Donnerstag, 18. Juli 2019

Mini Zwickau: Spielstadt feiert am Freitag großes Abschlussfest

Zwickau.- Heute war schon Tag acht in der Spielstadt „Mini Zwickau“. Lange dauert es nicht mehr, dann schließt die fiktive Stadt im Areal der Pestalozzischule, Seminarstraße 3 wieder für ein Jahr ihre Tore. Doch bis dahin gibt es noch einiges zu erleben. Im liebevoll ausgestatteten Spiel-Raum können die Kids nämlich nicht nur den spannenden Alltag der Erwachsenen nachahmen, sondern sich auch über täglich wechselnde Extras freuen. Nach den Bürgermeisterwahlen, verschiedenen Aktionen und Gästen in Spielstadtwoche eins folgten zu Beginn der Spielstadtwoche zwei unter anderem der Besuch des Jugendbeirates. Ein wahrlich freundlicher „Tag der Komplimente“. Und heute ein cooler Disconachmittag.
Am Donnerstag geht es mit Showeinlagen der besonderen Art weiter, denn dann ist „Tag der Talente“. Jeder Spielstädter kann präsentieren, was in ihm steckt – ob tänzerisch, musikalisch, kreativ-handwerklich oder sportlich. Vormittags laufen die Vorbereitungen und nachmittags geht’s auf die Marktplatzbühne.
Am Freitag, dem letzten Spielstadttag 2019, heißt es dann so langsam Abschied nehmen. Aber erst wird noch einmal kräftig gefeiert. Die Abschlussparty startet gegen 13.30 Uhr mit der Schlüsselrückgabe an Amtsleiter Marcel Kruppa. NEU: In diesem Jahr dürfen die Eltern, Großeltern und Geschwisterkinder sogar schon ab 13 Uhr in die Spielstadt und Zaungast bei der letzten Bürgerversammlung in „Mini Zwickau“ sein.
Die Bürgermeisterin, der Stadtrat und die Stadtmusikanten der Spielstadt haben einiges auf die Beine gestellt und organisiert, damit auch der letzte Tag recht kurzweilig und unterhaltsam wird. Vorgesehen sind ein kunterbuntes Bühnenprogramm, coole Gemeinschaftsspiele, wie Limbo-Tanz oder „Die heiße Kartoffel“, und eine große Versteigerung. Als Gäste werden das DRK, die Feuerwehr und ein Ballonmodellierer erwartet. In vielen Betrieben wird nur noch bis mittags geschäftig gebastelt, genäht, geklebt, gefädelt oder gehämmert. Ab 13 Uhr wandern einige der hergestellten Waren zum Verkauf auf den Marktplatz. Hier können die Kinder dann zum letzten Mal ihre verdienten Zwicker nach Herzenslust ausgeben. Auch die Erwachsenen können gern zuschlagen und die Spielstadtprodukte käuflich erwerben. Zwicker erhalten sie am Wechselschalter der Sparkasse „Mini Zwickau“. Für einen Euro gibt’s 3 Zwicker.
Fürs leibliche Wohl sorgen wieder die Bäckerei „Knusper“ mit einem kleinen Angebot an warmen und kalten Snacks und die „Saftbar“ mit Erfrischungsgetränken.
Noch nichts vor am Freitag? Dann einfach vorbeikommen, zuschauen, mitmachen oder treiben lassen. Die Bürger und Paten von „Mini Zwickau“ laden Jedermann, ob groß oder klein, ob jung oder jung geblieben, recht herzlich zum Mitfeiern ein.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Freitag, 12. Juli 2019

Kostenloses Mittagessen: das „Starke-Familien-Gesetz“ tritt in Kraft

Zwickau.- Zum 1. August 2019 wird das Bildungs- und Teilhabepaket verbessert: Es entfällt der Eigenanteil der Eltern bei gemeinschaftlicher Mittagsverpflegung und Schülerbeförderung. Das bedeutet, es gibt für alle anspruchsberechtigten Kinder ein kostenloses warmes Mittagessen in Schule, Kita und Kindertagespflege sowie ein kostenfreies Schülerticket. Mit der Maßnahme werden die Eltern nicht nur finanziell entlastet, sondern es fällt auch eine Menge Bürokratieaufwand für Eltern, Dienstleister und Verwaltung weg. Die Bundesinitiative möchte mit dieser Änderung gezielt Kinder aus Familien mit kleinen und mittleren Einkommen stärken.
Darüber freuen werden sich auch etwa 830 Zwickauer Kinder, die bisher im Leistungsbezug der freiwilligen Leistungen sind. Sie erhalten mit dem Bescheid/Änderungsbescheid bereits die Information, dass ab 1. August 2019 der Eigenanteil am gemeinschaftlichen Mittagessen und den Schülerbeförderungskosten entfallen. Weitergehende Informationen zum zukünftigen Ablauf werden die zuständigen Sozialleistungsträger erteilen.
Der Bürgerservice im Rathaus Zwickau, Hauptmarkt 1, nimmt bereits keine neuen Anträge mehr für den Zeitraum nach dem 1. August 2019 entgegen und informiert die Antragsteller über die veränderten Regularien.
Für junge Menschen und Familien in Zwickau bleiben auch weiterhin zusätzliche Sozialleistungen der Stadt bestehen, wie das Begrüßungsgeld für Neugeborene, das kostenfreie letzte Kindergartenjahr, die Schülerbeförderungskosten und der Zwickau-Pass für einkommensschwache Einwohner mit vergünstigten oder kostenfreien Kultur- und Freizeitangeboten. Die Verfahrensweisen bleiben unverändert und können auf der Internetseite der Stadt unter www.zwickau.de in der Rubrik Dienstleistungen nachgelesen werden.
Ergänzende Informationen sind auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend www.bmfsfj.de nachzulesen.

Quelle und Foto (Symbolbild): Stadtverwaltung Zwickau

Fristlose Kündigung: Arbeitsagentur aus METAWERK rausgeklagt

Zwickau.- Das Landgericht Zwickau hat heute ein Urteil in einem Zivilrechtsstreit gegen die Bundesagentur für Arbeit wegen Räumung der Behördenräume in Zwickau, Pölbitzer Straße 9 und 9a verkündet. Hiernach wurde die Beklagte verurteilt, die gemieteten Räume nebst Parkplätzen und Außenanlagen zu räumen und besenrein an die Klägerin herauszugeben.
Die Vermieterin, eine Aktiengesellschaft, hatte mit der Bundesagentur, vertreten die „BA-Gebäude, Bau- und Immobilienmanagement GmbH“ mit Sitz in Nürnberg 2005 einen schriftlichen Mietvertrag über die Räume für die Dauer von 10 Jahren abgeschlossen, wobei als Mietbeginn der 1.1.2007 vereinbart war mit einer Nettokaltmiete von 751.151,76 Euro pro Jahr. Der Vertrag enthielt ein Optionsrecht zu Gunsten der Beklagten für eine dreimalige Verlängerung des Mietvertrages, wobei die Ausübung der Option an vertraglich vereinbarte Fristen gebunden war. Für den Zeitraum nach Ablauf der vereinbarten Festmietzeit bzw. der optierten Vertragsverlängerung sollte sich der Mietvertrag auf unbestimmte Zeit verlängern, wenn dieser nicht mit einer Frist von 6 Monaten zum Ablauf der Festmietzeit bzw. der jeweiligen Verlängerungszeiträume gekündigt wird.
Nach Ablauf der vereinbarten Festmietzeit übte die Beklagte zweimal eine Verlängerungsoption aus mit letztmaliger Befristung bis zum 31.03.2018. Mit Schreiben vom 26.09.2018 kündigte die Klägerin den Mietvertrag ordentlich zum 31.03.2019. Die Beklagte verlangte mit Schreiben vom 21.12.2018 die Einräumung einer dritten Option mit Befristung bis zum 31.03.2020. Dies lehnte die Klägerin ab. Die Klägerin verlangte nunmehr die Räumung der Mietsache.
Das Landgericht hat der Klage stattgegeben und die Beklagte zur Räumung und Herausgabe verpflichtet. Die Beklagte habe die fristgerechte Ausübung der dritten Verlängerungsoption versäumt. Dadurch habe sich das zuvor befristete Mietverhältnis in ein solches auf unbestimmte Zeit verlängert, wes-halb die Klägerin zur ordentlichen Kündigung mit Wirkung zum 31.03.2019 berechtigt gewesen wäre.
Den Einwand der Treuwidrigkeit hat das Gericht zurückgewiesen. Der Beklagten sei seit 2015 bekannt gewesen, dass sie nach Ablauf der noch auszuübenden Verlängerungsoptionen ein neues Verwaltungsgebäude benötigen würde. Denn ab 2015 habe die Beklagte ein neues Verwaltungsgebäude europaweit ausgeschrieben. Nachdem dieses Vergabeverfahren Mitte 2017
noch nicht beendet gewesen sei, hätte die Beklagte erkennen müssen, dass die bis zum 31.03.2018 gewährte Verlängerung nicht ausreichen würde, um ein neues Verwaltungsgebäude zu beziehen. Das neue Verwaltungsgebäude der Beklagten soll erst Mitte 2020 fertig gestellt werden. Der Beklagten sei auf Grund der klaren Vereinbarungen bekannt gewesen, dass die erforderliche dritte Verlängerungsoption bis spätestens Ende August 2018 auszuüben gewesen wäre. Tatsächlich hat die Beklagte die dritte Verlängerungsoption erst mit Schreiben vom 21.12.2018 verspätet erklärt, nachdem die Klägerin zuvor wirksam die ordentliche Kündigung des Mietvertrages erklärt hatte. Damit war das Mietverhältnis der Parteien wirksam zum 31.03.2019 beendet worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Beklagte kann gegen dieses Urteil Berufung zum Oberlandesgericht Dresden binnen einer Frist von einem Monat einlegen gerechnet ab der Zustellung des Urteils an die Beklagte.


Quelle: Landgericht Zwickau
Foto: WICONA

Kita Sachsenring: Wege fertig, Rasen muss noch anwachsen

Zwickau.- Die kommunale Kindertageseinrichtung Sachsenring, Crimmitschauer Straße 60, freut sich über einen sanierten Gartenbereich. Im Juni wurden im Außengelände zwei befestigte Freiflächen von je 25 Quadratmetern und ein Gehweg mit einer Gesamtlänge von ca. 50 Metern mit Betonverbundpflaster erneuert. Der alte Gehweg und die befestigten Freiflächen waren stark beschädigt und stellten eine erhebliche Unfallgefahr für die Kinder und Erzieherinnen dar.
Im Zuge der Baumaßnahme wurden der Wegeverlauf neu angeordnet und die angrenzenden Rasenflächen dem neuen Geländeniveau angepasst. „Die Erneuerung der Freiflächen ist für unsere Kita sehr wichtig, denn unser Einrichtungskonzept ist auf viel Aufenthalt im Freien ausgerichtet. Jetzt können wir den Garten mit Kindern aus unterschiedlichen Gruppen ganztägig nutzen, vor allem auch zu unseren gemeinsamen Essenszeiten. Die neuen Wege ermöglichen einen sicheren Transport der Speisen mit dem Essenwagen.“ freut sich Anke Mack, Leiterin der Kita. „Außerdem können die Kids ihren Bewegungsdrang ausleben und die Gehwege zusätzlich als Rollerbahn und Radweg nutzen.“
Mit der Nutzung der angrenzenden Grünflächen müssen sich die Kinder noch etwas gedulden. Diese bleiben gesperrt, bis der Rasen angewachsen ist.
Aufs Toben und Spielen im Grünen müssen die Kids aber nicht komplett verzichten. Das ca. 4500 Quadratmeter große Außengelände bietet reichlich Möglichkeiten dafür.
Die geplanten Kosten für die Baumaßnahme von 30.000,00 € wurden eingehalten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Donnerstag, 11. Juli 2019

BARMER mit digitalem Impfplaner gegen Impflücken

Dresden/Westsachsen.- Fast jeder zweite Bundesbürger muss Impfungen auffrischen oder weiß nicht, ob sein Impfschutz noch ausreicht. Das geht aus einer repräsentativen BARMER-Umfrage hervor, für die bundesweit 1.000 Frauen und Männer ab 18 Jahren befragt wurden. Demnach sind 20 Prozent nicht sicher, ob ihr Impfschutz ausreicht, weil sie ihren Impfpass länger nicht mehr geprüft haben. 16 Prozent haben Zweifel, weil sie die aktuellen Impfempfehlungen nicht kennen. Zehn Prozent der Befragten wissen, dass sie Impfungen auffrischen müssen. „Wer sich impfen lässt, schützt sich und andere. Es ist ein Alarmsignal, dass viele Menschen ihren Impfstatus nicht kennen oder womöglich Impflücken haben. Das gefährdet den Impfschutz der Gemeinschaft, der bei einer Durchimpfungsrate von weniger als 95 Prozent nicht mehr gegeben ist. Damit sind Säuglinge und diejenigen, die sich nicht impfen lassen können, vor einer Ansteckung nicht mehr sicher“, sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER in Sachsen. Die BARMER biete daher ab sofort ihren Versicherten einen digitalen Impfplaner als App an. Die Impf-App der BARMER zeige den aktuellen Impfstatus an, warne vor drohenden Lücken und erinnere an Auffrischungsimpfungen.
Mehr als zwei Drittel prüfen Impfstatus nicht regelmäßig von selbst
Laut BARMER-Umfrage prüft weniger als ein Drittel der Befragten regelmäßig, ob und wann eine Auffrischungsimpfung nötig ist. 33 Prozent verließen sich auf den Arzt. 30 Prozent versuchten zwar, den Impfstatus im Auge zu behalten und vergäßen das dann aber wieder. Zehn Prozent legten keinen Wert auf eine Prüfung oder hätten generelle Impfbedenken. „Im hektischen Alltag vergisst man leicht, seinen Impfstatus zu überprüfen. Hier ist unser digitaler Impfplaner ein unkomplizierter Helfer“, sagt Magerl. Nicht von ungefähr würden laut Erhebung mehr als 50 Prozent der Befragten einen Impfplaner als App wohl nutzen. Wer sich dann an den Impfplaner halte, sei auch umfassend immunisiert, so Magerl weiter. Der Digital-Helfer basiere auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission.

Quelle und Foto: BARMER

Dienstag, 9. Juli 2019

Der Konzert-Tipp der Woche: Das berühmteste Blasorchester der Welt

Bad Elster.- Am Sonntag, den 21. Juli laden Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten um 17.00 Uhr als das wohl erfolgreichste Blasorchester der Welt zu einem Open-Air-Konzert in das NaturTheater Bad Elster ein. Blasmusik mit Herzblut und Leidenschaft« – das ist das Motto der vom legendären Ernst Mosch gegründete Blasmusikinstitution. Nicht umsonst wird das Ensemble als erfolgreichstes Blasorchester der Welt betitelt: Seit vielen Jahrzehnten begeistert es die Zuschauer mit virtuosen Klängen, vom Herzen des europäischen Festlandes bis hin in die New Yorker Carnegie Hall. Nun gehört auch Bad Elster auf diese Liste und wird die Tradition und die ausgefeilte Stilistik des Orchesters seinem Publikum präsentieren. Ihr berühmter Titel »Musikantenstolz« ist dabei nicht nur eine weltbekannte Polka, sondern ein musikalisches Lebensgefühl. Fühlen Sie es?! Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de

Stadtführung für Jedermann : Greiz - fürstlich vogtländisch

Greiz.- Gehen Sie mit dem Gästeführer der Tourist-Information Greiz auf Entdeckungstour und lernen Sie die ehemalige Residenzstadt Greiz während des Rundganges kennen und lieben.
Haben Sie sich schon immer gefragt, wer im Unteren Schloss wohnte und welche Funktion die Alte Wache hatte? Dann kommen Sie mit auf die spannende Erkundungstour. Sie erfahren interessante Details zur Geschichte der Stadtkirche St. Marien, werden am Greizer Schlossgarten vorbei zum Röhrenbrunnen geführt und bestaunen die schönen Architekturdekors der im Jugendstil erbauten Straßenzüge. Das Rathaus mit dem Marktplatz und dem Marktbrunnen bilden den Abschluss Ihres Ausfluges in die Geschichte und die Gegenwart unserer Stadt.
Termin: Samstag, 13. Juli 2019
Preise: Erwachsene 4,00 Euro, Kinder 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer ca. 1 ½ Stunden

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Freitag, 5. Juli 2019

Gesunde Sommerferien: BARMER schaltet Hotline für Urlauber

Westsachsen/Sachsen.- Die schönste Reise verliert ihren Reiz, wenn Krankheit oder Unfall den Urlaub durchkreuzen. Was zu tun ist, damit das möglichst nicht passiert, können Urlauber ab sofort bei der BARMER-Urlauber-Hotline erfragen. „Schon vor der Reise lässt sich viel dafür tun, bei Erkrankungen oder Unfällen gut abgesichert zu sein. Dazu gehört, sich rechtzeitig vor dem Urlaub durch Schutzimpfungen vorzubereiten und über besondere gesundheitliche Risiken des Reiseziels zu informieren“, sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER Sachsen. Der Teledoktor der Krankenkasse biete umfassende Hinweise zu Schutzimpfungen, Gesundheitsrisiken bestimmter Reiseregionen oder zu Reisen als chronisch Kranker. Er wisse zudem, wie man sehr lange Reisen gut verkraftet. Daneben halte er auch Tipps zum richtigen Versicherungsschutz im Ausland bereit und erkläre, wie man sich im Falle einer Erkrankung oder eines Unfalls im Ausland medizinische Hilfe holen kann. Im vergangenen Jahr führten 51 Millionen Urlaubsreisen deutsche Touristen ins Ausland, die meisten davon nach Spanien und Italien.
Die kostenlose Hotline steht allen Interessierten rund um die Uhr offen unter 0800 84 84 111. Mehr zum Teledoktor unter www.barmer.de.

Quelle und Foto: BARMER

Wegen anhaltender Trockenheit: Steinpöhlwald in Flammen

Werdau.- Zu einem Waldbrand im Steinpöhlwald an der B175/Zwickauer Straße Höhe Kreisverkehr wurden die Feuerwehren am Dienstag um 14:22 Uhr gerufen. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit standen fast 360 Quadratmeter Waldboden in Flammen. Um schnell ausreichend Personal und vor allem Wasser an der Einsatzstelle zu haben, wurden alle 3 Feuerwehren von Werdau alarmiert bzw. nachgefordert sowie auch das Tanklöschfahrzeug der BF Zwickau.
Umgehend wurde die Brandbekämpfung aus zwei Richtungen eingeleitet. Nur durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Felder verhindert werden. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, wurde die Fläche großflächig gewässert. Gegen 17:00 Uhr konnte die Einsatzstelle verlassen werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren mit 12 Fahrzeugen und 38 Kameraden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 3. Juli 2019

Arbeiten für Ersatzneubau der Kita „Marienhof" haben begonnen

Zwickau.- Die Arbeiten für den Ersatzneubau der Kindertagesstätte Marienhof haben begonnen. Das Bestandsgebäude der städtischen Einrichtung in Marienthal, ein Flachbau aus dem Jahr 1971, wird abgerissen und ein Neubau an gleicher Stelle errichtet.
Das neue Gebäude für den Marienhof soll als integrative Kindertagesstätte entstehen und ausreichend Platz für 74 Kinder in fünf Gruppen bieten, davon 50 Kindergarten- und 24 Krippenkinder auf ca. 950 m² Grundfläche. Der Hort mit 56 Plätzen bekommt in dem vorhandenen, denkmalgeschützten Fachwerkhaus auf dem Areal sein Domizil.
Gegenwärtig erfolgen der Rückbau und die Freimachung des Grundstücks. Der Baubeginn für das Gebäude ist Mitte August vorgesehen, die Fertigstellung ist im zweiten Halbjahr 2020 geplant. Die Gesamtkosten betragen rund 3,4 Mio. Euro, davon sind ca. 1,5 Mio. Euro Fördermittel des Freistaates Sachsen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau