Montag, 28. November 2016

Forschende Neugier und Experimentierfreude werden belohnt

Kita Wasserturm - UrkundeZwickau.- Ihre bereits dritte bzw. vierte Zertifizierung „Haus der kleinen Forscher“ in Folge konnten heute Vormittag gleich vier kommunale Kindertageseinrichtungen entgegennehmen. Überreicht wurden die Urkunden am heutigen Vormittag im Bürgersaal im Rathaus, Hauptmarkt 1 durch Uwe Findeiß, Leiter des Amtes für Schule, Soziales und Sport. Für ihre forschende Neugier und Experimentierfreude bekamen alle Steppkes außerdem noch eine Plakette. Dem offiziellen Teil folgte eine kleine Rathausführung, bei der die Mädchen und Jungen unter anderem die Jakobskapelle bestaunen und vom Balkon aus auf den Zwickauer Weihnachtsmarkt schauen durften.
Die Stadt Zwickau ist seit 2009 mit allen kommunalen Kindertageseinrichtungen Netzwerkpartner der Bundesinitiative „Haus der kleinen Forscher“. Die ersten Plaketten erhielten im Mai 2010 insgesamt 5 Kitas. Eine erste Re-Zertifizierung dreier Kitas erfolgte im Juli 2012, weitere 5 im Jahr 2014 und 2 im Februar 2015. Die Auszeichnung der Bundesinitiative „Haus der kleinen Forscher“ gibt es nur, wenn die Einrichtung über zwei speziell geschulte Fachkräfte verfügt und der Forschergedanke im Verlauf der letzten zwei Jahre nachweislich täglicher Bestandteil im Kita-Alltag ist. Und genau das erfüllen die kleinen und großen Forscher aus den Kitas Oberhohndorf (3. Zertifikat), Sachsenring, „Krümelkiste“ und „Am Wasserturm“ (Foto oben).
Rathausführung - Blick vom BalkonExperimentiert wird in den Einrichtungen individuell. Mal sind es Forscher-Ecken, mal kleine Forscher-Labore, die immer wieder aufs Neue die Neugier der Kinder wecken. Ein Koffer mit Anleitungen und Materialien hilft den Erzieherinnen, Kindern auf spielerische und einfache Art und Weise wissenschaftliches und technisches Experimentieren näher zu bringen. Die Materialien sind überwiegend Alltagsutensilien und ermöglichen den Kindern, die Experimente auch in ihren Familien zu wiederholen: mit Becher, Taschenlampe, Luftballon, Papier, Pipetten, Farbe, Wasser oder Trinkhalmen.
Experimentiert wird in den Einrichtungen regelmäßig, mindestens ein Mal pro Woche. Die Teilnahme ist freiwillig. Jedes inhaltlich neue Experiment wird in einem Logbuch dokumentiert.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau