23 Oktober 2017

Premiere in Glauchau: Verbotene Komödie mit Bezug zur Gegenwart

Westsachsen/Zwickau/Glauchau.- Die Zwickauer Theatermacher Tilo Nöbel und Annegret Thalwitzer befinden sich gemeinsam mit der Amateurtheatergruppe in der heißen Phase der Vorbereitungen. Denn am 27. Oktober feiert ihr Stück „Der Drache“ Premiere in Glauchau. Bereits im letzten Jahr befähigten Nöbel und Thalwitzer interessierte Schauspiellaien für die Darstellung im Stück „Alles hat ein Ende“, welches die Protagonisten selbst geschrieben haben. In diesem Jahr entschied man sich für ein fertiges Stück, welches man noch ein wenig abwandelte. „Wir haben der Gruppe zu Beginn des Jahres drei unterschiedliche Textbücher zum Lesen gegeben. Am Ende haben wir uns dazu entschlossen, das Stück ,Der Drache’ von Jewgeni Schwarz auf die Bühne des Glauchauer Stadttheaters zu bringen“, so Tilo Nöbel zu GlauchauCity. Nöbel weiter: „Dieses Stück wurde in den 1940er Jahren geschrieben und war bis in die 1960er hinein verboten. Es geht um einen System- und Machtwechsel und wie die Menschen damit umgehen. Es handelt sich um eine Komödie mit zeitlicher Relevanz und Bezug zur Gegenwart, denn wir befinden uns gesellschaftlich wieder in Zeiten des Umbruchs.“ Für alle die neugierig geworden sind, nachfolgend der Pressetext zum Stück:
„Man nehme eine hilflose Jungfer, ein fieses Untier und einen Helden, der jenes Untier bezwingt und die Jungfer heiratet: dies sind die Zutaten für ein richtiges Märchen – behauptet zumindest der KATER. Er muss es wissen, denn er lebt in einer Stadt, die seit Jahrhunderten von einem furchterregenden DRACHEN beherrscht wird. Und so ein paar Jahrhunderte können lang – und zur Gewohnheit werden. Und so wird ganz gewöhnlich auch in diesem Jahr die Jungfer ELSA dem DRACHEN geopfert. Sie und ihr Vater CHARLESMAGNE leiden im Stillen. Eines Tages erscheint LANZELOT, der Drachentöter und verspricht, die Stadt zu befreien. Doch mit dem guten Ende will es nicht so recht klappen. Denn wie das meistens so ist, wollen alle Bewohner – allen voran der BÜRGERMEISTER – ein Wörtchen mitreden. Die Furcht, es könnte alles anders werden, drängt die Bürger gegen den Helden. Und wenn das mit dem guten Ende noch etwas werden soll, muss ganz schnell etwas passieren…“

Quelle und Fotos: Glauchau City

Aufführungstermine:
Premiere: 27.10.2017 /19:30 Uhr
2. Vorstellung: 02.11.2017 /11:45 Uhr (Schülervorstellung)
3. Vorstellung: 17.11.2017 /19:30 Uhr
Karteninfo: Karten gibt es ab 5,00 € unter 03763 2555 oder 2421

19 Oktober 2017

Jetzt im Druck: Die neue Zwickauer Stadtchronik

1K1A0245Zwickau.- Bereits seit Dienstagmorgen laufen die Druckmaschinen der Westermann Druck Zwickau GmbH für die Produktion der Zwickauer Stadtchronik auf Hochtouren.
Nach Prüfung und Freigabe der ersten Druckbögen durch den Geschäftsführer des Sandstein Verlages Lutz Stellmacher, den Leiter des Kulturamtes, Dr. Michael Löffler sowie den Geschäftsführer der Westermann Druck Zwickau GmbH, Michael Wrobel, wurde die Produktion offiziell gestartet.
Die Präsentation des dreibändigen Werkes erfolgt dann am 20. November im Rathaus.  Noch rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest liegen damit die zwei Bände mit Aufsätzen zur Stadtgeschichte, der dritte Band mit dem Zeitstrahl und vielen Statistiken sowie eine Mappe mit sechs historischen Stadtplänen im Handel bereit.
Die Erstauflage des dreibändigen Schubers liegt bei 1.600 Exemplaren. Wobei davon bereits zum jetzigen Zeitpunkt schon mehr als 650 Vorbestellungen dem Sandstein Verlag vorliegen.
Die drei Bände im Schuber können bis 20. November zum Subskriptionspreis von 59 Euro bestellt werden, danach kostet die Chronik 79 Euro. Vorbestellungen sind über den Buchhandel oder direkt beim Sandstein-Verlag möglich: www.sandstein-verlag.de.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Tschechische Schülerdelegation hospitiert bei Zwickauer Polizei

Polizei_KinderZwickau.- Im Rahmen des durch die EU geförderten Projektes zur koordinierten Öffentlichkeitsarbeit hospitierte am Mittwoch eine zehn Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrerinnen umfassende Delegation der Technischen Oberschule Most bei der Polizeidirektion Zwickau. Die beiden Projektpartner hatten sich bereits in der Vorprojektphase auf eine solche Hospitation verständigt. Den wissbegierigen Schülerinnen und Schülern, welche an ihrer Schule die Fachrichtung „sicherheits- und rechtsordnungsrelevante Tätigkeiten“ gewählt haben und daher gewisse Vorkenntnisse für die polizeiliche Materie mitbringen, wurden an einigen Beispielen Funktionsweisen und Tätigkeitsfelder der sächsischen Polizei erläutert und gezeigt. So erfuhren sie bspw. Wissenswertes über die Struktur der Polizeidirektion Zwickau, die Aufgaben und Arbeitsweisen des Führungs- und Lagezentrums, die Fortbildung der Polizeibeamten und das Leistungsspektrum der Diensthundestaffel. Auch Ausrüstungsgegenstände der sächsischen Polizeibeamten, z. Bsp. die Bewaffnung oder der interaktive Streifenwagen, wurden vorgestellt.Polizeihund
Am Ende der Hospitation bedankten sich die Delegierten aus Most ausdrücklich für die interessanten Einblicke in die sächsische Polizei, die nun auch in den Kontext zum Wissen über die Polizei der Tschechischen Republik gesetzt werden können.

Quelle und Fotos: PD Zwickau

18 Oktober 2017

Mitmach-Ausstellung in Zwickau begeistert rund 4.700 Besucher

Westsachsen/Zwickau.- Gut vier Monate wurde in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum geforscht, gemalt und archäologisch gegraben. In der Sonderausstellung „Bodenschätze. Geschichte(n) aus dem Untergrund“ drehte sich alles rund um den Boden – als Lebensraum, als Substrat, als Existenzgrundlage von Mensch und Tier und für die Archäologen als besonderes Archiv der Kulturgeschichte. Fast 4.700 Besucher nutzten das Angebot, entsprechend positiv fällt das Fazit von Dr. Petra Lewey aus, der Leiterin der KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum: „Die Bodenschätze-Ausstellung lief außerordentlich erfolgreich. Es freute uns ganz besonders, dass die Ausstellung so gut bei den Kindern ankam. Viele Kinder waren zum ersten Mal im Museum. Einige Kinder, die vormittags beispielsweise mit der Hortgruppe die Ausstellung besuchten, kamen später ein zweites und ein drittes Mal mit den Eltern oder mit Oma und Opa. Sie wollen alle gern auch wiederkommen. So war diese Schau für uns absolut eine Investition in die Zukunft“.
Die Ausstellung, die am Sonntag endete, umfasste an über 20 Themenstationen vielfältige spielerische, interaktive und kreative Elemente. Die vielen Facetten des Bodens konnten an den Stationen selbstständig erkundet werden, von der BodenZauberMaschine über flüsternd säuselnde BodenQuader hin zur großen archäologischen Grabungslandschaft mit vier Stationen. Zahlreiche Familien, Eltern und Großeltern verbrachten verstärkt am Wochenende Zeit in der Ausstellung und gingen mit dem Forscherheft auf Entdeckertour.
Besonders beliebt war die große Grabungslandschaft in der Kuppelhalle. Die Besucher konnten hier selbst zum Werkzeug greifen und wie Archäologen die Geheimnisse unter der Oberfläche erforschen, denn der Boden ist ein leidenschaftlicher Sammler. Aber auch die Bodenzaubermaschine, die anschaulich erklärt wie Boden entsteht, und das Malen mit Erdfarben, begeisterten die Besucher.
Zur Ausstellung wurden altersspezifische Programme angeboten. Die Gruppenangebote für Schulklassen und Hortgruppen waren sehr stark nachgefragt. In der Laufzeit der Ausstellung waren an den Vormittagen alle Führungstermine ausgebucht. Knapp 1.300 Kinder konnten als Teilnehmer in rund 70 Ausstellungsführungen begrüßt werden. Besonders erfreulich war, dass die Ausstellung nicht nur Zwickauer Kitas, Schulen und Horte anlockte. Auch junges Publikum aus anderen Regionen und Städten, wie beispielsweise dem Vogtland- oder dem Erzgebirgskreis oder Gera, kamen in das Zwickauer Museum.
Die begleitenden Veranstaltungen zur Ausstellung wurden gut besucht. In fünf Workshops konnten 75 Teilnehmer begrüßt werden und zum „Bodenfest“ am 13. Oktober 168 Gäste. Bis 21 Uhr lockten die Kunstsammlungen darüber hinaus mit Taschenlampenführungen, Malaktionen, Pilzausstellung und herbstlichem Imbiss,  der vom Förderverein „Max Pechstein – Kunstsammlungen Zwickau e.V.“ unterstützt wurde.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

17 Oktober 2017

Vertuschungen bei VW Sachsen: „Es ist alles noch viel schlimmer“

Westsachsen/Chemnitz.- Sind es rund 20.000 oder genau 842 falsch verbaute Einspritzdüsen? Das ist die spannende Frage, die derzeit innerhalb von VW Sachsen heiß diskutiert wird. Während Pressesprecher Gunter Sandmann das Problem herunterspielt und bei seiner Zahl 842 bleibt, die er – Zitat: „…auf Anfrage der BILD erarbeitet und auch interessierten sächsischen Medien zugeleitet hatte…“, wissen es die Mitarbeiter im Motorenwerk Chemnitz offenbar besser: „Wir haben über mehrere Wochen in allen drei Schichten den falschen Scannercode benutzt“, so ein sichtlich zerknirschter Mitarbeiter, der nicht namentlich genannt werden möchte. Wie es dazu kam, konnte er nicht genau sagen. Weil an den Verpackungen der Einspritzdüsen die Barcodes manchmal schlecht einzulesen sind, hat man wohl ein Exemplar genommen und es auf die Werkbank geklebt. „Darüber sind dann alle diese Hochdruckeinspritzventile eingescannt worden. Dummerweise war es der Code für eine andere Klassierung“, so ein weiterer Angestellter bei VW. Er schätzt die Zahl der dadurch fehlerhaft laufenden Motoren auf mehr als 20.000 und wundert sich über die lasche Handhabung des Problems seitens der Werkleitung: „Es ist alles noch viel schlimmer“, meint er und fügt hinzu, dass dies nur die Spitze eines Eisberges sei. Weitere Ungereimtheiten würden der Belegschaft schon lange sauer aufstoßen.
Im auf Anfrage erarbeiteten Bericht der Pressestelle von VW Sachsen liest sich das so:
Die Geschäftsführung selbst hüllt sich in Schweigen. Eine Anfrage zum Thema vom 13. September an Geschäftsführer Prof. Dr. Siegfried Fiebig (kleines Foto links) blieb bis heute unbeantwortet.
„Durch einen nach Umbau der Montagelinie 3 nicht korrekt programmierten Kamerascanner ist es an insgesamt 842 TSI Motoren aus dem Standort Chemnitz zum Verbau von Hochdruckeinspritzventilen mit unterschiedlicher Klassierung gekommen. Nach unserem Kenntnisstand hat der Verbau keine Auswirkungen auf Motorleistung, Fahrverhalten und Emissionswerte. Der Scanner ist inzwischen vollfunktionstüchtig und die Prozesssicherheit uneingeschränkt gegeben. Am Standort Chemnitz wurden in diesem Jahr bereits rund 550.000 TSI Motoren (Status 09/17: rd. 600.000) gebaut.“

Beispielfoto oben: dpa
Portraitfoto: VW Homepage

Sicherheit braucht gut ausgebildetes Personal in allen Bereichen

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16 Oktober 2017

BARMER - Expertentelefon: Ernährungstipps im Berufsalltag

Bild mann mit apfel_ barmer kWestsachsen/Zwickau.- Wer überschüssige Kilos loswerden möchte, hat die Qual der Wahl. Das Angebot an Diätprogrammen, Tipps zum Abnehmen und Schlankheitsprodukten ist nahezu grenzenlos. „Leider funktioniert längst nicht alles, was angepriesen wird“, sagt Ingeborg Geyer, Geschäftsführerin der BARMER in Zwickau und rät zu abwechslungsreichem Essen mit gesunden Lebensmitteln und Gerichten, die sättigen und gut schmecken. „Man sollte einfache praktikable Zubereitungsarten von Mahlzeiten wählen, die sich unkompliziert in den persönlichen Alltag integrieren lassen und diese dann mit mehr Bewegung am Tag kombinieren“, empfiehlt Geyer und gibt weitere Tipps zu praktischen Umsetzung.
Bewusste Ernährung beginnt beim Einkauf
In den Regalen der Supermärkte findet man ein enorm vielfältiges Angebot an Lebensmitteln. Doch nicht alle Produkte sind förderlich für die Gesundheit. Wer sich Gutes tun möchte, der achtet darauf, möglichst natürliche Lebensmittel zu verwenden und sich ausgewogen und abwechslungsreich zu ernähren. Die Nahrungsmittel sollten frisch gekauft und zubereitet werden. Denn lange Lagerzeiten können die wertvollen Inhaltsstoffe zerstören.
Ausgewogene Ernährung
Der richtige Lebensmittel-Mix und Abwechslung auf dem Speiseplan führen bei gesunden Menschen zu einer guten Versorgung mit allen nötigen Nährstoffen: Wer viel frisches Obst und Gemüse zu sich nimmt, Milchprodukte und Eier isst, Vollkornprodukte bevorzugt und auch Fleisch und Fisch verzehrt, ist meist gut versorgt.
Frühstück am Arbeitsplatz
Am Arbeitsplatz spielt das Essen - über die eigentliche Nahrungsaufnahme hinaus - eine wichtige Rolle. Einmal in der Woche gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen zu frühstücken, kann ein schönes gemeinsames Erlebnis sein. Man kann in einer regelmäßig stattfindenden Besprechung Obst und Gemüse anbieten und so in entspannter Runde Aufgaben planen oder Ideen entwickeln.
Frisches und Vollwertiges aus der Kantine
Viele größere Unternehmen bieten ihrer Belegschaft auch in der Kantine besonders gesunde, kalorienreduzierte oder vollwertige Gerichte an. Da gilt es dann für jeden, bei der Auswahl genau auf die eigenen gesundheitlichen Bedürfnisse zu achten und die Speisen gezielt auszuwählen. In der Kantine sorgt der Stopp am Salatbuffet für die Extraration Nährstoffe. Frisches Obst und Gemüsesticks als leichte Zwischenmahlzeit sind ebenfalls gut für die Versorgung. Wer dann noch genug Wasser oder leichte Kräutertees trinkt, hat sich schon viel Gutes getan. Ein wenig Bewegung unter freiem Himmel, um die Vitamin-D-Produktion anzukurbeln, ergänzt eine gesunde Lebensweise.
Lieblingsrezepte für den BerufsalltagBARMER Teledoktor Dr. Werner
Wer sich zwischen Terminen, Konferenzen und Besprechungen gesund und lecker ernähren möchte, dem bietet das Rezeptbuch „Lieblingsrezepte für den Berufsalltag“ (www.barmer.de/a001818) viele gesundheitsgerechte Ideen für die Verpflegung am Arbeitsplatz.
Expertentelefon Ernährung
Gemeinsam mit der BARMER bieten wir unseren Leserinnen und Lesern die Möglichkeit, während unserer Telefonaktionen mit Fachleuten zu sprechen. Am kommenden Donnerstag, den 19. Oktober erreichen Sie Dr. Michael Werner, unter der Hotline: (089) 48059 584. In der Zeit von 17 bis 19 Uhr können Sie alle Fragen zum Thema „Ernährung“ stellen.

Quelle und Fotos: BARMER

11 Oktober 2017

Mit Feuerlöscher auf den Kopf geschlagen: Nordafrikaner rasten aus

KopernikusstraßeZwickau.- Zwei Leichtverletzte sind das Ergebnis einer zunächst verbalen Auseinandersetzung im Asylbewerberheim in der Kopernikusstraße. Nach derzeitigem Erkenntnisstand steht ein 41-jähriger Marokkaner im Verdacht, einem 37-jährigen Tunesier letztlich mehrmals mit einem Feuerlöscher auf den Kopf geschlagen zu haben, so dass sich für diesen eine ambulante Behandlung im Krankenhaus erforderlich machte. Dabei wurde auch ein Mitarbeiter (25) des eingesetzten Sicherheitsdienstes leicht verletzt, der den Streit hatte schlichten wollen. Der Marokkaner und der Tunesier standen beide mit über einem Promille Atemalkoholkonzentration unter Alkoholeinfluss. Nun laufen die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung.

Quelle: PD Zwickau
Foto (Archiv): FP Zwickau

09 Oktober 2017

Auszeichnung ehrenamtlich Tätiger in der Seniorenarbeit 2017

Westsachsen/Zwickau.-
Insgesamt elf Auszeichnungsvorschläge der Vereine und Institutionen wurden in diesem Jahr von der Auswahlkommission zur Auszeichnung bewilligt. Den Seniorinnen und Senioren wurde heute Nachmittag in der Jakobskapelle im Rathaus in einer offiziellen Feierstunde gedankt. Sie erhielten aus den Händen von Bernd Meyer, Bürgermeister für Finanzen und Ordnung eine Urkunde, Blumen, einen kleinen Einkaufsgutschein und ein Präsent.
Musikalisch umrahmt wurde die Auszeichnungsveranstaltung von Sängerin und Tanzpädagogin Ellen Haddenhorst-Lusensky (Foto). Im Anschluss an den offiziellen Teil folgte außerdem noch eine Power-Point-Präsentation mit Bildern zum Rathaus-Umbau aus den Jahren 2009 bis 2011.
Die Palette ehrenamtlicher Tätigkeit in Zwickau ist sehr vielfältig. Die sozial-engagierten Frauen und Männer helfen im Bereich der Seniorenarbeit zum Beispiel bei Vorbereitungen und Durchführungen verschiedener Veranstaltungen oder sichern Öffnungszeiten von Vereinen ab. Aber auch individuelle Beratungs- und Hilfsangebote oder aktive Maßnahmen gehören zur ehrenamtlichen Angebotspalette.
Bürgerschaftliches Engagement ist eine unverzichtbare gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Es trägt zum sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft bei und wird dadurch zur Quelle von Werten. Freiwilliges Engagement kann aber auch als eine Chance verstanden werden, sich einzumischen und mit zu gestalten. Es ist nicht nur Hilfe für andere, sondern bedeutet auch persönliche Weiterentwicklung.
Die Vorschläge zur Auszeichnung können nur Vereine, Wohlfahrtsverbände, Kirchgemeinden, Parteien, Institutionen oder sonstige Gruppierungen einreichen, in der Ehrenamtliche tätig sind. Nach Meldeschluss treffen das Amt für Schule, Soziales und Sport gemeinsam mit der Seniorenvertretung der Stadt eine Auswahl der zu ehrenden Personen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Ein letztes Mal dröhnen dieses Jahr die Motoren in Reinsdorf

Reinsdorf.- Einen Rennsportsonntag der Extraklasse hält der 15. Oktober bereit. Zum 10. Mal geben sich dann alte Haudegen des Zwei-, Drei- und Vierrad-Motorsports die Ehre. Vor sicherlich wieder imposanter Zuschauerkulisse werden sie auf dem 1,2-km-Rundkurs im Reinsdorfer Gewerbegebiet ihre Runden drehen. Bewährter Weise werden die Motorräder und Autos in 5er, 10er oder 20er Gruppen entsprechend der eingeteilten Leistungsgruppen/ ‑Klassen zwei- oder dreimal auf den Kurs gehen. Je nach Größe des Teilnehmerfeldes werden die Fahrer sich und ihre Fahrzeuge für jeweils zehn oder 15 Minuten präsentieren. „Wir wollen allen Teilnehmern und natürlich den Zuschauern so oft wie ausführbar die Möglichkeit geben, sich zu zeigen und das Flair des Motorrennsports zu erleben“, liegt die akribische Organisation dafür auf dem Tisch von Johannes Schmutzler vom MC Zwickau.
Der erste Start erfolgt um 9:30 Uhr und um 17:30 Uhr wird die letzte Zielflagge geschwenkt. Es wird mit über 100 Meldungen gerechnet. In den Nennlisten stehen neben Rennmaschinen, Tourenwagen und Karts aus den vergangenen Jahrzehnten auch die besonders beeindruckenden Formelwagen und Seitenwagen-Gespanne. Auch einige ehemalige Rallye-Teams haben sich angemeldet. Dazu gesellen sich Aktive aus der Tschechei und laufenden Klassik-Trophy (ADMV Classic Cup). Zum Fachsimpeln wird das Fahrerlager im Briefzentrum Zwickau der Deutschen Post AG der Hauptanziehungspunkt für alle Motorsportfans sein. Dass es an diesem Tag nicht um Pokale und auszufahrende Wertungen geht, ist völlige Nebensache. Bei dieser Demonstrationsfahrt für Historische Renn- und Sportfahrzeuge steht ausschließlich die pure Begeisterung für den Motorsport im Mittelpunkt.

Quelle: Motorsportclub Zwickau e.V.
Fotos: Daniel Friedel