Montag, 5. Oktober 2020

Die FDJ meint: „30 Jahre sind genug! Revolution und Sozialismus!“

Westsachsen/Zwickau/Berlin.- Am 3. Oktober 2020 sind es in Berlin 200 Teilnehmer der Jugendorganisation „Freie Deutsche Jugend“ (FDJ), die zum 30. großdeutschen Jahrestag mit dem Angriff auf die für die Völker der Welt unerträglichen Verhältnisse antworten: Revolution und Sozialismus! Vom Frankfurter Tor ab entlang der einstigen Stalin-Allee, erbaut auf den Trümmern des befreiten Berlins und wieder hergegeben an die Bestie, alias deutscher Imperialismus, über den Alexanderplatz vor das Brandenburger Tor auf Höhe des Sowjetischen Ehrenmals demonstrierte die FDJ gemeinsam mit der Revolutionären Front und anderen Organisationen quer durch das Herz Berlins.

„Alles und jeden gegen diesen Staat der Kriegstreiber und Monopole“ hieß es. Die Vertreterin der FDJ auf der Abschlusskundgebung erklärte zum Ende: „Die Freie Deutsche Jugend, gegründet 1936 im Kampf gegen den Hitler-Faschismus als Vereinigung der revolutionären Jugend, erklärt erst recht an diesem Ort: Ehren wir die für die Befreiung vom Hitlerfaschismus gefallenen Soldaten der Roten Armee, indem wir den Kampf für Revolution und Sozialismus bis zu Ende führen.“
Immer wieder macht die im Westen verbotene, jedoch im Osten geduldete Organisation mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam. Zuvor hatte die FDJ bereits mehrmals in Zwickau demonstriert. Einmal erklommen Demonstranten das Zwickauer Rathaus. Ein andermal zog der Demonstrationszug mit einer Hyäne auf einem umgekippten Trabi durch die Muldestadt (WSZ berichtete). Die Botschaft ist klar: Nach 30 Jahren vergeblichen Versuchs, Deutschland zu einem einig Vaterland werden zu lassen, hat der Imperialismus ausgedient. „Revolution und Sozialismus“ heißt jetzt die Devise.

Quelle und Foto: Kampagnenbüro der FDJ