Mittwoch, 6. Juli 2016

Die 11. Auflage der „ibug“ vereint die Welt in Limbach-Oberfrohna

ibug-3Limbach-Oberfrohna.- Neues Jahr, neue Stadt. Die Industriebrachenumgestaltung – kurz ibug – geht in ihre elfte Runde und findet 2016 in Limbach-Oberfrohna statt. In der westsächsischen Kleinstadt nahe Chemnitz verwandelt das Festival für urbane Kunst in diesem Jahr die verfallenen Hallen des ehemaligen VEB Buntfärberei in ein buntes Gesamtkunstwerk, dass vom 26. bis 28. August für Kunstfans zu bewundern ist.
Zur Kreativphase reisen ab Mitte August rund 120 Künstler aus 17 Ländern an und gestalten das Areal mittels Malerei und Graffiti, Illustrationen und Installationen, Müll und Multimedia. Neben zahlreichen bekannten Gesichtern wie Tasso (Meerane), Quintessenz (Berlin), Guido Zimmermann (Frankfurt), Kera (Berlin) oder Hifi (Dortmund) kommen auch 2016 frische Talente und Gäste aus der ganzen Welt nach Westsachsen. Mit dabei sind u.a. Messy Desk (Hong Kong), Uncle and Rainbo (China), Benuz und Said Dokins (Mexiko), Vera Primavera (Ecuador), Elmar Karla und Clara Reichertz (Argentinien), Megan Mosholder (USA), Key Detail und Yu-Baba (Weißrussland), Nootk (Russland), Dima Fatum (Ukraine), Morfai (Litauen), Kid Crayon (UK), Koctel (Spanien), Noon und Madame Moustache (Frankreich), Majilina (Italien), HNRX (Österreich), Taina (Schweiz) oder Sokar Uno (Berlin), um nur einige zu nennen…
ibug-2Das Ergebnis der kreativen Woche ist anschließend für ein Festivalwochenende zu sehen und erleben. Das Gelände des ehemaligen VEB Buntfärberei, früher bekannt als Rocherwerk II, befindet sich zwischen Dorotheenstraße 11 und Weststraße 52 in Limbach-Oberfrohna. Der Startschuss für das Festival fällt am Freitag, den 26. August von 15 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag öffnet die ibug dann jeweils von 10 bis 20 Uhr ihre Tore. Dazu gibt es ein buntes Festivalprogramm u.a. mit Workshops, Diskussionen, Künstlergesprächen und Führungen über das Gelände, bei denen wissenswerte Fakten und witzige Anekdoten rund um die Buntfärberei und die ibug zu hören sind. Das ibug-Kino zeigt in Kooperation mit ARTE Creative Rückblicke auf die letzten 10 Jahre ibug und Filme aus der Urban Art Szene. Auf einem Kunstmarkt können Werke der Künstler gekauft werden. Und am Freitag und Samstag öffnet ein Biergarten auf dem Festivalgelände.
ibug-1Am Samstagabend (27. August) steigt ab 22 Uhr außerdem die traditionelle ibug-Party mit DJ’s und Livemusik zwischen Hip-Hop, Techno und Trash. Auf der Bühne und hinter den Plattentellern stehen u.a. Garstique (Leipzig), Felde (Chemnitz) und Free-Kee (Leipzig). Dazu treten beim „Paint Club“ einige Künstler mit Marker und Spraydose im Duell auf Zeit gegeneinander an.
Übrigens: Vom 4. bis 6. September ist das Gelände der ibug zum „Tag der Sachsen“ noch einmal für kunstbegeisterte Gäste offen. Mehr Informationen zur ibug 2016 gibt es online auf www.ibug-art.de.

Quelle und Fotos: ibug-Hauptquartier/Michael Lippold