Freitag, 20. September 2019

Zwickauer Justiz-Skandal: Pressestelle verweigert Gespräch

Zwickau.- Das Verhalten der Mitarbeiter/innen im Amtsgericht wird immer skurriler. Gestern lehnte Pressesprecherin Ines Leonhard einen Gesprächswunsch mit den Worten ab: „Da ich den Eindruck gewonnen habe, dass Sie unseren Erklärungen und Argumenten nicht aufgeschlossen und unvoreingenommen gegenüberstehen, erachte ich ein weiteres Gespräch gegenwärtig  für nicht zielführend.“ Übersetzt heißt das: „Ihre Fragen sind mir zu kritisch, deshalb rede ich nicht mit Ihnen.“
Ähnliche Reaktionen gab es bisher nur aus der Privatwirtschaft, wie beispielsweise bei VW im Bezug auf den Dieselskandal. Hier gilt das Mauern und Lügen der Verantwortlichen als legitimes Mittel, um die Öffentlichkeit über die Hintergründe ihres (kriminellen) Handelns im Unklaren zu lassen.
Im Umgang mit Behörden stellt sich die Frage normalerweise nicht, weil sie laut §4 des Landes Pressegesetzes (LPG) zur wahrheitsgemäßen Auskunft gegenüber den Medien verpflichtet sind. Das scheint in Zwickau anders zu sein. Ein Schelm, der böses dabei denkt...

Foto: ZPA
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