11 Mai 2016

Neue Dirtbike- und Streetball-Anlage in Marienthal übergeben

Biker-AbfahrtZwickau.- Nach sechsmonatiger Bauzeit konnte heute in Marienthal ein neuer Spielplatz übergeben werden. Neben dem Kinderfreizeitzentrum entstanden eine Dirtbike-Strecke und eine Streetball-Anlage. Mit dem Projekt setzte die Stadtverwaltung einen Vorschlag um, der für den Bürgerhaushalt 2015 eingereicht und vom Stadtrat beschlossen wurde.
Der Spielplatz, der für Kinder und Jugendliche ab einem Alter von 12 Jahren gedacht ist, entstand auf der rund 1.800 m² großen Fläche eines früheren Autohauses und wurde komplett neu angelegt. Die Planungen wurden durch das Garten- und Friedhofsamt selbst ausgeführt, so dass hierfür keine zusätzliche Mittel aufgewendet werden mussten.
Streetball-PlatzZwischen Oktober 2015 und April 2016 wurden durch vier Unternehmen aus Zwickau und der Region unter anderem folgende Arbeiten ausgeführt: Pflasterarbeiten für die Streetballfläche, Einbau eines Basketballkorbes, Aufschüttung von Sandhäufen und Modellierung der Dirtbikestrecke, Einbau von Sitzbalken, Pflanzarbeiten. Ein Teil der Arbeiten wurde von Mitarbeitern des Garten- du Friedhofsamtes ausgeführt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 27.000 Euro.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

10 Mai 2016

1200 Unterschriften für ehrenamtliches Engagement

Werdau.- Am Samstag, dem 21. Mai 2016 findet auf dem Werdauer Markt der dritte Blaulichttag statt. Eine Veranstaltung, bei der es vor allem darum geht, den Bürgern die Arbeit von Rettungs- und Hilfsorganisationen vorzustellen und näherzubringen. „Insbesondere möchten wir aber auch die Gelegenheit nutzen, um den Jugendlichen in unserer Heimat die Hand zu reichen und sie für ein ehrenamtliches Engagement zu gewinnen“, sagt Oberbürgermeister Stefan Czarnecki.
Um zu zeigen wie wichtig Ihnen das Thema ist, möchte er gemeinsam mit Gemeindewehrleiter Henning Tröger erneut persönlich eine besondere Zielgruppe ansprechen. Bis Pfingsten erhalten alle Schülerinnen und Schüler der Werdauer Oberschulen und Gymnasien ein eigens, von beiden signiertes Einladungsschreiben mit Infoflyer und Helferpass, welcher dann zur Veranstaltung vervollständigt werden kann.
Eine ähnliche Aktion starteten die beiden schon vor zwei Jahren, damals wurden 600 Grundschüler angeschrieben. In diesem Jahr hat sich die Zahl der Einladungen und damit auch die Zahl der Unterschriften verdoppelt. „Die langfristige Stärkung der Feuerwehren und Hilfsgesellschaften liegt uns sehr am Herzen. Dem wollen wir mit dieser Aktion entsprechend Nachdruck verleihen“, so Henning Tröger.
Neben der Bundeswehr, dem Roten Kreuz, den Feuerwehren, der Polizei und vielen anderen Teilnehmern der letzten Jahre konnte in diesem Jahr erstmalig das Bundesamt für Güterverkehr für die Veranstaltung gewonnen werden. Alle Aussteller werden zahlreiche Aktionen anbieten, bei denen der Besucher selbst tätig werden soll, um ein umfassendes Bild der vielfältigen Arbeiten im Ehrenamt zu bekommen. Natürlich steht auch ein vielfältiges Verpflegungsangebot zur Verfügung. So werden beispielsweise die Johanniter mit einer Feldküche anreisen und für das leibliche Wohl sorgen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Kleine Racker nehmen Bauwagen im Stadtwald in Besitz

InnenraumZwickau.- Am heutigen Vormittag war von Ruhe und Vogelgezwitscher im Weißenborner Wald kurzzeitig nicht viel zu spüren und zu hören. Das lag an den rund 80 Mädchen und Jungen aus den kommunalen Kitas Sachsenring und Krümelkiste, die heute endlich – und lautstark - ihren neu gestalteten Bauwagen in Besitz nehmen konnten. Zur Einweihung waren auch Eltern, der Stadtförster und einige der fleißigen Helfer und Unterstützer geladen, bei denen sich die Kinder vorab musikalisch und mit kleinen Basteleien bedankten.
Einst stand der Bauwagen am „Wurzelweg“ und diente den Mitarbeitern in ABM im Garten- und Friedhofsamt als Pausenraum und Depot für Arbeitsgeräte. Nach rund 5 Jahren ungenutzten Daseins „entdeckte“ ihn das Team der Kita Krümelkiste. Es entstand die Idee, ihn für die wöchentlichen Wald-Tage mit den Kindern nutzbar zu machen. Dem hatte Stadtförster Rainer Freudenberg nichts entgegenzusetzen und lies den Wagen im Dezember 2015 an einen neuen Standort nahe des Waldspielplatzes umsetzen.Bauwagen alt - außen Im April 2016 begannen die Entrümpelungs- und Umbauarbeiten. Dank des Garten- und Friedhofsamtes, vieler Eltern und einer sozial engagierten Jugendgruppe der IG Metall, die für dieses Projekt gewonnen werden konnte, entstand in nur einem Monat ein kleines Schmuckstück!
Für die beiden Kindertagesstätten geht mit der heutigen Einweihung des Bauwagens ein großer Wunsch in Erfüllung. Die Kinder und Erzieherinnen der kommunalen Kindertagesstätten gehen einmal in der Woche und bei fast jedem Wetter in den Wald, um naturwissenschaftliche Bildung zu leben. Der Wagen dient fortan als Zufluchtsort an trüben Tagen, als Aufbewahrungsort für Materialien oder auch als ein Ort zum Ausruhen, wenn der Wald-Tag erst nachmittags endet.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

02 Mai 2016

All you need is cash: Neues Theaterprojekt für Erwachsene

Westsachsen/Zwickau.-
All you need is … love?! Diese Zeile aus dem gleichnamigen berühmten Song schwingt so selbstverständlich vor sich hin, dass wir die Aussage gar nicht mehr hinterfragen. Und genau aus diesem Grund ist es ein spannendes Thema für Tilo Nöbel und das neue Amateur-Theaterprojekt im Mondstaubtheater. Denn wieder nur eine Liebesgeschichte zu inszenieren, wäre dem freischaffenden Theatermacher zu einfach. Also fragt er weiter, was wir in unserem Leben brauchen und wird nicht nur bei den Beatles oder Brecht oder Monty Python fündig, sondern auch bei Shakespeare. Wie viel ist ein Pfund Menschenfleisch wert? Ist eine Freundschaft diesen Preis wert? Ist eine Liebe einen Verrat wert? Ist ein rechtsgültiger Vertrag mehr wert, als ein Menschenleben? All dies sind Fragen, die Shakespeare in seinem 1598 uraufgeführten Stück "Der Kaufmann von Venedig" verhandelt und die Tilo Nöbel im neuen Theaterprojekt gewohnt unkonventionell umsetzen möchte.
Unterstützung bekommt er dabei von der Zwickauer Schauspielerin und Sängerin Annegret Thalwitzer. Gemeinsam werden die beiden mit spielfreudigen Menschen ab 18 Jahren auf der Grundlage des Shakespeare Stückes sowie weiterer Texte, Gedichte, Musik und Songs zu den Themen „Geld-Liebe-Hass & Fleisch" eine Bühnenfassung entwickeln.
Bühnenerfahrung ist keine Voraussetzung, denn bei den wöchentlichen Proben werden die Grundlagen des Theaterspiels vermittelt. Dabei geht es weniger darum, am Ende seinen Text fehlerfrei aufzusagen, sondern zu lernen mit allen möglichen Mitteln, wie Bewegung, Stimme, Sprache die Bühne mit Leben zu erfüllen und den Zuschauer in die Geschichte mitzunehmen. Gemeinsam wird am Text gearbeitet und szenische Improvisation trainiert. Und zu guter Letzt gibt es immer auch die Möglichkeit für die Teilnehmenden ihre Ideen und besonderen Fähigkeiten einzubringen. Wer also jetzt Lust bekommen hat, Theater einmal selbst als Darstellerin oder Darsteller zu erleben, ist herzlich eingeladen! Ziel des Projektes ist die Premiere im März 2017. Bis dahin sind neben Spiellust und Neugier auch Durchhaltevermögen und Zeit für die wöchentlichen Theaterproben (mittwochs, 19 – 21 Uhr) gefragt. Aber vielleicht traut sich jeder am Ende selbst die Frage zu beantworten, was er oder sie im Leben braucht.
Das erste Treffen findet am Mittwoch, den 04.05.16 um 19 Uhr auf der Probe-Bühne des Mondstaubtheaters in der Horchstr. 2 statt. Wer interessiert ist, kommt einfach zu dieser Zeit vorbei. Für Fragen steht das Mondstaub-Büro zur Verfügung unter kontakt@mondstaubtheater.de oder telefonisch unter 0375/ 606 10 655. „All you need is … Phantasie“ – und den Rest bekommt man im Mondstaubtheater.
Foto: Clemens Nöbel
Mehr dazu unter www.mondstaubtheater.de

27 April 2016

NaturTheater Bad Elster startet in die Freiluftsaison

Bad Elster.- Mit dem NaturTheater Bad Elster gibt es in der Kultur- und Festspielstadt eine „Lichtung der Kultur“ die das Publikum im Sommer zu stimmungsvollen Open-Air-Attraktionen einlädt. Das älteste, sächsische Naturtheater liegt inmitten der natürlichen Umgebung des historischen Waldparks und bietet vom 5. Mai bis zum 3. September mit 16 Open-Air-Veranstaltungen einen äußerst abwechslungsreichen Spielplan, der alle Generationen anspricht.
Michael_DancersNach einer zünftigen Saisoneröffnung mit Böhmischer Blasmusik zu Himmelfahrt (05.05.) startet das NaturTheater Bad Elster zu Pfingsten mit der internationalen Michael-Jackson-Show „Moonwalker“ (15.05.) als Hommage an den King of Pop, bevor am Pfingstmontag das Freiluftmärchen „Schneeweißchen & Rosenrot“ (16.05.) zum heiteren Familienausflug nach Bad Elster einlädt.
„Meine persönlichen Empfehlungen in diesem Jahr sind die sicher die einmaligen Konzertsommerabende mit Konstantin Wecker (23.07.) und Chris de Burgh (02.08.) sowie natürlich das große Musicalerlebnis »Hair« in einer spektakulären Open-Air-Inszenierung am 3. Juni“ erklärt GMD Florian Merz als geschäftsführender Intendant der für das Programm verantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und fügt hinzu: „Aber vor allem der hohe Erlebniswert unterschiedlichster Veranstaltungen aller Genres für Jung und Alt, für Familien, Paare oder Gruppenreisende schafft hier eine einzigartige und natürliche Freiluftatmosphäre, die Bad Elster im Sommer gut zu Gesicht steht!“

24 April 2016

Landkreis Zwickau fördert „Baum der Hoffnung“

Zwickau.- Jetzt ist es fertig, das neue Buch von Christine Adler. Es heißt: „Der Baum der Hoffnung“. Darin zu finden ist eine Geschichte für Groß und Klein für Leseratten ab 12 Jahre. Einen ersten Termin für eine Lesung daraus gibt es auch schon. Zusammen mit Lyrik von und mit Volker Müller und seinem Klarinettenspiel wird Christine Adler am 8. Juni um 19 Uhr im Zwickauer Antiquariat & Buchladen in der Hauptstrasse 22 ihr neues Werk präsentieren. Interessenten sollten sich telefonisch anmelden, denn die Plätze sind begrenzt. 
 Telefon: (0375) 294075

Das Buch ist das Ergebnis eines vom Landkreis Zwickau geförderten Projekts mit Christine Adler als Autorin und dem Freundeskreis Waldenburg der Sächsischen Mozartgesellschaft als Projektträger. Schülerinnen und Schüler des Europäischen Gymnasiums Waldenburg fertigten unter Leitung der Kunsterzieherin Andrea Zenker die Zeichnungen an. Für das Projekt verantwortlich zeichnete EG-Geschäftsführer Dr. Gerd Stiehler.





1. Auflage 2016 (9,90 EUR)
Erhältlich zur Zeit über:
- Europäisches Gymnasium Waldenburg, Tel. (037608) 4020150
- Buchhandlung Grigo; Tel. (037608) 21509
- Zwickauer Presseagentur, Tel. (0375) 21091590; (0174) 5123121
- Zwickauer Antiquariat & Buchladen, Tel. (0375) 294075

Mehr zu diesem und weiteren Projekten der Autorin gibt's

12 April 2016

300 Kilo Birnen im Hof! Kneipenbelegschaft am Rande des Wahnsinns

Zwickau.- Dass im Mondstaubtheater nicht nur Stücke für Kinder inszeniert werden, dürfte sich herumgesprochen haben. Unter den zahlreichen Gruppen, die im Verein die Kunst auf der Bühne erlernen, ist auch seit längerer Zeit eine Erwachsenentheatergruppe. Die acht Darstellerinnen und Darsteller treffen sich bereits mehrere Jahre einmal in der Woche zum Schauspielprojekt. Im Herbst 2015 haben sie die bekannte Inszenierung „Birnen!“ gemeinsam mit Tilo Nöbel (freischaffender Theatermacher / Musiker) und Annegret Thalwitzer (Schauspielerin / Sängerin) wieder aufleben lassen und feiern nun am 15.04.2016 Premiere.
(Foto: Clemems Nöbel)
Schauplatz des Stücks ist ein kleines, heruntergekommenes Restaurant, wo die zweifelhafte Belegschaft unter ihrem genervten Chef ihr Dasein fristet. Als durch ein Versehen eines Tages 300 Kilo Birnen im Hof stehen, ist das nur der Anfang einer Reihe unglücklicher Zufälle, die das Aus für die Kneipe bedeuten würden. Nun müssen sich die Kollegen zusammenraufen und etwas einfallen lassen. Dabei schrecken sie auch vor den absurdesten Lösungen nicht zurück.
Wer der Gruppe nicht nur zuschauen möchte, sondern sich sogar anschließen möchte, ist ab dem 04.05.2016 immer mittwochs von 19 – 21 Uhr herzlich willkommen. Denn dann startet das neue Theaterprojekt „All you need is…“ für alle Menschen ab 18 Jahren. Tilo Nöbel und Annegret Thalwitzer werden mit den Projekt-Teilnehmenden auf der Grundlage des Shakespeare Stückes „Der Kaufmann von Venedig“ sowie weiterer Texte, Gedichte, Musik und Songs zu den Themen „Geld-Liebe-Hass & Fleisch" eine Bühnenfassung entwickeln.
Dabei werden natürlich auch Grundlagen des Theaterspiels (Bewegung, Stimme, Sprache, szenische Improvisation, Arbeit mit Texten) vermittelt und Ideen sowie besondere Fähigkeiten der Spieler mit einbezogen. Bühnenerfahrung ist keine Voraussetzung, jedoch ist Spiellust, Durchhaltevermögen und Neugier gefragt, denn die Premiere des Stückes soll im März 2017 stattfinden. Anmeldungen für das Projekt gehen an kontakt@mondstaubtheater.de
Mehr dazu hier: Mondstaubtheater

05 April 2016

Leitungswechsel in der Zwickauer Außenstelle des WEISSEN RINGS

Zwickau.- Am Montag Abend übergab der Landesvorsitzende des WEISSEN RINGS, Geert Mackenroth, die Leitung der Zwickauer Außenstelle in die Hände von Olaf Thalwitzer. Die bisherige Leiterin, Helga Meißner, bleibt der Außenstelle weiterhin als Mitarbeiterin erhalten und unterstützt den neuen Außenstellenleiter bei seiner Einarbeitung.
Olaf Thalwitzer ist Medienproduzent und freiberuflicher Journalist. Beispiele seiner Arbeit als Produzent sind die TV-Serie „Ich sehe die Sonne“ (ISDS), ein Projekt mit Kindern und Jugendlichen, das er 2011 mit mehreren engagierten Mitgliedern des gleichnamigen Fördervereins ins Leben gerufen hat, sowie in jüngster Zeit die Hörbuch-CD „Clara in Nöten“ mit der Zwickauer Autorin Christine Adler als Clara Schumann und dem Leipziger Musikprofessor und Vorsitzenden der Schumanngesellschaft, Prof. Dietmar Nawroth, als begleitenden Pianisten.
Olaf Thalwitzer ist Vater von drei erwachsenen Kindern, einem Sohn und zwei Töchtern. Seine mittlere Tochter, Annegret Thalwitzer, ist Schauspielerin mit Regieerfahrung und Sängerin. Aktuell arbeitet sie am Stadttheater Glauchau in Co-Regie mit Tilo Nöbel vom Zwickauer Mondstaubtheater an einem Projekt mit Laienschauspielern. Das Stück mit dem Titel „Ende gut, alles gut?“ hat am 30. September 2016 in Glauchau Premiere.
Anlässlich der Verleihung des Journalistenpreises 2015 in Hamburg traf sie Steffen Schroeder alias „Tom Kowalski“ aus der ZDF-Reihe „SOKO Leipzig".  Der Fernsehkommissar ist Botschafter des WEISSEN RINGS und engagiert sich in seiner neuen Aufgabe für Opfer von Straftaten, um die öffentliche Wahrnehmung ihrer Nöte, Sorgen und Belange zu fördern. Wie ihr Schauspielkollege stellt sich auch Annegret Thalwitzer die Frage: „Wenn alle den Täter jagen, wer bleibt dann beim Opfer?“. Durch ihre Präsenz und Förderung des Vereins in der Region will sie Opfern von Gewaltstraftaten eine Stimme geben.
Die Zwickauer Außenstelle hat insgesamt elf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die regelmäßig an Weiterbildungsmaßnahmen des WEISSEN RINGS teilnehmen, um in der Opferbetreuung fit zu bleiben. Olaf Thalwitzer kommt gerade vom 2. Teil des Qualitätsseminars für Außenstellenleiter aus Fulda, das er am Wochenende absolviert hat. Der erste Teil fand bereits im März in der Bundesgeschäftsstelle in Mainz statt. Damit ist er nun auch fachlich in der Lage, die Außenstelle erfolgreich zu leiten.
Der Bedarf an Opferhilfe ist nach wie vor groß und steigt durch das immer bessere Wissen in der Bevölkerung um die Möglichkeiten der Opferbetreuung stetig an. Deshalb suchen die Zwickauer Mitarbeiter/-innen weitere Unterstützer, die sich für den WEISSEN RING engagieren wollen. Interessenten stehen mehrere Wege für die Kontaktaufnahme zur Verfügung:
Telefon: (0151) 5516 4646
Email: weisser-ring-zwickau@gmx.de
Briefpost:
Max-Pechstein-Straße 7
08056 Zwickau
Internet: WEISSER RING

Informierte Opfer sind stark. Der WEISSE RING unterstützt sie dabei.

11 März 2016

FORMAXX AG legt in Zwickau neuen Massstab bei Finanzberatung an

Zwickau.- Ende Februar eröffnete in der Magazinstraße 19 eine neue Niederlassung der Firma FORMAXX AG. Der mehrfach von Focus Money als Kundenliebling ausgezeichnete Finanzdienstleister bietet verbrauchergerechte Beratung in Sachen Versicherungen, Investment und Immobilien. Wir haben mit Roy Spitzner, dem neuen Teamleiter vor Ort gesprochen.

WSZ:
Welche Ziele verfolgt die Formaxx AG speziell hier in Zwickau?
Spitzner:
Zwickau, die Wiege sächsischer Automobilindustrie und des historischen Bergbaus, verbindet traditionelle Werte mit innovativen und modernen Ansichten. So wie die Stadt als Heimat des Komponisten Robert Schumann und Bildungsstätte durch die Westsächsische Hochschule gleichermaßen bekannt ist, so verbindet auch FORMAXX traditionelle Finanzberaterwerte mit dem Mut zu innovativen Lösungen. Als Coach begleiten wir unsere Kunden in allen Lebensphasen und stehen ihnen an jedem Punkt ihrer Karriere zur Seite. Wir sind Ratgeber, Coach und Wissensvermittler zugleich.

WSZ:
Diese Aufgaben verteilen sich auf Sie und vier weitere Mitarbeiter. Welche Leistungen kann ich als Kunde von Ihnen erwarten?
Spitzener:
Wir sind der Überzeugung, dass es für jeden Kunden in seiner persönlichen Situation immer nur ein maßgeschneidertes Ergebnis gibt. Gemeinsam mit Wissenschaftlern und Instituten haben wir es geschafft, dass unsere Kunden immer nur dieses eine richtige Ergebnis erhalten – unabhängig vom Berater und unabhängig vom Standort. Damit etablieren wir ein Qualitätskonzept am Markt, das bisher kein anderer Finanzdienstleister in Deutschland sicher stellen kann.
Kompetenz auf den Gebieten von Einkommen, Steuern, Erbschaft, Gesundheits- oder Altersvorsorge macht uns zum langjährigen Partner von Hochschulabsolventen und Young-Professionals insbesondere der Bereiche Maschinenbau, Informatik, Elektrotechnik, Chemie, Physik, Wirtschaftswissenschaft, Wirtschaftsingenieurwesen, Mathematik und Medizin. Neben umfangreichen Finanzdienstleistungen bieten wir Bewerbungstrainings, Einzelcoaching, Firmendatenbanken und Seminare und geben damit unseren Kunden das Rüstzeug für eine erfolgreiche Zukunft.

Vortrag bei der Begrüßungsveranstaltung zur Eröffnung der Zwickauer FORMAXX-Niederlassung am 27. Februar 2016.
Foto oben: Roy Spitzner (Mitte) mit seinen beiden Kollegen Sören Nitschke (links) und Thomas Seiler (rechts). 
Fotos(2): ZPA/Olaf Thalwitzer

WSZ:
Wie unabhängig sind Sie in Ihrer Arbeit?
Spitzner:
Es wäre nicht wahr, wenn wir sagen würden, wir wären unabhängig. Natürlich sind wir abhängig: von unseren Kunden. Ihren Zielen, Wünschen und Bedürfnissen haben wir uns als Makler gesetzlich verpflichtet. Durch unseren Anspruch, Massstab in Finanzberatung zu sein, haben wir mit uns nicht einen weiteren, sondern einen anderen Finanzvertrieb in Deutschland etabliert.
WSZ:
Welche Produkte vermitteln Sie?
Spitzner:
Die FORMAXX AG vermittelt Finanzprodukte aus den Bereichen Sicherung der Gesundheit, Sicherung des Einkommens, Sicherung der Vermögenswerte, Altersvorsorge, Vermögensaufbau und Vermögensoptimierung sowie Haus und Familie. Auch in diesem Jahr hat die FORMAXX AG die begehrte Auszeichnung „Kundenliebling 2015“ wieder für sich gewonnen. FOCUS Money und Deutschland Test haben in einer gemeinsamen Studie ermittelt, dass FORMAXX zu den besonders positiv bewerteten Marken Deutschlands gehört.
WSZ:
Welche Kriterien werden hier als Maßstab angewandt?
Spitzner:
Grundlage der Studie ist eine Untersuchung von über einer Million Kundenstimmen zu 500 Marken aus 44 Branchen. Die Auswertung zeigt: Wo andere Anbieter der Branche vorwiegend preisorientiert sind, wird FORMAXX „die klare Tendenz zur Qualitätsorientierung“ bescheinigt. Die Auszeichnung ist unter anderem auf die konsequente Aus- und Weiterbildung zurückzuführen, die FORMAXX betreibt. Das ist das Fundament für unsere durchweg gute Beratungsqualität.
Mehr dazu lesen Sie in den FOCUS Money Ausgaben Nr. 31/2014 und Nr. 34/2015 und im Internet unter www.formaxx.de.
WSZ:
Danke für das Gespräch und viel Erfolg bei Ihrer zukünftigen Arbeit hier in Zwickau.

11 Februar 2016

Misshandlung: Staatsanwalt ermittelt gegen Forensische Psychiatrie

Rodewisch.- Weil ihr Schützling vom Pflegepersonal immer wieder gequält wurde, erstattete die Betreuerin eines in der Forensischen Psychiatrie Rodewisch untergebrachten Patienten jetzt Anzeige wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen (nach §225 StGB). Die Staatsanwaltschaft Zwickau ermittelt unter dem Aktenzeichen 120 UJs 1816/16.
Der Betroffene sitzt seit rund elf Jahren wegen des Vorwurfs „gefährliche Körperverletzung, begangen im Zustand der Schuldunfähigkeit“ in Haft. Sein Verbrechen: Er hatte einen Stein nach einem Kind geworfen und es dabei am Fuß verletzt. Die Mutter des damals 8-jährigen Mädchens erstattete Anzeige, es kam zur Gerichtsverhandlung. Unter anderen Umständen hätte das Verfahren mit einer Geld- bzw. Bewährungsstrafe ausgehen können. Aufgrund eines Psychiatrischen Gutachtens landete der Angeklagte jedoch in der geschlossenen Psychiatrie. Grundlage dafür ist der in Fachkreisen sehr umstrittene §63 StGB. Das bedeutet im schlimmsten Fall lebenslange Sicherungsverwahrung ohne Aussicht auf Entlassung.
Im Tagebuch des Patienten tauchen immer wieder Berichte auf, wonach er vom Pflegepersonal aus nichtigen Anlässen gequält und verletzt worden sei. Am 17. Dezember 2015 eskalierte eine Auseinandersetzung mit vier Aufsehern der forensischen Abteilung. Der Betroffene erlitt dabei schwere Verletzungen an Händen, Armen, Beinen und Füßen. Die Polizei vom Revier Auerbach wurde herbei gerufen. Ein Arzt aus der Klinik versorgte die zum Teil blutenden Wunden mit Verbänden.
Die vom Gericht bestellte Betreuerin des Verletzten, ist entsetzt: „Der Geschädigte kam damals wegen eines geringeren Vergehens vor Gericht und wurde daraufhin eingesperrt. Diese sogenannten ,Pfleger' tun ihm viel Schlimmeres an und kommen womöglich ungestraft davon.“
Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse hat die Klinikleitung beim Amtsgericht Auerbach beantragt, die Betreuerin zu entlassen. Weiterhin wurde angeregt, die Behandlung des Patienten mit Neuroleptika gegen seinen natürlichen Willen durchzuführen. Eine Stellungnahme zu den Vorwürfen war bisher nicht zu bekommen. Man beruft sich auf die ärztliche Schweigepflicht.

Text und Fotos: ZPA