Quelle und Foto: Chursächsische Veranstaltungs GmbH
16 Dezember 2025
Im KAT Bad Elster: Die feuerrote Blume als Theatermärchen
Westsachsen/Bad Elster.- Am Sonntag, den 28. Dezember öffnet sich um 16 Uhr im König Albert Theater Bad Elster der Vorhang für den Märchenklassiker „Die feuerrote Blume“ in einer Inszenierung von Manuel Schöbel, aufgeführt vom Ensemble der Landesbühnen Sachsen. Das 1978 vor allem durch den russischen Kultfilm bekannt gewordene Märchen zeigt fantasievoll, dass es sich lohnt, das wahre Wesen eines jeden Menschen zu ergründen. Egal wie fremd und erschreckend sein Äußeres auf den ersten Blick auch wirken mag. Ein Kaufmann möchte seinen Töchtern auf einer langen Reise Wünsche erfüllen – die Jüngste, Aljonuschka, wünscht sich die geheimnisvolle feuerrote Blume. Auf der Suche gerät der Vater in den Wald der Baba Jaga und in ein verwunschenes Schloss, wo ihn beim versuchten Diebstahl der Zorn des unsichtbaren Schlossherrn trifft. Um ihn zu retten, reist Aljonuschka nun selbst dorthin. Trotz seines furchteinflößenden Äußeren erkennt sie seine Güte – und erkennt, dass die wahre Schönheit im Herzen liegt. Eine weitere Vorstellung findet am darauffolgenden Montag, den 29. Dezember um 15 Uhr statt. Rest-Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Umgestaltung Planitzer Markt: Mehr geschafft, als geplant
Westsachsen/Zwickau.- Bevor die Baumaßnahme Umgestaltung Planitzer Markt in die Winterpause geht, informiert das Tiefbauamt noch einmal zum aktuellen Stand der Arbeiten. Das im Mai 2024 begonnene städtische Großprojekt konnte auch im Jahr 2025 gut fortgeführt und bedeutende Ziele erreichen werden. Vieles am Markt ist bereits neu entstanden.
Der Medientiefbau mit der Umverlegung des Wiesenbaches, ein bisheriger Schwerpunkt im Projekt, ist zum Jahresende fast abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit den Wasserwerken und der Energieversorgung Zwickau wurden auf dem Markt 500 m Gasleitung, 500 m Stromleitung, 800 m Trinkwasserleitung und 1.350 m Straßenbeleuchtung neu verlegt. Auch die angrenzenden Straßen erhielten neue Leitungen und einen neuen Fahrbahnbelag. Dank des Engagements der bauausführenden Firma Hoch- und Tiefbau Reichenbach GmbH konnten außerdem die Fahrbahnen in der Post- und Edisonstraße über den geplanten Umfang des Marktes hinaus instandgesetzt werden.Trotz der zusätzlichen Ziele war es möglich, dass am Planitzer Markt im Jahr 2025 bedeutende Teile der Verkehrsanlage in Betrieb gehen konnten. Nach der neuen Verrohrung des Wiesenbachs und der Erneuerung des Leitungsbestandes wurde im Frühsommer auch der nördliche der beiden Bauabschnitte fertiggestellt. Als Zwischenziel und Höhepunkt des Projektes 2025 wurde die Äußere Zwickauer Straße – wie geplant – Ende Juni 2025 für den Verkehr freigegeben. Der Markt ist seitdem für den Durchgangsverkehr und auch über den ÖPNV wieder direkt erreichbar. Im November folgte dann, gemäß der Vorankündigung, die Freigabe des erweiterten Mehrzweckplatzes, als erster Teil der eigentlichen Marktfläche, zur Nutzung als Parkplatz.
Aktuell laufen im Bereich des Marktplatzes noch Pflasterabreiten und der Rückbau der alten Stützmauer zur Poststraße. Bis Weihnachten erhält außerdem die Ostseite der Poststraße einen neuen Gehwegbelag.
Die Baustelle Planitzer Markt blickt auf ein herausforderndes und erfolgreiches Jahr zurück. Die im Baufortschritt aufgetretenen Probleme konnten konstruktiv gelöst und gewonnene Erkenntnisse in das Projekt integriert werden. Alle Ziele wurden termingerecht erreicht und das geplante Bausoll erneut übertroffen.Von Weihnachten bis voraussichtlich Ende Januar 2026 geht die Baustelle nun in die verdiente Winterpause. Im Februar 2026 soll es - insofern es die Witterung zulässt - planmäßig weitergehen. Dann erhält die Poststraße eine neue Winkelstützwand. Beginnen werden ebenso die Oberbauarbeiten zum Mehrzweckplatz und den angrenzenden Themeninseln. Im letzten Bauabschnitt erhält der Markt mit den Themeninseln sein eigentliches Herz und auch die Pyramide wird an ihren neuen Standort zurückkehren.
Vorgesehen ist, die Baumaßnahme im kommenden Sommer fertigzustellen. Der Fertigstellungstermin 31. Juli 2026 ist weiterhin aktuell.
Der Medientiefbau mit der Umverlegung des Wiesenbaches, ein bisheriger Schwerpunkt im Projekt, ist zum Jahresende fast abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit den Wasserwerken und der Energieversorgung Zwickau wurden auf dem Markt 500 m Gasleitung, 500 m Stromleitung, 800 m Trinkwasserleitung und 1.350 m Straßenbeleuchtung neu verlegt. Auch die angrenzenden Straßen erhielten neue Leitungen und einen neuen Fahrbahnbelag. Dank des Engagements der bauausführenden Firma Hoch- und Tiefbau Reichenbach GmbH konnten außerdem die Fahrbahnen in der Post- und Edisonstraße über den geplanten Umfang des Marktes hinaus instandgesetzt werden.Trotz der zusätzlichen Ziele war es möglich, dass am Planitzer Markt im Jahr 2025 bedeutende Teile der Verkehrsanlage in Betrieb gehen konnten. Nach der neuen Verrohrung des Wiesenbachs und der Erneuerung des Leitungsbestandes wurde im Frühsommer auch der nördliche der beiden Bauabschnitte fertiggestellt. Als Zwischenziel und Höhepunkt des Projektes 2025 wurde die Äußere Zwickauer Straße – wie geplant – Ende Juni 2025 für den Verkehr freigegeben. Der Markt ist seitdem für den Durchgangsverkehr und auch über den ÖPNV wieder direkt erreichbar. Im November folgte dann, gemäß der Vorankündigung, die Freigabe des erweiterten Mehrzweckplatzes, als erster Teil der eigentlichen Marktfläche, zur Nutzung als Parkplatz.
Aktuell laufen im Bereich des Marktplatzes noch Pflasterabreiten und der Rückbau der alten Stützmauer zur Poststraße. Bis Weihnachten erhält außerdem die Ostseite der Poststraße einen neuen Gehwegbelag.
Die Baustelle Planitzer Markt blickt auf ein herausforderndes und erfolgreiches Jahr zurück. Die im Baufortschritt aufgetretenen Probleme konnten konstruktiv gelöst und gewonnene Erkenntnisse in das Projekt integriert werden. Alle Ziele wurden termingerecht erreicht und das geplante Bausoll erneut übertroffen.Von Weihnachten bis voraussichtlich Ende Januar 2026 geht die Baustelle nun in die verdiente Winterpause. Im Februar 2026 soll es - insofern es die Witterung zulässt - planmäßig weitergehen. Dann erhält die Poststraße eine neue Winkelstützwand. Beginnen werden ebenso die Oberbauarbeiten zum Mehrzweckplatz und den angrenzenden Themeninseln. Im letzten Bauabschnitt erhält der Markt mit den Themeninseln sein eigentliches Herz und auch die Pyramide wird an ihren neuen Standort zurückkehren.
Vorgesehen ist, die Baumaßnahme im kommenden Sommer fertigzustellen. Der Fertigstellungstermin 31. Juli 2026 ist weiterhin aktuell.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau
15 Dezember 2025
Millionengrab in Zwickau: Wer haftet für diesen Größenwahn?
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| Am Mega-Knast in Zwickau wird seit mehr als zehn Jahren herumgebastelt. Bisher ohne nennenswertes Ergebnis. |
| Das derzeitige Gefängnis in Zwickau scheint für die steigende Anzahl justizinterner Straftäter nicht mehr zeitgemäß. |
Das Vergabeverfahren soll zweistufig durchgeführt werden. In der ersten Verfahrensstufe können sich interessierte Unternehmen zur Teilnahme am Verfahren bewerben. Die zweite Stufe umfasst mehrere Verhandlungsrunden und endet mit der finalen Angebotserstellung der Bieter. Der Zuschlag soll im 1. Quartal 2027 erteilt werden. Die bauliche Fertigstellung ist laut SIB-Plan für 2029 vorgesehen. In der Endphase der Bautätigkeiten beginnt begleitend die Inbetriebnahme und Einregulierung der technischen Anlagen. Die Aufnahme des Regelbetriebs der Justizvollzugsanstalt soll demnach Anfang 2030 stattfinden.
In Zwickau-Marienthal entsteht unter andauerndem Protest der Bevölkerung derzeit ein Mega-Knast mit 820 Haftplätzen. Dazu wurde bereits vor elf Jahren (2014) zwischen den Freistaaten Sachsen und Thüringen ein Staatsvertrag geschlossen. Demnach sind 370 Haftplätze für den Freistaat Thüringen und 450 Plätze für den Freistaat Sachsen vorgesehen. Bauherr ist der Freistaat Sachsen. Innerhalb der Gefängnismauer sollten bereits bis 2019 sechs Hafthäuser, ein Multifunktionsgebäude mit Besucherzentrum, eine Sporthalle und Arbeitsbetriebe entstehen. Bis 2030 soll noch ein Hafthaus für den offenen Vollzug außerhalb der Gefängnismauer dazukommen. Die Baukosten sind von ursprünglich geplanten 172 auf zwischenzeitlich veranschlagte 300 und Stand heute auf rund 500 Millionen Euro gestiegen. Ausgang offen...
In Zwickau-Marienthal entsteht unter andauerndem Protest der Bevölkerung derzeit ein Mega-Knast mit 820 Haftplätzen. Dazu wurde bereits vor elf Jahren (2014) zwischen den Freistaaten Sachsen und Thüringen ein Staatsvertrag geschlossen. Demnach sind 370 Haftplätze für den Freistaat Thüringen und 450 Plätze für den Freistaat Sachsen vorgesehen. Bauherr ist der Freistaat Sachsen. Innerhalb der Gefängnismauer sollten bereits bis 2019 sechs Hafthäuser, ein Multifunktionsgebäude mit Besucherzentrum, eine Sporthalle und Arbeitsbetriebe entstehen. Bis 2030 soll noch ein Hafthaus für den offenen Vollzug außerhalb der Gefängnismauer dazukommen. Die Baukosten sind von ursprünglich geplanten 172 auf zwischenzeitlich veranschlagte 300 und Stand heute auf rund 500 Millionen Euro gestiegen. Ausgang offen...
Quelle: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB)
12 Dezember 2025
Mit kreativem Baumschmuck: Sterne sollen Theater helfen
Westsachsen/Zwickau/Plauen/ Werdau.- Die Schlagzeilen reißen seit gut einem Jahr nicht ab: Das Theater
Plauen-Zwickau und viele andere Spielstätten im Land stehen aufgrund
leerer Kassen am Rande ihrer Existenz. Grund genug für viele, sich für
den Erhalt der beliebten Kultureinrichtung einzusetzen. Eine besonders
weihnachtliche Idee stammt von der Zwickauer Pampelbau GmbH und
der Werbemanufaktur Werdau: Ende 2024 entstanden erstmals 100
limitierte Holzsterne, die an der Theaterkasse für eine Spende von
mindestens 15 Euro erhältlich waren. Nun gibt es eine Neuauflage.
Motiv ist das Vogtlandtheater Plauen.
Der Gedanke kam einst von Holger Pampel, einem der beiden Geschäftsführer des gleichnamigen Dach- und Holzbauunternehmens. „Im Rahmen der alljährlichen Weihnachtspost sind wir auf den filigranen Baumschmuck aus Werdau gestoßen und haben dort ein erstes Zwickauer Motiv in Auftrag gegeben. Mit dem Gewandhaus wollten wir aber nicht nur Freude für unsere Kunden machen, sondern auch einen Beitrag zum Erhalt unserer vielfältigen und faszinierenden Theaterlandschaft leisten“, erklärt der Geschäftsmann. Die Resonanz seiner Adressaten war absolut positiv, genau wie an der Zwickauer Theaterkasse. „Wenige Tage nach Bekanntwerden der Aktion waren alle 100 Sterne reserviert. Ein viel schöneres Weihnachtsgeschenk hätte es nicht geben können“, erklärt Sandra Kaiser, die Geschäftsführerin des Theaters. Sie freut sich, dass es in diesem Jahr eine Neuauflage gibt.
Entworfen und per Laser gefertigt wurden die rund 9 Zentimeter großen Sterne von Louisa Jähring, einer der Mediengestalterinnen der Werbemanufaktur Werdau GmbH. Limitierte und nummerierte 100 Exemplare sind in den letzten Tagen entstanden und wurden an das Team des Vogtlandtheaters in Plauen übergeben. Dort sind sie ab sofort erhältlich.
Der Gedanke kam einst von Holger Pampel, einem der beiden Geschäftsführer des gleichnamigen Dach- und Holzbauunternehmens. „Im Rahmen der alljährlichen Weihnachtspost sind wir auf den filigranen Baumschmuck aus Werdau gestoßen und haben dort ein erstes Zwickauer Motiv in Auftrag gegeben. Mit dem Gewandhaus wollten wir aber nicht nur Freude für unsere Kunden machen, sondern auch einen Beitrag zum Erhalt unserer vielfältigen und faszinierenden Theaterlandschaft leisten“, erklärt der Geschäftsmann. Die Resonanz seiner Adressaten war absolut positiv, genau wie an der Zwickauer Theaterkasse. „Wenige Tage nach Bekanntwerden der Aktion waren alle 100 Sterne reserviert. Ein viel schöneres Weihnachtsgeschenk hätte es nicht geben können“, erklärt Sandra Kaiser, die Geschäftsführerin des Theaters. Sie freut sich, dass es in diesem Jahr eine Neuauflage gibt.
Entworfen und per Laser gefertigt wurden die rund 9 Zentimeter großen Sterne von Louisa Jähring, einer der Mediengestalterinnen der Werbemanufaktur Werdau GmbH. Limitierte und nummerierte 100 Exemplare sind in den letzten Tagen entstanden und wurden an das Team des Vogtlandtheaters in Plauen übergeben. Dort sind sie ab sofort erhältlich.
Quelle und Foto: Werbemanufaktur Werdau/André Kleber
Ermittlungsverfahren eingestellt: Habeck zahlt 12.000 Euro an Vereine
Westsachsen/Dresden.- Die Staatsanwaltschaft Dresden hat wegen des gegen Robert Habeck (GRÜNE/Foto) erhobenen Vorwurfs einer Verleumdung zum Nachteil des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) und einer gegen Personen des politischen Lebens gerichteten Verleumdung gemäß Paragraf 188 Absatz 2 in Verbindung mit Absatz 1 Strafgesetzbuch (StGB) zum Nachteil von Sahra Wagenknecht ein Ermittlungsverfahren geführt (WSZ berichtete).
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat das Ermittlungsverfahren jetzt mit Zustimmung des Landgerichts Dresden und von Robert Habeck gemäß Paragraf 153a Absatz 1 Strafprozessordnung (StPO) gegen Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 12.000 Euro an drei gemeinnützige Vereine endgültig eingestellt. Habeck habe die Auflage fristgerecht erfüllt, so die Staatsanwaltschaft.
Eine Einstellung des Ermittlungsverfahrens mit gerichtlicher Zustimmung erschien im vorliegenden Fall sachgerecht, da nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts im Lichte des Grundrechts der Meinungsfreiheit in solchen Fallkonstellationen hohe Anforderungen an eine Verurteilung wegen eines Äußerungsdelikts zu stellen sind.
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat das Ermittlungsverfahren jetzt mit Zustimmung des Landgerichts Dresden und von Robert Habeck gemäß Paragraf 153a Absatz 1 Strafprozessordnung (StPO) gegen Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 12.000 Euro an drei gemeinnützige Vereine endgültig eingestellt. Habeck habe die Auflage fristgerecht erfüllt, so die Staatsanwaltschaft.
Eine Einstellung des Ermittlungsverfahrens mit gerichtlicher Zustimmung erschien im vorliegenden Fall sachgerecht, da nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts im Lichte des Grundrechts der Meinungsfreiheit in solchen Fallkonstellationen hohe Anforderungen an eine Verurteilung wegen eines Äußerungsdelikts zu stellen sind.
Quelle: Staatsanwaltschaft Dresden
11 Dezember 2025
Wechsel in der Museumsleitung: Ein bewegender Abschied
Westsachsen/Zwickau.- Die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum stehen vor einem bedeutsamen Moment ihrer Geschichte: Nach fast vier Jahrzehnten wegweisender Arbeit verabschiedet die Stadt Dr. Petra Lewey (Foto links) – und übergibt gleichzeitig den Staffelstab an ihre Nachfolgerin Fanny Stoye (Foto rechts). Der Ort dieses Übergangs, der ZwischenRAUM, könnte symbolischer kaum gewählt sein: Er markiert den Augenblick zwischen Bewahren und Aufbruch, zwischen gewachsener Tradition und einer Zukunft voller neuer Impulse.
Dr. Petra Lewey, seit 1986 im Städtischen Museum tätig, hat wie kaum jemand zuvor das Kunstprofil Zwickaus geformt. Sie führte das Haus durch Zeiten politischer und kultureller Umbrüche, baute internationale Kooperationen auf, setzte wissenschaftliche Maßstäbe und eröffnete 2014 die weltweit größte Dauerausstellung des gebürtigen Zwickauers und berühmten Expressionisten Max Pechstein. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen dokumentieren ihr Berufsleben.
Ihr Wirken reichte dabei weit über die Museumsarbeit im engeren Sinne hinaus. Mit großer Beharrlichkeit, fachlicher Brillanz und einem ausgeprägten Verantwortungsgefühl schuf sie ein Haus, das gleichermaßen wissenschaftlich fundiert und offen für ein breites Publikum ist. So trug sie maßgeblich dazu bei, Zwickaus kulturelle Identität über Jahrzehnte hinweg zu gestalten.
Kulturamtsleiterin Dr. Bianca Dommes würdigt ihre Arbeit: „Mit Dr. Petra Lewey verabschieden wir eine Persönlichkeit, die das kulturelle Gedächtnis dieser Stadt entscheidend mitgestaltet hat. Ihr Engagement, ihre fachliche Tiefe und ihre unermüdliche Leidenschaft für die Kunst sind vorbildlich. Sie hat Generationen von Besucherinnen und Besuchern sensibilisiert, begeistert und inspiriert – und damit genau das erreicht, was exzellente Museumsarbeit ausmacht. Wir sind ihr zutiefst dankbar.“
Dr. Lewey selbst blickt mit Dankbarkeit zurück: „Ich bin dankbar dafür, dass ich mich in meinem Berufsleben und mit dem großartigen Team der Kunstsammlungen für die Kultur in Zwickau einsetzen durfte. Kunst öffnet neue Perspektiven und schärft unseren Blick auf die Welt. Ich hoffe, dass diese Begeisterung viele Menschen weiterhin bewegen wird.“
In diese starke Tradition hinein tritt nun Fanny Stoye, die ab Januar 2026 die Leitung übernimmt. Sie gehört zu einer neuen Generation von Museumsleiterinnen: wissenschaftlich exzellent, interdisziplinär ausgebildet, international vernetzt und mit einem klaren Blick für zeitgemäße Vermittlung. Stoye bringt Erfahrung aus Leipzig, Friedrichshafen und Waldenburg mit, wo sie eines der letzten barocken Naturalienkabinette Europas erfolgreich neu konzipierte.
Sebastian Lasch, Bürgermeister für Finanzen und Ordnung, würdigt den Wechsel: „Wir freuen uns außerordentlich auf die Zusammenarbeit mit Frau Stoye. Ihre Ausbildung in Kunstgeschichte, evangelischer Theologie und Biologie und ihre vielfältigen praktischen Erfahrungen machen sie zu einer außergewöhnlich breit aufgestellten Persönlichkeit. Aus Waldenburg eilt ihr ein hervorragender Ruf voraus – und wir sind sicher, dass ihr an der Nahtstelle zwischen Kunst und Künstlern, unseren Förderern – insbesondere der Familie Pechstein –, dem Publikum, der Verwaltung und der Politik ein echter Brückenschlag gelingen wird.“
Kulturamtsleiterin Dr. Dommes ergänzt: „Fanny Stoye steht für ein Museum, das vom Menschen her gedacht ist. Sie bringt nicht nur Expertise und Ideenreichtum mit, sondern auch das Talent, Geschichten neu zu erzählen und andere Perspektiven sichtbar zu machen. Genau dieser Impuls ist jetzt besonders wichtig: Ein Museum muss sich ständig neu erfinden, um sowohl traditionelle Besucherinnen und Besucher als auch neue Zielgruppen anzusprechen. Wir sind überzeugt, dass sie die Kunstsammlungen Zwickau mit frischen Ideen und nachhaltigen Konzepten in eine spannende Zukunft führen wird – als einen Ort der Begegnung, der Bildung und der kulturellen Identität.“
Auch Stoye selbst blickt mit großer Vorfreude auf ihre Aufgabe: „Es ist ein großes Privileg, ein Haus mit einer solchen Geschichte weiterführen zu dürfen. Ich möchte die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum zu einem Ort machen, an dem sich alle Menschen willkommen fühlen. Welche Geschichten haben wir noch nicht erzählt? Welche Besucherinnen und Besucher erreichen wir – und welche noch nicht? Mein Ziel ist es, Zwickaus Kunst so sichtbar zu machen, dass kein Weg an ihr vorbeiführt.“
Mit diesem Leitungswechsel endet ein bedeutendes Kapitel – und ein neues beginnt. Zwickau dankt Dr. Petra Lewey für ihr herausragendes Wirken und heißt Fanny Stoye voller Zuversicht willkommen.
Ihr Wirken reichte dabei weit über die Museumsarbeit im engeren Sinne hinaus. Mit großer Beharrlichkeit, fachlicher Brillanz und einem ausgeprägten Verantwortungsgefühl schuf sie ein Haus, das gleichermaßen wissenschaftlich fundiert und offen für ein breites Publikum ist. So trug sie maßgeblich dazu bei, Zwickaus kulturelle Identität über Jahrzehnte hinweg zu gestalten.
Kulturamtsleiterin Dr. Bianca Dommes würdigt ihre Arbeit: „Mit Dr. Petra Lewey verabschieden wir eine Persönlichkeit, die das kulturelle Gedächtnis dieser Stadt entscheidend mitgestaltet hat. Ihr Engagement, ihre fachliche Tiefe und ihre unermüdliche Leidenschaft für die Kunst sind vorbildlich. Sie hat Generationen von Besucherinnen und Besuchern sensibilisiert, begeistert und inspiriert – und damit genau das erreicht, was exzellente Museumsarbeit ausmacht. Wir sind ihr zutiefst dankbar.“
Dr. Lewey selbst blickt mit Dankbarkeit zurück: „Ich bin dankbar dafür, dass ich mich in meinem Berufsleben und mit dem großartigen Team der Kunstsammlungen für die Kultur in Zwickau einsetzen durfte. Kunst öffnet neue Perspektiven und schärft unseren Blick auf die Welt. Ich hoffe, dass diese Begeisterung viele Menschen weiterhin bewegen wird.“
In diese starke Tradition hinein tritt nun Fanny Stoye, die ab Januar 2026 die Leitung übernimmt. Sie gehört zu einer neuen Generation von Museumsleiterinnen: wissenschaftlich exzellent, interdisziplinär ausgebildet, international vernetzt und mit einem klaren Blick für zeitgemäße Vermittlung. Stoye bringt Erfahrung aus Leipzig, Friedrichshafen und Waldenburg mit, wo sie eines der letzten barocken Naturalienkabinette Europas erfolgreich neu konzipierte.
Sebastian Lasch, Bürgermeister für Finanzen und Ordnung, würdigt den Wechsel: „Wir freuen uns außerordentlich auf die Zusammenarbeit mit Frau Stoye. Ihre Ausbildung in Kunstgeschichte, evangelischer Theologie und Biologie und ihre vielfältigen praktischen Erfahrungen machen sie zu einer außergewöhnlich breit aufgestellten Persönlichkeit. Aus Waldenburg eilt ihr ein hervorragender Ruf voraus – und wir sind sicher, dass ihr an der Nahtstelle zwischen Kunst und Künstlern, unseren Förderern – insbesondere der Familie Pechstein –, dem Publikum, der Verwaltung und der Politik ein echter Brückenschlag gelingen wird.“
Kulturamtsleiterin Dr. Dommes ergänzt: „Fanny Stoye steht für ein Museum, das vom Menschen her gedacht ist. Sie bringt nicht nur Expertise und Ideenreichtum mit, sondern auch das Talent, Geschichten neu zu erzählen und andere Perspektiven sichtbar zu machen. Genau dieser Impuls ist jetzt besonders wichtig: Ein Museum muss sich ständig neu erfinden, um sowohl traditionelle Besucherinnen und Besucher als auch neue Zielgruppen anzusprechen. Wir sind überzeugt, dass sie die Kunstsammlungen Zwickau mit frischen Ideen und nachhaltigen Konzepten in eine spannende Zukunft führen wird – als einen Ort der Begegnung, der Bildung und der kulturellen Identität.“
Auch Stoye selbst blickt mit großer Vorfreude auf ihre Aufgabe: „Es ist ein großes Privileg, ein Haus mit einer solchen Geschichte weiterführen zu dürfen. Ich möchte die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum zu einem Ort machen, an dem sich alle Menschen willkommen fühlen. Welche Geschichten haben wir noch nicht erzählt? Welche Besucherinnen und Besucher erreichen wir – und welche noch nicht? Mein Ziel ist es, Zwickaus Kunst so sichtbar zu machen, dass kein Weg an ihr vorbeiführt.“
Mit diesem Leitungswechsel endet ein bedeutendes Kapitel – und ein neues beginnt. Zwickau dankt Dr. Petra Lewey für ihr herausragendes Wirken und heißt Fanny Stoye voller Zuversicht willkommen.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau
09 Dezember 2025
Adventstipp: Axel Milberg lädt zu musikalischer THOMAS-MANN-Lesung
Westsachsen/Bad Elster.- Am Samstag, den 20. Dezember gastiert der großartige Axel Milberg gemeinsam mit dem renommierten Klenke Quartett aus Weimar um 19.30 Uhr mit einer musikalischen Thomas-Mann-Lesung im König Albert Theater Bad Elster. Zum Abschluss des 150. Geburtstagsjahres von Thomas Mann laden Publikumsliebling Axel Milberg und das Weimarer Klenke Quartett in Bad Elster zu einer eindrucksvollen musikalischen Lesung: Hier verschmelzen Literatur und Musik zu einem feinsinnigen Erlebnis. »Der Zauberer« wurde er von seiner großen Familie genannt. Die Buddenbrooks, Der Zauberberg, Tod in Venedig kennen wir seit Schultagen. Wirklich? Er hatte ein tiefes Interesse an der Musik und war mit vielen großen Komponisten befreundet, das Exil trennte sie oder brachte sie einander näher, nicht wenige tauchen sogar als Gestalten in seinem Werk auf.
Das Klenke Quartett und Axel Milberg verbinden das Werk Thomas Manns mit der Musik seiner Zeit in den Kompositionen von Engelbert Humperdinck, Erich Wolfgang Korngold, Theodor W. Adorno, Antonin Dvorak. Es sind Abschiede und es ist ein Neubeginn, musikalisch wie literarisch. Aber eben auch Aufbruch in eine neue Welt, so sind diese Musik und die Werke Thomas Manns uns auch heute wieder erstaunlich nahe. Ein Fest für Kopf und Herz!
Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Quelle und Fotos: Chursächsische Veranstaltungs GmbH
03 Dezember 2025
Es war einmal…: Weihnachtsausstellung in den Priesterhäusern
Westsachsen/Zwickau.- Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Geschichten, Märchen und zauberhaften Abenteuer. Vom 29. November 2025 bis zum 11. Januar 2026 lädt das Museum Priesterhäuser in Zwickau zur Weihnachtsausstellung „Wie im Märchen“ ein. Sie entführt Kinder, Familien und Erwachsene in eine bunte Märchenwelt voller lebensechter Figuren und fantasievoller Szenen. Ergänzend findet ein Begleitprogramm mit verschiedenen Führungen, Märchenstunden oder Mitmachprogramm statt.
Ob Froschkönig, Rotkäppchen, Hänsel und Gretel oder die Schneekönigin – in der Ausstellung wird die Magie bekannter Märchen lebendig. Besucher können in über 100 Exponaten auf Entdeckungsreise gehen: von zauberhaften Märchenaquarellen über historische Spiele und Bücher bis hin zu filigranen Papiertheater-Figuren, mit denen Kinder einst die Abenteuer von Dornröschen nachspielen konnten. Auch Räuchermännchen, Schallplatten, Adventskalender und viele weitere originelle Objekte aus der Weihnachts- und Märchenwelt erwarten die Gäste. Einige Stücke sind bereits über 100 Jahre alt und zeugen von der langen Tradition des Märchenerzählens. Erstmals zu sehen ist eine rund 80 Jahre alte Ritterburg, die erst vor kurzem im Besitz der Priesterhäuser ist.
Mehrere Mitmachstationen laden dabei zum kreativen Entdecken ein: Kinder schlüpfen in die Rollen von Prinzessinnen, Prinzen und anderen Märchenfiguren schlüpfen und erleben selbst märchenhafte Momente.
Mittwoch, 10.12.2025, 15 Uhr und Mittwoch, 17.12.2025, 15 Uhr
Märchenstunde „Es war einmal …“
Weihnachtszeit ist Märchenzeit. In diesem Jahr widmet das Museum Priesterhäuser seine Weihnachtsausstellung sogar ganz diesem Thema. Gemäß dem Motto „Wie im Märchen“ erleben Kleine und Große Gäste dabei viele zauberhafte Dinge. Dazu zählt auch die Märchenstunde in den mittelalterlichen Priesterhäusern. Heinrich Schulze erzählt bekannte Märchen und zeigt dazu seine Märchenbilder.
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4,50 Euro
Sonntag, 14.12.2025, 13 bis 16.30 Uhr
Vorführung: Wie eine Zinnfigur entsteht
In der Weihnachtsausstellung sind auch fein bemalte Märchenfiguren aus Zinn zu sehen. Bei einer Vorführung können die Besucher zuschauen, wie solche Zinnfiguren entstehen. Die Zinnfigurenfreunde der KLIO-Landesgruppe Südwest-Sachsen zeigen und erklären gern, wie das Zinn verflüssigt und dann in eine Form gegossen wird. Nach dem Abkühlen werden die fertigen Figuren liebevoll und detailreich farbig bemalt.
Die Vorführung ist im regulären Museumseintritt enthalten.
Dienstag, 06.01.2026, 15 Uhr
Führung durch die Priesterhäuser
mit Vorstellung des Objekts des Monats Januar: Papiertheaterfiguren „Dornröschen“, um 1890
„Wie in alten Zeiten“ -so oder so ähnlich schießt es einem durch den Kopf, wenn man vor dem Museumsobjekt des Monats Januar steht: Papiertheaterfiguren zum Märchen „Dornröschen“ aus dem Jahr 1890. Im 19. Jahrhundert waren Theaterlandschaften aus Papier und Pappe vor allem bei Kindern heiß begehrt, weshalb sie nicht selten auf den Geschenkelisten an erster Stelle standen. Doch auch heute erfreuen sich Papiertheater wieder großer Beliebtheit. Im Rahmen einer öffentlichen Führung soll das Objekt zusammen mit der aktuellen Weihnachtsausstellung „Wie im Märchen“ näher vorgestellt werden.
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Für die Führungen und Vorträge wird um Voranmeldung gebeten.
Ob Froschkönig, Rotkäppchen, Hänsel und Gretel oder die Schneekönigin – in der Ausstellung wird die Magie bekannter Märchen lebendig. Besucher können in über 100 Exponaten auf Entdeckungsreise gehen: von zauberhaften Märchenaquarellen über historische Spiele und Bücher bis hin zu filigranen Papiertheater-Figuren, mit denen Kinder einst die Abenteuer von Dornröschen nachspielen konnten. Auch Räuchermännchen, Schallplatten, Adventskalender und viele weitere originelle Objekte aus der Weihnachts- und Märchenwelt erwarten die Gäste. Einige Stücke sind bereits über 100 Jahre alt und zeugen von der langen Tradition des Märchenerzählens. Erstmals zu sehen ist eine rund 80 Jahre alte Ritterburg, die erst vor kurzem im Besitz der Priesterhäuser ist.
Mehrere Mitmachstationen laden dabei zum kreativen Entdecken ein: Kinder schlüpfen in die Rollen von Prinzessinnen, Prinzen und anderen Märchenfiguren schlüpfen und erleben selbst märchenhafte Momente.
Die Ausstellung greift die klassischen deutschen Märchen der Brüder Grimm auf, deren „Kinder- und Hausmärchen“ erstmals 1812 erschienen und die bis heute Generationen begeistern. Neben den bekannten Geschichten gibt es auch Anregungen aus der Überlieferung anderer Märchensammler und Autoren, die die Fantasie beflügeln.
Programm:
Samstag, 06.12.2025, 15 Uhr und Freitag, 19.12.2025, 15 Uhr
Weihnachtliche Familienführung
Wenn Weihnachten vor der Tür steht, dann darf ein Besuch in den Priesterhäusern nicht fehlen. Ganz gleich, ob Weihnachtsausstellung, rustikale Küchen, Kammern und Stuben - auf Besucher warten eine Reihe von Erlebnissen und Exponaten. Die Familienführungen laden besonders dazu ein, alte Weihnachtsbräuche und -sagen kennenzulernen. Speziell für Kinder: Wer an diesem Tag alle Rätsel löst, kann sich zum Schluss auf eine kleine Überraschung freuen.
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4,50 Euro
Programm:
Samstag, 06.12.2025, 15 Uhr und Freitag, 19.12.2025, 15 Uhr
Weihnachtliche Familienführung
Wenn Weihnachten vor der Tür steht, dann darf ein Besuch in den Priesterhäusern nicht fehlen. Ganz gleich, ob Weihnachtsausstellung, rustikale Küchen, Kammern und Stuben - auf Besucher warten eine Reihe von Erlebnissen und Exponaten. Die Familienführungen laden besonders dazu ein, alte Weihnachtsbräuche und -sagen kennenzulernen. Speziell für Kinder: Wer an diesem Tag alle Rätsel löst, kann sich zum Schluss auf eine kleine Überraschung freuen.
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4,50 Euro
Mittwoch, 10.12.2025, 15 Uhr und Mittwoch, 17.12.2025, 15 Uhr
Märchenstunde „Es war einmal …“
Weihnachtszeit ist Märchenzeit. In diesem Jahr widmet das Museum Priesterhäuser seine Weihnachtsausstellung sogar ganz diesem Thema. Gemäß dem Motto „Wie im Märchen“ erleben Kleine und Große Gäste dabei viele zauberhafte Dinge. Dazu zählt auch die Märchenstunde in den mittelalterlichen Priesterhäusern. Heinrich Schulze erzählt bekannte Märchen und zeigt dazu seine Märchenbilder.
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4,50 Euro
Sonntag, 14.12.2025, 13 bis 16.30 Uhr
Vorführung: Wie eine Zinnfigur entsteht
In der Weihnachtsausstellung sind auch fein bemalte Märchenfiguren aus Zinn zu sehen. Bei einer Vorführung können die Besucher zuschauen, wie solche Zinnfiguren entstehen. Die Zinnfigurenfreunde der KLIO-Landesgruppe Südwest-Sachsen zeigen und erklären gern, wie das Zinn verflüssigt und dann in eine Form gegossen wird. Nach dem Abkühlen werden die fertigen Figuren liebevoll und detailreich farbig bemalt.
Die Vorführung ist im regulären Museumseintritt enthalten.
Samstag, 20.12.2025, 13, 15 Uhr
Mitmachprogramm: Wir basteln ein Papiertheater
Das Kulturhauptstadtjahr endet in den Priesterhäusern mit einem Mitmachprojekt: Zusammen mit dem Museumspädagogen basteln die Kinder ein Papiertheater, das sie im Anschluss selbstverständlich mit nach Hause nehmen können. Um Anregungen und Ideen zu sammeln, gibt es zuvor einen kurzen Rundgang durch „Wie im Märchen“, bei dem neben vielen anderen spannenden Objekten auch alte Papiertheater bestaunt werden können.
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4,50 Euro
Mitmachprogramm: Wir basteln ein Papiertheater
Das Kulturhauptstadtjahr endet in den Priesterhäusern mit einem Mitmachprojekt: Zusammen mit dem Museumspädagogen basteln die Kinder ein Papiertheater, das sie im Anschluss selbstverständlich mit nach Hause nehmen können. Um Anregungen und Ideen zu sammeln, gibt es zuvor einen kurzen Rundgang durch „Wie im Märchen“, bei dem neben vielen anderen spannenden Objekten auch alte Papiertheater bestaunt werden können.
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4,50 Euro
Dienstag, 06.01.2026, 15 Uhr
Führung durch die Priesterhäuser
mit Vorstellung des Objekts des Monats Januar: Papiertheaterfiguren „Dornröschen“, um 1890
„Wie in alten Zeiten“ -so oder so ähnlich schießt es einem durch den Kopf, wenn man vor dem Museumsobjekt des Monats Januar steht: Papiertheaterfiguren zum Märchen „Dornröschen“ aus dem Jahr 1890. Im 19. Jahrhundert waren Theaterlandschaften aus Papier und Pappe vor allem bei Kindern heiß begehrt, weshalb sie nicht selten auf den Geschenkelisten an erster Stelle standen. Doch auch heute erfreuen sich Papiertheater wieder großer Beliebtheit. Im Rahmen einer öffentlichen Führung soll das Objekt zusammen mit der aktuellen Weihnachtsausstellung „Wie im Märchen“ näher vorgestellt werden.
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Für die Führungen und Vorträge wird um Voranmeldung gebeten.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau
Die Justiz rüstet auf: KI-Anwendung wird für alle Juristen zur Pflicht
Westsachsen/Zwickau/Dresden.- Ab Januar 2026 wird die elektronische Akte (E-Akte) in allen Gerichten und Staatsanwaltschaften des Freistaats Sachsen eingeführt. Die sächsische Justiz will damit in Zukunft leistungsfähiger und bürgernah werden. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt das Staatsministerium der Justiz auf eine konsequente Digitalisierung.
Justizministerin Prof. Constanze Geiert (Foto) sagt: »Die Digitalisierung ist der Schlüssel, um unsere Justiz fit für die Zukunft zu machen. Durch die Einführung der E-Akte und den verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz schaffen wir effiziente, moderne und bürgernahe Lösungen. Damit verbessern wir nicht nur unsere Arbeitsprozesse, sondern auch die Qualität und Zugänglichkeit der Justiz für die Menschen in Sachsen. Zugleich bedeutet der Digitalisierungsprozess für unsere Mitarbeiter derzeit aber auch eine Mehrbelastung und Verzögerungen in den Arbeitsabläufen. Die flächendeckende Einführung der elektronischen Akte in Sachsen ist ein entscheidender und wichtiger Grundstein für den digitalen Rechtsstaat von morgen.«
Ab kommendem Jahr ist in der Justiz die flächendeckende Arbeit mit der digitalen Akte möglich. Das betrifft auch die Einführung von KI-Anwendungen in der Justiz. Bislang wurden über 1,1 Millionen digitale Gerichtsakten in Sachsen angelegt. Damit wird perspektivisch eine effizientere Bearbeitung von Verfahren möglich. Mittlerweile werden monatlich bereits rund 300.000 elektronische Anträge und Klageschriften in der sächsischen Justiz eingereicht.
Justizministerin Prof. Constanze Geiert (Foto) sagt: »Die Digitalisierung ist der Schlüssel, um unsere Justiz fit für die Zukunft zu machen. Durch die Einführung der E-Akte und den verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz schaffen wir effiziente, moderne und bürgernahe Lösungen. Damit verbessern wir nicht nur unsere Arbeitsprozesse, sondern auch die Qualität und Zugänglichkeit der Justiz für die Menschen in Sachsen. Zugleich bedeutet der Digitalisierungsprozess für unsere Mitarbeiter derzeit aber auch eine Mehrbelastung und Verzögerungen in den Arbeitsabläufen. Die flächendeckende Einführung der elektronischen Akte in Sachsen ist ein entscheidender und wichtiger Grundstein für den digitalen Rechtsstaat von morgen.«
Ab kommendem Jahr ist in der Justiz die flächendeckende Arbeit mit der digitalen Akte möglich. Das betrifft auch die Einführung von KI-Anwendungen in der Justiz. Bislang wurden über 1,1 Millionen digitale Gerichtsakten in Sachsen angelegt. Damit wird perspektivisch eine effizientere Bearbeitung von Verfahren möglich. Mittlerweile werden monatlich bereits rund 300.000 elektronische Anträge und Klageschriften in der sächsischen Justiz eingereicht.Dank einer umfassenden technischen Ausstattung der sächsischen Gerichte sind allein im Jahr 2024 rund 3.000 Onlineverhandlungen durchgeführt worden. Damit können Beteiligte unabhängig von ihrem Standort zugeschaltet werden, was Anreisezeiten und Kosten spart und für mehr Bürgernähe der Justiz sorgt. Bereits jetzt sind alle sächsischen Gerichte mit den notwendigen Videokonferenzanlagen ausgestattet, insgesamt 182 mobile Anlagen stehen zur Verfügung. Onlineverhandlungen verbessern die Effizienz und sorgen gleichzeitig für nutzerfreundliche Zugänge zur Justiz, ohne die Grundsätze der Öffentlichkeit und des fairen Verfahrens zu gefährden.

IT-Forensik in der Strafverfolgung
Die sächsischen Staatsanwaltschaften setzen bereits KI-gestützte Softwarelösungen zur Datenanalyse ein, um große Datenmengen schnell auszuwerten. Neue Software wie »MoNA« verspricht zudem besonders im Bereich der Organisierten Kriminalität enorme Vorteile. Bei »MoNA« handelt es sich um eine Plattform zur Analyse mobiler Kommunikation. Diese Software stellt eine Eigenentwicklung der Hochschule Mittweida dar und wird seit Anfang 2025 bei der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Cybercrime in Leipzig erprobt. Das Programm ist in der Lage, Chatverläufe aus beschlagnahmten Mobilfunkendgeräten über mehrere Geräte hinweg auf einmal zu analysieren, Sprachnachrichten automatisch zu transkribieren und fremdsprachige Nachrichten automatisch zu übersetzen. Mithilfe weiterer Software wie »Physical Analyzer« und des Moduls »Excire Forensics« können mittlerweile Bild- und Videodateien auf beschlagnahmten Datenträgern zielgerichtet und schnell analysiert werden. Ein Hauptanwendungsbereich ist hier die Entdeckung kinderpornografischer Inhalte.
Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Justiz
Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Justiz
In Zusammenarbeit mit anderen Bundesländern wurde nun eine KI-Strategie für die Justiz entwickelt, die auf ressourcenschonende, landesübergreifende Lösungen setzt. Das Potenzial von KI-Anwendungen liegt dabei nicht im Ersatz menschlicher Urteilskraft, sondern in der gezielten Unterstützung derjenigen, die Recht sprechen. »Die auf Sprachmodellen basierte KI ist eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Justiz«, so Justizministerin Geiert. »Mit der zunehmenden Digitalisierung der Gerichtsakten schaffen wir die Grundlage für die schrittweise Erprobung von KI und ihre verantwortungsbewusste Einführung, um so die Justiz in Sachsen von morgen leistungsfähiger und bürgernah aufzustellen.« In Sachsen werden bereits verschiedene KI-Anwendungen erprobt.
Hintergrund: Nach dem Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs ist die Einführung der elektronischen Akte für die gesamte Justiz grundsätzlich verbindlich.
Hintergrund: Nach dem Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs ist die Einführung der elektronischen Akte für die gesamte Justiz grundsätzlich verbindlich.
Quelle: Sächsisches Staatsministerium der Justiz
02 Dezember 2025
Mit Baumschmuck: XXL-Adventskranz ziert Werdauer Marktbrunnen
Westsachsen/Werdau.- Rund acht Kubikmeter Tannengrün wurden am zurückliegenden Freitag auf
dem Werdauer Markt zu einem riesigen Adventskranz gebunden. Er
ziert, wie schon in den vergangenen Jahren, bis Anfang Januar den
Brunnen der Pleißestadt. Seit 2012 wird er von freiwilligen Helfern
errichtet.
Das Material stammt in diesem Jahr von Bauhof Werdau und der Landschafts- und Objektpflege Bayer aus der Pleißestadt. Dekoriert wurde das Gebinde mit vier großen Laternen, vier Holzsternen und erstmals besonders großem Weihnachtsbaumschmuck in Form von riesigen Kugeln, Herzen und Zuckerstangen. Ermöglicht wurde das durch die Spendenaktion „Weihnachtskugelstoßen“ des Lions Club Crimmitschau-Werdau an den letzten Wochenenden sowie dem EGN- Baumarkt Werdau. Eine weitere Aktion soll im Rahmen des Lichterfestes am 6. Januar auf dem Marktplatz erfolgen.
Alle Werdauer und Gäste der Stadt können sich zudem den 3. Adventssonntag vormerken. Um 17 Uhr werden die Kerzen am Kranz mit dem Friedenslicht aus Bethlehem entzündet. Anschließend wird es von hieraus in der Region verteilt – das Engagement von Jens Kunze macht es möglich. Der Werdauer nimmt das Licht Jahr für Jahr in Leipzig entgegen und bringt es auf den Weihnachtsmarkt.
Das Material stammt in diesem Jahr von Bauhof Werdau und der Landschafts- und Objektpflege Bayer aus der Pleißestadt. Dekoriert wurde das Gebinde mit vier großen Laternen, vier Holzsternen und erstmals besonders großem Weihnachtsbaumschmuck in Form von riesigen Kugeln, Herzen und Zuckerstangen. Ermöglicht wurde das durch die Spendenaktion „Weihnachtskugelstoßen“ des Lions Club Crimmitschau-Werdau an den letzten Wochenenden sowie dem EGN- Baumarkt Werdau. Eine weitere Aktion soll im Rahmen des Lichterfestes am 6. Januar auf dem Marktplatz erfolgen.
Alle Werdauer und Gäste der Stadt können sich zudem den 3. Adventssonntag vormerken. Um 17 Uhr werden die Kerzen am Kranz mit dem Friedenslicht aus Bethlehem entzündet. Anschließend wird es von hieraus in der Region verteilt – das Engagement von Jens Kunze macht es möglich. Der Werdauer nimmt das Licht Jahr für Jahr in Leipzig entgegen und bringt es auf den Weihnachtsmarkt.
Quelle und Foto: Werbemanufaktur Werdau/André Kleber
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