30 Juli 2021

Ausbildung der Jugendfeuerwehr: Teamgeist, Wissen und Können gefragt

Westsachsen/Zwickau.- Bereits zum 20. Mal konnten sich unter der Regie der Landesjugendfeuerwehr Sachsen junge Feuerwehrkameraden bei der Ausbildungswoche auf die Abnahmeprüfung für die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr vorbereiten. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehr in Deutschland und ist für die Jugendlichen die Krönung und der Abschluss als Mitglied der Jugendfeuerwehr. Bei der abschließenden Prüfung wird das geschlossene Auftreten als Gruppe, Schnelligkeit und Ausdauer, aber auch feuerwehrtechnisches Wissen und Können bewertet. Die Woche fand in der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen in Elsterheide statt.
Die Bedingungen zum Erwerb der Leistungsspange sind:
1.    Auslegen einer Schlauchleitung als Schnelligkeitsübung
2.    Kugelstoßen
3.    Staffellauf
4.    Vortragen eines Löschangriffs
5.    Beantwortung von aktuellen Fragen
In allen Sparten wird eine Gemeinschaftsleistung der Gruppe gefordert, bei der die Stärkeren den Schwächeren helfen müssen - Teamgeist und Kameradschaft steht an oberster Stelle.
Aus Zwickau waren folgende Teilnehmer bei der Ausbildungswoche:
1.    Leon-Finn Kleibl-Schön (FF Zwickau Marienthal)
2.    Moritz Hoffmann (FF Zwickau Mitte)
3.    Lukas Olbrich (FF Zwickau-Mitte)
4.    Ben Peter (FF Zwickau-Schneppendorf)
5.    Tim Trautner (FF Zwickau-Schneppendorf)
6.    Max Bayreuther (FF Zwickau-Schneppendorf)
7.    Paul Röthel (FF Zwickau-Schneppendorf)
Betreut wurden die Jugendlichen von Louis Höfer von der Freiwilligen Feuerwehr Zwickau-Cainsdorf. Komplettiert wurde die Gruppe von zwei Jugendlichen aus anderen sächsischen Wehren.
Darüber hinaus kam auch die aktive Freizeitgestaltung, Baden, Sport und Spiel nicht zu kurz. Das Projekt „Aspekte 112“, die Besichtigung eines Tagebaus, ein Seminar für die Betreuer, sowie weitere Aktionen rundeten das Rahmenprogramm ab. Ein großer Dank gilt den Organisatoren und Betreuern, die diesen Höhepunkt bereits zum 20. Mal für die Jugendlichen organisieren.
Der Amtsleiter des Feuerwehramtes, Branddirektor Nils Eichhorn, begrüßte die erfolgreichen Teilnehmer aus Zwickau bei ihrer Rückkehr am heutigen Abend. Er dankte ihnen für ihr Engagement und gratulierte zu der bestandenen Prüfung. Er würdigte die Leistungen der Angehörigen der Jugendfeuerwehren und deren Ausbilder aus Zwickau, die einen unschätzbaren Beitrag zum Erhalt der Jugendfeuerwehr und damit zur Nachwuchsgewinnung für die aktiven Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehren unserer Stadt beitragen.
Seit dem Jahr 2000 erhielten nun 158 Mitglieder der Zwickauer Jugendfeuerwehr diese hohe Auszeichnung.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau/Wolfgang Zindler (Stadtjugendfeuerwehrwart)

Erste Ladesäule in Betrieb genommen: Zwickau baut Netz weiter aus

Westsachsen/Zwickau.-
Am heutigen Freitag wurde im Beisein von Oberbürgermeisterin Constance Arndt (Foto oben) auf dem Parkplatz Mauritiusbrücke/Alter Gasometer die erste öffentlich zugängliche Ladesäule symbolisch übergeben, die im Rahmen des Projekts E-Com errichtet wurde. Bis Herbst 2022 folgen weitere 51 Normal- sowie 2 Schnelladesäulen. Die Stadt Zwickau baut damit in Zusammenarbeit mit Partnern das Ladenetz aus, das schon jetzt im Bundesvergleich eine Spitzenposition einnimmt, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) jüngst betonte.
Das Verbundprojekt E-Com (E-Commuter, -munity, -municate) mit Gesamtkosten in Zwickau von rund 1,4 Mio. Euro wird zu 100 % durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf Basis des 2017 beschlossenen „Sofortprogramms Saubere Luft“ gefördert. Ziel ist, die Konzentration insbesondere an Stickstoffoxiden (NOx) in den von Grenzwertüberschreitungen betroffenen Kommunen kurzfristig und nachhaltig zu verringern.
Als eine Ursache für die Überschreitung von NOx-Grenzwerten wurden vor allem die Pendler (engl. Commuter) identifiziert. Die „Elektrifizierung“ des Pendlerverkehrs kann somit signifikant zur Senkung der NOx-Belastung beitragen. Um dies zu erreichen, ist jedoch auch ein gut ausgebautes Netz an Ladeinfrastruktur gerade auch im öffentlichen Raum notwendig.
Außerdem gilt es, die vorhandene Ladeinfrastruktur effizient zu nutzen und den weiteren Ausbau bedarfsgerecht zu steuern. Dazu werden geeignete Monitoring- und Kommunikationsplattformen benötigt, welche Nutzern und Akteuren über entsprechende Kanäle die spezifisch benötigten Informationen kommuniziert (engl. Communicate). Die angestrebte Reduzierung der Schadstoffemissionen durch Pendlerverkehre trägt somit allgemein zur Verbesserung der Lebensqualität und Gesundheit in der Gesellschaft (engl. Community) bei.
Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden und den weiteren Partnern Volkswagen Sachsen GmbH, der Westsächsischen Hochschule Zwickau und der Hochschule für Wirtschaft und Technik Dresden werden im Rahmen des Projektes in Dresden und Zwickau Modellregionen zur Demonstration des Abbaus von Netzausbauhemmnissen geschaffen. Die Hauptaufgabe der beiden Kommunen ist dabei der netzverträgliche Ausbau der Ladeinfrastruktur mit der Konzentration auf die Elektrifizierung von Pendlerströmen, vor allem in Kommunen, die von NOx-Grenzwertüberschreitungen betroffen sind (hier insbesondere Dresden).
Konkret ist für das Teilvorhaben der Stadt Zwickau geplant, bis zum Ende der Projektlaufzeit am 30. September 2022 ca. 52 Normalladesäulen und 2 Schnellladesäulen mit dementsprechend 108 Landepunkten zu errichten. Das Investitions- und Forschungsvorhaben „E-Com“ wird vom Dezernat Bauen unter der Federführung des Umweltbüros umgesetzt.
Um die Ziele zu erreichen, spielt die wissenschaftliche Begleitung der beiden Hochschulen eine wichtige Rolle, um den Aufbau von Ladeinfrastruktur im Hinblick der möglichen Netzlast zu untersuchen. Ein weiterer Schwerpunkt der wissenschaftlichen Begleitung sind Maßnahmen zur Erhebung von Daten, sowohl aus den errichteten Ladesäulen selbst als auch aus den ergänzend für ausgewählte Stellplätze vorgesehenen Bodensensoren der Firma Smart City System GmbH aus Fürth. Die dabei gewonnenen Ergebnisse werden in einer Plattform verarbeitet, um so den Nutzern und Akteuren zielgerichtete Informationen zur Verfügung zu stellen.
Mit der Eröffnung der Ladesäule am Parkplatz Mauritiusbrücke/Alter Gasometer ist ein erster wichtiger Schritt zur Zielerreichung für das Teilvorhaben der Stadt Zwickau geschafft. Schrittweise werden die weiteren Ladesäulen mit ihrem unverwechselbaren und eigens entwickelten Design im Stadtgebiet errichtet bzw. in Betrieb gehen. Geplant ist, bis Ende September 2021 insgesamt ca. 20 Normalladesäulen in Betrieb zu nehmen, die nächsten am Baikalcenter und an der Dortmunder Straße in Neuplanitz, an der Cainsdorfer Hauptstraße, an der Lessingstraße sowie am Westsachsenstadion. Die Verteilung aller zu errichtenden Ladesäulen erfolgt nach Vorgabe durch die Stadt Zwickau und erstreckt sich über das gesamte Stadtgebiet, um somit die Wohnquartiere mit Pendlereignung zu erschließen. Teilweise werden auch mehr als eine Ladesäule an einem Standort errichtet.
Die im Rahmen der Planung und Errichtung der ersten Standorte gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse fließen einerseits in die Umsetzung der nächsten Standorte ein und werden andererseits anderen Kommunen (insbesondere den Projektpartnern) zur Verfügung gestellt. Verantwortlich für die Errichtung und Betrieb im Auftrag der Stadt Zwickau bis zum 30.09.2027 ist die envia Mitteldeutsche Energie AG aus Chemnitz. Die Ladesäulen selbst stehen im Eigentum der Stadt Zwickau.
Dass Zwickau mit der Zahl der Ladesäulen bereits jetzt im Bundesvergleich eine führende Position einnimmt, belegt die Auswertung des BDEW-Ladesäulenregisters, die am 9. Juli veröffentlicht wurde. Im Vergleich der sogenannten Mittelstädte (Orte mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern) ist die viertgrößte Stadt Sachsens Spitzenreiter. Danach folgen nach Angaben des BDEW Baunatal, Esslingen, Landau in der Pfalz und Leinfelden-Echterdingen.
Mit dem Projekt „E-Com“ wird ein weiterer wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung Zwickaus zum Zentrum moderner Mobilität geschaffen sowie die Maßnahmen verschiedener städtischer Konzepte und Programme umgesetzt und ergänzt. Zu diesen gehören beispielsweise das kürzlich verabschiedete Elektromobilitätskonzept, die Kooperationsvereinbarung mit der Volkswagen Sachsen GmbH oder das Vorhaben „Z-MOVE 2025“.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Beste Schülerin in Leubnitz: Traumnoten zum Schulabschluss

Westsachsen/Werdau.-
Die Oberschule Leubnitz ist nicht nur eine Schule mit Ideen, sondern auch eine Bildungseinrichtung mit einer sehr guten Quote von Absolventen. In diesem Schuljahr schlossen drei von vier mit einem erfolgreichen Hauptschulabschluss ab. Von 45 Schüler haben 44 einen gelungenen Realschulabschluss abgelegt. Für sie stellt sich nun die Frage, wie sich ihre Zukunft gestalten wird - ein Jahr im Ausland? Ein freiwilliges Jahr? Eine Ausbildung? Oder doch lieber eine weiterführende schulische Ausbildung? Die Möglichkeiten sind spannend und schier unendlich.
Luisa Stöcker (Foto), die mit 1,15er nicht nur den besten Durchschnitt erreicht, sondern auch als Einzige eine Fachhochschulreife abgelegt hat, schaut mit voller Vorfreude auf die kommenden Jahre. Sie strebt eine weiterführende schulische Ausbildung in Chemnitz an um sich schließlich mit einem Kunststudium ihrer Leidenschaft der Kreativität zu widmen.
Die Stadt Werdau gratuliert allen Absolventen der Oberschule Leubnitz zu ihren erhaltenen Abschlusszeugnissen und wünschen für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

27 Juli 2021

Sommerkonzert-Tipp der Woche: Gregor Meyle in Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 6. August wird der sympathische Musiker Gregor Meyle mit seiner Band um 20.00 Uhr das Publikum mit seinem großen Sommerkonzert im NaturTheater Bad Elster begeistern. Bereits im Sommer 2018 berührte der äußerst populäre Musiker aus Münster mit bleibenden Songmomenten unvergesslich unser Publikum in Bad Elster und nun kehrt er zurück, um mit uns einen Abend unter Freunden zu gestalten. Songs wie »Keine ist wie du« oder »Du bist das Licht« lassen seine Seele sprechen. Dabei bleibt er immer der authentische Singer-Songwriter mit Bart und Hut. Im Jahr 2015 bekam er seine eigene TV-Sendung »Meylensteine«, in der er andere Musikergrößen besucht und persönliche Einblicke in ihr künstlerisches Wirken gewährt. Mit Gelassenheit und einer besonderen Lebensfreude erzählt er in Bad Elster nun selbst aus dem Leben - in lauten und leisen Songs. Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de

23 Juli 2021

Schluss mit Schule: Feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse

Westsachsen/Werdau.-
Die Turnhalle füllte sich, die junge Klavierspielerin Clara S. K. aus der achten Klasse ging im Geiste ihre Noten durch und die angehenden Abiturienten liefen nervös in ihren schicken Roben auf und ab. Eltern schwenkten zufrieden ihre Blicke über die Köpfe der Schüler und der anderen Gäste.
Nun ist es endlich soweit – für die insgesamt 49 Abschlussschüler des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums ist nach zwölf langen Schuljahren endlich Schluss mit klassischem Unterricht. Jörg Oettler, Schulleiter des Gymnasiums, erlebte diesen Wechsel nun bereits zum vierten Mal in Werdau mit und entließ die Abschlussklassen mit „ihren ganz persönlichen Zertifikaten über die Schulzeit“ in den neuen Lebensabschnitt. Besonders stolz ist er auf die wirklich guten Ergebnisse der Alexander-von-Humboldt-Schüler. Mit den Worten: „Genießen Sie den Moment und seien Sie stolz auf das Geleistete!“, übergab der Pädagoge das Wort an sein Lehrerkollegium.
Die einzelnen Tutoren der jeweiligen Leistungskurse erteilten für die herausragenden Leistungen in den Fächern Deutsch, Chemie, Physik und Mathe besondere Auszeichnungen. So wurden zwei Schülerinnen mit der Sonderehrung in Deutsch, eine Schülerin und ein Schüler in Mathe, drei Schülerinnen in Chemie und schließlich ein Schüler und eine Schülerin in Physik ausgezeichnet.
Mit einer Abschlussnote von 1,0 erlangte Lara Geßner den besten Abschluss des Jahrganges. Auf die Frage nach ihrem Wunschwerdegang antwortete Lara: „Ich bin mir noch nicht sicher, ob Medizin oder Lehramt. Aber ich tendiere zum Lehramt. Denn nach dem Studium möchte ich gern zurückkehren und hier in Werdau am Alexander-Humboldt-Gymnasium den kommenden Generationen so viel Wissen und Motivation vermitteln, wie es bei mir der Fall war“. Frau Geßner verließ den Abschlussabend mit einem lachenden und einem weinenden Auge, bis sie erkennt, was ihr mit ihrem fantastischen Abschluss alles für Möglichkeiten geboten werden.
Die Stadt Werdau ist stolz auf ihre hellen Köpfe und wünscht den Abiturienten für ihre Zukunft viel Erfolg und alles erdenklich Gute.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

22 Juli 2021

Stadtführung für Jedermann: Greiz - fürstlich vogtländisch

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.-
Gehen Sie mit dem Gästeführer der Tourist-Information Greiz auf Entdeckungstour und lernen Sie die ehemalige Residenzstadt Greiz während des Rundganges kennen und lieben. Haben Sie sich schon immer gefragt, wer im Unteren Schloss wohnte und welche Funktion die Alte Wache hatte? Dann kommen Sie mit auf die spannende Erkundungstour. Sie erfahren interessante Details zur Geschichte der Stadtkirche St. Marien, werden am Greizer Schlossgarten vorbei zum Röhrenbrunnen geführt und bestaunen die schönen Architekturdekors der im Jugendstil erbauten Straßenzüge. Das Rathaus mit dem Marktplatz und dem Marktbrunnen bilden den Abschluss Ihres Ausfluges in die Geschichte und die Gegenwart der Stadt Greiz.
Infos und Anmeldung unter www.greiz.de / tourismus@greiz.de
Termin: Samstag, 24. Juli 2021
Preise: Erwachsene 5 Euro / Kinder 3 Euro
Tickets: nur im Vorverkauf in der Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14.00 Uhr / Dauer rund 90 Minuten
Wichtige Hinweise: Für die Stadtführung bitten wir um vorherige Anmeldung. Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf, bzw. bis max. 15 Minuten vor Beginn der Führung, in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind während des Rundganges einzuhalten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

21 Juli 2021

Modernisierung von Erdgas-, Wassernetz und Straßenbeleuchtung

Westsachsen/Werdau.-
Ab 09.08.2021 bis 05.11.2021 erneuern die Stadtwerke Werdau GmbH und die Wasserwerke Zwickau GmbH Ihre Wasser-, Gas- und Straßenbeleuchtungsanlagen in der Leubnitzer Hauptstraße 4 bis 26. Dabei werden auch die Hausanschlüsse für Wasser und Erdgas mit erneuert. Der Bau soll in 2 Bauabschnitten erfolgen. Zunächst ist geplant die Versorgungsleitungen vom 09.08.2021 bis 15.10.2021 bis zur Leubnitzer Bahnhofstraße zu erneuern. Ab 18.10.2021 kommt es dann zur Sperrung der Kreuzung Leubnitzer Hauptstraße / Leubnitzer Bahnhofstraße bis 05.11.2021. Für diese Baumaßnahme muss die Leubnitzer Hauptstraße ab 09.08.2021 voll gesperrt werden. Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen. Bauausführendes Tiefbauunternehmen ist die Firma: H. Klemm Tiefbaubetrieb Ansprechpartner der Stadtwerke Werdau GmbH sind Herr Seidel (Straßenbeleuchtung 0152-54536735) und Herr Grünert (Erdgasversorgung 0172-3526941).

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

20 Juli 2021

Tipp der Woche: Auf eine Ohrfeige rauf ins Theater

Westsachsen/Zwickau.-
Am Sonntag, den 1. August öffnet sich um 19 Uhr der Vorhang im König Albert Theater Bad Elster für die Erfolgskomödie „Darf ich noch auf eine Ohrfeige mit rauf kommen?“ nach Andrew Robb. Es spielen Tanja Baumgart und Christian Holdt in einer Inszenierung von Jan Käfer.
Groß, dunkelhaarig und blauäugig - nach einer aktuellen Studie machen diese Punkte einen attraktiven Mann aus. Aber was ist mit dem Hausputz, Müll runterbringen oder gar inneren Werten? Genau hier liegen die Fallstricke des Alltags, die mit dieser Komödie aufs Korn genommen werden. Der Held des Stückes ist Thomas, der nach drei Jahren Ehe von seiner Frau verlassen wird. Am Boden zerstört hilft ihm seine langjährige beste Freundin mit einer einfachen wie genialen Idee: Kontaktanzeigen. Und so beginnt für Thomas eine rasante Berg- und Talfahrt der Gefühle...
Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

17 Juli 2021

Zwickauer Überklebungsaffäre: Tatzeitpunkt und Täterin ermittelt

Westsachsen/Zwickau.- Nach fast einem Jahrzehnt intensiver Suche nach dem „unbekannten Überkleber“, wie ihn Exjustizminister Sebastian Gemkow (Foto oben/CDU) in einer Stellungnahme gegenüber dem Petitionsausschuss des Sächsischen Landtags nannte, taucht jetzt ein Schreiben der Potsdamer Rechtsanwaltskanzlei Magerl aus dem Jahr 2018 auf, in dem die Justizsekretärin Annett Swart als Täterin benannt wird. In einer Berufung am Landgericht Zwickau teilt der Rechtsanwalt Ulrich Magerl mit: „Der korrekte Rechtskraftvermerk (RKV), welcher die Rechtskraft des Beschlusses des Amtsgerichts Zwickau vom 23.3.2012 auf den 1.5.2012 bescheinigte, wurde mehr als ein Jahr später unter dem 6.2.2013 überklebt und von der Justizsekretärin Swart beim Amtsgericht Zwickau im Wege einer Urkundenfälschung am 10.4.2013 auf den 6.2.2013 geändert“. Beide mit der Sache befassten Justizsekretärinnen, Katrin Rößler, die den ersten RKV aufbrachte, und Annett Swart, die die Fälschung vornahm, sind im Schreiben als Zeugen aufgeführt. Ein Anruf bei der ebenfalls mit der Angelegenheit betrauten Justizsekretärin Schanz am Oberlandesgericht (OLG) Dresden ergab: „Das ist doch ganz leicht heraus zu bekommen, wer die Akte in den Händen hatte“. Der Pirnaer Rechtsanwalt Martin Braukmann setzt noch eins drauf und behauptet: „Das Mädel von der Zwickauer Geschäftsstelle hat sich nicht getraut, gegen die Anweisung des OLG anzustinken“. Die Berufung wurde seitens des Gerichts verhindert, der Termin kurzfristig abgesagt. Damit ist klar: Die Zwickauer Staatsanwaltschaft hat im Schulterschluss mit allen anderen in der Sache befassten Juristen die vom OLG in Auftrag gegebene Urkundenfälschung gedeckt.
Trotz mehrerer Strafanzeigen, angebotenen Zeugen und zahlreicher weiterer Hinweise verweigert die vom unter Stasi-Verdacht stehenden Oberstaatsanwalt Uwe Wiegner (Foto unten) geleitete Behörde bisher jegliche Ermittlungen. Da nun feststeht, wer der „unbekannte Überkleber“ ist, der den RKV nach Aussage einer studierten Richterin außerdem noch „irrtümlich überklebt“ haben soll, wurde erneut Strafanzeige erstattet. Diesmal gegen die Justizsekretärin Annett Swart. Die Erhebung der öffentlichen Klage wird angestrebt. Man darf gespannt sein, wie viele Beteiligte sich noch in diesen illegalen Strudel mit hinein ziehen lassen.

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16 Juli 2021

Jolinchen freut sich: Die Natur hält Einzug in der Kita Zwergenland

Westsachsen/Werdau.-
Im Februar 2020 nahmen die Eltern aus dem Zwergenland an einer Jolinchen Kids – fit und gesund Befragung von der AOK teil. Dies ist ein Kita-Programm, das die Gesundheit von Kindern fördern soll. Im Mittelpunkt stehen Ernährung, Bewegung und das seelische Wohlbefinden. Momentan befinden sich die Kinder des Zwergenlandes mit dem Drachenkind auf Entdeckungsreise im „Gesund-und-lecker-Land“. Dort erleben sie Tag für Tag viele schöne Aktivitäten und auch die Neugier eines jeden wird geweckt. Dabei lernen sie spielerisch und mit Spaß eine gesunde Lebensweise kennen.
Im Eingangsbereich der Kita steht ein kleiner Zug, mit dem die Kinder gemeinsam zu vielen spannenden Haltestellen fahren: 1. Trinkoase, 2. Der Bunte Garten, 3. Die Station Mach-satt, 4. Der Tierbauernhof, 5. Der Fett Klecks und 6. Die Einmal-am-Tag-Station.
Jolinchen reist derzeit auch noch mit und entdeckt zusammen mit den Kleinsten andere aufregende Orte wie den Fitmach-Dschungel oder ein Ausflug auf die Insel „Fühl mich gut“. Das kleine Drachenkind unterstützt die Erzieherinnen und gibt ihnen einen Leitfaden, Materialien und Schulungen. Besonders wichtig ist eine aktive Mitarbeit der Eltern, um die gesunde Lebensweise auch im Familienleben zu integrieren und auszubauen.
Aber das ist noch nicht alles! Aus dem Jolinchen Kids-fit und gesund - Programm entstand im Außenbereich im Garten ein Hochbeet. Mit diesem können die Kids selbst Gemüse anbauen, dem Wachstum zuschauen und einfach nur bei einem tollen Naturschauspiel dabei sein. Möhren, Kohlrabi, Kürbis & Co – dafür braucht es keinen üppigen Garten mit Gemüsebeet, es reicht eine kleine Ecke mit etwas Sonne in der Kita "Zwergenland". Das Hochbeet ist für die Kita eine echte Bereicherung. So können die Kinder hautnah miterleben, wie aus einem winzigen Samenkorn Gemüse wächst und schlussendlich auch schmeckt.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau