Mittwoch, 22. Mai 2019

Klein aber oho: Kids sind kleinen Dingen auf der Spur

Werdau.- Kennen sie das: ein kleiner Moment, der zur Ewigkeit wird, ein winziges Steinchen zwischen den Fußzehen, viele kleine Pixel, die ein Foto ergeben oder ein Samenkörnchen, aus dem eine Pflanze wächst? Kleines kann so Unterschiedliches bewirken, Schönes und weniger Schönes. Diesem „kleinen“ und doch so großen Thema widmen sich (nicht nur) am Dienstag, 28. Mai 2019 alle Kinder in Kitas, Horten und Grundschulen, denn dann ist wieder bundesweiter „Tag der kleinen Forscher“. Unter dem Motto „Klein, aber oho!“ gehen sie auf Entdeckungsreise und erkunden, was Kleines alles bewirken kann.
Auch die kommunalen Kitas und Horte Zwickaus verwandeln sich in diesem Jahr wieder in kleine Forscherlabore. Die Kids werden Kompost und Erde sieben, Knallerbsen unter die Lupe nehmen, unterschiedliches Platzempfinden beleuchten, auf Zeitungen tanzen, einen Regenwald im Glas herstellen und sich mit vielen kleinen Schnipseln, die zu buntem Konfetti werden, selbst eine große Freude bereiten. Etwas spannend-kniffliger wird es für sie, Zeiträume zu erkunden. Aber auch dabei hilft entsprechendes Aktionsmaterial der Stiftung, wie z. B. kleine Sanduhr-Experimente. Das Verständnis für Zeit ist eine Grundlage des Zusammenlebens und wichtig, um sich über die Vergangenheit und Zukunft Gedanken machen und sich später für zukünftige Generationen engagieren zu können. Außerdem wird’s hier und da noch ein - wenn auch etwas verspätetes - großes Frühlingserwachen geben, wenn aus kleinen Samen große Blumen wachsen. Weniger schön sind kleine Krankheitserreger. Kein unwichtiges Thema, deshalb wird auch die Alltagshygiene in den Fokus der Kids rücken.
Im Kita-Alltag begegnen die Mädchen und Jungen vielem, das groß oder klein wirkt: Neben einem ausgewachsenen Baum fühlen sich die Steppkes winzig klein. Treffen sie aber auf eine Ameise, dürften sie sich wie ein Riese fühlen. Um sagen zu können, ob etwas groß oder klein ist, ist immer ein Vergleich nötig: Was erscheint uns warum klein, was groß? Auch sollte das Kleine nie unterschätzt werden, denn oft liegt darin vieles verborgen, was nicht auf Anhieb erkennbar ist. Unabhängig von seiner Größe kann ein Lebewesen oder ein Ding der Auslöser für Erstaunen sein und Großes bewirken. Diese Fragen bieten gute Anlässe zum Forschen.
Aufmerksames beobachten, Fragen stellen, sich ausprobieren und nach Lösungen suchen – all das schult die Denkfähigkeit jedes einzelnen Kindes. Der "Tag der kleine Forscher" möchte  Begeisterung für das Forschen wecken, kindgerecht Zusammenhänge vermitteln, stark für die Zukunft machen und zum nachhaltigem Handeln befähigen. Zahlreiche Initiativen und Entscheiderinnen und Entscheider aus der Politik unterstützen den Aktionstag.
Der "Tag der kleinen Forscher" ist eine Aktion der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" und findet seit 2009 statt. Jedes Jahr widmet er sich einem neuen Thema und zeigt, dass Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik lebendig, spannend und allgegenwärtig sind. „Die Wertschätzung der kleinen Dinge und ein bewusster Umgang mit ihnen sind eine wichtige Voraussetzung für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit unserer Welt. Das diesjährige Motto inspiriert dazu, gemeinsam mit Kindern die Perspektive zu wechseln und die Bedeutung, den Wert und auch die Wirkung des scheinbar Kleinen zu erkennen“, sagt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Samstag, 18. Mai 2019

Amtsgericht Zwickau: Staatsanwaltschaft mauert und Justizminister kneift

Werdau/Zwickau/Dresden.- Die Vorwürfe gegen die beteiligten Richter, Staats- und Rechtsanwälte im Fall der nachgewiesenen Urkundenfälschung am Amtsgericht Zwickau (WSZ berichtete) werden immer lauter. Jetzt wurde bekannt, dass sowohl die Direktorin Eva-Maria Ast, wie auch Gerichtspräsident Eberhard Kirst seit Jahren Kenntnis von dem Vorfall hatten, jedoch nichts dagegen unternahmen. Kritiker nennen das „Strafvereitelung im Amt“ und fordern sofortige Konsequenzen. Ob es diese in absehbarer Zeit geben wird, bleibt indes fragwürdig. Zwar hat sich zwischenzeitlich Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow mit dem Fall befasst, konnte oder wollte jedoch bisher ebenfalls keine Aufklärung herbei führen.
Die von diesem Justizskandal betroffene Werdauerin kämpft seit Jahren um ihr Recht. Sie verlor ihr gesamtes Vermögen sowie ihr Haus an skrupellose Rechtsanwälte. Und das, wie sie sagt, auch mit Unterstützung von Zwickauer Richtern und Staatsanwälten. Trotz mehrfach nachgewiesener und durch Juristen bestätigter Straftaten innerhalb des Zwickauer Amstgerichts denkt kein Staatsanwalt daran, diesen Fall weiter zu verfolgen. Justizminister Gemkow erteilt, trotz eines vor der Presse abgegebenen Versprechens, keine Anweisung zu weiteren Ermittlungen, obwohl er dazu befugt ist. „Die Angst, selbst ins Kreuzfeuer der Kritik zu geraten, ist wohl zu groß“, vermutet die Betroffene.
Wie brisant die Sache inzwischen geworden ist, zeigen die Reaktionen auf unsere bisher veröffentlichten Artikel. So zum Beispiel die des Dipl. med. Wilfried Meißner (Foto). Er ist Facharzt für Anatomie, Psychiatrie, Psychotherapie a.D. und verfolgt diesen Fall mit großem Interesse. Meißner stellt regelmäßig Anfragen an Behörden und deren Funktionäre, um offensichtlichen Ungereimtheiten sowie Fehlentscheidungen auf den Grund zu gehen. Ihm fällt auf, dass sich in den Verwaltungsstrukturen der Zwickauer Gerichte immer mehr scientologische Merkmale wieder finden: „Die Arbeitsweise mancher Richter ist für mich befremdlich. Wenn ich sehe, mit welchen Argumenten hier teilweise versucht wird, geltendes Recht zu umgehen, stellt sich mir die Frage, inwiefern hier noch von richterlicher Unabhängigkeit gesprochen werden kann und nicht von Schulterschluß-Geist.“
In seinen  Funktionen  im Netzwerk „Deutsches Institut für Totalitarismusabwehr“ hat der Vorsitzende des Vereins „Anti-Korruption . Reformation 2014  e.V.“ schon vieles erlebt. Seine Erfahrungen  reichen zurück bis ans Ende der DDR-Diktatur. Gern würde er Einzelberichte zu einem Buch zusammen fassen, wenn er nicht täglich mit neuen systembedingten Problemen konfrontiert würde, die seine Zeit beanspruchen, wie er sagt. Im aktuellen Fall sieht Meißner die zugrunde liegenden Versäumnisse zunächst beim ersten Rechtsanwalt der Betroffenen. „Dieser sogenannte `Doktor´ Schübel hat zum Beispiel die Beschwerdefrist versemmelt und wird nun von Staatsjuristen geschützt, die zum Teil zu Unrecht `altes Recht´ anwendeten, trotz Fristversäumnis weiterverhandeln ließen und sich nun pflichtwidrig weigern, unrichtige Daten zu korrigieren, die Folgen einer der Vertuschung dienenden  Urkundverfälschung (Verstecken eines Rechtskraftvermerkes) zu korrigeren und somit die Voraussetzungen für die Anerkennung eines Staatshaftungsfalles zu schaffen“, so Meißner. Wobei er gleich zum nächsten Kritikpunkt kommt: „Laut einer Aussage von Jörn Wunderlich, selbst ehemaliger Richter und Bundestagsabgeordneter der LINKEN, sind Richter der fortbildungsresistenteste Berufsstand überhaupt.“

Karikatur aus dem Jahre 2009: Kunst und Justiz

Mittwoch, 8. Mai 2019

Mausoleum in Waldhaus bei Greiz für Besichtigung geöffnet

Greiz.- Am Samstag, 11. Mai 2019 (50 Jahre Tiergehege der Stadt Greiz), und am Sonntag, 12.05.2019, wird das Mausoleum in Waldhaus in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr erstmalig in diesem Jahr, für Besichtigungen geöffnet sein.
Für den letzten regierenden Fürsten Heinrich XXII. Reuss Aelterer Linie war Waldhaus ein beliebter Ort. Aus diesem Grund ließ er sich im Jahr 1883 seine Ruhestätte, das Mausoleum, errichten.
Vor über 15 Jahren wurde die Begräbnisstelle der letzten Greizer Reußen ä.L. durch die Stadt Greiz renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Mausoleums, zu Heinrich XXII. und seiner Familie ist im Inneren der Kapelle zu besichtigen.
Der Eintritt in das Mausoleum ist frei, Spenden zum Erhalt des Mausoleums sind willkommen.
Weitere Termine der Öffnung 2019:
25.05., 09.06., 14.07., 11.08., 08.09. (Tag des offenen Denkmals) und 13.10.2018.
Möchten Sie gern mit Ihren Gästen das Mausoleum außerhalb der Öffnungstermine besuchen? Gern nehmen wir Ihre Anfrage/Buchung entgegen.
Tourist-Information Greiz
Burgplatz 12 / Unteres Schloss
07973 Greiz
Telefon: (03661) 689815
E-Mail: tourismus@greiz.de

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Greiz

Donnerstag, 2. Mai 2019

Musikalische „Wanderjahre“ im Werdauer Rathaus

Werdau.- Am Mittwoch, 15.05.2019, wird die internationale Pianistin Gerlint Böttcher für ihr Programm „Wanderjahre“ im Werdauer Rathaus gastieren. Es werden Stücke von den Komponisten F. Liszt aus „Années de Pèlerinage – Wanderjahre“ und von F. Chopin gespielt. Außerdem können die Zuhörer Werke des Künstlers Günther F. Kasseckert wie „Nebelgestalten“, „Feuertanz“ und „Ring der Dunkelheit“ lauschen.
Gerlint Böttcher ist auf vielen Konzertbühnen Europas, Amerikas und des Nahen Ostens tätig. Sie folgte Einladungen u.a. der Berliner Symphoniker und des Philharmonischen Staatsorchesters Halle. In der Saison 2018/19 standen neben zahlreichen solistischen Auftritten auch eine Teilnahme am Hohenloher Kultursommer und gemeinsame Darbietungen mit dem Schauspieler Hans-Jürgen Schatz auf dem Programm. Sie ist Jurorin des internationalen „Mendelssohn Piano Competition 2018“ in China.
Neben ihrer regen Konzerttätigkeit lehrt die Pianistin an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und ist Mitinitiatorin und künstlerische Leiterin der Schlosskonzerte Königs Wusterhausen.
Beginn der Veranstaltung ist 19.30 Uhr. Karten gibt es zum Preis von 14,00 €, ermäßigt 7,00 €, an der Bürgerinformation oder an der Abendkasse im Rathaus.


Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 30. April 2019

Unterhaltungstipp: Chursächsische SommerNews aus Bad Elster

Linda Hesse live & lebensnah
Am Freitag, den 10. Mai öffnet Bad Elster um 19.30 Uhr den Vorhang für die erfolgreiche Schlager-Pop-Interpretin Linda Hesse. Mit ihrer ersten Single »Ich bin ja kein Mann« landete sie gleich einen Nummer 1-Hit. Es folgten Einladungen in die größten deutschen TV-Shows und ihr Auftritt als Sensations-Überraschungsgast in der Helene Fischer Weihnachtsshow – damit war sie im Schlagerhimmel angekommen! Direkt und ehrlich, mit ganz viel Herz performt sie ihre Songs: Schlager war noch nie so lebensnah! Wer die gebürtige Halberstädterin schon mal auf der Bühne live erlebt hat, weiß wie viele Gefühle in ihren Konzerten frei werden: Lachen, Träumen, Tanzen, Klatschen, Weinen, Mitsingen – alles ist ausdrücklich erwünscht. An diesem Abend werden Wünsche wahr.
Tickets unter Telefon (037437) 53 900 oder im Internet: www.koenig-albert-theater.de
Tänzerisches StrauSS-Potpourri zum Muttertag
Am Sonntag, den 12. Mai öffnet sich um 19.00 Uhr der Vorhang für die »Große Johann-Strauß-Gala« im König Albert Theater Bad Elster. Die Produktion mit dem Chursächsischen Hofballverein und dem Chursächsischen Salonorchester präsentiert dabei im prachtvollen Ambiente des König Albert Theaters wieder ein unterhaltsames musikalisch-tänzerisches Potpourri im Glanze der großen Melodien von Johann Strauß.
Auf dem Programm dieser musikalischen Reise im König Albert Theater stehen wieder zahlreiche Weltklassiker der Strauß-Dynastie: Neben dem berühmten Wiener »Donauwalzer« und einem Besuch »Im Krapfenwaldl« zeigen kontinentale Ausflüge mit dem »Egyptischen« und dem »Persischen Marsch«, der schwungvolle »Cachucha-Galopp«, eine lustige Fahrt im »Vergnügungszug« oder der weltberühmte »Radetzky Marsch« die große Vielfalt der Kompositionskunst in der Strauß-Familie.
Die dazu hinreißend inszenierten Choreographien des Chursächsischen Hofballvereins geben dieser Gala in Bad Elster dabei eine besonders reizende Note, welche beim spritzigen »Can Can« oder dem feurigen »Säbeltanz« ihren Höhepunkt erreicht. Abgerundet wird das bunte Programm durch unterhaltende Orchesterwerke des Chursächsischen Salonorchesters. Ein Konzert für alle Freunde der leichten Muse.
Tickets unter Telefon (037437) 53 900 oder im Internet: www.koenig-albert-theater.de

Montag, 29. April 2019

Schlossführung für jedermann: Erkundungen im Wahrzeichen der Stadt

Greiz.- Das Obere Schloss ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer interessanten und wechselvollen Geschichte auf.
Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am Sonntag, 05.05.2019, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind u.a. Inhalt des Rundganges.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung. Internet: www.greiz.de
Termin: Sonntag, 05. Mai 2019
Preise: Erwachsene 4,00 Euro, Kinder 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Oberes Schloss, Torhaus, Schloss-Information
Zeit: 14.00 Uhr, Dauer rund 1 ½  Stunden
Quelle und Foto: Touristinformation Greiz

Sonntag, 28. April 2019

Besser konzentrieren: Nachhilfeinstitut verschenkt Ratgeber

Zwickau.- Ungesunde Ernährung, zu viel Medienkonsum, zu wenig Bewegung und Schlaf: Dass Schüler häufig unkonzentriert sind, kann viele Ursachen haben. Warum das dennoch kein Grund zur Sorge sein muss, erklärt ein neuer Ratgeber des Nachhilfe-Instituts Studienkreis. Die Broschüre „Besser konzentrieren - Wissen, Tipps und Übungen für effizientes Arbeiten“ gibt es jetzt gratis im Studienkreis Zwickau, Wilkau-Haßlau und Kirchberg - solange der Vorrat reicht.
Darin erfahren interessierte Eltern, wie ein gut eingerichteter Arbeitsplatz aussieht, mit welchen täglichen Ritualen sich Aufmerksamkeit schärfen lässt und wie sie den Störenfried Smartphone in den Griff bekommen. Dazu gibt es ausgewählte Konzentrationsübungen für Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters. Hilfreich ist der Studienkreis Konzentrations-Check, den es in dem Ratgeber und online unter studienkreis.de gibt.
„Konzentrationsprobleme gehören zu den häufigsten Ursachen für Schwierigkeiten in der Schule“, erklärt Thomas Momotow vom Studienkreis. „Deshalb sind Konzentrationsübungen eine wichtige Ergänzung zur Nachhilfe.“ Der Studienkreis bietet Schülern der Klassen 1 bis 6 zudem in unregelmäßigen Abständen seinen Schnupperkurs „Konzentration“ an. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Am Donnerstag, 9. Mai, lädt der Studienkreis Eltern von 17 bis 19 Uhr zu einem Infoabend ein. Thema: „Wie lassen sich die Noten in der noch verbleidenden Zeit des Schuljahres verbessern?“
Kontakt:
Studienkreis Zwickau
Undine Hoffmann
Äußere Plauensche Str. 7
08056 Zwickau
Telefon: 03 75/29 49 00
Beratung: Mo., Do. 13:30-18:30 Uhr, Di. 13:00-18.30 Uhr, Mi. 13:00-18:00 Uhr, Fr. 12:30-17:00 Uhr
E-Mail: zwickau@studienkreis.de
Internet: https://www.studienkreis.de/nachhilfe-zwickau/

Samstag, 27. April 2019

Bau des neuen Spielplatzes „Schwanenstadt“ beginnt

Zwickau.- Nach einem erfolgreichen Festjahr zum 900. Geburtstag gibt’s nun das Geschenk: Zwickau widmet sich - insbesondere den Kindern - einen neuen Spielplatz.
Die Anregung, Projekte wie dieses zu realisieren, die über das Festjahr hinaus Bestand haben, kam von der Sparkasse Zwickau, der Volkswagen Sachsen GmbH und der Zwickauer Energieversorgung. Die Stadt griff diese Idee auf, initiierte und koordinierte neben vielen anderen Personen, Institutionen und Firmen verschiedene Spendenaktionen und -aufrufe, um ein schönes Projekt zu verwirklichen: Anstelle der in die Jahre gekommenen Spielanlage auf der Melzerwiese am Schwanenteich soll eine kleine „Schwanenstadt“ entstehen.
Aus der Vision wird nun Wirklichkeit. Dank der großen Spendenbereitschaft kann heute, Freitag, 26. April, der Bau der neuen Spielanlage mit einem ersten symbolischen Spatenstich starten. „Das ist echt Klasse! Ich hatte es mir gewünscht, aber nicht gedacht, dass so viel Geld zusammenkommt. Und es ist toll zu sehen, dass man GEMEINSAM so viel bewegen kann!“, freut sich Bernd Meyer, Bürgermeister für Finanzen und Ordnung, über die große Beteiligung der Zwickauerinnen und Zwickauer an dieser Gemeinschaftsaktion. Freude über den Baustart gab es auch unter den Mädchen und Jungen der „Gesunden Kita Gutwasserstraße“, die den offiziellen Termin mit einem Lied und eigenen Spielplatz-Entwürfen ausschmückten.Spielplatz „Schwanenstadt“Anfang Dezember 2018 erfolgten bereits die Abbrucharbeiten der alten Spielburg auf der Melzerwiese. Die wiederverwendbaren Spielgeräte wurden ausgebaut und die Holzaufbauten und Fundamente abgebrochen. Für den Fallschutzkies wurde ein Zwischenlager am Rand des Baufeldes errichtet. Dieses Material findet beim neuen Spielplatz Wiederverwendung.
In der kommenden Woche beginnen zunächst die Bauarbeiten zur Herstellung des Wasseranschlusses und die Vorbereitungen für die Fundamentierung der gesamten Spielanlage. Nach der Errichtung des ersten Spielturmes Mitte Mai werden nach und nach die Spielelemente der Stadtmauern und die weiteren Türme errichtet. Noch im Sommer dieses Jahres soll die „Schwanenstadt“ von den Kids erobert werden können.
Die Gestaltungsidee des neuen Spielplatzes beruht auf einer historischen Stadtanlage mit 4 (Wehr-)Spieltürmen, einem Marktplatz und bespielbaren Stadtmauern. Durch ein mit einem Holzsteg überspanntes Stadttor führt der Weg vom Park durch zwei Türme in die bespielbare Stadt. Mit Hilfe von Hängebrücke, Seilbalancierstrecke oder Seilröhre wird es auf verschiedenen Ebenen zahlreiche Möglichkeiten geben, die Stadtmauer zu erforschen und zu erklettern. Über zwei Rutschen gelangen die Kinder dann schnell wieder nach unten. Ein Wasserspielbereich, Spielskulpturen, ein gestrandetes Sand-Boot und vieles mehr laden zum weiteren Ausprobieren und Entdecken ein.
ZuständigkeitenDie Planungen werden federführend durch das Zwickauer Büro Architektur Concept Pfaffhausen + Staudte GbR erstellt. Unter Leitung des Architekturbüros erstellt die mit dem Spielanlagenbau beauftragte Firma KindRaum GmbH aus Leipzig eine detaillierte Werkplanung. Auf dieser Basis werden die Spieltürme und Anlagen in der Leipziger Werkstatt vorgefertigt.
Die vorbereitenden Landschaftsbauarbeiten liegen in den Händen der Fa. Tirschmann Garten- und Landschaftsbau Glauchau. Die Landschaftsbauer führen umfangreiche Bodenarbeiten aus, bereiten die Fundamente für die Spieltürme, Spielanlagen und Stützen vor, legen den Wasserspielbereich an und stellen die Fallschutzflächen her. Auch die Baustellensicherung, Wegebauarbeiten, Entwässerungen, Ausstattungen, Pflaster- und vegetationstechnische Arbeiten liegen in Zuständigkeit dieser Firma.
Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes und des Garten- und Friedhofsamtes unterstützen die Fachfirmen nach Bedarf, stehen den Planungen bei den vielen Ausführungsdetails beratend zur Seite und unterstützen die Koordination der verschiedenen Abläufe.
AbsperrungenDas Baugelände wird von der Humboldtstraße aus über eine Betriebseinfahrt in Höhe Amalienstraße und weiter über eine Baustraße auf der Melzerwiese angefahren. Dabei wird der Parkweg parallel zur Humboldtstraße gequert, der auch häufig durch Radfahrer genutzt wird. Es wird deshalb in diesem Bereich um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten
Das Baufeld wird während der Bauzeit komplett mit einem Bauzaun gesichert und darf nicht betreten werden. Die übrigen Parkwege an der Melzerwiese können weiterhin uneingeschränkt genutzt werden.
Mit dem Beginn der Bauarbeiten werden Kinder und Parkbesucher gebeten, die Baustellenabsperrungen unbedingt zu beachten und die Baustelle auf dem Parkwegenetz zu umgehen. Im Umfeld der Melzerwiese finden derzeit auch Baumaßnahmen der Wasserwerke Zwickau GmbH und der Zwickauer Energieversorgung GmbH statt. Weitere Einschränkungen wird es nach dem geplanten Baubeginn an der Radroute 5 Anfang Juni geben, die im Parkgelände parallel neben der Humboldtstraße verläuft.
KostenDie Kosten für die neue Spielanlage belaufen sich gemäß Vorhabenbeschluss auf insgesamt 434.000 EUR. Über das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt (SSP) wird die Baumaßnahme zu 2/3 gefördert. Der städtische Eigenanteil in Höhe von knapp 145.000 EUR kann aus Eigenmitteln und den vielen Spenden gedeckt werden. Bislang sind insgesamt Spenden in Höhe von rund 131.600 € in der Stadtverwaltung eingegangen.
Ergänzendes zur SpendenaktionGespendet haben ca. 300 bis 400 ortansässige Großfirmen und kleinere Unternehmen, Kaufleute und Handwerker sowie auswertige Firmen, Privatpersonen aus Zwickau, Umgebung und deutschlandweit sowie von Übersee, aber auch Vereine und eine Partei. Auch Spenden von 6 kommunalen Kitas füllen die Spendenbox. Kinder, Eltern und Erzieher-Teams unterstützten mit Aktionen wie Kuchenbasaren und halfen damit, der Umsetzung des Spielplatzprojektes ein Stück näher zu kommen. Seitens der Stadt ließen drei öffentliche Spendenboxen die Spielplatz-Kasse klingeln. Einheimische wie Gäste nutzten z. B. Rathausführungen, einen Besuch zum Automobiltag und das historisches Markttreiben, um ihren ganz persönlichen Beitrag zu leisten.
Einen kleinen Beitrag zur „Schwanenstadt“ leisten auch die in den Mauritius-Werkstätten. Diese fertigten Holztaler mit den 5 ZWICKAUER ORIGINALEN (Benzinsicherheitslampe, Trabi, Robert Schumann, Max Pechstein und Gert Fröbe). Seit November 2017 sind einige von diesen für je 2 Euro in der Tourist Information, dem Robert-Schumann-Haus, den Priesterhäusern und den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU im Verkauf. Diese Erlöse kommen komplett dem neuen Spielplatz zu Gute.
Auch dem ersten Zwickauer Schwanenteich-Spendenlauf folgten zahlreiche Starter. Weiterhin wurde auf einem großen Familientreffen der Sarferts und zwei Geburtstagsjubiläen (60zigste Geburtstage) kräftig gesammelt und gespendet.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Donnerstag, 25. April 2019

Der Vetter aus Dingsda kommt nach Bad Elster

Bad Elster.- Am Freitag, den 3. Mai öffnet sich um 19.30 Uhr wieder der Vorhang für die Erfolgsoperette »Der Vetter aus Dingsda« von Eduard Künneke im König Albert Theater Bad Elster. Es musizieren das Ensemble der Landesbühnen Sachsen und der Elbland Philharmonie Sachsen in einer Inszenierung von Manuel Schöbel unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Mit dieser Verwechslungskomödie von 1921 erlangte der Berliner Komponist Eduard Künneke internationale Bekanntheit. Höchstpersönlich dirigierte er sein Meisterwerk mit vielen Operettenschlagern bereits 1939 in Bad Elster. Für die reiche Erbin Julia haben ihre beiden Vormunde verschiedene Heiratskandidaten vorgesehen, damit das Geld in der Familie bleiben möge. Doch Julia hat ihre eigenen Pläne: Sie wartet auf ihren Traummann, den Vetter Roderich, dem sie einst Treue geschworen hat, als dieser sie vor vielen Jahren verließ – Richtung »Dingsda« in den indischen Kolonien. Spontan gibt sich August, von einem der Vormunde aus der Ferne herbeizitiert und sofort in Julia verliebt, als dieser Roderich aus. Nun ist bei Julia die Freude groß, doch nur solange, bis der echte Roderich aus Indien erscheint ... Natürlich werden zum guten Schluss wie üblich (fast) alle glücklich! Und glücklich macht hier vor allen die Musik, denn die Melodien dieser schwungvollen Operette sind weltbekannte Schlager und Ohrwürmer geworden: »Onkel und Tante, ja das sind Verwandte, die fallen einem Mädchen auf‘s Gemüt« – hört man Julias Freundin Hannchen schimpfen, der Valse Boston »Strahlender Mond, der am Himmelszelt thront« soll Julias Küsse nach Indien tragen, und August übt sich in Verstellungskünsten mit dem Lied »Ich bin nur ein armer Wandergesell‘« oder dem exotisch angehauchten Foxtrott »Sieben Jahre lebt‘ ich in Batavia«. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Foto: Jan Bräuer

Geführter Rundgang durch die Greizer Neustadt


Greiz.- Lassen Sie sich vom Charme der Greizer Neustadt verführen und von den prächtigen Bauwerken des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts verzaubern. Die Greizer Neustadt entstand als planmäßig angelegter Stadtteil zur Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Dabei entstanden u.a. die repräsentativen Gründerzeitvillen der Greizer Textilfabrikanten entlang der Carolinenstraße, das Post- und das Bahnhofsgebäude, das heutige „Ulf-Merbold-Gymnasium“ sowie das Justizgebäude am Neustadtring. Lernen Sie die Geschichte dieses Stadtteils kennen und erleben Sie die architektonischen Besonderheiten während des Rundganges. Abgerundet durch liebenswerte Geschichte über Bewohner, Kultur und Handel wird diese besondere Führung  unvergesslich.
Termine: Samstag, 27. April 2019
Preise: Erwachsene 4,- Euro, Kinder 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14.00 Uhr / Dauer rund 1 ½ Stunden

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz