24 Februar 2026

EXKLUSIV: Das „System Zwickau“ – Wenn Juristen Juristen erpressen

Westsachsen/Plauen/Zwickau
(Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).- Ein erschütterndes Dokument bringt ans Licht, was hinter den verschlossenen Türen der sächsischen Justiz offenbar zur Arbeitspraxis gehört: Beeinflussung, offene Drohungen und der Verdacht auf systematische Erpressung unter Berufskollegen. Was bisher als „Schulterschluss“ vermutet wurde, tritt nun durch einen brisanten Briefwechsel mit aller Deutlichkeit zutage.


Mit einem Schreiben vom 19. Januar (Fotokopie) wurde eine Grenze überschritten, die das Vertrauen in den Rechtsstaat in seinen Grundfesten erschüttert. Der Plauener Rechtsanwalt Reinhard Schübel – dessen akademischer Grad „Doktor“ aufgrund einer hanebüchenen, grammatikalisch fehlerhaften und in keiner Datenbank existierenden „Dissertation“ mehr als zweifelhaft ist – droht einem Berufskollegen, Stefan Titz, offen mit Verrat.
Die Botschaft ist klar: Gehorcht Titz nicht dem Willen Schübels, soll er wegen eines angeblichen Prozessbetruges in Bedrängnis gebracht werden. Es ist ein beispielloser Vorgang, der zeigt, mit welchen Bandagen in der Justizregion Zwickau gekämpft wird: Wer nicht mitspielt, wird durch gezielte Denunziation mundtot gemacht.

Die Akte Schübel: Flucht vor der Haftung?
Hinter dieser Aggressivität scheint nackte Existenzangst zu stehen. Es erhärtet sich der Verdacht, dass Schübel diese Methoden der Manipulation nicht zum ersten Mal anwendet. Im Zentrum steht die Überklebung eines gültigen Rechtskraftvermerks (RKV). Ging es dabei darum, eine eigene fehlerhafte Rechtsmitteleinlegung zu kaschieren? Musste Schübel mit allen Mitteln verhindern, dass sein beruflicher Fehler erkannt wird? Eine Haftung in diesem Fall hätte für Schübel, der laut öffentlich zugänglichen Informationen bereits unter massiven finanziellen Problemen litt, das endgültige berufliche Aus bedeutet. Es drängt sich die Frage auf: Wurden hier Urkunden manipuliert, um den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen?

Der Zwickauer „Schulterschluss“: Ein Sumpf aus Gefälligkeiten?
Dass solche Methoden überhaupt Erfolg versprechen, liegt an einem Justizapparat, der offensichtlich wegschaut. Seit 2012 duldet das Amtsgericht Zwickau nachweislich eine Urkundenfälschung und unterdrückt einen gültigen Rechtskraftvermerk. Wenn das Gericht selbst geltendes Recht ignoriert (wie im Urteil des LG Zwickau, Az.: 4 O 567/20 dokumentiert), fühlen sich Akteure wie Schübel offenbar unangreifbar.



Die Rolle von Markus Colli: Verzweiflung oder System?

In diesem Zusammenhang rückt eine Personalie besonders in den Fokus: der ehemalige Oberstaatsanwalt und jetzige Amtsgerichtsdirektor in Aue, Markus Colli (Foto 2.v.r. neben Justizministerin Constanze Geiert). Hat Schübel auch die Staatsanwaltschaft Zwickau und namentlich Markus Colli unter Druck gesetzt? Warum agiert Colli in seiner aktuellen Position so suspekt und nimmt eine fragwürdige Doppelrolle ein? Beobachter beschreiben Collis aktuelles Vorgehen als gezeichnet von „völliger Verzweiflung und Nervosität“. Er scheint mit aller Macht einen Unschuldigen zu verfolgen – ein Verhalten, das oft dann auftritt, wenn eigene Verstrickungen aus der Vergangenheit ans Licht zu kommen drohen.

Fazit: Eine Justiz am Abgrund
Die Vorfälle in Zwickau, Plauen und Aue sind kein lokales Ärgernis mehr. Die Region Westsachsen ist Schauplatz einer Justiz-Posse geworden, die Züge organisierter Kriminalität trägt sowie ein Symptom für eine Justiz, in der Korruption und erpresserische Methoden zur „Normalität“ geworden sind. Wenn ein „Winkeladvokat“ ohne echten Doktorgrad die Ermittlungsbehörden vor sich hertreibt und Richter Akten manipulieren oder manipulieren lassen, um Haftungsfragen zu entgehen, Urkunden unterdrückt werden und Staatsanwälte in Abhängigkeiten geraten, ist der Rechtsstaat am Ende.

Erstellt nach Faktencheck mit Unterstützung von KI

Tipp der Woche: Hommage an Bernstein mit Ulrich Noethen

Westsachsen/Bad Elster.- Am Freitag, den 6. März lädt mit Ulrich Noethen einer der führenden deutschen Charakterdarsteller in Film und Fernsehen um 19.30 Uhr zu einer Hommage an Leonard Bernstein ins König Albert Theater ein. Unter dem Titel »Benutzen Sie immer denselben Taktstock?« präsentiert er in Bad Elster mit dem renommierten Klavierduo von Anna und Ines Walachowski einen Abend für Leonard Bernstein: Mit seiner charismatischen Stimme zeichnet Ulrich Noethen das Porträt eines Jahrhundertkünstlers – facettenreich, menschlich und tief berührend. Mit seinem Enthusiasmus und seiner Vielseitigkeit gehört Leonard Bernstein zu den faszinierendsten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Seine Liebe und Leidenschaft galten der Musik, er arbeitete rastlos, tagein tagaus. »Ich kann keinen Tag leben, ohne Musik zu hören, ohne zu spielen, mit Musik zu arbeiten, über diese nachzudenken.« Ulrich Noethen zeichnet anhand zahlreicher Interviews, Reportagen und Briefen, mit seiner warmen, vielseitigen Stimme und seinem Gespür für Charaktere und Situationen, Bernsteins Lebensweg nach. Im Wechselspiel mit den beiden renommierten Pianistinnen Anna & Ines Walachowski entsteht so eine eindrucksvolle Hommage an den Komponisten, Dirigenten und Visionär. Sie spielen die Tänze aus der West Side Story, seine Ouvertüre aus „Candide“ und andere Stücke von Bernstein. Ein Abend als Hommage an den großen Musiker und Menschenfreund, an eine faszinierende Persönlichkeit, deren Strahlkraft bis heute nachwirkt – kraftvoll, poetisch und hochaktuell. Ein Konzertabend, der inspiriert – ganz im Sinne des Meisters. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.des

21 Februar 2026

Zwickauer Meisterwerke: Schumann und ein komponierender Prinz

Westsachsen/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).- Zu einem besonderen Kammerkonzert lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Freitag, dem 27. Februar 2026, um 17 Uhr ein: Das Ensemble Quattrovaganti mit Ovidiu Simbotin (Violine), Sebastian Mickelthwate (Viola), Rolf Müller (Violoncello) und Thomas Synofzik (Hammerflügel) präsentieren Robert Schumanns selten zu hörendes Jugendquartett c-Moll und das Klavierquartett Es-Dur op. 5 seines großen Vorbilds Prinz Louis Ferdinand von Preußen. Außerdem erklingen im Konzertprogramm ein Streichtrio Franz Schuberts und Robert Schumanns Papillons op. 2 nach einer im Robert-Schumann-Haus handschriftlich überlieferten Urfassung.
Der als Komponist heute nur noch wenig bekannte Prinz war ein Neffe von Friedrich dem Großen und komponierte sein Es-Dur-Quartett vor genau 220 Jahren im Februar 1806 in Zwickau, wo er mit seinem Regiment das Winterquartier aufgeschlagen hatte. Er hatte seine Wohnung und Kompositionsstube in der Peter-Breuer-Straße an der Stelle des heutigen Hauptgebäudes der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Wenn Robert Schumann in seiner Zwickauer Schulzeit als Pianist bei Hauskonzerten mitwirkte, stand dabei häufig auch Kammermusik von Prinz Louis Ferdinand auf dem Programm. Robert Schumann schätzte besonders dessen Klavierquartette und lobte ihn als wohl ersten Romantiker des 19. Jahrhundert – in seinem Kompositionsstil war der Prinz schon 1806 teilweise weit avancierter als sein Zeitgenosse Ludwig van Beethoven, der die musikalischen Künste des Prinzen ebenfalls bewunderte und ihm sein drittes Klavierkonzert widmete.
Noch bevor Robert Schumann sich für eine Musikerlaufbahn entschied, komponierte er im Winter 1828/1829 in Zwickau und Leipzig ein erstes Klavierquartett, das mehrfach privat aufgeführt, dann aber von ihm nicht veröffentlicht wurde. Auch wenn Einflüsse von Franz Schubert und Louis Ferdinand spürbar sind, so zeigt doch auch schon dieses Jugendwerk charakteristische Stilmerkmale des Zwickauer Meisters: Die Komposition gibt sich von Beginn an äußerst energiegeladen, mit überraschenden harmonischen Wendungen und zeigt eine bis dahin ungekannte Dichte des musikalischen Satzes.
Hörspiel Doppel-CD „Clara in Nöten“.
Erhältlich im Robert-Schumann-Haus und unter
www.clara-wieck.de
Das Ensemble Quattrovaganti besteht seit über 15 Jahren und widmet sich dem kammermusikalischen Repertoire des 18. und 19. Jahrhunderts auf zeitgenössischen Streichinstrumenten mit Darmsaiten und historischen Bögen, um die Klangfarben verschiedener Epochen authentisch wiederzugeben. Es tritt als Streichquartett, aber auch in erweiterter Besetzung auf. Ovidiu Simbotin, 1967 in Bukarest (Rumänien) geboren, war als Stellvertretender Konzertmeister zunächst in Görlitz, dann seit 1997 in Chemnitz tätig. Er absolvierte 2004 ein Zusatzstudium im Fach Barockvioline bei Stefan Mai und Susanne Scholz an der Leipziger Musikhochschule und ist auch Mitglied des Robert-Schumann-Streichquartetts. Sebastian Mickelthwate, 1973 in Frankfurt a. M. geboren, studierte Geige und Bratsche in Dresden und im Anschluss am Cleveland Institute of Music sowie bei James Dunham und Jeffrey Irvine in Colorado in den USA. Frühzeitig begann er, u. a. bei Stanley Ritchie, sich mit historischer Aufführungspraxis zu beschäftigen und spezialisierte sich u. a. auf die Viola d’amore. Seit 2005 ist er Mitglied der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Rolf Müller (*1960 in Waldenburg) erhielt von 1974 bis 1978 seine musikalische Ausbildung am Zwickauer Robert Schumann Konservatorium und studierte dann in Weimar und Leipzig. Bei Siegfried Pank spezialisierte er sich in einem Zusatzstudium auf das Barockcello. Er war ab 1986 zunächst Solocellist im Orchester der I.G. Wismut, und spielt seit 1992 in der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Thomas Synofzik spezialisierte sich nach kirchenmusikalischer Ausbildung in Dortmund parallel zu seiner musikwissenschaftlichen Ausbildung an der Musikhochschule Köln und dem Koninklijk Conservatorium in Brüssel auf historische Tasteninstrumente (Konzertexamen und Kammermusikalische Konzertreife 2000). Seit 2005 leitet er das Robert-Schumann-Haus Zwickau.
Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro – eine telefonische Vorbestellung an der Museumskasse des Robert-Schumann-Hauses ist möglich.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

17 Februar 2026

Bad Elster: »Der Liebestrank« als heitere Opern-Premiere

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 27. Februar öffnet sich um 19.30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster der Vorhang für die große Premiere der spritzig-mediterranen Opernkomödie „Der Liebestrank“ von Gaetano Donizetti. In der Regie von Rainer Holzapfel musizieren die Solisten, das Ballett sowie der Chor der Landesbühnen Sachsen und die Elbland Philharmonie Sachsen unter der Leitung von Hans-Peter Preu. Mit Donizettis »Der Liebestrank« serviert das König Albert Theater eine Opernkomödie voll Charme, Gefühl und italienischem Belcanto! Die Handlung dreht sich dabei weniger um eine traditionelle Buffa-Intrige mit stilisierten Figuren, sondern – aller Komik zum Trotz – um wahrlich ernstzunehmende Gefühle. Nemorino ist unsterblich in seine Gutsherrin Adina verliebt, doch mit dem selbstsicheren Sergeanten Belcore taucht ein ernstzunehmender Rivale auf. In seiner Verzweiflung setzt Nemorino alles auf einen Liebestrank, den ihm ein durchreisender Quacksalber verkauft – in Wahrheit nur einfacher Wein. Doch der vermeintliche Zaubertrank zeigt Wirkung: Nemorinos wachsendes Selbstvertrauen beginnt Adina zu irritieren – und zu faszinieren … Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt sie sich – wahrhaftig – geliebt. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

15 Februar 2026

Challenge: Wer findet Schübels angebliche Doktorarbeit?

Westsachsen/Plauen/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).-
Rechtsanwalt Reinhard Schübel (der falsche Doktor aus Plauen/Foto) behauptet nach wie vor, er dürfe öffentlich den Titel „Dr.“ führen. Im Frühjahr 2025 verlangte das Landgericht Zwickau von ihm, er möge seine Doktorarbeit als Beweis vorlegen. Dieser Aufforderung ist er, trotz gesetzter 2-Wochen-Frist, bis heute nicht nachgekommen.
Markus Colli (Alias Oberstaatsanwalt, Alias Amtsgerichtsdirektor) teilt jetzt in einem Ablehnungsschreiben mit, dass er von Ermittlungen gegen seinen Berufskollegen Reinhard Schübel absieht, weil dieser bei der Rechtsanwaltskammer Sachsen eine Doktorarbeit hinterlegt hätte. Der Titel dieser Promotion würde lauten: „Entwicklung und Wirken der Verfahrensgerichte der slowakischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland hinzu einem europäischen Verfassungsgericht?“.
Das RechercheTeam der Westsächsischen Zeitung durchforstet seit Jahren regelmäßig alle infrage kommenden Quellen, Archive, Bibliotheken sowie Publikationen online und offline nach dieser angeblichen Doktorarbeit. Bisher ohne Erfolg. Trotzdem bleibt Markus Colli (Alias Oberstaatsanwalt, Alias Amtsgerichtsdirektor) bei seiner Behauptung, Rechtsanwalt Reinhard Schübel sei berechtigt, diesen Doktortitel zu tragen.
Da all diese Bemühungen kein Ergebnis gebracht haben, manch einer jedoch meint, man müsse nur ordentlich recherchieren, laden wir die Leser der WSZ dazu ein, sich an der Suche zu beteiligen. Wer findet also diese mysteriöse Doktorarbeit des Plauener Rechtsanwalts Reinhard Schübel? Ein kleiner Tipp am Rande: Eine Urkunde in slowakischer Sprache zählt nicht als Nachweis. Diese Urkunde kann man sich im Ausland kaufen.
Hier noch einmal der ominöse Titel der angeblichen Promotion: „Entwicklung und Wirken der Verfahrensgerichte der slowakischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland hinzu einem europäischen Verfassungsgericht?“. Viel Erfolg beim Suchen!
   
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Verhandlung ohne Protokoll: Was unterscheidet Zwickau von Berlin?

Westsachsen/Berlin/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).- Ein Richter am Landgericht Berlin I hatte es versäumt, ein Protokoll zu einer Hauptverhandlung zu schreiben. Das aber ist nötig, damit ein Urteil rechtskräftig wird und die nächste Instanz angerufen werden kann. Deshalb kam ein schon verurteilter Mehrfachvergewaltiger wieder auf freien Fuß. Grund des Versäumnisses ist laut Medienberichten eine schon vorher allgemein bekannt gewesene Suchterkrankung des Vorsitzenden Richters, der deswegen nicht mehr Herr seiner Sinne war.
In Zwickau, der Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks, fehlt ebenfalls das Protokoll zu einer Verhandlung, wenn auch aus einem anderen Grund. Hier sollte nämlich zunächst niemand merken, dass diese Verhandlung überhaupt stattgefunden hat, weil es eher eine Absprache hinter verschlossener Tür war. Die Sache kam erst bei Akteneinsicht heraus, als sich eine Justizsekretärin verplapperte. Sie las aus einem Hinweisbeschluss vor, der sich auf diese nicht protokollierte Verhandlung bezog. Dabei stockte ihr selbst der Atem, denn so etwas darf es bekanntermaßen gar nicht geben.
Seit dieser Erkenntnis im Jahre 2015 versucht die betroffene Partei alles, dieses von der Justiz verursachte Problem zu lösen. Bisher ohne Erfolg. Die zuständige Richterin äußerte sich zu dem Vorwurf schriftlich: „...teile ich mit, dass es ... eine Verhandlung gegeben hat, über die ... ein Protokoll nicht erstellt wurde (Schreiben anbei).
Paradoxerweise finden bis heute nach wie vor Gerichtsprozesse in dieser Sache statt. Aber hey, wir sind hier in Zwickau. Und da ist bekanntlich alles möglich was anderswo bisher undenkbar war. Zum Beispiel ein überklebter Rechtskraftvermerk in der Akte 8 F 1059/07 (Foto).

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12 Februar 2026

Bad Elster: Internationale Chursächsische Meisterkurse mit Stardozenten

Westsachsen/Bad Elster.- Seit dem Jahr 2014 werden in Bad Elster jährlich Chursächsische Meisterkurse mit dem Ziel durchgeführt, den nationalen und internationalen Profimusikernachwuchs im Herzen Europas zu fördern. Die künstlerische Leitung obliegt dabei dem Weltklassecellisten Prof. Peter Bruns (Leipzig) und dem Intendanten des König Albert Theater Bad Elster, GMD Florian Merz (Bad Elster/Düsseldorf). Für die 12. Ausgabe der Int. Chursächsischen Meisterkurse 2026 konnten Prof. Nick Deutsch (Oboe) und Prof. Peter Bruns (Violoncello) von der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig sowie Prof. Heime Müller (Violine/Kammermusik) von der Musikhochschule Lübeck gewonnen werden. Insgesamt haben sich in diesem Jahr 40 Teilnehmende aus 13 Nationen angemeldet. Somit freuen sich die Organisatoren der ausgebuchten 12. Internationalen Chursächsischen Meisterkurse in Bad Elster auf Musikenthusiasten aus Frankreich, Italien, Japan, Spanien, China, Malaysia, Polen, Rumänien, Tschechien, Slowenien, Großbritannien sowie Deutschland und der Schweiz.

Als Besonderheit wird die Kurswoche in den Königlichen Anlagen Bad Elsters durch ein attraktives Rahmenprogramm ergänzt, welches den besonderen Charakter der Meisterkurse unterstreichen soll: Dabei wird für die Teilnehmer ein spezieller Musiker-Gesundheitskurs im Therapiezentrum des historischen Albert Bades angeboten, die Teilnahme an einer Moderations- und Rhetorikschulung ermöglicht, ein Besuch der vogtländischen Instrumentenbauer in der benachbarten Musikstadt Markneukirchen integriert und der Eintritt in die Badelandschaft Bad Elsters zur Entspannung spendiert. Ein schöner Bestandteil der Int. Chursächsischen Meisterkurse in Bad Elster sind auch die beliebten Publikumskonzerte: In der 12. Ausgabe der Meisterkurse schenken die beteiligten Dozenten gemeinsam mit Kammerensembles aus Teilnehmenden der Meisterkurse dem Publikum Bad Elsters erneut ein virtuoses Konzertvergnügen auf Weltklasseniveau (25.02.) und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer präsentieren sich zum Abschluss musikalisch im Rahmen des Meisterschüler-Podiums (28.02.) bevor am Ende der 12. Int. Chursächsischen Meisterkurse die Chursächsische Philharmonie unter der Leitung von GMD Florian Merz beim 7. Symphoniekonzert im König Albert Theater am 28. Februar um 19.30 Uhr gemeinsam mit den besten Meisterschülerinnen und Meisterschülern der Kurswoche musiziert. Die Meisterkurse werden vom Kulturraum Vogtland-Zwickau gefördert.

11 Februar 2026

Mafiöse Strukturen in Zwickau: Ministerpräsident in Erklärungsnot

Westsachsen/Dresden/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).-
Mit der Überklebung des gültigen Rechtskraftvermerks auf dem Beschluss in der Akte 8 F 1059/07 am Amtsgericht Zwickau ist laut Aussage aller bisher befragten Juristen der Straftatbestand der Urkundenfälschung nach § 267 Strafgesetzbuch (StGB) erfüllt. Darin steht: „(1) Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde herstellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine unechte oder verfälschte Urkunde gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Der Versuch ist strafbar.“
Die Zwickauer Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast (CDU) verweigert es, den ursprünglichen Zustand der Urkunde wiederherzustellen und macht sich dadurch mitschuldig. Darüber hinaus verbietet sie ihren Untergebenen, die Sache in Ordnung zu bringen. Mehrere Justizsekretäre wurden bereits von ihr strafversetzt, weil sie es wagten, entsprechende Anträge der Geschädigten zu bearbeiten. Ein unhaltbarer Zustand.
Der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) weiß das. Auch ist ihm bekannt, dass viele Rechtsanwälte die Zwickauer Gerichte wegen mafiöser Strukturen meiden. Ein Anwalt aus Crimmitschau wurde gegenüber einer Mandantin bereits 2021 sehr deutlich: „Wenn ich Sie vertrete, dann kann ich gleich meine Koffer packen und 500 Kilometer weit weg ziehen. Ich lege mich doch hier nicht mit der Stasi und der Mafia an!“.
Laut dem Zwickauer Oberstaatsanwalt Markus Colli (Alias Amtsgerichtsdirektor in Aue) benutzt Kretschmer gerade diese mafiösen Strukturen dazu, mittels Strafbefehl kritische Stimmen aus der Bevölkerung einzuschüchtern. Colli behauptet in einem der WSZ vorliegenden Schreiben, Kretschmer hätte Strafantrag gegen einen Mann gestellt, der ihn mit der Zwickauer Überklebungs-Affäre in Verbindung bringt. Der Wahrheitsgehalt ist nicht überprüfbar, weil der Ministerpräsident sich dazu nicht äußert. Über Collis Doppelrolle wurde bereits berichtet.

10 Februar 2026

Staatsdiener behauptet: „Kretschmer hat Strafantrag gestellt“

Westsachsen/Dresden/Aue/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).- Nach dem spektakulären Karrieresprung des umstrittenen Zwickauer Oberstaatsanwalts Markus Colli zum Amtsgerichtsdirektor in Aue am 1. Dezember 2025 (WSZ berichtete) hat sich herausgestellt, dass dieser jetzt eine Doppelrolle in der sächsischen Justiz einnimmt. Ein Posten allein scheint den umtriebigen Juristen, der wegen seiner Rolle in der Zwickauer Überklebungsaffäre unter dem Verdacht der Rechtsbeugung steht, zu langweilen.
Ein Anruf Ende Januar in der Zwickauer Staatsanwaltschaft ergab, dass Colli hier nach wie vor die Fäden zieht. Er selbst meldete sich am Telefon. Eine Anfrage bei der zuständigen Justizministerin Constanze Geiert (CDU) in Dresden, die ihm höchst persönlich die Ernennungsurkunde zum Amtsgerichtsdirektor überreicht hatte (Foto oben), ergab zunächst nichts. Auch die Pressestelle der Zwickauer Staatsanwaltschaft hüllte sich in Schweigen. Bis der WSZ vor einigen Tagen ein Brief zugespielt wurde, der von Colli mit zwei Funktionen signiert wurde (Ausschnitt/Kopie).

Im Schreiben selbst wird behauptet, der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) habe einen Strafantrag gestellt, weil sein Name auf einer Website auftaucht, die ihn mit der Zwickauer Überklebungsaffäre in Verbindung bringt. Demnach müsste ein Verfahren wegen übler Nachrede und Verleumdung gegen eine Person des politischen Lebens eingeleitet werden. Der Wahrheitsgehalt des Vorgangs ist nicht überprüfbar, da sich Kretschmer bisher dazu nicht äußert. Auch sein Justizministerium hüllt sich derzeit noch in Schweigen. Allerdings haben inzwischen einige Bundesbehörden davon Wind bekommen. Sollte sich herausstellen, dass Markus Colli, Alias Oberstaatsanwalt, Alias Amtsgerichtsdirektor, seine Kompetenzen bei weitem überschreitet, dürfte das mehr als nur ein Disziplinarverfahren nach sich ziehen.

Konzert-Tipp: Die schönsten Ost-Balladen aus dem Land vor unserer Zeit

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 20. Februar präsentieren Dirk Zöllner und Manuel Schmid um 19.30 Uhr ein Konzertprogramm mit Interpretationen der schönsten Ost-Balladen im König Albert Theater Bad Elster. Unter dem Titel „Die schönsten Balladen aus dem Land vor unserer Zeit“ präsentieren Dirk Zöllner und Manuel Schmid Lieder, die Generationen geprägt haben – und bis heute nichts von ihrer emotionalen Tiefe verloren haben. Für Dirk Zöllner sind es die Klänge seiner Kindheit und Jugend: Songs von Lift, Karat, Lakomy, Gundermann, Biege, Biebl oder Bartzsch – Musik, die in der DDR entstand und weit mehr war als bloße Unterhaltung. Sie war Ausdruck von Sehnsucht, Nachdenklichkeit und leiser Rebellion. Was sie gemeinsam auf die Bühne bringen, ist bewusst keine nostalgische Rückschau. Vielmehr verstehen sie ihr Theaterkonzert als lebendige Pflege eines Kulturerbes – gegenwärtig, authentisch und offen für neue Deutungen. Das Raue trifft auf das Zarte, Improvisation auf klare musikalische Struktur. Unterschiedliche Stimmen und Biografien verschmelzen zu einer spannenden Symbiose, die – unterstützt von ihren Mitmusikern – berührt und begeistert. So entsteht ein Konzertabend, der Erinnerungen wachruft, ohne in der Vergangenheit zu verharren – und der zeigt, wie zeitlos diese Balladen sind, wenn sie mit Leidenschaft, Respekt und künstlerischer Freiheit neu interpretiert werden. Rest-Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de