Sonntag, 31. Mai 2020

Neuer Radweg: Schutzstreifen an der Lengenfelder Straße

Westsachsen/Zwickau.- Die Ende April abgeschlossenen Sanierungsarbeiten auf der Lengenfelder Straße (Instandsetzung ausgebrochene Mittenaht der Fahrbahn zwischen Edisonstraße und Gabelsbergerstraße) nutzte der kommunale Bauhof für eine Erweiterung des Fahrradschutzstreifens. Der bereits bis zur Edisonstraße vorhandene Schutzstreifen wurde beidseitig um knapp 400 Meter verlängert und geht nun bis zur Gabelsbergerstraße.
Damit konnte das Radverkehrsnetz in Zwickau wieder um ein kleines Teilstück erweitert werden. Ziel ist, eine durchgängige Radverkehrsanlage zunächst bis zur Freiheitsstraße herzustellen. Sobald die Sanierungsarbeiten an der Lengenfelder Straße weiter gehen, werden auch die Markierungsarbeiten für den Radverkehr fortgesetzt.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Samstag, 30. Mai 2020

Neuer Spielplatz: Kinderschar aus „Krümelkiste“ testet Spielgeräte

Westsachsen/Zwickau.- Ab sofort lädt die kleine Park- und Spielanlage in der Franz-Mehring-Straße, Höhe Barbarastraße wieder zum Verweilen, Toben und Spielen ein. Baubürgermeisterin Kathrin Köhler und an der Umgestaltung beteiligte Ämter der Stadtverwaltung gaben diese heute offiziell zur Nutzung frei. Einen ersten Spielgeräte-Test konnte eine Kinderschar aus der nahegelegenen I-Kita „Krümelkiste“ heute bereits durchführen und war sichtlich zufrieden und ausgelassen.
Die Anlage hatte vor der Umgestaltung einen hohen Sanierungs- und Aufwertungsbedarf. Mangelhaft war vor allem die Qualität der Spiel- und Aufenthaltsbereiche.
Mit der Umgestaltung begonnen wurde Mitte Oktober 2019. Nach den Wintermonaten kam es durch die Corona-Krise bzw. die Ausführung anderer Leistungen eines vertraglich gebundenen Nachunternehmers bedauerlicherweise zu terminlichen Verschiebungen, sodass die Gesamtmaßnahme erst kürzlich abgeschlossen werden konnte. Doch nun ist es geschafft, ab heute kann wieder ausgiebig gespielt und gechillt werden.
Der auf einer rund 1.200 Quadratmeter großen Gesamtfläche befindliche Spielplatz ist für die Altersgruppen I und II (0-13 Jahre) vorgesehen und verfügt nun über einen neuen Spielturm mit Rutsche und Anbaugeräten. Auf den beiden befestigten Platzflächen stehen 5 neue Parkbänke für Verschnaufpausen und ein 11 Quadratmeter großes Holzdeck aus sibirischer Lärche, das zum Sonnenbaden einlädt. Eingerahmt wird die Anlage von neun schmalkronigen Hainbuchen, zahlreichen Groß- und Kleinsträuchern sowie Stauden in einem Hochbeet.
Eingebaut und verlegt wurden außerdem 120 Meter Randeinfassung aus Granitgroßpflaster, 80 Quadratmeter Betonpflaster-, Platten- und Natursteinbelag, 1 Sandkasten, 2 Abfallbehälter und 3 Fahrradparker. Erneuert und ergänzt wurden ferner die vorhandene Umzäunung im Rahmen der regulären Unterhaltung.
Somit wird die wichtige Parkanlage mit Erholungs- und Spielfunktion ganz sicher wieder – wie einst - ein beliebter Anziehungspunkt für Kinder und Erwachsene aus dem Quartier (mehrgeschossige Wohnbebauung).
Die Gesamtkosten der Umgestaltung, die sich auf 68 TEUR belaufen, werden im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau Ost im Stadtumbaugebiet „Pölbitz 2012“ im Programmteil „Aufwertung“ zu 2/3 gefördert.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Strandbad Langenhessen eröffnet die Freibadsaison

Westsachsen/Werdau.- Seit heute ist es wieder soweit: Um 9 Uhr startete das Strandbad an der Koberbachtalsperre in die diesjährige Freibadsaison. Badelustige und Sonnenhungrige kommen hier wieder voll auf ihre Kosten. Die letzten Wochen wurden genutzt, um die beliebte Freizeiteinrichtung endgültig aus dem Winterschlaf zu holen. Zudem wurde aufgrund der aktuelle Lage ein Hygienekonzept erarbeitet, vom Gesundheitsamt genehmigt und umgesetzt. 
Das Freibad ist in diesem Jahr Montag bis Sonntag von 9 bis 20 Uhr geöffnet, so dass auch Berufstätige abends noch einmal Schwimmen gehen können. Abhängig von der Wettersituation können die Öffnungszeiten auch kurzfristig angepasst werden. Für das Verweilen im Freibad zahlen Erwachsene 3,30 Euro und Kinder von 4 bis einschließlich 16 Jahren 2,00 Euro Eintritt. Ab 17 Uhr gilt ein spezieller Abendtarif. Weitere Informationen können den lokalen Aushängen und der Homepage entnommen werden. 
Für die jüngsten Badegäste lohnt sich vor allem der Besuch am 1. Juni. Denn zum Kindertag zahlen alle Kinder bis 16 Jahre keinen Eintritt. Außerdem gibt es noch die eine oder andere süße Überraschung.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Donnerstag, 28. Mai 2020

Sonderschau zu 100 Jahre Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau

Westsachsen/Zwickau.- Seit dem 26. Mai bis zum 5. Juli 2020 zeigt das Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 eine Sonderausstellung unter dem Titel „100 Jahre Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau“. Nach einer Gründungsversammlung am 14. Mai 1920 fand am 8. Juni 1920 – es war Robert Schumanns 110. Geburtstag – die Gründungsfeier der Zwickauer Robert-Schumann-Gesellschaft statt. Erster Vorsitzender wurde der Zwickauer Oberbürgermeister Richard Holz. Bis heute gibt es eine enge Vernetzung von Robert-Schumann-Gesellschaft und städtischer Schumann-Pflege und so waren die Zwickauer Oberbürgermeister stets als Mitglied des erweiterten Vorstands eingebunden.
In genau hundert Exponaten spiegelt die Schau auch die politisch bewegte deutsche Geschichte der letzten hundert Jahre und wie Robert Schumann dazu unter den jeweiligen ideologischen Vorzeichen gebraucht bzw. missbraucht wurde.
Die Geschichte der Zwickauer Robert-Schumann-Gesellschaft ist keine kontinuierliche Geschichte und so werden in den fünf Vitrinen der Sonderausstellung strenggenommen fünf verschiedene Zwickauer Schumann-Gesellschaften porträtiert. 1943 wurde die Zwickauer Robert-Schumann-Gesellschaft umbenannt in eine „Deutsche Robert-Schumann-Gesellschaft“. Sie erhielt eine von der Kulturpolitik der Nationalsozialisten diktierte neue Satzung. Doch schon 1935, als der NSDAP-Oberbürgermeister Ewald Dost Vorsitzender der Zwickauer Gesellschaft wurde, war eine Kehrtwende eingetreten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte Georg Eismann, der Leiter des Schumann-Museums, im September 1949 – noch vor Gründung der DDR – eine Wiederbelebung der 1944 fast 700 Mitglieder zählenden Gesellschaft unter dem Dach des Kulturbundes der DDR. Viele Mitglieder traten wieder ein, die Gesellschaft gab Publikationen heraus, veranstaltete Konzerte, Vorträge und das Schumann-Fest 1950. Doch schon 1951 kam das erzwungene Ende, indem die Gesellschaft vom Kulturbund zu einem Arbeitskreis herabgestuft wurde, keinen Vorstand und keine westdeutschen Mitglieder mehr haben durfte. So entstand stattdessen in Frankfurt am Main eine erste westdeutsche Schumann-Gesellschaft, der 1979 noch eine zweite in Düsseldorf folgte.
1957 wurde dann eine Robert-Schumann-Gesellschaft der DDR gegründet. Doch während die beiden vorhergehenden Neugründungen 1943 und 1949 groß mit Plakaten beworben wurden, fand diese Gründungsveranstaltung offenbar in nur kleinem Kreise statt. Die Vereinigung hatte eher elitären Charakter und nach einem Jahr erst 35 Einzelmitglieder.
Erst nach der Öffnung der deutsch-deutschen Grenze erhielt die Zwickauer Robert-Schumann-Gesellschaft 1990 – noch vor der offiziellen Wiedervereinigung – eine neue Satzung und kann seitdem nun international agieren – mit Mitgliedern aus aller Welt.
Nach wie vor versteht sie sich als Förderverein des Robert-Schumann-Hauses, veranstaltet Konzerte und Vorträge, macht wissenschaftliche Veröffentlichungen und setzt sich für den musikalischen Nachwuchs ein. Was über hundert Jahre – abgesehen von unterschiedlichen Währungen – ebenfalls konstant blieb, ist der Mitgliedsbeitrag. Der lag 1920 bei 20 Mark, nach 1949 dann bei 20 DDR-Mark und beträgt heute nun 20 Euro.
Das Robert-Schumann-Haus ist Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und an Wochenenden und feiertags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Zur Zeit gilt eine Maximalbesucherzahl von acht Personen im Ausstellungsbereich.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Nach Pfingsten starten Brücken- und Gewegarbeiten in Marienthal

Westsachsen/Zwickau.- Ab dem 2. Juni beginnen in Marienthal die Arbeiten für den Ersatzneubau der Brücke über den Marienthaler Bach und des Gehweges in Höhe Drogeriemarkt Rossmann (ehemals Netto) zwischen der Marienthaler Straße und dem Marienthaler Fußweg. Die Brücke und der Geh- und Radweg befinden sich in einem schlechten baulichen Zustand. Das neue Bauwerk wird an gleicher Stelle errichtet. Der sich anschließende Weg in Richtung Marienthaler Straße wird grundhaft erneuert und der Oberflächenbelag mit Asphaltbeton hergestellt. Der Verbindungsweg zwischen der Marienthaler Straße und dem Marienthaler Fußweg wird für die Dauer der Bauarbeiten voll gesperrt. Der Fuß- und Radweg am Marienthaler Bach entlang bleibt offen und kann weiterhin genutzt werden.
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf  ca. 320 TEUR. Die Bauleistungen werden durch die Zwickauer Tiefbaufirma HGR erbracht. Der Ausbau des Weges und der Brücke wird über das Bund-Länder-Programm „Städtebauförderung- Programmteil Aufwertung Marienthal 2012“ aus Mitteln des Bundes, des Freistaates Sachsen und der Stadt Zwickau finanziert. Die Arbeiten sollen bis Jahresende abgeschlossen sein.

Samstag, 23. Mai 2020

Autogottesdienst XXL zu Pfingsten an der Kober

Westsachsen/Werdau.- Nach der gelungenen Prämiere eines Autogottesdienstes am 3. Mai an der Marienkirche soll es zu Pfingsten eine Neuauflage im XXL-Format geben. Um genau zu sein laden die evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden aus Werdau und Umgebung gemeinsam zum Pfingst-Gottesdienst ein. Dieser soll am Montag, den 1. Juni im Autokino an der Koberbachtalsperre in Langenhessen stattfinden. Unter Einhaltung der aktuellen Abstandsregeln finden auf dem Areal von Kino 1 bis zu 160 Fahrzeuge Platz.
Einlass ist 9:30 Uhr, Beginn des Gottesdienstes, an dem sich auch die Posaunenbläser beteiligen werden, ist um 10:30 Uhr.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Freitag, 22. Mai 2020

In Bad Elster spielt an Pfingsten wieder die Musik

Bad Elster-. Ab Pfingstsamstag spielt in Bad Elster wieder die Musik! Die Chursächsische Veranstaltungs GmbH (CVG) bietet dabei gemeinsam mit der Chursächsischen Philharmonie für die Gäste und Einwohner der Kultur- und Festspielstadt insgesamt sechs abwechslungsreiche Konzerttermine in der KunstWandelhalle, dem Königlichen Kurhaus und dem Musikpavillon auf dem Badeplatz an, um damit wieder kulturtouristische Anreize für einen Besuch der blühenden Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades zu setzen. „Es ist für uns eine große Freude, die Kultur- und Veranstaltungsangebote auf unserer »Festspielmeile der kurzen Wege« mit Beginn der Pfingsttage wieder hochzufahren“ freut sich GMD Florian Merz, als Intendant der gesamtverantwortlichen CVG und ergänzt: „Gleichzeitig eröffnen wir mit dem Sächsischen Bademuseum und der Ausstellung »Familien-Bande« in der KunstWandelhalle zwei weitere Kultureinrichtungen Bad Elsters, die ab Pfingsten mit verlängerten Öffnungszeiten nun täglich als unsere Anlaufstelle für die Gäste in Bad Elster zur Verfügung stehen.“ Um allen Gästen hier direkt umfassend zur Verfügung zu stehen, wurde dafür ein saisonales Ticket- und Servicecenter in der KunstWandelhalle eingerichtet. Im Zuge dieser Angebote werden selbstverständlich alle derzeit gebotenen Hygiene-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie berücksichtigt, demzufolge gibt es bei den Veranstaltungen und Ausstellungen auch Besucherbegrenzungen und spezielle Gästeleitsysteme.
Kulturelles Pfingstprogramm
Neben den heiteren Promenadenkonzerten von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie auf dem zentral gelegenen Badeplatz Bad Elster von Samstag bis Montag um jeweils 15.00 Uhr können sich die zahlreichen Pfingstgäste und Feiertagsausflügler am Samstag um 19.30 Uhr auf einen heiteren „Abend bei Johann Strauß“ mit den Chursächsischen Streichersolisten im Königlichen Kurhaus freuen und voller Lebensfreude am Sonntag um 10.00 Uhr in der KunstWandelhalle musikalische Perlen als „Bella Italia“ genießen. Zum Abschluss der Pfingstfeiertage wird am Montag der Klavierabend „Mozart goes Jazz“ mit dem beliebten Pianisten Radim Vojír in der KunstWandelhalle um 19.00 Uhr die Feiertage ausklingen lassen. Anlässlich des kulturellen Wiederbeginns in den Sächsischen Staatsbädern werden die Chursächsischen Streichersolisten der Chursächsische Philharmonie zusätzlich an Pfingstsonntag um 20.00 Uhr ein beschwingtes Pfingstkonzert mit den Meisterwerken von Johann Strauß in der Festhalle Bad Brambach spielen. Tickethinweis: Aus gebotenem Anlass wird darum gebeten, die Veranstaltungstickets online oder im Vorverkauf über das Ticket- und Servicecenter in der KunstWandelhalle Bad Elster zu erwerben.
Servicecentrum mit verlängerten Öffnungszeiten
Im Zuge dieser touristischen Öffnungen werden ab Pfingstsamstag mit der KunstWandelhalle und dem Sächsischen Bademuseum gleichzeitig auch wieder zwei Erlebnisangebote für den Publikumsverkehr wiedereröffnet. Das Museum und die aktuelle Ausstellung „Familien-Bande“ können von Montag bis Freitag von 10.00 – 12.30 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr sowie an den Wochenenden von 14.00 - 17.00 Uhr besucht werden. Der wieder geöffnete Empfangsbereich des Sächsischen Bademuseums und der KunstWandelhalle steht dabei allen Gästen im Sommer als Ticket- und Servicezentrum für den Vorverkauf und sämtliche Programminfos bzw. für persönliche Beratung zur Verfügung. Alle Infos: (037437) 53 900 | www.chursaechsische.de


Dienstag, 19. Mai 2020

Wut auf Gerichtsdirektorin: „Die Ast gehört in den Knast!“

Westsachsen/Zwickau.- Der Justiz-Skandal um die Überklebungsaffäre am Zwickauer Amtsgericht erreicht einen neuen Höhepunkt. Nach der Veröffentlichung eines Offenen Briefes, in dem unter anderem der Rücktritt der Gerichtsdirektorin Eva-Maria Ast (Foto) gefordert wird, melden sich immer mehr wütende Betroffene zu Wort. Einige fordern mit Nachdruck juristische Konsequenzen und sagen: „Die Ast gehört in den Knast!“
Im von der WSZ veröffentlichten Brief geht es um die Frage, ob die Direktorin des Amtsgerichts Zwickau einer kriminellen Vereinigung angehört. Nachzulesen hier: Offener Brief. Anhaltspunkte für diese Annahme gibt es reichlich. So berichtet ein ehemaliges CDU-Mitglied von einem denkwürdigen Parteitag. Die Gerichtsdirektorin hatte in dieser Veranstaltung Partei für den damals zu wählenden Bundestagsabgeordneten Carsten Körber ergriffen, indem sie jeden Versuch der Ansprache auf den in der BILD-Zeitung veröffentlichten Missbrauch-Skandal sofort niederbrüllte. Selbst ein ehemaliger Zwickauer Oberstaatsanwalt, der zugegen war, wurde Opfer ihrer rund 20-minütigen Hasstiraden gegen die eigenen Mitglieder. Bei der anschließenden Abstimmung bekam Körber die erforderliche Mehrheit der Stimmen. Ast selbst wurde parteiintern kurzzeitig als Oberbürgermeisterkandidatin gehandelt, bestreitet jedoch bis heute ihre Ambitionen auf dieses Amt.
Richtig handfest und beweisbar ist das kriminelle Handeln der Eva-Maria Ast im Fall der Akte 8 F 1059/07. Hier kam es im Jahre 2012 zu einer Urkundenfälschung im Amt. Jemand hatte den Rechtskraftvermerk eines Beschlusses in dieser Akte mit einem weißen Blatt übergeklebt. Ausgangspunkt war das Fehlverhalten des umstrittenen Plauener Rechtsanwaltes Reinhard Schübel, der ein Rechtsmittel beim OLG Dresden, statt beim zuständigen Gericht in Zwickau einlegte (WSZ berichtete). Später kam heraus, dass auch die damals zuständige Richterin Marion Nitschke fehlerhaft verhandelt hat, indem sie nicht mehr gültiges, weil veraltetes Recht anwandte. Diese beiden Fehler haben schwerwiegende Auswirkungen bis heute. Sowohl für die Betroffene, wie auch auf das Rechtssystem insgesamt, wenn dies kein Einzelfall war. Deshalb versucht man bis in höchste Kreise den Mantel des Schweigens darüber zu legen und Ast sorgt mit allen Mitteln dafür, dass dies so bleibt.
Doch es kommt noch schlimmer. Ein Informant unserer Zeitung versichert glaubhaft zu wissen, dass Eva-Maria Ast Urteile für ihren Ehemann Richter Arthur Ast schreibt. Als Begründung wird angeführt, dass dieser krankheitsbedingt selbst nicht mehr dazu in der Lage sei. Die beiden Juristen wollen jedoch nicht auf das üppige Gehalt verzichten, das ihnen sonst verloren ginge. Trotz mehrfacher Nachfragen an das Justizministerium und Eva-Maria Ast selbst gibt es dazu keinerlei Stellungnahme.
Mittlerweile liegen mehrere Anzeigen gegen Ast auch beim Landes- und Bundeskriminalamt vor. Die Tatsache, dass das Sächsische Justizministerium in dieser Sache nach wie vor nichts unternimmt, lässt schwerwiegende Hintergründe vermuten. Wir bleiben dran...

Quelle: RechercheTeam WSZ
Foto: HP Ines Springer

„An manchem wunderschönen Baum, da stört ein kranker Ast. 
Der ganze Baum wird vielleicht krank, wenn Ihr den Ast dort lasst...“ (Zitat C.F. / AG Zwickau-Lied)

Schulstart: Willkommensbaum begrüßt Schüler

Westsachsen/Werdau.- Seit Montag sind die Schulen in Sachsen wieder weitgehend geöffnet. In der Werdauer Gerhart-Hauptmann-Grundschule hatte man zur Begrüßung eine ganz spontane Idee: Im Eingangsbereich wartet ein über 2 Meter großer Willkommensbaum auf die Schülerinnen und Schüler. Initiator dafür war Johannes Groß, der seit August 2019 mit viel Freude und Elan sein Freiwilliges Soziales Jahr an der Einrichtung absolviert. „Ursprünglich sollte es ein Vier-Jahreszeiten-Baum werden, an dem ich mit Schülern aus verschiedenen Klassenstufen schon lange vor der Schulschließung gearbeitet habe. Rege unterstützt wurde ich dabei auch von Valentino Reale, dem Schulsozialarbeiter der GHS. Doch dann kam Corona“, erläutert der junge Mann das Projekt.
In der vergangenen Woche wurde das Holzgerüst dann kurzer Hand umgenutzt. Viertklässler bastelten Blüten und Blätter, beschrifteten sie mit Willkommensbotschaften und guten Wünschen für die neu ankommenden Erst- bis Drittklässler. Das Ergebnis sorgte für viele frohe Gesichter bei 152 Schülern, die am vergangenen Montag wieder zur Schule kamen. Insgesamt gehen 179 Kinder in die Gerhart-Hauptmann-Grundschule. Gefördert wurde der Baum durch den DRK-Kreisverband Zwickauer Land e.V. im Rahmen der Aktion Mensch. 

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Werdau

Montag, 18. Mai 2020

Rettungsschwimmer trainieren wieder an der Kober

Westsachsen/Werdau.- Zurück zu einem kleinen Stückchen Normalität sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der DRK-Wasserwacht Koberbachtalsperre am vergangenen Samstag gekommen. Nach vielen Wochen der Abstinenz konnte erstmals, wenn auch unter Einschränkungen, wieder ein Freilufttraining durchgeführt werden. Konkret nutzten die Kameraden die Möglichkeit, um in kleinen Gruppen und mit gebührendem Abstand Bootstraining auf der Talsperre im Werdauer Ortsteil Langenhessen zu absolvieren. Seit Beginn der Corona-Einschränkungen waren Trainingseinheiten nur via Videoschaltung möglich, alle Aus- und Fortbildungen wurden abgesagt. Entsprechend groß war das Interesse, sich nun endlich auch wieder vor Ort treffen und austauschen zu können.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau