Montag, 20. Juli 2020

Entwickler des Naherholungsgebietes „Kober“ erhalten Auszeichnung

Westsachsen/Werdau.- Am Freitag, den 3. Juli tagte eine Fachjury aus Landschaftsarchitekten und Stadtverwaltung in Werdau im Koberbach-Centrum Langenhessen. Auf dem Plan stand die Auswertung eines groß angelegten Studentenwettbewerbes zur Entwicklung des Naherholungsgebietes Koberbachtalsperre, den der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten e.V. (bdla) mit Unterstützung der westsächsischen Stadt ins Leben gerufen hatte. Dank der engagierten Mitarbeit der Studierenden waren bis zum Abgabetermin 23 Arbeiten erreicht worden. Anschließend erfolgte eine intensive Vorprüfung. In der achtstündigen Jurysitzung in Werdau wurden in mehreren Durchläufen alle eingereichten Vorschläge auf Herz und Nieren begutachtet und bewertet. Im Ergebnis einigten sich die 12 Juroren, Preise an insgesamt 4 Projektteams auszureichen. Die Siegerehrung fand am Freitagabend, den 17. Juli standesgemäß im Wintergarten des Restaurants „Seehaus“ an der Koberbachtalsperre statt. Sowohl die Erstplatzierten, Remigia Lippert und Henk Bodmann, als auch die beiden Gewinnerteams des dritten Platzes (Janina Werner & Christoph Schmager sowie Saskia Schmitt & Martha Kindig), allesamt von der Fachhochschule Erfurt, waren gekommen. Empfangen wurden Sie von Vertretern des bdla, der Stadtverwaltung Werdau sowie des Interessenverbandes Koberbachtalsperre. Der erste Platz war mit 1.200 Euro dotiert. Die beiden Drittplatzierten erhielten je 600 Euro. In knapp zwei Wochen, um genau zu sein am Samstag, den 1. August in der Zeit von 10 bis 18 Uhr werden dann alle Arbeiten im Koberbach-Centrum Langenhessen der Öffentlichkeit präsentiert. Mitte Oktober war in Werdau der Startschuss für den Wettbewerb gefallen. Dutzende Studenten der Fachrichtung Landschaftsarchitektur der TU Dresden, der Hochschule Anhalt in Bernburg (FH) und der Fachhochschule Erfurt informierten sich über die Ausgangslage im Naherholungsgebiet an der Koberbachtalsperre in Werdau. Ziel des Projektes war die Erarbeitung von Lösungsansätzen, wie die touristische Infrastruktur rund um Strandbad, Campingplätze und ehemalige Bungalow-Siedlung in Zukunft entwickelt werden könnte.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau