11 Februar 2016

Misshandlung: Staatsanwalt ermittelt gegen Forensische Psychiatrie

Rodewisch.- Weil ihr Schützling vom Pflegepersonal immer wieder gequält wurde, erstattete die Betreuerin eines in der Forensischen Psychiatrie Rodewisch untergebrachten Patienten jetzt Anzeige wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen (nach §225 StGB). Die Staatsanwaltschaft Zwickau ermittelt unter dem Aktenzeichen 120 UJs 1816/16.
Der Betroffene sitzt seit rund elf Jahren wegen des Vorwurfs „gefährliche Körperverletzung, begangen im Zustand der Schuldunfähigkeit“ in Haft. Sein Verbrechen: Er hatte einen Stein nach einem Kind geworfen und es dabei am Fuß verletzt. Die Mutter des damals 8-jährigen Mädchens erstattete Anzeige, es kam zur Gerichtsverhandlung. Unter anderen Umständen hätte das Verfahren mit einer Geld- bzw. Bewährungsstrafe ausgehen können. Aufgrund eines Psychiatrischen Gutachtens landete der Angeklagte jedoch in der geschlossenen Psychiatrie. Grundlage dafür ist der in Fachkreisen sehr umstrittene §63 StGB. Das bedeutet im schlimmsten Fall lebenslange Sicherungsverwahrung ohne Aussicht auf Entlassung.
Im Tagebuch des Patienten tauchen immer wieder Berichte auf, wonach er vom Pflegepersonal aus nichtigen Anlässen gequält und verletzt worden sei. Am 17. Dezember 2015 eskalierte eine Auseinandersetzung mit vier Aufsehern der forensischen Abteilung. Der Betroffene erlitt dabei schwere Verletzungen an Händen, Armen, Beinen und Füßen. Die Polizei vom Revier Auerbach wurde herbei gerufen. Ein Arzt aus der Klinik versorgte die zum Teil blutenden Wunden mit Verbänden.
Die vom Gericht bestellte Betreuerin des Verletzten, ist entsetzt: „Der Geschädigte kam damals wegen eines geringeren Vergehens vor Gericht und wurde daraufhin eingesperrt. Diese sogenannten ,Pfleger' tun ihm viel Schlimmeres an und kommen womöglich ungestraft davon.“
Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse hat die Klinikleitung beim Amtsgericht Auerbach beantragt, die Betreuerin zu entlassen. Weiterhin wurde angeregt, die Behandlung des Patienten mit Neuroleptika gegen seinen natürlichen Willen durchzuführen. Eine Stellungnahme zu den Vorwürfen war bisher nicht zu bekommen. Man beruft sich auf die ärztliche Schweigepflicht.

Text und Fotos: ZPA

10 Dezember 2015

Rattenplage, Kellereinbrüche und defekte Klingelanlage

Westsachsen/Zwickau.- Schon wieder ist die Klingelanlage in der Neuplanitzer Straße 33 kaputt. Zum zweiten Mal in diesem Jahr und das seit mehreren Wochen. Bereits in 2014 gab es massive Beschwerden der Mieter, unter anderem von Stadtrat Sven Wöhl (DIE LINKE), der ebenfalls davon betroffen ist. Damals gab der Vermieter GAGFAH eine Rattenplage als Ursache an. Die Viecher hätten die Klingeldrähte durchgefressen, hieß es. Nur durch ständigen Druck der Mieter und der Presse über mehrere Wochen unter Einschaltung des Ordnungsamtes und anderer Behörden ließ sich die GAGFAH seinerzeit schlussendlich zur Behebung des Schadens bewegen. Siehe: Rattenplage im Neubaublock vom 5. August 2014
Der neuerliche Defekt an der Klingelanlage resultiert möglicherweise aus Bauarbeiten, die in der Nähe durchgeführt wurden. Genaueres weiß man nicht, da sich niemand zuständig fühlt. Nach Aussagen der Mieter soll es wohl einen Hausmeister in der Dortmunder Straße geben, der jedoch nicht erreichbar ist. Ein weiteres Problem sind ständige Kellereinbrüche verbunden mit Diebstählen am Eigentum der Mieter. Die Polizei ist regelmäßig vor Ort, kann aber weiter nichts tun, als die Schäden zu dokumentieren. Auch hier müsste die GAGFAH als Vermieter endlich für mehr Sicherheit sorgen.
Quelle und Foto: WSZ


Nach der Veröffentlichung des Artikel erreichte uns diese Stellungnahme des Vermieters:
„Wir bedauern, dass es für unsere Mieter zu Unannehmlichkeiten gekommen ist. Wir haben den Schaden an der Klingelanlage schon beauftragt. Sie wird komplett ausgetauscht, ebenfalls werden bauliche Veränderungen vorgenommen, sodass das in Zukunft nicht mehr vorkommen sollte. Unsere Objektbetreuerin ist im Quartier unterwegs, und auch für die Mieter ansprechbar. Zum Thema Kellereinbrüche kooperieren wir eng mit der Polizei. Wir weisen aber auch unsere Mieter immer wieder daraufhin, die Hauseingangstüren geschlossen zu halten, damit Unbefugte nicht einfach das Haus betreten können.“

16 November 2015

Wendler-Fans backen Weihnachtsplätzchen für „ihren Micha“

Wendler-FansDienslaken/Leipzig.- Am letzten Samstag trafen sich einige Mitglieder des Michael Wendler Fanclubs „Micha’s Oststerne“ zu einem spontanen Fantreffen in Leipzig. Alle reisten mit guter Laune und voller Tatendrang an. „Wir backten Plätzchen, natürlich in Sternenform in wunderbarster kreativer Vielfalt“, schwärmt Katja Seidel vom Fanclub. „Anschließend wurden sie mit schönster Streuselvielfalt bestückt und mit gaaaaanz viel Liebe verziert. Wir hörten CDs von Michael Wendler. Außerdem liefen auf einer Leinwand seine wunderbaren Videos und versüßten uns allen noch mehr die Laune. Nach getaner Arbeit glich die Küche einem Schlachtfeld und keine Nase wurde von Mehl verschont.“Wendler-Torte
Im Anschluss gab es eine gemütliche Kaffeerunde, bei der natürlich auch eine „Wendler-Torte“ (eigens angefertigt) nicht fehlen durfte. Die Gruppe plante die nächsten Fantreffen und Konzertbesuche von „ihrem“ Michael Wendler. Er war zwar eingeladen, konnte aber aufgrund seines vollen Terminkalenders nicht kommen. „In unseren Herzen hatten wir ihn natürlich dabei“, so die Fans. Und weil Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, wurden die Plätzchen in Form von „Oststernen“ in eine schöne Schachtel verpackt. Diese wird ihm dann in der kommenden Woche zu seinem Konzert in der „Großen Freiheit“ in Hamburg zur Verkostung übergeben.

Quelle und Fotos: Micha’s Oststerne

11 November 2015

„Wenn alle den Täter jagen…“ Fernsehkommissar setzt sich für Opfer ein

Hamburg/Zwickau.- Die Zwickauer Künstlerin Annegret Thalwitzer traf Steffen Schroeder, alias Tom Kowalski, Polizeioberkommissar aus der ZDF-Fernsehserie „SOKO Leipzig“, anlässlich der Verleihung des Journalistenpreises 2015 im Grand Elysée Hotel in Hamburg. Der Fernsehkommissar ist Botschafter des WEISSEN RINGs und engagiert sich in seiner neuen Aufgabe für Opfer von Straftaten, um die öffentliche Wahrnehmung ihrer Nöte, Sorgen und Belange zu fördern. „Durch meine Rolle bei der SOKO Leipzig weiß ich, wie wichtig es ist, sich schützend an die Seite von Menschen in Notlagen zu stellen“, begründet Schroeder sein Engagement für Deutschlands größte Opferhilfsorganisation. „Verbrechen passieren immer wieder, fern jeder Fiktion“, so der Schauspieler weiter. „Die Opfer dieser Taten haben jegliche mögliche Unterstützung verdient.“
Annegret Thalwitzer war vom Vortrag, den Steffen Schroeder während der Gala Festveranstaltung hielt, so beeindruckt, dass sie sich spontan dazu entschloss, ebenfalls dem WEISSEN RING beizutreten und damit Opfern von Gewaltstraftaten zu helfen. „Auf einer Broschüre las ich: ,Wenn alle den Täter jagen, wer kümmert sich dann um das Opfer?‘. Dieser Satz geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Deshalb weiß ich jetzt, was ich tun kann“, ist sich die 26-Jährige sicher.
Die Preisverleihung des WEISSEN RINGS an Journalisten, die sich um die Veröffentlichung von Einzelschicksalen verdient gemacht haben, findet seit 2009 regelmäßig aller zwei Jahre statt. Schirmherr war auch diesmal wieder Hamburgs Erster Bürgermeister und Senatspräsident Olaf Scholz, der in seiner Ansprache den Mitarbeitern, Förderern und Mitgliedern des WEISSEN RINGS für ihre Unterstützung ausdrücklich dankte. Er betonte die Notwendigkeit eines effektiven Opferschutzes in Deutschland: „Wir müssen am Gewaltmonopol des Staates festhalten, das moderne Strafrecht weiter entwickeln und den Opferschutz stärken.“ Opferschutz sei das „dritte Element im zivilisatorischen Bemühen um die Reduzierung von Gewalt“. Die Arbeit des WEISSEN RINGS zeige das in hervorragender Weise. Die Leistungen des Vereins und seiner Mitarbeiter bezeichnete Scholz als „bemerkenswert“.
Der WEISSE RING hat die Journalistinnen Anna Sophie Inden, Britta Reinke, Nicole Rosenbach und Eva Britz mit seinem Journalisten-Preis ausgezeichnet. Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität vergab den Preis zum fünften Mal und würdigte damit journalistische Beiträge, die aufklärerisch und sensibel das öffentliche Bewusstsein für die Situation von Kriminalitätsopfern stärken.Roswitha Müller-Piepenkötter (l.), Marek Erhardt (2.v.l.), Olaf Scholz (5.v.r.), Moderator Dr. Martin Wilhelmi (r.) und die Laudatoren gratulieren den Gewinnern des Journalisten-Preises des WEISSEN RINGs.

09 November 2015

Sprachturnier - Teams aus Sachsen reisen nächstes Jahr nach Russland

Rust/Flöha/Radebeul.- Ohne Zweifel – Lara Kretzschmar und Elisa-Sophie Friedland sind Sprachtalente. Die Gymnasiastinnen aus Radebeul lernen beide Englisch und Spanisch. Die 14-jährige Lara außerdem noch Russisch, das sie in der 6. Klasse gewählt hat, weil ihre Mutter die Sprache unterrichtet und sie deshalb schon als Kind davon fasziniert war.
_Team Radebeul_Platz 3_Elisa-Sophie und Lara„Russland ist das beeindruckendste Land, das ich kenne“, sagt die Neuntklässlerin vom Gymnasium Luisenstift. Gemeinsam mit ihrer Freundin Elisa-Sophie hat sie jetzt im Europa-Park in Rust den dritten Platz beim Bundescup „Spielend Russisch lernen“ geholt. Die beiden Gymnasiastinnen aus Radebeul spielten mit 15 anderen Teams aus ganz Deutschland um den Sieg beim bundesweiten Russischturnier. Am Ende des zweitägigen Finales, das auf Einladung von GAZPROM Germania in Deutschlands größtem Freizeitpark stattfand, mussten sich die beiden Schülerinnen aus Sachsen nur ihren Landsleuten aus Flöha geschlagen geben, die auf Platz 1 kamen, sowie dem zweitplatzierten Team aus dem thüringischen Suhl._Siegerteam Flöha_Catharina und Morris
Im kleinen Finale setzten sich Lara und Elisa-Sophie gegen die Mannschaft aus dem niedersächsischen Wolfsburg durch und reisen nun im kommenden Frühling gemeinsam nach Moskau. Das hatte sich Lara schon lange gewünscht – jetzt hat sie es gewonnen.
Elisa-Sophies Traums bleibt noch: „Ich würde gerne mal mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren – einmal quer durch Russland, um so viele Seiten wie möglich von diesem Land zu sehen“, sagt die 15-Jährige, die in der Schule eigentlich Französisch lernt – aber durch den Bundescup Gefallen an der russischen Sprache gefunden hat.
Insgesamt spielten in diesem Jahr 29 Schulen aus ganz Sachsen beim Bundescup „Spielend Russisch lernen“ mit, in ganz Deutschland waren es 202.
Der Bundescup „Spielend Russisch lernen“ wird vom Deutsch-Russischen Forum e.V. in Kooperation mit dem Fond Russkij Mir veranstaltet. Weitere Partner sind die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, das Goethe-Institut Russland, der Deutsche Russischlehrerverband und der Fachverband Russisch und Mehrsprachigkeit. Das Projekt wird gefördert von der GAZPROM Germania GmbH, dem Cornelsen-Verlag sowie Lernidee Erlebnisreisen.

Quelle: Deutsch-Russisches Forum e. V.
Fotos: Bernhard Rein

12 Oktober 2015

Zwei eifersüchtige Kavaliere duellieren sich auf offener Bühne

Bad Elster/Glauchau/Zwickau.-
Sensationeller Erfolg für das Ensemble der Gräflich Schönburgischen Schloßcompagnie Glauchau bei der Premiere zu „Glanz und Tanz des Rokoko“ am Sonntag im König Albert Theater Bad Elster. Nach monatelanger Vorbereitungszeit unter der Leitung von Choreografin Mareike Greb und Regisseurin Annegret Thalwitzer lieferten die Darsteller an diesem Abend eine grandiose Vorstellung ab. Das Publikum war begeistert, es gab „Bravo-Rufe“ und langanhaltenden Beifall.
Gleich zu Beginn ein Ohrenschmaus: Auszüge aus den Ouvertüren „Die Völker“ und „Die Türken“ Menuett 1 und 2 von Georg Philipp Telemann, gespielt von der Chrursächsischen Philharmonie. Danach entführte die Moderatorin des Abends, Mareike Greb, die Zuschauer in die Welt der Tänze des 18. Jahrhunderts. Als Auftakt tanzte die Höfische Gesellschaft „Heart’s Ease“, einen englischen „Country Dance“ aus „The English Dancing Master“ von John bzw. Henry Playford. Es folgten weitere Tänze, darunter der französische Gassentanz „Les Galéries d’amour“ und das „Menuet en quatre“ aus der Oper „Don Giovanni“. Ein vorläufiger Höhepunkt war die exklusive Uraufführung von „L’autome“, einem Cotillon (Kontratanz in Carréaufstellung) nach der Musik von Wolfgang Amadeus Mozart.
Im zweiten Teil wurde es aktionsreicher. In einer kleinen Eifersuchtsszene duellierten sich zwei Kavaliere wegen einer Frau und fochten ihren Zwist mit den Degen aus. Dafür ernteten sie spontanen Zwischenapplaus. Weitere Tänze folgten, bevor im letzten Teil Liebesgott „Amor“ mit seinen Amoretten die Bühne betrat. Knapp ein Dutzend Kinder im Alter von sieben bis 12 Jahren spielten in herzerfrischender Weise kleine Szenen mit „Mars“, dem Gott des Krieges und seinen Soldaten, bis sie ihn fesseln konnten und er vom Gott der Liebe bekehrt wurde.
Unter den zahlreichen Theaterbesuchern waren auch Georg Graf von Schönburg Glauchau und seine Gemahlin Gräfin Madeleine von Schönburg-Glauchau. Die Schirmherrschaft über das Projekt hatte der Zwickauer Landrat Dr. Christoph Scheurer übernommen.
Nach dieser erfolgreichen Premiere wird das „Königliche Hofballett in historischen Kostümen und tanzender Gesellschaft“ am 17. Januar 2016 erneut aufgeführt. Beginn ist diesmal um 15 Uhr wieder im König Albert Theater Bad Elster. Weitere Informationen dazu gibt es bei der Chursächsischen Verwaltungs GmbH.
Quelle: ZPA
Fotos: Hit-TV.eu

09 Oktober 2015

DSDS Kandidat Marco Teichmann fährt am Sonntag zu Dieter Bohlen

Musikunterricht_Marco_TeichWerdau/Zwickau/Köln.- Marco Teichmann aus Werdau-Ruppertsgrün fährt am Sonntag zu RTL nach Köln. Dort wird er vor der DSDS-Jury, die unter anderem mit Dieter Bohlen besetzt ist, vorsingen. Sein aktueller Titelfavorit ist Nino de Angelos „Jenseits von Eden“. Diesen studiert er gerade mit der Künstlerin Marina von Stroganoff in der gleichnamigen Musikschule in Zwickau ein. Um elf geht es in Köln los. „Ich bin gleich am Anfang dran. Wahrscheinlich der dritte oder vierte Kandidat an diesem Tag. Natürlich bin ich aufgeregt, aber das Training mit Frau von Stroganoff hilft mir, mein Lampenfieber zu überwinden“, ist sich der 19-Jährige sicher. Marina von Stroganoff ist ausgebildete Sängerin und gibt seit fast zehn Jahren in ihrer Musikschule in der Zwickauer Max-Pechstein-Straße 7 Gesangsunterricht. Sie fährt am Sonntag mit zum Auftritt von Marco und wird ihn dort unterstützen.

Quelle und Foto: ZPA/Olaf Thalwitzer

30 September 2015

Gymnasiasten aus Flöha reisen zum Europa-Park-Finale

Platz 1_Flöha_Morris Scheithauer_Catharina Wendtland - KopieChemnitz.- Morris Scheithauer und Catharina Wendtland vom Samuel-von-Pufendorf-Gymnasium in Flöha haben die gestrige Russisch-Regionalrunde in Chemnitz gewonnen. Die beiden 17-Jährigen setzten sich gegen fünf weitere Teams aus Sachsen und Sachsen-Anhalt durch und freuen sich nun auf ihre Teilnahme am Bundescup-Finale, das auf Einladung von Hauptförderer GAZPROM Germania Anfang November im Europa-Park in Rust stattfindet.
Die fiktive Silbermedaille holten sich Malte Quickert und Iren Jab von der Gastgeberschule, dem Johannes-Kepler-Gymnasium in Chemnitz. Im kleinen Finale setzten sich Anna Bräunlich und Vladislav Dolgich vom Carl-von-Bach-Gymnasium in Stollberg  durch und sicherten sich Platz 3. Martha Tag und Kimberly Pfuhl vom Lessing-Gymnasium Döbeln hatten spielend Russisch gelernt und freuten sich am Ende über Platz 4.
Platz 2_Chemnitz_Iren Jab_Malte Quickert - Kopie„Sprache ist der Schlüssel für Dialog und Einblick in die Kultur. Mit unserem Sprachenturnier können junge Leute ihre sprachlichen Kenntnisse auf spielerische Art und Weise erweitern und gleichzeitig Vorurteile abbauen. Zudem ist die Fremdsprache ein wichtiger Grundstein, gerade auch für die berufliche Perspektive eines jungen Menschen“, erläutert Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums e.V., der das Sprachturnier in diesem Jahr bereits zum achten Mal ausrichtet.Platz 3_Stollberg_Anna Bräunlich_ Vladislav Dolgich  - Kopie
An insgesamt 202 Schulen in ganz Deutschland war vor den Sommerferien die Auswahlrunde des Bundescups ausgetragen worden, an der insgesamt rund 5000 Schüler teilnahmen. Die Schirmherrschaft für das Projekt haben 15 Kultusminister der Länder übernommen, darunter Brunhild Kurth, Sächsische Staatsministerin für Kultus und Stephan Dorgerloh, Kultusminister in Sachsen-Anhalt.
Die erste der drei sächsischen Regionalrunden richtete zum wiederholten Mal das Johannes-Kepler-Gymnasium in Chemnitz aus. Insgesamt 12 Schülerinnen und Schüler in sechs Teams traten in den Disziplinen Vokabelwissen und Konzentrationsfähigkeit gegeneinander an. Sie würfelten um den Regionalsieg und damit um die Teilnahme am Bundescup-Finale in Deutschlands größtem Freizeitpark, dem Europa-Park in Rust. Dort geht es dann am 7. und 8. November um eine Russlandreise für die Sieger des bundesweiten Russisch-Turniers.
Platz 4_Döbeln_Martha Tag_Kimberly Pfuhl „Der Bundescup ,Spielend Russisch lernen‘ dient dem kulturellen Austausch beider Länder. Das gemeinsame Erlernen von Sprachen bringt die Menschen noch näher zusammen und fördert das gegenseitige Verständnis und das Miteinander der Kulturen“, betont Burkhard Woelki, Direktor Unternehmenskommunikation der GAZPROM Germania GmbH. Das deutsche Energieunternehmen mit russischen Wurzeln fördert das Sprachturnier seit seinen Anfängen und lädt die Regionalsieger in jedem Jahr zu einem großen Finale ein. „Mit der Veranstaltung im Europa-Park in Rust möchten wir erneut einen Anreiz für die Schüler schaffen, sich aktiv am Bundescup zu beteiligen“, so Woelki.
Der Bundescup „Spielend Russisch lernen“ wird in Kooperation mit dem Fond Russkij Mir veranstaltet. Weitere Partner sind die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, das Goethe-Institut Russland, der Deutsche Russischlehrerverband und der Fachverband Russisch und Mehrsprachigkeit. Das Projekt wird gefördert von der GAZPROM Germania GmbH, dem Cornelsen-Verlag sowie Lernidee Erlebnisreisen.

Quelle und Fotos: Deutsch Russisches Forum

27 September 2015

„Glanz und Tanz des Rokoko“ – Aufführung in Bad Elster rückt näher

TanzworkshopBadElster/Glauchau/Zwickau.- Mit Spannung fiebern die Akteure der Gräflich Schönburgischen Schloßcompagnie dem 11. Oktober entgegen. An jenem Sonntag Abend hebt sich um 19:00 Uhr der Vorhang zur Premiere des Pantomimischen Tanztheaters „Glanz & Tanz des Rokoko – ein Königliches Hofballett & Musikspektakel in historischem Gewand“. Derzeit werden die letzten Vorbereitungen getroffen, lange eingeübte Tänze und Szenen perfektioniert, die Kindertanzgruppe in das Ensemble der Erwachsenen integriert. Damit am Premierenabend alles reibungslos funktioniert, ist das Engagement jedes einzelnen gefragt. So werden Positionen festgelegt, einzelne Bewegungsabläufe konkretisiert und die Maske instruiert. Schließlich sollen sich die Zuschauer im König Albert Theater ins 18. Jahrhundert zurück versetzt fühlen.
Bernhard_Schareck-webBesonders stolz ist der Traditionsverein mit Sitz in Glauchau darauf, dass sich die Geschäftsleitung in Bad Elster für dessen Aktivitäten interessiert. Tanzmeister und Vereinsvorsitzender Bernhard Schareck sagt dazu: „Wir freuen uns sehr über diese Möglichkeit, die sich dank der Theaterleitung für uns auf dieser renommierten Bühne im König Albert Theater bietet. Es war schon immer mein Wunsch und auch mein Traum, einmal solch eine großartige Inszenierung als Teil des Ensembles mit gestalten zu können.“
Mareike GrebDie Choreografie liegt in den Händen von Mareike Greb. Sie ist freie Tänzerin, Musikerin und Schauspielerin mit Wohnsitz in Leipzig. Bereits mit 16 Jahren begann sie, nach einer Ballettausbildung am Theater, sich der historischen Tanzkunst und Aufführungspraxis zu widmen. Dabei lernte sie neben ihrer Mitgliedschaft im Ensemble Tourdion (Saarland) unter anderem bei Lieven Baert, Véronique Daniels, Markus Lehner, Barbara Sparti, Kaj Sylegard und Béatrice Massin. Mareike Greb übernimmt auch die Moderation des Abends. Sie sagt: „Für mich ist es sehr spannend, mit Leuten zu arbeiten, die größtenteils Laien sind. Das macht die Sache etwas komplizierter als wenn man es ausschließlich mit Profis zu tun hat. Manche Dinge müssen mitunter grundsätzlich geklärt werden, die man sonst voraussetzen würde. Dafür sind die Darsteller/-innen und Tänzer/-innen unglaublich motiviert. Die größte Herausforderung wird die letzte Woche vor der Premiere sein. Dann treffen wir uns täglich und proben so lange, bis alles sitzt. Ich hoffe die Leute halten das durch.“
Annegret ThalwitzerDas Stück besteht aus mehreren Teilen. Unter anderem einer Quadrille aus den original „Schönburger Tänzen“ aus den Archiven des Fürsten Günther von Schönburg-Waldenburg. Diese wurde erst kürzlich wiederentdeckt und nun speziell für Bad Elster rekonstruiert. Als krönender Abschluss wird im zweiten Teil das von Jean-Baptist Lully für den französischen Sonnenkönig komponierte Hofballett „Triumph der Liebe“ in wahrlich göttlicher Ausstrahlung aufgeführt. Die Regievorbereitung dafür hat die Schauspielerin und Regisseurin Annegret Thalwitzer geleistet. Sie übernimmt im Stück auch die Rolle des „Amor“.
Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Christoph Scheurer, Landrat des Landkreises Zwickau und Vorsitzender des Kulturkonventes des Kulturraumes Vogtland-Zwickau. Karten sind in der Tourist Information Bad Elster und bei der Chursächsischen Verwaltungs GmbH erhältlich.

22 September 2015

Starbesetzung zum Ende der 15. Chursächsischen Festspiele

Bad Elster.- Goldene Herbstfarben versetzen der historischen Bäderarchitektur Bad Elsters derzeit einen ganz besonderen Glanz. Passend dazu werden in der mondänen Kultur- und Festspielstadt nun glanzvoll die 15. Chursächsischen Festspiele beendet, inklusive großem Festkonzert und Weltstaraudienz… Hier daher einige glänzende Festspielabschlussaudienzen in Bad Elster für die Woche vom 29. September bis zum 4. Oktober:
Am Dienstag, den 29. September lädt die SWS Big Band um 19.30 Uhr zu einem swingenden Konzert in die KunstWandelhalle Bad Elster ein. In der SWS Big Band sind brillante Musiker vereint, die jahrzehntelang in der Tanzmusik-Szene, in Philharmonischen Orchestern und in der Big-Band vom berühmten Fips Fleischer gespielt haben. Unter der musikalischen Leitung von Peter Pfeiffer entstand dabei ein homogener Klangkörper, der vorrangig Swing-Musik der 20er bis 50er Jahre im Repertoire pflegt und stimmungsvoll aufführt. Glenn Miller, Duke Ellington, Count Basie und George Gershwin sind die bekanntesten Vertreter dieses Musikstils. Gemeinsam mit der Sängerin Marina von Stroganoff lassen sie diese Musikära in der KunstWandelhalle aufleben und sorgen somit für heitere und beSWINGte Atmosphäre!
SWS_BigbandAm Freitag, den 2. Oktober präsentieren Nico Müller und die Musical Gentlemen um 19.30 Uhr gemeinsam mit dem Musicalchor des Gymnasiums Markneukirchen eine große Musicalgala im König Albert Theater Bad Elster. Aufgrund der großen Nachfrage findet im Vorfeld zum Konzert um 15.00 Uhr eine öffentliche Generalprobe statt. Die eleganten Gentlemen Nico Müller, Kasper Holmboe, Karim Khawatmi & Stefan Tolnai präsentieren anlässlich der Chursächsischen Festspiele ihr neues Konzertprogramm »Musical Gentlemen«!
Dabei werden die Sympathieträger dem Publikum Bad Elsters in einem gefühlvollen Abend die ganze Vielfalt des Musicals servieren. Am Flügel werden sie von Konstantinos Kalogeropoulos begleitet und als Special Guest haben sich die Herren den Musicalchor des Gymnasiums Markneukirchen eingeladen, was diesem Abend einen besonderen Esprit verleiht. Die Zuhörer können sich auf begeisternde Männerstimmen mit viel Gefühl und den lebendigen Power eines tollen Musicalchores bei den großen Hits der Musicalerfolge wie »Ich war noch niemals in New York«, »Jekyll & Hyde«, »Starlight Express«, »Die 3 Musketiere« und vielen anderen mehr freuen.
TIPP DER WOCHE:
CP-Orchester-Foto_Danny-OttoAm Sonnabend, den 3. Oktober findet anlässlich des 25. Tages der Deutschen Einheit um 20.00 Uhr das große Festkonzert des Vogtlandkreises im König Albert Theater Bad Elster statt. Die Chursächsische Philharmonie musiziert dabei auf historischen Instrumenten der Klassik unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Der Konzertabend wird eröffnet mit Beethovens patriotischem Schlussgesang »Germania« für Bass, Chor und Orchester, welcher 1814 für das Singspiel »Die gute Nachricht« von Friedrich Treitschkes geschrieben wurde. Den Gesangspart übernehmen dabei der Bassist Sebastian Richter aus Dresden und der Chor der Chursächsischen Philharmonie unter der Leitung von Sebastian Wildgrube. Im Anschluss erklingen dann gemeinsam mit den beiden Solisten Annette Thomas und Odilo Ettelt die beiden Konzertstücke für Klarinette, Bassetthorn und Orchester Nr. 1 in f-Moll und Nr. 2 d-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy. Diesen verband Anfang des 19. Jahrhunderts eine innige Freundschaft mit dem Münchner Klarinettenvirtuosen Joseph Bährmann. Dank dieser innigen Künstlerbeziehung entstanden in Folge auch die beiden heiteren Konzertstücke. Den krönenden Abschluss dieses großen Festkonzerts bildet dann Beethovens berühmte Sinfonie Nr. 5 in c-Moll, besser bekannt als „Schicksalssinfonie“. Diese populäre Vertonung des menschlichen Schicksalskampfes aus Leid und Erlösung ist epochales Stück Musikgeschichte: »So pocht das Schicksal an die Pforte!« soll Beethoven ungestüm das Thema seiner 5. Sinfonie charakterisiert haben. Bereits um 19.15 Uhr findet dazu ein Einführungsvortrag zum Konzert mit den Solisten des Abends, Odilo Ettelt und Annette Thomas sowie GMD Florian Merz statt.
Armin_Mueller_StahlAm Sonntag, den 4. Oktober gastiert Weltstar Armin Mueller-Stahl um 19.00 Uhr mit einem ergreifenden Liederabend im König Albert Theater und beendet damit prominent die diesjährigen 15. Chursächsischen Festspiele in Bad Elster. Armin Mueller-Stahl ist einer der wenigen deutschen Stars auf dem großen, internationalen Filmparkett. Gemeinsam mit den befreundeten Musikern Günther Fischer, Tobias Morgenstern und Tom Götze präsentiert der Publikumsliebling auf der Bühne die Songs seines Albums »Es gibt Tage ...«, welche einen Teil seiner eigenen Geschichte preis geben. Diese Lieder sind vor mehr als 45 Jahren in der DDR entstanden. Sie kommen aus einer Zeit, die heute beinahe so fern erscheint wie das Mittelalter und doch noch ganz nah ist. Kreative Geister entwickelten in der DDR eine besondere Fähigkeit, die Unzulänglichkeit der Verhältnisse in Gleichnissen zu benennen. So tat es, vor mehr als 45 Jahren, auch der mit vielen verschiedenen Gaben gesegnete Armin Mueller-Stahl. Er schrieb skurrile und poetische Geschichten, Zeugnisse einer Zeit, die fern erscheint und doch seltsam vertraut klingt. Jahrzehntelang trug der Autor seine alten Lieder mit sich herum. Bis sich der aus dem vogtländischen Plauen stammende Günther Fischer ans Klavier setzte und ihm einige Melodien vorsang... Mit dem Bandleader, Jazzsaxophonisten, Arrangeur und Filmkomponisten Günther Fischer verbindet den Schauspieler eine lange Freundschaft. Sie teilen viele Erinnerungen an die gemeinsamen Jahre in der DDR. Durch ihre entwaffnende Einfachheit verschaffen Fischers Arrangements auch all Jenen einen leichten Zugang, die diese Erinnerungen nicht teilen. »Es gibt Tage...« ist eine Inszenierung, die den Besucher mit atmosphärischer Nähe und augenzwinkerndem Humor vom ersten Augenblick an fasziniert. Bad Elster freut sich auf einen ergreifenden Liederabend des großen Mimen!
Abgerundet wird das herbstliche Kulturprogramm in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie und Folklore-Konzerten mit Orchestern der Musikregion Vogtland. Die Veranstaltungen können selbstverständlich jederzeit mit Rahmenprogrammen aus Erholung & Kulinarium kombiniert werden. Karten für die Veranstaltungen und alle Infos zum Aufenthalt gibt es täglich in der Touristinformation Bad Elster im Königlichen Kurhaus unter 037437/ 53 900 oder unter www.badelster.de

VORSCHAU BAD ELSTER:
Di 06.10. | 19.30 Uhr | Königliches Kurhaus

»Expedition IM Nordatlantik«
Diavortrag von Jörg Hertel

Fr 09.10. | 19.30 Uhr | König Albert Theater
»Buddy In Concert«
Die heiße Rock 'n' Roll Show!

Sa 10.10. | 19.30 Uhr | König Albert Theater
»Fame – Das Musical« - Premiere
Musical nach dem Kinowelterfolg

So 11.10. | 19.00 Uhr | König Albert Theater
»GLANZ & TANZ DES ROKOKO« - Premiere
Königliches Hofballett & Musikspectakel in historischem Gewand!

Quelle: Chursächsische Verwaltungs GmbH
Fotos: ZPA/CVG