13 August 2026

Zwickauer Justiz: Diskriminierung gegen Ausländer und Frauen?

Westsachsen/Zwickau.-
„Wenn Deutschland so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?“. Dieser Satz des Zwickauer Richters, Stephan Zantke (Foto oben), machte Ende 2017 Schlagzeilen in ganz Europa. Ein Jahr später veröffentlichte Zantke ein Buch unter gleichnamigem Titel. Damit machte er sich keineswegs überall Freunde. Einige Medien verglichen ihn gar mit dem „Richter Gnadenlos“ Ronald Barnabas Schill (Foto unten), dem ehemaligen Innensenator der Stadt Hamburg und Vorsitzenden der Partei Rechtsstaatlicher Offensive (PRO), der „absurd hohe Urteile gegen Migranten mit ausländerfeindlichen Sprüchen“ garniert habe. Inzwischen gebe es viele Richter dieser Art, wobei Zantke 2017 „von der bürgerlichen Presse gehypt“ wurde.
Doch wie ist der Stand heute in Sachsen - in Zwickau? Ein Assistenzarzt berichtet von einem Besuch des Zwickauer Amtsrichters Rainer Droll, der als Bereitschaftsrichter zu einem Notfall in ein psychiatrisches Krankenhaus gerufen wurde. Dort versuchte die Chefärztin ihm zu erklären, warum ein Patient zu seiner und anderer Patienten Sicherheit zwangsmedikamentiert werden sollte. Dafür wird ein richterlicher Beschluss benötigt. Drolls erste Reaktion: „Kann ich bitte einen richtigen Arzt sprechen?!“ Damit spielte er auf die Herkunft der beiden Mediziner an, die im Übrigen in Deutschland studiert haben und seit Jahren in dieser Klinik praktizieren. Das Gespräch mit der Ärztin verweigerte er komplett und wandte sich stattdessen an ihren Assistenten. So, als würde sie gar nicht existieren. Die Klinikleitung hat sich daraufhin beim Justizministerium beschwert. Da der Ausgang noch offen ist, berichten wir zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal ausführlich.
Ein weiteres Beispiel betrifft die Zwickauer Staatsanwaltschaft. Markus Colli (Foto mit Justizministerin Constanze Geiert / CDU), der wegen seiner Doppelrolle als Oberstaatsanwalt und gleichzeitig Amtsgerichtsdirektor bereits mehrfach negativ in Erscheinung getreten ist, ermittelt gern gegen Opfer. Vor allem, wenn es Frauen sind. Das belegen mehrere Ermittlungsakten, die der WSZ vorliegen. So ist der Fall einer Frau aus Dortmund bekannt, die bei einem Aufenthalt in Plauen wegen eines angeblichen Tötungsversuchs von der Polizei verhaftet wurde. Sie landete für 147 Tage in Zwickauer Untersuchungshaft. Später stellte sich heraus, dass der angeblich in Tötungsabsicht angegriffene Mann die vermeintliche Täterin zuvor mehrfach vergewaltigt hatte. Colli ermittelte ausschließlich gegen die Frau. Den Vergewaltiger lässt er bis heute unbehelligt.
In einem weiteren Fall wurde eine Frau über Jahre hinweg von mehreren männlichen Nachbarn gestalkt und belästigt. Als sie sich eines Tages in ihrer Verzweiflung mit einem Steinwurf wehrte, der noch nicht einmal getroffen hat, wurde sie angeklagt. Die beiden Männern hingegen bleiben unbehelligt.
Uns liegen weitere Zuschriften mit ähnlichem Inhalt vor. Dies alles aufzuarbeiten, wird einige Zeit dauern. Es lohnt sich also, die WSZ regelmäßig zu lesen. Sie können uns gern mit einer Spende unterstützen.

12 August 2026

Bericht eines Zwickauers von der großen Projekt-M1llion-Demo in Plauen

Westsachsen/Plauen/Zwickau.- Nach der Auftaktveranstaltung in Berlin lud das „Projekt M1llion“ regierungskritische Bürger zur Folgeveranstaltung am 8. August nach Plauen ein. Initiator war Marcel Baldauf aus der Region Chemnitz. Der 11-Punkte-Plan ist unter www.projektm1llion.de nachzulesen.
Hier einige Auszüge:
Punkt 1: Rücktritt der Regierung und sofortige Neuwahlen
Punkt 2: direkte Demokratie nach dem Schweizer System
Punkt 3: Abschaffung der CO2-Steuer
Punkt 5: sofortiger Stopp der neuen Gesundheitsreform.
Außerdem: GEZ-Stopp, Entbürokratisierung, Politikerhaftung vieles andere mehr.
Mein Bericht:
Ich fuhr also 8:26 Uhr von Zwickau mit dem Zug nach Plauen und befand mich schließlich unter rund 10.000 Menschen, die von 400 Gegendemonstranten und manch anderen Schaulustigen am Straßenrand - oder noch vorsichtig hinter der Gardine Stehenden - begrüßt wurden (Zahlen des Mitteldeutschen Rundfunks/mdr).
Sanitätsstation, Dixi-Toiletten, Getränke, Fahrgemeinschaften und Busse für die Anreise – alles war gut organisiert. Die weiteste Anreise hatten wohl die Teilnehmer aus der Schweiz. Am Albertplatz betrieben die „Freien Sachsen“ ihren Infostand. Später am Tag war dort das „Compact-Magazin“ mit einem Stand zu finden. Als kostenloses Souvenir wurde an einem Fahrzeug die unabhängige, kritische, parteilose und werbefreie Zeitung Klartext verteilt. Ja, es gibt neben der WSZ weitere unabhängige und kritische Medien: Hauke Verlag, StadtZeitung.netUN-Nachrichten, Signal Online
Nach einer Kundgebung mit Reden und Musikbeiträgen auf dem Albertplatz startete der große Aufzug gegen 13 Uhr und zog nördlich um den Bahnhof herum, um sich dann die lange gerade Friedensstraße hinab Richtung Innenstadt zu bewegen. Im Demozug fuhren Lautsprecherwagen mit, von denen man Durchsagen und Musik hörte und die weiteren Menschen die Gelegenheit boten eine Rede zu halten.
Zu den beliebtesten Rednern zählten Colette aus Aschersleben (Foto unten) und Wolfgang aus Zwönitz, die mit Herz und Feuer ihre Zuhörer begeistern. Nach einer Zwischenkundgebung nahe der Stadt-Galerie ging es wieder die Bahnhofstraße hinauf zum Ausgangspunkt Albertplatz.
Der mdr machte aus diesem großen Tag einen Bericht von 1 Minute und 47 Sekunden. Es eventuell gar nicht zu bringen, hätte seinen Ruf noch mehr geschädigt. Zum Glück gibt es viele YouTuber, die stundenlang live übertrugen und aufzeichneten. Interessierte wissen, wie die Kanäle heißen. Der linke YouTuber „marcant“ war auch wieder unter uns, da er seit Jahren nach einem Nazi sucht und ihn in unseren Reihen vermutet. Er bleibt bei unseren Demos unbehelligt.
Ich entdeckte einen Teilnehmer, der ein altes NSU-Fahrrad dabei hatte. Aber: NSU steht nicht für Nationalsozialistischer Untergrund, sondern für die ehemaligen Neckarsulmer Motorenwerke.
Das Fahnenmeer der Demo bestand hauptsächlich aus Deutschland-, Sachsen- und Friedensfahnen. Daneben gab es individuelle Banner und Plakate. Ein Sachse trug folgende Botschaft: „Das beste Entlastungspaket für uns Bürger wäre der Rücktritt dieser Regierung!“ Ein weiteres Beispiel: „Die Politiker lügen wie gedruckt. Die Presse druckt was sie lügen.“
Viele T-Shirts von Teilnehmern trugen die Aufschrift: „Das letzte Hemd“, ein T-Shirt gar: „Ich brauch ne Krankmeldung bis Ende Merz“. Eine große Trommel war dekoriert mit: „Bass statt Bomben und Friedenshetzer“. Ja, in einer so vom Krieg gezeichneten Stadt wie Plauen haben Kriegshetzer keine Chance.
Die Demo verlief völlig friedlich. Die Lage wurde aber von der Polizei unnötig aufgeheizt. Die Polizisten verlangten, dass die Trommler weder Block noch Reihe bilden und sich unregelmäßig in dem Aufzug verteilen sollen. Weitere Forderung: Das Schlagen von Marschtakt auf Trommeln ist unzulässig. Dann könnte man auch Liebesmelodien auf der Harfe verbieten. Wer hat am anderen Ende der Strippe der Polizei diesen Auftrag gegeben?, frage ich mich. Wegen diesen Forderungen stoppte die Polizei die Demo während der für ältere Teilnehmer gefährlichen Hitze für rund 45 Minuten ausgerechnet nach der engen Bahnunterführung, bevor es dann nach einer Einigung auf der Friedensstraße weiter Richtung Innenstadt ging. Die Einigung bestand darin, dass die Trommler die Möglichkeit einer spontanen Demoanmeldung nutzten und dann für sich liefen und trommelten. Vielleicht hoffte man, durch den Stopp einige Teilnehmer zum Verlassen der Demo zu bewegen, um die Wirkung einer großen kritischen Menschenmenge auf das Volk zu reduzieren und/oder um unschöne Aktionen zu provozieren. Ich fühlte mich ein bisschen wie eingekesselt, da es sich um eine Engstelle handelte – zurück ging es nur durch den Tunnel, den man am anderen Ende auch leicht hätte abriegeln können.
Im dicht bewachsenen Hang gegenüber des Bahnhofs an der Engstelle sorgte plötzlich eine Rauchbombe für Nebel – Verursacher unbekannt. Ich stimme allen Kritikern zu, dass eine Massenpanik an so einer Stelle sehr unschön enden kann und der Demo-Stopp allein deshalb dort völlig unangebracht war.
Im Laufe des Tages bemerkte ich vier kleine Gegendemos von Linken (am Bahnhof), Bunten, Grünen und SPD (am Albertplatz). Mangels Argumenten sind die Gegendemonstranten oft nicht zum Diskurs bereit. Man ruft „Alerta Antifaschista!“, pfeift ohrenbetäubend, zeigt den Mittelfinger, trägt T-Shirts mit: „Kein Bock auf Nazis“ oder: „Köpfe die Faschisten in deiner Gegend“. Eine linksbunte Gruppe hatte einen Pferdekopf mit Hitlerscheitel und die zwei Worte „Ruhig Brauner“ auf einem Banner (Foto). Aus der Gruppe der Grünen wurde ein Buch gegen ein Deutschland-Banner mit Höcke-Bild geworfen (Buchtitel: Rote Linien). Ich verstehe das. Sie halten sich für die Besten und haben trotzdem nur wenige Mitstreiter. Dazu noch das durch Anwohnerprotest zur Demontage gebrachte Riesen-Windrad von Oberwiera und die Fünf-Prozent-Hürde, die sie für andere gut finden und die jetzt für sie selbst zum Stolperdraht wird. Das kann schon mal aggressiv machen. „Projekt M1llion“ war in Plauen ein voller Erfolg. Und als nächster Veranstaltungsort wurde Leipzig bekanntgegeben. Geplant als großer Dialog über Deutschlands Zukunft am 24. August. Alle Parteien, die Presse und Ihr alle seid zu einer Saalveranstaltung eingeladen, die live übertragen wird und vor Ort im Außengelände per riesiger LED-Leinwand allen erlaubt, hautnah dabei zu sein (Stand der Information am 11.08.).
Da im mdr-Video behauptet wurde, die AfD hätte die Demo irgendwie mitfinanziert, sieht sich der Veranstalter gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten, falls diese Lüge nicht aus der Mediathek entfernt wird (Stand der Informationen am 12.08.26).
Die „Freie“ Presse (FP) brachte Plauen am Montag als Titelstory mit einem würdigen Bild der Menschenmenge auf der Friedensstraße – dafür 10 von 10 Punkten von mir. Behauptet wird aber wieder: Die Trommlergruppe hätte für eine Unterbrechung gesorgt. Nein Polizisten, schwarz behelmt und in Reihenformation stehend, haben den friedlichen Spaziergang gestoppt, weil die Trommler einen Trommelstock verwendeten, statt leise und ohne Rhythmus mit dem Jazzbesen zu rascheln.
Der Kommentar auf Seite 4 der FP war teils besser als erwartet. Zitat daraus: „… Sie haben eine aus ihrer Sicht gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt… Denn die Demonstranten und ihre Themen bilden gut ab, welche Stimmung im Land gerade herrscht, wie vielfältig die Probleme und Herausforderungen sind, vor denen Politik und Gesellschaft stehen …“
Mein Aufruf an Euch: Auf die Straße Leute, die ihr noch zögert und jammert, ihr hättet andere Sorgen als euch einer Demo anzuschließen! Denn die Sorgen sind so beständig, weil ihr euch nicht von der Couch erhebt und in Aktion tretet. Den am Volk vorbei Regierenden sei gesagt: Der Geist von 1989 ist zurück – nicht als kleine Ostalgie-Party sondern mächtig gewaltig.
Euer Ecke

08 August 2026

Kriminelle Justiz in Zwickau? Der Kreis der Verdächtigen ist viel größer!

Westsachsen/Leipzig/Dresden/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Nach den jüngsten Veröffentlichungen über die Zustände in der Zwickauer Justiz kommen immer neue Ungeheuerlichkeiten ans Licht. Es melden sich Betroffene nicht mehr nur aus Sachsen. Der „kriminelle Sumpf“ scheint sich über's gesamte Land ausgebreitet zu haben. Es gibt offensichtlich kein Gericht und keine Staatsanwaltschaft in Deutschland mehr, wo rechtskonform gearbeitet wird. Besonders extrem wird am Gesetz vorbei gehandelt, wenn Staatsanwälte und Richter selbst ins Visier von Ermittlungen geraten.
Bestes Beispiel ist ein aktueller Bescheid des Oberstaatsanwalts Uwe Wiegner aus Zwickau (Aktenzeichen 600 Js 11055/26). Es zeigt ein erschreckendes Bild davon, wie Vorwürfe gegen Justizbeamte abgebügelt und Aktenlagen passend gedreht werden. Dieser Fall enthüllt Methoden der Behördenleitung, die für normale Bürger kaum nachvollziehbar, und bei näherer Betrachtung klar als rechtwidrig zu bezeichnen sind.
Wie ganze Staatsanwaltschaften Verfahren vertuschen und Tatsachen verdrehen
Die einfachste Methode, Ermittlungsverfahren zu torpedieren, ist diese: Die Staatsanwaltschaft behauptet, Beschwerdeentscheidungen seien ordnungsgemäß bearbeitet worden. Die Betroffenen haben die zugrundeliegenden Einstellungsbescheide jedoch nie erhalten. Ohne die Post je bekommen zu haben, kann man weder Fristen einhalten noch Beschwerden einlegen. Die Justiz stellt sich tot und behauptet einfach, alles sei „zugestellt“.
Und es geht noch dreister
Eine Oberstaatsanwältin teilte dem Amtsgericht offiziell mit, ein Verfahren sei rechtskräftig abgeschlossen. Ihr einziger „Beweis“: Im Aktenordner lag auf Blatt 96 eine Kopie. Ob der Brief die Bürgerin je erreicht hat, war ihr egal. Das Zivilgericht verließ sich auf diese Fehlinformation – mit gravierenden finanziellen Folgen für die Betroffene.
Tricksereien mit Aktenzeichen
Ein Strafverfahren gegen einen Zwickauer Richter wurde von der Staatsanwaltschaft Leipzig offiziell unter der Nummer 100 Js 2105/26 geführt. Nach der Justiz-Aktenordnung bedeutet das Kürzel „Js“ ganz eindeutig: Es läuft ein offizielles Ermittlungsverfahren gegen eine namentlich bekannte Person. Um sich die gesetzlich vorgeschriebene, begründete Einstellung zu sparen, behauptet der zuständige Oberstaatsanwalt nun dreist, das Aktenzeichen sei „bedeutungslos“ gewesen und es habe gar kein Verfahren gegeben.
Die Komplizenschaft reicht bis ins benachbarte Ausland
Ein beteiligter Rechtsanwalt führt einen akademischen Titel, den er angeblich an der Universität Bratislava erworben haben will. Der von der Staatsanwaltschaft für diesen Rechtsanwalt extra erfundene Titel der angeblichen Doktorarbeit lautet: „Entwicklung und Wirken der Verfahrensgerichte der slowakischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland hinzu einem europäischen Verfassungsgericht?“. Diese Arbeit gibt es nicht. Sie existiert in keiner einzigen wissenschaftlichen Bibliothek oder Datenbank. Trotz des dringenden Verdachts auf einen gekauften Titel aus einer ausländischen „Titelmühle“ verweigert die Staatsanwaltschaft jede echte Ermittlung – obwohl eine Richterin bereits ausdrücklich entschieden hat, dass öffentlich gesagt werden darf, dass der Titel unberechtigt geführt wird.
Bescheidlos-Stellung als Universalwaffe
Statt die Vorwürfe unparteiisch aufzuklären, stellt die Staatsanwaltschaft die jeweils Betroffenen „bescheidlos“ und stempelt Kritik als „rechtsmissbräuchlich“ ab. Dagegen wurde in diesem Beispiel Dienstaufsichts- und Fachbeschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden eingelegt. Die Forderung: Aufhebung des Bescheids, echte Ermittlungen gegen die beteiligten Staatsanwälte und eine sofortige Richtigstellung gegenüber dem Gericht. Die Antwort aus Dresden lässt auf sich warten. Das kritische Volk ist es scheinbar nicht wert, über dubiose Vorgänge in den Amtsstuben informiert zu werden.

07 August 2026

Christian Christl: Blues und Boogie-Woogie als Jazztage-Finale

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Sonntag, den 16. August laden die »4 Pianeure« um 19.00 Uhr mit ihrem virtuosen Meisterkonzert aus Blues und Boogie-Woogie zum festlichen Abschluss der 22. Internationalen Jazztage Bad Elster ins König Albert Theater ein. Zum Jazztageabschluss präsentiert der renommierte Pianist Christian Christl (Foto) an zwei Flügeln die Meister aus Blues und Boogie-Woogie. Für das besondere Theaterambiente Bad Elsters hat er sich eine feine Mischung an Tastenkollegen zusammengestellt: Der Multiinstrumentalist Edwin Kimmler beherrscht das Klavier genauso wie die akustische Gitarre und die Bluesharp. Sein Stil ist bluesig und erdig. Matthias Heiligensetzer konzentriert sich auf das New Orleans Piano der frühen Spielform und Bastian Korn ist ganz im Rock’n’Roll-Piano der 1950er Jahre zu Hause. Christl selbst spielt am liebsten, was er »Vintage Blues & Boogie Piano« nennt. Erleben Sie kurzweilige Solo-Parts der einzelnen Pianisten, viele unterschiedliche Duette, virtuose Trios und natürlich als Höhepunkt Songs mit 4 Pianeuren an zwei Flügeln: Das wird ein fulminanter Abend! Tickets: 037437/ 53 900

03 August 2026

Internationaler Gast: Indischer Gitarrist im Robert-Schumann-Haus

Westsachsen/Zwickau.- Zum ersten Konzert nach der Sommerpause lädt das Zwickauer Robert-Schumann-Haus zu einem Gitarrenkonzert mit einem internationalen Gast ein. Am Sonntag, dem 9. August 2026 um 17 Uhr steht erstmals der junge indische Gitarrist Pritam Maity im Kammermusiksaal des Hauses auf der Bühne.
In seinem Solorezital zeigt Maity die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der Gitarre anhand eines abwechslungsreichen Repertoires, das verschiedene musikalische Traditionen und mehrere Jahrhunderte vereint. Dabei stehen Originalwerke von Francisco Tárrega, Manuel Ponce, Heitor Villa-Lobos und Sérgio Assad ebenso auf dem Programm wie Bearbeitungen von Lautenkompositionen David Kellners und Arrangements etwa von Johann Sebastian Bachs Toccata d-Moll BWV 565 oder Robert Schumanns ursprünglich für Klavier komponierter Träumerei op. 15/7.
Der 24-jährige Musiker erhielt eine Ausbildung sowohl auf der klassischen Gitarre (Abschluss am Trinity College in London) als auch in klassischer indischer Musik (Gesang und Sitar, Diplom mit Auszeichnung am Pracheen Kala Kendra 2020). 2024 nahm er erstmals an den Gitarrentagen Friedrichsrode teil. Beim New India Guitar Festival 2026 konzertierte er als Solist und gab Meisterkurse.
Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Freilegung eines Marienthaler Bachabschnittes: Brückenbau startet heute

Westsachsen/Zwickau.- Die Bauarbeiten zur Öffnung des Marienthaler Baches zwischen Paulusstraße und Erntestraße werden am Freitag, 7. August 2026 abgeschlossen. Mit dem Projekt wurde ein über viele Jahrzehnte überbauter Gewässerabschnitt wieder freigelegt und baulich erneuert. Hierbei konnten wesentliche Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes und zur nachhaltigen Aufwertung des Stadtquartiers umgesetzt werden.
Ausgangspunkt des Vorhabens war der sehr schlechte bauliche Zustand der vorhandenen Überbauung. Schäden an der Deckenkonstruktion, den Ufermauern und der Gewässersohle machten eine grundlegende Erneuerung erforderlich. Darüber hinaus entsprach die bestehende Situation den heutigen wasserrechtlichen Anforderungen nicht mehr. Insbesondere bei Hochwasser bestand die Gefahr, dass Treibgut das Gewässer einengt und den Wasserabfluss behindert.
Im Rahmen der Baumaßnahme wurde die alte Überbauung zurückgebaut, der Bach auf einer Länge von rund 75 Metern wieder geöffnet und die Gewässersohle naturnah gestaltet. Die linke Ufermauer wurde saniert, die rechte Ufermauer vollständig neu errichtet. Anstelle der alten Brücke Paulusstraße entstand eine moderne Gehwegbrücke, die die fußläufige Verbindung zwischen Marienthaler Straße und Pauluskirchplatz weiterhin gewährleistet. Ergänzt wurden die Arbeiten durch neue Geländer, Begrünungs- und Pflanzmaßnahmen sowie die Wiederherstellung angrenzender Bereiche.
Mit der Öffnung des Gewässers verbessert sich künftig die Leistungsfähigkeit des Bachlaufes bei Hochwasser deutlich. Gleichzeitig entsteht ein ökologisch wertvollerer Gewässerabschnitt, der den Zielen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie entspricht und zur nachhaltigen Entwicklung des Stadtgebietes beiträgt.
Einige Restleistungen, insbesondere die endgültige Wiederherstellung einzelner Oberflächen und Nebenflächen, werden zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt. Grund hierfür ist die Weiternutzung der bestehenden Baustelleneinrichtung für die unmittelbar anschließende Baumaßnahme zum Ersatzneubau der Brücke Erntestraße. Durch dieses abgestimmte Vorgehen können Bauabläufe effizient gestaltet sowie zusätzliche Eingriffe und Kosten vermieden werden.
Die Stadt Zwickau bedankt sich bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis während der Bauzeit.
Das Vorhaben „Gewässeröffnung am Marienthaler Bach – Gewässersanierung und -renaturierung zwischen Paulusstraße und Erntestraße“ ist Bestandteil des Gebietsbezogenen Integrierten Handlungskonzeptes (GIHK) für das EFRE-/ESF-Plus-Fördergebiet „Mitte-West (Bahnhofsvorstadt und Marienthal)“. Mit der Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt die Europäische Union gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen Maßnahmen zur nachhaltigen Stadtentwicklung, zur Verbesserung der Stadtökologie und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Die geplanten Gesamtkosten in Höhe von 2,1 Mio Euro wurden eingehalten.
Noch vor Fertigstellung der Arbeiten am freigelegten Bachabschnitt zwischen Paulusstraße und Erntestraße startet am Montag die Erneuerung der Brücke in Höhe Erntestraße in Marienthal. Für die Durchführung der Bauarbeiten muss die Erntestraße im Bereich der Brücke vom 3. August bis voraussichtlich 31. Dezember 2026 voll gesperrt werden.
Im Rahmen der Baumaßnahme erhält die Brücke eine neue Fahrbahnplatte aus Stahlbeton. Die bestehenden Widerlager können weitgehend erhalten und in das neue Bauwerk integriert werden. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten entfällt die seit 2007 bestehende Gewichtsbeschränkung für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 9 Tonnen. Die Brücke kann anschließend wieder ohne Einschränkungen genutzt werden.
Das Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen sowie um Beachtung der ausgeschilderten Umleitung.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

01 August 2026

Stichwort Sachsensumpf: Spielen hier perverse Neigungen eine Rolle?

Westsachsen/Plauen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Im Gerichtsbezirk Plauen/Zwickau stehen Richter und Staatsanwälte gewaltig unter öffentlichem Druck. Der Grund: regelmäßige Verstöße gegen geltendes Recht und vorsätzliche Strafvereitelung im Amt mit anschließender Rechtsbeugung. Bewiesen unter anderem in der Akte 8 F 1059/07 des Amtsgerichts Zwickau (Beweisfoto). Bisher war nicht genau klar, warum es zu derartigen Zuständen innerhalb der sächsischen Justiz gekommen ist. Nach der Razzia in der Wohnung eines Thüringer Richters tun sich jedoch Abgründe auf, die selbst hartgesottene Ermittler erschaudern lassen.
Bei dem 62-Jährigen Juristen wurden rund 1,7 Millionen kinderpornografischen und 155.000 jugendpornografischen Dateien gefunden. Einsatzkräfte stellten im August 2024 in seiner Wohnung in Niedersachsen fast 40 Festplatten, Laptops und Datensticks sicher. Die Dateien zeigen laut Ermittlern schwersten sexuellen Missbrauch an Säuglingen und Kindern. Der Beschuldigte, der am Sozialgericht Nordhausen tätig und stellvertretendes Mitglied des Thüringer Verfassungsgerichtshofs war, ist mit großer Sicherheit kein Einzelfall.
Gerade in Sachsen, explizit in Plauen und Zwickau, treten innerhalb der Justiz Symptome auf, die ebenfalls auf derartiges hindeuten. Extrem merkwürdige Verhaltensweisen von Richtern und Staatsanwälten lassen keinen anderen Schluss zu, als das gegenseitige Erpressen mit schlimmstem Wissen. Auch einige Rechtsanwälte stecken im „Stichwort Sachsensumpf“, wie es unter anderem der AfD-Landtagsabgeordnete Martin Braukmann (Foto) bezeichnet, mit drin. Die Beispiele häufen sich und wurden bereits mehrfach ausführlich in der Westsächsischen Zeitung (WSZ) publiziert.
Aktuelle gibt das Verhalten des Zwickauer Amtsrichters Rainer Droll Anlass zur Sorge. Dieser stellt sich bei Gerichtsprozessen gern offen auf die Seite des Rechtsanwalts Reinhard Schübel. Der falsche Doktor aus Plauen wird regelmäßig von Droll bevorzugt, die Gegenseite ignoriert. Beweise? Irrelevant. Gegen ihn vorgebrachte Befangenheitsanträge lehnt Richter Droll in der Regel selbst ab. Warum man dieses „Allmachtsgehabe charakterschwacher Menschen“ (O-Ton einer Betroffenen) bis heute duldet? Ein Rätsel.

Auf Seiten der Staatsanwaltschaft sieht es nicht besser aus. Hier sorgt der ehemalige Zwickauer Oberstaatsanwalt und jetzige Amtsgerichtsdirektor in Aue-Bad Schlema, Markus Colli (Foto mit Justizministerin Constanze Geiert / CDU), für Negativ-Schlagzeilen. Er hat für Schübel sogar eine Doktorarbeit erfunden, die es nicht gibt, um diesen vor den Konsequenzen für das Führen eines nicht existierenden Titels zu schützen. Zeitweise führte Colli zwei Funktionen gleichzeitig aus. So unterschrieb er die Anklageschrift gegen den Verein für saubere Justizarbeit unter dem Siegel der Staatsanwaltschaft Zwickau mit „Direktor des Amtsgerichts“ (Foto).
Der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (Foto / CDU) wurde von einer Passantin auf offener Straße und vor laufenden TV-Kameras damit konfrontiert: „Das ist ein Sumpf hier, ein krimineller, wie es nicht schlimmer geht!“. Seine Reaktion darauf? Erschreckend: „Verschonen Sie mich mit diesen Verschwörungstheorien!“.
Da sich in Mitteldeutschland die zuständigen Behörden offensichtlich gegenseitig decken und weigern, ordnungsgemäß zu ermitteln, mussten in Thüringen einmal mehr ausländische Ermittler den entscheidenden Hinweis geben: Die US-amerikanische Kinderschutzorganisation „National Center for Missing & Exploited Children“ (NCMEC) brachte das internationale Ermittlungsverfahren ins Rollen.
Inzwischen hat eine deutsche Staatsanwaltschaft die Anklageschrift eingereicht. Das Landgericht Hannover prüft nun die Eröffnung des Hauptverfahrens. Ein genauer Prozesstermin steht noch aus, da das Gericht weitere Beweismittel aufbereitet. Ob und wann sich interne Ermittler diesbezüglich in den sächsischen Amtsstuben umsehen, ist derzeit noch nicht bekannt. Fakt ist: Der Sumpf sollte schnellstmöglich trockengelegt werden.

Mehr dazu bei YouTube: Westsächsisches Fernsehen

Hotline für Bürgerbeschwerden: 0351318590

19 Juli 2026

Nach Sanierung des Planitzer Marktes: Wochenmarkt findet wieder statt

Westsachsen/Zwickau.-
Vergangene Woche war die offizielle Eröffnung des sanierten und umgestalteten Planitzer Marktes. Am kommenden Mittwoch findet bereits wieder der Wochenmarkt statt. Dies teilt die Deutsche Marktgilde mit. Ab 22. Juli ist er jede Woche am Mittwoch von 9 bis 14 Uhr auf seinem angestammten Platz zu finden.
„Wir freuen uns, dass der Wochenmarkt Zwickau-Oberplanitz nach dieser längeren Pause wieder starten kann", sagt Katrin Schiel, Niederlassungsleiterin der Deutschen Marktgilde. „Ein funktionierender Wochenmarkt ist für jede Kommune wertvoll – als Ort der Versorgung, der Begegnung und des lokalen Austausches." Wie die Marktgilde betont, stehen die Händler bereits in den „Startlöchern“. Mit einem bewährten Angebot aus frischen Produkten und regionalen Besonderheiten soll der Markt wieder zum Treffpunkt für alle werden, die Wert auf Qualität und persönliche Beratung legen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

18 Juli 2026

Gegenseitige Schuldzuweisung: Zickenkrieg im Rechtsanwaltsmilieu

Westsachsen/Plauen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Dass es unter Juristen regelmäßig zu Streitigkeiten kommt, liegt in der Natur der Sache. Schließlich generiert diese Kaste mit Rechthabereien massenweise Geld. Und wo es viel zu holen gibt, wird häufig auch rücksichtslos und unfair hantiert. Ganz besonders auffällig ist dies im Gerichtsbezirk Plauen-Zwickau.
Der Westsächsischen Zeitung (WSZ) liegen Schriftstücke vor, wonach sich Rechtsanwälte gegenseitig Straftaten vorwerfen, für die sie bei einer Verurteilung über Jahre hinter Gitter verschwinden würden. Weil jedoch jeder gegen jeden etwas in der Hand hat, traute sich bisher keiner so recht aus der Deckung.

Nachdem die WSZ vor kurzem über den Erpressungsversuch des falschen Doktors aus Plauen, Reinhard Schübel (Foto), gegen seinen Plauener Kollegen Stefan Titz (Foto) berichtete, kommen immer weitere, teils haarsträubende Vorkommnisse zutage. So verlangte Rechtsanwalt Schübel von einem Mandanten, dieser solle eine Eidesstattliche Versicherung abgeben, die er ihm diktierte. Anderenfalls würde er das Mandat nicht übernehmen. In dieser Erklärung wird behauptet, der Mandant hätte von Schübel eine Zahlung der Gegenseite in voller Höhe erhalten. Dies entsprach jedoch nicht der Wahrheit, weshalb diese Eidesstattliche Versicherung kurze Zeit später widerrufen wurde. Ebenfalls an Eides statt. Dabei war wiederum Rechtsanwalt Stefan Titz beteiligt, der seinerseits dem Mandanten diktierte, was er zu schreiben hatte.
Darüber hinaus beschuldigen die Rechtsanwälte Nadine Helbig und Ronny Schirmer (Plauen/Fotos) ihren ehemaligen Chef, Reinhard Schübel, er würde ihnen das Gehalt mehrerer Monate schulden, worauf sie die Kanzlei verließen. Schübel beschuldigt nun seinerseits die beiden Juristen, sie hätten ihm Akten aus seiner Kanzlei geklaut. Daraufhin hagelte es Strafanzeigen in beide Richtungen. Ein Zickenkrieg, der teilweise auf offener Bühne ausgetragen wurde und bis heute andauert.
Mandanten, die sich vertrauensvoll an diese Rechtsanwälte wenden, werden regelmäßig enttäuscht. Denn, wer so mit sich selbst beschäftigt ist, kann anderen nicht helfen. So ist es keine Seltenheit, dass Fristen versäumt werden und damit Prozesse verloren gehen.
Ein prominentes Beispiel ist die Überklebung des gültigen Rechtskraftvermerkes (RKV) in der Akte 8 F 1059/07 am Amtsgericht Zwickau (Foto). Hier hatte Rechtsanwalt Reinhard Schübel (der falsche Doktor aus Plauen) die Frist dadurch versäumt, dass er das Rechtsmittel am dafür nicht zuständigen Oberlandesgericht Dresden eingelegt hat. Um sein Fristversäumnis zu verschleiern hat er anschließend dafür gesorgt, dass der auf dem Beschluss bereits aufgebrachte Rechtskraftvermerk mit zwei weißen Blättern überklebt und somit für Kopien unsichtbar gemacht wurde. Was er nicht wusste: die Gegenseite, Rechtsanwältin Claudia Dietrich (Werdau/Foto vor der Kanzlei), hatte sich zeitgleich eine Beschlussausfertigung mit sichtbarem RKV zusenden lassen. Somit hat die Rechtskraft Außenwirkung entfaltet und ist nicht mehr rückgängig zu machen.
Seit einem Jahr liegt die Akte 8 F 1059/07 zur Entfernung der weißen Papierschnipsel beim Amtsgericht Zwickau zur Rekonstruktion. Der dafür zuständige Richter, Franz Langner, hält schützend seine Hände darüber. Denn würde er die Akte rekonstruieren, so wie es das Gesetz verlangt, müssten alle Verfahren, die seit dem 01.05.2012 in dieser Sache geführt wurden, wieder aufgerollt werden. Welcher Jurist, der noch einigermaßen bei Verstand ist, würde wohl auf diese Weise seine Karriere gefährden? Also verstößt man lieber weiter im Schulterschluss gegen geltendes Recht in der Hoffnung, der obrigkeitsgläubige Bürger würde dies schon hinnehmen.

Hotline für Bürgerbeschwerden: 0351 318590


17 Juli 2026

Mit Programm: Museumsfest und August-Horch-Klassik am Wochenende

Westsachsen/Zwickau.- Das August Horch Museum lädt zum Museumsfest am kommenden Wochenende ein. Besucher erwartet am 18. und 19. Juli ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Führungen, Vorträgen und Interviews, „Benzingesprächen“ und Live-Musik. Teils einmalige Oldtimer gibt es am Samstag bei den „Ahnen unserer Autos“ und am Sonntag bei der August-Horch-Klassik zu bewundern, die inzwischen zum 14. Mal stattfindet.
Beim Treffen der „Ahnen unserer Autos“ dürfen ausschließlich Fahrzeuge bis Baujahr 1919 teilnehmen. Nach ihrer Aufstellung auf dem Museumshof am Samstag um 15 Uhr starten die automobilen Pioniere zu einer kleinen Rundfahrt durch Zwickau. Vor und nach der Ausfahrt haben Besucher ausreichend Gelegenheit, die seltenen Fahrzeuge aus nächster Nähe zu betrachten und mehr über die Geschichte der frühen Automobile zu erfahren.
Am Sonntag rückt die August-Horch-Klassik, die gemeinsam mit dem Motorsportclub Zwickau e.V. organisiert wird, ganz die diesjährige Sonderausstellung „100 Jahre Horch 8. Auf den Spuren eines Mythos“ in den Mittelpunkt. Entsprechend stehen Fahrzeuge mit Achtzylindermotor im Fokus. Die Teilnehmer begeben sich ab 9 Uhr auf eine Ausfahrt von Zwickau über Reinsdorf, Hartenstein, Zwönitz und Zschopau nach Augustusburg. Der Rückweg führt über Stollberg nach Zwickau, wo die Fahrzeuge gegen 15 Uhr wieder in der Audistraße erwartet werden. Außerdem lädt das Museum alle Besitzer von Achtzylinder-Fahrzeugen ein, ihre Automobile auf dem Museumsgelände zu präsentieren.
Der Museumshof mit seinen Fahrzeugpräsentationen, Gesprächen und Aktionen ist nach Angaben des August Horch Museums während des Museumsfestes kostenfrei zugänglich. Für den Besuch der Dauerausstellung und der Sonderausstellung gilt der reguläre Museumseintritt. Sämtliche Führungen und Vorträge rund um das Museumsfest sind für die Besucher kostenfrei.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

16 Juli 2026

Bad Elster: Weltmusik als Fingerstyle im TheaterClub

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Dienstag, den 21. Juli, ist der tschechische Gitarrist Ladislav Pazdera um 19.30 Uhr im Rahmen der TheaterClub-Reihe mit einem stimmungsvollen Akustik-Gitarrenkonzert im Theatercafé des König Albert Theaters Bad Elster zu Gast. Mit seinem aktuellen Programm »Chiaroscuro« präsentiert der tschechische Ausnahmegitarrist Ladislav Pazdera einen Konzertabend voller Klangfarben und Kontraste im Theaterclub.
Basierend auf seinem Solo-Debütalbum entfaltet sich so ein sommerlich-faszinierender Stil-Mix aus Fingerstyle, Weltmusik und Jazz. Andalusische Wärme trifft auf osteuropäische Melodik, brasilianische Leichtigkeit auf groovige Arrangements – virtuos, fein nuanciert und klanglich auf höchstem Niveau. Ein Sommerabend zwischen Licht und Schatten – raffiniert, lässig und berührend zugleich.
Tickets: 037437/ 53 900

Maßnahmen zeigen erste Wirkung: Alkoholverbot soll verlängert werden


Westsachsen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Die Maßnahmen, die im Zusammenhang mit dem Geschehen auf dem Marienplatz durch die Stadtverwaltung ergriffen wurden (WSZ berichtete), zeigen Wirkung: Durch regelmäßige Bestreifungen und Kontrollen sowie das seit Anfang Juli gültige Alkoholverbot ist die Zahl von Ordnungswidrigkeiten rückläufig. Dies ergab eine erste Analyse. Um diese Entwicklung zu verstetigen, schlägt die Stadtverwaltung vor, die Polizeiverordnung über das Alkoholverbot auf dem Marienplatz um zwei Jahre zu verlängern. Dazu findet am 30. Juli eine Sondersitzung des Stadtrates statt.
„Die von uns ergriffenen Maßnahmen scheinen zu greifen“, stellt Bürgermeisterin Silvia Queck fest und ergänzt: „Allerdings ist es zu früh, um schon Entwarnung zu geben. Wir wollen das Alkoholverbot fortsetzen und arbeiten an weiteren Ideen, um Ordnung und Sauberkeit in diesem zentralen Bereich zu verbessern.“ Das Ordnungsamt hatte den zentralen und umfangreichen Platz in der Zwickauer Innenstadt in Absprache und gemeinsam mit der Polizei bereits seit Anfang März intensiv bestreift. Festzustellen waren insbesondere aggressives Verhalten, körperliche Auseinandersetzungen, Verunreinigungen und Lärmbelästigungen. Aufgrund der anhaltenden, oftmals alkoholbedingten Probleme erließ die Stadtverwaltung ein Alkoholverbot, das am 4. Juli in Kraft trat. Außerdem wurde, zusätzlich zu den täglichen Reinigungen, eine Reinigung des Marienplatzes am Sonntag beauftragt.
Mit Erlass des Alkoholverbotes wurde nun die Kontrolltätigkeit verändert: Anstelle von Fuß- finden nun vornehmlich Präsenzstreifen in Form von Standstreifen statt, d. h. dass Einsatzfahrzeuge direkt beim oder auf dem Marienplatz stehen und entsprechende Kontrollen stattfinden. Gemeinsam mit der Polizeidirektion und dem Polizeirevier führte das Ordnungsamt zwischen 4. und 13. Juli insgesamt 39 dieser Streifen durch. Das Alkoholverbot wurde in direkter Ansprache und mit Flyern in deutscher und englischer Sprache kommuniziert. Am vergangenen Montag (13. Juli) wurden insgesamt sechs Schilder, jeweils an den Zugängen zur Verbotszone installiert (Fotos).
In den ersten zehn Tagen seit Inkrafttreten der Polizeiverordnung wurden durch die Ordnungskräfte insgesamt 34 Feststellungen getätigt, davon 27 Verstöße gegen das Alkoholkonsumverbot. Die Anzahl der Personen und Gruppen, die sich auf dem Marienplatz aufhalten und von Besuchern der Innenstadt als störend empfunden werden, hat sich nicht merklich verringert. Allerdings wurden in dem Zeitraum keine alkoholbedingten Straftaten festgestellt. Auch das Problem von Verunreinigungen scheint sich zumindestens leicht verbessert zu haben.
Da sich die Gefährdungsprognose jedoch nicht grundsätzlich verändert hat, soll das Alkoholkonsumverbot verlängert werden. Aufgrund der Regelungen im Sächsischen Polizeibehördengesetz bedarf es dazu nun eines Stadtratsbeschlusses: Die Oberbürgermeisterin darf eine solche Verordnung eigenständig nur für maximal einen Monat erlassen. Die Stadtverwaltung schlägt vor, dass die Polizeiverordnung über das Verbot des Alkoholkonsums im Bereich des Marienplatzes am 4. August 2026 in Kraft und am 3. August 2028 außer Kraft tritt. Inhaltlich sollen keine Änderungen an den bisherigen Festlegungen vorgenommen werden. Das Verbot soll weiterhin auf dem Marienplatz, der Marienstraße bis zum Mariengäßchen, im Mariengäßchen sowie dem Domhof gelten. In diesem Bereich sollen sowohl der Konsum als auch das Mitführen alkoholischer Getränke zum Zwecke des Konsums an Werktagen von 15 bis 23 Uhr untersagt bleiben.
Weiterhin geprüft wird die öffentlich diskutierte Videoüberwachung. Hier gilt es unter anderem die rechtlich hohen Hürden zu beachten, die unter anderem vorgeben, dass zuerst mildere Maßnahmen zu ergreifen sind. „Wir prüfen sorgfältig und wollen das Thema der Videoüberwachung im September mit den Stadtratsfraktionen in Ruhe und sachlich erörtern. Dann liegen zudem weitere Ergebnisse der bisher ergriffenen Maßnahmen vor“, betont Bürgermeisterin Queck. Regelmäßig tagt inzwischen eine Projektgruppe, die das Geschehen auf dem Marienplatz auswertet und mögliche Maßnahmen diskutiert. Neben verschiedenen Ämtern der Stadt sind auch die Beschäftigungsförderung Zwickau (BFZ), die die Reinigungen durchführt, sowie Vertreter des Polizeireviers involviert.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

10 Juli 2026

Kinderbuchlesung: Von Räubern, Zeitdieben und fliegenden Besen

Westsachsen/Bad Elster.-
Mit einer Kinderbuchlesung für die ganze Familie wurde am vergangenen Sonntag die neue Ausstellung „Von Räubern, Zeitdieben und fliegenden Besen“ mit Kunstdrucken zu Klassikern der Thienemann-Verlage in der KunstWandelhalle Bad Elster eröffnet.
Diese neue Ausstellung voller Bildergeschichten entführt kleine und große Besucher in die fantasievollen Welten zweier bedeutender Erzähler der deutschen Kinderliteratur. Gezeigt werden hochwertige Kunstdrucke mit den beliebten Illustrationen aus den Kinderbuchklassikern von Otfried Preußler – darunter »Das kleine Gespenst«, »Die kleine Hexe«, »Der kleine Wassermann« und »Der Räuber Hotzenplotz«. Ergänzt wird die Schau durch eindrucksvolle Bildwelten von Sebastian Meschenmoser zu Michael Endes »Die unendliche Geschichte«, die die Magie Phantásiens auf besondere Weise sichtbar machen. So entsteht eine liebevoll gestaltete Reise durch zauberhafte Märchen-, Abenteuer- und Fantasiewelten, die seit Generationen Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern.
„Kinderbücher sind oft die ersten Türen in die Welt der Fantasie. Mit dieser Ausstellung und dem dazu passenden Feriengruppenangebot möchten wir kleine und große Besucher einladen, diese Welten gemeinsam neu zu entdecken – voller Abenteuer, Zauber und unvergesslicher Geschichten.“ Ute Gallert (Ausstellungskoordinatorin der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH)
Während der Sommerferien (20. Juli bis 14. August) lädt die KunstWandelhalle Bad Elster im Zuge dieser Ausstellung alle Hort- und Vorschulgruppen zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die Welt von Otfried Preußler und Michael Ende ein. Gemeinsam wird die Ausstellung erkundet, Geschichten gehört und abwechslungsreiche Aufgaben rund um Räuber, Hexen, Gespenster und fantastische Abenteuer gelöst. Abgerundet wird dieser lebendige Ferientag mit einem Besuch im Sächsischen Bademuseum - Ein kreatives Ferienerlebnis voller Entdeckungen, Spiel, Spaß und Fantasie. Anmeldungen dafür sind noch möglich.
Zu den Thienemann Verlagen gehören u.a. zwei der ältesten und renommiertesten Kinderbuchverlage Deutschlands - Thienemann und Esslinger. Schwerpunkte sind Kinder- und Jugendbücher für alle Altersgruppen zwischen 0 und 18 Jahren, vom hochwertigen Bilderbuch bis zum Roman für junge Erwachsene. Das Fundament der Thienemann – Verlage bilden u.a. Kinderbuchklassiker wie „Der Räuber Hotzenplotz“ und „Krabat“ von Otfried Preußler sowie „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ und „Die unendliche Geschichte von Michael Ende“ genauso wie „Urmel“ von Max Kruse. Die fantasievolle Ausstellung kann noch bis zum 30. August 2026 jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 14 bis 17.30 Uhr sowie an den Wochenenden zusätzlich von 9.30 Uhr bis 12 Uhr bzw. zu den Veranstaltungen in der KunstWandelhalle besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Bahnhofsvorplatz Zwickau: Erster Spatenstich für die Umgestaltung

Westsachsen/Zwickau.- Gestern Vormittag konnten Bürgermeisterin Silvia Queck gemeinsam mit Staatsministerin Regina Kraushaar und weiteren Beteiligten den ersten Spatenstich für die grundlegende Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes vornehmen. Die Bauarbeiten sollen 2028 abgeschlossen werden. Im Anschluss nahm die Geschäftsführung der Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau (SVZ) den Fördermittelbescheid für die neuen Straßenbahnen in Empfang.
Der Platz wird zu einem barrierefreien Umsteigepunkt zwischen Straßenbahn, Bus, Bahn und Taxi umgebaut. Die Gesamtkosten dafür liegen bei über 12 Millionen Euro, 85 Prozent der zuwendungsfähigen Baukosten sollen aus Bundes- und Landesmitteln gefördert werden. Dazu meint Staatsministerin Regina Kraushaar: „Mit den Fördermitteln des Freistaats unterstützen wir die neue zentrale Schnittstelle des Zwickauer Nahverkehrs. Das ist gut angelegtes Geld, denn Investitionen in den Nahverkehr sind Investitionen in die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.“ Baubürgermeisterin Silvia Queck ergänzt: „Dieser Spatenstich ist ein starkes Signal für Zwickau und bedeutet uns allen sehr viel: Ein lange diskutiertes Vorhaben wird nun Wirklichkeit. Dass wir an diesem Schlüsselort und Tor der Stadt nun bauen können, verdanken wir mutigen Entscheidungen, viel Ausdauer, dem Vertrauen in dieses Projekt aller Beteiligten und der verlässlichen Unterstützung unserer Fördermittelgeber.“
Für die Erneuerung der Straßenbahnflotte übergab die Ministerin einen Fördermittelbescheid über 22,5 Millionen Euro an die SVZ. Die Mittel stehen für die Beschaffung von sechs modernen Niederflurbahnen bereit, die die in die Jahre gekommene Hochflur-Flotte vom Typ Tatra ablösen. 18 Millionen Euro stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), 4,5 Millionen Euro steuert der Freistaat als Kofinanzierung bei.
Für die Fahrgäste bedeutet der Wechsel vor allem einen leichteren Einstieg. Die neuen Bahnen vom Modell TINA des Herstellers Stadler können durchgängig ebenerdig und ohne Stufen betreten werden. Sie sind 30 Meter lang sowie 2,30 Meter breit, zeigen den Besetzungsgrad an und verfügen über ein Fahrerassistenzsystem, das die Sicherheit im Betrieb erhöht.
Sebastian Eßbach, technischer Geschäftsführer der SVZ freut sich: »Mit der Beschaffung der neuen innovativen Bahnen ab 2028 erreichen wir unser Ziel, zukünftig eine niederflurige Fahrzeugflotte in Zwickau einzusetzen und die derzeitigen Tatra-Hochflurstraßenbahnen abzulösen. Mit den Tina-Niederflurbahnen von Stadler werden unsere Fahrgäste sowie Fahrpersonale eine neue Qualität erfahren.«
Die Zwickauer Verkehrsbetriebe haben derzeit 26 Straßenbahnen im Fahrgastbetrieb und unterhalten 47 Kilometer Gleise. In ihrem Fahrplan bieten die SVZ den jährlich 10,5 Mio. Fahrgästen in Bus und Bahn insgesamt 3.317.820 Fahrplankilometer an.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

06 Juli 2026

Sommerferien in Sachsen starten: Buchungslage stimmt optimistisch

Westsachsen/Dresden.-
Mit dem Beginn der Sommerferien in Sachsen startet für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres – und auch die sächsischen Reiseregionen freuen sich auf zahlreiche Gäste. Die Rückmeldungen aus den Regionen stimmen optimistisch: Die Buchungslage für die Sommersaison 2026 ist insgesamt gut. Gleichzeitig gibt es vielerorts noch freie Kapazitäten für alle, die sich spontan für einen Urlaub im Freistaat entscheiden.
Besonders gefragt sind familienfreundliche Angebote, aktive Naturerlebnisse, kulturelle Highlights sowie Veranstaltungen unter freiem Himmel. Je nach Region zeigt sich ein unterschiedliches Bild: Während einzelne Ferienzeiträume, Wochenenden oder Großveranstaltungen bereits sehr gut gebucht sind, laden viele Reiseziele noch zu einem spontanen Sommerurlaub ein. Da viele Gäste ihre Reise erst kurzfristig planen, rechnen die Regionen auch in den kommenden Wochen mit weiteren Buchungen.
Ob beeindruckende Felslandschaften, idyllische Seen, lebendige Städte oder kulturelle Schätze – Sachsen bietet eine außergewöhnliche Vielfalt für Erholungssuchende, Familien, Aktivurlauber und Kulturbegeisterte. Besonders beliebt sind Pensionen, Ferienwohnungen und Ferienhäuser in den ländlichen Regionen sowie Hotels und Appartements in den Großstädten. Ferienresorts und Campingplätze, insbesondere in Wassernähe, erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit und versprechen unvergessliche Urlaubsmomente.
„Der Blick in die sächsischen Reiseregionen zeigt: Der Tourismus ist und bleibt eine tragende Säule für Wirtschaftskraft, Lebensqualität und regionale Entwicklung in Sachsen“, sagt Alexander Dierks MdL, Präsident des Sächsischen Landtags und Präsident des Landestourismusverbandes Sachsen e. V. „Die Sommerferien bieten gute Chancen für unsere Betriebe, auch wenn kurzfristige Buchungen und veränderte Reiseentscheidungen die Branche weiter fordern. Entscheidend ist jetzt, dass wir die touristischen Angebote im Reiseland gemeinsam stärken – mit verlässlicher politischer Unterstützung, leistungsfähigen Strukturen vor Ort und einer klaren Botschaft: Urlaub in Sachsen lohnt sich“.
„Die Sommerzeit ist traditionell Familienzeit. In Sachsen haben insbesondere die knapp 160 familienfreundlich zertifizierten Freizeiteinrichtungen, Unterkünfte und Orte attraktive Angebote für Familien zusammengestellt“, sagt Veronika Hiebl, Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH. So genüge ein Klick auf die Website „Sommerferientipps in Sachsen“ für viele Anregungen vor allem für Familien mit Kindern.
Quelle und Fotos: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

05 Juli 2026

Alkoholverbot. Konsequenz aus dramatischen Vorkommnissen

Westsachsen/Zwickau.-
Die Stadt Zwickau erlässt auf dem Marienplatz und in angrenzenden Bereichen ein Alkoholverbot. Die entsprechende Polizeiverordnung wurde heute im elektronischen Amtsblatt bekanntgemacht und gilt ab Samstag, dem 4. Juli. Das Ordnungsamt setzt seine Kontrollen, die bereits seit Anfang März verstärkt stattfinden, fort. Sebastian Lasch, Bürgermeister für Finanzen und Ordnung, betont: „Trotz unserer Kontrollen in den letzten Monaten müssen wir leider feststellen, dass manche Menschen den Marienplatz wiederholt zu einem Problembereich machen. Wir gehen daher mit dem Alkoholverbot den nächsten Schritt – im Interesse der Bürger, der Besucher unserer Stadt und der ansässigen Händler und Gastronomen.“ Die Polizeiverordnung gilt auf dem Marienplatz, der Marienstraße bis zum Mariengäßchen, im Mariengäßchen sowie dem Domhof. In der Zeit von 15 bis 23 Uhr sind von Montag bis Samstag sowohl der Konsum als auch das Mitführen alkoholischer Getränke zum Zwecke des Konsums untersagt. Ausgenommen davon sind lediglich die genehmigten Bereiche der Außengastronomie. Zuwiderhandlungen können mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro geahndet werden. Die Verordnung gilt aus rechtlichen Gründen zunächst bis einschließlich 3. August. Die räumliche Begrenzung sowie die zeitlichen Festlegungen wurden in Auswertung der Feststellungen getroffen, die durch Ordnungsamt, Polizei und Rettungsdienste bisher gemacht wurden. Zusätzlich zu der regelmäßigen Reinigung an Werktagen wurde durch das Baudezernat zudem eine Reinigung des Marienplatzes an Sonntagen beauftragt. Damit soll ein weiterer Beitrag geleistet werden, um die Attraktivität dieses zentralen Bereichs der Zwickau Altstadt zu erhalten. Das Ordnungsamt hatte seine Kontrollen auf dem Marienplatz bereits Anfang März deutlich intensiviert. Seither wurden in enger Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Zwickau insgesamt 184 Fußstreifen und Schwerpunkteinsätze durchgeführt. Eingebunden sind außerdem die Träger der Straßensozialarbeit, mit denen fortlaufend Abstimmungen erfolgen.
Quelle: Stadtverwaltung Zwickau
Foto: Tag24

04 Juli 2026

Tötungsdelikt: In der Zwickauer Innenstadt eskalierte ein Streit

Westsachsen/Zwickau.-
An der Marienstraße gerieten am Samstagabend aus bisher unbekannter Ursache vier Männer in einen Streit. Die Situation eskalierte und es kam zur körperlichen Auseinandersetzung. Dabei erlitt ein 26-Jähriger lebensbedrohliche Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Der zweite Geschädigte im Alter von 20 Jahren wurde leicht verletzt.
Polizisten konnten einen 25-jährigen Tatverdächtigen vor Ort vorläufig festnehmen. Der zweite Tatverdächtige – ein 19-Jähriger – wurde in einer nahegelegenen Wohnung gestellt und ebenfalls vorläufig festgenommen.
Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts gegen die beiden Tatverdächtigen. Sowohl die Tatverdächtigen als auch die Geschädigten sind afghanische Staatsangehörige.
Quelle: PD Zwickau

03 Juli 2026

Halberstädter Erklärung: „Schutz des Einzelnen vor staatlicher Willkür“

Mitteldeutschland/Westsachsen/Dresden/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Die Justizministerinnen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich in Halberstadt im Landkreis Harz getroffen und mit der „Halberstädter Erklärung" ein deutliches Signal zum Schutz des Rechtsstaats und der Justiz abgegeben. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Schutz von Angehörigen der Justiz vor der Zunahme persönlicher Anfeindungen von Bürgern, die sich durch willkürliche Entscheidungen der Gerichte ungerecht behandelt fühlen. Dazu heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Sachsen-Anhalts Justizministerin Franziska Weidinger (Foto Mitte), Sachsens Staatsministerin der Justiz Prof. Constanze Geiert (Foto rechts) und Thüringens Justizministerin Beate Meißner:
„Unser Rechtsstaat ist das Fundament einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. Er ist Ergebnis des über Generationen erfolgten Einsatzes für Freiheit, Gleichheit vor dem Gesetz und für den Schutz des Einzelnen vor staatlicher Willkür. Unser Rechtsstaat ist stark und er bleibt stark. Das Wissen um die Geschichte unserer Länder verpflichtet uns, jederzeit wachsam zu sein. Diese Wachsamkeit ist heute in besonderem Maße gefordert. Wir sehen mit großer Besorgnis die Zunahme der persönlichen Anfeindungen gegenüber Angehörigen der Justiz. Wir verurteilen entschieden jegliche Angriffe auf die Justiz und insbesondere die Unabhängigkeit der Richterinnen und Richter. Diese Unabhängigkeit ist ein unverzichtbares Fundament unseres demokratischen Rechtsstaats. Wer sie angreift, greift die Grundwerte unserer Verfassungsordnung an. Es ist allein Aufgabe unserer unabhängigen Gerichte, über die Einhaltung von Recht und Gesetz zu entscheiden. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass die Menschen in unseren drei Ländern uneingeschränkt darauf vertrauen können, dass ihre Grundrechte durch unabhängige Gerichte und losgelöst von jedweder Einflussnahme und politischem Druck geschützt werden.“
Die mitteldeutschen Justizministerinnen haben sich auf eine gemeinsame Linie zur Stärkung des Rechtsstaats verständigt: Null Toleranz bei Angriffen auf Justizangehörige, die das Vertrauen in den Rechtsstaat untergraben. Schutz der Integrität des Justizdienstes – von der Ausbildung bis in die Praxis. Stärkung einer leistungsfähigen, bedarfsgerecht ausgestatteten und unabhängigen Justiz als Grundlage für Vertrauen und Rechtssicherheit. Zugleich setzen die drei Länder auf eine praxis- und bürgernahe Justizpolitik: weniger bürokratische Überfrachtung, mehr Fokus auf funktionierende Verfahren und starke Institutionen.
Sachsens Justizministerin Prof. Constanze Geiert: „Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt verbindet weit mehr als eine gemeinsame Geschichte. Wir stehen auch vor denselben rechtspolitischen Herausforderungen. Daher ist eine engere Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern ein wichtiger Baustein für den starken Rechtsstaat. Gemeinsam wollen wir unsere Justiz stärken, Kriminalität effektiv bekämpfen und mit einer starken Stimme die Interessen der Bürgerinnen und Bürger aus unseren Ländern auf Bundesebene vertreten. Die vereinbarte Sicherheitspartnerschaft der mitteldeutschen Länder für den Justizvollzug ist hierfür ein guter Schritt.“
Über diese Sicherheitspartnerschaft in Bezug auf den unvollendeten Mega-Knast in Zwickau-Marienthal wurde bereits mehrfach berichtet (Millionengrab in Zwickau: Wer haftet für diesen Größenwahn?). Ebenso darüber, wie von Seiten der Justiz wissentlich und regelmäßig gegen geltendes Recht verstoßen wird („Ein krimineller Sumpf, wie es schlimmer nicht geht“). Dass nun genau dieselben Personen, die das Recht mit Füßen treten, besonderen Schutz für sich beanspruchen, ist - gelinde gesagt - makaber.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium der Justiz
Fotos: MDR/Archiv/KI

01 Juli 2026

Sommerprogramme: Ferien voller Kunst, Geschichte und Entdeckungen

Westsachsen/Zwickau.-
Sommerferien sind mehr als eine Pause vom Alltag – sie sind eine Zeit, in der auch Neues ausprobiert, Bekanntes anders gesehen und eigene Wege entdeckt werden können. Genau zu dieser besonderen Zeit öffnen Zwickauer Kultureinrichtungen und laden Kinder, Jugendliche und Familien dazu ein, Kunst, Geschichte und Geschichten auf ganz unmittelbare Weise zu erleben.
In den Ferien werden aus Ausstellungen ein Entdeckungsraum, aus Geschichte ein Erlebnis und aus Kunst ein Spiel mit Farben, Formen und Ideen. Wer sich auf den Weg macht, begegnet überall kleinen und großen Überraschungen. Ob in den farbintensiven Räumen der KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im ZwischenRAUM, bei interaktiven Familienführungen in den Priesterhäuser Zwickau oder beim kreativen Ausprobieren in der Stadtbibliothek Zwickau – überall entstehen Orte, an denen Ferienzeit zu Erlebniszeit wird.
Im Mittelpunkt stehen Neugier, Kreativität und das gemeinsame Entdecken: von Farben und Licht, von historischen Spuren und kulturellen Traditionen, von Geschichten, die berühren, und Ideen, die weiterführen. So werden die Sommerferien 2026 in Zwickau zu einer Einladung, genauer hinzusehen, selbst aktiv zu werden und die Stadt als Ort voller Geschichten neu zu entdecken.
Die jeweiligen Angebote der Museen und der Stadtbibliothek sind auf den entsprechenden Internetseiten der Einrichtungen zu finden:
- KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im ZWISCHENRaum
- PRIESTERHÄUSER ZWICKAU
- Stadtbibliothek Zwickau

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Planitzer Markt wird nach umfassender Neugestaltung eröffnet

Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knasts).- Nach rund zwei Jahren Bauzeit wird die umfassende Neugestaltung des Planitzer Marktes vorzeitig abgeschlossen. Am 7. Juli 2026 wird der Platz um 14 Uhr durch Oberbürgermeisterin Constance Arndt im Beisein geladener Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft offiziell eröffnet und damit einen Monat früher als geplant wieder vollständig der Öffentlichkeit übergeben. In der kommenden Woche fällt zudem der Startschuss für den vom Stadtrat beschlossenen Ideenwettbewerb.
Oberbürgermeisterin Constance Arndt zeigt sich dankbar: „Die Anlieger haben angesichts der unvermeidbaren Einschränkungen viel Geduld haben müssen und aufgebracht – dafür herzlichen Dank! Es ist außerdem sehr bemerkenswert, dass bei diesem überaus komplexen Großprojekt der Zeit- und der Kostenplan eingehalten wurden. Dafür danke ich dem städtischen Tiefbauamt sowie allen, die an der Planung und der Realisierung dieses wichtigen Vorhabens beteiligt waren.“
Die Bauarbeiten auf dem Planitzer Markt hatten am 13. Mai 2024 begonnen. Bereits im Juni 2025 konnte mit der termingerechten Freigabe der Äußeren Zwickauer Straße ein wesentlicher Teil des Projektes abgeschlossen werden. In diesem Bauabschnitt wurden der Wiesenbach, dessen Überbauung ehedem marode war, neu verrohrt. Sämtliche Medienleitungen wurden erneuert und die Straße grundhaft ausgebaut.
Im Anschluss konzentrierten sich die Arbeiten auf den südlichen Abschnitt des Areals. Dort entstanden neue Freiflächen zum Aufenthalt und ein moderner Mehrzweckplatz, der vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger bietet. Neben mehr als 60 Stellplätzen wurde im Anschluss an die Poststraße auf diesem auch ein Treffpunkt für Jugendliche mit Tischtennisplatte geschaffen. Im Platzbereich integrierte Verankerungen für Festzelte und eine erweiterte Strom-Infrastruktur ermöglichen zudem die Nutzung für Märkte, Feste und weitere Veranstaltungen.
Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität wurden im Kernbereich des Marktes verschiedene Themeninseln angelegt. Diese umfassen unter anderem Spielangebote für Kinder sowie einen Trinkbrunnen mit Sitzgelegenheiten. Die Bushaltestellen wurden neu geordnet und barrierefrei hergestellt. Die Planitzer Pyramide erhielt einen neuen Standort im Herzen des Marktes.
Die Maßnahme umfasste einen Bereich von mehr als 9.000 m², der grundhaft umgestaltet und erneuert wurde. Im Zuge der Bauarbeiten wurden sämtliche unterirdischen Ver- und Entsorgungsleitungen modernisiert. Dabei wurden neben knapp 200 Metern Bachverrohrung mit einem Durchmesser von 1,3 Metern, rund 300 Meter Gasleitung, 1.500 Meter Abwasser- und Trinkwasserleitungen, 1.300 Meter Leitungen für die Straßenbeleuchtung sowie 1.100 Meter Stromleitungen neu verlegt. Die Baufirmen mussten rund 13.500 m³ Straße und Boden ausbauen bzw. ausheben. Über 6.200 m² Beton- und Granitpflaster sowie 1.620 m² Asphalt verleihen dem Markt nun ein neues und attraktives Erscheinungsbild.
Mit der Fertigstellung erhält Oberplanitz ein modernes Stadtteilzentrum, das Raum für Begegnung, Öffentlichkeit und Erholung bietet. Die Maßnahme stärkt die Attraktivität des Stadtteils nachhaltig. Die Entwicklung des Umfeldes setzt sich bereits darüber hinaus fort: das ehemalige Kaufhaus Schocken wird derzeit grundhaft erneuert und weitere Bauvorhaben sollen die städtebauliche Entwicklung des Quartiers abrunden. Bis Ende des Jahres wird auch das sich in städtischem Eigentum befindende WC-Haus am Markt renoviert.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

30 Juni 2026

Party-Tipp: Bad Elster tanzt den Mambo No. 5

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Samstag, den 11. Juli lädt das Naturtheater zu großen Sommerparty mit der Hermes House Band und Lou Bega.
Um 20 Uhr begeistern zwei der größten Party-Acts Europas in einer mitreißenden Sommershow voller Welthits, Energie und guter Laune! In dieser gemeinsamen Show mit Tänzerinnen und jeder Menge Partypower präsentiert die legendäre Hermes House Band live ihre größten Hits wie »Country Roads«, »Live Is life«, »Rythm Of The Night« oder »Que Sera« und viele weitere Partykracher, die für perfekte Sommervibes sorgen werden. Dazu performt Stargast und Entertainer Lou Bega seine Mega-Hits wie »Sweet Like Cola«, »I Got A Girl«, »Give It Up« sowie natürlich seinen Welthit »Mambo Nr. 5« als Freudenfest der guten Laune.
Leute, so geht Sommerparty! Tickets: 037437/ 53 900

Führungswechsel: Dampferzeuger-Rohrleitungsbau stellt die Weichen

Westsachsen/Lichtentanne.- Die Dampferzeuger-Rohrleitungsbau GmbH in westsächsischen Lichtentanne hat ab 1. Juli einen neuen Geschäftsführer. Frank Tilch (Foto rechts), der in den zurückliegenden neun Jahren die Geschicke des Unternehmens erfolgreich leitete, verlässt auf eigenen Wunsch die Firma. „In Zukunft werde ich mich an anderer Stelle unserer Unternehmensgruppe einbringen. Das gibt mir die Möglichkeit, wieder mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen“, so der Diplomingenieur für Verfahrenstechnik, der im niederländischen Borgercompagnie zu Hause ist. „Diese wunderschöne Region hier und mein tolles Team werde ich aber fest im Herzen behalten“, fügt der 56-Jährige sichtlich bewegt hinzu.
In Zukunft zeichnet Nico Rohrmann (Foto links) für die Entwicklung des Standortes und seiner Dienstleistungen verantwortlich. Für den 39-jährigen Diplomingenieur für Energietechnik, der an der Hochschule Zittau-Görlitz studiert hat, ist es ein Heimspiel. „Meine Familie und ich kommen aus Crimmitschau. In den letzten Jahren war ich bei der Siemens AG als Projektmanager für Energieeffizienz und Nachhaltigkeitsprojekte beschäftigt. Diese Erfahrungen kann ich nun in meiner Heimat einbringen“, freut sich der neue Geschäftsführer.
Mit 39 Mitarbeitern aus fünf Nationen, unter ihnen 6 Auszubildende, ist die Dampferzeuger-Rohrleitungsbau GmbH (Foto unten) eine feste Größe, wenn es um die Herstellung, Errichtung und Instandsetzung kompletter Kesselanlagen geht. Als anerkannter und zertifizierter Fachbetrieb mit fast 60-jähriger Tradition hat sich das Unternehmen zu einem praxisorientierten Optimierer von Dampf- und Kondensatsystemen komplexer Produktionsanlagen entwickelt. Das Einzugsgebiet erstreckt sich über Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Teile Bayerns. Seit 2024 gehört die GmbH, die 2025 einen Umsatz von 9,6 Millionen Euro hatte, zur internationalen Unternehmensgruppe Babcock Wanson.
Quelle und Foto: André Kleber

27 Juni 2026

Robin Leon präsentiert: Schlager Total - Die große deutsche Hitparade

Robin Leon
Westsachsen/Zwickau.-
Darauf haben Fans Jahrzehnte gewartet. Die „Schlager Total - Die große deutsche Hitparade“ ist wieder da! Das Konzerterlebnis der Extraklasse – in allen Regionen Deutschlands.
„Schlager Total - Die große deutsche Hitparade“ ist weit mehr als ein Abend mit Musik, das ist das Fest für alle Generationen des Deutschen Schlager. Ein Ort der Begegnung und ein Schlager-Gefühl, das verbindet. Der Deutsche Schlager lebt wie nie zu zuvor. Er bewegt und bringt Menschen zusammen. Jetzt endlich in allen Regionen Deutschlands.
Das sind zweieinhalb Stunden Unterhaltung der Extraklasse. „Wir schwelgen in Erinnerungen, wir feiern, wir entdecken neue Lieder und Stars“, so Ben Adler vom Tourmanagement. „Ein unvergleichlicher Abend, wie ihn Deutschland noch nicht erlebt hat“.
Bata Illic

Umrahmt von großen LED-Technik, tollem Licht-Ensemble und einem unglaublichen Set-Up. Ein XXL-Entertainmentprogramm – hier ist für jeden Schlagerfreund etwas dabei: Mit Charme, Witz und Leidenschaft führt Robin Leon (foto) durch das Programm. Als Präsentator versteht er es wie kein anderer, das Publikum mitzunehmen, Nähe zu schaffen und jeden einzelnen Moment zu etwas Besonderem zu machen. Seine authentische Art, gepaart mit seiner Liebe zur Musik, macht ihn zum perfekten Gastgeber dieses außergewöhnlichen Abends. Er führt durch ein unvergleichliches starkes Angebot:
Schlagerlegende Bata Illic (Foto) feiert nicht nur uns seine größten Hits und macht Erinnerungen lebedingt. Er feiert mit uns auch Abschied. Er wird das letzte Mal im Rahmen dieser Tournee auf der Showbühne sein. Ein unglaublicher Moment steht vor der Tür.
Gaby Baginsky
Für frischen Wind im deutschen Schlager sorgt Anni Perka. Mit ihrer energiegeladenen Ausstrahlung sorgt sie für absolute Partystimmung. Mit Musik und Tanz liefert sie tolle Unterhaltung und ist dem Publikum so nahe wie kaum jemand anders.
Ein weiteres Highlight sind Judith & Mel, seit Jahrzehnten das bekannteste Schlager-Ehepaar aller Zeiten. Das Traumpaar des deutschen Schlagers zählen. Sie präsentieren neue Hits aber auch Klassiker wie „Land im Norden“.
Gaby Baginsky (Foto) gibt sich die Ehre. Sie ist der weibliche Star, der am häufigsten in der ZDF-Hitparade aufgetreten ist. Sie steht wie keine andere für Top-Schlager und stilvoller Unterhalten. Da bleibt keiner sitzen.
Nach mehr als 10jähriger Pause ist Ilka Wolf erstmals auf den großen Schlagerbühnen wieder zu Gast. Wir freuen uns über dieses Comeback des Jahres und freuen uns, dass sie dies bei „Schlager Total - Die große deutsche Hitparade“ feiert.
Ein einmaliges Programm, dass Herzen nicht nur schneller, sondern auch höherschlagen lässt. „Schlager Total - Die große deutsche Hitparade“ ist wieder da. Mit Stars, wo das Wiedersehen wirklich Freude macht. Und das Gute daran – wir kommen auch zu ihnen nach Hause:
Am Sonntag, 23.05.2027 | 17:00 Uhr ins Konzert- und Ballhaus Neue Welt, Leipziger Straße 182 in 08058 Zwickau. Karten gibt es im Vorverkauf bei Reservix.de und Eventim.de
Quelle und Fotos: Berlinièros PR