08 Juli 2014

Knapp 300 historische Altstadtleuchten mit LED-Technik umgerüstet

Westsachsen/Zwickau.- Nach nur fünfmonatiger Bauzeit konnte kürzlich die energetische Sanierung der historischen Altstadtleuchten im Stadtzentrum abgeschlossen werden. Alle 296 Leuchten wurden mit LED-Modulen ausgerüstet bzw. komplett erneuert. Ausgenommen ist der Bereich Äußere Plauensche Straße mit insgesamt 13 Leuchten. Die Umrüstung dieser Anlagen musste aufgrund umfangreicher Nebenarbeiten auf einem späteren Zeitpunkt verschoben werden.
Die nun vorhandene LED-Technik ermöglicht neben einer angenehmen warmen Lichttemperatur auch eine optimale Anpassung der Beleuchtungsstärke an den örtlichen Lichtbedarf.
Die gesamte Umrüstung der Leuchten einschließlich der erforderlichen Einstell- und Nebenarbeiten erfolgte durch die Mitarbeiter des Tiefbauamtes, Bereich Stadtbeleuchtung. Die Maßnahme, deren Gesamtkosten sich auf 262.607,53 Euro belaufen, wurde seitens der Sächsischen Aufbaubank mit 70 Prozent = 183.825,27 Euro gefördert. Der Eigenanteil der Stadt beträgt 78.782,26 Euro.

Bei einer Bemusterung verschiedener Leuchtmittel Ende 2011 wurden Vertretern des Bauausschusses und Mitarbeitern der Verwaltung die Vor- und Nachteile sowie die zu erwartenden Investitions- und Folgekosten der einzelnen Varianten erläutert. Nach Abwägung aller Aspekte wurde der Umbau auf LED-Leuchtmittel als beste Lösung bevorzugt, um die bis dahin eingesetzten HQL-Lampen zu ersetzen. Nach der Beschlussfassung durch den Bau- und Verkehrsausschuss im April 2013 und dem Erhalt des Fördermittelbescheides im Juli 2013 konnte die Ausschreibung der Lieferleistung erfolgen. Den Zuschlag für die Lieferung der Ausrüstungsgegenstände in Höhe von 260.633,80 Euro erhielt eine Firma aus Hessen. Mit der Aufstellung der 11 Kandelaber in Höhe von 1.973,73 Euro wurde eine regionale Tiefbaufirma beauftragt.
Quelle und Fotos: Stadt Zwickau


27 Juni 2014

Mit Teilqualifizierungen Schritt für Schritt zur beruflichen Kompetenz

Westsachsen/Zwickau.- Bis 2025 wird das Erwerbspersonenpotenzial im Landkreis Zwickau voraussichtlich um rund 55.000 auf rund 155.000 Personen sinken. Zugleich steigt der Bedarf an gut ausgebildeten Menschen“, weiß Mathilde Schulze-Middig aus Prognosen. Vor diesem Hintergrund freuen sich die Chefin des Jobcenters Zwickau und ihr Team besonders über die eine Frau und die vier Männer, die jetzt als erste Teilnehmer des Modellprojektes Teilqualifizierung ihr Ziel erreicht haben. Sie absolvierten erfolgreich die Externenprüfung zum Maschinen- und Anlagenführer vor der Industrie- und Handelskammer.
Die demografische Entwicklung macht deutlich: Bis 2025 werden im Landkreis Zwickau bis zu 55.000 Erwerbspersonen weniger als heute für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Der Wettbewerb um Arbeitskräfte wird größer. Mathilde Schulze-Middig, Chefin des Jobcenters Zwickau, bringt es auf den Punkt: „Es gibt in bestimmten Branchen schon heute einen erhöhten Fachkräftebedarf, der sich durch das Älterwerden unserer Gesellschaft weiterhin fortsetzen wird.“ Wer nicht hinreichend ausgebildet sei, habe am Arbeitsmarkt schlechte Chancen. „Qualifizierung ist das Kernelement, um den Fachkräftebedarf von morgen decken zu können“, weiß Schulze-Middig aus ihrer täglichen Arbeit und den Gesprächen mit den Akteuren am Arbeitsmarkt.
Vor dem Hintergrund des steigenden Fachkräftebedarfs und einer anhaltend schwierigen Situation Geringqualifizierter hat die Bundesagentur für Arbeit 2010 ein Modellprojekt aufgelegt, mit dem die Beschäftigungsfähigkeit mit Hilfe von Teilqualifizierungen verbessert werden soll. Mit dieser Form der Qualifizierung erhöhen sich die Chancen bei Arbeitslosigkeit oder fehlender Berufsausbildung am Arbeitsmarkt erheblich.
„Teilqualifikationen orientieren sich an betrieblichen Arbeits- und Geschäftsprozessen sowie den bundesweit anerkannten Ausbildungsordnungen und Rahmenlehrplänen“, erklärt Jens Geigner, stellvertretender Leiter der Akademie Chemnitz und Standortleiter im Ausbildungszentrum Zwickau der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH, die als Bildungsträger die theoretische und praktische Ausbildung der künftigen Maschinen- und Anlagenführer übernommen haben. „Sie machen es Menschen mit einer geringen Qualifikation möglich, vielfältige und langfristig verwertbare berufliche Kompetenzen zu erwerben.“
Mit dem Projekt können ungelernte Beschäftigte ihre Entwicklungsmöglichkeiten ausbauen, schätzen Schulze-Middig und Geigner unisono ein, und Arbeitgeber haben damit gut qualifiziertes Personal, das sie im Unternehmen einsetzen können. „Unser Projekt Teilqualifizierung wird sehr gut angenommen“, resümieren die Jobcenter-Chefin und der Standortleiter. Seit Herbst 2010 gab es knapp 300 Beratungen zum Angebot Teilqualifizierung im Beruf Maschinen- und Anlagenführer (MAF) im Landkreis Zwickau. Insgesamt wurden bis heute 185 Eintritte in Teilqualifizierungen MAF absolviert – der überwiegende Teil davon, etwa 80 Prozent, von Männern.

Das Foto zeigt die Absolventen, Ausbilder und Vertreter des Jobcenters Zwickau. Quelle: Agentur für Arbeit Zwickau

19 Juni 2014

Fachübung des Technischen Hilfswerks am Wochenende

TWA_01Zwickau.- Der Ortsverband Zwickau des Technischen Hilfswerks (THW) übt am Wochenende vom 19. bis 22. Juni den Aufbau und Betrieb der mobilen Trinkwasseraufbereitungsanlage. Die Anlage ist im Ortsverband Zwickau stationiert und kommt in Modulen angepasst an die jeweiligen Einsatzanforderungen zum Einsatz.
„Dank Unterstützung durch Herrn Thomas Wende, Kreisbrandmeister und Leiter der Stabsstelle Brandschutz, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, nutzen wir die Möglichkeit unsere Trinkwasser- aufbereitungsanlage im Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) Zwickau aufzubauen“, sagt Pressesprecher Daniel Friedel. „Wir werden an diesen Tagen die Anlage aufbauen, verschiedene Szenarien durchspielen.“ Das Übungsszenario geht davon aus, dass Rohwasser in guter Qualität (beispielsweise aus einem Brunnen) zur Verfügung steht. Daher kann auf eine chemische Vorbehandlung des Rohwassers verzichtet werden. Die Erkundung von Einsatzstellen zielt immer auf solche Wasserquellen ab. Eine chemische Vorbehandlung wäre grundsätzlich natürlich ebenfalls möglich wird aber in anderen Übungen geprobt. Die Helfer werden an diesem Wochenende lernen die Anlage zu betreiben, auf Störungen zu reagieren und sie in verschiedenen Szenarien einzusetzen.
Insgesamt werden rund 30 ehrenamtliche Helfer in die Übung eingebunden sein. Die Helfer üben in diesem Zusammenhang auch die eigenständige Versorgung sowie Einsatzführung eines Trinkwasserversorgungseinsatzes. Der Termin wird von unterschiedlichen externen Fachexperten dazu genutzt um mehr über die Anlage zu erfahren. So sind neben Vertretern des THW auch Fach- und Führungskräfte des Katastrophenschutzes auch Vertreter der Wasserversorgung und DVGW eingeladen.

Quelle und Foto: THW Zwickau

08 Juni 2014

Hüpfburgen-Paradies in Westsachsen auf Premieren-Tournee

Zwickau.- Auf seiner Premieren-Tournee macht ein Hüpfburgen-Paradies jetzt in Zwickau Station. Von Freitag, dem 13. Juni bis Sonntag, dem 29 Juni wollen die vier „Luftikusse“ vom Schaustellerbetrieb Köllner groß und klein in ihren Bann ziehen. Dafür bauen sie auf dem Flugplatz Reichenbacher Straße insgesamt zehn verschiedene Hüpfburgen auf.Hüpfburgenparadies
Dazu gehört eine zehn Meter lange, acht Meter breite und sechs Meter hohe Riesenrutsche im Stil einer Palmeninsel. Sie besitzt zwei steile Parallelbahnen. Ebenso breit und hoch, aber doppelt so lange ist der Hindernisparcours mit mehreren Tunneln, Säulen und Kabinen.
"In einem Spielcenter kann man seine Fähigkeiten als Eishockeyer, Basket-, Hand- und Fußballer testen", beschreibt Guiliano Köllner. „Eine zusätzliche Groß-Torwand steht gleich nebenan". Sportlich geht es schließlich auch am Kletterturm zu. Der Schausteller weiter: „Dort lässt sich an kleinen Griffen und Tritten für Hände und Füße eine Höhe von fünf Metern erklimmen.“ Hüpfburgen im Stile eines Märchenschlosses mit bis zu acht Meter hohen Türmen oder aber als überdimensionaler Pandabär sowie ein Bällebad im Luftbasseng runden das Vergnügen für die ganze Familie ab.
„Den Hüpfburgen wird kontinuierlich Luft zugeführt“, erklärt der 24-jährige. „Dadurch bleiben die Kunststoffgebilde ständig mit einer knappen Million Litern an Luft gefüllt.“ Dafür wiederum sorgen zwei große Gebläse mit einer Leistung von jeweils zwei Kilowatt. So gelangt jene Luft, die durch Benutzung entweicht, immer wieder zurück.
Zu ihrem Hüpfburgen-Paradies gehören zudem ein Sandkasten mit reichlich Spielzeug, ein Trainingscamp zum Üben mit Hula-Hoop-Reifen sowie ein Schmink-Studio, in dem man sich das Gesicht mit einem Phantasiebild verzaubern lassen kann. Täglich gibt es außerdem halbstündige Vorstellungen des eigenen Puppentheaters mit originalgetreuen Hohensteiner Holzfiguren. Dabei will der Kasper den Räuber Hotzenplotz (siehe Foto) mit Hilfe der zuschauenden Kinder in die Flucht schlagen.
Für Imbiss und Getränke wird ebenso gesorgt, wie für eine Wohlfühl-Athmosphäre am Fuße der Hüpfburgen. "Dazu stellen wir bequeme Liegestühle und bei Bedarf gerne auch schützende Sonnenschirme auf", beschreibt Guiliano Köllner, als Chef des neuartigen Hüpfburgen-Paradieses.

Quelle und Foto: Schaustellerbetrieb Guiliano Köllner

28 Mai 2014

Bahnen lassen Herzen höher schlagen

Westsachsen/Werdau.- Romantische Miniatur-Landschaft mit der Burg Schönfels als maßstabsgetreues Modell mit Bärenzwinger, Modellbahnen in drei verschiedenen Spurweiten, Dampfspeicherlokomotive und Dampfhammer im Original sowie eine funktionsfähige 600PS-Dampfmaschine. All das sind Dinge, die nicht nur die Herzen großer und kleiner Eisenbahnfans höher schlagen lassen. Und dabei ist das nur ein Bruchteil dessen, was die Mitarbeiter des Stadt- und Dampfmaschinenmuseums und des Werdauer Museumsgartenbahnvereins für den 7. und 8. Juni vorbereitet haben. An diesen beiden Tagen steigt im Areal an der Holzstraße, Ecke Uferstraße stets von 10.00 bis 18.00 Uhr das große Gartenbahntreffen auf der einst größten Freilandgartenbahnanlage der ehemaligen DDR.
Und erlaubt ist weit mehr als nur schauen und staunen. Eigene Bahnen können mitgebracht und auf der Strecke gefahren werden, Eisenbahnzubehör steht zum Verkauf. Und mit der passenden gastronomischen Versorgung und einer Hüpfburg im Museumshof ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Zudem können an beiden Tagen natürlich auch die aktuellen Sonderausstellungen „Im Museum ist Jahrmarkt“ und „Feuerwehrhelme aus aller Welt“ bewundert werden.

Quelle und Foto: Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau

19 Mai 2014

BSV Sachsen Zwickau mit Heimsieg zum Saisonfinale

Zwickauerinnen bezwingen im letzten Spiel der Saison Dortmund mit 27:26

Zwickau.- Mit einem Heimsieg gegen den BVB Dortmund hat sich der BSV Sachsen Zwickau aus der Saison verabschiedet. Am Samstagabend bezwang die Mannschaft von Norman Rentsch in der Sporthalle Neuplanitz vor 820 Zuschauern die Westfalen mit 27:26. Der knappe Sieg wurde in der Schlussminute durch einen Treffer von Josepha Kallenberg sichergestellt. Erfolgreichste Schützen waren Sarah Everding für Dortmund (acht Tore) sowie Petra Starcek und Jenny Choinowski (je sechs) für den BSV. Der fünfte Tabellenplatz der Zwickauerinnen im Endklassement stand zwar bereits vor der Partie fest, dennoch war den Gastgeberinnen von Beginn an der unbedingte Siegeswillen anzumerken. Mit einer starken Leistung trug Manuela Splinter in ihrer letzten Partie selbst aktiv zum Sieg bei. Die 33-Jährige beendet ihre aktive Karriere und wurde vor dem Spiel wie Trainer Rentsch, der zum HC Leipzig wechselt, offiziell verabschiedet.
In der rein sportlich bedeutungslosen Begegnung entwickelte sich schnell ein munteres Auf und Ab beider Teams. Nach dem 1:0 durch Petra Starček glich Dortmunds Karina Schäfer zum 1:1 aus, ehe Sarah Everding die Gäste zum 1:2 in Front warf. Doch Dortmunds knapper Vorsprung wehrte nicht lang. Kurz darauf gelang Jenny Choinowski der Ausgleich und schließlich sogar der Führungstreffer. Dieses Wechselspiel prägte den weiteren Verlauf der Partie. Bis zur Halbzeitpause gelang es keiner der beiden Mannschaften, sich entscheidend abzusetzen, auch weil das Spiel der Kontrahenten zeitweise von Fehlpässen und vergebener Wurfchancen geprägt war.
Kurz vor der Pausensirene gelang Christina Zuber allerdings der Zwickauer Führungstreffer zum 13:12. Am knappen Vorsprung zur Pause hatte auch die großartig aufgelegte Torhüterin Manuela Splinter, die in ihrem letzten Spiel noch einmal eine unliebsame Facette des Torhüterdaseins zu spüren bekam, großen Anteil. Bereits in der vierten Minute kassierte Splinter einen Gesichtstreffer und stellte dabei ihrer Nehmerqualität unter Beweis.
Nach der Pause starteten die Zwickauerinnen vielversprechend und straften Dortmunds Unaufmerksamkeiten. Bis zur 38. Minute erarbeiteten sich die Hausherrinnen eine Fünf-Tore-Führung. Der BVB gab sich allerdings noch nicht geschlagen und arbeitete sich wieder bis auf 19:18 heran. Auch in der Schlussphase wurde es noch einmal spannend. Während sich viele Zwickauer Fans nach einer erneuten Vier-Tore-Führung (51. Min.) schon im sicheren Fahrwasser wähnten, wurde es zum Ende noch einmal knapp. In der 58. Minute glich Spriestersbach noch einmal für die schwarz-gelben Farben aus, ehe Josy Kallenberg mit ihrem Treffer zum 27:26 zwei Minuten vor Spielende den Endstand besiegelte.

Quelle: BSV Sachsen Zwickau
Video: ZPA/Olaf Thalwitzer

14 Mai 2014

Hans-Jürgen Beyer mit der SWS Big Band im Gewandhaus Zwickau

SWS - BEYERZwickau.- Der ewig jung gebliebene Swing erlebt eine Renaissance. Gerade hat Robbie Williams sein zweites Swing Album „Swing Both Ways“ herausgebracht. Jetzt können die Swing Liebhaber unserer Region diese begeisternde Musik live und exklusiv erleben. Die SWS Big Band spielt auf ihrer Theatertour in Originalbesetzung am 18.5.2014 um 18.00 Uhr im Gewandhaus Zwickau.
Wenn so vertraute und bekannte Melodien wie „Moonlight Serenade“, ,„American Patrol“ oder „In the Mood“ erklingen, fühlen sich die Zuhörer gleich in die Zeit der „Goldenen Big Band Ära“ zurück versetzt. Die SWS Big Band mit ihrem Bandleader Peter Pfeiffer spielt einen hervorragenden swingenden Sound in stilistischer Vielfalt und präziser Technik. Aber nicht nur die „alten“ Vollblutmusiker beherrschen ihre Instrumente meisterhaft. Auch die blutjungen hochbegabten Brüder Florian (Schlagzeug) und Valentin (Posaune) Stahl aus Stollberg haben sich in besonderer künstlerischen Qualität und Originalität in die Big Band eingearbeitet. Sie sind im vergangenen Jahr neu hinzugekommenen. Ein weiterer junger begabter Glauchauer, Franz Cossmann, steht für die vierte Trompete in den Startlöchern.
Den Solopart übernimmt an diesem Abend Hans-Jürgen Beyer. Der aus dem Thomanerchor Leipzig hervorgegangene und durch Funk und Fernsehen bekannte Sänger und Entertainer ist nach wie vor eine Klasse für sich. Er überzeugt mit tenoralem Glanz und ist auch für jazzige Titel der richtige Mann – aggressiv, stimmgewaltig, ausdrucksstark und temperamentgeladen. Ebenso
interpretiert er einfühlsam Welthits wie „Fever“, “Mackie Messer“, Big Spender“.
Im vergangenen Jahr hatte die Band viele umjubelte Konzerte in Deutschland mit hervorragender Presse. Durch das Programm führt sachkundig und charmant Manfred Rupkalwis. Die Besucher erwartet ein Feuerwerk der Swing Musik aus der Ära Glenn Miller.

Karten im Vorverkauf und an der Abendkasse des Gewandhauses sowie im Internet: Ticketshop

Quelle: BB-Konzerte/Volker Krüger

12 Mai 2014

WEISSER RING Sachsen: Geert Mackenroth im Amt bestätigt

Dresden/Grimma.-Auf der Landesmitgliederversammlung am 11.Mai in Kloster Nimbschen bei Grimma wurde Geert Mackenroth, Mitglied des sächsischen Landtags und ehemaliger Justizminister, einstimmig für weitere 4 Jahre zum Landesvorsitzenden des WEISSER RING e.V. gewählt. Er steht damit an der Spitze der größten Opferhilfeorganisation im Freistaat Sachsen. „Ich freue mich über das in mich gesetzte Vertrauen der Mitglieder und ich bin mir ganz sicher, dass wir gemeinsam viel für die Opfer von Kriminalität erreichen werden. Es bleibt viel zu tun. Noch immer schenkt ihnen die Gesellschaft nicht das Maß an Aufmerksamkeit, das sie verdienen“ erklärte Mackenroth am gestrigen Sonntag.
Zu seinem Stellvertreter bestimmte die Versammlung Volker Pfitzner, Außenstellenleiter des WEISSEN RINGS für Nordsachsen und Sachgebietsleiter beim LKA. Auch er wurde in seinem bisherigen Amt bestätigt.
Neben organisatorischen Fragen stand in diesem Jahr das Thema „Kindesmisshandlung und sexueller Kindesmissbrauch“ im inhaltlichen Focus der Landestagung. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins diskutierten mit Vertretern von Gerichtsmedizin, Kinderschutzbund und Kinderpsychiatrie ein hochsensibles Thema mit enormer gesellschaftlicher Aktualität. In ihrer ehrenamtlichen Praxis müssen sie sich permanent damit auseinandersetzen. Die Statistik des Vereins zeigt auf, dass mehr als 23 Prozent der im letzten Jahr durch den WEISSEN RING in Sachsen betreuten Opfer diesem Deliktbereich zuzuordnen waren.
Dr. Christian König, Oberarzt in der Gewaltambulanz des Gerichtsmedizinischen Instituts Leipzig, Prof. Dr. Jörg Weber, Vorstandsmitglied des Kinderschutzbundes Sachsen und Dr. Jessika Weiß, Oberärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Dresden standen hier als Fachreferenten zur Verfügung.
Foto von links:
Horst Hinger, Geschäftsführung Bundesgeschäftsstelle WEISSER RING e.V. Mainz, MdL Geert Mackenroth, Landesvorsitzender WEISSER RING e. V. Sachsen, Volker Pfitzner, stellvertretender Landesvorsitzender Sachsen.

Quelle und Foto: WEISER RING Sachsen

08 Mai 2014

Nach langwierigen Ermittlungen: Hanfplantage in Plauen ausgehoben

Hanf1Plauen.- In einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt von Plauen konnte am Dienstag eine Cannabisplantage ausgehoben werden. Das vierstöckige leerstehende Mehrfamilienhaus war über mehrere Etagen zum professionellen Anbau von Cannabispflanzen benutzt worden. Insgesamt konnten mehr als 1750 Cannabispflanzen sichergestellt werden, wovon 1000 erntereif waren, die übrigen befanden sich im Anzuchtstadium. Die Plantage wurde hochprofessionell betrieben, die Polizeibeamten fanden spezielle, neuwertige und industriell gefertigte Beleuchtungs- und Belüftungssysteme mit Wärmetauschern sowie automatische Klima- und Heizungssteuerung und eine Bewässerungs- und Filteranlage im Wert von insgesamt 50.000 Euro. In weiteren Etagen des Hauses waren Bauarbeiten im Gange, die auf die Planung weiterer Plantagen im Haus schließen lassen. Die Größe der Anlage und die Menge der aufgefundenen Pflanzen lassen darauf schließen, dass aus den Cannabispflanzen Marihuana zum Weiterverkauf gewonnen werden sollte. Allein aus den erntereifen Pflanzen hätte Marihuana zum Straßenpreis von 80.000 EUR gewonnen werden können. Im Haus fanden sich außerdem mehr als zehn Mobiltelefone, zahlreiche Laptops sowie 21 Ecstasy-Tabletten und 4 g Kokain.
Noch am Dienstag kam es zur Festnahme von zwei Tatverdächtigen am Tatort. Beide wurden am Mittwoch der Haftrichterin am Amtsgericht Zwickau vorgeführt, gegen beide wurde Untersuchungshaft angeordnet. Ihnen wird das Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen. Für diesen Vorwurf sieht das Gesetz eine Mindeststrafe von 2 Jahren Haft vor. Die Beschuldigten stammen aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Dem Ermittlungserfolg gingen langwierige Ermittlungen der Kriminalpolizei voraus, die durch Dienststellen anderer Bundesländer tatkräftig unterstützt wurde.

Quelle und Foto: PD Zwickau

05 Mai 2014

Kreisspielerin wechselt von den Füchsen Berlin zum BSV Zwickau

LollBerlin/Zwickau.- Nach der Verpflichtung von Rückraumspielerin Edita Vankova hat der BSV einen weiteren Transfer perfekt gemacht: Vom Erstliga-Aufsteiger Füchse Berlin wechselt Theresa Loll an die Mulde. Die 24-Jährige soll den BSV auf der Kreisposition verstärken und unterschrieb einen Zweijahresvertrag.
Loll bringt Erstligaerfahrung mit zum BSV. In der Vorsaison spielte sie mit der HSG Bad Wildungen im deutschen Oberhaus. Aktuell steht sie mit den Füchsen auf Platz zwei in der 2. Bundesliga. In der Vorwoche feierte sie mit dem Team nach dem Sieg über Nellingen den Aufstieg. Bereits in der Saison 2011/12 schaffte sie mit den Hauptstädtern den Sprung von der dritten in die zweite Liga. Statt in der nächsten Saison in der höchsten nationalen Spielklasse zu agieren, zieht Loll jedoch den Wechsel in die Robert-Schumann-Stadt vor. Dort gastierte sie noch am 5. April mit Berlin in der Sporthalle Neuplanitz, wo die Füchse mit 28:24 die Oberhand behielten. „Die Atmosphäre beim Spiel in Zwickau hat mich beeindruckt. Ich fand es super, wie die Fans ihre Mannschaft gepusht haben“, sagte Loll zu ihrer zukünftigen Heimstätte. „Sportlich will ich mich beim BSV neu orientieren und versuchen, eine gute Rolle im und mit dem Team zu spielen.“
Zufrieden über den Wechsel zeigte sich auch BSV-Präsident Hendrick Schädlich. „Theresa ist eine prima Ergänzung zu Stefanie Pruß auf der Kreisposition und wird sich mit ihrer offenen Art auch sicher schnell bei uns einleben“, sagte Schädlich. „Der derzeitige Ausfall von Prußi zeigt, was für eine große Lücke eine Verletzung in ein Team reißen kann, gerade auf der Kreisposition, wo die Spielerinnen nun einmal dem intensivsten Körperkontakt ausgesetzt sind.“ Loll will in Zwickau wohnen und parallel zum Handball ihr Lehramtsstudium in Leipzig fortsetzen.

Quelle: BSV Sachsen Zwickau
Foto: BVB Füchse Berlin