10 Juli 2016

Verfolgungsjagd durch Zwickau - Polizist verletzt, etliche Autos Schrott

Polizei05Zwickau.- Ein gemütlicher Grillabend mit Freunden war einem 18-Jährigen wahrscheinlich nicht genug. Mit Lust auf eine Spritztour durch Zwickau benutzte er unberechtigter Weise den Pkw seines Gastgebers. Ohne Licht fahrend fiel er auf der Reichenbacher Straße einer Streife des Ordnungsamtes auf. Als sie den Fahrer darauf aufmerksam machen wollten, gab dieser plötzlich Gas. Da er auch auf die hinzugezogene Polizei nicht reagierte, kam es zu einer Verfolgung von Oberplanitz bis Marienthal. Während der Fahrt rammte er mehrere Polizeifahrzeuge. Endstation war ein Ampelmast auf der Kopernikusstraße, nachdem der Flüchtende in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen war. Jetzt setzte er seine Flucht zu Fuß fort, kam allerdings kurze Zeit später zurück zum Unfallort. Der junge Mann war mit einem Atemalkoholwert von 1,22 Promille unterwegs, nicht im Besitz eines Führerscheines und musste verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Traurige Bilanz des nächtlichen Ausfluges sind ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro, ein leicht verletzter Polizeibeamter und mehrere Ermittlungsverfahren.

Quelle: PD Zwickau
Beispielfoto: Bundespolizei

08 Juli 2016

Sexualstraftaten gegen Frauen - Prävention und Hilfe für die Opfer

Zwickau.- Am Donnerstag hat der Deutsche Bundestag eine Verschärfung des Sexualstrafrechts beschlossen. Die gesamtgesellschaftliche Debatte darum, welche Verhaltensweisen im zwischenmenschlichen Umgang strafbar sein sollen und wie diese sanktioniert werden, war nicht zuletzt durch die Geschehnisse in der Silvesternacht 2015 in Köln und anderen deutschen Großstädten befördert worden.
Ziel der Prävention jedoch ist es, Straftaten zu verhindern, damit Menschen gar nicht erst zu Opfern werden. Entsprechende Präventionsangebote sind mannigfaltig und werden von einer Vielzahl von Vereinen, Verbänden, Organisationen und Institutionen angeboten. Unter einschlägigen Stichworten findet man diese Angebote im Internet. Hier setzt auch die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (www.polizei-beratung.de) an. Auf diesen Internetseiten findet man hilfreiche Tipps zur Vorbeugung von Sexualdelikten. Auch die Polizei Sachsen gibt auf ihren Internetseiten zur polizeilichen Prävention (www.polizei.sachsen.de/de/4160.htm) nützliche Informationen und weiterführende Hinweise zu diesem Thema.
Insbesondere für Frauen als potenzielle Opfer entsprechender Straftaten kann die Teilnahme an Selbstbehauptungs- und Selbstsicherheitskursen sinnvoll sein. Denn Frauen sollten sich in Übergriff- und Konfliktsituationen der eigenen Grenzen bewusst sein und diese deutlich machen. Dies kann geschehen durch Artikulation, Schreien, selbstbewusstes Auftreten, Hilfe holen oder andere Strategien. Beim Einüben dieser Verhaltensweisen helfen die eben genannten Kurse.
Sollte man schließlich Opfer einer (Sexual-) Straftat geworden sein, so bietet bspw. die Opferschutzbroschüre der Polizei Sachsen (www.polizei.sachsen.de/de/4178.htm) eine umfangreiche Hilfestellung. Hier erhält man Informationen u. a. über seine Rechte als Opfer, über den Ablauf eines Strafverfahrens sowie über die Möglichkeiten des Umgangs mit ausgewählten Straftaten (bspw. sexuelle Gewaltstraftaten). Vor allem ist ein ausführlicher Adressteil enthalten, in welchem Beratungsstellen und Opferhilfeeinrichtungen aus ganz Sachsen benannt sind. Beispielhaft seien hier die Landesarbeitsgemeinschaft Sachsen (www.gewaltfreies-zuhause.de), die Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie Sachsen e. V. (www.raa-sachsen.de), die Stiftung WEISSER RING (www.weisser-ring-stiftung.de) oder die Opferhilfe Sachsen e. V. (www.opferhilfe-sachsen.de) genannt, welche sämtlich auf ihren Internetseiten weitere hilfreiche Informationen geben und Ansprechpartner benennen. Auch ist festzustellen, dass kulturkreisübergreifend weitgehend Konsens über strafbare Handlungen in Bezug auf den sexuell motivierten Umgang untereinander besteht und sich die Täter ihrer Taten daher in den meisten Fällen auch bewusst sind.
Weil in der medialen Berichterstattung in den vergangenen Monaten des Öfteren enthalten, soll im Zusammenhang mit dem subjektiv gestiegenen Schutzbedürfnis noch kurz das Thema der „Bewaffnung der Bevölkerung“ aufgegriffen werden. Hier wurden Personen aus dem Handel zitiert, die z. B. beim Absatz von Reizgasen und Gas- oder Schreckschusswaffen eine enorme Steigerung konstatieren konnten. Dazu ist zu bemerken, dass das Mitsichführen solcher Gegenstände in der Öffentlichkeit, um sie bspw. im Falle eines Angriffs zur Selbstverteidigung einzusetzen, eines sog. kleinen Waffenscheins bedarf. Fehlt dieser, so begeht man eine Straftat. Außerdem ist zu bedenken, dass diese Gegenstände durch den Angreifer entwendet und gegen den sich Verteidigenden selbst eingesetzt werden könnten oder zur Eskalation der Situation beitragen. Zudem ist für Außenstehende schlecht ersichtlich, wer Täter und wer Hilfesuchender ist. Aus diesen Gründen rät die Polizei grundsätzlich vom Einsatz derartiger Verteidigungsgegenstände ab.

Quelle: PD Zwickau
Foto oben: WEISSER RING
Foto unten: Privat

Abschied mit Neptuns Taufwasser von Zwickern und Rathausschlüssel

Spielstadt - SchlüsselrückgabeZwickau.- Kindern macht es sichtlich Spaß, das Leben der Erwachsenen nachzuspielen. Die Spielstadt „Mini Zwickau“ machte es möglich - knapp 500 Ferienkinder nutzten in den ersten beiden Sommerferienwochen das zentrale Ferienprojekt im Areal der Pestalozzischule, die auch in diesem Jahr wieder ideale Bedingungen für das große Rollenspiel der Kleinen bot.
Heute hieß es nun Abschied nehmen. Der letzte Tag in der Spielstadt hatte es noch mal so richtig in sich. Mit einem bunten und vor allem erfrischenden Abschluss- und Neptunfest lebte die Spielstadt noch einmal so richtig auf. Die Kids nutzten den Vormittag zum letztmaligen Arbeiten in den Betrieben. Ab Mittag schlossen die Betriebe. Dann hieß es die „schwer“ verdienten Zwicker auszugeben und zu feiern! Neben viel Musik, einer schnuckligen selbstkreierten Modenschau mit Schmunzel- und Staun-Effekt zog es die Mini-Zwickauer vor allem zur erfrischenden Neptuntaufe. Um in Neptuns Reich aufgenommen zu werden, mussten die „Landratten“ zunächst Taufwasser, ein Gemisch aus verschiedenen Limonadensorten, trinken. Anschließend erhielten sie von Neptun persönlich Namen wie „zickige Muräne“, „verfressener Hai“ oder „tapferes Seepferdchen“ und landeten kurz darauf mit viel Schwung und Geschrei in Neptuns (Pool-)Reich.
Spielstadt - WassertaufeUnd auch die zurückliegenden 9 Spielstadttage boten viel an Erlebnissen, Erfahrungen, Spaß und Action. Täglich besuchten rund 250 Kids die Spielstadt, um Radio zu machen, Taxi-Chauffeur zu sein, im Fundbüro zu arbeiten oder Leckereien in der Bäckerei „Knusper“ herzustellen. Hier gab es alles, was das Kinderherz begehrt: Ein Rathaus mit einem Oberbürgermeister, ein Fitness-Studio für Muckis, eine blumig-dufte Gärtnerei oder auch ein trendiges Frisör- und Kosmetikgeschäft.
Es wurden insgesamt 85 Gesellen- und Meisterprüfungen abgelegt. Im Standesamt gaben sich ca. 40 Paare, meist Mädchen, das Ja-Wort. Auch Falschgeld war an einem Tag im Umlauf. Das meiste Bußgeld mussten die Ministadt-Bürger für fehlende Passbilder oder Fotoerlaubnis im Bürgerausweis zahlen und einiges Hab und Gut blieb liegen und landete im Mini-Fundbüro.
Zu den besonderen Highlights zählen die Bürgermeisterwahlen, der Rathausbesuch der Stadtspitze „Mini Zwickau“ oder das Sportfest. Was die Kids noch alles erlebt, gefeiert, gespielt, geschlemmt, gewerkelt, gesehen oder auch geregelt haben, ist in Film-, Foto- und Textbeiträgen unter www.minizwickau.de zu sehen, zu lesen, anzuschauen und zu hören.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Songs mit Tiefgang: Australische Musikerin gastiert im Daetz-Centrum

Westsachsen/Lichtenstein.- Am 12. August tritt Emaline Delapaix erstmals im Lichtensteiner Daetz-Centrum auf. Damit wird die im letzten Jahr begonnene Reihe mit „DC Club Lounge“-Konzerten fortgeführt. Beginn des Konzertes ist 19:30 Uhr. Tickets gibt es ab sofort im Vorverkauf für 10 Euro.
Emaline Delapaix ist eine australische Sängerin, Komponistin und Musikerin, die mit ihrem großen, orangen kanadischen Kater Reece in Berlin lebt. Sie verbringt viel Zeit damit, intensive Folk-Pop-Songs für Klavier, Akustikgitarre, keltische Harfe und was ihr sonst noch an Instrumenten begegnet, zu schreiben. Ihre Texte behandeln Themen wie den menschlichen Zustand, Depressionen, Tierrechte, Feminismus, Sexualität sowie Liebe, Natur und Abenteuer der Straße.
Man sagt Delapaix nach, ein wenig wie Kate Bush oder Tori Amos zu klingen. Sie liebt skandinavische Musik. Das spürt man ihren Songs an, die mit Tiefgang daherkommen, manchmal ein wenig gegen den Strich gebürstet sind, aber immer intime Einblicke in die Gefühlswelt der sympathischen Künstlerin geben. Begleitet wird sie bei ihrem Auftritt vom englischen Gitarristen Lukas Creswell-Rost.
Nach einer schwierigen Zeit der Krankheit und Depression im Jahr 2010, beschloss Emaline ihren Tagesjob in Toronto, Kanada, zu verlassen und in einen abgelegenen festen Wohnwagen im ländlichen Osten Deutschlands, nahe der polnischen Grenze, zu ziehen, wo sie sich selbst das Spielen von drei Instrumenten beibrachte. Dort lebte sie eineinhalb Jahre, bevor sie sich in Berlin als professionelle Musikerin niederließ. Seitdem hat sie mehr als 500 Shows in Deutschland, Europa, Australien und Kanada aufgeführt, hat sich eine eigene Anhängerschar geschaffen und ist sehr bekannt für ihre leidenschaftlichen Live-Auftritte geworden.
Im Frühjahr 2015 gab sie ihr Filmdebüt als stille Erzählerin und Komponistin für die deutsch-französische Arte Fernsehdokumentation "Helden der Zukunft", einem Umweltfilm, der in der Zukunft spielt und uns mit den aktuellen Krisen von heute im Rückblick konfrontiert.
Nebenbei ist Emaline Delapaix auch Veganerin und Tieraktivistin, die regelmäßig Prozente ihrer CD-Verkäufe während der Tour an die örtlichen Tierheime spendet. Für Ihr Konzert im Daetz-Centrum wurde dazu bereits der Kontakt zum „Pfötchenheim“ geknüpft.

Quelle und Foto: Daetz-Centrum Lichtenstein

07 Juli 2016

Zwei Frauen von Südländer überfallen - Kripo ermittelt

Aufgabe LuftsicherheitLimbach-Oberfrohna.-  Am 21. Juni wurde in der Nähe des Saunabades eine Spaziergängerin überfallen. Kurz nach 14:30 Uhr kam es zu einem sexuellen Übergriff durch einen Unbekannten mit südländischem Aussehen. Wie die Polizei mitteilt, geschah die Tat auf dem Verbindungsweg vom Saunabad „Großer Teich“ in Richtung Marksteig. Der Angreifer habe die Frau umklammert und unsittlich berührt, heißt es. Aufgrund der Gegenwehr der Geschädigten sowie des lauten Rufens flüchtete der Täter in Richtung des dortigen Saunabades. Kurz vor dem Überfall begegnete das spätere Opfer zwei weiteren Frauen, die ebenfalls in der Nähe des Tatortes unterwegs waren. Diese beiden müssten den Tatverdächtigen im Vorfeld gesehen haben.
Gestern am frühen Abend kam es gegen 17:15 Uhr erneut zu einem sexuellen Übergriff unweit des Saunabades. Auf dem Waldweg in Richtung „Siedlung Am Friedhof“ wurde eine Joggerin von einem bislang Unbekannten von hinten umfasst, unsittlich berührt und zu Boden gerissen. Die Geschädigte wehrte sich jedoch so heftig, dass der Täter schließlich von ihr abließ und anschließend in Richtung Saunabad flüchtete.

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:
- ca. 170 Zentimeter groß
- ca. 20-25 Jahre alt
- schlanke Gestalt
- rundliches Gesicht
- kurze, schwarze Haare, dunkelbraune Augen
- gepflegtes Äußeres
- südländisches Aussehen
- bekleidet mit schwarzer Jacke, dunklen verwaschenen Jeans

Die Kriminalpolizei in Zwickau bittet die beiden ortsanwesenden Frauen sowie weitere Zeugen sich unter dieser Telefonnummer zu melden: (0375) 428 4480. Sachdienliche Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: PD Zwickau
Beispielfoto: Bundespolizei

06 Juli 2016

Schlossführung für jedermann auf dem Oberen Schloss Greiz

5_schlossfuehrung1Greiz.- Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am Samstag, 09. Juli 2016, und am Sonntag, 10. Juli 2016, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind u.a. Inhalt des Rundganges. Höhepunkt der Führung wird die Besteigung des Schlossturmes sein. Der wundervolle Ausblick auf das fürstlich vogtländische Greiz und die Umgebung ist zu jeder Jahreszeit einzigartig.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung.
Termine: Samstag, 09. Juli 2016
Sonntag, 10. Juli 2016
Preise: Erwachsene: 3,50 Euro
Kinder: 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Oberes Schloss, Torhaus, Schloss-Information
Zeit: 14.00 Uhr
Dauer: ca. 1 ½ Stunden

Mausoleum in Waldhaus für Besichtigung geöffnet
mausoleumWaldhaus.- Am Sonntag, dem 10. Juli 2016, wird das Mausoleum in Waldhaus in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr für Besichtigungen geöffnet sein. Für den letzten regierenden Fürsten Heinrich XXII. Reuss Aelterer Linie war Waldhaus ein beliebter Ort. Aus diesem Grund ließ er sich im Jahr 1883 seine Ruhestätte, das Mausoleum, errichten.
Vor über 15 Jahren wurde die Begräbnisstelle der letzten Greizer Reußen ä.L. durch die Stadt Greiz renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Mausoleums, zu Heinrich XXII. und seiner Familie ist im Inneren der Kapelle zu besichtigen.
Weitere Termine der Öffnung 2016:
14.08., 11.09. (Tag des offenen Denkmals) und 09.10.2016.

Quelle und Fotos: Touristinformation Greiz

Die 11. Auflage der „ibug“ vereint die Welt in Limbach-Oberfrohna

ibug-3Limbach-Oberfrohna.- Neues Jahr, neue Stadt. Die Industriebrachenumgestaltung – kurz ibug – geht in ihre elfte Runde und findet 2016 in Limbach-Oberfrohna statt. In der westsächsischen Kleinstadt nahe Chemnitz verwandelt das Festival für urbane Kunst in diesem Jahr die verfallenen Hallen des ehemaligen VEB Buntfärberei in ein buntes Gesamtkunstwerk, dass vom 26. bis 28. August für Kunstfans zu bewundern ist.
Zur Kreativphase reisen ab Mitte August rund 120 Künstler aus 17 Ländern an und gestalten das Areal mittels Malerei und Graffiti, Illustrationen und Installationen, Müll und Multimedia. Neben zahlreichen bekannten Gesichtern wie Tasso (Meerane), Quintessenz (Berlin), Guido Zimmermann (Frankfurt), Kera (Berlin) oder Hifi (Dortmund) kommen auch 2016 frische Talente und Gäste aus der ganzen Welt nach Westsachsen. Mit dabei sind u.a. Messy Desk (Hong Kong), Uncle and Rainbo (China), Benuz und Said Dokins (Mexiko), Vera Primavera (Ecuador), Elmar Karla und Clara Reichertz (Argentinien), Megan Mosholder (USA), Key Detail und Yu-Baba (Weißrussland), Nootk (Russland), Dima Fatum (Ukraine), Morfai (Litauen), Kid Crayon (UK), Koctel (Spanien), Noon und Madame Moustache (Frankreich), Majilina (Italien), HNRX (Österreich), Taina (Schweiz) oder Sokar Uno (Berlin), um nur einige zu nennen…
ibug-2Das Ergebnis der kreativen Woche ist anschließend für ein Festivalwochenende zu sehen und erleben. Das Gelände des ehemaligen VEB Buntfärberei, früher bekannt als Rocherwerk II, befindet sich zwischen Dorotheenstraße 11 und Weststraße 52 in Limbach-Oberfrohna. Der Startschuss für das Festival fällt am Freitag, den 26. August von 15 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag öffnet die ibug dann jeweils von 10 bis 20 Uhr ihre Tore. Dazu gibt es ein buntes Festivalprogramm u.a. mit Workshops, Diskussionen, Künstlergesprächen und Führungen über das Gelände, bei denen wissenswerte Fakten und witzige Anekdoten rund um die Buntfärberei und die ibug zu hören sind. Das ibug-Kino zeigt in Kooperation mit ARTE Creative Rückblicke auf die letzten 10 Jahre ibug und Filme aus der Urban Art Szene. Auf einem Kunstmarkt können Werke der Künstler gekauft werden. Und am Freitag und Samstag öffnet ein Biergarten auf dem Festivalgelände.
ibug-1Am Samstagabend (27. August) steigt ab 22 Uhr außerdem die traditionelle ibug-Party mit DJ’s und Livemusik zwischen Hip-Hop, Techno und Trash. Auf der Bühne und hinter den Plattentellern stehen u.a. Garstique (Leipzig), Felde (Chemnitz) und Free-Kee (Leipzig). Dazu treten beim „Paint Club“ einige Künstler mit Marker und Spraydose im Duell auf Zeit gegeneinander an.
Übrigens: Vom 4. bis 6. September ist das Gelände der ibug zum „Tag der Sachsen“ noch einmal für kunstbegeisterte Gäste offen. Mehr Informationen zur ibug 2016 gibt es online auf www.ibug-art.de.

Quelle und Fotos: ibug-Hauptquartier/Michael Lippold

05 Juli 2016

Altlastensanierung am ehemaligen Gaswerk abgeschlossen

3 - Beginn Errichtung der BaustraßeZwickau.- Nach 12 Monaten Bauzeit, inklusive einer viereinhalb monatigen Winterpause, beendete die Zwickauer Energieversorgung (ZEV) die Altlastensanierung auf dem alten Gaswerksgelände in der Audistraße mit offiziellem Bauabschluss.
Am 27. Februar 1853 eröffnete der Verein für Gasbeleuchtung der Stadt Zwickau als Eigentümer das Gaswerk. Mit Verschmelzung der Elektrizitäts- und Fernwärmeversorgung GmbH (EFZ) und der Erdgas Zwickau GmbH zur Zwickauer Energieversorgung ging das Grundstück 1998 in den Besitz der ZEV über.
Aufgrund der Nutzung als Gaswerk und durch die in den 1960er Jahren errichtete Reinigungen A und B erfolgte über die Jahre die Verunreinigung des Bodens. Bereits 1990 wurde ein erstes Gutachten zur Altlastensituation erstellt. Darauf folgten weitere Gefährdungsabschätzungen, Detailuntersuchungen, Sanierungsuntersuchungen und Standortuntersuchungen. Am 22. Juni 2011 wurde der erste Sanierungsplan der SakostaSKB GmbH vorgelegt. Die Bauanlaufberatung erfolgte am 14. Juni 2012 und die Bauabnahme am 15. August 2013.
Insgesamt wurden auf dem Grundstück 7.966,890 m³ Erde ausgehoben. Davon 12.320,21 t Boden, 4.093,12 t Bauschutt sowie 902,92 t Teerprodukte und Teer-Boden-Bauschutt-Gemische. Mit den festen Abfällen wurden rund 7,6 t Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz PAK); 26,4 t Kohlenwasserstoffe und mindestens 1,1 t Cyanide vom Standort entfernt. Über die Baugrubenwasserhaltung wurden 4.585 m³ kontaminierte Wässer abgepumpt, aufbereitet und in die öffentliche Kanalisation eingeleitet. Zur abschließenden Begradigung wurden 7.045,723 m³ Erdstoffe verfüllt.

Quelle und Foto: Zwickauer Energieversorgung

04 Juli 2016

Verunglückter Border Collie erfolgreich an der Hüfte operiert

Nash_mit_ArztTorgau/Ahlen.- Therapiehund Nash, der bei einem Autounfall in der vergangenen Woche schwer verletzt wurde, konnte am Wochenende die Tierklinik wieder verlassen. Dem Border Collie Rüden wurde ein künstliches Hüftgelenk eingepflanzt. Sein Frauchen Kerstin Kuntzsch schreibt auf Nash’s Homepage: „Unser Nash ist wieder zu Hause. Es ist alles gut verlaufen. Er braucht noch viel Ruhe, Medikamente und Physiotherapie. Auf dem Bild ist neben meinem Mann (links) auch Dr. Gereon Viefhues aus der Tierklinik Ahlen zu sehen. Er hat Nash operiert. Wir sind so dankbar und glücklich.
Herzlichen Dank auch an all die vielen Spender und Unterstützer, die sich bisher bei uns gemeldet haben. Wir sind überwältigt von so viel Hilfsbereitschaft. Bis zum vergangenen Freitag waren schon 760,- Euro eingegangen und ganz viele haben noch signalisiert, dass sie Spenden wollen. Also nochmals danke. Wir halten Euch natürlich weiter hier auf dem Laufenden, welche Fortschritte Nash macht.“
Anmerkung der Redaktion: Wir wünschen ebenfalls gute Besserung für Nash, dass er bald wieder als Opferbegleithund für den WEISSEN RING und andere Opferhilfsorganisationen tätig werden kann.
 
Quelle und Foto: Homepage Opferhelfer Nash

01 Juli 2016

Zwickaus Stadtmanagement liegt bald in Frauenhand

Anne_KlueglichZwickau.- Anne Klüglich wird neue Stadtmanagerin. Die 36-jährige Zwickauerin tritt ihr Amt am 1. August an. Sie wird damit Nachfolgerin von Klaus Kaufmann, der die neu geschaffene Stelle erst Anfang Mai übernommen hatte.
Anne Klüglich wurde in Zwickau geboren und wohnt selbst in der Innenstadt. Sie verfügt unter anderem über Erfahrungen im Veranstaltungsmanagement. Aufgrund ihres aktuellen Anstellungsverhältnisses ist der Arbeitsbeginn in der Stadtverwaltung nicht vor dem 1. August möglich. Ihr Büro wird sie dann ebenfalls in der Marienstraße und damit im Herzen der „Einkaufsstadt“ haben.
Die Trennung vom bisherigen Stelleninhaber erfolgte noch vor Ablauf der Probezeit aufgrund unterschiedlicher Auffassungen zu Arbeitsweise und –inhalten. Aufgrund der Bedeutung der durch den Stadtmanager wahrzunehmenden Aufgaben folgte die Stadtverwaltung dem Vorschlag aus den Reihen des Fördervereins Stadtmanagements e.V., Anne Klüglich zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen. Kurzfristig war es letztlich möglich, die Stelle wieder zu besetzen und eine längere Vakanz zu vermeiden.
Die Stadtmanagerin hat insbesondere die Aufgabe, Projekte zur Belebung und Attraktivitätssteigerung der Innenstadt zu initiieren und umzusetzen, Angebote zu koordinieren, an Marketingaktionen mitzuwirken sowie in Arbeitsgruppen mitzuarbeiten bzw. diese zu leiten. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Innenstadtakteuren und dem Förderverein Stadtmanagement. Organisatorisch ist die zunächst auf zwei Jahre befristete Stelle bei der städtischen Wirtschaftsförderung angesiedelt.

Quelle: Stadtverwaltung Zwickau
Foto: Mike Herzog