Freitag, 29. November 2019

Klöppelgruppe verwandelt Weihnachtsbaum in ein wahres Kunstwerk

Werdau.- Mit viel Liebe zum Detail haben die rund 20 Mitglieder der Werdauer Klöppelgruppe der Volkssolidarität nunmehr bereits zum dritten Mal den Weihnachtsschmuck für den Tannenbaum im Rathaus der Pleißestadt gestaltet.
Insgesamt etwa 90 liebevoll gestaltete, einmalige Kunstwerke zieren seit Ende November den Baum, der sich im ersten Obergeschoss befindet. Der aufmerksame Betrachter wird schnell feststellen, mit wie viel Auge fürs Detail der Weihnachtsschmuck entstand. Für jedes einzelne der Unikate nahmen sich die Klöppelfrauen zwischen drei und fünf Stunden Zeit. Mit ihrem Engagement wollen sie, wie schon beim Osterbrunnen, zu den vielen schönen Projekten und der guten Entwicklung der Stadt einen eigenen Beitrag leisten. Und vielleicht findet sich dadurch ja auch noch der eine oder andere neue Mitstreiter.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Donnerstag, 28. November 2019

Interview: „Ein Fisch lernt nicht fliegen, weil der Teufel ihm das befiehlt“

Berlin/Westsachsen.- „Aktueller kann ein Thema nicht sein, als unsere Musik“, sagt Andy Habermann, Sänger und Gitarrist der Berliner Rockband WUTBÜRGER. „Nicht nur, dass die Volkslieder aus dem Musikunterricht verbannt werden, es wird auch jeder an den Pranger gestellt, der nicht systemkonform singt“, so seine Erfahrung. Wir haben den 35-jährigen Musiker zum Interview getroffen. Seine An-, Ein- und Aussichten über uns als Deutsche sind bemerkenswert.
WSZ: Was unterscheidet Euch von anderen Rockbands in Deutschland?
Andy: „Sachen, die uns auf den Sack gehen, die werden angesprochen. Da ist es scheißegal, ob das ein Tierschänder oder ein Kinderschänder ist, ob's dämliche Politiker sind, das spielt für uns keine Rolle. Wir nehmen auch kein Blatt vor den Mund, auch bei Themen, die angeblich zu sensibel sind. In der Musikszene darf man ja heutzutage nur linksradikal sein.“
WSZ: Wie tolerant und wie gesellschaftskritisch wollt Ihr sein?
Andy: „Privat beschäftigte ich mich intensiv mit dem Wandel unserer Gesellschaft und schrieb unter anderem Artikel in Blogs. Nach dem offiziellen Aus von „Rotlicht“, meiner früheren Band, war mir klar: Jetzt Rockmusik! Mein Umfeld war und ist pluralistisch. Ich habe sogar Freunde aus Friedrichshain, die sich eher als links bezeichnen würden. Selbst diese schreiben mich an und wünschen mir Kraft. Das ist ein wichtiges Zeichen. Pluralismus muss erlaubt sein. Wir als Band machen es vor. Mein Keyboarder ist absolut liberal, mein Drummer neutral, mein Basser und ich sind eher rechts. Wir machen es der Gesellschaft vor, indem wir gemeinsame Probleme angreifen. Eine Band besteht aus vielen Personen, die gemeinsam ein Gesicht bilden. Das ist unseres Erachtens nach gesellschaftskritisch und patriotisch.“
WSZ: Wie ist Dein Verhältnis zur AfD, der Du als aktives Mitglied und Funktionär angehörst?
Andy: „Ich habe mich schon zur Geburtsstunde der AfD für diese Partei interessiert. Als sich unsere ganze politische Lage zuspitzte, entschied ich mich, dort als einfaches Mitglied einzusteigen. Die WUTBÜRGER kamen erst später dazu. Mir reichte die Ortsverbandsarbeit nicht mehr aus. Ich will immer etwas bewegen. Nun hat es sich aber in diesem Jahr so ergeben, dass ich in höheren Ämtern meinen Mann stehen durfte. Im ersten Moment passt das wohl nicht zusammen. Rock'n Roll und trockene Parteiarbeit? Es ist sehr wohl untypisch. Aber jeder, der mich kennt weiß, dass ich insgesamt sehr untypisch bin. Ich weiß, dass mein kompletter Ortsverband geschlossen hinter mir steht. Was die oberen Instanzen machen, überlasse ich denen.“
WSZ: Wie geht Ihr mit den ständigen Anfeindungen aus der linken Szene um?
Andy: „Teilweise wurden Adressen von Band-Mitgliedern veröffentlicht. Mit dem Hinweis, denjenigen mal zu besuchen. Leute wurden auf der Arbeit besucht. Es wurde mit dem Chef gesprochen, ob er das nicht doof findet. Kunden wurden angesprochen, aber die haben sich davon nicht schocken lassen. Bei unserem Gitarristen war es anders. Der wurde auf Anraten eines Centermanager als Security versetzt. Ein anderer Gitarrist ist aus der Band ausgestiegen. Seine Tochter wollte bei der Polizei eine Ausbildung machen. Ihr wurde nahegelegt, dass sie keine Chance hat, wenn der Vater in dieser Band mitspielt. Platten wurden aus dem Sortiment genommen. Linke Vereine hatten unsere Vertriebe und Partner angeschrieben. Ich meine, von Menschen die Autos anzünden, die Familienväter zum ersten Mai mit Steinen beschmeisen, mir etwas über Moral erzählen zu lassen, halte ich für schwierig.“
WSZ: Wie war Euer erstes Konzert?
Andy: „Dazu kam es gar nicht erst. Es gab Polizei-Hundertschaften die dort auftauchten, teilweise mit Maschinengewehren, die Züge abfingen, damit die Leute gar nicht erst von den Bahnhöfen runterkamen. Danach ging die Produktion unseres Albums los, welches voraussichtlich im Januar fertig wird. Es wird eine Überraschung bleiben, wie sich die nächsten Konzerte entwickeln. Die Angst scheint ja wahnsinnig groß zu sein, wegen einer Band, die nicht mal zwei Jahre existiert. Ich denke mit dem Konzertverbot haben wir einen neuen Rekord in Deutschland gesetzt.“
WSZ: Wie fühlt man sich, wenn man von Behörden und Medien verfolgt wird?
Andy: „Im Moment ertrage ich es einfach. Die Presse verfolgt mich, so wie auch die Streifenwagen. Noch bin ich geduldig und genügsam. Ich weiß, dass das alles nur passiert, weil ich das richtige tue. Wenn dich ein Unrechtsstaat verfolgt und dich ändern will, musst du ja theoretisch auf der guten Seite stehen. Sie wollen mich aus der Reserve locken. Provozieren mich in jeder Lebenslage. Sie wissen um mein Temperament und erhoffen sich neue Schlagzeilen.“
WSZ: Woher nehmt Ihr die Motivation, weiter zu machen?
Andy: „Diese tausenden Menschen da draußen, die im Großen und Ganzen dasselbe denken, sollten endlich aufhören, sich in diese vielen Gruppen zu spalten. Wenn wir eine Bewegung sein wollen, müssen wir eine große Familie sein. Eine Gesellschaft kann diese Hürden überwinden, indem sie sich wieder auf's wesentliche konzentriert. Familie, Freundschaft, Nachbarschaft. Nicht ohne Grund probiert unsere Elite, genau diese Faktoren auszumerzen. Wenn wir wieder anfangen, kleine Gemeinschaften zu bilden, lernen wir auch wieder Kompromissbereitschaft und Zusammenhalt. Wie soll das im Großen funktionieren, wenn wir es nicht mal im Kleinen hinbekommen. Natürlich reicht das allein nicht. Es muss mehr Arsch in die Hose. Nicht am Kneipentisch werden die Probleme gelöst, sondern in der Öffentlichkeit. Ähnlich sehe ich das jetzt in meinem Fall. Ich halte meinem Kopf nicht nur für mich und meine Kinder hin. Ich tue das für jeden Landsmann, der für eine freiheitlich-demokratische Grundordnung kämpft. Diese wieder herzustellen und geltendes Recht wieder durchzusetzen, ist mein Ansporn. Jeder Angriff auf mich, ist ein Angriff auf die komplette Patrioten-Szene. Ein Anschlag auf einen kompletten Zeitgeist. Dass ich meine Heimat liebe und beschütze, ist einfach in mir einprogrammiert. Das wird keine Behörde dieser Welt ändern. Ein Fisch lernt nicht fliegen, weil der Teufel ihm das befiehlt.“
WSZ: Die aktuellen Schlagzeilen bringen Dich zum schmunzeln?
Andy: „Es ist an Lächerlichkeit kaum mehr zu überbieten. Laut Brandenburger Verfassungsschutz wurden wir als rechtsextremistische Band eingestuft, weil unsere Kleidung szenetypisch ist, ein Ex-Gitarrist ein kleines Tattoo auf dem Arm hat, dessen Kontext aus dem Rockermilleu stammt und somit legal ist, und weil ich einen Post machte, in dem ich die Identitäre Bewegung (IB) in ein gutes Licht gestellt habe. Übrigens wird in diesem VS-Bericht die IB als rechtsextremistisch bezeichnet, was jedoch laut einem Urteil aus Köln schon seit längerem verboten ist.“
WSZ: Was willst Du den Leuten sonst noch mit auf den Weg geben?
„Lasst Euch davon nicht abschrecken. Jeder hat das Recht, seine Meinung offen zu äußern. Nur so wird sich der Nächste vielleicht trauen. Menschen sind Herdentiere. Die Mutigen müssen es den zurückhaltenden vormachen, es ihnen quasi beibringen. Das Gefühl, in der Unterzahl zu sein, ist eine Täuschung. Wir sind mehr, als Ihr denkt. Was das Tragen der Botschaften in die große Öffentlichkeit betrifft, können und müssen sich die Menschen auf Künstler und Bands verlassen, die den kürzeren Weg zur Presse haben. Genau die muss man unterstützen. Das sind die Menschen, denen das Leben schwer gemacht wird. Sie halten für alle anderen den Kopf hin. Das Mindeste ist dann doch, diese Künstler mit jeder Körperzelle zu unterstützen.“
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Adventsfest: Bad Elster strahlt im weihnachtlichen Lichterglanz

Bad Elster.- Am zweiten Adventswochenende, vom 6. bis 8. Dezember, findet in den leuchtenden Königlichen Anlagen Bad Elsters wieder das jährliche Adventsfest rund um die wunderschöne Pyramide auf dem Badeplatz statt. Ein buntes Veranstaltungsprogramm setzt dabei künstlerische Akzente, gestandene Weihnachtsmänner musizieren für die Gäste, ein liebevoller Handwerkermarkt lockt in die weihnachtliche KunstWandelhalle und ganz Bad Elster strahlt im weihnachtlichen Lichterglanz.
„Erstmals findet in diesem Jahr die stimmungsvolle Eröffnung des Adventsfestes mit dem »Anschieben der Pyramide« durch die Brunnenkönigin und den Bürgermeister bereits am Freitag um 17.00 Uhr auf dem Badeplatz statt“ freut sich Thomas Röh vom örtlichen Tourismus- und Gewerbeverein und fügt hinzu: „Gemeinsam mit den Mitveranstaltern der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH, der Sächsischen Staatsbäder GmbH und der Stadt Bad Elster möchten wir so unser Adventsfest besonders stimmungsvoll im Lichterglanz der historischen Bäderarchitektur eröffnen.“
Der Adventsfest-Samstag wird traditionell mit dem Anschnitt des Riesenstollens feierlich zelebriert, danach findet in der KunstWandelhalle um 11.00 Uhr ein Weihnachtskonzert mit Christmas Songs auf Gitarre & Saxophon und um 14.30 Uhr das Chorkonzert der Grundschule Bad Elster statt. Um 16.00 Uhr fährt der Weihnachtsmann in seiner Weihnachtskutsche auf dem Badeplatz ein und bringt allen braven Kindern kleine Geschenke. „Als ganz besonderes Liveevent wird in diesem Jahr der MDR Sachsenspiegel ab 18.30 Uhr mit seiner TV-Weihnachtstour in Bad Elster gastieren!“ freut sich Röh und erklärt: „Dabei wird der MDR live vom Adventsfest den Elsteranern eine spezielle Tagesaufgabe stellen, die wir dann gemeinsam stemmen müssen. Wir freuen uns jetzt schon sehr darauf und hoffen auf eine breite Unterstützung von Elsteranern und Gästen, um unser Bad Elster bestens zu präsentieren!“ Nach dieser Liveshow lädt DJ Matthias dann wieder zur großen »Aprés-Party« rund um die Pyramide mit passenden Hits und Glühwein ein.
Der zweiten Adventssonntag wird mit einem Programm der Kita »Elsternest« und einem Konzert des Vogtlandchor Vocapella in der KunstWandelhalle eröffnet, den ganzen Nachmittag gibt es animierten Kinderspaß und die Markneukirchner Weihnachtsmänner spielen auf. Um 15.30 Uhr gibt es für alle kleinen und großen Zuschauer in der KunstWandelhalle das Märchen »Tischlein deck Dich« als lustiges Puppenspiel, bevor dann um 16.30 Uhr der Weihnachtsmann alle Kinder mit seiner Weihnachtskutsche besucht und der Posaunenchor Bad Elster im Anschluss den festlichen Ausklang des Adventsfestes in Bad Elster zelebriert.
Abgerundet wird das weihnachtliche Festwochenende in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit besonderen Erlebnissen im König Albert Theater: So lädt am Freitag der Chor der Chursächsischen Philharmonie zum „Großen Nikolaussingen“ (06.12.), am Samstag begeistert der Weihnachtsballettklassiker „Der Nussknacker“ (07.12.) und am Sonntag lädt Publikumsliebling Ulrich Tukur mit seinen Rhythmus Boys (08.12.) zu einem begeisternden Theaterkonzert ein. Die Kombination der Angebote macht dabei den besonderen Reiz Bad Elsters aus: Heute eine Wanderung durch eine der reizvollsten Winterlandschaften Sachsens, morgen die große Welt der Unterhaltung im König Albert Theater und danach Entspannung pur mit den hervorragenden Erholungsangeboten der Soletherme & Saunawelt Bad Elsters - so schweben Körper und Geist auf anspruchsvolle Weise! Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.badelster.de

Dienstag, 26. November 2019

Kinder basteln für eine zauberhafte Weihnachtslandschaft

Zwickau.- Vor allem für die Kinder beginnt jetzt die wohl schönste Zeit des Jahres – die Advents- und Vorweihnachtszeit. Mit heutiger Öffnung des Weihnachtsmarktes verwandelt sich die Zwickauer Innenstadt wieder in eine zauberhafte Weihnachtslandschaft mit leckerem Lebkuchenduft, festlich geschmückten Buden und viel Lichterglanz.
Auch der Eingangsbereich des Rathauses und der Domhof werden immer schöner. Hier stehen seit den Morgenstunden insgesamt 23 frisch geschlagene Nordmanntannen, die auch in diesem Jahr von den Kitas in kommunaler und freier Trägerschaft geschmückt werden. Ihrer schönen Tradition folgend verwandelten heute Vormittag die Mädchen und Jungen die ersten Bäume in kleine Schmuckstücke. In den vergangenen Wochen wurde eifrig Material gesammelt, anschließend „verbastelt“ und heute dekorativ in Szene gesetzt. Zu sehen sind u. a. kleine Tannenzapfen-Kobolde, Perlen-Sterne, Wallnuss-Ringe, Salzteig-Plätzchen, Krepp- und Transparent-Bäumchen.
Einige Kitas schmücken am Mittwoch noch weitere Bäume und machen die Gruppe dann komplett. Bis voraussichtlich Freitag, 20. Dezember können die weihnachtlich verzierten Tannen bestaunt werden und möchten ebenso zum vorweihnachtlichen Basteln anregen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Montag, 25. November 2019

Oberes Schloss Greiz: Erkundungen im Wahrzeichen der Stadt

Greiz.- Das Obere Schloss ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer interessanten und wechselvollen Geschichte auf.
Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am Samstag, 30.11.2019, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind unter anderem Inhalt des Rundganges.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung. Internet: www.greiz.de

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Bad Elster: Dominique Horwitz zum Ehrenkünstler ernannt

Bad Elster.- Am Samstag wurde der Film- und Bühnenstar Dominique Horwitz zum Ehrenkünstler des König Albert Theaters Bad Elster ernannt. Die Urkunde dazu wurde dem in Weimar lebenden Publikumsliebling durch Verwaltungsdirektorin Heike Schlack von der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft im Zuge seines Konzertabends zu John Gays „The Beggar’s Opera“ im König Albert Theater überreicht. „Mit dieser Auszeichnung möchten wir Dominique Horwitz würdigen, da er durch seine besondere künstlerische Ausstrahlung und seine langjährige Verbundenheit zum König Albert Theater die Kultur- Festspielstadt Bad Elster insgesamt stark bereichert“ erklärt Schlack und ergänzt: „Es ist uns dabei ein Bedürfnis, ihm dafür im Namen des Theaterpublikums und ganz Bad Elsters offiziell Danke zu sagen.“
Das König Albert Theater Bad Elster ist eines der prachtvollsten Hoftheater überhaupt und blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Seit den Anfängen des Theaterbetriebs gastierten in Bad Elster regelmäßig »chursächsische« Kulturpartner wie das Königliche Hoftheater Dresden (heutige Semperoper und Staatsschauspiel), die Sächsische Staatskapelle Dresden, die Hoftheater aus Altenburg und Gera, die Dresdner Philharmonie, die Landesbühnen Sachsen und viele mehr, wobei diese das Haus nachhaltig mit ihrer Repertoirevielfalt prägten. Die erstmals in der Spielzeit 2009/2010 verliehene Ehrenkünstlerschaft des Theaters erhielten außerdem u.a. die Publikumslieblinge Wolfgang Stumph, Matthias Grünert, Johannes Heesters, Rolf Hoppe, Jan Vogler, Tom Pauls, Hugo Strasser, Ute Freudenberg, Dr. Nike Wagner, Midori (USA), Heinz-Rudolf Kunze, Ute Lemper und die Semperoper Dresden. Seit dem Jahr 2015 ist das König Albert Theater Bad Elster zudem ein fester Bestandteil der Europastraße der historischen Theater und somit ein wichtiger kulturtouristischer Leuchtturm Mitteldeutschlands. Aufgrund des herausragenden, ganzjährigen Spielplanes ist das König Albert Theater heute zur bedeutendsten Veranstaltungsstätte der Region avanciert, welche dem Kulturleben des Vogtlandes, Sachsens sowie der Euregio Egrensis entscheidende Impulse verleiht. | www.koenig-albert-theater.de

Foto: Florian Hermenau

Mittwoch, 20. November 2019

Zwickauer Justiz-Skandal: Deckt Gemkow aktive Stasi-Seilschaften?

Zwickau/Glauchau/Dresden.- Es klingt wie ein Treppenwitz der Geschichte und ist dennoch traurige Realität. 30 Jahre nach der politischen Wende in Ostdeutschland sitzen nach wie vor ehemalige Stasi-Mitarbeiter in Machtpositionen und tyrannisieren das Volk. Sie brauchen keinerlei Konsequenzen zu fürchten, wenn sie von höchster Stelle gedeckt werden. So wie es gerade im Zwickauer Justiz-Skandal offenbar wird.
Ein konkretes Beispiel ist der leitende Oberstaatsanwalt Uwe Wiegner (Foto), der schon zu Vorwendezeiten in Glauchau als Staatsanwalt tätig war und auch heute noch mit geheimdienstlichen Verhaltensweisen auffällt. Eine Nachfrage beim zuständigen Justizminister Sebsastian Gemkow hat ergeben, dass „bereits vor dem 3. Oktober 1990 in der früheren DDR als Richter oder Staatsanwälte tätige Personen, die sich um eine Übernahme in den Justizdienst des Freistaates Sachsen beworben hatten, zusätzlich durch Richterwahlausschüsse und Staatsanwaltsüberprüfungsausschüsse auf der Grundlage von Anlage 1, Kapitel III, Sachgebiet A, Abschnitt III, Nr. 8 Maßgabe o des Einigungsvertrages überprüft wurden. Ziel der Überprüfung war die Ermittlung einer eventuellen persönlichen und beruflichen Verstrickung in das System der DDR.“
Im Klartext heißt das, seit der Wiedervereinigung fand keine Überprüfung mehr statt. Vor dem Hintergrund, dass auch heute noch ständig neue Akten gefunden und gesichtet werden, die mögliche Stasiverstrickungen offenlegen können, ist dies geradezu eine Farce.
Wiegner weigert sich nach wie vor beharrlich, einer Überprüfung durch die Stasiunterlagenbehörde zuzustimmen. Einen diesbezüglichen Antrag nahm er zu seinen Akten, ohne ihn zu unterzeichnen. Für Opfer des Justiz- und Stasi-Systems gibt es den Antrag zur Überprüfung auf inoffizielle oder hauptamtliche Mitarbeit beim Staatssicherheitsdienste der ehemaligen DDR hier zum Download

Foto:  HP Sächsische Staatskanzlei

Stadttheater Glauchau: Willkommen in Guidos Haus!

Glauchau.- „...und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende.“ Aber wie sieht dieses „glücklich“ eigentlich aus? Denn „beim Happy End wird jewöhnlich abjeblend’t“ (K. Tucholsky).
Doch nicht so bei der Theatergruppe NORAH des Stadttheaters Glauchau!
Schneewittchen bekommt mit ihrem Prinzen ein Kind. Da fast die Hälfte aller Ehen geschieden wird, wächst das Kind mit einer alleinerziehenden Mutter auf. Doch als Schneewittchen es mit der Fürsorge zu gut meint und ihre Tochter Blanchette nicht einmal die Schule besuchen darf, macht diese sich aus dem Staub. Auf ihrer abenteuerlichen Flucht trifft sie auf die obdachlosen Siebenzwerge. Als Schneewittchen ihre Tochter zu suchen beginnt, muss sie erfahren, dass sich Blanche in den Fängen des psychopathischen Guido befindet. Aber wer ist Schneewittchen wirklich? Und was hat es mit dem mysteriösen Menschenfänger und „Guidos Haus“ auf sich?
Premiere am 22.11.2019 um 19:30, weitere Vorstellung am 23.11.2019 im Stadttheater Glauchau.
Das Theaterensemble NORAH zur Aufführung „Der Drache“ am 27.10.2017 im Glauchauer Stadttheater.

Bad Elster erfüllt Chursächsische Winterträume

Bad Elster.- „Wenn die stimmige Adventsbeleuchtung die Königlichen Anlagen Bad Elsters im Zauber des Weihnachtslichts erstrahlen lässt, eröffnet die Kultur- und Festspielstadt wieder ein facettenreiches Festivalprogramm“ freut sich Festival-Intendant GMD Florian Merz von der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und führt vorfreudig aus: „Nach einer stimmungsvollen Wintertraum-Eröffnung mit barocker Chorsinfonik der Chursächsischen Philharmonie am 29. November stehen dabei auch klangvolle Höhepunkte wie die Weihnachtskonzerte von Weltstar Deborah Sasson (15.12.), den Wiener Sängerknaben (19.12.) oder Trompetenstar Ludwig Güttler (21.12.) im kulturellen Adventskalender unseres weihnachtlichen König Albert Theaters“.
Weitere kulturelle Adventstürchen öffnen Publikumsliebling Maximilian Arland (30.11.), der Bühnenstar Ulrich Tukur (08.12.), die charmanten Hauptstadttenöre (13.12.), die berühmte Vogtländerin Stefanie Hertel (14.12.) und das Schauspielpaar Andrea Sawatzki & Christian Berkel zwei Tage vor Heiligabend. Doch auch für Familien bietet Bad Elster stimmungsvolle Unterhaltung: Mit „Schneeweißchen & Rosenrot“ (01.12.) und der „Hexe Baba Jaga“ (27. & 28.12.) locken so zwei Märchenklassiker zu knusprigen Theaterbesuchen, bevor heitere „Feuerwerke der Operette“ das Jahr am Silvesterabend beenden. Abgerundet wird diese leuchtende Weihnachtszeit mit dem bunten Adventsfest Bad Elster rund um die Pyramide, einer großen Weihnachtsbaum-Erlebniswelt in Markneukirchen sowie liebevollen Weihnachtsmärkten im gesamten Weihnachtswunderland des Oberen Vogtlands.

Foto: Jan Bräuer

Dienstag, 19. November 2019

Zwickauer Justiz-Skandal: Dresdner Bürgermeister ist „der Schuldige“

Werdau/Zwickau/Dresden.- Im Fall der nachgewiesenen Urkundenfälschung am Zwickauer Amtsgericht kommen immer neue Verstrickungen ans Licht. Jetzt wurde bekannt, dass auch ein Richter am Oberlandesgericht Dresden (OLG) seine Finger mit im Spiel hatte. Brisant: Dieser Richter ist heute Bürgermeister für den Geschäftsbereich Finanzen, Personal und Recht in Dresden. Peter Lames (SPD/Foto oben) unterschrieb in seiner Eigenschaft als Richter am OLG im Mai 2012 eine „Berufung“, die zu dieser Zeit nach §64 FamFG schon lange nicht mehr zulässig war. Ab 2010 gab es nur noch das Rechtsmittel der „Beschwerde“. Nachzulesen unter anderem hier: dejure.org. Das bedeutet im Klartext, Richter Lames hat entweder vorsätzlich falsch quitiert oder seine Hausaufgaben in Form von Weiterbildungen verschlafen. Was auch immer die Ursache war, die Auswirkungen sind für die Betroffene bis heute verheerend.
Rechtsanwalt Martin Braukmann (Foto unten) wirft dem heutigen Bürgermeister gegenüber seiner Mandantin vor: „Der eigentlich Schuldige ist Herr Lames. Der hat Ihnen den Schaden zugefügt...“.  Braukmann war Landtagskandidat der AfD und wurde im Falle eines Wahlsieges seiner Partei im September 2019 als möglicher Justizminister für Sachsen gehandelt. Aufgrund der Listenstreichung durch den Landeswahlausschuss schaffte er den Sprung in den Landtag allerdings nicht.
Peter Lames, mit dem Schreiben und seiner Unterschrift von damals konfrontiert, äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen. In einem früheren Statemant sagte er sinngemäß, dass er über seine Tätigkeit als Richter keine öffentlichen Erklärungen mehr abgeben will. Dazu sagt die Betroffene: „Das zeigt deutlich, dass auch er es mit dem ,Rechtsstaat Deutschland' nicht so genau nimmt.“ Ein Angebot zur Wiedergutmachung erhielt sie bis heute nicht.

Fotos: HP Lames / HP Braukmann

Bad Elster: Barocke Chormusik eröffnet die Winterträume

Bad Elster.- Am Freitag, den 29. November eröffnet die Chursächsische Philharmonie um 19.30 Uhr im Zuge eines großen Festkonzerts das Winterkulturfestival der 19. Chursächsischen Winterträume im König Albert Theater Bad Elster. Gemeinsam mit dem renommierten Barockchor des Collegium Vocale Leipzig musiziert das Orchester unter der Leitung von GMD Florian Merz dabei zwei große Chorwerke von Händel und Bach. Mit prächtig-strahlender Barockmusik »entzündet« die Chursächsische Philharmonie somit stimmen- und stimmungsvoll das Winterkulturfestival in der Musik und Wintersportregion Oberes Vogtland: Mit Bachs weihnachtlichem »Magnificat« und Händels friedvollem »Dettinger Te Deum« stehen dabei zwei weltberühmte Werke der Vokalmusik auf dem Programm, Das Festival wird dann bis zum 29. Februar 2020 die kulturelle und touristische Angebotsvielfalt der gesamten Musik- und Wintersportregion im Oberen Vogtland als erlebnisreichen Wintertraum inszenieren: Neben den zahlreichen Top-Veranstaltungen in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster als Herz des Festivals werden so auch ausgewählte Erlebnisangebote der Tourismuszentren Bad Brambach, Markneukirchen, Schöneck und der Sparkasse Vogtland Arena Klingenthal im Festivalprogramm integriert. Das Collegium Vocale Leipzig wurde 1993 gegründet. Das Ensemble widmet sich in kleinstmöglicher Besetzung der Aufführung und Pflege mitteldeutscher Barockmusik, wobei die Werke von Heinrich Schütz und seinen Zeitgenossen sowie die Werke Johann Sebastian Bachs im Mittelpunkt stehen. Gemeinsam mit der Merseburger Hofmusik und anderen Orchestern führte das Ensemble, meist unter der Leitung von Michael Schönheit, Kantaten und Oratorien auf. Der Einführungsvortrag zum Festkonzert beginnt um 18.45 Uhr. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Foto: PaschenRecords

Freitag, 15. November 2019

Sparkasse Zwickau: Geschäftsmodell Vorfälligkeitsentschädigung

Zwickau/Dresden/Berlin.- Behält die Sparkasse Zwickau unberechtigt Vorfälligkeitsentschädigungen ein und schädigt damit wissentlich Ihre Kunden? Mit dieser Frage befassen sich gerade das Oberlandesgericht Dresden (OLG), der Dachverband der Sparkassen-Finanzgruppe Berlin (DSGV) und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
Auslöser ist der Fall einer Werdauerin, die sich an die Öffentlichkeit wandte und damit den Stein ins Rollen brachte. Ihr kündigte die Sparkasse Zwickau drei Jahre vor Ablauf den Darlehensvertrag, den sie zu Beginn der Laufzeit gemeinsam mit ihren Eltern unterschrieben hatte. Zur Begründung hieß es im Kündigungsschreiben: „Wir entsprechen Ihrem Wunsch, das Darlehen vorzeitig abzulösen“. Genau hier liegt der Hase im Pfeffer, denn einen Ablösungswunsch hat es nie gegeben. Weder mündlich noch schriftlich. Hinzu kommt, dass keiner der drei gleichberechtigten Kreditnehmer einer Kündigung zugestimmt hatte. Trotzdem behielt die Sparkasse rund 11.000 Euro als Vorfälligkeitsentschädigung ein. Den Beweis der dafür notwendigen unterschriebenen Willenserklärungen bleibt die Sparkasse Zwickau bis heute schuldig.
Wenn man im Netz recherchiert, tauchen immer wieder ähnlich gelagerte Fälle und Kundenbeschwerden auf. So erhielt die Sparkasse Zwickau vor zwei Jahren den renommierten Negativpreis „Prellbock 2017“ der Verbraucherzentrale Sachsen. Diese bezeichnet das Kreditinstitut gar als „Abzocker, Service-Niete und Mogelpackung“. Nachzulesen hier: Verbraucherzentrale Sachsen
Im hier zugrunde liegenden Fall gab es bereits eine Gerichtsverhandlung am Landgericht Zwickau. Hier entschied ein Richter gewohnheitsmäßig zugunsten der Sparkasse. Derzeit wird der Fall am OLG Dresden erneut geprüft.

Aktuelle Rechtsprechung zum Thema Vorfälligkeitsentschädigung 

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Bundesweiter Vorlesetag: Leseratten so weit das Auge reicht

Werdau.- Vorlesen bildet. Das ist nicht erst seit den jüngst erschienenen Studien bekannt. Grund genug für einen bundesweiten Vorlesetag, der 2004 als Deutschlands größtes Vorlesefest durch eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung ins Leben gerufen wurde. Jedes Jahr am dritten Freitag im November, diesmal also am 15.11., setzt der Aktionstag ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und begeistert Kinder und Erwachsene für Geschichten.
Auch in Werdau und seinen Ortsteilen beteiligten sich Schulen und Kindertagesstätten mit eigenen Aktionen. Egal ob Eltern, Autoren oder „Lese-Omas“, große und kleine Kinder konnten spannenden Geschichten lauschen.
In der Grundschule in Leubnitz war Werdaus Oberbürgermeister Sören Kristensen zu Gast. Im Gepäck hatte er das Buch „Armstrong“, das 2014 im NordSüd-Verlag erschien. Anders als der Titel vermuten lässt, geht es jedoch nicht um den bekannten Astronauten, sondern um die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond. 21 Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse lauschten gespannt den Worten des Stadtoberhaupts, beteiligten sich rege an den immer wieder von ihm eingeworfenen Fragen rund um das Thema. Für Sören Kristensen war die Lesung unterdessen eine Prämiere, die die kleinen Zuhörer als überaus gelungen empfanden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Donnerstag, 14. November 2019

Für begabte Schüler: Das KON hat eine neue Konzertharfe

Zwickau.- Anfang November 2019 ist dem Zwickauer Robert Schumann Konservatorium eine neue Konzertharfe übergeben worden. Das Modell „Serenade“ mit einer zusätzlichen Resonanzbodenverbreitung wurde durch Harfenbaumeister Alexander Riedel aus Pöhla (Erzgebirge) gefertigt. Er lieferte das Instrument persönlich aus und übernimmt fortan die Betreuung.
Seit 2013 wurde am Robert Schumann Konservatorium erfolgreich eine Harfen-Klasse aufgebaut. Derzeit erlernen neun Kinder das Harfenspiel am Zwickauer KON. Hierfür standen bisher eine Haken- und eine Einfachpedalharfe zur Verfügung. Zunehmende Fortschritte begabter Schüler, sprich tolle Ergebnisse bei Jugend musiziert und eine Landesförderschülerin, machten nun die Anschaffung einer Doppelpedalharfe notwendig. Denn die wirklich große Sololiteratur ist nur mit solch einem Instrument zu bewältigen.
„Dank großer Spendenbereitschaft konnte die neue Harfe finanziert werden. Durch tolle Aktionen unseres Fördervereins wurden Spenden für den Harfenkauf von insgesamt 9.500 Euro gesammelt“, freut sich die stellvertretende Schulleiterin Katja Wolf. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen privaten Spendern und Unternehmen und auch beim Kulturraum Vogtland-Zwickau für die großzügige Unterstützung! Schon bald wird unser Publikum die neue Harfe bei einer unserer zahlreichen Veranstaltungen hören können.“

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Mittwoch, 13. November 2019

Leserbrief zum Thema „Klimaschutzkommune“ Zwickau

Zwickau.- Die Akteure, welche sich so erfolgreich präsentieren, haben es bisher nicht verstanden, warum die Bürgerinitiative für die Energiewende Zwickau und Umgebung so verärgert ist. Unsere Erkenntnisse werden ignoriert und unser „Misch mit!“ (Überschrift einer Neujahrsansprache der OB) wird als unerwünscht oder sogar kriminell dargestellt.
Unser Eindruck wird stärker, dass es hier nur ums Geldverdienen geht. Die Mieter werden ruhig gestellt, wenn jährlich bei den Betriebskostenabrechnungen Guthaben ausgewiesen werden. Sie begreifen nicht, dass jährlich die Vorauszahlungen wegen zu „erwartender Preissteigerungen“ erhöht werden.
Wer kontrolliert schon Rechnungen beim Vermieter, wenn es Geld wieder gibt? Vermieter machen sich nicht strafbar, wenn sie falsche BK-Abrechnungen erstellen. Quelle: Ratgebersendung am 07.10.2017 in „n-TV“. („Der Wust an Vorschriften wäre unübersehbar.“) Die Mieter müssten hier Aufklärung betreiben!
Hier sollten auch die Politik und die Rechtssprechung eine Änderung herbeiführen, zumal Abrechnungsfirmen wohl nach Vermietervorgaben handeln und auch regelmäßig Preissteigerungen einkalkulieren. Wenn BGH-Urteile zum Leerstand nicht beachtet werden, dann ist es ein Unding, wenn dazu informierte Politiker es nicht für nötig halten, sich damit zu beschäftigen. Ja noch nicht einmal nachzufragen, wie wir darauf kommen.
it der Erhöhung des Wohngeldes durch die Bundesregierung wird nur der Profit der Vermieter und Versorgungsunternehmen erhöht. So entsteht der begründete Verdacht auf geduldete Korruption. Statt sich mit den Hinweisen zu beschäftigen werden Hausverbote erteilt und unser Engagement kriminalisiert.
Wenn das Zitat des Hirnforschers Gerald Hüther beachtet werden würde, wäre dem nicht so. „Kommunale Intelligenz bedeutet, den wahren Schatz der Kommune zu heben: ...Die für die kommunale Entwicklung verantwortlichen Personen können nur geeignete Voraussetzungen und Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass sie ihr Zusammenleben als bereichernd empfinden, dass sie aufeinander zugehen statt sich voneinander abgrenzen , dass es ihnen Freude macht, an der Weiterentwicklung des kommunalen Lebens mitzuwirken."
Reiner Gelfort / Initiator der
Bürgerinitiative für die Energiewende Zwickau und Umgebung

Der Artikel Zwickau holt sich zum dritten Mal den Titel „Klimaschutzkommune“ erschien in der Westsächsischen Zeitung am 6.11.2019.

Dienstag, 12. November 2019

Wettbewerbserfolge: „Großartiges Engagement beider Ensembles“

Zwickau.- Nach dem großen Gemeinschaftskonzert vom Zupforchester und der Big Band „swing it“ im sehr gut besuchten Bürgersaal am 30. Oktober 2019 machten sich beide Formationen an den vergangenen zwei Wochenenden auf zum 8. Sächsischen Orchesterwettbewerb nach Dresden und nach Hoyerswerda.
Das Zupforchester unter der Leitung von Annette Schneider erspielte sich am 2. November in Dresden 23 Punkte und wurde mit „hervorragendem Erfolg“ als Options-Orchester für die Weiterleitung zum Deutschen Orchesterwettbewerb im Mai 2020 in Bonn nominiert. Die Big Band unter der Leitung von Jens Pflug nahm am vergangenen Wochenende an der Deutsch-Tschechischen Jazzbegegnung „Jazzwelten“ in Hoyerswerda teil und erspielte sich am Sonntag einen „sehr guten Erfolg“.
Die Schulleitung gratuliert den Spielerinnen und Spielern beider Ensembles sowie allen beteiligten Lehrkräften zu den tollen Erfolgen und dankt zugleich für das großartige Engagement.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Bruno Jonas: Spitzen-Kabarettist im König Albert Theater

Bad Elster.- Er zählt ohne Zweifel zur Spitzenklasse der Kabarettisten in Deutschland. Er prägte den »Scheibenwischer« sowie Kabarett im TV generell und er ist einfach »saugut«. Er heißt Bruno Jonas und das König Albert Theater Bad Elster freut sich, ihn am Freitag, den 22. November um 19.30 Uhr wieder begrüßen zu dürfen.
In seinem neuen Programm setzt er sich auf seine Art mit den verschiedensten Annahmen auseinander. Denn viele glauben, dass sie annehmen müssen, was ihnen geboten wird. Die europäischen Werte? Brauchen wir die? Und wenn ja, was sind sie uns wert? Krieg ich sie in der Türkei günstiger? Existiert ein Annahmestopp für die Zukunft? In der Politik sind Annahmen sehr beliebt. Die SPD nimmt an, dass sie eine Volkspartei bleiben wird, selbst wenn sie demnächst an der 5% Klausel scheitern sollte, die Grünen sind überzeugt, dass sie die moralische Instanz im Lande sind und ihre Energiewende das Weltklima retten wird und über alle Parteigrenzen hinweg herrscht die Annahme, dass die AfD bald wieder von der Bildfläche verschwinden wird. Aber jetzt NUR MAL ANGENOMMEN, wenn nicht? Bruno Jonas selbst nimmt an, was er annehmen kann, vor allem Päckchen von DHL, aber nur, wenn er daheim ist. Auf ihn kann man sich verlassen, zumindest, was die Annahmen angeht. Nur mal angenommen, Sie wollen einen richtig guten Kabarettabend erleben, dann sollten Sie diesen Terminvorschlag hier annehmen! ! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Foto: Rosi Aigner-Jonas

Bastelladen Werdau: Kreativität kennt keine Grenzen

Werdau.- „Kreativität ist ein menschlicher Reflex.“ - Dieses Zitat stammt von Hip-Hopper Smudo (Michael Bernd Schmidt), und sicher würden dem auch Jürgen Rohleder und seine Tochter Katja Modes ihre volle Zustimmung geben. Die Unternehmer organisieren gemeinsam mit ihrem Team des Werdauer Bastelgeschäftes das bereits 13. Werdauer Kreativwochenende.
Am 16. und 17. November jeweils ab 13:00 Uhr kann in den Räumen des DRK-Schulungszentrums „Altes Schützenhaus“ in der Zwickauer Straße 37 nach Herzenslust gemalt, gefilzt und gebastelt werden. Dabei erhalten Neugierige jeden Alters viele Tipps und Ideen rund um kreative Gestaltungen für verschiedenste Anlässe, traditionelle Techniken und neue Trends werden vorgestellt. In diesem Jahr sind unter anderem Woll- und Holzbäumchen, Miniaturdioramen in Kugeln, beleuchtete Wichtel-Aquarelle und Radiergummis zum Kneten die Schwerpunkte. Zudem können Papiersterne und sogenannte „Bubble-Waschschwämme“ sowie „Diamond Dots“ angefertigt werden. Wie immer werden viele hundert Gäste aus nah und fern erwartet.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Montag, 11. November 2019

Von der friedlichen Revolution zur Deutschen Einheit

Bad Elster.- Die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster bietet auf ihrer historisch einzigartigen „Festspielmeile der kurzen Wege“ im Jahresverlauf vor allem große Festivalreihen und verschiedenste Themenschwerpunkte, die Gäste aus nah und fern zu einem erlebnisreichen Aufenthalt in Kombination aus Kultur und Erholung in die europäische Musik- und Bäderregion einladen. Anlässlich der friedlichen Revolution in der damaligen DDR und dem Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren gedachte Bad Elster in einer erfolgreichen Gedenkwoche diesen historischen Tagen im Herbst 1989 mit speziellen kulturellen Angeboten und einem facettenreichen Veranstaltungsprogramm, wobei am vergangenen Freitag in der Galerie des Königlichen Kurhauses Bad Elster nun auch eine sehenswerte, zeithistorische Ausstellung eröffnet wurde.
In Kooperation mit dem Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth zeigt Bad Elster dabei eine aktuelle Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur „Von der friedlichen Revolution zur Deutschen Einheit“. Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die Jahre 1989 / 90. Sie erinnert an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, an die Fluchtbewegung im Sommer, die Massenproteste im Herbst und den Mauerfall, welche die SED-Diktatur in die Knie zwangen. Sie berichtet von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung der Deutschen Einheit. Autor und Kurator der Ausstellung ist der Berliner Historiker Dr. Ulrich Mählert, der den Arbeitsbereich Wissenschaft der Bundesstiftung Aufarbeitung leitet. Im Zuge des Wendejubiläums wird diese sehenswerte Ausstellung in Bad Elster exklusiv mit Fotos von den Grenzöffnungen in der Region aus dem Herbst 1989 und dreidimensionalen Objekten aus der Sammlung des Deutsch-Deutschen Museums ergänzt. Zwei Pultvitrinen und eine Installation zeigen dabei einen Bruchteil der über 14.000 inventarisierten dreidimensionalen Objekte des Sammlungsbestandes, u.a. ist in Bad Elster das Modell einer Antipersonenmine und ein Beispiel einer Selbstschussanlage ausgestellt. Dazu vervollständigt die Filmdokumentation „Alltag an der Grenze“ am Beispiel des geteilten Dorfes Mödlareuth den regional-historischen Kontext. Die interessante Ausstellung kann nun noch bis zum 31. Januar 2020 jeweils Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen im Königlichen Kurhaus Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. www.chursaechsische.de

Foto: Harald Kirschner

Freitag, 8. November 2019

Zwickauer Justiz-Skandal: Geschäftsmodell Gerichtskostenvorschuss

Zwickau/Dresden/Karlsruhe.- Am 17. Oktober 2019 veröffentlichte die Westsächsische Zeitung unter der Überschrift „Mandantenverrat als Geschäftsmodell?“ einen Artikel über Machenschaften in der Zwickauer Justiz (hier nachzulesen). Inzwischen kommen immer mehr Details zum Vorschein, welche die damals als Frage formulierte Vermutung erhärten. Und das betrifft lange nicht mehr „nur“ die Zwickauer Gerichtsbarkeit.
Die Landesjustizkasse Chemnitz zum Beispiel schickte einer Leserin eine Kostenrechnung, wonach sie 3624 Euro Vorschuss zahlen musste, damit ein Berufungsverfahren beim Oberlandesgericht Dresden stattfinden kann. Kurz vor der Verhandlung sagte das Gericht den Termin ab. Das im Voraus bezahlte Geld behielt das Gericht jedoch ein, da ein ausführlicher Schriftsatz erstellt worden sei, der die Absage des Termins begründe.
Eine renommierte Anwaltskanzlei ging daraufhin beim Bundesgerichtshof in Beschwerde. Die Kosten dafür, rund 5000 Euro, musste die Betroffene ebenfalls wieder vorfinanzieren. Der Bundesgerichtshof wies die Beschwerde ab und verlangte dafür nochmals 2000 Euro. Zusammen mit den Kosten für den eigenen Anwalt in erster Instanz und die Gegenseite, die von der Abweisung profitiert, sind das rund 30.000 Euro, die das Justizsystem einfordert, ohne ein Ergebnis vorzuweisen.
Brisant: Ursache dieser Angelegenheit ist die fragwürdige Ablösung eines Darlehens durch die Sparkasse Zwickau, zu welcher aber die Zustimmung von drei Darlehensnehmern beweisbar fehlt.

Neueröffnung: Viel Raum für Kreativität und Inspiration

Werdau.- Yvonne Köhler und Maria Müller sind vielen Werdauerinnen und Werdauern bereits bestens bekannt, wenn es um schöne Blumen- und Pflanzenarrangements oder ansprechende Dekorationsideen geht. Nur einen Steinwurf von ihren bisherigen Wirkungsort entfernt, um genau zu sein im zentral gelegenen Markt 26, eröffneten Sie am Freitag, den 8. November das Floristikfachgeschäft die „Grüne Manufaktur“.
In den neuen Räumlichkeiten ist viel Raum für Kreativität und die Leidenschaft zur Natur: Liebevolle Gestecke, Einpflanzungen, exklusive Deko-Elemente und viele kleine Inspirationen warten auf interessierte Kunden. Diese sind unter anderem eingeladen, die Angebote von einer Sitzinsel im Schaufenster aus auf sich wirken zu lassen. „Sehr gerne beraten wir unsere Kunden zu allen floristischen Wünschen und erstellen ganz individuelle und einzigartige Lösungen für alle möglichen Anlässe“, verspricht das junge, erfahrene Team.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 6. November 2019

Zwickau holt sich zum dritten Mal den Titel „Klimaschutzkommune“

Zwickau darf sich für weitere drei Jahre „Europäische Energie- und Klimaschutzkommune“ nennen. Die Auszeichnungsfeier mit dem European Energy Award® - eea fand am Montag, 4. November 2019, im Rahmen der 12. Jahrestagung „Kommunaler Energie-Dialog Sachsen“ der Sächsischen Energieagentur (SAENA) im Deutschen Hygiene-Museum Dresden statt.
In diesem Jahr wurden insgesamt 9 sächsische Städte und Gemeinden für ihr Energieengagement gewürdigt. Darunter sind auch zwei neue Akteure, die sich in diesem Jahr der externen Zertifizierung gestellt hatten: die ostsächsische Gemeinde Kodersdorf sowie die Stadt Markkleeberg. Die Stadt Delitzsch hingegen zählt bereits zu den „alten Hasen“ mit ihrer nunmehr vierten Zertifizierung. Zum dritten Mal wurden die Städte Zwickau, Heidenau und die Gemeinden Burkhardtsdorf und Großharthau ausgezeichnet, die Stadt Wurzen zum zweiten Mal. Die Stadt Chemnitz hat die anspruchsvolle GOLD-Zertifizierung bereits zum zweiten Mal erreicht. Die Auszeichnungen nahm Thomas Schmidt, Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft vor.
Nach erfolgten internen und externen Audits konnte sich die Stadt Zwickau mit einer Bewertung von 69,5 Prozent sowohl gegenüber dem letzten externen Audit 2015 (61,4 Prozent) als auch dem letzten internen Audit 2018 (67,3 Prozent) leicht verbessern.
Punkten konnte Zwickau u. a. mit der Umsetzung folgender Maßnahmen:
-          wichtige Fortschreibung der Treibhausgas-Bilanz,
-          umfangreiche Dienstleistungen in den Bereichen Wärme-/Anlagencontracting, Planung, Bau und Errichtung von Erdgastankstellen und Ladepunkten
-          Umsetzung zahlreicher ZEV-Vorzeigeprojekte (u. a. Inbetriebnahme eines Wärmespeichers im Fernwärmenetz der ZEV, Umstellung auf Biogasbezug zur Speisung des BHKW Neuplanitz, Inbetriebnahme eines Biomasseheizkraftwerkes auf der Reinsdorfer Straße),
-          positive Entwicklungen der Verwaltungsmobilität der Stadt Zwickau wie z. B. durch die Beschaffungsrichtlinie für Dienstfahrzeuge (verlangt Berechnung von Lebenszykluskosten sowie Einbeziehung kalkulatorischer Umweltzuschläge),
-          aktuell laufende Umsetzung der Kooperationsvereinbarung zur Elektromobilität mit VW Sachsen, die auch Maßnahmen in und mit der kommunalen Verwaltung beinhaltet,
-          Festschreibung von Zuständigkeiten/Kompetenzen in entsprechenden Strukturplänen der Stadtverwaltung,
-          Anlegen und Pflegen von Internet-Seiten zum Thema eea,
-          Erarbeitung eines eigenen Kommunikationskonzeptes mit Maßnahmenteil, welches als Arbeitsgrundlage für Klimaschutzaktivitäten dient,
-          Durchführung von Projekten bzw. Aktionen mit kommunalen Schulen und Kitas (Schulprojekt Käthe-Kollwitz-Gymnasium, „Haus der kleinen Forscher“ in Kitas, ZEV-Projekttage und Exkursionen).
Der European Energy Award ist ein europäisches Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, mit dem die Energie- und Klimaschutzaktivitäten einer Kommune erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und überprüft werden. Die Zielerreichung wird alle vier Jahre von einem externen Sachverständigen überprüft und bescheinigt. Der eea wird vom Freistaat Sachsen aus Mitteln des EFRE unterstützt. Zwickau nimmt seit 2010 am eea-Prozess teil.
Weitere Informationen zum eea und zu den Klimaschutzaktivitäten der Stadt Zwickau finden Sie im Internet unter www.zwickau.de/klimaschutz

Vogtlandhalle Greiz: Öffentliche Führung mit Blick hinter die Kulissen

Greiz.- Das Angebot dieses Rundganges durch die im März 2011 eröffnete Vogtlandhalle Greiz richtet sich an alle Interessierten, die sich gern ein Bild von dem neuen Kulturzentrum im Herzen der Greizer Neustadt machen wollen. Informationen zum Bau, zur Ausstattung und zur Nutzung gehören während der Hausführung ebenso dazu, wie die Besichtigung des Großen Saals, der Studiobühne, des Ballettsaals und vielem weiteren mehr.
Termin: Samstag, 09. November 2019
Zeit: 10.00 Uhr, Dauer rund eine Stunde
Treffpunkt: Vogtlandhalle Greiz, Carolinenstraße 15 im Foyer
Preise: Erwachsene 4,00 Euro, Kinder bis 14 Jahre 1,50 Euro
Der Rundgang ist auf 20 Personen begrenzt. Anmeldung unter Telefon (03661) 689815 erwünscht.

Quelle und Foto. Stadtverwaltung Greiz

Dienstag, 5. November 2019

Spritzig-frivole Operette: Pariser Leben im König Albert Theater

Bad Elster.- Am Freitag, den 15. November öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang für die spritzig-frivole Operette »Pariser Leben« von Jacques Offenbach im König Albert Theater Bad Elster als Beitrag zum Offenbach-Jahr 2019 anlässlich seines 200. Geburtstages. In der Inszenierung von Christopher Tölle musizieren die Landesbühnen Sachsen mit der Elbland Philharmonie Sachsen unter der musikalischen Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Diese Operette zählt neben »Orpheus in der Unterwelt« und der »Schönen Helena« zu den erfolgreichsten Werken des Komponisten. Ein wohlhabender schwedischer Baron und seine Gattin reisen erstmals nach Paris, um sich – wie sie heimlich planen – durchaus nicht immer gemeinsam zu vergnügen! Als Fremdenführer bieten sich ihnen die mittellosen Lebemänner Gardefeu und Bobinet an: Um an Geld und die hübsche Schwedin heranzukommen, erklärt Gardefeu kurzerhand seine Wohnung zu einer Filiale des »überbuchten« Grandhotels und einen Tag später verwandelt sich Freund Bobinet in einen »Admiral«, um in den Räumlichkeiten einer verreisten Tante ein großes Fest zu geben – mit der verkleideten Dienerschaft als »Hautevollee«. Natürlich fliegt der Schwindel auf, doch schließlich verzichtet der schwedische Baron auf ein Duell mit seinen Gastgebern: Denn wie der Mexikaner seinen Maskenball, hat auch er das »Paris seiner Träume« finanziell mitinszeniert und sich wie alle Beteiligten beim Feiern zur Musik dieser berauschenden Offenbachiade prächtig amüsiert! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Foto: Pawel Sosnowski

Freitag, 1. November 2019

Zwickauer Justiz-Skandal: Tatsachenbericht erscheint als Buch


Voraussichtlicher Erscheinungstermin Anfang 2020. Vorbestellungen sind ab sofort möglich. Entweder per Paypal (siehe unten) oder per Email direkt beim Anbieter: kontakt@zpa-online.de

Letztes Schumann Plus Konzert: nur noch Restkarten erhältlich

Zwickau.- Unter dem Motto „Lieder der sel’gen Geister“ lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Sonntag, 3. November, um 17 Uhr, zum letzten Konzert der Reihe Schumann Plus 2019 mit ungewöhnlich großer Besetzung ein. Es singt das zwölfköpfige Vokalensemble der Musikhochschule Karlsruhe, sämtlich professionelle Sänger, die sich an der Karlsruher Hochschule in einem speziellen Studiengang dem Ensemblegesang widmen. Die Leitung hat Holger Speck, der mit dem von ihm gegründeten Vocalensemble Rastatt mehrfach Preisträger des Deutschen Chorwettbewerbs, aber z. B. auch des Internationalen Kammerchorwettbewerbs Marktoberdorf war. Als Klavierbegleiter musste an Stelle von Hartmut Höll kurzfristig die Pianistin Magdalena Wolfarth einspringen.
Auf dem Programm stehen die drei a-cappella-Chöre Clara Schumanns Abendfeier, Vorwärts und Gondoliera, deren Originalhandschriften im Robert-Schumann-Haus erhalten sind. Von Robert Schumann erklingt die selten zu hörende Gelegenheitskomposition „Die Orange und Myrthe hier“ aus dem letzten Schaffensjahr 1853 sowie das komplette Spanische Liederspiel op. 74. Schumann komponierte diese Mini-Oper 1849 in Dresden – mehrstimmige und solistische Gesänge auf Texte aus den Spanischen Volksliedern und Romanzen Emanuel Geibels ergeben einen amourösen Handlungsstrang.
Restkarten sind zum Preis von 10 EUR (erm. 7,50 EUR) an der Museumskasse des Robert-Schumann-Haus Zwickau am Hauptmarkt 5 im Vorverkauf erhältlich. Zugleich startet zum letzten Schumann Plus Konzert 2019 bereits der Kartenvorverkauf für Schumann-Plus 2020.

Quelle und Foto (Vokalensemble Musikhochschule Karlsruhe): Stadtverwaltung Zwickau