30 April 2026

NaturTheater-Saison lädt zum Eventsommer nach Bad Elster

Sommer, Stars und Live-Events 2026 in der modernen Open-Air-Arena des Waldparks
Westsachsen/Bad Elster.- Das wunderschön gelegene NaturTheater Bad Elster als hochmoderne Open-Air-Arena präsentiert in der Sommersaison 2026 mit 27 Veranstaltungen wieder einen abwechslungsreichen Spielplan voller Star-Höhepunkte. Die je nach Bedarf fahrbare Zuschauerüberdachung garantiert in der einzigartigen Atmosphäre des historischen Waldparks größtmögliche Wetterunabhängigkeit als Höhepunkt jedes sommerlichen Wohlfühlaufenthalts. Mit dem passenden Umfeld wie dem historischem Ausflugslokal Restaurant-Café „Waldquelle“ und dem Waldspielplatz „Elsterweltchen“ ist das gesamte Areal ein prägender Bestandteil der Königlichen Anlagen und somit ein kulturtouristischer Saisonschwerpunkt in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster.
Nach einem zünftigen Saisonauftakt mit den Goldenen Egerländern zu Himmelfahrt (14.05.) bietet das NaturTheater 2026 erneut hochkarätige Live-Erlebnisse: Mit den PRINZEN (13.06.), Tim Bendzko (10.07.) oder Lou Bega & der Hermes House Band (11.07.) laden beliebte Top-Acts zu einem erlebnisreichen Eventsommer ein. Auch die Klassik setzt wieder eindrucksvolle Akzente: Neben dem spektakulären Opern-Air „Der Troubadour“ (19.06.) begeistern hier die große »Sommernacht der Klassik« mit dem tschechischen Stargeiger Pavel Sporcl (26.06.), ein „Queen Classical“ mit Gänsehautgarantie (03.07.), das große emotionale „Titanic-Musical“ (01.08.), ein Musiksommerkonzert des MDR-Sinfonieorchesters mit der britischen Starsängerin Emma Smith (15.08.) sowie die monumentale »Carmina Burana« (28.08.) als sommerliches Klassikevent.
Der Generalmusikdirektor und geschäftsführende Intendant der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft, Florian Merz, meint: „Zu meinen persönlichen Empfehlungen in diesem Jahr zählen die musikalischen Sommernächte – vom mediterran-stimmungsvollen Verdi-Opern-Air »Der Troubadour« über spektakuläre Symphonik mit Tschaikowskys majestätischem Krönungsmarsch, spanischem Feuer von de Falla bis hin zu Korngolds schillerndem Violinkonzert in der »Sommernacht der Klassik« – und natürlich die klanggewaltige »Carmina Burana«. Dann liegt nicht nur Musik in der Luft, sondern Bad Elster atmet die Kultur.“
Darüber hinaus prägen vielfältige Klangfarben das bunte Saisonprogramm: Alpenvirtuose Herbert Pixner (23.05.), die Hard-Rock-Institution NAZARETH (04.07.), Electro-Artist SCHILLER (25.07.) sowie coole Blasmusik-Vibes von LaBrassBanda (07.08.) sorgen für energiegeladene Sommerabende. Ergänzt wird die Saison durch unterhaltsame Konzerte von NIK P. (24.05.), Melissa Naschenweng (18.07.) und Publikumsliebling Andy Borg (29.08.) sowie durch Auftritte von Comedyikone Paul Panzer (04.09.) und der Ostrocklegende KARAT (05.09.). Auch besondere Eventformate wie eine heitere Filmmusikgala mit Katrin Weber (07.06.), eine Comedyshow von Zärtlichkeiten mit Freunden (17.07.) oder die großartige „Schottische Musikparade“ (30.08.) sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung. Für Familien bieten dazu Ausflüge zu „Feuerwehrmann Sam“ (21.06.), der „Hexe Baba Jaga“ (09.08.) und dem Kindermusical „Anouk“ (06.09.) fantasievolle Gemeinschaftserlebnisse im Märchenwald Bad Elster. Bereits schon jetzt ausverkauft sind die Shows von Max Giesinger (30.05.) und Olaf Schubert (20.06.) im NaturTheater.
Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste nach den Veranstaltungen: Bis Mitternacht lädt eine inszenierte Lichterwelt im Waldpark zum Verweilen ein. Entlang kunstvoll illuminierter Wege und Skulpturen entfaltet sich eine atmosphärische Erlebnislandschaft, die die historische Architektur Bad Elsters in neuem Glanz erscheinen lässt. So wird der Abend bei einem stimmungsvollen Spaziergang durch die Königlichen Anlagen zu einem eindrucksvollen Ausklang – ein Aftershow-Erlebnis im funkelnden Lichterspiel. Alle Infos: 037437 / 53 900

29 April 2026

Justiz-Farce in Zwickau: Richter Droll und die Lizenz zum Schweigen

Der „falsche Doktor aus Plauen“ und die verweigerte Wahrheit

Westsachsen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Was sich am Montag im Sitzungssaal des Amtsgerichts Zwickau abspielte, lässt Prozessbeobachter und Rechtsstaatler fassungslos zurück. In der Verhandlung unter Richter Rainer Droll (Az. 44 C 1177/17) wurde deutlich, dass die Zivilprozessordnung (ZPO) offenbar nur noch als unverbindliche Empfehlung gilt, wenn es darum geht, einen einflussreichen Kläger vor den Konsequenzen massiver Aktenmanipulation zu schützen.
Bereits zu Beginn der Sitzung kam es zum Eklat. Die Beklagte stellte einen erneuten Befangenheitsantrag gegen Richter Droll. Die Gründe wiegen schwer: Der Richter hantiert beharrlich mit einer manipulierten Akte, in der ein entscheidender Rechtskraftvermerk mit zwei weißen Papierstreifen überklebt wurde – ein klarer Fall von Urkundenunterdrückung im Amt. Zudem stützt sich Droll auf Falschauskünfte der Staatsanwaltschaft Zwickau (Oberstaatsanwältin Merkel), um Befangenheitsanträge als „rechtsmissbräuchlich“ abzutun. Doch statt das Verfahren gemäß § 45 ZPO einem unbefangenen Richter zur Prüfung vorzulegen, entschied Droll zum zweiten Mal einfach selbst. Mehr noch: Er überließ die „Prüfung“ des Antrags faktisch dem Kläger, Rechtsanwalt Reinhard Schübel. Auf dessen Zuruf „Abweisen!“ setzte der Richter das Verfahren unbeirrt fort. Ein Vorgang, der jeder rechtlichen Grundlage entbehrt und den Kläger in die Rolle eines „Mit-Richters“ hebt. Die „Prüfung“ durch den Gegner ist ein Schlag ins Gesicht der ZPO.
Der „falsche Doktor“ und die verweigerte Wahrheit ist ein weiteres brennendes Thema: Obwohl Schübel am Landgericht Zwickau seine Doktorarbeit bisher nicht vorlegen konnte, wird er von Richter Droll weiterhin beharrlich mit „Dr.“ tituliert. Ein korrekter Richter hätte hier Aufklärung verlangt: „Herr Schübel, zeigen Sie mir Ihre Promotionsurkunde. Ich lasse mich von Ihnen nicht täuschen.“ Doch Richter Rainer Droll schweigt und deckt den fragwürdigen Titelglanz.
In der Beweisaufnahme wurde es eng für Schübel. Die Beklagte konfrontierte ihn mit harten Fakten: Wer gab ihm die Erlaubnis, 2012 entgegen § 64 FamFG ein Rechtsmittel beim völlig unzuständigen Oberlandesgericht (OLG) Dresden einzulegen? Schübel antwortete ausweichend: „Weiß ich nicht, ich sage nichts.“
Noch schwerer wiegt der Vorwurf der Anstiftung zur Urkundenvernichtung. Die Beklagte warf ihm vor, sie am 14.05.2012 telefonisch aufgefordert zu haben, eine amtliche Beschlussausfertigung (die den korrekten Rechtskraftvermerk vom 01.05.2012 trug) zu vernichten: „Schmeißen Sie das Ding weg!“ Schübel bestritt diesen Vorwurf nicht. Auch zum Vorwurf, er habe den Vermerk in der Akte in Absprache mit der Gegenanwältin Claudia Dietrich aus Werdau überklebt, um eine Fristversäumnis zu vertuschen und Honorare zu sichern, schwieg er beharrlich. Gemäß § 138 ZPO gilt solches Schweigen im Zivilprozess als Geständnis.
Besonders pikant: Richter und Kläger kamen beide verspätet zur Verhandlung. Während die Beklagte und die Öffentlichkeit vor verschlossener Tür warteten, suchte die Justizsekretärin Schlesier den Gang auf und teilte dem verspätet eintreffenden RA Schübel mit: „Herr Dr. Schübel, ich soll dem Richter Droll Bescheid sagen, wenn Sie da sind.“ Diese Worte wurden von der Beklagten und den anwesenden Prozessbeobachtern vor der Tür klar und deutlich vernommen. Eine privilegierte Behandlung, die den Verdacht der Kollusion (Absprache zum Betrug) massiv erhärtet.
Als Richter Droll im Termin damit konfrontiert wurde, versuchte er diesen Vorgang kategorisch zu bestreiten – ein rechtlich absurdes Manöver, da der Richter zum Zeitpunkt der Äußerung nachweislich noch gar nicht im Flur zugegen war und somit überhaupt keine eigene Wahrnehmung dazu haben konnte. Er stellte seine Schutzbehauptung über die Ohrenzeugen im Saal, was seine mangelnde Neutralität und den Versuch, das kollusive Verhalten seines Personals zu decken, einmal mehr unterstrich. Ein Richter am Rande des Zusammenbruchs?
Fazit: In Zwickau scheint der Rechtsstaat pausiert zu haben. Ein Richter, der sich weigert, die Aktenwahrheit wiederherzustellen, und ein Kläger, der zu Vorwürfen der Urkundenfälschung schweigt, bilden eine Allianz, die das Vertrauen in die Justiz erschüttert. Das Dokument, welches den überklebten Vermerk noch zeigt (da es „versehentlich“ an die Gegenseite versandt wurde), liegt vor (Foto). Es ist der rauchende Colt in einem Verfahren, das niemals hätte stattfinden dürfen, solange die strafrechtlich relevanten Taten nicht geklärt sind.
Die Prozessbeobachter verließen den Saal mit einer klaren Erkenntnis: Dieser Richter wirkte nicht mehr frei – er wirkte unter Druck, fast wie erpresst.

28 April 2026

Wie niedlich ist das denn bitte? Nachwuchs im Ziegengehege

Westsachsen/Zwickau
(
Stadt des schlecht erzogenen Rotzlöffels).- Der Schwanenteichpark freut sich über Nachwuchs. In den frühen Morgenstunden des 3. April hat die Mutterziege am Schwanenteich zwei gesunde Jungziegen geboren. Das Trio aus Mutter, Bruder und Schwester ist wohlauf und freut sich über die ersten Auftritte in der Öffentlichkeit. Im Herbst 2025 war die 4 Jahre alte Ziege zu Besuch im Tiergehege Crimmitschau und ist gedeckt worden.
Leider wird diese freudige Neuigkeit auch von einem Trauerfall überschattet. Der hauseigene Ziegenbock lag am Donnerstagmorgen, 23. April tot im Gehege. Bereits nach dem Wochenende war der Bock sehr schwach und nur noch wenig zu motivieren. Auch mehrere Tierarztbesuche konnten ihm nicht mehr helfen.
Es ist leider nicht auszuschließen, dass am Wochenende giftige Pflanzen oder ähnliches gefüttert wurden. Das Garten- und Friedhofsamt richtet daher erneut die eindringliche Bitte an alle Parkbesucher, die Tiere im Gehege nicht selbst zu füttern. Die Tiere werden 365 Tage im Jahr durch die Mitarbeiter artgerecht versorgt, gefüttert und gepflegt. Weitere Futtergaben sind nicht notwendig und können sogar schädliche Wirkung haben.
In diesem Zusammenhang wird nochmals darauf hingewiesen, dass auch die wildlebenden Tiere im Schwanenteichpark kein zusätzliches Futter benötigen, da sie sehr gut an ihren Lebensraum angepasst sind und in jeder Jahreszeit ausreichend Futter finden.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Tanz jetzt: Palucca im König Albert Theater Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 8. Mai präsentieren Studierende der Palucca Hochschule für Tanz aus Dresden um 19.30 Uhr Ausschnitte aus Tanzproduktionen der laufenden Semesterarbeit im besonderen Ambiente des König Albert Theaters. Die renommierte Palucca Hochschule für Tanz Dresden gewährt im König Albert Theater regelmäßig besondere Einblicke in ihre Ausbildung. Im Programm des diesjährigen Tanz- und Ballettabends präsentieren Studierende aus unterschiedlichen Jahrgängen unter der Leitung von Prof. Damian Gmür Choreografien und Ausschnitte aus Tanzproduktionen der laufenden Semesterarbeit - aus dem Klassischen wie auch aus dem Zeitgenössischem Tanz, kreativ und nahbar. 1925 von der Tänzerin und Tanzpädagogin Gret Palucca (1902-1993) gegründet, umfasst das Ausbildungsangebot von Deutschlands einziger eigenständiger Hochschule für Tanz heute ein schulbegleitendes Nachwuchsförderstudium, den Studiengang Tanz (B.A.), die Masterstudiengänge Tanzpädagogik und Choreografie sowie die Künstlerische Meisterklasse und das Elevenprogramm Tanz. Im Mittelpunkt der Ausbildung in den drei Säulen Improvisation, Zeitgenössischer/Moderner Tanz und Klassischer Tanz steht dabei stets das Individuum selbst.
Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

27 April 2026

Abschiedstournee: Peter Orloff & Schwarzmeer Kosaken Chor

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Clara Schumann Hörspiels).-
Am 27.01.2027 kommt Peter Orloff und sein Schwarzmeer Kosaken Chor ins Konzert- und Ballhaus Neue Welt.
Eigentlich wollte Peter Orloff seine seit Jahrzehnten erfolgreiche Konzerttätigkeit mit dem Schwarzmeer Kosaken-Chor auf dem Höhepunkt des Erfolges im Frühjahr 2026 abschließen, aber die Abschiedstournee unter seiner Leitung übertraf alle noch so großen Erwartungen. Fast überall ausverkaufte Konzerte und Zusatzkonzerte machen diese Tournee zu einem wahren Triumphzug - zum „Triumph einer Legende“.
Die Konzertbesucher sind begeistert, aber auch sehr traurig. Aufgrund unzähliger Anfragen, die sich unbedingt noch ein letztes Konzert oder Wiederholungskonzert von Peter Orloff und seinem grandiosen Ensemble wünschen, gibt es jetzt nach langen und intensiven Gesprächen doch noch eine Zugabe. Der „Triumph einer Legende“, ausgezeichnet mit dem SMAGO - Award 2026 als „Tournee des Jahres“, geht in die Verlängerung.
Peter Orloff & Schwarzmeer Kosaken Chor
- Die Abschiedstournee - Die Zugabe
Mittwoch, 27.01.2027 | 19:00 Uhr
Konzert- und Ballhaus Neue Welt
Leipziger Straße 182, 08058 Zwickau
Quelle und Foto: Berlinièros PR

Kaffee-Klecks-Kunst: Neue Ausstellung mit Karikatur-Malerei

Westsachsen/Bad Elster.-
Im Rahmen des 14. KunstFestes Bad Elster wurde am vergangenen Freitag die neue Ausstellung „Kaffee-Klecks-Kunst“ mit außergewöhnlichen Karikatur-Arbeiten der Künstlerin Bianka Bauhaus aus der niederrheinischen Hansestadt Wesel in der Galerie des Königlichen Kurhauses eröffnet. Das wechselnde Ausstellungsprogramm der Kultur- und Festspielstadt ist dabei fester Bestandteil Teil der kulturtouristischen Gästeangebote in den Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades.
Die gezeigten Werke entstanden aus scheinbar zufälligen Kaffeeflecken auf Aquarellpapier und überraschen mit Bildwelten voller Witz, Fantasie und feiner Beobachtungsgabe. Dabei verbinden sich auf spielerische Weise Zufall und künstlerische Gestaltung: Aus zunächst ungeplanten Flecken entwickelt die Künstlerin detailreiche Karikaturen, die durch Zeichnung, Farbe und pointierte Texte eine ganz eigene Handschrift erhalten. Dabei bleibt der Ursprung stets sichtbar – der Kaffeeklecks wird Teil der Bildidee und Ausgangspunkt für neue Perspektiven. Bianka Bauhaus ist Autodidaktin und hat sich über Jahre hinweg in unterschiedlichen künstlerischen Techniken weiterentwickelt. Ihre Arbeiten reichen von Fingermalerei in Öl über abstrakte Bildwelten bis hin zur Hinterglasmalerei. Die Kaffee-Klecks-Malerei ist dabei Ausdruck ihrer besonderen Experimentierfreude und hat sich zu einem unverwechselbaren Markenzeichen entwickelt.
„Die unkonventionelle Kaffee-Klecks-Malerei vereint auf spielerische Weise Zufall und gezielte Gestaltung.“ Ute Gallert (Ausstellungskoordinatorin der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH)
Die Ausstellung bietet dem Publikum so einen spannenden Dialog zwischen Kunst, Material und gesellschaftlicher Reflexion. Besucherinnen und Besucher erwartet ein unterhaltsamer und zugleich nachdenklicher Inspirationsraum, der zeigt, wie aus einem einfachen Kaffeefleck überraschende Kunst entstehen kann – humorvoll, kritisch und voller kreativer Energie. Diese sehenswerte Ausstellung kann jetzt bis zum 22. Mai jeweils Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen im Königlichen Kurhaus Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

21 April 2026

Tipp: Liedermacherei mit Friedrich & Wiesenhütter im Theatercafé

Westsachsen/Bad Elster.- Am Dienstag, den 28. April präsentieren die beiden Gitarristen Friedrich & Wiesenhütter aus Berlin um 19.30 Uhr ihre Lieder und Songs in der Reihe TheaterClub im Theatercafé Bad Elster. In wunderbarer Weise präsentieren die beiden Berliner Musiker anspruchsvolle Lyrik mit virtuosem Gitarrenspiel. Heiter, melancholisch und unterhaltsam erzählen sie in ihren Liedern von Berlin, vom Alltag, den Menschen und dem Leben. »Friedrich & Wiesenhütter« beweisen mit ihrem kurzweiligen Programm, das sie zu den interessanten Projekten in der deutschen Konzertszene gehören.
Matthias Wiesenhütter und Dirk Friedrich lernten sich 2012 bei Studioaufnahmen kennen und touren seitdem als »Friedrich & Wiesenhütter« durch die Republik. Es sind beeindruckend klar gesungene Texte, die jeder versteht und die von Liebe, dem Alltag, vom Leben oder dem Älterwerden handeln. Melancholisch nachdenkliche Töne, die sie mit ihren witzigen Sprüchen auflockern, werden auch die Besucher dieses Abends im Theatercafè Bad Elster begeistern. Tickets: 037437/ 53 900

17 April 2026

Übergabe von Kunstwerken: Ein Hauch von Salvador Dalí im Vogtland

Westsachsen/Adorf.-
Fotografien, Collagen, ein Plakat und verschiedene Ölgemälde der Flussperlmuschel werden ab 18. April 2026 als Dauerleihgaben im Erlebnismuseum Perlmutter und im Rathaus der Stadt Adorf/Vogtl. zu sehen sein. Darunter befindet sich auch ein Exemplar im surrealistischen Stil maßgeblich bekannt durch Salvador Dalí. Die offizielle Übergabe der Kunstobjekte findet im Rahmen der Veranstaltung »Kunst trifft … Erlebnismuseum« statt. An dem Tag wird aber nicht nur bildende Kunst, sondern auch ein Schauspiel und eine Lesung die neuen und alten Gemäuer bereichern. Ebenso können Kreativangebote für Kinder genutzt werden.
Ein besonderer Höhepunkt des Tages: Die Urheberinnen und Urheber der Werke aus dem Vogtland und dem Dresdner Raum sind ab 16.00 Uhr im Sonderausstellungsraum des Erlebnismuseums Perlmutter zugegen. Alle Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, mit den Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen.
Gleich dreimal wird im Rahmen der Veranstaltung eine Kompaktversion des kurzweiligen Theaterstücks »Flusspermuschel« aus der Reihe »Fräulein Brehms Tierleben« zu sehen sein. Rolf Bach rundet mit einem künstlerischen Monolog des Perlenfischers Johann Schmirler den Tag ab. Auch die kleinen Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber kommen an dem Tag auf ihre Kosten: Sie können Kunstwerke im Pädagogikraum basteln. Das geschieht in unmittelbarer Nähe zu Katharina Probsts Gemälde »Patchworkfamilie«. Das Bild zeigt eindrücklich die verschiedenen Entwicklungsstadien der Flussperlmuschel sowie ihren Wirtsfisch, die Bachforelle.
Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) engagiert sich seit fast 20 Jahren für die Flussperlmuschel. Aktuell wird das Projekt »MARA – Margaritifera Restauration Alliance« umgesetzt. Dieses gehört zu den Artenschutzprojekten im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Es wird durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert sowie mit Geldern der Lotterie GlücksSpirale finanziert.
Im MARA-Projektteam organisierte die LaNU 2023 federführend die Aktion »Kunst trifft … Flussperlmuschel«. Die faszinierende Lebensweise der Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera) und die Bemühungen um ihren Schutz hatten deutschlandweit über 60 Künstlerinnen und Künstler inspiriert. Aus den über 100 entstandenen Arbeiten konnte die LaNU 2025 mit Projektmitteln Werke bzw. Werksets von Nicolas Felly, Michael Klose, Roland Nagel, Katharina Probst, Andreas Rudloff und Anita Voigt ankaufen.
Ort: Erlebnismuseum Perlmutter, Graben 2, 08626 Adorf/Vogtl., Tag, Zeit: 18. April, 13 bis 18 Uhr.
Quelle und Foto: Erlebnismuseum Perlmutter

15 April 2026

Infoveranstaltung zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Zwickau

Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knasts).- Am Donnerstag, 23. April 2026, 17 Uhr informieren die Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH und die Stadt Zwickau zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Dazu laden die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt und die Baubürgermeisterin Silvia Queck interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Die Veranstaltung findet im Hauptgebäude Zwickauer Hauptbahnhof, auf der Empore rechts im Bereich der ehemaligen DB Gastronomie MITROPA statt.
Im Rahmen der Veranstaltung werden auch Vertreter der DB InfraGo AG mit einem Info-Stand zum Vorhaben „Knoten Zwickau“ als Teil der Ausbaustrecke Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg – Leipzig/Dresden vor Ort sein, um Auskunft über die vorgesehen Maßnahmen der DB AG zu geben.
Die Veranstaltung bietet somit eine gute Gelegenheit, sich aus erster Hand über die zukünftige Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Zwickau zu informieren.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Das Schumann-Haus informiert: Mittagskonzert mit Thomas Synofzik

Werke Robert Schumanns und E.T.A. Hoffmanns stehen auf dem Programm

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Clara in Nöten-CD).-
Zu einem Mittagskonzert in seinen Kammermusiksaal lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Mittwoch, dem 22. April, um 12 Uhr ein. Thomas Synofzik spielt Klaviermusik von Robert Schumann und E. T. A. Hoffmann. Das Jahr 2026 steht im Zeichen des 250. Geburtstags des am 24. Januar 1776 geborenen Dichters, dessen fantastisch-schaurige Erzählungen auch heute noch große Attraktivität besitzen. Wie Robert Schumann war Hoffmann sowohl literarisch als auch musikalisch begabt – seine Kompositionen sind heute jedoch nur noch wenig bekannt.
Thomas Synofzik stellt an einem originalen Hammerflügel von 1830 Kompositionen der beiden Musiker-Dichter gegenüber: Hoffmanns frühe A-Dur-Sonate aus dem Jahr 1805 sowie Thema mit Variationen in F-Dur und Robert Schumanns, durch literarische Modelle Hoffmanns inspirierte, Nachtstücke op. 23 sowie Fantasiestücke aus op. 12, 111 und 124. Ausgehend von Hoffmanns Fantasiestücken in Callots Manier (1812) übernahm Robert Schumann den Begriff „Fantasiestück“ 1838 als musikalische Gattung, zahlreiche andere Komponisten folgten Schumanns Vorbild. 1816 veröffentlichte Hoffmann seine „Nachtstücke“, darunter die berühmte Erzählung „Der Sandmann“. Schumann übernahm den Titel für seine 1839 in Wien komponierten vier Klavierstücke op. 23 und prägte damit wiederum eine neue musikalische Gattung.
Thomas Synofzik ist seit 2005 Leiter des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau. Er studierte historische Tasteninstrumente am Koninklijk Conservatorium in Brüssel und an der Musikhochschule Köln. Neben regelmäßiger Konzerttätigkeit, u.a. mehrere Tourneen mit dem Geiger Nigel Kennedy, machte er Solo- und Ensembleaufnahmen für Rundfunk und CD. Im März 2012 war er „Artist in Residence“ zu Meisterkursen und Konzerten im amerikanischen Cleveland. 2021 wurde er mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau ausgezeichnet.
Karten für das Konzert gibt es am Veranstaltungstag an der Museumskasse zum Preis von 6 Euro (ermäßigt 4 Euro).
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau