31 März 2026

Neue Verkehrsdaten aus der Luft: Drohneneinsatz für sichere Mobilität

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Sparkassen-Affäre).- Die Stadtverwaltung und die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) setzen ihre langjährige Zusammenarbeit fort und erfassen erneut Verkehrsdaten mittels Drohnentechnologie. Ziel ist die Weiterentwicklung eines Modells zur Bewertung der Verkehrssicherheit.

Am 25. März 2026 wurden an der Kreuzung Humboldtstraße/Reichenbacher Straße durch zwei qualifizierte Drohnenpiloten der Fakultät Wirtschaftswissenschaften hochauflösende Videodaten des Verkehrsgeschehens aufgenommen. Die Daten werden im Anschluss mithilfe moderner Software und KI-Methoden ausgewertet.
Das Forschungsteam „EVaL-IT-Environment“ unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christian Erbsmehl (Fakultät Kraftfahrzeugtechnik) und den am Projekt beteiligten Professorinnen Prof. Dr.-Ing. Elena Queck (Fakultät Kraftfahrzeugtechnik) und Prof. Dr. rer. nat. habil. Angela Hommel (Fakultät Wirtschaftswissenschaften) nutzt die Ergebnisse, um ein Modell zur Bewertung der Verkehrssicherheit weiterzuentwickeln. Dieses soll künftig sowohl Fahrzeugherstellern als auch Infrastrukturbetreibern als Entscheidungsgrundlage dienen und insbesondere die Entwicklung kooperativer Systeme für automatisiertes Fahren unterstützen.
Im Vergleich zur ersten Datenerhebung im Jahr 2024 im Bereich Marienthaler Straße wurde diesmal bewusst ein komplexeres Kreuzungsumfeld gewählt, um das Modell unter realitätsnahen und anspruchsvolleren Bedingungen zu testen.
Das Tiefbauamt nutzt das umfangreiche Videomaterial, um den Verkehrsfluss aus einer weiteren Perspektive und über einen längeren, zusammenhängenden Zeitraum bewerten zu können. Da die Kreuzung zu den am stärksten frequentierten im Stadtgebiet gehört, ist die Lichtsignalanlage zu Stoßzeiten stark gefordert. Neben der Ampelregelung tragen auch die Verkehrsteilnehmer entscheidend zu einem reibungslosen Verkehrsfluss bei.
Die Datenerhebung wurde umfassend vorbereitet. Dazu gehörten unter anderem die Einholung aller notwendigen Fluggenehmigungen, eine vor-Ort-Begehung sowie die detaillierte Planung der Flugrouten zur Gewährleistung der Sicherheit im Luftraum und am Boden.
Das Forschungsprojekt „EVaL-IT-Environment“ wird mitfinanziert aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Schauspiel-Tipp: Orson Welles probt Moby Dick im König Albert Theater

Westsachsen/Bad Elster.-
 Am Sonntag, den 12. April präsentieren die Landesbühnen Sachsen um 19 Uhr die neue Theaterparodie „Orson Welles probt Moby Dick“ nach dem Weltbestseller im König Albert Theater. Das Ensemble zeigt dabei eine eindrückliche, eigenwillige Fassung des weltberühmten Romans von Herman Melville und zugleich eine kurzweilige wie aktuelle Diskussion über die Mittel des Theaters. Ursprünglich wurde das Stück 1955 mit Orson Welles höchstpersönlich auf der Bühne in London uraufgeführt. Es ist ein faszinierendes Spiel mit Form, Inhalt, Pathos und Parodie. Die Inszenierung von Monique Hamelmann zeigt sich dabei voller Leidenschaft für die große Erzählung. Zwischen Improvisation und Obsession entsteht eine Hommage an die Kraft der Fantasie. Eigentlich soll im Repertoiretheater König Lear geprobt werden. Doch als der Direktor plötzlich verkündet, stattdessen »Moby Dick« aufzuführen, schlägt die Stimmung um: Irritation, Widerstand – und schließlich eine kollektive Theaterwelle, die alles mitreißt. Mit dem, was sie auf der Bühne finden, erschafft das Ensemble Stück für Stück die Welt von Kapitän Ahab. Rollen verschwimmen, Realität und Fiktion gleiten ineinander, und das Theaterritual wird zur Expedition ins Menschliche: in Hybris, Hingabe und das dunkle Herz der See.
Tickets: 037437/ 53 900

CDU-Bundestagsabgeordneter Körber: „Wir haben unseren Ruf versaut“

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Überklebungs-Affäre).- „Wir haben hart daran gearbeitet, unseren Ruf international zu versauen“. So titelte die „Freie Presse“ in einer ihrer letzten Ausgaben ein Zitat des Zwickauer Bundestagsabgeordneten Carsten Körber (CDU).
Inhaltlich war von dem Artikel nicht viel zu erwarten. Neben der allgemeinen Hofberichterstattung und dem vom selbsternannten „Leitmedium“ gewohnten Stichwortjournalismus ging es Eingangs vor allem um die spartanische Ausrichtung seines Zwickauer Büros.
In der Vergangenheit ist Carsten Körber meist dadurch aufgefallen, dass er sich aus allem raushält. Seinen Ruf und den seiner Partei hat er hauptsächlich wegen der Nähe zu seiner Parteifreundin, der CDU-Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast „versaut“, die immer wieder mit der Zwickauer Überklebungs-Affäre in Verbindung gebracht wird. So wurde Körber in seiner Eigenschaft als Bundestagsabgeordneter bereits frühzeitig über die massiven Probleme in der Zwickauer Justiz informiert. Im Vorfeld eines geplanten Gipfeltreffens mit den verantwortlichen Akteuren im Juni 2021 forderte er als stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Bundesstiftung „Forum Recht“, dass auch in der Justiz sauber gearbeitet werden muss. Wie zu erwarten, blieb es bei den großspurigen Worten eines Politikers - ohne Wirkung.
Dass er jetzt zugeben muss, dass „wir“ unseren Ruf international versaut haben, ist ein Armutszeugnis allererster Güte. Noch vor ein paar Jahren hätte er die Möglichkeit gehabt, kraft seines Mandates genau dies zu verhindern - wenn er sich nicht rausgehalten hätte...

30 März 2026

Für kleine Entdecker: Ferienangebote in den Priesterhäusern

Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knastes).-
Viele Kinder freuen sich bereits auf Ostern und die Ferienwoche danach. Die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU, die Priesterhäuser und die Stadtbibliothek laden Kinder und Familien dazu ein, selbst zu kleinen Entdeckern zu werden. In den Vorlesestunden können die Jüngsten in fantastische Geschichten eintauchen, in denen Tiere sprechen und Helden überraschende Abenteuer erleben. In den Kreativprogrammen dürfen Kinder nach Herzenslust experimentieren, malen, basteln und eigene Kunstwerke gestalten – von bunten Murmelbildern bis zu farbenfrohen Frühlingsblumen. Die Priesterhäuser öffnen ihre Türen für spannende Familienführungen, bei denen mittelalterliche Geschichten lebendig werden und alte Osterbräuche entdeckt werden können.
Die städtischen Museen – die KUNSTSAMMLUNGEN, die Priesterhäuser und das Robert-Schumann-Haus – laden auch mit ihren einmaligen Ausstellungen generell zum Entdecken ein. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt stets frei. Tipp: Immer am ersten Mittwoch im Monat und damit am 1. April das nächste Mal ist für alle kleinen und großen Besucher der Eintritt frei.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

29 März 2026

Challenge: Warum schweigt die AfD zum Thema Sachsensumpf?

Westsachsen/Dresden/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).-
Im Juni 2022 bekam die Bundesvorsitzende der AfD, Alice Weidel, einen Beweisordner mit Dokumenten und Fotomaterial zu den Rechtsbrüchen durch die Justiz in Zwickau überreicht (Foto). Weidel versprach damals, sich mit dem Sachverhalt zu beschäftigen. Allerdings sei dafür ihre Fraktion im Sächsischen Landtag zuständig, der sie den Ordner übergeben wollte.
Heiko Gumprecht (MdL/AfD)

Stand heute - 4 (in Worten VIER) Jahre später - hat sich in der Sache nichts getan. Zunächst tönten die Landtagsabgeordneten Heiko Gumprecht (AfD / Wahlkreis Zwickau 2) und Martin Braukmann (AfD / Sächsische Schweiz) große Töne. Braukmann: „Der Familiensenat des Oberlandesgerichts Dresden unter Leitung des Herrn Dr. Peter Lames (SPD) hat jämmerlich versagt. Gegen die Richter müsste eigentlich ermittelt werden. Das wird jedoch nicht passieren, Stichwort: SACHSENSUMPF“. Heiko Gumprecht versprach noch Ende 2024: „Wir haben in unserer Partei sehr fähige Juristen, die sich hier einbringen können. Wir werden das Problem nach der Landtagswahl in der Fraktion thematisieren“.
Die Fraktion im Sächsischen Landtag wurde von Alice Weidel damit beauftragt, sich um die Aufklärung der Sachsensumpf-Affäre zu kümmern. Der Landesvorsitzende Jörg Urban (Foto) behauptet dagegen noch 2025, von nichts zu wissen.
Martin Braukmann (MdL/AfD)
Ende 2024 wurde bekannt, dass Andreas Nielen, Richter am Landgericht Zwickau, privat „große Summen“ als Parteispende an die AfD gezahlt hat. Mit seinen Amtskollegen Bernd Gremm und Peter Zschoch sorgt er seit vielen Jahren mit Hilfe mannigfaltiger juristischer Tricks dafür, dass es bei der Urkundenfälschung in der Akte 8 F 1059/07 am Amtsgericht Zwickau bleibt.
Die sächsische AfD lässt sich also lieber von einem Richter, der offensichtlich bis zum Hals in diesem Sumpf mit drin steckt, bestechen. Soll nach all den Rechtsbrüchen bisher jetzt zusätzlich mit großzügigen Parteispenden erreicht werden, dass auch die Sachsen-AfD von der Aufklärung dieses „kriminellen Sumpfes, wie er schlimmer nicht geht“ die Finger lässt?
Challenge: Welche Gründe hindern die AfD-Abgeordneten Gumprecht und Braukmann daran, diese schwerwiegenden Rechtsverstöße öffentlich im Parlament zu diskutieren? Wie ist Ihre Meinung dazu?

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27 März 2026

Hohe Qualität der Krebsversorgung am HBK offiziell bestätigt

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Überklebungs-Affäre).- Das Onkologische Zentrum Zwickau (OZZ) des Heinrich-Braun-Klinikums wurde durch das unabhängige Zertifizierungsinstitut OnkoZert der Deutschen Krebsgesellschaft erfolgreich zertifiziert. Damit wird die hohe Qualität der wohnortnahen Krebsversorgung offiziell bestätigt. Die Zertifizierung bescheinigt, dass die beteiligten Fachbereiche eng und verbindlich zusammenarbeiten und höchsten qualitative Anforderungen entsprochen wird. Jeder einzelne Behandlungsfall wird in interdisziplinären Tumorkonferenzen besprochen, sodass für jeden Patienten eine individuell abgestimmte Therapie entsteht.
Jährlich erhalten am HBK rund 2.500 Menschen die Diagnose Krebs. Zum Onkologischen Zentrum gehören unter anderem spezialisierte Zentren für Brust-, Darm-, Haut-, Nieren- und Prostatakrebs sowie für Kopf-Hals-Tumoren und hämatologische Erkrankungen. Ergänzt wird dieses Angebot durch unterstützende Bereiche wie Psychoonkologie, Pflege, Sozialberatung und Nachsorge. Ein wesentliches Merkmal des Zentrums ist nach Angaben des HBK sein starkes Netzwerk. Neben den Fachabteilungen sind auch niedergelassene Ärzte, Rehabilitationseinrichtungen, Hospizdienste und Selbsthilfegruppen eingebunden.
Wie das kommunale Klinikum betont, unterstreiche man mit der erfolgreichen Zertifizierung den eigenen Anspruch, eine moderne, hochwertige und zugleich menschlich zugewandte Krebsmedizin in Südwestsachsen anzubieten. Weitere Zertifizierungen – für gynäkologische Tumoren und Lungenkrebs – sind bereits in Vorbereitung und sollen im Herbst 2026 folgen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

26 März 2026

Fotozirkel Neukirchen: Neue Ausstellung im Zwickauer KON

Westsachsen/Neukirchen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knastes).-
Seit Montag hängt eine neue Fotoausstellung im Robert Schumann Konservatorium. Der Fotozirkel Neukirchen/Pleiße ist mit seinen Werken damit zum dritten Mal zu Gast in den Gängen der renommierten Musikschule.
Eigentlich sind sogar drei Ausstellungen mit jeweils verschiedenen Themen zu sehen: Im Oberen Foyer von Haus 3 sind „Fassaden in Zwickau“ zu bestaunen, auf der ersten Etage von Haus 4 geht es „Tierisch, tierisch“ zu und auf dem Verbindungsgang von Haus 1 und 2 lautet der Titel „Genau hingesehen“. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des KON zu besichtigen.
Am Donnerstag, dem 7. Mai besteht ab 16 Uhr - nach dem Konzert am Nachmittag, das um 15 Uhr beginnt - die Möglichkeit, mit den Fotografen in Kontakt zu kommen und die Ausstellungen durch eine Führung vorgestellt zu bekommen. Der Fotozirkel Neukirchen lädt zu einer Vernissage ab 16 Uhr ins Obere Foyer ein.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

25 März 2026

Kein Aprilscherz: Benefiz am Telefon in Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Mittwoch, den 1. April findet um 19.30 Uhr im König Albert Theater die diesjährige Benefizveranstaltung für die Telefonseelsorge Vogtland als heiter-luftige „Paul-Lincke-Gala“ des Chursächsischen Salonorchester statt. Kein Scherz: Das Chursächsische Salonorchester präsentiert als diesjährige Benefizveranstaltung für die Telefonseelsorge Vogtland zu Ehren des beliebten Operettenkomponisten einen schwungvoll-luftigen Abend bei Paul Lincke, der übrigens auch in Bad Elster zu Gast war und hier auch selbst dirigiert hat. Der damalige Elsteraner Kurdirektor Arthur Paul erinnerte sich an seinen ersten Auftritt auf dem Badeplatz: »… nach der Ouvertüre zu »Lysistrata« ermunterten wir ihn, auf das Podium zu steigen … und er erhob den Taktstock. [dirigierte das Orchester Bad Elster] Den Beifall könnt Ihr Euch wohl vorstellen!«. Mit eben jener Ouvertüre »Lysistrata«, dem Operettenpotpourri »Frau Luna«, seiner »Siamesischen Wachtparade« oder natürlich seiner »Hymne« der »Berliner Luft« ehren die Chursachsen die unsterbliche Leichtigkeit seiner Musik! Regelmäßig unterstützen Prominente, Ensembles und Künstler im König Albert Theater die Telefonseelsorge Vogtland. Das an diesem Abend eingenommene Geld kommt im Anschluss direkt den Menschen zu Gute, die in Not- oder Krisensituationen geraten sind. Tickets: 037437/ 53 900

24 März 2026

Studentenleben: WHZ lädt Studieninteressierte zum Hochschulinfotag ein

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Sparkassen-Affäre).-
Am kommenden Samstag, dem 28. März, findet von 9 bis 14 Uhr der Hochschulinfotag an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) statt. Bei Führungen, Vorträgen und in persönlichen Gesprächen erfahren Studieninteressenten alles rund um die Themen Studium, Studienfinanzierung und Studentenleben. Besichtigt werden kann dann im Rahmen von Führungen auch das neue Technikum am Dr.-Friedrichs-Ring 139. Hier ist künftig das Institut für Textil- und Ledertechnik mit dem Studiengang Textile Technologien und Strukturen untergebracht, das bisher in der Außenstelle Reichenbach beheimatet war.
Zentraler Infopunkt in der Innenstadt ist die Aula in der Peter-Breuer-Straße. Neben Informationen zu den Studiengängen der WHZ berät das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau dort auch zu den Themen BaFöG und Wohnen. Auf dem Campus Scheffelstraße in Eckersbach ist das Hörsaalzentrum erste Anlaufstelle für Studieninteressenten.
Die WHZ bietet mehr als 60 Studiengänge in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Gesundheit, Sprachen und Angewandte Kunst an. Die Einschreibung für die Studiengänge, die zum Wintersemester starten, ist ab Mitte April möglich. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter: www.fh-zwickau.de/hit zu finden.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

23 März 2026

Zwickauer Justiz: „Ein krimineller Sumpf, wie es schlimmer nicht geht“

Westsachsen/Zwickau (Stadt der kriminellen Vereinigung).- Hat er nun oder hat er nicht? Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), hier auf dem Foto mit der von der Zwickauer Überklebungs-Affäre geschädigten Claudia Friedrich („Das ist ein Sumpf, ein krimineller, wie es schlimmer nicht geht!“), soll angeblich Strafantrag gegen den Vorstand des Vereins für saubere Justizarbeit gestellt haben. Das zumindest behauptet Markus Colli, Alias Oberstaatsanwalt in Zwickau und Amtsgerichtsdirektor in Aue-Bad Schlema (WSZ berichtete). Die mit Spannung erwartete Antwort des Ministerpräsidenten selbst bleibt nach wie vor aus. Das RechercheTeam der Westsächsischen Zeitung hat trotzdem Licht ins Dunkel bringen können. Ein Insider war dabei behilflich.
Katja Meier (Grüne)
Es gibt Hinweise darauf, wonach Michael Kretschmer tatsächlich Strafantrag wegen Verleumdung gestellt hat. Mit ihm die ehemalige Justizministerin Katja Meier (Grüne/Foto) und Rechtsanwalt Reinhard Schübel, der falsche Doktor aus Plauen. Das damit verbundene Ziel ist offensichtlich: kritische Stimmen aus der Bevölkerung und die öffentliche Berichterstattung über die kriminellen Machenschaften innerhalb der Zwickauer Justiz zu verhindern. Damit begeht Markus Colli erneut Verrat am Rechtsstaat. Denn er hebelt mit seinem Vorstoß gegen den Verein für saubere Justizarbeit wiederholt die Gewaltenteilung aus, indem er die von der Verfassung geschützte 4. Gewalt im Staat - die Meinungs- und Pressefreiheit - bekämpft. Sollte es hier jemals zu einer Anklage kommen, müssten nicht nur der Herrscher über zwei Gewalten (Amtsgerichtsdirektor und Oberstaatsanwalt) sondern auch der Ministerpräsident selbst und die ehemalige Justizministerin in Zwickau antanzen, um sich in einer öffentlichen Gerichtsverhandlung befragen zu lassen.
Eva-Maria Ast (CDU)
Michael Kretschmer hat seine Meinung schon öffentlich geäußert. In dem er vor laufenden TV-Kameras behauptet, die bewiesene Urkundenfälschung am Amtsgericht Zwickau sei eine „Verschwörungstheorie“, hat er sich bereits auf die Seite derer gestellt, die im Schulterschluss regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstoßen. Katja Meier hat mit ihrem ehemaligen Landtagskollegen Gerald Otto (CDU) während deren Amtszeit dafür gesorgt, dass die Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast (CDU/Foto) erstens die Akte 8 F 1059/07 nicht berichtigten musste und zweitens einen schönen Anbau für ihr Gerichtsgebäude am Ring bekommt. Von dem missglückten Gefängnisneubau in Marienthal, für den sie hauptverantwortlich zeichnet, ganz zu schweigen.
Wer hier den Schulterschluss nicht erkennt, sollte sich dringend in der Westsächsischen Zeitung informieren, die mit wachsendem Interesse aus der Bevölkerung seit 2018 regelmäßig darüber berichtet.

21 März 2026

Zwickau: Anmeldung zum STADTRADELN 2026 ab sofort möglich

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Sparkassen-Affäre).- Im Mai 2026 heißt es wieder ab aufs Rad und Kilometer sammeln. Zwickau beteiligt sich erneut am STADTRADELN, einer deutschlandweiten Kampagne des Klima Bündnis Service. Wer mitradeln und für Zwickau Kilometer „schrubben“ möchte, kann sich ab sofort im Internet auf der STADTRADELN-Seite oder in der STADTRADELN-App anmelden. Die Initiatoren der Kampagne haben heute die Seite fürs Zwickauer Stadtradeln freigeschaltet.
Beim STADTRADELN geht es darum, dass Teams oder Einzelpersonen innerhalb von 21 Tagen möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurücklegen, die geradelten Kilometer auf der STADTRADELN-Seite im Internet oder in der App eintragen und für Zwickau punkten!
Ge(stadt)radelt wird im Frühjahr. Als Termin kann sich schon mal der Zeitraum vom 11. bis 31. Mai 2026 vorgemerkt werden. In diesem liegen auch wieder zwei Feiertage bzw. verlängerte Wochenenden (Christi Himmelfahrt am 14. Mai und der Pfingstsonntag und -montag, 24. und 25. Mai), an denen das Auto gern stehen bleiben und aufs Fahrrad umgestiegen werden darf. Mitmachen können alle, die in Zwickau wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen. Zugelassen sind alle Fahrzeuge, die im Sinne der StVO als Fahrräder gelten. Ausführliche Infos zum STADTRADELN 2026 in Zwickau gibt die Stadtverwaltung im April bekannt. Allgemeine Infos rund ums STADTRADELN sind unter www.stadtradeln.de nachzulesen.
Quelle und Plakat: Stadtverwaltung Zwickau

20 März 2026

Ratgeber für Schülerinnen, Schüler und Eltern: Schlauer lernen mit KI

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Sparkassen-Affäre).- ChatGPT, Lern-Apps und KI-Tools gehören für Kinder und Jugendliche längst zum Schulalltag. Doch wie lässt sich künstliche Intelligenz so nutzen, dass sie beim Lernen wirklich hilft — statt nur Aufgaben zu erledigen? Antworten darauf gibt der Nachhilfeanbieter Studienkreis mit seinem neuen Ratgeber „Schlauer lernen mit KI — die besten Tipps & Tools“. Die Broschüre im handlichen A6-Format liegt ab dem 2. April in Studienkreis Zwickau, Wilkau-Haßlau, Kirchberg und Werdau kostenlos zum Abholen bereit — solange der Vorrat reicht. Zusätzlich gibt es das Heft online unter https://www.studienkreis.de/aktionen/schlauer-lernen-mit -ki/.
Auf 28 Seiten zeigt der Ratgeber, wie künstliche Intelligenz in allen Phasen des Lernens unterstützen kann. Anhand konkreter Beispiele erfahren Schülerinnen und Schüler, wie sie KI nutzen können, um ihren Lernalltag besser zu organisieren — etwa beim Erstellen eines realistischen Lernplans, beim Strukturieren von Unterrichtsstoff oder beim Wiederholen vor Klassenarbeiten. KI kann beispielsweise helfen, Lernzeiten sinnvoll einzuteilen, Themenlisten zu erstellen, oder schwierige Inhalte gut verständlich erklären. Auch beim Üben kommt Künstliche Intelligenz zum Einsatz, indem sie individuelle Aufgaben erstellt, typische Fehler analysiert oder Probeprüfungen simuliert.

Ein zentrales Anliegen des Ratgebers ist es, die Rolle von KI realistisch einzuordnen. Statt fertige Hausaufgaben zu liefern, soll sie als Lernhilfe dienen. Deshalb zeigt das Heft auch, wo Vorsicht geboten ist — zum Beispiel bei fehlerhaften Antworten, Datenschutzfragen oder der Versuchung, sich die Arbeit komplett abnehmen zu lassen. „Künstliche Intelligenz kann Lernen erleichtern, aber sie darf das eigene Denken nicht ersetzen“, sagt Thomas Momotow von Studienkreis. „In dem Ratgeber erklären wir deshalb, wie KI als persönlicher Lerncoach zum Erklären, Trainieren oder Korrigieren genutzt werden kann, ohne dass der Lernerfolg auf der Strecke bleibt.“ Praktische Checklisten und „neun goldene Regeln für den Einsatz von KI in der Schule“ helfen dabei, KI verantwortungsvoll und regelkonform zu nutzen.
Über die Broschüre hinaus bietet Studienkreis auf http://www.studienkreis.de/schlauer-lernen-mit-ki eine begleitende Aktionsseite. Dort finden Familien zusätzliche Inhalte, vertiefende Erklärungen, Tool-Empfehlungen und anschauliche Beispiele für den Lernalltag. „Für alle, die sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchten, gibt es auf der Website viele weitere Anregungen — kompakt, verständlich und alltagstauglich“, so Momotow.
Auch in der Nachhilfe von Studienkreis spielt KI eine unterstützende Rolle. Dort nutzen Schülerinnen und Schüler die Plattform GoStudent Learning als Ergänzung zum Unterricht. Sie bietet personalisierte Lerninhalte, interaktive Quizformate und die KI-Tutorin Amelia, die beim selbstständigen Lernen hilft. „Digitale Lernangebote können Nachhilfe sinnvoll ergänzen“, erklärt Momotow. „Entscheidend ist dabei aber die pädagogische Einbettung durch erfahrene Lehrkräfte, die Lernprozesse begleiten und steuern.“ Informationen gibt es unter Telefon: 0800 111 12 12
Quelle und Fotos: Studienkreis

B93-Tunnel: Am Montag starten umfangreiche Reinigungsarbeiten

Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knastes).-
Von Montag, 23. März bis Donnerstag, 2. April 2026 finden an den Arbeitstagen am Tunnel B 93 in Zwickau, im Bereich zwischen Schloss Osterstein und der Glück-Auf-Brücke, umfangreiche Reinigungsarbeiten statt. Für die durchzuführenden Arbeiten kommt es nach Erfordernis zur wechselseitigen Sperrung jeweils einer Richtungsfahrbahn je Tunnelröhre. Mit Behinderungen muss zeitweilig gerechnet werden.
Das Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Vorsicht und angepasste Fahrweise.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

19 März 2026

Kulturelle Feiertage: Königliche Ostern in Bad Elster

Westsachsen/Bad Elster.- Bad Elster bietet auf der historisch einzigartigen „Festspielmeile der kurzen Wege“ jedes Jahr große Festivalreihen und verschiedenste Themenschwerpunkte, die Gäste aus nah und fern zu einem erlebnisreichen Wohlfühlaufenthalt in die Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades einladen. Auch im Chursächsischen Frühlingszauber 2026 werden deshalb in Bad Elster wieder „Königliche Ostern" gefeiert und dabei passende Feiertagsangebote rund um den Osterbrunnen präsentiert. Kulturelles Zentrum Bad Elsters ist das über 100-jährige König Albert Theater als eines der schönsten historischen Theater Mitteldeutschlands.
Eröffnet werden die kulturellen Osterfeiertage am Gründonnerstag (02.04.) mit einem Showkonzert von MR. ROD als Hommage an den großartigen Rod Stewart im König Albert Theater. Weitere Feiertagshöhepunkte sind das heitere Italo-Pop-Musical „Azzuro Tre“ (04.04.), der klassische Ballett-Abend zu „MacBeth“ am Ostersonntag (05.04.) und ein Theaterabend von Weltstarsopranistin Simone Kermes mit Liedern von Barock bis Rammstein am Ostermontag (06.04.). Zusätzlich runden ein besinnliches Karfreitagskonzert (03.04.) und eine äußerst sehenswerte Hommage-Ausstellung an Gotthard Graubner in der KunstWandelhalle das kulturelle Feiertagsprogramm Bad Elsters ab.
Zu den Königlichen Osterfeiertagen werden auch wieder besondere Traditionen den Aufenthaltsaspekt im renommierten Mineral- und Moorheilbad bereichern. So wird jährlich der historische Goethebrunnen als Osterbrunnen der Königlichen Anlagen geschmückt, welcher als Teil „Osterpfads-Vogtland“ diese Ostertradition von Thüringen über Sachsen bis ins böhmische Cheb (CZ) verbindet. Zudem lockt eine liebevoll gestaltete Osterpyramide die Gäste auf den Dorfplatz im Ortsteil Sohl. An den Ostertagen gibt es außerdem neben einer neuen Vorteilspass-Aktion des Tourismus- und Gewerbevereins für die Bad-Elster-Gäste wieder die beliebte Osterstrauß-Ausstellung im Brunnentempel der „Marienquelle“: Der Elsteraner Fosnetclub hatte dazu wieder alle Einrichtungen, Firmen und Vereine aufgerufen, einen Osterstrauß für die Feiertagsgäste zu gestalten. Gäste können dann im Verlauf der Feiertage die liebevollen Sträuße in der Marienquelle küren. Außerdem werden ein geführter Osterspaziergang, das traditionelle „Turmblasen zum Osterfest“ sowie österliche Kammer- und Unterhaltungsprogramme das bunte Osterangebot Bad Elsters abrunden.
Bad Elster bietet dabei mit seinen kunstvoll gestalteten Königlichen Anlagen aus mondäner Bäder- und Parkarchitektur eine einzigartige Atmosphäre mit hoher Aufenthaltsqualität für königliche Osterfeiertage. Mit dem Wohlfühlzentrum im historischen Albert Bad und der angeschlossenen Soletherme & Saunawelt sowie dem Sächsischen Bademuseum gibt es in Bad Elster täglich umrahmende Gästeangebote. Eine ganz besondere Feiertagsattraktion ist die strahlende Lichterwelt. Hier können die Gäste durch den Osterduft der weitläufigen Parkanlagen flanieren, ihre Sinne berühren lassen und über magisch-erleuchtete Promenadenwege durch die Königlichen Anlagen spazieren. Dabei werden die Architekturschönheiten im abendlichen Osterlicht Bad Elsters an atmosphärischen Orten in glänzender Naturkulisse ganz neu erlebbar.
Alle Infos: Touristinformation Bad Elster 037437/ 53 900

Frühlingsfit: Frühjahrspflanzung in Zwickau hat begonnen

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Sparkassen-Skandals).- Mit dem Beginn des Frühjahrs startet auch wieder die Pflanzzeit in Zwickaus öffentlichen Grünanlagen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Garten- und Friedhofsamtes haben diese Woche mit der Frühjahrspflanzung begonnen. Rund 650 Quadratmeter werden mit frischem Blütenschmuck versehen. Farbenfroh präsentiert sich die Stadt in den kommenden Wochen: Stiefmütterchen, Tausendschön, Vergissmeinnicht und Goldlack zieren Pflanzschalen, Grund- und Hochbeete. Auch Hornveilchen mit ihren leuchtenden Blüten dürfen nicht fehlen. Ergänzt werden die Pflanzflächen vereinzelt durch Narzissen und Kaiserkronen.

Der Startschuss fällt auf den städtischen Friedhöfen. Ab 23. März folgen Pflanzungen am Mahnmal im Schwanenteichpark, auf dem Platz der Deutschen Einheit und in den Beeten und Blumenkübeln in der Innenstadt. Den Abschluss bildet Ende März / Anfang April der Wassergarten in Planitz. In den nördlichen Stadtteilen sollen die Arbeiten rechtzeitig zu Ostern abgeschlossen sein. Die Blumenkübel am Rathaus-Eingang sind bereits mit Frühblühern bestückt. Als Nächstes werden die Balkonkästen bepflanzt. Insgesamt werden 16.900 Pflanzen in Weiß, Blau, Rosa, Gelb und Rot mit vielfältigen Farbabstufungen gesetzt. Zum Einsatz kommen 11.000 Stiefmütterchen, 1.900 Hornveilchen, 1.900 Vergissmeinnicht, 1.400 Tausendschön, 1.000 Goldlack und 50 Narzissen. Die Gesamtkosten liegen bei rund 10.800 Euro.
Auch die Zwickauer Brunnenanlagen werden pünktlich zum Frühling wieder sprudeln. Derzeit laufen noch Reinigungs- und Wartungsarbeiten, bevor die Anlagen nach der elektrischen Prüfung schrittweise bis Ostern in Betrieb genommen werden.
Die Fontäne im Schwanenteichpark wird nach Abschluss der im August 2025 begonnenen umfangreichen Baumaßnahme voraussichtlich Anfang Mai wieder eingeschaltet. Das Wasserspiel erhielt u.a. ein oberirdisches Pumpenhaus und einen neuen Übergabeschacht im Dammbereich des Schwanenteiches.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Schübel und Colli: Wie weit geht die Komplizenschaft?

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Überklebungs-Affäre).-
Nach der Videoattacke im Amtsgericht Zwickau, als Rechtsanwalt Reinhardt Schübel (Foto oben) während einer Verhandlung unerlaubt das Publikum filmte, haben fünf der Betroffenen Strafantrag gestellt. Sie werfen dem falschen Doktor aus Plauen vor, ihre Persönlichkeitsrechte verletzt zu haben. Sie fühlen sich in ihrem persönlichen Lebensbereich bedroht, da sie nicht wissen, zu welchem Zweck Schübel diese Aufnahmen angefertigt hat. Ein Zeuge befürchtet sogar, dass es im Bereich des Möglichen liegt, dass er bei nächster Gelegenheit statt seines Handys eine Waffe mit ins Gericht bringen könnte und von dieser auch Gebrauch macht. Die Kriminalpolizei Zwickau ermittelt in diesem Fall.
Ungeachtet dessen wird Reinhard Schübel weiterhin verdächtigt, den gültigen Rechtskraftvermerk auf dem Beschluss in der Akte 8 F 1059/07 überklebt zu haben, um ihn für Kopien unsichtbar zu machen. Er hatte sowohl das Motiv, die Mittel und die Gelegenheit dazu. In dieser Sache liegen bereits mehrere Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft Zwickau vor. Bisher wurde von einer Strafverfolgung immer abgesehen. Der zuständige Ermittler hieß Markus Colli (Foto unten). Da dieser laut Aussage des Sächsischen Justizministeriums seit dem 1. Dezember 2025 aus der Staatsanwaltschaft Zwickau als Amtsgerichtsdirektor nach Aue-Bad Schlema gewechselt ist, könnte sich das ändern. Es ist mehr als verdächtig, dass alle Strafverfahren, die in die Amtszeit von Markus Colli fielen und mit Reinhard Schübel zusammen hingen, ausnahmslos abgebügelt wurden. Man könnte dahinter durchaus eine Komplizenschaft vermuten, die bei einer genaueren Betrachtung durch übergeordnete Behörden ans Licht kommen würde.
Da die Betroffene der Überklebungs-Affäre und ihre Beistände nicht locker lassen, liegen bereits weitere Strafanträge gegen Schübel vor. Die jetzt zuständige Oberstaatsanwältin Sandy Merkel hat in den nächsten Wochen einiges zu tun. Man wird sehen, ob sie in der Lage ist, die über Jahre hinweg offensichtlich mutwillig liegen gelassenen Akten aufzuarbeiten.

18 März 2026

Korrupter Staatsanwalt vor Gericht: Wann trifft es Markus Colli?

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU)
Niedersachsen/Hannover/Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knastes).-
„Im Prozess gegen den angeklagten Staatsanwalt Yashar G. sind am Landgericht Hannover heute die Plädoyers gehalten worden. Ihm droht eine Haftstrafe von mindestens acht Jahren. Noch diese Woche soll das Urteil fallen. Der Anklagevertreter der Staatsanwaltschaft sagte, der 40-Jährige habe dem Vertrauen in den Rechtsstaat schweren Schaden zugefügt...“ (Quelle NDR)
OStA und AG-Direktor
Markus Colli
Ähnlich wie im Zwickauer Skandal um den in einer Doppelrolle als Oberstaatsanwalt und Amtsgerichtsdirektor agierenden Markus Colli (Foto) konnte der Staatsanwalt in Hannover mehrere Jahre trotz Verdacht und laufenden Ermittlungsverfahren weiter arbeiten. Dabei war er selbst Teil des Ermittlungsstabs, konnte also, wie Colli auch, Verfahren je nach Eigenbedarf führen oder einstellen.
Die Opposition im Niedersächsischen Landtag fordert jetzt einen Untersuchungsausschuss, um den Fall politisch aufzuarbeiten. Die AfD im Sächsischen Landtag sieht hingegen tatenlos zu, wie ein Beamter im Staatsdienst ungehindert verfassungswidrig die Gewaltenteilung im Demokratischen Rechtsstaat aushebelt. Wo bleibt hier der Aufschrei der angeblich „Aufrichtigen“, die einmal den „Sachsensumpf austrocknen“ wollten?
MdL Heiko Gumprecht (AfD)
Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU/Foto) ist direkt davon betroffen. Markus Colli hat in seiner Doppelfunktion explizit behauptet, Kretschmer habe Strafantrag gegen den Verein für saubere Justizarbeit gestellt. Bisher kam kein Dementi von ihm. Steckt er also mit Colli unter einer Decke? Das würde die Sache noch einmal verschärfen und politisch hoch brisant werden lassen. Nur, die Opposition im Kleid der AfD schläft, kümmert sich lieber um Eishockey und Fußball, wie es der Landtagsabgeordnete Heiko Gumprecht (Foto) heute gegenüber der Presse stolz verkündet.

17 März 2026

Rettungshundecasting: Superhund und Superherrchen gesucht

Westsachsen/Neumark/Zwickau (Stadt der Sparkassen-Affäre).- Wer kennt sie nicht: Die Paw Patrol landet in Kinos und Fernsehen einen Erfolg nach dem anderen. Doch auch in der Realität sind Hunde im Einsatzfall nicht mehr wegzudenken. Grund genug für die Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes in Zwickau sich auf die Suche nach neuen Mitstreitern zu begeben: Mit einer Aktion der ganz besonderen Art.
Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte auf zwei und vier Beinen laden zu einem Rettungshundecasting nach Neumark ein. Am Sonntag, den 29 März ab 10 Uhr findet das auf dem Hundeplatz auf der Zwickauer Straße 14 statt. Eingeladen sind Frauchen bzw. Herrchen, die eine verantwortungsvolle und nutzbringende Tätigkeit suchen, bei der sie mir dem Partner Hund zusammenarbeiten können. In diesem Falle sollte der Vierbeiner, nicht älter als vier Jahre sein. „Vor Ort werden wir einen Eignungstest anbieten, das Verhalten gegenüber Menschen, anderen Tieren und unter dem Einfluss verschiedener, äußerer Einflüsse wie etwa Umgebungsgeräuschen erproben“, erklärt Caro Deppler. Sie ist seit 2021 Leiterin der Staffel, zu der aktuell 14 Teams gehören.
„Unsere Aufgabe ist es, vermisste Menschen in unwegsamen Geländen und Waldflächen zu suchen. Die Hunde laufen also frei und zeugen das Auffunden der Person mittels Bellens an. Hierfür sind wir bei Bedarf in ganz Sachsen unterwegs“, führt die Rettungshundeführerin aus. Pro Jahr kommt die Staffel zwischen 30 und 40 Mal zum Einsatz. Die Ausbildung, die sowohl den Hundeführer als auch den Hund betrifft, verteilt sich auf einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren und findet in der Regel an Wochenenden statt. „Zu den Inhalten zählen unter anderem eine Sanitätshelferausbildung, Funk, Kartenkunde und natürlich zahlreiche praktische Übungen in unterschiedlichsten Geländen und Umgebungen“, weiß Jana Wagenlehner zu berichten. Die erfahrene Hundeführerin gibt aber auch zu bedenken, dass die Rettungshundearbeit keine Hundeschule ist. „Die Regeln von Gehorsam und Disziplin sind Grundvoraussetzungen, auf die wir aufbauen.“
Wer sich eine Mitarbeit in diesem Bereich vorstellen kann, ist herzlich zur Veranstaltung Ende März eingeladen. Anmeldungen bei der Staffelleiterin sind zwingend erforderlich. Dies ist mobil unter 0171 5167736 oder per Mail an rettungsstaffel@asb-zwickau.de möglich. „Sehr gern können sich auch Interessenten melden, die selbst keinen Hund haben. Sowohl für die Ausbildung als auch die Begleitung zu Einsätzen sind Helfer herzlich willkommen“, betont Caro Deppler.
Quelle und Foto: André Kleber

14 März 2026

DIE AKTEN-MAFIA VON SACHSEN: Wie Richter Beweise überkleben lassen und Urteile erfinden

Ein Justiz-Skandal, der das Blut in den Adern gefrieren lässt: Am Oberlandesgericht Dresden, am Amts- und Landgericht Zwickau werden Akten nicht mehr geführt – sie werden „passend gemacht“. Hier wird dokumentiert, wie Richter Wolfram Jena und Dr. Peter Lames (SPD) das Gesetz beugen, um Rechtsanwalt Reinhard Schübel (den falsche Doktor aus Plauen) vor dem prozessualen Ruin zu retten.

Westsachsen/Dresden/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).- Wer glaubt, Richter seien der Wahrheit verpflichtet, kennt das „System Dresden“ noch nicht. Hier werden Beschlüsse in Urteile verwandelt und Eingangsstellen von Rechtsmitteln frei erfunden, während unbequeme Beweise in den Akten einfach mit weißem Papier überklebt werden.
1. Die Jena-Chronik: Ein Geflecht aus Lügen
Richter Wolfram Jena (Oberlandesgericht Dresden) betreibt juristische Akrobatik auf Kosten der Wahrheit. Der Ablauf der Täuschung ist lückenlos belegt:
Die erste Unwahrheit (11.02.2013): Jena behauptet in einem offiziellen Beschluss  (Az. 22 UF 436/12), Schübel habe das Rechtsmittel „fristgerecht am AG Zwickau“ eingelegt. Das ist eine Lüge! Schübel reichte das Rechtsmittel entgegen § 64 FamFG direkt beim OLG Dresden ein – ein fataler Fehler, der zur Abweisung hätte führen müssen. Jena hat diesen Fehler durch eine falsche Tatsachenfeststellung gedeckt.
Die zweite Unwahrheit (später): Als die erste Lüge nicht mehr reichte, erfand Jena plötzlich ein „Urteil“. In seiner Verfügung behauptet er nun widersprüchlich, die Einlegung am OLG sei „richtig“ gewesen, weil man die Sache als Berufung gegen ein Urteil werten müsse (Kopie unten).
Das ist Vorsatz! Wer erst behauptet, es sei am Amtsgericht eingereicht worden, und später sagt, die Einlegung am OLG sei richtig gewesen, der dokumentiert seine eigene Rechtsbeugung.
2. Die „Klebe-Richter“: Urkundenunterdrückung als Dienstgeschäft
Damit Schübels Fristversäumnis nicht auffällt, wurde die physische Akte (Az. 8 F 1059/07) massiv manipuliert. Beweisfotos zeigen: Der rechtmäßige Rechtskraftvermerk vom 02.05.2012 (rechtskräftig seit 01.05.2012) wurde mit weißen Blättern überklebt. Ein gefälschtes Datum (06.02.2013) wurde darüber gesetzt. Das ist keine „Auffassung“, das ist eine Straftat im Amt (§ 274 StGB). Richter wie Bernd Gremm (Landgericht Zwickau) haben die Dreistigkeit, diesen kriminellen Vorgang aktuell (Februar 2026) als „Verwaltungsinternum“ kleinzureden.
3. Dr. Peter Lames und das Schweigen der Politik
Diese Machenschaften geschehen unter den Augen der Justizspitze. OLG-Vizepräsident Dr. Peter Lames (SPD/Foto) deckt dieses System, indem er zulässt, dass Zählkarten (Blatt 71/Kopie oben) gefälscht werden („Berufung gegen Urteil“), um die illegale Umdeutung des Verfahrens zu verschleiern.
Besonders erschütternd: Der Landtagsabgeordnete Rechtsanwalt Martin Braukmann (AfD/Foto). Er ist durch Verfahren (u.a. AG Pirna) in voller Kenntnis dieser Aktenmanipulationen. Doch der Mann, der für eine Partei im Landtag sitzt, die ständig nach „Rechtsstaatlichkeit“ ruft, tut NICHTS. Er schweigt zu überklebten Akten und lügenden Richtern. Schützt hier ein Anwalt im Parlament seine kriminellen Kollegen in der Justiz?
Fazit: Das Ende des Rechtsstaates in Sachsen
Wenn Richter Akten fälschen lassen und Eingangsstellen erfinden, um einen Anwalt wie Reinhard Schübel zu schützen, dann ist die Justiz in Sachsen zur organisierten Kriminalität unter dem Deckmantel der Robe verkommen.
Wir fordern:
- Die sofortige Suspendierung der Richter Jena, Lames und Gremm.
- Eine parlamentarische Untersuchung zum Schweigen des Abgeordneten Braukmann.
- Die Sicherstellung der manipulierten Akten durch eine neutrale Staatsanwaltschaft außerhalb Sachsens.
Wer heute noch wegsieht, macht sich zum Komplizen dieser Klebe-Mafia!





13 März 2026

Über 3 Millionen: Danke an alle Zuschauer und Leser, die uns folgen

Westsachsen/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).- Wir sagen danke. Danke an mehr als 3 Millionen Leser und Zuschauer unserer Portale Westsächsische Zeitung und Westsächsisches Fernsehen. In den letzten Monaten stieg das Interesse an unseren Inhalten enorm. So besuchten im laufenden 1. Quartal 2026 Stand heute rund 962.500 Menschen den Facebook-Kanal der WSZ. Allein 261.570 Aufrufe erzielte der Beitrag „Kunstwerk Urkundenfälschung: Dürfen TÜV-Plaketten überklebt werden?“. Auf dem YouTube-Kanal des Westsächsischen Fernsehens erreichte das Video mit dem Titel „Sachsens Ministerpräsident: Unhaltbare Zustände lassen ihn kalt“ knapp 60 Tausend Aufrufe. Die Hauptseite der WSZ haben rund 2 Millionen Leser besucht (Screenshot).
Wir haben in den letzten Jahren viel erreicht. Zahlreiche Missstände wurden erst durch die Veröffentlichungen in der WSZ bekannt, wodurch auch einige Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen wurden:
Pia Findeiß (SPD), Ex-Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau. Sie musste wegen des Sparkassen-Skandals ihr Amt vorzeitig aufgeben. Es gab vorgezogene Neuwahlen.
Felix Angermann, Ex-Vorstand der Sparkasse Zwickau. Nachdem durch die WSZ bekannt wurde, dass Angermann maßgeblich am Ablöse-Betrug an einer Kundin beteiligt war und den Verlust von rund 47 Millionen Euro wegen Aktienspekulation zu verantworten hatte, wurde er seines Amtes enthoben.
Carsten Körber (CDU), Zwickauer Bundestagsabgeordneter. Nach mehreren Veröffentlichungen in der WSZ wegen seiner Nähe zum Justiz-Skandal der „Kriminellen Stasibrut“ straften ihn die Zwickauer ab. Er blieb gnadenlos hinter seinem Konkurrenten von der AfD zurück. Dass er trotzdem noch einmal in den Bundestag einziehen konnte, verdankte er nur seinem guten Listenplatz bei der CDU.
Gerald Otto (CDU), Ex-Landtagsabgeordneter. Einer der Strippenzieher im Zwickauer Justiz-Skandal. Nachdem die WSZ über seine Verbindungen und Machenschaften berichtete, straften ihn die Zwickauer ebenfalls ab. Er schaffte bei der letzten Wahl nach 16 Jahren Mitgliedschaft im Sächsischen Landtag den Einzug ins Parlament nicht mehr, verlor ebenfalls gnadenlos gegen den AfD-Konkurrenten.
Carsten Michaelis (CDU), Zwickauer Landrat. Steckt bis zur Halskrause im Sparkassen-Skandal. Als stellvertretender Aufsichtsrat der Sparkasse Zwickau war und ist er einer der Haupträdelsführer im Ablöse-Betrugsfall, über den bereits der Vorstandsvorsitzende Felix Angermann stolperte. Bei der letzten Wahl erreichte Michaelis nur knapp, mit 9 Stimmen Vorsprung, den Wiedereinzug ins Landratsamt, obwohl er anfangs als haushoher Favorit gehandelt wurde. Dieses knappe Ergebnis verdankt er unter anderem einem kurz vor der Wahl veröffentlichten Video auf der YouTube Plattform des Westsächsischen Fernsehens.
Markus Colli, Ex-Oberstaatsanwalt - Alias Amtsgerichtsdirektor. Colli versuchte über Jahre hinweg die Zwickauer Überklebungs-Affäre zu vertuschen. Zuletzt erfand er für seinen Justiz-Kumpan, Rechtsanwalt Reinhard Schübel, eine Doktorarbeit mit dem Titel: „Entwicklung und Wirken der Verfahrensgerichte der slowakischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland hinzu einem europäischen Verfassungsgericht?“. Diese Promotion gibt es nicht. Colli wollte damit lediglich verhindern, dass der Titelbetrug des falschen Doktors aus Plauen strafrechtlich verfolgt wird. Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass Markus Colli wegen seiner Doppelrolle als Richter und Staatsanwalt aus dem Dienst entfernt wurde. Ohne die intensiven Recherchen der Westsächsischen Zeitung hätte es diese Konsequenzen nicht gegeben.
Was wir noch vorhaben:
Antje Dietsch, Ex-Staatsanwältin und Bundesrichterin. Sie ist als direkte Verwandte des Opfers mit dem Rechtsanwalt Jörg Dietsch verheiratet, der die Sparkasse Zwickau vertritt. Als diese Konstellation durch die WSZ bekannt wurde, hat man sie nach Karlsruhe versetzt. Dort spielt sie jetzt die Rolle einer Bundesrichterin. Gleichzeitig sitzt sie im Vorstand der Stadtkirchgemeinde Zwickau, die diese Personalie trotz vollumfassender Kenntnis der Ereignisse weiter unterstützt. Auch der Landesbischoff Tobias Bilz hat kein Problem damit. Das RechercheTeam der WSZ bleibt weiter dran.
An der Spitze des Amtsgerichts Zwickau sitz die Direktorin Eva-Maria Ast (CDU). Sie verhindert seit Jahren, dass der überklebte, gültige Rechtskraftvermerk (RKV) auf dem Beschluss in der Akte 8 F 1059/07 wieder sichtbar gemacht wird. Ohne die amtliche Bestätigung der Gültigkeit gibt es keine Rechtssicherheit und keinen Rechtsfrieden in Zwickau. Die Überklebung dieses RKV ist die Ursache für fast alle Probleme, die in der Zwickauer Justiz vorherrschen. Die Personalie Ast muss dringend auf die Tagesordnung des Justizministeriums und des Landesparlaments. 
Unterstützung erhalten wir dabei vom Verein für saubere Justizarbeit, der eine Liste der Personen veröffentlicht hat, die für die derzeitigen Probleme verantwortlich sind.

10 März 2026

Zwickauer Justiz: Verfassungsbruch verharmlost als Kavaliersdelikt?

Westsachsen/Dresden/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).- Nach dem „JUSTIZ-BEBEN IN SACHSEN“, wonach der „Akten-Zocker von Zwickau“, Markus Colli (Foto mit Justizministerin Constanze Geiert/CDU), in einer Doppel-Rolle gleichzeitig als Oberstaatsanwalt und Amtsgerichtsdirektor öffentlich aufgetreten ist, versucht das Sächsische Justizministerium zu beschwichtigen. Man habe eine „planmäßige Rückabordnung“ an seine vorherige Stammdienststelle durchgeführt, die zum 15. Februar geendet habe, heißt es in einem Erklärungsschreiben. Kein Wort darüber, dass es nach dem Grundgesetz in Deutschland und in Sachsen verfassungsmäßig ausgeschlossen ist, dass eine Amtsperson gleichzeitig die Judikative und die Exekutive vertritt. Vielmehr versucht das Ministerium, vom Thema abzulenken und zu verharmlosen.
In der Zwischenzeit wird dem Akten-Zocker von Zwickau weiter Gelegenheit gegeben, Beweis-Akten beiseite zu schaffen, die sein bisheriges gesetzwidriges Tun untermauern würden. Keine übergeordnete Stelle macht auch nur den Anschein, etwas dagegen tun zu wollen. Im Gegenteil: Man unterstützt indirekt die Vertuschungsaktion, indem aktiv weggeschaut wird. Das Problem ist nur, dass heutzutage alles doppelt und dreifach digital kopiert und auch auf Servern außerhalb der Staatsanwaltschaft und der Gerichte gesichert ist.
So gesehen hat der von Colli an den Tag gelegte Aktionismus wenig Sinn. Er könnte die Gelegenheit vielleicht noch nutzen, ein letztes Mal Einfluss auf seine Kollegen zu nehmen, dass sie ihn weiterhin schützen. Ob ihm das gelingt, ist fraglich. Denn jeder, der jetzt noch mit der Zwickauer Überklebungs-Affäre in Verbindung gebracht wird, schaufelt sich karrieremäßig sprichwörtlich sein eigenes Grab.

05 März 2026

Schumann-Fest 2026: Gastronomisches Gesamtkonzept gesucht

Westsachsen/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).- Ab sofort ist es wieder möglich, sich als Gastronom für das Romantische Lichterfest am Schwanenteich zu bewerben, das in diesem Jahr am 12. Juni von 18 bis 23.30 Uhr bereits zum 9. Mal stattfindet. Gesucht wird ein Unternehmen, das ein Gesamtkonzept an Speisen und Getränken bieten kann, welches sich mit besonderen Angeboten abhebt und sich dem Charakter der Veranstaltung mit passender Gestaltung durch Licht, Deko und Möbel annimmt. So soll sich dem Besucher ein stimmiges Ganzes aus Musik, Ambiente und Kulinarik bieten. Die Ausschreibung ist online unter www.zwickau.de/ausschreibungen zu finden, Bewerbungsschluss ist der 27. März.
Das Lichterfest ist einer der Höhepunkte des Zwickauer Schumann-Festes, das in diesem Jahr vom 4. bis 14. Juni unter dem Titel „Schumann und die Dichter“ in der Geburtsstadt des Komponisten stattfindet. Die Veranstaltung steht in großer Tradition: Bereits zum zweiten Schumann-Fest im Jahre 1860, das der Künstler selbst leider nicht mehr erlebte, fand ein solches Lichterfest in den Parkanlagen rund um den Schwanenteich statt. Schon damals erhellten zahlreiche Kerzen und Laternen das Stadtgrün und rund um den Teich wurde, in ganz ähnlicher Weise wie heute, musiziert.
150 Jahre später geht dieses Konzept – romantische Stimmung gepaart mit Musikgenuss – immer noch auf. Das Lichterfest hat sich aber nicht nur bei ausgemachten „Schumannianern“ oder Fans klassischer Musik einen Namen gemacht, sondern bietet im besten Wortsinn „Schumann für alle“.
Bewerbungen für das gastronomische Gesamtkonzept sind bis zum 27. März 2026 postalisch oder per Mail an das Kulturamt zu senden. Bis zum 15. April wird über die Vergabe entschieden.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

03 März 2026

JUSTIZ-BEBEN IN SACHSEN: Der Akten-Zocker von Zwickau

Westsachsen/Aue/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).- Normalsterbliche kommen für Urkundenfälschung in den Knast. Doch in der sächsischen Justiz scheint ein ganz eigenes Gesetz zu gelten. Ein Geheimpapier aus dem Ministerium entlarvt jetzt: Ein Top-Jurist spielte „Doppelagent“ zwischen Gericht und Staatsanwaltschaft, während im Hintergrund Akten mit Klebestreifen passend gemacht wurden.
Es ist das Ende einer beispiellosen Justiz-Posse. Markus Colli (Foto), der Mann, der dachte, er könne gleichzeitig Richter-König in Aue und Anklage-Chef in Zwickau spielen, ist weg vom Fenster. Der stolze Titel „Amtsgerichtsdirektor“ ist Geschichte und die Spatzen pfeifen es von den Dächern. Er wurde schlichtweg untragbar.
Was für ein tiefer Fall! Noch vor kurzem ließ er sich feierlich als Direktor des Amtsgerichts Aue hofieren, thronte über Recht und Gesetz. Doch wer versucht, auf zwei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen – und dabei die Gewaltenteilung unserer Verfassung mit Füßen tritt – der stolpert früher oder später über seine eigenen Akten-Tricks.
Das Ministerium in Dresden hat es jetzt mit einem Schreiben im Aktenzeichen 3132E/22/17-11 schwarz auf weiß bestätigt: Seine Zeit als Direktor ist abgelaufen. Man munkelt: Ein Beamter, der mit dem Stempel der Staatsanwaltschaft fuchtelt, während er noch das Richter-Gehalt kassiert, ist selbst für den „Sachsensumpf“ eine Nummer zu heiß geworden. Das ist ein gewaltiger Triumph für alle Bürger, die an den Rechtsstaat glauben. Die Botschaft ist klar: Man kann Akten manipulieren, man kann Rechtskraftvermerke mit weißen Blättern überkleben, und man kann versuchen, Anzeigen von Bürgern wie Claudia Friedrich im Keller verschimmeln zu lassen. Aber am Ende holt einen die Realität ein.
Die Doppelrolle ist aufgeflogen. Dass Herr Colli nun kein Direktor mehr ist, zeigt, dass der Druck zu groß wurde. Wer die Wahrheit hinter „Überklebungs-Akten“ wie der 8 F 1059/07 aktiv unterdrückt, um Kollegen vor dem Knast zu schützen, der hat auf einem Richterstuhl nichts mehr verloren.
Dieser Fall zeigt, dass niemand über dem Gesetz steht. Auch kein Oberstaatsanwalt mit Allmachtsphantasien. Der Titel ist weg, der Glanz ist ab. Jetzt beginnt das große Zittern in der Zwickauer Justiz. Wenn der „Schutzpatron“ Colli erst einmal als untragbar abgestempelt ist, wer deckt dann die restlichen Akten-Fälscher?

02 März 2026

Junge Nachwuchspreisträger beenden die Chursächsischen Meisterkurse

Westsachsen/Bad Elster.-
Am vergangenen Samstag wurden die 12. Internationalen Chursächsischen Meisterkurse in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit einem festlichen Abschluss-Orchesterkonzert im ausverkauften König Albert Theater Bad Elster beendet. Für die Kurswoche vom 23. Februar bis 1. März war es dem Weltklassecellisten Prof. Peter Bruns wieder gelungen, mit Prof. Heime Müller (Violine) und Prof. Nick Deutsch (Oboe) zwei höchst renommierte Mitstreiter als Dozenten zu gewinnen. Gemeinsam mit den 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 13 Nationen wurden im individuellen Einzelunterricht wieder konzentriert ausgewählte Werke erarbeitet.
Als Krönung ihrer Meisterkurswoche musizierten gemeinsam mit der Chursächsischen Philharmonie unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz die Nachwuchstalente Aila Katalin Krohn (Hamburg), Ena Morgenroth (Weimar) und Lilli Felicia Schmitt (Darmstadt) an der Violine, die Oboistin Ella Thierbach (Berlin) mit ihren Instrumentenkollegen Seiji Tominga (Tokio) und Paul Alton (Lengnau) sowie am Violoncello Mathilde Reuzé (Le Mans), Xuanhan Xu (Shanghai) und Sean Xuao (Shanghai) begeisternde Solokonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart, Anton Kraft und Joseph Haydn.
„Es war erneut beeindruckend zu erleben, mit welcher Energie, Offenheit und internationalen Verbundenheit die jungen Musikerinnen und Musiker diese Meisterkurswoche erfüllt haben. Diese leidenschaftliche Hingabe an die klassische Musik war damit in der ganzen Woche atmosphärisch spürbar und hat Muszierende, Orchester, Gäste und Publikum gleichermaßen inspiriert. Besonders freut es uns, dass die Nachwuchstalente unser Bad Elster dadurch in klangvoller Erinnerung behalten und vielleicht demnächst »hauptberuflich« auf die Bühne der Kultur- und Festspielstadt zurückkehren.“ GMD Florian Merz, Geschäftsführender Intendant der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft
Zum Abschluss des festlichen Konzertes wurden von der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster auch wieder drei Nachwuchspreise als Stipendien in Höhe der Kursgebühren an besonders talentierte junge Künstler vergeben, die sich innerhalb der Kurswoche durch herausragende musikalische Leistungen auszeichneten. Diese Stipendiate wurden auch durch den Exklusivpartner der SachsenEnergie AG gefördert. Im Fach Violine wurde die 22-jährige Aila Katalin Krohn ausgezeichnet, die an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg studiert. Der Nachwuchspreis im Fach Oboe wurde an den 15-jährigen Paul Alton vergeben, der zurzeit an der Musikschule Konservatorium Zürich studiert und u.a. im dortigen Sinfonieorchester musiziert. Im Fach Violoncello wurde der Förderpreis an den 15-jährigen Sean Xiao aus Shanghai verliehen, der aktuell an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig studiert. Die drei an den 12. Internationalen Chursächsischen Meisterkursen beteiligten Professoren bescheinigten der Preisträgerin und den beiden Preisträgern außergewöhnliches Talent, hohe künstlerische Ernsthaftigkeit sowie hervorragende technische und musikalische Fähigkeiten.
Die Internationalen Chursächsischen Meisterkurse werden in Bad Elster seit 2014 durchgeführt, um den nationalen und internationalen Profimusikernachwuchs im Herzen Europas zu fördern. Die künstlerische Leitung obliegt dem Weltklassecellisten Prof. Peter Bruns (Leipzig) und dem Intendanten des König Albert Theater Bad Elster, GMD Florian Merz (Bad Elster/Düsseldorf). Das umrahmende Spektrum aus Ruhe, Natur, Entspannung und den ergänzenden Wohlfühlfaktoren für Körper, Geist und Seele bietet dabei gerade im Bereich der Instrumentalpädagogik beste Grundlagen für eine konzentrierte und erfolgreiche Arbeitsatmosphäre. Durch diese hohe Qualität haben sich die Int. Chursächsischen Meisterkurse mittlerweile nachhaltig etabliert und werden vom Kulturraum Vogtland-Zwickau und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert. Die 13. Internationalen Chursächsischen Meisterkurse in den Fächern Violine, Viola, Oboe und Violoncello finden im Zeitraum vom 22. – 28. Februar 2027 in Bad Elster statt.