Das Zwickauer Schumann-Fest bleibt dabei seiner Zielstellung treu, „Schumann für alle“ zu bieten. Neben dem groß besetzten Eröffnungskonzert am 4. Juni im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“, in dem zwei selten zu hörende Hauptwerke Schumanns erklingen, oder einem Piano-Recital am 7. Juni gibt es die seit Jahren beliebten Fahrradkonzerte oder das Romantische Lichterfest um den jahrhundertealten Schwanenteich zu erleben. Erstmals wird ein Kabarettabend angeboten und zur Geburtstagsfeier am 8. Juni wird das Schumann-Denkmal mit einer grünenden und blühenden Verweilzone umgeben – pünktlich zum 125. Jubiläum des Denkmals auf dem Hauptmarkt. Ungewöhnlich wird schließlich der Abschluss am 14. Juni: Im Saal des Robert-Schumann-Hauses können die Besucher ein Chorkonzert mit Live-Improvisationen (Violine/Klavier) zu Stummfilmszenen erleben. Abgerundet wird das Angebot durch die dem Motto des Schumann-Festes entsprechende Ausstellung im Robert-Schumann-Haus.
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| Hörspiel-CD aus dem Leben von Clara Schumann |
Robert Schumann, der als Sohn des Verlagsbuchhändlers August Schumann in Zwickau geboren wurde und aufwuchs, hatte seit Kindertagen ein enges Verhältnis zur Poesie und Literatur. Seine Begeisterung für die Musik und der zunächst daraus resultierende Wunsch Pianist zu werden, reifte erst später in ihm heran. So wundert es nicht, dass seine Kompositionen sich oft an literarische Vorbilder halten. So stellt das Schumann-Fest in diesem Jahr mit dem Titel „Schumann und die Dichter“ diese einzigartige Beziehung in den Mittelpunkt. Das Thema ist dabei aber nicht nur mottohaft, sondern auch Programm.
Von E. T. A. Hoffmann inspirierte Klavierwerke erklingen mit der Schumann-Preisträgerin Susanne Grützmann in einem Piano-Recital am 7. Juni. Und zum ersten Mal seit über 15 Jahren sind in Zwickau wieder Schumanns Szenen aus Goethes „Faust“ (Teil I/II) und als Pendant auch sein Dramatisches Gedicht „Manfred“ auf einen Text von Lord Byron zu erleben.
Im Programm findet sich in diesem Jahr auch ein musikalischer Kabarettabend (5. Juni). Und auch Stummfilm mit Live-Improvisation ist ein Novum im Programmspektrum: Im Abschlusskonzert am 14. Juni gastiert der Leipziger Kammerchor, dessen Dirigent Andreas Reuter mit dem Leipziger Jazz-Geiger Samuel Seifert zu Charlie Chaplins „A Dog’s Life“ (1918) improvisieren wird. Den Stummfilmszenen werden Chorballaden von Robert und Clara Schumann gegenübergestellt. Sie sind weit mehr als romantische Naturbilder: Sie sind klanggewordene Spiegelbilder einer bewegten politischen Realität des 19. Jahrhunderts und Ausdruck eines sich demokratisierenden Bürgertums. Diese tiefen Sehnsüchte und oft gescheiterten Visionen prägen auch die Bildsprache von Charlie Chaplins meisterhaftem Kurzfilm. Wo Schumann in Tönen dichtet, zeichnet Chaplin mit Wärme und Humor das Schicksal der Außenseiter nach und verbindet dabei messerscharfe Sozialkritik mit einem unerschütterlichen Funken Hoffnung. Dieser außergewöhnliche Dialog der Künste zeigt, dass der Kampf um Menschlichkeit und ein kleines Stück Glück über die Jahrhunderte hinweg dieselbe Sprache spricht.
Tickets gibt es im Robert-Schumann-Haus und an allen bekannten CTS-Vorverkaufs-stellen sowie über Eventim.
Von E. T. A. Hoffmann inspirierte Klavierwerke erklingen mit der Schumann-Preisträgerin Susanne Grützmann in einem Piano-Recital am 7. Juni. Und zum ersten Mal seit über 15 Jahren sind in Zwickau wieder Schumanns Szenen aus Goethes „Faust“ (Teil I/II) und als Pendant auch sein Dramatisches Gedicht „Manfred“ auf einen Text von Lord Byron zu erleben.
Im Programm findet sich in diesem Jahr auch ein musikalischer Kabarettabend (5. Juni). Und auch Stummfilm mit Live-Improvisation ist ein Novum im Programmspektrum: Im Abschlusskonzert am 14. Juni gastiert der Leipziger Kammerchor, dessen Dirigent Andreas Reuter mit dem Leipziger Jazz-Geiger Samuel Seifert zu Charlie Chaplins „A Dog’s Life“ (1918) improvisieren wird. Den Stummfilmszenen werden Chorballaden von Robert und Clara Schumann gegenübergestellt. Sie sind weit mehr als romantische Naturbilder: Sie sind klanggewordene Spiegelbilder einer bewegten politischen Realität des 19. Jahrhunderts und Ausdruck eines sich demokratisierenden Bürgertums. Diese tiefen Sehnsüchte und oft gescheiterten Visionen prägen auch die Bildsprache von Charlie Chaplins meisterhaftem Kurzfilm. Wo Schumann in Tönen dichtet, zeichnet Chaplin mit Wärme und Humor das Schicksal der Außenseiter nach und verbindet dabei messerscharfe Sozialkritik mit einem unerschütterlichen Funken Hoffnung. Dieser außergewöhnliche Dialog der Künste zeigt, dass der Kampf um Menschlichkeit und ein kleines Stück Glück über die Jahrhunderte hinweg dieselbe Sprache spricht.
Tickets gibt es im Robert-Schumann-Haus und an allen bekannten CTS-Vorverkaufs-stellen sowie über Eventim.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

