28 Mai 2014

Bahnen lassen Herzen höher schlagen

Westsachsen/Werdau.- Romantische Miniatur-Landschaft mit der Burg Schönfels als maßstabsgetreues Modell mit Bärenzwinger, Modellbahnen in drei verschiedenen Spurweiten, Dampfspeicherlokomotive und Dampfhammer im Original sowie eine funktionsfähige 600PS-Dampfmaschine. All das sind Dinge, die nicht nur die Herzen großer und kleiner Eisenbahnfans höher schlagen lassen. Und dabei ist das nur ein Bruchteil dessen, was die Mitarbeiter des Stadt- und Dampfmaschinenmuseums und des Werdauer Museumsgartenbahnvereins für den 7. und 8. Juni vorbereitet haben. An diesen beiden Tagen steigt im Areal an der Holzstraße, Ecke Uferstraße stets von 10.00 bis 18.00 Uhr das große Gartenbahntreffen auf der einst größten Freilandgartenbahnanlage der ehemaligen DDR.
Und erlaubt ist weit mehr als nur schauen und staunen. Eigene Bahnen können mitgebracht und auf der Strecke gefahren werden, Eisenbahnzubehör steht zum Verkauf. Und mit der passenden gastronomischen Versorgung und einer Hüpfburg im Museumshof ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Zudem können an beiden Tagen natürlich auch die aktuellen Sonderausstellungen „Im Museum ist Jahrmarkt“ und „Feuerwehrhelme aus aller Welt“ bewundert werden.

Quelle und Foto: Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau

19 Mai 2014

BSV Sachsen Zwickau mit Heimsieg zum Saisonfinale

Zwickauerinnen bezwingen im letzten Spiel der Saison Dortmund mit 27:26

Zwickau.- Mit einem Heimsieg gegen den BVB Dortmund hat sich der BSV Sachsen Zwickau aus der Saison verabschiedet. Am Samstagabend bezwang die Mannschaft von Norman Rentsch in der Sporthalle Neuplanitz vor 820 Zuschauern die Westfalen mit 27:26. Der knappe Sieg wurde in der Schlussminute durch einen Treffer von Josepha Kallenberg sichergestellt. Erfolgreichste Schützen waren Sarah Everding für Dortmund (acht Tore) sowie Petra Starcek und Jenny Choinowski (je sechs) für den BSV. Der fünfte Tabellenplatz der Zwickauerinnen im Endklassement stand zwar bereits vor der Partie fest, dennoch war den Gastgeberinnen von Beginn an der unbedingte Siegeswillen anzumerken. Mit einer starken Leistung trug Manuela Splinter in ihrer letzten Partie selbst aktiv zum Sieg bei. Die 33-Jährige beendet ihre aktive Karriere und wurde vor dem Spiel wie Trainer Rentsch, der zum HC Leipzig wechselt, offiziell verabschiedet.
In der rein sportlich bedeutungslosen Begegnung entwickelte sich schnell ein munteres Auf und Ab beider Teams. Nach dem 1:0 durch Petra Starček glich Dortmunds Karina Schäfer zum 1:1 aus, ehe Sarah Everding die Gäste zum 1:2 in Front warf. Doch Dortmunds knapper Vorsprung wehrte nicht lang. Kurz darauf gelang Jenny Choinowski der Ausgleich und schließlich sogar der Führungstreffer. Dieses Wechselspiel prägte den weiteren Verlauf der Partie. Bis zur Halbzeitpause gelang es keiner der beiden Mannschaften, sich entscheidend abzusetzen, auch weil das Spiel der Kontrahenten zeitweise von Fehlpässen und vergebener Wurfchancen geprägt war.
Kurz vor der Pausensirene gelang Christina Zuber allerdings der Zwickauer Führungstreffer zum 13:12. Am knappen Vorsprung zur Pause hatte auch die großartig aufgelegte Torhüterin Manuela Splinter, die in ihrem letzten Spiel noch einmal eine unliebsame Facette des Torhüterdaseins zu spüren bekam, großen Anteil. Bereits in der vierten Minute kassierte Splinter einen Gesichtstreffer und stellte dabei ihrer Nehmerqualität unter Beweis.
Nach der Pause starteten die Zwickauerinnen vielversprechend und straften Dortmunds Unaufmerksamkeiten. Bis zur 38. Minute erarbeiteten sich die Hausherrinnen eine Fünf-Tore-Führung. Der BVB gab sich allerdings noch nicht geschlagen und arbeitete sich wieder bis auf 19:18 heran. Auch in der Schlussphase wurde es noch einmal spannend. Während sich viele Zwickauer Fans nach einer erneuten Vier-Tore-Führung (51. Min.) schon im sicheren Fahrwasser wähnten, wurde es zum Ende noch einmal knapp. In der 58. Minute glich Spriestersbach noch einmal für die schwarz-gelben Farben aus, ehe Josy Kallenberg mit ihrem Treffer zum 27:26 zwei Minuten vor Spielende den Endstand besiegelte.

Quelle: BSV Sachsen Zwickau
Video: ZPA/Olaf Thalwitzer

14 Mai 2014

Hans-Jürgen Beyer mit der SWS Big Band im Gewandhaus Zwickau

SWS - BEYERZwickau.- Der ewig jung gebliebene Swing erlebt eine Renaissance. Gerade hat Robbie Williams sein zweites Swing Album „Swing Both Ways“ herausgebracht. Jetzt können die Swing Liebhaber unserer Region diese begeisternde Musik live und exklusiv erleben. Die SWS Big Band spielt auf ihrer Theatertour in Originalbesetzung am 18.5.2014 um 18.00 Uhr im Gewandhaus Zwickau.
Wenn so vertraute und bekannte Melodien wie „Moonlight Serenade“, ,„American Patrol“ oder „In the Mood“ erklingen, fühlen sich die Zuhörer gleich in die Zeit der „Goldenen Big Band Ära“ zurück versetzt. Die SWS Big Band mit ihrem Bandleader Peter Pfeiffer spielt einen hervorragenden swingenden Sound in stilistischer Vielfalt und präziser Technik. Aber nicht nur die „alten“ Vollblutmusiker beherrschen ihre Instrumente meisterhaft. Auch die blutjungen hochbegabten Brüder Florian (Schlagzeug) und Valentin (Posaune) Stahl aus Stollberg haben sich in besonderer künstlerischen Qualität und Originalität in die Big Band eingearbeitet. Sie sind im vergangenen Jahr neu hinzugekommenen. Ein weiterer junger begabter Glauchauer, Franz Cossmann, steht für die vierte Trompete in den Startlöchern.
Den Solopart übernimmt an diesem Abend Hans-Jürgen Beyer. Der aus dem Thomanerchor Leipzig hervorgegangene und durch Funk und Fernsehen bekannte Sänger und Entertainer ist nach wie vor eine Klasse für sich. Er überzeugt mit tenoralem Glanz und ist auch für jazzige Titel der richtige Mann – aggressiv, stimmgewaltig, ausdrucksstark und temperamentgeladen. Ebenso
interpretiert er einfühlsam Welthits wie „Fever“, “Mackie Messer“, Big Spender“.
Im vergangenen Jahr hatte die Band viele umjubelte Konzerte in Deutschland mit hervorragender Presse. Durch das Programm führt sachkundig und charmant Manfred Rupkalwis. Die Besucher erwartet ein Feuerwerk der Swing Musik aus der Ära Glenn Miller.

Karten im Vorverkauf und an der Abendkasse des Gewandhauses sowie im Internet: Ticketshop

Quelle: BB-Konzerte/Volker Krüger

12 Mai 2014

WEISSER RING Sachsen: Geert Mackenroth im Amt bestätigt

Dresden/Grimma.-Auf der Landesmitgliederversammlung am 11.Mai in Kloster Nimbschen bei Grimma wurde Geert Mackenroth, Mitglied des sächsischen Landtags und ehemaliger Justizminister, einstimmig für weitere 4 Jahre zum Landesvorsitzenden des WEISSER RING e.V. gewählt. Er steht damit an der Spitze der größten Opferhilfeorganisation im Freistaat Sachsen. „Ich freue mich über das in mich gesetzte Vertrauen der Mitglieder und ich bin mir ganz sicher, dass wir gemeinsam viel für die Opfer von Kriminalität erreichen werden. Es bleibt viel zu tun. Noch immer schenkt ihnen die Gesellschaft nicht das Maß an Aufmerksamkeit, das sie verdienen“ erklärte Mackenroth am gestrigen Sonntag.
Zu seinem Stellvertreter bestimmte die Versammlung Volker Pfitzner, Außenstellenleiter des WEISSEN RINGS für Nordsachsen und Sachgebietsleiter beim LKA. Auch er wurde in seinem bisherigen Amt bestätigt.
Neben organisatorischen Fragen stand in diesem Jahr das Thema „Kindesmisshandlung und sexueller Kindesmissbrauch“ im inhaltlichen Focus der Landestagung. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins diskutierten mit Vertretern von Gerichtsmedizin, Kinderschutzbund und Kinderpsychiatrie ein hochsensibles Thema mit enormer gesellschaftlicher Aktualität. In ihrer ehrenamtlichen Praxis müssen sie sich permanent damit auseinandersetzen. Die Statistik des Vereins zeigt auf, dass mehr als 23 Prozent der im letzten Jahr durch den WEISSEN RING in Sachsen betreuten Opfer diesem Deliktbereich zuzuordnen waren.
Dr. Christian König, Oberarzt in der Gewaltambulanz des Gerichtsmedizinischen Instituts Leipzig, Prof. Dr. Jörg Weber, Vorstandsmitglied des Kinderschutzbundes Sachsen und Dr. Jessika Weiß, Oberärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Dresden standen hier als Fachreferenten zur Verfügung.
Foto von links:
Horst Hinger, Geschäftsführung Bundesgeschäftsstelle WEISSER RING e.V. Mainz, MdL Geert Mackenroth, Landesvorsitzender WEISSER RING e. V. Sachsen, Volker Pfitzner, stellvertretender Landesvorsitzender Sachsen.

Quelle und Foto: WEISER RING Sachsen

08 Mai 2014

Nach langwierigen Ermittlungen: Hanfplantage in Plauen ausgehoben

Hanf1Plauen.- In einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt von Plauen konnte am Dienstag eine Cannabisplantage ausgehoben werden. Das vierstöckige leerstehende Mehrfamilienhaus war über mehrere Etagen zum professionellen Anbau von Cannabispflanzen benutzt worden. Insgesamt konnten mehr als 1750 Cannabispflanzen sichergestellt werden, wovon 1000 erntereif waren, die übrigen befanden sich im Anzuchtstadium. Die Plantage wurde hochprofessionell betrieben, die Polizeibeamten fanden spezielle, neuwertige und industriell gefertigte Beleuchtungs- und Belüftungssysteme mit Wärmetauschern sowie automatische Klima- und Heizungssteuerung und eine Bewässerungs- und Filteranlage im Wert von insgesamt 50.000 Euro. In weiteren Etagen des Hauses waren Bauarbeiten im Gange, die auf die Planung weiterer Plantagen im Haus schließen lassen. Die Größe der Anlage und die Menge der aufgefundenen Pflanzen lassen darauf schließen, dass aus den Cannabispflanzen Marihuana zum Weiterverkauf gewonnen werden sollte. Allein aus den erntereifen Pflanzen hätte Marihuana zum Straßenpreis von 80.000 EUR gewonnen werden können. Im Haus fanden sich außerdem mehr als zehn Mobiltelefone, zahlreiche Laptops sowie 21 Ecstasy-Tabletten und 4 g Kokain.
Noch am Dienstag kam es zur Festnahme von zwei Tatverdächtigen am Tatort. Beide wurden am Mittwoch der Haftrichterin am Amtsgericht Zwickau vorgeführt, gegen beide wurde Untersuchungshaft angeordnet. Ihnen wird das Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen. Für diesen Vorwurf sieht das Gesetz eine Mindeststrafe von 2 Jahren Haft vor. Die Beschuldigten stammen aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Dem Ermittlungserfolg gingen langwierige Ermittlungen der Kriminalpolizei voraus, die durch Dienststellen anderer Bundesländer tatkräftig unterstützt wurde.

Quelle und Foto: PD Zwickau

05 Mai 2014

Kreisspielerin wechselt von den Füchsen Berlin zum BSV Zwickau

LollBerlin/Zwickau.- Nach der Verpflichtung von Rückraumspielerin Edita Vankova hat der BSV einen weiteren Transfer perfekt gemacht: Vom Erstliga-Aufsteiger Füchse Berlin wechselt Theresa Loll an die Mulde. Die 24-Jährige soll den BSV auf der Kreisposition verstärken und unterschrieb einen Zweijahresvertrag.
Loll bringt Erstligaerfahrung mit zum BSV. In der Vorsaison spielte sie mit der HSG Bad Wildungen im deutschen Oberhaus. Aktuell steht sie mit den Füchsen auf Platz zwei in der 2. Bundesliga. In der Vorwoche feierte sie mit dem Team nach dem Sieg über Nellingen den Aufstieg. Bereits in der Saison 2011/12 schaffte sie mit den Hauptstädtern den Sprung von der dritten in die zweite Liga. Statt in der nächsten Saison in der höchsten nationalen Spielklasse zu agieren, zieht Loll jedoch den Wechsel in die Robert-Schumann-Stadt vor. Dort gastierte sie noch am 5. April mit Berlin in der Sporthalle Neuplanitz, wo die Füchse mit 28:24 die Oberhand behielten. „Die Atmosphäre beim Spiel in Zwickau hat mich beeindruckt. Ich fand es super, wie die Fans ihre Mannschaft gepusht haben“, sagte Loll zu ihrer zukünftigen Heimstätte. „Sportlich will ich mich beim BSV neu orientieren und versuchen, eine gute Rolle im und mit dem Team zu spielen.“
Zufrieden über den Wechsel zeigte sich auch BSV-Präsident Hendrick Schädlich. „Theresa ist eine prima Ergänzung zu Stefanie Pruß auf der Kreisposition und wird sich mit ihrer offenen Art auch sicher schnell bei uns einleben“, sagte Schädlich. „Der derzeitige Ausfall von Prußi zeigt, was für eine große Lücke eine Verletzung in ein Team reißen kann, gerade auf der Kreisposition, wo die Spielerinnen nun einmal dem intensivsten Körperkontakt ausgesetzt sind.“ Loll will in Zwickau wohnen und parallel zum Handball ihr Lehramtsstudium in Leipzig fortsetzen.

Quelle: BSV Sachsen Zwickau
Foto: BVB Füchse Berlin

02 April 2014

Einmalig in Westsachsen: Die ultimative Lösung bei Rückenschmerzen

Westsachsen/Zwickau.- Jetzt wird den Rückenschmerzen gewaltig der Kampf angesagt. Am Donnerstag erhielt Geschäftsführer Uwe Knappe im Fitnessstudio 601 aus den Händen von Dr. Hartmut Wolff eine Auszeichnung für sein Rücken-Kompetenz-Zentrum. Dr. Wolff ist Entwickler der gleichnamigen Trainingsgeräte und des Dr. WOLFF Rückenkonzeptes. Er übergab die Auszeichnung im Anschluss an einen spannenden Vortrag vor Publikum in der Marienthaler Julius-Seifert-Straße.
Während seiner rund einstündigen Ausführungen ging der Rückenexperte darauf ein, warum so viele Menschen unter Rückenschmerzen leiden. „Rund 80 Prozent der Deutschen, ob jung oder alt, bekommen es im Laufe ihres Lebens mindestens einmal mit diesem Leiden zu tun“, so Wolff. „Das verursacht Kosten von rund 25 Milliarden Euro im Jahr.“
Die Ursachen für Schmerzen im Rücken, und übrigens auch in den Gelenken, sieht Wolff in unserer Zivilgesellschaft: „Falsche, oft zu üppige Ernährung und zu wenig Bewegung sind die Hauptgründe für die meisten Beschwerden. Unser Körper ist nicht für stundenlanges Sitzen gebaut. Muskeln verkümmern dadurch und können den Bewegungsapparat nicht mehr richtig stützen. In dessen Folge entstehen Fehlhaltungen, die dann ihrerseits wieder neue Schmerzen verursachen.“
Ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Hier kommen die Fitnessgeräte von Dr. Wolff zum Einsatz. Zielgerichtet werden die einzelnen Muskelpartien gestärkt, so dass nach einem genauen Zeitplan die gewünschte Besserung eintritt. Bei Stufe eins trainiert man drei Monate lang 2x wöchentlich. Hier wird zunächst die Tiefenmuskulatur direkt an der Wirbelsäule angesteuert. Ab dem 4. Monat kommt eine vierteljährliche Haltungs- und Bewegungsschulung hinzu. Durch gezieltes Stärken der schwachen und dehnen von starken Muskeln wird das bis dahin erreichte Ergebnis in den Monaten neun bis zwölf abgesichert. Dank dieser mehrfach ausgezeichneten Trainingsmethode geben 88 Prozent der Probanden nach dem Trainingsdurchlauf eine deutliche Besserung an.
Dr. Hartmut Wolff bei seinem Vortrag im Fitnessstudio 601.
Bild oben: Gastgeber Uwe Knappe (rechts) erhält die Auszeichnung für sein Rücken-Kompetenz-Zentrum in Marienthal aus den Händen von Dr. Hartmut Wolff.

Für eine Langzeitstudie werden 30 Freiwillige gesucht, die ihre Rückenschmerzen mit dieser Methode besiegen wollen. Bewerbungen dafür nimmt das Rücken-Kompetenz-Zentrum gern entgegen: www.rueckenzentrum-zwickau.de

31 März 2014

Faszinierende Welten der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Zwickau.- Mit einem Tag voller Zeitsprünge läutete die Tourismusregion Zwickau am Samstag das Zeitsprungland ein. Von 9 Uhr morgens bis zum späten Abend wurde in Zwickau und Umgebung nach Herzenslust durch die Zeiten gesprungen. Für Nachtschwärmer endete der Zeitsprungtag in einer atemberaubenden Live-Show im Schlosshof der Schlösser Forder- und Hinterglauchau. Das Glauchauer Schlösserpaar wurde zur Kulisse einer emotionalen Lichtershow. Neben dem Lichtspektakel präsentierte das Zeitsprungland den zahlreich erschienenen Besuchern vielfältige Zeitsprünge der Region.
Landrat_ScheurerGemeinsam eröffneten der Vorsitzende Dietrich Oberschelp und die Geschäftsführerin der Tourismusregion Zwickau Ina Klemm die Nacht voller Zeitsprünge. „Lassen Sie uns jetzt springen. Vor Freude“, rief Ina Klemm bevor die Zuschauer in faszinierende Welten aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft entführt wurden. Bei herrlichem Frühlingswetter führte der Radio Zwickau-Moderator Heiko Ernst durch das Programm. Gleich zu Beginn der Show erklang die Zeitsprunghymne des Zeitsprunglandes. Clemens Maria Haas (Foto unten), der Frontmann der Band „SanVentura“, verzauberte das Publikum mit dem Lied "Zeitdiebe". In Begleitung der Schönburgischen Schlosskompanie veranschaulichte der Landrat Dr. Christoph Scheurer die Bedeutung des Zeitsprunglandes (großes Foto).Zeitsprunghymne_ClemensMariaHaas
Auf der weiteren Zeitreise erlebten die Gäste Begegnungen mit historischen Zeitzeugen wie August Horch und Karl May. Dabei erhielten Sie Einblicke in die automobile Vergangenheit und das abenteuerliche Leben des in Hohenstein-Ernstthal geborenen Schriftstellers. Die Bühne bot darüber hinaus ebenso Platz für Showeinlagen regionaler Künstler wie der Tanzgruppe Meeta-Girls sowie der Glauchauer Schlossprinzessin Lucie Büssow und der Lichtensteiner Rosenprinzessin Veronika Liebig. Die beiden Prinzessinnen plauderten über Modetrends des 18. Und 19. Jahrhunderts. Höhepunkt der spektakulären Live-Show war eindeutig der Zeitsprung auf 2 Uhr des nächsten Tages. Mit Trommelwirbel und Salutschüssen der Schlosskompanie war es soweit. Das Zeitsprungland erwachte zum Leben.
Anschließend genossen die Gäste aus nah und fern den verbleibenden Abend mit Live-Musik der beiden Bands „Baru“ und „Corporate Identity“.
„Die Begeisterung und die Sympathie für das Zeitsprungland waren heute Abend sowohl bei den Darstellern, den Mitwirkenden und auch bei den Besuchern zu spüren. Alleine das zeigt, dass wir den richtigen Sprung gemacht haben“, resümiert Ina Klemm mit einem strahlendem Lächeln den Abend.

Quelle und Fotos: Faber & Marke GmbH & Co. KG

27 März 2014

Junges Blut und alte Hasen: die SWS Big Band in Westsachsen auf Tour

Glauchau/Plauen/Zwickau.- Der ewig jung gebliebene Swing erlebt eine Renaissance. Gerade hat Robbie Williams sein zweites Swing Album „Swing Both Ways“ herausgebracht. Jetzt können die Swing Liebhaber unserer Region diese begeisternde Musik live und exklusiv erleben. Die SWS Bigband spielt auf ihrer Theatertour in Originalbesetzung am 5.4. im Stadttheater Glauchau, am 17.5. im Theater Plauen und am 18.5. im Gewandhaus Zwickau.11_SWS_Marina
Wenn so vertraute und bekannte Melodien wie „Moonlight Serenade“, ,„American Patrol“ oder „In the Mood“ erklingen, fühlen sich die Zuhörer gleich in die Zeit der „Goldenen Big Band Ära“ zurück versetzt. Die SWS Bigband mit ihrem Bandleader Peter Pfeiffer spielt einen hervorragenden swingenden Sound in stilistischer Vielfalt und präziser Technik. Aber nicht nur die „alten“ Vollblutmusiker beherrschen ihre Instrumente meisterhaft. Auch die blutjungen hochbegabten Brüder Florian (Schlagzeug) und Valentin (Posaune) Stahl aus Stollberg haben sich in besonderer künstlerischen Qualität und Originalität in die Bigband eingearbeitet. Sie sind im vergangenen Jahr neu hinzugekommenen. Ein weiterer junger begabter Glauchauer, Franz Cossmann, steht für die vierte Trompete in den Startlöchern.
Den Solopart hat am 5. April die Sängerin und Schauspielerin Marina von Stroganoff. Mit ihrer sympathischen Ausstrahlung und ihrer kraftvollen, dynamischen Stimme singt sie unter anderem weltbekannte Melodien, wie „Big Spender“, „Summertime“ oder „Fever“. Im vergangenen Jahr hatte die Band viele umjubelte Konzerte in Deutschland mit hervorragender Presse. Durch das Programm führt sachkundig und charmant Manfred Rupkalwis. Die Besucher erwartet ein Feuerwerk der Swing Musik aus der Ära Glenn Miller.
Kartenvorverkauf unter anderem hier: Konzertkarten Online

Quelle: BB-Konzerte/Volker Krüger

21 März 2014

Tag der Kriminalitätsopfer: Nash wird der Öffentlichkeit vorgestellt

Zwickau/Dresden.- Pressekonferenz zum Tag der Kriminalitätsopfer beim Sächsischen Landesverband des WEISSEN RINGs in Dresden.  Der Landesvorsitzende, Staatsminister a.D., MdL Geert Mackenroth, erläuterte die Basisdaten des Landesverbandes. Außerdem stellte er ein bundesweit einzigartiges Projekt im Rahmen der psychosozialen Prozessbegleitung vor.
Die Zahl der angezeigten Gewaltdelikte wie Körperverletzung, Vergewaltigung, sexueller Missbrauch von Kindern und Stalking hat seit Einführung des Gewaltschutzgesetzes 2002 stark zugenommen. Geert Mackenroth führt das auf die jetzt größere Bereitschaft der Opfer zurück, diese Straftaten anzuzeigen. „Was früher hinter verschlossenen Türen und herunter gelassenen Jalousien oft innerhalb der Familien heimlich passierte, wird heute gottseidank immer öfter ans Licht gebracht.“
Seit einem halben Jahr kommt in Sachsen der Therapiehund Nash zum Einsatz. Der 6-jährige Bordercollie begleitet zusammen mit seiner Halterin Kerstin Kuntzsch traumatisierte Opfer von Gewalt auf ihrem schweren Gang zu Gericht. Nash ist dafür ausgebildet, hilfsbedürftige Kinder und Erwachsene zu stützen und so zu stabilisieren, dass sie zumindest die schwierige Situation der Aussage vor Gericht überstehen können. Allerdings gilt es zuerst, Gerichtspräsidenten und Richter für die Sache zu gewinnen. Nicht alle können sich ein Tier während der Verhandlung im Gerichtssaal vorstellen. Der Erfolg des Therapiehundes spricht allerdings für sich: erst kürzlich konnte Nash eine durch sexuellen Missbrauch im Kindesalter schwerst traumatisierte Frau erfolgreich durch den Prozess vor dem Sozialgericht führen.
Dabei darf man die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen nicht vergessen, die etliche Stunden ihrer Freizeit dafür einsetzen, ebenfalls Opfern von Gewalttaten zu helfen. In Sachsen gibt es davon 155. Allerdings sind sie recht unterschiedlich verteilt. Während die Außenstellen Zwickau, Leipzig und Dresden recht gut aufgestellt sind, fehlt es beispielsweise in Görlitz, Freiberg und Meißen an ausgebildetem Personal. Händeringend wird in Plauen nach ehrenamtlichen Mitarbeitern gesucht. Hier gibt es nur eine einzige Person, die für das gesamte Plauener Stadtgebiet und das Umland zuständig ist.
Hundeführerin Kerstin Kuntzsch mit Therapiehund Nash. Der Bordercollie ist dafür ausgebildet, traumatisierten Opfern von Gewalttaten in Stresssituationen beizustehen. Fotos(2): ZPA/Olaf Thalwitzer

Quelle und weiterführende Informationen für Interessierte: WEISER RING Landesverband Sachsen