material zu entdecken. Mit dieser Ausstellung bereichert eine gebürtige Vogtländerin unser anstehendes Festspielprogramm um eine ebenso sinnliche wie inspirierende Werkschau – und das Königliche Kurhaus bietet dafür einen wunderbar passenden Rahmen.“
Die in Klingenthal geborene Edith Friebel-Legler ist eine vielseitige Künstlerin und Gestalterin, deren Schaffen von Mode- und Textildesign über Malerei, Grafik und Collage bis zur Keramik reicht. Als langjährige Hochschullehrerin und Professorin für Gestaltung prägte sie zudem Generationen junger Gestalter, bevor sie sich verstärkt der freien künstlerischen Arbeit und insbesondere der figürlichen Keramik zuwandte. Diese neue und sehenswerte Ausstellung kann jetzt bis zum 12. November jeweils Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen im Königlichen Kurhaus Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
Quelle und Fotos: Chursächsische Veranstaltungs GmbH
08 September 2026
Urbane Kunst: ibug 2026 in Riesa endet mit fast 17.000 Besuchern
Westsachsen/Riesa.- Nach drei Festivalwochenenden ist die ibug 2026 in Riesa am Sonntagabend erfolgreich zu Ende gegangen. Rund 16.800 Kunstfans und Neugierige kamen zur diesjährigen „Industriebrachenumgestaltung” auf das ehemalige Gelände des Muskator-Kraftfuttermischwerks und erlebten ein breites Spektrum an urbaner Kunst und ein vielfältiges Festivalprogramm. Außerdem nutzen rund 500 Schüler aus 18 Einrichtungen der Region die Angebote der Bildungswoche zwischen den Wochenenden. Damit konnte die ibug ihre Besucherzahl gegenüber der letzten Ausgabe in Riesa 2024 deutlich steigern. Damals kamen rund 8.500 Menschen zum Festival.Der Besucherzuwachs unterstreicht die anhaltende Resonanz auf das Konzept der ibug, urbane Kunst mit Industriekultur zu verbinden. Zum 20-jährigen Bestehen des Festivals wurde das ehemalige Muskator-Gelände in Riesa über drei Wochenenden zu einem temporären Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Internationale Künstler verwandelten die Räume, Fassaden und Anlagen des ehemaligen Kraftfuttermischwerks vorher mit großflächigen Murals, Paste Ups, Installationen und Interventionen und setzten sich dabei vielfach direkt mit der Geschichte und den vorhandenen Spuren des Ortes auseinander. Insgesamt 72 Kreative aus 18 Ländern waren an der diesjährigen Ausgabe beteiligt. Dabei trafen unterschiedliche Positionen der internationalen Urban-Art-Szene auf die besondere Atmosphäre des ehemaligen Industrieareals. Vorgefundene Materialien, architektonische Strukturen und historische Spuren wurden selbst zu Bestandteilen der künstlerischen Arbeiten und machten die Geschichte des Ortes auf vielfältige Weise erfahrbar.Neben der Ausstellung war die ibug auch 2026 ein Ort für Begegnung und kulturellen Austausch. Führungen, Workshops, Gespräche, Musik und Angebote für Kinder und Jugendliche ergänzten die künstlerische Auseinandersetzung und machten das Festival zu einem Erlebnis für ein breites Publikum aus Riesa, der Region und darüber hinaus.
Antonia Gerber, Vorstand des ibug e.V. sagt: „Die ibug 2026 war für uns ein ganz besonderer Jahrgang. Wir haben erlebt, wie neugierig und offen die Menschen auf diesen außergewöhnlichen Ort und die internationale Kunstszene reagiert haben. Dass so viele Besucherinnen zu uns nach Riesa gekommen sind, ist ein starkes Zeichen und zeigt, welches Potenzial in der Verbindung von Kunst, Industriekultur und Begegnung steckt. Besonders freut uns, dass die ibug nicht nur ein Festival auf einem ehemaligen Industrieareal war, sondern ein Ort, an dem Menschen gemeinsam entdeckt, diskutiert und neue Perspektiven entwickelt haben. Dafür möchten wir allen Künstlern, Helfern, Partnern und unserem Publikum herzlich danken.“Mit der diesjährigen Ausgabe blickt die ibug auf zwei Jahrzehnte Festivalgeschichte zurück. Seit der Premiere 2006 hat das Festival immer wieder wechselnde Industriebrachen in Sachsen bespielt und dort temporäre Räume für urbane Kunst geschaffen. Die Auseinandersetzung mit den baulichen und gesellschaftlichen Spuren industrieller Vergangenheit ist dabei bis heute ein zentraler Bestandteil des Festivals.
Mit fast 17.000 Besuchern hat die ibug in Riesa 2026 ihre Reichweite gegenüber 2024 deutlich ausgebaut. Den bisherigen Publikumsrekord gab es mit rund 38.000 Gästen bei der Ausgabe 2025 in Chemnitz im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres.
Antonia Gerber, Vorstand des ibug e.V. sagt: „Die ibug 2026 war für uns ein ganz besonderer Jahrgang. Wir haben erlebt, wie neugierig und offen die Menschen auf diesen außergewöhnlichen Ort und die internationale Kunstszene reagiert haben. Dass so viele Besucherinnen zu uns nach Riesa gekommen sind, ist ein starkes Zeichen und zeigt, welches Potenzial in der Verbindung von Kunst, Industriekultur und Begegnung steckt. Besonders freut uns, dass die ibug nicht nur ein Festival auf einem ehemaligen Industrieareal war, sondern ein Ort, an dem Menschen gemeinsam entdeckt, diskutiert und neue Perspektiven entwickelt haben. Dafür möchten wir allen Künstlern, Helfern, Partnern und unserem Publikum herzlich danken.“Mit der diesjährigen Ausgabe blickt die ibug auf zwei Jahrzehnte Festivalgeschichte zurück. Seit der Premiere 2006 hat das Festival immer wieder wechselnde Industriebrachen in Sachsen bespielt und dort temporäre Räume für urbane Kunst geschaffen. Die Auseinandersetzung mit den baulichen und gesellschaftlichen Spuren industrieller Vergangenheit ist dabei bis heute ein zentraler Bestandteil des Festivals.
Mit fast 17.000 Besuchern hat die ibug in Riesa 2026 ihre Reichweite gegenüber 2024 deutlich ausgebaut. Den bisherigen Publikumsrekord gab es mit rund 38.000 Gästen bei der Ausgabe 2025 in Chemnitz im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres.
Quelle und Fotos: ibug e.V.
Neugestaltung der KUNSTSAMMLUNGEN: Bürger können mitreden
Westsachsen/Zwickau.- Seit Mitte 2025 wird das Museumsgebäude in der Lessingstraße energetisch saniert sowie die Brandschutztechnik erneuert. Wenn die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum voraussichtlich im Herbst 2028 wiedereröffnen, sollen auch die Dauerausstellungen modern gestaltet sein. Die Entwürfe von vier Büros sind bis Donnerstag im Domhof und am Sonntag im Museumsgarten zu sehen. Bürger haben die Möglichkeit, über die Vorschläge abzustimmen.
Die Entwürfe zur Neugestaltung stammen von Büros, die sich in den letzten Jahren erfolgreich mit der Neugestaltung moderner Dauerausstellungen hervorgetan und zahlreiche Preise für ihre Leistungen erhalten haben. Neue Museen aus Halle/Saale, SchnelleBunteBilder aus Berlin, whitebox aus Dresden und ö-Konzept aus Zwickau reichten bis 10. August ihre Vorschläge ein. Konkret galt es zunächst, attraktive Lösungen für die Kuppelhalle, die Neupräsentation der weltweit einzigartigen Max-Pechstein-Sammlung und eine Medienanwendung für die geologischen Belegstücke aus dem Zwickauer Tiefbauschacht vorzulegen.Diese Ideen werden ab sofort und bis Donnerstag (10. September) im Domhof öffentlich präsentiert. Pünktlich zum 13. September, dem Tag des offenen Denkmals, bereichern die Entwürfe dann den Museumsgarten an der Lessingstraße. Vor und nach den Führungen über die derzeitige Baustelle lassen sich die verschiedenen Gestaltungsansätze in Ruhe vergleichen. Mit Karten können alle Passanten für den besten Entwurf abstimmen und so aktiv die Neugestaltung lenken. Auch auf dem Instagram-Kanal der KUNSTSAMLUNGEN ZWICKAU kann abgestimmt werden.
Die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum sind eines der wichtigsten Kunstmuseen, dessen Sammlungen regionale, nationale und internationale Strahlkraft besitzen und teilweise – mit Blick auf die größte Sammlung zum Schaffen des Brücke-Expressionisten Max Pechstein – weltweit einzigartig sind.Ziel der Neugestaltung der insgesamt rund 1.450 m² großen Ausstellungs- und Aufenthaltsfläche ist, eine moderne, niedrigschwellige und faszinierende Gestaltung zu etablieren. Dabei sollen die beiden zentralen Sammlungsbereiche Kunst und Mineralogie/Geologie mit modernen analogen und digitalen Mitteln zusammengebunden und eine zeitgemäße Ansprache des Publikums erreicht werden.
Die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum sind eines der wichtigsten Kunstmuseen, dessen Sammlungen regionale, nationale und internationale Strahlkraft besitzen und teilweise – mit Blick auf die größte Sammlung zum Schaffen des Brücke-Expressionisten Max Pechstein – weltweit einzigartig sind.Ziel der Neugestaltung der insgesamt rund 1.450 m² großen Ausstellungs- und Aufenthaltsfläche ist, eine moderne, niedrigschwellige und faszinierende Gestaltung zu etablieren. Dabei sollen die beiden zentralen Sammlungsbereiche Kunst und Mineralogie/Geologie mit modernen analogen und digitalen Mitteln zusammengebunden und eine zeitgemäße Ansprache des Publikums erreicht werden.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau
Der Festspiel-Tipp der Woche: Klappe halten mit Bruno Jonas
Westsachsen/Bad Elster.- Am Herbstfest-Samstag, den 19. September begrüßt das König Albert Theater Bad Elster um 19.30 Uhr den renommierten Kabarettisten Bruno Jonas. Mit seinem unverwechselbaren Mix aus intelligenter Satire, scharfzüngigen Pointen und präzisen Beobachtungen widmet er sich den politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit – humorvoll, kritisch und stets mit feinem Gespür für das Wesentliche. Der Bayer Jonas stolpert mitten in der Zeitenwende in eine absurde Rolle: Er soll einen skrupellosen Medienmacher spielen – und weigert sich zunächst empört. Doch schnell wird daraus mehr als nur eine Theaterfrage. Was darf Satire heute noch? Alles – oder lieber doch »Klappe halten«? Zwischen Moral, Meinung und öffentlicher Erwartung nimmt Jonas die Absurditäten unserer Gegenwart ins Visier. Mit scharfem Witz, Selbstironie und philosophischem Tiefgang tastet er sich durch eine Welt voller Widersprüche – und entscheidet am Ende selbst, wann es Zeit ist, zu sprechen. Tickets: 037437/ 53 900
Quelle und Foto: Chursächsische Veranstaltungs GmbH
07 September 2026
Unfall nach Verfolgungsfahrt: Die Polizei bittet um Hinweise
Westsachsen/Zwickau.- In der Zwickauer Innenstadt endete eine Verfolgungsfahrt mit einer Festnahme. Ein 39-Jähriger befuhr am Samstagnachmittag mit seinem Renault die Humboldtstraße vom Schwanenteich kommend in Fahrtrichtung der Moccabar. Dabei fiel einem Streifenteam der Pkw im Gegenverkehr auf. Da die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen zur Fahndung ausgeschrieben waren, entschieden sich die Beamten zu wenden und dem Pkw, der in Richtung der Crimmitschauer Straße und der Moritzstraße fuhr, zu folgen.Über die Osterweihstraße fuhr er erneut zurück auf die Crimmitschauer Straße und bog schließlich auf die Georgenstraße und den stark durch Fußgänger frequentierten Georgenplatz ab. Erneut auf der Crimmitschauer Straße angekommen, fuhr er entgegen der Fahrtrichtung, umfuhr einen Streifenwagen, der ihn stoppen wollte und querte die Crimmitschauer Straße, obwohl die Ampel rot zeigte. Noch immer entgegen der Fahrtrichtung fuhr er auf der Humboldtstraße in Richtung Schwanenteich, wo er mittig zwei Fahrzeuge passieren wollte, die ihm entgegenkamen. Der Renault-Fahrer touchierte den VW eines 40-Jährigen und den Fiat eines 49-Jährigen. Dabei brach die vordere rechte Achse seines Fahrzeugs. Die Fahrer der beiden anderen beteiligten Pkw verletzten sich leicht und wurden ambulant behandelt.
Der 39-jährige Deutsche wurde vorläufig festgenommen. Ein vor Ort durchgeführter DrugWipe-Test reagierte positiv auf Amphetamine. Die Prüfung der Dokumente ergab zudem, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, die Kennzeichen waren gestohlen und das Fahrzeug nicht versichert. Zudem stellten die Beamten eine im Fahrzeug aufgefundene kristalline Substanz sicher. Der Beschuldigte wurde zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht und anschließend aufgrund seiner Verletzungen im Krankenhaus stationär aufgenommen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 11.000 Euro. Aufgrund der Unfallaufnahme kam es bis in die späten Nachmittagsstunden zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. Gegen 15:45 konnte die Straße wieder freigegeben werden.
Waren Sie als Fahrzeugführer oder Fußgänger in der Zwickauer Innenstadt unterwegs und sind durch die riskante Fahrweise des Renault-Fahrers gefährdet worden? Bitte melden Sie sich zum Zweck Ihrer Zeugenaussage bei der Verkehrspolizeiinspektion unter der Telefonnummer 03765 500
Der 39-jährige Deutsche wurde vorläufig festgenommen. Ein vor Ort durchgeführter DrugWipe-Test reagierte positiv auf Amphetamine. Die Prüfung der Dokumente ergab zudem, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, die Kennzeichen waren gestohlen und das Fahrzeug nicht versichert. Zudem stellten die Beamten eine im Fahrzeug aufgefundene kristalline Substanz sicher. Der Beschuldigte wurde zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht und anschließend aufgrund seiner Verletzungen im Krankenhaus stationär aufgenommen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 11.000 Euro. Aufgrund der Unfallaufnahme kam es bis in die späten Nachmittagsstunden zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. Gegen 15:45 konnte die Straße wieder freigegeben werden.
Waren Sie als Fahrzeugführer oder Fußgänger in der Zwickauer Innenstadt unterwegs und sind durch die riskante Fahrweise des Renault-Fahrers gefährdet worden? Bitte melden Sie sich zum Zweck Ihrer Zeugenaussage bei der Verkehrspolizeiinspektion unter der Telefonnummer 03765 500
Quelle: Polizeidirektion Zwickau
Symbolfoto: AI
03 September 2026
Zwickauer Justiz intern (Teil 3): Psychiatrische Gutachten gefordert
Westsachsen/Zwickau.- Bisher mussten wir an dieser Stelle bereits mehrfach über unschöne Dinge innerhalb der Zwickauer Justiz berichten. Über Tricksereien mit Aktenzeichen, Bescheidlos-Stellung als Universalwaffe, Komplizenschaft bis ins Ausland, Diskriminierung von Frauen und Ausländern, Erfindung von akademischen Graden und vieles mehr. Alles unter dem Deckmantel der angeblichen „Unabhängigkeit“ der Justiz.
Wie weist man einem Richter nach, dass er wegen seiner geistigen Verfassung nicht dazu in der Lage ist, seinen Beruf ordnungsgemäß auszuüben? Richtig: indem man ihn von Fachleuten begutachten lässt. Im vorliegenden Fall ist Richter Rainer Droll mehr oder weniger freiwillig in die Psychiatrie gegangen und hat sich von zwei Spezialisten begutachten lassen. Die endgültige Bewertung lässt noch etwas auf sich warten. Das vorläufige Ergebnis spricht jedoch Bände: Anzeichen von Paranoia, Narzissmus, Psychopathie gepaart mit Größenwahn und einigen anderen Auffälligkeiten.
Bei all den Vorkommnissen stellt sich zwangsläufig die Frage nach der geistigen Gesundheit einiger Akteure. Da wäre zunächst Reinhard Schübel (Foto rechts), der falsche Doktor aus Plauen, der trotz unumstößlicher Fakten verzweifelt an seinem illegal geführten „Dr.“-Titel festhält. Gleichzeitig rennt er immer wieder zu Gericht, um verbieten zu lassen, dass öffentlich gesagt wird, was bewiesene Tatsache ist: Reinhard Schübel hat den Titel JUDR.PhD im Ausland käuflich erworben. Mit dieser „Witzpromotion“, wie diese Urkunde auch genannt wird, darf er in Deutschland nicht als „Dr.“ auftreten. Da er dennoch immer wieder versucht, den Leuten solches weiszumachen, muss man stark an seiner geistigen Gesundheit zweifeln. Aus diesem Grund wurde bereits mehrfach ein psychiatrisches Gutachten gefordert. Allerdings ausgerechnet in den Verhandlungen, bei denen der Zwickauer Amtsrichter Rainer Droll den Vorsitz hatte.
Dieser steht jedoch selbst im Verdacht, unter diversen Wahrnehmungsstörungen zu leiden. So berichtet ein Assistenzarzt davon, wie Rainer Droll als Bereitschaftsrichter zu einem Notfall in ein psychiatrisches Krankenhaus bei Zwickau gerufen wurde. Dort versuchte ihm die Chefärztin zu erklären, warum ein unter ihrer Aufsicht stehender Patient zu seiner eigenen Sicherheit und der anderer Personen zwangsmedikamentiert werden sollte. Dafür wird ein richterlicher Beschluss benötigt.
Zunächst wollte Droll erst gar nicht anrücken. „Was belästigen Sie mich um diese Uhrzeit? Lassen Sie den Mann einfach frei!“. Nachdem der Patient immer unruhiger wurde und die Situation zu eskalieren drohte, rief man erneut den richterlichen Bereitschaftsdienst an. Eher widerwillig begab sich der Herbeigerufene auf den Weg. Als er in der Psychiatrie ankam, war seine erste Reaktion: „Kann ich bitte einen richtigen Arzt sprechen?!“. Damit spielte er auf die Herkunft der beiden diensthabenden Mediziner an, die im Übrigen in Deutschland studiert haben und seit vielen Jahren in dieser Klinik praktizieren. Das Gespräch mit der Ärztin verweigerte der Richter komplett, wandte sich ausschließlich an ihren Assistenten. So, als würde sie gar nicht existieren. Dieser erklärte das aggressive Verhalten des Patienten mit der Diagnose manischer Anfall und Paranoia. Offenbar zweifelte Droll auch dessen Kompetenz an, verlangte stattdessen die sofortige Freilassung des noch immer Randalierenden mit den Worten: „Paranoid sind wir doch alle mehr oder weniger“. So blieb dem Klinikpersonal nichts anderes übrig, als der richterlichen Anordnung Folge zu leisten und den Gefährder aus ihrer Obhut zu entlassen. Was diesem später in Freiheit passierte, ist nicht überliefert.
Zunächst wollte Droll erst gar nicht anrücken. „Was belästigen Sie mich um diese Uhrzeit? Lassen Sie den Mann einfach frei!“. Nachdem der Patient immer unruhiger wurde und die Situation zu eskalieren drohte, rief man erneut den richterlichen Bereitschaftsdienst an. Eher widerwillig begab sich der Herbeigerufene auf den Weg. Als er in der Psychiatrie ankam, war seine erste Reaktion: „Kann ich bitte einen richtigen Arzt sprechen?!“. Damit spielte er auf die Herkunft der beiden diensthabenden Mediziner an, die im Übrigen in Deutschland studiert haben und seit vielen Jahren in dieser Klinik praktizieren. Das Gespräch mit der Ärztin verweigerte der Richter komplett, wandte sich ausschließlich an ihren Assistenten. So, als würde sie gar nicht existieren. Dieser erklärte das aggressive Verhalten des Patienten mit der Diagnose manischer Anfall und Paranoia. Offenbar zweifelte Droll auch dessen Kompetenz an, verlangte stattdessen die sofortige Freilassung des noch immer Randalierenden mit den Worten: „Paranoid sind wir doch alle mehr oder weniger“. So blieb dem Klinikpersonal nichts anderes übrig, als der richterlichen Anordnung Folge zu leisten und den Gefährder aus ihrer Obhut zu entlassen. Was diesem später in Freiheit passierte, ist nicht überliefert.Die Sache hatte ein Nachspiel: Kurze Zeit später bekamen beide Mediziner eine Vorladung zur Vernehmung bei der Staatsanwaltschaft Zwickau. Der Vorwurf: Freiheitsberaubung. Anzeigenerstatter war Richter Rainer Droll. Die Begründung: Festhalten eines Patienten in der Zeit vom 1. Anruf bei ihm bis zu seinem Eintreffen in der Klinik. Die Klinikleitung hat sich daraufhin beim Justizministerium beschwert. Die Ermittlungen wurden zwischenzeitlich eingestellt.
Wobei wir bei der nächsten Wahrnehmungsstörung sind. Der von Oberstaatsanwalt und gleichzeitig Amtsgerichtsdirektor in einer Person, Markus Colli (Foto). Frei nach Richard David Precht: „Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?“. Colli hatte es tatsächlich drauf, für seinen Berufskollegen Rechtsanwalt Reinhard Schübel eine Doktorarbeit zu erfinden, damit dieser trotz bewiesenem Titelbetrug straffrei bleibt (siehe oben). Die Überschrift sollte nach seiner Vorstellung lauten: „Entwicklung und Wirken der Verfahrensgerichte der slowakischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland hinzu einem europäischen Verfassungsgericht?“. Nach Auskunft diverser Universitäten und Plagiatsgutachter ist das ein ausgemachter Blödsinn, der in keiner wissenschaftlichen Datenbank auffindbar ist.
Wenn man so korrekt arbeitet, wie Markus Colli, dann hat man es sicher mehr als verdient, dass die sächsische Justizministerin Constanze Geiert (Foto) einen zum Amtsgerichtsdirektor befördert und gleichzeitig das Gehalt für einen Oberstaatsanwalt weiter bezahlt.
Hotline für Bürgerbeschwerden: (0351) 564-10080
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