Dienstag, 6. Oktober 2020

Paracelsusklinik: Stationäre Schmerztherapie nimmt wieder Patienten auf

Westsachsen/Adorf.-
„Die Anmeldeliste ist lang. Ich bin froh, dass wir jetzt wieder für unsere stationären Patienten da sein können, nachdem wir so Vielen aufgrund der Pandemie absagen mussten“, so Chefarzt Dipl.-Med. Andreas Dunger. Die stationäre Schmerztherapie, bei der chronische Schmerzpatienten 16 Tage umfassend mit individuell abgestimmten Therapien behandelt werden, öffnet nach einer 6-monatigen Zwangspause wieder.
Gemeinsam mit der Hygienefachkraft der Klinik wurde ein Konzept erarbeitet, das die Aufnahme unter strengen Hygieneauflagen zulässt. Alle Patientinnen und Patienten erhalten einen Fragebogen zum Gesundheitszustand und Aufenthalt in Risikogebieten. Im Bedarfsfall erfolgt ein Abstrich auf Sars-CoV-2. Patientinnen und Patienten mit Erkältungssymptomen sind von der Aufnahme ausgeschlossen. Gruppentherapien finden eingeschränkt statt, es gilt ein generelles Besuchsverbot und das Krankenhausgelände darf während der Zeit des Aufenthaltes nicht verlassen werden. „Das Risiko, dass das Virus von einem Angehörigen eingetragen und an die Patienten oder auch an das Personal weitergegeben wird, wollen wir durch diese strengen Maßnahmen weitestgehend minimieren“, erklärt Andreas Dunger.
Weiterhin steht die Eindämmung und Bekämpfung der Pandemie im Vordergrund, die Hygiene- und Sicherheitsregularien in der Klinik sind deshalb nach wie vor sehr hoch. Aber: "Chronische Schmerzen machen keine Pause. Die Behandlung chronischer Schmerzpatienten, darf nicht langfristig ausfallen", erklärt Dunger weiter.
Diagnosen, wie chronische Schmerzen des Stütz- und Bewegungsapparates, Kopf-, Nerven- oder auch Tumorschmerzen, gehören zum vielseitigen Aufnahmespektrum des Schmerzzentrums. Optimal abgestimmte Behandlungskonzepte, bei denen interdisziplinäre Verfahren der klinischen Medizin kombiniert werden mit verschiedenen Therapien wie Physio-, Ergo- und Psychotherapie kennzeichnen den Behandlungsansatz der Multimodalen Schmerztherapie.
Das Paracelsus-Klinikum Sachsen bietet als stark verzahnter Regionalverbund ein breites Leistungsspektrum an. Die Kliniken in Adorf/Schöneck, Reichenbach und Zwickau gewährleisten die stationäre und ambulante Versorgung der Menschen der Region und sind gleichzeitig Aushängeschilder für verschiedene Spezialisierungen. Dazu zählen beispielsweise das Kopfzentrum mit den Fachrichtungen Neurochirurgie und Neurologie, die Schmerzmedizin mit integrierter invasiver Neuromodulation, die Urologie und Gynäkologie sowie die Wirbelsäulen- und zertifizierten Endoprothetikzentren und das Traumazentrum in Reichenbach. Ein weiteres spezialisiertes Angebot bildet das Kompetenzzentrum für Bewegungsstörungen (KZB) am Standort Zwickau. Des Weiteren verfügt der Klinikverbund mit Bad Elster über eine der bundesweit renommiertesten Rehakliniken für Gynäkologie, Onkologie und Orthopädie. Das Paracelsus-Klinikum Sachsen ist immer und jederzeit für die Menschen da – mit hoher Qualität, viel Herz und Professionalität.

Quelle und Foto: Paracelsus Klinik