Dienstag, 26. März 2019

DRK-Wasserwacht nimmt zusätzliches Fahrzeug in Dienst

Werdau.- Über 4.900 Einsatzstunden als Rettungsschwimmer, Sanitäter oder Helfer leisteten die ehrenamtlichen Mitglieder der DRK-Wasserwacht Koberbachtalsperre im zurückliegenden Jahr. Hinzu kamen gut 7.000 Ausbildungsstunden. Ein Pensum, dass nur mit viel Leidenschaft und Hingabe der rund 220 Mitglieder aus sieben Nationen zu leisten war.
Damit diese Einsatzbereitschaft auch weiter erhalten und bei Bedarf ausgeweitet werden kann, durften die Kameradinnen und Kameraden am Freitag vergangener Woche ein neues Fahrzeug in Dienst stellen: Einen Material- und Mannschafts-Transport-Wagen (MTW) auf Basis eines VW T6 – Allradfahrzeugs. Finanziert wurde das Neufahrzeug, das vorerst über vier Jahre geleast wurde, durch zahlreiche Spendenprojekte der Ehrenamtler. Der Startschuss dafür erfolgte beim Tag der Deutschen Einheit 2016 in Dresden. Durch verschiedenste Aktionen, wie Blutdruck- und Blutzuckermessständen, Tombolas und Kinderanimationen sowie durch eine Spende der Familie Schlegel aus Fraureuth kamen so binnen zwei Jahren 18.000 Euro zusammen.
Zusätzlich ausgestattet mit einer multifunktionellen Sondersignalanlage im Auftrag des DRK-Kreisverband Zwickauer Land e.V. und Digitalfunk durch den Rettungszweckverband Südwestsachsen steht nun ein zweites, leistungsfähiges Einsatzfahrzeug für Absicherungen, Ausbildungen und Großschadenslagen zur Verfügung. Ein Ereignis, das gebührend gefeiert wurde. Oberbürgermeister Stefan Czarnecki, der als einer der Ehrengäste an der Veranstaltung am Katastrophenschutzzentrum in Langenhessen teilnahm, übergab neben sächsischen Ehrenamtskarten für besonders aktive Mitglieder auch einen Scheck über die erste Tankfüllung für den neuen MTW. Andreas Nöske, Geschäftsführer der GAZ Notstromsysteme aus Zwickau und zugleich Sanitäter der Wasserwacht, unterstützte das Projekt unter anderem durch ein modernes Navigationsgerät. Der größte Dank wurde von Präsident Prof. Dr. Gerd Drechsler jedoch den ehrenamtlichen Einsatzkräften selbst ausgesprochen, ohne deren Einsatz die Anschaffung unmöglich gewesen wäre.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Werdau