Der als Komponist heute nur noch wenig bekannte Prinz war ein Neffe von Friedrich dem Großen und komponierte sein Es-Dur-Quartett vor genau 220 Jahren im Februar 1806 in Zwickau, wo er mit seinem Regiment das Winterquartier aufgeschlagen hatte. Er hatte seine Wohnung und Kompositionsstube in der Peter-Breuer-Straße an der Stelle des heutigen Hauptgebäudes der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Wenn Robert Schumann in seiner Zwickauer Schulzeit als Pianist bei Hauskonzerten mitwirkte, stand dabei häufig auch Kammermusik von Prinz Louis Ferdinand auf dem Programm. Robert Schumann schätzte besonders dessen Klavierquartette und lobte ihn als wohl ersten Romantiker des 19. Jahrhundert – in seinem Kompositionsstil war der Prinz schon 1806 teilweise weit avancierter als sein Zeitgenosse Ludwig van Beethoven, der die musikalischen Künste des Prinzen ebenfalls bewunderte und ihm sein drittes Klavierkonzert widmete.
Noch bevor Robert Schumann sich für eine Musikerlaufbahn entschied, komponierte er im Winter 1828/1829 in Zwickau und Leipzig ein erstes Klavierquartett, das mehrfach privat aufgeführt, dann aber von ihm nicht veröffentlicht wurde. Auch wenn Einflüsse von Franz Schubert und Louis Ferdinand spürbar sind, so zeigt doch auch schon dieses Jugendwerk charakteristische Stilmerkmale des Zwickauer Meisters: Die Komposition gibt sich von Beginn an äußerst energiegeladen, mit überraschenden harmonischen Wendungen und zeigt eine bis dahin ungekannte Dichte des musikalischen Satzes.
Noch bevor Robert Schumann sich für eine Musikerlaufbahn entschied, komponierte er im Winter 1828/1829 in Zwickau und Leipzig ein erstes Klavierquartett, das mehrfach privat aufgeführt, dann aber von ihm nicht veröffentlicht wurde. Auch wenn Einflüsse von Franz Schubert und Louis Ferdinand spürbar sind, so zeigt doch auch schon dieses Jugendwerk charakteristische Stilmerkmale des Zwickauer Meisters: Die Komposition gibt sich von Beginn an äußerst energiegeladen, mit überraschenden harmonischen Wendungen und zeigt eine bis dahin ungekannte Dichte des musikalischen Satzes.
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| Hörspiel Doppel-CD „Clara in Nöten“. Erhältlich im Robert-Schumann-Haus und unter www.clara-wieck.de |
Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro – eine telefonische Vorbestellung an der Museumskasse des Robert-Schumann-Hauses ist möglich.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

