31 März 2026

Neue Verkehrsdaten aus der Luft: Drohneneinsatz für sichere Mobilität

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Sparkassen-Affäre).- Die Stadtverwaltung und die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) setzen ihre langjährige Zusammenarbeit fort und erfassen erneut Verkehrsdaten mittels Drohnentechnologie. Ziel ist die Weiterentwicklung eines Modells zur Bewertung der Verkehrssicherheit.

Am 25. März 2026 wurden an der Kreuzung Humboldtstraße/Reichenbacher Straße durch zwei qualifizierte Drohnenpiloten der Fakultät Wirtschaftswissenschaften hochauflösende Videodaten des Verkehrsgeschehens aufgenommen. Die Daten werden im Anschluss mithilfe moderner Software und KI-Methoden ausgewertet.
Das Forschungsteam „EVaL-IT-Environment“ unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christian Erbsmehl (Fakultät Kraftfahrzeugtechnik) und den am Projekt beteiligten Professorinnen Prof. Dr.-Ing. Elena Queck (Fakultät Kraftfahrzeugtechnik) und Prof. Dr. rer. nat. habil. Angela Hommel (Fakultät Wirtschaftswissenschaften) nutzt die Ergebnisse, um ein Modell zur Bewertung der Verkehrssicherheit weiterzuentwickeln. Dieses soll künftig sowohl Fahrzeugherstellern als auch Infrastrukturbetreibern als Entscheidungsgrundlage dienen und insbesondere die Entwicklung kooperativer Systeme für automatisiertes Fahren unterstützen.
Im Vergleich zur ersten Datenerhebung im Jahr 2024 im Bereich Marienthaler Straße wurde diesmal bewusst ein komplexeres Kreuzungsumfeld gewählt, um das Modell unter realitätsnahen und anspruchsvolleren Bedingungen zu testen.
Das Tiefbauamt nutzt das umfangreiche Videomaterial, um den Verkehrsfluss aus einer weiteren Perspektive und über einen längeren, zusammenhängenden Zeitraum bewerten zu können. Da die Kreuzung zu den am stärksten frequentierten im Stadtgebiet gehört, ist die Lichtsignalanlage zu Stoßzeiten stark gefordert. Neben der Ampelregelung tragen auch die Verkehrsteilnehmer entscheidend zu einem reibungslosen Verkehrsfluss bei.
Die Datenerhebung wurde umfassend vorbereitet. Dazu gehörten unter anderem die Einholung aller notwendigen Fluggenehmigungen, eine vor-Ort-Begehung sowie die detaillierte Planung der Flugrouten zur Gewährleistung der Sicherheit im Luftraum und am Boden.
Das Forschungsprojekt „EVaL-IT-Environment“ wird mitfinanziert aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Schauspiel-Tipp: Orson Welles probt Moby Dick im König Albert Theater

Westsachsen/Bad Elster.-
 Am Sonntag, den 12. April präsentieren die Landesbühnen Sachsen um 19 Uhr die neue Theaterparodie „Orson Welles probt Moby Dick“ nach dem Weltbestseller im König Albert Theater. Das Ensemble zeigt dabei eine eindrückliche, eigenwillige Fassung des weltberühmten Romans von Herman Melville und zugleich eine kurzweilige wie aktuelle Diskussion über die Mittel des Theaters. Ursprünglich wurde das Stück 1955 mit Orson Welles höchstpersönlich auf der Bühne in London uraufgeführt. Es ist ein faszinierendes Spiel mit Form, Inhalt, Pathos und Parodie. Die Inszenierung von Monique Hamelmann zeigt sich dabei voller Leidenschaft für die große Erzählung. Zwischen Improvisation und Obsession entsteht eine Hommage an die Kraft der Fantasie. Eigentlich soll im Repertoiretheater König Lear geprobt werden. Doch als der Direktor plötzlich verkündet, stattdessen »Moby Dick« aufzuführen, schlägt die Stimmung um: Irritation, Widerstand – und schließlich eine kollektive Theaterwelle, die alles mitreißt. Mit dem, was sie auf der Bühne finden, erschafft das Ensemble Stück für Stück die Welt von Kapitän Ahab. Rollen verschwimmen, Realität und Fiktion gleiten ineinander, und das Theaterritual wird zur Expedition ins Menschliche: in Hybris, Hingabe und das dunkle Herz der See.
Tickets: 037437/ 53 900

CDU-Bundestagsabgeordneter Körber: „Wir haben unseren Ruf versaut“

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Überklebungs-Affäre).- „Wir haben hart daran gearbeitet, unseren Ruf international zu versauen“. So titelte die „Freie Presse“ in einer ihrer letzten Ausgaben ein Zitat des Zwickauer Bundestagsabgeordneten Carsten Körber (CDU).
Inhaltlich war von dem Artikel nicht viel zu erwarten. Neben der allgemeinen Hofberichterstattung und dem vom selbsternannten „Leitmedium“ gewohnten Stichwortjournalismus ging es Eingangs vor allem um die spartanische Ausrichtung seines Zwickauer Büros.
In der Vergangenheit ist Carsten Körber meist dadurch aufgefallen, dass er sich aus allem raushält. Seinen Ruf und den seiner Partei hat er hauptsächlich wegen der Nähe zu seiner Parteifreundin, der CDU-Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast „versaut“, die immer wieder mit der Zwickauer Überklebungs-Affäre in Verbindung gebracht wird. So wurde Körber in seiner Eigenschaft als Bundestagsabgeordneter bereits frühzeitig über die massiven Probleme in der Zwickauer Justiz informiert. Im Vorfeld eines geplanten Gipfeltreffens mit den verantwortlichen Akteuren im Juni 2021 forderte er als stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Bundesstiftung „Forum Recht“, dass auch in der Justiz sauber gearbeitet werden muss. Wie zu erwarten, blieb es bei den großspurigen Worten eines Politikers - ohne Wirkung.
Dass er jetzt zugeben muss, dass „wir“ unseren Ruf international versaut haben, ist ein Armutszeugnis allererster Güte. Noch vor ein paar Jahren hätte er die Möglichkeit gehabt, kraft seines Mandates genau dies zu verhindern - wenn er sich nicht rausgehalten hätte...

30 März 2026

Für kleine Entdecker: Ferienangebote in den Priesterhäusern

Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knastes).-
Viele Kinder freuen sich bereits auf Ostern und die Ferienwoche danach. Die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU, die Priesterhäuser und die Stadtbibliothek laden Kinder und Familien dazu ein, selbst zu kleinen Entdeckern zu werden. In den Vorlesestunden können die Jüngsten in fantastische Geschichten eintauchen, in denen Tiere sprechen und Helden überraschende Abenteuer erleben. In den Kreativprogrammen dürfen Kinder nach Herzenslust experimentieren, malen, basteln und eigene Kunstwerke gestalten – von bunten Murmelbildern bis zu farbenfrohen Frühlingsblumen. Die Priesterhäuser öffnen ihre Türen für spannende Familienführungen, bei denen mittelalterliche Geschichten lebendig werden und alte Osterbräuche entdeckt werden können.
Die städtischen Museen – die KUNSTSAMMLUNGEN, die Priesterhäuser und das Robert-Schumann-Haus – laden auch mit ihren einmaligen Ausstellungen generell zum Entdecken ein. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt stets frei. Tipp: Immer am ersten Mittwoch im Monat und damit am 1. April das nächste Mal ist für alle kleinen und großen Besucher der Eintritt frei.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

29 März 2026

Challenge: Warum schweigt die AfD zum Thema Sachsensumpf?

Westsachsen/Dresden/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).-
Im Juni 2022 bekam die Bundesvorsitzende der AfD, Alice Weidel, einen Beweisordner mit Dokumenten und Fotomaterial zu den Rechtsbrüchen durch die Justiz in Zwickau überreicht (Foto). Weidel versprach damals, sich mit dem Sachverhalt zu beschäftigen. Allerdings sei dafür ihre Fraktion im Sächsischen Landtag zuständig, der sie den Ordner übergeben wollte.
Heiko Gumprecht (MdL/AfD)

Stand heute - 4 (in Worten VIER) Jahre später - hat sich in der Sache nichts getan. Zunächst tönten die Landtagsabgeordneten Heiko Gumprecht (AfD / Wahlkreis Zwickau 2) und Martin Braukmann (AfD / Sächsische Schweiz) große Töne. Braukmann: „Der Familiensenat des Oberlandesgerichts Dresden unter Leitung des Herrn Dr. Peter Lames (SPD) hat jämmerlich versagt. Gegen die Richter müsste eigentlich ermittelt werden. Das wird jedoch nicht passieren, Stichwort: SACHSENSUMPF“. Heiko Gumprecht versprach noch Ende 2024: „Wir haben in unserer Partei sehr fähige Juristen, die sich hier einbringen können. Wir werden das Problem nach der Landtagswahl in der Fraktion thematisieren“.
Die Fraktion im Sächsischen Landtag wurde von Alice Weidel damit beauftragt, sich um die Aufklärung der Sachsensumpf-Affäre zu kümmern. Der Landesvorsitzende Jörg Urban (Foto) behauptet dagegen noch 2025, von nichts zu wissen.
Martin Braukmann (MdL/AfD)
Ende 2024 wurde bekannt, dass Andreas Nielen, Richter am Landgericht Zwickau, privat „große Summen“ als Parteispende an die AfD gezahlt hat. Mit seinen Amtskollegen Bernd Gremm und Peter Zschoch sorgt er seit vielen Jahren mit Hilfe mannigfaltiger juristischer Tricks dafür, dass es bei der Urkundenfälschung in der Akte 8 F 1059/07 am Amtsgericht Zwickau bleibt.
Die sächsische AfD lässt sich also lieber von einem Richter, der offensichtlich bis zum Hals in diesem Sumpf mit drin steckt, bestechen. Soll nach all den Rechtsbrüchen bisher jetzt zusätzlich mit großzügigen Parteispenden erreicht werden, dass auch die Sachsen-AfD von der Aufklärung dieses „kriminellen Sumpfes, wie er schlimmer nicht geht“ die Finger lässt?
Challenge: Welche Gründe hindern die AfD-Abgeordneten Gumprecht und Braukmann daran, diese schwerwiegenden Rechtsverstöße öffentlich im Parlament zu diskutieren? Wie ist Ihre Meinung dazu?

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27 März 2026

Hohe Qualität der Krebsversorgung am HBK offiziell bestätigt

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Überklebungs-Affäre).- Das Onkologische Zentrum Zwickau (OZZ) des Heinrich-Braun-Klinikums wurde durch das unabhängige Zertifizierungsinstitut OnkoZert der Deutschen Krebsgesellschaft erfolgreich zertifiziert. Damit wird die hohe Qualität der wohnortnahen Krebsversorgung offiziell bestätigt. Die Zertifizierung bescheinigt, dass die beteiligten Fachbereiche eng und verbindlich zusammenarbeiten und höchsten qualitative Anforderungen entsprochen wird. Jeder einzelne Behandlungsfall wird in interdisziplinären Tumorkonferenzen besprochen, sodass für jeden Patienten eine individuell abgestimmte Therapie entsteht.
Jährlich erhalten am HBK rund 2.500 Menschen die Diagnose Krebs. Zum Onkologischen Zentrum gehören unter anderem spezialisierte Zentren für Brust-, Darm-, Haut-, Nieren- und Prostatakrebs sowie für Kopf-Hals-Tumoren und hämatologische Erkrankungen. Ergänzt wird dieses Angebot durch unterstützende Bereiche wie Psychoonkologie, Pflege, Sozialberatung und Nachsorge. Ein wesentliches Merkmal des Zentrums ist nach Angaben des HBK sein starkes Netzwerk. Neben den Fachabteilungen sind auch niedergelassene Ärzte, Rehabilitationseinrichtungen, Hospizdienste und Selbsthilfegruppen eingebunden.
Wie das kommunale Klinikum betont, unterstreiche man mit der erfolgreichen Zertifizierung den eigenen Anspruch, eine moderne, hochwertige und zugleich menschlich zugewandte Krebsmedizin in Südwestsachsen anzubieten. Weitere Zertifizierungen – für gynäkologische Tumoren und Lungenkrebs – sind bereits in Vorbereitung und sollen im Herbst 2026 folgen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

26 März 2026

Fotozirkel Neukirchen: Neue Ausstellung im Zwickauer KON

Westsachsen/Neukirchen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knastes).-
Seit Montag hängt eine neue Fotoausstellung im Robert Schumann Konservatorium. Der Fotozirkel Neukirchen/Pleiße ist mit seinen Werken damit zum dritten Mal zu Gast in den Gängen der renommierten Musikschule.
Eigentlich sind sogar drei Ausstellungen mit jeweils verschiedenen Themen zu sehen: Im Oberen Foyer von Haus 3 sind „Fassaden in Zwickau“ zu bestaunen, auf der ersten Etage von Haus 4 geht es „Tierisch, tierisch“ zu und auf dem Verbindungsgang von Haus 1 und 2 lautet der Titel „Genau hingesehen“. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des KON zu besichtigen.
Am Donnerstag, dem 7. Mai besteht ab 16 Uhr - nach dem Konzert am Nachmittag, das um 15 Uhr beginnt - die Möglichkeit, mit den Fotografen in Kontakt zu kommen und die Ausstellungen durch eine Führung vorgestellt zu bekommen. Der Fotozirkel Neukirchen lädt zu einer Vernissage ab 16 Uhr ins Obere Foyer ein.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

25 März 2026

Kein Aprilscherz: Benefiz am Telefon in Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Mittwoch, den 1. April findet um 19.30 Uhr im König Albert Theater die diesjährige Benefizveranstaltung für die Telefonseelsorge Vogtland als heiter-luftige „Paul-Lincke-Gala“ des Chursächsischen Salonorchester statt. Kein Scherz: Das Chursächsische Salonorchester präsentiert als diesjährige Benefizveranstaltung für die Telefonseelsorge Vogtland zu Ehren des beliebten Operettenkomponisten einen schwungvoll-luftigen Abend bei Paul Lincke, der übrigens auch in Bad Elster zu Gast war und hier auch selbst dirigiert hat. Der damalige Elsteraner Kurdirektor Arthur Paul erinnerte sich an seinen ersten Auftritt auf dem Badeplatz: »… nach der Ouvertüre zu »Lysistrata« ermunterten wir ihn, auf das Podium zu steigen … und er erhob den Taktstock. [dirigierte das Orchester Bad Elster] Den Beifall könnt Ihr Euch wohl vorstellen!«. Mit eben jener Ouvertüre »Lysistrata«, dem Operettenpotpourri »Frau Luna«, seiner »Siamesischen Wachtparade« oder natürlich seiner »Hymne« der »Berliner Luft« ehren die Chursachsen die unsterbliche Leichtigkeit seiner Musik! Regelmäßig unterstützen Prominente, Ensembles und Künstler im König Albert Theater die Telefonseelsorge Vogtland. Das an diesem Abend eingenommene Geld kommt im Anschluss direkt den Menschen zu Gute, die in Not- oder Krisensituationen geraten sind. Tickets: 037437/ 53 900

24 März 2026

Studentenleben: WHZ lädt Studieninteressierte zum Hochschulinfotag ein

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Sparkassen-Affäre).-
Am kommenden Samstag, dem 28. März, findet von 9 bis 14 Uhr der Hochschulinfotag an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) statt. Bei Führungen, Vorträgen und in persönlichen Gesprächen erfahren Studieninteressenten alles rund um die Themen Studium, Studienfinanzierung und Studentenleben. Besichtigt werden kann dann im Rahmen von Führungen auch das neue Technikum am Dr.-Friedrichs-Ring 139. Hier ist künftig das Institut für Textil- und Ledertechnik mit dem Studiengang Textile Technologien und Strukturen untergebracht, das bisher in der Außenstelle Reichenbach beheimatet war.
Zentraler Infopunkt in der Innenstadt ist die Aula in der Peter-Breuer-Straße. Neben Informationen zu den Studiengängen der WHZ berät das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau dort auch zu den Themen BaFöG und Wohnen. Auf dem Campus Scheffelstraße in Eckersbach ist das Hörsaalzentrum erste Anlaufstelle für Studieninteressenten.
Die WHZ bietet mehr als 60 Studiengänge in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Gesundheit, Sprachen und Angewandte Kunst an. Die Einschreibung für die Studiengänge, die zum Wintersemester starten, ist ab Mitte April möglich. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter: www.fh-zwickau.de/hit zu finden.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

23 März 2026

Zwickauer Justiz: „Ein krimineller Sumpf, wie es schlimmer nicht geht“

Westsachsen/Zwickau (Stadt der kriminellen Vereinigung).- Hat er nun oder hat er nicht? Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), hier auf dem Foto mit der von der Zwickauer Überklebungs-Affäre geschädigten Claudia Friedrich („Das ist ein Sumpf, ein krimineller, wie es schlimmer nicht geht!“), soll angeblich Strafantrag gegen den Vorstand des Vereins für saubere Justizarbeit gestellt haben. Das zumindest behauptet Markus Colli, Alias Oberstaatsanwalt in Zwickau und Amtsgerichtsdirektor in Aue-Bad Schlema (WSZ berichtete). Die mit Spannung erwartete Antwort des Ministerpräsidenten selbst bleibt nach wie vor aus. Das RechercheTeam der Westsächsischen Zeitung hat trotzdem Licht ins Dunkel bringen können. Ein Insider war dabei behilflich.
Katja Meier (Grüne)
Es gibt Hinweise darauf, wonach Michael Kretschmer tatsächlich Strafantrag wegen Verleumdung gestellt hat. Mit ihm die ehemalige Justizministerin Katja Meier (Grüne/Foto) und Rechtsanwalt Reinhard Schübel, der falsche Doktor aus Plauen. Das damit verbundene Ziel ist offensichtlich: kritische Stimmen aus der Bevölkerung und die öffentliche Berichterstattung über die kriminellen Machenschaften innerhalb der Zwickauer Justiz zu verhindern. Damit begeht Markus Colli erneut Verrat am Rechtsstaat. Denn er hebelt mit seinem Vorstoß gegen den Verein für saubere Justizarbeit wiederholt die Gewaltenteilung aus, indem er die von der Verfassung geschützte 4. Gewalt im Staat - die Meinungs- und Pressefreiheit - bekämpft. Sollte es hier jemals zu einer Anklage kommen, müssten nicht nur der Herrscher über zwei Gewalten (Amtsgerichtsdirektor und Oberstaatsanwalt) sondern auch der Ministerpräsident selbst und die ehemalige Justizministerin in Zwickau antanzen, um sich in einer öffentlichen Gerichtsverhandlung befragen zu lassen.
Eva-Maria Ast (CDU)
Michael Kretschmer hat seine Meinung schon öffentlich geäußert. In dem er vor laufenden TV-Kameras behauptet, die bewiesene Urkundenfälschung am Amtsgericht Zwickau sei eine „Verschwörungstheorie“, hat er sich bereits auf die Seite derer gestellt, die im Schulterschluss regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstoßen. Katja Meier hat mit ihrem ehemaligen Landtagskollegen Gerald Otto (CDU) während deren Amtszeit dafür gesorgt, dass die Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast (CDU/Foto) erstens die Akte 8 F 1059/07 nicht berichtigten musste und zweitens einen schönen Anbau für ihr Gerichtsgebäude am Ring bekommt. Von dem missglückten Gefängnisneubau in Marienthal, für den sie hauptverantwortlich zeichnet, ganz zu schweigen.
Wer hier den Schulterschluss nicht erkennt, sollte sich dringend in der Westsächsischen Zeitung informieren, die mit wachsendem Interesse aus der Bevölkerung seit 2018 regelmäßig darüber berichtet.