Montag, 30. August 2021

Happy Birthday: Giora Feidman – Tour 85 kommt nach Zwickau

Westsachsen/Zwickau.-
Der 85. Ehrentag des großen „King of Klezmer“ Giora Feidman jährt sich gemeinsam mit 1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland und dem 100. Geburtstag des berühmten argentinischen Komponisten Astor Piazzolla. Mit einzigartigen Interpretationen des Klezmers, Piazzollas Tango Nuevo sowie weltbekannten Melodien und Kompositionen nimmt Giora Feidman sein Publikum anlässlich dieser Feierlichkeiten am 2. Oktober um 20 Uhr in der Lutherkirche mit auf eine besondere musikalische Reise.
Von traurigen Weisen bis hin zu wilden Tänzen: Giora Feidman verzaubert seine Gäste im Rahmen dieser abwechslungsreichen Geburtstagstournee mit Klängen zwischen Träumen und Lachen, leidvoller Melancholie und halsbrecherischer Virtuosität. Begleitet wird der Maestro von dem Ensemble Klezmer Virtuos, das mit Konstantin Ischenko am Akkordeon, Nina Hacker am Kontrabass, Hila Ofek an der Harfe und Andre Tsirlin am Saxophon Feidmans Klarinette auf eindrucksvolle Weise ergänzt.
Musik ist für Giora Feidman nicht einfach nur Musik. Sie ist eine Art der Verständigung über alle Arten von Grenzen hinweg. Ob verschiedene Religionen, Kulturen, Hautfarben oder Traditionen – Giora, selbst als Sohn jüdischer Einwanderer aus Bessarabien am 25. März 1936 in Argentinien geboren, schafft es immer, mit seiner Klarinette Brücken zwischen Völkern und Kulturen zu bauen. Verschiedenste Musikstile schrecken ihn nicht ab, er vermischt sie kurzerhand und macht aus ihnen ein neues, einzigartiges Repertoire.
Im Jahr 1956 verließ Giora Feidman im Alter von 21 Jahren Buenos Aires und reiste nach Israel, wo er heute noch lebt. "Erst als ich in Israel war, wurde mir bewusst, wie wichtig jüdische Musik für mich sein würde. Damals konnte ich noch nicht wissen, wie sehr diese Musik eines Tages mein Leben und meine Karriere als Musiker verändern und bestimmen würde", sagt Giora Feidman. Der Erfolg ergibt sich bei Gioras Leidenschaft für Musik ganz von selbst - mittlerweile gilt er als der berühmteste Klezmer-Klarinettist der Welt. Mehrere Klassik-Echos und sein musikalischer Beitrag zu Steven Spielbergs oscarprämiertem Film „Schindlers Liste“ sprechen für sich. „Die Klarinette ist das Mikrofon meiner Seele, und ich wurde geboren, um Musik zu machen", so der Klarinettenvirtuose.
Der 1978 in Russland geborene Konstantin Ischenko ist 1. Preisträger aller wichtigen Wettbewerbe für Akkordeon. Seine intensive Ausbildung an mehreren Konservatorien zahlt sich aus: Auf der ganzen Welt hat der Musiker schon Auftritte gespielt. Seit 2012 beehrt er auch Giora Feidman mit seiner musikalischen Begleitung.
Die studierte Jazz- und Popularmusikerin Nina Hacker wurde musikalisch von zahlreichen talentierten Kollegen, Bands und Projekten geprägt. An verschiedenen Musikschulen unterrichtet sie sowohl E-Bass als auch Kontrabass, coacht Bands und erarbeitete außerdem diverse CD-Produktionen und Theatermusik.
Die Harfenistin und mehrfache Preisträgerin von verschiedenen internationalen Wettbewerben Hila Ofek wurde 1990 in Tel-Aviv, Israel, geboren. Als Solistin ist sie mit verschiedenen Orchestern wie dem Carlos Chaves Orchestra, den Jerusalem Symphony Orchestra und dem Raanana Symphonette Orchestra aufgetreten. Auch hat sie bereits bei Aufnahmen von Giora Feidman und dem Gershwin Quartett mitgewirkt.
Der Saxophonist Andre Tsirlin wurde 1988 in Irkutsk, Russland, geboren. Er immigrierte 1991 nach Israel, wo er im Alter von 13 Jahren am Jerusalemer Konservatorium für Musik & Tanz sein Saxophonstudium begann. Als Solist spielte er bereits mit zahlreichen Orchestern, darunter unter anderem das Jerusalem Symphony Orchester und das St. Petersburger Kammerorchester.

Quelle und Foto: MACC Management GmbH

Nacht der Schlösser: Programmvielfalt sorgt für gute Resonanz

Westsachsen/Glauchau.-
Die 21. Nacht der Schlösser in der Tourismusregion Zwickau – dem Zeitsprungland – war erneut sehr erfolgreich. Trotz der schlechten Wetterprognose, die eine Durchführung der Nacht der Schlösser Mitte der Woche in Frage stellte, konnte allerorts eine beschwingte Nacht der Schlösser gefeiert werden. Zahlreiche Gäste besuchten die elf Schlösser des Landkreises und der angrenzenden Nachbarregionen (Foto Glauchau). Die gute Resonanz ist unter anderem in der Vielfalt der Programme begründet. Ob Musik, Tanz, Feuershow und Feuerwerk oder beschaulicher mit Fotosafari oder Reisereportage, es war für jeden Besucher ein Highlight geboten. So mancher hatte somit die Qual der Wahl, ob er sein Lieblingsschloss besucht und verweilt oder sich aufmachte zu einer der anderen zahlreichen Veranstaltungen der teilnehmenden Schlösser. Für die kleinen Schlossprinzessinnen und -prinzen gab es bei Spiel und Spaß schon am Nachmittag jede Menge zu erleben.

Quelle und Foto: Zeitsprungland

Ein durchwachsenes Rennwochenende auf dem Sachsenring

Westsachsen/Hohenstein-Ernstthal.-
In einem von 2 Rennen auf dem Sachsenring siegreich, im zweiten ein Sturz. So die Bilanz der letzten beiden Einsätze des Zapfendorfer Motorrad-Rennfahrers Rene Hennemann vom KaSi-Dippold Racing Team aus Untersiemau auf dem Sachsenring im PZ-Mithos-Sachsen Cup, den der Zapfendorfer in der Saison 2020 souverän gewinnen konnte.
Für das erste Rennen erreichte der Fahrer auf seiner APRILIA RSV4 1000 RF im Training Startplatz 2 in einem Feld von 25 angetretenen Konkurrenten. Nachdem er wegen eines nicht optimalen Starts bis zur ersten Kurve auf Rang 7 zurückfiel, kämpfte er sich im Verlauf der 10 gefahrenen Rennrunden stetig weiter nach vorne und beendete das Rennen auf Platz 2, was für den PZ-Mithos- Sachsen Cup den ersten Platz und damit 25 Punkte für die Gesamtwertung bedeutete. Vor ihm platziert war nur ein weiterer Konkurrent, der IDM-Lizenzfahrer Moritz Jenkner, der aber als WildCard Fahrer startete und daher keine Punkte für den Cup bekam.
Für den zweiten Lauf konnte sich der Aprilia-Pilot beim Qualifikationstraining im strömenden Regen ebenfalls Startplatz 2 in der ersten Reihe für das Rennen sichern. Dank eines perfekten Starts bog er als zweiter in die erste, die sogenannte Coca Cola-Kurve, ein. Bei der Anfahrt zu Kurve 11, eine sehr schnell zu fahrenden Rechtskurve, verlor der Zapfendorfer infolge der nassen und sehr rutschigen Strecke die Kontrolle über das Hinterrad und wurde mit einem Highsider vom Motorrad geworfen. Fahrer und Bike landeten im Kiesbett, wobei Rene Hennemann keine Verletzungen erlitt, das Arbeitsgerät aber heftig demoliert wurde. Somit waren in diesem Rennen keine Punkte für die Gesamtwertung des PZ-Mithos-Sachsen Cup zu erringen. Die Aufgabe des Rennteams um seinen Vater Karl-Heinz Hennemann-Spörlein besteht nun darin, das Motorrad bis zum nächsten Einsatz Anfang der kommenden Woche wieder rennfertig aufzubauen.
In der Gesamtwertung des PZ-Mithos-Sachsen Cup liegt Rene Hennemann nach 3 Siegen in 3 gefahrenen Rennen aktuell mit 11 Punkten Vorsprung vor seinem schärfsten Verfolger, Franz Schauer aus Aichach, an der Spitze. Die nächsten beiden Läufe finden am 06./07.09. wieder auf dem Sachsenring statt.

Quelle und Foto: Helmut Hennemann

Samstag, 28. August 2021

Kommentar: Die Große Schwester der Oberbürgermeisterin

Westsachsen/Zwickau.-
Als Constance Arndt (Foto) im letzten Jahr zur Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau gewählt wurde, brachte der Mitteldeutsche Rundfunk (mdr) eine Umfrage auf den Weg. Die Zwickauer wurden auf der Straße befragt, wie sie denn ihr neues Stadtoberhaupt finden und was sie von Frau Arndt erwarten. Die Antworten fielen erstaunlich karg aus. Von „kann ich noch nicht einschätzen“ über „lassen wir sie doch erst einmal in ihrem Amt ankommen“ bis hin zu „ich finde sie nett“.
Viel mehr wäre den Zwickauern vermutlich auch heute noch nicht zu entlocken. Denn über Frau Arndt wird von Seiten des Rathauses nur das bekannt gegeben, was sie sympathisch aussehen lässt: Die Einweihung einer neuen E-Auto-Ladestation, der Eintrag der BSV-Mädels ins Ehrenbuch der Stadt Zwickau, eine nette Plauderei mit dem Plauener OB über das Theater Plauen-Zwickau.
Kommt das Gespräch allerding auf ernsthafte Themen, wie zum Beispiel ihre Kontrollfunktion gegenüber den illegalen Machenschaften der Sparkasse, ist Schluss mit lustig. Auf eine einfache, ihr Ressort betreffende Frage, weicht sie hilflos aus. Zunächst will sie einige „ehrliche Rechtsanwälte“, die sie persönlich gut kenne, konsultieren, dann lässt sie ihr Pressebüro antworten. Diese Antwort ist jedoch so peinlich, dass wir sie aus Rücksicht auf die dort tätigen Mitarbeiter/innen hier nicht veröffentlichen können.
Fakt ist: Für Repräsentationszwecke mag Constance Arndt recht gut taugen, da sie ja „nett“ ist, wie die Leute sagen. Nett ist sie, mag sein. Doch nett ist bekanntlich die kleine Schwester von Scheiße.

Freitag, 27. August 2021

Coronaticker: „Impfaktion für Kinder“ ohne nennenswerte Resonanz

Westsachsen/Zwickau.-
Heute hatte das Kinder-und Jugend-Freizeitzentrum Zwickau-Marienthal mit enormen Werbeaufwand zur „Impfaktion“ für Kinder und Jugendliche eingeladen. Die Resonanz auf die umstrittene Veranstaltung hielt sich den ganzen Tag über allerdings in sehr engen Grenzen. Hierfür dürfte nicht zuletzt die weit verbreitete Skepsis vieler Eltern im Hinblick auf die lediglich mit Notfallzulassung auf den Markt geworfenen Substanzen verantwortlich sein, die seit neuestem auch Kindern ab 12 Jahren gespritzt werden sollen.
Die „Impfaktion“ dürfte an der verständlicherweise reservierten Haltung kritischer Eltern wenig geändert haben, im Gegenteil. Auf Fragen zur Verantwortung bei Impfschäden oder Langzeitfolgen bekam man vom Personal bestenfalls ausweichende Antworten. Auch war es allen Besuchern untersagt, im Gebäude Fotos zu machen, was auf die wenigen Gäste, die sich zunächst nur einmal umschauen und informieren wollten, einen äußerst befremdlichen Eindruck machte. Auffällig war auch, dass sich das mit FFP2-Masken vermummte „Impfteam“ gegenüber Besuchern nicht einmal namentlich vorstellte. Das selbstbewusste Motto der Sächsischen Landesregierung „Sachsen krempelt die #Ärmelhoch“ verkam so im Laufe des Tages zur Lachnummer.
Eine in Zwickau tätige Erzieherin, die aus Angst vor beruflichen Repressalien nicht namentlich genannt werden möchte, hatte das Recherche-Team der Westsächsischen Zeitung im Vorfeld auf die anstehende „Impfaktion“ hingewiesen. Hier ihr Statement dazu: „Derzeit wird enormer Druck auf Pädagoginnen und Pädagogen gemacht, sich keinesfalls kritisch über die neuen Impfpläne für Kinder zu äußern. Mit Worthülsen wie ,Solidarität' sollen sämtliche kritischen Stimmen zum Verstummen gebracht werden. Dabei gibt es keinen vernünftigen Grund, warum Kindern diese ungetesteten und erst vor kurzem hektisch auf den Markt geworfenen Medikamente injiziert werden sollen. Es gilt als offenes Geheimnis, dass die Impfkommision das Mindestalter der Kinder von derzeit 12 Jahren weiter senken wird. Dies ist eine Verantwortungslosigkeit von historischem Ausmaß. Was ebenfalls lediglich am Rande thematisiert wird, ist die weitgehend ungeklärte Haftungsfrage bei zu erwartenden Impfschäden. Aktionen wie die im Freizeitzentrum Marienthal verharmlosen und vereinfachen die komplexe Problematik in absolut unverantwortlicher Art und Weise.“
Wir geben diese Meinung an dieser Stelle unzensiert weiter. Wer ebenfalls Informationen hat, die für andere Mitmenschen interessant sein könnten, kann sich jederzeit - auch vertraulich - an das Recherche-Team der WSZ wenden: Kontaktdaten

Enges Miteinander: Azubis lernen sich beim Klettern kennen

Westsachsen/Adorf/Schöneck.-
Gleich am ersten Tag ging es für die neuen Auszubildenden der Paracelsus Klinikums Sachsen hoch hinaus. Auf Einladung von Jan Müller, dem Geschäftsleiter des Paracelsus Klinikum Sachsen, waren am Mittwoch insgesamt 22 Auszubildende in den Kletterwald an der Pöhler Talsperre gekommen. Dort wurden die angehenden Pflegefachkräfte, Operationstechnischen und Anästhesietechnischen Assistentinnen und Assistenten sowie ein Azubi für Fachinformatik Systemintegration von den Klinikmanagern, Pflegedienstleitern und Praxisanleitern der Paracelsus Kliniken Zwickau, Adorf/Schöneck und Reichenbach sehr herzlich begrüßt. Nach einer lockeren Vorstellungsrunde und einführenden Worten ging es dann für die Auszubildenden zwei Stunden lang in die luftigen Höhen des Kletterwaldes mit seinen zehn Parcours, mehr als 100 Kletterelementen und 120 Metern Seilbahn über die Talsperre. „Bei uns ist das enge Miteinander aller Beschäftigten Unternehmensphilosophie“, erklärte Jan Müller den Berufsstartern. „In der Paracelsus Familie arbeiten wir alle im Team zusammen und unterstützen uns gegenseitig – genau wie im Klettergarten. Darum sind wir hier zu Ihrem erfolgreichen Berufsstart an der richtigen Stelle.“
Bei den Auszubildenden kam der Nachmittag gut an. Nach anfänglichem Zögern fasste manch einer Mut zu verwegenen Ausflügen in die Baumwipfel. „Es ist schon sehr cool, so in den Beruf zu starten“, freute sich auch Silvana Taubner, Auszubildende zur Operationstechnischen Assistentin in der Paracelsus Klinik Adorf/Schöneck. „Man lernt seine Vorgesetzten und neuen Kolleginnen und Kollegen gleich persönlich kennen. Das gibt einem Schwung für den Sprung ins Berufsleben.” Nach dem Klettern gab es abschließend für alle Anwesenden noch ein leckeres Grill-Büfett im Panorama Restaurant an der Talsperre, bei dem man sich in gemütlicher Runde austauschen konnte. Für die Paracelsus Kliniken in Sachsen war die Begrüßungsveranstaltung bereits die dritte ihrer Art in Folge. Insgesamt beginnen zum neuen Ausbildungsjahr am 1. September 31 junge Menschen eine Lehre bei den Paracelsus Kliniken in Sachsen. „Berufe im Gesundheitssektor haben eine sichere Zukunft”, so Jan Müller. „Es freut uns, dass so viele junge Menschen diesen Weg einschlagen. Wir bieten bei den Paracelsus Kliniken in jedem Jahr Ausbildungsplätze an. Es lohnt sich, einfach einmal anzufragen. ” Wer sich für eine Ausbildung bei den Paracelsus Kliniken interessiert, kann sich im Ausbildungsportal der Paracelsus-Kliniken im Internet unter www.jobs.pkd.de/ausbildung/ informieren.
Mit vier Klinikstandorten und mehreren MVZ bildet das Paracelsus Klinikum Sachsen einen leistungsstarken medizinischen Versorgungsverbund im Oberen Vogtland, im westlichen Teil des Freistaates Sachsen. Das Gesamtkonzept verbindet Interdisziplinarität sowie eine intelligente, wohnortnahe Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung. Das Klinikum beschäftigt ca. 1.200 Mitarbeiter, behandelt pro Jahr etwa 24.000 ambulante und stationäre Patienten und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 120 Mio €. Die Standorte befinden sich in Adorf, Reichenbach, Schöneck und Zwickau.

Donnerstag, 26. August 2021

Kammermusik trifft Natur: Musikalischer Spaziergang im Park

Westsachsen/Zwickau.-
Nachdem der Schumann-Spaziergang bereits für Juli geplant war, dann aber aufgrund des schlechten Wetters doch abgesagt werden musste, verwandelt sich nun der Park „Neue Welt“ am Sonntag, dem 5. September, zwischen 14 und 17 Uhr in einen Konzertsaal, in dem klassische Kompositionen und Naturlaute eine besondere Verbindung eingehen. Bereits zum zweiten Mal lädt der Musikalische Spaziergang mit Schumanns das Publikum zu einem besonderen Rundgang ein und sorgt gleichzeitig für eine neuartige Wahrnehmung der Parkanlage. An mehreren Stationen im Park erwarten das Publikum zahlreiche Ensembles in abwechslungsreichen, zum Teil überraschenden Besetzungen und Arrangements: So sind neben einem Streichquartett und einem Klarinettentrio unter anderem auch ein Mandolinenduo, ein Bläserquintett und ein Kaffeehaustrio zu erleben. Dabei wechseln sich verschiedene Ensemble an den einzelnen Stationen ab, so dass das Publikum über die gesamte Veranstaltungsdauer die Möglichkeit hat, verschiedene kleine Auftritte zu erleben.
Die Ensembles setzen sich aus Mitgliedern der Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau und Schülerinnen und Schülern des Robert Schumann Konservatoriums zusammen. Die künstlerische Gesamtleitung und Konzeption liegt in den Händen von GMD Leo Siberski.
Der Park „Neue Welt“ wird für die Zeit der Veranstaltung abgesperrt. Zu diesem abgegrenzten Veranstaltungsort gibt es zwei Zugänge. Vor dem Betreten des Geländes erhält jeder Besucher eine Marke, die er beim Verlassen wieder abgeben muss. Den Gästen ist selbst überlassen, in welcher Reihenfolge sie die einzelnen Stationen besuchen und wie lange sie dort verweilen. So kann sich jeder sein eigenes Konzerterlebnis zusammenstellen und die besondere Atmosphäre des Parks genießen. Gern kann während des gesamten Veranstaltungszeitraums ein selbst mitgebrachtes Picknick verzehrt werden. Ein Catering vor Ort wird es aufgrund der Pandemiebestimmungen und des Hygienekonzeptes nicht geben. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. Um Beachtung der vor Ort geltenden Hygieneregeln wird gebeten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Nach Aufstieg in die 1. Liga: Eintrag ins Ehrenbuch der Stadt Zwickau

Westsachsen/Zwickau.-
Es war ein riesiger Jubel als sich der BSV Sachsen Zwickau am 8. Mai 2021 in eigener Halle mit einem Sieg gegen den TuS Lintfort mit 32:27 (18:13) einen langgehegten Traum erfüllte. An diesem Samstag hatten die BSV-Mädels den Aufstieg in die 1. Bundesliga perfekt gemacht. Schon vorzeitig, nämlich einen Spieltag vor dem Saisonende, konnte das Team von Cheftrainer Norman Rentsch nicht mehr von seinem Verfolger, Füchse Berlin, vom ersten Tabellenplatz der 2. Liga verdrängt werden. Für den BSV Sachsen ist dieser Aufstieg in die höchste Liga der größte Erfolg seit vielen Jahren. Seit seinem Erstliga-Abstieg 1996 spielte der Verein ununterbrochen in der 2. Bundesliga.
Das Ereignis hat bei Mannschaft, Trainerteam und natürlich bei den vielen treuen und enthusiastischen Fans unbeschreibliche Glückgefühle ausgelöst, auch wenn der Sieg in Corona-Zeiten leider nicht vor Zuschauern stattfinden konnte. Die Erinnerung an dieses Highlight in der Vereinsgeschichte wurde am Mittwochnachmittag aufgefrischt, die Emotionen dieses Glückstages waren nochmal ganz präsent. Denn die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt hatte die Mannschaft, den Trainerstab und das Präsidium ins Rathaus eingeladen, um diesen großen Erfolg mit einem kleinen Empfang im Bürgersaal zu würdigen und Revue passieren zu lassen. Im Verlauf der Veranstaltung trugen sich die Mannschaft und BSV-Verantwortliche in das Ehrenbuch der Stadt Zwickau ein.
In den vergangenen Wochen hatten sich die Frauen auf die Saison 2021/22 in der 1.Bundesliga Frauen vorbereitet. So nahm das Team vom Trainer-Duo Norman Rentsch/Dietmar Schmidt am vergangenen Wochenende am 7. Halle/Saale-Cup in Halle/Neustadt teil. Nicht nur das letzte Turnierspiel gegen das Team vom Gastgeber SV Union Halle-Neustadt entschied der BSV mit dem 16:15 für sich. Die Zwickauerinnen gewannen damit zugleich auch das Turnier. Mit diesem frischen Erfolg im Rücken blicken die Spielerinnen des BSV Sachsen Zwickau natürlich mit besonderer Vorfreude auf den Start der Handball Bundesliga Frauen am 4. September, wenn zum Auftakt ein Heimspiel gegen Halle-Neustadt ansteht.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Mittwoch, 25. August 2021

Ausmalbuch: Mit Stift und Pinsel durch die Zwickauer Kunstsammlungen

Westsachsen/Zwickau.-
Langeweile hat keine Chance: Das farbenfrohe Ausmalbuch der KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum lässt die Zeit wie im Flug vergehen und bringt bedeutende Künstler und berühmte Kunstwerke ins Kinderzimmer. Ein Beschäftigungsbuch ab 6 Jahren. Das Konzept ist genial und einfach: Die Lust der Kinder am Ausmalen trifft auf bekannte Werke großer Künstler. Die Kreativität wird immer mit einem außergewöhnlichen Bild belohnt, angelehnt an einen großen Meister. So werden schon die Jüngsten ermutigt, ideenreich mit Farben umzugehen.
Auf 36 Seiten sind zahlreiche Museumsbilder zu finden, die nur darauf warten, kreativ mit Stift und Pinsel verschönert zu werden. Den einzelnen Werken ist meist eine Doppelseite gewidmet, die entweder das komplette Bild zum Ausmalen zeigt oder nur einzelne Details daraus. Die Bilddetails regen zum genauen Hinschauen und fantasievollen Weitermalen an. Es können aber auch eigene Bildvarianten entstehen, wie zum Beispiel ein Landschaftsbild in der Sonne, bei Regen oder im Winter. Dabei geht es weniger darum, einen Künstler zu kopieren oder Kunstwerke abzumalen. Vielmehr regen die hochwertig gestalteten Bildseiten mit kurzen Erklärtexten dazu an, eigene Vorstellungen zu verwirklichen und mutig mit den Farben umzugehen.
Seite für Seite entsteht so eine eigene Kunstgalerie mit außergewöhnlichen Bildern, angelehnt an die Werke von Max Pechstein, Max Liebermann, Otto Griebel, Franz von Defregger und anderen Künstlern, die in den Kunstsammlungen zu bestaunen sind. Übrigens zeigt das Malbuch alle Bilder auch im Original, so dass der nächste Museumsbesuch mit der Familie oder der Schulklasse bestimmt zur spannenden Entdeckungsreise wird. Was aber tun, wenn die Familie oder Freunde weit entfernt wohnen? Kein Problem, das Kunstmalbuch enthält auch eine Postkarte zum Ausmalen und Verschicken und sogar eine Malvorlage, die sich mit Hilfe einer (Web-)App in einen Trickfilm verwandeln lässt.
Das Kunstmalbuch wurde von einer Museumspädagogin der KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU erdacht und von einer Mitarbeiterin des Kulturamtes gestaltet. Umgesetzt werden konnte es dank großzügiger Unterstützung durch die Max Pechstein Stiftung, die neben dem Kunstmalbuch auch ein Memory-Spiel „Max Pechstein“ für die museumspädagogische Arbeit in den Kunstsammlungen finanziert hat.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Montag, 23. August 2021

Museumsgartenfest: Rundreise in die Welt der Eisenbahnmodelle

Westsachsen/Werdau.-
Nur noch wenige „Zwischenstopps“ bis zum langersehnten, traditionellen Museumsgartenfest. Am 28. und 29. August 2021 ist es wieder soweit. Das diesjährige Museumshighlight überzeugt am kommenden Wochenende mit vielen tollen Aktionen.
Nächster Halt - Samstag von 14-22 Uhr - hier können Sie sich unter anderem auf Brotbacken, einen Oldtimer Feuerwehr-Wettkampf, lustige Kinderüberraschungen mit MIKI und vieles mehr freuen. Mit der romantischen Nachtfahrt endet der erste der beiden Tage. Sonntag können Sie sich von 10- 16 Uhr auf eine Reise in die Welt der Eisenbahnmodelle entführen lassen.
An beiden Tagen erwartet Sie eine Kräuterfee, verschiedene historische Spiele, eine Hüpfburg und Basteln für die Kleinen, Hau den Lukas und vieles mehr. Der Verein „Museumsgartenbahn Werdau e.V“ beeindruckt, wie auch schon in den vergangenen Jahren, mit detailgetreuen Modellen und Miniaturflora und -fauna auf der gesamten Anlage. Auf mehr als 300 Meter verlegten Gleisen, drehen Eisenbahnen in drei Spurweiten ihre Runden. Schienen, Lokomotiven und Waggons werden in liebevoller Kleinstarbeit durch die Vereinsmitglieder selbst angefertigt.
Die Liebe zum Hobby lockte in den zurückliegenden Gartenbahntreffen Liebhaber aus ganz Deutschland, welche ihre eigenen Modelle mitbrachten und auch fahren ließen - auch in diesem Jahr sind Sie herzlich eingeladen Ihre eigenen Bahnen mitzubringen und fahren zu lassen. So viel Action macht natürlich Hunger - und damit der knurrende Magen nicht das Zischen der Lokomotiven übertönt, ist ganztägig für das leibliche Wohl gesorgt.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Stadtführung für Jedermann: Greiz - fürstlich vogtländisch

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.-
Gehen Sie mit dem Gästeführer der Tourist-Information Greiz auf Entdeckungstour und lernen Sie die ehemalige Residenzstadt Greiz während des Rundganges kennen und lieben. Haben Sie sich schon immer gefragt, wer im Unteren Schloss wohnte und welche Funktion die Alte Wache hatte? Dann kommen Sie mit auf die spannende Erkundungstour. Sie erfahren interessante Details zur Geschichte der Stadtkirche St. Marien, werden am Greizer Schlossgarten vorbei zum Röhrenbrunnen geführt und bestaunen die schönen Architekturdekors der im Jugendstil erbauten Straßenzüge. Das Rathaus mit dem Marktplatz und dem Marktbrunnen bilden den Abschluss Ihres Ausfluges in die Geschichte und die Gegenwart unserer Stadt.
Infos und Anmeldung unter www.greiz.de / tourismus@greiz.de
Termin: Samstag, 28. August 2021
Preise: Erwachsene 5 Euro, Kinder 3 Euro
Tickets: nur im Vorverkauf in der Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14 Uhr, Dauer rund 90 Minuten
Wichtige Hinweise: Für die Stadtführung bitten wir um vorherige Anmeldung. Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf, bzw. bis max. 15 Minuten vor Beginn der Führung, in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind während des Rundganges einzuhalten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Sonntag, 22. August 2021

Chaos ausgenutzt: Abgeschobener Straftäter zurück in Deutschland

Kurzmeldung.- Ein aus Deutschland abgeschobener afghanischer Straftäter ist in einem Evakuierungsflug aus Kabul zurück nach Deutschland gelangt. Das berichtet das Springer-Blatt „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf hohe deutsche Beamte.
Ein Abgleich mit Datenbank und der Vergleich von Fingerabdrücken sei vor Ort nicht möglich, so das Verteidigungsministerium. Der Afghane nutzte demnach das Chaos am Flughafen, um an Bord zu gelangen. Das Verteidigungsministerium erklärte auf eine entsprechende Anfrage: „Ein Abgleich mit internationalen Datenbanken sowie eine Abnahme und der Vergleich von Fingerabdrücken ist aufgrund der Situation vor Ort nicht möglich“. Die Auszufliegenden in Kabul würden überprüft. Dabei würden die Ausweise kontrolliert, es werde nach gefährlichen Gegenständen gesucht, und man führe einen Abgleich mit der Berechtigungsliste des Auswärtigen Amtes durch.

Quelle und Foto: RT DE

Samstag, 21. August 2021

Stadtfestersatz: Extrem teuer, aber ohne nennenswerte Resonanz

Westsachsen/Zwickau.-
Als „großes Ereignis“ kündigte die Stadt Zwickau zusammen mit dem Soziokulturellen Zentrum „Alter Gasometer“ das derzeit stattfindende Ersatz-Stadtfest „Sommerfreude“ an, welches unter dem Motto „Kultur Neu Start“ (sic) von der Bundesregierung mit üppigen Steuermitteln subventioniert wird.
Da das traditionelle Stadtfest wegen der alles bestimmenden Corona-Maßnahmen wie erwartet ausfiel, entschied man sich für diese extrem abgespeckte und trotzdem teure Variante auf dem Zwickauer Hauptmarkt. Der Erfolg hielt sich in der vergangenen Woche, vor allem gemessen am massiven Werbeaufwand, in sehr engen Grenzen. In Zwickau verspürt man offensichtlich wenig Lust auf von oben verordnete Sommerfreude. Auch die musikalischen Beiträge stießen bis dato auf sehr wenig Begeisterung. Neben Jazz-Combos wurden unter anderem auch Cover-Versionen des verstorbenen Linksextremisten Rio Reiser (Ton, Steine, Scherben) auf die Ohren der wenigen Gäste losgelassen. Stramm linken Interpreten macht es der Mitveranstalter „Alter Gasometer“ üblicherweise leicht, von großzügigen staatlichen Fördermitteln auf Kosten des Steuerzahlers zu profitieren. Der Zutritt erfolgt zudem, wie mittlerweile üblich, erst nach Registrierung am Eingang. Der eigentliche Veranstaltungsort wird von Bauzäunen flankiert, weshalb die Örtlichkeit im Zwickauer Volksmund mittlerweile auch als Zoo bezeichnet wird. Maximal 400 Gäste sind aufgrund der Corona-Regeln offiziell erlaubt, allerdings bestand bis dato zu keinem Zeitpunkt die Gefahr, auch nur in die Nähe dieser Marke zu kommen.
Nach Registrierung und Selbstinternierung zwischen den Bauzäunen warten auf die wenigen Gäste etliche aufgebaute Liegestühle vor der Bühne. Diese erwiesen sich im Laufe der vergangenen Woche jedoch ebenfalls als Flop, da die mehrheitlich älteren Besucher erhebliche Probleme hatten, aus den Liegestühlen wieder herauszukommen. Die sogenannte „neue Normalität“ stößt offensichtlich auf wenig Gegenliebe. Daran ändern auch Fördertöpfe und ein massiver Werbeaufwand nichts.

Demonstration in Zwickau: Afghanen fordern Einreise für alle

Westsachsen/Zwickau.- Am Nachmittag des vergangenen Freitags kam es auf dem Schumannplatz zu einer aufsehenerregenden Zusammenrottung, die zahlreiche Passanten verstörte. Sogenannte Flüchtlinge, die in Zwickau seit Jahren Aufenthalt und Rundumversorgung genießen, hatten sich hier zu einer extrem lautstarken und aggressiv anmutenden Kundgebung zusammengefunden.
Unter geschwenkten Fahnen und „Allahu Akbar“-Rufen forderte man die schnellstmögliche Aufnahme aller Afghanen, die nach Deutschland wollen. Das in den staatsnahen Mainstream-Medien derzeit pausenlos strapazierte Argument, es handele sich bei den neuen Schutzsuchenden um angebliche Helfer der Bundeswehr, spielte auf der Kundgebung keine Rolle. Hier machte man keinerlei Hehl aus der selbstbewussten Forderung, alle einreisewilligen Afghanen müssten unverzügliche Aufnahme in Deutschland finden.
Organisatorische Unterstützung erhielten die lautstarken Asylforderer von örtlichen Linksextremisten aus dem Dunstkreis des Soziokulturellen Zentrums „Alter Gasometer“ und des sogenannten „Bündnis für Demokratie und Toleranz“. Bekleidet waren die Linksextremisten zum Teil mit T-Shirts, die Kalaschnikows sowie die Konterfeis von Marx, Engels und Lenin zeigten. Sicherheitsabstände und andere sonst übliche Regeln wurden unter den Augen der anwesenden Polizei ignoriert, tätig wurden Polizisten nur, um Passanten, die am Rande der Veranstaltung Kritik äußerten, zum Verschwinden aufzufordern. Kritische Fragen würden die Veranstaltung stören, so einer der Polizisten vor Ort. Auch wurden mehrere Passanten von den hochaggressiven „Schutzsuchenden“ angegangen und bedroht. Die Polizei unternahm nichts. Das ansonsten für öffentliche Versammlungen vorgeschriebene Ordnerpersonal wurde ebenfalls nicht von den Flüchtlingen gestellt, hierbei halfen die Linksextremisten aus dem Dunstkreis von Bündnis und Gasometer aus. Diese Vereine erhalten alljährlich massive Fördergelder aus Steuermitteln für das, was man in diesen Kreisen als „Demokratiearbeit“ bezeichnet.Brisant ist zudem, dass die Stadt Zwickau die Veranstaltung an einer Örtlichkeit duldete, in der sich aktuell eine Baustelle befindet und dementsprechend Material gelagert wird (Foto Mitte). Dieses Baumaterial wurde von den anwesenden Afghanen unter anderem als Bühne benutzt. Das hier auch ganze Haufen von Pflastersteinen ungesichert herumlagen, schien weder Ordnungsamt noch Polizei zu stören. So, als hätte man den anwesenden Islamisten geeignete Wurfgeschosse zur Verfügung gestellt.
Als Unterstützer nahmen an der gespenstigen Veranstaltung der CDU-Stadtrat Friedrich Hähner-Springmühl und der grüne Noch-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wetzel (Foto unten) teil. Obwohl CDU und Grüne (neben der SPD) die politische Verantwortung für das 20jährige Afghanistan-Debakel tragen, drängt man aus diesen Kreisen jetzt auf einen raschen Bevölkerungsimport aus Afghanistan nach Deutschland. Das Bundesinnenministerium sprach in diesem Zusammenhang in den vergangenen Tagen von 300.000 bis fünf Millionen einreisewilligen Afghanen. Als bekennender Homosexueller hält Wetzel die Ansiedelung von Scharia-Anhängern vor seiner Haustür offensichtlich trotzdem für eine gute Idee.

Donnerstag, 19. August 2021

Persönliche Schlössertour: Elf Stationen laden zum Verweilen ein

Westsachsen.-
Bereits zum 21. Mal haben die Einwohner und Besucher der Tourismusregion Zwickau und der Nachbarregionen die einzigartige Möglichkeit in der beliebten Nacht der Schlösser die Burg- und Schlosskulissen in einem Lichterspektakel mit vielseitigem Rahmenprogramm zu besuchen. Elf Schlösser, die unterschiedlicher nicht sein könnten, laden am 28. August 2021 zu Zeitreisen und lauen Sommerabenden ein, um das prunkvolle Leben von einst nacherleben zu können.
Ob Märchen-, Tapetenschloss oder Ritterburg - mit Konzerten in der Sommernacht, Reisereportagen, Schlossführungen oder Abendwanderungen, in der Nacht der Schlösser kann man aufregende neue Eindrücke erleben oder einen beschwingten Sommerabend genießen. So lässt es sich im Lieblingsschloss oder der Lieblingsburg verweilen oder auch eine ganz persönliche Schlössertour zusammenstellen.
Die Schlösser Forder- und Hinterglauchau (Foto oben) eröffnen mit einem bunten Tagesprogramm ihre Nacht der Schlösser. Highlight am Nachmittag ist ein Kinder-Maskenball, bis dann am Abend das beliebte Schlosshofkonzert erklingt. Ein einzigartiges Schauspiel mit dem „belebten Schloss“ bietet Schloss Waldenburg am Nachmittag. Ein Zeitreise in die 20er Jahre lässt den Schlossbetrieb zur Zeit des Fürsten wieder aufleben, bevor am Abend die Rock´n Roll Nacht auf der Schlossterasse startet und mit einer Lasershow endet. Südländische Klänge aus dem Italien des 17. Jahrhunderts ertönen im Schloss Wildenfels. Bei „Seidenglanz und Salonkultur von Italien bis Wildenfels“ steht alles im Zeichen der südlichen Metropole Venedig. „Bella Venezia“ heißt es auch für die kleinen Besucher. Eine Bastelstation hilft beim Verkleiden wie im venezianischen Karnelval. Rock & Fire heißt es auf Schloss Wolkenburg (Foto unten). Rockige Musik und eine Feuershow erleuchten das Schloss in romantischer Kulisse. Unter dem Motto „Mittelalter meets Trommelwirbel“ erlebt der Besucher eine in Licht getauchte Burg Kriebstein mit Cocktails, Musik und Sambatrommeln auf dem Burghof.
Mit einer spannenden Reisereportage über Norwegen – 3.000 km zu Fuß bis zum Nordkap, wartet die Burg Schönfels auf interessierte Besucher. Das Wolfsbrunn, die elegante Schlossanlage in Hartenstein, feiert mit Live Musik im Park seine Premiere zur Nacht der Schlösser und beschließt den Abend mit einem Feuerwerk. Ebenfalls neu dabei ist das Schloss Lauterbach in Neukirchen an der Pleiße und gibt bei Führungen, erstmals im Rahmen der Nacht der Schlösser, Einblicke in die von Henry van de Velde liebevoll gestalteten Räume. Das illuminierte Schloss Ringethal bei Mittweida lädt zu einem Sommerabend bei klassischen Klängen ein. Bei einer Fotosafari durch das Schloss Rochlitz bekommt der interessierte Hobbyfotograf „1000 Jahre vor die Linse“. Zu Klängen einer Burg lässt es sich auf und um das Schloss Rochsburg in der Abenddämmerung und in der Nacht wandern. Bei Yoga im Südzwinger oder später der Meditation zur Nacht lässt es sich gut entspannen.
Elf Schlösser - elf Programme und noch viel mehr einzigartige Highlights. Die detaillierten Programminformationen aller teilnehmenden Schlösser und Burgen sind unter www.nachtderschloesser.de einzusehen.

Quelle und Fotos: Zeitsprungland

Mittwoch, 18. August 2021

Auf den falschen Mann gesetzt? Söder warnt vor Niederlage der Union

Deutschland/Westsachsen/Zwickau.- 
CSU-Chef Markus Söder (Foto oben) musste Armin Laschet im Wahlkampf weichen. Der CDU-Kandidat Laschet aber scheint der Union keine gute Zukunftsperspektive zu bieten. Söder spricht angesichts mieser Umfragewerte für die Union von einer „ernsten Situation“ und will im Wahlkampf mitmischen.
Noch sechs Wochen sind es bis zur Bundestagswahl. Während SPD-Kandidat Olaf Scholz in den Umfragen aufholt, muss Unionskandidat Armin Laschet (CDU) gegen Spitznamen wie „Lasset“ kämpfen. Im Politbarometer des ZDF baut Scholz seinen Vorsprung weiter aus. In nur zwei Wochen erhöhte sich sein Zuspruch bei den Wählern um zehn Prozentpunkte auf 44 Prozent. Laschet kommt demnach auf 21 Prozent, Annalena Baerbock (Grüne) auf 16 Prozent. Laschet verlor in dieser Zeitspanne acht Punkte, Baerbock vier. Die Zahlen teilte das ZDF am Freitag mit. Im Polittalk der Bild teilte der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder mit: „Es besteht jetzt die ganz große Gefahr, dass es eine Mehrheit jenseits der Union geben kann. Das muss jedem klar sein. Die Führung einer Bundesregierung durch die Union, was die Mehrheit will, die ist gefährdet.“
Dem Wahlkampf will der gebürtige Franke nicht fernbleiben. Am Sonntag wollen Laschet, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Söder gemeinsam auftreten. Es wird mit Spannung erwartet, wie sich Söder gegenüber Laschet verhält. Diesem hatte er im Kampf um den Platz des Spitzenkandidaten in der Union weichen müssen. Eine Umfrage des Spiegel hatte ergeben, dass die Wähler lieber Söder als Laschet auf den Wahlplakaten sehen würden. Söder sagte über die Situation im Wahlkampf: „Das ist schon eine ernste Situation. Man kann nicht sagen, dass alles perfekt läuft. Wir müssen jetzt schon die Ärmel hochkrempeln.“
Auf einen Hauptgegner will sich Söder nicht festlegen lassen. Alle seien Gegner, die ein anderes Programm als die Union vertreten. Laschet warnte vor einer Ampel-Koalition aus Sozialdemokraten, Grünen und FDP: „Für ausgeschlossen halte ich diese Ampelvariante nicht. Sie hat ja auch bisher niemand ausgeschlossen. Deshalb wird das sicher in der Endphase des Wahlkampfes eine sehr wichtige Rolle spielen, wenn man dann seine Stimme gibt.“
Auch der Zwickauer Bundestagsabgeordnete Carsten Körber (CDU/Foto unten) sprach sich im April in der Diskussion zur Kanzlerkandidatur der Unions-Parteien für den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder aus: „Mit Armin Laschet und Markus Söder stehen zwei sehr erfahrene Persönlichkeiten an den Spitzen der Unionsparteien CDU und CSU. Beide sind regierungserfahrene Ministerpräsidenten in den größten Bundesländern Deutschlands. Beide können Kanzler. Jede Zeit verlangt nach ihrem eigenen Politikstil. Unser Land ist die vergangenen Jahre gut mit einem ruhigen und moderierenden Stil gefahren. Deutschland war und ist der Ruhepol in einer unruhigen Welt. Spätestens mit dem Beginn der Corona-Pandemie haben sich die Anforderungen an die Art und Weise, wie Politik gestaltet wird, geändert. Die Erwartungen an Führungsstärke und ein klares Profil sind deutlich gestiegen.
Als Regierungspartei müssen wir die richtigen Antworten auf die Fragen der Zeit geben. Wir erhalten nur das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger, wenn wir unsere Vorstellung von einer guten Zukunft ausformulieren. Niemand wird für seine Erfolge in der Vergangenheit gewählt. Deshalb unterstütze ich den bayerischen Ministerpräsidenten als gemeinsamen Kanzlerkandidat von CDU und CSU. Markus Söder verfügt nach meiner Überzeugung über ein klares Profil und Führungsstärke. Markus Söder verkörpert genau die Eigenschaften, von denen unser Land und unsere Partei in dieser Zeit profitieren können. Deshalb sage ich: Markus Söder ist der richtige Kanzler für diese herausfordernde Zeit.“

Quelle und Fotos: RT DE/HP CK

Dienstag, 17. August 2021

Duo Graceland in Bad Elster: Welthits von Simon & Garfunkel

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Samstag, den 28. August lädt das Duo Graceland mit Thomas Wacker und Thorsten Gary um 20 Uhr im NaturTheater Bad Elster gemeinsam mit der Philharmonie Leipzig unter der Leitung von Michael Köhler zu einer großen Open-Air-Sommernacht im Glanze der Welthits von Simon & Garfunkel.
Die Philharmonie Leipzig und die Band Graceland präsentieren eine der international erfolgreichsten Simon & Garfunkel Tribute Shows im klassischen Gewand. Nach den umwerfenden Erfolgen in den letzten Jahren erwartet Sie ein neuer Abend voller Emotion als feinfühlige Hommage an die 60er und 70er Jahre in großer musikalischer Vielfalt. Das Publikum wird gefühlvoll über die »Bridge over Troubled Water« geführt, der weltberühmte »Sound of Silence« schwebt über allem und gemeinsam spürt man ein Gefühl von »Old Friends« - Bad Elster freut sich auf Welthits, Atmosphäre und Gänsehautfeeling.
Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de

Die Spritze auf dem Schulhof: Grüne fordern rasche Umsetzung

Westsachsen/Deutschland.-
Kaum hat die Ständige Impfkommission (STIKO) sich entschieden, auch Kindern und Jugendlichen im Alter ab zwölf Jahren eine Impfung gegen das Coronavirus zu empfehlen, schon fordern die Grünen rasche und konkrete Impfgelegenheiten. Dazu zählten „einfach zugängliche Schulhof-Impfangebote“. Nachdem die STIKO in den vergangenen Wochen zunehmend unter politischen Druck geraten war, wurde von der unabhängigen Behörde am Montag nun letztendlich die Impfung gegen das Coronavirus bei Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren empfohlen. Nach gegenwärtigem wissenschaftlichen Stand würden die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko sehr selten auftretender Nebenwirkungen überwiegen, teilte man mit, während man sich auf einen noch nicht vorgelegten Beschlussentwurf berief.
Kaum ausgesprochen, meldeten sich jetzt die Grünen zu Wort und forderten eine möglichst schnelle Umsetzung der Empfehlung, die die betroffene Altersgruppe der zwölf- bis 17-jährigen Heranwachsenden einschließt. Grünen Fraktionschefin Kathrin Göring-Eckardt sagte gegenüber der Deutschen Presse Agentur, dass es nun Tempo bräuchte, um „einfach zugängliche Schulhof-Impfangebote“ für alle Schüler zu schaffen, die dann auch ihren Eltern zur Nutzung offenstehen sollten. Ebenfalls müssten diesbezügliche Aufklärungsarbeit und Informationskampagnen versuchen Schritt zu halten. Sie verwies darauf, dass die Sommerferien in den kommenden Wochen ihr Ende fänden. Ebenso wurde der STIKO für das Votum auf „fundierter Grundlage“ gedankt. Bislang galt für diese Altersgruppe dort noch die Empfehlung einer Impfung nur bei erhöhtem Risiko für schwere Coronaverläufe.
Der überraschend veränderten Wahrnehmung der STIKO bezüglich des Umgangs mit Vakzinen und Heranwachsenden kam erst letzte Woche die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci zuvor, die in einem direkt an 180.000 Kinder adressierten Schreiben für die zu diesem Zeitpunkt noch nicht empfohlene Impfung gegen das Coronavirus ab zwölf Jahren warb. Kritiker sprachen von einem Skandal.

Quelle und Foto: RT DE

Schlossführung für jedermann auf dem Oberen Schloss Greiz

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.-
Erkundungen im Wahrzeichen der Stadt: Das Obere Schloss (Foto) ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer interessanten und wechselvollen Geschichte auf.
Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am Samstag, 21. August, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind Inhalt des Rundganges.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung.
Termin: Samstag, 21. August 2021
Preise: Erwachsene 5 Euro / ermäßigt 3 Euro
Tickets: Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12 (bis 15 Minuten vor Beginn des Rundganges)
Startpunkt: Oberes Schloss Greiz
Zeit: 14 Uhr Dauer rund 90 Minuten
Wichtiger Hinweis: Die Teilnahme am Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist wünschenswert. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind während des Rundganges einzuhalten.

Montag, 16. August 2021

Illegal oder nicht?: FDJ protestiert erneut - diesmal gegen Polizeigewalt

Westsachsen/Zwickau/Berlin.-
Heute kommt es am Amtsgericht Tiergarten in Berlin zum ersten Prozess gegen die FDJ, nach dem äußerst brutalen und international für Aufsehen sorgenden Vorgehen der Berliner Polizei. Über ein Dutzend FDJ´ler und weitere, sich dem Staatsapparat Entgegen-Stellende, wurden verhaftet.
„Mir nichts, dir nichts erklärte der Staatsapparat im Januar die FDJ mal wieder für illegal - und das auf dem Gebiet der annektierten DDR“, wie Kattrin Kammrad, Vorsitzende der FDJ, hinzufügt. Noch zum 3. Oktober 2020 habe man mit 200 Leuten auf gleicher Strecke mit Dutzenden Blauhemden und FDJ-Fahnen unbehelligt unter dem Motto „30 Jahre sind genug! Revolution und Sozialismus!“ demonstriert.
Pierre Pranchère, ehemaliger Resistance-Kämpfer und ehemaliger Abgeordneter des Europaparlaments schrieb unmittelbar nach den Ereignissen an Bundeskanzlerin Merkel: „Ich bin empört gesehen zu haben, auf welche Weise die deutsche Polizei, sicherlich auf Befehl von oben, die jungen und mutigen deutschen Antifaschisten der Freien Deutschen Jugend zugerichtet und misshandelt hat. Während des Zweiten Weltkriegs und unter der Nazi-Okkupation Frankreichs hatten die Francs-Tireurs et Partisans de France (FTPF), denen ich im Alter von 15 Jahren die Ehre hatte mich anzuschließen, zusammen mit heroischen deutschen Kommunisten gekämpft, die an unserer Seite für die Ehre und die Zukunft ihres Landes, Deutschland, heldenhaft die Hitler-Bestie bekämpften.“
Die vor Prozessbeginn stattfindende Kundgebung vor dem Amtsgericht in der Turmstraße stehe, so Kammrad, erneut unter dem Motto „Die Gesetze seien künftig nicht beachtet, in Erwägung dass wir nicht mehr Knecht sein woll´n!“ Denn die Angriffe richteten sich gegen die kämpfende Jugend an sich, ob in Malerhosen, im Blauhemd, nackt oder mit Roter Fahne in der Hand.
In Zwickau hatte bereits ein Prozess wegen „Balkonfriedensbruch“ stattgefunden (WSZ berichtete). Hier zogen die Blauhemden ebenfalls demonstrierend durch die Stadt, bevor sie im Gerichtssaal ihre „Uniform“ unfreiwillig ausziehen mussen. Mit freiem Oberkörper nahm die tapfere Truppe dann zur Kenntnis, dass die Verhandlung zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden muss, weil  Richter Jürgen Dietel sich nicht sicher war, ob die Organisation in ganz Deutschland verboten ist oder nicht.

Quelle und Fotos: FDJ

Tolle Aktionen: Zuckertütenfest im Erlebnispark Starkenberg

Westsachsen/Ostthüringen.-
In diesem Jahr findet am 21. August das erste Mal im Elefanten-Reservat Starkenberg ein großes Zuckertütenfest statt. Auch für die Zukunft sind weitere Events in Planung. Das Elefanten-Reservat hat sich zum Zuckertütenfest einiges einfallen lassen. Zusätzlich zur neuen Dinoshow, Dschungeleisenbahn, Abenteuerspielplatz und gigantischer Riesenwasserrutsche sind an diesem diesem Tag eine Bastelstraße, große Tombola, süße Leckereien wie Zuckerwatte, ein Zuckertütenbaum und weitere tolle Aktionen geplant. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Ganz besonders freut sich das Elefanten-Reservat, dass sich an diesem Tag ein besonderer Besuch angemeldet hat. Die Nachwuchs Vizemeisterin im Voltigieren. Das Elefanten-Reservat freut sich auf Ihren Besuch.

Quelle und Foto: Elefanten Reservat und Erlebnispark Starkenberg

Freitag, der 13te: Drei Feuerwehreinsätze binnen acht Stunden

Westsachsen/Werdau.- Am Freitag, dem 13., waren die Feuerwehren der Stadt Werdau binnen kurzer Zeit zu 3 Einsätzen gefordert. Um 04:57 Uhr ertönte der erste Alarm. Die Brandmeldeanlage in der Pleißental-Klinik hatte ausgelöst. Vor Ort eingetroffen, erfolgte die Suche nach dem Auslösegrund auf dem Dachboden. Ein Brand konnte nicht festgestellt werden; vielleicht war ein Insekt der Übeltäter. Nach einer Stunde war der Einsatz für die Ortsfeuerwehren Werdau, Leubnitz und Langenhessen beendet.
Der nächste Einsatz für die Ortsfeuerwehr Werdau war dann um 09:52 Uhr. Nach einem Verkehrsunfall auf der Crimmitschauer Straße mussten ausgelaufene Betriebsmittel und Reste eines Straßenbaums beseitigt werden.
Um 13:17 Uhr ging es dann für die Ortsfeuerwehren Leubnitz und Werdau in das Saxas-Werk. Auch hier hatte die Brandmeldeanlage Alarm geschlagen. Grund für die Auslösung war hier entstandener Rauch beim Schweißen. Nach einer gründlichen Kontrolle und dem Zurückstellen der Anlage war auch dieser Einsatz beendet.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Donnerstag, 12. August 2021

Zuckersüßes Logo: Kinder vom Zwergenland kommen bald in die Schule

Westsachsen/Werdau.-
Nicht nur für Abschlussklassen ist der Sommer eine zukunftsverändernde Zeit – auch für die kleinen Schulanwärter ist der diesjährige Sommer eine aufregende Übergangszeit. Doch bevor es zu Zahlen und Buchstaben in die Grundschule geht, wurden die Zwerge der Kita erst einmal angemessen aus dem Kindergarten verabschiedet. Ganz nach dem Motto: „Morgenstund hat Gold im Mund“ begann der letzte Tag der werdenden Schüler schon früh am Morgen.
Nach einem bunten und ausgewogenen Frühstück, stand zuerst die Enthüllung des neuen Kita-Logo´s auf dem Programm. Hierfür zauberte die Werbemanufaktur aus Werdau ein zuckersüßes Logo mit drei Zwergen nicht nur auf das neue Eingangsschild, sondern zur Erinnerung für die Kita-Abgänger auch auf viele kleine T-Shirts. In die grünen Shirts gehüllt, wurde ein letztes Mal gemeinsam das Zwergenlandlied geträllert und sich auf den im Anschluss folgenden Ausflug gefreut – es sollte nämlich, gepackt mit einem Lunchpaket vom Speisehaus der „Alten Weberei“, mit der Bus Touristik Hühn auf die Burg Posterstein gehen. Die Kinder im Alter von 6 bis 7 Jahren hatten dort natürlich viel zu entdecken und so bewunderten sie bei einer Führung durch die Burg den wahnsinnigen Ausblick vom Turm sowie die kalten Gemäuer des Verließes. Nach dieser spannenden Reise ins Zeitalter von Schlössern und Burgen, machten sich die kleinen Entdecker auf eine Sprotte-Wanderung auf der es viele kleine Knobeleien und Rätsel zu lösen galt. Gestärkt durch ein gemeinsames Picknick auf weiter Flur, ging es zurück zur Kita Zwergenland zum Zuckertütenfest. Über den Tag sind an dem Zuckertütenbaum mehr und mehr Zuckertüten gewachsen.
Gemeinsam wurde durch ein eigens gestaltetes Programm der Vorschüler, mit Gedichten und dem ABC-Lied, der Tag, durch eine Pyjamaparty die Nacht und schließlich auch die Zeit in der Kindertagesstätte Zwergenland beendet. Wir wünschen den großen Zwergen einen guten Start in die langersehnte Schulzeit.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Umfrage: Rund ein Fünftel rechnet mit „weitreichender Wahlfälschung“

Deutschland/Westsachsen/Zwickau/.-
Die Bundestagswahl steht vor der Tür, und das Volk glaubt abermals entscheiden zu können, wen es als seine Vertreter ins Parlament entsenden möchte. Das funktioniert jedoch nur, wenn die Wahlen auch korrekt ablaufen. In Zwickau stellen sich insgesamt zehn Kandidaten als Vertreter von neun verschiedenen Parteien zur Wahl. Wobei die Wiederwahl des CDU-Kandidaten Carsten Körber (Foto oben), wie üblich,  als sicher gilt.
Allerdings: nach einer repräsentativen Umfrage des Institutes INSA rechnet rund ein Fünftel (18 Prozent) der Deutschen bei der kommenden Bundestagswahl mit „weitreichender Wahlfälschung“. Gerade einmal gut die Hälfte (56 Prozent) der Befragten stimmte dieser Aussage nicht zu. Die übrigen antworteten mit „weiß nicht“ (18 Prozent) oder machten keine Angaben (acht Prozent). Bereits am Wochenende hatte Boris Reitschuster auf seinem Onlineportal darüber berichtet.
Die Ergebnisse zeigen zudem auch in anderer Hinsicht klare Tendenzen auf. So gibt es etwa eine signifikante Diskrepanz der Ergebnisse im Ost-West-Vergleich. Hierbei wurden seitens INSA lediglich die Positionen „stimme zu“ und „stimme nicht zu“ betrachtet. Demnach rechnen im Westen Deutschlands 22 Prozent der Befragten mit Wahlfälschung, im Osten sogar rund ein Drittel (32 Prozent). Ebenso lässt sich erkennen, dass es gerade Geringverdiener sind, die nicht an eine ordnungsgemäße Durchführung der Bundestagswahl glauben. Von denen, die mit einem Einkommen von 1.000 Euro oder weniger auskommen müssen, glauben 35 Prozent an Wahlfälschung. Mit steigendem Einkommen nimmt das Vertrauen in den Wahlprozess zu. Bei jenen mit einem Einkommen zwischen 1.000 und 2.000 Euro sind es 30 Prozent, die kein Vertrauen haben, bei Beziehern von Einkommen zwischen 2.000 und 3.000 Euro immerhin noch 22 Prozent. Danach pendeln sich die Werte bei knapp unter 20 Prozent ein.
Auch eine klare Diskrepanz zwischen den Sympathisanten der politischen Parteien lässt sich feststellen. 67 Prozent der AfD-Anhänger rechnen demnach mit einer weitreichenden Wahlfälschung bei der Bundestagswahl im September. Am geringsten ausgeprägt sind diese Werte dagegen bei den Anhängern der Grünen (sechs Prozent) und der SPD (neun Prozent). Etwas höher liegen sie bereits bei den Sympathisanten der FDP (18 Prozent) sowie von Linken und der Union (beide 19 Prozent).

Artikel in Kooperation mit: RT DE

Mittwoch, 11. August 2021

Bundestagswahl: Die Ganz Große Koalition komme, ihr Wille geschehe...

Westsachsen/Deutschland.-
Eine Demoskopie jagt die nächste. Die Kanzlerumfragen bestimmen weiterhin die Medien. Oder bestimmen die Medien die Kanzlerumfragen? Doch wichtiger als die „K-Frage“ wird bei dieser Wahl die Frage nach der Mehrheit für eine Regierungskoalition sein. Drei der möglichen Varianten erwägt bislang niemand.
Mit 20 Prozent auf alles verschleudern die deutschen Medien ihre Meldungen zum gerade wieder „beliebtesten“ Kanzlerkandidaten, und eine Menge Bürger wird sich am Wahltag wohl wundern, warum da auf ihrem Stimmzettel nirgendwo Armin Laschet, Annalena Baerbock oder Olaf Scholz zu lesen ist. Für alle daher vorsorglich zur Erinnerung: Nicht die Bürger wählen den Kanzler! Das macht immer noch der Bundestag. Die Medien veranstalten dennoch ein Kandidaten-Geschrei, als hätten sie ein ganz, ganz heißes Papier im Angebot. Man könnte fast meinen, dass mit all den Prognosen bei den Bürgern wenigstens die Erinnerung an einen spannenden Wahlkampf geweckt werden soll. Oder soll während des Getöses unter den Tisch fallen, dass alle drei Kandidaten – Gott bewahre – praktisch gleich unbeliebt sind?
Die Mehrheit wählt zwischen Pest und Corona
Jedes Kind weiß, wie ungemein wichtig charismatische Persönlichkeiten sind. Von dieser Seite betrachtet ist der künstliche Hype um die K-Frage natürlich verständlich. Die Menschen brauchen eben ein Gesicht, an das sie Emotionen knüpfen können, das ihre Hoffnungen, Wünsche, Träume verkörpert. Und nirgendwo als hier liegt schließlich das Geheimnis von Angela Merkel und ihren 16 Jahren Kanzlerschaft. SPD: „Wir haben einen Kanzlerkandidaten mit der größten Kompetenz“. Die jetzigen Kandidaten können da nicht mithalten. Immerhin: Wer Baerbock und Laschet noch nicht kennt, könnte sie durchaus für sympathisch halten. Aber warum hat die SPD eigentlich Scholz ins Rennen geschickt, einen Mann mit der Ausstrahlung eines Backsteins, dem man Auge, Auge, Nase, Strich aufgemalt hat? Trotzdem soll Scholz in den Umfragen die Führung übernommen haben. Sind da etwa für die Wähler unerwartete Kompetenzen zum Vorschein gekommen? Wohl eher liegt Scholz gerade vorne, weil er den Medien bisher keine Gelegenheit gegeben hat, ihn niederzuschreiben. Nachdem erst Baerbock und dann Laschet über selbst verschuldete Peinlichkeiten und Skandälchen gestolpert waren, konnte der SPD-Kandidat die beiden bereits mit Schrittgeschwindigkeit überholen.
Wie dem auch sei: Die SPD kann sich jetzt doppelt freuen. Mit einem Kandidaten wie Scholz sind die Sozialdemokraten zum Werben mit politischen Inhalten quasi gezwungen. Das sorgt für Disziplin. Das Traurige an der Gesamtlage ist: Die Mehrheit will eigentlich keinen der drei Kandidaten. Für sie ist es eine Wahl zwischen Pest und Corona... weiter

Quelle und Foto: RT DE

Bunte Kunst in der Buntpapierfabrik: Die ibug 2021 in Flöha

Westsachsen/Zwickau/Flöha.-
In gut zwei Wochen startet die Industriebrachenumgestaltung, kurz ibug, mit einer weiteren Sonderedition in ihre 16. Auflage. Austragungsort ist 2021 die ehemalige Buntpapierfabrik in Flöha. Seit Anfang August arbeiten rund 60 Kreative aus dem In- und Ausland auf dem Außengelände und in den Räumen der Brache und verwandeln das Areal in ein buntes Gesamtkunstwerk. Drei Wochenenden lang – vom 27. bis 29. August, vom 3. bis 5. September sowie vom 10 bis 12. September – können Neugierige und Kunstliebhaber die Ausstellung auf Zeit besichtigen besichtigen.

Foto: Impression aus 2020 in Zwickau

Gegen Hochwasser: Wolfsgraben wird im Dezember fertig

Westsachsen/Zwickau.-
Der Ausbau der Audistraße zwischen Kurt-Eisner-Straße und Trabantstraße wurde im März 2021 im 2. Bauabschnitt fortgesetzt. Ein wichtiger Bestandteil dieser Baumaßnahme ist der Ersatzneubau eines Durchlassbauwerkes des Wolfsgrabens (geografischer Name für ein Gewässer), der die Audistraße unterführt. Das Bauwerk ist nun nahezu fertig gestellt. Hierbei handelt es sich um einen quadratischen Hohlkörper mit einer Gesamtlänge von rund 100 Metern, der nur eine lichte Weite von weniger als zwei Metern hat und sich somit von Brücken und Überführungen unterscheidet. Er wird meist unter Verkehrswegen eingebaut.
Die Fertigstellung des Durchlassbauwerks ist ein Meilenstein im grundhaften Ausbau der Audistraße. Das Bauwerk aus Stahlbeton-Fertigteilen sichert von nun an den ungestörten Durchfluss des Wolfsgrabens und verhindert ein Unterspülen der Verkehrsfläche bei stark anfallendem Wasser/Niederschlägen.
Nach der kompletten Fertigstellung des Durchlasses wird der vorhandene Abwasserkanal aus Richtung Kurt-Eisner-Straße in Richtung Wolfsgraben erneuert und parallel dazu die neue Trinkwasserleitung eingebaut. Im Abschnitt zwischen August Horch Museum und Durchlass Wolfsgraben werden aktuell verschiedene Medienleitungen verlegt. Der eigentliche Straßenbau findet Ende III. und im IV. Quartal 2021 statt. Dann erfolgt der Fahrbahnaufbau. Der Straßenabschnitt erhält außerdem eine neue Oberflächenentwässerung und beidseitig der Fahrbahn Pflasterrinnen aus Granitsteinen. Neu hergestellt werden ebenso die Parkstände und Gehwege. Zudem sind für den Straßenzug - in Ergänzung zum vorhandenen Baumbestand - Neupflanzung einzelner Straßenbäume und eine neue LED-Beleuchtungsanlage vorgesehen.
Trotz großer Materialengpässe wird am Ziel der Fertigstellung Mitte Dezember 2021 festgehalten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Dienstag, 10. August 2021

Sie können Leben retten: Freitag, der 13. ist Rauchmeldertag

Westsachsen/Zwickau.-
Am Freitag, den 13. August ist der bundesweite Rauchmeldertag. Mit diesem wird auf die Bedeutung der kleinen Geräte hingewiesen. Denn ungefähr zwei Drittel aller Brandopfer werden im Schlaf vom Feuer überrascht. Der diesjährige Rauchmeldertag steht unter dem Motto: „Nur funktionierende Rauchmelder retten Leben – Rauchmelder jährlich prüfen und nach 10 Jahren austauschen“.
Nachts schläft auch der Geruchssinn
Wie wichtig Rauchmelder sind, erläutert Brandamtsrat Heiko Kluß, in der Berufsfeuerwehr Zwickau Leiter der Abteilung vorbeugende Gefahrenabwehr: „Gerade in Tiefschlafphasen ist unser Geruchssinn ausgeschaltet, sodass wir den Brandgeruch nicht wahrnehmen können.“ Rauchmelder warnen hingegen sobald das giftige Rauchgas in die Messkammern gelangt mit einem durchdringenden akustischen Signal. „Es verbleibt somit noch Zeit, um sich und seine Angehörigen in Sicherheit zu bringen, Nachbarn zu warnen und um die Feuerwehr zu alarmieren“, so Kluß. Im Freistaat Sachsen sind Rauchmelder nur bei Neu- und Umbauten verpflichtend. Auszustatten sind mindestens die Räume, in denen Personen schlafen, sowie die Flure, die zu diesen führen. Die Feuerwehr empfiehlt jedoch, generell Wohnungen und Wohnhäuser mit Rauchmeldern auszustatten. Dabei sollte in Erwägung gezogen werden, beispielsweise auch in Wohnzimmern oder Küchen entsprechende Geräte zu installieren. „Viele Brände entstehen in der Küche“, betont Heiko Kluß. „Für diese gibt es spezielle Warnmelder.“
Funktionstüchtigkeit überprüfen
Allein das Anbringen von Rauchmeldern genügt nicht. Wenn der Rauchmelder – wegen einer schwachen Batterie oder eines Defekts - im Notfall nicht piept, kann er keine Leben retten. Daher sollte die Funktionstüchtigkeit mindestens einmal im Jahr geprüft und nach zehn Jahren ausgetauscht werden. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Rauchmelder nicht verschmutzt und keine Hindernisse im Abstand von 50 cm im Weg sind. Tipps für die Wartung und den Kauf von Rauchmeldern gibt die Broschüre „Rauchmelder in Haus & Wohnung“, die vom Forum Brandschutzprävention herausgegeben wurde. Diese steht auf www.rauchmelder-lebensretter.de kostenlos zum Download zur Verfügung.
Die im Jahr 2000 ins Leben gerufene Initiative „Rauchmelder retten Leben“ wird vom Forum Brandrauchprävention e.V. betrieben. Das Ziel ist die Brandschutzprävention, insbesondere mit Rauchwarnmeldern. Mitglieder des Forums sind führende Dachverbände wie beispielsweise der Deutsche Feuerwehrverband (DFV). Den Rauchmeldertag gibt es seit 2006 in Deutschland immer an einem Freitag, dem 13., unter dem Motto: „Freitag der 13. könnte Ihr Glückstag sein“.

Quelle und Foto: Feuerwehramt Zwickau

Medien: Der Ossi als Impfskeptiker und rechter Verschwörungstheoretiker

Westsachsen/Thüringen/Sachsen-Anhalt.-
Bei der Umsetzung der Corona-Maßnahmen zeichnet sich ein Trend ab: Die Westdeutschen ziehen als „gute Demokraten“ im Großen und Ganzen ordentlich mit, während die Ostdeutschen mal wieder nicht so richtig mitspielen – für die Presse ein gefundenes Fressen: Hat der Ossi immer noch nicht die „Demokratie“ verstanden?
Der Blick auf den „Impffortschritt“ gegen COVID-19 zeigt immer wieder: In den nicht mehr ganz so neuen Bundesländern ist die Impfbereitschaft deutlich geringer ausgeprägt als im Westen – gerade die mitteldeutschen Länder sind die „Schlusslichter“ im Ranking. Kurzsichtig konstatierte die Zeit vor einigen Wochen: „Die Entwicklung ist schon deshalb kurios, weil der Osten – eigentlich – eine Region der Impffreunde ist. In der DDR waren viele Immunisierungen für die Bevölkerung vorgeschrieben.“ Und nach bester Haltungsjournalismusmanier fragte Matthias Deiß im ARD-Sommerinterview letzten Sonntag den Linken-Politiker Dietmar Barsch mehrfach, warum er denn gegen eine Corona-Impfpflicht sei? Bartsch „habe doch selbst noch in der DDR die Impfpflicht erlebt“. Doch dann deutete Bartsch an, was viele (nicht nur) im Osten denken: „Eine Impfpflicht für Masern halte ich für sehr sinnvoll, aber eine Impfpflicht heute, was Corona betrifft, ausdrücklich nicht.“
„Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht durch die Hintertür einzuführen!“ Oder? Auf das penetrante Nachfragen nannte Bartsch etwas umständlich die Skepsis gegenüber den neuartigen Impfstoffen: „in der jetzigen Situation, wo auch bei den Impfstoffen wir noch gar nicht so weit sind, dass abschließend etwas gesagt wird“. Denn klar ist auch: Man sollte nicht Birnen mit Äpfeln vergleichen. Doch genau das passiert, wenn man völlig kritiklos insbesondere die neuartigen m-RNA-Impfstoffe mit denen wie in der DDR jahrzehntelang erprobten Totimpfstoffe in einem Kontext setzt. Dazu kommt, dass der gelernte DDR-Bürger Propaganda durchaus erkennt und zwischen den Zeilen lesen kann. Damals wie heute gab es verschiedene Zeitungen bzw. Medien, die aber alle mehr oder weniger das gleiche bericht(et)en – damals gelenkt von der SED, heute als Interessenvertretung riesiger Medienkonzerne und transatlantischer „Partnerschaften“ – letzteres zeigen auch die Parteibücher der Programmdirektoren.
Bestes Beispiel ist Christine Strobl (CDU), Tochter von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU), Ehefrau von Thomas Strobl (ebenfalls CDU und unter anderem Vizeregierungschef und Innenminister in Baden-Württemberg) und seit Mai ARD-Programmdirektorin. Die vor allem auch von öffentlich-rechtlichen Sendern geschürte 24/7 Corona-Dauerschleife seit 1,5 Jahren, die verstärkt zu einer Werbeaktion für bestimmte Impfstoffe mutiert, macht besonders im Osten viele stutzig: Warum werden eigentlich keine russischen, chinesischen oder die von Winfried Stöcker erprobten Impfstoffe zugelassen – wenn denn die Seuche so wütet? Sind beispielsweise die begehrten Reisefreiheiten dauerhaft weg? Und was wird unter den Teppich gekehrt? Warum berichtet der Mainstream kaum über die skandalösen „Pfizer-Deals“? Oder über die Instabilität des Finanzsystems, die Einführung des digitalen Euros bis 2026 oder anstehende Hyperinflation.
Fragen über Fragen, die aber im bundesdeutschen medialen Framing kaum eine Rolle spielen – genauso wie die Nebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe.

Quelle und Foto: RT DE

Tipp der Woche: Blue Moon Orchestra eröffnet Elsteraner Jazztage

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 20. August eröffnet das Blue Moon Orchestra gemeinsam mit dem Boogie-Woogie Pianisten Jörg Hegemann um 19.30 Uhr die 17. Internationalen Jazztage im König Albert Theater Bad Elster. Diese inszenierte Theatershow unter der leitung von Marco Plitzner führt das Publikum in einen Jazzclub, in welchem die legendäre Swing-Ära Revue passiert und in die Neuzeit getragen wird: Im Retro-Look präsentiert das Blue Moon Orchestra Klassiker der Swing-Ära von Louis Armstrong, Glenn Miller oder Benny Goodman, aber auch Interpretationen modernerer Songs wie von Amy Winehouse. Ein besonderes Highlight der Show sind natürlich die Auftritte von Jörg Hegemann. Der vielfach ausgezeichnete Boogie Woogie Pianist hat sich europaweit mit seinem virtuosen Spiel und als Bewahrer des authentischen Piano-Stils einen Namen gemacht - Let´s do the Swing!
Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Montag, 9. August 2021

Zu Besuch im Zeitsprungland: Drei tolle Tage im Museum

Westsachsen/Zwickau.-
Eine Museums-Delegation aus dem Landkreis Ludwigsburg war vom 6. bis 8. August im Landkreis Zwickau unterwegs. Nachdem im November 2015 eine Museums-Delegation aus Zwickau die Museumslandschaft im Kreis Ludwigsburg besucht hatte, waren 2016 die Ludwigsburger im Landkreis Zwickau. 2020 wollten die Ludwigsburger zur Landesausstellung wieder kommen. Dies musste pandemiebedingt kurzfristig abgesagt werden. Jetzt wurde der Besuch nachgeholt.
Der Museumsaustausch basiert auf der langjährigen Partnerschaft des Landkreises Zwickau mit dem Landkreis Ludwigsburg. Organisiert wurde das Ganze von der Geschäftsführerin Marika Fischer, Tourismusregion Zwickau e.V., gemeinsam mit Bürgermeister Steffen Ludwig, Gemeinde Reinsdorf.
Geplant wurde das umfangreiche Programm schon Monate vorher, um den Gästen einen guten Eindruck von der vielfältigen Museumslandschaft zu geben. „Ziel sollte es sein, dass ein reger Austausch zwischen den Museen der Partnerlandkreise entsteht und sich neben dem Erfahrungsaustausch auch gemeinsame Museumsprojekte entwickeln können“, beschreibt Marika Fischer, die Geschäftsführerin des Tourismusvereins, den Gedanken des Austausches. Zehn Partner hatten die Gelegenheit ergriffen, die Region zu besuchen. Die Museumsvertreter kamen aus dem Apothekenmuseum Bönnigheim, dem Strafvollzugsmuseum Ludwigsburg, dem Weinbaumuseum Asperg und dem Schwäbischen Schnapsmuseum. Initiator Kurt Satorius, Chef des Schnapsmuseums, meinte zum Aufenthalt im Zeitsprungland: „Das Programm klingt sehr vielversprechend und wir sind gespannt auf den Austausch mit den Zwickauer Kollegen.“

Quelle und Foto: Zeitsprungland

An der Kober: Fahrradcodierung mit Sicherheitscheck

Westsachsen/Werdau.-
Jahr für Jahr werden in Sachsen mehr und mehr Fahrräder entwendet. Das LKA gibt an, dass allein 2019 rund 21.000 Diebstähle gemeldet wurden. Umso wichtiger ist der Schutz oder vorbeugenden Maßnahmen gegen den Diebstahl von Fahrrädern.
Haben Sie schon mal über eine Codierung nachgedacht? Bei der Codierung von Fahrrädern erhält Ihr Fahrrad eine sichtbar angebrachte individuelle Nummer. Das kann in vielen Fällen bei Diebstahl des Rades hilfreich sein, denn sollte Ihr Fahrrad dennoch einmal gestohlen werden, erleichtert es beim Wiederauffinden die Zuordnung zum Besitzer.
Die durch gravieren oder aufkleben angebrachte Codiernummer ist eine Art verschlüsselte Angabe der Adresse des Besitzers. Sie beinhaltet für gewöhnlich das KFZ-Kennzeichen der jeweiligen Region, der Gemeinde- und Straßenschlüssel, die Hausnummer, die Initialen es Besitzers und das Jahr der Codierung. Diese Codes lässt sich deutschlandweit von Behörden und Polizei entschlüsseln und eindeutig zuordnen. Neben herkömmlichen Fahrräder ist auch die Codierung von E-Bikes möglich und nötig, denn durch die im Vergleich hohen Anschaffungskosten ist natürlich das Diebstahlrisiko besonders hoch.
Aufgrund der Präsenz der Thematik bietet die Verkehrswacht Zwickauer Land am Samstag, den 21. August zwischen 11 und 16 Uhr am Seehaus der Koberbachtalsperre eine kostenlose Fahrradcodierung mit Sicherheitscheck inklusive Seh- und Reaktionstests an.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Top-Gesundheitswesen: Dänemark hebt alle Corona-Maßnahmen auf

Westsachsen/Deutschland.- So nah und doch so fern: Deutschland und Dänemark sind Nachbarn und gingen nach Ausbruch der Corona-Pandemie ähnliche Wege. Doch während hierzulande die Politik einen immer größeren Druck auf nicht geimpfte Bürger ausübt, erhalten alle Dänen ab Oktober trotz steigender Inzidenzzahlen ihre Freiheiten zurück. Während in Deutschland der Druck auf Ungeimpfte steigt, hebt Dänemark alle Corona-Maßnahmen auf.
Ohne Schnelltests oder einen Nachweis zum Genesenen-Status ist eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Deutschland kaum möglich. Verschiedenen Medienberichten zufolge plant die Bundesregierung sogar eine Verschärfung im Herbst, wonach selbst die Grundsicherung des alltäglichen Bedarfs im Supermarkt nur noch mittels eines negativen Testergebnisses möglich sein wird – oder durch einen Impfnachweis.
Ganz anders sieht es aber bei unserem nördlichen Nachbarn Dänemark aus. Dort hat das Parlament in Kopenhagen jüngst entschieden, dass ab dem 1. Oktober sämtliche Corona-Maßnahmen beendet werden sollen. Es wird demnach keine Maskenpflicht mehr geben und das Testregime wird abgeschafft. Die Dänen werden dann keine Nachweise mehr bringen müssen, ob sie geimpft oder ungeimpft sind oder ob sie positiv bzw. negativ getestet wurden.
Die Einstellung sämtlicher Corona-Maßnahmen erfolgt angesichts steigender Inzidenzzahlen in Dänemark. Seit Anfang Juli ist dieser Wert von 31 auf 107,2 (Stand 8. August) gestiegen. Gleichzeitig werden die Obergrenzen dieses Corona-Indikators kräftig erhöht. In Gemeinden steigt die Inzidenzgrenze von 300 auf 500, in Kreisen verdoppelt sich der Wert sogar von 500 auf 1.000. Voraussetzung bleibt aber dabei, dass die Krankenhäuser die mutmaßlich zu erwartenden steigenden Zahlen von COVID-19-Patienten problemlos behandeln können, ohne dass es zu Engpässen in der Sicherstellung des Gesundheitssystems kommt.
Auch das Reisen nach Dänemark wird einfacher. Insgesamt liegt die derzeitige Impfquote dort bei knapp 58,4 Prozent von vollständig geimpften Personen. In Deutschland liegt dieser Wert mit 54,5 Prozent (Stand 8. August) nur leicht darunter.

Quelle und Foto: RT DE

Schreck am Sonntag: Rauchwarnmelder verhindern schlimmeres

Westsachsen/Werdau.-
Zu einem Brandereignis in der Berthold-Brecht-Straße wurden am gestrigen Sonntag um 11:06 Uhr die Feuerwehren aus Werdau, Königswalde und Steinpleis alarmiert. Hier war in einer Küche mit eingeschaltetem Herd Essen angebrannt. Dies hat zu einer Rauchentwicklung geführt.
Die Wohnungseigentümer waren zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung. Die eingebauten Rauchwarnmelder haben ihren Dienst übernommen und die Nachbarn alarmiert. Diese riefen richtiger Weise die Feuerwehr.
Zu Löscharbeiten musste es nicht kommen. Der eingesetzte Trupp und Atemschutz konnte das Brandgut auf den Balkon der Wohnung verbringen. Anschließend wurde die Wohnung nach ausführlicher Belüftung an die Polizei und die Eigentümer übergeben. Im Einsatz waren 31 Kameraden mit sechs Fahrzeugen. Nach einer Stunden war der Einsatz beendet.

Quelle und Foto: Ortsfeuerwehr Werdau

Samstag, 7. August 2021

Fehlende Unterschriften: Der Glaube an die Echtheit von Gerichtsakten

Niedersachsen/Osnabrück/Westsachsen/Zwickau.-
Auf der Flucht vor der Polizei ist ein Niedersachse ausgerechnet in Zwickau gestrandet. Der Stadt, in der die Justiz in dem Ruf steht, einer kriminellen Vereinigung anzugehören, in der Rechtsanwälte bestimmte Mandate nicht mehr annehmen können, weil sie sich sonst „mit der Mafia und der Stasi anlegen“ würden (WSZ berichtete). Warum sich der Mann hier Hilfe erhofft, erklärt seine Geschichte.
Bereits vor Jahren nahm Lars Hackmann (Foto mit Heiko Maas) an Gerichtsverhandlungen zur Zwickauer Überklebungsaffäre teil. Er unterstützte damit die Werdauerin Claudia Friedrich in ihren Bemühungen, die Urkundenfälschung am Amtsgericht Zwickau aufzuklären (WSZ berichtete mehrmals). Seine eigenen Probleme, die ihm die Justiz in Osnabrück verursacht, lassen sich in der Gesellschaft von Leidensgenossen offenbar leichter ertragen. So nutzte er einen Termin im „Alten Gasometer“ dazu, dem damaligen Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) die Tragweite der Vergehen im deutschen Justizapparat zu verdeutlichen (Video). Trotz der Zusage, dass er sich darum kümmern würde, hat sich der smarte Maßanzugträger nie wieder gemeldet.
„Das größte Problem in unserer Justiz sehe ich darin, dass kein Richter oder Staatsanwalt die Verantwortung für sein Handeln trägt“, so Lars Hackmann. „Das ist der Tatsache geschuldet, dass kein Urteil, kein Beschluss und auch kein einziger Haftbefehl mit einer leserlichen Unterschrift des Ausstellers versehen ist“. Es gäbe lediglich eine Parahe*, im besten Fall die Vertretungsunterschrift einer Justizangestellten. Diese wäre dann theoretisch für die (Fehl-)Entscheidung des Richters haftbar. *Eine Paraphe ist ein auf wenige Zeichen verkürztes Namenszeichen oder ein Namensstempel. Solch ein Kürzel weist in der Regel nicht genug Merkmale auf, um als sicheres Authentifizierungsmerkmal dienen zu können (Quelle: BGH-Beschluss, Az. we a ZB I/67). Die gern genutzte Ausrede, dass es sich bei den Unterlagen, die den Betroffenen ausgereicht werden, um sogenannte „Ausfertigungen“ handelt, die auch ohne Unterschrift gültig sein sollen, zieht nicht. Denn, so Lars Hackmann weiter: „Ich habe mir sämtliche KOPIEN der Originale aus den Akten besorgt. Auf keiner einzigen findet man eine lesbare Unterschrift.“ (Beispielfoto: drei Einstellungsverfügungen der Staatsanwaltschaft mit Vertretungsunterschriften auf leeren Blättern)
So verhält es sich auch mit einem aktuellen Haftbefehl, der gerade gegen ihn vollstreckt werden soll. Brisant: Die Polizei weiß, dass sie ungültige Dokumente vorliegen hat. Die Beamten glauben jedoch nach wie vor daran, dass die „echten“ in der Akte liegen. Denn Richter und Staatsanwälte sind ja die Guten und würden doch nie etwas unrechtes tun...