03 August 2026

Internationaler Gast: Indischer Gitarrist im Robert-Schumann-Haus

Westsachsen/Zwickau.- Zum ersten Konzert nach der Sommerpause lädt das Zwickauer Robert-Schumann-Haus zu einem Gitarrenkonzert mit einem internationalen Gast ein. Am Sonntag, dem 9. August 2026 um 17 Uhr steht erstmals der junge indische Gitarrist Pritam Maity im Kammermusiksaal des Hauses auf der Bühne.
In seinem Solorezital zeigt Maity die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der Gitarre anhand eines abwechslungsreichen Repertoires, das verschiedene musikalische Traditionen und mehrere Jahrhunderte vereint. Dabei stehen Originalwerke von Francisco Tárrega, Manuel Ponce, Heitor Villa-Lobos und Sérgio Assad ebenso auf dem Programm wie Bearbeitungen von Lautenkompositionen David Kellners und Arrangements etwa von Johann Sebastian Bachs Toccata d-Moll BWV 565 oder Robert Schumanns ursprünglich für Klavier komponierter Träumerei op. 15/7.
Der 24-jährige Musiker erhielt eine Ausbildung sowohl auf der klassischen Gitarre (Abschluss am Trinity College in London) als auch in klassischer indischer Musik (Gesang und Sitar, Diplom mit Auszeichnung am Pracheen Kala Kendra 2020). 2024 nahm er erstmals an den Gitarrentagen Friedrichsrode teil. Beim New India Guitar Festival 2026 konzertierte er als Solist und gab Meisterkurse.
Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Freilegung eines Marienthaler Bachabschnittes: Brückenbau startet heute

Westsachsen/Zwickau.- Die Bauarbeiten zur Öffnung des Marienthaler Baches zwischen Paulusstraße und Erntestraße werden am Freitag, 7. August 2026 abgeschlossen. Mit dem Projekt wurde ein über viele Jahrzehnte überbauter Gewässerabschnitt wieder freigelegt und baulich erneuert. Hierbei konnten wesentliche Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes und zur nachhaltigen Aufwertung des Stadtquartiers umgesetzt werden.
Ausgangspunkt des Vorhabens war der sehr schlechte bauliche Zustand der vorhandenen Überbauung. Schäden an der Deckenkonstruktion, den Ufermauern und der Gewässersohle machten eine grundlegende Erneuerung erforderlich. Darüber hinaus entsprach die bestehende Situation den heutigen wasserrechtlichen Anforderungen nicht mehr. Insbesondere bei Hochwasser bestand die Gefahr, dass Treibgut das Gewässer einengt und den Wasserabfluss behindert.
Im Rahmen der Baumaßnahme wurde die alte Überbauung zurückgebaut, der Bach auf einer Länge von rund 75 Metern wieder geöffnet und die Gewässersohle naturnah gestaltet. Die linke Ufermauer wurde saniert, die rechte Ufermauer vollständig neu errichtet. Anstelle der alten Brücke Paulusstraße entstand eine moderne Gehwegbrücke, die die fußläufige Verbindung zwischen Marienthaler Straße und Pauluskirchplatz weiterhin gewährleistet. Ergänzt wurden die Arbeiten durch neue Geländer, Begrünungs- und Pflanzmaßnahmen sowie die Wiederherstellung angrenzender Bereiche.
Mit der Öffnung des Gewässers verbessert sich künftig die Leistungsfähigkeit des Bachlaufes bei Hochwasser deutlich. Gleichzeitig entsteht ein ökologisch wertvollerer Gewässerabschnitt, der den Zielen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie entspricht und zur nachhaltigen Entwicklung des Stadtgebietes beiträgt.
Einige Restleistungen, insbesondere die endgültige Wiederherstellung einzelner Oberflächen und Nebenflächen, werden zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt. Grund hierfür ist die Weiternutzung der bestehenden Baustelleneinrichtung für die unmittelbar anschließende Baumaßnahme zum Ersatzneubau der Brücke Erntestraße. Durch dieses abgestimmte Vorgehen können Bauabläufe effizient gestaltet sowie zusätzliche Eingriffe und Kosten vermieden werden.
Die Stadt Zwickau bedankt sich bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis während der Bauzeit.
Das Vorhaben „Gewässeröffnung am Marienthaler Bach – Gewässersanierung und -renaturierung zwischen Paulusstraße und Erntestraße“ ist Bestandteil des Gebietsbezogenen Integrierten Handlungskonzeptes (GIHK) für das EFRE-/ESF-Plus-Fördergebiet „Mitte-West (Bahnhofsvorstadt und Marienthal)“. Mit der Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt die Europäische Union gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen Maßnahmen zur nachhaltigen Stadtentwicklung, zur Verbesserung der Stadtökologie und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Die geplanten Gesamtkosten in Höhe von 2,1 Mio Euro wurden eingehalten.
Noch vor Fertigstellung der Arbeiten am freigelegten Bachabschnitt zwischen Paulusstraße und Erntestraße startet am Montag die Erneuerung der Brücke in Höhe Erntestraße in Marienthal. Für die Durchführung der Bauarbeiten muss die Erntestraße im Bereich der Brücke vom 3. August bis voraussichtlich 31. Dezember 2026 voll gesperrt werden.
Im Rahmen der Baumaßnahme erhält die Brücke eine neue Fahrbahnplatte aus Stahlbeton. Die bestehenden Widerlager können weitgehend erhalten und in das neue Bauwerk integriert werden. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten entfällt die seit 2007 bestehende Gewichtsbeschränkung für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 9 Tonnen. Die Brücke kann anschließend wieder ohne Einschränkungen genutzt werden.
Das Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen sowie um Beachtung der ausgeschilderten Umleitung.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

01 August 2026

Stichwort Sachsensumpf: Spielen hier perverse Neigungen eine Rolle?

Westsachsen/Plauen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Im Gerichtsbezirk Plauen/Zwickau stehen Richter und Staatsanwälte gewaltig unter öffentlichem Druck. Der Grund: regelmäßige Verstöße gegen geltendes Recht und vorsätzliche Strafvereitelung im Amt mit anschließender Rechtsbeugung. Bewiesen unter anderem in der Akte 8 F 1059/07 des Amtsgerichts Zwickau (Beweisfoto). Bisher war nicht genau klar, warum es zu derartigen Zuständen innerhalb der sächsischen Justiz gekommen ist. Nach der Razzia in der Wohnung eines Thüringer Richters tun sich jedoch Abgründe auf, die selbst hartgesottene Ermittler erschaudern lassen.
Bei dem 62-Jährigen Juristen wurden rund 1,7 Millionen kinderpornografischen und 155.000 jugendpornografischen Dateien gefunden. Einsatzkräfte stellten im August 2024 in seiner Wohnung in Niedersachsen fast 40 Festplatten, Laptops und Datensticks sicher. Die Dateien zeigen laut Ermittlern schwersten sexuellen Missbrauch an Säuglingen und Kindern. Der Beschuldigte, der am Sozialgericht Nordhausen tätig und stellvertretendes Mitglied des Thüringer Verfassungsgerichtshofs war, ist mit großer Sicherheit kein Einzelfall.
Gerade in Sachsen, explizit in Plauen und Zwickau, treten innerhalb der Justiz Symptome auf, die ebenfalls auf derartiges hindeuten. Extrem merkwürdige Verhaltensweisen von Richtern und Staatsanwälten lassen keinen anderen Schluss zu, als das gegenseitige Erpressen mit schlimmstem Wissen. Auch einige Rechtsanwälte stecken im „Stichwort Sachsensumpf“, wie es unter anderem der AfD-Landtagsabgeordnete Martin Braukmann (Foto) bezeichnet, mit drin. Die Beispiele häufen sich und wurden bereits mehrfach ausführlich in der Westsächsischen Zeitung (WSZ) publiziert.
Aktuelle gibt das Verhalten des Zwickauer Amtsrichters Rainer Droll Anlass zur Sorge. Dieser stellt sich bei Gerichtsprozessen gern offen auf die Seite des Rechtsanwalts Reinhard Schübel. Der falsche Doktor aus Plauen wird regelmäßig von Droll bevorzugt, die Gegenseite ignoriert. Beweise? Irrelevant. Gegen ihn vorgebrachte Befangenheitsanträge lehnt Richter Droll in der Regel selbst ab. Warum man dieses „Allmachtsgehabe charakterschwacher Menschen“ (O-Ton einer Betroffenen) bis heute duldet? Ein Rätsel.

Auf Seiten der Staatsanwaltschaft sieht es nicht besser aus. Hier sorgt der ehemalige Zwickauer Oberstaatsanwalt und jetzige Amtsgerichtsdirektor in Aue-Bad Schlema, Markus Colli (Foto mit Justizministerin Constanze Geiert / CDU), für Negativ-Schlagzeilen. Er hat für Schübel sogar eine Doktorarbeit erfunden, die es nicht gibt, um diesen vor den Konsequenzen für das Führen eines nicht existierenden Titels zu schützen. Zeitweise führte Colli zwei Funktionen gleichzeitig aus. So unterschrieb er die Anklageschrift gegen den Verein für saubere Justizarbeit unter dem Siegel der Staatsanwaltschaft Zwickau mit „Direktor des Amtsgerichts“ (Foto).
Der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (Foto / CDU) wurde von einer Passantin auf offener Straße und vor laufenden TV-Kameras damit konfrontiert: „Das ist ein Sumpf hier, ein krimineller, wie es nicht schlimmer geht!“. Seine Reaktion darauf? Erschreckend: „Verschonen Sie mich mit diesen Verschwörungstheorien!“.
Da sich in Mitteldeutschland die zuständigen Behörden offensichtlich gegenseitig decken und weigern, ordnungsgemäß zu ermitteln, mussten in Thüringen einmal mehr ausländische Ermittler den entscheidenden Hinweis geben: Die US-amerikanische Kinderschutzorganisation „National Center for Missing & Exploited Children“ (NCMEC) brachte das internationale Ermittlungsverfahren ins Rollen.
Inzwischen hat eine deutsche Staatsanwaltschaft die Anklageschrift eingereicht. Das Landgericht Hannover prüft nun die Eröffnung des Hauptverfahrens. Ein genauer Prozesstermin steht noch aus, da das Gericht weitere Beweismittel aufbereitet. Ob und wann sich interne Ermittler diesbezüglich in den sächsischen Amtsstuben umsehen, ist derzeit noch nicht bekannt. Fakt ist: Der Sumpf sollte schnellstmöglich trockengelegt werden.

Mehr dazu bei YouTube: Westsächsisches Fernsehen

Hotline für Bürgerbeschwerden: 0351318590

19 Juli 2026

Nach Sanierung des Planitzer Marktes: Wochenmarkt findet wieder statt

Westsachsen/Zwickau.-
Vergangene Woche war die offizielle Eröffnung des sanierten und umgestalteten Planitzer Marktes. Am kommenden Mittwoch findet bereits wieder der Wochenmarkt statt. Dies teilt die Deutsche Marktgilde mit. Ab 22. Juli ist er jede Woche am Mittwoch von 9 bis 14 Uhr auf seinem angestammten Platz zu finden.
„Wir freuen uns, dass der Wochenmarkt Zwickau-Oberplanitz nach dieser längeren Pause wieder starten kann", sagt Katrin Schiel, Niederlassungsleiterin der Deutschen Marktgilde. „Ein funktionierender Wochenmarkt ist für jede Kommune wertvoll – als Ort der Versorgung, der Begegnung und des lokalen Austausches." Wie die Marktgilde betont, stehen die Händler bereits in den „Startlöchern“. Mit einem bewährten Angebot aus frischen Produkten und regionalen Besonderheiten soll der Markt wieder zum Treffpunkt für alle werden, die Wert auf Qualität und persönliche Beratung legen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

18 Juli 2026

Gegenseitige Schuldzuweisung: Zickenkrieg im Rechtsanwaltsmilieu

Westsachsen/Plauen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Dass es unter Juristen regelmäßig zu Streitigkeiten kommt, liegt in der Natur der Sache. Schließlich generiert diese Kaste mit Rechthabereien massenweise Geld. Und wo es viel zu holen gibt, wird häufig auch rücksichtslos und unfair hantiert. Ganz besonders auffällig ist dies im Gerichtsbezirk Plauen-Zwickau.
Der Westsächsischen Zeitung (WSZ) liegen Schriftstücke vor, wonach sich Rechtsanwälte gegenseitig Straftaten vorwerfen, für die sie bei einer Verurteilung über Jahre hinter Gitter verschwinden würden. Weil jedoch jeder gegen jeden etwas in der Hand hat, traute sich bisher keiner so recht aus der Deckung.

Nachdem die WSZ vor kurzem über den Erpressungsversuch des falschen Doktors aus Plauen, Reinhard Schübel (Foto), gegen seinen Plauener Kollegen Stefan Titz (Foto) berichtete, kommen immer weitere, teils haarsträubende Vorkommnisse zutage. So verlangte Rechtsanwalt Schübel von einem Mandanten, dieser solle eine Eidesstattliche Versicherung abgeben, die er ihm diktierte. Anderenfalls würde er das Mandat nicht übernehmen. In dieser Erklärung wird behauptet, der Mandant hätte von Schübel eine Zahlung der Gegenseite in voller Höhe erhalten. Dies entsprach jedoch nicht der Wahrheit, weshalb diese Eidesstattliche Versicherung kurze Zeit später widerrufen wurde. Ebenfalls an Eides statt. Dabei war wiederum Rechtsanwalt Stefan Titz beteiligt, der seinerseits dem Mandanten diktierte, was er zu schreiben hatte.
Darüber hinaus beschuldigen die Rechtsanwälte Nadine Helbig und Ronny Schirmer (Plauen/Fotos) ihren ehemaligen Chef, Reinhard Schübel, er würde ihnen das Gehalt mehrerer Monate schulden, worauf sie die Kanzlei verließen. Schübel beschuldigt nun seinerseits die beiden Juristen, sie hätten ihm Akten aus seiner Kanzlei geklaut. Daraufhin hagelte es Strafanzeigen in beide Richtungen. Ein Zickenkrieg, der teilweise auf offener Bühne ausgetragen wurde und bis heute andauert.
Mandanten, die sich vertrauensvoll an diese Rechtsanwälte wenden, werden regelmäßig enttäuscht. Denn, wer so mit sich selbst beschäftigt ist, kann anderen nicht helfen. So ist es keine Seltenheit, dass Fristen versäumt werden und damit Prozesse verloren gehen.
Ein prominentes Beispiel ist die Überklebung des gültigen Rechtskraftvermerkes (RKV) in der Akte 8 F 1059/07 am Amtsgericht Zwickau (Foto). Hier hatte Rechtsanwalt Reinhard Schübel (der falsche Doktor aus Plauen) die Frist dadurch versäumt, dass er das Rechtsmittel am dafür nicht zuständigen Oberlandesgericht Dresden eingelegt hat. Um sein Fristversäumnis zu verschleiern hat er anschließend dafür gesorgt, dass der auf dem Beschluss bereits aufgebrachte Rechtskraftvermerk mit zwei weißen Blättern überklebt und somit für Kopien unsichtbar gemacht wurde. Was er nicht wusste: die Gegenseite, Rechtsanwältin Claudia Dietrich (Werdau/Foto vor der Kanzlei), hatte sich zeitgleich eine Beschlussausfertigung mit sichtbarem RKV zusenden lassen. Somit hat die Rechtskraft Außenwirkung entfaltet und ist nicht mehr rückgängig zu machen.
Seit einem Jahr liegt die Akte 8 F 1059/07 zur Entfernung der weißen Papierschnipsel beim Amtsgericht Zwickau zur Rekonstruktion. Der dafür zuständige Richter, Franz Langner, hält schützend seine Hände darüber. Denn würde er die Akte rekonstruieren, so wie es das Gesetz verlangt, müssten alle Verfahren, die seit dem 01.05.2012 in dieser Sache geführt wurden, wieder aufgerollt werden. Welcher Jurist, der noch einigermaßen bei Verstand ist, würde wohl auf diese Weise seine Karriere gefährden? Also verstößt man lieber weiter im Schulterschluss gegen geltendes Recht in der Hoffnung, der obrigkeitsgläubige Bürger würde dies schon hinnehmen.

Hotline für Bürgerbeschwerden: 0351 318590


17 Juli 2026

Mit Programm: Museumsfest und August-Horch-Klassik am Wochenende

Westsachsen/Zwickau.- Das August Horch Museum lädt zum Museumsfest am kommenden Wochenende ein. Besucher erwartet am 18. und 19. Juli ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Führungen, Vorträgen und Interviews, „Benzingesprächen“ und Live-Musik. Teils einmalige Oldtimer gibt es am Samstag bei den „Ahnen unserer Autos“ und am Sonntag bei der August-Horch-Klassik zu bewundern, die inzwischen zum 14. Mal stattfindet.
Beim Treffen der „Ahnen unserer Autos“ dürfen ausschließlich Fahrzeuge bis Baujahr 1919 teilnehmen. Nach ihrer Aufstellung auf dem Museumshof am Samstag um 15 Uhr starten die automobilen Pioniere zu einer kleinen Rundfahrt durch Zwickau. Vor und nach der Ausfahrt haben Besucher ausreichend Gelegenheit, die seltenen Fahrzeuge aus nächster Nähe zu betrachten und mehr über die Geschichte der frühen Automobile zu erfahren.
Am Sonntag rückt die August-Horch-Klassik, die gemeinsam mit dem Motorsportclub Zwickau e.V. organisiert wird, ganz die diesjährige Sonderausstellung „100 Jahre Horch 8. Auf den Spuren eines Mythos“ in den Mittelpunkt. Entsprechend stehen Fahrzeuge mit Achtzylindermotor im Fokus. Die Teilnehmer begeben sich ab 9 Uhr auf eine Ausfahrt von Zwickau über Reinsdorf, Hartenstein, Zwönitz und Zschopau nach Augustusburg. Der Rückweg führt über Stollberg nach Zwickau, wo die Fahrzeuge gegen 15 Uhr wieder in der Audistraße erwartet werden. Außerdem lädt das Museum alle Besitzer von Achtzylinder-Fahrzeugen ein, ihre Automobile auf dem Museumsgelände zu präsentieren.
Der Museumshof mit seinen Fahrzeugpräsentationen, Gesprächen und Aktionen ist nach Angaben des August Horch Museums während des Museumsfestes kostenfrei zugänglich. Für den Besuch der Dauerausstellung und der Sonderausstellung gilt der reguläre Museumseintritt. Sämtliche Führungen und Vorträge rund um das Museumsfest sind für die Besucher kostenfrei.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

16 Juli 2026

Bad Elster: Weltmusik als Fingerstyle im TheaterClub

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Dienstag, den 21. Juli, ist der tschechische Gitarrist Ladislav Pazdera um 19.30 Uhr im Rahmen der TheaterClub-Reihe mit einem stimmungsvollen Akustik-Gitarrenkonzert im Theatercafé des König Albert Theaters Bad Elster zu Gast. Mit seinem aktuellen Programm »Chiaroscuro« präsentiert der tschechische Ausnahmegitarrist Ladislav Pazdera einen Konzertabend voller Klangfarben und Kontraste im Theaterclub.
Basierend auf seinem Solo-Debütalbum entfaltet sich so ein sommerlich-faszinierender Stil-Mix aus Fingerstyle, Weltmusik und Jazz. Andalusische Wärme trifft auf osteuropäische Melodik, brasilianische Leichtigkeit auf groovige Arrangements – virtuos, fein nuanciert und klanglich auf höchstem Niveau. Ein Sommerabend zwischen Licht und Schatten – raffiniert, lässig und berührend zugleich.
Tickets: 037437/ 53 900

Maßnahmen zeigen erste Wirkung: Alkoholverbot soll verlängert werden


Westsachsen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Die Maßnahmen, die im Zusammenhang mit dem Geschehen auf dem Marienplatz durch die Stadtverwaltung ergriffen wurden (WSZ berichtete), zeigen Wirkung: Durch regelmäßige Bestreifungen und Kontrollen sowie das seit Anfang Juli gültige Alkoholverbot ist die Zahl von Ordnungswidrigkeiten rückläufig. Dies ergab eine erste Analyse. Um diese Entwicklung zu verstetigen, schlägt die Stadtverwaltung vor, die Polizeiverordnung über das Alkoholverbot auf dem Marienplatz um zwei Jahre zu verlängern. Dazu findet am 30. Juli eine Sondersitzung des Stadtrates statt.
„Die von uns ergriffenen Maßnahmen scheinen zu greifen“, stellt Bürgermeisterin Silvia Queck fest und ergänzt: „Allerdings ist es zu früh, um schon Entwarnung zu geben. Wir wollen das Alkoholverbot fortsetzen und arbeiten an weiteren Ideen, um Ordnung und Sauberkeit in diesem zentralen Bereich zu verbessern.“ Das Ordnungsamt hatte den zentralen und umfangreichen Platz in der Zwickauer Innenstadt in Absprache und gemeinsam mit der Polizei bereits seit Anfang März intensiv bestreift. Festzustellen waren insbesondere aggressives Verhalten, körperliche Auseinandersetzungen, Verunreinigungen und Lärmbelästigungen. Aufgrund der anhaltenden, oftmals alkoholbedingten Probleme erließ die Stadtverwaltung ein Alkoholverbot, das am 4. Juli in Kraft trat. Außerdem wurde, zusätzlich zu den täglichen Reinigungen, eine Reinigung des Marienplatzes am Sonntag beauftragt.
Mit Erlass des Alkoholverbotes wurde nun die Kontrolltätigkeit verändert: Anstelle von Fuß- finden nun vornehmlich Präsenzstreifen in Form von Standstreifen statt, d. h. dass Einsatzfahrzeuge direkt beim oder auf dem Marienplatz stehen und entsprechende Kontrollen stattfinden. Gemeinsam mit der Polizeidirektion und dem Polizeirevier führte das Ordnungsamt zwischen 4. und 13. Juli insgesamt 39 dieser Streifen durch. Das Alkoholverbot wurde in direkter Ansprache und mit Flyern in deutscher und englischer Sprache kommuniziert. Am vergangenen Montag (13. Juli) wurden insgesamt sechs Schilder, jeweils an den Zugängen zur Verbotszone installiert (Fotos).
In den ersten zehn Tagen seit Inkrafttreten der Polizeiverordnung wurden durch die Ordnungskräfte insgesamt 34 Feststellungen getätigt, davon 27 Verstöße gegen das Alkoholkonsumverbot. Die Anzahl der Personen und Gruppen, die sich auf dem Marienplatz aufhalten und von Besuchern der Innenstadt als störend empfunden werden, hat sich nicht merklich verringert. Allerdings wurden in dem Zeitraum keine alkoholbedingten Straftaten festgestellt. Auch das Problem von Verunreinigungen scheint sich zumindestens leicht verbessert zu haben.
Da sich die Gefährdungsprognose jedoch nicht grundsätzlich verändert hat, soll das Alkoholkonsumverbot verlängert werden. Aufgrund der Regelungen im Sächsischen Polizeibehördengesetz bedarf es dazu nun eines Stadtratsbeschlusses: Die Oberbürgermeisterin darf eine solche Verordnung eigenständig nur für maximal einen Monat erlassen. Die Stadtverwaltung schlägt vor, dass die Polizeiverordnung über das Verbot des Alkoholkonsums im Bereich des Marienplatzes am 4. August 2026 in Kraft und am 3. August 2028 außer Kraft tritt. Inhaltlich sollen keine Änderungen an den bisherigen Festlegungen vorgenommen werden. Das Verbot soll weiterhin auf dem Marienplatz, der Marienstraße bis zum Mariengäßchen, im Mariengäßchen sowie dem Domhof gelten. In diesem Bereich sollen sowohl der Konsum als auch das Mitführen alkoholischer Getränke zum Zwecke des Konsums an Werktagen von 15 bis 23 Uhr untersagt bleiben.
Weiterhin geprüft wird die öffentlich diskutierte Videoüberwachung. Hier gilt es unter anderem die rechtlich hohen Hürden zu beachten, die unter anderem vorgeben, dass zuerst mildere Maßnahmen zu ergreifen sind. „Wir prüfen sorgfältig und wollen das Thema der Videoüberwachung im September mit den Stadtratsfraktionen in Ruhe und sachlich erörtern. Dann liegen zudem weitere Ergebnisse der bisher ergriffenen Maßnahmen vor“, betont Bürgermeisterin Queck. Regelmäßig tagt inzwischen eine Projektgruppe, die das Geschehen auf dem Marienplatz auswertet und mögliche Maßnahmen diskutiert. Neben verschiedenen Ämtern der Stadt sind auch die Beschäftigungsförderung Zwickau (BFZ), die die Reinigungen durchführt, sowie Vertreter des Polizeireviers involviert.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

10 Juli 2026

Kinderbuchlesung: Von Räubern, Zeitdieben und fliegenden Besen

Westsachsen/Bad Elster.-
Mit einer Kinderbuchlesung für die ganze Familie wurde am vergangenen Sonntag die neue Ausstellung „Von Räubern, Zeitdieben und fliegenden Besen“ mit Kunstdrucken zu Klassikern der Thienemann-Verlage in der KunstWandelhalle Bad Elster eröffnet.
Diese neue Ausstellung voller Bildergeschichten entführt kleine und große Besucher in die fantasievollen Welten zweier bedeutender Erzähler der deutschen Kinderliteratur. Gezeigt werden hochwertige Kunstdrucke mit den beliebten Illustrationen aus den Kinderbuchklassikern von Otfried Preußler – darunter »Das kleine Gespenst«, »Die kleine Hexe«, »Der kleine Wassermann« und »Der Räuber Hotzenplotz«. Ergänzt wird die Schau durch eindrucksvolle Bildwelten von Sebastian Meschenmoser zu Michael Endes »Die unendliche Geschichte«, die die Magie Phantásiens auf besondere Weise sichtbar machen. So entsteht eine liebevoll gestaltete Reise durch zauberhafte Märchen-, Abenteuer- und Fantasiewelten, die seit Generationen Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern.
„Kinderbücher sind oft die ersten Türen in die Welt der Fantasie. Mit dieser Ausstellung und dem dazu passenden Feriengruppenangebot möchten wir kleine und große Besucher einladen, diese Welten gemeinsam neu zu entdecken – voller Abenteuer, Zauber und unvergesslicher Geschichten.“ Ute Gallert (Ausstellungskoordinatorin der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH)
Während der Sommerferien (20. Juli bis 14. August) lädt die KunstWandelhalle Bad Elster im Zuge dieser Ausstellung alle Hort- und Vorschulgruppen zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die Welt von Otfried Preußler und Michael Ende ein. Gemeinsam wird die Ausstellung erkundet, Geschichten gehört und abwechslungsreiche Aufgaben rund um Räuber, Hexen, Gespenster und fantastische Abenteuer gelöst. Abgerundet wird dieser lebendige Ferientag mit einem Besuch im Sächsischen Bademuseum - Ein kreatives Ferienerlebnis voller Entdeckungen, Spiel, Spaß und Fantasie. Anmeldungen dafür sind noch möglich.
Zu den Thienemann Verlagen gehören u.a. zwei der ältesten und renommiertesten Kinderbuchverlage Deutschlands - Thienemann und Esslinger. Schwerpunkte sind Kinder- und Jugendbücher für alle Altersgruppen zwischen 0 und 18 Jahren, vom hochwertigen Bilderbuch bis zum Roman für junge Erwachsene. Das Fundament der Thienemann – Verlage bilden u.a. Kinderbuchklassiker wie „Der Räuber Hotzenplotz“ und „Krabat“ von Otfried Preußler sowie „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ und „Die unendliche Geschichte von Michael Ende“ genauso wie „Urmel“ von Max Kruse. Die fantasievolle Ausstellung kann noch bis zum 30. August 2026 jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 14 bis 17.30 Uhr sowie an den Wochenenden zusätzlich von 9.30 Uhr bis 12 Uhr bzw. zu den Veranstaltungen in der KunstWandelhalle besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Bahnhofsvorplatz Zwickau: Erster Spatenstich für die Umgestaltung

Westsachsen/Zwickau.- Gestern Vormittag konnten Bürgermeisterin Silvia Queck gemeinsam mit Staatsministerin Regina Kraushaar und weiteren Beteiligten den ersten Spatenstich für die grundlegende Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes vornehmen. Die Bauarbeiten sollen 2028 abgeschlossen werden. Im Anschluss nahm die Geschäftsführung der Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau (SVZ) den Fördermittelbescheid für die neuen Straßenbahnen in Empfang.
Der Platz wird zu einem barrierefreien Umsteigepunkt zwischen Straßenbahn, Bus, Bahn und Taxi umgebaut. Die Gesamtkosten dafür liegen bei über 12 Millionen Euro, 85 Prozent der zuwendungsfähigen Baukosten sollen aus Bundes- und Landesmitteln gefördert werden. Dazu meint Staatsministerin Regina Kraushaar: „Mit den Fördermitteln des Freistaats unterstützen wir die neue zentrale Schnittstelle des Zwickauer Nahverkehrs. Das ist gut angelegtes Geld, denn Investitionen in den Nahverkehr sind Investitionen in die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.“ Baubürgermeisterin Silvia Queck ergänzt: „Dieser Spatenstich ist ein starkes Signal für Zwickau und bedeutet uns allen sehr viel: Ein lange diskutiertes Vorhaben wird nun Wirklichkeit. Dass wir an diesem Schlüsselort und Tor der Stadt nun bauen können, verdanken wir mutigen Entscheidungen, viel Ausdauer, dem Vertrauen in dieses Projekt aller Beteiligten und der verlässlichen Unterstützung unserer Fördermittelgeber.“
Für die Erneuerung der Straßenbahnflotte übergab die Ministerin einen Fördermittelbescheid über 22,5 Millionen Euro an die SVZ. Die Mittel stehen für die Beschaffung von sechs modernen Niederflurbahnen bereit, die die in die Jahre gekommene Hochflur-Flotte vom Typ Tatra ablösen. 18 Millionen Euro stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), 4,5 Millionen Euro steuert der Freistaat als Kofinanzierung bei.
Für die Fahrgäste bedeutet der Wechsel vor allem einen leichteren Einstieg. Die neuen Bahnen vom Modell TINA des Herstellers Stadler können durchgängig ebenerdig und ohne Stufen betreten werden. Sie sind 30 Meter lang sowie 2,30 Meter breit, zeigen den Besetzungsgrad an und verfügen über ein Fahrerassistenzsystem, das die Sicherheit im Betrieb erhöht.
Sebastian Eßbach, technischer Geschäftsführer der SVZ freut sich: »Mit der Beschaffung der neuen innovativen Bahnen ab 2028 erreichen wir unser Ziel, zukünftig eine niederflurige Fahrzeugflotte in Zwickau einzusetzen und die derzeitigen Tatra-Hochflurstraßenbahnen abzulösen. Mit den Tina-Niederflurbahnen von Stadler werden unsere Fahrgäste sowie Fahrpersonale eine neue Qualität erfahren.«
Die Zwickauer Verkehrsbetriebe haben derzeit 26 Straßenbahnen im Fahrgastbetrieb und unterhalten 47 Kilometer Gleise. In ihrem Fahrplan bieten die SVZ den jährlich 10,5 Mio. Fahrgästen in Bus und Bahn insgesamt 3.317.820 Fahrplankilometer an.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau