Mittwoch, 7. Dezember 2016

Gesundheitstipp

Der eigene Körper oder besser gesagt das eigene Körpergewicht etabliert sich immer mehr zum persönlichen »Fitnessgerät«. Der Vorteil liegt klar auf der Hand, man kann dieses »Gerät« immer und überall einsetzen.
Weitere Vorzüge eines Trainings mit dem eigenen Körpergewicht: Die Übungen sind funktional, d.h. sie bilden Bewegungen des Alltags ab, es sind keine Geräte erforderlich und es spart Zeit und Geld für den Besuch eines Fitness-Studios. Darüber hinaus ist man auf keine Öffnungszeiten angewiesen und das Training kann überall durchgeführt werden – also zuhause, unterwegs oder am Arbeitsplatz. So sind Pushup/Liegestütz, Barmer_FitnessSquat/Kniebeuge, Crunches/Bauch-pressen Beispiele für klassische Körpergewichtsübungen.
Sich auch außerhalb der eigenen vier Wände zu bewegen ist der große Trend unserer Zeit. Sportliche Betätigungen an der frischen Luft, wie Walking, Jogging oder Outdoor Fitnesstraining bieten dabei ideale Möglichkeiten, um der Forderung bzw. dem Bedürfnis nach Bewegung und körperlicher Aktivität nachzukommen. Mehr und mehr erobern Sport und Bewegungsaktivitäten die städtischen Grünanlagen. Denn der moderne Stadtmensch möchte die Kombination aus Sport und Natur in unmittelbarer Nähe seines Wohn- und Arbeitsumfeldes mit Gleichgesinnten erleben, zum Beispiel im Park.
Auch wenn die aktuellen Trends wie Outdoor Fitnesstraining sowie Functional- und Bodyweight-Training zunächst zwei voneinander unabhängige Trends darstellen, haben sie einen wichtigen gemeinsamen Aspekt: sie wirken dem kommerziellen Trend entgegen und beweisen, dass für ein optimales und ausgewogenes Fitnesstraining nicht unbedingt teure Geräte benötigt werden. Das gemeinsame Credo der beiden Trends lautet »Zurück zu den Wurzeln« – mit natürlichen, effektiven und unkomplizierten Übungen ohne Fitnessgeräte.
Treten nun diese beiden wichtigen Fitnesstrends mit dem Wunsch der entsprechenden Zielgruppen nach Training im Freien aufeinander, entsteht der verstärkte Bedarf nach geeigneten Trainingsplätzen mit Möglichkeiten zum Hängen, Hangeln, Stützen, Auf- und Abspringen, etc. Die Nachfrage ist derzeit schon so hoch, dass die Interessengruppen sich im Internet organisieren und beispielsweise Datenbanken veröffentlichen, in denen die Trainingsmöglichkeiten in den jeweiligen Städten bzw. Kommunen aufgelistet werden. Doch das Angebot an öffentlichen Geräten ist dafür in deutschen Städten derzeit noch unzureichend.

Quelle und Foto: BARMER GEK