Dienstag, 29. September 2020

Konzert-Tipp der Woche: Heinz Rudolf Kunze im König Albert Theater

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 9. Oktober gastiert Publikumsliebling und Ehrenkünstler Heinz Rudolf Kunze um 19.30 Uhr mit einem Solo-Konzert im König Albert Theater. Ein poetischer Herbsttraum! Er gehört seit fast 40 Jahren zu den wichtigsten politischen Songschreibern und Rockpoeten des Landes: Vorhang auf für unseren Ehrenkünstler Heinz Rudolf Kunze! Sein neues Soloprogramm »Wie der Name schon sagt« bildet die Essenz aus 36 Studioalben, zahlreichen Büchern und unzähligen Konzerten, reduziert auf das Wesentliche: Kunze, seine Gitarre, sein Klavier und seine Songs. Im Fokus stehen seine großen Hits, musikalische Raritäten und Lieblingslieder, eingebettet in Anekdoten und Geschichten. So persönlich haben Sie HRK noch nie erlebt – HRK, wie der Name schon sagt! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Montag, 28. September 2020

Findeiß und der Sparkassenskandal: „Ich stehe nicht zur Verfügung!“

Westsachsen/Zwickau.- Im Fall der illegalen Ablösung eines Darlehens durch die Sparkasse Zwickau (WSZ berichtete) gibt es neue Erkenntnisse. So versprach die CDU-Kandidatin Kathrin Köhler bereits vor Wochen ein Gespräch mit der Geschädigten (WSZ berichtete). Als dieses nicht zustande kam, besuchte die betrogene Kundin gemeinsam mit Journalisten der Westsächsischen Zeitung den Wahlkampfstand von Kathrin Köhler in Eckersbach. Zusammen mit ihrem Parteifreund, dem CDU-Landtagsabgeordneten Gerald Otto, wollte sie vor dem REWE Supermarkt um Wähler buhlen. Als Otto die Situation erkannte, stieg er schnell in sein Wahlmobil, ließ die verdutzte Kandidatin allein auf dem Parkplatz stehen und rauschte davon.
Kathrin Köhler, die nicht fotografiert werden wollte, hörte sich die ihr bereits bekannte Geschichte noch einmal an und versprach vor Zeugen, dass sie sich umgehend mit der Sparkasse in Verbindung setzen werde. Doch wie das bei Politiker*innen heutzutage üblich ist, klaffen Schluchten zwischen Wort und Tat. Eine Rückmeldung kam bis heute nicht.
Derzeit bestimmt die Noch-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) in ihrer Rolle als Verwaltungsratsvorsitzende die Richtlinien der Geschäftspolitik der Sparkasse Zwickau. Es gehört zu ihrem Aufgabenbereich, das operative Geschäft zu überwachen. Nachzulesen im Sächsischen Sparkassengesetz (SächsSparkG). Dass sie bisher in dieser Hinsicht komplett versagt hat, darüber haben wir bereist mehrfach berichtet (nachzulesen hier). Eine neuerliche Anfrage deswegen beantwortete sie von ihrem iPhone aus mit den knappen Worten: „Ich stehe nicht zur Verfügung!“
Auch Kathrin Köhler, die möglicherweise bald in die Fußstapfen der jetzigen Verwaltungsratsvorsitzenden treten wird, schweigt weiterhin zu den vor aller Augen sichtbaren strafrechtlich relevanten Verhaltensweisen der Sparkassen-Vorstände Felix Angermann und Josef Salzhuber. Das wird sich sicher auch nach ihrer möglichen Wahl zur Oberbürgermeisterin nicht ändern.

Das Reinhold Quartett konzertiert im Robert-Schumann-Haus


Westsachsen/Zwickau.-
Quartett-Träume sind am Sonntag, dem 4. Oktober 2020 in den beiden Schumann Plus-Konzerten um 15 und 19 Uhr im Robert-Schumann-Haus Zwickau zu erleben. Das Reinhold Quartett aus Leipzig bringt den Kopfsatz aus Carl Reineckes Streichquartett op. 211 und Robert Schumanns Streichquartett op. 41/1 zu Gehör.

Carl Reinecke, 1824 in Altona geboren, fühlte sich als Komponist Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy, die er beide während seines Studiums in Leipzig kennenlernte, eng verbunden. Selbst Pianist, zählte er Clara Wieck zu seinen Vorbildern. 288 mit einer Opusnummer versehene Werke schuf er im Laufe seines langen Lebens, darunter fünf Streichquartette, die er zwischen 1843 und 1890 komponierte. Wenige Jahre vor seinem Tod übernahm er 1901 die musikalische Leitung bei den Feierlichkeiten zur Einweihung des Schumann-Denkmals in Zwickau.
Für Robert Schumann war 1842 ein Jahr, in dem er sich ausschließlich auf das Gebiet der Kammermusik konzentrierte. Nach dem „Liederjahr 1840“ und dem „sinfonischen Jahr 1841“ komponierte er nun erstmals Streichquartette. Aus „quartettischen Gedanken immer“ werden „Quartett-Versuche“, die dann nach Vollendung im Manuskript auf dem Gabentisch zu Claras Geburtstag lagen. Am Geburtstagsabend spielte ein Quartett um Ferdinand David in einer Privataufführung. Claras Urteil war eindeutig: „ich kann über die Quartette Nichts sagen als daß sie mich entzücken bis in's Kleinste. Da ist Alles neu, dabei klar, fein durchgearbeitet und im[m]er quartettmäßig.“ Sie zählen heute zum Standardrepertoire von Streichquartettformationen.
Das 1996 gegründete Reinhold Quartett setzt sich aus Mitgliedern des Gewandhausorchesters zusammen und hat seit seiner Gründung über 250 Konzerte im In- und Ausland gegeben sowie mehrere Produktionen für Rundfunk und CD vorgelegt, zuletzt eine CD mit allen Streichquartetten Carl Reineckes.
Karten zu 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) sind an der Museumskasse erhältlich. Besitzer von Abo- und Eintrittskarten werden gebeten, sich für eines der beiden Konzerte zu entscheiden und entsprechende Platzkarten an der Museumskasse abzuholen. Vor Juli dieses Jahres erworbene Eintrittskarten sind nur gültig in Verbindung mit einer Zusatzkarte für die aktuell reduzierte Saalbestuhlung. Karten sind nur im Vorverkauf zu erwerben; es gibt keine Abendkasse. Es gelten die Hygieneregeln zu Konzerten im Robert-Schumann-Haus; die Konzerte finden ohne Pause statt und Garderobe muss mit in den Saal genommen werden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Samstag, 26. September 2020

Beitrag zur Sicherung der Nahversorgung: Bäckerei wird zum Paketshop

Westsachsen/Werdau.-
Bekannt ist sie für leckere Kuchen, Torten, Brote und vor allem Brötchen - die Traditions-Bäckerei Jubelt auf der Hauptstraße 38 im Werdauer Ortsteil Steinpleis. Doch obgleich Inhaber Ralf Jubelt bei seinen Backwaren fast ausnahmslos auf Produkte und Zutaten aus der Region setzt, ist ihm die Bedeutung der nationalen und internationalen Versandlogistik wohl bewusst. Grund genug, um ab Dienstag, 29. September, auch die Leistungen eines DHL-Paketshops in seinem Geschäft anzubieten. „Die Sicherung der Nahversorgung unseres schönen Ortsteils in möglichst allen Bereichen ist mir als Unternehmer aber auch Stadtrat ein wichtiges Anliegen. Aus dieser Motivation heraus haben wir uns entschlossen, das Produktsortiment gemeinsam mit DHL zu erweitern“, erklärt der 46-jährige Bäckermeister. Somit können ab Ende September Päckchen und Pakete wieder mit kurzen Wegen für die Versender auf die Reise gehen. Aber auch Briefmarken, Einschreibe- und Gutscheinkarten sind im Sortiment. Ursache für die Entscheidung war die Schließung des nur wenige hundert Meter entfernten Reisebüros Ende 2019. Dessen Inhaber, der nun im verdienten Ruhestand ist, hatte die Dienstleistungen zuvor angeboten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Freitag, 25. September 2020

OB-Wahl 2020: Zwei Kandidatinnen treten beim zweiten Wahlgang an

Westsachsen/Zwickau.- Am Sonntag, dem 11. Oktober 2020 findet der zweite Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl statt. Daran nehmen folgende Wahlvorschläge teil:
• Christlich Demokratische Union (CDU): Kathrin Köhler
• Bürger für Zwickau e.V. (BfZ): Constance Arndt
Entsprechend der gesetzlichen Regelungen behalten die Vorschläge des ersten Wahltages, wenn kein Bewerber die absolute Mehrheit erreichte, auch für den zweiten ihre Gültigkeit. Allerdings können Wahlvorschläge zurückgenommen werden. Die Frist hierfür endete am heutigen Freitag um 18 Uhr. Zurückgenommen wurden die Kandidaturen von Ute Brückner, Andreas Gerold und Michael Jakob. Diese Rücknahmen wurden durch den Gemeindewahlausschuss in seiner eben zu Ende gegangenen Sitzung bestätigt.
Die erforderliche Bekanntmachung für den zweiten Wahlgang ist am Montag, dem 28. September in der Freien Presse geplant. Am gleichen Tag beginnt das Bürgeramt mit dem Versand der Briefwahlunterlagen. Das Briefwahlbüro hat dann erstmals wieder am Dienstag geöffnet.
Wählerinnen und Wähler, die bereits für den ersten Wahlgang einen Wahlschein beantragt hatten, bekommen diesen sowie die weiteren für die Briefwahl erforderlichen Unterlagen für den zweiten Wahlgang automatisch zugeschickt. Bürgerinnen und Bürger, die für die Wahl am 11. Oktober einen Wahlschein neu beantragen möchten, nutzen am besten das Onlineformular unter www.zwickau.de/wahlen. Unter dieser Adresse sind weitere Informationen rund um die Oberbürgermeisterwahl zu finden.

Aus dem Bürgerhaushalt: Matsch-Baustelle für die Muldenstrolche

Westsachsen/Zwickau.-
In der Kita Crossener Muldenstrolche ging heute ein großer Wunsch in Erfüllung – die Kids konnten endlich ihre neue Matschanlage in Besitz nehmen. Eine Zuwendung in Höhe von 15 TEUR aus dem Bürgerhaushalt macht es möglich. Am Vormittag wurde die Anlage offiziell zum Bespielen freigegeben. Selbst ein kurzer Regenschauer hielt die Kids nicht davon ab, das neue Spielareal zu stürmen und zu testen - Matschen geht einfach bei jedem Wetter.
Nach rund zwei Monaten Bauzeit ist die individuell gestaltete Matsch-Baustelle nun DER Eyecatcher im Garten der Muldenstrolche. Umgesetzt hat diese die Firma „Holz Hand Werk“ aus Zwickau. Bei der Gestaltung durften die Kids und das Kita-Team ein Wörtchen mitreden. Und so entstand eine ganz individuelle Anlage, die sich nicht nur an das Gelände vor Ort anpasst, sondern in ihrer Ausführung auch einzigartig ist. Zudem wurde bei der Umsetzung ein kleiner Hang einbezogen, der die Anlage auf den ersten Blick fast etwas schief erscheint lässt.
Der neue Spielbereich verfügt über drei Wasserbecken mit Auslauf in unterschiedlichen Höhen und ist somit ideal für alle Altersgruppen der Kita. Die Becken sind mit Wasserrinnen verbunden, in die Schieber eingesteckt werden können um das Wasser zu stauen. Eine Kaskade mit unterschiedlichen Varianten der Wasserführung bietet vielfältige Möglichkeiten zum Beobachten und Experimentieren. In die Anlage integriert ist auch eine ca. 50 cm große Wasserschnecke, die auch als Murmelbahn genutzt werden kann.
Auf eine Pumpe wurde bewusst verzichtet. Den Kindern wird nur eine begrenzte Menge an Wasser in Wannen zur Verfügung gestellt. Dieses kann mittels kleiner Kannen, Eimer und Becher geschöpft werden. Bei dieser Entscheidung spielten vor allem Ausdauer, Belastbarkeit und der besonnene Umgang mit Ressourcen eine maßgebliche Rolle.
Pädagogisch wertvoll sind die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. Diese fördern die Sozialkompetenz und Kommunikation der Kinder beim gemeinsamen Spiel. Ebenso werden Forscherdrang und Experimentierfreude geweckt. Im Rahmen der Maßnahme erhielt die Kita auch noch eine Federwippe in Form eines Tieres.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Thomas Müntzer Dauerausstellung: „Ihr sollt Träume haben“

Westsachsen/Zwickau.- 2020 jährt sich zum 500. Mal Thomas Müntzers Ankunft in Zwickau. Die Evangelisch-Lutherische Stadtkirchgemeinde und die Priesterhäuser Zwickau haben aus diesem Anlass für die Katharinenkirche eine neue Dauerausstellung konzipiert. Eröffnet wird diese am Samstag, dem 3. Oktober 2020 um 14 Uhr in der Kirche, die seit 2014 das Europäische Kulturerbesiegel im Netzwerk „Stätten der Reformation“ trägt.
Der Ort ist dabei nicht zufällig gewählt: Im Oktober 1520 fand Thomas Müntzer an dieser Kirche seine erste feste Anstellung als Prediger, nachdem er bereits ein halbes Jahr vorher als Vertreter an der Marienkirche tätig war. Obwohl seine Dienstzeit an St. Katharinen nur ein halbes Jahr währte, begleiteten ihn die hier gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse bis zu seinem Lebensende 1525. In diese Zeit fällt die Bekanntschaft mit dem Tuchmacher Nikolaus Storch und seinen Anhängern, aber auch das Kennenlernen sakramentskritischer Zirkel; hier verdichtet sich Müntzers apokalyptisch durchtränkte Sozialkritik, die ihm den Weg in die Radikalität bahnen sollte.
Müntzers Zwickauer Aufenthalt fällt in die frühen Jahre der Reformation, in der noch vieles in Bewegung war. Zunächst freudig und auf Empfehlung Martin Luthers vom reformatorisch wohlgesinnten Stadtrat aufgenommen, musste Müntzer Zwickau Ende April 1521 verlassen, nachdem er bereits zu dieser Zeit wesentliche Grenzen der lutherischen Reformation bemerkt und angeprangert hatte. Die rege Zwickauer Laienbewegung, die sich hauptsächlich in der Katharinenkirche traf, hatte ihm gezeigt, dass die christliche Botschaft unabhängig von Stand und Bildung den Menschen in der Tiefe erreichen kann. Träume und innere Offenbarungen begannen für Müntzer eine immer wichtigere Rolle zu spielen, ebenso wie die Überzeugung, dass wahrer christlicher Glaube Konsequenzen bei der Gestaltung von Politik und Gesellschaft fordere.
Die vom Künstler Christian Siegel in Zusammenarbeit mit Picto (Hirschfeld) gestaltete Ausstellung ist in drei Themenbereiche aufgeteilt: 1. Die Katharinenkirche als historischer Ort zu Müntzers Zeiten 2. Der Traum von göttlicher Ordnung in der Welt und 3. Geschichte einer Verleumdung: Die Müntzer-Storch-Legende. Der erste Themenbereich verdeutlicht die Katharinenkirche als entscheidende Erfahrungswelt für Müntzers weiteren Lebenslauf. Einen virtuellen Einblick in diese bewegte Zeit verschaffen zwei Zinndioramen, die der Modellbauer Joachim Böttcher ausschließlich für diese Ausstellung gebaut hat. Eines der Modelle lässt auf das Innere der Katharinenkirche blicken, in der Thomas Müntzer seine berüchtigte Weihnachtspredigt vom 26. Dezember 1520 hält. Für die Szene des kleineren Modells hat sich der Modellbauer vom historischen Roman Otto Riedels Der Bildschnitzer von Zwickau inspirieren lassen und das Auftreten predigender Frauen dargestellt. Der zweite Themenbereich versammelt in Form von Text und Bild Traum- und Reformvorstellungen zu Müntzers Zeiten und sorgt damit für einen gesamtinhaltlichen Hintergrund. Eine thematische Neuerung stellt der dritte Themenbereich dar: Erstmals widmet sich eine Ausstellung der Müntzer-Storch-Legende, die in Ansätzen ebenfalls in Zwickau ihre Ursprünge hatte und dazu diente, Thomas Müntzer und Nikolaus Storch zu verunglimpfen: Thomas Müntzer als teufelsbesessener Aufrührer und Nikolaus Storch als Gründer des verhassten Täufertums. In diese Formen gegossen, war ein objektives Gedächtnis an diese Vertreter der Frühreformation für Jahrhunderte nicht möglich.
Thomas Müntzer und die Katharinenkirche treten damit vereint vor die Öffentlichkeit und verdeutlichen das historisch einmalige Erbe, das das Gotteshaus zur Stätte der Reformation und Trägerin des Europäischen Kulturerbesiegels macht. An kaum einen anderen Ort sind die wechselvollen Anfangsjahre der Reformation in dieser Dichte erlebbar, wie hier in der Zwickauer Katharinenkirche.
Samstag, 03.10.2020, 14.00 Uhr
Eröffnungsvortrag von Dr. Thomas T. Müller (Mühlhausen):
„Luthers unbequemer Jünger: Thomas Müntzer in Zwickau“
Eintritt frei. Ort: Katharinenkirche Zwickau
Dr. Thomas T. Müller ist Vorsitzender der Thomas Müntzer-Gesellschaft und Leiter der Mühlhäuser Museen. Seit vielen Jahren forscht und veröffentlicht er zur Person Thomas Müntzers, zum Bauernkrieg und zur vorreformatorischen Frömmigkeit. In seinem Vortrag wirft er ein Licht auf Thomas Müntzers Frühzeit, in der er noch als Lutherfreund galt. Die Einigkeit beider Reformatoren erfuhr jedoch bereits in Zwickau erste Risse, die schließlich nie wieder verheilen sollten.
Öffentliche Führungen:
Donnerstag, 8. Oktober 2020, 16.00 Uhr
Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16.00 Uhr
Donnerstag, 22. Oktober 2020, 16.00 Uhr
Donnerstag, 29. Oktober 2020, 16.00 Uhr
Donnerstag, 5. November 2020, 16.00 Uhr
Donnerstag, 12. November 2020, 16.00 Uhr
Öffentliche Führungen im Advent - Joachim Böttcher (Zinnbauer) stellt seine Zinnmodelle zum Thema vor:
Samstag, 28. November 2020, 17.00 Uhr
Samstag, 12. Dezember 2020, 17.00 Uhr
Samstag, 19. Dezember 2020, 17.00 Uhr
Für die öffentlichen Führungen und die Adventsführungen wird um Voranmeldung unter 0375 2743510 oder Matteo.Rebeggiani@Zwickau.de gebeten. Eintritt (pro Person): 2 Euro. Es gelten die aktuellen Hygienevorschriften.
Weitere Veranstaltungen:
Freitag, 6. November 2020, 19.30 Uhr
Holyslam- Words for Jesus. Zweiter christlicher Poetry-Slam in Zwickau
Du kannst gut mit Worten umgehen? Du hast etwas über Gott und die Welt zu sagen? Dann bist du hier genau richtig! Melde dich jetzt als Slammer an und teile deine Gedanken mit anderen! Zuhörer sind herzlich willkommen! Der Eintritt ist frei.
Ort: Katharinenkirche. 
Anmeldung unter: E-Mail: poetryslam@jupfa-zwickau.de
Tel.: 0157 53698359
Anmeldeschluss ist der 1. November 2020.
Eine Co-Produktion vom Jugendpfarramt Zwickau und der Evangelisch-Lutherischen Stadtkirchgemeinde Zwickau.
Donnerstag, 19. November 2020, 19.00 Uhr
Müntzer und Schauspiel
„Blickwinkel – Ein Perspektivwechsel auf Thomas Müntzer und seine Zeit in Zwickau“
Tanztheater mit dem Mondstaubtheater Zwickau e.V.
Ort: Katharinenkirche

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Donnerstag, 24. September 2020

Aufgehübscht: Kids der Kita Sachsenring gestalten Bauwagen

Westsachsen/Zwickau.-
So schön kann ein in die Jahre gekommener Bauwagen aussehen! Endlich sind die Zeiten seines trostlosen Aussehens vorbei. Seit gestern ist er ein echter Blickfang im Garten der Kita Sachsenring und auch etwas ganz Besonderes. Denn gestaltet wurde dieser von den Kids selbst! Zumindest lieferten die Mädchen und Jungen eine Menge selbstgefertigte Zeichnungen für dessen Gestaltung. Und genau diese finden sie nun auf dem Bauwagen wieder und sind mächtig stolz! An die Wandflächen des Bauwagens übertragen wurden die Bilder von Rico Gruner. Das Kita-Team holte den Graffiti-Künstler Mitte September im Rahmen des Kunstprojektes „Jeder Kita einen Künstler“ extra dafür ins Haus. Schließlich sollten die kleinen Gemälde von Kinderhand auch fachgerecht und witterungsbeständig an den Bauwagen kommen. Auch hierbei durften die Kids mit Hand anlegen und sich außerdem in bildnerischer Gestaltung und dem Umgang mit der Spraydose schulen lassen. Entstanden ist nun ein wunderschöner Garten-Blickfang zum Bestaunen und Bespielen. Im Winterhalbjahr wird er ein schöner Farbtupfer im Außenbereich sein und zum Verstauen der Gartenmöbel und Spielgeräte dienen. Die Gestaltung des Bauwagens wurde als Kleinprojekt in der Sparte Bildende Kunst beim Kulturraum Vogtland-Zwickau eingereicht und erhielt den Zuschlag für Fördermittel in Höhe von 1.200 Euro. Voraussetzung war, dass die Kinder das Projekt gemeinsam mit einem Künstler realisieren. Ein ähnliches Projekt wurde bereits im Mai 2019 an der Hauswand der Kita „Krümelkiste“ in Pölbitz umgesetzt.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Mittwoch, 23. September 2020

Massipark nach zehn Jahren fertig: „Pflichtaufgaben haben Vorrang“

Westsachsen/Werdau.- Manchmal dauern Dinge etwas länger, gelegentlich auch deutlich länger, bis sie sich verwirklichen lassen. Bestes Beispiel dafür ist ein Geometrie-Lehrpfad im Werdauer Massipark. Unter dem Motto „Längen abschätzen – Räume begreifen“ war dieser Teil eines Ab-in-die-Mitte-Wettbewerbes der Stadtverwaltung aus dem Jahr 2010, der seinerzeit sogar als Sieger auserkorene wurde. Doch während viele andere Teilprojekte dieses und anderer Werdauer Wettbewerbsbeiträge bereits realisiert wurden, ging es beim Lehrpfad nur in kleinen Schritten vorwärts. Bis jetzt.
Am 22. September dieses Jahres, also 10 Jahre nach der ersten Idee, wurden die entsprechenden Stelen durch den städtischen Bauhof Werdau und das Gartenbauunternehmen Nickerl ins Erdreich des Parks eingebracht. Gefertigt wurden sie vom Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft. Härten die Fundamente gut aus, werden die Lehrtafeln Ende der Woche folgen. Deren Inhalt stammt aus der Feder des Gymnasiums „Alexander von Humboldt“.
Zur Ursache, warum dieses Projekt so lange in Anspruch nahm, sagt Pressesprecher André Kleber: „Es mangelt uns in der Stadt selten an guten Ideen. In der Realisierung und Finanzierung haben unsere Pflichtaufgaben jedoch klar Vorrang, und das sind sehr viele. Doch was lange währt, wird nun endlich gut.“

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 22. September 2020

Opern-Tipp der Woche: „Der Freischütz“ krönt die 20. Festspiele

Westsachsen/Bad Elster.-
Zum Abschluss der diesjährigen 20. Chursächsischen Festspiele ist am Sonntag, den 4. Oktober um 19.00 Uhr die berühmteste deutsche Oper als Schicksalsdrama im König Albert Theater Bad Elster zu erleben. Carl Maria von Webers romantischer Oper »Der Freischütz« wird in einer semikonzertanten Fassung als inszeniertes Theaterkonzert mit entsprechend kostümierten Sänger*innen als Premiere aufgeführt. Es spielen und musizieren die Solist*innen und der Chor der Landesbühnen Sachsen mit der Elbland Philharmonie Sachsen unter der musikalischen Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Die Geschichte handelt von dem Jägerburschen Max, dessen ganzes Lebensglück von einem einzigen Probeschuss abhängen soll. Nur wenn ihm dieser gelingt, kann er seine große Liebe Agathe heiraten und Erbförster werden. Max ist eigentlich ein exzellenter Schütze, aber in letzter Zeit trifft er nicht mehr, weshalb er sich von dunklen Mächten umgarnt fühlt. Um sein Schicksal zu wenden und ein besseres Leben führen zu können, beschließt er letztendlich doch Hilfe anzunehmen, und zwar ausgerechnet von Kaspar, der mit dem schwarzen Jäger Samiel im Bunde ist. Die beiden raten dem jungen Mann in der Wolfsschlucht Freikugeln zu gießen, da diese immer treffen würden...
Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de