08 September 2021

Staatsbad Bad Elster: Buntes Markttreiben am 18. und 19. September

Westsachsen/Bad Elster.-
Anlässlich der 21. Chursächsischen Festspiele lädt Bad Elster am 18. und 19. September zu einem Herbstmarkt in die Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades ein. Dabei werden verschiedenste Attraktionen die Gäste zu besonderen Spezialitäten sowie Kultur & Kulinarium in das Herbstgold Bad Elsters einladen. Veranstalter des Herbstmarktes ist der Tourismus- und Gewerbeverein Bad Elster in enger Kooperation mit der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft, der Stadt Bad Elster und der Sächsischen Staatsbäder GmbH. „Es freut uns sehr, dass wir trotz der besonderen Rahmenbedingungen in diesem Jahr diesen Herbstmarkt so durchführen können“ freut sich Thomas Röh, als Vorsitzender des Tourismus- und Gewerbevereins Bad Elster. „Für uns als Tourismusdestination ist es immens wichtig, im Rahmen aller Abwägungen des Gesundheitsschutzes auch weitere Schritte zurück in die Normalität zu gehen.“
Im Zuge des Herbstmarktes werden verschiedenste Attraktionen die Gäste zu besonderen Angeboten sowie Spezialitäten mit umrahmender Liveunterhaltung & Kulinarium einladen. Neben einem exzellenten Angeboten regionaler Freunde laden vogtländische Genussangebote und zahlreiche Herbststände aller Art zum bunten Marktreiben in die Königlichen Anlagen. Dazu grüßt die Brunnenkönigin die Gäste, die Chursächsische Philharmonie und Musikensembles laden zu unterhaltsamen Promenadenkonzerten und auf die kleinen Festbesucher wartet ein Kinderkarussell. Abgerundet wird das Festwochenende in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster wieder mit besonderen Erlebnissen im König Albert Theater: So begeistert am Samstag ein Festkonzert von Alexa Feser und am Sonntag eine Wagner-Lesung mit Weltstar Klaus Maria Brandauer in der historischen Theateratmosphäre. Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.badelster.de

07 September 2021

Tipp der Woche: Großes Festspielkonzert in Erinnerung der Gründerzeit

Westsachsen/Bad Elster.-
Mit einem festlichen Symphoniekonzert werden am Freitag, den 17. September um 19.30 Uhr die 21. Chursächsischen Festspiele im König Albert Theater Bad Elster gefeiert. Die 21. Ausgabe widmet sich dabei thematisch den Kulturgeschichten der »Gründerzeit«, die vor 150 Jahren begann und später Architektur, Kunst und Gesellschaft – auch und besonders im Sächsischen Staatsbad Bad Elster - nachhaltig prägte. Das offizielle Festkonzert der diesjährigen Festspiele wird dabei vom Karlsbader Sinfonieorchester gemeinsam mit der Chursächsischen Philharmonie im EUCHESTRA EGRENSIS unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz gestaltet. Passend zum Festspielthema stehen dabei im Spiegel der Gründerzeit die auch freundschaftlich verbundenen Komponisten Brahms und Dvořák im Fokus, welche mit ihren musikalischen Meisterwerken neue, richtungsweisende Maßstäbe setzten. Dabei erklingen mit dem virtuosen Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in B-Dur von Johannes Brahms und der berühmten Symphonie Nr. 3 in Es-Dur von Antonin Dvořák zwei wirklich beeindruckende Werke des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Als Solistin beim Brahms Klavierkonzert gastiert die Klassik-Preisträgerin Annika Treutler aus Berlin (Foto), die seit dem Jahr 2018 auch als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin unterrichtet. Der Einführungsvortrag zum Konzert findet um 18.45 Uhr im König Albert Theater statt. Rest-Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

06 September 2021

Bahn-Modernisierung: 50 Prozent sind wieder im Linieneinsatz

Westsachsen/Zwickau.-
Mit dem Abschluss der Modernisierung und Hauptuntersuchung der Niederflurstraßenbahn 903 des Typs GT6M kommt das sechste Fahrzeug wieder in den Linieneinsatz der SVZ GmbH zurück – die erste Halbzeit ist geschafft. Damit sind bereits 50 Prozent der Niederflurflotte der SVZ GmbH auf dem neusten Stand der Technik und für die nächsten 16 Jahre einsatzbereit. Die weiteren sechs Fahrzeuge sollen bis Ende 2022 fertiggestellt werden.
Das siebte Fahrzeug (910) befindet sich derzeit zur elektrischen Komplettierung und statischen Inbetriebsetzung in Liberec. An dem achten (906) und neunten (911) Fahrzeug arbeitet derzeit die Deutsche Bahn Fahrzeuginstandhaltung GmbH in Wittenberge. Die mechanische Instandsetzung des Wagenkastens einschließlich Farbgebung sowie Modernisierung einzelner Segmente im Fahrgastraum sind Teil ihrer Aufgabe. Dies beinhaltet u.a. die Auffrischung der Haltestangen, der Fahrgastsitze, des Fußbodens und der Haltewunschtaster. Weiterhin wird der Fahrerarbeitsplatz den Stand der Technik aktueller Niederflurstraßenbahnen angepasst. Dazu zählt zum Beispiel die Ausführung einer geschlossenen Fahrerkabine.
Quelle und Foto: SVZ

Fragen an den Bundestagskandidaten Dr. Christoph Heinritz-Bechtel

Westsachsen/Zwickau.- Dr. Christoph Heinritz-Bechtel ist Bundestagskandidat der Partei dieBasis. Er ist gebürtiger Gelsenkirchener, Jahrgang 1968, verheiratet und Vater von sechs Kindern. Seit 2007 arbeitet er als Facharzt für Gynäkologie in Zwickau. Seine Themenschwerpunkte sind der achtsame Umgang mit Mensch und Natur, Basisdemokratie und Mitbestimmung. Wir haben ihn zu weiteren Themen befragt, die für die Wähler der Region interessant sein könnten.
Derzeit steigen die Inzidenzzahlen wieder. Man spricht bereits offen über eine bevorstehende 4. Corona-Welle. Trotz der vielen Impfungen scheint sich das Coronavirus nicht vertreiben zu lassen.
Frage 1: Wie ist Ihre Meinung dazu?
Antwort zu 1: Es ist schlichtweg Dummheit und/oder Größenwahn zu glauben, wir als Menschen können Viren beherrschen oder gar ausrotten! dieBasis wird oft von den Medien als die Partei der Coronaleugner geframt. Das ist ein grundlegender Irrtum, den ich als Arzt gerne auch noch einmal entkräften möchte! Was wir allerdings sagen ist, dass es keine Pandemie gibt und auch nie gegeben hat. Daten auf höchstem wissenschaftlichen Niveau zeigen:
• Dass ein PCR-Test keine Erkrankung nachweisen kann
• Masken insbesondere Kindern mehr schaden als nutzen
• Der Lockdown hat keinen Nutzen gebracht, aber vielen Menschen und der Wirtschaft, insbesondere dem Mittelstand, einen schweren Schaden zugefügt
• Die Aufdeckung des „Intensivbettenbetruges“ durch den Bundesrechnungshof und die zahlreichen Klinikschließungen in 2020 haben gezeigt, dass das Argument der Regierenden für die Maßnahmen, nämlich die drohende Überlastung des Gesundheitssystem, zu keinem Zeitpunkt bestand oder noch besteht.
• Die Berechnung der Inzidenz als Grundlage des unrechtmäßigen Entzuges zahlreicher Grundrechte beruht auf der unwissenschaftlichen Nutzung eines dafür nicht geeigneten Tests (PCR-Test) sowie der willkürlichen steuerbaren Anzahl der getesteten Personen. Er ist daher ein rein politisches Instrument
• Die als Impfung verkaufte weltweite Verabreichung einer experimentellen Substanz ist ein Verbrechen an der Menschheit und verstößt bei den Kindern gegen den Nürnberger Kodex. Die sogenannte Impfung kann weder eine Immunität erzeugen, noch die Übertragung der Viren oder schwere Verläufe verhindern. Daten aus Israel von über fünf Millionen Menschen zeigen, dass vermutlich sogar das Gegenteil der Fall ist.
dieBasis fordert die sofortige Aufhebung aller Coronamaßnahmen und den sofortigen Beginn einer öffentlichen, wissenschaftlichen Diskussion. Verantwortliche der Maßnahmen und der Schäden an Menschen und Wirtschaft müssen juristisch zu Verantwortung gezogen werden!
Zwickau holte sich im Jahr 2019 zum 3. Mal den Titel „Klimaschutzkommune“. Kritiker geben zu bedenken, dass es auch hier Probleme mit der Abrechnung von Betriebskosten gegenüber den Mietern gibt. Der Vorwurf, Abrechnungsfirmen würden nach Vermietervorgaben handeln und regelmäßig Preissteigerungen einkalkulieren, scheint nicht ganz unberechtigt. Hinzu kommt, dass selbst Großvermieter, wie die GGZ, sich offensichtlich nicht an gesetzlich vorgeschriebene Klimavorgaben halten.
Frage 2: Wie wollen Sie sich dafür einsetzen, dass die Bürger mit ihren Bedenken bezüglich der kommunalen Klimapolitik ernster genommen werden und somit besseren Einfluss auf die Umsetzung der Klimaziele bekommen?
Antwort zu 2: Um zu verstehen, wie dieBasis, also die Basisdemokratische Partei Deutschland, solche Problematiken in den Griff bekommen kann, muss man zuerst einige grundlegende Informationen zur Basisdemokratie bekommen: Die Gesellschaft befindet sich in einem Wandel, der alles erfassen wird. Dieser Wandel soll friedlich, freiheitlich und in einem gemeinsamen Für- und Miteinander geschehen. Alles beginnt mit einem liebevollen Umgang mit sich selbst und seinem Nächsten und kann nur auf diese Art fortgesetzt werden. Immer mehr Menschen erkennen, dass wir mit unserem bisherigen politischen und wirtschaftlichen System an eine Grenze gekommen sind, die grundlegendes Umdenken und mutiges neues Handeln erfordert. Trotz vielfältiger Ideen und Initiativen fehlt aber meist der politische Wille, neue Konzepte gesellschaftlich umzusetzen. Die Basisdemokratische Partei Deutschland steht dafür, dass neue Ideen und Handlungsimpulse auch politisch verwirklicht werden können. Wir sehen ein grundlegendes Problem der gegenwärtigen Menschheitskrise darin, dass immer mehr Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wirtschaftlichen Maximen der Gewinnmaximierung und/oder dem politischen Machtgewinn und -erhalt untergeordnet werden. Eine neue, menschen- und naturgemäße Gesellschaftsordnung setzt daher voraus, dass das gesellschaftliche Leben in drei voneinander relativ unabhängige Bereiche entflochten wird.
1. Der geistig-kulturelle Bereich, zu dem Bildung, Forschung und Wissenschaft, Medizin, Kultur, öffentlicher Sport sowie die Medien gehören, darf nicht von wirtschaftlichen oder machtpolitischen Interessen bestimmt werden, sondern muss Freiheit und Eigenständigkeit bewahren oder erhalten.
2. Der rechtliche Bereich der Politik und Rechtsstaatlichkeit regelt das gesellschaftliche Zusammenleben nach den Grundsätzen der Gleichheit und ausgleichenden Gerechtigkeit. Wir setzen uns dafür ein, dass im politischen Leben eine durchgängige, direkte Beteiligung der Bürger durch basisdemokratische Verfahren gewährleistet wird sowie ein einfacher Zugang zur Gerechtigkeit für alle Menschen.
3. Der wirtschaftliche Bereich beruht auf Zusammenarbeit und Solidarität. Da eine Wirtschaft nur dann zukunftsfähig ist, wenn sie zugleich sozial und ökologisch arbeitet, soll der Staat wirtschaftliche Rahmenbedingungen und steuerliche Anreize festlegen, durch die die wirtschaftliche Tätigkeit dem sozialen und ökologischen Gemeinwohl dient. Die Entflechtung soll gemäß den vier ethischen Grund-sätzen der Basisdemokratie geschehen:
1. Freiheit des Individuums. Die Freiheitsrechte sind die wichtigsten Grundrechte. Eine freiheitliche Gesellschaft kann es nur geben, wenn Macht und Machtstrukturen begrenzt sind.
2. Gleichberechtigung der Menschen untereinander. Eine demokratische Gesellschaft erfordert basisdemokratische Willensbildung, bei der sich alle mündigen Bürger gleichberechtigt an politischen Entscheidungen beteiligen können.
3. Achtsamkeit und Solidarität im Zusammenleben. Das Menschsein und die Beachtung der Menschlichkeit des anderen dienen als Leitbilder in einer freiheitlichen Gesellschaft, in der die Menschen einen liebevollen, friedlichen und solidarischen Umgang miteinander pflegen.
4. Nachhaltigkeit im Umgang mit der Natur. Die Natur stellt unsere unverzichtbare Lebensgrundlage dar. Sie bedarf stetiger Pflege und verantwortungsvoller, umsichtiger Erhaltung. Bei der Lösung des von Ihnen angesprochenen Sachverhaltes vertraut dieBasis auf zwei starke Säulen der Basisdemokratie:
Machtbegrenzung und Schwarmintelligenz.
dieBasis steht für Machtbegrenzung und verwirklicht die klare Trennung zwischen den drei Gewalten Judikative, Legislative und Exekutive. Vertreter der drei Gewalten müssen basisdemokratisch legitimiert und kontrolliert sein. Wir, dieBasis, fordern die vollständige Unabhängigkeit der Justiz. Es darf keine Einflussnahme der Exekutive auf die Auswahl und Beförderung von Richtern und Staatsanwälten geben. Staatsanwaltschaften dürfen nicht weisungsgebunden sein, um auch bei Verfehlungen des Staates, seiner Organe und Mandatsträger ohne Intervention der Exekutive ermitteln und anklagen zu können.
Schwarmintelligenz bedeutet, die Weisheit der Vielen in konkrete Politik zu verwandeln. Oftmals reicht Expertenwissen allein nicht aus, um komplexe, fachübergreifende Themengebiete zu erfassen, denn nur ein aus vielen verschiedenen Perspektiven betrachtetes Problem lässt sich in seiner Gesamtheit erkennen und lösen. Und um die Bedenken der Bürger dann zu zerstreuen, kommt die vierte Macht im Staat ins Spiel, die ebenfalls im basisdemokratischen Sinne gewandelt werden muss: die Medien.
dieBasis steht für eine zensurfreie, aus Steuermitteln finanzierte und demokratisch kontrollierte Medienlandschaft, die umfassend informiert. Demokratie erfordert eine freie und vielfältige Medienlandschaft. Nur umfassend informierte Bürger können auch fundierte Entscheidungen treffen. dieBasis steht für das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung, Informations- und Pressefreiheit. Wir wollen den offenen Dialog und die Einbeziehung aller Meinungen statt vermeintlicher Alternativlosigkeit. Wir setzen uns für Medien und Organisationen ein, die unabhängige Meinungsbildung, frei von politischer und wirtschaftlicher Einflussnahme ermöglichen. Somit ist Basisdemokratie die direkte Lösung für Ihre Fragestellung.
Nach wie vor gibt es Unterschiede in der Bezahlung von Arbeitnehmern zwischen Ost und West.
Frage 3:
Welche Vorschläge haben Sie, die Angleichung der Löhne und Gehälter in Ost und West möglichst zeitnah zu erreichen?
Antwort zu 3:
Ich hatte in Frage 2 die Säule der Achtsamkeit als wichtigste Säule der Basisdemokratie angesprochen. Achtsamkeit im Umgang miteinander sowie die Unterstellung der Wirtschaft dem sozialen Gemeinwohl wird automatisch zu einer Angleichung der Löhne in Ost und West sowie zwischen den Geschlechtern führen.
Zwickau wirbt seit einiger Zeit mit dem Label „Weltoffene Kommune“. Dabei stehen für die Initiatoren laut Website der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration zwei Kernaussagen im Vordergrund: „Wie gewinnen wir insbesondere ausländische Fach- und Arbeitskräfte für unsere Wirtschaft und unsere Unternehmen?“ und „Welche Rahmenbedingungen können und müssen wir schaffen, damit sich Menschen aus aller Welt hier heimisch und wohl fühlen?“.
Kritiker befürchten nun, dass dies eine Aufforderung sein könnte, noch mehr Flüchtlinge ins Land zu lassen. Zwickau scheint sich also mit dieser Aktion an vorderste Front zu stellen. Dies wird durch die Afghanistankrise nun nochmals verstärkt.
Frage 4:
Wie ist Ihre Haltung zur Aktion „Weltoffene Kommune“?
Antwort zu 4: dieBasis steht für ein offenes Deutschland. Menschen anderer Länder sind willkommen, wenn sie hier leben und sich integrieren wollen. Integration muss ermöglicht und organisiert werden. Ausländer, die wegen Kapitalverbrechen verurteilt werden, sollen dauerhaft ausgewiesen werden. Für die Gewährung von Asyl und Zuwande-rung müssen klare Regeln geschaffen werden. dieBasis befürwortet die Einführung einer sogenannten Greencard, ähnlich den Einwanderungsvoraussetzungen in Kanada, Australien und USA.
Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder behauptete kürzlich erneut, er sei besser als Kanzlerkandidat geeignet, als der jetzt nominierte Armin Laschet. Söder befürchtet sogar eine Niederlage bei der Bundestagswahl für die Union.

Frage 5: Wie schätzen Sie diese Behauptung von Markus Söder ein? Würde es Ihrer Kandidatur eher nützen oder schaden, wenn Söder statt Laschet als Kanzlerkandidat zur Bundestagswahl antrete?
Antwort zu 5: dieBasis steht für einen achtsamen, also friedlichen und freundlichen Umgang miteinander. Diesen kann ich bei keinem der beiden Kandidaten erkennen. Insofern sind beide schlecht für unsere Gesellschaft, aber auch wieder gut, denn ihr Verhalten beschleunigt den immer stärker werdenden Wunsch der Menschen nach einer echten Veränderung.
Stichwort „Sparkassenaffäre“: Spätestens seit dem 1. Dezember 2020 ist klar, dass die Sparkasse Zwickau im Schulterschluss mit der Justiz und der Stadtspitze regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstößt. Dazu gibt es ein rechtskräftiges Urteil des Landgerichts Zwickau. Bis heute weigert sich die Sparkasse, ihren an (mindestens) einer Kundin begangenen Betrug einzugestehen und das nachgewiesenermaßen gestohlene Geld zurück zu bezahlen.
Frage 6: Welche Möglichkeiten sehen Sie, dieses offensichtliche Fehlverhalten der Beteiligten (illegale Absprachen bzw. Korruption) zu ahnden und für die Zukunft auszuschließen?
Antwort zu 6: Wie bereits erwähnt, fordert dieBasis die vollständige Unabhängigkeit der Justiz und die demokratische Kontrolle aller gewählten Strukturen - somit wäre dann eine echte Aufklärung der sogenannten „Sparkassenaffäre“ denkbar und zudem die Möglichkeit geschaffen, durch die veränderten Strukturen derartige Vorkommnisse in Zukunft zu verhindern.
In Zwickau agiert nachweislich eine kriminelle Justiz. Es wird seitens der Staatsanwaltschaft willkürlich verfolgt, meistens nach politischen Motiven. Richter spielen sich auf, als wären sie Gott. Sie bestrafen oft völlig unschuldige Menschen nach Gutdünken. Das Ganze gipfelt in der Überklebung gültiger Rechtskraft mittels weißem Blatt Papier und der daraus resultierenden Nachteile für Prozessbeteiligte. Richter, Staats-und Rechtsanwälte agieren gesetzeswidrig im Schulterschluss zum Nachteil der Allgemeinheit.
Frage 7: Was werden Sie unternehmen, um solche Rechtsbrüche in Ihrem Wahlkreis zukünftig wirksam zu verhindern?
Antwort zu 7: Ich kann nur das wiederholen, was ich schon zur „Sparkassenaffäre“ gesagt habe. Zudem sollte es einer Basisdemokratie mit ihrer Säule der Machtbegrenzung und der Achtsamkeit möglich sein, verlorenes Vertrauen in die Justiz in Zwickau zurückzugewinnen.
Die in Zwickau seit 2015 stark zugenommene Drogenkriminalität wird oft verharmlost. Unserer Zeitung liegen aktuell mehrere Beschwerden von Bürgern vor, die sich über offenen Drogenhandel in ihrer Nachbarschaft beschweren und von der Polizei oft nicht ernst genommen fühlen.
Frage 8: Wie wollen Sie dem immer weiter steigenden Drogenkonsum, gerade bei Jugendlichen, entgegen treten? Welche Möglichkeiten sehen Sie, in Zwickau härter gegen Drogenkriminalität vorzugehen?
Antwort zu 8: Sie zäumen das Pferd von hinten auf. Es geht nicht darum, härter gegen etwas vorzugehen. dieBasis versteht Gesundheit ganzheitlich als körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden. Das ist der Ansatz. Und auf dieser Basis muss geschaut werden, welche Faktoren zum Drogenkonsum führen und wie sie entsprechend verändert werden können.
Wir danken für das Gespräch.

Einzelheiten zur Partei dieBasis gibt es auch im Internet unter: www.diebasis-partei.de

05 September 2021

Rechtsstaat außer Kontrolle: Die Diktatur des Justizministeriums

Westsachsen/Dresden/Zwickau.- „Sie haben völlig Recht. Unter der Überklebung ist der gültige Rechtskraftvermerk.“ Mit diesen Worten bestätigte einst Richterin Birgit Nagel die Urkundenfälschung am Amtsgericht Zwickau (Foto oben). In einem späteren Verfahren kann sie ein Urteil von einem Beschluss nicht unterscheiden, schwafelt kleinlaut von „Meistbegünstigung“, weswegen dieser Rechtskraftvermerk hätte gestrichen werden müssen (WSZ berichtete).
Was war passiert? Darüber kann an dieser Stelle nur spekuliert werden. Fakt ist, dass sich Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast (Foto unten) mehrmals mit der Sache befasst hat. Möglicherweise wurde Richterin Nagel von ihr unter Druck gesetzt. Anders ist der plötzliche Sinneswandel kaum zu erklären.
Der Zwickauer Landgerichtspräsident Dirk Eberhard Kirst bestätigt schriftlich, dass Rechtsanwalt Reinhard Schübel (der falsche Doktor aus Plauen) in diesem Verfahren ein Rechtsmittel am letzten Tag der Frist fehlerhaft beim Oberlandesgericht Dresden (OLG), statt beim Amtsgericht Zwickau eingelegt hat. Daraufhin wurde ein Beschluss rechtskräftig und mit einem Rechtskraftvermerk versehen. Dieser wurde bekanntermaßen mit einem weißem Blatt Papier überklebt (WSZ berichtete mehrmals). Trotzdem hat das OLG entgegen der Gesetzeslage weitere Verhandlungen durchgeführt. Alle Bemühungen zur Klärung des Problems sind bis heute gescheitert. Die Gründe dafür liegen im Folgenden:
„Gegen die Richter des OLG müsste ermittelt werden. Allerdings nicht wegen Urkundenfälschung“, schreibt Rechtsanwalt Martin Braukmann (AfD) an seine Mandantin. Und weiter: „Das wird aber nicht passieren, oder gleich wieder eingestellt. Stichwort: Sachsensumpf.“ Dieser „Sachsensumpf“ konnte nur deshalb entstehen, weil es hier keine Gewaltenteilung gibt. Laut Definition eines „Rechtsstaates“ müssten
- Gesetzgebung (Legislative)
- Ausführende Gewalt (Exekutive)
- Rechtsprechung (Judikative)
strickt voneinander getrennt und auf mehrere Staatsorgane verteilt werden. In Sachsen ist dies nachweislich nicht der Fall. Alle Fäden laufen bei einer Person zusammen, der Punkrockerin („Advent, Advent – ein Bulle brennt“) und Justizministerin, Katja Meier (Grüne). Fazit: Sachsen steht unter der Diktatur des Justizministeriums.

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03 September 2021

Skrupellos und kriminell: Sparkassenvorstände in der Kritik

Westsachsen/Zwickau.-
Bereits zum zweiten Mal hat die Sparkasse Zwickau die Chance, den Negativpreis „Prellbock“ abzusahnen. Denn schon 2017 sorgte das Unternehmen gemeinsam mit der Erzgebirgssparkasse für Frust über gekündigte, lukrative Prämiensparverträge und fehlende Einigungsbereitschaft im Sinne der Sparer.
Jetzt ist es vor allem der langanhaltende Streit über die korrekte Anpassung von Zinsen in Prämiensparverträgen, der die Kunden in Zwickau auf die Palme treibt. Im Schnitt geht es dabei um 5800 Euro Zinsnachzahlung pro Vertrag, die aus Sicht der Verbraucherzentrale Sachsen den Sparenden zustehen. Ein erstes Urteil gibt Betroffenen Hoffnung, an ihre Nachzahlung zu gelangen. Dennoch zeigt sich die Sparkasse Zwickau nicht kooperativ. Die Musterfeststellungsklage wird deswegen schon bald vorm Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt. Eine ganz besondere Konstellation, die es nur in Zwickau gibt, sind darüber hinaus Sparverträge, die für die Zeit von 99 Jahren geschlossen wurden. Auch diese Verträge hat die Sparkasse Zwickau gekündigt. Zu Unrecht, wie jüngst der BGH nun im Fall eines betroffenen Sparers urteilte. Dennoch müssen Betroffene erst individuell vor Gericht ziehen, um zu ihrem Recht und der Fortführung der Verträge zu kommen, denn die Sparkasse zeigt sich weiterhin uneinsichtig. In Summe: „mehr als unbefriedigend“, meint die Verbraucherzentrale Sachsen.
Ein ganz besonders krasses Beispiel an Skrupellosigkeit und krimineller Energie offenbart die Sparkasse Zwickau im Fall einer Werdauerin, der im Auftrag der Vorstände Felix Angermann und Josef Salzhuber rund 11.000 Euro gestohlen wurden. Mit Duldung des Verwaltungsrates, dessen Vorsitzende seinerzeit die Ex-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß war. Die derzeitige Oberbürgermeisterin, Constance Arndt, setzt diese Tradition nun fort. Eine Klärung des Problems hält auch sie nicht für erforderlich.
Die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern: Die Sparkasse Zwickau verstößt im Schulterschluss mit der Zwickauer Rathausspitze und der Justiz wissentlich und regelmäßig gegen geltendes Recht. Dazu gibt es ein rechtskräftiges Landgerichtsurteil. Nicht desto trotz agieren die Verantwortlichen weiter, als sei nichts geschehen. Und dabei kann es jeden treffen, der mit der Sparkasse oder der Justiz irgendwie zu tun hat. Sei es wegen eines Sparkontos, eines Autokredits oder einer Baufinanzierung. Gern wird auch mal das Eigenheim zwangsversteigert, wenn die Sparkasse der Meinung ist, der Kunde verhält sich nicht willfährig genug. Die Gerichte helfen da nicht weiter, jedenfalls nicht in Zwickau. Denn, wie bereits erwähnt, agiert die Sparkasse Zwickau im Schulterschluss mit der Zwickauer Justiz und mit Einverständnis der Rathausspitze gegen ihre Kunden.

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Fragen an die Bundestagskandidaten: Heute Daniel Micklisch (ÖDP)

Westsachsen/Glauchau/Zwickau.- Daniel Micklisch ist Bundestagskandidat der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP).  Er wohnt in Glauchau, ist Jahrgang 1983 und legt seine Themenschwerpunkte auf soziale Gerechtigkeit, öffentlicher Personennahverkehr für alle und Verbot von Glyphosat. Wir haben ihn zu weiteren Themen befragt, die für die Wähler der Region interessant sein könnten.
Die auch in der Zwickauer Region seit 2015 stark zugenommene Drogenkriminalität wird oft verharmlost. Unserer Zeitung liegen aktuell mehrere Beschwerden von Bürgern vor, die sich über offenen Drogenhandel in ihrer Nachbarschaft beschweren und von der Polizei oft nicht ernst genommen fühlen.
Frage 1:
Wie wollen Sie dem immer weiter steigenden Drogenkonsum – gerade bei Jugendlichen – entgegen treten? Welche Möglichkeiten sehen Sie, in der Region Zwickau härter gegen Drogenkriminalität vorzugehen?
Antwort zu 1: Ich wohne auf dem Dorf, daher kenne ich die Probleme also nicht. Aber ich habe Konzepte zur Integration von Arbeitslosen und Behinderten, die eigentlich darauf ausgelegt sind, Behindertenwerkstätten zu schließen. Diese Konzepte sollen Leute von der Straße in die Vereine bringen. Auch müssen die Landeskirchen und Kirchgemeinden mehr anbieten, und nicht deren außer Kontrolle geratenen Sozialkonzerne. Nur so können wir ein gutes Umfeld für jeden schaffen, was automatisch mehr Fürsorge und weniger Kriminalität mit sich bringt.
Die Stadt Zwickau holte sich im Jahr 2019 zum 3. Mal den Titel „Klimaschutzkommune“. Kritiker geben zu bedenken, dass es auch in der Region Zwickau Probleme mit der Abrechnung von Betriebskosten gegenüber den Mietern gibt. Der Vorwurf, Abrechnungsfirmen würden nach Vermietervorgaben handeln und auch regelmäßig Preissteigerungen einkalkulieren, scheint nicht ganz unberechtigt. Hinzu kommt, dass selbst Großvermieter, wie die GGZ, sich offensichtlich nicht an gesetzlich vorgeschriebene Klimavorgaben halten.
Frage 2: Wie wollen Sie sich dafür einsetzen, dass die Bürger mit ihren Bedenken bezüglich der kommunalen Klimapolitik ernster genommen werden und somit besseren Einfluss auf die Umsetzung der Klimaziele bekommen?
Antwort zu 2: Durch bessere Veröffentlichung von Sitzungen, Ansprechpartnern und Terminen, die vor Ort in Gemeindeamt und Bürgerservice ausgehangen werden. Zudem soll eine Zeitung nach Graphischem Vorbild des Landtagskuriers eingeführt werden, in der die Kontaktdaten der zu den Themenbereichen zuständigen Akteure veröffentlicht sind. Nach wie vor gibt es Unterschiede in der Bezahlung von Arbeitnehmern zwischen Ost und West.
Frage 3: Welche Vorschläge haben Sie, die Angleichung der Löhne und Gehälter in Ost und West möglichst zeitnah zu erreichen?
Antwort zu 3: Indem Tarifverträge allgemeinverbindlich werden und es keine Unterscheidung mehr gibt.
Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder behauptete kürzlich erneut, er sei besser als Kanzlerkandidat geeignet, als der jetzt nominierte Armin Laschet. Söder befürchtet sogar eine Niederlage bei der Bundestagswahl für die Union.
Frage 4:
Wie schätzen Sie diese Behauptung von Markus Söder ein? Würde es Ihrer Kandidatur eher nützen oder schaden, wenn Söder statt Laschet als Kanzlerkandidat zur Bundestagswahl antrete?
Antwort zu 4: Gar nicht. Wir sehen, wie die etablierten Medien mit ihrer Berichterstattung Einfluss auf die Umfragewerte nehmen. Es wird stetig gegen Laschet Position bezogen. Da ist klar, dass dann die Leute auch glauben, Laschet sei schlecht. Wir als kleine Parteien erfahren durch den öffentlich rechtlichen Rundfunk kaum Aufmerksamkeit. Deshalb ist diese Diskusion für uns belanglos.
Derzeit steigen die Inzidenzzahlen wieder. Man spricht bereits offen über eine bevorstehende 4. Corona-Welle. Trotz der vielen Impfungen scheint sich das Coronavirus nicht vertreiben zu lassen.
Frage 5:
Wie ist Ihre Meinung dazu?
Antwort zu 5: Man muss bei allen Entscheidungen die psychosozialen Auswirkungen beachten. Jetzt besonders, da die Hospitalisierung im Vergleich zur Inzidenz sinkt. Ich bin strikt gegen Ausgangssperren und Grenzschließungen.
In Zwickau agiert nachweislich eine kriminelle Justiz. Es wird seitens der Staatsanwaltschaft willkürlich verfolgt, meistens nach politischen Motiven. Richter spielen sich auf, als wären sie Gott. Sie bestrafen oft völlig unschuldige Menschen nach Gutdünken. Das Ganze gipfelt in der Überklebung gültiger Rechtskraft mittels weißem Blatt Papier und der daraus resultierenden Nachteile für Prozessbeteiligte. Richter, Staats- und Rechtsanwälte agieren gesetzeswidrig im Schulterschluss zum Nachteil der Allgemeinheit.
Frage 6: Was werden Sie unternehmen, um solche Rechtsbrüche in Ihrem Wahlkreis zukünftig wirksam zu verhindern?
Antwort zu 6: Ich werde mich damit in Zukunft mehr auseinander setzen. Mir ist der Sachverhalt nicht bekannt.
Wir danken für das Gespräch.

Mehr zu Daniel Micklisch gibt es auf der Internetseite www.oedp-sachsen.de und im Kandidatencheck des mdr

01 September 2021

Die Unfallkommission meldet: Mehr Sicherheit auf unseren Straßen

Westsachsen/Zwickau.-
Täglich kommt es im Straßenverkehr zu Unfällen. Gründe hierfür können menschliches Fehlverhalten, Witterungseinflüsse oder auch Straßenverhältnisse sein. Unfälle werden polizeilich erfasst, aufbereitet und später ausgewertet. Letzteres übernimmt eine Unfallkommission. Zur Bildung einer solchen sind die Straßenverkehrsbehörden der Landkreise, der kreisfreien Städte sowie der Großen Kreisstädte gemäß § 44 StVO i.V.m der Verwaltungsvorschrift Örtliche Unfalluntersuchung verpflichtet. In der Unfallkommission arbeiten die Polizei, das Tiefbauamt und die Straßenverkehrsbehörde eng zusammen. Die Verfahrensabläufe sind durch einschlägige Vorschriften standardisiert und bundesweit weitgehend einheitlich.
Verkehrsunfalldaten werden durch die Polizei im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme erfasst und entsprechend aufbereitet. Dazu legt die Polizei Unfalltypenkarten und -aufzeichnungen an. In den Karten wird jeder Verkehrsunfall genau markiert und mittels Farbigkeit jeweils einem Unfalltyp (Fahrunfall, Abbiege-Unfall, Einbiegen/Kreuzen-Unfall, Überschreiten-Unfall, Unfall durch ruhenden Verkehr, Unfall im Längsverkehr, Sonstiger Unfall) und -kategorie (Konfliktvorgang, getötete, Schwer- und Leichtverletzte sowie Sachschaden) zugeordnet. Damit wird ersichtlich, wo sich Unfälle häufen bzw. ggf. weitere Unfallursachen (Alkohol-, Wildunfall) und -arten (Aufprall auf Pfeiler, Fußgänger, Radfahrer) aufzeigen. Jeder Unfall wird zudem schriftlich erfasst. Diese Aufzeichnungen enthalten ausführliche Daten zum Unfallhergang, dem Straßenzustand, Angaben zur Witterung und den Sichtverhältnissen, um nur einige zu nennen.
Vorab genannte Unfalldaten bekommt die Unfallkommission zur Hand. Anhand der Unterlagen kann abgeleitet werden, worauf Unfallhäufungen zurückzuführen sind und geeignete Maßnahmen veranlasst werden, um Gefährdungen zu beseitigen. Dies können bauliche oder verkehrsregelnde Maßnahmen sein. Die Unfallkommission muss auch sicherstellen, dass die beschlossenen Maßnahmen umgesetzt werden und Wirkungskontrollen durchführen. Bei der Maßnahme-Findung wird nach dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz vorgegangen. Es werden zunächst Maßnahmen im Verkehrsraum vorgenommen, die mit wenig Aufwand umsetzbar sind, aber dennoch - im Sinne der Unfallbekämpfung - Wirksamkeit zeigen. Die umgesetzten Maßnahmen werden in definierten Zeiträumen kontrolliert und erneut durch die Unfallkommission bewertet. Stellt sich der erwünschte Erfolg nicht ein, werden weitere Maßnahmen eingeleitet. Im Extremfall muss durch die Unfallkommission der Umbau von Kreuzungen oder von einzelnen Fahrbahnabschnitten beschlossen werden, wie zum Beispiel in Zwickau, im Kreuzungsbereich Cainsdorfer / Äußere Zwickauer / Ebersbrunner Straße (Foto unten). Die Kreuzung galt seit 2006 als Unfallschwerpunkt und erhielt im Jahr 2011 - im Zuge der Deckenerneuerung auf der Äußeren Zwickauer Straße - einen Minikreisel (eine Maßnahme, für die es beim Sicherheitspreis des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft sogar Platz 2 für Zwickaus Unfallkommission gab). Häufig sind allerdings einfachere verkehrsorganisatorische Maßnahmen ausreichend, wie Warnhinweise, Markierungsarbeiten oder Geschwindigkeitsreduzierungen.
Die Unfallkommission der Stadt Zwickau konnte im Jahr 2020 verschiedene Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit im Stadtgebiet Zwickau umsetzen. Hierzu zählt eine Maßnahme auf der Werdauer Straße. Die stadtauswärtige Sperrfläche im Gleisbereich nach der Kreuzung Lutherstraße wurde verlängert und regelt nun ein rechtzeitigeres Einordnen des Straßenverkehrs in diesem Bereich. Ähnliches erfolgte auf der Kolpingstraße / B 93 Talstraße. Im Abschnitt Talstraße stadtauswärts nach Einmündung Kolpingstraße wurde eine Verlängerung der durchgehenden Mittelmarkierung notwendig. Diese verhindert nun einen zu voreiligen - und damit verkehrsgefährdenden - Spurenwechsel unmittelbar nach einem Abbiegevorgang. Vermehrt Unfälle ereigneten sich bisher auch auf der Gewerbestraße / Zwickauer Straße, Ortsausgang Schneppendorf. Dort wurde im vergangenen Jahr die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h herabgesetzt und Warntafeln mit dem Hinweis auf Unfallhäufungsstelle installiert.
Verschiedene Maßnahmen zur Beseitigung von Unfallschwerpunkten wurden bereits in 2020/2021 angeschoben und umgesetzt, wie die neue Lichtsignalanlage am Knotenpunkt Reichenbacher Straße / Gutwasserstraße (Foto oben). Hier erfolgt bis Ende 2022 eine Nachuntersuchung. Auf der Crimmitschauer Straße außerhalb der Ortslage (Weißenborner Berg) wurden im Juni 2020 die maximale Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h reduziert und Kurvenleitmale installiert. Eine Nachuntersuchung ist bis Ende 2023 vorgesehen. Aufgrund mangelnder Griffigkeit ist hier mittelfristig auch eine Instandsetzung der Fahrbahndecke geplant. Im Stadtteil Marienthal ist voraussichtlich ab Ende September 2021 ein Verkehrsversuch vorgesehen, bei dem gleich mehrere Planungsgruppen zusammenarbeiten: die Unfallkommission, die AG Radverkehrsplanung und die AG Lärmaktionsplanung. Vorgesehen sind das Anlegen von Radverkehrsstreifen auf der Marienthaler Straße stadtauswärts zwischen Werdauer Straße und Fritzscheplatz sowie stadteinwärts zwischen Fritscheplatz und Werdauer Straße. Unterbrechungen wird es lediglich in Haltestellenbereichen und Bereichen mit Spuraufteilung und Zwangsführung zum Fahren in Fahrspuren geben. An einigen Stellen in den vorgenannten Abschnitten soll der Straßenverkehr auf den Gleisbereich verlagert werden. Die Dauer des Verkehrsversuchs ist mit mindestens einem Jahr angesetzt. Ähnliches ist für den Abschnitt zwischen Hausgrundstück 171 und Jacobstraße in Vorbereitung. Auch hier ist ein beidseitiger Radfahrstreifen unter Ausschluss der Bereiche mit Spuraufteilung und Zwangsführung zum Fahren in Fahrspuren geplant. Ob das Führen des Radverkehrs im Querungsbereich der Schienen möglich ist, wird noch untersucht.
Unfallkommissionen gibt es in allen Bundesländern seit den siebziger Jahren. Sie sind ein bedeutender Bestandteil im gesamten Spektrum der Verkehrssicherheitsarbeit und es ist nicht zuletzt ihrer Arbeit zu verdanken, dass die Zahl der Toten und Verletzten im Straßenverkehr stetig abnimmt.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Frau und Kind getötet: 30-jähriger Familienvater unter Verdacht

Westsachsen/Zwickau/Werdau.-
In der vergangenen Nacht wurde die Polizei in ein Klinikum nach Zwickau gerufen. Ein Patient war in der Notaufnahme und verhielt sich aggressiv. Als sich die Situation beruhigt hatte, äußerte er gegenüber den Beamten, dass er seiner Frau und seinem Kind etwas angetan habe. Sofort leiteten die Polizisten entsprechende Maßnahmen ein. Der 30-Jährige wurde vorläufig festgenommen und befindet sich aktuell in polizeilichem Gewahrsam.
Beamte des Reviers Werdau fuhren gemeinsam mit Rettungskräften zu seiner Wohnung an der Turnhallenstraße. Dort fanden die Polizisten sowohl die 43-jährige Ehefrau als auch das dreijährige Kind des 30-Jährigen leblos vor. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden beide gewaltsam getötet. Zur Todesursache, dem genauen Todeszeitpunkt und zum Motiv können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden. Die Ermittlungen dazu werden durch die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Zwickau geführt. Zur Untersuchung des Tatortes wurden zudem Spezialisten des Landeskriminalamtes Sachsen angefordert.

Quelle: PD Zwickau

Tipp der Woche: Liederpoetin Anna Depenbusch im KAT Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Sonntag, den 12. September beehrt die großartige Liederpoetin Anna Depenbusch um 19 Uhr das König Albert Theater mit einem Festspielkonzert in Echt-Zeit.
Leidenschaft und Temperament, Kreativität und Poesie, Humor und Ironie: Diese Charaktereigenschaften zeichnen die Hamburger Liedermacherin aus. In ihrer Poesie verschmelzen Geschichten, Anekdoten, Träume, Wünsche und Sehnsüchte in einer Symbiose miteinander. Nicht von ungefähr kommt es, dass sie bereits mit dem Deutschen Chansonpreis und dem Fred-Jay-Preis ausgezeichnet wurde. Für ihr neues Programm »Echt-Zeit« hat sie sich ganz bewusst historisch bedeutsame Konzerthäuser ausgesucht, deren Wände ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Das König Albert Theater bietet somit das perfekte Ambiente für dieses Festspielkonzert! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de