Samstag, 16. Februar 2019

Ärztenotstand in Sachsen: „Praxis platzt aus allen Nähten“

Dresden/Leipzig/Kirchberg.- Knapp drei Millionen Frauen leiden unter einer krankhaften Fettverteilungsstörung (Lipödem). Momentan werden die Kosten der Therapien nicht von der Krankenkasse übernommen. Gesundheitsminister Jens Spahn (Foto oben) will das ändern. Allerdings hat er, was das Hintergrundwissen zu dieser Erkrankung betrifft, offensichtlich einige Defizite. Das könnte nach Meinung von Fachärzten die Umsetzung dieses im Grunde guten Gedankens noch gefährden.
Es gibt vielfältige Ursachen für das Entstehen einer Adipositas (Fettleibigkeit). Darunter fallen Überernährung und Bewegungsmangel, soziokulturelle Faktoren, genetische Faktoren, Nebenwirkungen von Medikamenten, schlechte Nahrungsqualität, Schlafgewohnheiten und anderes mehr. In die Praxis von Dr. Ingolf Kusch (Foto unten) kommen in der Hauptsache Patientinnen mit einer Mischform.
Dr. Kusch: „Entscheidend ist in jedem Fall eine frühzeitige Erkennung und Behandlung des Lipolymphödems. Je früher die Absaugung begonnen wird, desto geringer sind Aufwand und Risiko für die Patientinnen. Außerdem werden so dauerhafte Nachbehandlungen vermieden und damit die Kosten reduziert. Das Adipositas assoziierte Lymphödem ist Teil einer mit vielen Risiken behafteten Erkrankung mit Folgen für das Herz- Kreislaufsystem und den Bewegungsapparat, bis hin zum Tod des Patienten.“
Der Kirchberger Facharzt ist einer von nur drei Spezialisten in Sachsen, die lymphologisch tätig und ausgebildet sind. Vergleichbare Behandlungsmöglichkeiten gibt es nur noch in Leipzig und in Dresden. Schon jetzt platzt seine Praxis aus allen Nähten, wie er sagt. Seit bekannt werden des Spahn’schen Vorschlags hat sich die Anzahl der Patienten, die seine Hilfe suchen, auf 200 pro Monat verzehnfacht. Kusch führt dies auf verbesserte Diagnostik, höhere Sensibilität in der Bevölkerung für diese Thema und den Austausch der Patienten untereinander zurück: „Durch die vernetzten Medien eröffnen sich auch hier neue Möglichkeiten.“ (Mehr dazu auch in einem früheren Artikel der WSZ)

Fotos: ZPA/Luke MacGregor

Donnerstag, 14. Februar 2019

Tradition in Werdau: Ein Jahrhundert Bäckereihandwerk

Werdau.- 16 Brötchensorten, wöchentlich 16 verschiedene Brote, zwischen 35 und 40 Kuchenvarianten im täglichen Verkaufssortiment – die Vielfalt des Angebots bei der Werdauer Bäckerei und Konditorei Kunze ist denkbar groß – und lecker! In diesem Jahr feiert das Familienunternehmen, das in vierter Generation von Gabriele Zierold und Volker Neubert geleitet wird, ihr 100-jähriges Bestehen. Ein Jubiläum, dass es so überaus selten gibt.
Grund genug für Werdaus Oberbürgermeister Stefan Czarnecki, im Unternehmen einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Im Gepäck hatte das Stadtoberhaupt einen Bilderrahmen mit Fotos von zeitgeschichtlichen Dokumenten aus dem Werdauer Stadtarchiv, die die Historie rund um das Werk des Gründers, Hugo Kunze, belegen. Heute gehören zur Bäckerei auf der Ziegelstraße insgesamt 12 Geschäfte und 95 engagierte Mitarbeiter. Gefertigt wird alles noch von Hand, mit eigenem Natursauerteig und vielen frischen Zutaten aus der ganzen Region.
In den Händen von Gabriele Zierold und Volker Neubert als Geschäftsführer liegt das Traditionsunternehmen seit 2017. Zuvor hatte, seit 1978, Lothar Zierold das Sagen. Gemeinsam mit seiner Frau bäckt der rüstige Rentner aber auch heute noch zu Hause. In der Familie ist das Backen eben Hobby, Beruf und Berufung gleichermaßen. Und so verwundert es kaum, dass auch die Urlaube immer wieder zu einer kulinarischen Entdeckungsreise werden, um neue Dinge zu lernen, auszuprobieren und umzusetzen.
Stets gleich ist dabei der Anspruch an die hohe Qualität und das handwerkliche Geschick geblieben. Aber auch das freundschaftliche Verhältnis zu anderen Bäckern in Werdau und den Mitgliedern des christlichen Bundes der Bäcker begleiten Generation um Generation. Und so verwundert es kaum, dass selbst lieb gewonnene Gewohnheiten wie das gemeinsame Mittagessen am Hauptstandort das gewachsene Team halten, stärken und für so manche harte Arbeit zu früher Stunde entschädigen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 13. Februar 2019

„Clara 200“ - ein vielfältiges Programm zu Ehren einer genialen Frau

Zwickau.- „Clara 200“ ist das Motto des Schumann-Festes vom 6. bis 16. Juni 2019. Es ist Höhepunkt eines ganzjährigen Veranstaltungsangebotes, mit dem die Robert-Schumann-Stadt Zwickau den 200. Geburtstag der genialen Gattin des romantischen Komponisten feiert und zugleich ihr Leben und Werk in den Fokus stellt. Heute fand dazu die Pressekonferenz im Rathaus statt.
Erstmals wird es in diesem Jahr im Rahmen des Schumann-Festes internationale Meisterkurse mit angesehenen Gastdozenten geben. Auf Initiative des aus Zwickau stammenden Violinisten Elin Kolev (Foto oben 2. v. l.) konnten als Dozenten hochrangige Künstler ihres Fachs gewonnen werden: Mitsuko Shirai (Gesang), Yair Kless (Violine), Gustav Rivinius (Violoncello) und Pavel Gililov (Klavier). Die Kurse sind für interessierte Besucher öffentlich und finden vom 6. bis 9. Juni ganztägig im Robert-Schumann-Konservatorium, dem Bürgersaal im Rathaus und der Galerie am Domhof statt.
Ein weiterer Höhepunkt sind die russische Pianistin Natalia Posnova und ihr Trio Trinity of Queen, die beim Romantischen Lichterfest auf dem Schwanenteichgelände mit dem Programm „Queen of Piano“ zu hören sein werden. Ausgehend von der Musik Clara und Robert Schumanns spannt sie einen genreüberschreitenden Bogen hin zur populären Musik und den unsterblichen Liedern von Freddy Mercury und der Gruppe Queen – ein durchaus sinnträchtiger Brückenschlag, da Clara Schumann bei ihren Konzerten in England immer wieder als „Queen of Piano“ gerühmt wurde.
Die Zwickauer Autorin Christine Adler studiert mit Schülern des Clara-Wieck-Gymnasiums ihr Stück „Clara in Nöten“ ein. Sie wird am 11. September als Clara Schumann gemeinsam mit dem Jugendensemble im Festsaal des Gymnasiums, und ein weiteres Mal am 14. September im Robert-Schumann-Haus auftreten.
Gefördert werden das Schumann-Fest Zwickau und die Meisterkurse von der Sparkasse Zwickau sowie vom Kulturraum Vogtland-Zwickau. Schirmherr ist der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer.

Auf dem Foto oben von links: Felix Angermann (Vorstand Sparkasse Zwickau), Elin Kolev (Violinist), Thomas Synofzik (Direktor Robert-Schumann-Haus), Dr. Michael Löffler (Kulturamt Zwickau)

Das komplette Programm kann hier eingesehen werden: Clara 200 Programm
Weitere Infos zu Clara Schumann gibt es hier: www.clara-wieck.de

Dienstag, 12. Februar 2019

Zwickauer Justizskandal: Jetzt kümmert sich der Minister persönlich

Werdau/Zwickau/Dresden.- Urkundenfälschung, Rechtsbeugung und Strafvereitelung im Amt. Jetzt kümmert sich der Sächsische Justizminister persönlich um den Fall Claudia Friedrich (Foto unten). Sebastian Gemkow (Foto oben) kommt im März auf eine Stipvisite in ihr Haus nach Werdau. Den letzten Ausschlag gab eine Konfrontation beim sogenannten „Sachsengespräch“ in der „Neuen Welt“ in Zwickau, als die Werdauerin offen und unüberhörbar über ihre Erfahrungen mit der Zwickauer Justiz erzählte. Gemkow kam nicht umhin, seinen Staatssekretär damit zu beauftragen, einen Termin mit der aufgebrachten Frau vereinbaren zu lassen.
Worum geht es im Kern? Das corpus delicti ist ein Beschluss des Familiengerichts aus dem Jahre 2012. Davon gibt es zwei Versionen des Deckblattes (WSZ berichtete). „Eines davon muss eine Fälschung sein“, ist sich Friedrich sicher. Zwei unabhängig voneinander agierende Rechtsanwälte hätten dies inzwischen bestätigt. „Durch das Überkleben eines Rechtskraftvermerkes wurde mir nicht wiedergutzumachender Schaden angerichtet.“ Jetzt sollen die Verursacher zur Verantwortung gezogen werden. Claudia Friedrich lässt nicht locker. Sie weiß genau, was sie dem Justizminister sagen wird, wenn er sie zu Hause in Werdau besucht: „Räumen Sie endlich mit dieser korrupten Justiz in Zwickau auf – ein für allemal!“
Nach den jahrelangen Rechtsstreitigkeiten soll es nun im Mai eine weitere Verhandlung am Landgericht Zwickau geben. Hier geht es auch um die Frage, ob ihr erster Rechtsanwalt, der sich unter anderem einen Doktor-Titel erschlichen haben soll, ein falsches Rechtsmittel bei einem nicht zuständigen Gericht eingelegt hat.
Fotos: Privat/Sandro Halank

Montag, 11. Februar 2019

Intensivfortbildung in Werdau: Stresstest für ehrenamtliche Helfer

Herz-Kreislauf-Störungen, Atemnot, Lagerung und Transport von Patienten, die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen – das waren einige der Themen, zu denen sich gut 20 ehrenamtliche Sanitäterinnen und Sanitäter am Samstag, den 9. Februar im DRK-Ausbildungszentrum in Werdau einfanden. An diesem Tag hatte die DRK-Wasserwacht Koberbachtalsperre ihre Helfer zur Intensivfortbildung eingeladen. Höhepunkt des Tages war ein aus sieben Stationen bestehendes, 90-minütiges Praxistraining, bei dem die Einsatzkräfte in verschiedenen, gestellten Notfallsituationen ihr Können unter Beweis stellen mussten. Dabei wurden sie von erfahrenen Rettungssanitätern, Rettungsassistenten und Ausbildern nicht nur beobachtet und bei Bedarf korrigiert, sondern auch unter den nötigen Stress gesetzt. So war der Parcours mit sportlichen Einlagen versehen, Patienten mussten oft unter schwierigen Lichtverhältnissen oder in unwegsamem Gelände versorgt werden.
Die DRK-Wasserwacht Koberbachtalsperre hatte zum Jahreswechsel insgesamt 211 ehrenamtliche Mitstreiter, die in einem sehr breit gefächerten Einsatzspektrum tätig sind. Wichtigster Bereich neben dem klassischen Rettungsschwimmen ist der Sanitätsdienst bei Veranstaltungen bzw. die Unterstützung bei größeren Schadensereignissen. Die Wintermonate nutzen die Einsatzkräfte, um sich regelmäßig nach dem Schwimmtraining im WEBALU auch in medizinischen Bereichen fortzubilden. Zwei bis dreimal im Jahr findet zusätzlich eine große Intensivfortbildung statt. Die nächste Grundausbildung Sanitätsdienst beginnt am 1. März und findet 14-tägig jeweils freitagabends, samstags und sonntags im „Alten Schützenhaus“ statt. Nähere Informationen gibt es auf Anfrage andre.kleber@wasserwacht-kober.de.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Samstag, 2. Februar 2019

CSD Zwickau: Bündnis lädt zum Mitmachen ein


Zwickau.- Die Rechte und Sichtbarkeit von LSBTTIQ*-Personen stärken! Das ist das Ziel mit dem das „Bündnis CSD Zwickau“ für 2019 eine Veranstaltung im Zwickauer Stadtleben plant. Alle Personen und Organisationen, die dieses Anliegen unterstützen möchten, sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen.

Das nächste Treffen findet am 26. Februar um 18:00 Uhr in den Räumen des „Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V.“ (TIAM) im „Business and Innovation Centre“ (BIC) in der Zwickauer Lessingstraße 4 statt.

Foto: ZPA

Freitag, 25. Januar 2019

Auf Initiative von JACKT: Chistopher Street Day erstmals in Zwickau

Zwickau.- Die Zwickauer Jugendinitiative JACKT organisiert in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein „Ich sehe die Sonne e.V.“ (ISDS) erstmals einen Christopher Street Day (CSD) in Zwickau. Nachdem dieses Ereignis bereits in anderen Sächsischen Städten wie Dresden, Leipzig, Pirna und Chemnitz regelmäßig sehr erfolgreich läuft, startet nun auch Zwickau mit einer ersten Veranstaltung dieser Art.
Dazu erklärt Initiator Robin Schuchardt (Foto): „Ich fand es schade, dass Zwickau als viertgrößte Stadt in Sachsen so etwas bisher noch nicht zu bieten hat. Da ich mich schon immer für die Rechte von Minderheiten einsetze, die aufgrund ihres Geschlechtes bzw. ihrer sexuellen Ausrichtung diskriminiert werden, finde ich persönlich diesen Schritt nur folgerichtig.“
Der 26-jährige organisiert seit einigen Jahren unter anderem diverse Anime-Treffen in Sachsen. So sind die Anime Messe Chemnitz, der Cosplayball im Chemnitzer Kraftwerk e.V. und der Zwickauer K-Pop Tanzworkshop in Zusammenarbeit mit dem Verein ISDS auf sein Wirken zurück zu führen.
Jetzt will der gelernte Mediendesigner den CSD nach Zwickau zu bringen, um das Problem auch hier in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, wie er sagt. „Ich habe mich auf die Suche nach Partnern in Politik, Zivilgesellschaft und der Stadt Zwickau gemacht. Die Resonanz war überwältigend. Darüber habe ich mich sehr gefreut und es hat mich in meinem Bestreben bestärkt.“
Ein erstes Treffen wurde auf den 29. Januar festgelegt. Die Aidshilfe Westsachsen e.V. hat sich bereit erklärt, dafür ihre Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Es werden Vertreter von rund einem Dutzend Organisationen aus Zwickau und darüber hinaus erwartet. Robin Schuchardt hat zu diesem ersten Vorgespräch bewusst keine Vertreter von Parteien eingeladen, weil er befürchte, dass diese Veranstaltung zu Wahlkampfzwecken missbraucht werden könnte. Damit würden die eigentlichen Probleme der LGBTTIQ*-Rechte (Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexuell, Transgender, Intersexuell und Queer) unter den Tisch fallen. Nachdem die grobe Planung steht, werden dann auch Vertreter aller Parteien zu einem erneuten Treffen eingeladen. Der Termin dazu wird am Dienstag vereinbart. Im weiteren Verlauf ist geplant, eine Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten der Stadt Zwickau, die zur Landtagswahl in Sachsen antreten, durchzuführen. Der CSD in Zwickau soll also auch Signalwirkung zum politischen Dresden und darüber hinaus nach Berlin haben.

Quelle und Foto: ZPA

Dienstag, 22. Januar 2019

Ronny Weiland erinnert im Werdauer „Pleißental“ an Ivan Rebroff

Werdau.- Ein besonderes musikalisches Ereignis bietet das Programm: „Lieder vom Wolgastrand“. Ronny Weiland, die Stimme der Extraklasse, lädt ein zu musikalischen Erinnerungen an Ivan Rebroff am Sonntag, den 31. März ab 16 Uhr in die Werdauer Stadthalle „Pleißental“.
Er ist eine der großen Ausnahmestimmen unserer Zeit. Beginnt er zu singen, dann erzeugt er schon ab den ersten Tönen Gänsehaut beim Zuhörer. Ein mächtiger Bass der gern immer wieder mit Ivan Rebroff verglichen wird!
In seinem Programm lässt er mit dem „Wolgalied“ oder „Ich bete an die Macht der Liebe“ keine Wünsche offen! Sein Unterhaltungsprogramm erstreckt sich vom Schlager, über Klassik, Musical, Volksmusik, bis hin zu modernen Klängen und immer wieder überrascht er seine Gäste mit neuen Facetten! Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören das „Ave Maria“, „Wolgaschlepper“, aber auch „Katjuscha“ und „Anatevka“.
In zahlreichen TV-Sendungen, oder mit Stars auf Tourneen war er zu Gast bei „Immer wieder Sonntag“, „Musikantenstadl“, „Herbstfest der Volksmusik“, „Musik für Sie“, „Die Krone der Volksmusik“ u.v.m.
Gemeinsame Duette mit Gaby Albrecht oder Michael Hirte wurden produziert und belegten erste Plätze in Hitparaden und zu verschiedensten Musikwettbewerben.
Seine Liebe zur Musik wurde schon im Elternhaus gefördert. Zunächst sang er wie viele Kinder in seinem Alter im Schulchor, besuchte dann die Musikschule, musizierte im Spielmannzug aber gelernt hat er was „Anständiges“. Ronny wurde Steinmetz. Seine erfolgreiche Meisterprüfung bestand in der Bearbeitung eines Steines für die Dresdner Frauenkirche. „ Man sagt, wer ihn einmal erlebt und gehört hat, kommt nicht wieder los von dieser beeindruckenden Stimme!“
Vorverkauf: www.reservix.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Foto: Tristan Ladwein

Freitag, 18. Januar 2019

Areal am Platz der Völkerfreundschaft wird verkehrsberuhigt

Zwickau.- In der kommenden Woche wird das Quartier innerhalb der Straßenzüge Kolpingstraße, Crimmitschauer Straße, Moritzstraße und Leipziger Straße als Tempo-30-Zone ausgewiesen. Von der neuen Verkehrsregelung betroffen sind folgende Straßen bzw. Straßenabschnitte: Poetenweg, Osterweihstraße, Kreisigstraße, Lessingstraße, August-Bebel-Straße, Walther-Rathenau-Straße, Hölderlinstraße, Heinrich-Heine-Straße.
Mit dem Setzen der 11 neuen Schilderträger wurde bereits begonnen. Das Anbringen der insgesamt 16 neuen Verkehrsschilder soll bis spätestens Ende nächster Woche abgeschlossen sein.
Die Maßnahme dient der Verkehrsberuhigung und der Steigerung der Wohnqualität in diesem Bereich.
Quelle und Grafik: Stadtverwaltung Zwickau

Freitag, 11. Januar 2019

Schon wieder illegale Graffiti: Bürgerhaushalt soll jetzt Abhilfe schaffen

Zwickau.- Unbekannte brachten in einen zum gegenwertigen Zeitpunkt nicht näher bekannten Tatzeitraum ein Graffito an der Hauswand in der Breithauptstraße  des Grundstückes Nr. 12 an. Der Schriftzug hat eine Größe von (5400 x 2250 mm). Der entstandene Sachschaden beläuft sich in etwa auf eine Höhe von 1.500 Euro.
In der Nacht zu Freitag wurde ein weiteres Graffito an einer Hauswand in der Heinrich-Heine-Straße festgestellt. Die Schmiererei hat eine Größe von etwa 350 x 400 Millimetern und wurde mit schwarzer Farbe auf der Fassade aufgebracht. Die Täter sowie der genaue Tatzeitraum sind derzeit  noch nicht bekannt. Der entstandene Sachschaden konnte hier ebenfalls noch nicht beziffert werden. In beiden Fällen bittet die Polizei um Hinweise auf die Täter oder den Tathergang. Telefon: (0375) 44580.
Unterdessen gibt es Vorschläge, wie man dem illegalen Spuk ein Ende setzen könnte. Die Stadt Zwickau hat in den aktuellen Bürgerhaushalt für das laufende Jahr unter Nr. 8a und 8b die Finanzierung  einer  Bürger-/Polizeistreife  zur  Vermeidung illegaler Schmierereien an Häuserfassaden sowie die Einrichtung  eines  Fördertopfes  für  private  Hauseigentümer  zur Finanzierung der Beseitigung illegaler Schmierereien aufgenommen.
Quelle: PD Zwickau/ZPA
Foto: ZPA