03 Februar 2026

Festliche Operngala mit jungen Solisten der Semperoper Dresden

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 13. Februar laden internationale Solisten des Jungen Ensembles der Semperoper Dresden unter der Leitung von Nathan Raskin (USA) um 19.30 Uhr zu einer großen Operngala im Zeichen der Liebe in das König Albert Theater Bad Elster ein. Am Vorabend des Valentinstages präsentieren Sopranistin Natasha Gesto (Australien), Sopranistin Dalia Medovnikov (USA), Mezzosopranistin Winona Martin (USA), Tenor Jin Yu (China), Bariton Yu He (China) und Bassist Metehan Köklu (Türkei) vom Jungen Ensemble der Semperoper Dresden in Bad Elster den begeisternden Konzertabend „Belcanto d'amore“ als klangvolle Operngala. Die international besetzte Solistenriege spannt dabei einen atmosphärischen Bogen von inniger Lyrik bis hin zu dramatischer Opernkunst: Vom schwermütigen Liebesduett aus La Bohème bis zum bewegenden Finalauszug aus Pagliacci, von Beethovens kunstvoller Liedkomposition Adelaide bis zu den tränenreichen Arien Massenets und Gounods – dieser Abend verspricht ein stimmungsvolles Kaleidoskop großer Opernmomente. Ein Konzert voller Emotion, Leidenschaft und musikalischer Ausdruckskraft für Opernliebhaber und alle, die es werden wollen. Das internationale Junge Ensemble der Semperoper Dresden bietet besonders talentierten jungen Künstlerinnen und Künstlern ein zweijähriges Fortbildungs- und Trainingsprogramm, das Korrepetition, Rollenstudium sowie szenischen Unterricht und Meisterkurse umfasst. Während der Probenarbeit und der Aufführungen findet ein direkter Austausch und eine intensive Zusammenarbeit mit dem Semperoper-Ensembles statt und natürlich sind die Mitglieder des Jungen Ensembles auch in Aufführungen, der Semperoper, Semper Zwei und in Konzerten zu erleben.
Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

01 Februar 2026

Kulturelle Winterferien: Museen und Stadtbibliothek laden Kinder ein

Westsachsen/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).-
 
Kultur erleben, Geschichte entdecken und Kreativität entfalten – in den Winterferien 2026 öffnen die kulturellen Einrichtungen der Stadt Zwickau ihre Türen für junge Besucher. Die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum, die Priesterhäuser sowie die Stadtbibliothek gestalten ein abwechslungsreiches Ferienprogramm, das Kindern Kultur auf spielerische, kreative und altersgerechte Weise näherbringt.
Ob beim gemeinsamen Brettspielnachmittag, beim Experimentieren mit Farben, beim Erkunden historischer Häuser oder beim Zeichnen niedlicher Manga-Figuren – Kinder können entdecken, ausprobieren und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. In den Museen stehen dabei Kunst, Geschichte und das eigenständige Erforschen im Mittelpunkt: Bei den Farbexperimenten im ZwischenRAUM werden Wirkung und Ausdruck von Farben erlebbar, während das Programm „Zeigt her eure Schätze“ junge Forscher einlädt, mitgebrachte Steine, Mineralien oder Fossilien zu untersuchen und einen Einblick in die Arbeit von Sammlungen zu gewinnen. In den Priesterhäusern Zwickau wird Geschichte lebendig – beim Entdeckerspiel gehen Ferienkinder auf Spurensuche durch die mittelalterlichen Räume, lösen Rätsel und erfahren, wie Menschen hier einst lebten. Ergänzt wird das Ferienangebot durch stimmungsvolle Wintergeschichten, die auf Rundgängen durch die historischen Gebäude erzählt werden.
Auch die Stadtbibliothek Zwickau präsentiert sich in den Winterferien als lebendiger Begegnungsort. Beim Spielenachmittag für Kinder wird gemeinsam geknobelt, gewürfelt und gelacht, während der Zeichenkurs „Manga-Minis“ kreativen Nachwuchs in die Welt fantasievoller Tiere und Fabelwesen einführt. Das beliebte Format „Wir lesen vor“ mit den Vorlesepaten lädt zudem zum Zuhören und zum Eintauchen in spannende und humorvolle Geschichten ein.
Das Winterferienprogramm richtet sich an Kinder verschiedener Altersgruppen. Es zeigt, wie vielfältig die Zwickauer Kulturlandschaft ist und wie Museen und Stadtbibliothek als außerschulische Lernorte Kinder für Kunst, Geschichte und Literatur begeistern können. Immer nur „Mensch, ärgere dich nicht“, „Mau Mau“ oder „Halli Galli“?! Wie langweilig! Beim Spielenachmittag für Kinder ab fünf Jahren stellen unsere spielebegeisterten Mitarbeiter die kniffligsten, spannendsten und lustigsten Brettspiele aus dem großen Bestand der Bibliothek vor. An verschiedenen Tischen kann zusammen mit Eltern, Großeltern und Freunden geknobelt, gewürfelt und getrickst werden und die Langeweile lassen wir für diesen Nachmittag einfach vor der Tür!
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

30 Januar 2026

Mandoline, Gitarre und Harfe: Fachbereichskonzert am 3. Februar

Westsachsen/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).-
Am Dienstag, dem 3. Februar laden die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte des Fachbereichs der Zupfinstrumente zum Konzert ein. Das Fachbereichskonzert findet um 18.30 Uhr im Robert-Schumann-Saal des Konservatoriums statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Neben den beiden Zupforchestern, dem Zirlibo, also dem „kleinen“ Zupforchester, und dem großen Zupforchester, sind weitere solistische und kammermusikalische Beiträge auf Mandoline, Gitarre und Harfe zu hören. Dabei erklingen Werke unter anderem von Annette Schneider, Thomas Richter, Carlo Cecere und Andre Asriel.
Durch das Programm führt Fachbereichsleiter Albrecht Bunk.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

27 Januar 2026

Tipp der Woche: Gymnasiasten Kopfüber auf der Theaterbühne

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Donnerstag den 5. Februar präsentiert der Grundkurs »Darstellendes Spiel« des Julius-Mosen-Gymnasiums Oelsnitz/V. unter der Leitung von Alexandra Ottiger um 19.30 Uhr die Premiere des neuen Theaterstücks „Kopfüber“ im König Albert Theater Bad Elster. In diesem Stück präsentieren 18 Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse einer zweijährigen Auseinandersetzung mit Theater als soziale und ästhetische Kommunikation. Aus Improvisationen, selbstgeschriebenen Texten sowie der Arbeit mit Körper und Raum entwickelten sich so Themen und Motive als gesellschaftskritisches Drama aus dem Lebensalltag. Was passiert, wenn man sich kopfüber einer verbotenen Leidenschaft hingibt und sich dabei in einen Abgrund aus Liebe, Verlangen, Lügen und Gesetzeskonflikten stürzt, in dem Alkohol zur Betäubung wird und Zukunft nur noch ein Wort ist? Was, wenn im vermeintlichen Dreck der letzte Funke glimmt und man es wagt zu springen, anstatt zu fallen – kopfüber?! Eine weitere Vorstellung findet am darauffolgenden Freitag, den 6. Februar um 19.30 Uhr statt. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Der Mistkäfer: Kinderkonzert im Gewandhaus

Westsachsen/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).-
Das Theater Plauen-Zwickau lädt insbesondere Kinder ab 4 Jahren zum Kinderkonzert am 1. und 2. Februar in das Gewandhaus ein. Bei der märchenhaften Geschichte über einen kaiserlichen Mistkäfer nach einer Geschichte von Hans-Christian Andersen lernt man unter anderem die Instrumente des Kammerorchesters kennen.
Zum Stück informiert das Theater: Der Mistkäfer aus dem kaiserlichen Reitstall hält sich für einzigartig und ehrenhaft. Als nur das Pferd goldene Hufe bekommt, ist er tief verletzt und geht beleidigt auf Weltreise. Die eigens für ihn komponierte Musik begleitet den kaiserlichen Mistkäferflug durchs Abenteuer und so ganz nebenbei lernt das Publikum die Instrumente des Kammerorchesters der Clara-Schumann-Philharmoniker unter Dionysis Pantis kennen. Dramaturgin Hanna Rüd tritt als Erzählerin auf die Bühne und begleitet die Zuschauerinnen und Zuschauer auf dem spielerischen Weg durch den Misthaufen, um dabei die Welt und Musik zu entdecken.
Die Aufführungen finden am Sonntag, 1. Februar, um 15 Uhr und am Montag, 2. Februar um 10 Uhr im Zwickauer Gewandhaus statt.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

20 Januar 2026

Knapp eine viertel Million Aufrufe: Ist Urkundenfälschung Kunst?


Westsachsen/Deutschland.- Die Westsächsische Zeitung gewinnt immer mehr interessierte Leser. Ein Beitrag vom Wochenende erzielte bis heute knapp eine viertel Million Aufrufe. Tendenz steigend.
Im Artikel geht es um die immer weiter ausufernde Dreistigkeit, mit der heutzutage Dokumente gefälscht werden. Sei es in privater Korrespondenz, in der Wirtschaft oder bei Behörden, wie zum Beispiel im Zwickauer Amtsgericht. Konsequenzen? Oft Fehlanzeige!
Dass die meisten Menschen damit nicht einverstanden sind, zeigen mehrere Hundert Kommentare unter dem Beitrag bei Facebook (Grafik). Den ausführlichen Bericht, der aus rechtlichen Gründen als „Satire“ gekennzeichnet ist, finden Sie hier: Kunstwerk Urkundenfälschung

Konzert-Tipp der Woche: Das Verdi-Requiem zum 125. Todestag

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 30. Januar öffnet sich um 19. 30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster der Vorhang für ein symphonisches Gedenkkonzert zum 125. Todestag von Giuseppe Verdi. Es musizieren die Staatskapelle Halle gemeinsam mit der Chursächsischen Philharmonie, Gesangssolisten und der Chor der Robert-Franz-Singakademie Halle (Einstudierung: Andreas Reuter) unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Das Publikum erwartet ein musikalisches Ereignis von ergreifender Tiefe und internationalem Geist: Zum 125. Todestag Giuseppe Verdis (1813–1901) erklingt im Rahmen des 6. Symphoniekonzerts ein besonderes Gedenkprogramm im König Albert Theater Bad Elster – getragen von klanglicher Größe und menschlicher Botschaft. Im Zentrum steht Verdis weltberühmte »Messa da Requiem«, ein Werk von monumentaler Kraft und spiritueller Tiefe – komponiert nicht für den liturgischen Gebrauch, sondern als bewegendes musikalisches Zeugnis der Hoffnung, des Trostes und des Gedenkens. Verdis Requiem berührt in seiner dramatischen Anlage ebenso wie in seinen leisen Momenten – eine musikalische Brücke zwischen Weltgeschehen und Ewigkeit. Eröffnet wird der Abend mit Verdis seltener aufgeführter, völkerverbindender »Inno delle nazioni – Hymne der Nationen«, ein Plädoyer für musikalische Verständigung im Zeichen europäischer Vielfalt. Ein eindrucksvolles Konzertereignis zu Ehren eines der größten Opernkomponisten – und ein musikalisches Zeichen für Frieden, Erinnerung und Zusammenhalt. Der Einführungsvortrag zum Konzert findet um 18.45 Uhr im König Albert Theater statt.
Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Schätze des Stadtarchivs: Der Nachlass von Hans Sachs

Westsachsen/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).- Vor 450 Jahren, am 19. Januar 1576, verstarb der Schuhmacher, Dichter und Meistersinger Hans Sachs. Obwohl er den größten Teil seines Lebens in seiner Geburtsstadt Nürnberg verbrachte, befindet sich der überwiegende Teil seines Nachlasses in Zwickau. Die Bände gehören zu den wertvollsten Beständen des Stadtarchivs, das selbst auf eine über 500-jährige Geschichte zurückblicken kann.
Der Nürnberger Schuhmacher Hans Sachs (1494–1576) war ein bedeutender deutscher Dichter und Meistersinger. Frühzeitig mit dem Gedankengut Martin Luthers vertraut, trat er ab 1523 als engagierter Befürworter der Reformation hervor. Dies offenbarte sich in seinem poetischen Schaffen, sowohl in den Meistergesängen als auch in der Spruchdichtung.
Die Meistergesänge machen einen Großteil des Gesamtwerkes aus. Mehr als 2000 geistliche und 2300 Lieder weltlichen Inhalts sind erhalten geblieben. Hans Sachs war es, der die Meistergesänge in den Dienst der Reformation stellte und zur Aufklärung und Vermittlung nutzte. Die geistlichen Lieder setzten Abschnitte der Lutherischen Bibelübersetzung in Meistersinger-Töne um. Die weltlichen Lieder kannten hingegen kaum Einschränkungen. Hier finden sich beispielsweise Schwänke, Fabeln und Historien.
In seiner Gesamtheit weist das literarische Werk Hans Sachs autobiographische Züge auf. Es gibt zudem Einblicke in seine politischen und religiösen Anschauungen und seine Stellung zu aktuellen Ereignissen. Hans Sachs, der weiterhin Schuhmacher blieb, schrieb etwa 1900 Spruchgedichte, 61 Tragödien, 64 Komödien und 85 Fastnachtsspiele. Zu den wohl bekanntesten seiner Spruchgedichte gehört das 1523 als Flugschrift veröffentlichte Spruchgedicht „Die Wittembergisch nachtigall“, in dem er sich zur Lutherischen Lehre bekennt. Im Zuge der Nachlassregelung Johann Pregels – ein Urenkel des Dichters – gelangte im Jahre 1634 ein Großteil der Bände mit seinen Originalhandschriften durch Ankauf in den Besitz der Stadt Zwickau.
Der Nachlass von Sachs gehört wegen seiner internationalen Bedeutung heute zu den wertvollsten Archivalien des Zwickauer Stadtarchivs, das aufgrund seiner umfangreichen Bestände zu den bedeutendsten Kommunalarchiven in Sachsen zählt. Per Gesetz ist es für alle Fragen des kommunalen Archivwesens zuständig und verwahrt insbesondere das Archivgut des Stadtrates, der Stadtverwaltung oder der zur Stadt gehörenden Betriebe und Einrichtungen. In seinen Beständen befinden sich auch Nachlässe aus Privatbesitz Zwickauer Persönlichkeiten sowie Vereins-, Verbands- und vereinzelt Firmenunterlagen.
Die besondere Bedeutung des Stadtarchivs Zwickau ist schließlich in den umfangreichen historischen Beständen begründet. Die älteste verwahrte Urkunde stammt aus dem Jahr 1273. Hier finden sich Originalhandschriften, beispielsweise von Martin Luther, Thomas Müntzer, Philipp Melanchthon, Adam Ries oder Johann Sebastian Bach, ebenso wie Kaiser-, Königs- oder Papsturkunden. Das Stadtrechtsbuch von 1348 oder die bis 1510 zurückreichenden Ratsprotokolle belegen beispielhaft, dass das Archiv das „Gedächtnis“ der Automobil- und Robert-Schumann-Stadt ist. Hinzukommen etwa Fotos und Dias, Karten und Pläne oder die Zwickauer Zeitungen seit 1802. 1487 erstmals urkundlich erwähnt verfügt das Stadtarchiv heute über mehr als 6 km Archivgut.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

17 Januar 2026

Kunstwerk Urkundenfälschung: Dürfen TÜV-Plaketten überklebt werden?

Westsachsen/Zwickau/Berlin.- Das Amtsgericht Tiergarten hatte sich neulich mit einem Fall zu befassen, in dem ein Angeklagter der Urkundenfälschung beschuldigt wurde. Dieser hatte auf mehreren Briefen mit erfundenem Inhalt die Unterschriften dreier Politiker gefälscht und die Briefe an deren Parteimitglieder versandt. Das Gericht sah den Tatbestand der Urkundenfälschung zwar als erfüllt an. Es betonte aber, dass die Kunstfreiheit nach Artikel 5 des Grundgesetzes überwiege.
Im Fall der Überklebung des gültigen Rechtskraftvermerks auf dem Beschluss in der Akte 8 F 1059/07 am Amtsgericht Zwickau ist zwar bisher noch niemand auf die Idee gekommen, diese Straftat als Kunst zu deklarieren - aber wer weiß...? Als nächstes ist es ganz selbstverständlich und legitim, nach Ablauf von zwei Jahren die TÜV-Plakette am Auto selbst mit nachgemachtem Aufkleber zu überkleben. Solange man das Wort „Kunst“ einigermaßen fehlerfrei schreiben und aussprechen kann, müsste das nach gängiger Rechtsprechung also erlaubt sein.
Fotos: Polizei MK / privat

Auch wenn dieses Szenario auf tatsächlichen Begebenheiten beruht, ist der Artikel vorsichtshalber als Satire gekennzeichnet.

13 Januar 2026

Operetten-Premiere: Madame Pompadour in Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 23. Januar öffnet sich im König Albert Theater um 19.30 Uhr der Vorhang für Leo Falls komisches Operetten-Meisterwerk »Madame Pompadour«. Es musizieren die Solisten, der Chor und das Orchester des Harztheaters Halberstadt in einer Inszenierung von Nick Westbrock unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Bienvenue à Versailles! Leo Falls komisches Meisterwerk entführt im Wintertraum Bad Elsters im Operettenflair in eine Welt aus Glanz, Geist und galanter Gesellschaft! Die weltweit gefeierte Operette sprüht vor Esprit, Charme und Pariser Lebenslust – eine musikalische Komödie mit Witz, Herz und einem Hauch Staatsaffäre. Frankreich im Rokoko: Die kluge und schillernde Madame Pompadour, Favoritin des Königs, ist nicht nur Modeikone, sondern auch Meisterin der Manipulation. Als sie einem galanten Dichter und einem tollpatschigen Polizisten begegnet, verstrickt sich alles in amouröse und politische Turbulenzen. Doch Pompadour bleibt stets die Dame der Lage – mit einem Augenzwinkern, einem Walzer und einem Champagnerlächeln. Wie kaum in einem anderen Werk der Gattung verzahnt sich hier eine ebenso einfallsreiche wie geistvolle Musik mit Dialogen und Versstrophen voll Esprit. Schmissige Melodien wie „Heut könnt einer sein Glück bei mir machen“ oder „Joseph, ach Joseph, was bist du so keusch?“, französische Eleganz und erotisches Feingefühl verschmelzen zu einer Einheit und begeistern das Publikum bis heute. Rest-Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de