Freitag, 3. Dezember 2021

Verwendung von Holocaust-Symbolen könnte bald strafbar werden

Westsachsen/Bayern/Berlin(RT).-
Corona-Leugner und Querdenker haben sich in der Vergangenheit Holocaust-Vergleichen und Nazisymbolen wie dem Davidstern bedient, dem das Wort „ungeimpft“ hinzugefügt wurde. Dies aber könnte bald strafbar werden. In Bayern werden nun erste Schritte in diese Richtung unternommen.
Die Nationalsozialisten zwangen Menschen jüdischen Glaubens und Ursprungs einen „Judenstern“ zu tragen, um sie leichter identifizieren und entrechten zu können. Einige Gegner der Corona-Politik, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen und sich von der Pandemie-Politik eingeschränkt fühlen, scheinen den Judenstern für sich entdeckt zu haben: Sie tragen ihn auf Demonstrationen gegen die Coronavirus-Maßnahmen zur Schau zu. Statt „Jude“ steht in der Mitte des Sterns das Wort „ungeimpft“ (Foto).
Die derzeitige Politik zur Eindämmung des Virus vergleichen die Impfgegner mit der Politik der Nationalsozialisten in den 1940er Jahren. Damals mussten sich Juden verstecken, um ihr eigenes Leben zu retten. In Stuttgart sah sich gar ein 11-jähriges Mädchen dazu veranlasst, sich mit Anne Frank zu vergleichen. Das jüdische Mädchen Anne Frank war den Nationalsozialisten zum Opfer gefallen. Ihr Tagebuch, welches sie in ihrem Versteck in Amsterdam schrieb, wurde weltberühmt...

Ein arbeitsreicher Tag: Drei Feuerwehreinsätze binnen 24 Stunden

Westsachsen/Werdau.-
Am Donnerstagmorgen gegen 7:50 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Leubnitz und Werdau in das Saxas-Werk alarmiert. Die automatische Brandmeldeanlage (BMA) hatte Alarm geschlagen. Durch Schleifarbeiten war es zu dieser Auslösung gekommen. Nach einer Kontrolle des Bereiches und dem Rückstellen der Anlage war dieser Einsatz beendet.
Um 20:53 Uhr erfolgte dann die zweite Alarmierung an diesem Tag. Auf dem Melder war zu lesen – „S 289 (auch Westtrasse genannt) Ortslage Langenhessen PKW Brand“. Die alarmierten Kräfte aus den Ortsfeuerwehren Langenhessen, Königswalde und Leubnitz machten sich auf den Weg zur Einsatzstelle. Dort eingetroffen, war die Situation schnell klar – ein Kleintransporter stand im Vollbrand. Durch einen massiven Löscheinsatz mit Wasser und Netzmittel konnte eine Ausbreitung verhindert werden, der Kleintransporter war leider nicht mehr zu retten.
Freitagmorgen kurz nach 6 Uhr dann der dritte Alarm. Einlauf BMA im Haus Abendfrieden in der Friedenssiedlung hieß diesmal der Auftrag. Nach Ankunft am Einsatzort mussten die Ortsfeuerwehren aus Werdau, Königswalde und Steinpleis feststellen, dass ein Handdruckmelder betätigt wurde. Einen Grund für dessen Auslösung gab es aber nicht. Derartige Einsätze sind für die Kameraden immer sehr ärgerlich, weil sie sind vermeidbar und teilweise mutwillig herbeigeführt.
Quelle und Foto: Feuerwehr Werdau

Ein ganz besonderes Erlebnis: Zarte Düfte durchströmen die Kreisstadt

Westsachsen/Werdau.-
Gestern waren es Tag genau 25 Jahre, in denen die Cleo Parfümerie GmbH in der August-Bebel-Straße ihren zarten Duft in der Kreisstadt Werdau versprüht. Wie wichtig Düfte und Gerüche für unser Leben sind, hat ein jeder schon mal am eigenen Leib erfahren. Denn wer kennt es nicht, man nimmt einen Duft wahr und prompt erinnert man sich an einen lang vergessenen Ort, eine zarte Begegnung oder ein ganz besonderes Erlebnis.
So hat auch die Geschäftsführerin und Mitbegründerin der Cleo Parfümerie GmbH Michaela Horn einen ganz bestimmten Duft in der Nase, wenn sie an die Eröffnung am 2. Dezember 1996 zurückdenkt. „Bei mir ist es der Duft von Willy Bogner, einer der Düfte, der uns von Anfang an begleitet hat und der mich jedes Mal an den Tag und die Zeit der Eröffnung zurückversetzt.“ 25 Jahre später hat sich nicht nur ihr Sortiment verfeinert, sondern es haben sich auch die personellen Gegebenheiten verändert und der Nachfrage angepasst. So beschäftigt sie mittlerweile zwei weitere Mitarbeiter. Zum einen Frau Aileen Gerstenberger als Kosmetikerin und Permanent Make-up Artist, Foto rechts, und Herrn Marcel Kornegger als Fachverkäufer und Make-up Spezialist, Foto links.
Zum Geburtstag besuchte auch Werdaus Stadtoberhaupt Oberbürgermeister Sören Kristensen, 2.v.l. das Fachgeschäft rund um Michaele Horn und wünschte nicht nur zum langjährigen Bestehen, sondern auch für die Zukunft alles erdenklich Gute. Er überreichte im Namen der Stadt das Werdauer „Lieben-in-Werdau-Herz“ und betonte, dass die Werdauer Innenstadt ohne Cleo´s Parfümerie GmbH nicht dieselbe wäre.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Donnerstag, 2. Dezember 2021

OB lässt Zeichen der Bürger entfernen: Wo sind die Freiheitslichter?

Westsachsen/Zwickau.-
Am vergangenen Montagabend stellten Zwickauer Bürger vor dem Rathaus Lichter ab (Foto). Sie setzten damit ein Zeichen für die Freiheit, die in Zeiten von brutalen Polizeieinsätzen gegen das Volk mehr und mehr unter die Räder gerät (WSZ berichtete). Zwickaus Oberbürgermeisterin Constance Arndt (BfZ) zeigte bereits am Folgetag, wie sie zu diesem Ansinnen steht: sie ließ die Freiheitslichter umgehend entfernen. Auf unsere Nachfrage, wohin die Lichter verbracht wurden, gab es keine Antwort. Deutlicher kann man seine Volksverachtung kaum zum Ausdruck bringen.
Schon am Montag ließ die Stadtspitze vorsorglich das Rathaus verriegeln und verrammeln, um die Bürger auf diese Weise auszusperren. Auch eine Möglichkeit, sich dem Diskurs zu verweigern. Was die Pläne für die von oben angedachte Zwangsimpfung betrifft, scheint Oberbürgermeisterin Arndt ihr Mäntelchen einmal mehr nach dem Wind zu hängen. Während sie vor wenigen Wochen noch versicherte, die jeweilige Entscheidung für oder gegen die umstrittene Corona-Impfung sei eine rein private, ließ sie jetzt auf ihrer Facebook-Seite verlauten, „der Impffortschritt in Zwickau“ sei für sie und ihre Untergebenen derzeit „das wichtigste Thema“.
Kommentar:
Diese Prioritätensetzung ist vor allem in Zeiten der bevorstehenden Haushaltssperre und der sich immer weiter beschleunigenden wirtschaftlichen Abwärtsspirale, in die die Stadt Zwickau unter der Ägide Arndt in den vergangenen anderthalb Jahren gestürzt wurde, sehr bezeichnend. Einen konkreten Plan, wie man mit den desaströsen wirtschaftlichen Auswirkungen der immer wieder neu beschlossenen Lockdown-Maßnahmen eigentlich umgehen möchte, hat die Zwickauer Stadtspitze unter Führung von OB Arndt, trotz Ankündigung vor einem Jahr(!), bis heute nicht vorgelegt. Stattdessen scheint sich Arndt mit devoten Lobeshymnen Richtung Kretschmer-Regierung beliebt machen zu wollen. Ein Verhalten, welches viele ihrer Wähler, die sich bewusst gegen den Altparteienblock entschieden, vor den Kopf stößt. Dieses Aussitzen bis zum bitteren Ende wird natürlich dadurch erleichtert, dass man seine Unterlassungen nicht mehr zu begründen braucht. Schon die abschließende Pressekonferenz für das Jahr 2020 wurde von Arndt schließlich verschoben. Der Vorwand dafür? Natürlich: „Corona“. Stattgefunden hat diese bis heute nicht und es ist fraglich, ob sich OB Arndt zum kommenden Jahreswechsel den Fragen zu ihrer merkwürdigen Amtsführung stellen wird.
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Mittwoch, 1. Dezember 2021

Patenschaft gesucht: Erlebnispark Starkenberg lädt zum Schnupperkurs

Westsachsen/Ostthüringen/Starkenberg.-
Der Erlebnispark Starkenberg ist in der Winterpause. Dennoch kann man ihn besuchen. Am 2. Dezember werden verschiedene Seminare, wie Elefantenrangerführerschein, Elefanten-Shooting oder Shootings mit Kamel und Zebra vereinbart. Desweiteren bieten die Veranstalter auch Elefantenschnupperkurse an. Damit der Freizeitpark die schwere Zeit übersteht und für die Tiere ausreichend Futter besorgt werden kann, ist dringend Hilfe nötig.
Ein Besuch ist auch zu dieser Zeit unter Auflagen der aktuellen Corona Regeln möglich. Termine können telefonisch vereinbart und somit alles weitere vorher abgeklärt werden. Familiengruppen sind unter strenger Einhaltung der Regeln ebenfalls möglich. Die Einnahmen kommen zu 100 Prozent den Tieren zu Gute. Die Betreiber des Parks würden sich auch sehr über Futter-Spenden freuen. Wenn jemand Heu oder ähnliches übrig hat, kann er sich gerne unter folgender Telefonnummer in Verbindung setzen: 0178/5537356. Auf der Homepage www.erlebnispark-starkenberg.de ist die aktuelle Spendenkontonummer zu finden. Für weitere Fragen steht das Team gerne zur Verfügung.
Quelle und Foto: Erlebnispark Starkenberg

Dienstag, 30. November 2021

Gefälschte Ausweise: So kommen Ungeimpfte überall rein

Westsachsen/Pulsnitz/Zwickau.- Man kann darauf wetten: Sobald ein neues Gesetz inkraft tritt, gibt es garantiert wieder jede Menge Leute, die sich nicht daran halten. Sei es aus Unwissenheit, Gleichgültigkeit oder aus Protest. Letzteres dürfte wohl die Motivation dafür sein, dass in jüngster Zeit immer mehr gefälschte Impfausweise auftauchen. Und es ist so einfach. Für ein paar Euro im unteren zweistelligen Bereich bekommt man einen maßgeschneiderten QR-Code für die Smartphone-App. Dieser weist ein Impfzertifikat aus, das von einem echten nicht zu unterscheiden ist. Damit kommt man überall rein, wo sonst nur Geimpfte oder Genesene Zutritt haben. Welcher Ungeimpfte kann da schon widerstehen?
Dabei ist das Fälschen von Ausweisen keinesfalls eine neue Erfindung. Bereits zu DDR-Zeiten wurden kurz vor der Wende etliche Sozialversicherungsausweise gefälscht (Foto Mitte). Damit konnte man dann in westlichen Amtsstuben eine höhere Besoldungsstufe erreichen. In Zwickau wurde diese Praxis mehrfach auch von Amtsträgern bei Gericht angewandt. Konsequenzen dafür gab es keine. Noch heute werden Renten und Pensionen aufgrund damaliger Angaben falsch berechnet. Die Bundesregierung sieht dennoch keinen Handlungsbedarf.
Ein krasses Beispiel ist auch die Überklebung gültiger Rechtskraft am Amtsgericht Zwickau (Foto oben). Richterin Marion Nitschke hat im Verfahren 8 F 1059/07 ein falsches Familienrecht angewandt. Um diesen Fehler zu vertuschen, stiftete das Oberlandesgericht Dresden zur Urkundenfälschung an. Obwohl seit Jahren bekannt und juristisch unbestritten, weigert sich das zuständige Justizministerium hartnäckig, diesen Fehler zu korrigieren.
Selbst vor der Versicherungsbranche macht die Lust des Fälschens nicht Halt. Bei der Allianz fügt man auch schon mal eine zuvor für einen anderen Vertrag geleistete Unterschrift auf dem Tablet in die Formulare weiterer Verträge ein, ohne den Kunden zu fragen. Für den daraus entstehenden Schaden will dann natürlich keiner zuständig sein, geschweige denn haftbar gemacht werden.
Zum Thema Fälschen fällt dem Pulsnitzer Ehrhard Jakob folgendes ein: „Vor wenigen Tagen sah ich im Fernsehen einen Beitrag über die *Hitler-Tagebücher*, welche Konrad Kujau 1983 gefälscht haben soll (Foto unten). Der Stern hat die Echtheit der Bücher von verschiedenen Gutachtern prüfen lassen. Ergebnis: *Echt!* Wenige Tage später hat ein Gutachter festgestellt: *Gefälscht!* Im Vorfeld bezahlte der Stern an den Fälscher bereits neun Millionen Mark. Der Fälscher wurde zwar bestraft, doch was aus dem Geld geworden ist, weiß ich nicht.
Urkunden werden gefälscht seit es Urkunden gibt. Es kommt nur darauf an, ob man die Sache aufklärt und wie man mit den Fälschern umgeht. Rechtsanwalt Bernhard Brink brachte das Verhandlungsprotokoll *? C 92/91 Riesa; 10.1.92* in den Rechtsverkehr. Es gilt als Beweis, dass er für den 10.1.92 - 10.30 Uhr ein Alibi hat und niemanden zur Falschaussage anstiften konnte. Sieben Justizminister haben dieses Protokoll für richtig beschieden. Um alle Zweifel auszuräumen schickte die SPD (vertreten durch Thomas Delling; HY) einen Rechtsanwalt ihres Vertrauens zur Hypo-Vereinsbank in München. Dort liegt eine Ausfertigung des Protokolls vom 10.1.92. Er stellte fest, dass das Protokoll echt ist. Aufgrund dieses Ergebnisses bürgt jetzt Herr Delling im Rahmen eines schriftlich geschlossenen Vertrages mit einem Betrag in Höhe von 28,56 Mio. Euro für die Richtigkeit des Protokolls. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) brachte (vertreten durch das Bezirkskirchenamt Dresden bzw. Olaf Nilsson) zu dem genannten Basisprotokoll das Vergleichsprotokoll (Hier: ? C 245/91 Riesa; 20.2.92) in den Verkehr. Nicht identisch! Aus dem Vergleichsprotokoll geht hervor, dass Rechtsanwalt Bernhard Brink kein Alibi hat und das Basis-Protokoll vom 10.1.92 notgedrungen eine Fälschung sein muss. Eine Aufklärung der Sache wird seit vielen Jahren von den zuständigen Stellen vereitelt. Warum die Aufklärung in Sachen *Gefälschte Gerichtsprotokolle* nicht erfolgt bzw. auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben wird, weiß ich nicht.“
Wegen dieser und weiterer Ungeheuerlichkeiten hat der Verein für Saubere Justizarbeit als letztes Mittel der Wahl einen Brandbrief an die Institutionen des Landes verfasst. Auf die Reaktionen darauf darf man gespannt sein.
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Foto oben: Auszug aus einem Hitler-Tagebuch
Foto Mitte: SV-Ausweis mit Falscheintragungen
Foto unten: Familiengericht am Amtsgericht Zwickau


Die Impfpflicht kommt: „Da könnt Ihr machen, was Ihr wollt“

Westsachsen/Zwickau.-
Zu einem neuen Ausmaß an Polizei-Willkür kam es am Montagabend beim Spaziergang friedlicher Menschen gegen die nicht enden sollenden Freiheitsbeschneidungen der Sächsischen Landesregierung. Wie bereits in den Wochen zuvor versammelten sich gegen 18 Uhr hunderte Menschen auf dem Hauptmarkt, um frische Luft zu atmen und ein Zeichen gegen den andauernden Maßnahmen-Wahnsinn zu setzen. Schon zu Beginn fischten vermummte Polizisten in der Umgebung des Schumann-Denkmals wahllos Passanten heraus, bedrohten diese mit Haftmaßnahmen und verteilten sogenannte Platzverweise.
Auch gegen die auf dem Hauptmarkt bis kurz nach 18 Uhr immer weiter anwachsende Menschenmenge wurden Drohungen (verpackt als Hinweise) ausgestoßen. Um den sogenannten Infektionsschutz zu gewährleisten, so ein anonymer Polizei-Wortführer, werde man Ansammlungen von Personen verhindern und diese polizeilichen Maßnahmen sowie der Kontrolle des jeweiligen Impf-Status zuführen. Da sich von diesen Ungeheuerlichkeiten niemand beeindrucken ließ, brach man schließlich Richtung Dom zum Spaziergang auf. Hier wurden die Uniformierten plötzlich aggressiv und kesselten erste Teilnehmer vorübergehend ein, was dem Großteil der übrigen Spaziergänger jedoch den Weg Richtung Kornmarkt eröffnete. Im Anschluss wurden die friedlichen Spaziergänger wie Schwerverbrecher von den Uniformierten verfolgt und schließlich auf der Höhe der Grünhainer Kapelle von Einsatzwagen und Knüppelkommandos wie Vieh zusammengepfercht. Nachdem man die Sicht nach außen durch Einsatzwagen verstellt hatte, kam es, wie bereits vor zwei Wochen (WSZ berichtete), erneut zu körperlichen Übergriffen auf die Zusammengedrängten. Zudem tauchten rund um den Kessel immer weitere Einsatzfahrzeuge auf. Insgesamt sollen an diesem Abend vier Hundertschaften der Polizei in Zwickau, vor allem aus Leipzig herangekarrt, im Einsatz gewesen sein. Ein Bürger, der die skurrile Situation kopfschüttelnd von außen beobachtete, kommentierte das Geschehen wie folgt: „Offensichtlich sind bei diesem Einsatz gegen friedliche Menschen mehr Beamte im Einsatz als an den deutschen Außengrenzen. Wo bitte soll das noch hinführen?“
Den Vorwand, der Polizei-Einsatz diene der Wahrung des Infektionsschutzes, führten die Uniformierten während ihrer Maßnahme selbst ad absurdum, indem sie die friedlichen Menschen im Kessel zusammendrängten und somit am Mindestabstand hinderten. „Erkennungsdienstliche Maßnahmen. Hierzu sind wir verpflichtet“, antwortete einer der Polizisten auf die Frage einer Passantin, was hier eigentlich los sei. Trotz FFP2-Maskierung war ihm deutlich anzusehen, wieviel Spaß ihm diese Antwort machte. Seinen Namen anzugeben weigerte sich der Uniformierte jedoch. Einige wohlmeinende Bürger, die den Versuch wagten, die anwesenden Polizisten mit Argumenten von der Falschheit ihrer Maßnahmen zu überzeugen, gaben es schließlich auf, als sie nur Phrasen oder Drohungen als Antwort erhielten. Die schikanösen Maßnahmen im Kessel wurden von den Beamten bis 23 Uhr willkürlich in die Länge gezogen. Einige ältere Bürger, die über Kälte und das lange Stehen klagten, wurden von umstehenden Polizisten mit Bemerkungen wie: „Wärt ihr mal besser zuhause geblieben“ und „In drei, vier Monaten kommt die Impfpflicht, da könnt ihr machen, was ihr wollt“ verhöhnt.
Das Zwickauer Rathaus war an diesem Abend vorsorglich verriegelt und verrammelt worden. Nach der Abriegelung in der vergangenen Woche (WSZ berichtete) geht man offensichtlich nun dazu über, Bürgern den Zugang zu ihrem Rathaus ganz zu verweigern. Ob sich dies als gute Idee erweist, wird die Zukunft zeigen. Einige Spaziergänger, die sich der Einkesselung durch die Uniformierten entziehen konnten, nutzten im Anschluss die Gelegenheit, vor dem Rathaus Lichter für die Freiheit zu entzünden (Foto oben).
Am kommenden Montag um 18 Uhr soll es wieder einen Freiheitsspaziergang vom Zwickauer Hauptmarkt aus geben. Es wird sich zeigen, wie viele Ressourcen die Kretschmer-Regierung noch in die Waagschale werfen möchte, um freie Menschen an der Ausübung ihrer Grundrechte zu hindern.

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Montag, 29. November 2021

Sportliche Zukunft: Wie geht es mit Marvin Siebdrath weiter?

Westsachsen/Wildenfels.-
Marvin Siebdrath bleibt seiner bisherigen sportlichen Wirkungsstätte treu. Der 18jährige Sachse fährt auch 2022 in der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) Supersport 300 für das RT Motorsport by SKM Kawasaki Team. Der Zusammenarbeit wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Siebdrath war 2019 erstmals für das deutsch-niederländische Team angetreten. Er geht nach seiner Vizemeisterschaft 2021 somit in das dritte volle Meisterschaftsjahr in der kleinsten IDM Klasse.
Marvin Siebdrath: „Ich freue mich, dass ich ein weiteres Jahr mit diesem tollen Team auf Punktejagd gehen kann. Es gab diverse Ideen, wie es sportlich für mich 2022 weitergeh könnte. Letzendlich habe ich mich entschieden, noch ein weiteres Jahr in der IDM Supersport 300 dranzuhängen. Nachdem diese Entscheidung gefallen ist war für mich völlig klar, dass es für mich nur mit diesem Team weitergehen kann. Ich habe alle im Team wirklich schätzen gelernt und wir haben uns in den letzten beiden Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Nach Platz fünf 2020 und dem Vizetitel 2021 ist die Zielsetzung für 2022 eindeutig: Voll um die Meisterschaftskrone mitkämpfen und das mit der bisherigen schlagkräftigen Truppe. Ich bin sicher, dass wir unsere gute Zusammenarbeit auch 2022 fortsetzen werden und gemeinsam ganz vorne in der Klasse mitfahren werden. Von mir aus könnte es nächste Woche schon losgehen. Aber jetzt werde ich die Winterpause erst einmal nutzen, um mich optimal für die neue Saison vorzubereiten“.
Quelle und Foto: Markus Kahl

Sonntag, 28. November 2021

Fälschen als Volkssport: Auch die Justiz mischt dabei kräftig mit

Westsachsen/Pulsnitz/Zwickau.-
Man kann darauf wetten: Sobald ein neues Gesetz inkraft tritt, gibt es garantiert wieder jede Menge Leute, die sich nicht daran halten. Sei es aus Unwissenheit, Gleichgültigkeit oder aus Protest. Letzteres dürfte wohl die Motivation dafür sein, dass in jüngster Zeit immer mehr gefälschte Impfausweise auftauchen. Und es ist so einfach. Für ein paar Euro im unteren zweistelligen Bereich bekommt man einen maßgeschneiderten QR-Code für die Smartphone-App. Dieser weist ein Impfzertifikat aus, das von einem echten nicht zu unterscheiden ist. Damit kommt man überall rein, wo sonst nur Geimpfte oder Genesene Zutritt haben. Welcher Ungeimpfte kann da schon widerstehen?
Dabei ist das Fälschen von Ausweisen keinesfalls eine neue Erfindung. Bereits zu DDR-Zeiten wurden kurz vor der Wende etliche Sozialversicherungsausweise gefälscht (Foto Mitte). Damit konnte man dann in westlichen Amtsstuben eine höhere Besoldungsstufe erreichen. In Zwickau wurde diese Praxis mehrfach auch von Amtsträgern bei Gericht angewandt. Konsequenzen dafür gab es keine. Noch heute werden Renten und Pensionen aufgrund damaliger Angaben falsch berechnet. Die Bundesregierung sieht dennoch keinen Handlungsbedarf.
Ein krasses Beispiel ist auch die Überklebung gültiger Rechtskraft am Amtsgericht Zwickau (Foto unten). Richterin Marion Nitschke hat im Verfahren 8 F 1059/07 ein falsches Familienrecht angewandt. Um diesen Fehler zu vertuschen, stiftete das Oberlandesgericht Dresden zur Urkundenfälschung an. Obwohl seit Jahren bekannt und juristisch unbestritten, weigert sich das zuständige Justizministerium hartnäckig, diesen Fehler zu korrigieren.
Selbst vor der Versicherungsbranche macht die Lust des Fälschens nicht Halt. Bei der Allianz fügt man auch schon mal eine zuvor für einen anderen Vertrag geleistete Unterschrift auf dem Tablet in die Formulare weiterer Verträge ein, ohne den Kunden zu fragen. Für den daraus entstehenden Schaden will dann natürlich keiner zuständig sein, geschweige denn haftbar gemacht werden.
Zum Thema Fälschen fällt dem Pulsnitzer Ehrhard Jakob folgendes ein: „Vor wenigen Tagen sah ich im Fernsehen einen Beitrag über die *Hitler-Tagebücher*, welche Konrad Kujau 1983 gefälscht haben soll (Foto oben). Der Stern hat die Echtheit der Bücher von verschiedenen Gutachtern prüfen lassen. Ergebnis: *Echt!* Wenige Tage später hat ein Gutachter festgestellt: *Gefälscht!* Im Vorfeld bezahlte der Stern an den Fälscher bereits neun Millionen Mark. Der Fälscher wurde zwar bestraft, doch was aus dem Geld geworden ist, weiß ich nicht.
Urkunden werden gefälscht seit es Urkunden gibt. Es kommt nur darauf an, ob man die Sache aufklärt und wie man mit den Fälschern umgeht. Rechtsanwalt Bernhard Brink brachte das Verhandlungsprotokoll *? C 92/91 Riesa; 10.1.92* in den Rechtsverkehr. Es gilt als Beweis, dass er für den 10.1.92 - 10.30 Uhr ein Alibi hat und niemanden zur Falschaussage anstiften konnte. Sieben Justizminister haben dieses Protokoll für richtig beschieden. Um alle Zweifel auszuräumen schickte die SPD (vertreten durch Thomas Delling; HY) einen Rechtsanwalt ihres Vertrauens zur Hypo-Vereinsbank in München. Dort liegt eine Ausfertigung des Protokolls vom 10.1.92. Er stellte fest, dass das Protokoll echt ist. Aufgrund dieses Ergebnisses bürgt jetzt Herr Delling im Rahmen eines schriftlich geschlossenen Vertrages mit einem Betrag in Höhe von 28,56 Mio. Euro für die Richtigkeit des Protokolls. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) brachte (vertreten durch das Bezirkskirchenamt Dresden bzw. Olaf Nilsson) zu dem genannten Basisprotokoll das Vergleichsprotokoll (Hier: ? C 245/91 Riesa; 20.2.92) in den Verkehr. Nicht identisch! Aus dem Vergleichsprotokoll geht hervor, dass Rechtsanwalt Bernhard Brink kein Alibi hat und das Basis-Protokoll vom 10.1.92 notgedrungen eine Fälschung sein muss. Eine Aufklärung der Sache wird seit vielen Jahren von den zuständigen Stellen vereitelt. Warum die Aufklärung in Sachen *Gefälschte Gerichtsprotokolle* nicht erfolgt bzw. auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben wird, weiß ich nicht.“
Wegen dieser und weiterer Ungeheuerlichkeiten hat der Verein für Saubere Justizarbeit als letztes Mittel der Wahl einen Brandbrief an die Institutionen des Landes verfasst. Auf die Reaktionen darauf darf man gespannt sein.
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Foto oben: Auszug aus einem Hitler-Tagebuch
Foto Mitte: SV-Ausweis mit Falscheintragungen
Foto unten: Familiengericht am Amtsgericht Zwickau


Samstag, 27. November 2021

Ein Zeichen der Hoffnung: Adventskranz der Superlative

Westsachsen/Werdau.- Er ist groß, grün und mit hunderten Kugeln, Ketten und Sternen liebevoll dekoriert: Der riesige Adventskranz rund um den Marktbrunnen in der Werdauer Innenstadt. Seit langem ist er aus der Vorweihnachtszeit kaum noch wegzudenken. Und so entstand er auch in diesem Jahr wieder am Freitag vor dem ersten Advent. Errichtet wurde der Kranz, der auf eine Privatinitiative des ehemaligen Werdauer Pressesprechers André Kleber zurück geht, von sechs freiwilligen Helferinnen und Helfern aus Albanien, Algerien und Deutschland. Über 6 Kubikmeter Tannenzweige, die genau wie die Dekoration ebenfalls von Einwohnern der Stadt zur Verfügung gestellt wurden, konnten verarbeitet werden. Erstmals entzündet werden die Kerzen in den großen Laternen am Abend des 28. November. Am 3. Advent um 17 Uhr wird dann auch wieder das Friedenslicht aus Bethlehem erwartet und vom Kranz aus an alle Interessierten weiter verteilt.

Quelle und Foto: André Kleber, Werbemanufaktur Werdau