09 Januar 2013

Diebin hat sich einschließen lassen

Müller Zwickau.– Am Dienstagabend wurde in einem Drogeriemarkt in der Inneren Plauenschen Straße Einbruchsalarm ausgelöst. Im Markt stellten Polizeibeamte eine 25-Jährige fest. Die Diebin hatte sich nach Ende der Geschäftszeit einschließen lassen. Danach füllte sie ihre Taschen mit Waren, wodurch Alarm ausgelöst wurde. Außerdem hatte sie noch Diebesgut aus anderen Geschäften bei sich. Der Gesamtwert der Waren beträgt knapp 800 Euro. Die Frau wurde vorläufig festgenommen und die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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04 Januar 2013

Zug überrollt zwei Bahnarbeiter – beide tot

Zwei Tote bei Bahnunfall bei Mehltheuer auf der Sachsen Franken Magistrale Mehltheuer.- Heutige Vormittag gab es auf der Sachsen Franken Magistrale zwischen Hof-Plauen einen schweren Unfall. Zwei Arbeiter waren im Auftrag der Bahn unterwegs um Arbeiten an der Strecke durchzuführen. Dabei wurden sie von einem Zug der Vogtlandbahn erfasst. Die Frau und der Mann verstarben an der Unfallstelle. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, wie es zu diesem Unfall kommen konnte. Die Bahnstrecke war für mehrere Stunden voll gesperrt.

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20 Dezember 2012

Jahresrückblick: Trotz Zufriedenheit bleiben einige Baustellen

Westsachsen/Zwickau.- Eine niedrige Arbeitslosenquote von 7,8 Prozent, rekordverdächtige Steuereinnahmen von rund 70 Millionen Euro und die Auszeichnung als „Kommune des Jahres“ vom Ostdeutschen Sparkassenverband. Dies sind nur drei von zahlreichen Erfolgen, die Oberbürgermeisterin Pia Findeiß beim traditionellen Pressegespräch zum Jahresrückblick 2012 gestern in der Jacobskapelle des Rathauses verkünden konnte. „Zwickau hat in diesem Jahr eine insgesamt gute wirtschaftliche Entwicklung genommen“, so die Rathauschefin. Als ein Beispiel nannte sie die gute Zusammenarbeit mit VW in Mosel und das „immer besser werdende partnerschaftliche Verhältnis“ zum Konzern.

Oberbürgermeisterin Pia Findeiß, rechts, in der Medienrunde zum Jahresrückblick 2012. (Foto: Alfredo Randazzo)

Bei der Sanierung öffentlicher Gebäuden und Einrichtungen gehe es planmäßig gut voran. So habe man in das Heinrich-Braun-Krankenhaus mehrere Millionen für die Sanierung des Gebäudes und die Anschaffung von Technik investiert. Das neu gestaltete Käthe-Kollwitz-Gymnasium und die Innensanierung der Moritzkirche seien weitere Beispiele zur positiven Stadtentwicklung.  Für 2013 sieht die Oberbürgermeisterin der Fertigstellung des Clara-Wieck-Gymnasiums, des Sportbades in Schedewitz sowie der Turnhalle in Oberhohndorf entgegen. Auch die Restaurierungsarbeiten am Kornhaus liegen laut Findeiß im Plan: „Insgesamt bin ich mit dem Verlauf des Jahres 2012 zufrieden.“
Einige Baustellen bleiben dennoch. So unterstützt die OB zwar die Forderung der Bürger von Oberrothenbach und Mosel, den LKW-Verkehr durch die Stadtteile wenigstens in der Nacht zu begrenzen. Gegen die beschlossene Maut auf der Bundesstraße 93, wegen der viele LKW-Fahrer einen Umweg durch die betroffenen Gebiete in Kauf nehmen, ist sie jedoch auch machtlos. Ein großes Problem sieht Findeiß in den Mittelkürzungen des Landkreises bei der Jugendarbeit: „Durch den Wegfall von Schulsozialarbeitern und Streetworkern werden in Zwickau Probleme auftauchen, die wir jetzt nicht haben.“
Sollte Zwickau den Zuschlag für den Bau der neuen Justizvollzugsanstalt bekommen, dann entstünden zwischen 300 und 400 Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst, was sich wiederum positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt auswirke.

19 Dezember 2012

Schneewittchen als Musical

Zwickau.- Pünktlich zum Beginn der kalten Jahreszeit gastiert das Theater Liberi mit seinem Familientheater-Erlebnis „Schneewittchen – das Musical“ am Samstag um 15 Uhr im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“. Jeder kennt die Geschichte vom schönen Schneewittchen und ihrer bösen Stiefmutter, der Königin. „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ fragt die Königin allabendlich ihren Spiegel. Und irgendwann, jeder weiß es, gibt es plötzlich eine noch viel schönere als die Königin, draußen hinter den Bergen, bei den sieben Zwergen.

11 Dezember 2012

Warnung vor Betrügerischer Post mit amtlichen Aussehen

Westsachsen/Zwickau.- Aktuell bekommen Unternehmen und Privathaushalte Post von der „Gewerbeauskunft-Zentrale“ und dem „Deutschen Einwohner Verwaltungsregister“ (Siehe Beispielschreiben). Optisch machen die Schreiben einen behördlichen Anschein. Die Absender bitten um die Bestätigung Ihrer Daten und bieten gegen eine entsprechende Summe eine Veröffentlichung an. Bei ausbleibender Reaktion werden mitunter auch Mahnungen verschickt. Die angegebenen Adressen, Telefonnummern und Internetseiten führen jedoch ins Nichts und die Bankverbindungen führen zu Privatkonten. Die Das Bürgeramt der Stadtverwaltung Zwickau warnt deshalb: „Hierbei handelt es sich um Betrug! Zahlen oder unterschreiben Sie nichts!“
Das Schreiben der „Gewerbeauskunft-Zentrale“ wurde vom Landgericht Düsseldorf für rechtswidrig erklärt und vor dem Schreiben des Deutschen Einwohner Verwaltungsregisters wurde das Bürgeramt Zwickau durch übergeordnete Behörden gewarnt.

Quelle: Stadt Zwickau

05 Dezember 2012

Ideenvielfalt: Kinder geben Weihnachtsbäumen festliches Gewand

Westsachsen/Zwickau.- Kinder aus elf Kindertageseinrichtungen der Stadt schmückten vom 28. November bis 5. Dezember 2012 insgesamt elf Weihnachtsbäume vorm Rathaus. Den letzten dieser Bäume dekorierten heutige sechs Kinder der Kindertageseinrichtung Gutwasserstraße. Die kleinen Weihnachtsdekorateure bastelten in den vergangenen Tagen jede Menge bunt gewebter Papiersterne, die nun im frischen Tannengrün prächtig hervorstechen.
Auch der Baumschmuck der Steppkes aus anderen Kitas und Horten zeugt von Ideenvielfalt und Kreativität. Oftmals kamen ganz einfache Alltagsgegenstände wie Plastikbecher, CDs oder Gaze zum Einsatz oder auch Material aus der Natur, wie Tannenzapfen und Nüsse. „Hier sieht jeder Baum anders aus. Jede Kita und jeder Hort haben sich wirklich etwas Besonderes einfallen lassen“ staunt Silke Glatzer, Leiterin der Kita Gutwasserstraße vor den anderen Bäumen stehend. „Alle Tannenbäume sind wunderschön anzusehen und dienen mir gleich als Anregung für weitere vorweihnachtliche Bastelstunden in meiner Einrichtung“ freut sie sich.
Die geschmückten Weihnachtsbäume zieren noch bis Ende Dezember den Eingangsbereich vorm Rathaus. Und vielleicht regen sie auch noch Familien und Großeltern zum vorweihnachtlichen Basteln mit Kind und Enkel an, um das Warten aufs Fest sinnvoll zu verkürzen.

Text/Foto: Stadt Zwickau

30 November 2012

18. Deutsches Chorfestival: Kartenvorverkauf beginnt

Westsachsen/Zwickau.-  Am 3.12.2012 startet der Vorverkauf der Eintrittskarten für die Veranstaltungen des 18. Deutschen Chorfestivals in Zwickau. Tickets für die beiden chorsinfonischen Konzerte, die A-cappella-Nachtkonzerte sowie die festliche Matinee sind über den Ticket-Service des Theater Plauen-Zwickau erhältlich.
Aufgrund der engen Kooperation des veranstaltenden Verbandes Deutscher KonzertChöre und des Theaters Plauen-Zwickau ist es möglich, diesen zentralen Service des Theaterhauses zu nutzen. Alle Veranstaltungen des Festivals, das vom 9. bis zum 12. Mai 2013 stattfindet, werden öffentlich sein. Manche sind in den etablierten Konzerträumen Zwickaus zu erleben; andere auch an ungewöhnlichen Orten. Flyer mit allen Informationen zu den Konzerten liegen in Zwickauer Kultureinrichtungen, dem Rathaus, der Touristinformation und verschiedenen Ämtern aus.

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29 November 2012

Ostdeutscher Sparkassenverband: Zwickau ist Kommune des Jahres

Die Stadt Zwickau hat sich beim Unternehmer-Preis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) als Kommune des Jahres in Sachsen durchgesetzt. Den Preis nahm Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß heute im Rahmen des 16. Unternehmer-Konvents von Verbandsgeschäftsführer Wolfgang Zender und dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Zwickau, Felix Angermann, entgegen. „Diese Auszeichnung zeigt einmal mehr, dass Zwickau als viertgrößte Stadt Sachsens ein wichtiger Motor für die ganze Region ist“, sagte Zwickaus Stadtoberhaupt in Potsdam.

Der Unternehmer-Preis, der vom OSV gemeinsam mit der „SUPERIllu“ ausgelobt wird, wird in den Kategorien Unternehmen, Kommune und Verein jeweils für die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern vergeben. Die Kommune des Jahres gilt dabei als hervorragendes Beispiel der Wirtschaftsförderung sowie als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort.
Maßgeblich für die Auszeichnung war das Votum einer unabhängigen Jury mit Vertretern der Sparkassenorganisation, von Medien und dem Sächsischem Städte- und Gemeindetag. Diese galt es, im Rahmen einer Präsentation am 17. September in Potsdam zu überzeugen. Dabei konnten die angereisten Vertreter von Sparkasse und Stadtverwaltung Zwickau sowohl wirtschaftliche Aspekte als auch kulturelle Alleinstellungsmerkmale in die Waagschale werfen.
Denn mit einer über 100jährigen Tradition im Automobilbau gehört Zwickau zu den wenigen Städten, die auf eine derart lange Geschichte in der Entwicklung und Produktion von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen verweisen kann. Was mit Horch und Audi begann, findet heute seine Fortsetzung mit der Volkswagen Sachsen GmbH, dem größten produzierenden Unternehmen in den neuen Ländern. Gemeinsam mit vielen Zulieferbetrieben sichert VW rund 40.000 Arbeitsplätze in der Region. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Westsächsische Hochschule Zwickau mit ihren gut 5.000 Studierenden. Eines von vielen herausragenden Beispielen für die Ingenieurkunst von morgen ist das WHZ Racing Team, das seit 2006 bei der Formula Student mit einem eigenen Rennwagen an den Start geht.
Weil die Grundlage für Erfolg Bildung ist, investiert die Stadt schon bei den Jüngsten. Alle 18 kommunalen Kindertagesstätten beteiligen sich an dem bundesweiten Netzwerkprojekt „Haus der kleinen Forscher“. Dabei wecken spielerische Experimente die Neugier an naturwissenschaftlichen Phänomenen. Im frisch sanierten Robert Schumann Konservatorium werden darüber hinaus junge Nachwuchsmusiker ausgebildet. Die Cellistin Marie-Luise Hecker oder der Violinist Elin Kolev sind nur zwei der Absolventen, die hier ihre musikalische „Grundausbildung“ erhielten.
„Ich freue mich für Zwickau über diese wunderbare Auszeichnung. Zwickau ist eine liebens- und lebenswerte Stadt, die von ihrer Kultur – ich denke dabei insbesondere an die großen Zwickauer Robert Schumann oder Max Pechstein – und ihrer Innovationskraft, getrieben von der Westsächsischen Hochschule Zwickau und dem Erfolgsmotor Volkswagen Sachsen GmbH, geprägt ist“, sagte Felix Angermann von der Sparkasse Zwickau. „Gerade der Spannungsbogen zwischen Historie und Moderne macht den besonderen Reiz unseres schönen Zwickau aus.“
Doch Zwickau ist mit seinen 93.000 Einwohnern nicht nur Wirtschaftsstandort, sondern auch eine Stadt der Kultur: Viele Werke des Expressionisten Max Pechstein finden sich in den Kunstsammlungen der Stadt. Als Geburtsstadt Robert Schumanns ist Zwickau bei Musikliebhabern auf der ganzen Welt bekannt. Regelmäßig gastieren im Robert-Schumann-Haus, das gleichzeitig Museum, Forschungsstätte und weltweit größtes Schumann-Archiv ist, international bekannte Musiker. Einzigartig sind aber auch andere kulturelle Einrichtungen: Die Ratsschulbibliothek ist die älteste öffentliche Bibliothek Sachsens, die Priesterhäuser gehören zu den ältesten erhaltenen Wohnhausensembles Deutschlands und das August Horch Museum befindet sich genau dort, wo vor 103 Jahren AUDI gegründet wurde.

Stadtverwaltung Zwickau

28 November 2012

Weihnachtsangebot in Glauchau

 


Schwerer Unfall: Amokfahrt endet im brennenden Autowrack

Westsachsen/Werdau.- Kurz nach Mitternacht gab es nahe Werdau einen schweren Unfall. Vorausgegangen war, dass eine Streife einen Audi kontrollieren wollte. Dieser entzog sich jedoch der Kontrolle und flüchtete. Auf dem Mendelssohn-Bartholdy-Weg fuhr der Flüchtige mit seinem Wagen ein Bus Haltestellenschild um. Dabei riss er sich den Unterboden seines Audis auf. Der Fahrer hielt jedoch immer noch nicht an. Der Wagen verlor Öl und hinterließ eine Spur in Länge von rund 150 Meter. Danach endete die Flucht in einem Waldstück bei Werdau. Hier „parkte“ der Fahrer den Audi unfreiwillig zwischen drei Bäumen. Durch die auslaufenden Betriebsmittel fing das Fahrzeug Feuer.
Der im Autowrack eingeklemmte Fahrer hatte riesiges Glück. Die ihn bisher verfolgenden Polizeibeamten konnten die Türe öffnen und ihn aus dem Fahrzeug befreien. Damit retteten sie ihm das Leben, bevor das Feuer ihn erreichen konnte. Anschließend wurde der Verletzte im Rettungswagen versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Es kam die Feuerwehr Werdau zum Einsatz. Die Kameraden hatten nach den Löscharbeiten alle Hände voll zu tun. Neben der Absicherung des Fahrzeuges, mussten sie die Unfallstelle ausleuchten und die Ölspur beseitigen. Die  Straße bei der Unfallstelle war bis in die frühen Morgenstunden voll gesperrt.

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