20 November 2014

Märchenhafte Winterträume - Winterkulturfestival lockt nach Bad Elster

KATWinterCWBad Elster.- Pünktlich zum ersten Advents-wochenende werden in Bad Elster die 14. Chursächsischen Winterträume als ein wahrliches „Fest für alle Sinne“ eröffnet. Bis zum 25. Januar werden dann rund 70 Veranstaltungen in den Sächsischen Staatsbädern zu einem erlebnisreichen Kulturaufenthalt inmitten der vogtländischen Winterlandschaft einladen.
„Zur Eröffnung des hochkarätigen Festivals wird am 28. November Tschaikowskys weltberühmtes Ballett »Schwanensee« die Zuschauer im König Albert Theater begeistern. Die Chursächsischen Streichersolisten widmen sich einen Abend später voll »Festlicher Adventsmusik«,  bevor dann am 1. Advent Publikumsliebling Maxi Arland seinen »Adventszauber« mit illustren Gästen in Bad Elster präsentiert“ freut sich Generalmusikdirektor Florian Merz. Am darauf folgenden Wochenende kann das Publikum mit einer swingenden 20er-Jahre–Weihnachtsrevue, einem Weihnachtskonzert mit Weltstar Deborah Sasson und einer großen irischen Stepdance-Weihnachtsshow erleben. Weiterhin versüßen den Adventsaufenthalt Highlights wie ein Mozartprogramm des Kammermusikensembles Concilium Musicum Wien am 12. Dezember, tags darauf die USA-Gospelshow der Golden Voices of Gospel und einen Tag später die Märchenoper „Hänsel und Gretel“.
Das komplette Winterprogramm ist online abrufbar.
„Ich denke diese Vielfalt an besonderen Erlebnisangeboten setzt inmitten der ganzen Wintertourismusregion des Oberen Vogtlandes wichtige Aufenthaltsimpulse“ resümiert Merz und ergänzt verschmitzt: „Die kulturelle Strahlkraft der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster bleibt somit weithin sichtbar und bietet damit beste Orientierung!“
Abgerundet wird das kulturelle Winterangebot in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster und dem benachbarten Bad Brambach mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie, verschiedenen Kunstausstellungen und Folklore-Konzerten mit Orchestern der Musikregion Vogtland und einem Adventsfest am zweiten Adventswochenende.
Alle Infos zum Aufenthalt, den gesamten Spielplan und Tickets sind täglich in der Touristinformation Bad Elster im Königlichen Kurhaus, unter 037437/ 53 900 oder touristinfo@badelster.de bzw. unter www.badelster.de erhältlich.

Foto: © Danny Otto

13 November 2014

Clara Schumanns Großnichte 95-jährig verstorben

Zwickau.- Tief betroffen hat die Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau soeben erfahren, dass ihr Ehrenmitglied, die Diplomingenieurin und Architektin Elisabeth Schmiedel, am 30. Oktober in Nürnberg im Alter von 95 Jahren verstorben ist.
Elisabeth Schmiedel war die Enkelin von Claras Schumanns Halbbruder Woldemar Bargiel und somit Clara Schumanns Großnichte. Sie war Patenkind von Eugenie Schumann. Bis ins hohe Alter setzte sie sich für die Pflege und Bewahrung des Schumannschen Erbes ein. Wenn sie es gesundheitlich ermöglichen konnte, kam sie immer wieder nach Zwickau und nahm an den hiesigen Schumanntagen und anderen Veranstaltungen teil. Als Zeitzeugin berichtete sie sehr emotional und bildhaft von den Erzählungen ihrer beiden Tanten Marie und Eugenie Schumann über deren Eltern Robert und Clara.Schmiedel-Nauhaus
Hochbetagt gab sie 2007 gemeinsam mit dem Zwickauer Robert-Schumann-Preisträger Joachim Draheim ein zweibändiges Werk über die Musikerfamilie Bargiel heraus. Ein Jahr später beschenkte sie das Robert-Schumann-Haus reich mit Dokumenten und persönlichen Gegenständen aus dem Nachlass dieser Musikfamilie – darunter vor allem Briefe, Programmzettel, Bilder und andere Dokumente. Auf Anregung aus Zwickau edierte sie (wiederum gemeinsam mit Joachim Draheim) als Sonderband der Schumann-Studien eine der inzwischen im Robert-Schumann-Haus befindlichen Kostbarkeiten – das Düsseldorfer Reisetagebuch ihres Großvaters Woldemar Bargiel von 1852.
Für ihre Verdienste um die Bewahrung und die Pflege des Schumannschen Erbes erhielt Elisabeth Schmiedel 2008 die Ehrenmitgliedschaft der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau.
Die Robert-Schumann-Gesellschaft trauert um Elisabeth Schmiedel und wird ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Elisabeth Schmiedel mit dem heutigen Ehrenvorsitzenden der Robert-Schumann-Gesellschaft, Dr. Gerd Nauhaus, im Foyer des Robert-Schumann-Hauses (2006).

Quelle: Stadt Zwickau

09 November 2014

Das ORIGINAL kommt nach Zwickau: der DON KOSAKEN CHOR

ChorZwickau.- Als legitimer Nachfolger von SERGE JAROFF gastiert WANJA HLIBKA mit der „neuen Generation“ der DON KOSAKEN am 18. November im Klubhaus Sachsenring.
Der Original Don Kosaken Chor Serge Jaroff war wohl der berühmteste Chor weltweit und das über fast sechs Jahrzehnte von 1921 bis 1979. Nach einer rund zwölfjährigen Pause ist der Chor nun wieder unter der Leitung von Wanja Hlibka, dem ehemals jüngsten Solisten Serge Jaroffs  mit unverminderter Popularität  in den großen Konzerthallen und Kathedralen in Europa und seit 2007 auch im fernen Osten zu hören. Weitere große Tourneen durch Amerika und Australien sind in Vorbereitung.
Bemerkenswert  ist, dass der Chor in allen Ländern und fremden Kulturen mit derselben  Euphorie  und Begeisterung aufgenommen wird, was auch wieder bestätigt, dass Musik Menschen und Völker verbinden kann, auch wenn die Sprache nicht von allen verstanden wird. Die Art der Interpretation der Gesänge, sowie die stimmlichen Möglichkeiten der Sänger, die ausnahmslos auch als Solisten in Erscheinung treten, sind ebenfalls Garant dafür, dass die typischen klanglichen Besonderheiten dieses Chores erhalten bleiben. Die sechzigjährige künstlerische Arbeit Serge Jaroffs wird somit in authentischer und unnachahmlicher Weise fortgeführt.
Seit 2001 führt Wanja Hlibka den rechtlich geschützten Namen DON KOSAKEN CHOR SERGE JAROFF®
Leitung: WANJA HLIBKA.
Das Konzert beginnt am Dienstag, dem 18.11.2014 um 19:30 Uhr.Kartenvorverkauf 17,- Euro zzgl. VVG + Ticketgebühr
Ticket Online: Tel. 01805-4470000, www.ticketonline.com
CTS Eventim: Tel. 01805-570070, www.eventim.de
und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie Restkarten an der Konzertkasse zu 20,- Euro
Eine kostenlose Hörprobe gibt es im Westsächsischen Fernsehen

29 Oktober 2014

Erste barrierefreie Ladesäule für Elektroautos in Zwickau eingeweiht

Zwickau Neumarkt ZEV Ladeaeule E Mobility 29.10.2014Zwickau.- Heute nahm die Zwickauer Energieversorgung GmbH (ZEV) offiziell die erste barrierefreie Elektroladesäule Zwickaus in Betrieb. Standort der Ladesäule ist der Parkplatz am Neumarkt, der von Oberbürgermeisterin Frau Dr. Pia Findeiß eingeweiht wurde.
Nach der Solartankstelle in der Audistraße und den Ladesäulen auf dem WHZ Gelände, stellt der neue Ladepunkt in zentraler Lage ein weiteres Puzzle auf dem Weg zu umweltschonendem Autofahren in Zwickau dar. André Hentschel, technischer Geschäftsführer der ZEV, über die Rolle der ZEV in Sachen Elektromobilität: „Beim Thema elektrisches Fahren kommt es, neben der großen Politik, vor allem auf die Akzeptanz der Bevölkerung und Umsetzung im lokalen Bereich an. Genau an diesem Punkt sehen wir uns als verantwortungsvolles Unternehmen in der Pflicht.“
Enthüllt wurde die Ladesäule im Beisein zahlreicher Anbieter von Elektro-Fahrzeugen und Mobilitätslösungen. Hier zeigte sich die Vielfalt, die mittlerweile auf dem Markt existiert. André Hentschel: „Mit welchem Fahrzeug man bei uns tankt, ist unabhängig vom Hersteller und Model. Dank der europäischen Normierung der Ladestecker sowie der Barrierefreiheit der Säule, steht diese allen Zwickauern aber auch Durchreisenden uneingeschränkt zur Verfügung.“
Ganz bequem können diese beispielsweise für 3,95 Euro pro Stunde die Aufladefunktion per SMS nutzen, die André Hentschel als wesentliche Komponente zur Erreichung der Barrierefreiheit im Rahmen der Einweihung präsentierte. Für ZEV-Kunden gibt es mit Abschluss eines „ZEV Ladestrom“ Vertrages eine weitere Möglichkeit, ihr Fahrzeug aufzuladen. Dieser bietet einerseits deutschlandweit an über 600 Ladesäulen einen günstigeren Strompreis als über die SMS-Funktion, andererseits läuft die Tankabwicklung bequem per App auf dem Mobiltelefon.
Am Neumarkt können bis zu zwei Fahrzeuge zeitgleich geladen werden. Der benötigte Strom dazu stammt aus Wasserkraft. Somit wird an der neuen Ladesäule zu 100 Prozent Grüner Strom aus regenerativen Energien gezapft.

Quelle und Foto: Zwickauer Energieversorgung

15 Oktober 2014

August Horch Vereinsfreunde besuchen Museum in Eisenach

Zwickau/Eisenach.- An der diesjährigen Exkursion des August Horch Museums nahmen am 10. Oktober 38 Mitglieder und Freunde des Fördervereins teil. Diesmal ging es nach Eisenach. Nach erfolgtem Aufstieg zur Wartburg gab es die Gelegenheit zur Besichtigung mit einer anschaulichen Erklärung der Geschichte dieser symbolträchtigen Anlage in Mitteldeutschland. Die Besucher erhielten Einblicke in das gesellschaftliche Leben im Mittelalter auf der Wartburg, erfuhren Einzelheiten zum legendären Sängerwettstreit und über das Wirken Martin Luthers, der in Verkleidung des Junkers Jörg die Bibel in die deutsche Sprache übersetzte. Erwähnung fand die Zeit der nationalen Bürgerbewegung im 19. Jahrhundert bis zur bürgerlichen Revolution 1948/49. Bis zum heutigen Tag zieht die Wartburg viele in- und ausländische Gäste, darunter Prominente und Politiker an. Trotz derzeit umfangreicher Bau- und Restaurierungsmaßnahmen und den damit verbundenen Einschränkungen bei der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten wird der Besuch der Anlage in nachhaltiger Erinnerung bleiben.
Ein weiterer Programmpunkt war das Museum „Automobile Welt“ im Gelände des ehemaligen Automobilwerkes Eisenach. Der Sohn des Firmengründers Heinrich Ehrhardt, Gustav Ehrhardt, begann im Jahr 1904 mit dem Automobilbau, nachdem vorher Fahrräder, Motorräder und andere Produkte der metallverarbeitenden Industrie hergestellt wurden. Der Automobilbau erfolgte am Standort ohne Unterbrechung über 90 Jahre. Unter der Automobilmarke „Dixi“ folgte die Produktion bis 1921. Danach stieg BMW in das Geschäft ein und produzierte in Eisenach bis zum Ende des 2. Weltkrieges. Danach unterstand die Firma der Hoheit der Sowjetischen Militär-Administration unter dem Namen von „Awtowelo“. Noch in den 1940iger Jahren nahm der Automobilbau in Eisenach wieder „Fahrt auf“.
Mit der Übernahme der Nachkriegsproduktion und weiterer neuer Produkte (z.B. den IFA F9) im VEB Automobilwerk Eisenach entwickelte sich das Werk zu einem erstrangigen Finalproduzenten der Fertigung von Personenkraftwagen im Industrieverband Fahrzeugbau der DDR (IFA). Unter der Typbezeichnung „Wartburg“ errang das Produkt Ansehen im In- und Ausland. Die eigenständigen Entwicklungen der Baureihen 311 und 312 sind in ihrem Erscheinungsbild bis heute von zeitloser Eleganz und bei Oldtimerfreunden sehr gefragt. Natürlich hat auch der Automobilbau der Gegenwart in Eisenach schon Einzug in das Museum gehalten. Seit dem 05. Oktober 1990 produziert die Fa. Opel an einem neuen Standort in Eisenach-West. Die Fertigung begann in einer Anlaufphase mit dem Opel Vectra 1600 Gl in einer Stückzahl von 15.000 Fahrzeugen in erstklassiger Qualität. Im Automobilbau in Eisenach stieg die Zahl der Industriearbeitsplätze bis heute auf rund 8.000 an.
Initiator und Organisator der Veranstaltung war Dr. Wolfram Melzer. Die nächste Jahresexkursion des August Horch Museums findet vom 10. bis 12. September 2015 statt. Sie führt die Heimat von August Horch und in seine Geburtsstadt Winningen an der Mosel. Interessenten sollten sich rechtzeitig in der Geschäftsstelle des Fördervereins voranmelden: www.foerderverein.horch-museum.de

Text und Fotos: FV August Horch Museum

14 Oktober 2014

Christine Adler als Clara Schumann mit „Clara in Nöten“ auf Tournee

Clara in NötenZwickau/Dresden/Leipzig.- Im September stand die Autorin Christine Adler mit ihrem szenischen Monolog „Clara in Nöten“ im Zwickauer Robert-Schumann-Haus erstmals auf der Bühne. Die Premiere war ein voller Erfolg, das Haus ausverkauft und die Zuschauer waren begeistert. Gestern konnten sich die Dresdner erstmals über den Besuch der engagierten Clara Schumann Darstellerin freuen. Das Kulturhaus Loschwitz war bis auf den letzten Platz belegt, als die gebürtige Dresdnerin aus Zwickau das Podium betrat. In ihrem Stück erzählt sie aus dem Leben der gefeierten Komponistin, ihrer Rolle als Ehefrau von Robert Schumann und Mutter von acht Kindern. Clara Schumann schaut in den Spiegel der Zeit und erinnert sich. Dabei erblickt sie sich selbst und so manchen Lebensbegleiter. DSC_0006Während des Stückes wurden passend zum jeweiligen Thema Originalfotos und Bilder aus der Zeit der Schumanns an eine Leinwand projiziert. Die musikalische Umrahmung übernahm der Leipziger Musikprofessor und Pianist Dietmar Nawroth. Er spielte unter anderem Stücke von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Wagner, Ludwig van Beethoven und natürlich Robert Schumann.
Während des gesamten Vortrages herrschte gespannte Stille im Publikum. Dafür gab es am Ende tosenden Applaus und begeisterte Kommentare. Besonders das perfekte Zusammenspiel zwischen den Künstlern und der multimedialen Technik wurde immer wieder gelobt.
Als nächstes möchte das Ensemble mit dem Stück, das nicht nur Dokumentation, sondern vielmehr künstlerische Nachempfindung einer ganz besonderen historischen Persönlichkeit ist, die Leipziger erfreuen. Neben vielen anderen Europäischen Städten wie Düsseldorf, Wien, Moskau oder Paris war auch Leipzig eine der Stationen des künstlerischen Schaffens von Clara Schumann.

Text und Foto: ZPA/Olaf Thalwitzer

02 Oktober 2014

12. Tattoo, Piercing und Biker Convention fand großen Zuspruch

Zwickau.- Seit nunmehr 12 Jahren findet im Klubhaus Sachsenring regelmäßig die Tattoo, Piercing und Biker Convention statt. So auch am vergangenen Wochenende. Rund 1.500 Besucher aus nah und fern waren gekommen, um sich über die neuesten Trends in der Branche zu informieren. Dafür gab es bei den über 50 anwesenden Ausstellern reichlich Gelegenheit.
Mike Schäfer vom U.S. Bike Shop in Marienthal baut Motorräder der Marke Harley Davidson um und gestaltet sie individuell neu. So eine Art Tuning für Zweiräder, wie er sagt. Er ist einer von drei Ausstellern, die die Veranstaltung organisieren. „40 Prozent der Bevölkerung sind derzeit tätowiert und es werden immer mehr“, sagt Schäfer. Er selbst trägt keine sichtbaren Bilder auf der Haut weiß aber, dass die Lust sich zu verschönern mittlerweile durch alle Bevölkerungsschichten geht: „Egal ob Geschäftsleute, Rechtsanwälte, einfache Arbeiter – ob Mann oder Frau – die Kunst des Tätowierens ist Gesellschaftsfähig geworden.“
An den beiden Wochenendtagen gab es mehrere Wettbewerbe zwischen den ausstellenden Studios. Am Sonntag Abend fand die Abschluss Preisverleihung statt. Gekürt wurden unter anderem Best Color, Best Large, Best Small und Best of Sunday. Die nächste Veranstaltung dieser Art findet im September 2015 statt. Anmeldungen sind jetzt schon bei Tattoo No. Two möglich.

Text und Foto: ZPA/Olaf Thalwitzer

12 September 2014

Gefährliche Körperverletzung – Polizei sucht Zeugen

Phantombild KopiePlauen.- Die Kriminalpolizei bittet bei ihren Ermittlungen zu einer gefährlichen Körperverletzung am 14. April 2014 (MI 210/2014) am Kaufland in der Morgenbergstraße, um die Mithilfe der Bevölkerung. Ein Angestellter ist an diesem Morgen, gegen 6 Uhr, von einem Unbekannten mit einer Schaufel attackiert worden. Das Opfer (64) erlitt dabei schwere Verletzungen am Kopf. Die Schaufel konnte nicht aufgefunden werden. Der Unbekannte hatte sich nach der Tat aus dem Staub gemacht.

Zur Beschreibung des Täters ist folgendes bekannt:
- 25 bis 30 Jahre alt
- 165 bis 175 Zentimeter groß, schlank
- schwarze, kurze Haare

Zur Tatzeit trug er eine Jeans mit Seitenstreifen, ein cremefarbenes Sweatshirt mit Armstreifen, helle Schuhe mit drei Streifen und ein beiges Basecap mit Aufschrift. Mit sich führte er ein weißes Mountainbike.
Die Polizei sucht weitere Zeugen des Vorfalles. Wer kann Angaben zu der Person auf dem Phantombild geben? Wer kann Angaben zu dem Mountainbike und dem Verbleib der Schaufel machen?
Insbesondere sind die Beobachtungen einer Frau von Bedeutung, die zur Tatzeit mit ihrem blauen Ford Fiesta mit Greizer Kennzeichen Zeugin des Vorfalls geworden ist.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Zwickau, Telefon 0375/ 428 4480.

Quelle: PD Zwickau

11 September 2014

BSV erwartet Halle-Neustadt zum Start der Zweitligasaison

Zwickau.- Am Samstag startet der BSV Sachsen Zwickau in die neue Saison der 2. Handball-Bundesliga. Gleich zum Auftakt dürfen sich die Fans auf ein traditionelles Ostderby freuen. Die Mannschaft des neuen Trainers Jiři Tancoš erwartet um 17 Uhr den SV Union Halle-Neustadt. Im Vorjahr verfolgte in der Sporthalle Neuplanitz eine Rekordkulisse von 865 Zuschauern diese Begegnung. Auch am Samstag erwartet der Verein wieder ein volles Haus. Unmittelbar vor der Partie kommt es bereits zum Lokalderby zwischen dem BSV II und dem SV Chemie Zwickau am ersten Spieltag der BSV_SVUSachsenliga.
Nach dem gelungenen Saisonauftakt am vergangenen Samstag, als der BSV einen souveränen 31:21-Sieg im DHB-Pokal einfuhr, wollen die Zwickauerinnen nun auch die ersten Punkte in der Liga holen. Mit den „Wildcats“ bekommen die Gastgeberinnen einen schweren und unangenehmen Gegner. In der Vorsaison konnte man zuhause vor Rekordkulisse ein glückliches Remis erreichen, das Rückspiel im März endete gar mit einer derben 34:22-Pleite.
Auch im Vorbereitungsturnier, das am 2. August in Neuplanitz stattfand, musste der BSV den Hallensern den Siegerplatz überlassen. Seit diesem Sommer wird der SV Union vom ehemaligen dänischen Nationalspieler Jörgen Gluver trainiert, der mit der slowakischen Auswahlakteurin Dagmar Stuparicova oder den Hummel-Geschwistern auf starke Spielerinnen zurückgreifen kann. „Wir kennen die Qualität des Gegners“, sagte entsprechend auch Jiři Tancoš. „Aber auch wir werden immer besser.“ Für Tancoš ist es das Heimdebüt bei einem BSV-Punktspiel.
Auch für die Zwickauer Spielerinnen ist der Auftakt vor den heimischen Fans etwas Besonderes. „Wir haben viele Neuzugänge und wissen daher auch noch nicht hundertprozentig, wo wir stehen. Daher sind wir schon etwas aufgeregt“, sagte Kapitän Claudia Stein zur Stimmung in der Mannschaft. Unter den zahlreichen Zugängen wird am Samstag nicht zuletzt Fabienne Kracht im Blick stehen. Die 21-jährige Rechtsaußen wechselte im Sommer von den Wildcats zum BSV und trifft somit gleich im ersten Spiel auf ihre früheren Teamkameradinnen.

Text: BSV/Christian Meyer
Foto: ZPA/Olaf Thalwitzer

07 September 2014

Ministerpräsident trifft Sächsische Hoheiten beim 23. Tag der Sachsen

Tag der Sachsen GroßenhainGlauchau/Zwönitz/Großenhain.- Über 400 Vereine, Initiativen und Gruppen sorgen an diesem Wochenende zum 23. Tag der Sachsen in Großenhain auf 19 Bühnen, in vier Themenbereichen und auf 17 Meilen für ein abwechslungsreiches Programm . Heute findet zum Abschluss der große Festumzug mit über 4000 Teilnehmern statt. Zum diesjährigen größten Vereinsfest im Freistaat werden insgesamt rund 250.000 Besucher erwartet.
Gestern Abend gab es einen ganz besonderen Höhepunkt im Programm. Ministerpräsident Stanislaw Tillich empfing im Festzelt der Sächsischen Staatsregierung Hoheiten aus ganz Sachsen. Darunter unter anderem die neu gewählte Erntekönigin sowie die Sächsische und Glauchauer Schlossprinzessin Lucie die Erste. Letztere hatte als Initiatorin die Idee für dieses „Hoheitentreffen“ mit dem Ministerpräsidenten. Der Kontakt kam über Facebook zustande. Dazu die aus Zwönitz stammende Darstellerin Lucie Büssow: „Ich hatte schon mehrfach das Vergnügen, Stanislaw Tillich bei diversen Veranstaltungen persönlich zu treffen. Der Tag der Sachsen schien mir eine gute Gelegenheit, einmal alle Hoheiten aus Sachsen gemeinsam zu präsentieren. Also habe ich Herrn Tillich über eine persönliche Nachricht bei Facebook angefragt, ob dies möglich sei. Und er hat spontan zugesagt. Das fand ich Spitze.“
Im weiteren Verlauf des Abends hatten die Hoheiten mehrfach Gelegenheit, sich mit zahlreichen weiteren Gästen zu unterhalten. Geladen waren unter anderem Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Landtagspräsident Matthias Rößler, Landwirtschaftsminister Frank Kupfer, der Oberbürgermeister von Großenhain, Burkhard Müller, sowie weitere Prominente aus Politik und Wirtschaft.

Auf dem Foto von links: Die Sächsische und Glauchauer Schlossprinzessin Lucie 1., Landwirtschaftsminister Frank Kupfer, die neu gekürte Sächsische Erntekönigin und Ministerpräsident Stanislaw Tillich.

Text und Foto: ZPA/Olaf Thalwitzer