Donnerstag, 30. Januar 2020

Lumpenhund-Buch: „Freie“ Presse lässt Namenliste verbieten


Westsachsen/Leipzig/Zwickau.- Die Ankündigung der Liste mit Klarnamen im „Lumpenhund-Buch“ lässt einige Journalisten der sogenannten „Freien“ Presse nervös werden. Deren Verlag ließ über seine Leipziger Rechtsanwaltskanzlei GRUENDELPARTNER ausrichten, dass es „vollkommen intolerabel“ sei, diese in Zusammenhang mit den Missständen der Zwickauer Justiz zu bringen. Dies könnte zu einem teuren und verlustreichen juristischen Nachspiel führen, droht Ralph Schmidkonz, einer von 19 im Briefkopf aufgeführten Anwälten der Kanzlei.

Der Herausgeber reagierte hingegen gelassen. „Der Beschwerdeführer, Gerd Betka von der Freien Presse Reichenbach, ist eine Person des öffentlichen Lebens und muss es sich deshalb gefallen lassen, wenn er öffentlich kritisiert wird. So wie alle anderen in der Öffentlichkeit stehenden Persönlichkeiten auch. Die namentliche Nennung im ,Lumpenhund-Buch' bleibt also bestehen.“

Unterdessen steht die Fertigstellung des Buches kurz bevor. Die gedruckte Ausgabe erscheint in wenigen Tagen. Eine Online-Version ist bereits jetzt verfügbar und hier im Download erhältlich: Lumpenhund-Buch