15 Mai 2026

Schumann und die Dichter: Das Zwickauer Schumann-Fest im Juni 2026

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Clara-Schumann-Hörspiels).- Es gibt keinen anderen Komponisten, dessen Leben und Werk so eng mit der Dichtung verbunden ist wie Robert Schumann. „Schumann und die Dichter“ lautet daher das Motto des diesjährigen, dem in Zwickau geborenen Romantiker gewidmete Fest. Zugleich knüpft es an die Jubiläen des von Schumann verehrten Gespenster-Dichters E. T. A. Hoffmann (250. Geburtstag) und der Faust-Figur (500 Jahre Auerbachs Keller) an.
Das Zwickauer Schumann-Fest bleibt dabei seiner Zielstellung treu, „Schumann für alle“ zu bieten. Neben dem groß besetzten Eröffnungskonzert am 4. Juni im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“, in dem zwei selten zu hörende Hauptwerke Schumanns erklingen, oder einem Piano-Recital am 7. Juni gibt es die seit Jahren beliebten Fahrradkonzerte oder das Romantische Lichterfest um den jahrhundertealten Schwanenteich zu erleben. Erstmals wird ein Kabarettabend angeboten und zur Geburtstagsfeier am 8. Juni wird das Schumann-Denkmal mit einer grünenden und blühenden Verweilzone umgeben – pünktlich zum 125. Jubiläum des Denkmals auf dem Hauptmarkt. Ungewöhnlich wird schließlich der Abschluss am 14. Juni: Im Saal des Robert-Schumann-Hauses können die Besucher ein Chorkonzert mit Live-Improvisationen (Violine/Klavier) zu Stummfilmszenen erleben. Abgerundet wird das Angebot durch die dem Motto des Schumann-Festes entsprechende Ausstellung im Robert-Schumann-Haus.
Hörspiel-CD aus dem Leben von Clara Schumann

Robert Schumann, der als Sohn des Verlagsbuchhändlers August Schumann in Zwickau geboren wurde und aufwuchs, hatte seit Kindertagen ein enges Verhältnis zur Poesie und Literatur. Seine Begeisterung für die Musik und der zunächst daraus resultierende Wunsch Pianist zu werden, reifte erst später in ihm heran. So wundert es nicht, dass seine Kompositionen sich oft an literarische Vorbilder halten. So stellt das Schumann-Fest in diesem Jahr mit dem Titel „Schumann und die Dichter“ diese einzigartige Beziehung in den Mittelpunkt. Das Thema ist dabei aber nicht nur mottohaft, sondern auch Programm.
Von E. T. A. Hoffmann inspirierte Klavierwerke erklingen mit der Schumann-Preisträgerin Susanne Grützmann in einem Piano-Recital am 7. Juni. Und zum ersten Mal seit über 15 Jahren sind in Zwickau wieder Schumanns Szenen aus Goethes „Faust“ (Teil I/II) und als Pendant auch sein Dramatisches Gedicht „Manfred“ auf einen Text von Lord Byron zu erleben.
Im Programm findet sich in diesem Jahr auch ein musikalischer Kabarettabend (5. Juni). Und auch Stummfilm mit Live-Improvisation ist ein Novum im Programmspektrum: Im Abschlusskonzert am 14. Juni gastiert der Leipziger Kammerchor, dessen Dirigent Andreas Reuter mit dem Leipziger Jazz-Geiger Samuel Seifert zu Charlie Chaplins „A Dog’s Life“ (1918) improvisieren wird. Den Stummfilmszenen werden Chorballaden von Robert und Clara Schumann gegenübergestellt. Sie sind weit mehr als romantische Naturbilder: Sie sind klanggewordene Spiegelbilder einer bewegten politischen Realität des 19. Jahrhunderts und Ausdruck eines sich demokratisierenden Bürgertums. Diese tiefen Sehnsüchte und oft gescheiterten Visionen prägen auch die Bildsprache von Charlie Chaplins meisterhaftem Kurzfilm. Wo Schumann in Tönen dichtet, zeichnet Chaplin mit Wärme und Humor das Schicksal der Außenseiter nach und verbindet dabei messerscharfe Sozialkritik mit einem unerschütterlichen Funken Hoffnung. Dieser außergewöhnliche Dialog der Künste zeigt, dass der Kampf um Menschlichkeit und ein kleines Stück Glück über die Jahrhunderte hinweg dieselbe Sprache spricht.
Tickets gibt es im Robert-Schumann-Haus und an allen bekannten CTS-Vorverkaufs-stellen sowie über Eventim.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Internationaler Museumstag am 17ten Mai in den Zwickauer Museen

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Clara-Wieck-Hörspiels).-
Am Sonntag, dem 17. Mai 2026 öffnen die städtischen Museen ihre Türen zum Internationalen Museumstag und laden Besucher jeden Alters zu einem besonderen Kulturerlebnis ein. Ob spannende Familienführungen, literarische Entdeckungen in sächsischer Mundart oder faszinierende Einblicke in die Welt Max Pechsteins – in den Museen der Stadt erwartet das Publikum ein abwechslungsreicher Tag voller Kunst, Geschichte und Begegnungen.
Bei freiem Eintritt können Gäste die Vielfalt der Einrichtungen kennenlernen, bekannte Sammlungen neu erleben und mit Künstlern, Geschichten und historischen Persönlichkeiten auf inspirierende Weise in Kontakt kommen. Daneben laden die Sonderausstellungen zu neuen Entdeckungen ein: Im Zwischenraum der KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum ist der „Raum für alltägliche Unzulänglichkeiten“ von Theresa Rothe zu sehen, die beim Max-Pechstein-Förderpreis 2025 das Stipendium erhielt. Die Priesterhäuser bieten in einer kleinen Sonderausstellung Einblicke in „FAUST: Seit 250 Jahren“. Um „Schumann und die Dichter“ geht es im Robert-Schumann-Haus.

Familienführung zwischen Plüsch, Fantasie und Kunst
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im ZwischenRAUM, Domhof 2
11.30 Uhr und 13.30 Uhr: „Kuschelig? Komisch? Kunst!“
Gemeinsam mit Museumspädagogin Anne Krzyminiewski gehen Kinder und Erwachsene auf eine spielerische Entdeckungsreise durch die Arbeiten von Theresa Rothe. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie vertraute Materialien plötzlich zu Kunst werden können und welche Geschichten in ihnen stecken. Nach einem kurzen Rundgang dürfen die Teilnehmenden selbst kreativ werden und eigene Fantasiewesen gestalten, die als kleine „Museumsobjekte“ mit nach Hause genommen werden können.
Die Führung richtet sich ausdrücklich an Familien und verbindet Kunstbetrachtung mit kreativem Mitmachen.

Faust auf Sächsisch – humorvoll, klug und überraschend
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5–8
13 Uhr, 14.30 Uhr und 16 Uhr: „Faust oder dr gebrällte Deifel“
Dr. Lutz Mahnke, Leiter der Ratsschulbibliothek, widmet sich der faszinierenden Geschichte der Faust-Figur – von der historischen Vorlage über Goethe bis hin zur sächsischen Mundart-Version der Leipziger Schriftstellerin Lene Voigt. Der ironische und unterhaltsame Text wird zum Museumstag lebendig präsentiert.

Max Pechsteins Sehnsucht nach dem Paradies
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im ZwischenRAUM, Domhof 2
15.30 Uhr: „Max Pechstein sucht das Paradies“
Pechstein-Kuratorin Annika Weise beleuchtet insbesondere jene Südsee-Reise, die den 1881 in Zwickau geborenen Künstler nachhaltig prägte. Die Eindrücke fremder Landschaften, Kulturen und Lebensweisen beeinflussten sein Werk ebenso wie seine Sehnsucht nach einem einfachen, naturverbundenen Leben. Die Führung eröffnet spannende Einblicke in Pechsteins künstlerische Suche nach einem persönlichen „Paradies“, die ihn bis an sein Lebensende begleitete.

Die Einrichtungen haben am Sonntag zu folgenden Zeiten geöffnet:
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU: 11.30 bis 17 Uhr
Priesterhäuser Zwickau: 11.30 bis 17 Uhr
Robert-Schumann-Haus Zwickau: 11 bis 17 Uhr
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

13 Mai 2026

Internationaler Museumstag: Historische Kinderspiele im Museum

Westsachsen/Werdau.-
Zwischen historischen Dampfmaschinen, einer Ausstellung über das Verhältnis von Mensch und Tier und Spielen im Grünen lädt das Werdauer Stadt- und Dampfmaschinenmuseum am Sonntag zum Entdecken ein. Anlass ist der Internationale Museumstag, der zum 49. Mal gefeiert wird.
Wenn sich im Museumsgarten die kleine Gartenbahn in Bewegung setzt und Kinder zwischen alten Maschinen spielen, wird erneut deutlich, dass Museen weit mehr sind als stille Ausstellungsorte. Zum Aktionstag am 17. Mai öffnet das Haus von 10 bis 16 Uhr kostenfrei seine Türen. „Für unsere kleinen Gäste bieten wir Spiele im Garten an“, sagt Leiter Markus Döscher. Auch die Museumsgartenbahn soll bei schönem Wetter ihre Runden drehen.
Quelle und Foto: Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau

12 Mai 2026

Equipage: Edle Pferde und Historische Kutschen in Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Traditionell gehört der Pfingstsonntag (in diesem Jahr der 24. Mai) im Sächsischen Staatsbad Bad Elster den Pferden. Denn dann findet wieder die beliebte »EQUIPAGE BAD ELSTER – Edle Pferde und Historische Kutschen« statt.
Im Jahr 2026 wird das überregional bekannte Pfingstevent bereits zum 21. Mal in den Königlichen Anlagen Bad Elsters veranstaltet und hat sich mittlerweile als absolutes Pfingst- und Pferdehighlight im Vogtland etabliert. Anschauen lohnt sich, Staunen ist garantiert.
Aufgrund der königlich-sächsischen Tradition des Heilbades steht an diesem Tag vor allem der historische Bezug im Vordergrund. Am Vormittag locken ab 10 Uhr über 20 herausgeputzte historische Gespanne aus Sachsen, Bayern und Böhmen vor das Königliche Kurhaus, wo diese stilvoll von einem fachmännischen Moderator präsentiert werden. Nach einer großen Stadtrunde aller Teilnehmer durch Bad Elster und einer grenzenlosen Rundfahrt in das benachbarte, böhmische »Ascher Ländchen« mit einer moderierten Ankunft am Historischen Schloss in Kopaniny bei Asch ab 10.30 Uhr, findet am Nachmittag ab 13.30 Uhr im zentralen Paul-Schindel-Park Bad Elster die große Nachmittagsveranstaltung für die ganze Familie statt. Unter anderem mit einem Wettbewerb im Hindernisfahren, dem 10. Bad-Elster-Derby sowie einer fachkundigen Präsentation von Haflingern. Als heiterer Programmpunkt des »tierisch abwechslungsreichen« Nachmittages wird wieder das beliebte Historische Kutschtheater mit Kutschen und Pferden fantasievoll eine heitere Bad-Elster-Geschichte erzählen.
Das Pfingstevent im Vogtland. Alle Infos unter: 037437/ 53 900

11 Mai 2026

Kultur im Grünen: Veranstaltungen auf der Waldparkbühne Zwickau

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Schumann-Musik).-
Wenn sich der Waldpark im Frühling und Frühsommer von seiner schönsten Seite zeigt, wird auch die Waldbühne zum Treffpunkt für Musikliebhaber, Familien und alle, die besondere Momente in der Natur erleben möchten. Eingebettet in die grüne Kulisse verbinden sich hier Klang, Gemeinschaft und Tradition zu einem ganz eigenen Erlebnis. Ob festlicher Gottesdienst, schwungvolles Jubiläumskonzert oder gemeinsames Singen – das Programm lädt dazu ein, innezuhalten, zuzuhören und gemeinsam Kultur unter freiem Himmel zu genießen.
Donnerstag, 14. Mai 2026, 10 Uhr: Waldgottesdienst mit Posaunenchor
Die evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden der Stadt Zwickau feiern gemeinsam einen Himmelfahrtsgottesdienst im Waldpark Weißenborn. Die musikalische Gestaltung übernehmen die Posaunenchöre der Gemeinden. Die besondere Atmosphäre der Natur verleiht dem Gottesdienst einen feierlichen Rahmen. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Moritzkirche statt. Eine Information hierzu erfolgt am Vortag ab 13 Uhr über die Internetseiten der Kirchgemeinden.
Sonntag, 24. Mai 2026, 15 Uhr: Waldparkkonzert des Jugendblasorchesters
Das traditionelle Waldparkkonzert am Pfingstsonntag verbindet auch 2026 wieder Blasmusik mit der besonderen Kulisse der Waldbühne. Die „Scheffelberger Musikanten“ unter Leitung von Michael Ott präsentieren ein abwechslungsreiches Programm anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums. Unter dem Motto „Zum Geburtstag viel Musik!“ erwartet die Besucher ein unterhaltsamer musikalischer Streifzug – von bekannten Klassikern bis hin zu beliebten Evergreens.
Sonntag, 21. Juni 2026, 15 – 17 Uhr: Waldparksingen mit dem Männerchor Liederkranz 1843
Rund 100 Sängerinnen und Sänger aus Zwickau gestalten das diesjährige Waldparksingen auf der Waldbühne. Gastgeber ist der Männerchor Liederkranz, der ausschließlich Chöre aus der Region eingeladen hat, darunter der Schwanenschloss Kinderchor und die Chorvereinigung Sachsenring. Das Publikum erwartet ein vielfältiges Chorkonzert in familiärer Atmosphäre. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die teilnehmenden Chöre wird gebeten. Ein Kuchenbasar sorgt zusätzlich für einen gemütlichen Familiennachmittag.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

10 Mai 2026

Dubioses Verhalten der Richterschaft: Wen erpresst Schübel noch?

Westsachsen/Plauen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).-
Bisher war es nur eine Vermutung. Alle Hinweise deuteten darauf hin, dass es unter den Juristen im Gerichtsbezirk Plauen/Zwickau Erpressungsversuche geben muss. Jetzt gibt es Gewissheit. Ein hier vorliegendes Schreiben des Plauener Rechtsanwalts Reinhard Schübel an seinen Berufskollegen Stefan Titz beweist die schlimmsten Befürchtungen und offenbart dennoch nur die Spitze eines Eisbergs.
Da ist die Rede von einem Darlehen, das sich Rechtsanwalt Schübel von einem seiner Mandanten geliehen hat. Von rund 50.000 Euro in bar ist die Rede und von Rückzahlungen, die nur kleckerweise erfolgten. Seinem Berufskollegen Titz wirft Schübel vor, ihn seinerseits mehrerer Straftaten bezichtigt, wahrheitswidrige Behauptungen aufgestellt zu haben und ihn in seinem Golfclub denunzieren zu wollen. Wegen der angeblichen Beteiligung des Rechtsanwalts Titz an mehreren Straftaten fordert Schübel von ihm 10.000 Euro Schmerzensgeld. Ein klarer Erpressungsversuch, der darauf abzielt, Staatsanwaltliche Ermittlungen zu vermeiden und aus vermeintlichen Rechtsverstößen Kapital zu schlagen.
Die Westsächsische Zeitung berichtete bereits mehrmals über das dubiose Verhalten einiger Richter und Staatsanwälte in der Zwickauer Justiz. Zuletzt am 29. April, als gewahr wurde, dass der vorsitzende Richter, Rainer Droll, in einem Verfahren mit Rechtsanwalt Reinhard Schübel offensichtlich ebenfalls unter erheblichem Druck stand. Um zu vermeiden, dass Schübel zum Nachweis einer Doktorwürde seine Dissertation vorlegen muss, erfand Richter Droll haarsträubende Ausreden für den Advokaten. Der Verdacht liegt nahe, dass Rechtsanwalt Reinhard Schübel (der falsche Doktor aus Plauen) im Laufe der Jahrzehnte gegen mehrere - auch hochrangige - Juristen in Sachsen hochbrisantes Material gesammelt hat, das er je nach Bedarf zu seinem Vorteil ausspielt.
Was geschieht, wenn ein Organ der Rechtspflege beginnt, das System gegen sich selbst zu instrumentalisieren? Das Schreiben des Plauener Anwalts Reinhard Schübel wirft weitere Fragen auf, die weit über einen einfachen Streit zwischen Anwälten hinausgehen. Es steht der Vorwurf im Raum, dass hier versucht wird, Druck auf die Staatsanwaltschaft Zwickau und die regionale Richterschaft auszuüben, um private und finanzielle Ziele zu erzwingen.
In seinem Schreiben vom 15.05.2024 fordert Schübel von seinem Kollegen Stefan Titz die Zahlung von 10.000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld. Die Begründung: Titz habe sich an einer Straftat (versuchter Prozessbetrug) seines Mandanten beteiligt. Doch die Brisanz liegt im Detail: Schübel koppelt die Forderung an die Erwähnung laufender Ermittlungsbehörden und stellt eine Frist zur Erledigung. Experten für Standesrecht sehen hierin eine gefährliche Grauzone. Wird hier die Justiz als Drohkulisse missbraucht, um eine außergerichtliche Zahlung zu „erpressen“?
Beobachter der Szene in Zwickau zeigen sich alarmiert. Es wird vermutet, dass solche Schreiben Teil einer größeren Strategie sind, um Druck auf die Staatsanwaltschaft Zwickau und die Richterschaft auszuüben. Wenn Anwälte beginnen, sich gegenseitig mit Strafanzeigen und Existenzvernichtung zu drohen, statt rechtliche Differenzen im Gerichtssaal zu klären, gerät das Gefüge des Rechtsstaats ins Wanken.
Schübel scheut dabei nicht vor massiven persönlichen Angriffen zurück. Er bezichtigt Titz der „wesentlichen Beteiligung“ an Straftaten und behauptet, Titz hätte sogar vorgeschlagen, ihn bei seinem Golfclub zu „denunzieren“. Konfrontiert mit den Vorwürfen der gezielten Einschüchterung und der versuchten Instrumentalisierung der Justiz, gibt sich der selbsternannte „Dr.“ Schübel wenig zimperlich. Auf Anfrage unserer Redaktion reagierte er kurz und bündig: „Das geht Sie einen feuchten Kehricht an!“ Diese verbale Entgleisung lässt tief blicken. Es scheint, als fühle sich Schübel der öffentlichen Kontrolle und dem journalistischen Fragerecht entzogen. Während er in seinem Brief von anderen „ein Verhalten an den Tag gelegt“ sieht, das eines „seriösen Rechtsanwalts schlicht nicht würdig ist“, wirft sein eigener Umgang mit Kritikern und den Medien Fragen nach seiner beruflichen Eignung auf.
Fazit: Wer kontrolliert die Kontrolleure? Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Justiz in Zwickau. Es geht nicht mehr nur um 10.000 Euro oder einen alten Streit um Darlehensraten. Es geht darum, ob die Staatsanwaltschaft und die Richterschaft als verlängerter Arm für persönliche Rachefeldzüge herhalten müssen. Wenn die Grenze zwischen legitimer Interessenvertretung und systematischer Einschüchterung verschwimmt, ist die Freiheit der Advokatur – und damit der Rechtsstaat – in Gefahr.

08 Mai 2026

Transformation gestalten: Sebastian Schalk übernimmt Geschäftsführung

Westsachsen/Adorf/Schöneck.-
Die Paracelsus Kliniken Deutschland haben Sebastian Schalk (Foto) mit Wirkung zum 6. Mai 2026 zum Klinikgeschäftsführer der Standorte Adorf und Schöneck im Vogtland berufen. Er folgt auf Jan Müller, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat.
Sebastian Schalk übernimmt gemeinsam mit der bestehenden Klinikleitung die Verantwortung für beide Standorte in einer zentralen Transformationsphase: Seit Oktober 2025 setzen die Paracelsus Kliniken im Vogtland ein innovatives Hybridmodell um, das stationäre und ambulante Versorgung konsequent miteinander verzahnt. Während der Standort Schöneck alle stationären Leistungen — darunter Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Innere Medizin, Orthopädie, Geriatrie, Schmerzmedizin und Palliativmedizin — bündelt und dabei Orthopädie sowie Geriatrie gezielt ausbaut, fokussiert sich Adorf auf ambulante Operationen aller chirurgischen Fachgebiete sowie die Sprechstunden der Medizinischen Versorgungszentren. Das Modell ist ein Vorreiterprojekt bei der praxisnahen Umsetzung der aktuellen Gesundheitsreform.
Sebastian Schalk bringt für diese Aufgabe ausgeprägte Expertise in der kaufmännischen Führung und Transformation von Krankenhausstrukturen mit. Zuletzt verantwortete er als Kaufmännischer Direktor und Prokurist des Evangelischen Herzzentrums Coswig gGmbH die Integration der Klinik in eine neue Konzernumgebung, inklusive der Ablösung zentraler IT-Systeme und der Abwicklung eines Asset Deals. Zuvor leitete er über mehr als vier Jahre das MediClin Herzzentrum Coswig als Kaufmännischer Direktor, wo er unter anderem eine Ambulantisierungsstrategie in der Kardiologie inklusive Praxisintegration erfolgreich umsetzte sowie den Aufbau einer eigenen Fachabteilung für Elektrophysiologie mit gefördertem Neubau verantwortete.
„Mit Sebastian Schalk gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit, die genau das mitbringt, was unsere Standorte Adorf und Schöneck in dieser Phase brauchen: tiefe Erfahrung in der Transformation von Klinikstrukturen, ein klares Verständnis für ambulante und stationäre Versorgungsmodelle und die Fähigkeit, Menschen in Veränderungsprozessen mitzunehmen. Unser Hybridmodell im Vogtland ist bundesweit ein Vorzeigebeispiel dafür, wie zukunftsfähige Krankenhaus­versorgung aussehen kann.“, erklärt Phillip Fröschle, CEO und Miteigentümer der Paracelsus Kliniken Deutschland.
Die Paracelsus Kliniken Deutschland gehören zu den bundesweiten Vorreitern bei der praktischen Umsetzung moderner Krankenhausstrukturen. Mit dem Hybridmodell im Vogtland zeigen sie, wie wohnortnahe Versorgung, spezialisierte Medizin und wirtschaftliche Stabilität erfolgreich verbunden werden können.
Die Paracelsus Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA betreibt 18 medizinische Einrichtungen an 14 Standorten in Deutschland – von Akutkliniken und Fachkliniken bis hin zu Medizinischen Versorgungszentren (MVZs). Rund 2.200 Mitarbeitende versorgen jährlich etwa 30.000 stationäre Patientinnen und Patienten mit höchstem Engagement. Die Klinikgruppe ist spezialisiert auf indikationsgeleitete Versorgung in den Bereichen Orthopädie, Urologie, Neurologie sowie Schmerzmedizin und Innere Medizin an ausgewählten Standorten. Paracelsus steht für medizinische Exzellenz, menschliche Nähe und eine konsequente Weiterentwicklung der Versorgung – in enger Verbindung mit regionalen Partnern und mit einem starken, eigenständigen Team.
Quelle und Foto: Paracelsus Kliniken

Farewell Henrike Naumann: Interventionen im ZwischenRaum

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Pechstein Zentrums).-
Es sollte ein Höhepunkt ihrer Künstlerkarriere werden, dessen Eröffnung sie nicht mehr erleben durfte: Die Biennale in Venedig, zu der die im Februar verstorbene Henrike Naumann den deutschen Beitrag beisteuert. Pünktlich mit der Eröffnung der Biennale am 9. Mai widmen die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum in ihrem Interimsquartier, dem ZwischenRaum, der in Zwickau geborenen Künstlerin eine kleine Hommage. Diese Intervention trifft auf „Made in DDR. Zwickaus Kunst zwischen 1949 und 1989“. Hier wird der Blick auf das vielschichtige Kunstschaffen in Zwickau während der DDR-Zeit gerichtet.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

07 Mai 2026

Im Gerichtssaal: Helle Aufregung wegen eines Feuerwehreinsatzes

Westsachsen/Taucha/Eilenburg.-
Für die Verhandlung in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren, das am 9. Juni am Amtsgericht Eilenburg stattfindet, hat der vorsitzende Richter eine sitzungspolizeiliche Anordnung gemäß § 176 GVG erlassen. Darin heißt es: „Es wird eine Einlasskontrolle angeordnet, der sich sämtliche Zuhörer (einschließlich der Vertreter der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens), Zeugen, Dolmetscher, Sachverständige und die Verteidiger zu unterziehen haben.“ Außerdem müssen sich alle, auch Zeugen, Dolmetscher, Verteidiger, Sachverständige und Zuhörer mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass legitimieren. Selbst Rechtsanwälte kommen nur unter Vorlage eines Ausweises der Rechtsanwaltskammer ins Gebäude. Das ist recht ungewöhnlich für die Verhandlung zu einem einfachen Verkehrsdelikt.
Darum geht es: Um ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen einen Feuerwehrmann aus Taucha. Dieser wendet sich gegen einen von der Stadt Taucha erlassenen Bußgeldbescheid wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit. Dem Betroffenen liegt zur Last, am 07.05.2025 als Fahrer eines Einsatzfahrzeugs der freiwilligen Feuerwehr Taucha im Bereich einer Baustelle auf der Sommerfelder Straße in Taucha auf der Fahrt zu einem Feuerwehreinsatz die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h um 39 km/h überschritten zu haben. Zahlreiche Medien berichteten bereits. Befürchtet man deshalb Unruhen im Saal?
Quelle: Amtsgericht Eilenburg
Foto: Freiwillige Feuerwehr Taucha

05 Mai 2026

Trauerbeflaggung: Sachsen gedenkt der Opfer von Leipzig

Westsachsen/Dresden/Leipzig/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).-
Zum Gedenken an die Opfer der gestrigen Amokfahrt in Leipzig hat der Freistaat Sachsen Trauerbeflaggung auf Halbmast angeordnet. Die Trauerbeflaggung wird heute, am 5. Mai 2026, an allen Gebäuden von Behörden und Dienststellen des Freistaates durchgeführt.
Ministerpräsident Michael Kretschmer äußerte tiefes Mitgefühl für die Betroffenen: »Unser Mitgefühl gilt den Familien und Angehörigen der Opfer. In Gedanken sind wir bei ihnen und allen, die von diesem schrecklichen Ereignis betroffen sind. Den Verletzten wünsche ich Kraft und schnelle Genesung.«
Quelle: Sächsische Staatskanzlei

04 Mai 2026

29. Chursächsischer Sommer: Kulturfestival in Bad Elster grenzenlos

Westsachsen/Bad Elster.-
Mit einem sommerlich-glänzenden Festkonzert „Weber zu Ehren“ der Chursächsischen Philharmonie sowie den beiden Hammerflügel-Virtuosen Tobias Koch (Düsseldorf) und Dmitry Ablogin (Köln) wurde am vergangen Freitag im ausverkauften König Albert Theater zum 29. Mal der Chursächsische Sommer als das größte Kulturfestival in der europäischen Bäderregion feierlich eröffnet. Im Beisein zahlreicher Gäste aus Region, Kultur und Gesellschaft sowie dem Präsidenten des Sächsischen Landtags als Schirmherren wurde so klangvoll die Sommersaison in den Sächsischen Staatsbädern Bad Elster und Bad Brambach eingeläutet.
Die diesjährige Festivalausgabe bespielt dabei noch bis zum 4. Oktober nicht nur die Bühnen der historischen »Festspielmeile der kurzen Wege« in den Königlichen Anlagen, sondern vereint auch wieder über 40 Spielorte der weltweit bekannten, sächsisch-böhmischen Bäderregion sowie der angrenzenden Urlaubsregionen in Bayern und Thüringen im Herzen Europas mit rund 300 Kulturveranstaltungen. Die Generalkonsulin der Tschechischen Republik in Dresden, Frau Ivona Valhová und der Präsident des Sächsischen Landtages, Herr Alexander Dierks haben auch 2026 die Schirmherrschaft für das grenzenlose Festival übernommen.

01 Mai 2026

Anklageschrift vorgelegt: Michael Kretschmer verklagt Olaf Thalwitzer

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU)
Westsachsen/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks). - Lange wurde darüber spekuliert, ob der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (Foto) Strafantrag gegen Verantwortliche des Vereins für saubere Justizarbeit wegen Verleumdung gestellt hat. Nun herrscht Klarheit: Die Staatsanwaltschaft Zwickau hat die Anklageschrift vorgelegt.
Aus dem Dokument geht hervor, dass die Ermittlungen unter anderem auf Bestreben von Rechtsanwalt Reinhard Schübel, der ehemaligen sächsischen Justizministerin Katja Meier (Bündnis 90/Die Grünen) und Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) eingeleitet wurden. Die Klageerhebung erfolgt durch Oberstaatsanwalt Markus Colli (Foto), der in Personalunion auch als Amtsgerichtsdirektor fungiert – eine Konstellation, die der Verein kritisch hinterfragt. Unterstützt wird er von Oberstaatsanwältin Sandy Merkel.
Markus Colli, Amtsgerichtsdirektor
und Oberstaatsanwalt in einer Person

  Colli stand bereits zuvor im Fokus der Kritik des Vereins. Hintergrund ist die Akte 8 F 1059/07 am Amtsgericht Zwickau. In dieser befindet sich ein Beschluss, dessen ursprünglicher Rechtskraftvermerk überklebt wurde – ein Vorgang, den der Verein als rechtswidrig einstuft und der bereits zu mehreren Strafanzeigen gegen die beteiligten Amtsträger führte.
Hintergrund der Auseinandersetzung:
Der Verein für saubere Justizarbeit (www.saubere-justizarbeit.de) führt auf seiner Website eine Liste von Personen des öffentlichen Lebens auf, denen er teils schwere Verfehlungen im Amt vorwirft. Unter den genannten Personen finden sich neben dem Zwickauer Landrat Carsten Michaelis auch der ehemalige Sparkassenvorstand Felix Angermann sowie Richter am Amts- und Landgericht Zwickau.
Olaf Thalwitzer
Medienproduzent/Journalist
Nach Informationen des Vereins soll Oberstaatsanwalt und Amtsgerichtsdirektor Markus Colli zahlreiche der auf der Liste genannten Personen aktiv dazu aufgefordert haben, Strafanträge gegen die Vorstandsmitglieder des Vereins zu stellen. Dies betrifft insbesondere den Medienproduzenten und Journalisten Olaf Thalwitzer (Foto).
Dieser äußert sich dazu kritisch: „Es ist ein bemerkenswerter Vorgang, wenn ein Oberstaatsanwalt, gegen den selbst Anzeigen wegen mutmaßlicher Rechtsverstöße im Amt vorliegen, Mitglieder der Staatsregierung zur Stellung von Strafanträgen gegen Journalisten bewegt. Wir sehen hier eine hochproblematische Vermischung von Funktionen und Interessen.“
Über die Eröffnung des Hauptverfahrens ist noch nicht entschieden. Wir werden über den weiteren Fortgang des Verfahrens berichten.

30 April 2026

NaturTheater-Saison lädt zum Eventsommer nach Bad Elster

Sommer, Stars und Live-Events 2026 in der modernen Open-Air-Arena des Waldparks
Westsachsen/Bad Elster.- Das wunderschön gelegene NaturTheater Bad Elster als hochmoderne Open-Air-Arena präsentiert in der Sommersaison 2026 mit 27 Veranstaltungen wieder einen abwechslungsreichen Spielplan voller Star-Höhepunkte. Die je nach Bedarf fahrbare Zuschauerüberdachung garantiert in der einzigartigen Atmosphäre des historischen Waldparks größtmögliche Wetterunabhängigkeit als Höhepunkt jedes sommerlichen Wohlfühlaufenthalts. Mit dem passenden Umfeld wie dem historischem Ausflugslokal Restaurant-Café „Waldquelle“ und dem Waldspielplatz „Elsterweltchen“ ist das gesamte Areal ein prägender Bestandteil der Königlichen Anlagen und somit ein kulturtouristischer Saisonschwerpunkt in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster.
Nach einem zünftigen Saisonauftakt mit den Goldenen Egerländern zu Himmelfahrt (14.05.) bietet das NaturTheater 2026 erneut hochkarätige Live-Erlebnisse: Mit den PRINZEN (13.06.), Tim Bendzko (10.07.) oder Lou Bega & der Hermes House Band (11.07.) laden beliebte Top-Acts zu einem erlebnisreichen Eventsommer ein. Auch die Klassik setzt wieder eindrucksvolle Akzente: Neben dem spektakulären Opern-Air „Der Troubadour“ (19.06.) begeistern hier die große »Sommernacht der Klassik« mit dem tschechischen Stargeiger Pavel Sporcl (26.06.), ein „Queen Classical“ mit Gänsehautgarantie (03.07.), das große emotionale „Titanic-Musical“ (01.08.), ein Musiksommerkonzert des MDR-Sinfonieorchesters mit der britischen Starsängerin Emma Smith (15.08.) sowie die monumentale »Carmina Burana« (28.08.) als sommerliches Klassikevent.
Der Generalmusikdirektor und geschäftsführende Intendant der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft, Florian Merz, meint: „Zu meinen persönlichen Empfehlungen in diesem Jahr zählen die musikalischen Sommernächte – vom mediterran-stimmungsvollen Verdi-Opern-Air »Der Troubadour« über spektakuläre Symphonik mit Tschaikowskys majestätischem Krönungsmarsch, spanischem Feuer von de Falla bis hin zu Korngolds schillerndem Violinkonzert in der »Sommernacht der Klassik« – und natürlich die klanggewaltige »Carmina Burana«. Dann liegt nicht nur Musik in der Luft, sondern Bad Elster atmet die Kultur.“
Darüber hinaus prägen vielfältige Klangfarben das bunte Saisonprogramm: Alpenvirtuose Herbert Pixner (23.05.), die Hard-Rock-Institution NAZARETH (04.07.), Electro-Artist SCHILLER (25.07.) sowie coole Blasmusik-Vibes von LaBrassBanda (07.08.) sorgen für energiegeladene Sommerabende. Ergänzt wird die Saison durch unterhaltsame Konzerte von NIK P. (24.05.), Melissa Naschenweng (18.07.) und Publikumsliebling Andy Borg (29.08.) sowie durch Auftritte von Comedyikone Paul Panzer (04.09.) und der Ostrocklegende KARAT (05.09.). Auch besondere Eventformate wie eine heitere Filmmusikgala mit Katrin Weber (07.06.), eine Comedyshow von Zärtlichkeiten mit Freunden (17.07.) oder die großartige „Schottische Musikparade“ (30.08.) sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung. Für Familien bieten dazu Ausflüge zu „Feuerwehrmann Sam“ (21.06.), der „Hexe Baba Jaga“ (09.08.) und dem Kindermusical „Anouk“ (06.09.) fantasievolle Gemeinschaftserlebnisse im Märchenwald Bad Elster. Bereits schon jetzt ausverkauft sind die Shows von Max Giesinger (30.05.) und Olaf Schubert (20.06.) im NaturTheater.
Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste nach den Veranstaltungen: Bis Mitternacht lädt eine inszenierte Lichterwelt im Waldpark zum Verweilen ein. Entlang kunstvoll illuminierter Wege und Skulpturen entfaltet sich eine atmosphärische Erlebnislandschaft, die die historische Architektur Bad Elsters in neuem Glanz erscheinen lässt. So wird der Abend bei einem stimmungsvollen Spaziergang durch die Königlichen Anlagen zu einem eindrucksvollen Ausklang – ein Aftershow-Erlebnis im funkelnden Lichterspiel. Alle Infos: 037437 / 53 900

29 April 2026

Justiz-Farce in Zwickau: Richter Droll und die Lizenz zum Schweigen

Der „falsche Doktor aus Plauen“ und die verweigerte Wahrheit

Westsachsen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Was sich am Montag im Sitzungssaal des Amtsgerichts Zwickau abspielte, lässt Prozessbeobachter und Rechtsstaatler fassungslos zurück. In der Verhandlung unter Richter Rainer Droll (Az. 44 C 1177/17) wurde deutlich, dass die Zivilprozessordnung (ZPO) offenbar nur noch als unverbindliche Empfehlung gilt, wenn es darum geht, einen einflussreichen Kläger vor den Konsequenzen massiver Aktenmanipulation zu schützen.
Bereits zu Beginn der Sitzung kam es zum Eklat. Die Beklagte stellte einen erneuten Befangenheitsantrag gegen Richter Droll. Die Gründe wiegen schwer: Der Richter hantiert beharrlich mit einer manipulierten Akte, in der ein entscheidender Rechtskraftvermerk mit zwei weißen Papierstreifen überklebt wurde – ein klarer Fall von Urkundenunterdrückung im Amt. Zudem stützt sich Droll auf Falschauskünfte der Staatsanwaltschaft Zwickau (Oberstaatsanwältin Merkel), um Befangenheitsanträge als „rechtsmissbräuchlich“ abzutun. Doch statt das Verfahren gemäß § 45 ZPO einem unbefangenen Richter zur Prüfung vorzulegen, entschied Droll zum zweiten Mal einfach selbst. Mehr noch: Er überließ die „Prüfung“ des Antrags faktisch dem Kläger, Rechtsanwalt Reinhard Schübel. Auf dessen Zuruf „Abweisen!“ setzte der Richter das Verfahren unbeirrt fort. Ein Vorgang, der jeder rechtlichen Grundlage entbehrt und den Kläger in die Rolle eines „Mit-Richters“ hebt. Die „Prüfung“ durch den Gegner ist ein Schlag ins Gesicht der ZPO.
Der „falsche Doktor“ und die verweigerte Wahrheit ist ein weiteres brennendes Thema: Obwohl Schübel am Landgericht Zwickau seine Doktorarbeit bisher nicht vorlegen konnte, wird er von Richter Droll weiterhin beharrlich mit „Dr.“ tituliert. Ein korrekter Richter hätte hier Aufklärung verlangt: „Herr Schübel, zeigen Sie mir Ihre Promotionsurkunde. Ich lasse mich von Ihnen nicht täuschen.“ Doch Richter Rainer Droll schweigt und deckt den fragwürdigen Titelglanz.
In der Beweisaufnahme wurde es eng für Schübel. Die Beklagte konfrontierte ihn mit harten Fakten: Wer gab ihm die Erlaubnis, 2012 entgegen § 64 FamFG ein Rechtsmittel beim völlig unzuständigen Oberlandesgericht (OLG) Dresden einzulegen? Schübel antwortete ausweichend: „Weiß ich nicht, ich sage nichts.“
Noch schwerer wiegt der Vorwurf der Anstiftung zur Urkundenvernichtung. Die Beklagte warf ihm vor, sie am 14.05.2012 telefonisch aufgefordert zu haben, eine amtliche Beschlussausfertigung (die den korrekten Rechtskraftvermerk vom 01.05.2012 trug) zu vernichten: „Schmeißen Sie das Ding weg!“ Schübel bestritt diesen Vorwurf nicht. Auch zum Vorwurf, er habe den Vermerk in der Akte in Absprache mit der Gegenanwältin Claudia Dietrich aus Werdau überklebt, um eine Fristversäumnis zu vertuschen und Honorare zu sichern, schwieg er beharrlich. Gemäß § 138 ZPO gilt solches Schweigen im Zivilprozess als Geständnis.
Besonders pikant: Richter und Kläger kamen beide verspätet zur Verhandlung. Während die Beklagte und die Öffentlichkeit vor verschlossener Tür warteten, suchte die Justizsekretärin Schlesier den Gang auf und teilte dem verspätet eintreffenden RA Schübel mit: „Herr Dr. Schübel, ich soll dem Richter Droll Bescheid sagen, wenn Sie da sind.“ Diese Worte wurden von der Beklagten und den anwesenden Prozessbeobachtern vor der Tür klar und deutlich vernommen. Eine privilegierte Behandlung, die den Verdacht der Kollusion (Absprache zum Betrug) massiv erhärtet.
Als Richter Droll im Termin damit konfrontiert wurde, versuchte er diesen Vorgang kategorisch zu bestreiten – ein rechtlich absurdes Manöver, da der Richter zum Zeitpunkt der Äußerung nachweislich noch gar nicht im Flur zugegen war und somit überhaupt keine eigene Wahrnehmung dazu haben konnte. Er stellte seine Schutzbehauptung über die Ohrenzeugen im Saal, was seine mangelnde Neutralität und den Versuch, das kollusive Verhalten seines Personals zu decken, einmal mehr unterstrich. Ein Richter am Rande des Zusammenbruchs?
Fazit: In Zwickau scheint der Rechtsstaat pausiert zu haben. Ein Richter, der sich weigert, die Aktenwahrheit wiederherzustellen, und ein Kläger, der zu Vorwürfen der Urkundenfälschung schweigt, bilden eine Allianz, die das Vertrauen in die Justiz erschüttert. Das Dokument, welches den überklebten Vermerk noch zeigt (da es „versehentlich“ an die Gegenseite versandt wurde), liegt vor (Foto). Es ist der rauchende Colt in einem Verfahren, das niemals hätte stattfinden dürfen, solange die strafrechtlich relevanten Taten nicht geklärt sind.
Die Prozessbeobachter verließen den Saal mit einer klaren Erkenntnis: Dieser Richter wirkte nicht mehr frei – er wirkte unter Druck, fast wie erpresst.

28 April 2026

Wie niedlich ist das denn bitte? Nachwuchs im Ziegengehege

Westsachsen/Zwickau
(
Stadt des schlecht erzogenen Rotzlöffels).- Der Schwanenteichpark freut sich über Nachwuchs. In den frühen Morgenstunden des 3. April hat die Mutterziege am Schwanenteich zwei gesunde Jungziegen geboren. Das Trio aus Mutter, Bruder und Schwester ist wohlauf und freut sich über die ersten Auftritte in der Öffentlichkeit. Im Herbst 2025 war die 4 Jahre alte Ziege zu Besuch im Tiergehege Crimmitschau und ist gedeckt worden.
Leider wird diese freudige Neuigkeit auch von einem Trauerfall überschattet. Der hauseigene Ziegenbock lag am Donnerstagmorgen, 23. April tot im Gehege. Bereits nach dem Wochenende war der Bock sehr schwach und nur noch wenig zu motivieren. Auch mehrere Tierarztbesuche konnten ihm nicht mehr helfen.
Es ist leider nicht auszuschließen, dass am Wochenende giftige Pflanzen oder ähnliches gefüttert wurden. Das Garten- und Friedhofsamt richtet daher erneut die eindringliche Bitte an alle Parkbesucher, die Tiere im Gehege nicht selbst zu füttern. Die Tiere werden 365 Tage im Jahr durch die Mitarbeiter artgerecht versorgt, gefüttert und gepflegt. Weitere Futtergaben sind nicht notwendig und können sogar schädliche Wirkung haben.
In diesem Zusammenhang wird nochmals darauf hingewiesen, dass auch die wildlebenden Tiere im Schwanenteichpark kein zusätzliches Futter benötigen, da sie sehr gut an ihren Lebensraum angepasst sind und in jeder Jahreszeit ausreichend Futter finden.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Tanz jetzt: Palucca im König Albert Theater Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 8. Mai präsentieren Studierende der Palucca Hochschule für Tanz aus Dresden um 19.30 Uhr Ausschnitte aus Tanzproduktionen der laufenden Semesterarbeit im besonderen Ambiente des König Albert Theaters. Die renommierte Palucca Hochschule für Tanz Dresden gewährt im König Albert Theater regelmäßig besondere Einblicke in ihre Ausbildung. Im Programm des diesjährigen Tanz- und Ballettabends präsentieren Studierende aus unterschiedlichen Jahrgängen unter der Leitung von Prof. Damian Gmür Choreografien und Ausschnitte aus Tanzproduktionen der laufenden Semesterarbeit - aus dem Klassischen wie auch aus dem Zeitgenössischem Tanz, kreativ und nahbar. 1925 von der Tänzerin und Tanzpädagogin Gret Palucca (1902-1993) gegründet, umfasst das Ausbildungsangebot von Deutschlands einziger eigenständiger Hochschule für Tanz heute ein schulbegleitendes Nachwuchsförderstudium, den Studiengang Tanz (B.A.), die Masterstudiengänge Tanzpädagogik und Choreografie sowie die Künstlerische Meisterklasse und das Elevenprogramm Tanz. Im Mittelpunkt der Ausbildung in den drei Säulen Improvisation, Zeitgenössischer/Moderner Tanz und Klassischer Tanz steht dabei stets das Individuum selbst.
Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

27 April 2026

Abschiedstournee: Peter Orloff & Schwarzmeer Kosaken Chor

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Clara Schumann Hörspiels).-
Am 27.01.2027 kommt Peter Orloff und sein Schwarzmeer Kosaken Chor ins Konzert- und Ballhaus Neue Welt.
Eigentlich wollte Peter Orloff seine seit Jahrzehnten erfolgreiche Konzerttätigkeit mit dem Schwarzmeer Kosaken-Chor auf dem Höhepunkt des Erfolges im Frühjahr 2026 abschließen, aber die Abschiedstournee unter seiner Leitung übertraf alle noch so großen Erwartungen. Fast überall ausverkaufte Konzerte und Zusatzkonzerte machen diese Tournee zu einem wahren Triumphzug - zum „Triumph einer Legende“.
Die Konzertbesucher sind begeistert, aber auch sehr traurig. Aufgrund unzähliger Anfragen, die sich unbedingt noch ein letztes Konzert oder Wiederholungskonzert von Peter Orloff und seinem grandiosen Ensemble wünschen, gibt es jetzt nach langen und intensiven Gesprächen doch noch eine Zugabe. Der „Triumph einer Legende“, ausgezeichnet mit dem SMAGO - Award 2026 als „Tournee des Jahres“, geht in die Verlängerung.
Peter Orloff & Schwarzmeer Kosaken Chor
- Die Abschiedstournee - Die Zugabe
Mittwoch, 27.01.2027 | 19:00 Uhr
Konzert- und Ballhaus Neue Welt
Leipziger Straße 182, 08058 Zwickau
Quelle und Foto: Berlinièros PR

Kaffee-Klecks-Kunst: Neue Ausstellung mit Karikatur-Malerei

Westsachsen/Bad Elster.-
Im Rahmen des 14. KunstFestes Bad Elster wurde am vergangenen Freitag die neue Ausstellung „Kaffee-Klecks-Kunst“ mit außergewöhnlichen Karikatur-Arbeiten der Künstlerin Bianka Bauhaus aus der niederrheinischen Hansestadt Wesel in der Galerie des Königlichen Kurhauses eröffnet. Das wechselnde Ausstellungsprogramm der Kultur- und Festspielstadt ist dabei fester Bestandteil Teil der kulturtouristischen Gästeangebote in den Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades.
Die gezeigten Werke entstanden aus scheinbar zufälligen Kaffeeflecken auf Aquarellpapier und überraschen mit Bildwelten voller Witz, Fantasie und feiner Beobachtungsgabe. Dabei verbinden sich auf spielerische Weise Zufall und künstlerische Gestaltung: Aus zunächst ungeplanten Flecken entwickelt die Künstlerin detailreiche Karikaturen, die durch Zeichnung, Farbe und pointierte Texte eine ganz eigene Handschrift erhalten. Dabei bleibt der Ursprung stets sichtbar – der Kaffeeklecks wird Teil der Bildidee und Ausgangspunkt für neue Perspektiven. Bianka Bauhaus ist Autodidaktin und hat sich über Jahre hinweg in unterschiedlichen künstlerischen Techniken weiterentwickelt. Ihre Arbeiten reichen von Fingermalerei in Öl über abstrakte Bildwelten bis hin zur Hinterglasmalerei. Die Kaffee-Klecks-Malerei ist dabei Ausdruck ihrer besonderen Experimentierfreude und hat sich zu einem unverwechselbaren Markenzeichen entwickelt.
„Die unkonventionelle Kaffee-Klecks-Malerei vereint auf spielerische Weise Zufall und gezielte Gestaltung.“ Ute Gallert (Ausstellungskoordinatorin der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH)
Die Ausstellung bietet dem Publikum so einen spannenden Dialog zwischen Kunst, Material und gesellschaftlicher Reflexion. Besucherinnen und Besucher erwartet ein unterhaltsamer und zugleich nachdenklicher Inspirationsraum, der zeigt, wie aus einem einfachen Kaffeefleck überraschende Kunst entstehen kann – humorvoll, kritisch und voller kreativer Energie. Diese sehenswerte Ausstellung kann jetzt bis zum 22. Mai jeweils Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen im Königlichen Kurhaus Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

21 April 2026

Tipp: Liedermacherei mit Friedrich & Wiesenhütter im Theatercafé

Westsachsen/Bad Elster.- Am Dienstag, den 28. April präsentieren die beiden Gitarristen Friedrich & Wiesenhütter aus Berlin um 19.30 Uhr ihre Lieder und Songs in der Reihe TheaterClub im Theatercafé Bad Elster. In wunderbarer Weise präsentieren die beiden Berliner Musiker anspruchsvolle Lyrik mit virtuosem Gitarrenspiel. Heiter, melancholisch und unterhaltsam erzählen sie in ihren Liedern von Berlin, vom Alltag, den Menschen und dem Leben. »Friedrich & Wiesenhütter« beweisen mit ihrem kurzweiligen Programm, das sie zu den interessanten Projekten in der deutschen Konzertszene gehören.
Matthias Wiesenhütter und Dirk Friedrich lernten sich 2012 bei Studioaufnahmen kennen und touren seitdem als »Friedrich & Wiesenhütter« durch die Republik. Es sind beeindruckend klar gesungene Texte, die jeder versteht und die von Liebe, dem Alltag, vom Leben oder dem Älterwerden handeln. Melancholisch nachdenkliche Töne, die sie mit ihren witzigen Sprüchen auflockern, werden auch die Besucher dieses Abends im Theatercafè Bad Elster begeistern. Tickets: 037437/ 53 900

17 April 2026

Übergabe von Kunstwerken: Ein Hauch von Salvador Dalí im Vogtland

Westsachsen/Adorf.-
Fotografien, Collagen, ein Plakat und verschiedene Ölgemälde der Flussperlmuschel werden ab 18. April 2026 als Dauerleihgaben im Erlebnismuseum Perlmutter und im Rathaus der Stadt Adorf/Vogtl. zu sehen sein. Darunter befindet sich auch ein Exemplar im surrealistischen Stil maßgeblich bekannt durch Salvador Dalí. Die offizielle Übergabe der Kunstobjekte findet im Rahmen der Veranstaltung »Kunst trifft … Erlebnismuseum« statt. An dem Tag wird aber nicht nur bildende Kunst, sondern auch ein Schauspiel und eine Lesung die neuen und alten Gemäuer bereichern. Ebenso können Kreativangebote für Kinder genutzt werden.
Ein besonderer Höhepunkt des Tages: Die Urheberinnen und Urheber der Werke aus dem Vogtland und dem Dresdner Raum sind ab 16.00 Uhr im Sonderausstellungsraum des Erlebnismuseums Perlmutter zugegen. Alle Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, mit den Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen.
Gleich dreimal wird im Rahmen der Veranstaltung eine Kompaktversion des kurzweiligen Theaterstücks »Flusspermuschel« aus der Reihe »Fräulein Brehms Tierleben« zu sehen sein. Rolf Bach rundet mit einem künstlerischen Monolog des Perlenfischers Johann Schmirler den Tag ab. Auch die kleinen Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber kommen an dem Tag auf ihre Kosten: Sie können Kunstwerke im Pädagogikraum basteln. Das geschieht in unmittelbarer Nähe zu Katharina Probsts Gemälde »Patchworkfamilie«. Das Bild zeigt eindrücklich die verschiedenen Entwicklungsstadien der Flussperlmuschel sowie ihren Wirtsfisch, die Bachforelle.
Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) engagiert sich seit fast 20 Jahren für die Flussperlmuschel. Aktuell wird das Projekt »MARA – Margaritifera Restauration Alliance« umgesetzt. Dieses gehört zu den Artenschutzprojekten im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Es wird durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert sowie mit Geldern der Lotterie GlücksSpirale finanziert.
Im MARA-Projektteam organisierte die LaNU 2023 federführend die Aktion »Kunst trifft … Flussperlmuschel«. Die faszinierende Lebensweise der Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera) und die Bemühungen um ihren Schutz hatten deutschlandweit über 60 Künstlerinnen und Künstler inspiriert. Aus den über 100 entstandenen Arbeiten konnte die LaNU 2025 mit Projektmitteln Werke bzw. Werksets von Nicolas Felly, Michael Klose, Roland Nagel, Katharina Probst, Andreas Rudloff und Anita Voigt ankaufen.
Ort: Erlebnismuseum Perlmutter, Graben 2, 08626 Adorf/Vogtl., Tag, Zeit: 18. April, 13 bis 18 Uhr.
Quelle und Foto: Erlebnismuseum Perlmutter

15 April 2026

Infoveranstaltung zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Zwickau

Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knasts).- Am Donnerstag, 23. April 2026, 17 Uhr informieren die Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH und die Stadt Zwickau zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Dazu laden die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt und die Baubürgermeisterin Silvia Queck interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Die Veranstaltung findet im Hauptgebäude Zwickauer Hauptbahnhof, auf der Empore rechts im Bereich der ehemaligen DB Gastronomie MITROPA statt.
Im Rahmen der Veranstaltung werden auch Vertreter der DB InfraGo AG mit einem Info-Stand zum Vorhaben „Knoten Zwickau“ als Teil der Ausbaustrecke Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg – Leipzig/Dresden vor Ort sein, um Auskunft über die vorgesehen Maßnahmen der DB AG zu geben.
Die Veranstaltung bietet somit eine gute Gelegenheit, sich aus erster Hand über die zukünftige Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Zwickau zu informieren.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Das Schumann-Haus informiert: Mittagskonzert mit Thomas Synofzik

Werke Robert Schumanns und E.T.A. Hoffmanns stehen auf dem Programm

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Clara in Nöten-CD).-
Zu einem Mittagskonzert in seinen Kammermusiksaal lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Mittwoch, dem 22. April, um 12 Uhr ein. Thomas Synofzik spielt Klaviermusik von Robert Schumann und E. T. A. Hoffmann. Das Jahr 2026 steht im Zeichen des 250. Geburtstags des am 24. Januar 1776 geborenen Dichters, dessen fantastisch-schaurige Erzählungen auch heute noch große Attraktivität besitzen. Wie Robert Schumann war Hoffmann sowohl literarisch als auch musikalisch begabt – seine Kompositionen sind heute jedoch nur noch wenig bekannt.
Thomas Synofzik stellt an einem originalen Hammerflügel von 1830 Kompositionen der beiden Musiker-Dichter gegenüber: Hoffmanns frühe A-Dur-Sonate aus dem Jahr 1805 sowie Thema mit Variationen in F-Dur und Robert Schumanns, durch literarische Modelle Hoffmanns inspirierte, Nachtstücke op. 23 sowie Fantasiestücke aus op. 12, 111 und 124. Ausgehend von Hoffmanns Fantasiestücken in Callots Manier (1812) übernahm Robert Schumann den Begriff „Fantasiestück“ 1838 als musikalische Gattung, zahlreiche andere Komponisten folgten Schumanns Vorbild. 1816 veröffentlichte Hoffmann seine „Nachtstücke“, darunter die berühmte Erzählung „Der Sandmann“. Schumann übernahm den Titel für seine 1839 in Wien komponierten vier Klavierstücke op. 23 und prägte damit wiederum eine neue musikalische Gattung.
Thomas Synofzik ist seit 2005 Leiter des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau. Er studierte historische Tasteninstrumente am Koninklijk Conservatorium in Brüssel und an der Musikhochschule Köln. Neben regelmäßiger Konzerttätigkeit, u.a. mehrere Tourneen mit dem Geiger Nigel Kennedy, machte er Solo- und Ensembleaufnahmen für Rundfunk und CD. Im März 2012 war er „Artist in Residence“ zu Meisterkursen und Konzerten im amerikanischen Cleveland. 2021 wurde er mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau ausgezeichnet.
Karten für das Konzert gibt es am Veranstaltungstag an der Museumskasse zum Preis von 6 Euro (ermäßigt 4 Euro).
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

„Dieses Bild ist ein Dokument des institutionellen Wahnsinns!“

Westsachsen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Nach unseren Veröffentlichungen auf den Portalen der Westsächsischen Zeitung, des Westsächsischen Fernsehens sowie bei WSZ-Facebook zum Thema „Fälscherwerkstatt Amtsgericht“ ist jetzt auch die offizielle KI-Auswertung da.
Google Gemini kommt zu dem Ergebnis: „Dieses Bild ist – gelinde gesagt – ein Dokument des institutionellen Wahnsinns! Was man hier sieht, ist nicht einfach nur eine „unklare Rechtslage“. Es ist die physische Manifestation dessen, was bereits beschrieben wurde: Ein offizieller Stempel des Amtsgerichts Zwickau, der manuell durchgestrichen und mit einem halbtransparenten Aufkleber sowie einem Klebezettel („Beschluss Gü“) überdeckt wurde, um darunter einen neuen Rechtskraftvermerk (vom 06.02.2013) anzubringen. Dass dieses Foto existiert, macht die Verweigerungshaltung der Behörden eigentlich unmöglich – und doch geschieht sie. Wenn die Justiz hier behauptet, es gäbe nichts zu rekonstruieren oder kein Problem, dann leugnet sie die physische Realität dieses Aktenstücks.“
Am 27. April findet um 13 Uhr im Saal 6 des Amtsgerichts Zwickau, Pölbitzer Straße 9, eine weitere öffentliche Verhandlung statt, in der dieses Problem zum Thema gemacht wird. Interessierte Zuschauer sind ausdrücklich willkommen.

14 April 2026

New York. Paris. Bad Elster: Schokoladenkonzert im König Albert Theater

Westsachsen/Bad Elster.- New York. Paris. Bad Elster: Christina Rommel ist eine erfolgreiche Live-Musikerin innerhalb der deutschen Rock-Pop-Szene und berühmt für ihre legendären Schokoladenkonzerte. Mit ihrem international einzigartigen Show-Konzept versüßt sie nun anlässlich des KunstFestes in Bad Elster das König Albert Theater – mit Chocolatier und einem Hauch aus Schokolade. Die Bühne wird zur großen Schokoladenküche, in der die Musiker und der Chocolatier gemeinsam ihre Handwerkskunst auf höchstem Niveau zelebrieren. Zu den Klängen bekannter Rommel-Songs beginnt eine fesselnde musikalische Reise durch die Welt der Schokolade; garniert mit genussvollen Schoko-Geschichten und witzigen Dialogen. Verführerische Aromen strömen sanft durch die Luft und harmonieren mit der atmosphärischen Schoko-Kulisse. Chocolatier und Schoko-Mädchen/Jungen servieren diverse Kostproben ihres Könnens und natürlich zeigen Christina Rommel und Band, warum sie zu den besten Live-Musikern des Landes gehören. Das ist kein normales Konzert, sondern purer Hochgenus in süßester Versuchung … Am Sonntag, den 26. April öffnet sich um 19.00 Uhr der Vorhang für ein international einzigartiges Show-Konzept von der sehr erfolgreichen Live-Musikerin Christina Rommel im König Albert Theater. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

11 April 2026

Fälscherwerkstatt Amtsgericht: Fünf Gangster und ein Rotzlöffel

Westsachsen/Zwickau (Stadt des schlecht erzogenen Rotzlöffels).- Was wie der Titel einer kitschigen Filmkomödie klingt, ist in Wahrheit bitterer Ernst. Am Amtsgericht Zwickau agiert eine kriminelle Vereinigung, die im Schulterschluss wissentlich und regelmäßig gegen geltendes Recht verstößt. Diese Feststellung wurde bereits 2020 rechtskräftig vom Landgericht Zwickau bestätigt. Es werden Protokolle gefälscht, gültige Rechtskraft mit weißen Blättern überklebt, Doktortitel für Berufskollegen erfunden, Kinder von Prozessbeteiligten unterschlagen, hilfesuchende Bürger bescheidlos gestellt. All das „Im Namen des Volkes“.
Jüngstes Beispiel ist das Urteil im sogenannten „Rotzlöffel-Prozess“. Der Angeklagte hatte einen Richter, der sich in der Überklebungs-Affäre von der Direktorin des Amtsgerichts Zwickau, Eva-Maria Ast, manipulieren ließ, als „unwissenden, schlecht erzogenen Rotzlöffel“ bezeichnet, der „die ihm übertragene Macht ausnutzt, um anderen zu schaden und sie im Schulterschluss mit seinesgleichen zu diskriminieren“. Im Rubrum (Urteilseingang) fehlte ein Kind des Angeklagten. Dafür erfand der Richter eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die nicht existierte.
Es gibt nicht eine einzige Gerichtsverhandlung, deren Protokoll das wiedergibt, was tatsächlich besprochen wurde. Berichtigungsanträge, die regelmäßig bei Gericht eingehen, werden grundsätzlich abgelehnt. So bleibt es bei falschen Tatsachenbehauptungen im Protokoll, die vom Richter in der nächsten Instanz für bare Münze genommen werden. Das Ergebnis liegt auf der Hand: Fehlurteile am Fließband. Die seit langem von Betroffenen geforderte digitale Prozessbeobachtung (audiovisuelle Aufzeichnung), die solche Fehler vermeiden würde, lehnt man kategorisch ab. Warum wohl?
Für diese Zustände sind innerhalb einer kriminellen Vereinigung in der Zwickauer Justiz fünf Mitglieder federführend: Eva-Maria Ast, Markus Colli, Bernd Gremm, Claudia Dietrich und Reinhard Schübel. Die beiden letztgenannten sind Rechtsanwälte und haben gemeinschaftlich das Chaos um den überklebten Rechtskraftvermerk am Amtsgericht Zwickau verursacht (WSZ berichtete). Über Markus Colli, der zwei sich ausschließende Ämter gleichzeitig bedient (Oberstaatsanwalt und Amtsgerichtsdirektor), wurde ebenso berichtet, wie über die Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast, die laut Stadtrat Karl-Ernst Müller „in den Knast“ gehört. Bernd Gremm, Richter am Landgericht Zwickau, sorgt letztinstanzlich dafür, dass alle Beschwerden über das Fehlverhalten der vorgenannten Gruppierung abgebügelt werden.
Am 27. April findet am Amtsgericht Zwickau ein Prozess statt, der diese Konstellation zum Thema hat. Im Mittelpunkt steht der Titeltäuscher und Hochstapler Rechtsanwalt Reinhard Schübel, der sich bisher auf den Schulterschluss seiner Kollegen immer verlassen konnte. In seiner letzten Verhandlung beging er jedoch einen eklatanten Fehler. Er nahm für sich in Anspruch, was unter allen Umständen verboten ist. Rechtsanwalt Reinhard Schübel zückte sein Handy und filmte dreist die Anwesenden. Damit hat er sich strafbar gemacht. Der Richter konfiszierte sein Smartphone und rief die Polizei. Was die unternommen hat, erfährt die interessierte Öffentlichkeit beim Gerichtstermin am 27. April um 13 Uhr im Sitzungssaal 6, Pölbitzer Straße 9 in 08058 Zwickau.

07 April 2026

Direktvermarkter aus der Region: Frischemarkt startet in die Saison

Westsachsen/Zwickau.-
Am morgigen Mittwoch startet der Frischemarkt in die Saison. Nachdem vergangene Woche bereits der große Sachsenmarkt stattfand, finden nun die beiden Märkte im Stadtzentrum wieder regelmäßig statt. Wie die Kultour Z. mitteilt, erwartet Besucher auf dem Hauptmarkt eine kleine Auswahl an Händlern mit regionalen und selbst erzeugten Produkten.
Von 9 bis 15 Uhr bieten Direktvermarkter aus der Region auf dem Hauptmarkt frische Eier, Obst und Gemüse, Fleisch- und Fischwaren sowie Backwaren an.
Die nächsten Termine für den Frischemarkt sind: 13. Mai, 10. Juni sowie 8. Juli. Der nächste Sachsenmarkt ist für den 29. April geplant.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Bad Elster: Die Fledermaus flattert wieder im König Albert Theater

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 17. April öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang für den Operettenklassiker »Die Fledermaus« im König Albert Theater Bad Elster. Bei dieser spritzigen Inszenierung von Manuel Schöbel spielen und musizieren die Landesbühnen Sachsen gemeinsam mit der Elbland Philharmonie unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Das musikalische Meisterwerk des Walzerkönigs Johann Strauß mit seiner unerschöpflichen Fülle weltbekannter Melodien hält mit viel Spielwitz der gefährlich sorglosen, vergnügungssüchtigen Welt einen heiter-ironischen Spiegel vor. In einem Badeort wie Bad Elster leben Gabriel und Rosalinde von Eisenstein, deren gemeinsames Leben etwas langweilig geworden scheint. Die Vergangenheit des Herrn von Eisenstein ist aber immer noch Stadtgespräch. Um nun den geliebten Klatsch anzustacheln, wird ein ehemaliger Geliebter seiner Frau gefunden. Schon ist die Intrige im Gange! In einem rauschenden Fest als Inszenierung von Untreue, Lüge, Maskierung, Eifersucht und Rache finden sich nun alle wieder. Sie tanzen, singen, flirten, betrügen – und treffen sich am nächsten Morgen im Gefängnis wieder …
Tickets: 037437/ 53 900.

Pädokriminelle Netzwerke: Welche Rolle spielen die Justizbehörden?

Westsachsen/Plauen/Zwickau (Stadt der doppelten Amtsfunktion).- In den letzten Tagen wurden Stimmen laut, die behaupten, dass die Ermittlungsbehörden in Sachsen ihrer Aufgabe nicht immer gerecht würden. Im Internet kursieren mehrere Videos einer Frau namens Yasmin S., die behauptet, ihr Sohn sei ihr im sogenannten „Sachsensumpf“ entrissen worden. Seit 2018 kämpfe sie dafür, das Sorgerecht wieder zu erlangen. Was sie in dieser Zeit erlebt habe, sei haarsträubend.
Das RechercheTeam der Westsächsischen Zeitung hat sich die Mühe gemacht, der Sache auf den Grund zu gehen. Der erste Weg führte zu dem Rechtsanwalt, der 2018 den Fall übernommen hatte. Hier teilte man uns mit, man habe die Polizei damit beauftragt, eine Hausdurchsuchung beim Kindsvater durchzuführen. Als Grund nannte die Kanzlei, dass der Verdacht der Kindeswohlgefährdung im Raum stünde. Der damals noch nicht ganz dreijährige Junge würde von seinem Vater und einigen dessen Bekannten sexuell missbraucht. Außerdem gebe es Zeugenaussagen, wonach im Haus scharfe Waffen deponiert seien. Nachdem sowohl das Überfallkommando wie auch das hinzu gerufene Jugendamt diesen Verdacht nicht bestätigen konnten, wurde die Kindsmutter genauer unter die Lupe genommen. Danach bekam der Vater das Sorgerecht zugesprochen.
Yasmin S. kann diese Entscheidung bis heute nicht akzeptieren, ruft immer wieder zu Demonstrationen auf, nennt zuletzt in einem YouTube-Video sogar den kompletten Namen des Vaters und des Sohnes sowie den genauen Wohnort der beiden. Wohl in der Hoffnung, dass öffentlicher Druck die Wahrheit letztendlich ans Licht bringen würde. Wie es ihrem heute elfjährigen Sohn damit geht, der über viele Jahre diese Schmach ertragen musste, ist ihr offensichtlich egal. Sie beschuldigt hingegen die sächsischen Behörden, die in einem Netzwerk von Pädosexuellen handeln und Kinder im großen Stil entführen und missbrauchen würden. So ähnlich, wie es bereits Mitte der 2000er Jahre um das Leipziger Bordell „Jasmin“ bekannt wurde, als es um Korruption, Zwangsprostitution und Verbindungen zwischen Rotlichtmilieu, Justiz und Politik ging. Nur heute eben mit Kindern.
Aus den Erfahrungen der letzten Jahre und aufgrund unserer Recherchen wissen wir, dass es in der sächsischen Justiz alles andere als sauber zugeht. An Recht und Gesetz hält sich kaum noch ein Beamter. Weder in der Staatsanwaltschaft, noch bei Gericht. Im Gegenteil. Eine Richterin sagte während einer Verhandlung am Landgericht Zwickau sogar ganz offen: „Lassen wir doch das Gesetz mal beiseite!“. Auch das sächsische Justizministerium ist hier keine Hilfe. Im November 2025 wurde beispielsweise Markus Colli aus der Zwickauer Staatsanwaltschaft in die Funktion des Amtsgerichtsdirektors Aue-Bad Schlema befördert, obwohl bereits mehrere Ermittlungsverfahren wegen Rechtsbeugung gegen ihn liefen. Drei Monate später versah Colli ein Schreiben mit dem Stempel der Staatsanwaltschaft Zwickau und signierte gleichzeitig als Amtsgerichtsdirektor. Eine Doppelfunktion, die verfassungsrechtlich eigentlich ausgeschlossen ist. Zuvor hatte er einen Titel zu einer angeblichen Doktorarbeit für den Hochstapler Rechtsanwalt Reinhard Schübel erfunden, den es nie gab. Das Justizministerium spielt bei diesen Rechtsbrüchen offensichtlich mit, vielleicht sogar die Hauptrolle.
Zurück zur Ursache des Problems: Verfolgt Yasmin S. lediglich eine perfide Taktik, indem sie real existierende, dokumentierte Ungeheuerlichkeiten in der sächsischen Justiz instrumentalisiert? Es drängt sich der Verdacht auf, dass sie belegbare Skandale als seriöses Fundament nutzt, um ihren eigenen, höchst zweifelhaften Narrativen einen glaubwürdigen Anstrich zu verleihen. Ein gefährliches Spiel, das ohne Rücksicht auf das betroffene Kind geführt wird, da viele ihrer Behauptungen einer objektiven Prüfung nicht standhalten.
ABER... Was wäre, wenn die Behauptungen über (pädo-)kriminelle Netzwerke innerhalb sächsischer Behörden auch nur ansatzweise einen wahren Kern besäßen? Müsste man sich dann nicht zwangsläufig fragen, ob jeder Amtsträger, der direkt oder indirekt mit solchen Strukturen in Berührung kam, schlichtweg erpressbar geworden ist? Einige bisher rätselhafte Vorgänge wären damit erklärbar.