06 Juni 2015

Schnitzelparadies kämpft gegen Rufmord

Schnitzel-3-webZwickau.- Das „Schnitzelparadies“ am Johannisbad hat derzeit mit massiven Umsatzeinbrüchen zu kämpfen. Gerüchte machen die Runde, das beliebte Speiselokal würde in Kürze schließen. Filialleiter Jörg Cionaka ist entsetzt: „Das kann uns die Existenz kosten. Wenn beim Fleischer an der Ecke, beim Friseur oder in anderen Geschäften herum erzählt wird, das Schnitzelparadies macht zu, dann ist das Rufmord“, so Cionaka.
Wie die Leute auf diese Idee kommen und wer dieses Gerücht gestreut hat, darüber kann nur spekuliert werden. „Wir arbeiten parallel im KLUBHAUS Sachsenring als Caterer bei diversen Veranstaltungen. Es hat schon Stimmen gegeben, die behaupten, das Schnitzelparadies sei dorthin umgezogen. Das ist aber nicht der Fall, sondern eher eine Geschäftserweiterung.“
Um ihren Gästen den Besuch in der Johannisstraße wieder schmackhaft zu machen, haben sich die Mitarbeiter des „Schnitzelparadies“ etwas einfallen lassen. Jeder Gast, der in der Woche vom 8. bis zum 12. Juni in Begleitung einer weiteren Personen ins Lokal am Johannisbad zum Essen kommt, erhält am Eingang einen Essensgutschein im Wert von 2 Euro. Damit hofft der Gastwirt, dass die Besucherzahlen wieder steigen.

Text und Foto: ZPA/Olaf Thalwitzer

05 Juni 2015

Karsten Knöfler wird neuer Trainer der Zweitliga Damen des BSV

BSV_Karsten_KnöflerZwickau.- Am 01. Juli 2015 beginnt der Trainervertrag von Karsten Knöfler beim BSV Sachsen Zwickau. Verein und Trainer einigten sich auf einen 2 Jahresvertrag mit einem Jahr Option. Der 39 Jährige ist im Besitz der A-Lizenz und zeichnet beim BSV verantwortlich für den Bundesligakader und zusammen mit Daniela Filip für die Anschlusskader. Mit seiner derzeitigen Mannschaft vom SSV Dornbirn Schoren - 1. Liga (WHA) Österreich – erreichte er den 3.Platz und damit die die Qualifikation für den Europapokal 2015/16.
Nach intensiver Suche und Verhandlungen hat der BSV Sachsen Zwickau einen neuen Trainer für sein erstes Team gefunden. Mit Karsten Knöfler übernimmt ein junger, ehrgeiziger und bodenständiger Typ die Verantwortung für das Zweitliga Team, dem der Nachwuchs sehr am Herzen liegt. Damit dürfte er gut in das Konzept des BSV passen, bei dem auch weiter junge Spielerinnen an die erste Mannschaft heran geführt werden sollen. Bisher war er in 21 Jahren als Spieler und Trainer erst für zwei Vereine aktiv. Nach dem er von 1984 bis 2011 als Spieler und Trainer in seiner thüringischen Heimat bei der LSV Ziegelheim aktiv und erfolgreich war, wechselte er nach Österreich zum SSV Dornbim Schoren. Beim österreichischen Erstligisten übernahm er erst die Verantwortung für mehrere Nachwuchsteams und ab 2012 auch für das erste Team. Bei beiden Vereinen wurde viel Wert auf den Nachwuchs gesetzt und so hat Karsten Knöfler trotz seines jungen Alters bereits langjährige Erfahrungen, junge Spielerinnen an den Profibereich heranzuführen und mit diesen erfolgreiche Handballteams zu formen. In der letzten Saison gelang es ihm mit einem Team mit einem Altersschnitt von 21,5 Jahren den 3. Platz in der ersten österreichischen Liga zu belegen, das ÖHB-Pokalfinale zu erreichen und sich für den Europapokal zu qualifizieren. Diese Herausforderung gibt er nun auf um sich beim BSV einer neuen Herausforderung zu stellen. Aus der Ferne hat er den Handball in unserer Region weiter verfolgt und kennt Zwickau daher gut: „der BSV ist eine Topadresse im Damenhandball, viele hervorragende Spielerinnen und großer Kader, gute Bedingungen – beste Voraussetzungen für erfolgreichen, leistungsorientierten Handball“. Er hofft auch in Zwickau langfristig tätig zu sein und möchte sehr gern mit dem BSV weiter nach oben.
Außer über die Nähe zu seiner Heimat, freut er sich in Zwickau auch darauf mit routinierten und erfahrenen Spielerinnen arbeiten zu können. Sein Credo: „Die gesunde Mischung macht´s“. Auch wenn er in Zwickau noch unbekannt ist stimmen seine guten Referenzen den BSV-Präsidenten Winfried Hermann zuversichtlich und er hofft, dass der Neue: „gut ins Kollektiv passt, Leistungsorientierten Handball spielt und junge Spielerinnen einsetzt.“ An die Leistungen in dieser Saison anzuknüpfen – mit Platz 3 wurde die beste Platzierung seit 20 Jahren erreicht – wird für Karsten Knöfler sicherlich auch eine spannende Herausforderung.

Quelle und Foto: BSV Sachsen Zwickau

02 Juni 2015

Neue Hörbuch-CD jetzt auch im Robert Schumann Haus erhältlich

Zwickau.- Pünktlich zu Beginn des diesjährigen Schumannfestes ist die vor kurzem erschienene Hörbuch-CD „Clara in Nöten“ der Zwickauer Autorin Christine Adler jetzt auch im Robert Schumann Haus erhältlich. Hier fand im Herbst 2014 zum 195. Geburtstag von Clara Schumann die Premiere des gleichnamigen Einpersonenstücks über das Leben der vielfachen Mutter und außergewöhnlichen Künstlerin statt. Es folgten Auftritte in verschiedenen Städten Sachsens, unter anderem in Dresden, Waldenburg und Hartenstein, bei denen Christine Adler immer wieder in die Rolle der Clara schlüpft. In ihrem rund zweistündigen Theaterstück berichtet sie vom Auf und Ab in der Künstlerehe mit Robert Schumann, erzählt von vielen Auftritten in Europäischen Großstädten und plaudert auch über ganz Banales im Alltag. Dabei fallen Namen berühmter Weggefährten wie Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und Richard Wagner. Dazwischen erklingen Musikstücke der Schumanns und anderer zeitgenössischer Komponisten, gespielt vom Pianisten Professor Dietmar Nawroth, die für musikalische Abwechslung sorgen.
Das Stück ist nicht nur Dokumentation, sondern vielmehr künstlerische Nachempfindung einer ganz besonderen historischen Persönlichkeit. Nun ist es auch in voller Länge als Hörbuch auf einer Doppel-CD erhältlich und begeistert ein immer größer werdendes Publikum.
Bezugsquellen:
Robert Schumann Haus Zwickau, Musik-Schiller am Schumannplatz, Zwickauer Antiquariat & Buchladen in der Hauptstraße, Musikschule „Marina von Stroganoff“ Max-Pechstein-Straße 7, sowie in der Buchhandlung am Johannisplatz 3 in Limbach-Oberfrohna.

Bestellungen sind außerdem im Internet möglich unter www.clara-wieck.de

THW probt tagelang für den Einsatz in Krisengebieten

THW_DanielZwickau/Eibenstock.- Am vergangenen Wochenende veranstalteten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte vom Ortsverband Zwickau des Technischen Hilfswerkes eine mehrtätige Einsatzübung an der Talsperre Eibenstock. Ziel war es, die in Zwickau stationierte Trinkwasseraufbereitungsanlage unter Einsatzbedingungen zu betreiben. Der Auf- und Abbau der Anlage sowie der Transport der zweitausend Einzelteile bedeutet eine enorme logistische Leistung und muss dadurch auch geübt werden. Nur so können mögliche Einsätze auch bewältigt werden.
Für die viertätige Übung errichteten die vierzig Einsatzkräfte eigens ein Einsatzcamp, um eine 24-h-Betreuung der Anlage zu gewährleisten. Neben dem Trinkwasserlabor kamen eine Netzstromersatzanlage des Ortsverbandes Annaberg und Transportkomponenten vom Ortsverband Chemnitz zum Einsatz. Des Weiteren waren drei Fachhelfer vom Ortsverband Lemgo, in Nordreinwestfalen, angereist, um sich an der Ausbildung zu beteiligen.
Die Einsatzübung verlief erfolgreich. Es wurde eine Trinkwassermenge von 100 Kubikmeter produziert. Die Übungsstätte wurde von Vertretern des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft in Sachsen, der Landesdirektion sowie den THW-Ortsbeauftragten aus dem Geschäftsführerbereich Chemnitz besucht, um sich über die Einsatzoptionen der Fachgruppe Trinkwasserversorgung zu informieren.
Beim THW-Ortsverband Zwickau ist eine von bundesweit zehn Trinkwasseraufbereitungsanlagen stationiert. Die Anlage kann 15 Kubikmeter Trinkwasser pro Stunde herstellen. Zum Einsatz kommt die Anlage bei großen Katastrophenlagen im In- und Ausland, wie zuletzt bei der Erdbebenkatastrophe in Nepal. Trinkwasserexperten des Technischen Hilfswerkes in Zwickau waren bereits in Uganda, Haiti, China, Libanon und Jordanien im Einsatz.

Quelle und Foto: THW Zwickau/Daniel Friedel

25 Mai 2015

Traditionsverein als Botschafter zweier befreundeter Landkreise

Landrat_KulmbachGlauchau/Zwickau/Kulmbach.- Am Pfingstwochenende besuchte die Sächsische und Glauchauer Schlossprinzessin Lucie die 1. auf Einladung des Landkreises Kulmbach in Begleitung der Gräflich Schönburgischen Schloßcompagnie Glauchau das Deutsche Dampflokomotiv Museum im Fränkischen Neuenmarkt. Dort wurde sie mit ihrem Gefolge als Botschafterin auf das Herzlichste von Landrat Klaus Peter Söllner begrüßt. Grund der Einladung waren die Feierlichkeiten im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der partnerschaftlichen Verbindungen zwischen den Landkreisen Zwickau und Kulmbach, die kurz nach der Grenzöffnung mit dem damaligen Landkreis Werdau geknüpft wurden.

Kulmbach-3Auf dem Programm standen mehrere Auftritte des Ensembles auf dem Außengelände des Museums sowie ein Besuch in den 2013 neu eröffneten Ausstellungsräumen. Höhepunkt war eine Ausfahrt mit dem Dampfsonderzug der Deutschen Reichsbahn über die Schiefe Ebene, bespannt mit der Dampflokomotive 52 8079-7. Die Gäste aus Sachsen führten dem staunenden Publikum mehrere Barocktänze in Originalkostümen vor. Die Soldaten der Gräflich Schönburgischen Schloßcompagnie zeigten Exerzierübungen und feuerten zu Ehren der Partnerschaft mehrere Salutschüsse ab.
Schlossprinzessin Lucie die 1., die am 27. Juni von einer noch nicht offiziell benannten Nachfolgerin abgelöst wird, war von der Vielfalt der Attraktionen und dem Publikum begeistert: „Der originalgetreue gute Zustand der Eisenbahnen und die Größe der Dampfloks haben mich sehr beeindruckt. Auch, dass die Zuschauer bei unseren Auftritten zum Teil mitgetanzt haben, fand ich recht amüsant.“ Vor der Rückfahrt nach Sachsen gab es noch ein Fotoshooting mit allen Teilnehmern auf der nahegelegenen Plassenburg. Mehr dazu auf der Vereinshomepage www.schlosscompagnie.de

Kulmbach-1Gruppenfoto vor dem historischen Sonderzug mit der Dampflokomotive 52 8079-7.        Fotos(3): ZPA/Olaf Thalwitzer

11 Mai 2015

Neuntägige Reise für zwei Personen nach Sansibar zu gewinnen

SansibarZwickau/Berlin/Sansibar.- Gewinnen Sie eine neuntägige Traumreisereise (inklusive Hin- und Rückflug) mit sieben Übernachtungen und Frühstück im Doppelzimmer für zwei Personen im Spice Island Hotel & Resort auf der Insel Sansibar im Indischen Ozean.
Unsere Gewinner fliegen mit Ethiopian Airlines von Frankfurt über Addis Abeba nach Sansibar  und werden auch vom Flughafen abgeholt. Die Tickets von Ethiopian Airlines sind natürlich inklusive Rail & Fly.
Was müssen Sie tun um diese Reise zu gewinnen? Beantworten Sie einfach die zwei Rätsel- und die Jokerfrage.

Mehr dazu unter Traumreise nach Sansibar

07 Mai 2015

Bad Elster feiert 175. Geburtstag des Komponisten Tschaikowsky

CSS_KKH-TreppeBad Elster.- Heute wäre Peter Iljitsch Tschaikowsky 175 Jahre alt geworden. Aus diesem Grund feiert die Musikwelt den großen Weltkomponisten und sein umfangreiches und lebendiges Schaffen. Auch die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster widmet sich 2015 diesem Jubiläum mit besonderen Tschaikowsky-Tagen rund um seinen Geburts- und Todestag, um diesen wichtigen Vertreter der Romantik zu ehren.
Die ersten Tschaikowsky-Tage enden heute mit einem Festkonzert zu seinem 175. Geburtstag. Die Chursächsischen Streicher Solisten widmen sich im König Albert Theater ganz dem unsterblichen Klang des Jubilars. Sie präsentieren mit seinem Zyklus „Die Jahreszeiten“, der Suite aus dem Kinderalbum op. 39, dem anmutigen Walzer aus seinem Welterfolgsballett „Dornröschen“ eine feierliche Geburtstagsauswahl, die dem großen Komponisten alle Ehre macht.
Vom 5. bis 8. November finden die zweiten Tschaikowsky-Tage statt. „Höhepunkt unseres Tschaikowsky-Jahres in Bad Elster ist dann das große Gedenkkonzert im König Albert Theater Bad Elster am 6. November, seinem 122. Todestag“, erklärt General Musikdirektor (GMD) Florian Merz, als Intendant der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und Chefdirigent der Chursächsischen Philharmonie. Im Zuge dieses Konzertes wird die hier ansässige Philharmonie gemeinsam mit dem Karlsbader Sinfonieorchester als EUCHESTRA EGRENSIS musizieren. Aufgeführt werden dabei neben seiner sinfonischen Dichtung „Fatum“ unter anderem das berühmte Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 in Es-Dur und seine Sinfonie Nr. 6 in h-Moll, auch bekannt unter dem Beinamen „Pathétique“. „Ganz besonders freue ich mich, dass wir beim 3. Klavierkonzert des großen Komponisten die internationale Preisträgerin und renommierte Tschaikowsky-Interpretin Sofja Gülbadamova aus Russland in Bad Elster begleiten dürfen“ schwärmt Merz und ergänzt „Bereits einen Tag vorher werden wir mit diesem Konzert auch in Karlsbad gastieren und so erneut eine klangvolle Brücke innerhalb der europäischen Bäderregion schlagen.“
Abgerundet wird das Tschaikowsky-Programm im König Albert Theater mit einer musikalischen Lesung von Esther Schweins und Hanns Zischler (08.11.) bevor am Nikolaustag ein anmutiger Märchenball mit den schönsten Auszügen der weltberühmten Ballette „Schwanensee“, „Dornröschen“ und „Nussknacker“ das Tschaikowsky-Jahr 2015 in Bad Elster tänzerisch beendet. Alle Infos zum Aufenthalt, Spielpläne und Tickets gibt es täglich in der Touristinformation Bad Elster unter 037437/ 53 900 oder im Internet unter www.chursaechsische.de.

Quelle und Foto: Chursächsische Veranstaltungs GmbH

06 Mai 2015

Neue Sächsische Schlossprinzessin gewählt - Ergebnis noch geheim

SchlossprinzessinnenWahl-weGlauchau.- Dem Aufruf der „Gräflich Schönburgischen Schloßcompagnie“ nach einer neuen Sächsischen Schlossprinzessin folgten bis zum Stichtag vier Interessentinnen. Drei von ihnen stellten sich zur Wahl, um gegeneinander im Wettstreit anzutreten. Natürlich will jede die Krone für sich erlangen.
Bereits im April gab es den ersten Termin des Kennenlernens. Die Bewerberinnen wurden damals mit Informationsmaterial über die Gepflogenheiten im 18. Jahrhundert ausgestattet. Gestern mussten sie nun ihr erlangtes Wissen über die Zeit des Barock und Rokokos im Schloss Hinterglauchau vor einer Jury unter Beweis stellen. Die Entscheidung fiel den Jurymitgliedern sehr schwer, da alle drei Bewerberinnen die gestellten Aufgaben sehr gut bewältigten. Leider kann nur eine von Ihnen zur Schlossprinzessin gekrönt werden.
Wer das Rennen gemacht hat, die bisher amtierende Schlossprinzessin Lucie die 1. ablöst und die Krone erhält, wird zum 775-jährigen Stadtjubiläum der Stadt Glauchau am 27.6.2015, um 14.00 Uhr, auf der Bühne im Schlosshof Forderglauchau bekannt gegeben.

Die drei Bewerberinnen von links: Janine Rabe, Tina Bley, Susann Stark
Foto: Robin Schuchardt
Quelle: Gräflich Schönburgische Schloßcompagnie

04 Mai 2015

„Wo zwickt’s?“ – Probleme kann man jetzt online ans Amt melden

Zwickau.- Die Stadtverwaltung schlägt einen weiteren Weg zum Dialog mit den Bürgern ein: Heute wurde „Wo Zwickt’s?“ freigeschaltet. Zwickauer und Gäste haben dank des neuen Portals von nun an die Möglichkeit, Verschmutzungen oder Schäden online zu melden, wie beispielsweise lockere Gehwegplatten und Schlaglöcher, defekte Straßenlaternen oder Ampeln, beschädigte Spielgeräte oder Verunreinigungen auf Straßen, Wegen und in Parks. „Wo Zwickt’s?“ ist über die Homepage der städtischen Internetpräsentation oder unter www.wozwickts.zwickau.de erreichbar.
WoZwicktsDer neue „Mängelmelder“ wurde geräteunabhängig konzipiert und ist damit auch mit Smartphones und Tablets nutzbar. Die Meldung, die von den Nutzern eingetragen wird, wird durch den Bürgerservice geprüft und innerhalb von maximal zwei Arbeitstagen an das jeweils zuständige Fachamt weitergeleitet und im Portal frei veröffentlicht. Später werden auch die Antworten auf die Nachricht publiziert. Die Darstellung erfolgt sowohl in Listen als auch in Kartenform. Die Öffentlichkeit hat damit die Möglichkeit, sich sowohl über die gemeldeten Kritikpunkte als auch über den Bearbeitungsstand zu informieren. Grüne und rote Markierungen stehen für bereits beantwortete bzw. noch offene Anliegen. In den Fällen, wo die Zuständigkeit bei anderen Institutionen oder Unternehmen liegt, wird die Nachricht durch den Bürgerservice entsprechend weiter geleitet.
Wichtig für Bürger ist, dass das festgestellte Problem gut beschrieben und möglichst genau lokalisiert werden sollte. Es empfiehlt sich außerdem, vor einem Eintrag anhand der Karte zu prüfen, ob der Sachverhalt schon gemeldet wurde. Optional kann auch ein Foto hochgeladen werden. Der Mangel wird dann einer von sieben Kategorien zugeordnet. Diese wurden durch die Verwaltung ausgewählt, da sie – wie die Erfahrung gezeigt - diejenigen sind, die am häufigsten genannt werden. Sobald der Nutzer den Eintrag abgeschlossen hat, erhält er eine entsprechende Bestätigung. Hat er eine E-Mail-Adresse angegeben, wird er später außerdem über die Veröffentlichung der Antwort informiert. Persönliche Daten, die Bürger und Gäste angeben, werden jedoch nie in dem Online-Portal veröffentlicht.
„Wo Zwickt’s?“ ist damit eine weitere und zeitgemäße Möglichkeit, um Defekte, Schäden, Verunreinigungen und ähnliche Probleme unkompliziert zu melden. Die Stadt Zwickau erhofft sich dadurch, die einfache und direkte Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung weiter zu verbessern. Zugleich sollen die Menschen ermuntert werden, mit offenen Augen durch ihre Stadt zu gehen, um mit ihren Hinweisen zur Verschönerung des Stadtbildes beizutragen. Natürlich werden die bisherigen Kommunikationswege durch das neue Online-Portal nicht ersetzt. Die Bürger können sich auch weiterhin telefonisch, schriftlich, per Fax oder E-Mail an den Bürgerservice im Rathaus und die Ämter und Büros wenden.

Quelle: Stadtverwaltung Zwickau

28 April 2015

BSV Sachsen Zwickau verpflichtet polnische Spitzentorhüterin

Aleksandra Baranowska soll Lücke von Nele Kurzke schließen

Aleksandra_Baranowska

Zwickau.- Vereinsmanager Hendrick Schädlich freut sich über die Verpflichtung der polnischen Torhüterin Aleksandra Baranowska: „Wir sind natürlich als Verein sehr froh, dass wir relativ zeitnah zum Wechsel von Nele Kurzke eine ebenso leistungsstarke Torhüterin vom polnischen Meister und diesjährigen Champions League Teilnehmer MKS Selgros Lublin präsentieren können.“ Sie hat einen Vertrag für zwei Jahre unterschrieben und wird ab 1. Juli zur Verfügung stehen. Bis dahin kann Aleksandra Baranowska gemeinsam mit ihrer Schwester Anna Wysokinska an ihren Deutschkenntnissen feilen. Anna Wysokinska, die polnische Nationaltorhüterin ist, spielt bereits seit ein paar Jahren in Deutschland. Bisher für Union Halle-Neustadt und seit 2013 für die SG BBM Bietigheim in der 1. Bundesliga.
Aleksandra, die Angebote von Vereinen aus mehreren Ländern vorliegen hatte, hat sich aus verschiedenen Gründen für den BSV entschieden: „Meiner Meinung nach, ist das ein guter Verein mit vielen tollen Spielerinnen. Mir hat auch die Vision des Vorstandes sehr gut gepasst. Ich sehe da eine Möglichkeit, mich weiter zu entwickeln. Natürlich wichtig war auch die Lage von Zwickau. Es ist nur 300 Kilometer von meiner Zuhause entfernt.“ Dies gefiel auch ihrer Mutter Natalia, denn so wird sie ihre Tochter wohl öfter wieder sehen können. Das Sporttalent haben die beiden Handballspielerinnen wohl auch von ihrer Mutter, denn früher war sie eine sehr erfolgreiche Speerwerferin. Die nur aufgrund einer Verletzung eine Olympiateilnahme verpasste.
Aleksandra freut sich nun auf Zwickau. Bei ihrem ersten Besuch hinterließ die Stadt schon einen positiven Eindruck bei ihr und gern würde sie mit dem BSV irgendwann aufsteigen. Denn aus ihrer Sicht ist die Bundesliga, die stärkste Liga der Welt. Beim BSV möchte sich die 26jährige weiter entwickeln und weitere Erfolge sammeln.

Quelle und Foto: BSV Sachsen Zwickau