20 März 2026

Ratgeber für Schülerinnen, Schüler und Eltern: Schlauer lernen mit KI

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Sparkassen-Affäre).- ChatGPT, Lern-Apps und KI-Tools gehören für Kinder und Jugendliche längst zum Schulalltag. Doch wie lässt sich künstliche Intelligenz so nutzen, dass sie beim Lernen wirklich hilft — statt nur Aufgaben zu erledigen? Antworten darauf gibt der Nachhilfeanbieter Studienkreis mit seinem neuen Ratgeber „Schlauer lernen mit KI — die besten Tipps & Tools“. Die Broschüre im handlichen A6-Format liegt ab dem 2. April in Studienkreis Zwickau, Wilkau-Haßlau, Kirchberg und Werdau kostenlos zum Abholen bereit — solange der Vorrat reicht. Zusätzlich gibt es das Heft online unter https://www.studienkreis.de/aktionen/schlauer-lernen-mit -ki/.
Auf 28 Seiten zeigt der Ratgeber, wie künstliche Intelligenz in allen Phasen des Lernens unterstützen kann. Anhand konkreter Beispiele erfahren Schülerinnen und Schüler, wie sie KI nutzen können, um ihren Lernalltag besser zu organisieren — etwa beim Erstellen eines realistischen Lernplans, beim Strukturieren von Unterrichtsstoff oder beim Wiederholen vor Klassenarbeiten. KI kann beispielsweise helfen, Lernzeiten sinnvoll einzuteilen, Themenlisten zu erstellen, oder schwierige Inhalte gut verständlich erklären. Auch beim Üben kommt Künstliche Intelligenz zum Einsatz, indem sie individuelle Aufgaben erstellt, typische Fehler analysiert oder Probeprüfungen simuliert.

Ein zentrales Anliegen des Ratgebers ist es, die Rolle von KI realistisch einzuordnen. Statt fertige Hausaufgaben zu liefern, soll sie als Lernhilfe dienen. Deshalb zeigt das Heft auch, wo Vorsicht geboten ist — zum Beispiel bei fehlerhaften Antworten, Datenschutzfragen oder der Versuchung, sich die Arbeit komplett abnehmen zu lassen. „Künstliche Intelligenz kann Lernen erleichtern, aber sie darf das eigene Denken nicht ersetzen“, sagt Thomas Momotow von Studienkreis. „In dem Ratgeber erklären wir deshalb, wie KI als persönlicher Lerncoach zum Erklären, Trainieren oder Korrigieren genutzt werden kann, ohne dass der Lernerfolg auf der Strecke bleibt.“ Praktische Checklisten und „neun goldene Regeln für den Einsatz von KI in der Schule“ helfen dabei, KI verantwortungsvoll und regelkonform zu nutzen.
Über die Broschüre hinaus bietet Studienkreis auf http://www.studienkreis.de/schlauer-lernen-mit-ki eine begleitende Aktionsseite. Dort finden Familien zusätzliche Inhalte, vertiefende Erklärungen, Tool-Empfehlungen und anschauliche Beispiele für den Lernalltag. „Für alle, die sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchten, gibt es auf der Website viele weitere Anregungen — kompakt, verständlich und alltagstauglich“, so Momotow.
Auch in der Nachhilfe von Studienkreis spielt KI eine unterstützende Rolle. Dort nutzen Schülerinnen und Schüler die Plattform GoStudent Learning als Ergänzung zum Unterricht. Sie bietet personalisierte Lerninhalte, interaktive Quizformate und die KI-Tutorin Amelia, die beim selbstständigen Lernen hilft. „Digitale Lernangebote können Nachhilfe sinnvoll ergänzen“, erklärt Momotow. „Entscheidend ist dabei aber die pädagogische Einbettung durch erfahrene Lehrkräfte, die Lernprozesse begleiten und steuern.“ Informationen gibt es unter Telefon: 0800 111 12 12
Quelle und Fotos: Studienkreis

B93-Tunnel: Am Montag starten umfangreiche Reinigungsarbeiten

Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knastes).-
Von Montag, 23. März bis Donnerstag, 2. April 2026 finden an den Arbeitstagen am Tunnel B 93 in Zwickau, im Bereich zwischen Schloss Osterstein und der Glück-Auf-Brücke, umfangreiche Reinigungsarbeiten statt. Für die durchzuführenden Arbeiten kommt es nach Erfordernis zur wechselseitigen Sperrung jeweils einer Richtungsfahrbahn je Tunnelröhre. Mit Behinderungen muss zeitweilig gerechnet werden.
Das Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Vorsicht und angepasste Fahrweise.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

19 März 2026

Kulturelle Feiertage: Königliche Ostern in Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.- Bad Elster bietet auf der historisch einzigartigen „Festspielmeile der kurzen Wege“ jedes Jahr große Festivalreihen und verschiedenste Themenschwerpunkte, die Gäste aus nah und fern zu einem erlebnisreichen Wohlfühlaufenthalt in die Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades einladen. Auch im Chursächsischen Frühlingszauber 2026 werden deshalb in Bad Elster wieder „Königliche Ostern" gefeiert und dabei passende Feiertagsangebote rund um den Osterbrunnen präsentiert. Kulturelles Zentrum Bad Elsters ist das über 100-jährige König Albert Theater als eines der schönsten historischen Theater Mitteldeutschlands.
Eröffnet werden die kulturellen Osterfeiertage am Gründonnerstag (02.04.) mit einem Showkonzert von MR. ROD als Hommage an den großartigen Rod Stewart im König Albert Theater. Weitere Feiertagshöhepunkte sind das heitere Italo-Pop-Musical „Azzuro Tre“ (04.04.), der klassische Ballett-Abend zu „MacBeth“ am Ostersonntag (05.04.) und ein Theaterabend von Weltstarsopranistin Simone Kermes mit Liedern von Barock bis Rammstein am Ostermontag (06.04.). Zusätzlich runden ein besinnliches Karfreitagskonzert (03.04.) und eine äußerst sehenswerte Hommage-Ausstellung an Gotthard Graubner in der KunstWandelhalle das kulturelle Feiertagsprogramm Bad Elsters ab.
Zu den Königlichen Osterfeiertagen werden auch wieder besondere Traditionen den Aufenthaltsaspekt im renommierten Mineral- und Moorheilbad bereichern. So wird jährlich der historische Goethebrunnen als Osterbrunnen der Königlichen Anlagen geschmückt, welcher als Teil „Osterpfads-Vogtland“ diese Ostertradition von Thüringen über Sachsen bis ins böhmische Cheb (CZ) verbindet. Zudem lockt eine liebevoll gestaltete Osterpyramide die Gäste auf den Dorfplatz im Ortsteil Sohl. An den Ostertagen gibt es außerdem neben einer neuen Vorteilspass-Aktion des Tourismus- und Gewerbevereins für die Bad-Elster-Gäste wieder die beliebte Osterstrauß-Ausstellung im Brunnentempel der „Marienquelle“: Der Elsteraner Fosnetclub hatte dazu wieder alle Einrichtungen, Firmen und Vereine aufgerufen, einen Osterstrauß für die Feiertagsgäste zu gestalten. Gäste können dann im Verlauf der Feiertage die liebevollen Sträuße in der Marienquelle küren. Außerdem werden ein geführter Osterspaziergang, das traditionelle „Turmblasen zum Osterfest“ sowie österliche Kammer- und Unterhaltungsprogramme das bunte Osterangebot Bad Elsters abrunden.
Bad Elster bietet dabei mit seinen kunstvoll gestalteten Königlichen Anlagen aus mondäner Bäder- und Parkarchitektur eine einzigartige Atmosphäre mit hoher Aufenthaltsqualität für königliche Osterfeiertage. Mit dem Wohlfühlzentrum im historischen Albert Bad und der angeschlossenen Soletherme & Saunawelt sowie dem Sächsischen Bademuseum gibt es in Bad Elster täglich umrahmende Gästeangebote. Eine ganz besondere Feiertagsattraktion ist die strahlende Lichterwelt. Hier können die Gäste durch den Osterduft der weitläufigen Parkanlagen flanieren, ihre Sinne berühren lassen und über magisch-erleuchtete Promenadenwege durch die Königlichen Anlagen spazieren. Dabei werden die Architekturschönheiten im abendlichen Osterlicht Bad Elsters an atmosphärischen Orten in glänzender Naturkulisse ganz neu erlebbar.
Alle Infos: Touristinformation Bad Elster 037437/ 53 900

Frühlingsfit: Frühjahrspflanzung in Zwickau hat begonnen

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Sparkassen-Skandals).- Mit dem Beginn des Frühjahrs startet auch wieder die Pflanzzeit in Zwickaus öffentlichen Grünanlagen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Garten- und Friedhofsamtes haben diese Woche mit der Frühjahrspflanzung begonnen. Rund 650 Quadratmeter werden mit frischem Blütenschmuck versehen. Farbenfroh präsentiert sich die Stadt in den kommenden Wochen: Stiefmütterchen, Tausendschön, Vergissmeinnicht und Goldlack zieren Pflanzschalen, Grund- und Hochbeete. Auch Hornveilchen mit ihren leuchtenden Blüten dürfen nicht fehlen. Ergänzt werden die Pflanzflächen vereinzelt durch Narzissen und Kaiserkronen.

Der Startschuss fällt auf den städtischen Friedhöfen. Ab 23. März folgen Pflanzungen am Mahnmal im Schwanenteichpark, auf dem Platz der Deutschen Einheit und in den Beeten und Blumenkübeln in der Innenstadt. Den Abschluss bildet Ende März / Anfang April der Wassergarten in Planitz. In den nördlichen Stadtteilen sollen die Arbeiten rechtzeitig zu Ostern abgeschlossen sein. Die Blumenkübel am Rathaus-Eingang sind bereits mit Frühblühern bestückt. Als Nächstes werden die Balkonkästen bepflanzt. Insgesamt werden 16.900 Pflanzen in Weiß, Blau, Rosa, Gelb und Rot mit vielfältigen Farbabstufungen gesetzt. Zum Einsatz kommen 11.000 Stiefmütterchen, 1.900 Hornveilchen, 1.900 Vergissmeinnicht, 1.400 Tausendschön, 1.000 Goldlack und 50 Narzissen. Die Gesamtkosten liegen bei rund 10.800 Euro.
Auch die Zwickauer Brunnenanlagen werden pünktlich zum Frühling wieder sprudeln. Derzeit laufen noch Reinigungs- und Wartungsarbeiten, bevor die Anlagen nach der elektrischen Prüfung schrittweise bis Ostern in Betrieb genommen werden.
Die Fontäne im Schwanenteichpark wird nach Abschluss der im August 2025 begonnenen umfangreichen Baumaßnahme voraussichtlich Anfang Mai wieder eingeschaltet. Das Wasserspiel erhielt u.a. ein oberirdisches Pumpenhaus und einen neuen Übergabeschacht im Dammbereich des Schwanenteiches.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Schübel und Colli: Wie weit geht die Komplizenschaft?

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Überklebungs-Affäre).-
Nach der Videoattacke im Amtsgericht Zwickau, als Rechtsanwalt Reinhardt Schübel (Foto oben) während einer Verhandlung unerlaubt das Publikum filmte, haben fünf der Betroffenen Strafantrag gestellt. Sie werfen dem falschen Doktor aus Plauen vor, ihre Persönlichkeitsrechte verletzt zu haben. Sie fühlen sich in ihrem persönlichen Lebensbereich bedroht, da sie nicht wissen, zu welchem Zweck Schübel diese Aufnahmen angefertigt hat. Ein Zeuge befürchtet sogar, dass es im Bereich des Möglichen liegt, dass er bei nächster Gelegenheit statt seines Handys eine Waffe mit ins Gericht bringen könnte und von dieser auch Gebrauch macht. Die Kriminalpolizei Zwickau ermittelt in diesem Fall.
Ungeachtet dessen wird Reinhard Schübel weiterhin verdächtigt, den gültigen Rechtskraftvermerk auf dem Beschluss in der Akte 8 F 1059/07 überklebt zu haben, um ihn für Kopien unsichtbar zu machen. Er hatte sowohl das Motiv, die Mittel und die Gelegenheit dazu. In dieser Sache liegen bereits mehrere Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft Zwickau vor. Bisher wurde von einer Strafverfolgung immer abgesehen. Der zuständige Ermittler hieß Markus Colli (Foto unten). Da dieser laut Aussage des Sächsischen Justizministeriums seit dem 1. Dezember 2025 aus der Staatsanwaltschaft Zwickau als Amtsgerichtsdirektor nach Aue-Bad Schlema gewechselt ist, könnte sich das ändern. Es ist mehr als verdächtig, dass alle Strafverfahren, die in die Amtszeit von Markus Colli fielen und mit Reinhard Schübel zusammen hingen, ausnahmslos abgebügelt wurden. Man könnte dahinter durchaus eine Komplizenschaft vermuten, die bei einer genaueren Betrachtung durch übergeordnete Behörden ans Licht kommen würde.
Da die Betroffene der Überklebungs-Affäre und ihre Beistände nicht locker lassen, liegen bereits weitere Strafanträge gegen Schübel vor. Die jetzt zuständige Oberstaatsanwältin Sandy Merkel hat in den nächsten Wochen einiges zu tun. Man wird sehen, ob sie in der Lage ist, die über Jahre hinweg offensichtlich mutwillig liegen gelassenen Akten aufzuarbeiten.

18 März 2026

Korrupter Staatsanwalt vor Gericht: Wann trifft es Markus Colli?

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU)
Niedersachsen/Hannover/Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knastes).-
„Im Prozess gegen den angeklagten Staatsanwalt Yashar G. sind am Landgericht Hannover heute die Plädoyers gehalten worden. Ihm droht eine Haftstrafe von mindestens acht Jahren. Noch diese Woche soll das Urteil fallen. Der Anklagevertreter der Staatsanwaltschaft sagte, der 40-Jährige habe dem Vertrauen in den Rechtsstaat schweren Schaden zugefügt...“ (Quelle NDR)
OStA und AG-Direktor
Markus Colli
Ähnlich wie im Zwickauer Skandal um den in einer Doppelrolle als Oberstaatsanwalt und Amtsgerichtsdirektor agierenden Markus Colli (Foto) konnte der Staatsanwalt in Hannover mehrere Jahre trotz Verdacht und laufenden Ermittlungsverfahren weiter arbeiten. Dabei war er selbst Teil des Ermittlungsstabs, konnte also, wie Colli auch, Verfahren je nach Eigenbedarf führen oder einstellen.
Die Opposition im Niedersächsischen Landtag fordert jetzt einen Untersuchungsausschuss, um den Fall politisch aufzuarbeiten. Die AfD im Sächsischen Landtag sieht hingegen tatenlos zu, wie ein Beamter im Staatsdienst ungehindert verfassungswidrig die Gewaltenteilung im Demokratischen Rechtsstaat aushebelt. Wo bleibt hier der Aufschrei der angeblich „Aufrichtigen“, die einmal den „Sachsensumpf austrocknen“ wollten?
MdL Heiko Gumprecht (AfD)
Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU/Foto) ist direkt davon betroffen. Markus Colli hat in seiner Doppelfunktion explizit behauptet, Kretschmer habe Strafantrag gegen den Verein für saubere Justizarbeit gestellt. Bisher kam kein Dementi von ihm. Steckt er also mit Colli unter einer Decke? Das würde die Sache noch einmal verschärfen und politisch hoch brisant werden lassen. Nur, die Opposition im Kleid der AfD schläft, kümmert sich lieber um Eishockey und Fußball, wie es der Landtagsabgeordnete Heiko Gumprecht (Foto) heute gegenüber der Presse stolz verkündet.

17 März 2026

Rettungshundecasting: Superhund und Superherrchen gesucht

Westsachsen/Neumark/Zwickau (Stadt der Sparkassen-Affäre).- Wer kennt sie nicht: Die Paw Patrol landet in Kinos und Fernsehen einen Erfolg nach dem anderen. Doch auch in der Realität sind Hunde im Einsatzfall nicht mehr wegzudenken. Grund genug für die Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes in Zwickau sich auf die Suche nach neuen Mitstreitern zu begeben: Mit einer Aktion der ganz besonderen Art.
Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte auf zwei und vier Beinen laden zu einem Rettungshundecasting nach Neumark ein. Am Sonntag, den 29 März ab 10 Uhr findet das auf dem Hundeplatz auf der Zwickauer Straße 14 statt. Eingeladen sind Frauchen bzw. Herrchen, die eine verantwortungsvolle und nutzbringende Tätigkeit suchen, bei der sie mir dem Partner Hund zusammenarbeiten können. In diesem Falle sollte der Vierbeiner, nicht älter als vier Jahre sein. „Vor Ort werden wir einen Eignungstest anbieten, das Verhalten gegenüber Menschen, anderen Tieren und unter dem Einfluss verschiedener, äußerer Einflüsse wie etwa Umgebungsgeräuschen erproben“, erklärt Caro Deppler. Sie ist seit 2021 Leiterin der Staffel, zu der aktuell 14 Teams gehören.
„Unsere Aufgabe ist es, vermisste Menschen in unwegsamen Geländen und Waldflächen zu suchen. Die Hunde laufen also frei und zeugen das Auffunden der Person mittels Bellens an. Hierfür sind wir bei Bedarf in ganz Sachsen unterwegs“, führt die Rettungshundeführerin aus. Pro Jahr kommt die Staffel zwischen 30 und 40 Mal zum Einsatz. Die Ausbildung, die sowohl den Hundeführer als auch den Hund betrifft, verteilt sich auf einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren und findet in der Regel an Wochenenden statt. „Zu den Inhalten zählen unter anderem eine Sanitätshelferausbildung, Funk, Kartenkunde und natürlich zahlreiche praktische Übungen in unterschiedlichsten Geländen und Umgebungen“, weiß Jana Wagenlehner zu berichten. Die erfahrene Hundeführerin gibt aber auch zu bedenken, dass die Rettungshundearbeit keine Hundeschule ist. „Die Regeln von Gehorsam und Disziplin sind Grundvoraussetzungen, auf die wir aufbauen.“
Wer sich eine Mitarbeit in diesem Bereich vorstellen kann, ist herzlich zur Veranstaltung Ende März eingeladen. Anmeldungen bei der Staffelleiterin sind zwingend erforderlich. Dies ist mobil unter 0171 5167736 oder per Mail an rettungsstaffel@asb-zwickau.de möglich. „Sehr gern können sich auch Interessenten melden, die selbst keinen Hund haben. Sowohl für die Ausbildung als auch die Begleitung zu Einsätzen sind Helfer herzlich willkommen“, betont Caro Deppler.
Quelle und Foto: André Kleber

14 März 2026

DIE AKTEN-MAFIA VON SACHSEN: Wie Richter Beweise überkleben lassen und Urteile erfinden

Ein Justiz-Skandal, der das Blut in den Adern gefrieren lässt: Am Oberlandesgericht Dresden, am Amts- und Landgericht Zwickau werden Akten nicht mehr geführt – sie werden „passend gemacht“. Hier wird dokumentiert, wie Richter Wolfram Jena und Dr. Peter Lames (SPD) das Gesetz beugen, um Rechtsanwalt Reinhard Schübel (den falsche Doktor aus Plauen) vor dem prozessualen Ruin zu retten.

Westsachsen/Dresden/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).- Wer glaubt, Richter seien der Wahrheit verpflichtet, kennt das „System Dresden“ noch nicht. Hier werden Beschlüsse in Urteile verwandelt und Eingangsstellen von Rechtsmitteln frei erfunden, während unbequeme Beweise in den Akten einfach mit weißem Papier überklebt werden.
1. Die Jena-Chronik: Ein Geflecht aus Lügen
Richter Wolfram Jena (Oberlandesgericht Dresden) betreibt juristische Akrobatik auf Kosten der Wahrheit. Der Ablauf der Täuschung ist lückenlos belegt:
Die erste Unwahrheit (11.02.2013): Jena behauptet in einem offiziellen Beschluss  (Az. 22 UF 436/12), Schübel habe das Rechtsmittel „fristgerecht am AG Zwickau“ eingelegt. Das ist eine Lüge! Schübel reichte das Rechtsmittel entgegen § 64 FamFG direkt beim OLG Dresden ein – ein fataler Fehler, der zur Abweisung hätte führen müssen. Jena hat diesen Fehler durch eine falsche Tatsachenfeststellung gedeckt.
Die zweite Unwahrheit (später): Als die erste Lüge nicht mehr reichte, erfand Jena plötzlich ein „Urteil“. In seiner Verfügung behauptet er nun widersprüchlich, die Einlegung am OLG sei „richtig“ gewesen, weil man die Sache als Berufung gegen ein Urteil werten müsse (Kopie unten).
Das ist Vorsatz! Wer erst behauptet, es sei am Amtsgericht eingereicht worden, und später sagt, die Einlegung am OLG sei richtig gewesen, der dokumentiert seine eigene Rechtsbeugung.
2. Die „Klebe-Richter“: Urkundenunterdrückung als Dienstgeschäft
Damit Schübels Fristversäumnis nicht auffällt, wurde die physische Akte (Az. 8 F 1059/07) massiv manipuliert. Beweisfotos zeigen: Der rechtmäßige Rechtskraftvermerk vom 02.05.2012 (rechtskräftig seit 01.05.2012) wurde mit weißen Blättern überklebt. Ein gefälschtes Datum (06.02.2013) wurde darüber gesetzt. Das ist keine „Auffassung“, das ist eine Straftat im Amt (§ 274 StGB). Richter wie Bernd Gremm (Landgericht Zwickau) haben die Dreistigkeit, diesen kriminellen Vorgang aktuell (Februar 2026) als „Verwaltungsinternum“ kleinzureden.
3. Dr. Peter Lames und das Schweigen der Politik
Diese Machenschaften geschehen unter den Augen der Justizspitze. OLG-Vizepräsident Dr. Peter Lames (SPD/Foto) deckt dieses System, indem er zulässt, dass Zählkarten (Blatt 71/Kopie oben) gefälscht werden („Berufung gegen Urteil“), um die illegale Umdeutung des Verfahrens zu verschleiern.
Besonders erschütternd: Der Landtagsabgeordnete Rechtsanwalt Martin Braukmann (AfD/Foto). Er ist durch Verfahren (u.a. AG Pirna) in voller Kenntnis dieser Aktenmanipulationen. Doch der Mann, der für eine Partei im Landtag sitzt, die ständig nach „Rechtsstaatlichkeit“ ruft, tut NICHTS. Er schweigt zu überklebten Akten und lügenden Richtern. Schützt hier ein Anwalt im Parlament seine kriminellen Kollegen in der Justiz?
Fazit: Das Ende des Rechtsstaates in Sachsen
Wenn Richter Akten fälschen lassen und Eingangsstellen erfinden, um einen Anwalt wie Reinhard Schübel zu schützen, dann ist die Justiz in Sachsen zur organisierten Kriminalität unter dem Deckmantel der Robe verkommen.
Wir fordern:
- Die sofortige Suspendierung der Richter Jena, Lames und Gremm.
- Eine parlamentarische Untersuchung zum Schweigen des Abgeordneten Braukmann.
- Die Sicherstellung der manipulierten Akten durch eine neutrale Staatsanwaltschaft außerhalb Sachsens.
Wer heute noch wegsieht, macht sich zum Komplizen dieser Klebe-Mafia!





13 März 2026

Über 3 Millionen: Danke an alle Zuschauer und Leser, die uns folgen

Westsachsen/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).- Wir sagen danke. Danke an mehr als 3 Millionen Leser und Zuschauer unserer Portale Westsächsische Zeitung und Westsächsisches Fernsehen. In den letzten Monaten stieg das Interesse an unseren Inhalten enorm. So besuchten im laufenden 1. Quartal 2026 Stand heute rund 962.500 Menschen den Facebook-Kanal der WSZ. Allein 261.570 Aufrufe erzielte der Beitrag „Kunstwerk Urkundenfälschung: Dürfen TÜV-Plaketten überklebt werden?“. Auf dem YouTube-Kanal des Westsächsischen Fernsehens erreichte das Video mit dem Titel „Sachsens Ministerpräsident: Unhaltbare Zustände lassen ihn kalt“ knapp 60 Tausend Aufrufe. Die Hauptseite der WSZ haben rund 2 Millionen Leser besucht (Screenshot).
Wir haben in den letzten Jahren viel erreicht. Zahlreiche Missstände wurden erst durch die Veröffentlichungen in der WSZ bekannt, wodurch auch einige Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen wurden:
Pia Findeiß (SPD), Ex-Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau. Sie musste wegen des Sparkassen-Skandals ihr Amt vorzeitig aufgeben. Es gab vorgezogene Neuwahlen.
Felix Angermann, Ex-Vorstand der Sparkasse Zwickau. Nachdem durch die WSZ bekannt wurde, dass Angermann maßgeblich am Ablöse-Betrug an einer Kundin beteiligt war und den Verlust von rund 47 Millionen Euro wegen Aktienspekulation zu verantworten hatte, wurde er seines Amtes enthoben.
Carsten Körber (CDU), Zwickauer Bundestagsabgeordneter. Nach mehreren Veröffentlichungen in der WSZ wegen seiner Nähe zum Justiz-Skandal der „Kriminellen Stasibrut“ straften ihn die Zwickauer ab. Er blieb gnadenlos hinter seinem Konkurrenten von der AfD zurück. Dass er trotzdem noch einmal in den Bundestag einziehen konnte, verdankte er nur seinem guten Listenplatz bei der CDU.
Gerald Otto (CDU), Ex-Landtagsabgeordneter. Einer der Strippenzieher im Zwickauer Justiz-Skandal. Nachdem die WSZ über seine Verbindungen und Machenschaften berichtete, straften ihn die Zwickauer ebenfalls ab. Er schaffte bei der letzten Wahl nach 16 Jahren Mitgliedschaft im Sächsischen Landtag den Einzug ins Parlament nicht mehr, verlor ebenfalls gnadenlos gegen den AfD-Konkurrenten.
Carsten Michaelis (CDU), Zwickauer Landrat. Steckt bis zur Halskrause im Sparkassen-Skandal. Als stellvertretender Aufsichtsrat der Sparkasse Zwickau war und ist er einer der Haupträdelsführer im Ablöse-Betrugsfall, über den bereits der Vorstandsvorsitzende Felix Angermann stolperte. Bei der letzten Wahl erreichte Michaelis nur knapp, mit 9 Stimmen Vorsprung, den Wiedereinzug ins Landratsamt, obwohl er anfangs als haushoher Favorit gehandelt wurde. Dieses knappe Ergebnis verdankt er unter anderem einem kurz vor der Wahl veröffentlichten Video auf der YouTube Plattform des Westsächsischen Fernsehens.
Markus Colli, Ex-Oberstaatsanwalt - Alias Amtsgerichtsdirektor. Colli versuchte über Jahre hinweg die Zwickauer Überklebungs-Affäre zu vertuschen. Zuletzt erfand er für seinen Justiz-Kumpan, Rechtsanwalt Reinhard Schübel, eine Doktorarbeit mit dem Titel: „Entwicklung und Wirken der Verfahrensgerichte der slowakischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland hinzu einem europäischen Verfassungsgericht?“. Diese Promotion gibt es nicht. Colli wollte damit lediglich verhindern, dass der Titelbetrug des falschen Doktors aus Plauen strafrechtlich verfolgt wird. Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass Markus Colli wegen seiner Doppelrolle als Richter und Staatsanwalt aus dem Dienst entfernt wurde. Ohne die intensiven Recherchen der Westsächsischen Zeitung hätte es diese Konsequenzen nicht gegeben.
Was wir noch vorhaben:
Antje Dietsch, Ex-Staatsanwältin und Bundesrichterin. Sie ist als direkte Verwandte des Opfers mit dem Rechtsanwalt Jörg Dietsch verheiratet, der die Sparkasse Zwickau vertritt. Als diese Konstellation durch die WSZ bekannt wurde, hat man sie nach Karlsruhe versetzt. Dort spielt sie jetzt die Rolle einer Bundesrichterin. Gleichzeitig sitzt sie im Vorstand der Stadtkirchgemeinde Zwickau, die diese Personalie trotz vollumfassender Kenntnis der Ereignisse weiter unterstützt. Auch der Landesbischoff Tobias Bilz hat kein Problem damit. Das RechercheTeam der WSZ bleibt weiter dran.
An der Spitze des Amtsgerichts Zwickau sitz die Direktorin Eva-Maria Ast (CDU). Sie verhindert seit Jahren, dass der überklebte, gültige Rechtskraftvermerk (RKV) auf dem Beschluss in der Akte 8 F 1059/07 wieder sichtbar gemacht wird. Ohne die amtliche Bestätigung der Gültigkeit gibt es keine Rechtssicherheit und keinen Rechtsfrieden in Zwickau. Die Überklebung dieses RKV ist die Ursache für fast alle Probleme, die in der Zwickauer Justiz vorherrschen. Die Personalie Ast muss dringend auf die Tagesordnung des Justizministeriums und des Landesparlaments. 
Unterstützung erhalten wir dabei vom Verein für saubere Justizarbeit, der eine Liste der Personen veröffentlicht hat, die für die derzeitigen Probleme verantwortlich sind.

10 März 2026

Zwickauer Justiz: Verfassungsbruch verharmlost als Kavaliersdelikt?

Westsachsen/Dresden/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).- Nach dem „JUSTIZ-BEBEN IN SACHSEN“, wonach der „Akten-Zocker von Zwickau“, Markus Colli (Foto mit Justizministerin Constanze Geiert/CDU), in einer Doppel-Rolle gleichzeitig als Oberstaatsanwalt und Amtsgerichtsdirektor öffentlich aufgetreten ist, versucht das Sächsische Justizministerium zu beschwichtigen. Man habe eine „planmäßige Rückabordnung“ an seine vorherige Stammdienststelle durchgeführt, die zum 15. Februar geendet habe, heißt es in einem Erklärungsschreiben. Kein Wort darüber, dass es nach dem Grundgesetz in Deutschland und in Sachsen verfassungsmäßig ausgeschlossen ist, dass eine Amtsperson gleichzeitig die Judikative und die Exekutive vertritt. Vielmehr versucht das Ministerium, vom Thema abzulenken und zu verharmlosen.
In der Zwischenzeit wird dem Akten-Zocker von Zwickau weiter Gelegenheit gegeben, Beweis-Akten beiseite zu schaffen, die sein bisheriges gesetzwidriges Tun untermauern würden. Keine übergeordnete Stelle macht auch nur den Anschein, etwas dagegen tun zu wollen. Im Gegenteil: Man unterstützt indirekt die Vertuschungsaktion, indem aktiv weggeschaut wird. Das Problem ist nur, dass heutzutage alles doppelt und dreifach digital kopiert und auch auf Servern außerhalb der Staatsanwaltschaft und der Gerichte gesichert ist.
So gesehen hat der von Colli an den Tag gelegte Aktionismus wenig Sinn. Er könnte die Gelegenheit vielleicht noch nutzen, ein letztes Mal Einfluss auf seine Kollegen zu nehmen, dass sie ihn weiterhin schützen. Ob ihm das gelingt, ist fraglich. Denn jeder, der jetzt noch mit der Zwickauer Überklebungs-Affäre in Verbindung gebracht wird, schaufelt sich karrieremäßig sprichwörtlich sein eigenes Grab.