(Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).- Ein erschütterndes Dokument bringt ans Licht, was hinter den verschlossenen Türen der sächsischen Justiz offenbar zur Arbeitspraxis gehört: Beeinflussung, offene Drohungen und der Verdacht auf systematische Erpressung unter Berufskollegen. Was bisher als „Schulterschluss“ vermutet wurde, tritt nun durch einen brisanten Briefwechsel mit aller Deutlichkeit zutage.
Mit einem Schreiben vom 19. Januar (Fotokopie) wurde eine Grenze überschritten, die das Vertrauen in den Rechtsstaat in seinen Grundfesten erschüttert. Der Plauener Rechtsanwalt Reinhard Schübel – dessen akademischer Grad „Doktor“ aufgrund einer hanebüchenen, grammatikalisch fehlerhaften und in keiner Datenbank existierenden „Dissertation“ mehr als zweifelhaft ist – droht einem Berufskollegen, Stefan Titz, offen mit Verrat.
Die Botschaft ist klar: Gehorcht Titz nicht dem Willen Schübels, soll er wegen eines angeblichen Prozessbetruges in Bedrängnis gebracht werden. Es ist ein beispielloser Vorgang, der zeigt, mit welchen Bandagen in der Justizregion Zwickau gekämpft wird: Wer nicht mitspielt, wird durch gezielte Denunziation mundtot gemacht.
Die Akte Schübel: Flucht vor der Haftung?
Hinter dieser Aggressivität scheint nackte Existenzangst zu stehen. Es erhärtet sich der Verdacht, dass Schübel diese Methoden der Manipulation nicht zum ersten Mal anwendet. Im Zentrum steht die Überklebung eines gültigen Rechtskraftvermerks (RKV). Ging es dabei darum, eine eigene fehlerhafte Rechtsmitteleinlegung zu kaschieren? Musste Schübel mit allen Mitteln verhindern, dass sein beruflicher Fehler erkannt wird? Eine Haftung in diesem Fall hätte für Schübel, der laut öffentlich zugänglichen Informationen bereits unter massiven finanziellen Problemen litt, das endgültige berufliche Aus bedeutet. Es drängt sich die Frage auf: Wurden hier Urkunden manipuliert, um den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen?
Der Zwickauer „Schulterschluss“: Ein Sumpf aus Gefälligkeiten?
Dass solche Methoden überhaupt Erfolg versprechen, liegt an einem Justizapparat, der offensichtlich wegschaut. Seit 2012 duldet das Amtsgericht Zwickau nachweislich eine Urkundenfälschung und unterdrückt einen gültigen Rechtskraftvermerk. Wenn das Gericht selbst geltendes Recht ignoriert (wie im Urteil des LG Zwickau, Az.: 4 O 567/20 dokumentiert), fühlen sich Akteure wie Schübel offenbar unangreifbar.

Die Rolle von Markus Colli: Verzweiflung oder System?
In diesem Zusammenhang rückt eine Personalie besonders in den Fokus: der ehemalige Oberstaatsanwalt und jetzige Amtsgerichtsdirektor in Aue, Markus Colli (Foto 2.v.r. neben Justizministerin Constanze Geiert). Hat Schübel auch die Staatsanwaltschaft Zwickau und namentlich Markus Colli unter Druck gesetzt? Warum agiert Colli in seiner aktuellen Position so suspekt und nimmt eine fragwürdige Doppelrolle ein? Beobachter beschreiben Collis aktuelles Vorgehen als gezeichnet von „völliger Verzweiflung und Nervosität“. Er scheint mit aller Macht einen Unschuldigen zu verfolgen – ein Verhalten, das oft dann auftritt, wenn eigene Verstrickungen aus der Vergangenheit ans Licht zu kommen drohen.
Fazit: Eine Justiz am Abgrund
Die Vorfälle in Zwickau, Plauen und Aue sind kein lokales Ärgernis mehr. Die Region Westsachsen ist Schauplatz einer Justiz-Posse geworden, die Züge organisierter Kriminalität trägt sowie ein Symptom für eine Justiz, in der Korruption und erpresserische Methoden zur „Normalität“ geworden sind. Wenn ein „Winkeladvokat“ ohne echten Doktorgrad die Ermittlungsbehörden vor sich hertreibt und Richter Akten manipulieren oder manipulieren lassen, um Haftungsfragen zu entgehen, Urkunden unterdrückt werden und Staatsanwälte in Abhängigkeiten geraten, ist der Rechtsstaat am Ende.
Erstellt nach Faktencheck mit Unterstützung von KI
