Donnerstag, 11. November 2021

Farbe im Rathaus: Werk von Melanie Lengowski für Vorzimmer erstanden

Westsachsen/Werdau.-
Seit vielen Jahren hängt im Vorzimmer des Werdauer Oberbürgermeisters eine Auswahl an verschiedenen Kunstwerken. Ob von Jürgen Szajny, Klaus Deuse, Gerhardt Schleicher, Franz Sägeschmidt oder Anderen, an den Bildern hat man sich lange erfreut und doch schließlich sattgesehen. Nun wird es endlich Zeit für etwas Frisches und Neues. Was liegt da näher auf der Hand, als sich die Werke der Künstlergruppe „Viertel“, die zuletzt im Stadt- und Dampfmaschinenmuseum ausgestellt hatten, genauer zu betrachten. Die vier Frauen der Künstlergruppe lernten sich bei einem Künstlerseminar kennen und schätzen und erkannten bald die Harmonie untereinander und innerhalb ihrer Kunst. „In den Möglichkeiten der kreativen Gestaltung wollte ich mich doch stets weiterentwickeln. So begann ich 2016 regelmäßige Fortbildungen in `Techniken der Acrylmalerei´ und habe damit meine eigene `freie Kunst´ gefunden.“ Seit einigen Jahren ist die Künstlerin Melanie Lengowski (Foto) Teil der Künstlergruppe „Viertel“ und ergänzt das Repertoire der Frauen um einen abstrakten Part. Eines der „Assemblagen“ der jungen Künstlerin hat es dem Stadtoberhaupt Sören Kristensen besonders angetan. Das Objekt der Begierde mit dem Titel: „Phoenix“ zeigt in abstrakter Art und Weise den mythischen Vogel „Phoenix“ in einer harmonisch gewählten Farbkomposition. Das Besondere neben der Farbwahl, die auch fluoreszierende Farben beinhaltet, ist die zusätzliche Nutzung von Stoffen, wie etwa Jute. „Meine Intension ist es, die Menschen mit meinen Bildern zu erreichen, um vom Stress des Alltags zu befreien und in Formen und Farben auf nachhaltige Weise neue Perspektiven zu entdecken“, so die Pinselakrobatin. Innerhalb von drei Wochen erschuf sie das Kunstwerk im Gemeinschaftsatelier der Künstlergruppe und hat damit nicht nur den Geschmack des Oberbürgermeisters, sondern auch den des Museumsleiters Markus Döscher getroffen. Finanziert wurde der Kauf schlussendlich mit Mitteln des Kulturraumes und wird in einigen Jahren seinen Platz im Werdauer Stadt- und Dampfmaschinenmuseum finden.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau