30 September 2012

1. Casting für TV-Serie erfolgreich abgeschlossen

Zwickau.- Rund 40 interessierte Kinder und Jugendliche waren am Sonntag der Einladung zum Casting für die neue TV-Serie „Ich sehe die Sonne“ gefolgt. Sie kamen voller Erwartungen in die Musik- und Kunstschule „Marina von Stroganoff“.
Die jüngste Bewerberin war neun, der älteste 17 Jahre alt. Sie alle wollen ab November als Komparsen oder Kleindarsteller in der Weekly Soap mitspielen. Nach einer kurzen Vorstellung der eigenen Person durften sich die Kids vor der Kamera ausprobieren. Dabei wurden sie von der Regisseurin Marina von Stroganoff unterstützt und inspiriert.
Das Besondere an der neuen Serie ist, dass die Drehbücher zum größten Teil von den Jugendlichen selbst geschrieben werden. Zunächst wird ein 100-minütiger Pilotfilm produziert. Dieser dient als Grundlage für weitere 25-minütige Folgen, die ab dem nächsten Jahr regelmäßig gedreht werden sollen.
Die Drehorte liegen in Sachsen und Thüringen. Die Planungen konzentrieren sich derzeit auf Gera, Zwickau, Altenburg und Glauchau. Später kommen weitere Städte und Gemeinden hinzu. Handlungszentren sind nach Drehbuchvorlage Schule, Wohnung, Pferdefarm, Gericht, Discothek, Innenstadt, Kirche, Schloss, und ein Badesee.
Spaß bei der Arbeit hatten die Mitwirkenden der neuen TV-Serie „Ich sehe die Sonne“. Am Sonntag fand ein Casting in der Musikschule „Marina von Stroganoff“ statt.

10 September 2012

Zwickauer Regisseurin arbeitet gern mit Jugendlichen

Zwickau.- Die Dreharbeiten zu einer neuen TV-Serie „made in Zwickau“ haben begonnen. Am Wochenende traf sich die Regisseurin Marina von Stroganoff mit der Crew zu einem ersten Kennenlernen. Dabei ging es zwar hauptsächlich um organisatorische Absprachen, aber es wurden auch schon einige Szenen für die Serie mit Namen „Ich sehe die Sonne“ gedreht. Als Kulisse diente das „Historische Markttreiben wie zu Schumanns Zeiten“ auf dem Hauptmarkt.
Die Drehbücher für die einzelnen Folgen werden von Kindern und Jugendlichen geschrieben. Sie sind es auch, die in der jungen innovativen Fernsehserie die Hauptrollen spielen. Unterstützt werden sie dabei von erfahrenen Schauspielkollegen aus dem gesamten Bundesgebiet.
Die beiden Mädchen, die für die Hauptrollen vorgesehen sind, hat Marina von Stroganoff im CityPoint kennen gelernt. Sie sagt: „Ich arbeite gern mit Kindern und Jugendlichen. Sie haben meine volle Unterstützung bei der Entfaltung ihrer Kreativität.“ 
Die erste Folge von „Ich sehe die Sonne“ soll bereits im Oktober abgedreht sein. Mehrere Fernsehsender haben ihr Interesse an der Ausstrahlung signalisiert. Weitere Informationen zum aktuellen Stand gibt es bei Facebook, im Internet und auf einem eigens dafür eingerichteten YouTube-Kanal.

Die Regisseurin Marina von Stroganoff mit den beiden Hauptfiguren der Serie Anna und Alice (Anna und Antje Regber). Foto: Michael Richter

26 Juni 2012

Rauschende Ballnacht bei internationalen Barocktanztagen

Potsdam/Dresden/Glauchau.- Rund 100 geladene Gäste aus aller Welt trafen sich am Wochenende vom 21. bis 24. Juni 2012 auf der Bismarck Höhe in Werder bei Potsdam zu den internationalen Barocktanztagen. Der Verein „Potsdamer Rokoko e.V.“ hatte für den Samstag ein rauschendes Fest organisiert, das bis in die frühen Sonntag Morgenstunden dauerte. Hier waren die Darsteller des Adels aus dem 18. Jahrhundert ausschließlich unter sich und frönten ihren Lieblingsbeschäftigungen. Dazu gehören stilvolle Konversation, historische Tänze, ein originalgetreues 4-Gänge-Menü und die Repräsentation der eigenen Persönlichkeit.

20 Juni 2012

Höhenrettung aus der Sicht der Retter auf einem Baukran

Schneeberg/Bad Schlema.- Als am 1. Juni um 17 Uhr 30 die Alarmierung ausgelöst wird, wissen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schneeberg noch nicht, was in den nächsten Minuten auf sie zukommt. Mit Blaulicht und gemischten Gefühlen fahren sie in Richtung Bad Schlema. Ein Kamerateam des Fernsehsenders Hit-TV.eu war live dabei.
Auf einer Baustelle in der Nähe des Ärztehauses stellt sich ein bedrohliches Szenario dar. Simuliert wird der Unfall eines Bauarbeiters, der bei seiner Arbeit auf dem Baukran vom Ausleger abgerutscht ist. In rund 22 Metern Höhe wartet er nun in misslicher Lage dringend auf Rettung.
Knapp 10 Minuten nach der Alarmierung rollen die Einsatzwagen der Feuerwehr an. Der Einsatzleiter verschafft sich einen ersten Überblick. Dann kommt auch das Fahrzeug der Höhenrettungsgruppe, die zu den freiwilligen Feuerwehren Bad Schlema, Schneeberg und Albernau gehört. Jeder Handgriff muss sitzen. Auch wenn es sich beim Verunglückten heute nur um eine Puppe handelt, agieren die Rettungskräfte genau so wie im Ernstfall. Die Puppe hat jede Menge Zeit - ein Verletzter hätte das nicht.
Das Sprungpolster, das direkt unter dem Unfallopfer platziert wird, dient nur zur Absicherung. Ein Absturz hätte für den Mann verehrende Folgen. Selbst dann, wenn er im Luftpolster landen würde. Höhenretter Hans Kolisch: „Dieser Mann darf nicht hingelegt werden. Das würde einen Schock provozieren und könnte schlimmsten falls zum Tod des Verletzten führen.“
Die Kameraden der Feuerwehr unterstützen die Arbeit der Höhenretter. Einsetzender Regen erschwert den Einsatz und erhöht die Gefahr auch für die Rettungskräfte. Für die Höhen- und Tiefenrettungsgruppe der Region Aue-Schwarzenberg ist dies die erste realitätsnahe Übung. Je realistischer die Bedingungen sind, desto besser. Nach knapp 45 Minuten ist die Rettungsaktion abgeschlossen.