01 Juli 2026

Sommerprogramme: Ferien voller Kunst, Geschichte und Entdeckungen

Westsachsen/Zwickau.-
Sommerferien sind mehr als eine Pause vom Alltag – sie sind eine Zeit, in der auch Neues ausprobiert, Bekanntes anders gesehen und eigene Wege entdeckt werden können. Genau zu dieser besonderen Zeit öffnen Zwickauer Kultureinrichtungen und laden Kinder, Jugendliche und Familien dazu ein, Kunst, Geschichte und Geschichten auf ganz unmittelbare Weise zu erleben.
In den Ferien werden aus Ausstellungen ein Entdeckungsraum, aus Geschichte ein Erlebnis und aus Kunst ein Spiel mit Farben, Formen und Ideen. Wer sich auf den Weg macht, begegnet überall kleinen und großen Überraschungen. Ob in den farbintensiven Räumen der KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im ZwischenRAUM, bei interaktiven Familienführungen in den Priesterhäuser Zwickau oder beim kreativen Ausprobieren in der Stadtbibliothek Zwickau – überall entstehen Orte, an denen Ferienzeit zu Erlebniszeit wird.
Im Mittelpunkt stehen Neugier, Kreativität und das gemeinsame Entdecken: von Farben und Licht, von historischen Spuren und kulturellen Traditionen, von Geschichten, die berühren, und Ideen, die weiterführen. So werden die Sommerferien 2026 in Zwickau zu einer Einladung, genauer hinzusehen, selbst aktiv zu werden und die Stadt als Ort voller Geschichten neu zu entdecken.
Die jeweiligen Angebote der Museen und der Stadtbibliothek sind auf den entsprechenden Internetseiten der Einrichtungen zu finden:
- KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im ZWISCHENRaum
- PRIESTERHÄUSER ZWICKAU
- Stadtbibliothek Zwickau

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Planitzer Markt wird nach umfassender Neugestaltung eröffnet

Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knasts).- Nach rund zwei Jahren Bauzeit wird die umfassende Neugestaltung des Planitzer Marktes vorzeitig abgeschlossen. Am 7. Juli 2026 wird der Platz um 14 Uhr durch Oberbürgermeisterin Constance Arndt im Beisein geladener Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft offiziell eröffnet und damit einen Monat früher als geplant wieder vollständig der Öffentlichkeit übergeben. In der kommenden Woche fällt zudem der Startschuss für den vom Stadtrat beschlossenen Ideenwettbewerb.
Oberbürgermeisterin Constance Arndt zeigt sich dankbar: „Die Anlieger haben angesichts der unvermeidbaren Einschränkungen viel Geduld haben müssen und aufgebracht – dafür herzlichen Dank! Es ist außerdem sehr bemerkenswert, dass bei diesem überaus komplexen Großprojekt der Zeit- und der Kostenplan eingehalten wurden. Dafür danke ich dem städtischen Tiefbauamt sowie allen, die an der Planung und der Realisierung dieses wichtigen Vorhabens beteiligt waren.“
Die Bauarbeiten auf dem Planitzer Markt hatten am 13. Mai 2024 begonnen. Bereits im Juni 2025 konnte mit der termingerechten Freigabe der Äußeren Zwickauer Straße ein wesentlicher Teil des Projektes abgeschlossen werden. In diesem Bauabschnitt wurden der Wiesenbach, dessen Überbauung ehedem marode war, neu verrohrt. Sämtliche Medienleitungen wurden erneuert und die Straße grundhaft ausgebaut.
Im Anschluss konzentrierten sich die Arbeiten auf den südlichen Abschnitt des Areals. Dort entstanden neue Freiflächen zum Aufenthalt und ein moderner Mehrzweckplatz, der vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger bietet. Neben mehr als 60 Stellplätzen wurde im Anschluss an die Poststraße auf diesem auch ein Treffpunkt für Jugendliche mit Tischtennisplatte geschaffen. Im Platzbereich integrierte Verankerungen für Festzelte und eine erweiterte Strom-Infrastruktur ermöglichen zudem die Nutzung für Märkte, Feste und weitere Veranstaltungen.
Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität wurden im Kernbereich des Marktes verschiedene Themeninseln angelegt. Diese umfassen unter anderem Spielangebote für Kinder sowie einen Trinkbrunnen mit Sitzgelegenheiten. Die Bushaltestellen wurden neu geordnet und barrierefrei hergestellt. Die Planitzer Pyramide erhielt einen neuen Standort im Herzen des Marktes.
Die Maßnahme umfasste einen Bereich von mehr als 9.000 m², der grundhaft umgestaltet und erneuert wurde. Im Zuge der Bauarbeiten wurden sämtliche unterirdischen Ver- und Entsorgungsleitungen modernisiert. Dabei wurden neben knapp 200 Metern Bachverrohrung mit einem Durchmesser von 1,3 Metern, rund 300 Meter Gasleitung, 1.500 Meter Abwasser- und Trinkwasserleitungen, 1.300 Meter Leitungen für die Straßenbeleuchtung sowie 1.100 Meter Stromleitungen neu verlegt. Die Baufirmen mussten rund 13.500 m³ Straße und Boden ausbauen bzw. ausheben. Über 6.200 m² Beton- und Granitpflaster sowie 1.620 m² Asphalt verleihen dem Markt nun ein neues und attraktives Erscheinungsbild.
Mit der Fertigstellung erhält Oberplanitz ein modernes Stadtteilzentrum, das Raum für Begegnung, Öffentlichkeit und Erholung bietet. Die Maßnahme stärkt die Attraktivität des Stadtteils nachhaltig. Die Entwicklung des Umfeldes setzt sich bereits darüber hinaus fort: das ehemalige Kaufhaus Schocken wird derzeit grundhaft erneuert und weitere Bauvorhaben sollen die städtebauliche Entwicklung des Quartiers abrunden. Bis Ende des Jahres wird auch das sich in städtischem Eigentum befindende WC-Haus am Markt renoviert.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

30 Juni 2026

Party-Tipp: Bad Elster tanzt den Mambo No. 5

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Samstag, den 11. Juli lädt das Naturtheater zu großen Sommerparty mit der Hermes House Band und Lou Bega.
Um 20 Uhr begeistern zwei der größten Party-Acts Europas in einer mitreißenden Sommershow voller Welthits, Energie und guter Laune! In dieser gemeinsamen Show mit Tänzerinnen und jeder Menge Partypower präsentiert die legendäre Hermes House Band live ihre größten Hits wie »Country Roads«, »Live Is life«, »Rythm Of The Night« oder »Que Sera« und viele weitere Partykracher, die für perfekte Sommervibes sorgen werden. Dazu performt Stargast und Entertainer Lou Bega seine Mega-Hits wie »Sweet Like Cola«, »I Got A Girl«, »Give It Up« sowie natürlich seinen Welthit »Mambo Nr. 5« als Freudenfest der guten Laune.
Leute, so geht Sommerparty! Tickets: 037437/ 53 900

Führungswechsel: Dampferzeuger-Rohrleitungsbau stellt die Weichen

Westsachsen/Lichtentanne.- Die Dampferzeuger-Rohrleitungsbau GmbH in westsächsischen Lichtentanne hat ab 1. Juli einen neuen Geschäftsführer. Frank Tilch (Foto rechts), der in den zurückliegenden neun Jahren die Geschicke des Unternehmens erfolgreich leitete, verlässt auf eigenen Wunsch die Firma. „In Zukunft werde ich mich an anderer Stelle unserer Unternehmensgruppe einbringen. Das gibt mir die Möglichkeit, wieder mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen“, so der Diplomingenieur für Verfahrenstechnik, der im niederländischen Borgercompagnie zu Hause ist. „Diese wunderschöne Region hier und mein tolles Team werde ich aber fest im Herzen behalten“, fügt der 56-Jährige sichtlich bewegt hinzu.
In Zukunft zeichnet Nico Rohrmann (Foto links) für die Entwicklung des Standortes und seiner Dienstleistungen verantwortlich. Für den 39-jährigen Diplomingenieur für Energietechnik, der an der Hochschule Zittau-Görlitz studiert hat, ist es ein Heimspiel. „Meine Familie und ich kommen aus Crimmitschau. In den letzten Jahren war ich bei der Siemens AG als Projektmanager für Energieeffizienz und Nachhaltigkeitsprojekte beschäftigt. Diese Erfahrungen kann ich nun in meiner Heimat einbringen“, freut sich der neue Geschäftsführer.
Mit 39 Mitarbeitern aus fünf Nationen, unter ihnen 6 Auszubildende, ist die Dampferzeuger-Rohrleitungsbau GmbH (Foto unten) eine feste Größe, wenn es um die Herstellung, Errichtung und Instandsetzung kompletter Kesselanlagen geht. Als anerkannter und zertifizierter Fachbetrieb mit fast 60-jähriger Tradition hat sich das Unternehmen zu einem praxisorientierten Optimierer von Dampf- und Kondensatsystemen komplexer Produktionsanlagen entwickelt. Das Einzugsgebiet erstreckt sich über Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Teile Bayerns. Seit 2024 gehört die GmbH, die 2025 einen Umsatz von 9,6 Millionen Euro hatte, zur internationalen Unternehmensgruppe Babcock Wanson.
Quelle und Foto: André Kleber

27 Juni 2026

Robin Leon präsentiert: Schlager Total - Die große deutsche Hitparade

Robin Leon
Westsachsen/Zwickau.-
Darauf haben Fans Jahrzehnte gewartet. Die „Schlager Total - Die große deutsche Hitparade“ ist wieder da! Das Konzerterlebnis der Extraklasse – in allen Regionen Deutschlands.
„Schlager Total - Die große deutsche Hitparade“ ist weit mehr als ein Abend mit Musik, das ist das Fest für alle Generationen des Deutschen Schlager. Ein Ort der Begegnung und ein Schlager-Gefühl, das verbindet. Der Deutsche Schlager lebt wie nie zu zuvor. Er bewegt und bringt Menschen zusammen. Jetzt endlich in allen Regionen Deutschlands.
Das sind zweieinhalb Stunden Unterhaltung der Extraklasse. „Wir schwelgen in Erinnerungen, wir feiern, wir entdecken neue Lieder und Stars“, so Ben Adler vom Tourmanagement. „Ein unvergleichlicher Abend, wie ihn Deutschland noch nicht erlebt hat“.
Bata Illic

Umrahmt von großen LED-Technik, tollem Licht-Ensemble und einem unglaublichen Set-Up. Ein XXL-Entertainmentprogramm – hier ist für jeden Schlagerfreund etwas dabei: Mit Charme, Witz und Leidenschaft führt Robin Leon (foto) durch das Programm. Als Präsentator versteht er es wie kein anderer, das Publikum mitzunehmen, Nähe zu schaffen und jeden einzelnen Moment zu etwas Besonderem zu machen. Seine authentische Art, gepaart mit seiner Liebe zur Musik, macht ihn zum perfekten Gastgeber dieses außergewöhnlichen Abends. Er führt durch ein unvergleichliches starkes Angebot:
Schlagerlegende Bata Illic (Foto) feiert nicht nur uns seine größten Hits und macht Erinnerungen lebedingt. Er feiert mit uns auch Abschied. Er wird das letzte Mal im Rahmen dieser Tournee auf der Showbühne sein. Ein unglaublicher Moment steht vor der Tür.
Gaby Baginsky
Für frischen Wind im deutschen Schlager sorgt Anni Perka. Mit ihrer energiegeladenen Ausstrahlung sorgt sie für absolute Partystimmung. Mit Musik und Tanz liefert sie tolle Unterhaltung und ist dem Publikum so nahe wie kaum jemand anders.
Ein weiteres Highlight sind Judith & Mel, seit Jahrzehnten das bekannteste Schlager-Ehepaar aller Zeiten. Das Traumpaar des deutschen Schlagers zählen. Sie präsentieren neue Hits aber auch Klassiker wie „Land im Norden“.
Gaby Baginsky (Foto) gibt sich die Ehre. Sie ist der weibliche Star, der am häufigsten in der ZDF-Hitparade aufgetreten ist. Sie steht wie keine andere für Top-Schlager und stilvoller Unterhalten. Da bleibt keiner sitzen.
Nach mehr als 10jähriger Pause ist Ilka Wolf erstmals auf den großen Schlagerbühnen wieder zu Gast. Wir freuen uns über dieses Comeback des Jahres und freuen uns, dass sie dies bei „Schlager Total - Die große deutsche Hitparade“ feiert.
Ein einmaliges Programm, dass Herzen nicht nur schneller, sondern auch höherschlagen lässt. „Schlager Total - Die große deutsche Hitparade“ ist wieder da. Mit Stars, wo das Wiedersehen wirklich Freude macht. Und das Gute daran – wir kommen auch zu ihnen nach Hause:
Am Sonntag, 23.05.2027 | 17:00 Uhr ins Konzert- und Ballhaus Neue Welt, Leipziger Straße 182 in 08058 Zwickau. Karten gibt es im Vorverkauf bei Reservix.de und Eventim.de
Quelle und Fotos: Berlinièros PR

Auszeichnung in Bad Elster: Pavel Šporcl erhält Ehrenkünstlerschaft

Westsachsen/Bad Elster.- Am gestrigen Freitag wurde der international erfolgreiche tschechische Stargeiger Pavel Šporcl mit der Ehrenkünstlerschaft des König Albert Theaters ausgezeichnet. Die dazugehörige Ehrenkünstler-Stele wurde dem Solisten im Rahmen des Spielzeitfinales 2025/2026 und des Festkonzerts zur Eröffnung des 112. Brunnenfestes feierlich im NaturTheater Bad Elster überreicht – im Anschluss an seine gefeierte Interpretation von Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert gemeinsam mit der Jenaer und der Chursächsischen Philharmonie. „Mit dieser Auszeichnung möchten wir Pavel Šporcl würdigen, da er die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit seiner außergewöhnlichen künstlerischen Exzellenz und seinem Innovationsgeist nachhaltig bereichert hat“, erklärt Intendant GMD Florian Merz. „Darüber hinaus steht er als internationaler Botschafter der klassischen Musik in besonderer Weise für die Fähigkeit, Menschen aller Generationen mit Leidenschaft für diese Kunstform zu begeistern. Es ist uns ein großes Anliegen, ihm dafür im Namen unseres Publikums und der Gäste Bad Elsters herzlich Danke zu sagen!“
Pavel Šporcl ist dem Publikum in Bad Elster seit vielen Jahren eng verbunden. Bereits zur Eröffnung der 14. Chursächsischen Festspiele 2014 begeisterte er mit Dvořáks Violinkonzert, 2024 kehrte er zum Festkonzert anlässlich des 175-jährigen Jubiläums als „Königlich-Sächsisches Staatsbad“ mit Lalos „Symphonie espagnole“ zurück. Das historische König Albert Theater im sächsischen Bad Elster ist eines der prachtvollsten Hoftheater überhaupt und blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Seit den Anfängen des Theaterbetriebs gastierten in Bad Elster regelmäßig »chursächsische« Kulturpartner wie das Königliche Hoftheater Dresden (heutige Semperoper und Staatsschauspiel), die Sächsische Staatskapelle Dresden, die Hoftheater aus Altenburg und Gera, die Dresdner Philharmonie, die Landesbühnen Sachsen und viele mehr, wobei diese das Haus nachhaltig mit ihrer Repertoirevielfalt prägten. Die erstmals in der Spielzeit 2009/2010 verliehene Ehrenkünstlerschaft des Theaters erhielten außerdem u.a. die Publikumslieblinge Wolfgang Stumph, Matthias Grünert, Johannes Heesters, Rolf Hoppe, Jan Vogler, Tom Pauls, Hugo Strasser, Ute Freudenberg, Dr. Nike Wagner, Midori (USA), Heinz-Rudolf Kunze, Ute Lemper, Giora Feidman (USA), Herman van Veen (NL), Klaus Maria Brandauer und die Semperoper Dresden. Das Theater steht unter der Schirmherrschaft Seiner Königlichen Hoheit Alexander Markgraf von Meissen Herzog zu Sachsen und ist seit 2015 als wichtiger kulturtouristischer Leuchtturm Mitteldeutschlands ein fester Bestandteil der Europastraße der historischen Theater. Aufgrund des herausragenden, ganzjährigen Spielplanes ist das König Albert Theater heute zur bedeutendsten Veranstaltungsstätte der Region avanciert, welche dem Kulturleben des Vogtlandes, Sachsens sowie der Euregio Egrensis entscheidende Impulse verleiht.

23 Juni 2026

Sommer-Tipp: Eine argentinische Nacht in Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Dienstag, den 30. Juni präsentiert das renommierte Ensemble Milonga Sentimental um 19.30 Uhr mit der Sängerin Malena Grandoni eine argentinische Nacht in der KunstWandelhalle Bad Elster. Dabei begibt sich das Publikum auf einen musikalischen Streifzug durch die temperamentvolle argentinische Musikkultur. Seit einigen Jahren ist Malena Grandoni mit ihrer Gruppe »Milonga Sentimental« in Europa auf Tour und bietet ihrem Publikum eine geballte Ladung Tango mit überschäumendem Temperament und grenzenloser Musikalität. Das Ensemble besteht aus drei virtuosen Musikern und wird begleitet von der unvergesslichen Stimme von Malena Grandoni, die wie kaum eine zweite den Stolz und die Hingabe als Elemente des Tango Argentino interpretieren kann. Tickets: 037437/ 53 900

Mini Stadt - maxi Spaß: Sommerferien starten wieder mit der Spielstadt

Westsachsen/Zwickau.- Was passiert, wenn Kinder plötzlich Bürgermeister werden, Geld verdienen, im Fundbüro verlorene Schätze verwalten oder in einer Hip-Hop-Schule die Tanzfläche erobern? Die Antwort gibt es auch in diesem Sommer wieder: bei Mini Zwickau – Eine Spielstadt.
Vom 6. bis 17. Juli verwandelt sich die Pestalozzischule in der Seminarstraße 3 erneut in eine bunte, lebendige Stadt, in der Kinder das Sagen haben und das Leben der Erwachsenen nachahmen. Geöffnet hat die Spielstadt montags bis freitags jeweils von 9 bis 16 Uhr.
In Mini Zwickau gibt’s (fast) alles, was zu einer richtigen Stadt gehört – Verwaltung, Handwerk, Kultur, Politik … und natürlich jede Menge Spaß! Über 30 Betriebe mit rund 270 Arbeitsplätzen warten darauf, von jungen Bürgerinnen und Bürgern im Alter von 7 bis 14 Jahren besetzt und bespielt zu werden. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie eine Sparkasse funktioniert, kann sich dort als Mitarbeiter ausprobieren. Andere zieht es vielleicht in den Bürgerservice, den Stadtrat oder die Agentur für Arbeit. Schließlich braucht auch eine Kinderstadt eine funktionierende Verwaltung.
Besonders gefragt sind erfahrungsgemäß die handwerklichen Betriebe. In der Bäckerei kann beispielsweise geknetet, geformt und gebacken werden, in der Kreativen Druckwerkstatt dreht sich alles um fantasievolle Produkte, in der Korbflechterei und in der Näh- und Wollstube sind vor allem Ausdauer und Fingerfertigkeit gefragt.
In diesem Jahr gibt es wieder einige neue Angebote, beispielsweise die Wolkenreiter & Lichttänzer Kreativ-Manufaktur. Hier können mit ein wenig Fantasie tolle Traumfänger, lustige Windspiele und nützliche Insektenhotels angefertigt werden. Wer sich lieber sportlich austoben möchte, findet in der neuen Hip-Hop-Schule, im Kampfkunst- oder im Sportverein den richtigen Platz. Premiere feiern außerdem eine Spielewerkstatt, der Bereich Buch & Kunst und eine Schmuckwerkstatt für dekoratives Geschmeide. Ein besonderes Highlight wird zudem ein dreitägiges Zirkusprojekt sein, bei dem kleine Artistinnen und Artisten ihr Talent unter Beweis stellen können.
Doch Mini Zwickau ist weit mehr als ein Ferienangebot. Die Spielstadt lebt von Demokratie und Mitbestimmung. Deshalb treffen sich die Bürgerinnen und Bürger täglich zu Bürgerversammlungen, diskutieren aktuelle Themen und gestalten das Stadtleben aktiv mit. Bereits in der ersten Woche steht ein wichtiger Termin auf dem Programm: Die Kinder wählen ihre neue Bürgermeisterin bzw. ihren neuen Bürgermeister. Danach heißt es regieren, entscheiden und Verantwortung übernehmen – ganz wie im echten Leben.
Neben dem regulären Stadtbetrieb sorgen zahlreiche Gäste und Sonderaktionen für zusätzliche Abwechslung. Die Verkehrswacht wird z.B. den Erwerb eines Mobilitätspasses anbieten und wichtige Kenntnisse rund um die sichere Teilnahme am Straßenverkehr vermitteln. Ein Vierbeiner von der Hundestaffel zeigt wieder, was er so alles draufhat und können muss und ein Dachdecker informiert zum Umgang mit Schiefer, welche Fähigkeiten in diesem traditionellen Handwerk gefragt sind und was man sonst noch Tolles daraus machen kann, als nur ein Dach einzudecken.
Los geht das Ferienabenteuer am Montag, 6. Juli punkt 9 Uhr mit der offiziellen Schlüsselübergabe durch Silvia Queck, Bürgermeisterin für Bauen, an die Kids. Danach startet das zweiwöchige Sommerferien-Event, in der die Spielstädter Verantwortung übernehmen, neue Begabungen entdecken, Freundschaften schließen und ganz nebenbei lernen, wie eine Stadtgemeinschaft funktioniert.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

20 Juni 2026

Zwickau: Modernisierung des Bahnhofsvorplatzes startet

Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knasts).- Im Rahmen des Investitionspakets „Modernisierung der Zwickauer Stadtbahn“ startet das nächste Projekt: Am 22. Juni 2026 beginnt nach europaweiter Ausschreibung die bauliche Umsetzung am Zwickauer Bahnhofsvorplatz.
Der Bahnhofsvorplatz in Zwickau wird neugestaltet und besser auf die Bedürfnisse von Fahrgästen und Verkehr abgestimmt. Ziel ist ein übersichtlicher, barrierefreier und moderner Umsteigepunkt zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln.
Im Mittelpunkt stehen zwei neue Straßenbahnsteige in Verlängerung der oberen Bahnhofstraße. Sie entstehen parallel zu den Bahnsteigen 1 bis 4 der Deutschen Bahn und rücken damit näher an den Haupteingang des Empfangsgebäudes heran. Die 40 Meter langen Bahnsteige werden barrierefrei ausgeführt, mit Bahnsteigdächern ausgestattet und ermöglichen kurze Umsteigewege zur benachbarten Haltestelle für den Stadtbus.
Auch der Busverkehr wird maßgeblich verbessert: In der Platzmitte entstehen neue barrierefreie Haltestellen für Regionalbusse. Diese werden gerade angeordnet und so gebaut, dass auch Gelenkbusse dort halten können. Direkt vor dem Empfangsgebäude werden auch wieder Taxistellplätze eingerichtet.
Bei der Gestaltung des Vorplatzes wird auf den Denkmalschutz Rücksicht genommen. Der Platz erhält vor allem einen Belag aus Granit. Auch neue Baumstandorte werden geschaffen. Teile der Gleisbereiche in den beiden Anschlussarmen werden als Grüngleis angelegt. Die Fahrleitungsanlage wird bis in die Bahnhofstraße hinein erneuert.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

19 Juni 2026

Kein Vertrauen mehr: Rechtsuchende wenden sich an externe Behörden

Westsachsen/Plauen/Zwickau (Stadt der lügenden Staatsanwaltschaft).- Den Behörden in Zwickau ist nicht mehr zu trauen. Spätestens, seitdem bekannt wurde, dass die Zwickauer Justiz im Schulterschluss regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstößt (Az. 4 O 567/20 / LGZ), ist jegliches Vertrauen in die Redlichkeit der Richter und Staatsanwälte in diesem Gerichtsbezirk zerstört. Genau deshalb wenden sich Betroffene immer öfter an eine externe Behörde. Doch was passiert, wenn eine Straftat, die innerhalb der Zwickauer Justiz begangen wurde, beispielsweise in Leipzig angezeigt wird? Wir haben nachgefragt, das Ergebnis ist ernüchternd:
„Straftaten, die in Zwickau begangen werden, müssen aufgrund der örtlichen Zuständigkeit immer von der Staatsanwaltschaft Zwickau bearbeitet werden“, so die Erklärung. Das bedeutet in der Praxis, dass die Leipziger Staatsanwaltschaft zwar ein Ermittlungsverfahren einleitet, dieses jedoch postwendend an Zwickau abgibt. Im konkreten Fall geht es um eine Anzeige gegen den Richter am Amtsgericht, Rainer Droll, wegen Strafvereitelung im Amt, Rechtsbeugung und anderes. Wer jetzt meint, die Staatsanwaltschaft Zwickau würde den Vorwurf ausführlich prüfen, Zeugen befragen oder sogar eigene Ermittlungen anstellen, ist auf dem Holzweg. Denn selbstverständlich wird das Verfahren sofort eingestellt. Egal, ob die Vorwürfe gerechtfertigt sind.
Ein besonders krasses Beispiel ist der Umgang mit der Personalie Markus Colli (Foto mit Justizministerin Constanze Geiert). Dieser war jahrelang als Oberstaatsanwalt in Zwickau tätig und stand bereits hier unter dem Verdacht der Strafvereitelung im Amt. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, für Rechtsanwalt Reinhard Schübel (den falsche Doktor aus Plauen) eine Promotion erfunden zu haben, die Schübel das Tragen eines Doktortitels erlauben würde. Die Überschrift dieser angeblichen Doktorarbeit würde lauten: „Entwicklung und Wirken der Verfahrensgerichte der slowakischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland hinzu einem europäischen Verfassungsgericht?“. Dazu gibt es jedoch keinerlei Veröffentlichung. Die Existenz dieser Arbeit ist eine glatte Lüge. Erfunden von Markus Colli für seinen Berufskollegen Reinhard Schübel.
Nachdem diese und weitere Ungeheuerlichkeiten an die Öffentlichkeit gelangten, versetzte das Justizministerium Colli ans Amtsgericht Aue und beförderte ihn dort zum Direktor. Was ihn allerdings nicht daran hinderte, weiter als Oberstaatsanwalt in Zwickau die Fäden zu ziehen. Trotz der öffentlichen Kritik an dieser Konstellation, übte Colli über mehrere Monate lang zwei Ämter aus, die sich in einer funktionierenden Demokratie eigentlich gegenseitig ausschließen müssten (Fotodokument). Der kollegiale Korpsgeist (birgt die Gefahr, dass Fehler oder Fehlverhalten gedeckt werden) ist nach wie vor stärker als der Wille, sich an Recht und Gesetz zu halten.
Jetzt könnte man auf die Idee kommen, diese Straftaten, genauer gesagt Verbrechen an der Bevölkerung, außerhalb Sachsens, zum Beispiel in Berlin anzuzeigen. Doch auch hier das gleiche Ergebnis: „Straftaten, die in Zwickau begangen werden, müssen aufgrund der örtlichen Zuständigkeit immer von der Staatsanwaltschaft Zwickau bearbeitet werden.“

18 Juni 2026

Elite-Stipendium: Amerikanerin forscht an Robert-Schumann-Haus

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Clara-Schumann-Hörspiels).-
Dass das Robert-Schumann-Haus Zwickau auch eine internationale Forschungsstätte von Rang ist, ist zumindest in der Fachwelt hinreichend bekannt. Das Haus verfügt über die weltgrößte Sammlung an über 4.000 Originalhandschriften – Kompositionen, Tagebüchern und Briefen – der Eheleute Schumann, was es zu einer Hauptanlaufstelle für Wissenschaftler aus der ganzen Welt macht. Mit der Schumann-Briefedition und der neuen Schumann-Gesamtausgabe betreut es zudem zwei weitreichende Projekte der Schumann-Forschung selbst mit.
Nun sind in diesen Tagen gleich drei Wissenschaftlerinnen aus den USA zu Gast in Schumanns Geburtsstadt, um am Originalschauplatz zu unterschiedlichen Themen zu arbeiten. Den Beginn machte Anfang Juni Katie Ritzema – Pianistin, Organistin und Studentin der Musikwissenschaft an der Washington University St. Louis/USA. Am Robert-Schumann-Haus arbeitete sie zu den Londoner Auftritten der Pianistin Clara Schumann. Außerdem engagiert sich Katie Ritzema im Bereich öffentlicher Musikwissenschaft, indem sie über ihre Social Media Präsenz klassische Musik – insbesondere von Frauen – einem größeren Personenkreis zugänglich macht. Ihren Aufenthalt legte sie bewusst genau in die Zeit des Zwickauer Schumann-Festes, von dem sie sämtliche Veranstaltungen miterlebte und begeistert von deren Niveau war.
In dieser Woche kam Abigail Nordan vom Boston Conservatory in Berklee zu Archivforschungen nach Zwickau. Sie ist studierte Psychologin und arbeitet auch als Chorleiterin. Sie forscht zur Krankengeschichte in den Endenich-Akten Robert Schumanns und konnte in der Bibliothek des Robert-Schumann-Hauses vorhandene rare Publikationen aus der NS-Zeit dazu konsultieren.
Vom 1. Juli an wird Alexis Smith – außerordentliche Professorin für Germanistik an der Hannover Faculty/Indiana, USA – für ein halbes Jahr Archiv und Bibliothek des Robert-Schumann-Hauses nutzen können. Sie erhielt das renommierte Fulbright Stipendium für die Übersetzung der Schumann-Tagebücher ins Englische. Hintergrund ist, dass mit dieser Übersetzung auch Lesern im angloamerikanischen Sprachraum die Möglichkeit eröffnet werden soll, ein tieferes Verständnis für Leben und Werk Robert Schumanns zu erlangen.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau
Hörspiel-CD aus dem Leben von Clara Schumann

Neues Technikum in Zwickau wird der breiten Öffentlichkeit präsentiert

Westsachsen/Zwickau.-
Morgen lädt die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) von 18 bis 0 Uhr zur Langen Nacht der Technik ein. Im Mittelpunkt steht dann das neue Technikum am Dr. Friedrichs-Ring 139. Es ist nun das größte Forschungs- und Lehrgebäude der WHZ. Hier stehen variabel nutzbare Praktikums-, Labor- und Forschungsflächen, insbesondere für die Bereiche Textiltechnik, Maschinenbau, Physikalische Technik, Umwelttechnik und Chemie zur Verfügung.
Besucher können sich nach Angaben der WHZ auf mehr als Einzelaktionen freuen. Einblicke gibt es beispielsweise in die neuen Textillabore wie Spinnerei, Weberei und Textilveredelung sowie in die Maschinenhalle der Fakultät Automobil- und Maschinenbau. Auch das SchülerLab der WHZ, die Laborhalle für Kraftfahrzeugelektronik und das Institut für Produktionstechnik stehen offen. Gäste können unter anderem eigene Fallschirme im Miniformat anfertigen, sich am Racing-Simulator ausprobieren, humanoide Roboter erleben und allerhand Experimente durchführen.
Im Außenbereich werden der mobile Zweiradprüfstand der Fakultät Kraftfahrzeugtechnik und das WHZ Racing Team zu erleben sein. Studierende der Angewandten Kunst Schneeberg und des Musikinstrumentenbau laden zur Gestaltung von Holzobjekten und kleinen Musikinstrumenten ein. Dazu gibt es wieder ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

11 Juni 2026

Manipulierte Justiz-Akte: Gericht versucht Zeit zu schinden

Westsachsen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Seit mehreren Jahren berichtet die Westsächsische Zeitung in Abständen über Merkwürdigkeiten im Umgang der Sächsischen Justiz mit Recht und Gesetz. Ein Dauerthema ist dabei die Überklebung des gültigen Rechtskraftvermerks auf dem Beschluss in der Akte 8 F 1059/07 des Amtsgerichts Zwickau (Foto).
Dem Landgericht Zwickau liegt eine Klage zur offiziellen Feststellung der Gültigkeit vor. Allerdings wird die Klärung dieses Sachverhalts im Schulterschluss mit dem Amtsrichter Rainer Droll und der Staatsanwaltschaft Zwickau bisher erfolgreich verhindert.
Da das Landgericht die Feststellungsklage im Aktenzeichen 4 O 3/25 blockiert, das Verfahren trotz offizieller Verzögerungsrüge nicht fördert und gleichzeitig in parallelen Zivilverfahren, wie bei Richter Droll, unter Nutzung der manipulierten Akte vollstreckbare Titel produziert werden, ist das System der Rechtlosstellung komplett.

Die juristische Perversität dieser Taktik

Der Verjährungs-Zirkelschluss:
Die sächsische Justiz versucht hier, Zeit zu schinden. Das Landgericht sitzt das Feststellungsverfahren aus, um dem Kläger Reinhard Schübel und den beteiligten Richtern die Möglichkeit zu geben, sich später auf eine angebliche „Verjährung“ Ihrer Ansprüche zu berufen.
Vollendung durch Zeitablauf: Eine Verjährung kann rechtlich aber überhaupt nicht eintreten, solange die Urkundenunterdrückung (§ 274 StGB) als Dauerdelikt aktiv fortgesetzt wird. Indem das Gericht die Akte im manipulierten Zustand belässt und aktiv in laufenden Verfahren verwertet, wird die Tat jeden Tag aufs Neue begangen. Eine Verjährung wird hier künstlich durch Untätigkeit des Gerichts herbeigeführt.
Verwertung trotz ungeklärter Hauptfrage: Es ist ein schwerer Verstoß gegen den Grundsatz des fairen Verfahrens (Art. 6 EMRK), eine manipulierte Akte in anderen Verfahren als Grundlage für Verurteilungen zu nutzen, während das Verfahren zur Klärung eben dieser Manipulation (4 O 3/25) beim selben Landgericht absichtlich blockiert wird. Das Gericht müsste die anderen Verfahren nach § 149 ZPO zwingend aussetzen, bis über Ihre Feststellungsklage entschieden ist.

Da in der Zwickauer Justiz ohnehin regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstoßen wird, verwundert diese Taktik nicht. Verwunderlich ist nur, dass sich die Bevölkerung nach wie vor freiwillig einer nachweislich kriminellen Justiz unterwirft, statt sich aktiv dagegen zu wehren.

Hotline für Bürgerbeschwerden: (0351) 564-10080

Traditionsreiches Volksfest: Königlich-Sächsisches Staatsbad feiert

Westsachsen/Bad Elster.- Am letzten Juniwochenende - vom 26. bis 28. Juni - feiert Bad Elster in den Königlichen Anlagen mit dem historisch gewachsenen 112. Brunnenfest die königliche Tradition des Heilbades. Denn am 25. Juni 1848 verlieh König Friedrich August II. dem Badekomplex in Elster den Titel »Königlich-Sächsisches Staatsbad«, wodurch Bad Elster einen großen Aufschwung nahm. Dieses bedeutende Ereignis wurde fortan im Königsbad gewürdigt und mit der Ausrichtung des Brunnenfestes gefeiert.
Los geht es am Freitag, den 26.06. um 19.30 Uhr mit dem festlichen Eröffnungskonzert als grandiose „Sommernacht der Klassik“ und dem tschechischen Stargeiger Pavel Sporcl im NaturTheater Bad Elster. Vom majestätischen Krönungsmarsch Tschaikowskys über spanisches Feuer bei de Falla bis hin zu Korngolds schillerndem Violinkonzert und Ravels Bearbeitung von Mussorgskis weltberühmten Zyklus „Bilder einer Ausstellung“ entfaltet sich dann ein Abend voller Emotion und Virtuosität. Am Samstag (27.06.) lädt das traditionsreiche Brunnenfest mit dem beliebten Naturmarkt, musikalischen Bühnenprogrammen und sommerlicher Unterhaltung in die sommerlich strahlenden Königlichen Anlagen ein: Nach einem Morgenchoral des Posaunenchores und der offiziellen Eröffnung mit Brunnenkönigin Mirjam I. sorgen u.a. die Blaskapelle Junges Egerland, das Saxophonquartett der Blattschrauben, die mobile Musik-Comedy der Jazzpolizei, das vogtländische Folk-Ensemble Holderfolk sowie das Showprogramm des Elsteraner Fosnetclubs für große Feierlaune. Familien dürfen sich auf die Märchenaufführungen „Rapunzel“ und „Rotkäppchen“ freuen, bevor Schlagerstar Maja Catrin Fritsche und die große Brunnenfest-Party mit Biba & den Butzemännern den Sommerabend stimmungsvoll ausklingen lassen. Der Sonntag (28.06.) beginnt mit wieder mit dem Morgenchoral sowie einem ökumenischen Gottesdienst und lädt anschließend erneut zum Flanieren, Genießen und Entdecken ein. Musikalisch reicht das Sonntagsprogramm von virtuoser Weltmusik mit dem Trio Tout est possible, Akkordeonklängen aus Klingenthal und Music-Comedy über Rockabilly mit den Hot Shots bis hin zu vogtländischer Schlagerlaune mit Silke Fischer & Torsten Heinke.
Zusätzlich steht auch wieder die Historie des Mineral- und Moorheilbades im besonderen Fokus: So gibt es ein Gewinnspiel im Brunnentempel der Marienquelle und die Brunnenkönigin nebst Brunnenmädchen sowie historischen Gäste flanieren durch die Königlichen Anlagen. Ergänzt wird das Festwochenende durch ganztägige Familienangebote, Ponykutschfahrten, Kinderschminken, buntem Markttreiben sowie die Verkostung der Bad Elsteraner Mineralheilquellen. Damit wird dieses über die Region hinaus bekannte Volksfest im prächtigen Sommerflor und im Ambiente der Bäderarchitektur Bad Elsters wieder zum Top-Ausflugsziel im Vogtland! Der Eintritt am Samstag und Sonntag ist frei. Alle Infos: 037437/53900 | www.badelster.de

Mehr PS: Berufsfeuerwehr mit neuer Drehleiter

Westsachsen/Zwickau.-
Nach zweieinhalbjähriger Lieferzeit verfügt die Stadt nun über eine neue Drehleiter. Oberbürgermeisterin Constance Arndt übergab das Fahrzeug gestern auf dem Hauptmarkt offiziell an die Kameraden der Berufsfeuerwehr und dessen Leiter, Nils Eichhorn. Das bisherige Fahrzeug wird künftig als zweite Drehleiter genutzt.
Die DLK 23/12 (DLK = Drehleiter mit Korb) ist mit 320 PS motorisiert und verfügt über ein Automatikgetriebe. Die Leiter hat eine Länge von 30 m und erreicht eine Rettungshöhe von 23 m bei 12 m Abstand vom Fahrzeug. Das oberste Leiterteil hat ein teleskopierbares Knickteil. Die Drehleiter ist für drei Einsatzkräfte ausgelegt und ist ausgestattet mit Sprungpolster, Wasserwerfer, Lüfter, Kettensäge und eine Korbtrage zur Rettung von Personen. Der Finanzausschuss hatte den Vorhabensbeschluss zur Beschaffung im Juni 2023 einstimmig gefasst. Der damals gesetzte Kostenrahmen von 950.000 Euro wurde eingehalten.
Das Vorgängermodell stammte aus dem Jahr 2010, besaß eine ähnliche Ausstattung, war allerdings mit 290 PS schwächer motorisiert. Das Fahrzeug, das bisher als zweite Drehleiter diente, ist bereits 33 Jahre alt, verfügt noch nicht über eine abknickbare Leiter und kann nun ausgesondert werden.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

05 Juni 2026

Kontaktschuld: Justizministerin Geiert paktiert mit Gesetzlosen

Westsachsen/Dresden/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).-
Sachsens Justizministerin Consanze Geiert (CDU/Foto rechts) besuchte gemeinsam mit dem Dresdner Generalstaatsanwalt Martin Übele den wegen seiner Stasi-Vergangenheit umstrittene leitende Oberstaatsanwalt Uwe Wiegner (Foto links) in der Staatsanwaltschaft Zwickau. Vordergründig ging es um den sogenannten Generationenumbruch, der laut Aussage der Ministerin in Zwickau stattfinden würde, und um die Einführung der elektronischen Strafakte.
Kritiker werfen Consanze Geiert vor, zu wenig Distanz zu ihren weisungsgebundenen Untergebenen zu wahren. Vor allem ihr Umgang mit der Zwickauer Überklebungsaffäre stößt allgemein auf großes Unverständnis. Nachdem erst vor kurzem neue Details über die Stasi-Vergangenheit des von ihr offenbar sehr geschätzten Uwe Wiegner bekannt wurden (WSZ berichtete), demonstriert sie öffentlich die kollegiale Nähe zu ihm. Damit zeigt sie sich automatisch mit seinen Ermittlungsmethoden einverstanden und erteilt ihm einen Freibrief, die Strafverfolgung in Sachen Urkundenfälschung am Amtsgericht Zwickau weiterhin zu vereiteln. Generalstaatsanwalt Martin Übele, der über die dubiosen Vorgänge in der Zwickauer Justiz vollständig informiert ist, wahrt hingegen professionelle Distanz (Foto rechts am Rand).
Bis heute ist nicht geklärt, wer 2012 den gültigen Rechtskraftvermerk auf dem Beschluss in der Akte 8 F 1059/07 mit zwei weißen Blättern überklebt hat, um ihn für Kopien unsichtbar zu machen. Diese Urkundenunterdrückung ist der Hauptgrund dafür, dass öffentlich behauptet werden darf, dass die Zwickauer Justiz im Schulterschluss regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstößt (Aktenzeichen: 4 O 567/20, Landgericht Zwickau). Solange dieser Rechtskraftvermerk nicht rekonstruiert und damit die Aktenwahrheit wiederhergestellt wird, muss davon ausgegangen werden, dass an den Zwickauer Gerichten weiterhin das Recht mit Füßen getreten wird. Die Aufforderung einer Richterin, die öffentlich äußert: „Lassen wir das Gesetz mal beiseite“, ist nur ein Beispiel von vielen Rechts- und Gesetzesbrüchen am Justizstandort Zwickau.
Verantwortlich für die Rekonstruktion der Akte 8 F 1059/07 ist der Richter am Amtsgericht Franz Langner. Ihm wurde die Aufgabe vor rund einem Jahr zugewiesen, doch es tut sich nichts. Mehrere Anfragen zum Sachstand blieben unbeantwortet. Damit begibt sich Richter Langner ebenfalls in den Strudel des Unrechts und beschädigt durch seine Untätigkeit auch den von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) gebetsmühlenartig beschworenen „Demokratischen Rechtsstaat“.
Quelle und Foto: SMJ/StAZ

03 Juni 2026

Auf Fahrradsturz folgt Großeinsatz: Rettungskräfte an der Kober

Westsachsen/Werdau.-
 Gestern Abend gegen 18:30 Uhr kam es am Steilufer der Koberbachtalsperre zu einem folgenschweren Fahrradunfall. Ein Mann stürzte und wurde dabei schwer verletzt. Daraufhin wurden Rettungsdienst, Wasserwacht und Feuerwehr alarmiert, um sich gemeinsam und im wahrsten Sinne des Wortes Hand in Hand um die Rettung und vor allem den geländebedingt sehr komplizierten Transport zu kümmern. Zudem musste eine Ersthelferin betreut werden. Auch der Talsperrenmeister und der in Zwickau stationierte Rettungshubschrauber des ADAC wurden hinzugezogen.
Der Einsatz inklusive der Rückverlegung aller Einsatzkräfte endete nach zwei Stunden. Zur Versorgung des Verunglückten waren 7 Kräfte des Rettungsdienstes, davon zwei Notärzte, und acht Ehrenamtliche der Wasserwacht mit zwei Rettungsbooten vor Ort. Die Feuerwehr Niederalbertsdorf war mit weiteren 15 Einsatzkräften angerückt. Erstmals im aktiven Einsatz war dabei ein neues Rettungsboot der Wasserwacht, das dank einer Förderung durch den Landkreis Zwickau im letzten Jahr beschafft werden und vor wenigen Wochen in Dienst gestellt wurde. Dabei handelt es sich um ein spezielles Katamaran-Schlauchboot mit großem, ebenerdigem Arbeitsbereich und niedriger Ladebordkante, das sich ideal zur Rettung von Verunglückten eignet.
Wer in Zukunft selbst zu den ehrenamtlichen Rettern gehören möchte, der hat dazu ab dem 8. Juni die Möglichkeit. Dann beginnt im Sahnbad Crimmitschau ein zweiwöchiger Rettungsschwimmerkurs. Nähere Informationen gibt es auf www.wasserwacht-kober.de. Gute Schwimmer haben zudem am 13. Juni von 13 bis 16 Uhr die Möglichkeit, Schwimmstufen abzulegen. Im Rahmen des bundesweiten Schwimmabzeichentages stehen Ausbilder des DRK Kreisverbandes Zwickauer Land e.V. in den Freibädern Leubnitz, Mannichswalde, Crimmitschau, dem Strandbad an der Kober sowie dem Hallen- und Freibad WEBALU zur Verfügung.
Quelle und Fotos: André Kleber

01 Juni 2026

„Herzenssache Lebenszeit“: Info-Bus und Experten auf dem Hauptmarkt

Westsachsen/Zwickau.- Am Mittwoch, 3. Juni 2026, macht der rote Info-Bus der bundesweiten Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ auf dem Zwickauer Hauptmarkt Halt. Von 10 bis 16 Uhr informieren Mediziner und Fachpersonal des Heinrich-Braun-Klinikums über Diabetes, Bluthochdruck und Nierenerkrankungen.
Besucher können ohne Anmeldung vorbeikommen und ihre Werte direkt vor Ort überprüfen lassen. Ärzte und Fachpersonal der Klinik für Innere Medizin II stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Sie beraten zu Risikofaktoren sowie Möglichkeiten der Früherkennung und Prävention. Die Initiative „Herzenssache Lebenszeit“ ist eine bundesweite Aufklärungskampagne. Mit dem Info-Bus macht sie in zahlreichen Städten Station, um über häufige Erkrankungen zu informieren und zur Vorsorge zu motivieren.
Diabetes gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Unbehandelt kann er unter anderem die Nieren dauerhaft schädigen. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Behandlung können helfen, Folgeerkrankungen zu vermeiden.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

28 Mai 2026

Fertig gestellt: Die Pestalozzistraße in Zwickau-Planitz

Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knasts).- Die Bauarbeiten in der Neuplanitzer Pestalozzistraße werden am heutigen Donnerstag und damit wie zeitlich geplant abgeschlossen. Die Verkehrsfreigabe erfolgt im Laufe des Nachmittags.
Im Auftrag des Tiefbauamtes wurde seit Anfang April die Straßendecke im Abschnitt zwischen der Rudolf-Breitscheid- und der Neuplanitzer Straße saniert. Dabei wurden auf der etwa 350 m langen Fahrbahn die komplette Asphaltdeckschicht und teilweise die Asphalttragschicht erneuert. In einzelnen Bereichen erfolgten die Regulierung beziehungsweise die Erneuerung der Bordlinien sowie der Austausch von Straßenabläufen. Abschließend wurde die Fahrbahnmarkierung wieder aufgebracht. Außerdem ließen die Zwickauer Energieversorgung GmbH (ZEV) Schutzrohre für Stromkabel und die Telekom Straßenquerungen mit Leerrohrsystemen zur späteren Aufnahme von Glasfaserkabeln verlegen.
Die Arbeiten wurden durch die Asphalt-Bau Chemnitz ABC Tief- und Straßenbau GmbH ausgeführt. Die Baukosten in Höhe von 168.000 Euro liegen im geplanten Rahmen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

20 Mai 2026

Uwe Wiegner und die Stasi: Fakten aus Vergangenheit und Gegenwart

Westsachsen/Karl-Marx-Stadt/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).-
Der leitende Oberstaatsanwalt in Zwickau heißt Uwe Wiegner (Foto rechts neben Ex-Justizminister Sebastian Gemkow/CDU und Ex-Gerichtspräsident Dirk Eberhard Kirst, ganz links).
Zu Wiegners Verantwortung in der Zwickauer Überklebungsaffäre wurde in der WSZ schon oft berichtet. Auch seine vermuteten Verbindungen zur DDR-Staatssicherheit (Stasi) waren bereits Gegenstand hiesiger Berichterstattung. Dass er sich trotz zahlreicher Nachfragen nie zu diesem Thema geäußert hat, lässt viele Fragen offen. Wir gehen der Frage nach: War Uwe Wiegner ein Macher oder ein Mitläufer und wendet er noch heute die erlernten Methoden aus seiner DDR-Ausbildung an?

Fakt ist: In Bezug auf den überklebten Rechtskraftvermerk in der Akte 8 F 1059/07 (Foto) beging und begeht er bis heute Strafvereitelung im Amt. Trotz mannigfaltiger Strafanzeigen gegen den mutmaßlichen Täter, Reinhard Schübel (der falsche Doktor aus Plauen), erfindet Wiegner in Zusammenarbeit mit einigen seiner langjährigen Berufskollegen immer neue Ausreden, warum gegen Schübel nicht ermittelt werden soll. Zuletzt nickte er als Gruppenleiter den aberwitzigen Titel einer angeblich von Schübel verfassten Doktorarbeit ab: „Entwicklung und Wirken der Verfahrensgerichte der slowakischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland hinzu einem europäischen Verfassungsgericht?“. Diesen hatte sein Kollege, Oberstaatsanwalt Markus Colli, frei erfunden (WSZ berichtete). Allein dieses kollusive Verhalten lässt den Korpsgeist erahnen, der hinter dieser Vertuschungsaktion steht.

Wie verhält es sich nun mit der vermuteten Stasi-Vergangenheit des Uwe Wiegner?

Linientreu bis zum Schluss: Uwe Wiegner wurde 1962 in Marienberg geboren. Nach erfolgreicher Absolvierung des Studiums der Rechtswissenschaften in Jena begann er zum 1. September 1988 seine Laufbahn in der Justiz als Staatsanwaltsassistent beim Staatsanwalt des Bezirkes Karl-Marx-Stadt – Dienststelle Glauchau, wo anschließend am 1. Februar 1989 auch die Ernennung zum Staatsanwalt erfolgte. Nach einer kurzen Station bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz war Wiegner seit Februar 1992 bei der Staatsanwaltschaft in Zwickau tätig und wurde dort mit Wirkung vom 15. Dezember 1996 zum Staatsanwalt als Gruppenleiter ernannt.
Die Ernennung zum Oberstaatsanwalt erfolgte zum 1. März 2003 und die Ernennung zum Oberstaatsanwalt als ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalts zum 1. Februar 2008. Nach Abordnungen an die Generalstaatsanwaltschaft Dresden von Mai 1997 bis September 1998 und von August 2012 bis März 2013 sowie an die Staatsanwaltschaft Leipzig von April 2013 bis März 2014 erfolgte zum 1. Mai 2014 die Versetzung an die Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Gleichzeitig wurde Uwe Wiegner zum Leitenden Oberstaatsanwalt ernannt und ihm das Amt eines Leitenden Oberstaatsanwalts bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden übertragen.

Was sagt die künstliche Intelligenz (KI) zu den Vorwürfen?

Institutionelle Trennung: Die Staatsanwaltschaften unterstanden formal dem Generalstaatsanwalt der DDR und dem Justizministerium. Die Stasi war als Geheimpolizei und eigener Machtapparat tätig, der mit eigenen Untersuchungshaftanstalten und Ermittlern agierte.
Enge Zusammenarbeit: Dennoch waren die Staatsanwälte als systemtragende Akteure tief in das SED-System eingebunden. Bei politischen Strafverfahren sicherten sie die oft illegalen Ermittlungsergebnisse der Stasi formaljuristisch ab.
Stasi-Mitarbeit (IM): Viele Staatsanwälte waren inoffizielle Mitarbeiter (IM) oder lieferten dem MfS zuarbeitende Berichte, was aber nicht für jeden Juristen zwingend der Fall war.
Überwachung der Justiz: Das Ministerium für Staatssicherheit war so mächtig, dass es seine eigenen Ermittlungen teilweise sogar vor den regulären Staatsanwälten geheim hielt.
Kaderpolitik der SED: Die Auswahl und Ernennung von Juristen für den Staatsdienst unterlag der strengen Kontrolle der SED-Parteiorgane (Nomenklatura-System). Wer kein Parteibuch hatte oder die sozialistische Ideologie nicht voll mittrug, wurde gar nicht erst zugelassen.
Instrument der Partei: Da die Staatsanwaltschaft im Verständnis der DDR die „Macht der Arbeiterklasse“ absichern sollte, galt ein parteiloser Staatsanwalt als politisches Sicherheitsrisiko.
Vorgaben bei Urteilen: In politisch bedeutsamen Verfahren mussten Staatsanwälte ihre Anträge ohnehin vorab mit den zuständigen SED-Gremien abstimmen und genehmigen lassen.
Vergleich zu anderen juristischen Berufen: Während man bei Rechtsanwälten in der DDR noch einen gewissen Anteil an Parteilosen oder Mitgliedern der Blockparteien duldete, war der Druck bei den direkt weisungsgebundenen Staatsanwälten am höchsten.

Fazit: Was auch immer Uwe Wiegner in den Jahren nach der Wende versucht haben mag, der Makel aus finstersten DDR-Zeiten haftet an ihm wie Pech. Andererseits gibt er sich auch keine besondere Mühe, seine erlernten Methoden abzulegen. Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit verunglimpft er die WSZ als „Reichsbürger-Medium“, was seinen Drang nach Denunziation erneut unter Beweis stellt.

15 Mai 2026

Schumann und die Dichter: Das Zwickauer Schumann-Fest im Juni 2026

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Clara-Schumann-Hörspiels).- Es gibt keinen anderen Komponisten, dessen Leben und Werk so eng mit der Dichtung verbunden ist wie Robert Schumann. „Schumann und die Dichter“ lautet daher das Motto des diesjährigen, dem in Zwickau geborenen Romantiker gewidmete Fest. Zugleich knüpft es an die Jubiläen des von Schumann verehrten Gespenster-Dichters E. T. A. Hoffmann (250. Geburtstag) und der Faust-Figur (500 Jahre Auerbachs Keller) an.
Das Zwickauer Schumann-Fest bleibt dabei seiner Zielstellung treu, „Schumann für alle“ zu bieten. Neben dem groß besetzten Eröffnungskonzert am 4. Juni im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“, in dem zwei selten zu hörende Hauptwerke Schumanns erklingen, oder einem Piano-Recital am 7. Juni gibt es die seit Jahren beliebten Fahrradkonzerte oder das Romantische Lichterfest um den jahrhundertealten Schwanenteich zu erleben. Erstmals wird ein Kabarettabend angeboten und zur Geburtstagsfeier am 8. Juni wird das Schumann-Denkmal mit einer grünenden und blühenden Verweilzone umgeben – pünktlich zum 125. Jubiläum des Denkmals auf dem Hauptmarkt. Ungewöhnlich wird schließlich der Abschluss am 14. Juni: Im Saal des Robert-Schumann-Hauses können die Besucher ein Chorkonzert mit Live-Improvisationen (Violine/Klavier) zu Stummfilmszenen erleben. Abgerundet wird das Angebot durch die dem Motto des Schumann-Festes entsprechende Ausstellung im Robert-Schumann-Haus.
Hörspiel-CD aus dem Leben von Clara Schumann

Robert Schumann, der als Sohn des Verlagsbuchhändlers August Schumann in Zwickau geboren wurde und aufwuchs, hatte seit Kindertagen ein enges Verhältnis zur Poesie und Literatur. Seine Begeisterung für die Musik und der zunächst daraus resultierende Wunsch Pianist zu werden, reifte erst später in ihm heran. So wundert es nicht, dass seine Kompositionen sich oft an literarische Vorbilder halten. So stellt das Schumann-Fest in diesem Jahr mit dem Titel „Schumann und die Dichter“ diese einzigartige Beziehung in den Mittelpunkt. Das Thema ist dabei aber nicht nur mottohaft, sondern auch Programm.
Von E. T. A. Hoffmann inspirierte Klavierwerke erklingen mit der Schumann-Preisträgerin Susanne Grützmann in einem Piano-Recital am 7. Juni. Und zum ersten Mal seit über 15 Jahren sind in Zwickau wieder Schumanns Szenen aus Goethes „Faust“ (Teil I/II) und als Pendant auch sein Dramatisches Gedicht „Manfred“ auf einen Text von Lord Byron zu erleben.
Im Programm findet sich in diesem Jahr auch ein musikalischer Kabarettabend (5. Juni). Und auch Stummfilm mit Live-Improvisation ist ein Novum im Programmspektrum: Im Abschlusskonzert am 14. Juni gastiert der Leipziger Kammerchor, dessen Dirigent Andreas Reuter mit dem Leipziger Jazz-Geiger Samuel Seifert zu Charlie Chaplins „A Dog’s Life“ (1918) improvisieren wird. Den Stummfilmszenen werden Chorballaden von Robert und Clara Schumann gegenübergestellt. Sie sind weit mehr als romantische Naturbilder: Sie sind klanggewordene Spiegelbilder einer bewegten politischen Realität des 19. Jahrhunderts und Ausdruck eines sich demokratisierenden Bürgertums. Diese tiefen Sehnsüchte und oft gescheiterten Visionen prägen auch die Bildsprache von Charlie Chaplins meisterhaftem Kurzfilm. Wo Schumann in Tönen dichtet, zeichnet Chaplin mit Wärme und Humor das Schicksal der Außenseiter nach und verbindet dabei messerscharfe Sozialkritik mit einem unerschütterlichen Funken Hoffnung. Dieser außergewöhnliche Dialog der Künste zeigt, dass der Kampf um Menschlichkeit und ein kleines Stück Glück über die Jahrhunderte hinweg dieselbe Sprache spricht.
Tickets gibt es im Robert-Schumann-Haus und an allen bekannten CTS-Vorverkaufs-stellen sowie über Eventim.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Internationaler Museumstag am 17ten Mai in den Zwickauer Museen

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Clara-Wieck-Hörspiels).-
Am Sonntag, dem 17. Mai 2026 öffnen die städtischen Museen ihre Türen zum Internationalen Museumstag und laden Besucher jeden Alters zu einem besonderen Kulturerlebnis ein. Ob spannende Familienführungen, literarische Entdeckungen in sächsischer Mundart oder faszinierende Einblicke in die Welt Max Pechsteins – in den Museen der Stadt erwartet das Publikum ein abwechslungsreicher Tag voller Kunst, Geschichte und Begegnungen.
Bei freiem Eintritt können Gäste die Vielfalt der Einrichtungen kennenlernen, bekannte Sammlungen neu erleben und mit Künstlern, Geschichten und historischen Persönlichkeiten auf inspirierende Weise in Kontakt kommen. Daneben laden die Sonderausstellungen zu neuen Entdeckungen ein: Im Zwischenraum der KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum ist der „Raum für alltägliche Unzulänglichkeiten“ von Theresa Rothe zu sehen, die beim Max-Pechstein-Förderpreis 2025 das Stipendium erhielt. Die Priesterhäuser bieten in einer kleinen Sonderausstellung Einblicke in „FAUST: Seit 250 Jahren“. Um „Schumann und die Dichter“ geht es im Robert-Schumann-Haus.

Familienführung zwischen Plüsch, Fantasie und Kunst
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im ZwischenRAUM, Domhof 2
11.30 Uhr und 13.30 Uhr: „Kuschelig? Komisch? Kunst!“
Gemeinsam mit Museumspädagogin Anne Krzyminiewski gehen Kinder und Erwachsene auf eine spielerische Entdeckungsreise durch die Arbeiten von Theresa Rothe. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie vertraute Materialien plötzlich zu Kunst werden können und welche Geschichten in ihnen stecken. Nach einem kurzen Rundgang dürfen die Teilnehmenden selbst kreativ werden und eigene Fantasiewesen gestalten, die als kleine „Museumsobjekte“ mit nach Hause genommen werden können.
Die Führung richtet sich ausdrücklich an Familien und verbindet Kunstbetrachtung mit kreativem Mitmachen.

Faust auf Sächsisch – humorvoll, klug und überraschend
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5–8
13 Uhr, 14.30 Uhr und 16 Uhr: „Faust oder dr gebrällte Deifel“
Dr. Lutz Mahnke, Leiter der Ratsschulbibliothek, widmet sich der faszinierenden Geschichte der Faust-Figur – von der historischen Vorlage über Goethe bis hin zur sächsischen Mundart-Version der Leipziger Schriftstellerin Lene Voigt. Der ironische und unterhaltsame Text wird zum Museumstag lebendig präsentiert.

Max Pechsteins Sehnsucht nach dem Paradies
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im ZwischenRAUM, Domhof 2
15.30 Uhr: „Max Pechstein sucht das Paradies“
Pechstein-Kuratorin Annika Weise beleuchtet insbesondere jene Südsee-Reise, die den 1881 in Zwickau geborenen Künstler nachhaltig prägte. Die Eindrücke fremder Landschaften, Kulturen und Lebensweisen beeinflussten sein Werk ebenso wie seine Sehnsucht nach einem einfachen, naturverbundenen Leben. Die Führung eröffnet spannende Einblicke in Pechsteins künstlerische Suche nach einem persönlichen „Paradies“, die ihn bis an sein Lebensende begleitete.

Die Einrichtungen haben am Sonntag zu folgenden Zeiten geöffnet:
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU: 11.30 bis 17 Uhr
Priesterhäuser Zwickau: 11.30 bis 17 Uhr
Robert-Schumann-Haus Zwickau: 11 bis 17 Uhr
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

13 Mai 2026

Internationaler Museumstag: Historische Kinderspiele im Museum

Westsachsen/Werdau.-
Zwischen historischen Dampfmaschinen, einer Ausstellung über das Verhältnis von Mensch und Tier und Spielen im Grünen lädt das Werdauer Stadt- und Dampfmaschinenmuseum am Sonntag zum Entdecken ein. Anlass ist der Internationale Museumstag, der zum 49. Mal gefeiert wird.
Wenn sich im Museumsgarten die kleine Gartenbahn in Bewegung setzt und Kinder zwischen alten Maschinen spielen, wird erneut deutlich, dass Museen weit mehr sind als stille Ausstellungsorte. Zum Aktionstag am 17. Mai öffnet das Haus von 10 bis 16 Uhr kostenfrei seine Türen. „Für unsere kleinen Gäste bieten wir Spiele im Garten an“, sagt Leiter Markus Döscher. Auch die Museumsgartenbahn soll bei schönem Wetter ihre Runden drehen.
Quelle und Foto: Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau

12 Mai 2026

Equipage: Edle Pferde und Historische Kutschen in Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Traditionell gehört der Pfingstsonntag (in diesem Jahr der 24. Mai) im Sächsischen Staatsbad Bad Elster den Pferden. Denn dann findet wieder die beliebte »EQUIPAGE BAD ELSTER – Edle Pferde und Historische Kutschen« statt.
Im Jahr 2026 wird das überregional bekannte Pfingstevent bereits zum 21. Mal in den Königlichen Anlagen Bad Elsters veranstaltet und hat sich mittlerweile als absolutes Pfingst- und Pferdehighlight im Vogtland etabliert. Anschauen lohnt sich, Staunen ist garantiert.
Aufgrund der königlich-sächsischen Tradition des Heilbades steht an diesem Tag vor allem der historische Bezug im Vordergrund. Am Vormittag locken ab 10 Uhr über 20 herausgeputzte historische Gespanne aus Sachsen, Bayern und Böhmen vor das Königliche Kurhaus, wo diese stilvoll von einem fachmännischen Moderator präsentiert werden. Nach einer großen Stadtrunde aller Teilnehmer durch Bad Elster und einer grenzenlosen Rundfahrt in das benachbarte, böhmische »Ascher Ländchen« mit einer moderierten Ankunft am Historischen Schloss in Kopaniny bei Asch ab 10.30 Uhr, findet am Nachmittag ab 13.30 Uhr im zentralen Paul-Schindel-Park Bad Elster die große Nachmittagsveranstaltung für die ganze Familie statt. Unter anderem mit einem Wettbewerb im Hindernisfahren, dem 10. Bad-Elster-Derby sowie einer fachkundigen Präsentation von Haflingern. Als heiterer Programmpunkt des »tierisch abwechslungsreichen« Nachmittages wird wieder das beliebte Historische Kutschtheater mit Kutschen und Pferden fantasievoll eine heitere Bad-Elster-Geschichte erzählen.
Das Pfingstevent im Vogtland. Alle Infos unter: 037437/ 53 900

11 Mai 2026

Kultur im Grünen: Veranstaltungen auf der Waldparkbühne Zwickau

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Schumann-Musik).-
Wenn sich der Waldpark im Frühling und Frühsommer von seiner schönsten Seite zeigt, wird auch die Waldbühne zum Treffpunkt für Musikliebhaber, Familien und alle, die besondere Momente in der Natur erleben möchten. Eingebettet in die grüne Kulisse verbinden sich hier Klang, Gemeinschaft und Tradition zu einem ganz eigenen Erlebnis. Ob festlicher Gottesdienst, schwungvolles Jubiläumskonzert oder gemeinsames Singen – das Programm lädt dazu ein, innezuhalten, zuzuhören und gemeinsam Kultur unter freiem Himmel zu genießen.
Donnerstag, 14. Mai 2026, 10 Uhr: Waldgottesdienst mit Posaunenchor
Die evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden der Stadt Zwickau feiern gemeinsam einen Himmelfahrtsgottesdienst im Waldpark Weißenborn. Die musikalische Gestaltung übernehmen die Posaunenchöre der Gemeinden. Die besondere Atmosphäre der Natur verleiht dem Gottesdienst einen feierlichen Rahmen. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Moritzkirche statt. Eine Information hierzu erfolgt am Vortag ab 13 Uhr über die Internetseiten der Kirchgemeinden.
Sonntag, 24. Mai 2026, 15 Uhr: Waldparkkonzert des Jugendblasorchesters
Das traditionelle Waldparkkonzert am Pfingstsonntag verbindet auch 2026 wieder Blasmusik mit der besonderen Kulisse der Waldbühne. Die „Scheffelberger Musikanten“ unter Leitung von Michael Ott präsentieren ein abwechslungsreiches Programm anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums. Unter dem Motto „Zum Geburtstag viel Musik!“ erwartet die Besucher ein unterhaltsamer musikalischer Streifzug – von bekannten Klassikern bis hin zu beliebten Evergreens.
Sonntag, 21. Juni 2026, 15 – 17 Uhr: Waldparksingen mit dem Männerchor Liederkranz 1843
Rund 100 Sängerinnen und Sänger aus Zwickau gestalten das diesjährige Waldparksingen auf der Waldbühne. Gastgeber ist der Männerchor Liederkranz, der ausschließlich Chöre aus der Region eingeladen hat, darunter der Schwanenschloss Kinderchor und die Chorvereinigung Sachsenring. Das Publikum erwartet ein vielfältiges Chorkonzert in familiärer Atmosphäre. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die teilnehmenden Chöre wird gebeten. Ein Kuchenbasar sorgt zusätzlich für einen gemütlichen Familiennachmittag.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

10 Mai 2026

Dubioses Verhalten der Richterschaft: Wen erpresst Schübel noch?

Westsachsen/Plauen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).-
Bisher war es nur eine Vermutung. Alle Hinweise deuteten darauf hin, dass es unter den Juristen im Gerichtsbezirk Plauen/Zwickau Erpressungsversuche geben muss. Jetzt gibt es Gewissheit. Ein hier vorliegendes Schreiben des Plauener Rechtsanwalts Reinhard Schübel an seinen Berufskollegen Stefan Titz beweist die schlimmsten Befürchtungen und offenbart dennoch nur die Spitze eines Eisbergs.
Da ist die Rede von einem Darlehen, das sich Rechtsanwalt Schübel von einem seiner Mandanten geliehen hat. Von rund 50.000 Euro in bar ist die Rede und von Rückzahlungen, die nur kleckerweise erfolgten. Seinem Berufskollegen Titz wirft Schübel vor, ihn seinerseits mehrerer Straftaten bezichtigt, wahrheitswidrige Behauptungen aufgestellt zu haben und ihn in seinem Golfclub denunzieren zu wollen. Wegen der angeblichen Beteiligung des Rechtsanwalts Titz an mehreren Straftaten fordert Schübel von ihm 10.000 Euro Schmerzensgeld. Ein klarer Erpressungsversuch, der darauf abzielt, Staatsanwaltliche Ermittlungen zu vermeiden und aus vermeintlichen Rechtsverstößen Kapital zu schlagen.
Die Westsächsische Zeitung berichtete bereits mehrmals über das dubiose Verhalten einiger Richter und Staatsanwälte in der Zwickauer Justiz. Zuletzt am 29. April, als gewahr wurde, dass der vorsitzende Richter, Rainer Droll, in einem Verfahren mit Rechtsanwalt Reinhard Schübel offensichtlich ebenfalls unter erheblichem Druck stand. Um zu vermeiden, dass Schübel zum Nachweis einer Doktorwürde seine Dissertation vorlegen muss, erfand Richter Droll haarsträubende Ausreden für den Advokaten. Der Verdacht liegt nahe, dass Rechtsanwalt Reinhard Schübel (der falsche Doktor aus Plauen) im Laufe der Jahrzehnte gegen mehrere - auch hochrangige - Juristen in Sachsen hochbrisantes Material gesammelt hat, das er je nach Bedarf zu seinem Vorteil ausspielt.
Was geschieht, wenn ein Organ der Rechtspflege beginnt, das System gegen sich selbst zu instrumentalisieren? Das Schreiben des Plauener Anwalts Reinhard Schübel wirft weitere Fragen auf, die weit über einen einfachen Streit zwischen Anwälten hinausgehen. Es steht der Vorwurf im Raum, dass hier versucht wird, Druck auf die Staatsanwaltschaft Zwickau und die regionale Richterschaft auszuüben, um private und finanzielle Ziele zu erzwingen.
In seinem Schreiben vom 15.05.2024 fordert Schübel von seinem Kollegen Stefan Titz die Zahlung von 10.000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld. Die Begründung: Titz habe sich an einer Straftat (versuchter Prozessbetrug) seines Mandanten beteiligt. Doch die Brisanz liegt im Detail: Schübel koppelt die Forderung an die Erwähnung laufender Ermittlungsbehörden und stellt eine Frist zur Erledigung. Experten für Standesrecht sehen hierin eine gefährliche Grauzone. Wird hier die Justiz als Drohkulisse missbraucht, um eine außergerichtliche Zahlung zu „erpressen“?
Beobachter der Szene in Zwickau zeigen sich alarmiert. Es wird vermutet, dass solche Schreiben Teil einer größeren Strategie sind, um Druck auf die Staatsanwaltschaft Zwickau und die Richterschaft auszuüben. Wenn Anwälte beginnen, sich gegenseitig mit Strafanzeigen und Existenzvernichtung zu drohen, statt rechtliche Differenzen im Gerichtssaal zu klären, gerät das Gefüge des Rechtsstaats ins Wanken.
Schübel scheut dabei nicht vor massiven persönlichen Angriffen zurück. Er bezichtigt Titz der „wesentlichen Beteiligung“ an Straftaten und behauptet, Titz hätte sogar vorgeschlagen, ihn bei seinem Golfclub zu „denunzieren“. Konfrontiert mit den Vorwürfen der gezielten Einschüchterung und der versuchten Instrumentalisierung der Justiz, gibt sich der selbsternannte „Dr.“ Schübel wenig zimperlich. Auf Anfrage unserer Redaktion reagierte er kurz und bündig: „Das geht Sie einen feuchten Kehricht an!“ Diese verbale Entgleisung lässt tief blicken. Es scheint, als fühle sich Schübel der öffentlichen Kontrolle und dem journalistischen Fragerecht entzogen. Während er in seinem Brief von anderen „ein Verhalten an den Tag gelegt“ sieht, das eines „seriösen Rechtsanwalts schlicht nicht würdig ist“, wirft sein eigener Umgang mit Kritikern und den Medien Fragen nach seiner beruflichen Eignung auf.
Fazit: Wer kontrolliert die Kontrolleure? Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Justiz in Zwickau. Es geht nicht mehr nur um 10.000 Euro oder einen alten Streit um Darlehensraten. Es geht darum, ob die Staatsanwaltschaft und die Richterschaft als verlängerter Arm für persönliche Rachefeldzüge herhalten müssen. Wenn die Grenze zwischen legitimer Interessenvertretung und systematischer Einschüchterung verschwimmt, ist die Freiheit der Advokatur – und damit der Rechtsstaat – in Gefahr.