12 August 2026

Bericht eines Zwickauers von der großen Projekt-M1llion-Demo in Plauen

Westsachsen/Plauen/Zwickau.- Nach der Auftaktveranstaltung in Berlin lud das „Projekt M1llion“ regierungskritische Bürger zur Folgeveranstaltung am 8. August nach Plauen ein. Initiator war Marcel Baldauf aus der Region Chemnitz. Der 11-Punkte-Plan ist unter www.projektm1llion.de nachzulesen.
Hier einige Auszüge:
Punkt 1: Rücktritt der Regierung und sofortige Neuwahlen
Punkt 2: direkte Demokratie nach dem Schweizer System
Punkt 3: Abschaffung der CO2-Steuer
Punkt 5: sofortiger Stopp der neuen Gesundheitsreform.
Außerdem: GEZ-Stopp, Entbürokratisierung, Politikerhaftung vieles andere mehr.
Mein Bericht:
Ich fuhr also 8:26 Uhr von Zwickau mit dem Zug nach Plauen und befand mich schließlich unter rund 10.000 Menschen, die von 400 Gegendemonstranten und manch anderen Schaulustigen am Straßenrand - oder noch vorsichtig hinter der Gardine Stehenden - begrüßt wurden (Zahlen des Mitteldeutschen Rundfunks/mdr).
Sanitätsstation, Dixi-Toiletten, Getränke, Fahrgemeinschaften und Busse für die Anreise – alles war gut organisiert. Die weiteste Anreise hatten wohl die Teilnehmer aus der Schweiz. Am Albertplatz betrieben die „Freien Sachsen“ ihren Infostand. Später am Tag war dort das „Compact-Magazin“ mit einem Stand zu finden. Als kostenloses Souvenir wurde an einem Fahrzeug die unabhängige, kritische, parteilose und werbefreie Zeitung Klartext verteilt. Ja, es gibt neben der WSZ weitere unabhängige und kritische Medien: Hauke Verlag, StadtZeitung.netUN-Nachrichten, Signal Online
Nach einer Kundgebung mit Reden und Musikbeiträgen auf dem Albertplatz startete der große Aufzug gegen 13 Uhr und zog nördlich um den Bahnhof herum, um sich dann die lange gerade Friedensstraße hinab Richtung Innenstadt zu bewegen. Im Demozug fuhren Lautsprecherwagen mit, von denen man Durchsagen und Musik hörte und die weiteren Menschen die Gelegenheit boten eine Rede zu halten.
Zu den beliebtesten Rednern zählten Colette aus Aschersleben (Foto unten) und Wolfgang aus Zwönitz, die mit Herz und Feuer ihre Zuhörer begeistern. Nach einer Zwischenkundgebung nahe der Stadt-Galerie ging es wieder die Bahnhofstraße hinauf zum Ausgangspunkt Albertplatz.
Der mdr machte aus diesem großen Tag einen Bericht von 1 Minute und 47 Sekunden. Es eventuell gar nicht zu bringen, hätte seinen Ruf noch mehr geschädigt. Zum Glück gibt es viele YouTuber, die stundenlang live übertrugen und aufzeichneten. Interessierte wissen, wie die Kanäle heißen. Der linke YouTuber „marcant“ war auch wieder unter uns, da er seit Jahren nach einem Nazi sucht und ihn in unseren Reihen vermutet. Er bleibt bei unseren Demos unbehelligt.
Ich entdeckte einen Teilnehmer, der ein altes NSU-Fahrrad dabei hatte. Aber: NSU steht nicht für Nationalsozialistischer Untergrund, sondern für die ehemaligen Neckarsulmer Motorenwerke.
Das Fahnenmeer der Demo bestand hauptsächlich aus Deutschland-, Sachsen- und Friedensfahnen. Daneben gab es individuelle Banner und Plakate. Ein Sachse trug folgende Botschaft: „Das beste Entlastungspaket für uns Bürger wäre der Rücktritt dieser Regierung!“ Ein weiteres Beispiel: „Die Politiker lügen wie gedruckt. Die Presse druckt was sie lügen.“
Viele T-Shirts von Teilnehmern trugen die Aufschrift: „Das letzte Hemd“, ein T-Shirt gar: „Ich brauch ne Krankmeldung bis Ende Merz“. Eine große Trommel war dekoriert mit: „Bass statt Bomben und Friedenshetzer“. Ja, in einer so vom Krieg gezeichneten Stadt wie Plauen haben Kriegshetzer keine Chance.
Die Demo verlief völlig friedlich. Die Lage wurde aber von der Polizei unnötig aufgeheizt. Die Polizisten verlangten, dass die Trommler weder Block noch Reihe bilden und sich unregelmäßig in dem Aufzug verteilen sollen. Weitere Forderung: Das Schlagen von Marschtakt auf Trommeln ist unzulässig. Dann könnte man auch Liebesmelodien auf der Harfe verbieten. Wer hat am anderen Ende der Strippe der Polizei diesen Auftrag gegeben?, frage ich mich. Wegen diesen Forderungen stoppte die Polizei die Demo während der für ältere Teilnehmer gefährlichen Hitze für rund 45 Minuten ausgerechnet nach der engen Bahnunterführung, bevor es dann nach einer Einigung auf der Friedensstraße weiter Richtung Innenstadt ging. Die Einigung bestand darin, dass die Trommler die Möglichkeit einer spontanen Demoanmeldung nutzten und dann für sich liefen und trommelten. Vielleicht hoffte man, durch den Stopp einige Teilnehmer zum Verlassen der Demo zu bewegen, um die Wirkung einer großen kritischen Menschenmenge auf das Volk zu reduzieren und/oder um unschöne Aktionen zu provozieren. Ich fühlte mich ein bisschen wie eingekesselt, da es sich um eine Engstelle handelte – zurück ging es nur durch den Tunnel, den man am anderen Ende auch leicht hätte abriegeln können.
Im dicht bewachsenen Hang gegenüber des Bahnhofs an der Engstelle sorgte plötzlich eine Rauchbombe für Nebel – Verursacher unbekannt. Ich stimme allen Kritikern zu, dass eine Massenpanik an so einer Stelle sehr unschön enden kann und der Demo-Stopp allein deshalb dort völlig unangebracht war.
Im Laufe des Tages bemerkte ich vier kleine Gegendemos von Linken (am Bahnhof), Bunten, Grünen und SPD (am Albertplatz). Mangels Argumenten sind die Gegendemonstranten oft nicht zum Diskurs bereit. Man ruft „Alerta Antifaschista!“, pfeift ohrenbetäubend, zeigt den Mittelfinger, trägt T-Shirts mit: „Kein Bock auf Nazis“ oder: „Köpfe die Faschisten in deiner Gegend“. Eine linksbunte Gruppe hatte einen Pferdekopf mit Hitlerscheitel und die zwei Worte „Ruhig Brauner“ auf einem Banner (Foto). Aus der Gruppe der Grünen wurde ein Buch gegen ein Deutschland-Banner mit Höcke-Bild geworfen (Buchtitel: Rote Linien). Ich verstehe das. Sie halten sich für die Besten und haben trotzdem nur wenige Mitstreiter. Dazu noch das durch Anwohnerprotest zur Demontage gebrachte Riesen-Windrad von Oberwiera und die Fünf-Prozent-Hürde, die sie für andere gut finden und die jetzt für sie selbst zum Stolperdraht wird. Das kann schon mal aggressiv machen. „Projekt M1llion“ war in Plauen ein voller Erfolg. Und als nächster Veranstaltungsort wurde Leipzig bekanntgegeben. Geplant als großer Dialog über Deutschlands Zukunft am 24. August. Alle Parteien, die Presse und Ihr alle seid zu einer Saalveranstaltung eingeladen, die live übertragen wird und vor Ort im Außengelände per riesiger LED-Leinwand allen erlaubt, hautnah dabei zu sein (Stand der Information am 11.08.).
Den am Volk vorbei Regierenden sei gesagt: Der Geist von 1989 ist zurück – nicht als kleine Ostalgie-Party sondern mächtig gewaltig.
Euer Ecke

08 August 2026

Kriminelle Justiz in Zwickau? Der Kreis der Verdächtigen ist viel größer!

Westsachsen/Leipzig/Dresden/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Nach den jüngsten Veröffentlichungen über die Zustände in der Zwickauer Justiz kommen immer neue Ungeheuerlichkeiten ans Licht. Es melden sich Betroffene nicht mehr nur aus Sachsen. Der „kriminelle Sumpf“ scheint sich über's gesamte Land ausgebreitet zu haben. Es gibt offensichtlich kein Gericht und keine Staatsanwaltschaft in Deutschland mehr, wo rechtskonform gearbeitet wird. Besonders extrem wird am Gesetz vorbei gehandelt, wenn Staatsanwälte und Richter selbst ins Visier von Ermittlungen geraten.
Bestes Beispiel ist ein aktueller Bescheid des Oberstaatsanwalts Uwe Wiegner aus Zwickau (Aktenzeichen 600 Js 11055/26). Es zeigt ein erschreckendes Bild davon, wie Vorwürfe gegen Justizbeamte abgebügelt und Aktenlagen passend gedreht werden. Dieser Fall enthüllt Methoden der Behördenleitung, die für normale Bürger kaum nachvollziehbar, und bei näherer Betrachtung klar als rechtwidrig zu bezeichnen sind.
Wie ganze Staatsanwaltschaften Verfahren vertuschen und Tatsachen verdrehen
Die einfachste Methode, Ermittlungsverfahren zu torpedieren, ist diese: Die Staatsanwaltschaft behauptet, Beschwerdeentscheidungen seien ordnungsgemäß bearbeitet worden. Die Betroffenen haben die zugrundeliegenden Einstellungsbescheide jedoch nie erhalten. Ohne die Post je bekommen zu haben, kann man weder Fristen einhalten noch Beschwerden einlegen. Die Justiz stellt sich tot und behauptet einfach, alles sei „zugestellt“.
Und es geht noch dreister
Eine Oberstaatsanwältin teilte dem Amtsgericht offiziell mit, ein Verfahren sei rechtskräftig abgeschlossen. Ihr einziger „Beweis“: Im Aktenordner lag auf Blatt 96 eine Kopie. Ob der Brief die Bürgerin je erreicht hat, war ihr egal. Das Zivilgericht verließ sich auf diese Fehlinformation – mit gravierenden finanziellen Folgen für die Betroffene.
Tricksereien mit Aktenzeichen
Ein Strafverfahren gegen einen Zwickauer Richter wurde von der Staatsanwaltschaft Leipzig offiziell unter der Nummer 100 Js 2105/26 geführt. Nach der Justiz-Aktenordnung bedeutet das Kürzel „Js“ ganz eindeutig: Es läuft ein offizielles Ermittlungsverfahren gegen eine namentlich bekannte Person. Um sich die gesetzlich vorgeschriebene, begründete Einstellung zu sparen, behauptet der zuständige Oberstaatsanwalt nun dreist, das Aktenzeichen sei „bedeutungslos“ gewesen und es habe gar kein Verfahren gegeben.
Die Komplizenschaft reicht bis ins benachbarte Ausland
Ein beteiligter Rechtsanwalt führt einen akademischen Titel, den er angeblich an der Universität Bratislava erworben haben will. Der von der Staatsanwaltschaft für diesen Rechtsanwalt extra erfundene Titel der angeblichen Doktorarbeit lautet: „Entwicklung und Wirken der Verfahrensgerichte der slowakischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland hinzu einem europäischen Verfassungsgericht?“. Diese Arbeit gibt es nicht. Sie existiert in keiner einzigen wissenschaftlichen Bibliothek oder Datenbank. Trotz des dringenden Verdachts auf einen gekauften Titel aus einer ausländischen „Titelmühle“ verweigert die Staatsanwaltschaft jede echte Ermittlung – obwohl eine Richterin bereits ausdrücklich entschieden hat, dass öffentlich gesagt werden darf, dass der Titel unberechtigt geführt wird.
Bescheidlos-Stellung als Universalwaffe
Statt die Vorwürfe unparteiisch aufzuklären, stellt die Staatsanwaltschaft die jeweils Betroffenen „bescheidlos“ und stempelt Kritik als „rechtsmissbräuchlich“ ab. Dagegen wurde in diesem Beispiel Dienstaufsichts- und Fachbeschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden eingelegt. Die Forderung: Aufhebung des Bescheids, echte Ermittlungen gegen die beteiligten Staatsanwälte und eine sofortige Richtigstellung gegenüber dem Gericht. Die Antwort aus Dresden lässt auf sich warten. Das kritische Volk ist es scheinbar nicht wert, über dubiose Vorgänge in den Amtsstuben informiert zu werden.

07 August 2026

Christian Christl: Blues und Boogie-Woogie als Jazztage-Finale

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Sonntag, den 16. August laden die »4 Pianeure« um 19.00 Uhr mit ihrem virtuosen Meisterkonzert aus Blues und Boogie-Woogie zum festlichen Abschluss der 22. Internationalen Jazztage Bad Elster ins König Albert Theater ein. Zum Jazztageabschluss präsentiert der renommierte Pianist Christian Christl (Foto) an zwei Flügeln die Meister aus Blues und Boogie-Woogie. Für das besondere Theaterambiente Bad Elsters hat er sich eine feine Mischung an Tastenkollegen zusammengestellt: Der Multiinstrumentalist Edwin Kimmler beherrscht das Klavier genauso wie die akustische Gitarre und die Bluesharp. Sein Stil ist bluesig und erdig. Matthias Heiligensetzer konzentriert sich auf das New Orleans Piano der frühen Spielform und Bastian Korn ist ganz im Rock’n’Roll-Piano der 1950er Jahre zu Hause. Christl selbst spielt am liebsten, was er »Vintage Blues & Boogie Piano« nennt. Erleben Sie kurzweilige Solo-Parts der einzelnen Pianisten, viele unterschiedliche Duette, virtuose Trios und natürlich als Höhepunkt Songs mit 4 Pianeuren an zwei Flügeln: Das wird ein fulminanter Abend! Tickets: 037437/ 53 900

03 August 2026

Internationaler Gast: Indischer Gitarrist im Robert-Schumann-Haus

Westsachsen/Zwickau.- Zum ersten Konzert nach der Sommerpause lädt das Zwickauer Robert-Schumann-Haus zu einem Gitarrenkonzert mit einem internationalen Gast ein. Am Sonntag, dem 9. August 2026 um 17 Uhr steht erstmals der junge indische Gitarrist Pritam Maity im Kammermusiksaal des Hauses auf der Bühne.
In seinem Solorezital zeigt Maity die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der Gitarre anhand eines abwechslungsreichen Repertoires, das verschiedene musikalische Traditionen und mehrere Jahrhunderte vereint. Dabei stehen Originalwerke von Francisco Tárrega, Manuel Ponce, Heitor Villa-Lobos und Sérgio Assad ebenso auf dem Programm wie Bearbeitungen von Lautenkompositionen David Kellners und Arrangements etwa von Johann Sebastian Bachs Toccata d-Moll BWV 565 oder Robert Schumanns ursprünglich für Klavier komponierter Träumerei op. 15/7.
Der 24-jährige Musiker erhielt eine Ausbildung sowohl auf der klassischen Gitarre (Abschluss am Trinity College in London) als auch in klassischer indischer Musik (Gesang und Sitar, Diplom mit Auszeichnung am Pracheen Kala Kendra 2020). 2024 nahm er erstmals an den Gitarrentagen Friedrichsrode teil. Beim New India Guitar Festival 2026 konzertierte er als Solist und gab Meisterkurse.
Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Freilegung eines Marienthaler Bachabschnittes: Brückenbau startet heute

Westsachsen/Zwickau.- Die Bauarbeiten zur Öffnung des Marienthaler Baches zwischen Paulusstraße und Erntestraße werden am Freitag, 7. August 2026 abgeschlossen. Mit dem Projekt wurde ein über viele Jahrzehnte überbauter Gewässerabschnitt wieder freigelegt und baulich erneuert. Hierbei konnten wesentliche Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes und zur nachhaltigen Aufwertung des Stadtquartiers umgesetzt werden.
Ausgangspunkt des Vorhabens war der sehr schlechte bauliche Zustand der vorhandenen Überbauung. Schäden an der Deckenkonstruktion, den Ufermauern und der Gewässersohle machten eine grundlegende Erneuerung erforderlich. Darüber hinaus entsprach die bestehende Situation den heutigen wasserrechtlichen Anforderungen nicht mehr. Insbesondere bei Hochwasser bestand die Gefahr, dass Treibgut das Gewässer einengt und den Wasserabfluss behindert.
Im Rahmen der Baumaßnahme wurde die alte Überbauung zurückgebaut, der Bach auf einer Länge von rund 75 Metern wieder geöffnet und die Gewässersohle naturnah gestaltet. Die linke Ufermauer wurde saniert, die rechte Ufermauer vollständig neu errichtet. Anstelle der alten Brücke Paulusstraße entstand eine moderne Gehwegbrücke, die die fußläufige Verbindung zwischen Marienthaler Straße und Pauluskirchplatz weiterhin gewährleistet. Ergänzt wurden die Arbeiten durch neue Geländer, Begrünungs- und Pflanzmaßnahmen sowie die Wiederherstellung angrenzender Bereiche.
Mit der Öffnung des Gewässers verbessert sich künftig die Leistungsfähigkeit des Bachlaufes bei Hochwasser deutlich. Gleichzeitig entsteht ein ökologisch wertvollerer Gewässerabschnitt, der den Zielen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie entspricht und zur nachhaltigen Entwicklung des Stadtgebietes beiträgt.
Einige Restleistungen, insbesondere die endgültige Wiederherstellung einzelner Oberflächen und Nebenflächen, werden zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt. Grund hierfür ist die Weiternutzung der bestehenden Baustelleneinrichtung für die unmittelbar anschließende Baumaßnahme zum Ersatzneubau der Brücke Erntestraße. Durch dieses abgestimmte Vorgehen können Bauabläufe effizient gestaltet sowie zusätzliche Eingriffe und Kosten vermieden werden.
Die Stadt Zwickau bedankt sich bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis während der Bauzeit.
Das Vorhaben „Gewässeröffnung am Marienthaler Bach – Gewässersanierung und -renaturierung zwischen Paulusstraße und Erntestraße“ ist Bestandteil des Gebietsbezogenen Integrierten Handlungskonzeptes (GIHK) für das EFRE-/ESF-Plus-Fördergebiet „Mitte-West (Bahnhofsvorstadt und Marienthal)“. Mit der Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt die Europäische Union gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen Maßnahmen zur nachhaltigen Stadtentwicklung, zur Verbesserung der Stadtökologie und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Die geplanten Gesamtkosten in Höhe von 2,1 Mio Euro wurden eingehalten.
Noch vor Fertigstellung der Arbeiten am freigelegten Bachabschnitt zwischen Paulusstraße und Erntestraße startet am Montag die Erneuerung der Brücke in Höhe Erntestraße in Marienthal. Für die Durchführung der Bauarbeiten muss die Erntestraße im Bereich der Brücke vom 3. August bis voraussichtlich 31. Dezember 2026 voll gesperrt werden.
Im Rahmen der Baumaßnahme erhält die Brücke eine neue Fahrbahnplatte aus Stahlbeton. Die bestehenden Widerlager können weitgehend erhalten und in das neue Bauwerk integriert werden. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten entfällt die seit 2007 bestehende Gewichtsbeschränkung für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 9 Tonnen. Die Brücke kann anschließend wieder ohne Einschränkungen genutzt werden.
Das Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen sowie um Beachtung der ausgeschilderten Umleitung.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

01 August 2026

Stichwort Sachsensumpf: Spielen hier perverse Neigungen eine Rolle?

Westsachsen/Plauen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Im Gerichtsbezirk Plauen/Zwickau stehen Richter und Staatsanwälte gewaltig unter öffentlichem Druck. Der Grund: regelmäßige Verstöße gegen geltendes Recht und vorsätzliche Strafvereitelung im Amt mit anschließender Rechtsbeugung. Bewiesen unter anderem in der Akte 8 F 1059/07 des Amtsgerichts Zwickau (Beweisfoto). Bisher war nicht genau klar, warum es zu derartigen Zuständen innerhalb der sächsischen Justiz gekommen ist. Nach der Razzia in der Wohnung eines Thüringer Richters tun sich jedoch Abgründe auf, die selbst hartgesottene Ermittler erschaudern lassen.
Bei dem 62-Jährigen Juristen wurden rund 1,7 Millionen kinderpornografischen und 155.000 jugendpornografischen Dateien gefunden. Einsatzkräfte stellten im August 2024 in seiner Wohnung in Niedersachsen fast 40 Festplatten, Laptops und Datensticks sicher. Die Dateien zeigen laut Ermittlern schwersten sexuellen Missbrauch an Säuglingen und Kindern. Der Beschuldigte, der am Sozialgericht Nordhausen tätig und stellvertretendes Mitglied des Thüringer Verfassungsgerichtshofs war, ist mit großer Sicherheit kein Einzelfall.
Gerade in Sachsen, explizit in Plauen und Zwickau, treten innerhalb der Justiz Symptome auf, die ebenfalls auf derartiges hindeuten. Extrem merkwürdige Verhaltensweisen von Richtern und Staatsanwälten lassen keinen anderen Schluss zu, als das gegenseitige Erpressen mit schlimmstem Wissen. Auch einige Rechtsanwälte stecken im „Stichwort Sachsensumpf“, wie es unter anderem der AfD-Landtagsabgeordnete Martin Braukmann (Foto) bezeichnet, mit drin. Die Beispiele häufen sich und wurden bereits mehrfach ausführlich in der Westsächsischen Zeitung (WSZ) publiziert.
Aktuelle gibt das Verhalten des Zwickauer Amtsrichters Rainer Droll Anlass zur Sorge. Dieser stellt sich bei Gerichtsprozessen gern offen auf die Seite des Rechtsanwalts Reinhard Schübel. Der falsche Doktor aus Plauen wird regelmäßig von Droll bevorzugt, die Gegenseite ignoriert. Beweise? Irrelevant. Gegen ihn vorgebrachte Befangenheitsanträge lehnt Richter Droll in der Regel selbst ab. Warum man dieses „Allmachtsgehabe charakterschwacher Menschen“ (O-Ton einer Betroffenen) bis heute duldet? Ein Rätsel.

Auf Seiten der Staatsanwaltschaft sieht es nicht besser aus. Hier sorgt der ehemalige Zwickauer Oberstaatsanwalt und jetzige Amtsgerichtsdirektor in Aue-Bad Schlema, Markus Colli (Foto mit Justizministerin Constanze Geiert / CDU), für Negativ-Schlagzeilen. Er hat für Schübel sogar eine Doktorarbeit erfunden, die es nicht gibt, um diesen vor den Konsequenzen für das Führen eines nicht existierenden Titels zu schützen. Zeitweise führte Colli zwei Funktionen gleichzeitig aus. So unterschrieb er die Anklageschrift gegen den Verein für saubere Justizarbeit unter dem Siegel der Staatsanwaltschaft Zwickau mit „Direktor des Amtsgerichts“ (Foto).
Der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (Foto / CDU) wurde von einer Passantin auf offener Straße und vor laufenden TV-Kameras damit konfrontiert: „Das ist ein Sumpf hier, ein krimineller, wie es nicht schlimmer geht!“. Seine Reaktion darauf? Erschreckend: „Verschonen Sie mich mit diesen Verschwörungstheorien!“.
Da sich in Mitteldeutschland die zuständigen Behörden offensichtlich gegenseitig decken und weigern, ordnungsgemäß zu ermitteln, mussten in Thüringen einmal mehr ausländische Ermittler den entscheidenden Hinweis geben: Die US-amerikanische Kinderschutzorganisation „National Center for Missing & Exploited Children“ (NCMEC) brachte das internationale Ermittlungsverfahren ins Rollen.
Inzwischen hat eine deutsche Staatsanwaltschaft die Anklageschrift eingereicht. Das Landgericht Hannover prüft nun die Eröffnung des Hauptverfahrens. Ein genauer Prozesstermin steht noch aus, da das Gericht weitere Beweismittel aufbereitet. Ob und wann sich interne Ermittler diesbezüglich in den sächsischen Amtsstuben umsehen, ist derzeit noch nicht bekannt. Fakt ist: Der Sumpf sollte schnellstmöglich trockengelegt werden.

Mehr dazu bei YouTube: Westsächsisches Fernsehen

Hotline für Bürgerbeschwerden: 0351318590

19 Juli 2026

Nach Sanierung des Planitzer Marktes: Wochenmarkt findet wieder statt

Westsachsen/Zwickau.-
Vergangene Woche war die offizielle Eröffnung des sanierten und umgestalteten Planitzer Marktes. Am kommenden Mittwoch findet bereits wieder der Wochenmarkt statt. Dies teilt die Deutsche Marktgilde mit. Ab 22. Juli ist er jede Woche am Mittwoch von 9 bis 14 Uhr auf seinem angestammten Platz zu finden.
„Wir freuen uns, dass der Wochenmarkt Zwickau-Oberplanitz nach dieser längeren Pause wieder starten kann", sagt Katrin Schiel, Niederlassungsleiterin der Deutschen Marktgilde. „Ein funktionierender Wochenmarkt ist für jede Kommune wertvoll – als Ort der Versorgung, der Begegnung und des lokalen Austausches." Wie die Marktgilde betont, stehen die Händler bereits in den „Startlöchern“. Mit einem bewährten Angebot aus frischen Produkten und regionalen Besonderheiten soll der Markt wieder zum Treffpunkt für alle werden, die Wert auf Qualität und persönliche Beratung legen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

18 Juli 2026

Gegenseitige Schuldzuweisung: Zickenkrieg im Rechtsanwaltsmilieu

Westsachsen/Plauen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Dass es unter Juristen regelmäßig zu Streitigkeiten kommt, liegt in der Natur der Sache. Schließlich generiert diese Kaste mit Rechthabereien massenweise Geld. Und wo es viel zu holen gibt, wird häufig auch rücksichtslos und unfair hantiert. Ganz besonders auffällig ist dies im Gerichtsbezirk Plauen-Zwickau.
Der Westsächsischen Zeitung (WSZ) liegen Schriftstücke vor, wonach sich Rechtsanwälte gegenseitig Straftaten vorwerfen, für die sie bei einer Verurteilung über Jahre hinter Gitter verschwinden würden. Weil jedoch jeder gegen jeden etwas in der Hand hat, traute sich bisher keiner so recht aus der Deckung.

Nachdem die WSZ vor kurzem über den Erpressungsversuch des falschen Doktors aus Plauen, Reinhard Schübel (Foto), gegen seinen Plauener Kollegen Stefan Titz (Foto) berichtete, kommen immer weitere, teils haarsträubende Vorkommnisse zutage. So verlangte Rechtsanwalt Schübel von einem Mandanten, dieser solle eine Eidesstattliche Versicherung abgeben, die er ihm diktierte. Anderenfalls würde er das Mandat nicht übernehmen. In dieser Erklärung wird behauptet, der Mandant hätte von Schübel eine Zahlung der Gegenseite in voller Höhe erhalten. Dies entsprach jedoch nicht der Wahrheit, weshalb diese Eidesstattliche Versicherung kurze Zeit später widerrufen wurde. Ebenfalls an Eides statt. Dabei war wiederum Rechtsanwalt Stefan Titz beteiligt, der seinerseits dem Mandanten diktierte, was er zu schreiben hatte.
Darüber hinaus beschuldigen die Rechtsanwälte Nadine Helbig und Ronny Schirmer (Plauen/Fotos) ihren ehemaligen Chef, Reinhard Schübel, er würde ihnen das Gehalt mehrerer Monate schulden, worauf sie die Kanzlei verließen. Schübel beschuldigt nun seinerseits die beiden Juristen, sie hätten ihm Akten aus seiner Kanzlei geklaut. Daraufhin hagelte es Strafanzeigen in beide Richtungen. Ein Zickenkrieg, der teilweise auf offener Bühne ausgetragen wurde und bis heute andauert.
Mandanten, die sich vertrauensvoll an diese Rechtsanwälte wenden, werden regelmäßig enttäuscht. Denn, wer so mit sich selbst beschäftigt ist, kann anderen nicht helfen. So ist es keine Seltenheit, dass Fristen versäumt werden und damit Prozesse verloren gehen.
Ein prominentes Beispiel ist die Überklebung des gültigen Rechtskraftvermerkes (RKV) in der Akte 8 F 1059/07 am Amtsgericht Zwickau (Foto). Hier hatte Rechtsanwalt Reinhard Schübel (der falsche Doktor aus Plauen) die Frist dadurch versäumt, dass er das Rechtsmittel am dafür nicht zuständigen Oberlandesgericht Dresden eingelegt hat. Um sein Fristversäumnis zu verschleiern hat er anschließend dafür gesorgt, dass der auf dem Beschluss bereits aufgebrachte Rechtskraftvermerk mit zwei weißen Blättern überklebt und somit für Kopien unsichtbar gemacht wurde. Was er nicht wusste: die Gegenseite, Rechtsanwältin Claudia Dietrich (Werdau/Foto vor der Kanzlei), hatte sich zeitgleich eine Beschlussausfertigung mit sichtbarem RKV zusenden lassen. Somit hat die Rechtskraft Außenwirkung entfaltet und ist nicht mehr rückgängig zu machen.
Seit einem Jahr liegt die Akte 8 F 1059/07 zur Entfernung der weißen Papierschnipsel beim Amtsgericht Zwickau zur Rekonstruktion. Der dafür zuständige Richter, Franz Langner, hält schützend seine Hände darüber. Denn würde er die Akte rekonstruieren, so wie es das Gesetz verlangt, müssten alle Verfahren, die seit dem 01.05.2012 in dieser Sache geführt wurden, wieder aufgerollt werden. Welcher Jurist, der noch einigermaßen bei Verstand ist, würde wohl auf diese Weise seine Karriere gefährden? Also verstößt man lieber weiter im Schulterschluss gegen geltendes Recht in der Hoffnung, der obrigkeitsgläubige Bürger würde dies schon hinnehmen.

Hotline für Bürgerbeschwerden: 0351 318590


17 Juli 2026

Mit Programm: Museumsfest und August-Horch-Klassik am Wochenende

Westsachsen/Zwickau.- Das August Horch Museum lädt zum Museumsfest am kommenden Wochenende ein. Besucher erwartet am 18. und 19. Juli ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Führungen, Vorträgen und Interviews, „Benzingesprächen“ und Live-Musik. Teils einmalige Oldtimer gibt es am Samstag bei den „Ahnen unserer Autos“ und am Sonntag bei der August-Horch-Klassik zu bewundern, die inzwischen zum 14. Mal stattfindet.
Beim Treffen der „Ahnen unserer Autos“ dürfen ausschließlich Fahrzeuge bis Baujahr 1919 teilnehmen. Nach ihrer Aufstellung auf dem Museumshof am Samstag um 15 Uhr starten die automobilen Pioniere zu einer kleinen Rundfahrt durch Zwickau. Vor und nach der Ausfahrt haben Besucher ausreichend Gelegenheit, die seltenen Fahrzeuge aus nächster Nähe zu betrachten und mehr über die Geschichte der frühen Automobile zu erfahren.
Am Sonntag rückt die August-Horch-Klassik, die gemeinsam mit dem Motorsportclub Zwickau e.V. organisiert wird, ganz die diesjährige Sonderausstellung „100 Jahre Horch 8. Auf den Spuren eines Mythos“ in den Mittelpunkt. Entsprechend stehen Fahrzeuge mit Achtzylindermotor im Fokus. Die Teilnehmer begeben sich ab 9 Uhr auf eine Ausfahrt von Zwickau über Reinsdorf, Hartenstein, Zwönitz und Zschopau nach Augustusburg. Der Rückweg führt über Stollberg nach Zwickau, wo die Fahrzeuge gegen 15 Uhr wieder in der Audistraße erwartet werden. Außerdem lädt das Museum alle Besitzer von Achtzylinder-Fahrzeugen ein, ihre Automobile auf dem Museumsgelände zu präsentieren.
Der Museumshof mit seinen Fahrzeugpräsentationen, Gesprächen und Aktionen ist nach Angaben des August Horch Museums während des Museumsfestes kostenfrei zugänglich. Für den Besuch der Dauerausstellung und der Sonderausstellung gilt der reguläre Museumseintritt. Sämtliche Führungen und Vorträge rund um das Museumsfest sind für die Besucher kostenfrei.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

16 Juli 2026

Bad Elster: Weltmusik als Fingerstyle im TheaterClub

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Dienstag, den 21. Juli, ist der tschechische Gitarrist Ladislav Pazdera um 19.30 Uhr im Rahmen der TheaterClub-Reihe mit einem stimmungsvollen Akustik-Gitarrenkonzert im Theatercafé des König Albert Theaters Bad Elster zu Gast. Mit seinem aktuellen Programm »Chiaroscuro« präsentiert der tschechische Ausnahmegitarrist Ladislav Pazdera einen Konzertabend voller Klangfarben und Kontraste im Theaterclub.
Basierend auf seinem Solo-Debütalbum entfaltet sich so ein sommerlich-faszinierender Stil-Mix aus Fingerstyle, Weltmusik und Jazz. Andalusische Wärme trifft auf osteuropäische Melodik, brasilianische Leichtigkeit auf groovige Arrangements – virtuos, fein nuanciert und klanglich auf höchstem Niveau. Ein Sommerabend zwischen Licht und Schatten – raffiniert, lässig und berührend zugleich.
Tickets: 037437/ 53 900