Bei dem 62-Jährigen Juristen wurden rund 1,7 Millionen kinderpornografischen und 155.000 jugendpornografischen Dateien gefunden. Einsatzkräfte stellten im August 2024 in seiner Wohnung in Niedersachsen fast 40 Festplatten, Laptops und Datensticks sicher. Die Dateien zeigen laut Ermittlern schwersten sexuellen Missbrauch an Säuglingen und Kindern. Der Beschuldigte, der am Sozialgericht Nordhausen tätig und stellvertretendes Mitglied des Thüringer Verfassungsgerichtshofs war, ist mit großer Sicherheit kein Einzelfall.
Gerade in Sachsen, explizit in Plauen und Zwickau, treten innerhalb der Justiz Symptome auf, die ebenfalls auf derartiges hindeuten. Extrem merkwürdige Verhaltensweisen von Richtern und Staatsanwälten lassen keinen anderen Schluss zu, als das gegenseitige Erpressen mit schlimmstem Wissen. Auch einige Rechtsanwälte stecken im „Stichwort Sachsensumpf“, wie es unter anderem der AfD-Landtagsabgeordnete Martin Braukmann (Foto) bezeichnet, mit drin. Die Beispiele häufen sich und wurden bereits mehrfach ausführlich in der Westsächsischen Zeitung (WSZ) publiziert.
Aktuelle gibt das Verhalten des Zwickauer Amtsrichters Rainer Droll Anlass zur Sorge. Dieser stellt sich bei Gerichtsprozessen gern offen auf die Seite des Rechtsanwalts Reinhard Schübel. Der falsche Doktor aus Plauen wird regelmäßig von Droll bevorzugt, die Gegenseite ignoriert. Beweise? Irrelevant. Gegen ihn vorgebrachte Befangenheitsanträge lehnt Richter Droll in der Regel selbst ab. Warum man dieses „Allmachtsgehabe charakterschwacher Menschen“ (O-Ton einer Betroffenen) bis heute duldet? Ein Rätsel.

Auf Seiten der Staatsanwaltschaft sieht es nicht besser aus. Hier sorgt der ehemalige Zwickauer Oberstaatsanwalt und jetzige Amtsgerichtsdirektor in Aue-Bad Schlema, Markus Colli (Foto mit Justizministerin Constanze Geiert / CDU), für Negativ-Schlagzeilen. Er hat für Schübel sogar eine Doktorarbeit erfunden, die es nicht gibt, um diesen vor den Konsequenzen für das Führen eines nicht existierenden Titels zu schützen. Zeitweise führte Colli zwei Funktionen gleichzeitig aus. So unterschrieb er die Anklageschrift gegen den Verein für saubere Justizarbeit unter dem Siegel der Staatsanwaltschaft Zwickau mit „Direktor des Amtsgerichts“ (Foto).
Der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (Foto / CDU) wurde von einer Passantin auf offener Straße und vor laufenden TV-Kameras damit konfrontiert: „Das ist ein Sumpf hier, ein krimineller, wie es nicht schlimmer geht!“. Seine Reaktion darauf? Erschreckend: „Verschonen Sie mich mit diesen Verschwörungstheorien!“.
Da sich in Mitteldeutschland die zuständigen Behörden offensichtlich gegenseitig decken und weigern, ordnungsgemäß zu ermitteln, mussten in Thüringen einmal mehr ausländische Ermittler den entscheidenden Hinweis geben: Die US-amerikanische Kinderschutzorganisation „National Center for Missing & Exploited Children“ (NCMEC) brachte das internationale Ermittlungsverfahren ins Rollen.
Inzwischen hat eine deutsche Staatsanwaltschaft die Anklageschrift eingereicht. Das Landgericht Hannover prüft nun die Eröffnung des Hauptverfahrens. Ein genauer Prozesstermin steht noch aus, da das Gericht weitere Beweismittel aufbereitet. Ob und wann sich interne Ermittler diesbezüglich in den sächsischen Amtsstuben umsehen, ist derzeit noch nicht bekannt. Fakt ist: Der Sumpf sollte schnellstmöglich trockengelegt werden.
Mehr dazu bei YouTube: Westsächsisches Fernsehen
Hotline für Bürgerbeschwerden: 0351318590















