13 Juni 2016

Polizei sucht Zeugen zu einem Einbruch und bietet Beratungshilfe an

EinbruchZwickau.- Unbekannte gelangten über ein Fenster in das Haus des Geschädigten auf der Hermann-Krasser-Straße, durchwühlten die Räume und stahlen einen Laptop. Tatzeit: Sonntag, 20 Uhr bis Montag, 6:30 Uhr. Zeugenhinweise bitte an die Polizei in Zwickau, Telefon (0375) 44580.
Angelehnt an die Thematik Einbrüche weist die Polizei darauf hin, dass eine Eigentumssicherung durch abschließbare Fensterdrehgriffe das Aufhebeln oder Aufbohren von Fenstern nicht verhindert. Es ist erforderlich Zusatzelemente installieren zu lassen, welche den Fensterflügel fest mit dem Fensterrahmen verbinden. Diese Sicherungselemente (Nachrüstelemente) werden von vielen Herstellern angeboten, sollten aber bestenfalls zertifiziert sein, damit der Verbraucher sicher sein kann, dass diese Produkte geprüft wurden. Als Unterstützung bei der Wahl der Elemente steht die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle, zum Beispiel in Zwickau unter Telefon (0375) 4458 201, als Ansprechpartner zur Verfügung.

Quelle: PD Zwickau
Foto: Lukas Barth

Thüringentag 2017 soll echte Bereicherung für die Gäste werden

ApoldaApolda.- Unter dem Motto „Apolda klingt!“ wird sich Thüringen vom 9.-11. Juni 2017 in der Glockenstadt zum Thüringentag treffen. „Wir haben uns einiges vorgenommen“, sagt Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand. „Wir möchten Thüringen die neugestaltete Innenstadt Apoldas in voller Schönheit zeigen. Dabei sollen die Besucher gut unterhalten und informiert werden, so dass der Thüringentag für alle Gäste der Stadt eine echte Bereicherung bedeutet. Unser Ziel ist, Apolda als aufgeschlossene Stadt zum Leben zu präsentieren.“
Kultur für jeden Geschmack, vom volkstümlichen Schlager bis zum Jazz ist für die Festzeit angesagt, präsentiert auf jeweils einer Stilrichtung gewidmeten Spartenbühne. Der Besuch der einzelnen Bühnenstandorte soll zwanglos an den innerstädtischen Sehenswürdigkeiten vorbeiführen. Das Kinderdorf im neuen Paulinenpark ergänzt das Unterhaltungsangebot familienfreundlich. Bunte „Meilen“ mit Informationsangeboten, Verköstigungen und Händlern verbinden die Bühnen. Dadurch entstehen zwei Rundwege, die auch Thüringentagbesucher ohne Ortskenntnis zielgenau durch das Festgelände führen sollen. „Kommunen und Vereine aus ganz Thüringen, besonders natürlich aus unserer Region sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Beiträgen am Landesfest zu beteiligen“, so Rüdiger Eisenbrand. „Der Thüringentag ist im Kern ein Fest aller Vereine und Institutionen des Freistaates, die sich ohne kommerzielle Interessen ihren Mitmenschen widmen. Sie präsentieren sich und ihre Projekte dem breiten Publikum. Diese schöne Tradition möchten wir auch in Apolda fortsetzen.“
Gelegenheit zum Mitwirken besteht auf allen Ebenen. Bühnenprogramme der Vereine, Teilnahme am großen Festumzug am Sonntag, Informationsstände, Engagement als Helfer für die vielfältigen Organisationsaufgaben während der Großveranstaltung, alle Arten von Beiträgen sind der Stadt herzlich willkommen. Erster Ansprechpartner ist das eigens installierte „Organisationsbüro“ für den Thüringentag. Das Büro leitet Hinweise, Ideen, Anregungen und Unterstützungsangebote an die bereits eingerichteten thematischen Arbeitsgruppen weiter. Erreichbar ist das Organisationsbüro per Mail an thueringentag@apolda.de oder telefonisch unter (03644) 650650. Als Ansprechpartner für den Thüringentag steht Stefan Zimmermann vom Organisationsbüro per Mail: stefan.zimmermann@apolda.de oder Telefon: (03644) 650153 zur Verfügung.
Die Koordination mit der Landesgartenschau ist eine Teilaufgabe der Thüringentagorganisation. Der Akzent liegt dabei laut Bürgermeister Eisenbrand in der Erschließung möglicher Synergieeffekte. Zu denken ist an die Nutzung der Konzertbühne auf dem Landesgartenschaugelände oder des Paulinenparks durch den Thüringentag. Umgekehrt soll der Übergang vom Thüringentaggeschehen in die „grüne Ruhezone“ der Landesgartenschau erleichtert werden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Apolda

10 Juni 2016

Große und kleine Künstler schaffen facettenreiches Kunstwerk

Westsachsen/Werdau.- Was macht unsere Heimat aus? Was ist das Besondere? Was gibt uns Kraft, ist einzigartig? Und was können wir tun, um diese Schätze zu bewahren und zu teilen? Diese Fragen stellt man sich im Alltag viel zu selten. Anders bei einem Eltern-Kind-Projekt, das in den zurückliegenden zwei Jahren im Freizeit und Kreativ Treff Werdau entstanden ist. Das Ergebnis ist ein Kunstwerk, das besonders facettenreich Werdau als Wohn- und Heimatstadt zeigt. Getöpfert, gesprayt, fotografiert, gemalt oder gefilzt – ganz verschiedene Aspekte der Pleißestadt wurden gemeinsam auf insgesamt 4 Leinwände gebracht. So sind etwa das WEBALU Familienbad, das Rathaus oder der Kletterwald vertreten. Aber auch Feste wie Oldtimertreffen, Stadt- und Straßenfest oder Kürbiszauber haben ihren Platz gefunden. Und selbst der Osterbrunnen, der seit einigen Jahren den Markt schmückt, ist für die großen und kleinen Künstler zum Symbol ihrer Stadt geworden.
Präsentiert wurde das Werk am 9. Juni in den Räumen des Vereins zur sinnvollen Freizeitgestaltung, der Träger der Einrichtung ist. Das Projekt ist Teil eines umfangreichen pädagogischen Konzepts, das im Vorfeld unter anderem mit dem Landkreis Zwickau abgestimmt worden war. Anica Hölzel (13), Lysianne Söhler (9), Mathilda Groh (9) und Mirco Hölzel (10) präsentierten sichtlich stolz das vollendete Werk.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

08 Juni 2016

Amtseinführung von Polizeipräsident Reiner Seidlitz

!cid_F8C04E794FB7144D8F4B1CE7BE74C806@intern_sachsenZwickau.- Im Rahmen einer Feierstunde am Mittwoch im Schloss Osterstein wurden Reiner Seidlitz als Leiter der Polizeidirektion und Dirk Lichtenberger als sein Stellvertreter durch Innenminister Markus Ulbig vorgestellt. An der feierlichen Runde nahmen sowohl die komplette Führungsriege der sächsischen Polizei, als auch örtliche Verantwortungsträger der öffentlichen Verwaltung teil. Umrahmt wurde die Veranstaltung von musikalischen Darbietungen des sächsischen Polizeiorchesters.
Der 1958 in Reichenbach im Vogtland geborene Reiner Seidlitz ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Söhne. Seinen Wohnsitz hat er im Leipziger Süden, dem sog. Neuseenland. Er kann auf eine mittlerweile 38-jährige Karriere in den Reihen der Polizei zurückblicken. Nach seinem Offiziersstudium versah er ab 1981 seinen Dienst bei der Bereitschaftspolizei in Erfurt und absolvierte von 1985 bis 1987 einen Führungskaderlehrgang. Anschließend übte er über einen längeren Zeitraum Führungsfunktionen, sowohl in der Leipziger Bereitschaftpolizei, als auch in der Polizeidirektion Leipzig aus. Nach einem kurzen Ausflug in die Polizeidirektion Dresden im Jahr 2014 führt Reiner Seidlitz seit März die Direktion in Zwickau. Damit ist er nun auch für seinen Geburtskreis, das Vogtland, zuständig.!cid_1AEC98B50851D8408E414CFF3D66926D@intern_sachsen
Reiner Seidlitz hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch weiterhin das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken und auszubauen. Dabei findet er in der Polizeidirektion Zwickau mit der im sachsenweiten Vergleich niedrigsten Kriminalitätsrate eine gute Grundlage. Es liegt ihm am Herzen, eine polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung sicher zustellen und das Vertrauen in die Arbeit der Polizei zu festigen. Dazu setzt Reiner Seidlitz unter dem Motto „Bewährtes beibehalten und offen für Neues bleiben.“ auch weiterhin auf die professionelle Arbeit seiner Kolleginnen und Kollegen.
Nach genau 100 Tagen in seiner Funktion hat er einen ersten Überblick über die Besonderheiten der Zwickauer Direktion erhalten. Nicht zuletzt kann er bereits auf die Bewältigung der Versammlungslage am 1. Mai 2016 in Plauen zurück blicken. Als Gesamtauftrag stand dabei der „Schutz des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit“. Polizeiführer dieses Einsatz war sein Stellvertreter, Herrn Leitenden Kriminaldirektor Dirk Lichtenberger.
Mit ihm hat Reiner Seidlitz einen jungen, aber dennoch erfahrenen Partner an seiner Seite. Auch Dirk Lichtenberger kann auf eine über 25-jährige Karriere bei der sächsischen Polizei zurück blicken. Er durchlief vor seiner Verwendung im höheren Dienst nicht nur die Laufbahn des gehobenen, sondern auch die des mittleren Dienstes. Seit Februar 2016 ist er als Leiter Führungsstab in der Polizeidirektion Zwickau tätig. Der in Dresden wohnhafte 45-Jährige ist verheiratet und hat eine Tochter.
Resümierend aus der Veranstaltung wendet sich der Innenminister, Herr Markus Ulbig, mit folgenden Worten an den amtierenden Leiter der Polizeidirektion Zwickau:
„Als Sicherheitsdienstleister ist die Polizeidirektion Zwickau insgesamt gut aufgestellt. Die Aufklärungsquote liegt bei über 60 Prozent, die Kriminalitätsbelastung in der Region ist relativ gering. Ungeachtet der guten Ausgangslage werden der neue Präsident Reiner Seidlitz, sein Stellvertreter Dirk Lichtenberger und das gesamte Team, auch angesichts von Versammlungen und Großeinsätzen, künftig immer wieder vor Herausforderungen stehen. Für die Bewältigung all dieser Aufgaben wünsche ich ihnen viel Erfolg.“

Quelle und Fotos: PD Zwickau

Schumannwettbewerb in Zwickau - Hochkarätige Jury erwartet

Zwickau.- Ein direkter Nachfahre Schumanns wirkt in der Jury des 17. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs für Klavier und Gesang mit: Clara und Roberts Ururenkel, Tenor Wolf-Hildebrand Moser aus Berlin (Foto links mit Schumannhaus-Direktor Dr. Thomas Synofzik). Moser gehört zu den renommierten Musikwissenschaftlern und Musikern, deren Urteil sich die gut 200 Teilnehmer stellen werden. Der Wettbewerb beginnt am Donnerstag, 9. Juni in Zwickau. Das Eröffnungskonzert um 19.30 Uhr im Rathaus steht dabei in mehrfacher Hinsicht ganz im Zeichen „Schumanns“. Denn an diesem Abend erklingt nicht nur das erste der drei Streichquartette des in Zwickau geborenen Komponisten aus dem Jahr 1842, in dem die Hörer mit kuriosen Tonartenplänen an der Nase herum geführt werden. Mit Ken, Mark und Erik Schumann treten Söhne Robert Schumanns auf. Auch wenn der Vater der drei der Düsseldorfer Geiger ist, war der Doppelsinn in der Bezeichnung „Schumann-Quartett“ durchaus erwünscht. Der romantische Komponist genießt mit seinen drei Quartetten einen hervorragenden Platz in der Streichquartett-Literatur. Komplettiert wird das Quartett durch die Bratschistin Liisa Randalu. Ihr Vater, der Pianist Kalle Randalu, war 1981 Preisträger des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs in Zwickau.
Die Wettbewerbsjury:
Wolf-Hildebrand Moser studierte Operngesang an der Hochschule für Musik in Berlin und promovierte über die musikalische Tradition der Stadtpfeifer. Seine Bühnenkarriere führte ihn über Kaiserslautern, Pforzheim, Krefeld, Braunschweig und Kiel bis nach Halberstadt. Als Konzert- und Oratoriensänger trat er in Deutschland, Österreich, Ungarn, England, Frankreich, Italien und Spanien auf. Seine Großmutter ist die Schumann-Enkelin „Julchen“. Julie (Julchen) Schumann war die älteste Tochter Ferdinands, dem 1849 geborenen Sohn von Clara und Robert.
Albrecht Hofmann gehörte bereits von 1996 bis 2008 der Jury des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs für Klavier und Gesang an. Er war Mitglied des Thomanerchores, studierte an der Musikhochschule Leipzig und fungierte von 1977 bis 1993 als Generalmusikdirektor am Theater Zwickau. Für seine Verdienste um das Werk Robert Schumanns wurde er 1988 mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau ausgezeichnet.
Die weiteren Jurymitglieder in der Kategorie Gesang sind Olaf Bär (Dresden), Irwin Gage (Zürich), Mary Ann Hart (Bloomington), Robert Holl (Wien), Dr. Michael Oehme (Leipzig), Mitsuko Shirai (Karlsruhe) und Scot Weir (Zürich). Im Klavierwettbewerb entscheiden Jozef de Beenhouwer (Antwerpen), Boris Bloch (Düsseldorf), Pavel Egorov (St. Petersburg), Konstanze Eickhorst (Lübeck), Klaus Hellwig (Berlin), Yves Henry (Paris), Lucy Parham (London), Peter Rösel (Dresden) sowie Balázs Szokolay (Weimar).
Das Programm:
Bereits am Mittwoch, dem 8. Juni, findet um 20 Uhr am Schumann-Denkmal die traditionelle Ehrung aus Anlass des Geburtstages des Romantikers statt. Im Beisein von Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß bringen die Zwickauer Stadtpfeifer ein Ständchen. Eine Stunde später wird im Rathaus einer der wohl besten Schumann-Filme gezeigt, die Frühlingssinfonie von Peter Schamoni mit Herbert Grönemeyer, Nastassja Kinski und Rolf Hoppe in den Hauptrollen. Der 9. Juni steht ganz im Zeichen der Eröffnung des Wettbewerbs. Ab 16 Uhr werden im Robert-Schumann-Haus Zwickau alle Teilnehmer und Juroren offiziell begrüßt. Zudem dürfte mit Spannung erwartet werden, welcher Startbuchstabe gezogen wird, um damit die Auftrittsreihung der Wettbewerbsrunden festzulegen.
Das Robert-Schumann-Haus bietet während des Wettbewerbs erweiterte Öffnungszeiten an (Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr). Hier gibt es auch diverse Bücher und CDs zu erwerben, wie zum Beispiel das Höbuch „Clara in Nöten“ mit vielen interessanten Einblicken in das Leben des Künstlerehepaars. Außerdem wird hier die Sonderausstellung „60 Jahre Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerb“ gezeigt. Komplettiert wird das Rahmenprogramm durch die Filmnacht „Twin Spirits - Ein Schumann-Abend im Royal Opera House London (2008)“ am 12. Juni. Am 10. und 11. Juni findet auf dem Hauptmarkt außerdem der „Summer Swing bei Schumann“ statt.
Ausführliche Informationen sind unter www.schumann-zwickau.de zu finden. Hier werden ebenso wie auf der Facebookseite (www.facebook.com/schumannwettbewerb) während des Wettbewerbs aktuelle Fotos und Ergebnisse präsentiert.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

07 Juni 2016

Fische sollen für Trubel auf dem unteren Marktplatz sorgen

Werdauer Matjesfest 2016-06-07Werdau.- Unternehmer kommt von „unternehmen“, sprich aktiv sein. Das hat in besonderem Maße Matthias Scheibner vom gleichnamigen Fischmarkt in der Werdauer Innenstadt verinnerlicht. Grund genug für den Inhaber des renommierten Fachgeschäftes, sich wieder etwas Neues einfallen zu lassen. Gemeinsam mit nur wenige Meter entfernt ansässigen Eventveranstalter René Schneider veranstaltet er am Freitag, den 24. Juni das erste Werdauer Matjesfest.
Dabei geht es, wie der Name schon sagt, primär rund um den Fisch. Das jedoch auf ganz besondere Art und Weise. Denn in diesem Zusammenhang rufen die beiden zu einem großen Malwettbewerb für alle Kindergärten aus Werdau und Umgebung auf. Thema soll natürlich das schuppige Wassertier sein. Die Werke werden rund um den Fischmarkt am Veranstaltungstag präsentiert und prämiert. Der Gewinnergruppe winkt eine professionelle Unterstützung beim nächsten Fest der jeweiligen Einrichtung, unter anderem mit einer Popcorn- und einer Zuckerwattemaschine.
Für die größeren Gäste dürfte eher das Kettensägenschnitzen interessant sein. Vor Ort soll ein großer Meeresbewohner entstehen, der am Abend bei einer Versteigerung unter den Hammer kommt. Die Erlöse sollen der Werdauer Kindertagesstätte „Schöne Aussicht“ zu Gute kommen und für die weitere Gestaltung und Aufwertung des kleinen Pools der Einrichtung Verwendung finden.
Umrahmt wird die Veranstaltung natürlich von jeder Menge kulinarischer Leckereien, nicht nur für Fischliebhaber. Zudem wird im Festzelt eine Band mit Live-Musik für Stimmung sorgen. Verschiedene Überraschungen warten auf die Gäste.
Auf dem Foto oben:
René Schneider (links) und Matthias Scheibner organisieren gemeinsam den ersten Werdauer Matjesmarkt

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

06 Juni 2016

August der Starke sorgt bei Orangenbaumpaten für gute Unterhaltung

Westsachsen/Großsedlitz/Glauchau.- Gestern übergab der Vorsitzende des Freundeskreises Dr. Matthias Donath in Anwesenheit zahlreicher Baumpaten, dem Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten gGmbH Dr. Christian Striefler einen Scheck in Höhe von 25.000 Euro. Mit diesem Geld ist die Finanzierung der Orangenbäume im Barockgarten Großsedlitz nun gesichert. Vor der Scheckübergabe führte August der Starke (dargestellt von Matthias Brade) die Gäste höchstpersönlich durch seine Gartenanlagen. Unter dem schallenden Gelächter der Zuhörer gab er so manche Anekdote aus der Zeit seiner Regentschaft zum Besten. Unterstützt wurde er dabei durch seinem Zeremonienmeister Bernhard Schareck von der Gräflich Schönburgischen Schloßcompagnie aus Glauchau. Danach fand in der Orangerie des Schlosses eine kleine Feierstunde statt. Diese wurde musikalisch mit Klängen von Wolfgang Amadeus Mozart durch die „Dresder Residenz Konzerte“ eröffnet. Es sprachen Dr. Matthias Donat vom Freundeskreis Schlösserland Sachsen und Dr. Christian Striefler, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH. Anschließend las Alexander Asisi vor dem gespannt lauschenden Publikum Teile aus seinem Kriminalroman „Die Dresdnerin“.
Im Jahr 1710 verlieh August der Starke dem Dresdner Zwinger neuen Glanz. Einige Hundert italienische Orangenbäume fanden damals ihren Platz in einer der schönsten Orangerien Deutschlands. Um der ursprünglichen Bestimmung des Dresdner Zwingers heute wieder näher zu kommen, sollen bis 2017 die ersten 80 Orangenbäume dahin zurückkehren. 2013 kaufte die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH 80 Bitterorangenbäume (Citrus aurantium) in Italien. Aus der Baumschule in Ardea, südlich von Rom, wurden die Bäume im Mai 2014 in den Barockgarten Großsedlitz überführt. Hier werden die wertvollen Bitterorangenbäume bis zu ihrem Umzug in den Dresdner Zwinger kultiviert.
Die Rückkehr der Orangen wird als notwendige Maßnahme für die Vermittlung des geschichtlichen Zusammenhangs verstanden. Die Integration der Orangenbäume in das Ambiente des Zwingers, stärkt zudem den Charakter Dresdens als „Elbflorenz“.

03 Juni 2016

Nach Fußballrandale in Zwickau: Polizei sucht weitere Zeugen

FSV_Randale


Zwickau.-
Die Zwickauer Kriminalisten ermitteln nach der Aufstiegsfeier des FSV Zwickau am Sonntagabend auf dem Hauptmarkt in bislang elf Fällen. Unter anderem wegen Körperverletzung, Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Angelehnt daran suchen die Kripo-Beamten nach weiteren Geschädigten, die durch den Einsatz der Pyrotechnik in Mitleidenschaft gezogen wurden sowie auch nach weiteren Zeugen, welche womöglich zusätzliches Bildmaterial, hinsichtlich des Zündens der Pyrotechnik während der Veranstaltung, zur Verfügung stellen können. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Zwickau, Telefon (0375) 428 4480.

Quelle: PD Zwickau
Foto: Freie Presse

02 Juni 2016

Kinder feiern eigene Fußball-EM bei interkulturellem Sportfest

Mini-EMWerdau.- In wenigen Tagen beginnt mit dem Spiel Frankreich gegen Rumänien die Fußball Europameisterschaft 2016. Doch bis dahin wollten die 182 Mädchen und Jungen der Gerhart-Hauptmann-Grundschule Werdau nicht warten. Daher starteten sie bereits heute früh mit ihrem eigenen Fußballevent. Um 8:45 Uhr liefen die Mannschaften der „Fußball-Mini-EM“, musikalisch begleitet, in die Werdauer Sachsen-Arena ein. 24 Schüler-Teams werden, bei hoffentlich nachlassendem Regen, bis 12 Uhr die besten Ballsportler unter sich küren. Mit dabei viele Schülerinnen und Schüler, die aus anderen europäischen und nicht-europäischen Ländern kamen und in Werdau ein neues zu Hause gefunden haben. Die Eröffnungsfeier wurde seit Wochen vorbereitet, die Flaggen der einzelnen europäischen Staaten von den Kindern gestaltet.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

01 Juni 2016

Einzigartige Einrichtungen öffnen zu ungewöhnlicher Zeit

Plakat_A3_Museumsnacht_09_0Zwickau.- Eine bunte Mischung aus Kultur und Unterhaltung kennzeichnet die Museumsnacht Zwickau, die in diesem Jahr am Samstag, dem 9. Juli stattfindet. Sechs Kultureinrichtungen bieten von 18 Uhr bis Mitternacht Führungen, Live-Musik, Vorträge, Verkostungen und Lesungen. Besucher haben beispielsweise die Möglichkeit, die wichtigsten Graffiti Techniken kennenzulernen oder können in der „curieusen Bibliothec“ stöbern, aber auch im Licht der Taschenlampe funkelnde Steine kennenlernen, dem Kräuterweibl über die Schulter schauen oder von Alexander Pechstein näheres zur Südseereise seines Großvaters, Max Pechstein, erfahren.
An der fünften Museumsnacht beteiligen sich die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein Museum, das Robert-Schumann-Haus, die Ratsschulbibliothek, die Priesterhäuser, die Galerie am Domhof und das August Horch Museum. Nicht im eigenen Haus aber dennoch mit eigenen Veranstaltungen beteiligen sich auch das Stadtarchiv und das Theater Plauen-Zwickau.
Mit dem Event öffnen zu ungewohnter Zeit zugleich Einrichtungen ihre Tore und Türen, die einzigartig sind: Die KUNSTSAMMLUNGEN beherbergen beispielsweise mit dem Max-Pechstein-Museum die weltweit größte Dauerausstellung mit Werken des bekannten Expressionisten. Das Robert-Schumann-Haus, in dem der romantische Komponist vor 206 Jahren geboren wurde, hat weltweit den größten Bestand an Originalhandschriften von Clara und Robert Schumann. Während die Priesterhäuser zu den ältesten erhaltenen Wohnhausensembles in Deutschland gehören, ist die Ratsschulbibliothek die älteste öffentliche wissenschaftliche Bibliothek Sachsens. Das August Horch Museum ist nicht nur eines der schönsten Automobilmuseen Europas, sondern befindet sich an dem Ort, an dem 1909/10 die Marke Audi entstand. Es ist das einzige Automobilmuseum, das in den Originalwerkstätten eingerichtet wurde.
Die Eintrittsbändchen für die Museumsnacht sind ab sofort in den beteiligten Einrichtungen und der Tourist Information erhältlich. Mit ihnen können sowohl sämtliche Angebote, als auch der Shuttleverkehr mit dem historischen Omnibus und der historischen Straßenbahn genutzt werden. Mehr dazu unter www.zwickau.de/museumsnacht

Quelle und Bild: Stadtverwaltung Zwickau