Sonntag, 9. Dezember 2018

Im Parkbereich Schwanenbrunnen beginnen die Bauvorbereitungen

Geh- und Radwegbau nahe Schwanenbrunnen 1Zwickau.- Im Parkbereich Schwanenbrunnen, zwischen der Alten Reichenbacher Straße und dem Anschluss zur Reichenbacher Straße, beginnen voraussichtlich Mitte Dezember vorbereitende Maßnahmen für den Neubau des kombinierten Rad- und Gehweges entlang der Humboldtstraße. Im Rahmen der EFRE-Maßnahmen in der zentrumsnahen Bahnhofsvorstadt wird der dort bereits seit vielen Jahren befestigte Gehweg innerhalb des Parkgeländes erneuert. Dieser ist Teil der geplanten Radwegführung ab dem Marienthaler Bachweg in Richtung Stadtteil Planitz.
Der Weg führt durch die Pergola östlich vom Schwanenbrunnen. Für die Bauausführung wird es zunächst erforderlich, die Pergola in diesem Teilbereich abzubauen. Für dieses Vorhaben wurden bereits die Gehölze an der Pergola entfernt. Mit den Arbeiten am Weg ist, insofern es die Wetterlage zulässt, voraussichtlich ab Januar 2019 zu rechnen. Im Rahmen der Baumaßnahme werden die verschlissenen Betonplatten unter Beachtung denkmalpflegerischer Vorgaben durch einen nutzerfreundlichen Asphaltbelag ersetzt.
Mit dem Abschluss der Arbeiten ist voraussichtlich Mitte April zu rechnen. Im Anschluss daran erfolgt die Realisierung des EFRE-Projektes zur Neugestaltung des gesamten Areals um den Schwanenbrunnen.
Parkbesucher werden gebeten, die Absperrungen zu beachten und die Baustelle entsprechend den Beschilderungen zu umgehen.
Die Kosten der Baumaßnahme „Geh- und Radwegbau im Parkbereich Schwanenbrunnen“ belaufen sich auf rund 80 TEUR und setzen sich aus 80 Prozent Fördermittel (im Rahmen von EFRE-Maßnahmen) und 20 Prozent Eigenanteil der Stadt zusammen.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Samstag, 8. Dezember 2018

Ein besonders ungewöhnliches Projekt: Können Sie Ihren Augen trauen?

Werdau/Zwickau.- Zur Weihnachtszeit haben sich die Kollegen des Augenoptiker-Stammtischs der hiesigen Region etwas Besonderes einfallen lassen. In den Schaufenstern ihrer Geschäfte sind verschiedene Objekte mit optischen Täuschungen zu sehen.
Diese sind Teil einer Wanderausstellung von Prof. Dr. Lingelbach, der viele Jahre an der Aalener Hochschule für Technik und Wirtschaft im Studiengang Augenoptik als Dozent tätig war. Seine besondere Vorliebe gilt den optischen Phänomenen, denn manchmal entspricht unsere Wahrnehmung nicht der physikalischen Realität. Im Laufe der Jahre hat er zusammen mit vielen Studierenden und ehrenamtlichen Helfern eine Sammlung optischer Phänomene gestaltet und viele Exponate selbst konstruiert. So ist sie mittlerweile zu einer der größten Sammlungen dieser Art geworden. Normalerweise ist diese Ausstellung in "Lingelbachs Scheune" in Abtsgmünd-Leinroden zu erleben und zu bestaunen.
Neugierige und Experimentierfreudige können jetzt die Gelegenheit nutzen, bei einer kleinen Rundreise die Schaufenster einiger Optiker-Kollegen der Region in Augenschein zu nehmen. Prof. Dr. Lingelbach war extra persönlich vor Ort, um seine Exponate in den Schaufenstern entsprechend zu präsentieren. „Lassen Sie sich von der Welt optischer Phänomene faszinieren, denn nicht immer bildet unser Gehirn aus den Seheindrücken, die unsere Augen liefern, die Wahrheit ab“, so die Einladung der Optiker. Das Gehirn interpretiert manchmal Dinge hinein, die gar nicht da sind oder liefert falsche Größenwahrnehmungen. Was man daraus lernen kann? Die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen.
Die Ausstellung ist ab sofort bis Januar 2019 in folgenden Augenoptik-Geschäften zu sehen:
· Augenoptik Beyer, Inh. Susanne Haas, Innere Plauensche Str. 11, 08056 Zwickau
· Augenoptik Planitz, Inh. Heike Schuster, Innere Zwickauer Str. 77, 08062 Zwickau, Niederplanitz
· Augenoptik Kasmekat, Inh. Annett Kasmekat, August-Bebel-Str. 31, 08412 Werdau
· Augenblick Näser Optik, Inh. Barbara Näser-Küchler, Marienstr. 21, 08412 Werdau
· Augenblick mal...Näser Optik, Inh. Andreas Näser, Markt 7, 08451 Crimmitschau
Auf dem Bild sind die Kollegen des Augenoptiker-Stammtischs mit einigen der Objekte von Prof. Dr. Lingelbach zu sehen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Freitag, 7. Dezember 2018

Werdauer Gymnasiasten bringen frischen Wind ins Rathaus

Rathaus Werdau 2018-12-05 001Werdau.- Es ist ein Erfolgsprojekt, das das Werdauer Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in diesem Jahr bereits zum vierten Mal durchgeführt hat: Ein freiwilliger Intensiv-Workshop für Schüler, in das Thema der eigenen Unternehmens-gründung aktiv einzutauchen. Partner sind unter anderem die Sparkasse Zwickau, die Westsächsische Hochschule, die IHK, die Arbeitsagentur, der Kommu-nikationstrainer Carsten Riedel, der Landtagsabgeordnete Jan Löffler und die Stadtverwaltung Werdau. Der jüngste Durchgang fand in den zurückliegenden Herbstferien statt. Die Ergebnisse, die am letzten Tag präsentiert wurden, waren beeindruckend.
Grund genug für Werdaus Ober-bürgermeister Stefan Czarnecki und André Kleber vom Fachdienst Stadtmarketing / Öffentlichkeitsarbeit, noch eins oben drauf zu setzen. In Absprache mit den kreativen Gymnasiasten luden beide gestandene Unternehmerinnen und Unternehmer ein, um sich selbst ein Bild vom frischen Wind der Jugendlichen zu machen. Diese Einladung nahmen gut ein Dutzend Fachleute aus unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen gern an.
Ihnen wurden Konzepte aus den Bereichen Produktion, Handel und Dienstleistungen präsentiert und kritisch hinterfragt. Vor allem aber kamen Schüler und Unternehmer ist Gespräch um gemeinsam daran zu arbeiten, die eine oder andere Idee in die Tat umzusetzen. Ein Impuls, der für alle Beteiligten neue Chancen eröffnet, nicht zuletzt für den Wirtschaftsstandort Werdau als Ganzes.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Werdau

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Über 200 Events und 950.000 Besucher bei „900 Jahre Zwickau“

900JahreZwickau_Stadtfest_StadtZwickauZwickau.- „Es war ein tolles Jubiläumsjahr! Die etwa 950.000 Veranstaltungsbesucher und die eindrucksvollen Höhepunkte, die noch lange positiv in Erinnerung bleiben werden, belegen dies!“, so lautet die Gesamteinschätzung von Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß zum Jubiläum „900 Jahre Zwickau“. Gemeinsam mit Bernd Meyer, Bürgermeister für Finanzen und Ordnung, und Projektleiterin Grit Weise vom Kulturamt zog sie heute in einem Pressegespräch Bilanz. In diesem konnten sie auch auf gestiegene Übernachtungszahlen verweisen und auf manches, das das Festjahr überdauert.

220 Events, 240 Mitmacher, 12,5 % mehr Übernachtungen
Insgesamt fanden bzw. finden aus Anlass von 900 Jahre Zwickau rund 220 kleinere und größere Veranstaltungen statt. Erfreulich aus Sicht der Stadtverwaltung war dabei einerseits die Vielfalt der Angebote. Diese reichte von Ausstellungen über Events für Kinder oder Jugendliche sowie Sportveranstaltungen bis hin zu Wettbewerben. Andererseits konnten gerade mit Highlights, wie dem Ballonfest, dem Automobiltag, dem historischen Markttreiben und insbesondere der Festwoche mit dem spektakulären Festival of Lights auch Menschen über die Stadtgrenzen hinaus angesprochen werden. Nicht minder erfreulich: Bei keiner der Veranstaltungen gab es nennenswerte Probleme im Bereich von Sicherheit und Ordnung.
Zwickau Ballonfest Tag 3 Absage und Staedtelauf Ankunft 20.05.2018„900 Jahre Zwickau“ war aber auch ein Gemeinschaftswerk. Etwa 240 Vereine, Institutionen und Unternehmen brachten sich aktiv in die Vorbereitung und Organisation des Jubiläums ein. Dieses Engagement schlug sich beispielsweise in eigenen Veranstaltungen, in Buchprojekten, in der kostenlosen Bewerbung von „900 Jahre Zwickau“ oder in der finanziellen Unterstützung einzelner Events oder des gesamten Festjahres nieder. „Es ist ein gutes Zeichen, wie viele an einem Strang gezogen haben“, betont Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß. „Allen Beteiligten danke ich aufrichtig für die vielen kreativen Ideen und das tolle Engagement!“.
Im Ergebnis registrierte die Stadt nicht nur sehr gute Besucherzahlen. Die Zahl der Übernachtungen stieg von Januar bis August 2018 um 12,5 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Nahmen 2017 von Januar bis Oktober gut 6.000 Personen an den Stadtführungen der Kultour Z. teil, so waren es in diesem Jahr mehr als 8.000 – eine Steigerung um gut 25 %! Die Resonanz zeigte sich ebenfalls bei den unterschiedlichen Artikeln, die zum Verkauf standen. Die limitierte Auflage des eigens kreierten „Festvogels“, die Tickets für Fahrten zum Ballonfest, die Eintrittskarten zum Gert-Fröbe Abend oder der Kalender mit Motiven des Festival of Lights waren innerhalb kürzester Zeit, mitunter in weniger als einem Tag vergriffen. Sogar die dreibändige Chronik, die bereits 2017 und damit pünktlich vor dem Stadtjubiläum herauskam, war am Erscheinungstag komplett ausverkauft.

Bleibende Geburtstagsgeschenke
Dieses neu erarbeitete Werk gehört zu den Dingen, die über das Festjahr hinaus Bestand haben. Erfreulich ist, dass das Stadtjubiläum zu weiteren Buchprojekten führte, welche die Zwickauer und ihre Gäste auch künftig  über verschiedene Aspekte der Stadt informieren. Zu diesen gehören unter anderem ein Stadtführer, die Neuauflage des Kinderstadtführers oder „Bilder einer Stadt“. Dank der Initiative von Unternehmen und aufgrund von Spenden und Fördermitteln erhält die Automobil- und Robert-Schumann-Stadt zwei ganz besondere Geburtstaggeschenke, die Klein und Groß ab 2019 be- und verzaubern: ein Wasser-Licht-Spiel auf dem Hauptmarkt sowie die Kinder-Schwanenstadt, welche den alten Spielplatz im Schwanenteichparkareal ersetzt.900JahreZwickau_FestivalOfLights_FrankHerrmannAuch bei Veranstaltungen werden die mit dem Jubiläum gesammelten Erfahrungen zum Tragen kommen. Das historische Markttreiben, das im September stattfindet und zuletzt stets im Zeichen der Schumann-Zeit stand, wird auch 2019 und darüber hinaus drei stadtgeschichtliche Epochen widerspiegeln: die Zeit von Mittelalter und Reformation, die Biedermeierzeit und die Jahrzehnte der Industrialisierung. Die Kirchen haben signalisiert, dass die „Nacht der offenen Kirchen“, die in der Festwoche ihre Premiere erlebte, eine Neuauflage erleben soll.
Angesichts dieser positiven Resultate hat sich für die Stadtverwaltung und ihre vielen Unterstützer der Vorbereitungsaufwand gelohnt. Bereits 2010 hatte der Stadtrat einen ersten Beschluss gefasst, dass Zwickau das 900-jährige Jubiläum der urkundlichen Ersterwähnung mit einem Festjahr feiert. Mitte 2013 entschied das Gremium, dass eine neue Chronik zu erarbeiten ist und dass die Vorbereitungen durch ein Festkomitee begleitet werden, dem neben Oberbürgermeisterin und Bürgermeister Vertreter aller Fraktionen sowie des Kulturamtes und des Presse- und Oberbürgermeisterbüros angehören. Dieses tagte erstmals im Januar 2015. 2016 wurde zudem ein Festbeirat mit Vertretern ausgewählter Institutionen und Unternehmen ins Leben gerufen. Im gleichen Jahr starteten erste Werbemaßnahmen für „900 Jahre Zwickau“.
Das Festjahr begann schließlich mit der Silvesterparty der Kultour Z. Es folgten zwölf Monate mit thematisch unterschiedlichen Veranstaltungen. Damit wurde das Ziel verfolgt sowohl unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen als auch die verschiedenen Facetten darzustellen, die Zwickau ausmachen. Zu den Höhepunkten gehörten die Sonderausstellung „Geschichte und Geschichten – 900 Jahre Zwickau“ in den Priesterhäusern, die Festwoche sowie das Ballonfest im Mai, das Stadtfest und der Automobiltag im August oder das historische Markttreiben im September. Am 15. Dezember findet die traditionelle Bergparade statt – größer als in den Vorjahren.
Eine Reihe von ungewöhnlichen Vorhaben unterstreichen den außergewöhnlichen Charakter des Jahres 2018. Der eigens komponierte und getextete „Hymnus“ erlebte zur Festveranstaltung am 1. Mai sein Uraufführung , ein Non-Stop-Städtelauf verband die Partnerstädte Dortmund und Zwickau und ein gemeinsames Konzertprojekt verschiedener Ensembles die seit 1971 verbundenen Orte Zwickau und Jablonec n.N. in Tschechien. Besuchermagnet Nummer 1 war unbestritten das Festival of Lights, bei dem in der Festwoche allabendlich mehr als 20 Gebäude mit Video-Mappings, Projektionen und Lichtinstallationen in Szene gesetzt und Stadtgeschichte sicht- und erlebbar wurden. Allein vom 1. bis 5. Mai waren mehr als 300.000 Gäste zu verzeichnen.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Bestsellerautor Stephan Zantke zu Gast in der Werdauer Stadthalle

Stephan Zantke

Zwickau/Werdau.- Der Spruch „Wenn Deutschland so Scheiße ist, warum sind Sie dann hier?“ sorgte 2017 deutschlandweit für Aufsehen. Der Zwickauer Amtsrichter Stephan Zantke erhielt dafür europaweit Zuspruch. Im Oktober dieses Jahres veröffentlichte Zantke sein erstes Buch. Der Titel dieses Buches ist genau dieser Ausspruch.
Im Buch berichtet Zantke von zehn Verfahren, die ihn in seiner 25-jährigen Dienstzeit als Richter sehr berührt haben und die ihm bis heute unter die Haut gehen. Er erlaubt auch einen Blick hinter die Kulissen der der Rechtsprechung und in die Gefühlswelt eines Richters.
Zantke liest aus seinem Buch am 18.01.2019 in der Stadthalle „Pleißental“. Beginn der Lesung wird 19.00 Uhr sein, Einlass ist ab 18.00 Uhr. Das Buch kann zur Veranstaltung käuflich erworben und auf Wunsch vom Autor persönlich signiert werden.
Tickets in allen Freie-Press-Shops in Ihrer Nähe und in der Stadthalle „Pleißental“ an der Abendkasse.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 4. Dezember 2018

Tänzerisches Strauß-Potpourri im König Albert Theater

Große Johann-Strauß-Gala_2017_©Jan BräuerBad Elster.- Am Mittwoch, den 12. Dezember öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang für die »Große Johann-Strauß-Gala« im König Albert Theater Bad Elster. Die Produktion mit dem Chursächsischen Hofballverein und dem Chursächsischen Salonorchester präsentiert dabei im prachtvollen Ambiente des König Albert Theaters wieder ein unterhaltsames musikalisch-tänzerisches Potpourri im Glanze der großen Melodien von Johann Strauß. Auf dem Programm dieser musikalischen Reise im König Albert Theater stehen wieder zahlreiche Weltklassiker der Strauß-Dynastie: Neben dem berühmten Wiener »Donauwalzer« und einem Besuch »Im Krapfenwaldl« zeigen kontinentale Ausflüge mit dem »Egyptischen« und dem »Persischen Marsch«, der schwungvolle »Cachucha-Galopp«, eine lustige Fahrt im »Vergnügungszug« oder der weltberühmte »Radetzky Marsch« die große Vielfalt der Kompositionskunst in der Strauß-Familie. Die dazu hinreißend inszenierten Choreographien des Chursächsischen Hofballvereins geben dieser Gala in Bad Elster dabei eine besonders reizende Note, welche beim spritzigen »Can Can« oder dem feurigen »Säbeltanz« ihren Höhepunkt erreicht. Abgerundet wird das bunte Programm durch unterhaltende Orchesterwerke des Chursächsischen Salonorchesters. Ein Konzert für alle Freunde der leichten Muse! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH

Montag, 3. Dezember 2018

Einweihung einer Löschwasserentnahmestelle in Langenhessen

Freigabe Löschwasserentnahmestelle 2018-11-30 006Werdau/Langenhessen.- Am 30. November konnten der Rückbau des ehemaligen Wehres in der Pleiße und die Errichtung der Gewässerzufahrt im feierlichen Rahmen beendet werden. Die Zufahrt wurde so errichtet, dass diese nicht nur zur Gewässerunterhaltung dient. Für die Feuerwehr besteht im Brandfall die Möglichkeit bis an die Pleiße heranzufahren. Im Ergebnis bedeutet dies zusammengefasst: Abflusshindernis beseitigt, Gewässerunterhaltung erleichtert und Löschwasserversorgung sichergestellt.
Dieses Projekt konnte nur gemeinsam mit der Landestalsperrenverwaltung Sachsen realisiert werden. Oberbürgermeister Stefan Czarnecki und Ortsvorsteherin Sabine Löhmer brachten gegenüber allem Beteiligen ihren Dank zum Ausdruck und freuen sich über die positive Entwicklung im Bereich der Dorfstraße. So beherbergt das ehemalige Schulgebäude heute die Kindertagesstätte „Haus der kleinen Füße“, in unmittelbarer Nähe wurde ein Spielplatz angelegt und die Dorfstraße grundhaft ausgebaut.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Der Fotowettbewerb zum Stadtjubiläum geht in seine letzte Runde

OktoberPublikumssiegerZwickau.- Der Fotowettbewerb anlässlich „900 Jahre Zwickau“ geht in seine letzte Runde. „Wir rücken zusammen“ lautet das Monatsthema im Dezember. Beiträge können bis einschließlich 31. Dezember 2018 eingereicht werden. Unterdessen stehen auch die Siegerinnen des Monats Oktober fest. Gewonnen haben Doris Pöpperl aus Crimmitschau und Julia Bogenschneider aus Werdau.
Voraussetzung für eine Teilnahme am Fotowettbewerb ist, dass die Aufnahme in dem jeweiligen Monat entstanden ist und sich die Fotografen mit dem jeweiligen Thema auseinandersetzen. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der Eltern erforderlich. Jeder Teilnehmer darf pro Monat ein Foto (nur JPEG/JPG, max. 2 MB) einreichen. Beiträge in diesem Monat müssen bis spätestens 31. Dezember 2018, 23.59 Uhr unter www.900jahre-zwickau.de/fotowettbewerb hochgeladen werden. Hier sind weitere Informationen zum Wettbewerb zu finden.
Bewertet werden die Beiträge dann zunächst von einer unabhängigen Jury. Dem so ermittelten Preisträger winkt ein „Überraschungspaket“ der Vogtlandbahn/Länderbahn inkl. zwei Schnupper-Tickets (Freifahrscheine im Netz der Vogtlandbahn/Länderbahn). Die weiteren besten Fotos stellen sich dann dem Voting auf der Facebookseite der Stadt. Die Beiträge des Gewinners und des Jurypreisträgers nehmen an der Verlosung der Jahrespreise teil. Außerdem werden alle ausgezeichneten Werke in einer Ausstellung gezeigt, die von Mitte Februar bis Anfang März im Rathaus zu sehen sein wird.
Im Oktober wusste Doris Pöpperl die Jury am meisten zu überzeugen. Sie beteiligte sich mit einer Aufnahme des Zwickauer Freiheits- und Einheitsdenkmals. Mit einem Foto des Doms entschied Julia Bogenschneider die Abstimmung auf Facebook für sich. Das Thema im vorvergangenen Monat lautete „1989“.

Quelle: Stadtverwaltung Zwickau
Foto: Julia Bogenschneider

Freitag, 30. November 2018

„Es war einmal…“ Weihnachtsausstellung in den Priesterhäusern

IMG_5436Zwickau.- Leuchtende Kinderaugen spiegeln sich im Kerzenschein, wenn sie sehnsuchtsvoll den Weihnachtsabend mit seinen Überraschungen erwarten. Eine geheimnisvolle Sehnsucht liegt über dieser Zeit, und das macht den Advent bis zum Neujahr auch zur Märchenzeit. In Mythen und Geschichten verschmelzen Realität, Wünsche und Träume zu einer Einheit, die auch das Besondere der Zeit „zwischen den Jahren" ausmacht. Wenn die Abendsonne mitunter den Schnee in der Weihnachtszeit glitzern lässt, dann ist es auch Zeit, das große Märchenbuch aufzuschlagen und all jene zum Leben zu erwecken, die der Welt ein wenig von ihrem ewig-kindlichen Zauber abgeben.
In der Adventszeit können Sie und Ihre Kinder nicht nur im Fernsehen schöne Märchenfilme sehen. Die Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8, verwandeln sich in der heimeligen Zeit in ein Märchenland. „Hänsel und Gretel“ oder der „Froschkönig“ wer kennt sie nicht? Ob „Rapunzel“, „Die Schneekönigin“ oder  „Die goldene Gans“ – es gibt viele bekannte Märchen, die sich seit langem großer Beliebtheit bei Jung und Alt erfreuen.
Die diesjährige Weihnachtsausstellung in den Priesterhäusern, die von Samstag, 1. Dezember 2018 bis Sonntag, 6. Januar 2019 zu sehen ist, widmet sich den Märchenklassikern. In einer bunten Märchenwelt gibt es schöne Prinzessinnen, verzauberte Prinzen und vieles andere mehr zu entdecken. Nicht fehlen dürfen dabei zum Beispiel die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm und die Märchenerzählungen von Hans Christian Andersen. Pyramiden, Krippen und weitere weihnachtliche Objekte ergänzen die Schau und sorgen für die passende Einstimmung auf die schönste Zeit des Jahres.
Insgesamt werden über 300 Märchenobjekte zu sehen sein. Darunter finden sich hübsche alte Adventskalender mit Märchenszenen, geschnitzte Märchenfiguren, Märchenpuzzles und Würfelspiele, Porzellan und Scherenschnitte mit Märchenmotiven, filigrane Zinnfigürchen und sogar Briefmarken mit Märchenbildern. Dabei verdankt die Schau ihre Vielfalt nicht zuletzt der großen Zahl an Leihgaben von verschiedenen Vereinen und privaten Leihgebern.
IMG_5391Die ältesten Ausstellungsobjekte sind über 120 Jahre alte, fantasievolle Papiertheaterfiguren. Mit der Verbreitung des Papiertheaters im 19. Jahrhundert konnten Kinder ihre Lieblingsmärchen mit Figuren aus Papier und passenden Textbüchern zu Hause aufführen. Dazu wurden die Papiertheaterfiguren aus Druckbögen ausgeschnitten, mit Pappe verstärkt und mit einem Draht zum Bewegen der Figuren versehen.
Zu den besonders schönen Objekten der Schau gehören drei geschnitzte Märchenhäuser aus der Zeit um 1950. Sie zeigen Szenen aus den Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“, „Rotkäppchen“ und „Hänsel und Gretel“.
Für kleine und große Märchenliebhaber gibt es zur Ausstellung auch ein „Märchen-Quiz“ mit spannenden Rätseln.
Öffnungszeiten:
1. Dezember 2018 bis 6. Januar 2019, Dienstag bis Sonntag, Feiertag 13 bis 18 Uhr, Schließtage: Heiligabend, Silvester.
Eintritt:
Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, 1. Mittwoch im Monat frei, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr und Zwickau-Pass-Inhaber. Zur Ausstellungseröffnung am Samstag, 1. Dezember 2018, 16 Uhr ist der Eintritt frei.
Programm:
- Samstag, 8. Dezember, 17 Uhr und Mittwoch, 19. Dezember 2018, 16 Uhr: Öffentliches Kinderprogramm „Reise ins Märchenland“, Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro
- Freitag, 14. Dezember, 17 Uhr: Märchenstunde im Museum, Veranstaltung mit Gebärdendolmetscher, Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro
- Sonntag, 16. Dezember, 13 bis 17 Uhr: Vorführung Zinngießen
Für das Kinderprogramm und die Märchenstunde wird um Voranmeldung gebeten!

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Donnerstag, 29. November 2018

Staatsanwaltschaft verweigert Aufklärung trotz vorliegender Beweise

Staatsanwaltschaft_Zwickau3Chemnitz/Plauen/Zwickau.- Im Fall des dreijährigen Jungen, der von seinem Vater und einem vom Gericht bestellten Umgangspfleger mehrfach sexuell missbraucht und dabei gefilmt worden sein soll (WSZ berichtete), gibt es neue Erkenntnisse. Ein Tondokument soll die Anschuldigungen gegen den Hauptbe-schuldigten, dem pädophile Handlungs-weisen vorgeworfen werden, erhärten. Ungeachtet davon hat die Zweigstelle der Zwickauer Staatsanwaltschaft in Plauen das Verfahren erneut eingestellt. Dazu führt die Chemnitzer Rechtsanwalts-kanzlei, die die Mutter des mutmaßlichen Opfers vertritt, aus: „Trotz aller Unschuldsvermutungen erweckt die Handlungsweise der Staatsanwaltschaft nach unserem Empfinden mittlerweile den Eindruck, dass hier (bisher) ausschließlich entlastende Tatsachen vorgebracht wurden.“ Vier für die Wahrheitsfindung wichtige Zeugen seien zudem nicht vernommen worden, was diesen Eindruck noch verstärke, so die Chemnitzer Rechtsanwälte. Sie haben wiederum Beschwerde gegen eine erneute Einstellungsverfügung eingelegt.
Nach der WSZ-Veröffentlichung am 1. Oktober 2018  meldeten sich einige Leser/innen mit der Forderung einer Gegendarstellung, da sie die Vorwürfe für nicht zutreffend hielten. Dafür fehlt bisher jegliche Grundlage. „Solange die betroffene Mutter nicht 100%ige Gewissheit hat, dass es ihrem Kind in Obhut des Hauptbeschuldigten gut geht, gibt es keinen Grund zur Entwarnung“, so die Juristen. Besonders, da bisher offensichtlich keine Vernehmung zu den Vorwürfen auf dem Tondokument stattgefunden hat. Brisant ist außerdem, dass die Staatsanwaltschaft sich nach wie vor beharrlich weigert, beim Beschuldigten eine Hausdurchsuchung durchzuführen. Und das vor dem Hintergrund eines weiteren laufenden Verfahrens gegen ihn wegen einer nicht registrierten Waffe (Aktenzeichen: 140 Js 22389/18).

Foto (Staatsanwaltschaft Zwickau): ZPA