03 Juni 2020

Veranstaltungen in Bad Elster vom 9. bis 14. Juni 2020

Der Konzert-Tipp der Woche: 
FLOTTE BOOGIE-HECHTE
Am Dienstag, den 9. Juni laden die zwei famosen Boogie-Hechte um 19.30 Uhr zu einem heiter-schwungvollen Konzertvergnügen in die KunstWandelhalle Bad Elster ein. Die zwei flotten Hechte laden dann das Publikum mit Piano, Orgel, Gitarre, Bass und Minimal-Schlagzeug auf eine Reise durch die Wurzeln der heutigen Rockmusik ein: Fetziger Boogie, erdiger Blues und viel guter alter Rock'n'Roll der 50er und 60er Jahre á la Jerry Lee Lewis & Chuck Berry. Es gibt keine geplante „Bühnenshow”, der Spaß entsteht bei diesen Konzerten vor allem in der ungezwungenen Liveatmosphäre. Tickets: 037437/ 53 900 | www.kunstwandelhalle.de
Der Klassik-Tipp der Woche: KLASSIK, KOSTÜME, KERZENSCHEIN
Am Mittwoch, den 10. Juni erheben die Musikerinnen und Musiker der Chursächsischen Streichersolisten um 19.30 Uhr ihre Instrumente für »Eine kleine Nachtmusik« im Königlichen Kurhaus Bad Elster. Dieses besondere Serenadenkonzert im Kerzenschein präsentiert dem Publikum eine Auswahl musikalischer Perlen der Klassik, welche von den Chursächsischen Streichersolisten in prachtvollen historischen Kostümen aufgeführt werden. Neben der weltberühmten Serenade »Eine kleine Nachtmusik« von Wolfgang Amadeus Mozart verbreiten an diesem stimmungsvollen Abend Kompositionen wie das virtuose Streichkonzert in e-Moll von Antonio Vivaldi oder die himmlische Orchestersuite Nr. 3 in D-Dur von Johann Sebastian Bach eine einzigartig-festliche Atmosphäre. Abgerundet wird dieser unterhaltsame Serenade der Klassik u.a. mit berühmten Kompositionen wie dem »Triumphmarsch« (Verdi) oder dem stürmischen »La Tempesta« (Rossini) sowie dem stimmungsvollen Nachtwachen-Quintett »La musica notturna di Madrid« als passende Abendmusik von Luigi Boccherini. Tickets: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de
CHOPIN PUR IN DER KUNSTWANDELHALLE
Am Donnerstag, den 11. Juni lädt der Pianist der Chursächsischen Philharmonie, Radim Vojír um 19.30 Uhr zu einer romantischen Klavierfantasie in die KunstWandelhalle Bad Elster ein. Mit „Chopin pur“ widmet sich der Pianist an diesem Abend ganz der „puren“ Klaviermusik Frédéric Chopins: In einer klangvollen Auswahl von Polonaise, über Prelude und Etude bis hin zu Walzer, Barcarolle oder Scherzo spiegelt der Pianist die großartige Fantasie dieser genialen Klaviermusik und öffnet damit für Sie den Flügeldeckel in den Tastenhimmel eines großen europäischen Komponisten! Tickets: 037437/ 53 900 | www.kunstwandelhalle.de
WIENER MELODIEN ALS WALZERTRÄUME
Am Samstag den 13. Juni präsentieren die Chursächsischen Streichersolisten um 19.30 Uhr sommerliche Walzerträume in der KunstWandelhalle Bad Elster. Dabei lädt das Ensemble unter der Leitung von Almut Seidel das Publikum ein, charmant in „Wiener Melodien" zu schwelgen. Erleben Sie eine abwechslungsreiche Auswahl heiterer Werke aus der glanzvollen Musikmetropole Österreichs, die den berühmten Wiener „Schmäh'" musikalisch wiedergeben: Unterhaltung immer charmant, immer zuvorkommend und immer klangvoll... Wir wünschen viel Vergnügen bei diesen sommerlichen Walzerträumen! Tickets: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de
MATINEE INS LAND WO DIE ZITRONEN BLÜHEN
Am Sonntag, den 14. Juni lädt das Trio Vivace der Chursächsischen Philharmonie um 10.00 Uhr bei einer heiteren italienischen Sommermatinee zu einer musikalischen Reise in das Land „Wo die Zitronen blühen“ ein. Neben Triokompositionen von Felice Giardini und Luigi Boccherini wird das berühmte „Italienische Konzert“ von Johann Sebastian Bach oder Tschaikowskys „Neapolitanisches Lied“ musikalische Urlaubsgefühle wecken und den Sonntagmorgen mehr als versüßen! Tickets: 037437/ 53 900 | www.kunstwandelhalle.de
Abgerundet wird das sommerliche Programm in den Königlichen Anlagen Bad Elster mit verschiedensten Promenadenkonzerten, der Kunstausstellung „Familien-Bande“ in der KunstWandelhalle und der Dauerausstellung im Sächsischen Bademuseum. Im Zuge der Sommer-Veranstaltungen werden selbstverständlich alle derzeit gebotenen Hygiene-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie berücksichtigt, demzufolge gibt es auch Besucherbegrenzungen und spezielle Gästeleitsysteme. Tickethinweis: Es wird darum gebeten, die Veranstaltungstickets online oder im Vorverkauf zu erwerben. Der weitläufige Empfangsbereich der KunstWandelhalle steht dabei allen Gästen von Montag bis Freitag von 10.00 – 12.30 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr sowie an Samstag und Sonntag von 14.00 - 17.00 Uhr als saisonales Ticket- und Servicezentrum für den Vorverkauf und sämtliche Programminfos zur Verfügung. Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

Fotos: Bodo Martin/Jan Bräuer

02 Juni 2020

Sparkasse und Justiz: In Zwickau eine homogene Einheit

Westsachsen/Zwickau.- Nach monatelangem Schweigen und Vertuschen eigener Straftaten melden sich die Vorstände der Sparkasse Zwickau, Felix Angermann und Josef Salzhuber, jetzt zu Wort. Allerdings nicht, um das angebotene Gespräch mit betroffenen Sparkassenkunden zu suchen, sondern über ihre Rechtsanwaltskanzlei.
Jörg Dietsch (Foto), Mitarbeiter bei „PÜHN Rechtsanwälte“, droht der „Westsächsischen Zeitung“ mit einer Unterlassungsklage. Für die Behauptung, dass der WSZ Beweise vorliegen, wonach die Sparkasse im Schulterschluss mit der Justiz und der Stadtspitze regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstößt, fordert der Advokat 5.000 Euro Strafe. Und das für jede Wiederholung dieser Behauptung. Dumm nur, dass die WSZ tatsächlich beweisen kann, dass Sparkasse, Justiz und Stadtspitze genau dies tun.
Ein Indiz dafür könnte zum Beispiel die Tatsache sein, dass der Sparkassen-Anwalt Jörg Dietsch mit der Zwickauer Staatsanwältin Antje Dietsch verheiratet ist. Letztere lehnt jegliche Ermittlungen in der Überklebungsaffäre am Amtsgericht Zwickau ab, die im ursächlichen Zusammenhang mit der „Betrugsmasche Vorfälligkeitsentschädigung“ der Sparkasse Zwickau steht (WSZ berichtete mehrmals). Wer jetzt noch an die Unabhängigkeit der Justiz glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
Für das Verfassen der einseitigen „Strafbewehrten Unterlassungserklärung“ gegen die WSZ berechnet Jörg Dietsch übrigens knapp 500 Euro. Wenn man davon ausgeht, dass dies ein Vordruck ist, der nur mit Namen und Anschrift ergänzt werden muss, ergibt das ein stattliches Sümmchen Honorar für nur wenige Minuten Arbeit.
Unsere Leser können davon ausgehen, dass die „Westsächsische Zeitung“ auch weiterhin über Misstände in Politik, Wirtschaft und Justiz berichten wird. Unabhängig davon, wie sehr sich die vermeintlich Mächtigen dagegen wehren.

Foto: HP Rechtsanwaltskanzlei PÜHN


Hier das Anwaltsschreiben von Jörg Dietsch als PDF-Datei.
Hier unsere Antwort auf die unverschämte Forderung als PDF-Datei.

FDJ mit „Arbeiterjugend - Open-Air“ zurück in Zwickau

Westsachsen/Zwickau.-
Am Samstag, den 6. Juni scheint der Zwickauer Veranstaltungskalender wieder mit Leben gefüllt zu sein. Die im Stadtbild nicht zu übersehende Freie Deutsche Jugend lädt zum „Arbeiterjugend - Open-Air“. „Das Programm ist vierseitig“, so Kattrin Kammrad, Vorsitzende der FDJ. Lieder der Befreiungskämpfe der Völker nähmen den Hauptpart ein, etwa aus Cuba, Vietnam, aber auch musikalische Einlagen durch Stahlfass-Trommler, kleinen Stücken von Bertolt Brecht und Majakowski würden zu sehen und zu hören sein, so Kammrad.
Es sei, wie Kattrin Kammrad meint, ein kleines Programm der Revolution auf dem Zwickauer Georgenplatz, das man kommenden Samstag zu sehen bekomme - „bei freiem Eintritt und besonderer Kulisse: ein W50, dem schon bekannten falsch-herumen Trabi und der Hyäne.“
Getreu dem Motto Che Guevaras, realistisch zu sein und das Unmögliche zu versuchen, rufe die FDJ seit Wochen vor allem die Zwickauer Schüler und Auszubildenden auf, wieder raus auf die Straße zu gehen und mit einem „Open-Air der etwas anderen Art“ (Kammrad) einen Vorschlag anzunehmen, „in Zeiten wie diesen doch noch etwas sinnvolles mit sich und seiner Zukunft anfangen zu können“.
Open-Air Beginn: 14:00 Uhr; Georgenplatz.

Quelle und Foto: FDJ-Kampagnenbüro

Drei Stadtpanoramen begrüßen die Gäste im Hauptbahnhof

Westsachsen/Zwickau.-
Seit vergangener Woche zieren drei großformatige Stadtpanoramen die Verbindungstunnel zwischen den Gleisen und der Haupthalle des Zwickauer Hauptbahnhofes. Die drei 6 mal 2 Meter großen Tafeln bringen nicht nur Farbe in die Gänge, sondern werben gleichzeitig für Museen und Veranstaltungen der Stadt. Das Projekt geht auf einen Vorschlag für den Bürgerhaushalt zurück.
Ein Motiv zeigt ein Foto mit Blick über Zwickau. Das zweite Panorama stammt aus dem August Horch Museum und präsentiert mit den entsprechenden Fahrzeugen die berühmten „vier Ringe“. Das dritte und letzte Panorama entstand 2018 zum Ballonfest anlässlich der 900-Jahrfeier Zwickaus.
Im Rahmen der Vorbereitungen für den Doppelhaushalt 2019/20 hatte die Stadt ihre Bürger zu Vorschlägen für einen Bürgerhaushalt ermuntert. Zahlreiche Ideen gingen ein und wurden von der Stadtverwaltung geprüft, bevor von den Stadträten festgelegt wurde, welche Vorschläge realisiert werden. Ein Zwickauer Bürger hatte vorgeschlagen, großformatige Stadtansichten im Hauptbahnhof Zwickau anzubringen, um ankommenden Gästen einen ersten positiven Eindruck zu vermitteln. Dieser Vorschlag wurde vom Stadtrat bestätigt und in den Haushaltsplan 2020 eingeordnet.
In sehr konstruktiven Gesprächen mit der DB Station&Service AG konnte eine vertragliche Grundlage für das Projekt geschaffen werden. Die technische Umsetzung übernahm ein Zwickauer Unternehmen. Die Kosten liegen bei rund 7.000 Euro.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

31 Mai 2020

Neuer Radweg: Schutzstreifen an der Lengenfelder Straße

Westsachsen/Zwickau.- Die Ende April abgeschlossenen Sanierungsarbeiten auf der Lengenfelder Straße (Instandsetzung ausgebrochene Mittenaht der Fahrbahn zwischen Edisonstraße und Gabelsbergerstraße) nutzte der kommunale Bauhof für eine Erweiterung des Fahrradschutzstreifens. Der bereits bis zur Edisonstraße vorhandene Schutzstreifen wurde beidseitig um knapp 400 Meter verlängert und geht nun bis zur Gabelsbergerstraße.
Damit konnte das Radverkehrsnetz in Zwickau wieder um ein kleines Teilstück erweitert werden. Ziel ist, eine durchgängige Radverkehrsanlage zunächst bis zur Freiheitsstraße herzustellen. Sobald die Sanierungsarbeiten an der Lengenfelder Straße weiter gehen, werden auch die Markierungsarbeiten für den Radverkehr fortgesetzt.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

30 Mai 2020

Neuer Spielplatz: Kinderschar aus „Krümelkiste“ testet Spielgeräte

Westsachsen/Zwickau.- Ab sofort lädt die kleine Park- und Spielanlage in der Franz-Mehring-Straße, Höhe Barbarastraße wieder zum Verweilen, Toben und Spielen ein. Baubürgermeisterin Kathrin Köhler und an der Umgestaltung beteiligte Ämter der Stadtverwaltung gaben diese heute offiziell zur Nutzung frei. Einen ersten Spielgeräte-Test konnte eine Kinderschar aus der nahegelegenen I-Kita „Krümelkiste“ heute bereits durchführen und war sichtlich zufrieden und ausgelassen.
Die Anlage hatte vor der Umgestaltung einen hohen Sanierungs- und Aufwertungsbedarf. Mangelhaft war vor allem die Qualität der Spiel- und Aufenthaltsbereiche.
Mit der Umgestaltung begonnen wurde Mitte Oktober 2019. Nach den Wintermonaten kam es durch die Corona-Krise bzw. die Ausführung anderer Leistungen eines vertraglich gebundenen Nachunternehmers bedauerlicherweise zu terminlichen Verschiebungen, sodass die Gesamtmaßnahme erst kürzlich abgeschlossen werden konnte. Doch nun ist es geschafft, ab heute kann wieder ausgiebig gespielt und gechillt werden.
Der auf einer rund 1.200 Quadratmeter großen Gesamtfläche befindliche Spielplatz ist für die Altersgruppen I und II (0-13 Jahre) vorgesehen und verfügt nun über einen neuen Spielturm mit Rutsche und Anbaugeräten. Auf den beiden befestigten Platzflächen stehen 5 neue Parkbänke für Verschnaufpausen und ein 11 Quadratmeter großes Holzdeck aus sibirischer Lärche, das zum Sonnenbaden einlädt. Eingerahmt wird die Anlage von neun schmalkronigen Hainbuchen, zahlreichen Groß- und Kleinsträuchern sowie Stauden in einem Hochbeet.
Eingebaut und verlegt wurden außerdem 120 Meter Randeinfassung aus Granitgroßpflaster, 80 Quadratmeter Betonpflaster-, Platten- und Natursteinbelag, 1 Sandkasten, 2 Abfallbehälter und 3 Fahrradparker. Erneuert und ergänzt wurden ferner die vorhandene Umzäunung im Rahmen der regulären Unterhaltung.
Somit wird die wichtige Parkanlage mit Erholungs- und Spielfunktion ganz sicher wieder – wie einst - ein beliebter Anziehungspunkt für Kinder und Erwachsene aus dem Quartier (mehrgeschossige Wohnbebauung).
Die Gesamtkosten der Umgestaltung, die sich auf 68 TEUR belaufen, werden im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau Ost im Stadtumbaugebiet „Pölbitz 2012“ im Programmteil „Aufwertung“ zu 2/3 gefördert.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Strandbad Langenhessen eröffnet die Freibadsaison

Westsachsen/Werdau.- Seit heute ist es wieder soweit: Um 9 Uhr startete das Strandbad an der Koberbachtalsperre in die diesjährige Freibadsaison. Badelustige und Sonnenhungrige kommen hier wieder voll auf ihre Kosten. Die letzten Wochen wurden genutzt, um die beliebte Freizeiteinrichtung endgültig aus dem Winterschlaf zu holen. Zudem wurde aufgrund der aktuelle Lage ein Hygienekonzept erarbeitet, vom Gesundheitsamt genehmigt und umgesetzt. 
Das Freibad ist in diesem Jahr Montag bis Sonntag von 9 bis 20 Uhr geöffnet, so dass auch Berufstätige abends noch einmal Schwimmen gehen können. Abhängig von der Wettersituation können die Öffnungszeiten auch kurzfristig angepasst werden. Für das Verweilen im Freibad zahlen Erwachsene 3,30 Euro und Kinder von 4 bis einschließlich 16 Jahren 2,00 Euro Eintritt. Ab 17 Uhr gilt ein spezieller Abendtarif. Weitere Informationen können den lokalen Aushängen und der Homepage entnommen werden. 
Für die jüngsten Badegäste lohnt sich vor allem der Besuch am 1. Juni. Denn zum Kindertag zahlen alle Kinder bis 16 Jahre keinen Eintritt. Außerdem gibt es noch die eine oder andere süße Überraschung.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

28 Mai 2020

Sonderschau zu 100 Jahre Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau

Westsachsen/Zwickau.- Seit dem 26. Mai bis zum 5. Juli 2020 zeigt das Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 eine Sonderausstellung unter dem Titel „100 Jahre Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau“. Nach einer Gründungsversammlung am 14. Mai 1920 fand am 8. Juni 1920 – es war Robert Schumanns 110. Geburtstag – die Gründungsfeier der Zwickauer Robert-Schumann-Gesellschaft statt. Erster Vorsitzender wurde der Zwickauer Oberbürgermeister Richard Holz. Bis heute gibt es eine enge Vernetzung von Robert-Schumann-Gesellschaft und städtischer Schumann-Pflege und so waren die Zwickauer Oberbürgermeister stets als Mitglied des erweiterten Vorstands eingebunden.
In genau hundert Exponaten spiegelt die Schau auch die politisch bewegte deutsche Geschichte der letzten hundert Jahre und wie Robert Schumann dazu unter den jeweiligen ideologischen Vorzeichen gebraucht bzw. missbraucht wurde.
Die Geschichte der Zwickauer Robert-Schumann-Gesellschaft ist keine kontinuierliche Geschichte und so werden in den fünf Vitrinen der Sonderausstellung strenggenommen fünf verschiedene Zwickauer Schumann-Gesellschaften porträtiert. 1943 wurde die Zwickauer Robert-Schumann-Gesellschaft umbenannt in eine „Deutsche Robert-Schumann-Gesellschaft“. Sie erhielt eine von der Kulturpolitik der Nationalsozialisten diktierte neue Satzung. Doch schon 1935, als der NSDAP-Oberbürgermeister Ewald Dost Vorsitzender der Zwickauer Gesellschaft wurde, war eine Kehrtwende eingetreten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte Georg Eismann, der Leiter des Schumann-Museums, im September 1949 – noch vor Gründung der DDR – eine Wiederbelebung der 1944 fast 700 Mitglieder zählenden Gesellschaft unter dem Dach des Kulturbundes der DDR. Viele Mitglieder traten wieder ein, die Gesellschaft gab Publikationen heraus, veranstaltete Konzerte, Vorträge und das Schumann-Fest 1950. Doch schon 1951 kam das erzwungene Ende, indem die Gesellschaft vom Kulturbund zu einem Arbeitskreis herabgestuft wurde, keinen Vorstand und keine westdeutschen Mitglieder mehr haben durfte. So entstand stattdessen in Frankfurt am Main eine erste westdeutsche Schumann-Gesellschaft, der 1979 noch eine zweite in Düsseldorf folgte.
1957 wurde dann eine Robert-Schumann-Gesellschaft der DDR gegründet. Doch während die beiden vorhergehenden Neugründungen 1943 und 1949 groß mit Plakaten beworben wurden, fand diese Gründungsveranstaltung offenbar in nur kleinem Kreise statt. Die Vereinigung hatte eher elitären Charakter und nach einem Jahr erst 35 Einzelmitglieder.
Erst nach der Öffnung der deutsch-deutschen Grenze erhielt die Zwickauer Robert-Schumann-Gesellschaft 1990 – noch vor der offiziellen Wiedervereinigung – eine neue Satzung und kann seitdem nun international agieren – mit Mitgliedern aus aller Welt.
Nach wie vor versteht sie sich als Förderverein des Robert-Schumann-Hauses, veranstaltet Konzerte und Vorträge, macht wissenschaftliche Veröffentlichungen und setzt sich für den musikalischen Nachwuchs ein. Was über hundert Jahre – abgesehen von unterschiedlichen Währungen – ebenfalls konstant blieb, ist der Mitgliedsbeitrag. Der lag 1920 bei 20 Mark, nach 1949 dann bei 20 DDR-Mark und beträgt heute nun 20 Euro.
Das Robert-Schumann-Haus ist Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und an Wochenenden und feiertags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Zur Zeit gilt eine Maximalbesucherzahl von acht Personen im Ausstellungsbereich.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Nach Pfingsten starten Brücken- und Gewegarbeiten in Marienthal

Westsachsen/Zwickau.- Ab dem 2. Juni beginnen in Marienthal die Arbeiten für den Ersatzneubau der Brücke über den Marienthaler Bach und des Gehweges in Höhe Drogeriemarkt Rossmann (ehemals Netto) zwischen der Marienthaler Straße und dem Marienthaler Fußweg. Die Brücke und der Geh- und Radweg befinden sich in einem schlechten baulichen Zustand. Das neue Bauwerk wird an gleicher Stelle errichtet. Der sich anschließende Weg in Richtung Marienthaler Straße wird grundhaft erneuert und der Oberflächenbelag mit Asphaltbeton hergestellt. Der Verbindungsweg zwischen der Marienthaler Straße und dem Marienthaler Fußweg wird für die Dauer der Bauarbeiten voll gesperrt. Der Fuß- und Radweg am Marienthaler Bach entlang bleibt offen und kann weiterhin genutzt werden.
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf  ca. 320 TEUR. Die Bauleistungen werden durch die Zwickauer Tiefbaufirma HGR erbracht. Der Ausbau des Weges und der Brücke wird über das Bund-Länder-Programm „Städtebauförderung- Programmteil Aufwertung Marienthal 2012“ aus Mitteln des Bundes, des Freistaates Sachsen und der Stadt Zwickau finanziert. Die Arbeiten sollen bis Jahresende abgeschlossen sein.

23 Mai 2020

Autogottesdienst XXL zu Pfingsten an der Kober

Westsachsen/Werdau.- Nach der gelungenen Prämiere eines Autogottesdienstes am 3. Mai an der Marienkirche soll es zu Pfingsten eine Neuauflage im XXL-Format geben. Um genau zu sein laden die evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden aus Werdau und Umgebung gemeinsam zum Pfingst-Gottesdienst ein. Dieser soll am Montag, den 1. Juni im Autokino an der Koberbachtalsperre in Langenhessen stattfinden. Unter Einhaltung der aktuellen Abstandsregeln finden auf dem Areal von Kino 1 bis zu 160 Fahrzeuge Platz.
Einlass ist 9:30 Uhr, Beginn des Gottesdienstes, an dem sich auch die Posaunenbläser beteiligen werden, ist um 10:30 Uhr.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau